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1 Hochschule für Wirtschaft und Politik 3/03...in die weite Welt hinein Internationalisierung: Wohin will die HWP?

2 InTeam 2 HWP MAGAZIN 3/2003 Das HWP-Studium ist eine Reise Jonny Grape; Ungeahnte Wege nutzen. Vor ungefähr fünf Jahren fiel mir zum ersten Mal ein Infoheft von der HWP in die Hände. Das Studium an der HWP wurde in diesem Heftchen als eine persönliche Reise durch Wissenschaft und persönliche Entwicklung auf ungeahnten Wegen beschrieben. Je länger ich meine bisherige Zeit an der HWP betrachte, desto mehr denke ich über diesen kurzen Satz nach. Dabei fallen mir die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten auf, welche mich tatsächlich seit Studienstart auf ungeahnte Wege brachten. Ein bedeutender Weg war für mich die Möglichkeit zu einem Auslandsstudium zu nutzen. Diesen Weg konnte ich mir bis vor drei Semestern wahrlich überhaupt nicht vorstellen. Scheinbar unüberwindbare Hürden wie mangelnde Fremdsprachenkenntnisse und benötigter Finanzierungsbedarf hatten bis dato jegliche weiteren Gedanken über einen Auslandsaufenthalt verhindert. Durch einen Kurs bei Klaus Plate und einige Gespräche kamen wir auf ebendiese Hindernisse zu sprechen. Dank seiner Ausdauer und Überzeugungskraft sammelte ich schließlich allen Mut zusammen und erkundigte mich beim Akademischen Auslandsamt der HWP nach weiteren Infos. Anstatt meinen Beratungsbedarf mit einem dicken Anforderungskatalog abzuwehren, wurde ich vom Team des Auslandsamtes freundlich und hilfsbereit empfangen. Es folgten Beratungsgespräche, nach denen meine Zweifel bezüglich eines Auslandsaufenthaltes in Lust umschwangen. Es schien so, dass jede Sorge und jeder Einwand von dem Auslandsamt direkt in Gründe für einen Auslandsaufenthalt umgewandelt wurden. So transformierten sich die scheinbar unüberwindbaren Hindernisse binnen weniger Tage in einen Studienplatz in Irland. Die Konsequenz hieraus: Was vorher noch unvorstellbar, wurde Realität nach einer gewissen Vorbereitung trat ich die Reise nach Irland schließlich an. Ermutigung statt Entmutigung In Irland angekommen, war alles viel einfacher, als vorher angenommen. Exzellente Studienbedingungen, freundliche Menschen, und meine Sicherheit durch die gute Vorbereitung und Betreuung des Auslandsamtes erleichterten mir so sehr den Einstieg, dass ich nach dem ersten Tag schon über meine Ängste zu Hause sehr schmunzeln musste. Neben diesem Einstieg war dann auch noch die permanente Kontaktmöglichkeit mit der HWP von Irland aus ein zusätzlich beruhigendes Element. Neben dem eigentlichen Vorlesungsbetrieb waren viele Möglichkeiten und Situationen gegeben, welche einen Auslandsaufenthalt zu einem Schnellbrüter für soft-skills werden lassen. Die Spanne reicht vom Einleben in einer fremden Stadt über kulturellen Austausch bis hin zu Banalitäten des Alltags. Durch die Vorbereitung an der HWP war ich auf diese spannenden Prozesse gut vorbereitet. In Gesprächen mit Studis aus Hochschulorten mit Massen-Universitäten wurde dann deutlich, dass die sehr gute Vorbereitung und Betreuung der HWP vorbildhaft ist. So konnte ich mich sehr schnell auf das Wesentliche konzentrieren: Studieren und den persönlichen Horizont erweitern. Und wieder zu Hause... Wieder daheim wurde mir deutlich, dass der persönliche Nutzen eines Auslandsaufenthaltes sehr viel mehr ist als nur eine Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse. Durch diese Eindrücke kann ich nur jedem empfehlen, einen Auslandsaufenthalt ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Insbesondere bei der Bildung der eigenen Persönlichkeit sollten mehr Dinge berücksichtigt werden, als ein schneller Studienabschluss mit einer guten Note. Es geht auch um eine Entwicklung der sogenannte Soft Skills, bei denen wir als HWPler unsere Vorteile ausbauen können. Um auf die zukünftigen Herausforderungen im Zuge der Internationalisierung vorbereitet zu sein, bieten sich an der HWP die optimalen Rahmenbedingungen. Dazu gehört vor allem das weltweite Netz von Partneruniversitäten in Verbindung mit der Qualität in der Vorbereitung. Zusammen mit Vorlesungen in englischer Sprache, den Masterstudiengängen und ausländischen Studierenden bietet die HWP die Basis, um die Eingangs erwähnten ungeahnten Wege individuell schnell und effektiv finden und nutzen zu können. Wenn die HWP es schafft, diese Stärken zu bewahren und auszubauen, wird der vor fünf Jahren geschriebene Satz wahrer denn je. Jonny Grape

3 Editorial HWP MAGAZIN 3/ Wohin...es mit der HWP in den kommenden Monaten und Jahren geht, weiß keiner. Sehr viel genauer aber konnten wir bei der Recherche für dieses Magazin in Erfahrung bringen, wohin die Studierenden der HWP gehen, wenn sie ein Auslandsstudium an einer der über 30 Partnerhochschulen absolvieren oder ein Praktikum im Ausland machen. In diesem Magazin berichten Studierende, was sie in aller Welt beim Arbeiten und Lernen erlebt und erfahren haben. Der hohe Grad an Internationalisierung zeigt sich jedoch auch in dem Bestreben, die HWP-Studiengänge an internationalen Maßstäben zu messen. Deshalb betreibt die HWP die Akkreditierung ihrer Studiengänge mit Nachdruck. Wir informieren in diesem Magazin über den Stand der Akkreditierung des Euromaster. Trotz aller Erfolge sprechen aus vielen Artikeln auch Ängste hinsichtlich der Entwicklung der HWP in den kommenden Monaten. Aber immerhin: Wenn schon niemand sagen kann, wohin sich unsere Hochschule entwicklen soll die HWP kann mit erhobenem Kopf und berechtigtem Stolz auf ihre Leistungen in die kommende Zeit gehen. Das gilt insbesondere für den Bereich der internationalen Beziehungen. Besonderes Augenmerk richten Sie bitte auf das diesem Heft beiliegende HWP Magazin Spezial. Es dokumentiert unsere Veranstaltungsreihe Forum für Wirtschaft und Politik, die in dem vergangenen Sommersemester übr 600 Leute besucht haben. Christian Hild Inhalt In Team Das HWP-Studium ist eine Reise HWP International Internationalisierung zu Hause Internationalisierter Hörsaal ECTS Neue Kooperationen Herzlichen Glückwunsch GATS und die Unis Auslandserfahrung um die Ecke Weltpolitik gestalten Berliner Luft Erfolgsbedingungen für Joint Ventures Der Euromaster vor der Akkreditierung Praktikum beim WRI Aus den Masterprogrammen Was wird da studiert? DIMA gestartet HRM gestartet Weiterbildung Kooperation mit der Stadt Hamm Weiterbildung modern und zukunftsorientiert Initiativen Mit Witz und Phantasie Studienerfolg, Selbstständigkeit, Jobs: 20 Impressum Herausgeberin: HWP Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik, die Präsidentin, Von-Melle-Park 9, Hamburg Redaktion: Christian Hild (V.i.S.d.P.), Zimmer A 210, Tel. 040/ , Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder! Weitere AutorInnen: Gerhard Brosius, Andrea Brückmann, Mamadou Diarrassouba, Sabine Emde, Jonny Grape, Tobias Groß, Andreas Herrmann, Matthias Kreuzeder, Ulrich Laaser, Lechi Langewand, Sabine Panwitz, Claudia Ranft, Christoph Schröder, Peter Timmann, Wolfgang Voegeli, Philipp Wahnschaffe, Peter Wismann, Petra Wolfrum, Silvya Wzietek Orthographische Korrekturen: Gisa Günther, Fotos: AStA, GdFF, Privat, zefa visual media (Montage: Rainer Klute) Gestaltung und Layout: Rainer Klute, 040/ Druck: Druckerei in St. Pauli (Auflage: 3000) Erscheinungsweise: vier Hefte pro Jahr, 11. Jahrgang GdFF Ungeplant ganz nach oben Notfall-Fonds für HWP aufgestockt AStA Fortsetzung der Angriffe auf Hamburger Hochschulen. 22 Kurz und Bündig Kurz und Bündig Redaktionsschluss für das nächste HWP Magazin: 17. Oktober 2003

4 HWP International 4 HWP MAGAZIN 3/2003 Internationalisierung zu Hause Eine Aussage im Gutachten der Strukturkommission enthält zum Thema Internationalisierung das Fernziel, dass alle Studierenden im Laufe ihres Studiums ein Auslandsstudium absolvieren sollten. Das Ziel ist utopisch und wird es immer bleiben. Lediglich wenige kleine Universitäten und Colleges weltweit (wie z.b. Goshen und St. Olaf in den USA) haben sich der Erreichung eines solchen Zieles erfolgreich nähern können; für die Verwirklichung eines Auslandsstudiums für alle sind immer große zusätzliche Summen von Stipendienmitteln notwendig. Diese sind vom Staat und von Stiftungen für Hamburg, Deutschland und die meisten anderen Länder nicht in Sicht. Aus diesem Grunde hat sich in den Netzwerken der European Association for International Education bereits vor fünf Jahren eine Arbeitsgruppe gebildet, die Ansätze verfolgt, über das Ziel einer 10%igen Studierendenmobilität hinaus, wie es die EU deklariert hat, Internationalisierung auch für die 90% Daheimgebliebenen zu erreichen. Diese Arbeitsgruppe Internationalisation at Home konzentriert sich also darauf, Internationalität an die eigenen Hochschulen zu bringen, nicht zuletzt, weil dadurch auch Mobilitätskosten reduziert werden können. Angemerkt sei in diesem Zusammenhang auch, dass der sogenannte Bologna-Prozess, der u.a. ein Bachelor-Master-System mit dreijährigem Bachelor- und zweijährigem Master-Studium favorisiert, studentische Mobilität beeinträchtigen könnte. Zwar erlaubt BAföG mittlerweile, dass man sein deutsches BAföG an einen anderen Studienort innerhalb der EU bis zum dortigen ersten Abschluss mitnehmen kann, vorausgesetzt, man hat die ersten zwei Semester an der deutschen Hochschule erfolgeich studiert, doch haben Stipendienorganisationen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst oder Fulbright künftig vermehrt darauf zu achten, dass ihre Stipendienmittel für Auslandsstudien sinnvoll eingesetzt werden können. Studierende, die im Rahmen unseres sechssemestrigen Studiengangs mit Hilfe eines Stipendiums für ein Jahr ins Ausland möchten, müssen normalerweise ihren Stipendienantrag beim DAAD oder bei Fulbright in ihrem 2. oder 3. Semester stellen. Zu dem Zeitpunkt können sie kaum demonstrieren, dass sie wirklich gut sind. Internationalisierung heißt umfassend reformieren Internationalisierung zu Hause konzentriert sich deshalb auf eine verstärkte Internationalisierung des Lehrkörpers, auf eine verstärkte Internationalisierung des Curriculums, auf eine Erhöhung der Fremdsprachenanteile im Studium, auf eine Internationalisierung der Verwaltung sowie auf interkulturelle Trainings für alle Gruppen an den Hochschulen. Man kann auch bei Neuberufungen darauf achten, dass neue Dozentinnen oder Dozenten internationale Erfahrungen, Qualifikationen und Fremdsprachenkenntnisse mitbringen. Man kann den Lehrkörper ermuntern und administrativ sowie finanziell in die Lage versetzen, Lehr- bzw. Forschungsaufenthalte im Ausland vermehrt wahrzunehmen. Man kann und dies ist an der HWP bereits zwei Jahre in Folge geschehen Fremdsprachentrainings für Lehrkörperangehörige anbieten, so dass diese danach besser in der Lage sind, zu Hause oder im Ausland in einer Fremdsprache zu unterrichten. Unabdingbar für eine Internationalisierung zu Hause ist der Einsatz von Gastdozenten bzw. -dozentinnen, die entweder in bestehenden Kursen mit unterrichten oder, besser noch, eigenständig und in Fremdsprachen für HWP-Studierende Kurse geben. Dies geschieht seit einigen Jahren bereits in den internationalen Master-Programmen der HWP. Denkbar und wünschenswert ist ebenfalls eine verstärkte Nutzung von E-Learning, d.h. über Internet oder Satellit werden Lehrveranstaltungen von ausländischen Dozenten bzw. Dozentinnen an die HWP geholt und hier in den Unterricht integriert. In diesen Zusammenhang gehört natürlich ebenfalls eine verstärkte Internationalisierung der Kursinhalte, d.h. also die entsprechende Reform des Curriculums. Internationalisierung ist Aufgabe der ganzen HWP So wie die HWP sich bemüht, Berufserfahrung ihrer Studierenden aufzugreifen und in der eigenen Lehr- und Forschungsarbeit zu berücksichtigen, sollte die immer größer werdende Ressource der ausländischen Studierenden für uns an der HWP nutzbar gemacht werden. Die Erfahrungen dieser Studierenden könnten das HWP-Studium und HWP- Forschung viel stärker bereichern, als dies bislang der Fall ist. Wenn Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die Kontakt zu Studierenden und Gastdozentinnen und -dozenten haben, durch Auslandsaufenthalte bzw. interkulturelle Trainings- und Fremdsprachenkurse internationalisiert würden, hätte die gesamte Internationalisierungsarbeit zu Hause ein besseres Fundament. Aus der obigen Skizze ergibt sich, dass der Leistungsbereich Internationale Beziehungen nur bedingt in der Lage sein wird, alle Aspekte gleichmäßig und gleich gut zu verfolgen. Vielmehr ist Internationalisierung an der HWP eine Aufgabe aller Beteiligten und Leistungsbereiche. Peter Timmann

5 HWP International HWP MAGAZIN 3/ Internationalisierter Hörsaal Seit den neunziger Jahren steigt das Interesse ausländischer Studierender an einem Studium in Deutschland wieder deutlich an: Nach den USA und Großbritannien bleibt die BRD begehrtestes Studienland. Derzeit studieren hier mehr als Ausländer (40% mehr als vor 6 Jahren) und von den Studienanfängern des WS 2000/01 hatte fast jeder fünfte (17,4%) einen ausländischen Pass. Die Mehrzahl der ausländischen Studienanfänger stammte dabei aus Europa (36.567), hier vorrangig aus der Ex-Sowjetunion, Türkei, Frankreich und Polen Einschreibungen kamen aus asiatischen Ländern, insbesondere China (3.545), wobei dortige Einschreibewünsche sogar die Hälfte aller ausländischen Bewerbungen ausmachen (70.000). An diese Zahlen knüpfen sich jedoch gleichzeitig Probleme. Da die Kluft zu USA und UK weiter gestiegen ist, bleibt Deutschland (laut Bildungsministerium) für viele ausländische Bewerber nur Studienland zweiter Wahl und wider Willen (nach Ablehnungen in USA und UK). Hochqualifizierte ausländische Graduierte bleiben gegenüber Studienanfängern hierzulande weiterhin die Ausnahme anders etwa, als in den USA, wo Ausländer durchweg graduate students sind, oft mit großem akademischen Erfolg. Auch drücken defizitäre Serviceund Betreuungsleistungen der hiesigen Massenuniversität mit überfüllten Hörsälen, überforderten Verwaltungen, unübersichtlichen Studienstrukturen, fehlenden Unterkünften 1, Praktikumsplätzen, Erwerbsmöglichkeiten, Stipendien etc. auf Studienmotivation und -leistung gerade der Ausländer. Die Abbruchquote ist daher hoch: laut Hochschul-Informations-System (HIS) standen den ausländischen Studienanfängern an vier untersuchten Universitäten des Jahres 1997 fünf Jahre später nur Abschlüsse gegenüber (Quoten an britischen Hochschulen: mehr als 90 Prozent). Weiteres kommt hinzu: die Problematik hiesiger Aufnahmekriterien, schwierige Vergleichbarkeit ausländischer Abschlüsse, Formaleinschreibungen ohne reale Studienabsicht, Sprachprobleme etc. In Zusammenhang mit den im Umbruch befindlichen Studienstrukturen stellt dies die Lehrenden vor große Herausforderungen: Zum einen müssen sie ohnehin ihre Lehre fachlich und sprachlich auf die Erfordernisse internationalisierter Bachelor-/Masterkurse umstellen; zum anderen treffen sie aus o.g. Gründen auch auf eine nach Lernkultur, Vorwissen, Motivation, Studienzielen, Leistungsvermögen, Sprachkompetenz, finanziellem Background etc. überaus heterogene Klientel mit unterschiedlichsten Erwartungen an Lehrinhalte und - methoden (wobei übrigens manche liebgewordene HWP- Praxis wie flexible Kurswahl, diskursiv-offene Lernformen, Gruppenselbstarbeit, freiwillige Anwesenheit u.ä. keineswegs automatisch goutiert wird). Viele HWP-typische Traditionen und Routinen und so manches didaktische Dogma gehören dabei wohl auf den Prüfstand: Klassische Inhalte und Methoden mit Skript, Vorlesung, Textbuch und bookish learning sind hier nicht immer angemessen und müssen zunehmend durch neue thematische Akzente sowie EDV- Medien, online-learning, fremdsprachlichen Unterricht, interkulturelle Didaktik, empirische Auslandspraktika etc. komplettiert werden. Entsprechend sind auch Prüfungsinhalte bzw. Leistungsnachweise zu verändern und zu erweitern, um der zunehmenden Internationalisierung des Hörsaals Rechnung zu tragen. Die Aufgaben sind also erheblich doch gerade die HWP hat aufgrund ihrer langjährigen internationalen Orientierung und weitläufigen Auslandsverbindungen beste Chancen, sich diesen Herausforderungen in Zukunft besonders erfolgreich zu stellen. Dr. Ullrich Laaser 1 Nach Angaben des Deutschen Studentenwerkes fehlten in 2002 ca Zimmer MiBA-AbsolventInnen ECTS Seit über zehn Jahren wird in Europa zur Erleichterung von Studierendenaustausch und damit verbunden der Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen das European Credit Transfer System (ECTS) angewandt. Auch die HWP benutzt ECTS sowie das dadurch bedingte Kreditpunkte- und Notensystem zur Definition des Arbeitspensums von Studierenden. Die Noten, die Studierende in bestimmten Kursen erreicht haben, können mit Hilfe des ECTS-Notensystems leicht in das Notensystem eines anderen Landes übertragen werden. Die ECTS-Note A erreichen normalerweise 10%, ein B die nächsten 25%, ein C weitere 30%, ein D die nächsten 25%, ein E weitere 10% der Studierenden eines Kurses. Nebenstehend sind die ECTS-Notenskala sowie die Noten abgedruckt, die dieser Skala an der HWP entsprechen. Austauschstudierende, die an der HWP also bestimmte Noten erreicht haben, können mit Hilfe der dadurch bei uns ebenfalls erreichten ECTS-Noten ihre Studienleistungen leicht in das System ihres Heimatlandes transferieren HWP-Note ECTS-Note HWP-Note ECTS-Note 1,00 A 2,75 C - 1,25 A - 3,00 D + 1,50 B + 3,25 D 1,75 B 3,50 D - 2,00 B - 3,75 E + 2,25 C + 4,00 E 2,50 C lassen. Das Gleiche gilt umgekehrt. Die Kalkulation des Arbeitspensums der Studierenden ist eigentlich eine Fiktion, an die sich aber alle halten müssen, um eine relative Vergleichbarkeit zu ermöglichen. Die gesamte Arbeitslast eines akademischen Jahres von Studierenden wird 60 ECTS- Kreditpunkten gleichgestellt. In einem Semestersystem beträgt also die Arbeitslast 30 Kreditpunkte pro Semester; in einem Trimester wären es 20 Kreditpunkte pro Trimester. Je mehr Kurse Studierende in einem Studienjahr belegen und abschließen müssen, desto weniger ECTS-Kreditpunkte

6 HWP International 6 HWP MAGAZIN 3/2003 können einer einzelnen Lehrveranstaltung zugewiesen werden. Dies erklärt, weshalb Kurse in den HWP-Master-Programmen obgleich inhaltlich sicherlich erheblich anspruchsvoller mit weniger ECTS-Punkten belegt werden als viele Kurse des sechssemestrigen Studiengangs. Auch für Leistungen wie die sog. Große Hausarbeit oder Praktikumsberichte werden ECTS-Punkte vergeben. An der HWP entspricht normalerweise im sechssemestrigen Studiengang eine Semesterwochenstunde zwei ECTS-Kreditpunkten. Studierende, die sich für ein Auslandsstudienjahr ein eigenes Kursprogramm von insgesamt 30 ECTS-Punkten zusammenstellen, würden im Prinzip also 50 % weniger arbeiten als die durchschnittlichen einheimischen Studierenden; dies wäre also eher das Arbeitspensum eines Teilzeitstudiums. Umgekehrt müsste jemand, der sich 120 ECTS-Kreditpunkte im akademische Jahr vornimmt, 200 % geben, d.h. doppelt so hart studieren, wie die Einheimischen. Beide Extreme werden die zuständigen Studienberatungen der entsendenden und der empfangenden Hochschule zu verhindern wissen, damit ein gesundes Gleichgewicht gewahrt bleibt. ECTS-Kreditpunkte werden im Übrigen nur vergeben für Leistungen oder Kurse, die erfolgreich abgeschlossen wurden. Die Zahl der vergebenen Kreditpunkte ist von der erreichten Note dabei völlig unabhängig. Laut einer Information des DAAD vom ist ECTS von 142 Hochschulen (76%) in insgesamt 651 Fachrichtungen eingeführt worden. Hiervon planen 81 Hochschulen (43%), ECTS in zusätzlichen Fachrichtungen einzuführen. 31 Hochschulen (16%) planen, ECTS erstmalig einzuführen. 15 Hochschulen (8%) planen grundsätzlich keine Einführung von ECTS oder machen hierüber keine Angaben. In Ergänzung zum Kredit-Transfer wird europaweit an einem Credit Accumulation and Transfer System (CATS) gearbeitet. Das Ziel eines solchen Systems ist es, Möglichkeiten bereitzustellen, wonach Studierende, z.b. nach einem dreijährigen Studium mit 180 ECTS-Punkten bzw. einem vierjährigen Studium nach 240 ECTS-Punkten durch Akkumulierung der notwendigen Kreditpunkte, und damit Kurse, das Studium ohne weitere zusätzliche Prüfungen und Zeitverlust erfolgreich abschließen können. Peter Timmann Neue Kooperationen Schon seit vielen Jahren gibt es für HWP-Studierende des 6-semestrigen Studienganges die Möglichkeit, im Rahmen des Sokrates-Programmes des DAAD das gesamte 3. Studienjahr (oder evtl. auch nur das 5. oder 6. Semester) an einer unserer Partneruniversitäten zu absolvieren. Gerade für das kommende Studienjahr 2003/2004 haben sich besonders viele HWP-Studierende entschlossen, an einer unserer Partneruniversitäten zu studieren. Mehr als 80 Studierende aus dem sechssemestrigen Studiengang (Diplom 1/Bachelor) und aus den beiden Masterstudiengängen Europastudien und Master of International Business Administration (MiBA) werden für mindestens ein Semester ins Ausland gehen. Keine Studiengebühren im Ausland Der Vorteil, im Rahmen des Sokrates-Programmes an einer Partneruniversität zu studieren, besteht für die Studierenden unter anderem darin, dass an der ausländischen Uni keine Studiengebühren anfallen. Darüber hinaus erhalten die Sokrates-Studierenden ein Teilstipendium von ca Euro monatlich, was zumindest teilweise die in einigen Ländern höheren Lebenshaltungskosten auffängt. Viele der Kooperationsvereinbarungen, die die HWP mit ausländischen Partneruniversitäten abgeschlossen hat, bestehen schon seit Jahren. Es kommen aber immer wieder neue hinzu und gerade im Hinblick auf die europäischen Partnerschaften im Rahmen des Sokrates-Programmes ist das Angebot besonders groß. Mittlerweile gibt es in vielen Ländern neben den in der jeweiligen Landessprache unterrichteten Studienprogrammen auch englischsprachige Studienangebote, was Aufenthalte in Ländern, deren Sprache bislang nur von wenigen Studierenden beherrscht wird, wie z. B. Polen oder Litauen, besonders attraktiv macht. Doppeldiplom möglich Mit einigen der Partneruniversitäten gibt es Doppeldiplomabkommen, d. h. es ist möglich, nach einem Jahr Studium an einer Partnerhochschule ohne zusätzliche Studiensemester sowohl das dortige Diplom als auch das HWP-Diplom zu erlangen. Die neueste Doppeldiplomvereinbarung wird im Juli an der Universität Trento (Italien) für den Fachbereich Rechtswissenschaften unterzeichnet. Eine Delegation der HWP wird zu diesem Anlass nach Trento reisen. Die neuesten Kooperationsvereinbarungen für den Undergraduate-Bereich (6-semestriger Studiengang) sind: Wirtschaftsuniversität Prag (Tschechische Republik) für BWL Universität Örebro (Schweden) für Soziologie Akademie für Humanwissenschaften und Ökonomie Lodz (Polen) für Soziologie und BWL Universität Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines (Frankreich) für Recht (neu) und BWL Universität Trento (Italien) für Recht (Doppeldiplomabkommen) Universität Genua (Italien) für Soziologie Universität Bari (Italien) für Recht Im Bereich der beiden Masterprogramme Master of International Business Administration (MiBA) und Europastudien gibt es folgende neue Sokrates-Vereinbarungen: Universität Aalborg (Dänemark), MiBA und Europastudien Universität Lettland, (Riga/Lettland), Europastudien Universität Süddänemark, (Odense/Dänemark), Europastudien Universität Turku (Finnland), Europastudien Derzeit sind 35 europäische Länder an dem Sokrates-Programm beteiligt. Ab 2004 wird auch die Türkei hinzukommen. Es gibt bereits Kontakte zur Ege-Universität in Izmir

7 HWP International HWP MAGAZIN 3/ Ausländische Partnerhochschulen Die HWP unterhält Partnerschaften mit den folgenden ausländischen Hochschulen: - Newcastle Business School (NBS) der Northumbria University (Großbritannien) - Liverpool John Moores University (Großbritannien) - University of Abertay, Dundee (Großbritannien) - Institute of Technology, Tralee (Irland) - Ecole des Dirigeants et Créateurs d entreprise (EDC), Paris (Frankreich) - IPAG (Formation Supérieure de Commerce), Nizza und Paris (Frankreich) - Université d Orléans (Frankreich) - Université de Nantes (Frankreich) - Université de Reims Champagne- Ardenne (Frankreich, Int. Master- Programme) - Université de Versailles St. Quentin-en- Yvelines (Frankreich, Int. Master- Programme) - Institut d Etudes Politiques (IEP), Lille (Frankreich) - ISC Paris (Frankreich) (Int. Master- Programme) - Växjö University (Schweden) - Örebro University (Schweden) - Aalborg University (Dänemark) - University of Southern Denmark, Odense (Dänemark) - Mikkeli Polytechnic (Finnland) - Universität Lappland, Rovaniemi (Finnland) - Lappeenranta University of Technology (Finnland) - Universität Turku (Finnland, Int. Master-Programme) - Universität für Wirtschaft und Finanzen, St. Petersburg (Russland) - Taschkent State Technical University (Usbekistan) - Litauische Landwirtschaftliche Universität, Kaunas (Litauen) - Universität Vilnius, Humanwissenschaftliche Fakultät, Kaunas (Litauen) - Universität Lettland, Riga (Lettland, Int. Master-Programme) - Wirtschaftsuniversität Prag (Tschechische Republik) - Nikolaus-Kopernikus Universität Torun (Polen) - Akademie für Wirtschafts- und Humanwissenschaften, Lodz (Polen) - Università degli Studi di Roma Tor Vergata (Italien) - Università degli Studi di Genoa (Italien) - Università degli Studi di Bari (Italien) - Università degli Studi di Trento (Italien) - Universidad de Alicante (Spanien) - Universidad de Zaragoza (Spanien) - University of Dar es Salaam (Tansania) - University of Cape Town (Südafrika) - La Trobe University, Melbourne (Australien) - Macquarie University, Sydney (Australien) - University of Technology, Sydney (Australien) - Université Laval, Québec (Kanada) - DePaul University, Chicago (USA) - University of Illinois at Chicago (USA) - East China University of Science and Technology, Schanghai (China) und zur Universität Mersin, so dass interessierte Studierende zum nächsten Studienjahr erstmalig auch die Möglichkeit haben werden, im Rahmen des Sokrates-Programmes in die Türkei zu gehen. Eine gute Möglichkeit, in das Auslandsstudium hineinzuschnuppern bieten die jährlich in Mikkeli (Finnland) stattfindenden 3-wöchigen Sommerkurse, die zwischen Juni und September angeboten werden. Weitere Informationen zum Thema Auslandsstudienmöglichkeiten in Europa: Andrea Brückmann, Akademisches Auslandsamt, Raum A 212, Sprechstunden: Mo 15:00 17:00, Mi 11:00 12:00, Tel: Andrea Brückmann ш Vor 300 Jahren ließ Peter der Große St. Petersburg bauen. Man sieht es der goldenen Stadt nicht mehr an, dass diese wunderschöne Metropole aus dem damaligen Sumpfgebiet um die Newamündung in jahrzehntelanger Arbeit regelrecht herausgestampft wurde mit viel Schweiß und Tränen und riesigen Opfern an Menschenleben. Dieses Jahr feiert die Stadt nun ihren 300. Geburtstag. Ein freudiges Ereignis nicht nur für Hamburg, deren Partnerstadt St. Petersburg ist, sondern auch ganz besonders für die HWP. Denn seit nunmehr 7 Jahren hat die HWP eine intensive und freundschaftliche Kooperationsbeziehung mit der Staatlichen Universität für Wirtschaft und Finanzen in St. Petersburg. 7 Jahre Partnerschaft HWP FINEC Die FINEC, wie sie sich abkürzt, ist fast zehn mal so groß wie die HWP und residiert in der imperial anmutenden alten zaristischen Staatsbank mitten im Zentrum der Stadt. Anders als bei uns studiert allerdings ein großer Teil der FINEC- Studis im Abend- und Wochenendstudium. Die HWP-Professoren Abel und Burgbacher sind mit ihren BWL- bzw. Jurakursen, die sie in St. Petersburg jeweils in unseren Semesterferien anbieten, schon zu einer richtigen Institution an unserer Partneruni geworden. Aus Anlass des Geburtstages der Stadt haben wir zusammen mit der FINEC im April dieses Jahres in St. Petersburg ein Jubiläumssymposium durchgeführt. Bereits vor zwei Jahren hatten wir dort eine gemeinsame Tagung mit den Petersburgern durchgeführt. Schon damals gab es Baustellen noch und noch in der Stadt alles für das große Jubiläum im Jahr 2003, hieß es. Viel weniger aber waren die Baustellen auch dieses Jahr nicht geworden nun, es waren ja immerhin noch 6 Wochen Zeit bis zu dem großen offiziellen Ereignis. Alle, die wir trafen, nahmen es gelassen. Wichtiger ist das Menschliche. Russland und die EU Mit finanzieller Unterstützung durch die Stadt Hamburg waren dieses Jahr sechs Lehrkörpermitglieder und neun Studis der HWP aus unseren beiden internationalen Masterprogrammen vom April zu Gast an der FINEC.

8 HWP International 8 HWP MAGAZIN 3/2003 Mit den dortigen Professoren, Doktoranden und Studentent/innen haben wir zwei Tage lang mit Vorträgen und Diskussionen zu dem Thema Russland und die EU Wirtschaftliche und rechtliche Probleme vor und nach dem Eintritt der Russischen Föderation in die WTO gearbeitet. Ein ganz schöner Aufwand, wenn man bedenkt, dass alle Beiträge jeweils ins Deutsche oder ins Russische übersetzt werden mussten. Aber es hat sich gelohnt. Wir hatten interessante Diskussionen und herzliche persönliche Begegnungen. Die Vorträge werden übrigens noch im Laufe dieses Jahres in einem Tagungsband sowohl auf Deutsch als auch auf Russisch veröffentlicht. Als Westler schämt man sich fast ein bisschen, wenn man sieht, mit welch überschwänglicher Gastfreundschaft unsere russischen Gastgeber sich von unserer Ankunft am Flughafen bis zu unserer Verabschiedung an der Abflughalle um uns gekümmert haben. Nun, wir haben die Chance, von den Russen zu lernen. Die nächste gemeinsame Tagung ist für September 2004 geplant. Prof. Dr. Eberhard Liebau GATS und die Unis Philipp Wahnschaffe; Verteidigungsstrategien zurechtlegen. Unsere internationalen Verbindungen und der lebendige Austausch mit unseren ausländischen Partnerhochschulen sind uns lieb und teuer und wir ernten wohltuende Anerkennung dafür. Die Betonung und der Ausbau dieses Profilkennzeichens war von Anfang an ebenso unstrittig eine prioritäre Aufgabe des Profilbildungsprozesses an der HWP wie etwa die Sicherung des besonderen Hochschulzugangs und die Vertiefung der Interdiziplinarität. Um so wichtiger ist es, dass wir den gravierenden Wertewandel und die dramatische Veränderungsdynamik, die den Hochschulbereich international erfasst hat, aufmerksam zur Kenntnis nehmen. Als wir uns vor einigen Jahren manchmal widerstrebend angewöhnen mussten, unsere Studienangebote als Produkte zu bezeichnen und für die ersten zaghaften Controllingbemühungen der Behörde mit Produktbeschreibungen zu versehen, war uns zumindest diffus bewusst, dass wir uns aus der guten alten, von Humboldtschen Idealen geprägten Welt, in der Bildung fraglos ein öffentliches Gut war, hinausbewegten. Wie schnell und z.t. nachhaltig jedoch die unterschiedlichsten öffentlichen Güter zu international handelbaren Waren umgewertet werden würden, war wohl den wenigsten von uns einsichtig. Freilich müssen wir uns bei den heute möglichen Einsichten auch vor Vereinfachungen hüten. Die aktuelle Pisa - Diskussion zeigt auch, dass dem Staat nach wie vor im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit für den Bildungssektor gewichtige Verantwortlichkeiten zugewiesen werden. Andererseits muss gesehen werden, dass sich ein attraktiver und dynamisch wachsender Weltmarkt für Bildungsprodukte herausgebildet hat. Für kommerzielle Anbieter sind die Segmente höhere und Erwachsenenbildung sowie der Bereich Sonstiges (z.b. Sprachtests, Sprachschulen sowie Rekrutierungsund Akkreditierungsdienstleistungen) am interessantesten. Nicht zuletzt die Weiterentwicklung der I&K-Technologien und die international weiterhin wachsende Nutzung des Internet beflügeln die Schaffung neuer Bildungsangebote und -methoden, z.b. Distance und Global learning, Virtual universities (vgl. auch HWP-Magazin 2/03). Auch die über das Internet abgesicherte Etablierung des Englischen als globaler Wissenschaftssprache (Latein des 21. Jahrhunderts) ist nicht unerheblich für die Realisierung von Economies of Scale auf diesem Markt. Andererseits sorgen die leeren öffentlichen Kassen sowie die wissenschaftlichen und ideologischen Erfolge der Marktfundamentalisten unter den Ökonomen dafür, dass immer öfter kommerziellen Anbietern eine effizientere Versorgung der Bevölkerung mit universitärer Bildung zugetraut wird als dem Staat. Einstweilen gibt es allerdings noch erhebliche Handelshemmnisse auf diesem Markt, die vor allem darin bestehen, dass der Prozess der Umwertung der Bildung von einem öffentlichen Gut zu einer handelbaren Ware erst am Anfang steht. Für die weltweite Beseitigung von Handelshemmnissen ist seit 1995 die Welthandelsorganisation (WTO) mit ihrem speziellen Dienstleistungsabkommen GATS zuständig. Die Dienstleistungssektoren tragen zwar in entwickelten Industriestaaten weit über 50% zum Bruttoinlandsprodukt bei (in der EU über 70%), dennoch sind sie im internationalen Handel mit nur ca. 20% weit unterrepräsentiert. Für die Handelshemmnisse im Dienstleistungsbereich gibt es eine Vielzahl von gewichtigen Gründen, weshalb das GATS ein vergleichsweise vorsichtiges Liberalisierungsregime vorsieht, das Marktöffnungen nicht für alle WTO-Mitglieder obligatorisch einführt. Vielmehr wurde 1995 ein Verhandlungsprozess in Gang gesetzt, bei dem die einzelnen WTO-Mitglieder einerseits ihre Liberalisierungsforderungen an andere Mitglieder richten und andererseits zu Protokoll geben, über welche Marktöffnungen bei welchen Dienstleistungen sie zu verhandeln bereit sind. Das Verhandlungsfeld besteht aus 160 Sektoren, u.a. dem Bildungssektor. Die erreichten Verhandlungsergebnisse allerdings sind dann bindend und im Rahmen des Streitschlichtungsverfahrens des GATS quasi einklagbar ; sie können nicht mehr zurückgenommen werden. So bleibt aber zunächst im Dienstleistungshandel eine Fülle von Ausnahmen bezüglich der tragenden WTO-Prinzipien Nichtdiskriminierung und Reziprozität bestehen. Die jüngsten Angebote im Rahmen der aktuellen Verhandlungsrunde sind gerade vor wenigen Wochen eingereicht worden (zum Angebot der EU-Komission, die für die EU-Mitglieder federführend agiert, vgl.: pr290403_en.htm). Der EU-interne Klärungsprozess, der zu diesem Angebot geführt hat, ist zwar von einer breiten Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen worden, obgleich etliche NGOs diese Verhandlungen kritisch begleiten und auch das Europäische Parlament mehrfach mit den Vorschlägen der Kommission befasst wurde. Zum Bildungssektor werden keine Angebote unterbreitet; stattdessen heißt es: Die Mitgliedsländer behalten in vollem Umfang das Recht, über die jeweils als am sinnvollsten erachtete Organisation ihrer Bildungs-...systeme zu entscheiden. An anderer Stelle wird zum gesamten Bereich der öffentlichen Dienstleistungen betont, dass sie das Herz des Eu-

9 HWP International HWP MAGAZIN 3/ ropäischen Sozialmodells darstellten und dass die Europäische Kommission sich verpflichtet fühle, dass dies so bliebe (Nov. 2002). Auch für die Bearbeitung der Forderungen, die andere WTO-Mitglieder Ende letzten Jahres an die EU gerichtet haben, und die sich im Wesentlichen auf den Bereich Sonstiges beziehen, kann diese Stellungnahme als Verhandlungsrichtlinie gelten. Im Augenblick mag diese Versicherung beruhigend sein; allerdings sollte man die oben angedeutete Marktdynamik in ihrem Einfluss auf die Politik nicht unterschätzen: Das Thema wird weltweit von den Handels-, nicht von den Bildungsministerien traktiert; diese Ressorts stehen in enger Verbindung mit den schlagkräftigen Unternehmensverbänden, die um so hartnäckiger und professioneller arbeiten, je attraktiver ein Markt sich zu entwickeln verspricht. Hinzu kommt, dass die jüngere Geschichte der GATT/WTO-Verhandlungen eine Fülle von Beispielen aufweist, bei denen im Rahmen von sogenannten Paketlösungen sicher geglaubte Positionen aufgegeben wurden, um z.b. in anderen Bereichen Schlimmeres zu verhüten. So gesehen spricht einiges dafür, sich trotz der vollmundigen Versicherung der Kommission Verteidigungsstrategien zurechtzulegen. Veränderungen mit dem Hinweis auf die Überlegenheit überkommener und erprobter Strukturen ist sicherlich keine tragfähige Option; besser wäre es, den offensiven Ausbau der internationalen Hochschulkontakte auf Basis partnerschaftlicher Kooperation (im Rahmen der EU heisst das Förderung des Bologna-Prozesses ) fortzusetzen, so dass lebendige Universitäts-Netzwerke entstehen, die sich einem gesellschaftlichen Bildungsauftrag verpflichtet fühlen, der auch kulturelle und historische Besonderheiten der jeweiligen Gesellschaften berücksichtigt. Derart fundierte und international studierbare Angebote müssen den Wettbewerb mit global einheitlichen Hochschulprodukten, die mit Profitmotiven auf den Markt gebracht werden, nicht scheuen. Philipp Wahnschaffe Auslandserfahrung um die Ecke Nicht nur in England oder den USA können HWP-StudentInnen Auslandserfahrung an Partneruniversitäten machen. Auch zur Universität Torun (Thorn) im Nachbarland Polen hat unsere Hochschule beste Beziehungen. 16 HWPlerInnen waren für eine Woche zu Besuch in der Stadt an der Weichsel. Ihr Fazit: Torun ist nicht nur eine Reise wert, sondern auch für ein Auslandsstudium hervorragend geeignet. Würde man unter unseren Kommilitonen nachfragen, wie viele von ihnen überhaupt wissen, dass die HWP in Torun eine Partneruni hat, würden wahrscheinlich manche zum ersten Mal den Namen der Stadt hören. Schade eigentlich, denn unsere Gruppe hat nur positive Erfahrungen gemacht. Das lag wohl auch an der fachkundigen Begleitung, die sich vor Ort bestens auskannte: Torun ist die Heimatstadt von zwei Mitreisenden, die beide die letzten zwei Semester an der HWP verbracht haben. Sie kümmerten sich um die Koordinierung der zahlreichen Termine und versorgten uns mit wertvollen Insider-Tipps. Ohne sie wäre die Reise sicher nicht ein so schönes Erlebnis geworden. Nach zwölfstündiger Busfahrt erreichten wir am Montagmorgen gegen sieben Uhr das Ziel. Vom Hotel, in der Nähe der Innenstadt gelegen, waren wir spontan begeistert ein Neubau und alle hatten Einzelzimmer. Mittags ging s dann zur Uni, wo wir in einem Vortrag Wissenwertes über die Hochschule erfuhren. Mit Studenten ist sie eine der größten Hochschulen Polens und Torun mit Einwohnern eine typische Studentenstadt. Allerdings wurde uns auch kein geschöntes Bild gezeigt: So haben leider nur sehr wenige polnische Studenten die Möglichkeit, während ihres Studiums ins Ausland zu gehen pro Semester etwa 160. Bei den meisten scheitert s am Geld das Erasmus-Stipendium reicht nicht für s teure Ausland. Und schwierig ist es auch, nach dem Abschluss einen Job zu finden, denn die Arbeitsmarktlage in Polen ist noch schlechter als in Deutschland. Ein Höhepunkt unserer Reise war die Teilnahme an einer Deutschstunde in einer polnischen Schule. Die Schüler konnten schon sehr gut Deutsch, obwohl sie erst ein Jahr Unterricht hatten. Jeder von uns wurde von einem Schüler interviewt, der dann unsere Antworten der Lehrerin wiedergeben musste. Für manche von uns war es wohl ein Déjà-vu-Erlebnis, mal wieder in einem Klassenraum zu sitzen. Und vielleicht haben ja auch unsere jungen Gastgeber etwas dabei gelernt. Prof. Justynski, der in Torun Europäisches Recht lehrt, hielt später einen Vortrag über die Beziehungen Polens zur EU. Nachmittags wartete ein Besuch im Ethnographischen Museum auf uns, wo wir sehen konnten, wie die Menschen vor tausend Jahren in Torun und Umgebung lebten. Abends hatten wir dann Gelegenheit, bei einem gemeinsamen Essen mehrere angehende Austauschstudenten kennen zu lernen, die das nächste Semester an der HWP verbringen möchten und die wir dann wiedersehen werden. Zuletzt stand noch eine kurze Reise zu den Sternen in der Toruner Sternwarte auf dem Programm. Und mindestens fünf Sterne hätte das Menü verdient, das uns abends auf der Terrasse eines Privathauses mit herrlichem Blick auf die Weichsel serviert wurde: Eine Teilnehmerin, deren Eltern in Torun leben, hatte uns zum (wahrhaft krönenden) Abschluss der Reise in das Haus ihrer Eltern eingeladen. Heimwärts ging es natürlich nicht, ohne zuvor noch einmal mit einem kleinen Ausflugsdampfer über die Weichsel geschippert zu sein. Und das Resümee? Alles bestens das Wetter war spitze, das Klima unter allen Mitreisenden hätte besser nicht sein können und die Stadt ist wirklich schön. Manche fühlten sich an Lübeck erinnert kein Wunder, dass die Verfilmung von Thomas Manns Lübeck-Roman Die Buddenbrooks in Torun gedreht wurde. Unser herzlicher Dank gilt dem Leiter des Akademischen Auslandsamtes, Herrn Peter Timmann, der uns diese Reise ermöglicht hat und viel Arbeit und Energie in die Vorbereitung und Durchführung investierte. Und ein ganz besonderes Dankeschön haben Agnieszka Pawlowska und Dominika Wisniewska verdient, die beiden Studentinnen aus Torun, die die Tour erst zu diesem Vergnügen gemacht haben. Christoph Schröder/Sylvia Wzietek HWPlerInnen an der Weichsel Torun ist eine Reise wert

10 HWP International 10 HWP MAGAZIN 3/2003 Weltpolitik gestalten Die SimulationsteilnehmerInnen aus dem MiBA und Euromaster Fiktion oder Wirklichkeit? Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle. Mein Name ist Dr. Ahmad Chalabi, Vorsitzender des Irakischen Nationalkongresses, nach Wunsch der US- Administration zukünftiger Präsident des Irak. Über 50 Jahre habe ich im Exil gelebt, dabei die eine oder andere Bank in den Ruin getrieben sowie mit mäßigem Erfolg versucht, den Diktator Saddam Hussein militärisch zu vertreiben. Dies ist uns nun mit Hilfe unserer amerikanischen Freunde gelungen, Allah sei Dank. Ähnliche fiktive Statements, begleitet von Debatten um imaginäre Konflikte und Allianzen, waren während der ersten drei Mai-Wochen laufend in den Unterrichtsräumen und den Fluren der HWP zu hören und wurden von dem einen oder anderen nicht eingeweihten Kommilitonen der beiden Studiengänge EuroMaster und MiBA mit ungläubigem Kopfschütteln betrachtet. Der Grund für dieses etwas ungewöhnliche Verhalten war eine Computersimulation, die in dem Kurs International Relations of the Middle East von Dr. Andrew Vincent angeboten wurde. Dr. Vincent unterrichtet an der Macquarie University in Sydney International Relations und ist, durch den DAAD gefördert, für ein Semester als Gastdozent an die HWP gekommen. Eine Besonderheit seines Unterrichts besteht in einem von ihm entwickelten computergestützten Rollenspiel, welches die internationalen Beziehungen des Mittleren Ostens simuliert (für nähere Informationen siehe: edu.au/mec/sim/). Zu Beginn wurde der Kurs in kleine Gruppen aufgeteilt, die jeweils einen politischen Akteur wählen konnten. So waren neben dem oben bereits erwähnten Chalabi Schröder, Bush, Bin Laden und selbst Hussein vertreten. An der Partnerhochschule in Sydney fand eine ähnliche Gruppeneinteilung statt, so dass nach kurzer Einführung nahezu sämtliche zeitgenössischen religiösen und politischen Persönlichkeiten des Mittleren Ostens vertreten waren. Ziel war es nun, seinem Charakter zunächst in Form eines kurzen Rollenprofils ein Gesicht zu geben und während der folgenden drei Wochen die jeweiligen Interessen möglichst realistisch gegenüber den anderen Mitspielern zu vertreten. Die Kommunikation fand dabei über die von Dr. Vincent bereitgestellte Internet-Software statt, die sowohl ein - sowie ein Chat- Programm umfasste. Ferner war es über die Internet-Seite der Simulation möglich, die anderen Profile zu studieren sowie sich über aktuelle Neuigkeiten, bereitgestellt von Medien-Spielern, zu informieren. Das Geschehen wurde von Dr. Vincent und zwei anderen Controllern in Sydney überwacht, die zu Beginn ein hypothetisches Szenario bereitstellten, auf das es zu reagieren galt. Darauf aufbauend wurden, wie in internationaler Diplomatie üblich, Allianzen geschmiedet und Intrigen gesponnen. Dies ließ sich nur erfolgreich realisieren, wenn die eigenen Stärken und Schwächen sowie die der Mitspieler umfassend recherchiert wurden. Dabei dauerte es nicht lange und der spielerische Ehrgeiz hatte jeden von uns erfasst. Wissensvermittlung und das Erfassen von Zusammenhängen bekam durch die Simulation einen ganz neuen Charakter. Bestrafung für mangelhafte Recherche und Leistung erfolgte mithin nicht primär über eine unbefriedigende Note, sondern durch den Missmut der anderen Spieler. Als Höhepunkt wurde am Anfang der dritten Woche eine internationale Telefonkonferenz mit allen Akteuren zwischen der australischen Universität und der HWP abgehalten. Im Stil eines internationalen politischen Gipfels wurden vorbereitete Statements abgegeben, über diese gestritten und Ergebnisse produziert. Dr. Vincent, der auf eine zehnjährige Simulationserfahrung mit diversen Hochschulen zurückblicken kann, betonte den besonderen Charakter der Konferenz, da die Studierenden über Länder- und Simulationsgrenzen hinaus persönlich in Kontakt treten könnten. Prof. Dr. Voegeli, Leiter des Masterstudiengangs Europastudien, hat vorgeschlagen, die Simulation auch in anderen Kursen, wie z.b. EU und die Osterweiterung und mit anderen Partnerhochschulen einzusetzen. Im Hinblick auf den Ausgang der Simulation lassen sich leider nur wenig Erfolge vermelden. Anstatt mit gemeinsamen Kräften für eine Verbesserung der politischen Situation zu sorgen sowie friedliche Visionen umzusetzen, haben es auch die Studierenden nicht geschafft, existierende Differenzen zu beseitigen. Vielleicht wäre hier ein wenig mehr Fiktion von Vorteil gewesen? Tobias Groß Berliner Luft......wollten 13 Studierende des Master für Europastudien einmal live erleben: Im Mai zogen sie also aus, um für drei Tage die Regierungshauptstadt zu erkunden. Zusammen mit dem Programmverantwortlichen, Prof. Dr. Wolfgang Voegeli, den Koordinatorinnen des Studiengangs und dem australischen Gastprofessor Andrew Vincent machten sie sich auf den Weg zum legendären Bahnhof Zoo. Von dort ging es dann per Bus, vorbei an den historischen und neuen Prachtbauen, zur Backpacker-Unterkunft am Prenzlauer Berg. Einquartiert in Mehrbettzimmer kam ziemlich schnell ein familiäres um nicht zu sagen kommunenartiges Gefühl auf. Das Auswärtige Amt stand als erstes auf unserer Besichtigungstour und einen Einblick in die Aufgabenfelder erhielten wir durch den Kurzfilm Das Auswärtige Amt 24

11 HWP International HWP MAGAZIN 3/ Stunden im Einsatz. Im Anschluss daran diskutierten wir mit Mitarbeitern des Auswärtigen Amts ganz aktuell über eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU sowie über den Konvent. Eine Karriere im Auswärtigen Amt steht nach diesem Besuch jedoch nicht an erster Stelle unserer Zukunftspläne darüber waren wir uns alle einig. Nach drei Stunden anstrengender Vorträge und Diskussion erholten wir uns am Ende des Tages in einem Biergarten bei lauer Frühlingsluft von dem ersten aufregenden Tag. Sicherheitscheck Am nächsten Tag ging es zunächst zum Deutschen Dom, in dem sich z. Zt. eine Ausstellung über die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland befindet. In 45 Minuten bekamen wir einen Überblick über die Anfänge des Deutschen Parlamentarismus und seine Entwicklung im Kaiserreich sowie in der Weimarer Republik, aber auch über das Ende der parlamentarischen Demokratie in der Zeit des Nationalsozialismus. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Paul-Löbe-Haus, dem Domizil für Abgeordnete, wo wir einen gründlichen Sicherheitscheck durchlaufen mussten, bevor uns Krista Sager, die Vorsitzende der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, herzlich empfangen konnte. Um uns einen kurzen Einblick in das Leben eines Politikers/einer Politikerin zu geben, beschrieb Krista Sager uns einen typischen Arbeitstag, der vor allem in einer Sitzungswoche durch einen dichtgedrängten Tagesablauf geprägt ist. Wie gut, dass es im Hintergrund Heinzelmännchen gibt, die sich um die Routinearbeiten sowie die Vor- und Aufbereitung der relevanten Themen kümmern. Das Gespräch mit Frau Sager führte immer wieder auch zu tagespolitischen, aktuellen Diskussionen und es war überaus interessant, einen kurzen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Die Trivia Night Frisch gestärkt nach einem Mittagessen in der Besucherkantine des Paul-Löbe-Hauses ging es dann zur Kuppelbesteigung des Reichstags. Gut, dass wir angemeldet waren und nicht in der kilometerlangen Schlange warten mussten. Der großartige Blick über Berlin belohnte alle, die schon erste Ermüdungserscheinungen zeigten. Danach ging es zur australischen Botschaft, wo uns die Australische Botschafterin empfing und uns von den wirtschaftlichen Interessen Australiens in Europa berichtete. Gerne beantwortete sie unsere Fragen überaus diplomatisch natürlich, wie es sich schließlich für eine Botschafterin gehört. Anschließend wurden wir in die Bar der Botschaft eingeladen und der gemütliche Teil des Tages konnte beginnen. Wer bisher noch keinen Aussi kennen gelernt hatte, bekam nun die Gelegenheit festzustellen, dass sie ein fröhliches und gastfreundliches Volk sind, wenn sie sich auch standhaft weigerten, uns bei ihrer Trivia-Night eine Art Trivial-Pursuit mit Gruppendynamik gewinnen zu lassen. Ein langer und interessanter Tag ging mit einem Bummel über den Kurfürstendamm zu Ende und danach brauchten einige dringend ihren Schlaf oder auch Ruhe wie auf einem Friedhof. An unserem letzten Tag stand mittags dann die Besichtigung des ehemaligen KZ Sachsenhausen auf dem Programm. Wir erhielten eine Führung mit eindrucksvollen Berichten. Mit leicht bedrückter Stimmung verließen wir das Gelände. In den restlichen Stunden, die uns bis zur Abreise blieben, besichtigte ein Teil der Gruppe das Pergamon Museum auf der Museumsinsel. Der Pergamonaltar und sein Skulpturenfries zählen zu den Meisterwerken hellenistischer Kunst und zeigen den Kampf der Götter mit den Giganten. Der Rest der Gruppe begab sich zum Mauermuseum am Checkpoint Charlie mit seiner umfangreichen Ausstellung über die ehemalige DDR. Zum Abschluss wurde der Skulptur von Marx und Engels schnell noch der geradezu obligatorische Besuch abgestattet, bevor wir uns dann wieder auf den Weg nach Hamburg machten. Petra Wolfrum, Matthias Kreuzeder (Studierende des Master für Europastudien) Der Euromaster in Berlin Erfolgsbedingungen für Joint Ventures Das Projekt Joint Ventures in Transformationsländern untersucht die ökonomische Bedeutung, die Risiken und die Erfolgsbedingungen von Unternehmenskooperationen mit deutscher Beteiligung. Hierbei konzentriert sich die Untersuchung auf die ehemals sozialistischen Länder Polen, Litauen, Russland (Region St. Petersburg) und Ungarn. Gegenstand dieser Untersuchung sind ausnahmslos deutsche Unternehmen, die in den beschriebenen Transformationsländern Joint Ventures (deutsche Muttergesellschaft, östliche Muttergesellschaft und gemeinsames Joint Venture), oder Unternehmenskooperationen (deutsches Unternehmen mit Kapitalbeteiligung am östlichen Unternehmen) betreiben, und deren östliche Partner. Wie bereits im HWP Magazin 01/03 beschrieben, gliedert sich der allgemeine Ablauf dieser Untersuchung in drei Bereiche: 1. Die Aneignung und Analyse von Basiswissen in den für die Untersuchung relevanten Themenbereichen 2. Die Hypothesenbildung auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse und die empirische Untersuchung (Experteninterviews in den deutschen Unternehmen und den Partnerunternehmen in den jeweiligen Transformationsländern) 3. Die Analyse der gewonnenen Daten Die Interviews mit den Unternehmen in den Transformationsländern sind in der Zeit von Februar bis März 2003

12 HWP International 12 HWP MAGAZIN 3/2003 durchgeführt worden und wurden durch die finanzielle Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Edmund-Siemers-Stiftung ermöglicht. Die Suche nach geeigneten deutschen Unternehmen, die ein Joint Venture in den betreffenden Ländern betreiben, sollte auf den norddeutschen Raum beschränkt werden. Hierzu kontaktierten wir sowohl staatliche wie nichtstaatliche Stellen. Die durch die Recherche gewonnenen Unternehmenslisten wurden hinsichtlich der Projektanforderungen überprüft und zu einer Gesamtliste zusammengeführt. Die Kontaktaufnahmen mit den entsprechenden Unternehmen fand telefonisch statt. Hinsichtlich der vor Ort durchgeführten Untersuchungen war die Zusammenarbeit mit den Partneruniversitäten in Polen, Litauen und Russland unterschiedlich ausgeprägt. Aufgrund der geringen Kooperationsbereitschaft der Partneruniversität in Litauen und das Fehlen einer Partneruniversität in Ungarn, waren die HWP-Studenten in diesen Ländern im Wesentlichen auf sich gestellt. Im Gegensatz hierzu war die Betreuung der HWP-Studenten durch die Partneruniversitäten in Polen und Russland vorbildlich. So konnten wir in diesen Ländern jederzeit auf die Hilfestellung bei der Kontaktaufnahme mit den Unternehmen und die Bereitstellung von Dolmetschern zurückgreifen. Darüber hinaus förderten diese Partneruniversitäten den Kontakt zu den einheimischen Studenten. So war es für die Studenten der HWP möglich, auch einen Einblick in das kulturelle Leben des Gastlandes zu gewinnen. Hierdurch entstanden Verbindungen, die über die Dauer des Projektstudiums hinaus gehen werden. Die Experteninterviews mit den Vertretern der Partnerunternehmen und den Managern der Joint Ventures waren sehr informativ und bilden die Grundlage für die zur Zeit laufende dritte Phase des Projektes. Sie beinhaltet die Auswertung der empirischen Untersuchung hinsichtlich der Erfolgsbedingungen von Joint Ventures in diesen Transformationsländern. Grundlage für diese Auswertung sind die Hypothesen, die dem erarbeiteten Interviewleitfaden zu Grunde liegen und den Themenbereichen Rahmenbedingungen, Führung und Organisation, Strategien, Ziele und Motive, Finanzierung, Beteiligung und Verträge, Human Resource Management sowie Kultur und Wettbewerb zugeordnet sind. Bei den durchschnittlich zwei Stunden dauernden Interviews zeigten sich die Interviewpartner außerordentlich kooperativ. Lediglich bei den Fragen nach unternehmenssensiblen Daten, wie die Unternehmensumsätze und -gewinne und deren Verteilung war bei einigen Interviewpartnern eine gewisse Reserviertheit zu verzeichnen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind in einer Veranstaltung im Juni innerhalb der HWP veröffentlicht worden. Hierzu wurden auch die Vertreter der Unternehmen eingeladen, die an der Untersuchung teilgenommen haben. Andreas Herrmann EuroMaster vor der Akkreditierung Im April als auslandsorientierter Studiengang vom DAAD in die Förderung aufgenommen, im Sommer 2001 aus dem Boden gestampft, im Herbst 2001 mit einer Gruppe von 22 Studierenden begonnen ist der Master für Europastudien schon zu einem Markenzeichen der HWP geworden: wird tausendfach angeklickt und die Informationsverteilung per musste schon automatisiert werden. Der EuroMaster hat eine erfreuliche Anziehungskraft entwickelt. Bewarben sich im ersten Durchgang 48 Studierende auf 50 Studienplätze, von denen 29 angenommen wurden und 22 das Studium tatsächlich antraten, waren es im zweiten Durchgang schon 116 Bewerber und Bewerberinnen, von denen 51 angenommen wurden und 37 das Studium antraten. In diesem Mai lagen allein für die 25 Studienplätze für Ausländer schon 113 Bewerbungen vor. Ziel des Euromaster-Studiengangs ist die gemeinsame Ausbildung und Spezialisierung von deutschen und ausländischen Studierenden im Themenfeld der Europaforschung. Den Studierenden werden umfassende Kenntnisse der Wirtschafts-, Politik- und Rechtssysteme der EU und exemplarische Kenntnisse über Mitgliedsländer vermittelt. Die thematischen Schwerpunkte, die durch die Modulstruktur abgebildet werden, sind Europäische Integration, Arbeitsund Sozialbeziehungen in der EU, die EU in der Weltordnung sowie Migration und interkulturelle Beziehungen. Diese Ziele werden ergänzt durch die Vermittlung und Förderung von Sprachfähigkeiten (Englisch und Deutsch) sowie interkulturellen Kompetenzen. Die Ausbildung zielt auf eine berufliche Aktivität im Bereich der wissenschaftlichen Politikberatung und Tätigkeiten bei Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, Industrie- und Arbeitgeberverbänden, etc, aber auch bei europäischen und internationalen Organisationen, Ministerien und transnationalen Unternehmen. Praktische interkulturelle Kommunikation findet nicht nur in den Veranstaltungen und Arbeitsgruppen statt. Über eine Vielzahl von sozialen Aktivitäten und Exkursionen ergeben sich intensive soziale Kontakte. Die Exkursion nach Brüssel ist inzwischen zum festen Bestandteil des Programms geworden. Ein Besuch in Berlin (s. besonderen Artikel) soll zukünftig ins erste Semester verlagert es werden. Auslandspraktika und Auslandsstudium sollen den deutschen Studierenden die gleichen Erfahrungsmöglichkeiten bieten, die ihre ausländischen Mitstudierenden in ihrem Studium an der HWP in Hamburg haben. Zur Kommunikationsfähigkeit gehört auch der Fremdsprachenerwerb. Englisch ist für alle Studierenden verpflichtend. Darüber hinaus ermöglicht die Kooperation mit der VHS und dem Fremdsprachenzentrum der Universität Hamburg auch das Erlernen anderer Sprachen. So können ausländische Studierende, die bereits über hervorragende Deutschkenntnisse verfügen, eine andere Fremdsprache erlernen. Dasselbe gilt für Deutsche mit ausgezeichneten Englischkenntnissen. Was in dürren Worten kurz dargestellt als selbstverständliches Angebot einer kleinen Universität erscheint ist jedoch

13 HWP International HWP MAGAZIN 3/ Chancen für Umweltpolitik Die zweite Frage hatte eher umweltpolitische Relevanz. Inwieweit können die Abkommen des GATS umweltpolitische Maßnahmen fördern oder verhindern und welche Möglichkeiten existieren für eine sinnvolle Umweltpolitik? Dies habe ich vor allem hinsichtlich des Energiesektors untersucht. Dieser Sektor spielt eine große Rolle in der Belastung der Umwelt und eine Veränderung der Nutzung bzw. Produktion von Energie wäre wünschenswert, um die Umweltbelastung zu vermindern. Dafür ist ein gewisses Maß an staatlicher Regulierung erforderlich, um Anreize für die Veränderung der Produktion (Subventionierung von umweltfreundlicher bzw. regenerativer Energie) und Konein außerordentlicher Kraftakt gewesen. Weitere Anstrengungen sind notwendig. Inhalte und didaktische Formen aber auch die Studiengangsorganisation bedürfen der weiteren Überarbeitung. Gleichwohl glaube ich, dass wir alle, die diesen Studiengang aufgebaut haben, am 21. und der Gutachtergruppe im Rahmen des Akkreditierungsverfahrens einen gut organisierten, inhaltlich fundierten und auch von der Berufsperspektive attraktiven Studiengang vorstellen konnten. Die Entscheidung über die Akkreditierung fällt im September Zum letzten Mal? Es könnte sein, dass dies das letzte Mal war, dass wir mit dieser Schnelligkeit und Wendigkeit zeigen konnten, wie leistungsfähig und innovativ eine Universität sein kann. In der vom Senator gewünschten neuen Organisationsform mit zwei weiteren übergeordneten Ebenen und einer deutlichen Distanz zwischen Verwaltung und Lehrenden, wie sie an der Universität Hamburg empirisch wahrgenommen werden kann, ist von vornherein absehbar, dass ein derartiges Engagement nicht mehr aufgebracht werden wird. Wäre die HWP 2001 schon in die Universität Hamburg integriert worden, wäre mir angesichts der zum Ausdruck gebrachten Gegensätze in der Universitätskultur und angesichts der ebenfalls zum Ausdruck gebrachten mangelnden Kollegialität in den entsprechenden Fachbereichen der Universität Hamburg sehr zweifelhaft gewesen, ob ich die notwendige Kooperation aller Personen und Gremien überhaupt und, wenn ja, rechtzeitig erhalten hätte. Bei solchen Zweifeln wäre mir der Arbeitsaufwand für das Schreiben eines umfangreichen DAAD-Antrags sinnlos erschienen. Hamburg hätte diesen EuroMaster heute mit Sicherheit nicht, damit auch nicht die DAAD-Förderung von Euro und die zusätzliche Attraktivität für ausländische und inländische Studierende genauso wenig. Prof. Dr. Wolfgang Voegeli Praktikum beim WRI Der Diplom-VWLer Mamadou Diarrassouba hat Ende letzten Jahres ein sechsmonatiges Praktikum beim World Resources Institute (WRI) in Washington absolviert. Dem HWP Magazin berichtet er von seiner Zeit in den USA. Insgesamt hat die WRI sieben Programme, die unabhängig voneinander arbeiten und versuchen, ihren Beitrag zur Minderung der Umweltprobleme zu leisten. Ich wurde in dem Programm Institutions and Governance (IGP) eingesetzt. Innerhalb des IGP gab es vier laufenden Projekte: ein Projekt über die Mekong-River Länder (REPSI); die Access- Initiative, welche die Vernetzung von unterschiedlichen NGOs im Süden und Norden untersucht und eine effizientere Koordinierung von deren Arbeit ermöglichen soll; das Afrika-Projekt, das sich mit der Demokratisierung und Dezentralisierung der natürlichen Ressourcen in Afrika, der Partizipation der Zivilgesellschaft in diesen Dezentralisierungsprozessen sowie der Institutionalisierung dieser Partizipation beschäftigt; sowie das Projekt International Financial Flows and Environment, das sich mit den Auswirkungen von Finanzzuflüssen und Investitionen auf die Umwelt und die soziale Strukturen der betroffenen Regionen auseinandersetzt. Ich habe mich sehr schnell entschieden, am letzteren Projekt mitzuarbeiten. Hintergrundrecherche zum GATS Zunächst erhielt ich eine generelle Einführung in die verschiedenen Bereiche des Institutes. Bereits am Anfang meines Aufenthalts reiste das Team zusammen nach West Virginia, um in einem verlängerten Arbeitswochenende den diesjährigen Schwerpunkt des Programms zu diskutieren. Dabei wurde auch über meinen engeren Aufgabenbereich diskutiert und die an mich gestellten Erwartungen formuliert. Meine Aufgabe bestand hauptsächlich aus der Hintergrundrecherche zu den Auswirkungen einer Ausdehnung des General Agreement on Trade in Services (GATS), ein Abkommen der World Trade Organization (WTO). Dabei habe ich Auswirkungen bei der Liberalisierung des Dienstleistungssektors untersucht. Deshalb habe ich zunächst die allgemeine Entwicklung des GATS unter die Lupe genommen und mich dann mit den aktuellen Verhandlungen (GATS 2000) im Rahmen der Vertiefung bzw. Ausdehnung des GATS auseinandergesetzt. Dann habe ich mich mit Auswirkungen der Ausdehnung des GATS auf die Sektoren Energie und Wasser auseinandergesetzt. Dabei habe ich mir die Auswirkung der Privatisierung von Energie und Wasser auf die Versorgung der Bevölkerung vorgenommen. Im Mittelpunkt stand die Frage nach der Sozialverträglichkeit des GATS, wobei dieses Problem in den Entwicklungsländern besonders schwerwiegend ist. Mamadou Diarrassouba; Einblicke in die Arbeit von NGOs gewonnen

14 Aus den Masterprogrammen 14 HWP MAGAZIN 3/2003 sum zu schaffen. Diese staatliche Regulierung könnte allerdings durch das GATS gestört oder sogar beendet werden, da staatliche Einflussnahme als Diskriminierung von Produzenten interpretiert werden kann. Der dritte Teil meiner Arbeit hat sich dann damit beschäftigt, wie eine soziale und umweltverträglichen Privatisierung ermöglicht werden kann. Die (Zwischen-)Ergebnisse meiner Forschung habe ich in regelmäßigen Präsentationen vorgestellt. Dabei habe ich sowohl über den Stand der Diskussionen innerhalb des GATS als auch über das GATS informiert sowie meine Position zur notwendigen Fortsetzung staatlicher Umweltpolitik vertreten. Meine Tätigkeit am WRI bestand jedoch nicht nur aus reiner Schreibtischarbeit, sondern war durch eine intensive Zusammenarbeit mit anderen Non-governmental Organisations (NGO), die im Bereich des GATS aktiv sind, gekennzeichnet. Ich habe außerdem an mehreren Konferenzen und Tagungen (Jahrestagung der World Bank und IMF) teilgenommen. Dabei habe ich einen Einblick in die Arbeitsweise der verschiedenen NGOs sowie die bestehenden Formen der Zusammenarbeit gewonnen. Auch die Rolle und Bedeutung von NGOs in den Debatten um Globalisierung und Privatisierung, sowie ihre Stellung zu den führenden, internationalen Organisationen der Weltwirtschaft Weltbank, IWF und WTO sowie ihre Strategien und Argumentationsweisen wurde mir durch meine Tätigkeit klarer. Insgesamt ist mein Praktikum am WRI als äußerst erfolgreich zu bewerten. Ich habe sowohl inhaltlich, im Themenspektrum Privatisierung und Umwelt viel gelernt, als auch tiefe Einblicke in die Arbeitsweise einer großen NGO erhalten. Mamadou Diarrassouba Was wird da studiert? BWL mit VWL, Soziologie und (Sozial-)Pädagogik, Agrarwissenschaften, Kultur- und Medienwissenschaft... Hoch kombinierungsfähig, multikulturell, leistungsintensiv und buntgemischt das sind der Master in Gender und Arbeit, die Studierenden und das Fächerangebot. Alles geht, irgendwie. Hier vereinigen sich die verschiedensten Studien-Backgrounds, Persönlichkeiten sowie Altersspektren. Das ist fast spiegelbildlich zum Studieninhalt, viel Alltägliches wird neu beleuchtet und bekommt neue Wertigkeit zugeschrieben. Gender zu studieren, ist persönlich und gesellschaftlich zugleich. Viele der Studierenden haben sehr persönliche Gründe, sei es privat oder beruflich, sich mit Gender-Themen zu befassen. Genauso wie hier unterschiedlichste Lebensläufe erfolgreich und motiviert harmonisieren, versucht Gender verkrustete Normen der Geschlechtlichkeit aufzuknacken, um neu zu denken und zukünftige Potenziale, die durch aktuelle Konstellationen brach liegen, zu entschleiern. "Ich habe in einem Zentrum gearbeitet, in dem geschlagene und vergewaltigte Frauen aufgefangen worden sind. Männergewalt war dort natürlich ein Thema. Da habe ich mich immer gefragt, wie es dazu kommt, und versucht, dies zu hinterfragen, und auch meine eigene Geschichte zu durchleuchten. Ich fühlte mich doch sehr auf der Seite der Frauen, doch war da auch der 'Konflikt', dass ich ein Mann war. Das war einer der Gründe, warum ich Geschlechterverhältnisse studieren wollte." Gender Mainstreaming, Doing Gender, (De)Konstruktivismus 20 StudentInnen des Masterstudienganges Gender und Arbeit stellen sich seit dem vergangenen Wintersemester diesem Kaleidoskop an Begriffen. Der (Ein- )Blick in die aktuellen Geschlechterdebatten ist nicht immer einfach und wirft oftmals eine Reihe von Fragen auf. Was bedeutet etwa die Rede von der Dekonstruktion der Geschlechter? Sind Frauen nun keine Frauen, Männer nun keine Männer mehr? "Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern hat mich schon immer interessiert. Vor allem im Berufsleben, wo ich immer wieder bemerkte, dass ich mich irgendwie nach einem gewissen Kodex zu verhalten hatte. Ich konnte einfach nicht ich selbst sein." Gender das Multitalent Biologisch gesehen gibt es Männer und Frauen ganz einfach. Bei Nachfrage, was denn nun Männlichkeit bzw. Weiblichkeit sei, hapert es oft mit den Antworten und nicht selten wimmelt es nur so an Klischee bedienenden Zuschreibungen von Fähigkeiten: Die einen sind eben technisch versierter und die anderen von Natur aus fähiger, Kinder zu erziehen und den Haushalt zu führen. Ganz einfach, oder? Der aus dem angloamerikanischen kommende Begriff Gender bereitet dieser Naturalisierung von Geschlecht ein Ende. Gender meint soviel wie soziales Geschlecht oder Geschlechtsidentität und unterscheidet sich somit von Sex, dem biologischen Geschlecht. Anschaulich macht er aus Männern und Frauen soziale Entwürfe, die ähnlich dem Zeitgeist Strömungen und dem gesellschaftlichen Geschehen unterworfen sind. In diesem Sinne lenkt Gender den Blick weg von den körperlichen Unterschieden hin zu den sozial hervorgebrachten Differenzen. Willkommen im Genderland Die Frage, die sich uns im vergangenen Semester immer wieder stellte, ist: Wie wird Geschlecht hergestellt wie kommt es, dass wir uns als Frauen oder Männer begreifen? Gemäß des sozialkonstruktivistischen Ansatzes des Doing Gender ist die Geschlechtsidentität nicht bloßer Effekt der jahrhundertelangen scheinbar so natürlichen und unhinterfragten Einteilung in männlich und weiblich, sondern Ausdruck eines aktiven Tuns. Beginnend am frühen Morgen, wenn wir uns aus der Nachtwäsche schälen, legen wir ein

15 Aus den Masterprogrammen HWP MAGAZIN 3/ die dann bei den Kooperationspartnern produktiv eingesetzt werden. Der Erfolg des Projektes hängt daher nicht nur von den Dozenten und Studierenden der HWP ab, sondern auch davon, ob geeignete Kooperationspartner gefunden werden. Der Kooperationspartner muss nicht nur eine sinnvolle und in zwei Semestern lösbare Aufgabe bieten, sondern er muss vor allem bereit sein, die Studierenden in zahlreichen Gesprächen und Mail-Kontakten bei der Definition der Aufgabe, der Identifizierung der relevanten Daten, der Begeschlechtsbedingtes Kleid ab und reiben uns dann unter der Brause mit einem markanten Männer- oder Frauenduschgel ein. Mit Aktenkoffer oder Handtasche ausgestattet, blicken wir dann dem geschlechtlich durchorganisierten Arbeitsalltag entgegen. Egal in welchem Berufszweig Mann oder Frau tätig ist der Euro zählt nicht nur allein! Arbeitsleistung, Kleidung und Verhalten werden sowohl geschlechtsspezifisch inszeniert als auch bewertet. Für Männer und Frauen bedeutet dies, einer ständigen Gradwanderung unterworfen zu sein, denn was einem Chef gefällt, kann gleichwohl zu Diskrepanzen mit einer Chefin führen. Gender ist omnipräsent Als inderdisziplinäres Studium angelegt, kooperiert die HWP mit der Uni HH, der Ev. FH. Des Rauhen Hauses und der HAW. Während das sogenannte Kernprogramm aus Seminaren an der HWP, der HAW und der Ev. FH besteht, öffnen diverse Fachbereiche der Uni HH ihre Kurse, welche wir im Rahmen des Zusatzangebotes belegen können. Letzteres ermöglicht es uns, eine große Anzahl an Fachbereichen kennen zu lernen und den Gender Diskurs aus deren Sichtweise zu beleuchten. Zeit hat man (nie), es sei denn der Master nimmt sie sich Jedoch ist dieses über die HWP-Grenzen hinaus angelegte Studium nicht nur aus dem Blickwinkel der uns angebotenen Vielfalt an Seminaren zu betrachten. Die oftmals langen "Ich habe in einer Organisation gearbeitet, die finanzielle Hilfsmittel an Dritteweltländer vermittelte. Gelder kamen oft nicht da an, wo sie hin sollten. Speziell Frauenprojekten, wurde einfach das Geld aus der Hand genommen, um z.b. Waffenkäufe zu finanzieren." Wegstrecken und das Zurechtfinden an fachfremden Hochschulen erfordern ein hohes Maß an Koordination und Planung und nicht zuletzt einen immensen Zeitaufwand. Hier bekommt die Wortbedeutung Vollzeitstudium wieder seine volle Existenzberechtigung... Man ist eben Vollzeit am Studieren... oder auch Bahnfahren! Lechi Langewand, Sabine Panwitz DIMA gestartet Der MBA Daten- und Informationsmanagement (DIMA) hat seinen ersten Durchgang mit dem Sommersemester 2003 begonnen. Insgesamt hat er einen guten Start gehabt. Dass die eigentlich zu erwartenden Kinderkrankheiten weitestgehend ausblieben, dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass der DIMA auf Projekten des zweiten Studienabschnitts im Sozialökonomischen Studiengang, mit denen in der Vergangenheit viele Erfahrungen gesammelt werden konnten, aufbaut. Das Lehrangebot des zweisemestrigen (mit Masterarbeit dreisemestrig) DIMA umfasst außer diversen Fachkursen ein Projekt, das schon allein wegen seines hohen Gewichts bei den Kreditpunkten (24 von 60 Kreditpunkten) zentrale Bedeutung hat. Im Projekt werden in Kooperation mit dritten Kooperationspartnern (im Allgemeinen privaten Unternehmen) Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Business Intelligence definiert, für die Lösungen entwickelt werden, Mathias Hiebl: Ich kenne verschiedene MBA-Programme bereits aus den USA. Wie in den USA haben die meisten Teilnehmer des DIMA bereits mehrere Jahre Berufserfahrung, was sich im Studienalltag bemerkbar macht und eine äußerst angenehme Arbeitsatmosphäre schafft. Der Kurs ist stark an der Praxis orientiert und ich habe das Gefühl (zum ersten mal in meiner Studienkarriere) das Erlernte unmittelbar eins zu eins in der Praxis umsetzen zu können. Vor allem das Projekt mit dem ASBV ist für mich eine interessante Erfahrung. Ich habe das Gefühl, dass der DIMA den Studierenden trotz eines derzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes gute Voraussetzungen für eine Stellensuche schafft. Bei unseren Projekten wurden einigen Teilnehmern Stellenangebote angedeutet und das Thema Informationsmanagement ist zudem für eine freiberufliche Tätigkeit geeignet. Zusammengefasst bin ich vom DIMA sehr positiv überrascht, da ich mir ein eher theoretisches Studium vorgestellt hatte und ich bin der Meinung, dass die HWP mit dem DIMA einen wichtigen Beitrag für die Studienlandschaft in Hamburg leistet. Der DIMA bietet gute Voraussetungen für die Stellensuche.

16 Aus den Masterprogrammen 16 HWP MAGAZIN 3/2003 Patricia Jaramillo Urrutia: Der Dima erfüllt die Erwartungen, die ich hatte, als ich nach einer sinnvollen Ergänzung und Erweiterung meines Erststudiums in Kolumbien gesucht habe. Nicht nur der akademische Aspekt ist bei mir von Relevanz, sondern ebenso die kulturelle Bereicherung durch den Aufenthalt in Hamburg. Ich bin froh darüber, hier an der HWP zu studieren und an diesem Start des Dima mitzuwirken. hebung von Inkompatibilitätsproblemen etc. etc. zu unterstützen. Dies ist nach den Erfahrungen der Vergangenheit nicht immer gegeben. Im laufenden Projekt können wir jedoch sehr zufrieden sein, weil jeder unserer vier Kooperationspartner starkes Interesse an den jeweiligen Teilprojekten zeigt und uns mit einem hohen Maß an Einsatz und Initiative unterstützt. Die vier Kooperationspartner sind: - Garpa GmbH, Versandhandelsunternehmen für hochwertige Garten- und Park-Einrichtungen - Altonaer Spar- und Bauverein, Wohnungsunternehmen mit Schwerpunkt im Hamburger Westen - F + B Gmbh, Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt - HWP Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP), Service Center für Studierende. Nicht nur die Außenbeziehungen haben dem DIMA einen guten Start ermöglicht. Auch intern hat sich eine freundliche und fruchtbare Kommunikation und Arbeitsatmosphäre herausgebildet. Interessant ist dabei die Zusammensetzung der 27 Studierenden nach Geschlecht, Nationalität und Bildungsherkunft: Ein Drittel der Studierenden sind Frauen, ein knappes Drittel sind Personen mit nichtdeutscher Muttersprache, ein Drittel hat die Zugangsvoraussetzungen zum Master nicht an der HWP erworben. Diese Mischung wird auch von den Studierenden im DIMA als fruchtbar empfunden. Prof. Dr. Gerhard Brosius Christoph Bauer: Insgesamt bin ich mit dem derzeitigen Ablauf voll zufrieden und meine Erwartungen wurden hinsichtlich des Projektes voll erfüllt. Ich finde es sehr gut, dass an diesem Programm Kommilitonen teilnehmen, die vorher nicht an der HWP studierten. Sie bringen sich teilweise mit neuen Ideen und Arbeitsweisen in die Projektarbeit ein, die unsere Zusammenarbeit in der Projektgruppe m.e. sehr voranbringt. Zudem gefällt mir die internationale Zusammensetzung. Inhaltlich ist das Thema Data-Warehouse sehr aktuell und im Hinblick auf die strategische Ausrichtung vieler Unternehmen auf dieses Themengebiet erhoffe ich mir auch gute Berufschancen. HRM gestartet Zum Sommersemester 2003 begann das Masterprogramm HRM-Personalpolitik unter der Schirmherrschaft von Prof. Schramm und Prof. Dr. Mayer. In seinen wesentlichen Strukturen ist es von Anja Weberling mit entwickelt worden. Sie ist die eigentliche Managerin des Programms und hat es so erfolgreich gestaltet, dass über 80 Bewerbungen aus dem In- und Ausland eingingen. 46 Bewerberinnen und Bewerber wurden zugelassen, 32 traten schließlich an. Zum Wintersemester 2003 können 10 Plätze durch Teilzeitstudentinnen und -studenten neu besetzt werden. Der reguläre zweite Durchgang beginnt im Sommersemester April 2003: Noch fünf mal schlafen und der Masterstudiengang Human Resource Management Personalpolitik geht los dachten sich 32 Studentinnen und Studenten. In vielen Ecken wurde eifrig gepackt, geräumt, verabschiedet, geweint und gelacht. Am 7. April machten sich dann alle 32 voller Vorfreude und sehr gespannt auf einen kürzeren oder längeren Weg aus Ungarn, Österreich, dem bayrischen Wald, vom Bodensee und aus dem Ruhrgebiet, aber auch aus dem heimischen Hamburg auf zur HWP, neugierig auf den neuen Studiengang. Wir sind eine bunte Mischung mit einem gemeinsamen Ziel: unser Wissen in Human Resource Management zu vertiefen und die Qualifikation des Masters zu erwerben. Aus so vielen Himmelsrichtungen wir kommen, so verschieden sind auch unsere Studienabschlüsse. Neben BetriebswirtInnen sind RechtlerInnen, SozialpädagogInnen, SoziologInnen und eine Verwaltungswissenschaftlerin zu finden. Neben einigen erfahrenen HWPlern gibt es auch viele externe Neulinge unter uns, die sich schon heimisch fühlen. Die Anzahl der Lenze füllt ein weites Feld. Unsere Küken sind in den frühen Zwanzigern und die reiferen Jahrgänge erstrecken sich über die Dreißiger und noch ein bisschen mehr. Ebenso fühlen sich unsere sechs Herren pudelwohl zwischen den zahlreichen Damen. Das Modell des Teilzeitstudiums ist auch bei uns zu finden. Bei all den Unterschieden, sind wir gemeinsam mit Begeisterung, Motivation und Elan dabei. Unser Fazit: die Mischung macht s! Prof. Dr. Udo Mayer, Ulrike Doberstein, Katja Kohl

17 Weiterbildung HWP MAGAZIN 3/ Kooperation mit der Stadt Hamm Gut Ding will Weile haben! Doch seit November letzten Jahres nimmt die geplante Kooperation des Instituts für Weiterbildung mit der Stadt Hamm, dem Städtenetzwerk NRW und der Mikro Partner GmbH Gestalt an. Die Idee einer Kooperation des Institut für Weiterbildung an der HWP mit der Stadt Hamm wurde auf der Grundlage des Fortbildungsbedarfs des Fachbereichs Soziales der Stadt Hamm geboren. Für diesen Bereich sollten zum einen passgenaue Fortbildungskonzepte entwickelt werden und zum anderen sollte seitens der Stadt Hamm die Möglichkeit bestehen, inhaltlich an der Gestaltung der Fortbildungsangebote mitzuwirken. Diese Idee wurde zu einer Akademie für Kultur- und Sozialmanagement weiterentwickelt ( AkuS ). AkuS wird getragen durch die Kooperation der Stadt Hamm mit dem Institut für Weiterbildung an der HWP sowie dem Städtenetzwerk NRW und der Mikro Partner GmbH, die sich jeweils mit ihren Kompetenzen einbringen. Die Seminare sollen auf einem regionalen Markt angeboten werden zunächst für benachbarte Kommunen und Kreise der Stadt Hamm, dann für ganz Nordrhein-Westfalen. Offizieller Startschuss war die Informationsveranstaltung am 17. Juni 2003, bei der die Inhalte des ersten Kurses sowie die Idee der AkuS und der geplanten Weiterbildungsangebote präsentiert wurden. Der erste Kurs zum Thema Casemanagement Unterstützung fallweise beginnt bereits im Herbst dieses Jahres und wird in fünf zwei- bis dreitägigen Modulen zunächst für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Hamm und deren kooperierenden freien Träger angeboten. Geplant sind bereits verschiedene weitere Weiterbildungsangebote aus den Bereichen Kulturund Sozialmanagement. Sabine Emde Weiterbildung modern und zukunftsorientiert In Deutschland und Europa ist seit mehreren Jahren ein tief greifender Wandel des Studienverhaltens zu verzeichnen. Bildungsbiographien sind immer häufiger von Unterbrechungen während des Studiums und Phasen der Berufstätigkeit zwischen einzelnen Studien- und Ausbildungsabschnitten gekennzeichnet; sie sind individuell geprägt und zunehmend ausdifferenziert. Dieses Zitat aus einem Beschluss der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vom 18./19. Februar 2003 zum berufsbegleitenden Studium lässt sich durch die Aussage ergänzen, dass zunehmend der Wunsch besteht, sich berufsbegleitend zu qualifizieren. Dieser Wunsch tritt nicht allein nach einem erfolgreichen Erststudium auf, dem danach erfolgten Berufseintritt und dem dann häufig entstehenden Bedürnis, sich noch einmal in eine weitere Studienphase zu begeben, sondern auch bereits bezogen auf ein Erststudium. Auch dieses wird von der Rektorenkonferenz bestätigt, sie empfiehlt den Mitgliedshochschulen zu prüfen, ob sie ihr Profil schärfen können, indem sie für berufsbegleitende Studierende besondere Studienangebote mit der Möglichkeit, akademische Abschlüsse zu erwerben, entwickeln. Bereits seit 1988 besteht an der HWP die Möglichkeit, berufsbegleitend zu studieren. Die berufsbegleitenden Angebote wurden zunächst von der Abteilung Weiterbildung entwickelt und organisiert, seit 1998 werden sie vom Institut für Weiterbildung an der HWP e. V. durchgeführt wurde in einem vom Bundesbildungsministerium geförderten Modellversuch der Kontaktstudiengang Kulturund Bildungsmanagement konzipiert und nach Ende des Modellversuchs in einen Regelstudiengang an der HWP überführt wurde ein zweiter Studiengang, Sozial- und Gesundheitsmanagement, eingeführt. Berufsbegleitende Weiterbildung bedarf besonderer Organisationsformen, besondere Organisationsformen bedürfen besonderer Finanzierung. Auch diese Aussage ist in dem Beschluss der HRK zu finden. Seit 1994 ist die Antwort der HWP darauf die Modularisierung des gesamten Weiterbildungsangebotes. Damit zog die HWP die Konsequenzen aus den an Abenden und Wochenenden durchgeführten Kontaktstudiengängen, die für eine feste Gruppe von 20 Personen in einem auf zwei Jahre angelegten Curriculum angeboten wurden. Diese Organisationsform vermochte nicht auf die unterschiedlichen Qualifikationen und Interessen einer heterogenen Zielgruppe einzugehen. Sie war mit dem festgelegten Zeitraum von zwei Jahren zu starr und konnte nicht auf sich beruflich und privat verändernde Zeitbedürfnisse von Berufstätigen reagieren. Nachfrageorientierte Module Die Modularisierung bietet den Vorteil, dass eine Auswahl zwischen verschiedenen Themen möglich ist. Die Module sind in sich abgeschlossen und können auch selektiv studiert werden, um sich spezielles Einzelwissen abzuholen. Die Anzahl und der Umfang der einzelnen Module können individuell der Nachfrage angepasst werden. Eine ständige Curriculum-Bearbeitung und damit eine aktualitätsbezogene inhaltliche Erweiterung ist sogar innerhalb eines Semesters, also sehr kurzfristig, realisierbar. Durch die inhaltliche Auswahlmöglichkeit ist eine erhebliche Erweiterung der Teilnehmerzahlen möglich, da nicht

18 Weiterbildung 18 HWP MAGAZIN 3/2003 alle Teilnehmer dieselben Veranstaltungen besuchen. Dadurch reduzieren sich die Kosten für den Einzelnen. Für die Modularisierung seiner Angebote ist das Institut für Weiterbildung im Jahre 2002 vom Forum Bildung der Bund- Länder-Kommission für Bildungsplanung als Best-Practice- Modell ausgewählt worden. Inhouse-Angebote Durch die Vielzahl der Module in den Kontaktstudiengängen ist es möglich, für unterschiedliche Zielgruppen nachfrageorientiert Angebote zusammenzustellen. So kann eine auf eine Behörde, auf eine soziale Einrichtung oder auf ein Unternehmen spezifisch zugeschnittene Fortbildung konzipiert werden, die sich passgenau an den Arbeitsplatzerfordernissen der Beschäftigten orientiert. So hat das Institut für Weiterbildung beispielsweise eine Führungskräftequalifikation für die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA) konzipiert und durchgeführt, qualifiziert Ärzte des Universitätskrankenhauses Eppendorf im Bereich der Krankenhaus-Betriebswirtschaftslehre und bereitet Animateure auf ihren Einsatz auf Kreuzfahrtschiffen vor. Mit diesen Inhouse-Angeboten ist eine weitere Einnahmequelle neben den Teilnehmergebühren für die Kontaktstudiengänge verbunden. Da die Curricula der nachfrageorientierten institutionellen Fortbildung aus den modularisierten Curricula der Kontaktstudiengänge zusammengestellt sind, ist eine Re-Integration problemlos möglich. Die in der beruflichen Fortbildung erworbenen Kenntnisse sind also doppelt nutzbar: Sie sind eine direkte, arbeitsplatzbezogene Qualifizierung und sie können als abgeschlossenes Modul innerhalb eines Kontaktstudiengangs anerkannt werden. So konnten beispielsweise große Teile der Führungskräftequalifikation für die Evangelische Stiftung Alsterdorf im Kontaktstudiengang Sozial- und Gesundheitsmanagement angerechnet werden. Seit dem Wintersemester 2002/2003 gibt es an der HWP eine Regelung, dass Studieninteressierte, die ein Kontaktstudium abgeschlossen haben, einen individuellen Antrag an den Prüfungsausschuss stellen können, um Weiterbildungsleistungen anerkannt zu bekommen. Diese Leistungen werden entweder für einzelne HWP-Kurse (z.b. Controlling) oder für einen Studienabschnitt (Grundstudium) angerechnet. Auf diese Weise kann eine Durchlässigkeit von der beruflichen Fortbildung bis zum Studium erreicht werden. Ein Teilnehmer der Führungskräftequalifikation der ESA kann über die Anerkennung seiner Leistungen in der Weiterbildung in einer verkürzten Zeit das Kontaktstudium abschließen, bekommt dieses wiederum als Studienleistung attestiert und wird in das dritte Studiensemester eingestuft. Berufsbegleitend studieren Immer wieder werden berufsbegleitende Studiengänge als auf ein erstes berufsqualifizierendes Studium aufbauende Studiengänge definiert. Für den Erststudiengang wird im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit der Duale Studiengang angesehen, in dem die Berufsausbildung und die universitäre Erstausbildung miteinander verzahnt werden. Es besteht jedoch nicht allein der Bedarf bei Auszubildenden nach einer gleichzeitigen Hochschulausbildung und bei Studienabsolventen nach einem aufbauenden Studium, sondern auch bei Berufstätigen, die noch keinen universitären Abschluss haben, nach einem Erststudium, für das sie ihre berufliche Tätigkeit nicht aufgeben müssen. Dies sind sehr häufig Personen auf mittleren Hierarchie-Ebenen, die nach einer Berufsausbildung und mehrjähriger Berufstätigkeit nur dann weitere Karriere-Chancen haben, wenn sie einen Studienabschluss nachweisen können. Dies ist auch das klassische HWP-Klientel, das eine Aufnahmeprüfung absolviert und danach ein Studium beginnt. Allerdings wird diese Personengruppe von der HWP nur zu einem geringeren Teil bedient, weil sie nur diejenigen anspricht, die ihre berufliche Tätigkeit aufgeben und sich in einen völlig neuen Lebenszusammenhang begeben (können). Das bisher angebotene Teilzeitstudium kann nur sehr eingeschränkt auf diese Gruppe eingehen, da sich die Teilzeitregelungen in erster Linie auf Prüfungsfristen beziehen, nicht aber auf die Studienorganisation. Häufig sind aber gerade die Berufstätigen daran interessiert, das Studium in einem relativ kurzen, für sie überschaubaren Zeitrahmen zu absolvieren. Theorie und Praxis verzahnt Ein modularisiertes Erststudium, das berufsbegleitend an Abenden und Wochenenden organisiert ist, das nicht allein theoretisch aufgebaut ist, sondern durch Verzahnungs-möglichkeiten mit berufsfeldorientierten Studienangeboten auch berufspraktisch schnell verwertbares Wissen vermittelt, ist die Form lebenslangen Lernens, die Universitäten zu bieten haben. Sich modulare Angebote individuell zusammenzustellen, Leistungen in der betrieblichen Fortbildung anerkannt zu bekommen, Theorie und Praxis miteinander zu verzahnen und sich aktuelles Wissen nach einem auf diesem Wege erreichten Hochschulabschluss auch weiterhin in der wissenschaftlichen Weiterbildung abzuholen, entspricht einer modernen Form berufsbegleitenden Lernens. Wenn darüber hinaus noch Möglichkeiten vorhanden sind, zwischen dem System des berufsbegleitenden Angebots in das System des Vollzeitstudiums zu wechseln bzw. auch den umgekehrten Wechsel zu vollziehen, ist den unterschiedlichen Bedürfnissen der Studierenden bzw. auch Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen in verschiedenen Lebens- und Arbeitsphasen vollständig Rechnung getragen. Einnahmequelle für Unis Da ein solches berufsbegleitendes Studienangebot besonderer Organisationsformen bedarf, ist es unabhängig von der Frage von Studiengebühren für ein Erststudium als Vollzeitstudium gerechtfertigt, für diese Studienform auch Gebühren zu erheben, wie es für Kontaktstudiengänge bereits üblich ist. Durch die Verzahnung mit der tätigkeitsbezogenen wissenschaftlichen Weiterbildung und der betrieblichen Fortbildung können die Kosten auch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gemeinsam getragen werden. Es könnte also insgesamt durch diese Form der Studienangebote zu einer Einnahme für die Universitäten kommen, die zum Beispiel zur Verbesserung der Studienbedingungen

19 Initiativen HWP MAGAZIN 3/ für die Vollzeitstudierenden genutzt werden könnte. Dass die Form der berufsbegleitenden, universitären Studiengänge ein attraktives Segment auf dem Bildungsmarkt ist, beweisen privat finanzierte Studienanbieter wie die Fernfachhochschule Hamburg oder die Hochschule für Berufstätige, die staatlich anerkannte Abschlüsse anbieten. In dem angedachten modularisierten, berufsbegleitenden Erststudium müssen die staatlichen Hochschulen in die Lage versetzt werden, selber gebührenfinanzierte Angebote durchzuführen. Eine Alternative ist die Kooperation mit gegründeten Weiterbildungsträgern wie dem Institut für Weiterbildung an der HWP, die solche Studiengänge anbieten. Die Abschlüsse werden von der Hochschule verliehen oder die von den Hochschulen gegründeten Träger können selbst staatlich anerkannte Abschlüsse verleihen. Nur so ist eine Konkurrenz zu privaten Anbietern herzustellen und die staatliche Finanzierung zu entlasten. Peter Wismann Geschäftsführung Institut für Weiterbildung an der HWP e.v. Mit Witz und Phantasie Nur wenigen dürfte es unbekannt sein: Das studentische Projekt HWP rauchfrei! Frische Luft. Für alle. Die HWP wird ab dem Wintersemester 2003/04 auf allen Flächen mit Publikumsverkehr rauchfrei sein. Der kleine, extra ausgewiesene Rauchbereich wird zwar weiter existieren, aber sonst: Paradiesische Zustände für alle, die rauchfreie Luft zum Atmen brauchen. Wie haben wir das geschafft? Kurz gesagt: Mit Teamarbeit, unkonventionellen Vorgehensweisen, großem Durchhaltevermögen und der stetig wachsenden Unterstützung unseres Umfelds. Etwas ausführlicher (und immer noch sehr verkürzt): Im Sommersemester 2002 starteten wir die erste Phase mit der Suche nach fröhlichen und frustrationsresistenten Mitstreiter/innen und hoben mit wöchentlich wechselnden Aushängen das Rauchproblem ins Bewusstsein unserer Mitstudierenden. Uns ging es nicht um die Einführung eines Rauchverbots (das gibt es nämlich schon seit ca. 7 Jahren). Außerdem sind wir bei der Hochschulleitung, im Hochschulsenat und teilweise erst in der zweiten Phase in unseren vier Fachschaften und im Konvent vorstellig geworden. In all diesen Gremien haben wir Unterstützungsbeschlüsse für eine rauchfreie HWP erwirkt. Für das Wintersemester haben wir dann in einer zweiten Phase eine richtige Kampagne auf die Beine gestellt: 14 detailliert durchgeplante Wochen lang waren wir mit unserem mobilen Infostand und zahlreichen Aktionen im Foyer der HWP präsent, haben unermüdlich Raucher/innen angesprochen und sowohl Lehrkräfte als auch Verwaltungsangestellte um sprachkräftige Unterstützung gebeten. Zusammen mit der Betriebskrankenkasse Spar (BKK Spar) als externer Kooperationspartnerin haben wir einen Saft-Tag Vitamine statt Nikotin! und einen Aktionstag Gesund und entspannt studieren durchgeführt; wir haben Diskussionsveranstaltungen gemacht und natürlich Pressearbeit. Möglich war all das Dank der finanziellen Förderung durch die Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.v. Wichtig für unser Projekt war die Maxime absoluter Gewaltfreiheit zumindest unsererseits. Aggressive Reaktionen sind im Zusammenhang mit der Rauchproblematik der Standard (egal, in welchem Umfeld). Nur lässt sich damit erfahrungsgemäß kein Problem lösen. Also haben wir sehr großen Wert auf freundliche Bestimmtheit gelegt, d.h. die Raucher/innen sollten nicht an die Wand gedrängt, sondern zur konstruktiven Auseinandersetzung bewegt werden. Der Erfolg gibt uns Recht: Am Ende des Wintersemesters wurde sicht- und riechbar eindeutig sehr viel weniger im Foyer der HWP geraucht als jemals zuvor. Unser Projekt ist im Februar 2003 als Initiative von unten im Rahmen des bundesweiten IKRA-Wettbewerbs Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz für hervorragende, beispielhafte Leistungen mit einem Sonderpreis bedacht worden. Die engagierte Laudatio der Schirmfrau des Wettbewerbs, der thüringischen Ministerin Dagmar Schipanski, war eine schöne Bestätigung dafür, dass die Entwicklung unseres Projekts auch über die Hamburger Landesgrenzen hinaus wohlwollend und aufmerksam betrachtet wird. Momentan SoSe 2003 befinden wir uns in der dritten Phase. Die verlangt zum Glück erheblich weniger Einsatz als die Kampagne des Wintersemesters, denn es ist jetzt Sache der Hochschulleitung, das Rauchverbot umzusetzen. Wir haben einiges dafür getan, die Voraussetzungen dafür zu verbessern: die Mehrzahl der Raucher/innen verzichtet auf die Zigarette im Foyer (die Umgewöhnung wird durch den schönen Sommer erleichtert), am wurde im Hochschulsenat der Code of Conduct verabschiedet, der ausdrücklich auf das Rauchverbot hinweist, und eine Sanktion in Form eines neuen Gebührentatbestands Rauchen im rauchfreien Bereich ist auf dem Weg. Wenn wir jetzt noch alle unsere Kräfte zusammen nehmen und den Erhalt der HWP durchboxen, dann kann uns eigentlich nichts mehr umhauen. Oder? Claudia Ranft Eine ausführliche Darstellung des Projekts in Vortragsform kann als pdf-datei unter abgerufen werden. (Gehalten auf der II. Fachtagung zur Raucherentwöhnung im Hamburger Klinikum Nord am ) Das Rauchmännchen Begleiter der Rauchfrei-Kampagne

20 Initiativen 20 HWP MAGAZIN 3/2003 Studienerfolg, Selbstständigkeit, Jobs: Das neue Portal der studentischen Initiative YellowOE In der gelben Orientierungseinheit Yellow OE ist vor etwa drei Jahren die Idee entstanden, eine politisch und konfessionell unabhängige Homepage für alle Mitglieder der HWP anzubieten war geboren. Mittlerweile deckt der umfangreiche Dateibestand die meisten Kurse der HWP ab. Diese erfolgreiche Entwicklung hat sich mit dem gesamten Serviceangebot des YellowOE-Teams beeindruckend fortgeführt. Mit intensivem Arbeitseinsatz hat das Team von YellowOE ein neues Internetportal realisiert. Dadurch wurde ein breites Leistungsspektrum geschaffen, das von allen Mitgliedern der HWP individuell genutzt werden kann. Nicht nur Studierende und HWP-Interessenten profitieren davon. Nun ist es Mitgliedern des Lehrkörpers, MitarbeiterInnen und TutorInnen möglich, ihre Dateien auf eigenständig zu verwalten. Kursinfos, wie z. B. Raumänderungen, können just-in-time auf www. YellowOE.de veröffentlicht werden. Einfach die Zugangsdaten online kostenfrei beantragen, einloggen, und los geht s! Beratung und Coaching Basis und Ausrichtung des erweiterten Serviceangebotes ist, Studierende und HWP-Interessierte bei der Realisierung individueller Ziele aktiv zu begleiten. Hierfür wurden die Bereiche Jobcenter, Beratung und Coaching mit kompetenten Partnern gegründet. Das Jobcenter wird von Dipl.-Betriebswirt Peter Vollmer geleitet und bildet die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Studierenden. Hier werden HWP-Studierende und potenzielle Arbeitgeber zusammengebracht, Jobs und Praktika vermittelt. Dazu Peter Vollmer: Ein Stellenangebot bei uns ist für die Unternehmen sehr attraktiv. Wir sind günstiger als vergleichbare Anbieter, speziell die Universitätshomepage. Zusätzlich verfügen ca. 90% der HWP-Studenten über mehrjährige Berufserfahrung. Somit bieten wir eine optimale Platzierung für Stellenangebote und -gesuche! Zusätzlich bietet das Jobcenter die Möglichkeit für Studierende, ihr persönliches Profil in der Karriere-Datenbank von kostenlos zu speichern. Interessierte Unternehmen können dadurch schnell und zielgerichtet mit den potenziellen Arbeitnehmern Kontakt aufnehmen zwei attraktive Wege, Studierende und Wirtschaft zusammenzubringen. Mehr Infos direkt auf im Jobcenter. Der Bereich Coaching wird von Carina Becker und Dipl.- Volkswirt Ricco Fiedler repräsentiert. Das universitäre Wissen allein reicht nicht aus, um in der heutigen Berufswelt erfolgreich bestehen zu können. Für Unternehmen spielt vielmehr die individuelle Performance des Bewerbers eine entscheidende Rolle. Coaching bei yellowoe heißt Vermittlung praktischen Know-hows rund um die Bereiche Studien- und Karriereplanung und Training sozialer Kompetenzen. Coachees erfahren dabei eine individuelle und optimale Förderung. Existenzgründung unterstützen Jedes Studium geht einmal zu Ende und für viele Absolventen ist der Gang in die Selbständigkeit eine reizvolle Alternative. Um Absolventen bei ihrem Ziel der Existenzgründung kompetent zu unterstützen, hat sich yellowoe einen erfahrenen Partner aus der Wirtschaft gesucht. Die KM Unternehmensberatung bietet Gründern in einem partnerschaftlichen Umfeld ganzheitliche Beratung bei der Umsetzung ihrer Ideen und Visionen. In Begleitung mit dem KM GründerKonzept können Ziele und Konzepte der Existenzgründer verwirklicht werden. Neben professioneller Begleitung wird auch etwas ganz Praktisches integriert: ein virtueller Marktplatz. Hier können Angebote und Gesuche für die unterschiedlichsten Dinge, wie z. B. gebrauchte Bücher, veröffentlicht werden. Für Privatpersonen ist dieser Service kostenfrei. Gewerbliche Anbieter haben die Chance, ihre Waren und Dienstleistungen zielgruppengenau zu platzieren und das zu einem fairen Preis. Fazit: YellowOE hat sich zu einem umfangreichen Service- Portal entwickelt. Kompetenz und unabhängiges Agieren macht das Team zu einem verlässlichen Partner für die Mitglieder der HWP. Das Team von yellowoe freut sich auf Sie und Euch! Carina Becker YellowOE your brainspotting! Tinsdaler Heideweg 13b, Hamburg

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