Ökotussi auf Abwegen

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1 Andrea M. Ben Salah Ökotussi auf Abwegen Roman LESEPROBE 2012 AAVAA Verlag Alle Rechte vorbehalten Alle Personen und Namen innerhalb dieses Romans sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind zufällig und nicht beabsichtigt.

2 Hochzeitsfieber»Er kommt gewiss mit den bestellten, weißen Blumen zurück«, verteidige ich meinen potenziellen Ehemann, während die aufgebrezelte Kosmetikerin meine Augenlider mit dunkelbrauner Creme schattiert. Sie versucht, meiner Hochsteckfrisur eine positive Ausstrahlung abzugewinnen. Unmöglich. M eine festliche Haartracht ist komplett misslungen. Ohne Vorwarnung erscheint mein marokkanischer Verlobter fröhlich im Türrahmen. Der von ihm besorgte Brautstrauß duftet frühlingsfrisch im trüben Regenwetter. Nelken und Vergissmeinnicht. Welcher Idiot läuft mit meinen reservierten weißen Rosen herum? Schande über das Floristikgeschäft.»Wann kriegst du endlich die einfachsten deutschen Sachen geregelt?«, schimpfe ich und werfe das Bukett ärgerlich auf den Tisch. Ein Nelkenkopf bricht ab und kullert gemächlich unter das Bücherregal. Der Tag meiner umstrittenen Hochzeit verläuft nicht so paradiesisch, wie ich ihn mir erträumt habe. Es regnet Bindfäden. Der Regen gibt unserem Ehrentag einen negativen Touch. Auf Regen folgt der Sonnenschein. Das weiß doch jedes Kind. Nur ich weiß nicht, ob ich vor dem Standesbeamten Ja oder Nein sagen soll. Das erkläre ich prompt unserer kleinen Hochzeitsgesellschaft, während ich wie eine weltabgewandte Nonne mit dem Beerdigungsstrauß auf und ab wandere. Meine konfuse Gefühlswelt bringt Leben in die Bude. Das Chaos lenkt mich von meiner Ambivalenz ab. Berta, zweiundneunzig, fit wie ein eingelaufener Turnschuh, eist sich vom Massagesessel los. Sie streckt mir eine weiße Orchidee entgegen.»die schenk ich dir, wenn du ja sagst.echt lieb, Berta«, räuspere ich mich distinguiert und hauche ihr ein Küsschen auf die faltige Stirn. Viktor köpft derweil eine bauchige Flasche Prosecco.»Hihi, jetzt stoßen wir erstmal auf die Freiheit an.«respektlos trinkt er glucksend aus dem blauen Bottich und reicht ihn an Berta weiter. Diese fordert kultiviert eine Sektschale. Uwe bittet, passend zum Geschehen, um einen Crying Dundee. Eierlikör und Curacao, aufgefüllt mit Cola. Ein unpassendes Gesöff für einen werdenden Vater. Ihssane steht kerzengerade zwischen den Schneeglöckchen im Garten und lässt seine schwarzen Locken vom Regen berieseln. Tränen rinnen aus seinen Augen. Oder sind es Regentropfen? Schlecht zu differenzieren. Die füllige M artha beginnt die von Ljudmila, unserer Haushälterin, sorgfältig verzierten Käse- Häppchen anzuknabbern und reicht sie nach kurzer Zeit in der Stube herum. Mein illegitimer Sohn Julian präpariert unsere kunstvoll bemalte, antike Wasserpfeife mit dunklem Bananentabak. Meine Schwiegertochter in spe tippt eine Nummer in ihr Handy und ruft in die Sprechmuschel:»Gottlob, Hochzeit findet nicht statt.«die thailändische, schwangere Yuna hockt vor nervöser Anspannung bei offener Tür auf dem Klo und strullt wie ein künstlich angelegter Wasserfall. Unser sorgfältig geplanter Hochzeitstag läuft geradewegs aus dem Ruder. Alles wegen ein paar gedankenloser Wörter, die aus meinem Mund geschlüpft sind. Sind wir alle durchgeknallt? Die Zeit ist reif, um den Kollateralschaden abzumildern.»ich will eine stinknormale Hochzeit und antworte deshalb mit ja«, rufe ich pathetisch in unsere Flodder-Gesellschaft. In Sekundenschnelle normalisiert sich mein Umfeld. Der Frieden zieht ein. Niemand ahnt, dass ich auf dem felsigen Weg zum Traualtar oftmals böse gestolpert bin. Viktor, Uwe und Berta hören auf, sich aus putativ gutem Grund zu besaufen. Martha klagt über Magendrücken und Sodbrennen. Ich biete ihr Bullrich Salz an. Julian stellt die vorbereitete Shisha in die Zimmerecke.

3 Nina funkt:»mist, Hochzeit findet doch statt.«warum ist sie nur so negativ gegenüber unserer Verbindung eingestellt? Yuna hüpft in Windeseile von der Toilettenschüssel und läuft mit halb hochgezogenem Slip zur Tür, um sie zu verriegeln. Ihssane kommt mit undefinierbarem Gesichtsausdruck, leicht durchnässt, in die gute Stube zurück.»was lebt im Dunkeln, hat Flügel und säuft Blut?«, frage ich spaßeshalber in die Gästeschar, um trübe Gedanken zu verscheuchen. Unwissende Köpfe schauen schräg aus der Wäsche. Galant löse ich das Quiz:»Die neue Always ultra.igittigitt, was bist du für ein ekliges Weib.«Angewidert latscht Viktor in die klinisch sterile Gästetoilette. Diese Spaßbremse hat mir an meinem Hochzeitstag gerade noch gefehlt.»was ist ultra?«, fragt Yuna.»Kostspielige Binden«, antwortet der Vater ihres bombigen Keimlings.»Bin froh, dass ich Baby krieg, können wir Geld für teure Tage-Binden sparen.«protzig öffnet sie den Hosenknopf, um ihre Embryobehausung hervorquellen zu lassen. Ich bereue meine Quizfrage zutiefst. Warum stiehlt mir Yuna immer wieder die Show? Und das sogar am wichtigsten Tag in meinem mittlerweile höchst erquicklichen Leben.

4 Lebensangst Gestatten, ich heiße Dick. Anna Dick. Ich mache meinem Namen alle Ehre, denn ich heiße nicht nur Dick, sondern bin auch dick. Schlachtreif wie eine Gans kurz vor Weihnachten. Kann sich jemand vorstellen, dick zu sein und Dick zu heißen? Horrorvision. Obwohl ich seit meiner Jugendzeit vegetarisch esse, wuchern meine Pfunde durch den Süßigkeitenabusus. Ich oute mich im Hier und Jetzt als Puddingvegetarierin. Seit vierundvierzig Jahren befinde ich mich auf dieser Welt und lebe introvertiert am Rand der Gesellschaft. Die Nachbarn tuscheln über mich und nennen mich Ökotussi, weil ich so anders bin. Gewöhnungssache. Überall kann es besser sein als hier auf Erden, deshalb ziehe ich liebend gern das Fegefeuer vor. Dabei fing mein Dasein in einer guten Kinderstube an. Schule, Abi und Studium zum Lehramt für Physik und Mathematik. M it siebenundzwanzig Lenzen lernte ich einen schicken Womanizer mit lockigen, straßenköterblonden Haaren kennen. Sexistisch unerfahren wurde ich kurzerhand schwanger und gebar meinen süßen Julian. Der Erzeuger suchte während meiner Schwangerschaft das Weite. Er ließ sich weder von einer Detektei noch vom Jugendamt aufspüren. Meine Hormone spielten verrückt. Meine Wut steigerte sich ins Unermessliche. Wie kann man sich erdreisten, eine junge Frau mitsamt gefülltem Nest zu verlassen. Sinnlose Spekulationen, denn Hansi Meier tat es einfach. Kurze Zeit nach der Geburt litt ich an meinen ersten Selbstzweifeln. Postnatal. Ich gab das Studium vor Abschluss auf und kümmerte mich um Julian. Wir lebten isoliert an der Armutsgrenze. Aus diesem Grund verfiel ich erneut in Lethargie. Es kam der Tag, an dem ich keinen anderen Ausweg mehr sah, als mit dem Leben abzuschließen. Nach der Geburt war mein Gewicht deutlich angestiegen. Ich stand kurz vor dem Platzen und vegetierte seit einigen Tagen vor mich hin. Von allen guten Geistern verlassen suchte ich den Tod. Umgehend parkte ich Julian bei meiner Mutter und wagte die ersten Schritte ins Jenseits. Ich besorgte mir beim Hausarzt Valium. Dieser warnte:»bitte nur eine Tablette einnehmen. Ich kenne Patienten, die zerstückeln die Beruhigungsmittel und lassen sie wie Salz aufs Butterbrot rieseln.«super Tipp.»Aber ich doch nicht«, beschwichtigte ich Dr. Languste. Ich schlucke die zwanzig Tabletten lieber mit Gin, ermunterte ich mich selbst und verließ die Praxis. Verwirrt suchte ich die nächste Apotheke auf und kassierte meine Höllendröhnung ein. Zuhause kamen mir erste Zweifel. Würden die zwanzig Pillen reichen, mich ins Nirwana zu befördern. Ich wollte einschlafen und nicht wieder aufwachen. Diese Art zu sterben, erachtete ich als leichteste Prozedur. Meine Gedanken kreisten rund um den Tod. Ich schluckte alle Tabletten. Als meine Mutter mit Julian auf einen Sprung vorbeirauschte, war ich nicht mehr ansprechbar. Mit deutscher Gründlichkeit rief sie den ärztlichen Notdienst zur Hilfe. Dieser kutschierte mich mit Blaulicht ins Akutkrankenhaus. Magenauspumpen. Wie grässlich. Da bereute ich zum ersten Mal, dass ich die Dinger geschluckt hatte. Tage später wiesen mich die Ärzte in die Psychiatrie ein. Halb blind dümpelte ich vor mich hin. Keine Energie zum Waschen, keine Kraft zum Reden, keine Stabilität zum Weiterleben. Ferner schickten mich die weißen, unschuldig aussehenden Tabletten nicht in den Himmel, sondern in die brandheiße Hölle. Tagelang zuckten Blitze vor meinen Augen auf. M eine Sicht verschwamm. Nach vier Wochen endete der Spuk. Fortan benötigte ich eine Brille. Weiterhin war ich des Lebens überdrüssig. Ich beschloss, mich mit dem Bademantelgürtel zu erwürgen. Mir fehlte die Energie, den Gürtel fest um meinen Hals zu zurren. Ich trank Shampoo. Nach einem Schluck musste ich würgen. Spiegel, Scheren, Gläser hielten die Pfleger von mir fern, darum fiel das Aufschneiden der Pulsadern flach.

5 Diagnose: Lebensüberdruss Grad III. Ich heuchelte Genesung in der Klinik. Aufgrund meiner vorgespielten Besserung entließ man mich nach sechs Wochen. Zuhause ließ ich ordentlich Wasser ins Waschbecken laufen und schmiss den eingeschalteten Föhn hinein. Bei meinem Glück sprang lediglich die Sicherung heraus. Ich lebte weiter wie bisher. Als letzte Instanz legte ich mich eines Nachts auf ungesicherte Bahnschienen, die am Rande eines Feldweges verliefen. Ich bettete mich mit zwei Kissen auf das harte Gleis und wartete auf den herannahenden Tod. Doch ich lauerte vergeblich, denn der Zug, der kam nicht. Dummerweise lag ich auf einem Abstellgleis. Ich ergab mich meinem unbeugsamen Schicksal, denn Leben und Tod ignorierten mich. Das reale Leben ergriff wieder von mir Besitz. Heureka, ich gesundete. Ich begann, mich auf meine mütterlichen Pflichten zu konzentrieren. Im Laufe der Zeit merkte ich, dass sich mein Geist aufklärte. Nach und nach eroberte ich mein Leben zurück. Ein Leben, abhängig von der Sozialhilfe. Ein Leben in der Unterschicht. Ich existierte nur noch in meinen Träumen. Nicht selten spielte ich die hübsche, reiche Geliebte aus einem Roman, den ich gerade las. Immer wieder träumte ich von einem Mann, der mein Herz zum Stolpern bringt. Nie gab ich die Hoffnung auf. Meine Jobsuche legte ich auf Eis, denn ich fürchtete mich vor der harten, modernen Businesswelt. Als ich eines turbulenten Tages einen Rechtsanwalt aufsuchte, um mich über meine Rechte hinsichtlich Julians Unterhalt zu informieren, saß der Advokat inmitten eines hohen Berges voll Akten. Er beschwerte sich, dass ihm die Arbeit über den Kopf wachse.»ich bin gern bereit, Ihnen zu helfen«, spöttelte ich. Durch mein Angebot ergatterte ich einen geringfügigen Schreibjob, den ich zuhause ausführen durfte. Ein Anfang, um mich ins Arbeitsleben zu integrieren. Aber trotz der zusätzlichen Kohle, die ich unter Sozialhilfe behalten durfte, besaß ich nicht genug Geld, um große Schritte zu wagen. Unser Familienalltag verlief daher viele Jahre in ärmlichen Bahnen. Die Melancholie flackerte nur noch selten auf, aber es fehlten auch gewisse Glücksmomente. Keine Höhepunkte, die mein Dasein auf Erden bereicherten. Durch die Schreiberei blieben für Liebesabenteuer und für Abwechslung, abgesehen vom Fernsehprogramm, keinerlei Zeit. War es mein Schicksal, das Leben in Einsamkeit zu verbringen? Ich spürte, dass in meinem Dasein ein Puzzlestück fehlte. Deshalb kam die Zeit, sich auf die Suche zu begeben. Immer wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo die Lösung her. Ich ahnte nicht, dass mein Retter schon vor der Tür stand.

6 Salam Madame Der Frühling erfreut mich wie fast jedes Jahr. Die Sonne lockt alle Insekten hinter dem Ofen hervor. Die farbigen Schmetterlinge schwärmen aus. Ausgerechnet mein schwarzlila Falter trifft auf den dreißigjährigen marokkanischen Berber Ihssane, der nicht abgeneigt ist, mit mir durch die Welt zu schwirren.»salam Madame, kennen wir uns nicht?«, fragt der fremde, dunkelhäutige Bursche, als ich abends im türkischen Laden vor der Bäckertheke stehe.»plumpe Anmache«, denke ich, drehe mich aber dennoch um. Was für ein Typ? Jung, groß, schlank, dunkle Haut. Augen, groß wie Wagenräder. Pupillen, schwarz wie Turmaline. Glänzendes Kraushaar ziert seinen Kopf. Die Converse-Freizeitschuhe lassen auf ein gewisses finanzielles Polster schließen. Dieser Hüne entspricht meinem Traumbild aus tausendundeiner Nacht. Dieser Märchenprinz ist eine Versuchung wert. Geblendet durch seine Erscheinung, stottere ich verneinend:»äh, äh.dann wird es Zeit, dass wir uns endlich kennenlernen«, bestimmt der Ausländer. Er nimmt meine Hand und zieht mit mir an der Kasse vorbei. Willenlos lasse ich mich entführen. Mein eingepacktes Fladenbrot bleibt auf der Theke liegen. Ehe ich mich besinne, sitzen wir auf der Straßenterrasse der Kostbar und nippen an gekühlten Desperados. Vor unserem Tisch streicht ein Geiger venezianische Liebesklänge. Das Gefühl, vom anderen Geschlecht angeflirtet zu werden, ist mir in all den Jahren der Einsamkeit abhandengekommen. Meine Stimmbänder versagen mir den Dienst, ich bin Vollstoff blockiert. Meine Augen sehen einen jungen, gut aussehenden Afrikaner, eher nord- als schwarzafrikanisch. Früher habe ich das Buch Die weiße Massai durchgelesen und mich daraufhin Hals über Kopf in den schwarzen Kontinent verliebt. Nun sitzt er mir gegenüber, meine Allianz zu Afrika.»Ich bin Ihssane und wie heißt du?anna. Anna Dick.«Charmant schaut er mir in die Augen.»Du blühen wie ein Olivenbaum. Ich essen dicke Oliven für mein Leben gern.aha.«ich nicht, ich hasse Oliven. Und fruchtige Komplimente bin ich nicht gewohnt.»ich kommen aus Salida in Marokko. Kleine Nest in Provinz Taroudant. Weit in Walachei. Nun studieren ich in Allemagne.Ach so.«meine Artikulation lässt heute zu wünschen übrig.»und was machst du, Anna?Nichts.«Ich denke an die vielen abstrusen Geschichten aus dem Internet. In diesen Storys wird vor jungen Nordafrikanern gewarnt, die darauf aus sind, deutsche Frauen aus egoistischen Gründen zu benutzen. M arokko steht ganz oben auf der schwarzen Liste. Ausgerechnet ich gerate an so einen Ganoven. Ein Grund mehr, erneut in tiefe Depression zu versinken. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Energisch sage ich:»heiraten werde ich Dich keinesfalls und Geld habe ich weder auf der hohen Kante noch im Portemonnaie.«Erschrocken sieht er mich an:»ich wollen nicht heiraten, Madame. Meine Aufenthaltserlaubnis gilten noch fast drei Jahre. Euros haben ich genug zum Leben, denn ich jobbe nebenher auf der Frankfurter M esse. Security. Wie du sehen, ich sorgen für mein eigenes Leben neben dem Studium.«Ich bin zu voreingenommen. Warum soll er eine vierzehn Jahre ältere, altbackene Frau mit Sozialhilfe heiraten, wo er magnetisch die Blicke aller pubertierenden hübschen Mädels auf sich zieht. Kopf schüttel über mein diffuses Denken. Diskret schalte ich einen Gang zurück und entschuldige mich lakonisch. Unsere Konversation schleicht dahin. Ich erwäge, über meine Depression zu erzählen. Piano, lieber nicht. Stunde um Stunde vergeht und ich werde nicht müde, diesem Fremdling zuzuhören.

7 »M ein Freund Younes haben in Salida eine Gesellschaft gegründet Human world in Maroc. Diese Gruppe sich kümmert um mittellose Kinder.Wie sieht diese Arbeit genau aus?die Organisation wird von drei Franzosen unterstützt. Sie Spendengelder sammeln und ermöglichen somit den Kindern Schulbesuche sowie pädagogische Förderungen, damit Kinder nicht auf Straße leben. M eine Freund haben Lehramt studiert und unterrichten die Kleinen gegen einen geringen Obolus.Ich verstehe«, sage ich.»sozialarbeit respektive Streetworking in Maroc.«Ihssane nickt bestätigend.»unser Dorf bestehen aus dreißig Häusern und haben zweihundert Einwohner. Mein Vater besitzen einen Olivenhain, zwanzig Orangenbäume und eine Zitronenplantage. Zudem er züchten Schafe, hat eine Kuh und arbeiten auf Couscousfeld. Meine Mutter backen Brot, schüttelt Milch in Tongefäßen zu Butter, fabrizieren Schafskäse und rühren Seife an, die sie auf dem Souk verkauft. Aus den Fruchtkernen des Arganienbaums, der nur bei uns in M arokko wachsen, sie stellen hochwertiges Arganöl her. Alles in Handarbeit.Das hört sich nach traditioneller Lebensart an? Hast du Geschwister?Ja, drei Schwestern. Alle verheiratet. Eine wohnen in der Hauptstadt Rabat, die andere in Agadir und die Dritte in Tiznit. Azel, mein älterer Bruder, wohnen bei den Eltern und hilft meinem Vater bei der Landwirtschaft. Sofienne studieren in Frankreich Betriebswirtschaft.«Gemächlich trinke ich aus der Flasche. Obwohl ich kein Bier mag, schmeckt mir der Gerstentrank heute wie Champagner. Ich befürchte, dass ein Alkohol trinkender M oslem recht selten auf der Erde herumspaziert. Ich spreche Ihssane darauf an.»mach dir keine Sorgen«, beruhigt er mich.»allah bewacht grad Marokko und kriegen nicht mit, dass ich mit dir Bier saufe.«der Glaube versetzt Allah sonst wohin. Ich lasse Ihssane blindlings tappen, Allah wird ihn bestimmt bald schnappen. Mein junger Kavalier lächelt verschämt. Ich weise ihn darauf hin, dass er noch stark an seiner Grammatik üben muss, speziell an den Verben. Ihssane verspricht, sich ab sofort besser zu konzentrieren. Dieser alternative Moslem hat den richtigen Zeitpunkt gewählt, um in mein Leben zu platzen. Völlig vertieft in unser Gespräch schauen wir nicht auf die Uhr, sondern trinken noch vier Flaschen mexikanisches Gebräu. Beschwipst, nicht mehr Frau meiner selbst, gebe ich mein Innerstes preis und klage über meine phasenweise auftretende Niedergeschlagenheit. Ihssane versucht, mich mit liebevollen Worten zu therapieren.»ich bin auch einsam, Anna, habe keine Freunde. Seit dem Anschlag auf das World Trade Center will niemand mehr etwas mit uns Moslems zu tun haben.«ich schrecke auf, als mein Handy klingelt.»wo bleibst du Mama? Ich gehe rüber zu Daniel und übernachte bei ihm.«im Liebeswahn habe ich meinen pubertären Teenagersohn vergessen. Rabenmutter, die ich bin.»oh, hm. Okay.«Ratzfatz drücke ich das Gespräch weg. Interessiert schaut mich Ihssane über seine Desperado-Flasche hinweg an. Da er mittlerweile viel von mir weiß, beschließe ich, dass er auch noch von meinem unehelichen Sohn erfahren soll.»mein Kind war dran.bist du verheiratet?«erschrocken versteinert sich seine Gesichtsmimik.»Nein.«Und schon schildere ich die ultimativen Geheimnisse meines baufälligen Lebens. Ihssane lässt ab und zu ein»hmm«erklingen. Ich bin mittlerweile knülle und quatsche Kokolores. Kein Wunder, meine letzte Alkoholsause liegt achtzehn Jahre zurück. Ein paar Tische weiter nimmt ein hübsch anzusehendes Schwulenpärchen Platz. Die ausgelaugte Servicekraft begrüßt und verabschiedet gleichzeitig die neuen Gäste.»Hallo, wir schließen gleich«, höre ich sie murmeln. Die beiden knackigen Männer stehen auf und ziehen Händchen haltend von dannen.

8 Der Mond zeigt sein Vollmondgesicht, die Sterne fliegen in einem Schwall auf mich zu. Ich muss nach Hause, um nicht von den Kometen erschlagen zu werden. M üde knipse ich mit dem Finger und sehe, wie das kellnerische Arschgeweih sich schleppend umdreht.»zusammen oder getrennt?«was soll diese Frage, unser Status geht sie nichts an.»nein, wir sind nicht liiert«, antworte ich verwirrt.»logisch zusammen«, sagt Ihssane und zieht einen Fünfzig-Euroschein aus seiner Hosentasche. Nachdem er die horrend hohe Summe bezahlt hat, fragt er:»wo ist das Klo?«Ich zeige mit dem Finger auf die Tür links neben der Theke. Ihssane steht abrupt auf, stößt gegen den Tisch, sodass meine halbvolle Bierflasche umkippt. Die Hälfte des Inhalts ergießt sich über die dunkelbraun polierte Tischplatte und anschließend über meine hellblaue Tunika. Ihssane haucht ein Pardon in die Luft und verschwindet in Richtung Toilette. Typisch Männer, sie drehen durch, wenn die Frau nass wird. Aber nicht mein Herr Maroc, der ergreift lieber die Flucht. Umständlich krame ich in meiner Handtasche nach Tempos. Das kühle Bier nässt meine Brüste ein. Echt unangenehm. Ich stinke wie eine Bierakademie. Unerträglich. Zudem wirke ich wie ein Playboymodell, das sich vor dem Fotoshooting erotisch mit Wasser übergossen hat. Meine Nippel stechen sexistisch hervor. Der Unterschied zwischen einem M annequin und mir besteht lediglich darin, dass ich keinen aufreizenden Busen habe und er deshalb eher, wie ein eingeweichtes, aufgeklapptes Milchbrötchen aussieht.»ihssane gehst du jetzt nach Hause? Dorthin, wo du wohnst? Wo wohnst du überhaupt?weiß nicht.«diese Antwort kommt mir sehr gelegen, denn ich fühle mich in seiner Gesellschaft äußerst wohl. Aus humanitären Gründen erläutere ich ihm die Vorzüge meiner Altbau-Wohnung in Schierstein.»Julians Zimmer für dich und meins für mich.ich schlafen lieber auf Sofa im Wohnzimmer.Okay, junger Mann.«Das Schlafproblem haben wir zur vollsten Zufriedenheit gelöst. Wir laufen durch das bunte Stadtviertel, das mit indischen und türkischen Läden übervölkert ist. Aus den Dönerbuden ziehen exotische Düfte über die Gasse.»Riecht gut hier«, schnuppert Ihssane.»Kennst du die Straße nicht?kenne ich, aber ich gehe Ausländern lieber aus dem Weg. Sind mir nicht geheuer.«ein Ausländer, dem andere Fremdlinge ungeheuerlich sind? Wie krass ist das denn? Ein türkisches Restaurant hat seine Türen weit geöffnet. Ich muss kurz dahin, wo der Türke zu Fuß hingeht, falls der Mercedes in der Werkstatt ist. Aber ich traue mich nicht, in die Männerdomäne einzudringen. Weil ich nötig pieseln muss, treibe ich Ihssane an, einen Schritt schneller zu gehen. Ich will unbedingt den nächsten Bus erwischen. Doch mein Kameltreiber lässt sich nicht scheuchen. Er greift nach meiner Hand, zieht mich in das Restaurant und somit ins tiefste Anatolien hinein. An der Bar bestellt er sich einen Tee und fragt nach der Toilette. Ich möchte am liebsten in den Boden versinken, denn sämtliche Osmanen haben ihre Augen auf mich gerichtet und schießen mich mit abfälligen Blicken ab.»dort«, sagt der schnauzbärtige Teemacher-Opa und zeigt mit gesenktem Blick und aus gestrecktem Arm auf eine dunkle Tür. Der Abort ist schrecklich unansehnlich und passt somit optimal zur kackbraunen Tür. Ich verzichte dankend.»das ging aber schnell«, empfängt mich Ihssane, als ich mich zu ihm an den ovalen Mosaiktisch setze.»komm, wir gehen!«, fordere ich ihn auf. Erstens fühle ich mich nicht türkisch genug, um hier in der Türkenarena bestehen zu können und zweitens muss ich immer noch exorbitant pullern.

9 Wir schlendern berauscht durch die Straßen und landen nach einer holprigen Busfahrt abgespannt vor meiner Haustür.»Herzlich willkommen in meiner Hütte.«Aufgeräumt habe ich nicht. Schließlich habe ich heute nicht mit einem Überraschungsgast gerechnet. Ich husche schnell auf die Toilette und desinfiziere sogar die Sitzbrille nach meinem Klogang. Ich bin Clementine, nicht nur sauber, sondern klinisch rein.»willste was trinken?«, frage ich gähnend.»gern, was gibt es denn?kaffee oder Tee, Bier hab ich nicht.«ich öffne die Kühlschranktür und finde eine Colaflasche. Durstig teilen wir uns das schwarzbraune Schlabberwasser. Erst Monate später erzählt mir Ihssane, dass er Cola verabscheut und das Gesöff an diesem Abend nur mit Widerwillen getrunken hat. Die Maschen der Männer. Sie sind raffinierter, als frau denkt. Sie können sich gut verstellen und angleichen. Nach Wochen stellt frau fest, es ist alles nur gespielt. Täuschung, bis wir femininen Geschöpfe im Netz zappeln. Dann zeigen die Mannsbilder ihr veritables Ich. Männer verhalten sich absolut äußerst pfiffig, wenn es um das Frauenangeln geht. Ihssane plaudert langatmig aus seiner Heimat. Ich nehme Satzfetzen wie süße Orangen am Baum, grüne Oliven, goldgelber Couscous auf den Feldern, aber auch Armut und Schmutz in den Dörfern sowie feierliche Freitagsgebete wahr. Ich lausche seinen Geschichten, doch das Gesagte dringt nicht wirklich in mein Innenleben. Obwohl ich hackebreit und todmüde bin, lasse ich ihn reden und heuchele Interesse, als ob mich sein Heimat geschwafel brennend interessiert. Ich habe anscheinend zu viel Testosteron in mir, denn auch ich kann mich anpassen und Gefühle vortäuschen. Endlich gähnt Ihssane mit aufgerissenem Mund und fragt, ob er schlafen gehen darf. Natürlich. Wenn nicht jetzt, wann dann?»gute Nacht, schlaf gut.«angst habe ich vor dem Fremden nicht. Die Zeiten sind lange vorbei. Früher fürchtete ich mich vor jedem und alles. Heute mit fast einem halben Jahrhundert Erfahrung auf dem Buckel bin ich davor gefeit. Ich schlummere wohlig vor mich hin, als mich ein Geräusch aus meiner Apathie reißt. Mein Herz pocht ängstlich in meiner Brust. Klug, wie ich bin, rühre ich mich nicht aus meiner Seitenlage. Zaghaft klopft es an meiner Schlafzimmertür. Mein Herz bommert in der Stille der Nacht. Oh Herr, die Not ist groß, die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht mehr los, reflektiere ich Goethe. In meinem speziellen Fall spinnt zwar nur ein Geist, der reicht mir jedoch zu dieser späten Stunde. Vorsichtig öffnet sich meine Schlafzimmertür. Ich blinzele leicht und sehe einen matten Lichtschimmer ins Zimmer blitzen.»anna, schläfst du schon?«, flüstert Ihssane.»Ja.«Was für eine dumme Frage? Soll ich etwa nein antworten? Meine Antwort ist trotzdem nicht gut überlegt. Wenn ich mich jetzt schlafend stelle, dann räumt er mir ungeschoren die gesamte Bude aus und verschifft mein Zeug in den Maghreb. So leicht gebe ich nicht klein bei. Ich werde gegen mein Schicksal ankämpfen. Hellwach richte ich mich auf, und erwidere resolut:»gibt s Probleme?«Ihssane setzt sich auf meine Bettkante.»Ich habe mich auf das Sofa gelegt, aber ich friere. Hast du vielleicht eine Decke für mich?«als Entschädigung für meine Nachlässigkeit und aus Faulheit biete ich ihm ein kleines Plätzchen in meinem Bett an. Das lässt er sich nicht zweimal sagen. Schnell fliegen sein T-Shirt und seine Jeans über meinen Nachttisch. Nun sind wir zwei putzmunter und Ihssane beginnt, mir seinen Werdegang zu verklickern. Mitten in der Nacht. Sind wir hier in einem Bewerbungsgespräch? Ich falle vom Schlaf und vom Glauben ab. Apropos Glauben:»Sag mal, darfst du neben einer Frau im Bett liegen, obwohl du nicht mit ihr verheiratet bist?«

10 Ihssane gähnt müde und winkt meinen Einwurf lässig ab. Stimmt, ich habe für einen M oment vergessen, dass sich Allah in der marokkanischen Heimat befindet. An seine glatt rasierte Brust gepresst, versuche ich, seinen Herzschlag zu ignorieren. In dieser Nacht passiert außer wenigen Tatschversuchen nichts. Zu viele Hirnzellen abgestorben, abgestorben durch unseren Suff. Es ist reichlich spät, besser gesagt erheblich früh geworden. Zeit, um den Tag zu beginnen, aber aktuell ist ein Ausnahmetag. Nach vielen einsamen Jahren nächtige ich heute nicht solo in meinem Bett. Stunden später wache ich gerädert auf und spüre, dass nichts mehr ist, wie es mal war. Samstagmittag, vollkommen anders. Ich liege geschützt in M arokkos Armen und bewege mich keinen M illimeter. Ich will diesen Zustand beibehalten. Am liebsten für immer. Ich schiele auf sein Gesicht. Habibi ist mir fremd und doch so nah. Habibi bezeugt die Schönheit des Orients.»Afrika in meinem Bett!«, fantasiere ich und schmiege mich selig an Ihssanes Brust. Ich ertaste seine junge, maskuline Haut. Ich träume vor mich hin bis mir bewusst wird, was er von mir spürt. Er berührt eine alte, runzlige Haut und davon an manchen Stellen viel zu viel. Mir wird übel. Ich muss kotzen, wenn ich an meine ruinierte Figur denke. Zudem fühle ich mich unter dem Alkoholabusus wie achtzig über Nacht. Ihssane zwinkert mit einem Auge und gähnt mit vorgehaltener Hand.»Salam Madame. Gut geschlafen?morgen Ihssane. Tief und traumlos.«ich winde mich aus seinen Armen. Mein Blick streift den Wecker, es ist elf vorbei. Ich husche ins unordentliche Badezimmer. Flüchtig schrubbe ich mir die Zähne und brause mir den Biergeruch vom gestrigen Abend ab. Ich bin immer noch alkoholgeschwängert, innen sowie außen. Ihssane sitzt angezogen auf der Couch und spielt mit meinem Nintendo. Plong, plong, Tetris, plong.»kannst duschen, wenn du magst.«hektisch springt meine neue Bekanntschaft auf und eilt unter die Brause. Ich brühe derweil Kaffee und Tee auf. Ihssane erwähnte letzte Nacht, dass er seinen Tag stets mit einer Tasse Tee beginnt. Den Gefallen tue ich ihm selbstredend. Masirtee mit Honig. Aufgussbeutel, nicht traditionell. Ihssane kommt deofrisch aus dem Bad. Ich schlabbere an meinem großen Pott Kaffee und kredenze den süßen Tee. Enthusiastisch schwärme ich vom schwarzen Kontinent, obwohl ich bisher nur mit dem Zeigefinger auf dem Globus in Afrika war. Dummerweise gibt sich Ihssane interessiert, sodass ich noch mehr unqualifizierten Nonsens von mir gebe.»was isst du gern, Anna?Nudeln, Pizza, Süßigkeiten.Was für Fleisch isst du gern? Aus religiösen Gründen esse ich kein Schweinefleisch.«Ich blättere Sesamkekse auf eine blaue Untertasse.»Da bist du bei mir an der richtigen Adresse. Ich lebe vegetarisch. Ich esse überhaupt keine Leichenteile. Weder Schwein noch Rind noch Huhn noch Fisch.Prima.«Ihssane greift nach dem megasüßen Gebäck.»Dann sind deine Töpfe keimfrei und somit benutzbar.logisch, alles steril«, sage ich und verschweige, dass die Kochtöpfe aus dem Fundus meiner Freundin Anabelle stammen. Und diese Madame kocht und brät gern Schweineteile, furchtbar gern. Später erfahre ich, dass Ihssane nicht freiwillig aus deutschem Kochgeschirr isst, da in den Töpfen noch Spuren von Schweinefleisch vorhanden sein könnten. Die deutsche Reinlichkeit ist nicht jedem ein Begriff. Erst recht nicht, wenn derjenige aus Marokko stammt. Ihssanes gefülltes Teeglas steht unbenutzt auf dem Tisch. Wann wird sein Glas endlich leer? Ich will mein altes Leben zurück, bevor ich mich an das Neue gewöhne. Außerdem kann jederzeit die Tür aufgehen und Julian hereinspazieren. Und auf ausführliche Erklärungen, warum ein Ausländer unsere Wohnung besetzt, habe ich nicht den geringsten Bock.

11 Ich bringe Ihssane zum Hauptbahnhof. Kurz darauf steht er in der Regionalbahn nach Mainz und pustet Küsse in die Luft. Die Tür schließt sich, die Bahn rollt ratternd ab. Schon ist Afrika verschwunden. Einfach weg. Ich stromere flatterig durch die Gassen und gucke, ob jemand guckt. Auf dem Rückweg besuche ich eine Nachbarin, die in einer Videothek arbeitet. Ich verrate Wally, dass ich einen tollen Typen aus Marokko kennengelernt habe. Nach ihrer Gestik zu urteilen, gibt sie unserer Romanze keine Chance. Während mein handwerklicher Nachbar Löcher in die Wände bohrt, lege ich mich ins Bett und versuche Ihssanes Geruch in mich aufzusaugen. Leider Gottes rieche ich nicht Habibi, sondern nur Bier in hoher Dosierung. Nach drei Tagen steht Ihssane angespannt vor meiner Tür und wedelt mit einem Formblatt vor meiner Nase herum.»kannst du mir helfen, ich muss für die Fachhochschule ein paar Fragen beantworten.gerne«, sage ich und freue mich, dass er mich nicht vergessen hat. Obwohl wir in der ersten Nacht zusammen gekuschelt und geschlafen haben, nur geschlafen, jeder mit sich selbst, kommt es heute zum ersten lieblichen Kuss. Ich stütze mich gerade am Tisch ab und schaue mir mein afrikanisches Steppen-Wandtattoo an, das ich morgens auf die gelbe Wohnzimmerwand geklebt habe. Ihssane steht hinter mir, berührt zärtlich meine Schulter und haucht Küsse auf mein Haar. In Zeitlupentempo drehe ich mich um. M ein Blick versinkt in seine tiefschwarzen Augen. Sie bohren sich bis in mein Herz. Sein leicht geöffneter Mund presst sich auf meine Lippen. Seine Zunge durchforstet meinen Gaumen. Als die Zungen aufeinandertreffen, spüre ich, dass ich das Knutschen viel zu lange entbehrt habe. Allerdings stört mich mein Kaugummi, das sich langsam auflöst und an den Zähnen kleben bleibt. Überrumpelt lasse ich mich auf das Bett ziehen. Keine Chance, die üblen Kaugummireste zu entsorgen. Ob mit oder ohne Mundgeruchskiller, ich will pimpern. Sanft schiebt er meinen Pulli hoch und pult meine wabbeligen M öpse aus der omahaften Verpackung. Er saugt liebevoll an meinen Knospen, sodass ich rollig werde und meine Beine um seine Lenden schlinge. Seine Hände bezärteln meinen runden Körper. Routiniert befreit er sich und mich von unserer überflüssigen Miederwäsche. Als seine wohlgeformte Eichel meinen Kitzler umspielt, ist es um mich geschehen. Ich explodiere wie eine Pershing II, ohne direkt im All anzukommen. Meine heiße Grotte giert nach seinem Phallus. Diese megageile Empfindung schüttelt jede Zelle meines Innenlebens. Ich stehe kurz vor meinem ersten Orgasmus. Will dieses Gefühl nicht billigen. Sträube mich dagegen. Doch mein Herz befiehlt, mich fallen zu lassen. Langsam sucht sich sein Zauberstab den Weg in meine Vulva. Ich stöhne vor Lust. Erst leicht, dann mit immer härter und schneller werdenden Stößen, verschafft er mir den ultimativen Höhepunkt meines Lebens. Dabei knabbert er an meinem Ohrläppchen und wispert:»du riechst so gut, du schmeckst so gut, du tust so gut.«wir fliegen gemeinsam zu den Sternen hoch und zerschmelzen oben im Universum zu einem hell erstrahlenden Feuerwerk. Ihssane fällt entkräftet auf meine Pampelmusen. Ich streichle liebevoll seinen durchtrainierten Korpus.»Niste dich für ewig in meinem Herzen ein«, bitte ich. Ihssane grinst diabolisch.»nicht nur da.«ich ahne nicht, was er mir mit dieser Aussage mitteilen will. Da er in Mainz wohnt, telefonieren und treffen wir uns in der folgenden Zeit nur sporadisch, weil mein Augenmerk in erster Linie auf Julian liegt. Er braucht dringend eine Lehrstelle. Und diese Obliegenheit hat Vorrang. Und wieder bleibt nur wenig Zeit für die Liebe übrig.

12 Andrea M. Ben Salah Andrea M. Ben Salah, Jahrgang 1960, wohnt seit vielen Jahren in Wiesbaden, wo sie längere Zeit in einer psychiatrischen Klinik gearbeitet hat. Ihre Bücher basieren teilweise auf Erfahrungen, die sie im Laufe des Lebens in Berlin, Tunesien und Wiesbaden sammelte. Schon immer war respektive ist die Bibliothek ihr liebster Aufenthaltsort. Als Ausgleich zum Schreiben recycelt sie hobbymäßig Plastiktüten und Altpapier, woraus sie neue Taschen und Gegenstände zaubert.

13 Alle im AAVAA Verlag erschienenen Bücher sind in den Formaten Taschenbuch und Taschenbuch mit extra großer Schrift sowie als ebook erhältlich. Bestellen Sie bequem und deutschlandweit versandkostenfrei über unsere Website: Wir freuen uns auf Ihren Besuch und informieren Sie gern über unser ständig wachsendes Sortiment.

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