Diplomfachprüfung WS 2001/2002

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1 Universität Rostock Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät Lehrstuhl für Unternehmensrechnung und -besteuerung Prof. Dr. Stefan Göbel Diplomfachprüfung WS 2001/2002 Fach: SBWL Betriebswirtschaftliche Steuerlehre bis Uhr Name: Matrikel-Nummer: Anzahl der Blätter: Vorname: Studiengang: Unterschrift: Erstprüfung 1. Wiederholungsprüfung 2. Wiederholungsprüfung Einzige zugelassene Hilfsmittel: Nichtprogrammierbarer Taschenrechner, Wirtschafts- und Steuergesetze ohne Kommentierungen, Steuerrichtlinien, Steuererlasse Erreichbare Punktzahl: 240 Erreichte Punktzahl: Note: Rostock, den Prüfer:

2 Bestandteile der Fachprüfungsklausur "Betriebswirtschaftliche Steuerlehre" Teil 1 (Pflichtteil) Bilanzsteuerrecht (80 Minuten) Teil 2 (Pflichtteil) Ertragsteuern (80 Minuten) Teil 3 (Wahlteil) Aufgabe A (40 Minuten) Aufgabe B (40 Minuten) Aufgabe C (40 Minuten) Von den Aufgaben A, B und C sind zwei zu bearbeiten

3 Teil 1 (Pflichtteil): Examen SBWL Betriebswirtschaftliche Steuerlehre WS 2001/ Punkte Die H-GmbH stellt seit vielen Jahren Maschinen für die Holzverarbeitung her, die insbesondere von der Möbelindustrie nachgefragt werden. Sie hat ihren Sitz in Güstrow. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 01 ( ) besteht im April 02 noch Unklarheit hinsichtlich der handelsbilanziellen und steuerrechtlichen Behandlung der folgenden Sachverhalte. - Im Dezember 00 erwarb die H-GmbH 80 % der Anteile an der X-GmbH für einen Preis von Das bilanzielle Eigenkapital der X-GmbH betrug im Kaufzeitpunkt Im Jahr 01 wurden umfangreiche Restrukturierungs- und Investitionsmaßnahmen durchgeführt. Der hieraus resultierende Jahresfehlbetrag von für das Geschäftsjahr 01 ( ) war von der H-GmbH bereits im Kaufzeitpunkt erwartetet worden. Welche Auswirkungen hat der Jahresfehlbetrag der X-GmbH auf den Beteiligungsansatz in der Handels- und Steuerbilanz der H-GmbH für das Geschäftsjahr 01? - Am 1. September 01 hat die H-GmbH einen Kredit in Höhe von an die Y-OHG zu einem Zinssatz von 8 % p.a. ausgereicht. Der Kreditvertrag sieht vor, dass die Y-OHG beginnend am vierteljährlich Raten von zahlt. Die vertragsgemäß geleisteten Zahlungen setzen sich zu den hier relevanten Zeitpunkten wie folgt zusammen: Zahlungszeitpunkt Zinsanteil Tilgungsanteil Summe Erläutern Sie die Behandlung dieses Sachverhaltes in der Handels- und Steuerbilanz der H- GmbH für das Geschäftsjahr Die H-GmbH besitzt seit einigen Jahren alle Anteile an der Z-AG, die ihren Sitz in Rostock hat. Die GmbH übt keinerlei Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der AG aus. Das Geschäftsjahr der Z-AG entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 01 wurde am festgestellt und weist einen Jahresüberschuss von aus. Der Gewinnverwendungsbeschluss der Z-AG vom sieht für das Geschäftsjahr 01 eine Dividende von insgesamt vor. Die Dividendenzahlung soll allerdings erst am erfolgen. Welche Konsequenzen hat dieser Sachverhalt für die Handels- und Steuerbilanz der H-GmbH für das Geschäftsjahr 01? - Die H-GmbH gründete mit der W-GmbH eine BGB-Gesellschaft mit dem Ziel der gemeinsamen Entwicklung einer neuen Maschine. Im Gesellschaftsvertrag vom verpflichtete sich die H-GmbH, neben einer Bareinlage von auch die Entwicklungsaufwendungen zu übernehmen. Die bis zum angefallenen Entwicklungsaufwendungen belaufen sich auf Die Bareinlage wurde vereinbarungsgemäß im März 01 geleistet. Wie sind die Bareinlage und die Entwicklungsaufwendungen in der Handels- und Steuerbilanz der H-GmbH für das Geschäftsjahr 01 zu berücksichtigen? Gehen Sie auch auf die steuerliche Beurteilung dieser Beträge bei der BGB-Gesellschaft ein. 2

4 Examen SBWL Betriebswirtschaftliche Steuerlehre WS 2001/2002 Teil 2 (Pflichtteil): 80 Punkte Die A-AG hat ihren Sitz in Rostock. Der Geschäftszweck der A-AG ist auf die Produktion von Maschinen ausgerichtet. vorläufige Handelsbilanz der A-AG zum Aktiva Passiva A. Anlagevermögen A. Eigenkapital I. Sachanlagen I. Grundkapital II. Finanzanlagen II. Kapitalrücklagen Anteile an verbundenen III. Jahresüberschuss Unternehmen B. Rückstellungen B. Umlaufvermögen 1. Steuerrückstellungen 0 I. Vorräte sonstige Rückstellungen II. Forderungen Forderungen aus Lieferungen C. Verbindlichkeiten und Leistungen Verbindlichkeiten 2. Forderung gegen verbundene gegenüber Kreditinstituten Unternehmen 2. Verbindlichkeiten aus (Übernahmeergebnis C-AG) 0 Lieferungen und Leistungen 3. Sonstige Vermögensgegen- 3. sonstige Verbindlichkeiten stände III. Bankguthaben Die A-AG ist an der B-GmbH, Sitz Berlin, seit 1998 zu 100 % beteiligt. Die B-GmbH hat im Geschäftsjahr 2001 an das Mutterunternehmen die Hälfte des zum ausgewiesenen Jahresüberschusses ausgeschüttet. Am wurden (nach Abzug der Kapitalertragsteuer von 25 %) an die A-AG überwiesen und wie folgt gebucht: Bank an Ertrag aus Beteiligung Weitere Angaben zur A-AG: Zusammensetzung des sonstigen betrieblichen Aufwandes: - Zuführung zu Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Zuführung zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen Aufwendungen der jährlichen Jagdveranstaltung für Kunden (ohne Umsatzsteuer) Aufsichtsratsvergütungen sonstige Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen: - Zinsen auf Bankdarlehen mit langer Laufzeit Zinsen aus dem laufendem Geschäftsverkehr Zusammensetzung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: - Gewerbesteuervorauszahlung für Körperschaftsteuervorauszahlung für Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 420 %. Die A-AG hat nur eine Betriebsstätte in Rostock. Die im Geschäftsjahr gezahlten Arbeitslöhne betragen

5 4 Examen SBWL Betriebswirtschaftliche Steuerlehre WS 2001/2002 Die B-GmbH stellt Produktkomponenten her, die auch für die Herstellung der Produkte der A-AG notwendig sind. Der Vorstand der A-AG hat 1999 den Leiter Rechnungswesen der Gesellschaft zum Geschäftsführer der B-GmbH bestellt. Die B-GmbH hat zum einen vorläufigen Jahresüberschuss von erzielt. Folgende Angaben liegen noch vor: Zusammensetzung der sonstigen betrieblichen Erträge: - Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen Auflösung Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Versicherungserstattung sonstige Erträge Die A-AG hat der B-GmbH im Jahr 2000 einen Kredit in Höhe von gewährt, den diese selbst auf dem Kapitalmarkt aufgenommen hat (Durchleitung). Der Kapitalmarktzins der A-AG beträgt 6,5 %p.a. Die A-AG reicht diesen Kreditkonditionen an die B-GmbH weiter. Zinsen und ähnliche Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen: - Zinsen auf Darlehen der A-AG mit langer Laufzeit Zinsen aus dem laufendem Geschäftsverkehr Zusammensetzung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: - Körperschaftsteuervorauszahlung für Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 410 %. Die B-GmbH hat nur eine Betriebsstätte in Berlin. Die im Geschäftsjahr gezahlten Arbeitslöhne betragen Die A-AG hat % der Stimmrechtsanteile an der C-AG, Sitz Hannover, erworben. Eine wirtschaftliche Zweckabhängigkeit zwischen der A-AG und der C-AG besteht nicht. Der Hauptversammlungsbeschluss über den mit der A-AG abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag ( 291 Abs. 1 AktG) wurde mit drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals der C-AG am gefasst. Der schriftlich verfasste Vertrag wurde auf acht Jahre abgeschlossen. Die Eintragung ins Handelsregister ( 294 AktG) erfolgte am Die C-AG hat zum einen vorläufigen Jahresüberschuss von erwirtschaftet. Die Ausgleichzahlung ( 304 Abs. 1 AktG) an die Minderheitsgesellschafter ist noch nicht berücksichtigt und soll betragen. Folgende Angabe liegt noch vor: Zusammensetzung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: - Gewerbesteuervorauszahlung für Körperschaftsteuervorauszahlung für Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 460 %. Bei allen Gesellschaften stimmt das Wirtschaftjahr mit dem Kalenderjahr überein. Aufgabenstellung: a) Diskutieren und begründen Sie, welche Besonderheiten die A-AG, B-GmbH und die C-AG im Rahmen ihrer ertragsteuerlichen Gewinnermittlung zu beachten haben. (30) b) Ermitteln Sie die korrekten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die C-AG! Wie hoch ist das Übernahmeergebnis, das die A-AG in der Bilanz ausweisen muss? Gehen Sie davon aus, dass die C-AG die Ausgleichzahlung an die Minderheitsgesellschafter vornimmt. (10) c) Ermitteln Sie den endgültigen Jahresüberschuss der B-GmbH! (10) d) Ermitteln Sie die korrekte Gewerbe- und Körperschaftsteuerrückstellung der A-AG! (20) e) Diskutieren Sie kurz Vor- und Nachteile einer ertragsteuerliche Organschaft, die sich für den Organkreis ergeben. Ist es möglich, die Nachteile zu vermeiden? (10)

6 Examen SBWL Betriebswirtschaftliche Steuerlehre WS 2001/2002 Teil 3 (Wahlteil): Von den Aufgaben A, B und C sind z w e i Aufgaben zu bearbeiten Aufgabe A 40 Punkte International agierende Unternehmen sehen sich mit dem Problem konfrontiert, dass sie mit ihren Erträgen der Besteuerung in unterschiedlichen souveränen Staaten unterliegen können. a) Erläutern Sie die Begriffe Wohnsitzstaatprinzip und Nationalitätsprinzip und zeigen Sie anhand von Beispielen die Ursachen, die zu einer Doppelbesteuerung international agierender Konzerne hinsichtlich der Ertragsbesteuerung führen können. Unterscheiden Sie dazu insbesondere zwischen Doppelbesteuerung im juristischen und Doppelbesteuerung im wirtschaftlichen Sinn. b) Die Vermeidung von Doppelbesteuerung kann durch unterschiedliche Methoden erreicht werden. Skizieren Sie die Anrechnungsmethoden, die Freistellungsmethoden und die Abzugsmethode und zeigen Sie jeweils inwieweit durch die Methoden die Doppelbesteuerung im juristischen und wirtschaftlichen Sinn vermieden wird c) Soweit kein DBA besteht, gewährt 26 Abs. 6 KStG i.v.m. 34c EStG unter bestimmten Voraussetzungen für Kapitalgesellschaften mit ausländischen Einkünften ein Wahlrecht zwischen der Anrechnungsmethode und der Abzugsmethode. Prüfen Sie für den Fall, dass alle Voraussetzungen für das Wahlrecht vorliegen, welche Faktoren über die Vorteilhaftigkeit der einen gegenüber der anderen Methode zur Vermeidung von Doppelbesteuerung entscheiden. Vernachlässigen Sie dabei Einflüsse durch die Gewerbesteuer. Aufgabe B 40 Punkte Der Einzelunternehmer E (geboren am ) veräußert am seinen ganzen Gewerbebetrieb an die XYZ-OHG gegen Gewährung einer Leibrente von monatlich Diese wird erstmals am gezahlt. Der Buchwert des Betriebsvermögens betrug im Veräußerungszeitpunkt Für die mit der Veräußerung im Zusammenhang stehende Rechtsberatung zahlte E Da E noch nie zuvor einen Betrieb, Teilbetrieb oder Mitunternehmeranteil veräußert hat, benötigt er einige steuerliche Ratschläge. Gehen Sie davon aus, dass E keine Einkünfte hat, die nicht aus diesem Sachverhalt resultieren. Die Summe aus Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen soll für alle betrachteten Veranlagungszeiträume betragen. Prüfen Sie, welche Möglichkeiten das geltende Steuerrecht für die Behandlung dieses Sachverhaltes bietet. Führen Sie einen Barwertvergleich der Alternativen für einen Zeitraum von 20 Jahren durch. Verwenden Sie hierfür einen Kalkulationszinsfuß nach Steuern von 5 %. Für welche Alternative sollte sich E entscheiden? 5

7 Aufgabe C Examen SBWL Betriebswirtschaftliche Steuerlehre WS 2001/ Punkte 1. Der Gastwirt Enno Baumgart in Kühlungsborn wird zur Zeit durch den Betriebsprüfer Anton Adlerauge vom Finanzamt Rostock geprüft. Laut Prüfungsordnung betrifft die Prüfung die Einkommensteuer, die Umsatzsteuer und die Gewerbesteuermessbescheide für die Jahre 1998, 1999 und Alle Einkommensteuer-, Umsatzsteuer- und Gewerbesteuermessbescheide mit Ausnahme des vorbehaltlos ergangenen Einkommensteuerbescheides 1998 sind unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ( 164 AO) erteilt worden. Adlerauge erkennt bei Verprobungen und dem Vergleich der gebuchten Einkäufe mit den Getränkekarten sehr schnell, dass Baumgart in größerem Umfang Spirituosen ausgeschenkt haben muss, die nicht verbucht worden sind. Baumgart gibt zu, dass er neben dem Spirituoseneinkauf beim Großhändler Spirituosen aus Supermärkten bezogen und ihren Ausschank nicht verbucht hat. Adlerauge, der für die Auswertung der Prüfungsergebnisse für das Finanzamt zuständig ist, schätzt für die Einkommensteuer und den Gewerbesteuermessbetrag für jedes der drei Jahre hinzu. Für die Einkommensteuer des Jahres 1998 würde sich dadurch der Steuerbetrag von auf erhöhen. Adlerauge teilt dem Baumgart in der Schlussbesprechung u.a. mit, dass er den Einkommensteuerbescheid 1998 gemäß 173 Abs. 1 Nr. 1 AO ändern wird. Für 1999 und 2000 kündigt er entsprechende Änderungen gemäß 164 Abs. 2 AO an. Baumgart ist mit dem ungekürzten Ansatz der zusätzlichen Betriebseinnahmen nicht einverstanden. Er meint, sein grauer Einkauf der Spirituosen in Supermärkten müsse als Wareneinkauf Betriebsausgabe sein und abgezogen werden. Adlerauge meint dazu, dass dieses wenigstens für 1998 nicht geschehen könne, wie Baumgart diese Betriebsausgaben vorsätzlich nicht angegeben habe. Ein solches grobes Verschulden schließe die Änderung auf Grund neuer Tatsachen zugunsten des Steuerpflichtigen aus. Eine Berücksichtigung der Wareneinkäufe würde in jedem der drei Jahre die Einkommensteuer um sinken lassen. Baumgart trägt im übrigen dem Finanzamt vor, dass es im Einkommensteuerbescheid 1998 auf Grund eines Rechtsfehlers die Steuer um zu hoch festgesetzt habe (dies ist als zutreffend zu unterstellen). Wie wird das Finanzamt bei der Auswertung der Prüfung hinsichtlich der Einkommensteuer entscheiden? 2. Beantworten Sie bitte folgende Fragen: a) Welche Bedeutung hat die Regelung der örtlichen Zuständigkeit in der Abgabenordnung? b) Welche Steuerpflichtigen unterliegen der Außenprüfung? Für welche Steuerpflichtigen bedarf die Anordnung der Außenprüfung keiner ausführlichen Begründung? c) Wer haftet nach 69 AO bei grob schuldhafter Pflichtverletzung? Welches ist das Motiv der genannten Haftungsvorschrift? d) Was versteht die AO unter Bestandskraft, was unter Unanfechtbarkeit? e) Welche Voraussetzungen müssen für eine Aufrechnung des Steuerpflichtigen gegen eine steuerliche Schuld gegeben sein? 6

8 Examen SBWL Betriebswirtschaftliche Steuerlehre WS 2001/ Ein Unternehmer betreibt eine Tankstelle mit angeschlossener Werkstatt als Einzelunternehmen in Rostock. Im Dezember 2001 liegen Ihnen Informationen über die folgenden Geschäftsvorfälle vor: - Die Einnahmen aus der Veräußerung von Kraft- und Schmierstoffen für Rechnung und im Namen der M-AG betragen Darin enthalten sind Kraftstoffentnahmen für sein Geschäftsfahrzeug, für die er sich eine Rechnung im Namen der M-AG über 435 einschließlich Umsatzsteuer ausstellt, welche die Anforderungen des 14 UStG erfüllt. - Die Provision für alle Geschäfte im Namen der M-AG beträgt 5% vom Bruttoverkaufspreis. Die Provision für Dezember 2001 wird im Januar 2002 auf dem Geschäftskonto gutgeschrieben. - In seiner Werkstatt hat der Unternehmer den LKW eines polnischen Spediteurs repariert. Der LKW-Fahrer hat die Reparaturkosten in Höhe von bar bezahlt, ohne eine gesonderte Rechnung zu verlangen. Prüfen Sie, ob und gegebenenfalls wie sich die angeführten Geschäftsvorfälle in der Umsatzsteuervoranmeldung für den Monat Dezember 2001 niederschlagen. Begründen Sie jeweils ihre Auffassung. 7

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