Masterarbeit. Titel der Masterarbeit

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1 Masterarbeit Titel der Masterarbeit Die Lobbygate-Affäre Ernst Strasser. Eine vergleichende Inhaltsanalyse der medialen Berichterstattung im Hinblick auf Lobbying, Korruption, Vorverurteilung und Unschuldsvermutung. Verfasser Alexander Surowiec, Bakk. phil. Angestrebter akademischer Grad Master of Arts (MA) im Fach Medien und Politische Kommunikation Vorgelegt an der Freien Universität Berlin Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaft Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft Arbeitsstelle Wissenschaftskommunikation / Wissenschaftsjournalismus Eingereicht am: 16. Oktober 2013 Betreuer und Erstgutachter: Prof. Dr. Alexander Görke Zweitgutachter: Prof. Dr. Joachim Trebbe

2 Eidesstattliche Erklärung Ich, Alexander Surowiec, versichere, die Masterarbeit selbständig und lediglich unter Benutzung der angegebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst zu haben. Ich erkläre weiterhin, dass die vorliegende Arbeit noch nicht im Rahmen eines anderen Prüfungsverfahrens eingereicht wurde. Ich bin damit einverstanden, dass ein Exemplar meiner Masterarbeit in der Bibliothek ausgeliehen werden kann. Berlin, (Unterschrift Alexander Surowiec) 2

3 Meiner lieben Verena gewidmet. 3

4 Danksagungen An dieser Stelle bedanke ich vor allem bei jenen Personen, die zum Gelingen dieser Arbeit und meiner akademischen Laufbahn beigetragen haben. Vor allem nenne ich auch Personen, die mich über die Jahre kontinuierlich inspiriert und mein Interesse für Kommunikationswissenschaft, Politik und Lehre essentiell gefördert haben. Mein erster Dank gilt meinem Professor Dr. Alexander Görke für seine Anregungen und Spontanität. Humorvolle Momente und stets konstruktive Kritik halfen mir bei der Themenfindung. Herr Professor, Ihre Situationsflexibilität am Tag der Themeneinreichung hat neue Maßstäbe in der Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten gesetzt. Ebenso möchte ich mich bei meinem Kollegen, Mentor und ehemaligen Tutor MMag. Manfred Rapolter, MA für die geistige und moralische Unterstützung über die Jahre hinweg bedanken. Lieber Manfred, dank dir habe ich mich überhaupt für das Studium der Publizistikund Kommunikationswissenschaft im Jahr 2008 entschieden. Flow und Hingabe teilen wir uns bis heute. Als Ort der studentischen Illuminierung und der regen Diskussion möchte ich mich vor allem bei meinen Bundesbrüdern der katholischen Korporationen K.P.V. Thuiskonia Wien, KDSTV Bavaria Berlin und KÖSTV Austria Wien bedanken. Ergo bibamus ist nicht nur eine Floskel. Eine langjährige Quelle der Inspiration war Dr. Peter Köppl, MA, der in meinen Tutorien an der Universität Wien inspirierende Vorträge gehalten hat. Herr Doktor, die Welt ist nun einmal short and crispy. Den Toten Hosen möchte ich dafür danken, dass sie den Song Steh auf, wenn du am Boden bist geschrieben haben. Campino, du hast mich mehr als nur einmal mit dem Lied motiviert. Meinen vorletzten Dank spreche ich meinen Eltern Ewa und Jaroslaw aus. Mama und Papa, Hoffnung ist die Nahrung der Dummen, jedoch stirbt diese zuletzt. Der letzte Dank gilt dir meine liebe Verena. Es gäbe nun so viel zu sagen. Dafür kann ich dir nicht oft genug danken. 4

5 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Die Skandaluhr (Burkhardt 2006: 204) Abbildung 2: Berichterstattungsintensität über den Strasser-Skandal Abbildung 3: Berichterstattung auf der Titelseite über Ernst Strasser (n=264) Abbildung 4: Häufigkeiten der journalistischen Darstellungsformen (n=417) Abbildung 5: Tatsachenbetonte vs. meinungsbetonte journalistische Darstellungsformen Abbildung 6: Journalistische Darstellungsform pro Land (n=417) Abbildung 7: Häufigkeiten der primären Akteursgruppen Abbildung 8: Häufigkeiten der sekundären Akteursgruppen Abbildung 9: Häufigkeiten der tertiären Akteursgruppen Abbildung 10: Tenor je nach Akteur der Akteursgruppe (n=270) Abbildung 11: Gesamttenor der Akteursgruppe 1 (n=270) Abbildung 12: Lobbyistendarstellung von Ernst Strasser Abbildung 13: Korruptionsdarstellung von Ernst Strasser Abbildung 14: Unschuldsvermutung von Ernst Strasser in der Berichterstattung Abbildung 15: Bezeichnung Lobbygate als Skandalbezeichnung Abbildung 16: Journalistische Darstellungsformen von (n=166) Abbildung 17: Posting auf Facebook von Ernst Strasser am 12. Juli Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Skandal, Medialisierter Skandal, Medienskandal (Burkhardt 2011: 133) Tabelle 2: Merkmale von Skandalen und Medienskandalen (Burkhardt 2011: 134) Tabelle 3: Journalistische Darstellungsform pro Medium (n= 417) Tabelle 4: Valenz von Ernst Strasser als erster, zweiter und dritter Akteur Tabelle 5: Zentrales Thema in den journalistischen Darstellungsformen Tabelle 6: Gesamttenor aller journalistischen Darstellungsformen

6 Inhaltsverzeichnis Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Abstract Einleitung Erkenntnisinteresse Forschungsstand Begriffsdefinitionen Skandal und Medienskandal Lobbying, Public Affairs und Korruption Mediale Vorverurteilung und Unschuldsvermutung Skandalisierung in Medien Theoretische Einbettung der Skandaltheorie Ablauf eines Medienskandals Exkurs: Biografie von Dr. Ernst Strasser Exkurs: The Sunday Times Enthüllungen Empirischer Teil Forschungsfragen und Hypothesen Methode: Quantitative und qualitative Inhaltsanalyse Untersuchungsgegenstand und Untersuchungszeitraum Kategoriensystem und Operationalisierung Pretest und Gütekriterien Ergebnisse Diskussion und Beantwortung der Forschungsfragen Conclusio und Ausblick Literaturverzeichnis Anhang A: Codebuch Anhang B: Quantitativer Codebogen Anhang C: Qualitativer Codebogen Anhang D: Ergänzende Tabellen

7 1. Abstract Zusammenfassung: Die Journalisten der Sunday Times deckten im März 2011 einen politischen Skandal auf. Im Zuge einer investigativen Recherche konnten sie drei Abgeordneten des Europäischen Parlaments nachweisen, dass die Abgeordneten, Adrian Severin, Zoran Thaler und Ernst Strasser, gegen ein Honorar von sich für Interessen eines fiktiven Auftraggebers einsetzen würden. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Begriff des Skandals und Medienskandals auseinander. Danach erfolgt eine theoretische Einbettung über die Skandaltheorie. Im empirischen Teil der Arbeit werden acht Printmedien aus den Ländern Deutschland, Österreich und Großbritannien anhand von journalistischen Darstellungsformen (n=417) untersucht. Die Untersuchung bedient sich den Methoden der quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse. Vier Dimensionen bei der Berichterstattung über Ernst Strasser werden einer Prüfung unterzogen. Schlüsselwörter: Skandal Skandaltheorie Presse quantitative Inhaltsanalyse qualitative Inhaltsanalyse Abstract: Journalists of the Sunday Times revealed in March 2011 a political scandal. In the course of investigative research they were able to prove three Members of the European Parliament, that the MEPs, Adrian Severin, Zoran Thaler and Ernst Strasser, would support the interests of a fictitious client for a payment about The research work deals with the concept of scandal and media scandal. This is followed by a theoretical embedding of the scandal theory. In the empirical part of the work eight print media from the countries Germany, Austria and the United Kingdom based on journalistic forms (n=417) are investigated. The study uses the methods of quantitative and qualitative content analysis. Four dimensions in the reporting of Ernst Strasser undergo an examination. Key words: content analysis scandal theory press quantitative content analysis qualitative content analysis 7

8 2. Einleitung Am 20. März 2011 veröffentlichten zwei Journalisten, namentlich Claire Newell und Jonathan Calvert, der englischen Zeitung The Sunday Times, dass drei Abgeordnete des Europäischen Parlaments, gegen ein Honorar von pro Jahr, Einflussnahme zugunsten von fiktiven Auftraggebern im Europäischen Parlament ausüben wollten. Bei den Europaabgeordneten handelte es sich um Adrian Severin, Zoran Thaler und Dr. Ernst Strasser. Die als Lobbyisten getarnten investigativen Journalisten nannten den Artikel Cash for Laws und bezeichneten die Absichten der Abgeordneten als einen der größten Skandale der Europäischen Parlamentsgeschichte. Die Treffen zwischen den Abgeordneten und den Journalisten wurden heimlich gefilmt und fanden in öffentlichen Lokalen sowie in den Gebäuden des Parlaments in Brüssel und Straßburg statt (vgl. Sunday Times 2011: 1ff). Die Journalisten lösten mit ihren Enthüllungen eine politische Debatte über Korruption und Bestechung im Europäischen Parlament und in einer Vielzahl an Ländern in der Europäischen Union aus. Etliche Medien gaben diesen Enthüllungen auch den Namen Lobbygate-Affäre, die eine Anspielung auf die Watergate-Affäre darstellen soll. Für Burkhardt ist beispielsweise [ ] Watergate zu einem Synonym für mediale Skandale geworden. (Burkhardt 2006: 107). Der Skandal, der nach dem Gebäudekomplex benannt ist, ereignete sich während des Präsidentschaftswahlkampfs im Jahr Ausschlaggebend für den Skandal war ein Einbruch in das Hauptquartier der demokratischen Partei in den Vereinigten Staaten. Die Vielzahl an nachfolgenden Enthüllungen stürzte die USA in eine Verfassungskrise und führte schließlich zum Rücktritt des republikanischen Präsidenten Richard Nixon am 8. August 1974 (vgl. Burkhardt 2006: 107). Personen und Publikationen teilen die Meinung von Burkhardt, jedoch gibt es auch in der Wissenschaft Diskurse darüber, was genau ein Skandal sei. Beispielsweise vertritt Jean Baudillard einen konträren Standpunkt zu den Geschehnissen im Gebäude: Watergate ist kein Skandal das gilt auf jeden Fall festzuhalten. (Baudrillard: 1979: 28, zit. n. Bulkow / Petersen 2011: 10). Als mögliche Synonyme für einen Skandal können Aufregung, Entrüstung, Ärger, Zwist, Streit oder sexueller Anstoß verstanden werden (vgl. Burkhardt 2006: 73), aber auch eine Affäre sein. Gottberg (2010: 18ff) verwendet im Zusammenhang der Skandalisierung den Begriff Tabu. Der Autor hält fest, dass die Übertretung von Tabus und deren Skandalisierung den menschlichen Zivilisationsprozess durchziehen. Als Beispiel belegt er seine Hypothese mit der Bibel. Bereits in der biblischen Schöpfungsgeschichte nahmen Adam 8

9 und Eva vom Baum der Erkenntnis einen Apfel und dies führte zum Auszug aus dem Paradies. Dass der Skandal ein bereits sehr altes Phänomen der Gesellschaft ist, steht für Burkhardt ebenfalls außer Frage. Dieser teilt die Auffassung: Skandale scheinen so alt zu sein wie die Zivilisation selbst. An ihrem Grundkonzept hat sich in den vergangenen zwei Jahrtausenden abgesehen von der Reduktion seiner enormen Vielfalt an profanen, religiösen und moralischen Konnotationen insgesamt wenig geändert. (Burkhardt 2006: 80). Bei weitem überspitzt, aber mit immenser Aussagekraft formuliert, beschreibt Burkhardt das Phänomen wie folgt: Mit der Erfindung der Massenmedien haben sich Skandale zur gefährlichen Waffe politischer Einflussnahme entwickelt: als Informationsvirus mit revolutionärer Sprengkraft. (Burkhardt 2006: 24). Umgangssprachlich verwenden wir heutzutage die Phrase, dass Medien den Skandal überhaupt erst aufgedeckt haben. Medien greifen Skandale unterschiedlich auf, die Welt scheint im wahrsten Sinne voller Skandale zu sein. Skandale an sich sind in Umfang, Dauer und Bedeutung verschieden ausgeprägt. Das Phänomen des Skandals ist auch den unterschiedlichsten geografischen Kontexten eingebettet, sei es regional, national oder gar international. In Anlehnung an Burkhardt ließen sich Skandale aus der der Vergangenheit beliebig thematisch ordnen, beispielsweise in Politik-, Wirtschafts-, Umwelt-, Immobilien-, Kirchen- oder gar Sexskandale unterteilen. Der eingangs erwähnte Watergate-Skandal lässt sich in seinem Umfang an Betroffenen und Verursachern beliebig erweitern, namentlich seien als Vertreter von Sexskandalen Strauss-Kahn, Kachelmann oder Clinton an dieser Stelle erwähnt. Die Enthüllungen der Medien haben aber auch eine Kehrseite, da die Betroffenen mit vehementen Konsequenzen leben müssen. Beispielsweise fast Lojewksi einige Originalzitate von namenhaften Politikern, die medial angeprangert worden sind, zusammen. Demnach haben Helmut Kohl, Oskar Lafontaine und Otto Graf Lambsdorff Aussagen getroffen, die die Enthüllungen und die Form des Journalismus als Kloaken-Journalismus, Schweine- Journalismus oder Hinrichtungsjournalismus bezeichnet haben (vgl. Lojewski 2011: 260). In unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen werden Skandale mit konträren Standpunkten wahrgenommen. Beispielsweise stellt Hondrich (vgl. 2002: 38) sich die rhetorische Frage, warum Österreich die Skandalrepublik par excellence ist, hingegen in der Schweiz die Dichte an Skandalen bei weitem weniger gegeben ist. Schweden, so Hondrich, erscheint, vergleichsweise zu Österreich und Schweiz, skandalfrei zu sein. Er führt dies bei Österreich, im Gegensatz zu Schweden, auf die starke Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Kultur zurück. Als Beispiele nennt er die verstaatlichte Industrie, das Proporzsystem und traditionell 9

10 starke Wertkonflikte (vgl. ebd.: 49). Ad hoc sei nur angemerkt, dass die Aussagen von Hondrich nicht einer empirischen Prüfung unterzogen wurden. Jedoch haben auch Skandale erhebliche Gemeinsamkeiten. Es liegt nahe, dass Skandale sich in Politik und Wirtschaft ereignen und diese als Verfall des öffentlichen Lebens und des Normbewusstseins der Eliten interpretiert werden. Skandale ragen im Vergleich zu Straftaten, die jedermann begeht, als besondere Verstöße gegen Moral und Recht hervor (vgl. Hondrich 2002: 24f). Die Aufdeckung der Journalisten der Sunday Times brachte eine Vielzahl an Konsequenzen mit sich: einen Verhaltenscodex für EU-Abgeordnete, ein verpflichtendes Lobbyingregister in Österreich, die Gründung eines Public Affairs Verbands in Österreich, eine Debatte über Nebeneinkünfte von Abgeordneten in einer Vielzahl an europäischen Ländern, beispielsweise Deutschland und Österreich, sowie Diskussionen und Abänderungen von Parteifinanzierungsgesetzen und die dafür notwendigen Transparenzbestimmungen für politische Parteien. Gegen Ernst Strasser wurde zunächst in mehreren Ländern ermittelt, von der österreichischen Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Am 14. Jänner 2013 wurde Ernst Strasser von der österreichischen Justiz in 1. Instanz wegen Bestechlichkeit ( 304 StGB) schuldig gesprochen. Er erhielt ein Strafmaß von vier Jahren unbedingter Haftstrafe. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der 304 der Bestechlichkeit wird in Kapitel 3 näher erörtert. Aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht liefern die Enthüllungen eine Vielzahl an Anknüpfungspunkten für die Forschung. Einerseits entbrannte eine Diskussion über die ethischen Aspekte vom investigativen Journalismus in Europa. Desweiteren wurde moralische Aspekte über das Verhalten von Politikern diskutiert und der Umgang mit Lobbyisten reflektiert. Dominierend war ebenfalls die Debatte, was eigentlich Lobbying sei und wie die Tätigkeit von Lobbyisten aussehe. Einem wesentlichen Bestandteil an kritischen Wortmeldungen und Diskussionen war zu entnehmen, ob der Europaabgeordnete Ernst Strasser in der Medienlandschaft vorverurteilt wurde. Die vorliegende Arbeit geht im Wesentlichen dieser Frage nach und untersucht die mediale Berichterstattung in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Im nachfolgenden Unterkapitel 2.1. wird auf das Erkenntnisinteresse der vorliegenden Arbeit eingegangen. Das Unterkapitel 2.2. erörtert den Forschungsstand und gibt einzelne Studien der letzten Jahre wieder. 10

11 Kapitel 3. setzt sich mit den wichtigsten Begriffen der Skandalforschung auseinander und erläutert definitorische Annäherungen an relevante Begriffe. Der Fokus der Begriffsbestimmung liegt auf dem Terminus Skandal. Zur Abgrenzung und Verständnis der Forschungsfragen und Hypothesen werden Lobbying, Public Affairs und Korruption sowie Mediale Vorverurteilung und Unschuldsvermutung mittels Begriffsbestimmungen abgegrenzt. Zum jetzigen Zeitpunkt existiert keine einheitliche Definition von Skandalen. Lediglich ist in der Wissenschaft die Tendenz ersichtlich, was ein Skandal ist und was nicht. Aus diesem Grund soll in der vorliegenden Arbeit ein besonderer Fokus auf die Begriffsbestimmung des Begriffs eines Skandals und Medienskandals gelegt werden. Kapitel 4. Skandalisierung in Medien beinhaltet einen theoretischen Überblick über Medienskandale, eine theoretische Einbettung und legt die wesentlichen Züge vom Ablauf eines Medienskandals dar. Es muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass Skandaltheorien und die Erforschung von Skandalen einen sehr überschaubaren Rahmen in der Forschungsliteratur darstellen. Kapitel 5., als Exkurse angelegt, geben einen kurzen Überblick über Ernst Strasser und die Enthüllungen der Sunday Times. Vor allem sollen Hintergrundinformationen über Ernst Strasser und die Enthüllungen gegeben werden. Der empirische Teil der Arbeit ist dem Kapitel 6l zu entnehmen. Darin sind enthalten die Forschungsfragen, Hypothesen und Informationen zu den Forschungsmethoden. Zur Untersuchung wurde eine quantitative und qualitative Inhaltsanalyse gewählt. Der Untersuchungsgegenstand, die Operationalisierung und ein Bezug zu den Qualitätskriterien der Arbeit ist ebenfalls diesem Kapitel zu entnehmen. In Kapitel 7. werden die Ergebnisse der Untersuchung präsentiert, diskutiert und wesentliche Probleme erörtert. Das Kapitel schließt mit der Beantwortung der Forschungsfragen. In Kapitel 8. wird ein Resümee der Arbeit gezogen und ein Ausblick für weitere Untersuchungen gegeben. Vor allem sollen Impulse für weitere Forschungsvorhaben geweckt werden Erkenntnisinteresse In der Gegenwart wird unter dem Begriff Skandal ein aufsehenerregendes Ärgernis, unerhörtes Vorkommnis oder auch etwas Empörendes (Deutsches Wörterbuch 2008: 1364) verstanden. Umgangssprachlich wird der Begriff häufig mit einem Missstand gleichgesetzt. (Siebert 2011: 16). 11

12 Im Lexikon der Kommunikations- und Medienwissenschaft wird mit einem Skandal die Bezeichnung für den öffentlich angeprangerten Verstoß einer prominenten Person gegen allgemein akzeptierte Normen. gleichgesetzt (Bentele et al. 2006: 262). Der Terminus Skandal kommt aus dem griechischen scandalethron und heißt so viel wie krummes Stellholz in der Falle. Wird ein Holzstück berührt und fällt dieses um, dann schnappt die Falle zu. Im übertragenen Sinne benötigt es zu Beginn einen Fehltritt, der die Falle auslöst. Hondrich (2002) attestiert drei Schritte zum Skandal. Eine moralische Verfehlung, mag diese wirklich oder bloß angenommen sein, ist der erste Schritt zum Skandal. Dies soll aber nicht bedeuten, dass es sich sofort um einen Skandal handeln wird. Die meisten Verfehlungen bleiben im Leben verborgen, nur ein Bruchteil kommt an das Tageslicht. Daher nennt der Autor einen zweiten wichtigen Indikator: die Enthüllung. Diese zieht die Aufmerksamkeit auf die Verfehlung. Häufig wird auch an die uralte Unterscheidung zwischen Gut und Böse herangezogen. Der Skandal ist im Kern eine spontane Bewegung. Als dritten Schritt nennt Hondrich die Entrüstung. Vor allem bedarf es einer kollektiven Entrüstung, damit der Skandalversuch zu einem Skandal reifen kann (vgl. Hondrich 2002: 15). Weitere Voraussetzungen und Eingrenzungen des Begriffs Skandal erfolgen in den Kapiteln 3. und 4. Skandale in den modernen Medien gibt es seit der Erfindung des Buchdrucks. Sowohl Regierungen, als auch Oppositionen in allen Ländern und Jahrhunderten, in politischen, religiösen und kulturellen Systemen, bedienen sich an Skandalen (vgl. Burkhardt 2006: 16). Der Skandal als Untersuchungsobjekt lässt sich keiner bestimmten Disziplin zuordnen, da er in seiner komplexen kommunikativen Struktur die Aufmerksamkeit einer Vielzahl geistesund sozialwissenschaftlicher Disziplinen weckt, unter anderem der Medien- und Kommunikationswissenschaft, der Historiographie, Politologie und Soziologie sowie der Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaft (vgl. Bulkow / Petersen 2011: 10). Das Portfolio der medialen Skandalisierung, beispielsweise im Kontext des Internets, umfasst eine Vielzahl an Themengebieten: Forderungen nach Eingrenzung von Sex, Kindesmissbrauch, Extremismus und Gewalt, Diebstahl geistigen Eigentums, Produktplagiate, patentgeschützte Medikamente und viele weitere Beispiele (vgl. Bisky/Scheele 2013, 7). Die zuvor genannten Themengebiete können selbstverständlich auf für das Fernsehen, Radio oder andere Formen von Medien bezogen werden. Maier (vgl. 2003b: 2) reflektiert die These, dass Skandale, vor allem politische Skandale, funktional für die Demokratie wichtig sind. Mit der öffentlichen Anprangerung eines Skandals wird zum einen unter Beweis gestellt, dass Institutionen, die für die Aufdeckung und 12

13 Sanktionierung von Fehlverhalten sind, funktionieren. Vor allem aber bekräftigt ein Skandal die Gültigkeit von Normen und Werte, die verletzt wurden. Die vorliegende Arbeit hält an dem Grundgedanken von Burkhardt fest. So sei es nicht primär Aufgabe, sich zu interessieren, wie eine Wahrheit entsteht, sondern vielmehr richtet sich der Fokus auf die Betrachtung wie Wahrheit konstruiert wird (vgl. Burkhardt 2006: 42). In der vorliegenden Arbeit wird unter anderem der Frage nachgegangen, wie über Ernst Strasser in der Printlandschaft in den verschiedenen Ländern berichtet wurde. Hierzu werden vier verschiedene Dimensionen zur Untersuchung aufgestellt. Die Forschungsfragen, untergeordnete Forschungsfragen sowie relevante Hypothesen werden im Kapitel 6. vorgestellt Forschungsstand Als eine kommunikationswissenschaftliche Annäherung an die Thematik kann die allgemein gehaltene die nachfolgende Einschätzung von Burkhardt vorausgesetzt werden. Die Kommunikationswissenschaft hinterfragt Mithilfe der Kommunikator-, Aussagen-, Medien-, Rezipienten- und Wirkungsforschung die mediale Inszenierung von Skandalen (vgl. Burkhardt 2006: 39). Demnach ist die Erforschung von Skandalen auch ein Teilbereich der Kommunikationswissenschaft. Wie eingangs erwähnt, lassen sich Skandale aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Blickwinkeln betrachten. Markovits und Silverstein attestierten bereits im Jahr 1989, dass die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Skandalen, insbesondere mit politischen, sich noch in den Kinderschuhen befinden würde (vgl. Markovits / Silverstein 1989: 151). Eine soziologische Betrachtungsweise von Skandalen und Skandaltheorien liefern die Soziologen John B. Thompson (2000) und Karl Otto Hondrich (2002), jedoch entziehen sich diese Publikation jeglicher empirischen Grundlage. Beispielsweise aus einer rechtlichen Perspektive setzt sich Neuling (2005) mit Vorverurteilungen und der Strafrechtspflege im Zusammenhang mit der Berichterstattung auseinander. Zwar liegt der Fokus nicht auf Skandalen, jedoch analysiert er verschiedenste Missstände im Hinblick auf die Veröffentlichung von Ermittlungsverfahren. So fast er zusammen, dass die mediale Rücksichtslosigkeit die alltägliche Kriminalberichterstattung prägt. Es entstehe ein Stimmungsklima, das auf öffentlicher Vorverurteilung aufbaue. Laufende Ermittlungsverfahren drohen zunehmend in einseitig-öffentliche Inquisition auszuarten (vgl. Neuling 2005: 337). 13

14 Burkhardt beschreibt bei der Skandalforschung folgende Merkmale: Skandalforschung ist die systematisch-vergleichende Untersuchung von Skandalen als soziale Rituale zur Aktualisierung normativer Leitcodes in der Gesellschaft, die durch Kommunikation einen wichtigen Beitrag zur kollektiven Differenz- und Identitätsbildung leisten. Sie analysiert die narrativen Strukturen, funktionalen Phasen und diskursiven Praktiken der Skandalisierung. Skandalforschung widmet sich insbesondere der zentralen Funktion von Skandalen, in Gemeinschaften und Gesellschaften Machtverhältnisse auszuhandeln. Sie ist daher immer auch die Erforschung von Diskursmacht und -ohnmacht. (Burkhardt 2011: 131f). Einen umfassenden Überblick über den Forschungsstand der Skandalforschung liefert Burkhardt (2006). So unterteilt er Untersuchungen auf Hinweise der Funktionen und Abläufe von Skandalisierungen, vor allem im Hinblick auf den Faktor Prominenz, Untersuchungen zu Themenkomplexen Öffentlichkeit und Privatheit und Studien zu Tabus, Gerüchte, Geheimnissse und Klatsch als Enthüllung von Privatem. Ein weiterer Zugang, Skandale zu erforschen, geschieht mittels theoretischen Auseinandersetzungen der Begriffsgeschichte, aber auch soziologische und psychologische Blickwinkel lassen sich beim Forschungsstand ausfindig machen (vgl. ebd.: 40). In dem Band von Bulkow und Petersen (vgl. 2011: 18f) wird versucht, dem komplexen Phänomen des Skandals gerecht zu werden. Die in dem Werk enthaltenen Beiträge widmen sich politischen Skandalen, Medienskandalen, Sportskandalen, Skandalen in der Literatur, im Feuillton, Kunst und Popkultur. Mittels quantitativer Verfahren werden Muster von Skandalverlaufen, Akteursstrukturen und mediale Selektionskriterien im Skandalfall analysiert. Insbesondere Strategien, Ziele und diskursive Wirkungsmacht in der Skandalkommunikation werden mittels qualitativer Ansätze untersucht. Eine Einzelfallstudie, die sich noch nicht unmittelbar der Skandalforschung zuordnen lässt, jedoch erste Tendenzen aufweist, kann als Repräsentant die Publikation von Berens (2001) genannt werden. In seiner Studie setzte er den Fokus auf die Analyse eines öffentlichen Thematisierungsprozesses. Negativen Themen standen im Mittelpunkt der Untersuchung. Das Interesse beschränkte sich auf die Konflikte um Castor und Brent Spar. Weitere Einzelfallstudien sind beispielsweise von Maier und Jansen. Maier (2003a) beschäftigte sich mit dem CDU-Parteispendenskandal, Jansen und Maier (2012) mit dem Plagiatskandal von Johannes zu Guttenberg. Als eine sehr häufig zitierte Analyse kann die Publikation von Kepplinger, Ehmig und Hartung (2002) angesehen werden. Zum damaligen Zeitpunkt waren Skandalanalysen von Einzelfallstudien geprägt. Die Autoren haben im ersten Schritt mittels telefonischer 14

15 Befragung 122 Journalisten und 492 Vertreter materieller und ideeller Interessen befragt, welche bedeutenden Missstände in der Bundesrepublik Deutschland als relevant anzusehen sind und haben auf diese Weise regional bedeutende Missstände erhoben. Die Anzahl lieferte ein repräsentatives Bild von regional bedeutenden Missständen. Im zweiten Schritt wurde die Stichprobe mit einem speziell dafür entwickelten Analyseinstrument systematisch ausgewertet. 32 Fälle wurden einer detaillierten Untersuchung unterzogen. Von diesem wiederum erfolgte eine Vollerhebung bei 29 Fällen mit Beiträgen (vgl. Kepplinger et al. 2002: 17ff). Böcking (vgl. 2007: 502ff) untersuchte zwei nationale Skandale im Bereich des Sports. Bei der ersten handelt es sich um den Kokainskandal vom designierten Bundestrainer Christoph Daum aus Deutschland, der als Werteskandal tituliert wurde. Der zweite Skandal, ein Finanzskandal, widmete sich den Bestechungen des Bundesligaschiedsrichters Robert Hoyzer. Der Analysezeitraum erstreckte sich bei beiden Untersuchungen auf die heiße Phase. Süddeutsche Zeitung, Die Welt und Die Bild dienten als Untersuchungsgegenstand. Darüber hinaus bediente sich Böcking regionalen Tageszeitungen Kölner Express, Abendzeitung, tz und BZ. Vor allem hält Böcking fest, dass die aus der politischen Skandalforschung bekannten Charakteristika auch für die Berichterstattung über Sportskandale gelten. Trotier (2011) widmete sich bei seiner Untersuchung dem Literaturnobelpreisträger Günter Grass, der 2006 gestanden hat, dass er Mitglied der Waffen-SS gewesen war. Als Untersuchungsgegenstand wählte er die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), die Süddeutsche Zeitung (SZ), die tageszeitung (taz), Die Zeit und Der Spiegel. Vor allem war der Blickwinkel der Untersuchung darauf gerichtet, ob es sich bei der Berichterstattung um einen publizistischen Konflikt handelt oder ob die Berichterstattung Tendenzen eines Medienskandals aufzeigt (vgl. Trotier 2011: 7ff). Siebert (2011) untersuchte den Einfluss der Medienberichterstattung über Missstände auf die Reaktionen in der Bevölkerung. In ihrer Studie versucht sie offen zu legen und zu erklären, wie der Einfluss der Medienberichterstattung über Missstände auf die Vorstellungen und die Reaktionen der Bevölkerung unter realistischen Bedingungen (Siebert 2011: 13) sich vorfinden muss. Dabei wählte sie die Methode eines Laborexperiments. In den Studien wurden die Reaktionen von Versuchsteilnehmern auf Zeitungsmeldungen erfasst. Die Untersuchungen zeigen Kausalbeziehungen, zwischen den Inhalten der Berichterstattung und den Vorstellungen, Emotionen und Verhaltensintentionen der Rezipienten auf. Für die 15

16 Untersuchung verwendete sie eine quantitative Medieninhaltsanalyse und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage, um die theoretischen Annahmen zu testen (vgl. Siebert 2011: 45). In der vorliegenden Arbeit wird auf eine Ableitung und einem geschichtlichen Überblicks über die Entwicklung des Skandals verzichtet. 16

17 3. Begriffsdefinitionen Nachfolgend werden die wichtigsten Grundbegriffe der Skandalforschung und für die vorliegende Arbeit vorgestellt. Die Erläuterungen und Begriffsbestimmungen erheben keinen Anspruch auf Vollkommenheit. Sie stellen viel mehr einen Überblick dar und erläutern das Selbstverständnis der Arbeit Skandal und Medienskandal In diesem Unterkapitel wird der Begriff Skandal definiert und schrittweise an den Begriff des Medienskandals herangeführt. Teilweise werden andere Begrifflichkeiten herangezogen, um Unterschiede aufzuzeigen. Als Standardwerke im Bereich der Skandale und Medienskandale können die Namen Thompson, Kepplinger und Burkhardt betrachtet werden. Im Zuge der nachfolgenden theoretischen Aufarbeitung der Begrifflichkeiten werden diese soeben genannten Forscher wiederkehrend in Erscheinung treten. In der einschlägigen Fachliteratur ist wiederkehrend vom Terminus Publizistische Konflikte die Rede. Publizistische Konflikte sind Auseinandersetzungen zwischen gesellschaftlichen Akteuren, die mit Hilfe des Massenmedien vor einem großen Publikum ausgetragen werden. Hier gibt es mindestens zwei Lager, die mit ähnlichem Gewicht diskussionswürdige Positionen vertreten. (Kepplinger 1999: 699 zit. n. Trotier 2011: 10). Nach der Auffassung von Kepplinger sind bei publizistischen Konflikten mindestens zwei Kontrahenten beteiligt, die mit Hilfe der Massenmedien die Auseinandersetzung öffentlich ausgetragen (vgl. Kepplinger 2009: 15). Dies setzt voraus, dass die Protagonisten in ihren Standpunkten ebenbürtig sind, auf Augenhöhe kommunizieren und dies in den Massenmedien austragen. Da die Voraussetzungen bei einem Skandal per se nicht gegeben ist, kann in der vorliegenden Arbeit nicht von einem publizistischen Konflikt gesprochen werden. Bulkow und Petersen attestieren (vgl. 2011: 11), dass der Skandalbegriff in den letzten Jahrzehnten deutlich an Kontur gewonnen hat. Als ein Meilenstein der Begriffsbestimmung im Bereich von Skandalen kann der Definitionsversuch von Thompson betrachtet werden. Thompson (2000: 13) definiert einen Skandal (= scandal) wie folgt: [ ] scandal refers to actions or events involving certain kinds of transgressions which become known to others and are sufficiently serious to elicit a public response. Eine wesentliche Aussage für das Verständnis eines Skandals ist der Bezug zu einer Handlung oder zu einem Ereignis. Vor 17

18 allem aber auch der Bezug zu einer öffentlichen Bekanntmachung stellt für Thompson eine wesentliche Tatsache dar. Beispielsweise erweitert und ergänzt Maier (2003a: 136) den Bezug zur Öffentlichkeit. Seiner Meinung nach ist wesentlich die [ ] kollektive Entrüstung über die Verletzung einer als verbindlich akzeptierten und für eine bestimmte Population relevanten Norm durch ein Individuum oder für eine Gruppe von Individuen. Demnach ist nicht nur die Veröffentlichung eines Missstands als relevant zu beurteilen, sondern vielmehr eine Wirkung bei der Öffentlichkeit. Eine ähnliche Auffassung teilt Kepplinger, der der Auffassung ist, dass nicht ein Missstand einen Skandal ausmacht, sondern die kollektiven Sichtweise (vgl. Kepplinger 2012: 29). Dies deckt sich beispielweise mit dem Bezug zur Moral bei Skandalen von Hondrich: Was sich im Skandal enthüllt, muss, im Lichte der herrschenden Moral, als Unmoral abqualifiziert werden. (Hondrich 2002: 20). Pundt (2008: 211) beschreibt einen Skandal aus einer beobachtenden-analytischen Betrachtung. Skandale sind [ ] kommunikativ konstituierte, soziale Ereignisse [.], die in einer Gesellschaft unter bestimmten Bedingungen in bestimmten Kontexten emergieren. Begründet wird dieser allgemein gehaltene Zugang auf der empirischen Beobachtung, da es keine klaren übergeordneten Regeln gibt, mit denen sich festlegen lässt, welche Ereignisse zu Skandalen werden. Pundt stellt jedoch fest, dass zwei Sachen zu einem Skandal gehören: ein Sachverhalt, auf den Bezug genommen wird, und der Vorgang des Skandalierens selbst (vgl. Pundt 2008: 211). So kann an dieser Stelle der Versuch einer Zusammenfassung der Begrifflichkeiten unternommen werden. Zum einen muss ein Fehlverhalten, Missstand oder ein Verstoß gegen eine Moral von einem Ereignis oder Person unternommen werden. Skandale sind kommunikative Ereignisse, die im Bezug zur Gesellschaft stehen. Es bedarf an Personen, die den Verstoß oder das Ereignis publik machen. In der Gesellschaft muss die Information nicht publik werden, sondern vielmehr auf eine Empörung, Erregung oder Wut erzeugen, die zu einer kollektiven Sichtweise führt. Burkhardt (vgl. 2011: 131ff) geht einen Schritt weiter und ist der Auffassung, dass eine Unterteilung von drei Skandaltypologien aufgestellt werden muss: Skandal, medialisierter Skandal und Medienskandal. Zur Präzisierung der Begrifflichkeiten können folgende drei Medialisierungsgrade von Skandalen unterschieden werden: Skandal (ohne Berichterstattung, medialisierter Skandal (über den berichtet wird) und Medienskandal (von den Medien produzierter Skandal). Die nachfolgende Unterscheidung ist für das Verhältnis 18

19 von Skandalisierung und gesellschaftlichen Umbrüchen von zentraler Bedeutung (siehe Tabelle 1). Skandal Medialisierter Skandal Medienskandal Mediatisierungsgrad Skandal ohne Medienberichterstattung (Medien-)Skandal, über den berichtet wird Von den Medien produzierter Skandal Beispiel Interner Skandal in einem Dorf, über den die Medien nicht berichten (z.b. der Pfarrer wird bei einer Affäre mit seiner Haushälterin erwischt) Die New York Times berichtet über den Ma- Yaohai-Skandal in China (ohne die Ereignisse zu skandalisieren) Regensburger Rede von Papst Benedikt, die von internationalen Medien aufgegriffen und als Skandal gewertet und erzählt wird Verhandlung sozialer Norm Innerhalb der Teilöffentlichkeit (hier z.b. unter den örtlichen Gemeindemitgliedern Innerhalb einer anderen (Teil-)Öffentlichkeit (hier z.b. in China) Innerhalb der Medienöffentlichkeit und ihrer Teilöffentlichkeiten (hier z.b. unterschiedlichen nationalen Teilöffentlichkeiten) Tabelle 1: Skandal, Medialisierter Skandal, Medienskandal (Burkhardt 2011: 133) Burkhardt (vgl. 2011: 134) arbeitet vor allem die signifikanten Unterschiede zwischen einem Skandal und einem Medienskandal heraus. Die Unterschiede betreffen den Publikationsgrad, des Transgressionsmodus, das zeitlich-räumliche Framing der Skandalgeschichte, das jeweilige Differenz- und Identitätsmanagement und die Präsenz das durch die Skandalisierung inszenierte Image (siehe Tabelle 2). 19

20 Skandal Medienskandal Publizität Niedrige Publizität Hohe Publizität Öffentlichkeitsebene Präsenzöffentlichkeit Komplexe, mehrstufige (auch massenmediale) Öffentlichkeiten Präsenz Geringe Dauer Dauerhafte Präsenz (v.a. im Internet und in Datenbanken) Virulenz Relativ geringe Streuwirkung Sehr hohe Streuwirkung Inszenierungshoheit Aussagenentstehung Relativ ausgewogene Sprecherpositionen für Skandalisierer und Skandalisierte Nicht-professionell produzierte Aussagen der Alltagskommunikation Sehr unausgewogene Sprecherposition für Skandalisierer (Inszenierungshoheit) und Skandalisierte (Inszenierungsverlust) Professionell (nach Regeln) produzierte Aussagen des Mediensystems (Diskurshoheit) und nicht professionell produzierte Aussagen der Alltagskommunikation (in unterschiedlichen Öffentlichkeiten) Tabelle 2: Merkmale von Skandalen und Medienskandalen (Burkhardt 2011: 134) Sämtliche Unterschiede bei Skandalen und Medienskandalen ergeben sich aufgrund der professionellen Produktionsmechanismen und den Kommunikationsspezifika des Mediensystems und des Journalismus. (Burkhardt 2011: 135). Vor allem hat die Distinktion zwischen sozial akzeptablen und inakzeptablen Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit des Medienskandals im Gegensatz zu nichtmedialisierten Skandalen eine sehr hohe Streuwirkung. Medienskandale werden professionell produziert, im Gegensatz zu Skandalen, und folgen damit dem standardisierten Berichterstattungsmuster des Journalismus. Die Narrationsstrategie des Medienskandals ist ein professionelles Produkt, im Gegensatz zu Skandalen in der Alltagskommunikation (vgl. Burkhardt 2011: 135). Mediatisierte Skandale sind nicht einfach nur Skandale, die von den Medien berichtet werden und unabhängig von ihnen existieren: sie sind auf unterschiedliche Art und bis zu einem gewissen Umfang durch mediale Kommunikation geschaffen. (Thompson 2000: 31, zit. n. Burkhardt 2006: 34). So soll an dieser Stelle festgehalten werden, dass Medienskandale nach Auffassung von Burkhardt (2006, 2011) in der vorliegenden Arbeit verstanden werden. 20

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