Ausbildung der Ausbilder: Der Studiengang Master of Medical Education

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1 Ausbildung der Ausbilder: Der Studiengang Master of Medical Education Prof. Dr. med. Franz Resch Studiendekan, Leiter des Studiengangs MME Medizinische Fakultät Heidelberg

2 Surrounded islands Christo

3 Hintergrund ÄAppO tritt 2003 in Kraft 36 Reformcurricula in Deutschland Gefahren: viele lokale Insellösungen für ähnliche Probleme zu geringe Professionalität Chancen: Nutzung von Synergieeffekten Entwicklung einer Kultur für Forschung und Karriereentwicklung in der Medizinischen Ausbildung

4 MME-international Zunahme von 9 englisch-sprachigen Programmen 1998 (Cusimano & David, Acad Med 1998) auf 21 in 2005 (Cohen et al., Med Teach, 2005) Bedarf an Spezialisten z.b. für didaktische Qualifizierungsprogramme an den Fakultäten Notwendiger Transfer von Erkenntnissen der Ausbildungsforschung in die Medizinischen Curricula

5 Zielsetzung MME Erhöhung der Qualität der Lehre Professionalisierung der Medizinischen Ausbildung Qualifizierung von Multiplikatoren und Führungspersonen an Medizinischen Fakultäten Förderung des bundesweiten Austausches

6 Historie: Meilensteine 11/2002 Initiierung des Programms Neue Wege in der Medizinerausbildung durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Heinz-Nixdorf Stiftung ab 3/2003 interfakultäre Steuerungsgruppe plant den Studiengang

7 Historie: Meilensteine 9/2004 Bewilligung des Studiengangs durch das MWK-Baden-Württemberg, Förderung durch den Stifterverband 10/2004 Start des 1. Jahrganges externe Evaluation 04/2008 Verlängerung des Studiengangs 04/2010 Antrag auf Akkreditierung

8 Organisation des Studiengangs Medizinischer Fakultätentag Medizinische Fakultät Heidelberg Gemeinsamer Ausschuss Vorsitz MFT (R. Hickel) Leiter des Studiengangs: Studiendekan Heidelberg (F. Resch) Zulassungsausschuss Prüfungsausschuss (interfakultär) Modulleiter I VIII + Longitudinalbetreuer (div. Fakultäten)

9 Teilnehmer aktiv in der Lehre Multiplikatorfunktion an der eigenen Fakultät Unterstützung durch den Studiendekan (insbesondere für das geplante Projekt) bisher insgesamt: 150 Teilnehmer aus 39 Fakultäten (25 pro Jahrgang)

10 Grundideen des Curriculums 1. Gemeinsame Curriculumsentwicklung 2. Interfakultäre Ausrichtung 3. Multiperspektivische Darstellung der Lehrinhalte 4. Lernspirale 5. Longitudinale Vernetzung der Module

11 4 Berlin Ausrichtende Fakultäten und Dozententeams 6 Dresden Köln 5 Heidelberg Tübingen 2 München 1 7 Wien 3 1. HD, W-H, HH 2. TÜ, FR, HH, BE/CH 3. W-A, HD 4. BE/CH, HD, D 5. HD, B, HD 6. K, SB, HD, W-H, HD 7. DD, HD, W-H, Boston, BE/CH 8. W-H, W/A, HD, BE/CH 8 Bern / Basel / Salzburg, Innsbruck

12 Longitudinalmodul Überblick des Curriculums Module (5-Tage) Kernthemen 1 Curriculumsentwicklung 2 Team-Kommunikation, Projektmanagement Beginn der Projektarbeit an der Heimatfakultät (lokal) 3 Lerntheorie, Lehren großer Gruppen, MC-Prüfungen 4 PBL, Skills & klinische Fertigkeiten, Progresstest, Portfolio 5 SP s, e-learning, Key-Feature, OSCE, mündliche Prüfungen 6 Ausbildungsforschung Beginn des Ausbildungsforschungsprojektes (Masterthese) 7 Leadership, Konfliktmanagement, Fakultätsentwicklung 8 Evaluation eines Curriculums an einer internationalen Gastfakultät

13 Longitudinalmodul Elemente in jedem Modul: Kommunikation und Gruppendynamik Einblick in acht Curricula vor Ort: Highlights & Probleme Exkursionen Individuelles Coaching für Projekt und Ausbildungsforschung (Masterthese)

14 Beispiel: Modul V Heidelberg, Juli Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Innovative schriftliche Prüfungen: Key feature I Key Feature II L-Modul: Kommunikation/ Gruppendynamik Zwischenbilanz Mündlich- Praktische Prüfung: OSCE I Prüfungsauswertung strukturierte mündliche Prüfung I Simulation III: Standardisierter Patient in Unterricht und Prüfung Computergestütztes Lernen und Prüfen Darstellung der lokalen Lehrsituation HeiCuMed Ausflug OSCE II (Teilnahme am OSCE, Entwicklung eines Prüfertrainings) Strukturierte mündliche Prüfung II

15 Status & Perspektiven 7. Jahrgang beginnt im Oktober 2010 (25 TN) Ausbildung eines nationalen Netzwerkes Forschungskooperationen zwischen den Fakultäten Wachsende Professionalisierung Austausch mit anderen internationalen MME-Programmen

16 Vielen Dank!

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