DieserArtikelistaus: PraxisGeografie Ausgabe10/2012

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2 Wald Grundlagen H e i k e M o l i t o r Der Wald als Bildungsanlass Wald, Waldentwicklung und Waldnutzung im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung Der Mensch ist seit Jahrhunderten eng mit dem Wald verbunden. Dies spiegelt sich in Märchen, Mythen und Sprichwörtern wieder. Nachhaltige Entwicklung hat seinen Ursprung in der Nutzung bzw. Rodung des Waldes im Mittelalter. Im Sinn einer Bildung für nachhaltige Entwicklung lässt sich der Wald als exemplarischer Themenkomplex gut bearbeiten. Für das Fach Geographie sind viele Anknüpfungspunkte vorhanden, insbesondere auch hinsichtlich dieser Überlegung: Die Naturdistanz bei Jugendlichen wird immer größer, wodurch sie kaum noch Einsicht in die Notwendigkeit der Sicherung unserer Lebensbedingungen haben. Bildung für Nachhaltige Entwicklung will Menschen jedoch auch dazu befähigen. Der Wald als Spiegelbild menschlichen Seins Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus, Vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen, Auf dem Holzweg sein viele Sprichwörter, die wir in unserem Alltag nutzen, weisen einen Bezug zur Natur, insbesondere zum Wald auf. Oft geben sie Hinweise auf eine vergangene Lebensform des Menschen. Holzwege dienten beispielsweise schon im 13. Jhd. Abb. 1: Buchenwald zum Herbstanfang Foto: fotolia/carsten Meyer

3 dem Abtransport von Stämmen und Hölzern aus dem Wald. Folgten Wanderer ihnen, kamen sie nicht ans Ziel, sondern mussten Umkehren. Das Sprichwort wird heute genutzt, um Menschen zur Einsicht und zur Umkehr zu bewegen. Die Entstehung unserer Wälder liegt Millionen Jahre zurück. Die ersten Wälder auf der Erde bestanden aus Bärlapp-, Farn- und Schachtelhalmbäumen, erst später wurden weite Landschaftsteile von Nadelbäumen (vor 200 Mio. Jahren) und Laubbäumen (vor 100 Mio. Jahren) dominiert. Entscheidend für das heutige Erscheinungsbild des Waldes sind das Klima und der Mensch. Als vor Jahren die letzte Kaltzeit der Weichsel-Eiszeit endete und die Gletscher langsam abschmolzen, eroberten die ersten Baumarten (Birken und Kiefern) die weitgehend baumlose Tundra. Bis zum Ende der Mittelsteinzeit waren die Menschen Jäger und Sammler und lebten von Beeren, Kräutern, Gräsern und dem Fleisch der Tiere. Die Anzahl der Menschen war gering und der Einfluss auf die Naturlandschaft damit kaum wahrnehmbar. Erst vor bis Jahren im mäßig feuchten Klima bestimmten Eichenmischwälder das Landschaftsbild in Mitteleuropa. In dieser Zeit, im Neolithikum (Jungsteinzeit), wurden die Menschen sesshaft und dadurch die Entwicklung des Waldes wesentlich beeinflusst. Der Eichenmischwald wurde in Teilen gerodet, musste Wiesen und Äckern weichen oder selbst als Weide zur Verfügung stehen. Vor etwa Jahren herrschte dann ein kühleres, feuchteres Klima in weiten Teilen Mitteleuropas, das von weitläufigen Buchenwäldern durchzogen war. Das wäre ohne den Einfluss des Menschen auch so geblieben. Doch heute ist das Landschaftsbild von Äckern, Wiesen, Forsten, Straßen, Siedlungen und Industrie geprägt. Neben einem Zuwachs von einigen Arten wie Ackerwildkräutern in den vergangenen Jahren, gehen heute die Arten zurück, sodass Schutzprogramme aufgelegt wurden, um die drastische Abnahme aufzuhalten (Hutter u. a. 2012, Hasel 1987, Hasel, Schwarz 2006). Der Wald, wie wir ihn heute sehen und erleben, ist also das Ergebnis menschlicher Nutzung der letzten Jahrtausende. Ursprünglicher Wald bzw. Urwald ist in Deutschland kaum zu finden. Die weitgreifenden Rodungen im Mittelalter haben dies verhindert. Das Holz benötigten die Menschen dringend für den Bergbau, den Bootsbau oder die Betreibung von Salinen, wie die in Lüneburg zur Salzgewinnung. Die Lüneburger Heide, einst von weiten Waldflächen durchzogen, war zu der Zeit fast vollständig entwaldet. Erst gegen Ende des Mittelalters (etwa 15. Jhd.) fanden die großen Rodungen ihr Ende, als die Menschen wesentliche Flächen abgeholzt hatten. Die Landschaft blieb kahl und öde zurück und die stetig wachsende Bevölkerung selbst kam in Not, war sie doch vom Holz fürs Heizen, Kochen und die Waldweide abhängig (Hasel 1987). Sie hatte sich selbst in diese Lage gebracht. So entwickelte der Mensch in der zweiten Hälfte des 18. Jhd. eine nachhaltig, planmäßig und sachkundig betriebene Waldbewirtschaftung (Hasel 1987, S. 24). Im 19. Jhd. erfolgte der Wiederaufbau der Wälder hin zu dem heutigen Wirtschaftswald. Nachhaltige Entwicklung kommt aus dem Wald Der Begriff nachhaltige Entwicklung ist eng mit der Entwicklung des Waldes verbunden. Mit der im Mittelalter einhergehenden Holznot, den verwüsteten Landschaften und der Einsicht in die Endlichkeit der Ressource Holz setzte bei den Verantwortlichen ein Umdenken ein. Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz ( ) empfahl in seinem Werk Sylvicultura oekonomica zum ersten Mal, dass nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie nachwachsen kann. Die Idee einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder war geboren. Der Forstmann Georg Ludwig Hartig ( ) formulierte die Verpflichtung gegenüber den nachfolgenden Generationen (Schmidt 2012). Damit einhergehend ist ein Denken in langen Zeiträumen unabdingbar. Von der Pflanzung oder Aussaat bis zur Ernte vergehen Jahrzehnte oder Jahrhunderte. Dieser Gedanke einer nachhaltigen Bewirtschaftung bzw. Entwicklung hat Einzug in politisches Denken gefunden. Der Begriff Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals 1987 im Bericht Our common future der World Commission on Environment and Development aufgegriffen und definiert als eine Entwicklung, welche die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass zukünftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können (Hauff 1987, S. 46). Dieser Ansatz, der den Gedanken einer Generationengerechtigkeit klar formuliert, ist 1992 in Rio de Janeiro bei der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in der Agenda 21 fortgeführt worden. Die Konferenz gilt als weltweiter Impulsgeber und internationaler Meilenstein zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen des Lebens. In der Agenda 21 werden gesellschaftliche Gruppen aufgefordert, sich am Prozess einer nachhaltigen Entwicklung zu beteiligen. Eine besondere Rolle wird der Bildung in einem eigenen Kapitel (Kap. 36) zugeschreiben: Bildung ist die unerlässliche Vor- Abb. 2: Die Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung nach: HNEE 2012; westermann Globales Ökosystem Soziales, Gesellschaft insgesamt Ökonomie Funktionsfähigkeit des Ökosystems als Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung

4 Wald Grundlagen aussetzung für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und die Verbesserung der Fähigkeit der Menschen, sich mit Umwelt- und Entwicklungsfragen auseinanderzusetzen (BMU o. J., S. 261). Die Nachfolgekonferenzen Rio+10 in Johannesburg 2002 und Rio+20 wieder in Rio de Janeiro in diesem Jahr haben den Prozess weiter vertieft und mit Nachdruck zu einer Implementierung einer nachhaltigen Entwicklung aufgefordert. Nachhaltige Entwicklung in der Bildung Bildung als lebenslanger Prozess und immer wieder neu zu bewältigende Aufgabe bedeutet eine Auseinandersetzung mit der Welt insgesamt. Ziel von Bildung ist die Orientierung des Lernenden in der Welt als eigenständige Person, die Übernahme von Verantwortung, die Ausbildung eines kritischen Bewusstseins und die Entwicklung von Handlungsbereitschaft. Bildung bedeutet sich bilden (von Hentig 1999). Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist ein internationales werteorientiertes Konzept, dem im Prozess der Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung eine besondere Rolle zukommt (s. o.). Bildung für nachhaltige Entwicklung hat sich aus der Diskussion um Umwelterziehung und Umweltbildung sowie um auf ökologische Zusammenhänge fokussierte Ansätze entwickelt und fußt auf den Ergebnissen der Konferenz in Rio Seither werden Themen nicht mehr nur unter ökologischen, sondern auch unter sozialen und ökonomischen Aspekten betrachtet. Nachhaltige Entwicklung wird als integratives Konzept verstanden, bei dem die Funktionstüchtigkeit des globalen Ökosystems die Voraussetzung für jegliches Leben und Wirtschaften darstellt (HNEE 2012). Auf der Rio+10 Konferenz in Johannesburg 2002 wurde die UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ( ) ausgerufen und zugleich wurden die Bildungsakteure aufgefordert, sie aktiv in den Bildungsbereichen umzusetzen. Zentral ist der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, weltweite Gerechtigkeit unter den Lebenden sowie zwischen der heutigen Generation und den künftigen Generationen. Menschen sollen befähigt werden, die Zukunft von Gemeinschaften und die Gesellschaft aktiv im Sinn nachhaltiger Entwicklung mitgestalten zu können (de Haan/Harenberg 1999). Zentrales Ziel von BNE ist die Förderung bzw. Entwicklung der Gestaltungskompetenz. Konkretisiert wird dieses Konstrukt durch zwölf Teilkompetenzen, die Empathiefähigkeit, Kooperations-, und Aushandlungsfähigkeit, den Mut zum Handeln und den reflektierten Umgang mit ethischen Fragen beschreiben (Michelsen 2009, S. 78). Eine Bereicherung der Diskussion um BNE wird international im Kontext der UNESCO zur Umsetzung der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung geführt. Hier spielen der Wertebezug und die Bedeutung der Wertschätzung eine wichtige Rolle: Wertschätzung für andere Menschen einschließlich künftiger Generationen, für Vielfalt und Verschiedenheit und für andere Lebensgemeinschaften und für die Rohstoffe unseres Planeten. Diese Werthaltungen sollen mithilfe von BNE in alle Aspekte des Lernens integriert werden, um letztlich Verhalten und Handeln für eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft zu ermöglichen (UNESCO 2006, S. 4). Abb. 3: Kind beim Klettern im Baum wie viele Kinder können heute noch solche Erfahrungen sammeln? Foto: fotolia/sonya Etchison

5 Theoretische Überlegungen, wie BNE gelehrt und gelernt werden kann, werden durch die didaktischen Prinzipien einer BNE dargelegt. Zentral ist dabei das Prinzip der Selbstorganisation und Selbstbestimmung. Durch die Bearbeitung von wirklichkeitsnahen Problemen und Situationen, z. B. durch Projekte im lokalen Umfeld, kann an die Lebens- und Erfahrungswelt der Lernenden angeknüpft werden. Beteiligung, Dialogfähigkeit, Interdisziplinarität und die Selbstreflexion stellen wichtige Grundlagen einer BNE dar. Ebenfalls in den 1990er Jahren hat sich das Konzept des Globalen Lernens aus der entwicklungspolitischen und interkulturellen Bildung, der Friedenspädagogik und der Menschenrechtsbildung entwickelt (Overwien, Rathenow 2009). Globales Lernen ist ein offener Begriff, der nicht fest definiert ist. Er wird jedoch als die pädagogische Antwort auf die Erfordernisse einer nachhaltigen Entwicklung der Weltgesellschaft, als die notwendige Transformation pädagogischen Denkens und Handelns im Kontext einer sich globalisierenden Gesellschaft (EWIG 2012) verstanden. In der Diskussion um Globales Lernen steckt eine deutlich formulierte Kritik an der Dominanz der Naturwissenschaften. Die Welt wird als komplexes, in sich verwobenes biologisches, psychologisches, gesellschaftliches und ökologisches System verstanden, das eine mehrperspektivische systemische Herangehensweise erfordert. Aus diesem Grund lassen sich nicht isolierte Themenfelder, sondern umfassende Themenkomplexe zur pädagogischen Bearbeitung identifizieren. Folglich ist die Orientierung an Kompetenzen und nicht an Lernzielen in der Auseinandersetzung mit einer globalen nachhaltigen Entwicklung zwingend (Overwien, Rathenow 2009). Die Diskussion um Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung wird zunehmend zusammen geführt. So entwickelten für den Lernbereich Globale Entwicklung das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Kultusministerkonferenz einen Orientierungsrahmen, den sie im Zusammenhang einer Bildung für nachhaltige Entwicklung für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen konzipierten (2010). Bestandteil dieses Orientierungsrahmens sind Anschluss- und Umsetzungsmöglichkeiten einzelner Fächer und Bildungsbereiche, wie auch für das Fach Geographie. Hier wird insbesondere der Beitrag der Geographie zum Lernbereich Globale Entwicklung dargelegt, fachbezogene Teilkompetenzen erörtert und an Beispielthemen die Bezüge zwischen dem Fach und dem Lernbereich entwickelt. Bildung für nachhaltige Entwicklung und der Wald Nachhaltige Entwicklung ist ein Begriff, der eng mit dem forstlichen Tun und Handeln verbunden ist (s. o.). Der Wald als die eigentliche Landschaftsform, also die Naturlandschaft in Mitteleuropa, hat bedeutende Einflüsse nicht nur auf die kulturelle Entwicklung, sondern auch auf die Persönlichkeitsentwicklung des Menschen. Die Persönlichkeit wird in den meisten psychologischen Schulen als das Ergebnis der Beziehung zu sich selbst und der Beziehung zu anderen Menschen verstanden (Gebhard 2012, S. 32). Nicht beachtet wird dabei die Beziehung zur dinglichen und natürlichen Umgebung, die bereits im Mutterleib auf den Embryo wirkt. Eine solche Betrachtung der Beziehung zu nicht-menschlichen Objekten, d. h. zu Naturobjekten, erweitert klassische zweidimensionale Persönlichkeitsmodelle auf dreidimensionale (Gebhard 2003). Zu Grunde liegt die These, dass die äußere Natur die innere, psychische Natur des Menschen und die innere Natur des Menschen die äußere Natur beeinflusst. Der Zustand der äußeren Natur ist folglich als Spiegelbild der inneren psychischen Verfassung interpretierbar (Gebhard 2003). Kinder bedürfen für ihre ganzheitliche Entwicklung einer vielfältig anregenden Reizumgebung. Sie bevorzugen Dinge, die immer wieder neu und doch gleich sind, erkennbar reagieren, angemessen komplex sind und variieren. So können sie ihre kindlichen Bedürfnisse nach Verlässlichkeit und Sicherheit, Orientierung, Neugierde, Fantasie und Abenteuerlust befriedigen. Der Wald bzw. die Natur bietet dafür gute Voraussetzungen. Naturräumliche Strukturen sind durch relative Kontinuität einerseits und einen ständigen Wandel andererseits charakterisiert. Sie bieten also eine optimale Reizumgebung zwischen vertraut und neu insbesondere durch die jahreszeitlichen Veränderungen und die Vielfalt in Form und Farbe charakterisiert (Gebhard 2003). Es ist der Freiraum, der die Natur für Kinder so attraktiv macht. Der Aufenthalt in der Natur wirkt auch förderlich auf die Gesundheit (Jung u. a. 2012). Diese Erkenntnis der positiven Entwicklung von Kindern durch Erfahrungen in der Natur ist ein wesentlicher Baustein der Waldkindergärten, die sich in Deutschland seit den 1990er Jahren etablieren und in Schweden und Dänemark ihren Ursprung haben (Miklitz 2011). Das gemeinschaftliche, intensive Spielen in der Natur ermöglicht emotionales Erleben, es fordert und fördert sprachliche und handelnde Fähigkeiten durch die Dinge an sich (Warmbold 2012, S. 193). Letztlich ist Abb. 4: Inhaltliche Themenbereiche des Waldes orientiert an den Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung: Ökologie, Soziales, Ökonomie nach: HNEE 2012; westermann Globales Ökosystem Soziales, Gesellschaft insgesamt Ökonomie Funktionsfähigkeit des Ökosystems als Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung Lebensraum Wald, Flora, Fauna, Boden, Wasser, Biologische Vielfalt, Klima(-veränderungen), Leben und Arbeiten im Wald (auch in anderen Kulturen), kulturelle Bedeutung des Waldes, Gesundheits- und Erholungsaspekte, Erlebnisund Erfahrungsraum, Waldnutzung, Holzertrag, Jagd, Ökosystemdienstleistungen

6 Wald GrundlaGen PrAXIS GEOGrAPHIE dieses Konzept auch als Antwort auf die diagnostizierte Entfremdung der heutigen Kinder und Jugendlichen von der Natur zu verstehen. Brämer stellt in seinen Studien fest, dass elementares Wissen über die Natur Jugendlichen fehlt. Nur 10 % der Heranwachsenden wissen beispielsweise, dass die Hagebutte die Frucht der Rose ist, rund 70 % glauben, dass die Holzfällerei und das Jagen dem Wald schaden. Er kommt zu dem Schluss, dass einerseits die Naturdistanz zunimmt und dass andererseits die Einsicht in die Notwendigkeit der Nutzung und des Schutzes der Natur zur Sicherung unserer Lebensbedingungen nicht mehr hinreichend vorzufinden ist. Folglich ist die Diskussion einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen nicht an die Lebenswelt der Jugendlichen anschlussfähig (Brämer 2006, Brämer 2010) sie ist jedoch zwingend notwendig zum Verstehen dieser Welt. Gerade hier setzt auch die Waldpädagogik an, die als ganzheitlichen Ansatz zum Ziel hat, durch praktisches Erleben und Lernen ökologische und gesellschaftliche Zusammenhänge in Wald und Natur nahe zu bringen (Boley, Reichle 2007, S. 24) und der Naturentfremdung entgegen zu wirken. Persönliche Erlebnisse und eigene Erfahrungen sollen das Inte resse an der Natur wecken und Kindern den Aufbau einer Beziehung zur Natur ermöglichen. Kinder und Jugendliche sollen als Entscheidungsträger für die Zukunft den Wert des Waldes kennen und die Leistungen der Förster, die den Wald im Sinn einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung pflegen und nutzen, akzeptieren und anerkennen. Letztlich geht es um das Mensch-Natur-Verhältnis, das sich zwar in den letzten Jahrhunderten grundlegend gewandelt hat (s. o.), im Kern im Folgenden haben wir interessante Beiträge aus bereits erschienenen Praxis Geographie-ausgaben zum themenschwerpunkt zusammengestellt. sie finden diese unter & Finden. karin HÖlsCHer Der Schwarzwald Von der ausbeutung zur naturnahen Waldbewirtschaftung Praxis Geographie /2012 klaus-dieter HuPke Der Wald als Natur? - Der Wald als Kultur! Wald-klischees und leitbilder der Waldrezeption Praxis Geographie 10/200 eberhard BolaY und BertHold reichle Wald erleben und erforschen Waldpädagogik für die orientierungsstufe Praxis Geographie 10/200 Wenn sie fächer- oder Zeitschriften übergreifende Beiträge suchen, empfehlen wir ihnen unser umfassendes Portal welches Beiträge aller Westermann Fachzeitschriften zum download anbietet. aber der gleichen Logik folgt. Auch die Waldpädagogik orientiert sich am Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ( Waldbezogene Bildung für nachhaltige Entwicklung, Kohler, Lude 2012). Dabei geht es um die Natur als Lebensgrundlage des Menschen und die Frage, wie wir die Natur nutzen und wie wir leben wollen. Eine nachhaltige Forstwirtschaft kann als beispielhaftes Wirtschaftsmodell für nachhaltige Entwicklung verstanden werden. Diese Erkenntnis ist für alle Altersstufen gleichermaßen bedeutend. Der Wald lässt sich folglich gut aus ökologischer, sozialer und ökonomischer Perspektive erleben und betrachten. Die Aspekte Ökologie, Soziales, Ökonomie dürfen nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Die Nutzung des Waldes (ökonomischer Aspekt) hängt wesentlich vom Lebensraum Wald (ökologischer Aspekt) und der kulturellen und sozialen Bedeutung (sozialer Aspekt) ab. Klimaveränderungen beeinflussen die Flora und Fauna (ökologischer Aspekt) des Waldes und damit die Nutzungs- und Lebensbedingungen der Menschen (ökonomischer und sozialer Aspekt). mit Bezug zum Geographieunterricht Der Geographieunterricht bietet gute Voraussetzungen, Themen im Sinn einer nachhaltigen Entwicklung zu bearbeiten. Die deutsche Gesellschaft für Geographie hat in eigens entwickelten Bildungsstandards für den Mittleren Bildungsabschluss verdeutlicht, dass der Beitrag des Faches Geographie zur Welterschließung in der Auseinandersetzung mit den Wechselbeziehungen zwischen Natur und Gesellschaft liegt (DGfG 2008, S. 5). Geographie stellt ein Bindeglied zwischen der Gesellschaft, den Menschen und der Natur dar. In der Herangehensweise des Unterrichts werden natur- und gesellschaftswissenschaftliches Wissen und Denken miteinander verbunden und mehrperspektivisches, systemisches und problemlösendes Denken gefördert. Der Bezug zur Umweltbildung, der entwicklungspolitischen Bildung, dem interkulturellen Lernen sowie einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und dem Globalen Lernen wird in den Bildungsstandards explizit hergestellt (DGfG 2008, S. 7). Das Fach Geographie verfolgt wie Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung die Förderung von Kompetenzen als Fähigkeit, sich in offenen und unüberschaubaren, komplexen und dynamischen Situationen zurechtzufinden (Lehnert 2009, S. 122). In dem Orien tierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung werden insbesondere zum Geographieunterricht enge thematische Bezüge entwickelt, wie Eine Welt, Globalisierung/Globale Beziehungen, Entwicklungsländer, Klimawandel, Boden degradation, Süßwasserverschmutzung, Welternährung, Globale Entwicklungsdisparitäten (BMZ 2010, S. 117). Fach bezogene Teilkompetenzen des Faches Geographie (für den Mittleren Bildungsabschluss) der Kompetenzbereiche Fachwissen, Räumliche Orientierung, Erkenntnisgewinnung/Methoden, Kommunikation, Beurteilung/Bewertung und Handlung werden auf die Kernkompetenzen des Orientierungsrahmens bezogen und an Beispielen verdeutlicht. Bezüge zum Wald finden sich viel und verdeut lichen den Zusammenhang zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem. So wird beispielsweise die Bodenzerstörung in Nepal, die Desertifikation im Sahel und die Entwaldung in Madagaskar als Ursache und Folge von Armut und fehlender sozialer Sicherheit verstanden (BMZ 8 Praxis GeoGraPHie

7 2010). Einen klaren Bezug zwischen Wald und nachhaltiger Entwicklung findet sich bei Kohler und Lude (2012), die Anknüpfungspunkte für einen fächerübergreifenden kompetenzorientierten Geographieunterricht darstellen. Themen wie Klimawandel und Waldveränderungen, Waldnutzung aus unterschiedlicher Perspektive, Bedeutung der Jagd als Form der Ressourcennutzung, Waldboden und Wasserversorgung sowie Waldprodukte und ihre Herkunft legen die Autoren methodisch, didaktisch aufbereitet dar (ebd.). Der Wald als Bildungsanlass Der Wald bietet vielfältige Erlebens- und Erfahrungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Neben der direkten Naturbegegnung mit positiven Wirkungen in der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und gesundheitsförderlichen Wirkungen auf den Menschen, lässt sich am Wald die Mensch- Natur-Beziehung besonders gut nachvollziehen. Die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern dient als Vorbild für eine nachhaltige Wirtschaftsweise in vielen anderen Bereichen des Lebens. Die Funktionstüchtigkeit des globalen Ökosystems stellt dabei die Voraussetzung für jegliches menschliches Leben und Wirtschaften dar. Bildung für nachhaltige Entwicklung greift diesen Aspekt auf und will Menschen befähigen, die Zukunft im Sinne nachhaltiger Entwicklung gestalten zu können. Hintergrund ist die Frage, wie wir Menschen hier auf dieser Erde leben wollen. Der Geographieunterricht kann für die Beantwortung dieser Frage einen wesentlichen Baustein liefern. Hutter, C.-P. u. a.: Grundkurs Nachhaltigkeit. Handbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene. München 2012 Eine Welt Internet Konferenz (EWIK): Theorie und Praxis Globales Lernen. In: Jung, N. u. a. (Hrsg.): Auf dem Weg zu gutem Leben. Die Bedeutung der Natur für seelische Gesundheit und Werteentwicklung. Eberswalder Beiträge zu Bildung und Nachhaltigkeit, Band 2. Opladen, Berlin, Toronto 2012 Michelsen, G.: Kompetenzen und Bildung für nachhaltige Entwicklung. In: Overwien, B. und Rathenow, H.-F. (Hrsg.): Globalisierung fordert politische Bildung. Politisches Lernen im globalen Kontext. Opladen, Farmington Hills 2009, S Miklitz, I.: Der Waldkindergarten. Dimensionen eines pädagogischen Ansatzes. Berlin 2011 Overwien, B. und Rathenow, H.-F.: Globales Lernen in Deutschland. In: Overwien, B. und Rathenow, H.-F. (Hrsg.): Globalisierung fordert politische Bildung. Opladen, Farmington Hills 2009, S Schmidt, O.: Von den Wurzeln der Nachhaltigkeit. Vor drei Jahrhunderten erfand die Forstwirtschaft das Prinzip der Nachhaltigkeit. In: LWF aktuell 87/2012, S Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Hrsg.): Ökosystem Wald. schriftenreihe Wald und Umwelt der Schutzgemeinschaft deutscher Wald (SDW e. V.). Bonn o. J. United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) (Hrsg.): Framework for the UN DESD International implementation Scheme. Paris 2006 Warmbold, W.: Kinder brauchen Bildung und Bindung. Waldkindergärten Ein Plädoyer für elementare Naturerfahrungen, Entschleunigung und mehr Forschung. In: Jung, N. u. a. (Hrsg.): Auf dem Weg zu gutem Leben. Die Bedeutung der Natur für seelische Gesundheit und Werteentwicklung. Eberswalder Beiträge zu Bildung und Nachhaltigkeit, Band 2. Opladen, Berlin, Toronto 2012, S Anzeige L i t e r a t u r Bolay, E. und Reichle, B.: Waldpädagogik. Teil 1 Theorie. Hohengehren 2007 Brämer, R.: Natur obskur. Wie Jugendliche heute Natur erfahren. München 2006 Brämer, R.: Natur: Vergessen? Erste Befunde des Jugendreports Natur Bonn 2010 Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Hrsg.): Bericht der Bundesregierung zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Berlin 2009 Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) (Hrsg.): Umweltpolitik. Agenda 21. Bonn o. J. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Kultusministerkonferenz (KMK) (Hrsg.): Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung. Bonn 2010 de Haan, G. und Harenberg, D.: Bildung für eine nachhaltige Entwicklung: Materialien zur Bildungsplanung und zur Forschungsförderung. Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK), Heft 72. Bonn 1999 Gebhard, U.: Kind und Natur. Wiesbaden 2003 Gebhard, U.: Zur Bedeutung von Naturerfahrung für seelische Entwicklung, Wohlbefinden und Gesundheit. In: Jung, N. u. a. (Hrsg.): Auf dem Weg zu gutem Leben. Die Bedeutung der Natur für seelische Gesundheit und Werteentwicklung. Eberswalder Beiträge zu Bildung und Nachhaltigkeit, Band 2. Opladen, Berlin, Toronto 2012, S Grober, U.: Die Entdeckung der Nachhaltigkeit. München 2010 Hasel, K.: Vom Urwald zum Wirtschaftswald. Schriftenreihe Wald und Umwelt der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (Hrsg.). Bonn 1987 Hasel, K. und Schwarz, E.: Forstgeschichte. Ein Grundriss für Studium und Praxis. Remagen 2006 Hauff, V.: Unsere gemeinsame Zukunft. Der Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung. Greven 1987 Hentig, H. von: Bildung. Weinheim, Basel 1999 Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNEE): Nachhaltigkeitsgrundsätze der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH). Unveröffentlichtes Papier. Eberswalde 2012 Natur erleben Im Wald Haupt Sechs Naturführer, Website und App Jeder Band 19.90, 200 S., über 200 Abb. Im Wald ISBN Alles zur Edition auf So macht Lernen und Beobachten Spaß: Bei der Edition «Natur erleben» aus dem Haupt Verlag sind Bücher, Website und App miteinander vernetzt. Sechs Bücher geben Beobachtungstipps, zeigen das Beziehungsgeflecht in unseren einheimischen Lebensräumen und machen und wecken die Faszination für die Natur. 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