FINANZMARKT- NEWSLETTER 35/2013

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1 Überblick Wochenvergleich Trend Woche Monat Jahr DAX 8.416,99 MDAX ,20 EONIA 0,08 % Umlaufrendite 1,62 % Dow Jones ,51 S&P ,50 EUR/ USD 1,3391 Gold in EUR 1.042,34 Öl in EUR 79,47 Ein Unternehmen der Ecclesia Gruppe Stand :30 ++Aktuelles++ Allgemeines Lage viel schwieriger als bislang wahrgenommen Schwellenstaaten wie Indien kurz vor einer großen Krise hohe Verluste bei Anlagen in Schwellenstaaten Griechenland benötigt 3. Hilfspaket mit min. 10 Mrd. EUR +++ Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt wegen neuer Verunsicherung in der Eurozone vor Diskussionen um weiteres griechisches Hilfspaket Der Blick auf die Nachrichten in Zeitungen und Fernsehen zeigt ein trügerisches Bild. Während dort weiter wenig Wirtschafts- und Finanznachrichten zu finden sind, ist es faktisch mit der Ruhe an den internationalen Kapitalmärkten vorbei. Die unklare Strategie der US-Notenbank, ob und wenn ja, wann sie die Aufkäufe US- Staatsanleihen und US-Hypothekenpapieren reduzieren oder gar einstellen wird, sorgt für massive Unsicherheit, die sich teilweise im US-Aktienmarkt, aber vor allem durch steigende Zinsen weltweit und massive Mittelabflüsse aus den Schwellenstaaten bemerkbar macht. Pessimistische Marktbeobachter sehen schon eine zweite Asienkrise heraufziehen. Mit Indien ist hiervon die größte Demokratie der Welt besonders betroffen. Die dortige Währung ist im freien Fall, weil nun mit der Spekulation auf steigende Zinsen in den USA, die allerdings aus unserer Sicht übertrieben ist, sinkenden Rohstoffpreisen und einer in Indien weiterhin hohen Inflation drei Faktoren zusammenkommen, die Anleger an den Perspektiven von Schwellenstaaten im allgemeinen und von Indien im besonderen zweifeln lassen. Bislang sind alle Gegenmaßnahmen ohne Erfolg geblieben. Inzwischen kauft die indische Notenbank massive heimische Staatsanleihen, um den Finanzsektor mit Liquidität zu versorgen. Das extrem risikoreiche Modell der USA, der Eurozone und Japans, Staatsanleihen des jeweiligen Währungsraums zu kaufen, wird nun ohne größeres Zögern bei jeder sich abzeichnenden Schwäche auch von anderen Staaten eingesetzt. Metaphorisch gesprochen ist hier nun weltweit die Büchse der Pandora geöffnet. Dies gilt auch in anderen Regionen, da Indonesien, Malaysia, aber auch Statten in Süd- und Mittelamerika die Kapitalflut aus ihren Staaten spüren. In Brasilien zeichnen sich auch Interventionen am Geldmarkt ab, um den Kursverfall des BRL zu stoppen. In Mexiko wurde gerade die Wachstumsprognose auf 1,8 % in diesem Jahr nahezu halbiert, obwohl die ausländischen Investitionen in einer auf Schwellenstaaten bezogen bislang stabilen Volkswirtschaften ein Rekordniveau erreicht haben. In nahezu allen Schwellenstaaten kennen die Aktien- und Rentenkurse nur noch den Weg nach unten. Wer hier aus Angst vor dem Zusammenbruch der Eurozone entgegen unserer Empfehlung investiert hat, muss derzeit erhebliche Verluste hinnehmen.

2 selbst Aktienmarkt in China unter Druck bei steigenden Zinsen werden Aktientitel teilweise weniger attraktiv aktuell kann man Zinspapiere eher kaufen 3. Hilfspaket für Griechenland Griechenland ist nicht handlungsfähig Neben den Aktienmärkten der Schwellenstaaten gilt dies auch für China, wo die maßgeblichen Aktienindices in diesem Jahr ungefähr 10 % verloren haben und auch die USA, wo der Leitindex Dow Jones 8 der letzten 10 Handelstage mit Verlust abgeschlossen hat. Auf Jahressicht ist man dort ähnlich wie beim deutschen Leitindex DAX im Gewinn noch. Hier macht sich bemerkbar, dass Aktien bei steigenden Zinsen unattraktiver werden. Da sich in den letzten drei Monaten beispielsweise das Zinsniveau bei 5- oder 10- jährigen US-Staatsanleihen verdoppelt hat, erhält man für eine zehn Jahre laufende US-Staatsanleihe derzeit ca. 3 % p. a. Die durchschnittliche Dividendenrendite im deutschen Leitindex Dax liegt mit 2,95 % p. a. schon niedriger. Die Schwankungsintensität dürfte mindestens genauso groß sein. Selbst der Renditevorsprung von 100 Basispunkten zu deutschen Staatsanleihen, die im zehnjährigen Bereich nach einem rasanten Anstieg in der hinter uns liegenden Handelswoche mit rund 1,9 % p. a. rentieren, ist für viele Anleger nicht mehr so groß, dass sie das Aktienrisiko tragen wollen. Eindrucksvoll sieht man allerdings hier auch die Kursrisiken, die in so niedrig verzinsten Staatsanleihen vorhanden sind. Vom Allzeittief mit einer Rendite von 1,16 % p. a. vor gut drei Monaten sind die Anleihenkurse mehr als 5 % gefallen. Wenn das Zinsniveau nun auf diesem Niveau verharrt, muss ein Anleger, der auf Höchstkursen investiert hat, 4 Jahre warten, um durch die Verkürzung der Restlaufzeit und die laufende Zinszahlung den Kapitalerhalt sicherzustellen. Genau auf dieses Risiko haben wir seit geraumer Zeit an verschiedenen Stellen immer wieder hingewiesen. Aktuell finden wir aber bei vielen Anleihen eher Kaufkurse vor, weil die weltweite Liquiditätsversorgung durch die Notenbanken hoch bleiben wird schließlich ist gerade immer irgendwo Krise und die Eurozone verlässlich bleibt, indem wieder einmal Griechenland Probleme macht. Der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat das allgemein bekannte ausgesprochen, indem er am Rande einer Wahlkampfveranstaltung ein 3. Hilfspaket für Griechenland ins Gespräch brachte. An der Notwendigkeit einer solchen Maßnahme bestand und besteht an den Kapitalmärkten kein Zweifel. Überraschend ist nur der Zeitpunkt, weil es bislang so erschien, als wolle die deutsche Bundesregierung erst nach der Wahl die Fakten zur Situation der Eurozone in einem etwas größeren Umfang darlegen. Dies wird nicht erfreulich. Griechenland ist und bleibt faktisch zahlungsunfähig. Entweder man lässt die Staatsinsolvenz zu, die nach den massiven Rettungsmaßnahmen als Scheitern der Eurozone interpretiert würde, oder man gibt Griechenland weiteres Geld. Ob dies durch neue Kredite, die die Verschuldung allerdings nur erhöhen, einen Schuldenschnitt oder wie aktuell diskutiert durch Hilfen aus dem EU-Haushalt erfolgt, ist letztlich egal. Man schmeißt immer mehr gutes Geld inzwischen schlechten Geld hinterher. Die Konjunkturdaten im Griechenland sind weiterhin desaströs. Zwar stieg die Anzahl der Urlauber durch die Unsicherheiten in anderen Staaten um mehr als 20 %, wesentlich entscheidender waren jedoch die günstigen Preise. In der Industrie gingen die Umsätze erneut um 5 % zurück. Der Auftragseingang brach um weitere 10 % ein, obwohl das Niveau schon nicht mehr als hoch zu bezeichnen war. Auch dadurch steigt die griechische Staatsverschuldung in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) immer weiter. Im Jahr 2008 betrug sie noch knapp 120 % der Wirtschaftsleistung, derzeit beträgt sie knapp 190 % und wird bis zum Jahr 2015 auf mindestens 220 % steigen. Danach benötigt Griechenland weitere 50 Mrd. EUR, so dass der vom griechischen Finanzminister angekündigten Hilfsrahmen für eine dritte Unterstützungsmaßnahme mit 10 Mrd. EUR deutlich zu niedrig ausfällt. Seite 2 von 8

3 Probleme liegen allerdings anderswo Spanien Frankreich Italien neue Immobilienblase Griechenland ist dabei eigentlich nicht das wesentliche Problem der Eurozone. Dies sind in aufsteigender Reihenfolge Italien, Frankreich und Spanien. Bei dem letztgenannten Staat hat es eine Immobilienblase gegeben, die mit der Situation in den USA vergleichbar war. Die Rückgänge der Immobilienwerte betragen zwischen 20 % und 95 % in den letzten fünf Jahren. Dies zeigt auch, dass viele Immobilien als Kapitalanlage ungeeignet sind. Vor allem sorgt dies für erhebliche Belastungen bei den spanischen Kreditinstituten. Die ohnehin schon hohe Quote an ausfallgefährdeten Krediten hat mit nun über 11,6 % ein neues Rekordhoch erreicht. Damit sind fast 25 Mrd. EUR Kredite mehr ausfallgefährdet als vor einem Jahr. Insgesamt nährt sich die Marke der 200 Mrd. EUR Grenze an. Schon jetzt entspricht das Volumen, für das spanische Kreditinstitute zusätzliche Risikovorsorge bilden müssen, mehr als dem gesamten Sozialetat der Bundesrepublik Deutschland in diesem Jahr. Dies ist umso dramatischer, da es hier eine große Bandbreite gibt. So steht Banco Santander mit einer Quote von rund 5 % relativ ordentlich. Da die Gesamtrisiken liegen derzeit mit 2 Mrd. EUR deutlich unter der Summe, die Deutschlands führendes Kreditinstitut für Rechtstreitigkeiten zurückgestellt hat. Der französische Ministerpräsident Hollande überraschte in der letzten Woche mit einem ehrgeizigen Ziel, dass er mit einer Stärkung der französischen Industrie bis zum Jahr 2025 Vollbeschäftigung erreichen will. Ein wirkliches Konzept hat er dafür aber nicht vorgestellt. Das Gelingen wird schwierig, da von wenigen Ausnahmen abgesehen die französische Wirtschaft vor allem auf Massenfabrikation setzt, die im aktuellen Umfeld nicht sehr stark nachgefragt wird. Dies macht sich auch bei den Konjunkturdaten bemerkbar, die negativ überraschen. Der dortige Einkaufsmanagerindex ist auf 47,9 Punkten gefallen und hat sich damit auch im Vergleich zum Vormonat mit 49,1 wieder weiter von einer Wachstumsschwelle entfernt. Die Rückgänge bei der Industrie im Dienstleistungssektor und bei der Binnennachfrage sind schon besorgniserregend. Dies wird dazu führen, dass man auch seitens Frankreichs weitere Erleichterungen bei den Sparanstrengungen in Europa und weiter niedrige Zinsen fordern wird. In Italien gehen schon aktuelle Äußerungen des dortigen Ministerpräsidenten Letta in diese Richtung. In der aktuellen Debatte für den italienischen Staatshaushalt scheint sich immer stärker eine Haltung durchzusetzen, neue Verbindlichkeiten zur Wirtschaftsstimulation zu akzeptieren. Hier baut auch die mit mitregierende Partei des ehemalige, nun rechtskräftig verurteilte Ministerpräsident Silvio Berlusconi Bruck auf. Damit ist wohl auch das strategische Ziel verbunden, um den Ausschluss Berlusconis aus dem italienischen Senat zu verhindern. Italien zeigt aber auch, dass mit anderen Instrumenten ebenfalls die Staatseinnahmen zu verbessern sind. So hat die italienische Steuerfahndung allein in diesem Jahr Fälle von Steuerhinterziehung aufgedeckt. Damit verbunden sind Forderungen von 17,5 Mrd. EUR. Dies zeigt, dass gerade in Italien großvolumig Steuern hinterzogen werden. Wenn man hier effizient ansetzt, kann man so auch die Staatsverbindlichkeiten zumindest in ersten Ansätzen reduzieren. Aber auch in Staaten außerhalb der Eurozone gibt es vermehrt wieder schlechte Nachrichten, so dass wir die weltweite Konjunkturerholung momentan als nicht sehr wahrscheinlich einordnen. Nachdem die geplatzte Immobilienblase in den USA und Spanien dort massiven Herausforderungen nach sich zog und teilweise weltweit dramatische Auswirkungen hatte, hielt man eine kurzfristige Wiederholung einer solchen Entwicklung für ausgeschlossen. Nun zeigt aber eine stark steigende Preisentwicklung in Teilen der britischen Hauptstadt London, in den chinesischen Metropolen Peking und Shanghai sowie in einigen Regionen Australiens das Gegenteil. Seite 3 von 8

4 Australien China Konjunktur In Australien wird dies dazu führen, dass die dortige Notenbank die eingeleitete Zinssenkungsphase seit November 2011 auf ein Niveau von derzeit 2,5 % p. a. wohl nicht fortsetzen wird. Allerdings sind dort auch Zinserhöhungen faktisch auszuschließen. Dies würde den Immobiliensektor und die für die dortige Wirtschaft immens bedeutenden Rohstoffmärkte zu stark belasten. Das weltweite Zinsniveau wird daher auch aus diesem Blickwinkel niedrig bleiben. China hingegen wäre einer der wenigen Staaten, der aufgrund seiner weiterhin positiven wirtschaftlichen Entwicklung, die teilweise aber auch durch ein kleines Konjunkturpaket im Infrastruktursektor gestützt wird, eine Zinserhöhung verkraften könnte und dies aufgrund der steigenden Immobilienpreise eigentlich auch benötigt. Allerdings würde dies dann in der Folge vermutlich zu wieder stark steigenden Lebensmittelpreisen führen, die dann die wirtschaftlich schlechter gestellten Bevölkerungsschichten stark belasten würden. Damit stiege das Risiko sozialer Unruhen. Eine solche Entwicklung ist unbedingt zu vermeiden. Dies gilt auch konjunkturell. Auch dank der staatlichen Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Infrastruktur hellt sich die Stimmung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen Chinas auf. Die Industrieproduktion ist gestiegen und die Stimmung in diesem Sektor hat sich weiter verbessert. Die Einzelhandelsumsätze haben sich ebenfalls positiv entwickelt, was auf eine weitere Verbesserung der Binnenkonjunktur deutet. Entsprechend ist man insgesamt wieder leicht optimistischer zum Wirtschaftswachstum insgesamt. Dabei übersieht man allerdings, dass die Auftragseingänge für das chinesische Exportgewerbe aufgrund der schwachen Nachfrage aus den USA, der EU und sogar Japan zurückgegangen sind. Für Japan sind daher die Mahnungen der Deutsche Bundesbank zur weiteren Wirtschaftsentwicklung nicht von der Hand zu weisen. Der kurzfristig positive Effekt wird bereits ab dem Jahr 2015 negativ überlagert. Gleichzeitig verschlechtern sich schon jetzt wesentliche Konjunkturdaten. So trägt der japanische Export nur noch 15 % zum Bruttoinlandsprodukt bei. Deswegen gehen die Überlegungen, das japanische Sozialsystem stärker durch Steuern zu finanzieren in die richtige Richtung. Dies kann auch ein Modell für Deutschland sein, das mit ähnlichen demografischen Problemen wie Japan kämpft. Immer weniger Erwerbstätige müssen immer mehr Rentner finanzieren. Deswegen müssen Finanzierungsalternativen gefunden werden. Allein über die Steigerung der Produktivität wird dies nicht zu schaffen sein. Dennoch ist der Optimismus zur aktuellen Konjunkturentwicklung in Deutschland erfreulich. So geht der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble davon aus, dass die Wachstumsprognose der deutschen Bundesregierung von derzeit 0,5 % in diesem Jahr leicht übertroffen wird. Das staatliche Förderinstitut Kreditanstalt für Wiederaufbau geht sogar noch weiter und sagt eine Steigerung des BIP für dieses Jahr von 0,6 % und im kommenden Jahr statt 1,7 % auf sogar 2,0 % voraus. Diese positiven Prognosen gehen mit einem deutlichen Anstieg des Einkaufsmanagerindex einher, der mit 52 Punkten deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten liegt. Gleichzeitig steigen die Staatseinnahmen immer weiter an. Die Bundesrepublik Deutschland hat im 1. Halbjahr 2013 mit knapp 605 Mrd. EUR 2,8 % mehr eingenommen als im Vorjahreszeitraum. Daraus resultiert ein Haushaltsüberschuss von 8,5 Mrd. EUR. Auf die deutschen Gemeinden entfiel davon knapp die Hälfte. Dies relativiert auf den ersten Blick etwas die Diskussion über steigende Verschuldungen der deutschen Kommunen, obwohl sich hier klar eine Zwei-Klassen-Gesellschaft herausbildet. Dennoch greift die reine Betrachtung kommunaler Verbindlichkeiten zu kurz, da das Vermögen beispielsweise in Form von kommunalen Unternehmen nicht beachtet wird. Seite 4 von 8

5 Die Konjunkturdaten aus den USA bleiben wie auch aus der Eurozone gemischt. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe blieb unter den Erwartungen und unter dem Wert des Vormonats. Die Arbeitsmarktdaten waren hinsichtlich Neuanträgen und Anträgen auf Weiterbewilligung von Arbeitslosenhilfe höher als erwartet. Dies interpretierten die Märkte wieder als Signal, dass die US- Notenbank ihre expansive Geldpolitik vorerst fortsetzen wird. Darauf deuten auch die Veröffentlichungen aus dem letzten Sitzungsprotokoll. Hier nehmen die Märkte Entwicklung vorweg, die sich momentan nicht abzeichnen. Diese Unsicherheit sorgt allerdings auch für realwirtschaftlich spürbare Effekte. Zwar lagen die Daten zum USimmobilienmarkt leicht über den Erwartungen, aber es ist eine Verlangsamung des bisher wieder sehr robusten Aufwärtstrends bei Baubeginnen und genehmigungen in den USA festzustellen. Dies ist auf die Unsicherheit zum weiteren Kurs der US- Notenbank zurückzuführen. Allein seit Mai 2013 sind die Zinsen für US- Immobilienkredite um rund 100 Basispunkte gestiegen. Wenn hier die US-Notenbank nicht das Risiko einer neuerlichen Schwächung der US-Wirtschaft eingehen will, muss hier schnell Klarheit geschaffen werden. Kein Weg, die Anleihekäufe durch die US- Notenbank zu beenden, kann so gravierend sein, wie die Unsicherheit über genau diesen Weg. Geldmarkt Anders als der Rentenmarkt, der in Teilbereichen einen deutlichen Zinsanstieg zu verarbeiten hatte, sind die Konditionen im Geldmarkt nahezu unverändert geblieben. Daher kann man bei Liquidität, die man in den nächsten 12 Monaten benötigt, weiterhin für 6 Monate zu 0,35 % p. a. und für 12 Monate zu 0,55 % p. a. anlegen. Durch den Zinsanstieg im Rentenmarkt sind Anlagen dort nochmals attraktiver geworden. Täglich benötigte Liquidität sollte man weiterhin an einen solchen Referenzzinssatz mit möglichst langer Laufzeit koppeln. Es gibt hier einfach keine bessere Alternative. Dort ist eine Bindung an den 6-Monats-Euribor besser als die Kopplung an den 3-Monats- Euribor, die wiederum besser als die Anbindung an den Tagesgeldsatz EONIA ist, obwohl dies der einzig wirklich unter Kreditinstituten gehandelte Zinssatz ist. Bei diesen Zinssätzen sind die Konditionen, die Kreditinstitute teilweise für die Inanspruchnahme von Dispositionskrediten verlangen, erschreckend. Nach einer aktuellen Untersuchung haben insbesondere Genossenschaftsbanken und Sparkassen in ländlichen Regionen besonders hohe Zinsen von mehr als 13 % p. a. Teilweise liegen die Zinssätze sogar bei knapp 15 % p. a. Da sich Kreditinstitute klassisch bei kurzfristigen Krediten wie Dispositionskrediten auch durch kurzfristige Anlagen refinanzieren, sieht man dort einen Bereich, in dem Kreditinstitute sehr gute Einnahmequellen haben. Teilweise gilt dies auch für gewerbliche Kreditlinien, die selbst bei erstklassigen Unternehmen häufig viel zu teuer sind. Eine Alternative ist aber auch nicht, in risikoreiche Anlagen wie beispielsweise spanische Geldmarktpapiere zu gehen. Für zwei Refinanzierungen musste der Staat, der u. E. kurzfristig auf EU-Hilfen angewiesen ist, für 6 Monate nur noch 0,83 % p. a. und für ein Jahr lediglich 1,25 % p. a. bieten. Im Vergleich zu vorherigen Emissionen sind die Konditionen um bis zu 25 Basispunkte gefallen. Dennoch war die Nachfrage hoch. Wir raten von solchen Papieren weiterhin ab. Rentenmarkt Aufgrund der starken Einflüsse der Notenbanken auf die Zinsseite reagieren die Kapitalmärkte in einer Art vorauseilendem Gehorsam und verkaufen Anleihen. Dies tun die Anleger nicht aus Überzeugung, sondern um Verlustrisiken zu vermeiden. Dies führt zu einer Marktübertreibung. Es ist wie beschrieben daher dringend geboten, dass die US-Notenbank hier Klarheit schafft. Zudem wird an den Kapitalmärkten die Erkenntnis reifen, dass selbst bei einer Beendigung der Liquiditätshilfen der USA noch soviel Geld in die Märkte fließt, dass die Zinsen niedrig bleiben werden. Zudem sind die USA anders als Anfang der 1990iger Jahre von einer Zinswende weit entfernt. Seite 5 von 8

6 Daneben ist das Angebot knapp. So hat sich das Volumen an deutschen Pfandbriefen, die bislang zu den sichersten Wertpapieren der Welt zählten, im Jahresvergleich um 14 % auf rund 460 Mrd. EUR ermäßigt. Gleichzeitig sind solche Anlagen sehr gefragt. Ein hohes Angebot an Liquidität bei sinkender Nachfrage bedeutet niedrige Preise. Damit werden Emittenten auch weiterhin niedrige Zinsen bieten können, ohne das Risiko einzugehen, sich nicht refinanzieren zu können. Dennoch hat die mögliche Drosselung der Liquiditätszuführung durch die US- Notenbank zu steigenden Zinsen weltweit geführt, an die von einigen Marktteilnehmern fälschlicherweise als erhöhter Risikowahrnehmung der Emittenten interpretiert werden. Vielmehr geht es jedoch um das Risiko, steigende Zinsen zu vermeiden. Auf dieser Basis hat sich die Rendite 5- und 10-jähriger US-Staatsanleihen verdoppelt. In der Konsequenz ist damit in den USA eine Rendite von 3 % p. a. für 10-jährige US- Staatsanleihen, die lange Zeit als unerreichbar galt, wieder in greifbarer Nähe. Dies wird auch durch das in der hinter uns liegende Handelswoche veröffentlichte Protokoll der US-Notenbank nicht gerechtfertigt. Dort zeigt sich weiter eine sehr differenzierte Wahrnehmung in der Frage, wie man auf die Konjunkturdaten regieren solle. Die Unwägbarkeiten hier seien hier weiter hoch. Die USA können sich aufgrund des nicht gelösten Haushaltskonflikts ein Anstieg der Refinanzierungskosten ebenso wenig leisten wie ein Staat oder viele Unternehmen. An dieser Stelle verweisen wir auf die sogenannten Mittelstandsanleihen, deren Refinanzierung in den nächsten Jahren ansteht. Bei einem deutlich gestiegen Zinsniveau wäre dort die Attraktivität nicht mehr gegeben, Refinanzierung könnten nicht oder nur zu deutlich höheren Konditionen erfolgen. Wer dort heute investiert ist, hat ein deutliches Kapitalverlustrisiko. Obwohl sich in Deutschland die Zinsen für zehn Jahre laufende Staatsanleihen mit einem Anstieg von 1,16 % p. a. seit Mai 2013 auf nun 1,94 % p. a. nicht verdoppelt haben, ist der Anstieg schon sehr steil. Deswegen verteuern sich auch kurz- und mittelfristige Anleihen. Deswegen musste die Bundesrepublik Deutschland, die sich schon fast daran gewöhnt hatte, für die Aufnahme von kurz- und mittelfristigen Krediten Geld zu erhalten, nun für die Emission einer 2-jährigen Schatzanweisung eine Rendite von 0,23 % p. a. bieten. Das Papier war lediglich knapp zweifach überzeichnet. Allerdings merkte man bei der aufkommenden Diskussion um Griechenland, dass deutsche Staatsanleihen als angeblicher sicherer Hafen dennoch gefragt sind. Es setzte sofort Kurssteigerungen ein, so dass es derzeit auf der Rentenseite deutliche Kaufkurse gibt. Neben Staatsanleihen aus Deutschland, Österreich, Finnland und den Niederlanden bieten sich weiterhin belgische Staatsanleihen sowie Unternehmensanleihen von Allianz über CharlottenburgCapital und RWE bis hin zu Stada zum Kauf an. Anleihen aus den Niederlanden bleiben weiterhin interessant, auch wenn eine Ratingherabstufung von der Bestbewertung AAA nicht auszuschließen ist. Nicht empfehlenswert sind derzeit Anlagen in Schwellenstaaten. Hier ist in keinem Bereich eine Bodenbildung erkennbar. Auch Fonds, die dort investiert sind, sollte man eher verkaufen. Aktienmarkt Trotz teilweise schwacher Entwicklung der Aktienmärkte in den USA und Asien konnten der deutsche Leitindex DAX und der MDAX hinzugewinnen. Letzterer profitierte aber auch von einer geplanten Übernahme. Das dort notierte Immobilienunternehmen GSW Immobilien soll von seinem Wettbewerber Deutsche Wohnen übernommen werden. Entsprechend stieg der Kurs bei GSW Immobilienstark an, obwohl die Übernahme durch einen Aktientausch finanziert werden soll. Für 20 GSW-Aktien gibt es 51 Anteilsscheine der Deutsche Wohnen. Dies ist ein Aufschlag von 15 % auf den durchschnittlichen Kurs der letzten drei Monate. Auch aufgrund der Seite 6 von 8

7 relativ geringen Synergien von geplant 25 Millionen EUR pro Jahr erscheint die Übernahme nicht attraktiv. Wir raten auch hier wie im gesamten Immobiliensektor zu einer verhaltenen Positionierung. Sonst war es im Aktienbereich relativ ruhig. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Düngemittelproduzent K+S im September 2013 den DAX verlassen und durch den Handelskonzern Metro ersetzt. Daran ändert auch die Entscheidung des Rohstoffkonzerns BHP Billiton nichts, der im Rahmen der Präsentation seiner Geschäftszahlen, auf die wir im Bereich Rohstoffe eingehen, seine Expansion im Kalibereich zu verlangsamen. Zwar sinkt damit der unmittelbare Wettbewerbsdruck, ändert aber nichts an den hohen Produktionskosten, die K+s derzeit noch hat. Hier muss das Management die Weichen stellen, um die Kosten zu reduzieren. Hier ist Salzgitter etwas weiter und scheint sich mit der Strategie durchzusetzen, ein unrentables Werk in Deutschland zu schließen. Zusammen mit den wohl auch in Europa leicht steigenden Eisenerzpreisen ist nach dem zwischenzeitlich starken Rückgang weiter leichtes Aufwärtspotenzial bei der Aktie gegeben. Fast noch attraktiver erscheint im Moment allerdings Klöckner&Co durch die starke Positionierung in den USA. Wenig interessant bleibt derzeit aber ThyssenKrupp. Hier bestehen weiterhin zu viele Risiken, obwohl der Vorstandsvorsitzende die starke Rolle der Krupp-Stiftung erhalten will, obwohl man dort wirtschaftlich eine Kapitalerhöhung nicht leisten könnte. Deswegen hat ThyssenKrupp wohl Einigkeit mit einem Hedgefonds erzielt, auch langfristig investiert zu bleiben. Gleichzeitig soll die starke Position der Krupp-Stiftung im Aufsichtsrat beibehalten werden. Aufgrund der operativen Probleme raten wir derzeit von der Anlage in Wertpapieren bei ThyssenKrupp ab. Interessant kann der Pharmasektor in Deutschland werden. Durch die geplante Reduzierung des sogenannten Zwangsrabatts erhöhen sich die Einnahmen um 2 Mrd. EUR in diesem Bereich. Neben Bayer halten wir hier vor allem einen Generikahersteller wie Stada für einen der großen Profiteure. Bei rückläufigen Kursen sind solche Aktien als Beimischung interessant. Allerdings sollte man die Risiken im Aktiensegment momentan nicht unterschätzen. Neben den weiterhin geringen Handelsvolumina, die dann zu größeren Schwankungen führen, fallen die noch erfolgenden Unternehmensberichte teilweise erschreckend schwach aus. So hat der US-Computerkonzern die Märkte mit schlechten Zahlen erschreckt. Die Aktie fiel in der Spitze um knapp 13 % in wenigen Handelsstunden. Dies hatte nichts mit der Panne an der US-Technologiebörse NASDAQ zu tun. Aufgrund technischer Probleme fand dort am letzten Donnerstag drei Stunden kein Handel statt. Zu Beginn der letzten Handelswoche wurde bekannt, dass ein Finanzdienstleister in China versehentlich Kaufaufträge im Wert von knapp 3 Mrd. Euro an die chinesische Börse gegeben hat. Solche Fehler sorgen für noch mehr Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Daher rechnen wir auch kurzfristig mit spürbaren Rückschlägen. Rohstoffe Ähnlich wie die Konjunkturdaten stellt sich auch der Rohstoffbereich durchwachsen dar. Gold gewinnt für uns unverständlicherweise leicht, während der Ölpreis der Sorte WTI leicht sinkt und sich damit wieder leicht von der europäischen Sorte Brent entkoppelt. Rational ist dies nicht zu erklären. Seite 7 von 8

8 Diese Irrationalität bestätigt sich auch bei den Zahlen für das zweite Quartal 2013 des australischen Rohstoffkonzerns BHP Billiton. Trotz Kostensenkungen um 2 Mrd. EUR sank der Umsatz auf rund 50 Mrd. EUR und der Rohgewinn um 30 % auf rund 8 Mrd. EUR. Aufgrund der teilweise nachlassenden Nachfrage sollen die Kosten um weitere 25 % gesenkt werden. China wird als robuster Nachfrager gerade im Bereich der Industriemetalle wahrgenommen. Ähnliche Schwierigkeiten hat auch der weltgrößte Rohstoffhandelskonzern Glencore Xstrata, der für das 1. Halbjahr 2013 bei einem auf 90 Mrd. EUR gesunkenen Umsatz einen Verlust von ca. 7 Mrd. Euro ausweist. Dies liegt u. a. an dem Kreisrutsch bei einigen Rohstoffen. Währung Entsprechend vorsichtig sollte man weiterhin im Rohstoffsektor agieren. Sollten sich die positiven Konjunkturprognosen bestätigen, ist man mit Aktien von Klöckner&Co oder Salzgitter sehr gut positioniert. Direkte Rohstoffanlagen bringen ein hohes Risiko mit sich. Dies gilt auch für den Währungsbereich. Unsere kritische Haltung zu Währungsdiversifikationen hat sich vollumfänglich bestätigt, da nahezu alle Währungen aller Schwellenstaaten gegen EUR und USD verlieren. Wir rechnen weiterhin damit, dass der USD gegen den EUR ebenfalls hinzugewinnen wird, empfehlen aber eine defensive Positionierung, da gerade die Unsicherheit und möglicherweise weitere Maßnahmen der Notenbanken für erhebliche Schwankungen sorgen könnten. Disclaimer Der DVAM FINANZMARKT- ist für die Information der Ecclesia-Unternehmensgruppe und deren Kunden vorgesehen. Die DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH hat diese Veröffentlichung auf Basis von Informationen und Auswertungen vorgenommen, die als verlässlich eingeschätzt werden. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben oder Prognosen wird nicht übernommen. Die Informationen können eine Beratung nicht ersetzen. Die im DVAM FINANZMARKT- enthaltene Analyse genügt nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen. Die Analyse unterliegt zudem nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Verantwortlich für den DVAM FINANZMARKT- ist Markus Schön, Geschäftsführer der DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH. Die zuständige Aufsichtsbehörde der DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Lurgiallee 12 in Frankfurt. DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH Klingenbergstraße 4 Telefon +49 (0) Detmold 2013 Seite 8 von 8

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