Wegweiser für Menschen mit Behinderung. Beratungsangebote sozialer Dienste Aktive Freizeitgestaltung Wohnen

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1 Wegweiser für Menschen mit Behinderung Beratungsangebote sozialer Dienste Aktive Freizeitgestaltung Wohnen

2 Inhaltsverzeichnis Grußwort durch Herrn Bürgermeister Beisenherz und Erste Beigeordnete Frau Glöß 1 Inhaltsverzeichnis U2 Einleitung: Behinderung: Was ist das? 2 Der Behindertenbeirat stellt sich vor 5 Förderung für Kinder und Jugendliche 7 Berufliche Eingliederung 10 Finanzielle Unterstützung und Nachteilsausgleiche 12 Mobilität, Sport und Freizeit 17 Wohnen/Pflege 22 Psychiatrische und psychosoziale Hilfen 27 Beratungsangebote/Interessenvertretungen 30 Das Webportal U3 U = Umschlagseite Wegweiser für Menschen mit Behinderung

3 Castrop-Rauxel Grußwort Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Leben mit Behinderung ist im Alltag und in der Arbeitswelt mit vielen Hürden verbunden. Diese Hürden so niedrig wie irgend möglich zu halten, dafür trägt auch die Stadt Castrop- Rauxel Verantwortung. Castrop-Rauxel Im Vordergrund städtischer Aktivitäten steht die in allen Lebensbereichen umzusetzende Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderung. Sie sind vor allem als Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen anzusehen. Dabei geht es darum, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung weiter zu fördern und Menschen mit Behinderung die möglichst uneingeschränkte und selbstbestimmte Teilhabe am öffentlichen und privaten Leben zu ermöglichen. Auch wenn nicht alles von heute auf morgen umgesetzt werden kann, wollen wir auf dieses Ziel doch mit aller Kraft hinarbeiten. Johannes Beisenherz Bürgermeister (Logo zur Platzierung unten rechts) Petra Glöß Erste Beigeordnete Wer gut informiert ist, kann Hilfen in Anspruch nehmen, die den Alltag erleichtern und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Daher freuen wir uns, dass dieser Wegweiser für Menschen mit Behinderung den Bürgerinnen und Bürgern von Castrop-Rauxel eine Orientierungshilfe bieten kann. Er zeigt die Bandbreite der Angebote und enthält die wichtigsten Kontaktdaten der Anbieter. Sollten Sie etwas vermissen oder weitere Fragen haben, sprechen Sie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. diese Broschüre ermöglicht bzw. an ihrer Erstellung mitgewirkt haben, und hoffen, dass er für Betroffene, Angehörige und Interessierte eine nützliche Lektüre ist. Wir freuen uns sehr, dass nun erstmals für Castrop-Rauxel dieser Wegweiser veröffentlicht werden kann, danken all jenen, die Johannes Beisenherz Bürgermeister Petra Glöß Erste Beigeordnete 1

4 Behinderung: Was ist das? Von Behinderung spricht man, wenn körperliche Funktionen, geistige Fähigkeiten oder die seelische Gesundheit eingeschränkt sind und diese Einschränkungen die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigen. Mit anderen Worten: Jede körperliche, geistige oder seelische Veränderung, die nicht nur vorübergehend zu Einschränkungen und zu sozialen Beeinträchtigungen führt, gilt als Behinderung. Dabei ist es unerheblich, ob die Behinderung auf Krankheit oder Unfall beruht oder ob sie angeboren ist. Es kommt allein auf die Tatsache, dass eine Behinderung besteht an. Ob eine Behinderung vorliegt, kann nur individuell und unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles beurteilt werden. Behindert oder schwerbehindert: Was ist der Unterschied? Um als behinderter Mensch die wegen der Behinderung notwendige Hilfe und Unterstützung in Anspruch nehmen zu können, ist es grundsätzlich nicht erforderlich, dass ein bestimmter Grad der Behinderung festgestellt und durch einen Ausweis bescheinigt wird. Das im August 2006 in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) etwa stärkt die Rechte aller behinderten Menschen in den Bereichen Beschäftigung und Beruf, aber auch im alltäglichen Leben. Um einer nachteiligen Behandlung auf diesen Gebieten wirksam zu begegnen, wurde ein Benachteiligungsverbot für die Gruppe der behinderten Menschen eingeführt. Demgegenüber gibt es jedoch auch spezielle Regelungen, die ausschließlich für schwerbehinderte Personen gelten. So erhalten die besonderen Hilfen nach dem 2. Teil des Neunten Buches des Sozialgesetzbuchs, dem Schwerbehindertenrecht (z. B. den besonderen Kündigungsschutz und den Zusatzurlaub) grundsätzlich nur schwerbehinderte Menschen. Schwerbehinderte Menschen sind diejenigen, bei denen ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 festgestellt ist und die im Bundesgebiet leben oder arbeiten. Manche Leistungen zum Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile (z. B. im öffentlichen Personennahverkehr) setzen eine Feststellung des Grades der Behinderung voraus. Die Feststellung einer Behinderung und des auf ihr beruhenden Grades der Behinderung (GdB) obliegt seit dem den Kreisen und kreisfreien Städten. Dies richtet sich nach dem Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt des Antragstellers. Für Castrop-Rauxel ist zuständig. Kreis Recklinghausen Fachdienst 59 Schwerbehindertenangelegenheiten Kurt-Schumacher Allee 1, Recklinghausen Hausanschrift: Castroper Str Recklinghausen Tel.: , Fax: Sprechstunden der Kreisverwaltung, Fachdienst Schwerbehindertenangelegenheiten Jeden 1. Donnerstag im Monat, Uhr Im Rathaus Stadt Castrop-Rauxel Europaplatz 1, Castrop-Rauxel Bereich Soziales, Team Beratung & Hilfen Eingang F Erdgeschoß, Zimmer 85 Beratungen und Hilfestellungen in allen Fragen des Feststellungsverfahrens nach dem SGB IX bietet im Rathaus das Team Beratung & Hilfe. 2 Wegweiser für Menschen mit Behinderung

5 Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop e. V. Geschäfts- und Beratungsstelle: Kukelke Waltrop Fon: / Fax: / Gemeinsam können wir Menschen mit einer geistigen Behinderung und ihren Familien in unserer Gesellschaft eine bessere Zukunft ermöglichen. Bei uns ist der Kunde König Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Castrop-Rauxel, Datteln, Oer- Erkenschwick, Waltrop e.v existiert mit dem Sitz der Geschäftsstelle in Waltrop seit Sie hält für Menschen mit geistigen Behinderungen und ihren Familien ein breit gefächertes Angebot an Hilfe, Unterstützung und Freizeitangeboten bereit. Ob Wohnen, Bildung, Freizeit, ambulante Dienste oder frühe Hilfen: Unser Anspruch sind vielfältige Angebote für Menschen mit geistiger Behinderung, die in ihrer Art, ihrem Umfang und in ihrer Qualität über gewöhnliche Standards hinaus gehen. Im Einzelnen stellen sich die Angebote wie folgt dar: Stationäres Wohnen für Menschen mit Behinderungen Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderungen Seniorentagesstätte für Menschen mit Behinderungen Integrative Kindertagesstätte Wellcome Ambulante Hilfen wie z. B.: Familienunterstützender Dienst Schulassistenz Angebote aus dem Bereichen Kreativität, Freizeit, Bildung und Sport Pflegeberatung Reisen für Menschen mit Behinderungen Wir stehen jederzeit gerne für eine allgemeine Beratung zur Verfügung. 3

6 Behinderung: Was ist das? Stadt Castrop-Rauxel Europaplatz 1, Castrop-Rauxel Team Beratung & Hilfen Fach- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung BIP Trägerunabhängige Beratungsstelle für Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige Ihre Ansprechpartner/in: Frau Seidel-Meyer, Herr Trzeziak, Herr Woitalla Eingang E/F, 1. Etage/Zimmer 187; Erdgeschoß/Zimmer 89, 93 Tel.: , -2462, -2582, Fax: Frau Seidel-Meyer Herr Trzeziak Herr Woitalla IMPRESSUM PUBLIKATIONEN INTERNET KARTOGRAFIE MOBILE WEB Herausgegeben in Zusammen arbeit mit der Stadt Castrop- Rauxel. Änderungswünsche, Anregungen und Ergänzungen für die nächste Auflage dieser Broschüre nimmt die Stadt Castrop-Rauxel entgegen. Titel, Umschlaggestaltung sowie Art und Anordnung des Inhalts sind zu gunsten des jeweiligen Inhabers dieser Rechte urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Übersetzungen in Print und Online sind auch auszugs weise nicht gestattet. Druck: Wicher Druck Otto-Dix-Str Gera Quellennachweis: Stadt Castrop-Rauxel Christian Schwier/Fotolia Alexander Rochau/Fotolia Yuri Arcurs/Fotolia mediaprint infoverlag gmbh Lechstraße 2 D Mering Tel. +49 (0) Fax +49 (0) / 1. Auflage / Wegweiser für Menschen mit Behinderung

7 Der Behindertenbeirat stellt sich vor Castrop-Rauxel Ziele und Aufgaben Aufgabe des Beirates für Menschen mit Behinderung ist es, sich für die Belange der behinderten Bürgerinnen und Bürger der Stadt einzusetzen. Es gilt insbesondere, die Bedürfnisse behinderter Menschen aufzunehmen und hieraus Handlungsempfehlungen zu entwickeln, die von grundsätzlicher behindertenpolitischer Bedeutung sind. Grundlagen für die Arbeit des Beirates für Menschen mit Behinderung sind die vom Rat der Stadt in seiner Sitzung am 04. Februar 2010 beschlossenen Leitbilder, Grundsätze und Ziele der Behindertenpolitik in Castrop- Rauxel. Folgende Leitbilder sollen für die Stadt Castrop-Rauxel in der Behindertenpolitik handlungsleitend sein: Politik für Menschen mit Behinderung ist Politik mit Menschen mit Behinderung. Sie sollen in allen Belangen als Expertinnen und Experten in eigener Sache eingesetzt werden. Sie selbst sind die Handelnden, die wo immer möglich selbstbestimmend für sich eintreten. Für Menschen mit Behinderung gilt unabhängig von Art und Schwere ihrer Behinderung das verfassungsrechtliche Diskriminierungsverbot; im kommunalen Handeln ist es beständig fortzuentwickeln im Sinne eines umfassenden Normalisierungsgebotes. Im Vordergrund städtischer Aktivitäten steht die in allen Bereichen umzusetzende Integration von Menschen mit Behinderung. Sie sollen so in die Lage versetzt werden, ein gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft zu führen. Menschen mit Behinderung sind vor allem als Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen zu achten und nicht als Menschen mit Defiziten zu sehen. Grundsätze Die genannten Leitbilder Selbstbestimmung, Normalisierung und Integration sollen auch die Politik für Menschen mit Behinderung in Castrop-Rauxel prägen. Castrop-Rauxel Hierunter soll folgendes gefasst und verstanden werden: Selbstbestimmung: Menschen mit Behinderung kennen ihre Bedürfnisse und ihre Belange am besten und sind in der Lage, für diese selbstbestimmend einzutreten. Sie sind die handelnden Akteure. (Logo zur Platzierung unten rechts) Normalisierung: Grundsätzlich sind Menschen mit Behinderung ebenso zu betrachten und zu behandeln wie nicht behinderte Menschen auch. Zum Abbau von Grenzen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung soll verstärkt darauf hingewirkt werden, in allen Bereichen des öffentlichen Lebens immer auch die Belange von Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen, ebenso wie die Belange anderer Zielgruppen auch berücksichtigt werden. Menschen mit Behinderung müssen aus ihrer Sonderrolle herauskommen; sie müssen in ihrer Ganzheitlichkeit als Mensch betrachtet werden. Integration von Menschen mit Behinderung ist erklärte sozialpolitische Zielsetzung. Darunter ist zu verstehen, sie in die Lage zu versetzen, ein gleichberechtigtes Leben in der Gemeinschaft zu führen. Es gilt, einen den jeweiligen Bedürfnissen des Menschen angepassten Weg der individuellen Unterstützung und Hilfe sowie der Förderung von Selbstständigkeit zu finden. Ziele Nach den eben genannten Grundsätzen geht es konkret darum, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behin- 5

8 Der Behindertenbeirat stellt sich vor derung weiter zu fördern und Menschen mit Behinderung die möglichst uneingeschränkte und selbstbestimmte Teilhabe am öffentlichen und privaten Leben zu ermöglichen. Dieses ist erklärtes kommunalpolitisches Ziel. Zusammensetzung Der Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Castrop- Rauxel besteht aus insgesamt 23 Mitgliedern, die vom Rat der Stadt benannt wurden. 13 der Mitglieder werden auf Vorschlag von Verbänden, Einrichtungen, Trägern und Organisationen benannt. Weitere Informationen zum Behindertenbeirat sowie öffentliche Sitzungen und Beschlüsse finden Sie unter Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit mit Problemen und Anregungen an den Beirat für Menschen mit Behinderung wenden. Frank Trzeziak Stadtverwaltung Castrop-Rauxel Bereich Soziales, Team Beratung & Hilfen Zimmer 93 Europaplatz 1, Castrop-Rauxel Tel.: Fax: Das Rathaus verfügt über Aufzüge, Behinderten-WC und Behindertenparkplätze. Frank Trzeziak Stadtverwaltung Castrop-Rauxel EUV Stadtbetrieb Castrop-Rauxel -AöR- Westring Castrop-Rauxel Postfach Castrop-Rauxel phone fax mail http Ihr Partner bei Fragen rund um die Müllabfuhr die Straßenreinigung den Winterdienst die Straßeninfrastruktur die Stadtentwässerung die Umwelt und die Gebührenabrechnung Vorsitzende: Waltraud Stroewer Stellvertreter: Peter Will 6 Wegweiser für Menschen mit Behinderung

9 Förderung für Kinder und Jugendliche Castrop-Rauxel Wenn Eltern ein Kind mit Behinderung haben, stellt sie das oftmals vor große Herausforderungen. Wichtig sind dann eine gute Beratung, eine rechtzeitige Förderung und eine individuelle Unterstützung. Team StartKlar Gerade die frühe Familienphase bietet wesentliche Entwicklungschancen. Frühzeitige Prävention und wenn nötig Intervention, versprechen einen größtmöglichen Erfolg für den positiven Entwicklungsverlauf eines Kindes. Deshalb wurden Angebote zur Unterstützung der Entwicklung und Förderung von Kindern und ihren Familien, sowie zum besseren Schutz von Kindern in der frühen Kindheit installiert. Zielgruppe Das Angebot richtet sich an Kinder bis zu drei Jahren und deren Eltern, Schwangere sowie an junge Eltern mit Neugeborenen. Stadt Castrop-Rauxel Bereich Kinder- und Jugendförderung/Schule Team StartKlar Familienbüro auf Schwerin Bodelschwingher Straße Castrop-Rauxel Elisabeth Maxara Tel.: Matthias Fritsch Tel.: Team Hilfen zur Erziehung Das Team Hilfen zur Erziehung bietet Hilfe und Unterstützung für Familien bei Problemen in Familie und Erziehung auch im Castrop-Rauxel Hinblick auf Behinderung an. Zusätzlich zur Beratung können bei Bedarf weitere intensivere Hilfen in Anspruch genommen werden. Die Beratung ist kostenlos und kann im Haus für Jugend und Familie oder auch in der Familie durchgeführt werden. Im Notfall ist der Bereitschaftsdienst (Logo unter zur Platzierung Tel.: unten zu rechts) erreichen Stadt Castrop-Rauxel Bereich Jugend und Familie Hilfen zur Erziehung Haus der Jugend und Familie Bochumer Straße 17, Castrop-Rauxel Tel.: , Fax: Sprechzeiten Montags, dienstags und freitags von 9.00 bis Uhr donnerstags von bis Uhr Integrative Erziehung von Kindern mit Behinderung Ein tolerantes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung in einer Gesellschaft ist eine Bereicherung für alle. Integrative Erziehung im Kindergarten weckt die Aufmerksamkeit füreinander, stärkt das gegenseitige Einfühlungsvermögen und fördert die Toleranz. 7

10 Förderung für Kinder und Jugendliche Mit diesem Grundsatz sind aus vielen Tageseinrichtungen integrativ arbeitende Einrichtungen geworden. Die gelebte Gemeinschaft behinderter und nichtbehinderter Kinder soll als integrative Erziehung Sonderstellung und Sondereinrichtungen vermeiden und die gesellschaftliche Integration fördern. Der besonderen Aufgabestellung der integrativen Einrichtung wird durch die spezifische Gruppenform mit einerunterstützenden und fördernden Ausgestaltung der Rahmenbedingungen (Gruppengröße, Personalschlüssel) entsprochen. Mit dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz 7) besteht sogar die Verpflichtung für alle Regeleinrichtungen, Kinder mit einer Behinderung aufzunehmen und wohnortnah zu betreuen. Stadt Castrop-Rauxel Bereich Kinder- und Jugendförderung/Schule Haus der Jugend und Familie Bochumer Straße Castrop-Rauxel Fachberatung: Claudia Wimber, Tel.: Caritasverband für die Stadt Castrop-Rauxel e.v. Grundsätzlich sind alle unsere Angebote und Dienste für Menschen mit Behinderung offen. Im Folgenden sind die Dienste aufgeführt, die sich in besonderer Weise an diese Zielgruppe richten. Christopherus-Schule Bochum Waldorf-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung Gerther Straße Bochum Telefon: Internet: Anthroposophische Heilpädagogik Die Kinder und Jugendlichen, die unsere Schule besuchen, leben mit Behinderungen vielfältiger Art das sind ihre Bedingungen. Ihre nicht behinderte Individualität, die eigene ausgeprägte Persönlichkeit, die unverfälschte Spontaneität und Zuwendungsbereitschaft und ihre oft ganz außergewöhnlichen Begabungen das sind ihre Fähigkeiten. Eltern und Lehrer Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist eine wichtige Voraussetzung für das Gedeihen und die Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen. Es ist willkommen und erwünscht, dass Eltern im Schulparlament und Wirtschaftskreis, bei Schulfesten und Basaren oder in freien kulturellen Veranstaltungen verantwortlich mitgestalten. In regelmäßigen Elternabenden wird ein guter Kontakt und intensiver Austausch mit den Klassenlehrern rund um das Kind, den Unterricht und die Schule gepflegt. 8 Wegweiser für Menschen mit Behinderung

11 Castrop-Rauxel Heilpädagogische Frühförderung Erziehungsberatung Kurberatung Gruppen für Kinder mit einem psychisch erkrankten Elternteil Allgemeine Sozialberatung Alle Informationen sowie Kontaktdaten zu den einzelnen Angeboten finden Sie unter Kinder und Jugendgesundheitsdienst des Kreis Gesundheitsamtes Die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendgesundheitsdiensts unterstützen Eltern in allen Lebenslagen. Sie bieten sowohl beratende Tätigkeiten, wie auch Hausbesuche, Begutachtungen und Eingliederungshilfen an. Auch im Bereich Sonderpädagogischer Förderbedarf stehen sie unterstützend zur Seite. Kreis Recklinghausen Bezirksstelle des Gesundheitsamtes Bahnhofstr. 98, Castrop-Rauxel Tel.: Fax: Mütter- und Väterberatung Ansprechpartnerin Frau Jahnke, Sozial-medizinische Assistentin Tel.: Castrop-Rauxel Kinder- und Jugendpsychiatrie Kreis Recklinghausen, Gesundheitsamt Kurt-Schumacher-Allee Recklinghausen (Logo zur Platzierung unten rechts) Ansprechpartnerin Frau Gollan, Medizinische Fachangestellte Tel.: Schulpsychologische Beratungsstelle Schulische Themen nehmen in der Familie oft einen großen Raum ein. Viele Eltern gerade von chronisch kranken Kindern stellen sich Fragen nach den Gründen schulischer Schwierigkeiten oder ob die Förderung ihres Kindes ausreichend ist. Häufig ist das Thema Schule sowohl für Eltern aber auch für die Kinder und Jugendlichen eine alltägliche Belastung oder Anlass für Streit und Auseinandersetzung. Die Beratungsstelle sucht gemeinsam mit den Eltern, Kindern und, wenn gewünscht, auch mit den Lehrern nach Lösungen. Ansprechpartner/innen Fr. Dr. Weimer-Marinic Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin Frau Bielinski Medizinische Fachangestellte Tel.: Kreis Recklinghausen Außenstelle Gesundheitsamt Castrop-Rauxel Frau Sauer Bahnhofstr. 98, Castrop-Rauxel Tel.:

12 Berufliche Eingliederung Die meisten Menschen wünschen sich ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben mit einem eigenen Einkommen. Die Ausübung eines Berufes ist hierfür ein entscheidender Schritt. Bei der Wahl des Berufes sollten die eigenen Neigungen und Fähigkeiten berücksichtigt werden. Menschen mit Schwerbehinderung haben zudem im Arbeitsleben besondere Rechte. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen hat im Internet unter (Infothek) das Fachlexikon ABC Behinderung und Beruf veröffentlicht. Agentur für Arbeit Die Agentur für Arbeit hilft Jugendlichen und Erwachsenen mit Schwerbehinderung bei der Berufsorientierung und vermittelt Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Ausführliche Informationen können im Internet unter abgerufen werden. Agentur für Arbeit Recklinghausen Reha-Team Görresstr Recklinghausen Tel.: (Arbeitnehmer) Tel.: (Arbeitgeber) Fax: Fach- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung Die Aufgaben der Fach- und Beratungsstelle ergeben sich hauptsächlich aus dem Sozialgesetzbuch IX. Die Fach- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung kooperiert mit verschiedenen Trägern, um jeweils individuell den persönlichen aber auch firmenspezifischen Belangen entsprechende Hilfestellungen zu gewährleisten. Ebenso werden Unterstützung und Hilfestellungen für Arbeitgeber angeboten. Stadt Castrop-Rauxel, Bereich Soziales Fach- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung Rathaus, Eingang F Europaplatz 1, Castrop-Rauxel Frank Trzeziak & Thomas Woitalla, Zimmer 93 & 89 Tel.: , -2582, Fax: Integrationsfachdienste Das Integrationsamt des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) hat Integrationsfachdienste eingerichtet, die Menschen mit Behinderung bei Problemen im Berufsleben helfen und sie begleiten. Auch Arbeitgeber werden vom Integrationsfachdienst beraten, wenn sie behinderte Mitarbeiter einstellen wollen oder wenn es Probleme bei der Beschäftigung behinderter Menschen gibt. Integrationsfachdienst (IFD) Recklinghausen Kaiserwall 19, Recklinghausen Tel.: Fax: Studium Wer studieren möchte, sollte sich vorher über die unterschiedlichen Studienangebote, die Zulassungsvoraussetzungen und die späteren Berufsaussichten ausführlich informieren. Für Men- 10 Wegweiser für Menschen mit Behinderung

13 schen mit Behinderung ist es ratsam, vorab offene Fragen zu klären. An fast allen Hochschulen gibt es Beauftragte für die Belange von Studierenden mit Behinderung, die sie beraten und unterstützen. Auch die örtlichen Studentenwerke helfen weiter. Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks hat viele wichtige Informationen in der kostenlosen Broschüre Studium und Behinderung zusammengefasst. Sie kann telefonisch bestellt oder auf der Internetseite abgerufen werden. Auf der Internetseite sind auch die Kontaktdaten der Berater der örtlichen Studentenwerke und die Beauftragten für die Belange behinderter Studierender in den Hochschulen veröffentlicht: Deutsches Studentenwerk e.v. Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung Monbijouplatz 11, Berlin Tel.: , Fax: Internet: Kompetenzzentrum kombabb NRW Obere Wilhelmstr. 9, Bonn, Tel. und Fax: Internet: Bundesarbeitsgemeinschaft Behinderung und Studium e.v. Internet: WfB Werkstatt für Behinderte Herne/Castrop-Rauxel e.v. Wenn keine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden werden kann, kommt eventuell ein Arbeitsplatz in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Frage. Die Werkstätten begleiten und unterstützen individuell, bei Bedarf auch pflegerisch. Aufgabe der Werkstatt ist es Menschen mit Behinderungen ins Arbeitsleben einzugliedern, ihnen die Möglichkeit zu bieten, neue Fähigkeiten zu entwickeln, zu erhöhen oder wiederzugewinnen und ein dem Leistungsvermögen angemessenes Arbeitsentgelt zu erhalten. Werkstätten für Behinderte Herne/Castrop-Rauxel GmbH Langforthstr. 24, Herne Tel.: , Fax:

14 Finanzielle Unterstützung und Nachteilsausgleiche Kultur- und Sozialpass: CAS-Pass Der Rat der Stadt Castrop-Rauxel hat Anfang 2008 die Einführung eines Kultur- und Sozialpasses CAS-Pass beschlossen. Die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel ermöglicht damit gerade einkommensschwachen Familien mit Kindern und u. a. Grundsicherungsleistungsempfängern, die nicht mehr erwerbstätig sein können, die Nutzung von Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten. Weitere Informationen zum CAS-Pass sind in den Ausgabestellen und im Internet unter Familie_Gesundheit_Bildung_und_Soziales/ erhältlich. Ermäßigungen Gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises wird bei vielen Veranstaltungen, in Museen, Schwimmbädern und anderen Einrichtungen der Eintrittspreis ermäßigt. Die Preisnachlässe müssen beim Veranstalter erfragt werden. Gesetzliche Krankenversicherung Die gesetzliche Krankenversicherung ist Bestandteil des sozialen Sicherungssystems und von ihr wird die notwendige medizinische Hilfe bezahlt. Menschen mit Behinderung haben vielfältige Vergünstigungen. Weitere Informationen geben die Krankenkassen und sind auf der Internetseite erhältlich. Gesetzliche Pflegeversicherung Bei andauernder Pflegebedürftigkeit können Leistungen aus der Pflegeversicherung bei der Pflegekasse beantragt werden. Die Pflegekasse ist der Krankenkasse angeschlossen. Andauernde Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn der Hilfebedarf über sechs Monate hinausgeht. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse oder im Rathaus. Stadt Castrop-Rauxel Europaplatz 1, Castrop-Rauxel BIP Trägerunabhängige Beratungsstelle für Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige Ihre Ansprechpartner: Herr Woitalla, Herr Trzeziak Eingang E/F, Erdgeschoß/Zimmer 89, 93 Tel.: , Fax: , Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel SGB XII) Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei der Erwerbsminderung werden gem. Kapitel 4 des SGB XII als Teil der Sozialhilfe gewährt. Die Leistungen sichern den grundlegenden Lebensunterhalt älterer und dauerhaft voll erwerbsgeminderter Personen. Behinderte Menschen haben einen Anspruch auf Grundsicherung, wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet haben und unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage dauernd voll erwerbsgemindert sind. Nähere Auskünfte erhalten Sie bei der Info-Stelle Soziales Ihre Ansprechpartnerinnen: Frau Harpe Eingang E/F, 1. Etage Tel.: , Fax: Internet: 12 Wegweiser für Menschen mit Behinderung

15 Leistungen des Sozialhilfeträgers bei Pflegebedürftigkeit Pflegebedürftige, die nicht in der Pflegeversicherung versichert sind oder bei denen die Leistungen aus der Pflegeversicherung nicht ausreichen, können Hilfe zur Pflege nach dem Sozialgesetzbuch XII beantragen. Die Feststellung, welche Pflegestufe im Einzelfall vorliegt, trifft das Gesundheitsamt. Informationen zu den Voraussetzungen und Anträge gibt es bei Team Wirtschaftliche Hilfen Ihre Ansprechpartnerinnen: Frau Matthias, Frau Ratte Eingang E/F, 1. Etage, Raum 181 Tel.: , Fax: Königswall 16 18, Recklinghausen Tel.: , Fax: Beratungsstelle in Dortmund Hansastr. 95 (Eingang Kuhstraße), Dortmund Tel.: , Fax: Beratungsstelle in Bochum (Hauptverwaltung der Knappschaft-Bahn-See) Pieperstr , Bochum Tel.: , Fax: Renten für behinderte und schwerbehinderte Menschen und Leistungen zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation Rehabilitation geht vor Rente. Dies bedeutet das, dass eine Rente erst gezahlt werden darf, wenn abgeklärt ist, dass sich auch durch Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben die Erwerbsfähigkeit nicht wieder herstellen lässt. Menschen mit Behinderung können Renten beanspruchen, wenn sie die persönlichen Voraussetzungen erfüllen. Zuständig für die Beratung und Beantragung dieser Renten sind die jeweiligen Rententräger bzw. Berufsgenossenschaften. Informationen zu den einzelnen Versicherungsberatern erhalten Sie unter Auskunfts- und Beratungsstellen Beratungsstelle in Castrop-Rauxel bzw. in Recklinghausen Erinstr. 4, Castrop-Rauxel (Geschäftsstelle der Knappschaft) 13

16 Finanzielle Unterstützung und Nachteilsausgleiche Rentenauskunfts- und Antragsannahmestelle Ihre Ansprechpartnerinnen: Frau Jentsch, Frau Peters-Gombault, Frau Wittkowski Eingang E/F, 1. Etage/Zimmer 190/192 Tel.: und Fax: castrop-rauxel.de Persönliches Budget Menschen mit einer dauerhaften Behinderung, die Hilfe im Alltag oder im Arbeitsleben benötigen, können anstelle von Sachleistungen ein sogenanntes Persönliches Budget erhalten. Mit diesem Geld wird die notwendige Hilfe eigenverantwortlich organisiert und bezahlt. Das Persönliche Budget muss beim zuständigen Rehabilitationsträger beantragt werden. Das kann zum Beispiel die gesetzliche Krankenversicherung, die Pflegeversicherung oder die Agentur für Arbeit sein. Weitere Informationen finden Sie im Internet auf der Seite des LWL www. lwl.org/lwl/soziales/behindertenhilfe/pers_budget, Zentraler Ansprechpartner ist beim LWL Herr Torsten Tegge der unter Tel.: erreichbar ist. In Castrop-Rauxel steht Ihnen Herr Trzeziak von der Fach- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung für Rückfragen zur Verfügung. 14 Wegweiser für Menschen mit Behinderung

17 Castrop-Rauxel Wohngeld, Wohnberechtigungsscheine und Beratung im sozial geförderten Wohnungsbau Wohngeld wird auf Antrag gewährt, und zwar vom Ersten des Monats an, in dem der Antrag gestellt wird. Die Höhe des Wohngeldes hängt vom Familien einkommen, von der Zahl der zum Haushalt rechnenden Familienmitglieder und von der monatlichen Miete ab. Rathaus Team Wohnen Ihre Ansprechpartner/In: Herr Dembowiak, Frau Fittkau, Frau Lenz, Herr Möbus, Frau Stiewe Eingang E/F, 1. Etage/Zimmer Tel.: , -2832, -2822, -2821, Fax: bene der beiden Weltkriege können Leistungen der Kriegsopferfürsorge beantragen. Diese o. a. Leistungen werden vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe gezahlt. Der Antrag kann Castrop-Rauxel sowohl dort als auch im Bereich Soziales gestellt werden. Team Beratung & Hilfen Ihre Ansprechpartner/In: Frau Seidel-Meyer Eingang E/F, 1. Etage/Zimmer 187 Tel.: Fax: (Logo zur Platzierung unten rechts) Postversand von Blindensendungen Die Deutsche Post AG befördert Blindensendungen portofrei. Als Blindensendung können zum Beispiel Schriftstücke in Blindenschrift oder Tonaufzeichnungen versandt werden. Die Sendung darf nicht verschlossen sein und muss die Bezeichnung Blindensendung tragen. Für den Versand gelten Mindest- und Höchstmaße sowie Gewichtsbeschränkungen. Über die genauen Voraussetzungen des Versands informiert die Deutsche Post AG. Hilfen für sehbehinderte, blinde und gehörlose Menschen und Kriegsopferfürsorge Blinde Menschen erhalten bei Vorliegen der Voraussetzungen unabhängig von ihrem Einkommen und Vermögen Blindengeld nach dem Gesetz über die Hilfen für Blinde und Gehörlose NRW. Diese Leistungen werden unabhängig vom Einkommen oder Vermögen gezahlt. Kriegsbeschädigte und Kriegshinterblie- Deutsche Post AG Tel.: Internet: Soziale Entschädigung Das Soziale Entschädigungsrecht hat sich aus der Kriegsopferversorgung entwickelt und heute können auch andere Gruppen Leistungen aus dem Sozialen Entschädigungsrecht erhalten. Mögliche Leistungsempfänger sind neben den Kriegsopfern 15

18 Finanzielle Unterstützung und Nachteilsausgleiche beispielsweise Soldaten und Zivildienstleistende, aber auch Opfer von Gewalttaten oder Impfgeschädigte. Ausführliche Informationen zu den Möglichkeiten der sozialen Entschädigung gibt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Das LWL- Versorgungsamt Westfalen berät und informiert Opfer von Gewalttaten und ihre Angehörigen. Hierfür wurde eine kostenlose Telefonnummer eingerichtet: Bereich Soziales Fach- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung Rathaus, Eingang F Europaplatz 1, Castrop-Rauxel Frank Trzeziak, Zimmer 93 Tel.: , Fax: Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung Die Entscheidung über die Befreiung von den Rundfunk- und Fernsehgebühren trifft generell die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland (GEZ). Zu Fragen, unter welchen Voraussetzungen Gebührenbefreiung gewährt werden kann und welche Unterlagen im Einzelnen beizufügen sind, erhält man direkt bei der GEZ-Auskunft oder Info-Stelle Soziales Ihre Ansprechpartnerinnen: Frau Harpe, Eingang E/F, 1. Etage Tel.: , -2452, Fax: Internet: Telefon-Sozialtarif der Telekom Den Sozialtarif erhalten Kundinnen und Kunden oder in ihrem Haushalt lebende Angehörige, die mit ihrem Anschluss auf die Telekom als Verbindungsnetzbetreiber dauerhaft voreingestellt sind und von der Rundfunk- und Fernsehgebührenpflicht befreit sind oder blind, gehörlos oder sprachbehindert mit einem Grad der Behinderung von mindestens 90 % sind. Nähere Informationen über die Höhe der freiwilligen sozialen Vergünstigung, die Anschlussarten, für die der Sozialtarif gilt, und Antragsformulare gibt es bei der Telekom. Tel.: , Fax: Internet: Kundenkontaktstelle: Telekom Shop Castrop-Rauxel Münsterstr. 2C, Castrop-Rauxel Tel.: Steuerliche Erleichterungen Um Nachteile auszugleichen, können Menschen mit Behinderung verschiedene steuerliche Erleichterungen geltend machen. Das Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Broschüre Steuertipps für Menschen mit besonderen Bedürfnissen aufgrund einer Behinderung und für Menschen im Ruhestand herausgegeben. Diese kann im Internet unter (Rubrik Service unter Broschüren) heruntergeladen oder unter der Service-Nummer der Landesregierung bestellt werden. Service-Nummer der Landesregierung Nordrhein-Westfalen direkt Tel.: Internet: Auskünfte zu diesen Themen erhalten Sie von Ihrem Finanzamt oder von Team Beratung & Hilfen Ihre Ansprechpartner/In: Frau Seidel-Meyer Eingang E/F, 1. Etage/Zimmer 187 Tel.: , Fax: Wegweiser für Menschen mit Behinderung

19 Castrop-Rauxel Mobilität, Sport und Freizeit Behindertenfahrdienst Mit dem Fahrdienst sollen Menschen mit einer vorübergehenden oder dauerhaften Behinderung, die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtert werden Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Recklinghausen e.v. Geschäftsstelle Castrop-Rauxel Frau Gisela Müller Neptunstr. 10, Castrop-Rauxel Tel.: Fax: Mobilität durch das Nahverkehrsangebot Auch wer in seiner Mobilität eingeschränkt ist, für den muss die Benutzung von Bussen, Straßen- und U-Bahnen nicht unmöglich sein. Die Unternehmen der Kooperation Östliches Ruhrgebiet (KÖR) BOGESTRA, DSW21, HCR und VESTISCHE stehen seit mehreren Jahren in regelmäßigem Austausch mit Menschen mit Behinderung und ihren Gremien und konnten gemeinsam mit den Städten eine hohe Beförderungsqualität für mobilitätseingeschränkte Menschen erreichen. Um mit den Fahrzeugen der KÖR sowie in den U-Bahnhöfen und an Haltestellen gut unterwegs zu sein, finden sich an vielen Stellen besondere Ausstattungsmerkmale. Um zahlreiche Fragen bereits vor Fahrtbeginn zu beantworten, stehen unterschiedliche Informationsquellen zur Verfügung. Neben den Internetseiten über das sich auch Sehbehinderte und Blinde die Informationen auch vorlesen lassen können, bieten auch die Fahrplanbücher mit ausführlichen Angaben zahlreiche Informationen. Für den persönlichen Kontakt stehen das Service-Telefon oder die Mitarbeiter in den KundenCentern zur Verfügung. Eine Liste der Linien und Details der Haltestellen Castrop-Rauxel sind auf der Webseite zu finden. DSW21-KundenCenter Castrop-Rauxel Betriebshof Castrop-Rauxel Bahnhofstraße 14 Tel.: (Logo zur Platzierung unten rechts) Busschule Der Anteil von Fahrgästen mit Rollstühlen und Rollatoren steigt stetig. Auch die HCR sucht aktiv Kontakt zu dieser immer größer werdenden Kundengruppe. Mit der Busschule für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste möchte das heimische Nahverkehrsunternehmen zahlreiche Menschen zum Busfahren motivieren und bei den vorhandenen Kunden das Sicherheitsgefühl erhöhen. Auf dem Programm stehen unter anderem praktische Übungen, wie z. B. das richtige Ein- und Aussteigen. Darüber hinaus Flughafen ransfer Kotecki GmbH Personenbeförderung kostenfrei anrufen - Behindertenfahrdienst - Spezial-Rollstuhlfahrzeuge - Ausflugsfahrten - Kleinbusfahrten 17

20 Castrop-Rauxel geben die HCR-Mitarbeiter auch zahlreiche Einblicke rund um den Linienverkehr in Castrop-Rauxel und Herne. Natürlich besteht für die Teilnehmer auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Erlebnisse in Bus und Bahn zu schildern. Tel.: Behindertengerechte öffentliche Toiletten Eine Übersicht mit behindertengerechten öffentlichen Toiletten im Altstadtbereich finden Sie auf Seite 16 (Stadtplan der Innenstadt). Für die Nutzung vieler öffentlicher behindertengerechter Toiletten, zum Beispiel in Parks oder auf Autobahn-Raststätten, wird der sogenannte Euroschlüssel benötigt. Dieser kann zum Preis von 18 Euro beim CBF Darmstadt e.v. (Club Behinderter und ihrer Freunde, Darmstadt und Umgebung e.v.) bestellt werden. Voraussetzung ist in der Regel ein Behinderungsgrad von mindestens 70. Bei Vorliegen der Merkzeichen ag, B, H oder Bl im Schwerbehindertenausweis wird der Schlüssel unabhängig vom Grad der Behinderung ausgehändigt. Die Broschüre Der Locus enthält zirka behindertengerechte Toilettenstandorte und ist für 8 Euro ebenfalls beim CBF Darmstadt e.v. erhältlich. CBF Darmstadt e.v. Pallaswiesenstraße 123 a, Darmstadt Tel.: , Fax: Internet: Parkausweis für Schwerbehinderte Schwerbehinderte mit den im Schwerbehindertenausweis eingetragenen Merkzeichen ag (außergewöhnlich gehbehindert) oder Bl (blind) erhalten beim Bereich Ordnungswesen einen Parkausweis für Schwerbehinderte. Der Parkausweis ist europaweit gültig und gebührenfrei. Die Gültigkeit richtet sich nach der Gültigkeit Castrop-Rauxel des Schwerbehindertenausweises. Ein Passbild ist erforderlich. Bereich Ordnungswesen Zimmer 405 Tel.: , Fax: (Logo zur Platzierung unten rechts) Erleichterungen im öffentlichen Personennahverkehr Schwerbehinderten mit folgenden Merkzeichen: G (gehbehindert) ag (außergewöhnlich gehbehindert) Bl (blind) H (hilflos) Gl (gehörlos) steht die unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr zu. Sie erhalten einen Schwerbehindertenausweis mit orangefarbenem Flächenaufdruck. Die unentgeltliche Beförderung ist nur mit zusätzlichem Beiblatt mit einer Wertmarke möglich, die jährlich 60 Euro oder halbjährlich 30 Euro kostet. Kostenlos erhalten schwerbehinderte Menschen die Wertmarke, wenn Blindheit Bl oder Hilflosigkeit H vorliegt. Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung: Team Beratung & Hilfen Ihre Ansprechpartner/In: Frau Seidel-Meyer Eingang E/F, 1. Etage/Zimmer 187 Tel.: , Fax:

21 Mobilität, Sport und Freizeit Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn Reisende mit Handicap, die Hilfe beim Ein- und Aussteigen benötigen, können den kostenlosen Mobilitätsservice der Deutschen Bahn nutzen. Wegen der kurzen Haltezeiten der Züge kann das Personal die Reisenden allerdings nicht bis zu ihrem Platz begleiten. Auch der Einsatz von mobilen Einstiegshilfen, wie Rampen oder Hubliften, ist möglich. Darüber hinaus bietet die Deutsche Bahn auch eine Reiseauskunft, die sich speziell an den Bedürfnissen behinderter Menschen orientiert. Hierzu gehört zum Beispiel die Auswahl von Direkt-Verbindungen, um ein Umsteigen zu vermeiden. Deutsche Bahn AG Mobilitätsservice-Zentrale Tel.: oder Fax: Internet: Sport Leichtathletik, Kegeln, Reiten, Schwimmen es gibt ein breit gefächertes Angebot an Sportarten für Menschen mit Behinderung. Der Behindertensport-Verband NRW gibt Informationen zum Breiten-, Leistungs- und Rehasport und vermittelt Kontakte zu geeigneten Vereinen. Behinderten-Sportverband Nordrhein-Westfalen e.v. (BSNW) Friedrich-Alfred-Str. 10, Duisburg Tel.: , Fax: Internet: In Castrop-Rauxel gibt es ein Stadion, 13 Sportplätze, 33 Tennisplätze, neun Tennishallen mit 27 Hallenplätzen, elf Squashplätze, eine Badmintonhalle mit zehn Plätzen, 23 Sport- und Turnhallen, drei Reithallen, fünf Gymnastikräume, ein Der Sport Korfball wird in Castrop-Rauxel ausgeübt!!!!!, ein Hallen- und ein Freibad, ein Lehrschwimmbecken, fünf Bootshäuser, zehn Sportkegelbahnen, zwei Minigolfanlagen, ein Schießsportzentrum, eine 27-Loch-Golfanlage, einen Yachthafen, ein Reitsportzentrum und eine Bogenschießanlage. Auskünfte über Sportvereine, Sportarten und -stätten sowie über Angebote für Menschen mit Behinderung erhalten Sie im Bereich Sport & Bäder Zimmer 343 & 345 Tel.: , Fax: Für Informationen zum Sportangebot für Menschen mit Behinderungen wenden Sie sich bitte auch an den Stadtsportverband Castrop-Rauxel e.v. Gerd Freiling (Geschäftsführer) Am Wiedehagen 2, Castrop-Rauxel Internet: Für Sportabzeichen: SSV-Sportabzeichenwartin Ute Spengler Tel.: Wegweiser für Menschen mit Behinderung

22 Castrop-Rauxel Versehrten-Sport-Gemeinschaft Castrop-Rauxel 1958 e:v (VSG) Die VSG ist der größte Behindertensportverein in Castrop-Rauxel. Der Sport in der VSG wird nach den Richtlinien des BSNW durchgeführt. In der Leichtathletik kann das Deutsche Sportabzeichen gemacht werden. Training und Abnahme erfolgt beim Stadtsportverband und beim VSG (auch unter Behindertenbedingungen). Günther Elting (1. Vors.) Groppenbachstr Castrop-Rauxel Tel.: Kultur und Freizeit Die Volkshochschule der Stadt Castrop-Rauxel sowie ihr Berufsbildungszentrum (BBZ) im Stadtteil Dingen bieten neben Weiterbildungsveranstaltungen, Jugendberufshilfemaßnahmen und Beschäftigungsmaßnahmen auch Kulturprogramme und Veranstaltungen an, die vielfach für Menschen mit Behinderung von Interesse sind. Gewünschte Veranstaltungen der VHS können Sie auch im Internet unter buchen. Das VHS-Pogrammheft liegt kostenlos an vielen Ausgabestellen im Stadtgebiet für Sie zur Mitnahme aus. VHS im Rathaus Europaplatz 1, Castrop-Rauxel Tel.: , Fax: Kulturbüro Stadt Castrop-Rauxel, Kulturbüro Europaplatz 1, Castrop-Rauxel Castrop-Rauxel Leitung: Ulrich Klimmek Tel.: , Fax: Stadtbibliothek Sie finden die Stadtbibliothek mitten in der Altstadt. Ein breites Medienangebot auch für behinderte (Logo zur Menschen, Platzierung freundliche unten rechts) Beratung und viele Veranstaltungen erwarten Sie. In der Stadtbibliothek stehen zur Recherche sechs Computer mit Internetzugang zur Verfügung e-ausleihe Unter können Sie e-paper, e- Hörbücher, e-videos und e-books zu den unterschiedlichsten Themen auf Ihren Rechner herunterladen. Dazu benötigen Sie lediglich einen gültigen Bibliotheksausweis. Stadtbibliothek Im Ort 2, Castrop-Rauxel Bibliothekarinnen: Marion Hejazi, Tel.: Elisabeth Langohr, Tel.: Assistentinnen: Angelika Heermann, Tel.: Erika Pollakowski, Tel.: Sigrid Wagner, Tel.: Saskia Walter, Tel.: Fax: , Internet: 21

23 28 Information I. Behinderung: Was ist das? II. Frühe Hilfen Wohnen & Pflege Wohnraumförderung und Wohnberechtigungsschein Team Wohnen s. unter Pkt. 8 Hilfe für Menschen - mit seelischen Behinderungen - mit Abhängigkeitserkrankungen - die wohnungslos bzw. von Wohnungslosigkeit bedroht sind Bürgerinnen und Bürgern aus Castrop-Rauxel stellen wir vielfältige stationäre und ambulante Angebote zur Verfügung. Kommen Sie zu uns! Profitieren Sie von unserem langjährigen Know-how. Kontakt: Stiftung Bethel Bethel.regional Heimathof Victor Lange Straße Castrop-Rauxel Telefon: Bethel.regional Betreutes Wohnen Zu den Wohnangeboten für Menschen ab 18 Jahren, für die Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch XII beantragt werden kann, gehören das Ambulant Betreute Wohnen und das Wohnen in einer Betreuungseinrichtung. Viele Menschen mit einer Behinderung benötigen zwar Hilfe beim selbständigen Wohnen, sie müssen aber nicht in einer stationären Einrichtung betreut werden. An diesen Personenkreis richtet sich das Ambulant Betreute Wohnen. Bei dieser Wohnform können Menschen mit Behinderung in einem hohen Maße selbständig und eigenverantwortlich in einer eigenen Wohnung leben als Einzelperson, Paar oder in einer Wohngemeinschaft. Fachkräfte helfen dabei, den Alltag zu meistern. Hierzu gehören zum Beispiel Hilfen beim Umgang mit Geld oder beim Zubereiten der Mahlzeiten, die Begleitung zum Arzt oder in der Freizeit, aber auch das persönliche Gespräch in einer Krise. Das Ambulant Betreute Wohnen kommt auch in Frage, wenn umfangreiche Hilfen erforderlich sind. Im städtischen Einzugsgebiet wird Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit einer körperlichen, psychischen, geistigen oder mehrfachen Behinderung sowie einer Abhängigkeitserkrankung angeboten. Hilfe zum Wohnen im Rahmen der Eingliederungshilfe kann unter bestimmten Voraussetzungen auch gewährt werden, wenn Volljährige bei ihren Eltern leben. Stationäre Wohnformen richten sich an Menschen, die rund um die Uhr betreut oder gepflegt werden müssen. Zu diesen Wohnformen zählen neben den Wohnstätten auch zum Beispiel Außenwohngruppen oder Wegweiser für Menschen mit Behinderung

24 Castrop-Rauxel Wohngemeinschaften, wenn sie rechtlich und organisatorisch einer Wohnstätte zugeordnet sind. Der Antrag auf Hilfe in einer betreuten Wohnform kann direkt beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), beim Fachbereich Soziales der Kreisverwaltung Abt. Eingliederungshilfe und bei den Leistungserbringern erfolgen. In einem individuellen Hilfeplangespräch, an dem verschiedene fachkundige Personen teilnehmen, wird entschieden, in welcher Wohnform (ambulant oder stationär) und in welchem Umfang die Leistung erbracht wird. Nach dem Gespräch besteht für die Antragstellerin/den Antragsteller Sicherheit über die Leistung der Sozialhilfe. Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL): LWL Behindertenhilfe, Piusallee 8, Münster Hilfeplaner/in: Christian Eichelkraut, Kuhlmann, Birgit Tel.: , -4680, Fax: Internet: Angebote Ambulant Betreutes Wohnen in Castrop-Rauxel Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop e.v. Kukelke 1, Waltrop Tel.: , Fax: Wohnstätten für Behinderte Herne/Castrop-Rauxel GmbH Langforthstraße 24 A, Herne Tel.: , Fax: Diakonisches Werk Herne ggmbh Biesenkamp 24, Castrop-Rauxel Tel.: , Fax: Castrop-Rauxel Diakonisches Werk ggmbh im Kirchenkreis Herne e.v. Altenhöfener Str. 19, Herne Tel.: , Fax: (Logo zur Platzierung unten rechts) Drogenhilfe Recklinghausen und Ostvest e.v. Kaiserwall 34, Recklinghausen Tel.: , Fax: Drogenhilfe Recklinghausen und Ostvest e.v. Hugostr. 21, Castrop-Rauxel Tel.: , Fax: Bethel.regional, ABW Herne/Castrop-Rauxel Lange Str. 174, Castrop-Rauxel Tel.: , Kreis Recklinghausen Stiftung Bethel.regional Von-der-Tann-Str. 38, Dortmund Tel.: , Fax:

25 Wohnen und Pflege Wohnberatung Das Ziel der Wohnberatung ist einfach: Es soll erreicht werden, dass Menschen auch im Alter und trotz Pflegebedürftigkeit ihr selbständiges Leben erhalten und ihren Alltag zuhause, in gewohnter Umgebung, genießen. Zu schmale Türen, steile Treppen, eine zu hohe Badewanne; es gibt viele Dinge, die die selbständige Lebensführung eines alten und / oder behinderten Menschen einschränken. Das qualifizierte Beraterteam erkennt Risiken und Hindernisse und gibt Rat zur Wohnraum anpassung. Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop e.v. Dipl.-Ing. Monika Seidlitz und Dipl.-Päd. Peter Pagel Kukelke 1, Waltrop Tel.: Sprechstunde: Jeden zweiten Dienstag im Monat von Uhr im Rathaus, Zimmer 85. Hausnotruf Trotz Alter, Krankheit oder Behinderung sicher in der häuslichen Umgebung wohnen? Ein Hausnotruf-System kann dieses Problem lösen. Über einen kleinen Sender, der am Körper getragen wird, kann auf Knopfdruck jederzeit Hilfe gerufen werden. Außerdem kann über das System verfügt werden, dass ein Kontrollanruf getätigt wird, falls einmal keine Rückmeldung erfolgt. Ist die zu betreuende Person dann nicht erreichbar, kommt sofort Hilfe. Deutsches Rotes Kreuz Castrop-Rauxel, Neptunstr. 10 Tel.: oder -22, Fax: VON MENSCHEN - FÜR MENSCHEN HANNELORE MICHELS (Inhaberin & Team) Ickerner Straße Castrop-Rauxel Tel Fax Mail: Bei uns sind Sie in besten Händen! Essen auf Rädern Ältere, behinderte oder kranke Menschen, die sich nicht selbst eine warme Mahlzeit zubereiten möchten oder können, können sich Essen auf Rädern in Form von warmem Essen oder tiefkühlfrischen Mahlzeiten, die vom Kunden zu der von ihm bestimmten Zeit erwärmt werden können, bringen lassen. Weitere Informati- Gesundheitshaus Habinghorst Sanitätshaus u. u. Orthopädietechnik Orthesen Kompressionsstrümpfe Orthesen Kompressionsstrümpfe Prothesen Prothesen Bandagen Bequemschuhe Sportorthopädie Maßeinlagen Bequemschuhe Alltagshilfen Alltagshilfen und vieles mehr Maßeinlagen und vieles mehr Hugostr. Hugostr. 8a a Castrop-Rauxel Castrop-Rauxel Tel. Tel / 05/ Wegweiser für Menschen mit Behinderung

26 onen zu diesen Mahlzeitendiensten erhalten Sie auf Anfrage bei der BIP Castrop-Rauxel, den ambulanten Diensten und den entsprechenden privaten Anbietern. Pflege Nach einem Krankenhausaufenthalt ist vieles nicht mehr so, wie es vorher einmal war. Manchmal zeichnet sich bereits bei der Entlassung ab, dass der Patient über längere Zeit oder gar auf Dauer hilfe- und pflegebedürftig sein wird. Dennoch ist es nur natürlich, wenn der ältere Mensch, selbst wenn er zuhause nicht mehr so weiterleben kann wie vorher, auch nicht unbedingt in eine Pflegeeinrichtung umziehen möchte. In diesem Fall sind die Angehörigen gefordert, die Pflegesituation in häuslicher Umgebung zu arrangieren. Um den Hilfe- und Pflegebedürftigen möglichst lange stützen zu können, tun Angehörige gut daran, von Anfang an konsequent alle sinnvollen und finanzierbaren Hilfsangebote im Sinne eines Betreuten Wohnens zuhause zu nutzen. In jedem Fall können Sie als Angehörige mit der professionellen Unterstützung von Pflegefachkräften und sozialen Diensten rechnen, die den Rahmen für die häusliche Pflegesituation setzen und Ihnen bei der Beantragung finanzieller Unterstützung behilflich sind. Tagespflege Die Tagespflege bietet tagsüber die umfassende Versorgung einer vollstationären Einrichtung. Der Abend und die Nacht wird dann wieder im Kreis der Familie verbracht. Die Tagespflege kann sowohl nur an einzelnen Tagen als auch an allen Werktagen genutzt werden. Ambulante Pflege Ambulante Pflegedienste bieten häusliche Pflege an und vermitteln zusätzliche Hilfen wie Einkaufs- und Mahlzeitendienste und Haushaltshilfen. Weitere Serviceleistungen (z. B. Haus-Notrufsystem) können jeweils angefragt werden. Wohnen und Pflege mitten im Leben Professionelle Pflege- und Kurzzeitpflege Abwechslungsreiche und individuelle Betreuung Kompetente Beratung und Unterstützung bei Einzug Germanenstr Castrop-Rauxel Telefon 02305/7020 Castrop-Rauxel Abzug

27 Wohnen und Pflege Stationäre Pflege Wer nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu helfen, und auch von Angehörigen oder anderen Personen nicht mehr zu Hause betreut werden kann, kann in einem Senioren- und Pflegeheim die notwendige Pflege, Versorgung und Betreuung erhalten. Die Pflegeversicherung übernimmt die Kosten für die pflegebedingten Aufwendungen, die Unterkunfts- und Verpflegungskosten müssen die Bewohner selbst zahlen. B eratungs- und I nfocenter P flege BIP-Berater Thomas Woitalla BIP Castrop-Rauxel Beratungs- und Infocenter Pflege Die Mitarbeiter des Beratungs- und Infocenter Pflege beraten als trägerunabhängige Beratungsstelle Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige rund um das Theme Alter und Pflege Bereich Soziales Rathaus, Zimmer 89/91 Europaplatz 1, Castrop-Rauxel Thomas Woitalla/ Frank Trzeziak Tel.: , Fax: , Zu Fragen hinsichtlich Pflegegeld, -stufen, Pflegehilfsmittel, sozialer Absicherung von Pflegepersonen etc. können Sie sich auch an die Ihre Pflegekasse (Krankenkasse) wenden. Eine aktuelle Auflistung der Pflegeangebote in Castrop-Rauxel finden Sie außerdem unter Hilfe/ReferenzenBeratung_und_Infocenter_Pflege_BIP. Bethel.regional Heimathof Bietet Sozialtherapie für Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung in besonderen sozialen Schwierigkeiten mit anschließender ambulater Betreuung in Castrop-Rauxel an. Heimathof Victor Lange Str. 174, Castrop-Rauxel Tel.: , Eine Unterschützung für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen und Männer in besonderen sozialen Schwierigkeiten mit anschließender ambulanter Betreuungsmöglichkeit in Castrop-Rauxel wird angeboten von dem Drevermannstift Im Stift 10, Gevelsberg Tel.: , Angebote für Demenzerkrankte Allgemeine Angebote: Alzheimer-Angehörigen Gruppe Bärbel Wawzyniak Teutonenstr. 4a, Castrop-Rauxel, Tel.: Wohngemeinschaft für Demenzkranke in Castrop-Rauxel-Habinghorst und -Schwerin ALTER nativ Wohnen GmbH CO KG Gelsenkirchen, Tel.: Café Pause Ein kostenloses Angebot für Angehörige von demenzkranken Menschen im Generationentreffpunkt, jeden Dienstag von Uhr Bodelschwingher Straße 35, Castrop-Rauxel Ansprechpartner: Stadt Castrop-Rauxel Bereich Soziales Team Beratung & Hilfen Thomas Woitalla & Frank Trzeziak Europaplatz 1, Castrop-Rauxel Tel.: , -2582, 26 Wegweiser für Menschen mit Behinderung

28 Psychiatrische und psychosoziale Hilfen Castrop-Rauxel Sozialpsychiatrischer Dienst der Kreisverwaltung Recklinghausen Das Team des Sozialpsychiatrischen Dienstes besteht aus Fachärzten und Sozialarbeiter/-innen, die mit psychologischen Problemen oder psychischen Erkrankungen vertraut sind. Es steht Menschen in Krisensituationen, mit psychischen und psychiatrischen Erkrankungen, behinderten Menschen und deren Angehörigen und Freunden und Menschen mit Demenzerkrankungen bzw. Gedächtnisstörungen zur Verfügung! Die Sozialarbeiter/innen bieten Sprechstunden an und vermitteln an die Fachärzte des Teams weiter. Sprechzeiten: montags bis freitags von Uhr und nach Termin Sozialarbeiter/in Bahnhofstr. 98, Castrop-Rauxel Herr Genschur, Tel.: Frau Roloff, Tel.: Klinische Angebote in Castrop-Rauxel Evangelisches Krankenhaus Castrop-Rauxel Grutholzallee 21, Castrop-Rauxel Tel.: Fax: Angebot: Psychiatrisch-psychotherapeutische Klinik Therapiezentrum für Suchtkranke Institutsambulanz Tagesklinik Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation Zentrum für Altersmedizin Geriatrische Tagesklinik Castrop-Rauxel Betreuungsstelle der Stadt Castrop-Rauxel Einen rechtlichen Betreuer erhalten volljährige Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung oder körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten nicht selbst erledigen können. (Logo Über zur Platzierung eine rechtliche unten Betreuung rechts) entscheidet ein Betreuungsrichter beim Amtsgericht. Die Mitarbeiter/innen der städtischen Betreuungsstelle beraten und unterstützen bei allen Fragestellungen und Problemen, die während oder im Vorfeld einer Betreuung oder einer Vorsorgevollmacht entstehen. Sie nehmen gegenüber dem Gericht Stellung zur Erforderlichkeit und zum Umfang einer Betreuung und schlagen, wenn nötig, eine Betreuerin, bzw. einen Betreuer vor. Ansprechpartner Doris Geist, Tel.: Sylvia Hermann, Tel.: Inge Joswig, Tel.: Marian Sawicki, Tel.: Betreuung und Unterhaltsansprüche Tel.: , -2569, Fax:

29 Psychiatrische und psychosoziale Hilfen Selbsthilfegruppen Behinderte oder chronisch kranke Menschen oder deren Angehörige schließen sich auf örtlicher oder regionaler Ebene häufig in Gruppen zusammen. So können sie gemeinsam Strategien entwickeln, wie die Krankheit bewältigt werden kann oder wie besser mit ihr zu leben ist. Diese Selbsthilfegruppen bieten in regelmäßiger, meist wöchentlicher Gruppenarbeit gemeinsame Gespräche und gegenseitige Hilfe. Gelegentlich werden Experten zu bestimmten Fragestellungen hinzugezogen, im Wesentlichen arbeiten die Mitglieder der Gruppe jedoch eigenverantwortlich miteinander. Die Gruppen beziehungsweise ihre Verbände bieten folgendes an: Möglichkeiten des Austauschs von Erfahrungen und gegenseitige emotionale Unterstützung Informationen und Beratung über das Krankheitsbild sowie zu den mit der Krankheit verbundenen Problemen Hilfe bei Überwindung von Einsamkeit und Isolation infolge der Erkrankung Nachsorge nach stationären Behandlungen Interessenvertretung Kontaktdaten für Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen: Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen Kreis Recklinghausen, Bottrop, Gelsenkirchen Geschäftsstelle, Westerholter Weg 82 (AOK-Haus) Recklinghausen Verantwortlich: Gerd Westhoff (Termine: Klaus-Peter Karger) Tel.: , Fax: Netzwerk Bürgerengagement Freiwilligenzentrum und Selbsthilfe-Kontaktstelle für den Kreis Recklinghausen Oerweg 38, Haus 3, Recklinghausen Selbsthilfe-Kontaktstelle Ulrich Dittmar, Dipl. Sozialarbeiter Tel.: , Fax: Stadt Castrop-Rauxel, Bereich Soziales Fach- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung Rathaus, Eingang F, Europaplatz 1, Castrop-Rauxel Frank Trzeziak, Zimmer 93 Tel.: , Fax: Suchtberatung Castrop-Rauxel Diakonisches Werk Herne/Castrop-Rauxel Biesenkamp 24, Castrop-Rauxel, Tel.: Zu viel Alkohol, zu viele Medikamente, zu viel Glücksspiel dieser Weg kann in die Sucht führen. Für Betroffene ist es schwer, sich aus ihren Verstrickungen zu befreien. Folgende Angebote werden Betroffenen und deren Angehörigen gemacht: Informations- und Motivationsgruppe für Suchtkranke und Angehöre von Suchtkranken Vermittlung in eine ambulante Therapie oder Klinik Ambulante Medizinische Rehabilitation Selbsthilfegruppen Gruppe für Angehörige von Suchtkranken Suchtberatung DROB Drogenhilfe Recklinghausen & Ostvest e.v. Drogenberatungsstelle/ Fachstelle Substitution Obere Münsterstr. 24, Castrop-Rauxel Tel.: , Fax: Angebote: Vermittlung in Substitution und Psychosoziale Betreuung für Substituierte Ansprechpartnerinnen: Marlies Peveling, Birgit Lelek, Eva Molter Ambulant Betreutes Wohnen Ansprechpartner: Tim Hucke Kaiserwall 34, Recklinghausen Tel.: Leitung: Marlies Peveling 28 Wegweiser für Menschen mit Behinderung

30 PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE & LOGOPÄDIE Professionelle Ergotherapie für Kinder u. Erwachsene Telefon 02305/ Biesenkamp 16/Ärztehaus Sprechen Sie mit uns über: Katharina Worm Diplom-Sprachheilpädagogin Merklinder Str Castrop-Rauxel Tel.: Fax: Pädiatrie sensorische Integrationsstörung Wahrnehmungsstörung Entwicklungsverzögerung Lernstörung Verhaltensauffälligkeiten Teilleistungsstörung Neurologie Schlaganfall M. Parkinson Multiple Sklerose Schädel-Hirn-Trauma Elternberatung Orthopädie Traumatologie Rheumatologie Hausbesuche Alle Kassen CIRKEL & SCZUDLEK Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen! Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie Heilpädagogik und Psychomotorik Täglich von 8.00 bis Uhr unter der Rufnummer Reha-Bochum Ganztägig ambulante und stationäre medizinische Rehabilitation nach psychischen Erkrankungen Infos auf einen Blick: Reha-Bochum Wittener Str Castrop-Rauxel Unser Fachwissen für Ihr individuelles Anliegenn Name, Anschrift: Reha-Bochum, Zum Kühl 13, Bochum, Stationäre Plätze: 21 Amb./teilstat. Plätze: 5 Kostenträger Reha: Rentenversicherungen, Krankenkassen Ziele: Heilung, Besserung, Verhütung von Verschlimmerung, Vorbeugung gegen Behinderung, Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit Aufenthaltsdauer: 3 12 Monate Angebote: Fachärztliche Behandlung, Psychoedukation, Soziotherapie, Psychotherapie, Musiktherapie, Sporttherapie, Bewegungstherapie, Arbeitstherapie, Hauswirtschaftliches Training, Praktika, u. a. Anmeldung: unverbindliches Informationsgespräch, Tel. 0234/

31 Beratungsangebote/ Interessenvertretungen Leitung Rosmarie Hanke Folgendes Service- und Leistungsangebot hält der Bereich Soziales für Sie vor: Begleitende Hilfen für behinderte Menschen im Beruf Beratungs- und Antragsstelle Rente Beratungs- und Infocenter Pflege für Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige (BIP) Grundsicherung im Alter und bei dauernder Erwerbsminderung Hilfe bei drohendem Wohnungsverlust Hilfe zum Lebensunterhalt für vorübergehend nicht erwerbsfähige Personen und AusländerInnen ohne Arbeitserlaubnis Hilfe zur Gesundheit und weitere Hilfen in besonderen Lebenslagen (z.b. Bestattungskostenübernahme) Kriegsopferfürsorge Stellvertretender Bereichsleiter Herr Dirk Heinacker Pflegegeld- und Pflegesachleistungen Schuldnerberatung Servicestelle Blinden- und Gehörlosenhilfe Servicestelle Schwerbehindertenausweise Servicestelle Befreiung von der Rundfunk- und Fernsehgebühr Wohngeld- und Lastenzuschuss Wohnberechtigungsscheine und Wohnungsvergabe Infostelle Soziales Rathaus Castrop-Rauxel Europaplatz Castrop-Rauxel Tel.: , Fax: Wegweiser für Menschen mit Behinderung

32 Lotsin im Haus der sozialen Leistungen Frau Matheja, Tel.: Bereich Soziales vor Ort in den Stadtteilen Jeden ersten Mittwoch im Monat ist der Bereich Soziales von Uhr mit seinem kompletten Beratungs- und Serviceangebot vor Ort im AGORA Kulturzentrum in Ickern, Zechenstraße 2a. Jeden dritten Mittwoch im Monat ist Soziales vor Ort von Uhr im Generationentreffpunkt auf Schwerin, Bodelschwingher Str. 35, von Uhr im AWO-Kindergarten des Familienzentrums GROß und klein, Recklinghauser Str. 329, und von Uhr im HadeBe (Haus der Begegnung), Lange Str. 51. Blinden- und Sehbehindertenberatung Jeden letzten Mittwoch im Monat von Uhr im Rathaus, Zimmer 85, Eingang E im Erdgeschoss. Sprechtag Schwerbehindertenangelegenheiten durch den Fachdienst 59 (früher Versorgungsamt) des Kreis Recklinghausen Jeden ersten Donnerstag im Monat von Uhr im Rathaus, Zimmer 85, Eingang E im Erdgeschoss. Wohnberatung Jeden zweiten Dienstag im Monat von Uhr im Rathaus, Zimmer 85 im Erdgeschoß, zwischen den Eingängen E und F. Sprechstunde des Lotsen für Menschen mit Behinderung Als erster Castrop-Rauxeler Lotse für Menschen mit Behinderung lädt Klaus Baumert an jedem ersten Dienstag im Monat zu seiner Sprechstunde von Uhr im Rathaus, Zimmer 85, ein. Gleichstellung Die Gleichstellungsstelle arbeitet sowohl intern als auch extern, das heißt, sie vertritt einerseits die Belange der Beschäftigten in Zusammenarbeit mit dem Personalrat und der Personalabteilung. Andererseits setzt sich die Gleichstellungsstelle für die Interessen aller Frauen und Mädchen in Castrop-Rauxel ein, um gemeinsam mit ihnen und in Verbindung mit spezifischen Beratungsstellen, den Fachbereichen der Stadtverwaltung und beteiligten Dritten eine Problemlösung zu finden. Um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, werden von der Gleichstellungsstelle Informationsblätter und Broschüren zu unterschiedlichen Themen erstellt sowie zahlreiche Veranstaltungen organisiert. Rathaus Castrop-Rauxel Leitung Angelika Himmert Europaplatz 1, Castrop-Rauxel Tel.: , Fax: Blinden- und Sehbehindertenverein Herne/Castrop-Rauxel im BSVW e.v. Der Verein vertritt die Interessen von Blinden und Sehbehinderten. Das Angebot reicht von Informations- und Beratungstätigkeiten bis hin zur regelmäßigen Sprechstunde am letzten Mittwoch im Monat zwischen und Uhr. Außerdem werden Blindenschriftkurse, ein Stammtisch an jedem ersten Dienstag im Monat in der Gaststätte Ratsstuben (Shamrockstr. 44 in Herne) und verschiedene sportliche Aktivitäten angeboten. Ingbert Kontek Tel.: Aktionskreis Behinderter und ihrer Freunde e.v. Victorstr. 9, Castrop-Rauxel Tel.: , Fax:

33 Beratungsangebote/Interessenvertretungen Kultur- und Freizeitzentrum der Gehörlosen im Kreis Recklinghausen Oerweg 38, Recklinghausen Tel.: Fax: Internet: Frauenhaus 24 h Notruf für Frauen in Not, Tel.: Telefonseelsorge Tel.: , -222 Notfalldienstpraxis Castrop-Rauxel St. Rochus-Hospital Wittener Str. 51, Castrop-Rauxel Tel.: Hinweise für Sprach- und Hörgeschädigte Die Faxnummer für Sprach- und Hörgeschädigte lautet Bitte faxen unbedingt folgende Angaben: die eigene Adresse (Wohnort, Straße, Hausnummer) kann eine Praxis aufgesucht werden? die eigene Fax-Nummer Ehrenamt Ehrenamt im Verband und in Gemeinden Solidarität und freiwilliges Engagement für Menschen, die sich in Notlagen befinden, ist in unserer Gesellschaft ein wichtiger Faktor für das Zusammenleben in den Gemeinden. Verbandliche Caritas basiert auf diesem caritativen Engagement des Einzelnen und der Pfarrgemeinde. Angebot Tätigkeitsfelder für freiwilliges Engagement sind z. B. im Besuchsdienst in Pfarrgemeinden und Einrichtungen im Ambulanten Hospizdienst im Projekt Senioren begleiten in der Castroper Tafel und Suppenküche in den Kleiderkammern des Verbandes und der Gemeinde und vieles mehr. Ehrenamtlich Aktive werden eingearbeitet, begleitet und in ihrer Tätigkeit unterstützt. Caritasverband für die Stadt Castrop-Rauxel e.v. Silvia Engemann Lambertusplatz Castrop-Rauxel Tel.: Netzwerk Bürgerengagement Freiwilligenzentrum und Selbsthilfe-Kontaktstelle für den Kreis Recklinghausen Oerweg 38, Haus 3, Recklinghausen Ulrike Reddemann, Dipl.-Sozialpädagogin Heike Siebert, Dipl.-Dokumentarin Ulrich Dittmar, Dipl.-Sozialarbeiter Tel.: , Fax: Wegweiser für Menschen mit Behinderung

34 Castrop-Rauxel Das Webportal einfach teilhaben das Webportal für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Verwaltungen und Unternehmen Um auch behinderten Bürgerinnen und Bürgern die Nutzung neuer Technologien und der damit verbundenen Informations- und Serviceangebote zu ermöglichen, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die egovernment-strategie Teilhabe entwickelt. Ein wichtiger Baustein dieses Konzepts ist das Portal Dieses Portal bietet seit 2009 umfassende Informationen rund um das Thema Behinderung für Menschen mit Behinderung, deren Angehörige, Verwaltungen und Unternehmen. Neben allgemeinen Informationen und aktuellen Meldungen über Computerhilfsmittel für Blinde oder Sehbehinderte bietet das Portal auch Zugang zu verschiedenen Datenbanken. So können Nutzer beispielsweise nach Ärzten, medizinischen Einrichtungen oder Angeboten der Behindertenhilfe suchen. Außerdem haben Nutzer die Möglich- keit kostenfrei eine Online-Beratung zur barrierefreien Wohnraumgestaltung in Anspruch zu nehmen. Für sämtliche Fragen rund um das Thema Behinderung steht Ihnen außerdem das Bürgertelefon von Montag bis Donnerstag von Uhr zur Verfügung. Castrop-Rauxel (Logo zur Platzierung unten rechts) Rente Unfallversicherung/Ehrenamt Arbeitsmarktpolitik und -förderung Arbeitsrecht Teilzeit/Altersteilzeit/Minijobs Infos für behinderte Menschen Europäischer Sozialfonds Mitarbeiterkapitalbeteiligung Bildungspaket Gehörlosen/Hörgeschädigtenservice Fax: Gebärdentelefon

35 xel m Grünen links) trop-rauxel ropastadt im Grünen Castrop-Rauxel

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