Sascha Theobald. Klare Marketing-Kommunikation. 30 Tage, 30 Impulse

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1 30 Tage, 30 Impulse Das E-Book zur Blog-Aktion 1. Februar 1. März 2012

2 Inhaltsverzeichnis Einleitung Unternehmer brauchen kreative Freiräume Schluss mit dem leeren Bla Bla! Ruf! Mich! An! Den Fokus auf Erfolg setzen Treffen Sie Entscheidungen! Vergessen Sie SEO! Kampf den Vampiren Erkennen Sie Betriebsblindheit Machen Sie Leistungen (be)greifbar Klartext bitte: Wofür stehen Sie? Feiern Sie Erfolge und dann Backen Sie sich Ihren Wunschkunden Packen Sie es an! Jetzt! Sie müssen nicht auf allen Parties tanzen Gestalten Sie ihre Zukunft! Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken! Machen Sie sich konkrete Ziele! Ständiges Gemecker nervt Behalten Sie es in der Hand! Wer gibt, gewinnt! Lasst uns die Welt verändern! Passt es (noch)? Ihre Zielgruppe: Menschen Sprechen Sie Emotionen an! Sammeln Sie am Telefon wichtige Pluspunkte! Weg mit dem Ballast! Gewinnen Sie Klarheit! Trauen Sie sich, einzigartig zu sein! Fragen Sie Ihre Kunden! Einfach mal Danke sagen Impressum / Nutzungsbedingungen Seite Sascha Theobald

3 Einleitung Am 1. Februar 2012 habe ich meine erste Blog-Aktion»30 Tage, 30 Impulse«gestartet. Jeden Tag gab es einen Impuls für Unternehmer aus den Bereichen Marketing und Kommunikation. Alle 30 Beiträge habe ich nun gesammelt und für Sie als E-Book aufbereitet. Die Botschaften der Beiträge basieren alle auf meinen Erfahrungen als Unternehmer und Berater. Viele verbinde ich mit persönlichen Erlebnissen oder Lernprozessen, die anderen aus der Arbeit mit meinen Kunden. Irgendwie auch»selbsttherapie«es ist ein besonderes Erlebnis, die Gedanken und Erkenntnisse in Worte zu verpacken und zu veröffentlichen. In einer Weise war es sogar ein wenig»selbsttherapie«. Auch wenn mir die geschriebenen Inhalte bewusst sind, fühlte ich mich an einigen Stellen wieder in den Allerwertesten getreten, im eigenen Business noch mehr an der Umsetzung zu arbeiten. Unternehmer zu sein heißt für mich persönlich, sich stetig zu entwickeln, sein tun immer wieder zu hinterfragen und immer weiter an Stellschrauben zur Optimierung zu drehen. Ich hoffe, dass auch Sie einige Anstöße für Ihr Business mitnehmen können und wünsche Ihnen eine inspirierende Lektüre. Ihr Sascha Theobald PS: Hinterlassen Sie mir doch bitte im Blog, bei Twitter, Facebook oder XING ein Feedback, wie Ihnen dieses E-Book gefallen hat. fwww.xing.com/profile/sascha_theobald twitter.com/sascha_theobald facebook.com/sascha.theobald Seite Sascha Theobald

4 Unternehmer brauchen kreative Freiräume 1. Impuls 1. Februar 2012 Sie arbeiten pflichtbewusst von früh morgens bis spät abends in Ihrem Unternehmen. Trotzdem gibt es wichtige Baustellen, die Sie schon lange angehen wollten. Neue Produkte oder Leistungen entwickeln? Neue Wunschkunden gewinnen? Sich ausgiebig mit neuen Entwicklungen beschäftigen? Sie kommen nicht weiter. Sie stecken in einem Hamsterrad! Auf lange Sicht kann diese Situation für Sie als Unternehmer gefährlich werden. Die für Ihre langfristige Existenz notwendigen Entwicklungen bleiben aus. Unternehmensberater Jost Fiedler hat es treffend formuliert:»man kann ein Auto nicht von innen anschieben«. Es gilt sich Freiräume zu schaffen, um AM Unternehmen und nicht nur IM Unternehmen zu arbeiten. Setzen Sie Prioritäten! Als Dienstleister habe ich lange Zeit jeden Klein-Job angenommen. Einen Auftrag abzulehnen fühlte sich für mich arrogant an. Durch diese wenig lukrativen Jobs fehlte mir Zeit, um gezielt Wunschkunden anzusprechen. In der Zwischenzeit investiere ich lieber Zeit, um mir Wege zu meinen Wunschkunden zu überlegen und lehne unlukrative Jobs ab. Welche Dinge halten Sie von der wichtigen Arbeit an Ihrem Unternehmen ab? Wie können Sie diese Störfaktoren eliminieren?» Fortsetzung auf der nächsten Seite Seite Sascha Theobald

5 Unternehmer brauchen kreative Freiräume 1. Impuls 1. Februar 2012 Fortsetzung Nehmen Sie sich Zeit!»Wenn ich mal Zeit habe, müsste ich mal«hat noch nie funktioniert und wird auch nie funktionieren! Richten Sie sich bewusst regelmäßig Zeiträume für die Arbeit an Ihrem Unternehmen ein. Um mit voller Energie an Ihrem Unternehmen arbeiten zu können, brauchen Sie volle Akkus. Gönnen Sie sich dazu regelmäßig Auszeiten als Ausgleich für Körper und Seele. Blenden Sie den Alltag aus! Gehen Sie bewusst an einen Ort, an dem Sie ihre Gedanken frei schweifen lassen können. Sie müssen Raum für klare Gedanken haben ohne die üblichen Störungen. s, Telefonanrufe & Co. sind streng verboten. Mit ausreichender Distanz zu Ihrem Business lassen sich wieder frische Ideen finden und angefangene Gedanken fertig denken. Setzen Sie sich ins Café, in den Park oder fahren Sie in eine inspirierende Stadt. Tauschen Sie sich mit visionären Menschen aus. Bitte beachten Sie: Kreative Freiräume schaffen heißt nicht nur, neue Ideen zu finden, sondern sie auch umsetzen zu können. Planen Sie also auch ausreichend Zeit dafür ein. Seite Sascha Theobald

6 Schluss mit dem leeren Bla Bla! 2. Impuls 2. Februar 2012 Es ist eine Seuche: Tagein, tagaus lesen wir massenweise Werbebotschaften ohne wirkliche Aussage. Leere Worthülsen, Standard-Formulierungen, Marketing- Kauderwelsch eine klare Botschaft sieht anders aus.»beratung und mehr«und WAS? Brötchen, Beerdigungen, Versicherungen?»Newsletter 07/2011«Zählen Sie mit? Ich will das Thema wissen, damit ich den Newsletter überhaupt öffne!»herzlich Willkommen auf unserer Website«Startseiten mit einer langen Begrüßung und der Info, dass man hier Infos über Firma XY findet, sind überflüssig. Ich will hier schon wissen, was Unternehmen XY bietet und was es besonders macht.»wir haben es uns zum Ziel gemacht, unseren Kunden einen umfassenden Service zu bieten«das sollte selbstverständlich sein. Zudem hat die Formulierung etwas von»er hat sich stets bemüht«. Reden Sie weniger, sagen Sie mehr! Das Zauberwort heißt Relevanz. Schreiben Sie über Dinge, die Ihre Leser wirklich interessieren. Welchen Nutzen bietet Ihr Unternehmen? Was macht Ihr Unternehmen besonders? Geben Sie Ihrem Leser einen Mehrwert zum Beispiel mit Fachwissen oder aussagekräftigen Beispielen. Streichen Sie 08/15-Floskeln, Konjunktive, verschachtelte Nebensätze und offensichtliche Dinge. Werden Sie konkret und bringen Sie ihre Botschaft auf den Punkt. Nutzen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe und verkneifen Sie sich unnötige Fachwörter. Klartext ist verständlich und schafft Vertrauen. Wer nichts zu sagen hat, wird vergleichbar und muss über den Preis sprechen. Senden Sie eine klare Botschaft und werden Sie einzigartig. Ihr Unternehmen erhält mehr Aufmerksamkeit und kann Interessenten überzeugen. Loriot spricht Klartext (Video-Link: Seite Sascha Theobald

7 Ruf! Mich! An! 3. Impuls 3. Februar 2012 Für den Erfolg Ihrer Website gibt es drei wichtige Schritte: Sie müssen gefunden werden, Sie müssen überzeugen und der Besucher muss handeln. Oft vernachlässigt aber von entscheidender Bedeutung: Wie animiere ich den Website-Besucher zur Handlung? Besonders für Dientsleister gibt es hohes Optimierungspotenzial. 7 Tipps für eine einfachere Kontaktaufnahme Konkrete Handlungsaufforderungen: Ob ein Anruf, der Download einer Broschüre oder eine kostenlose Testversion Ihrer Software. Was soll der nächste Schritt sein? Sagen Sie es klar und deutlich! Plakative Kontaktmöglichkeiten: Platzieren Sie die wichtigsten Kontaktdaten gut sichtbar auf jeder Seite Ihrer Internetpräsenz. Rückruf-Funktion: Bieten Sie ihren Besuchern einen Rückruf an. Das Online- Formular sollte nur die wichtigsten Daten abfragen (Name, Telefon). Schlankes Kontaktformular: Zu viele Eingabefelder schrecken den Interessenten ab. Erleichtern Sie die Kontaktaufnahme und fragen Sie fehlenden Angaben im persönlichen Gespräch ab. Ein Captcha ist eine echte Hürde: Der Schutz vor SPAM ist nachvollziehbar. Die Eingabe einer schlecht lesbaren Zeichenfolge ist aber für den Interessenten eine echte Hürde. Was ist Ihnen wichtiger? Einladendes Design: Gestalten Sie ihr Online-Formular übersichtlich, mit großen Eingabefeldern und einem plakativen Button mit einer klaren Beschriftung. Transparenz im Datenschutz: Machen Sie eine klare Ansage zur Verwendung der übermittelten Daten. Ich sende das Formular eher ab, wenn ich weiß, dass meine Daten nicht für Werbung missbraucht werden. Zusätzlich profitieren Sie von einem echten Imagegewinn. Mit der Optimierung zeigen Sie einen ausgeprägten Service-Gedanken und eine hohe Kundenorientierung. Seite Sascha Theobald

8 Den Fokus auf Erfolg setzen 4. Impuls 4. Februar 2012»Man muss in das Gelingen verliebt sein. Nicht ins Scheitern.«(Ernst Bloch) Seite Sascha Theobald

9 Treffen Sie Entscheidungen! 5. Impuls 5. Februar 2012 Kennen Sie das? Man müsste also eigentlich da muss ich erst noch mal überlegen. Man schiebt Dinge vor sich her und drückt sie immer wieder in den Hintergrund. Dabei ist es aber nicht verschwunden sondern beschäftigt einen immer und immer wieder. Es wird zu einem ständigen Balast. Was hält uns von Entscheidungen ab? Konsequenzen Sie stecken in einer unerfreulichen Situation. Zum Beispiel einer frustrienden Zusammenarbeit mit einem bestimmten Kunden. Eigentlich wollen Sie die Sache beenden, scheuen sich aber vor der unangenehmen Situation. Perfektionismus Sie tüfteln endlos an einer Lösung. Nie ist sie gut genug und es geht ja immer noch besser. Während sie das Projekt nicht zum Abschluss bringen, verpassen sie Chancen. Der Entwurf für die neue Website in der Schublade kann eben dort keine neuen Kunden anlocken. Schicksal Immer wieder trifft man auf Geschäftsleute, die ständig Jammern die Wirtschaftskrise, der Wettbewerb, die Kunden (Die Liste kann endlos fortgesetzt werden).»da kann man nix machen«. Erfolg und Zufriedenheit müssen aber aktiv fokussiert und gestaltet werden. In allen drei Fällen gibt es nur eine Lösung: Treffen Sie eine Entscheidung und klären Sie die Angelegenheit. Unklarheit lähmt! Erst durch eine klare Entscheidung können Sie weiter kommen. Welche Dinge schieben Sie vor sich her, die dringend Entschieden werden müssen? Tun Sie es noch heute treffen Sie eine Entscheidung und packen Sie es an! Seite Sascha Theobald

10 Vergessen Sie SEO! 6. Impuls 6. Februar 2012 Immer wieder sprechen mich Unternehmer auf das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) an. Klar, kein unwichtiges Thema. Dabei sind die Erwartungen hoch ein paar Knöpfe gedreht und schon strömen die Kunden in Massen. Google und Besucher lieben relevante Inhalte! Zunächst einmal: SEO ist kein Wundermittel, dass gute Inhalte ersetzt. Googles Ziel ist es dem Suchenden die relevantesten Ergebnisse zu liefern. Also schaffen Sie Relevanz für Ihren Themenbereich. Mit guten und einzigartigen Inhalten verführen Sie Google und Besucher gleichermaßen. Gute Inhalte sind die Pflicht, SEO die Kür. Schaffen Sie eine lebendige Website Bieten Sie interessante und aktuelle Inhalte. Die 8 Monate alte Terminankündigung ist ein äußerst schlechter erster Eindruck für den Besucher und auch Google gähnt nur gelangweilt. Schaffen Sie einen Nutzwert und eine lebendige Atmosphäre. Sie müssen etwas zu sagen haben, um wirklich gehört zu werden. Das gilt für Suchmaschinen wie auch für Besucher. Denn die über Google gewonnenen Besucher wollen auch von Ihren Produkten überzeugt werden. Erst wenn diese Basis gewährleistet werden kann, sollte man sich weiterer Maßnahmen der SEO-Werkzeugkiste bedienen. Seite Sascha Theobald

11 Kampf den Vampiren 7. Impuls 7. Februar 2012 Kennen Sie Vampire? Diese blutsaugenden Gestalten mit übernatürlichen Kräften. Ja, klar schließlich sind sie Thema in unzähligen Büchern und Hollywoodstreifen. Aber wir alle kennen auch Vampire in unserem Umfeld. Diese Menschen saugen genüsslich an unserer Energie, um selber daran wachsen zu können, und hinterlassen nichts als leere Akkus. Die Top 3 der Business-Vampire Platz 3:»Der Interessante«Bei jeder noch so kleinen Gelegenheit erzählt er den neusten Klatsch aus dem Büro. Und zwar in der ausführlichen Variante. Mit»Haben Sie schon gehört?«und»das bleibt aber unter uns«kündigt er sich an. Die Anmerkung, dass Sie gerade wenig Zeit haben, ignoriert er äußerst geschickt und setzt zum neuen Schwank an. Platz 2:»Der Skeptiker«Er sieht immer nur Probleme und Gründe, warum etwas nicht funktionieren kann. Diese Probleme werden endlos diskutiert und Lösungsvorschläge mit neuer Skepsis im Keim erstickt. Jede Kleinigkeit wird zu einem schier unüberwindbarem Problem aufgebauscht. An eine produktive Zusammenarbeit ist kaum zu denken. Platz 1:»Der Kumpel«Den Kumpel trifft man häufig im Umfeld von Dienstleistern an.»kannst Du mal eben«gehört zu seinen liebsten Äußerungen. Diese»Freundschaftsdienste«werden natürlich nicht bezahlt. Haben dann bezahlte Aufträge Priorität und der»kumpel«wird vertröstet, fühlt er sich persönlich angegriffen, ist enttäuscht und äußert sich vorwurfsvoll.» Fortsetzung auf der nächsten Seite Seite Sascha Theobald

12 Kampf den Vampiren 7. Impuls 7. Februar 2012 Fortsetzung Holzpflock und Knoblauch? Vampire sorgen bei Unternehmern für leere Akkus. Die geraubte Energie fehlt dann für wichtige Aufgaben und Entscheidungen. Um nicht auf der Strecke zu bleiben, müssen Sie die Zeit mit solchen Menschen minimieren oder die Zusammenarbeit beenden. Sie werden einen Vampiren nicht umerziehen können. Umgeben Sie sich mit inspirierenden Menschen, die Sie und Ihre Arbeit wertschätzen. Ein Miteinander sollte immer für beide Seiten befruchtend und respektvoll sein. Seite Sascha Theobald

13 Erkennen Sie Betriebsblindheit 8. Impuls 8. Februar 2012 Manchmal sind die Dinge so naheliegend und trotzdem sieht man sie nicht (mehr). Jeder, der über eine längere Zeit in ein Projekt vertieft ist, wird früher oder später Betriebsblind. Machen Sie sich dieser Tatsache bewusst und reagieren Sie! 6 Tipps gegen Betriebsblindheit Fragen Sie Ihr Umfeld nach ehrlichem Feedback bzw. nach neuen Ideen zu einer Fragestellung. Gerade über Entwürfe oder Ideen, die nach Außen gehen werden, sollte immer noch ein unbeteiligter drüber schauen. Fragen Sie nicht, ob jemand etwas gut oder schlecht findet. Fragen Sie lieber, was man noch besser machen kann. So haben Sie deutlich bessere Chancen auf nützliche Impulse. Hören Sie auch dann zu, wenn Sie auf Kritik stoßen. Oft enthält sie Anstöße für ein besseres Ergebnis. Schauen Sie über den Tellerrand. Frische Inspirationen können Sie aus dem täglichen Trott holen und auf neue Wege bringen. Hinterfragen Sie Ihre eigenes Vorgehen in regelmäßigen Abständen. Zum Beispiel bietet sich das Ende eines Jahres an, um ein Fazit zu ziehen und die Entwicklungen des Unternehmens auszuwerten. Die Ergebnisse helfen, wichtige Kurskorrekturen für die Zukunft vorzunehmen. Nehmen Sie einen professionellen Berater in Anspruch. Er gibt Ihnen ehrliches Feedback auch wenn es im ersten Moment schmerzt. Er wird Ihnen aber auch Lösungsvorschläge unterbreitet und damit eine wertvolle Basis für die Zukunft legen. Das Honorar eines Beraters sollten Sie als Investition in eine erfolgreichere Zukunft sehen. Seite Sascha Theobald

14 Machen Sie Leistungen (be)greifbar 9. Impuls 9. Februar 2012 Viele Produkte oder Dienstleistungen sind erklärungsbedürftig. Denn das Vorgehen und der Nutzen erschließen sich nicht auf den ersten Blick. Bei Dienstleistungen liegt der Hauptgrund sicherlich darin, dass man sie nicht anfassen kann sie sind im wahrsten Sinne des Wortes nicht greifbar. Machen Sie Ihr erklärungsbedürftiges Produkt bzw. Ihre Leistung (be)greifbar. Denn erst, wenn der potenzielle Kunde die Leistung und den Nutzen versteht, wird er bei Ihnen kaufen. Storytelling: Erzählen Sie Geschichten Sehr wirkungsvoll ist die Visualisierung. Erzählen Sie lebendige Geschichten und erzeugen Sie so Bilder in den Köpfen Ihrer potenziellen Kunden. So werden abstrakte Vorgänge konkret und damit greifbar. Und gute Geschichten bleiben sogar länger im Gedächtnis. Um die neue Idee der QKies zu verdeutlichen, hat das Unternehmen ein Video produzieren lassen, dass es online auf der Startseite zeigt. Ein sehr gelungenes Beispiel nach gut 2 Minuten bleiben keine Fragen mehr offen. Beispiel-Video: QKies sag s mit Keksen (http://vimeo.com/ ) Seite Sascha Theobald

15 Klartext bitte: Wofür stehen Sie? 10. Impuls 10. Februar 2012 Es ist immer wieder ein Grauß: Unternehmenswebsites und Imagebroschüren strotzen vor staubtrockenen Firmenphilosophien. Jede noch so nett klingende Floskel wird schön an die nächste gereiht. Lesen Sie diese Texte? Ich nicht! Leben Sie ihre Firmenphilosophie Eine Firmenphilosophie steht für die Identität, die Werte und die Vision eines Unternehmens. Verleihen Sie ihrem Unternehmen einen echten Charakter und füllen Sie ihn mit Leben. Ein wichtiger Bestandteil sind auch die Dinge, für die Sie nicht stehen. Auf was verzichten Sie bewusst oder für wen arbeiten Sie nicht? Gerade das Internet bietet viele Möglichkeiten die Philosophie nicht nur über einen Text zu vermitteln. Das Look & Feel einer Website lässt Rückschlüsse auf die Denke eines Unternehmens zu. Ist die Website benutzerfreundlich? Professionell? Gibt es einfache Kontaktmöglichkeiten? Sind die Leistungen und der Nutzen klar und für den Kunden verständlich dargestellt? Ein Unternehmens-Blog ist eine tolle Möglichkeit, dem Unternehmen in der Außendarstellung Leben einzuhauchen. Mit authentischen, interessanten Beiträgen geben Sie zwischen den Zeilen viel über Ihre Philosophie, Ihre Werte und Ihre Denkweise preis.»du musst dein Ändern leben«die Zeit ist geprägt vom Wandel der Begriff»Change«ist allgegenwärtig. Ein Wandel ist für ein Unternehmen auch eine Frage der Philosophie. Ein echter Wandel kann nur stattfinden, wenn er von Innen kommt. Ein neuer Anstrich alleine reicht noch lange nicht. Die Worte von Rainer Maria Rilke bringen das sehr schön auf den Punkt. Seite Sascha Theobald

16 Feiern Sie Erfolge und dann 11. Impuls 11. Februar 2012 Sie haben ein wichtiges Projekt erfolgreich abgeschlossen, einen tollen Kunden gewonnen oder einen echten Umbruch im Unternehmen geschafft. Feiern Sie diese Erfolge! Es ist die Belohnung für die geleistete Arbeit und Motivationsschub für die Zukunft. Und dann: Nicht auf den Lorbeeren ausruhen Ein Erfolg bleibt nicht dauerhaft. Er kann höchstens eine Zwischenbilanz sein. Nach dem Feiern ist es wichtig wieder loszulassen und sich auf die weitere Entwicklung zu konzentrieren. Und mit dem Erfolg im Rücken haben sie gleich den richtigen Schwung. Den Erfolg angemessen feiern, loslassen und dann den Blick nach vorne richten: So nehmen Sie Kurs auf weitere Erfolge. Video: Kool & The Gang Celebration (http://youtu.be/78dih4-lamy) Seite Sascha Theobald

17 Backen Sie sich Ihren Wunschkunden 12. Impuls 12. Februar 2012 Es gibt zwei sehr gute Gründe, warum ich darauf achten sollte, mit wem ich zusammenarbeite. Das Zusammenspiel mit dem Kunden entscheidet maßgeblich darüber, ob mir mein Job Spaß macht und ob ich motiviert bin. Und das sollte ich mir schuldig sein verbringe ich doch einen großen Teil meines Lebens im Job. Und auch der Kunde profitiert davon. Ein motivierter Unternehmer, der sich eng mit seinem Kunden verbunden fühlt, liefert bessere Ergebnisse und einen besseren Service. Deswegen geht es heute zur Sache heute wird gebacken. Also Schürze um und los! Zutaten Was braucht der Wunschkunde? Denken Sie mal zurück. Mit welchen Kunden haben Sie besonders gerne und besonders produktiv gearbeitet? Was hatten diese Menschen gemeinsam? Was haben Sie an ihnen besonders geschätzt? Sammeln Sie diese Attribute und sie erhalten ein erstes gutes Bild davon, wie Ihr Wunschkunde sein sollte. Und nun zu den Kunden, die Ihnen gestohlen bleiben können. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Warum wurde eine Zusammenarbeit zur Torture? Mit welchem Schlag Mensch können Sie generell nicht? Zubereitung Der Wunschkunde nimmt Gestalt an Nun nehmen Sie die Zutaten Ihres Wunschkunden und sortieren Sie: Welche Eigenschaften sind bei einem Wunschkunden zwingend erforderlich, welche wünschenswert und welche gehen gar nicht? Mit diesen Informationen bringen Sie nun Ihren Wunschkunden in Form. Bendenke Sie auch: Was können Sie ihrem Wunschkunden geben, das andere Anbieter nicht können. Welche besonderen Eigenschaften bringen Sie in die gute Zusammenarbeit mit? Warum sind Sie die erste Wahl?» Fortsetzung auf der nächsten Seite Seite Sascha Theobald

18 Backen Sie sich Ihren Wunschkunden 12. Impuls 12. Februar 2012 Fortsetzung Lassen Sie das Ganze aufgehen und schön ausbacken. Sie haben nun eine genaue Vorstellung Ihres Wunschkunden vor sich. Richten Sie sich auf Ihren Wunschkunden aus Sie wissen nun, wie Ihr Wunschkunde aussieht. Richten Sie Ihre Kommunikation und Akquise auf diese Wunschkunden aus. Formulieren Sie konkrete Aussagen und benenen Sie ihre Werte und ihre Ansprüche. Wer sich darin nicht wieder findet gehört auch nicht zu Ihrer Zielgruppe. Es zählt die Qualität, nicht die Quantität. Fokussieren Sie Ihre Energie auf Ihre Wunschkunden und nicht auf die große Masse. Es wird sich doppelt für Sie auszahlen. Nur wer eine klare Vorstellung seines Wunschkunden hat, kann diesen auch gezielt ansprechen. Abschließend noch ein Tipp: Notieren Sie sich die Erkenntnisse auf Papier oder in einem Dokument auf dem Computer. Achten Sie darauf, dass sie Ihre Gedanken in Worte fassen und nicht nur grob durchdenken. So werden sie konkreter und greifbarer. Seite Sascha Theobald

19 Packen Sie es an! Jetzt! 13. Impuls 13. Februar 2012»Nicht: Es muss sich etwas ändern. Sondern: Ich muss etwas tun!«(hans Scholl) Seite Sascha Theobald

20 Sie müssen nicht auf allen Parties tanzen 14. Impuls 14. Februar 2012 Immer wieder kommen regelrechte Wellen über uns. Social Media Berater und Agenturen lassen da wenig Spielraum für Interpretationen: Erst musste man unbedingt auf Facebook vertreten sein, dann war Google+ unverzichtbar und im Moment ist Pinterest das»must have«in der Unternehmenskommunikation. Soziale Medien bieten Unternehmern zahlreiche Möglichkeiten keine Frage. Aber unüberlegt jedem Trend hinterherzulaufen ist wenig produktiv und kann weitreichende Konsequenzen haben. 3 Fragen, die Sie sich vorab stellen sollten 1. Treffe ich hier meine Zielgruppe? Machen Sie sich vorab darüber Gedanken, ob Ihre Zielgruppe in diesem Netzwerk aktiv und offen für Ihr Angebot ist. Vielleicht ist die Aktivität in einem guten Fachforum effektiver als in einem großen Massennetzwerk. 2. Fühle ich mich wohl? Menschen merken, wenn Ihnen der Austausch Spaß macht und Sie mit dem Herzen dabei sind. Gerade in den Sozialen Medien ist das natürlich entscheidend für Ihre Wirkung. 3. Habe ich die Zeit und Energie dieses Netzwerk dauerhaft aktiv zu nutzen? Um einen wirklichen Austausch mit Ihrer Zielgruppe zu erreichen und somit eine Wirkung für Ihr Unternehmen zu spüren, brauchen Sie Zeit und Ausdauer. Social Media ist kein Schnellschuss. Jede Aktivität in einem Netzwerk benötigt regelmäßig Zeitressourcen. Wenn Sie in allen Netzwerken mit halber Energie arbeiten, werden Sie wenig davon haben. Wählen Sie sich lieber gezielt die Angebote aus, die Ihnen persönlich zusagen und auf denen Sie sich am Besten mit Ihrer Zielgruppe austauschen können. Setzen Sie Ihre Zeitressourcen gezielt ein. Um eine Entscheidung für oder gegen ein soziales Netzwerk treffen zu können, sollten Sie dieses natürlich vorab testen. Achten Sie aber darauf, dass dies im privaten Umfeld passiert. Ein Testlauf in der Öffentlichkeit wirkt unprofessionell und wirkt sich auf die Außendarstellung Ihres Unternehmens aus. Seite Sascha Theobald

21 Gestalten Sie ihre Zukunft! 15. Impuls 15. Februar 2012 Unternehmer sind in der glücklichen Lage, ihre eigene Zukunft in besonderem Maße selber gestalten zu können. Um sich wirkungsvoll mit seiner Zukunft befassen zu können, muss man aber die Vergangenheit loslassen. Richten Sie Ihre Gedanken und Taten in Richtung Zukunft und fokussieren Sie ihren Erfolg. 4 Tipps zur Gestaltung der eigenen Zukunft Ziehen Sie Lehren aus der Vergangenheit! Erfahrungen sind wichtig und sollten in die Gestaltung der Zukunft einfließen. So haben Sie sicherlich negative Beispiele erlebt, die Ihnen genau zeigen, wie Sie es nicht machen möchten. Bleiben Sie aber nicht an Vergangenem kleben. Nutzen Sie die Erfahrung und lassen Sie los. Stellen Sie ihr Vorgehen immer wieder in Frage!»Das haben wir immer schon so gemacht«ist der garantierte Todesschuss für jede Entwicklung. Eliminieren Sie derartige Barrikaden und fahnden Sie nach Schwachstellen, Optimierungspotenzial und neuen Wegen. Analysieren Sie zielgerichtet! Ein Schaf wird durch ständiges Wiegen nicht fetter. Verzichten Sie auf umfangreiche Analysen, die keine Aussagekraft für zukünftige Entscheidungen haben. Nutzen Sie die aussagekräftigen Erkenntnisse zur Optimierung Ihrer Maßnahmen. Lassen Sie Taten folgen! Träume sind wichtig. Aber mit Träumen alleine kommen Sie nicht weiter. Es wird keine gute Fee erscheinen, die Ihnen ihre Wünsche erfüllt. Packen Sie es an! Es liegt in Ihrer Hand. Werden Sie aktiv! Seite Sascha Theobald

22 Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken! 16. Impuls 16. Februar 2012 Jeder Mensch hat Stärken. Jeder Mensch hat Schwächen. Jeder Mensch brennt für etwas. Verschaffen Sie sich Klarheit Eierlegende Wollmilchsäue machen alles aber irgendwie nur»naja, okay«. Damit haben Sie heute kaum eine Chance erfolgreich zu sein. Sie werden schlechter bezahlt und erhalten kaum interessante Aufträge. Spezialisten sind gefragt! Kennen Sie Ihre Stärken und Schwächen? Was macht Ihnen Spaß was können Sie besonders gut? Welche Aufgaben erfüllen Sie nur widerwillig und mit einem enormen Zeitaufwand? Um effizienter und zufriedener Arbeiten zu können, müssen Sie sich zunächst Klarheit verschaffen. Kommunizieren Sie Ihre Stärken Rücken Sie Ihre Stärken in den Mittelpunkt Ihrer Kommunikation. So wecken Sie beim Interessenten Vertrauen. Wenn sich jemand auf seine Stärke konzentriert, gehe ich automatisch davon aus, dass er darin umso besser ist. Fassen Sie Ihre Stärken in einem kurzen Begriff oder in einem kurzen Satz zusammen. Bringen Sie Ihre Botschaft auf den Punkt, damit der Interessent IHR Thema sofort erfassen kann. Holen Sie sich Verstärkung ins Boot Setzen Sie den Fokus auf Ihre Stärken. Tun Sie das, wofür Sie brennen und geben Sie ungeliebte Aufgaben ab. Für die lästigen Aufgaben müssen Sie deutlich mehr Energie aufwenden und trotdem wird das Ergebnis immer nur mittelprächtig sein. Stecken Sie diese Energie lieber in die Ausarbeitung Ihrer Stärken.» Fortsetzung auf der nächsten Seite Seite Sascha Theobald

23 Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken! 16. Impuls 16. Februar 2012 Fortsetzung Die Aufgaben, die Ihnen keinen Spaß machen, geben Sie besser in die Hände anderer Spezialisten. Bauen Sie sich ein Netzwerk auf, das Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. So erhält Ihr Kunde immer ein Top-Ergebnis und fühlt sich bei Ihnen in guten Händen. Sie können Ihre eigene Energie wirkungsvoller einsetzen und sich innerhalb des Spezialisten-Netzwerks gegenseitig Aufträge zuschustern. Seite Sascha Theobald

24 Machen Sie sich konkrete Ziele! 17. Impuls 17. Februar 2012 Wenn Sie sich ein Ziel setzen möchten, sollten Sie dies so konkret wie möglich formulieren. Oft werden Ziele nur als vage Wünsche formuliert. Sie können den Erfolg weder klar fokussieren noch kontrollieren. Je klarer das Ziel, desto klarer der Weg Sie brauchen eine klare Vorstellung von Ihrem Ziel. Nur so können Sie Ihre Gedanken und Ihr Tun auf den Erfolg fokussieren. Der Weg dorthin kann dann konkret gestaltet werden. Sie vermeiden unnötiges Umherirren und setzen Ihre Energie wirkungsvoller ein. Bringen Sie Ihr Ziel auf den Punkt!»Ich will meine Buchhaltung zukünftig früher fertig haben«kann alles oder nichts bedeuten. Es ist nur ein Wunsch. Wir kennen das alle: Mit solch einer Formulierung ist das Scheitern vorprogrammiert.»meine Buchhaltung werde ich immer am ersten Freitag im Monat erledigen«kann ich mir direkt in den Kalender eintragen und rot markieren. So wird das Ziel greifbar und der Weg zum Erfolg ist klar definiert. Seite Sascha Theobald

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