INFOPORT. Kredite an Privathaushalte in Ostdeutschland. Wichtiges Marktsegment in der Kreditwirtschaft. Ausgabe 2/2009, 28.

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1 INFOPORT Ausgabe 2/2009, 28. Mai 2009 Kreditmarkt Entwicklung im Langfristvergleich Wohnungsbaufinanzierung 75% aller Kredite Konsumfinanzierung Ratenkredite für vielfältige Zwecke Fazit Kredite an Privathaushalte in Ostdeutschland Wichtiges Marktsegment in der Kreditwirtschaft Die Verbandssicht kurz und bündig: Volumen der Kredite an Privathaushalte in Ostdeutschland: über 50 Mrd., das sind mehr als 1/3 aller Kredite, die an Kreditnehmer in Ostdeutschland (Unternehmen, Selbstständige, Privathaushalte und öffentliche Haushalte) ausgereicht sind, also ein sehr wichtiges Segment im Kreditgeschäft Engagement privater Banken: seit Jahren mit Marktanteilen über 40% die Nr. 1 im Markt (zum Vergleich: Sparkassen 36% und Kreditgenossenschaften 11%) Verwendungszwecke: mit 3/4 Anteil am Kreditvolumen dominieren Immobilienfinanzierungen, im Übrigen Gewährung von Ratenkrediten für vielfältige Zwecke Perspektiven weiterhin ein Marktsegment mit Wachstumspotenzial

2 Privatkunden sind wichtige Zielgruppe im Bankgeschäft Für Banken und Sparkassen sind neben Unternehmen und Selbständigen die Privatkunden eine wichtige Zielgruppe in Ostdeutschland. Hierbei ist nicht nur etwa das Anlagegeschäft, sondern auch das Kreditgeschäft ein relevanter Markt. Sind doch Bankkredite nach wie vor die wichtigste externe Finanzierungsquelle für Privathaushalte. Insgesamt summierten sich die Ende 2008 in Ostdeutschland an diese Zielgruppe vergebenen Kredite auf etwas mehr als 50 Mrd. Euro. Dies sind immerhin fast 37% der gesamten Kreditvolumina in der Region (Deutschland gesamt: 37,5%). Dabei gilt auch für dieses Marktsegment: Die Rahmenbedingungen des Geschäfts wandeln sich stetig und der Wettbewerb ist sehr intensiv. Perspektivisch wird die Marktentwicklung von zahlreichen Einzelfaktoren beeinflusst. Die demografische Entwicklung, Veränderungen der Haushaltseinkommen und Überschuldungsfälle sind z.b. quantitativ wichtige Aspekte. Qualitativ gilt es z.b. einzuschätzen, wie sich die weitere Nachfrage nach Wohnungsbaufinanzierungen sowie nach Ratenkrediten für Konsumzwecke weiter entwickeln wird. Kurzum: ein vielschichtiger, interessanter Markt. Kreditmarkt Entwicklung im Langfristvergleich Kreditmarkt Ost: Spürbare Zuwächse Anfang 90er Jahre Wenngleich die Kreditvergabe an Privatpersonen in ganz Deutschland nach gleichen Regeln erfolgt, ist für die ostdeutschen Länder dennoch das überproportionale Wachstum des Kreditmarktes bis Ende der 90er Jahre auffällig (s. Grafik 1 ). Zeitweilig ergaben sich in dieser Zeit Zuwachsraten sogar im zweistelligen Bereich. Kreditvolumen von ca. 53 Mrd. Euro erreicht. Seitdem ist der Bestand auf knapp 50,5 Mrd. Euro zurückgegangen. Insgesamt wurden zuletzt per Saldo also mehr Kredite zurückgeführt als neue Kredite aufgenommen worden sind. In diesen Daten spiegelt sich letztlich die schnelle Angleichung an den westdeutschen Lebensstandard wider. Oftmals wurden hierfür Kredite etwa für den Erwerb oder die Modernisierung einer Immobilie oder für den Kauf von Autos aufgenommen. Jedoch hat sich diese Dynamik nach dem Jahrtausendwechsel merklich abgeschwächt. Der bisherige Höchststand wurde 2006 mit einem Bevölkerung und ihr Einkommen Rahmen für die Kreditvergabe Mehrere Faktoren prägen die Kreditvergabe Dass der Gesamtmarkt an Kreditausleihungen in Ostdeutschland nicht weiter wachsen konnte, liegt dabei an mehreren Faktoren. Diese gelten freilich für ganz Deutschland, sind in den Auswirkungen aber im Osten teilweise ausgeprägter. Entscheidend ist zunächst die Anzahl der Nachfrager. Hier sind die Einwohnerzahlen in den ostdeutschen Flächenländern wenn auch mit regionalen Unterschieden gesunken. Allerdings wurde dies zum Teil durch einen Anstieg der Haushaltszahlen aufgefangen. Stabilisierend wirkte dies z.b. auf die Nachfrage nach Wohneigentum und damit von Baufinanzierungen. Ebenfalls von Gewicht ist die Einkommenshöhe, nach der sich die individuell möglichen Tilgungsleistungen bemessen, die die anfängliche Kredithöhe begrenzen. Bei diesem verfügbaren Einkommen je Einwohner war 2 Ostdeutscher Bankenverband e.v. INFOPORT 2/2009

3 der Anstieg im Osten seit 2000 geringer. Auch sind diese Einkommen generell noch niedriger als im Westen. Ferner verbleibt die Arbeitslosigkeit mit 13% auf einem höheren Niveau, wenngleich sich seit 2006 die Lage am Arbeitsmarkt spürbar entspannte. Insofern bleibt abzuwarten, wie sich der aktuelle Abschwung auswirken wird. Dies gilt um so mehr, wenn man dessen psychologische Wirkung einbezieht. Beeinflusst die gesamtwirtschaftliche Entwicklung doch nicht nur die Zahl der Arbeitslosen und die Höhe der Einkommen, sondern birgt auch Unsicherheit für den Einzelnen. Die Kreditnachfrage dürfte auch hierdurch bedingt geringer als in der Vergangenheit ausfallen. Auswirkungen des aktuellen Abschwungs bleiben abzuwarten Private Banken seit Jahren Marktführer auch in diesem Marktsegment Obwohl der Gesamtmarkt in den letzten Jahren nicht gewachsen ist, haben sich innerhalb des Kreditmarktes Verschiebungen bei den Marktpositionen ergeben. Diese gehen z.b. auf Umfinanzierungen bei längerfristigen Krediten zurück finanzierten die Banken in privater Rechtsform bereits 39% aller Kreditvolumina (s. Grafik 2). Aktuell ist die private Kreditwirtschaft mit einem 44% Anteil der Hauptfinanzier der Privatpersonen in den ostdeutschen Flächenländern. Die Marktführerschaft konnten also kontinuierlich ausgebaut werden. zu hörende Behauptung, die privaten Banken hätten den Privatkunden erst jetzt mit der Krise wiederentdeckt, jeder Grundlage. Private Banken: Hauptfinanzier der Privatkunden Diese Daten der Deutschen Bundesbank belegen, dass die nachgefragten Finanzierungen schon in der Vergangenheit zum größten Teil von privaten Banken zur Verfügung gestellt wurden. Insofern entbehrt die aktuell vielfach Wohnungsbaufinanzierung 75% aller Kredite Die eigene Immobilie ist für den Großteil der Bevölkerung der wichtigste und größte Erwerb, den sie in ihrem Leben tätigen. Sie bindet erhebliche Kapitalmittel, die selten bereits vollständig angespart wurden. Fast immer bedarf es daher der ergänzenden Teilfinanzierung über Kreditinstitute. Dies spiegelt sich entsprechend auch in der anteilsmäßien Verteilung der Kredite an die Privatkunden. So entfallen dreiviertel der vergebenen Volumina auf die Wohnungsbaufinanzierung (s. Grafik 3). Die restlichen Kredite verteilen sich auf Raten oder Dispositionskredite sowie nicht genehmigte Überziehungen von Konten. Insbesondere in den ersten Nachwendejahren wurden die Volumen für Baudarlehen merklich ausgeweitet. Erfüllten sich doch viele Familien nach der Wiedervereinigung den Wunsch nach den eigenen vier Wänden. Im letzten Jahrzehnt ist bei den Krediten für den Wohnungsbau eher Stagnation eingetreten. Allerdings kam es im Jahr 2005 mit +11% zu einem außerordentlichen Zuwachs, welcher auf die endgültige Abschaffung der Eigenheimzulage zum zurückgehen dürfte. Seit 2007 sind die Bestände wieder rückläufig. Wichtigster Erwerb der Privathaushalte sind Immobilien... INFOPORT 2/2009 Ostdeutscher Bankenverband e.v. 3

4 ...daher sind 75% der Kredite in Ostdeutschland Wohnungsbaufinanzierungen Bestimmend für den künftigen Trend bei Baukrediten ist, dass der Wohnungsmarkt im Osten noch immer erhebliche Überschüsse ausweist. Dennoch ist auch in Zukunft kein Stillstand in der Bauentwicklung und damit bei den Finanzierungen zu erwarten. Vielmehr werden sich Potenziale insbesondere aus Modernisierungen bzw. aus Anpassungen an die sich verändernden Lebensgewohnheiten Stichwort: Veränderung der Haushaltsgrößen und aus der weiter erfolgenden Errichtung von eigengenutztem Wohnraum ergeben (siehe hierzu ausführlicher INFOPORT 3/2006). Subprime Kredite in den USA Parallelen in Ostdeutschland? Deutsche Baufinanzierung: Kundenbonität steht klar im Mittelpunkt Die hohen Anteile von Baudarlehen am Gesamtkreditvolumen lösen angesichts der Subprime Krise allerdings auch Fragen aus. Bekanntlich war eine der wesentlichen Ursachen der aktuellen globalen Finanzmarkt und daraus entstandenen Wirtschaftskrise die vermehrte Vergabe von Wohnungsbaukrediten an Kunden mit geringen Einkommen in den USA (s. Grafik 4). Beschleunigt wurde die Entwicklung dieses Subprime Segmentes durch ein sehr niedriges Zinsniveau, das vielen Haushalten den Immobilienerwerb zunächst ermöglichte. Andererseits waren auch die vermeintlich stetig steigenden Hauspreise ein wichtiger Sicherheitsanker. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Schuldners wäre der Kredit, so die weit verbreitete Erwartung, durch die Veräußerung der Immobilie zurückgeführt worden. Mit Verschärfung der Krise ist zunehmend die Frage aufgekommen, ob für Deutschland u.u. parallele Entwicklungen zu befürchten sind. Dass dies nicht der Fall ist, beruht auf grundlegenden Unterschieden bei der Baufinanzierung. Bei deutschen Immobilienfinanzierungen steht die Bonität des Kunden klar im Vordergrund. Die Bank gewährt den Kredit nur, wenn sie davon ausgeht, dass der Kunde diesen aus seinem laufenden Einkommen zurückzahlen kann. Angesichts der eher verhaltenen Preisentwicklung am deutschen Immobilienmarkt, wäre es für eine Bank eher illusorisch zu hoffen, dass Kredite notfalls über Veräußerungsgewinne zurückgezahlt werden könnten. Finanziert werden deshalb üblicherweise 60 80% des sogenannten Beleihungswertes, während der Rest über Eigenmittel des Kunden abzudecken ist. Der von der Bank errechnete Beleihungswert orientiert sich dabei aus Vorsichtsgründen an dem in einem Verwertungsfall erzielbaren Verkaufspreis der Immobilie. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass vom verfügbaren Haushaltseinkommen nach Abzug von Zins und Tilgung ein angemessener Teil zur Bestreitung des Lebensunterhaltes verbleibt. 4 Ostdeutscher Bankenverband e.v. INFOPORT 2/2009

5 In den USA werden in diesen Punkten niedrigere Standards angelegt. Kredite gelten noch als Prime Standard (Erfüllung normaler Bonitätsanforderungen), wenn sie max. 85% des Beleihungswertes (stichtagsbezogener Marktwert minus bankinterner Sicherheitsabschlag) finanzieren und die Ratenbelastung höchstens 55% des verfügbaren Einkommens des Kreditnehmers beträgt. In schlechteren Teilsegmenten sind Finanzierungen über den Beleihungswert oder mit nicht vollständigen Unterlagen möglich, wie auch die Aufnahme von Hypotheken für den reinen Konsum durchaus üblich ist. Gleichfalls setzen die Kunden selbst andere Präferenzen (s. Grafik 5). Zwar steht dem deutschen Häuslebauer mittlerweile eine Vielzahl von Kreditvarianten zur Verfügung. Bevorzugt werden aber weiter vor allem Kredite, welche die Planbarkeit der Belastungen ermöglichen. Dies ist in der Regel ein Kredit mit einer gleichhohen monatlichen Rate und fester Zinsbindung über 5 oder gar 10 Jahre. Damit bleibt der Kunde von Schwankungen des Zinsniveaus unberührt, die bei variabler Verzinsung die finanziellen Belastungen erheblich steigern würden. Als Zeithorizont zur Gesamtrückzahlung werden meist max. 30 Jahre angestrebt und daher eine entsprechende Tilgung von Anfang an vereinbart. Gerade im amerikanischen Subprime Segment wurden dagegen vielfach Kredite mit variabler Verzinsung und geringer oder gar ohne Tilgung aufgenommen. Das steigende Zinsniveau nach 2004 brachte damit viele Schuldner in Nöte, zumal die gleichzeitig fallenden Häuserpreise die Rückzahlung der Kredite im Wege einer Veräußerung der Immobilie unmöglich machte. Diese Unterschiede zeigen: Die typische Form der deutschen Baufinanzierung verhindert die Entstehung von Subprime Verhältnissen. Deutsches Kreditmodell (lange Laufzeit mit festen Raten) verhindert Subprime Verhältnisse Konsumfinanzierung Ratenkredite für vielfältige Zwecke Nicht nur zur Finanzierung der eigenen Wände, sondern auch für den Kauf von höherwertigen Konsumgütern ist heute die Kreditaufnahme oftmals ein normaler Vorgang. Schon seit langem gibt es einen Wandel dahingehend, dass Kaufwünsche schneller auf Kreditbasis erfüllt werden. Solange die fälligen Zahlungsverpflichtungen aus dem Einkommen gezahlt werden können, ist dies auch unproblematisch. Dabei kann die Aufnahme von Krediten für den Konsum durchaus sinnvoll sein. Können doch die meisten Haushalte größere Anschaffungen nicht aus dem laufenden Einkommen finanzieren. Für den Erwerb muss daher entweder gespart oder ein Kredit aufgenommen werden. Bekanntestes Beispiel ist das Auto. Für viele Haushalte eines der wichtigsten, aber gleichzeitig teuersten Anschaffungen. Nach der Untersuchung der Deutschen Automobil Treuhand wurden 2008 im Osten vom Kaufpreis durchschnittlich 36% bei Neu und 28% bei Gebrauchtwagen (West 31% / 24%) finanziert. Es besteht also durchaus eine Finanzierungsnachfrage, die in einem intensiven Wettbewerb entsprechende Angebote findet. Für die konkrete Kreditaufnahme gibt es dabei unterschiedliche Möglichkeiten. Neben dem traditionellen Gang zur Filiale nimmt inzwischen die Finanzierung direkt beim Händler einen hohen Stellenwert ein, wie Beispiele aus dem Elektro Bereitschaft zur Konsumfinanzierung gestiegen INFOPORT 2/2009 Ostdeutscher Bankenverband e.v. 5

6 Finanzierung zu Konsumzwecken nicht dominant nik oder Autohandel deutlich machen. Stark an Bedeutung hat auch das Internet gewonnen, vor allem als Informationsmedium, weniger als Kanal für den direkten Kreditabschluss. Die klassische Finanzierungsart bleibt der Ratenkredit, der in einer Summe ausbezahlt und durch festgelegte Raten zurückgezahlt wird. Dennoch: Insgesamt betrachtet stehen für die Bevölkerung in Ost und West bei der Finan zierung Konsumzwecke eher im Hintergrund. So entfallen nur 16% der gesamten Kreditvolumina auf die primär für den Konsum genutzten Ratenkredite (s. nochmals Grafik 3). Die entsprechenden Ausleihungen im Osten entwickelten sich alles in allem eher schwankend. Erhebliche Ausschläge gab es zuletzt im Zusammenhang mit der Abschaffung der Eigenheimzulage sowie der letzten Mehrwertsteuererhöhung. Überschuldung Soziales und gesamtwirtschaftliches Problem Überschuldung ernstes Problem, aber Entspannung feststellbar Im Kontext mit der Konsumfinanzierung wird immer wieder auf das Problem der Überschuldung hingewiesen. Als überschuldet gilt derjenige, dessen Einkommen nach Abzug der Lebenshaltungskosten nicht zur Begleichung seiner Verbindlichkeiten ausreicht. Laut Creditreform weisen insofern etwa 10% der Bevölkerung Negativmerkmale auf, z.b. in Form nachhaltiger Zahlungsstörungen oder einer eidesstattlichen Versicherung. Bei ca. 2,5% der vergebenen Konsumentenkredite werden Ausfälle verzeichnet (Schufa Schulden Kompass 2008). Seit Einführung der neuen Insolvenzordnung 1999 können sich Privatpersonen unter bestimmten Voraussetzungen im Wege der sog. Verbraucherinsolvenz von ihren Schulden befreien lassen. Eine hohe Zahl von Altfällen und die zunehmende Bekanntheit haben die Anzahl derartiger Verfahren zunächst stark anwachsen lassen. Daneben erleichterte fühlbar die Ende 2001 eingeräumte Möglichkeit, die Verfahrensgebühren zu stunden, für viele Schuldner den Gang zum Insolvenzgericht. Die Zuwachsdynamik hat sich seither jedoch stark abgeschwächt. Im letzten Jahr war sogar erstmalig ein Rückgang zu verzeichnen (s. Grafik 6). Zurückgehen dürfte dies auf die nachhaltig gute Wirtschaftsentwicklung ab 2006, die sich auch auf dem Arbeitsmarkt niederschlug. So bildet der Eintritt von Arbeitslosigkeit nach einer Auswertung deutscher Schuldnerberatungen die Hauptursache einer Überschuldung (s. Grafik 7). In knapp 25% der Fälle geht es auf unvorhersehbare Schicksalsschläge wie Trennung/ Scheidung/Tod des Partners oder Erkrankung und Unfälle zurück, dass den Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachgekommen werden kann. Insoweit bleibt aus dem weiteren Verlauf der aktuellen Wirtschaftskrise abzuwarten, inwieweit sich wieder steigende Verbraucherinsolvenzen ergeben. 6 Ostdeutscher Bankenverband e.v. INFOPORT 2/2009

7 Lösungsansätze zur Vermeidung von Überschuldung Mit dem wichtigsten Auslöser für Überschuldung der Arbeitslosigkeit ist gleichzeitig auch der Ansatzpunkt zum Abbau von Überschuldung benannt. Nur eine gute wirtschaftliche Entwicklung, welche auf den Arbeitsmarkt durchschlägt, kann auf lange Sicht die Situation weiter stabilisieren. Insofern gilt es, alle Kräfte für die zukunftsfähige Positionierung der hiesigen Wirtschaft im weiter wachsenden internationalen Regionenwettbewerb zu mobilisieren. Gleichzeitig muss die Prävention bei der Kreditaufnahme direkt ansetzen. Überschuldung lässt sich nur vermeiden, wenn man den Überblick über seine Finanzen behält. Zur verantwortungsvollen Kreditvergabe gehört daher auch die Erstellung einer persönlichen Bilanz. Banken lassen sich hierfür umfassend Einkommen, Vermögen und Schulden offenlegen. Auch Auskünfte von Dritten, etwa der Schufa, werden berücksichtigt. Dieses oftmals als lästig empfundene Informationsbedürfnis dient somit nicht nur als Grundlage zur Bonitätseinschätzung der Bank, sondern, was vielfach übersehen wird, auch dem aktiven Schutz der Verbraucher. Darüberhinaus setzen Banken zur objektiven Beurteilung der Kundenbonität zunehmend Scoring Verfahren ein. Hierbei wird die statistische Wahrscheinlichkeit einer fristgemäßen Kreditrückzahlung auf Basis der verfügbaren Kundendaten bewertet. Ziel ist es, eine Kreditaufnahme über die Leistungsfähigkeit des Kunden hinaus und damit einen Verlust für die Bank zu vermeiden. Dabei bleibt das Scoring nur ein Baustein der Kreditentscheidung. In die umfassende Beurteilung der Anfrage fließen weiterhin z.b. die Haushaltsrechnung oder die Vermögenssituation des Kunden ein. Und nicht zuletzt trägt die Kreditwirtschaft zur Stärkung des mündigen Verbrauchers bei. Finanzielle Allgemeinbildung ist hierfür der notwendige Ansatz. Entsprechend hat das private Bankgewerbe auf Ebene der Einzelinstitute und der Verbände zahlreiche Maßnahmen initiiert. Beispielsweise engagiert sich der Bundesverband deutscher Banken über die schul bank in den Schulen und greift Verbraucherthemen auf finanzen.de sowie mit der Publikationsreihe focus:verbraucher auf. Wirtschaftskraft stärken hilft Überschuldung abzubauen Ziel: Leitbild des mündigen Verbrauchers Fazit Mit einem Anteil von über einem Drittel an den gesamten in Ostdeutschland vergebenen Krediten sind die Privathaushalte ein wichtiges Marktsegment für die Kreditwirtschaft. Die privaten Banken haben mit hohem Engagement kontinuierlich ihre Marktführerschaft auf aktuell 44% Marktanteil ausgebaut. Bei der Finanzierung steht die Immobilie eindeutig im Vordergrund. Hierauf entfallen 75% aller Kredite. Das deutsche Kreditmodell (lange Laufzeit mit Zinsbindung über 5 10 Jahre sowie festen Raten) verhindert parallele Entwicklungen wie im Subprime Segment in den USA. Konsumfinanzierung steht nicht im Vordergrund. Die Aufnahme ist nur sinnvoll, sofern Zins und Tilgung für die Anschaffung langlebiger Güter problemlos aus dem Einkommen getragen werden kann. Überschuldung ist ein gesellschaftliches und gesamtwirtschaftliches Problem. Schlüssel zur Vermeidung: Förderung der Wirtschaftsentwicklung, um den Arbeitsmarkt zu beleben, aber auch Stärkung des mündigen Verbrauchers sowie bestmögliche Schaffung von Transparenz über persönliche Einnahmen / Ausgabensituation. Private Banken engagieren sich hier bei der Kreditvergabe und präventiv durch Verbraucherinformationen vielfältig. INFOPORT 2/2009 Ostdeutscher Bankenverband e.v. 7

8 Ostdeutscher Bankenverband e.v. Der Ostdeutsche Bankenverband vertritt die privaten Banken in den ostdeutschen Flächenländern und Berlin. Zu seinen derzeit 48 Mitgliedsbanken zählen Großbanken, Regional und Spezialbanken sowie Privatbankiers. Zu deren Kreditgeschäft in Ostdeutschland (ohne Berlin) im Überblick (Kreditbestände der ostdeutschen Filialen am ): IMPRESSUM Ostdeutscher Bankenverband e.v. Berliner Str Berlin Kredite an Unternehmen: private Banken 22,5 Mrd. (Marktführer mit 53% Marktanteil) 1,7 Mrd. mehr als im Vorjahr. Zum Vergleich: Sparkassen plus 587 Mio. auf 8,4 Mrd. ; Kreditgenossenschaften plus 255 Mio. auf 3,3 Mrd.. Kredite an Selbstständige (Einzelkaufleute, Handwerker, Freiberufler etc.): 33% Marktanteil, das entspricht 6,8 Mrd. (2,7% weniger als im Vorjahr zum Vergleich: Sparkassen minus 2,4%; Kreditgenossenschaften plus 1,5%). Kredite an Privathaushalte: 22,1 Mrd. (mit 44% Marktanteil auch hier marktführend) gegenüber Vorjahr minus 1,2%. Zum Vergleich: Sparkassen minus 2,6% und Kreditgenossenschaften plus 0,4%. Tel.: 030/ Fax: 030/ Internet: Bildquelle: Ute Grabowsky/ photothek.net Verantwortlich: Klaus Wagner Wieduwilt 8 INFOPORT 2/2009

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