79. Bundesversammlung 2014 in Westernohe DV Trier. Drucksache 1a

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1 . Bundesversammlung 01 in Westernohe DV Trier Drucksache 1a

2 .1. Wölflingsstufe Einführung und Personelles Jungpfadfinderstufe Einführung und Personelles : Pfadfinderstufe Einführung und Personelles Grün statt Weiß: unser neues Stufenlogo und RH-Artikel Ausbildung Pfingsten in Westenohe Internationales Kommunikation Roverstufe Bundesunternehmen rover.de BuKo mittendrin Kommunikation/Web/Social Media Ausbildung Leitungshandbuch Internationales/Netzwerktreffen Behindertenarbeit Einführung und Personelles Internationale Gerechtigkeit Einführung und Personelles Ökologie Einführung und Personelles Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung Seite 1

3 .1. Internationaler Arbeitskreis/Internationaler Steuerungskreis Schwerpunkte der Internationalen Arbeit Die deutsch-französische Zusammenarbeit Die deutsch-polnische Zusammenarbeit Zusammenarbeit mit den Verbänden im Nahen Osten Interkulturelle Aus- und Weiterbildung Interkulturelles Lernen im Inland und Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund..... Internationale Vertretung der DPSG WOSM ICCS..... Veranstaltungen Europakonferenzen World Scout Jamboree JOTA-JOTI Weitere Konferenzen und Veranstaltungen..... Kommunikation und internationale Vernetzung Diözesanbeauftragen für Internationales (DIABs) Forum Internationales Innverbandliche Medien Fazit Einführung und Personelles Seite Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung

4 .1. Gremien Bundesvorstand Bundesleitung Hauptausschuss..... Arbeitsschwerpunkte DPSG im Wandel Abschluss Strukturwandel Aufbauprojekt Halle/Leipzig Prävention und Kinderschutz Spiritualität und Kirche Jahresaktionen aktion1 Abenteuer möglich machen (01) SmartScout Schlau im Umgang mit Medien (01) nix besonderes 1+ - gemeinsam stark (01) Gast_Freundschaft (01) Freiwilligendienste..... Vertretungsarbeit Jugendpolitik Ring deutscher Pfadfinderverbände Deutscher Bundesjugendring Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) Informations- und Dokumentationszentrum Antirassismusarbeit (IDA) e.v Kirchenpolitik Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Deutsche Bischofskonferenz (DBK)..... Partner und Kooperationen Freunde und Förderer Stiftung DPSG missio Bischöfliches Hilfswerk Adveniat Sozialdienst katholischer Frauen Deutscher Kinderschutzbund (DKSB) Kommunikation innerverbandliche Kommunikation Kontakt Diözesen Kuratentreffen Pfingsten in Westernohe (01) Publikationen Außerverbandliche Kommunikation..... Geschäftsführung... Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung Seite

5 .. Prüfaufträge und Beschlüsse aus Bundesversammlungen Testweise Spendenansprache Antrag _ Aufbauunterstützung für moslemisches Pfadfinden Antrag _ Kooperationen mit der PSG Antrag _ Umsetzung des Zukunftsmotivs Strukturen sichern Inhalte und Engagement Antrag _ Verbilligte Kluft Antrag _ Theologie der Verbände Antrag _ Erwachsene Mitglieder in der DPSG Antrag _ Änderung Ausschlussordnung Antrag _ Wahlordnung Antrag _ Beteiligung an Entscheidungsprozessen am Ausbildungskonzept Antrag _ Evaluation Fachbereiche Antrag _ Neue Beteiligungsformen Antrag _ Diakonat der Frau Antrag _I Weiterführung Projektstelle Nord-Ost Antrag _I..... Dank Grundlegende Strategie..... Konsequenzen und Maßnahmen... 1 Seite Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung

6 Der Bundesarbeitskreis besteht zurzeit aus Marcel Sommer (Bundeskurat der Wölflingsstufe), Stefanie Adloff und Christian Schnaubelt, der auf der Bundeskonferenz 01 als ordentliches Mitglied berufen wurde. Die weiteren zwei Ämter der Bundesstufenleitung sind nach wie vor vakant. Die Amtszeit von Marcel Sommer als Bundeskurat der Wölflingsstufe endet zur Bundeskonferenz 01. Im Bundesamt findet die Wölflingsstufe Unterstützung im Sekretariat des Bundesamtes und durch die hauptamtlichen Referentinnen Vera Sadowski und Natalia Hoffmann (im Rahmen der internationalen Kontaktarbeit für AKELA 01). Aus dem Bundesvorstand begleitet Dominik Naab die Wölflingsstufe AKELA 01 1st International Cub Scout and Brownie Leader Gathering Das große Projekt der Wölflingsstufe, nämlich die weltweite Einladung an Leiterinnen und Leiter der Kinderstufen, vom. bis. August 01 nach Westernohe zu AKELS 01 zu kommen, nähert sich mit großen Schritten. Auf die organisatorische und inhaltliche Vorbereitung des Lagers konzentrieren sich deswegen auch die Ressourcen der Stufe. Zum Berichtsschluss haben sich 00 Teilnehmende aus mehr als 0 Ländern angemeldet. Damit ist das vorrangige Ziel, nämlich Leiterinnen und Leiter der Kinderstufen international zusammen und in Austausch zu bringen, mehr als erreicht. Home Hospitality-Program Vor und nach dem Lager gibt es die Möglichkeit für ausländische Teilnehmende, im Rahmen des Home Hospitality-Programms zu Gast bei deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern zu sein. Internationalität in der Wölflingsstufe Um neben AKELA 01 das Thema Internationalität in der Wölflingsstufe voran zu bringen, war der Bundesarbeitskreis im letzten Jahr auf mehreren internationalen Veranstaltung präsent (Deutschsprachige Konferenz, World Scout Education Congress). Auch innerverbandlich wurde das Thema bearbeitet, z. B. in den Wölflingsteilen der mittendrin und in dem Wölflingsprogramm an Pfingsten, das dieses Jahr im Rahmen des Internationalen Dorfes angeboten wird. Bundeskonferenz der Wölflingsstufe Auch die Bundeskonferenz der Wölflingsstufe hat sich mit AKELA 01 auseinandergesetzt, hier ging es vor allem noch einmal darum, das Lager inhaltlich mit Leben zu füllen und die Beteiligung aus den Diözesanverbänden zu stärken. Medienpädagogik Neben AKELA 01 war der Studienteil der Bundeskonferenz dem Thema Medienpädagogik gewidmet. Die Frage nach der Qualifizierung von Leiterinnen und Leitern und das Finden eines stufenspezifischen Umgangs gegenüber neuen Medien standen dabei im Vordergrund. Der Bundesarbeitskreis widmete sich in mehreren Arbeitssitzungen ebenfalls dem Thema, unterstützt durch Referentinnen und Referenten des Bundesamts. Auf den Stufenseiten auf dpsg.de wird es demnächst unterstützende Linklisten für Leiterinnen und Leiter geben. Außerdem werden monatliche Linktipps für Wölflinge im Netz erscheinen. Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung Seite

7 Pfadfinden unter Jahren Als mittelfristiges Thema der DPSG wurde weiterhin Pfadfinden unter Jahren auf der Bundeskonferenz der Wölflingsstufe besprochen. Nach wie vor gilt es hier, sowohl die verbandlichen Realitäten wahrzunehmen und gleichzeitig die Wölflingsstufe gut in einen gesamtverbandlichen Kontext und zusammen mit den anderen Stufen in einen sinnvollen und altersübergreifenden Kontext einzubetten. Leitungshandbuch Der Abschluss der seit Jahren geplanten Neuauflage des Leitungshandbuchs der Wölflingsstufe steht in greifbarer Nähe. Neben der textlichen Arbeit, die geplant zur Bundesversammlung abgeschlossen sein soll, arbeitete der Bundesarbeitskreis an der Umsetzung von konkreten Handreichungen und Methoden, die ergänzend zu den Texten des Leitungshandbuchs online veröffentlich werden. Zur Bundeskonferenz in diesem Jahr wird das Leitungshandbuch fertiggestellt sein. Ausbildung Im Rahmen der Ausbildung fanden auch im letzten Jahr das Teamer-Training I, gemeinsam mit dem Teamer-Training I für Vorstände, und das Teamer-Training II im Rahmen der gemeinsamen Ausbildungstagung statt. Die Veranstaltungen werden gut und kontinuierlich angenommen und sind vom Konzept her stimmig Mit AKELA 01 hat sich die Wölflingsstufe ein Thema gesetzt, dass die Inhalte der Stufe in Zukunft gestaltet und Leiterinnen und Leiter international vernetzt und zusammen bringt. Nach den Beratungen des Themas Medienpädagogik auf der Bundesstufenkonferenz 01 war sich die Wölflingsstufe einig, dass der bewusste und geschulte Umgang mit neuen Medien einen, auch über die Wölflingsstufe hinaus, wichtigen Stellenwert in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einnehmen wird. Die Bundeskonferenz arbeitete zwei Schwerpunkte heraus, wie die DPSG Leiterinnen und Leiter darauf vorbereiten kann: Es geht zum einen um die Sensibilisierung für das Medienverhalten und die Bedürfnisse von Wölflingen, um das Thema auch in den Gruppenstunden und im Lager präsent zu haben. Daneben wird es wichtig sein, Leiterinnen und Leiter darin zu schulen, selbst Vorbild im Umgang mit Medien und neuen Technologien zu sein. Das Thema Pfadfinden unter Jahren muss in den Augen des Bundesarbeitskreises vor allem gesamtverbandlich weitergeführt werden. Der Bundesarbeitskreis selbst denkt hier langfristig und wird das Thema, orientiert an den Lebenswelten von Kindern, weiter begleiten. Für das nächste Jahr steht nach der Durchführung von AKELA 01 vor allem der Aufbau des Bundesarbeitskreises verbunden mit den Veränderungen in der Bundesstufenleitung an. Inhaltlich gibt es viele Themen, die weiter begleitet werden. Nach der Bundeskonferenz können dann für die Zukunft die nächsten Schwerpunkte des Bundesarbeitskreises beschlossen und angegangen werden. Ein möglicher Schwerpunkt der Stufe kann das Jubiläum der Wölflingsstufe 01 sein, nämlich 0 Jahre nach Erscheinen des Cub Scout s Handbook von Baden Powell, das man zusammen mit Wölflingen weltweit feiern sollte. Seite Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung

8 Im Bundesarbeitskreis Jungpfadfinderstufe sind wir nach wie vor sechs Personen: Astrid Wagner, Benjamin Geißer, Katja Becker, Stefan Fett sowie als Stufenleitung Jan Krause und Stephanie Klein. Begleitet aus dem Bundesamt wurden wir von Julius Baltes (Sekretariat, bis Dezember 01), Christiane Schroot (Sekretariat, seit Januar 01), Vera Sadowski (hauptberufliche Referentin) und Dominik Naab (Bundesvorsitzender) Bundesunternehmen: SofA der Sommer für Abenteuer! Der derzeitige Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Vorbereitung des von der Bundesstufenkonferenz beschlossenen Bundesunternehmens unserer Stufe: SofA der Sommer für Abenteuer! Im Aktionszeitraum von.juli bis 1. August 01 möchten wir erreichen, dass sich möglichst viele Trupps spannende Abenteuer ausdenken und erleben. Zur Animation nutzen wir verschiedene Herangehensweisen, wie Videoclips, einen Fotowettbewerb, das SofA-Spiel (mittendrin 1/01) und die Taschenabenteuer. Die Taschenabenteuer sind wöchentlich neue Vorschläge für kleine realisierbare Abenteuer für die Gruppenstunde. Innerhalb des Aktionszeitraums liegt das zentrale Zeltlager vom. bis. August im Herzen des Verbandes in Westernohe. Hier stehen wieder die Abenteuer im Mittelpunkt, aber auch das Leben im Trupp. Blauplan Die Grundlage für SofA bildet das BAK-interne Projekt Blauplan mit unseren Visionen und Zielen für die Jungpfadfinderstufe. Der Blauplan ist in vier Bereiche unterteilt: Morgenblau (Lebenswirklichkeit und Stufenpädagogik), Fit für Blau (Was Jupfis können und erleben sollen), Einbläuen (Leiterinnen- und Leiterausbildung) und Blau machen (Stufenidentität). Ausbildung Im Bereich der Ausbildung arbeiteten mit den Jungpfadfinder-WBK-erfahrenen Teamenden am Blue Trainer II (Teamer Training ). Impulse Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist es Impulse für und in unsere Stufe zu geben. Dafür nutzen wir die blauen Seiten der mittendrin, indem wir die Themen auswählen und die Artikel gestalten. Wir prüfen regelmäßig mögliche neue Kobold-Artikel, bieten direkt für unsere Zielgruppe an Pfingsten Programm an und brachten uns durch die Mitarbeit von Katja in die Jahresaktionsgruppe 01 ein. Facebookgruppe DPSG Jungpfadfinderstufe Bei Facebook möchten wir mit der Seite des Kobolds niederschwellig Leiterinnen und Leiter erreichen und kurzfristig Meinungen oder Rückmeldungen einholen. Seit dem letzten Jahr haben wir zudem die Facebookgruppe DPSG Jungpfadfinderstufe eingerichtet, in dem ein direkter Austausch unter den eingetragenen Leiterinnen und Leitern möglich ist. Die Informationen für die Diözesan-AKs fließen zuverlässig nach den BAK-Sitzungen im sogenannten Blaugeblubber. Ziel dieser Kommunikation ist, unsere Arbeit transparent zu halten und Anknüpfungspunkte zu liefern. Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung Seite

9 Bundeskonferenz der Jungpfadfinderstufe An der BuKo 01 wurde die Arbeitshilfe zum Stufenübergang vorgestellt und diskutiert, die in einer AG, gemeinsam mit der Pfadfinderstufe erstellt wurde Zusammenarbeit innerhalb des BAKs Wir profitieren deutlich von unserer gut eingespielten Zusammenarbeit innerhalb des BAKs. Dadurch können wir alljährliche Aufgaben routiniert lösen und haben trotz der diesjährigen hohen Arbeitsbelastung durch das Bundesunternehmen Freude an diesen Aufgaben. Zusammenarbeit mit anderen Stufen Als positiv und bereichernd bewerten wir die Zusammenarbeit mit den anderen Stufen- Bundesarbeitskreisen: mit der Wölflingsstufe nutzen wir Synergieeffekte bei den Schnittstellen von AKELA und SofA. Hier hoffen wir auf eine gelungene Zusammenarbeit und sind zuversichtlich, dass die zeitlich eng hintereinander stattfindenden Stufenaktionen auf demselben Platz gut vereinbar sind. Mit dem BAK Roverstufe tagten wir im April zeitgleich und nutzen dies zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch. Gerade für Themen, die auch andere Stufen betreffen, möchten wir gerne eine solche Zusammenarbeit beibehalten. Dazu gehört ebenso der Blick über den Tellerrand, der uns vielfältige Anregungen für unsere Arbeit gab. Ausbildung Nach der Überarbeitung des WBK-Konzeptes nahm der Bereich der Ausbildung in den letzten beiden Jahren im Bundesarbeitskreis neben den Regelaufgaben keinen größeren Stellenwert ein. Nach wie vor ist die Anzahl der durchgeführten WBKs in unserer Stufe überschaubar. Stefan als BAK-Mitglied war bei einem WKB in der Kursleitung aktiv. Dadurch bekommen wir wieder wichtige und eigene Erfahrungen in der Umsetzung der stufeninternen Konzepte der Ausbildung für Leitungsteams in den Bundesarbeitskreis. Dies schafft die nötige Grundlage für die Ausbildung für Teamenden. Kontakt zu DVs Gerade durch SofA haben wir vielfältige Kontakte zu den Diözesen, auch wenn die Diözesanstufenleitungen noch immer nicht flächendeckend besetzt sind. Die hohe Informationsfrequenz (nach jedem unserer Treffen in Form des Blaugeblubbers), wie die Telefonkonferenzen mit den Stufenleitungen halten wir hier für gute Wege, um auch zwischen den BuKos im Austausch zu sein. Ehrenamtliche Mitarbeit Bemerkenswert sind nach wie vor die Anforderungen, die an eine ehrenamtliche Mitarbeit auf Bundesebene gestellt sind. Die teilweise sehr langen Fahrtwege und der hohe Zeiteinsatz stellen eine Herausforderung dar, sowohl für die BAK-Mitglieder, wie auch bei der Motivation zur Mitarbeit für die Jungpfadfinderstufe auf Bundesebene. Dazu gehört auch die Überlegung, welche Aufgaben wirklich sinnvoll von Ehrenamtlichen in welchem Zeitrahmen übernommen werden sollten, welche Ressourcen vorhanden sind und wie diese hilfreich eingesetzt werden. So waren wir über die hauptberufliche Unterstützung sehr oft sehr dankbar! 0 1 Wir blicken auf einen Sommer voller Abenteuer! Wir hoffen, dass viele Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder einen spannenden Sommer erleben und sich dabei sowohl als Person, als Trupp und als gesamte Jungpfadfinderstufe weiterentwickeln werden. Diese Erlebnisse werden wir im Bundesarbeitskreis auswerten und auf der Bundesstufenkonferenz reflektieren und die Erkenntnisse für die Stufe bewerten. Seite Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung

10 Im Bereich des Blauplans werden wir weiterarbeiten, und uns vor allem den Bereichen fit für blau und Einbläuen, also dem, was Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder können und erleben sollen, sowie der Leiterausbildung widmen. Im Bundesarbeitskreis stehen einige personelle Änderungen an: In der Stufenleitung wird Jan Baden Krause seine Amtszeit, wie angekündigt, nach der BuKo beenden. Leider wird auch Katja ihre Mitarbeit nach SofA beenden. Steffi Klein wird sich für eine neue Votierung zur Verfügung stellen. Es gibt aber bereits Personen, die sich für die Mitarbeit entschieden haben, und dementsprechend im BAK schnuppern werden. Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung Seite

11 Der BAK bestand im Berichtszeitraum aus Referentinnen (Alexandra Kunkel und Simone Berhorst) und BAKlern (Stefanie Hirsch, Alexander Sauer, Sebastian Bock und Jörg Thon) unterstützt vom hauptberuflichen Referenten Sebastian Huber und seitens des Vorstands war Kerstin Fuchs als Ansprechpartnerin für uns zuständig. Bei der nächsten Bundesstufenkonferenz im September wird Simone ihr Amt als Referentin nach Jahren niederlegen und es ist bis jetzt noch niemand gefunden, um ab diesem Zeitpunkt die Stufenleitung zu vervollständigen. Wir beschäftigten uns neben den jährlich wiederkehrenden Themen mit den neuen Stufenartikeln und schwerpunktmäßig mit unserer eigenen Ausrichtung und Themenfindung, um uns verstärkt an den Pfadfinderinnen und Pfadfindern und ihren Interessen zu orientieren. Um als Gruppe und für die Stufe weiterhin produktiv arbeiten zu können, haben wir uns in den letzten Monaten verstärkt um weitere Personen für den Bundesarbeitskreis bemüht. Die doppelte Stufenleitung ist aus unserer Erfahrung nicht so leicht durch die Verteilung auf alle Schultern zu ersetzen und damit sollte ziemlich zeitnah eine zweite Person als Vertretung der Stufe in der Bundesleitung gefunden werden. Unsere Auseinandersetzung mit der Lebenswelt der Pfadfinderinnen und Pfadfinder hat nicht nur eine Perspektive für unsere weitere Arbeit ergeben, sondern auch unseren Blick noch einmal geschärft für unsere Arbeit für die Stufe, aber auch für die Arbeit im Bundesarbeitskreis. Die Suche nach neuen Menschen für den Bundesarbeitskreis gestaltete sich besonders schwierig, dass wir stets im Blick behalten wollten, nicht in Konkurrenz zu treten zu den Arbeitskreisen in den Diözesen und Bezirken. Für die inhaltliche Ausrichtung der Stufenarbeit sind wir nach unserer Meinung auf einem sehr guten und selbstkritischen Weg mit viel Blick nach außen und auf die Stufe. Die Suche nach weiteren Menschen für unseren Arbeitskreis und besonders auch perspektivisch für die gesamte Stufenleitung müssen wir aktiv und mit der Hilfe aller DPSGler am Ball bleiben, um unsere Arbeit weiterhin auf feste Füße zu stellen. 0 1 Der Logowettbewerb wurde 01 an Pfingsten in Westernohe beendet. Bei der Abschluss- Veranstaltung in der Kapelle präsentierten wir unser neues Logo. In einem weiteren Schritt starteten wir eine stufenweite Reflexion, diese wurde ausgewertet und die gesammelten Rückmeldungen und Erkenntnisse aus Ablauf und Vorgehen bewertet, um diese in einer Handreichung an der BuKo der Pfadfinderstufe 01 vorzustellen. Ziel war es, einen/mehrere Weg/e aufzuzeigen, wie wir die Stufe beim Entwickeln neuer Themen und Schwerpunkte in den nächsten Jahren einbeziehen zu können, um eine große Beteiligung zu erreichen. Seit September 01 arbeiteten wir mit dem Rüsthaus gemeinsam an neuen Stufenartikel und diese werden seit März 01 zum Verkauf angeboten. Die AG Partizipation beendete zur BUKO 01 ihre Arbeit. Seite Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung

12 Die Einrichtung einer themenspezifischen AG hat sich aus Sicht des Bundesarbeitskreises Pfadfinderstufe als sehr wertvoll herausgestellt. Wichtig dabei war, dass nicht nur (aber auch) auf Proporz der Regionen, sondern auf Interessen und Wunsch der Mitarbeit geachtet wurde. Wir möchten uns ganz herzlich bei der Arbeitsgruppe für ihre sehr gute und intensive Arbeit über den Zeitraum von zwei Jahren bedanken. Mit dem Projekt Grün statt Weiß haben wir es geschafft, einen Partizipationsprozess in dieser Art erstmals komplett und sehr erfolgreich durchzuführen. Die Resonanz aller Ebenen des Verbandes dazu war durchweg positiv. Zum Thema Rüsthaus-Artikel: Leider konnten auf Grund von wirtschaftlichen Gründen nicht so viele neue Stufenartikel wie von uns und von der Stufe gewünscht angeboten werden. Auf der BuKo 01 beschlossen die Diözesanarbeitskreise die Handreichung und den darin beschriebenen Partizipationsprozess in ihren Bezügen zu testen und auf der Bundeskonferenz 01 davon zu berichten. Zum Thema Rüsthaus-Artikel: Wir möchten regelmäßig das Sortiment mit Stufenartikel erweitern (auch unterjährig), um hier ein vielseitiges Angebot für die Stufe bieten zu können Im Berichtszeitraum fanden zwei ausgebuchte Woodbadge-Kurse der Region Süd und Preußen statt. Weitere Termine wurden gemeinsam auf der BuKo vereinbart. Die Termine werden aktuell auf der Ausbildungsseite der Pfadfinderstufe veröffentlicht Im Oktober 01 fand die Ausbildungstagung statt, welche gleichzeitig das Teamer-Training II beinhaltet. Das Teamer-Training II war im letzten Jahr sehr gut besucht. An diesem Wochenende konnten vergangene Kurse fachlich ausgewertet und mögliche Konsequenzen für zukünftige Kurse festgehalten werden. Das Teamer-Training I der Pfadfinderstufe wird vom.-. Oktober 01 stattfinden. Mit der BuKo 01 endete die Arbeit der AG Ausbildung der Pfadfinderstufe. Eine weitere Einrichtung und Beauftragung einer AG ist erst einmal nicht vorgesehen, da alle Konzepte aktuell sind und zz. nicht evaluiert oder geändert werden müssen. Damit wird das Thema "Ausbildung" zunächst an den Bundesarbeitskreis übergeben. Die verbindlichen Kooperationen in den Regionen halten wir weiterhin für den richtigen Weg, damit die angebotenen Kurse stattfinden können. Das TT sollte als Weiterbildungsveranstaltung und als wichtiges Vernetzungstreffen gesehen werden, um auch neuen Teamern eine Chance des Kennenlernens zu geben. Weiterhin Sorgen machen uns die Teilnehmerzahlen der Woodbadge-Kurse. Im Moment finden jährlich ca. Kurse statt, d.h. im besten Falle sind dies 0 Leiterinnen und Leiter, die ihre Ausbildung in der Pfadfinderstufe abschließen. Wir gehen davon aus, dass wesentlich mehr einen Kurs aufgrund der Voraussetzungen wahrnehmen könnten. Eines der Themen im Bereich Ausbildung wird sicherlich das Sichern von Ergebnissen der Teamer- Trainings sein. Das Teamer-Wiki der Pfadfinderstufe scheint uns hierfür eine geeignete Plattform zu sein. Ebenfalls werden uns weiterhin die Teilnehmerzahlen der Kurse beschäftigen. Konzeptionell sind unsere Kurse sehr gut aufgestellt, was die jährliche Auswertung beim Teamer-Training II zeigt. Dennoch werden wir die Evaluation und Weiterentwicklung der Konzepte in den nächsten Jahren angehen müssen. Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung Seite

13 Beschreibung Das Pfingstlager 01 wurde vor allem durch zwei wichtige Ereignisse geprägt. Zum einen wurde der Partizipationsprozess zur Findung eines Pfadi-Logos abgeschlossen. Zum anderen konnte sich die Pfadfinderstufe aufgrund der anstehenden Bundestagswahlen zu den Parteiprogrammen informieren und ihre Wahl in Westernohe treffen. Im Vorfeld des Pfingstlagers konnten Pfadfindergruppen aus ganz Deutschland ihre Vorschläge für das neue Logo der Pfadfinderstufe elektronisch oder per Post bei der Projektgruppe einreichen, die mit Hilfe eines Internet-Portals in einer zweiten Phase von allen Pfadfinderinnen und Pfadfindern abgestimmt wurden (siehe AG Partizipation in der Pfadistufe). Die große Auflösung feierten wir am Pfingstsamstag in der Kapelle unter großer Teilnahme (rappelvoll) im Rahmen einer Preisverleihung für die besten Logos. Hierfür hatte sich die Projektgruppe in Vorbereitung, Dekorieren und Durchführen der Veranstaltung viel Mühe gemacht. Am Sonntag konnten dann interessierte Gruppen ein Foto mit dem Logo machen. In diesem Jahr konnten wir auch sehr viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder, aber auch Erwachsene und Roverinnen und Rover für das Thema der Bundestagswahlen begeistern und bereits zu Pfingsten in einer Probewahl wählen lassen. Hierzu konnten sich die Jugendlichen in den ausgestellten Wahlprogrammen der Bundestagsparteien informieren und selbst zur Wahl-Urne gehen. Unter dem Motto Westernohe wählt wurden die ausgewerteten Ergebnisse später auf Facebook und der Homepage der Pfadfinderstufe veröffentlicht. Die Aktionen im Rahmen des alljährigen Pfadi-Cafes, die wir ganztägig anboten, wurden wie in den Vorjahren gut angenommen und die Unterbringung auf Platz 1 gemeinsam mit den anderen Stufen führte zu einem regen Austausch mit den Stufen und Aktionsgruppen. Es gab an beiden Tagen die Möglichkeit zum Basteln von Halstuchknoten und Buttons (mit neuem Logo), den beliebten Pranger zu bewerfen und zu beschimpfen oder einfach nur seine Zeit unter Pfadis mit grünem Popcorn zu verbringen. Die große Teilnahme an der diesjährigen Veranstaltung zeigt uns, dass wir grundsätzlich das richtige Konzept aus Einzelaktionen und Permanentangeboten verfolgen. Der Wechsel des Standortes von Samstag auf Sonntag hat zu einer Abnahme der "Laufkundschaft" geführt und sollte demnach vermieden oder besser kommuniziert werden. Aufgrund der tollen Vorbereitung der Projektgruppe "Partizipation" war die Logopräsentation ein tolles Ereignis, an das wir uns noch lange erinnern werden. Die vielen Rückmeldungen und die Beteiligung an Grün statt Weiß in Westernohe geben uns das Signal das Pfingstlager so oder in ähnlicher Form für weitere thematische Schwerpunkte zu nutzen. Ebenfalls war es sehr gut, dass viele Trupps gemeinsam auf einem Platz untergebracht waren. So konnten sie sich untereinander austauschen und gemeinsam die Zeit verbringen. Hier nochmal ein herzliches Dankeschön an die Vorbereitungsgruppe und die Helfer, die den Event vor Ort realisiert haben. 0 1 Der BAK Pfadfinderstufe stand im Berichtszeitraum in Austausch mit dem BAK Internationales und der deutsch-französischen Steuerungsgruppe. In Vorausplanung zum WSJ 01 wurden Möglichkeiten und Erwartungen die Veranstaltung im Vorfeld zu unterstützen besprochen, woraus sich bislang bis auf die Bewerbung der Veranstaltung durch unsere Kanäle keine Planungsaktivitäten für uns ableiten ließen. Seite 1 Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung

14 Nachdem wir uns wie geplant beim ZAT mit der deutsch-französischen Steuerungsgruppe treffen konnten, besprachen wir die Themen Europäisches Jamboree 01 in Frankreich, Waldbrandüberwachung sowie diverse kleinere Veranstaltungen in Kooperation mit der Steuerungsgruppe Deutsch- Französisch. Aktuell stehen wir in engem Austausch direkt mit der Steuerungsgruppe oder über das Bundesamt, um die Veranstaltung im Vorfeld durch Bewerbung über unsere medialen Kanäle, aber auch durch Kooperation in der Findung von Partnergruppen für das europäische Jamboree zu unterstützen. Ebenfalls haben wir für Pfingsten eine Aktion zur Bewerbung der Waldbrandüberwachung in Südfrankreich koordiniert. Weitere Einbindung in die Planung und Umsetzung des Europäischen Jamborees werden gerade andiskutiert und bald konkretisiert. Unsere nächsten Treffen werden das gemeinsame Auftreten am Pfingstsamstag in Westernohe sein. Weitere Termine zur Abstimmung und Planung weiterer gemeinsamer Aktivitäten stehen noch nicht fest. Internationalität und die Freundschaft zu den französischen Pfadfinderinnen und Pfadfindern ist ein aktives Thema in der Pfadfinderstufe und festes Element unserer Ausrichtung. Wir bemessen unser Engagement an den zu Verfügung stehenden Ressourcen und Möglichkeiten, uns in vorhandene Ideen, Planungen und Veranstaltungen einzubinden, ohne eine führende Rolle zu übernehmen. Wir fördern das Thema zu verschiedenen Gelegenheiten zu Tage, bzw. binden es in unsere Planungen ein, um den Jugendlichen einen Zugang zu bieten. Aktuell ist die Verantwortung für internationale Themen im BAK bei Jörg verortet und wird bei jedem Treffen diskutiert und/oder berichtet. Die Gruppe ist bereit, zukünftige Aktionen in unterschiedlichem Maß zu unterstützen. Verglichen mit dem Vorjahr haben sich Aktivitäten im Bereich Internationales verstärkt. Die fehlende Möglichkeit, sich in einem Vorlager für das internationale Jamboree wie in 0 einzubringen, ist bedauerlich, aber aufgrund der fehlenden Option verständlich. Das Treffen mit der deutschfranzösischen Steuerungsgruppe und auch der nachfolgende regelmäßige Austausch sind sehr positiv und machen Lust auf mehr. Die Vorbereitung auf die Kooperation zur Waldbrandüberwachung zu Pfingsten wird unsere erste gemeinsame Aktion seit längerem sein und damit sind gute Vorzeichen geschaffen. Wir haben die internationalen Themen weiterhin aktiv in unseren Handlungsfeldern und möchten diese ausbauen, da sie in der Altersstufe der Pfadfinderstufe eine wichtige Rolle spielen. Die bisherige Kommunikation mit der deutsch-französischen Steuerungsgruppe lässt darauf schließen, dass weitere Schritte folgen, sobald die Planungen für die anstehenden Aktionen greifbarer werden. Die Gewichtung der Themen wird auch zukünftig abhängig von Aktionen im BAK und aktuell anstehenden Veranstaltungen sein. Ein festes jährlich wiederkehrendes Treffen mit dem Arbeitskreis Internationales und der deutsch-französischen Steuerungsgruppe im Rahmen des ZAT oder darüber hinaus ist realistisch und Vorsatz. 0 1 Der BAK nutzt verschiedene Kanäle für die Kommunikation mit den Arbeitskreisen, Leitern und Pfadis. Nach den BAK-Treffen erhalten die DAKs in der Regel den Infobrief Aller-Hand mit vielen Informationen zu unserer Arbeit und anstehenden Veranstaltungen. Wir möchten auf diesem Weg einen transparenten und zeitnahen Informationsfluss gewährleisten. Wir versuchen außerdem regelmäßig an den Regionentreffen und Telkos der DAKs teilzunehmen. Jeder Region und Diözese sind feste BAK-Mitglieder zugeteilt, so dass ein persönlicher Kontakt aufgebaut werden kann. Mit dem Relaunch der dpsg.de Website wurde auch der Pfadfinderstufenbereich angepasst, die bisherige Grundstruktur blieb jedoch erhalten. Wir aktualisieren regelmäßig die dortigen Informationen für die einzelnen Zielgruppen. Auch die Facebook-Seite der Pfadfinderstufe wird regelmäßig mit Posts versehen. Die Artikel im Pfadfinder-Teil der mittendrin werden mittlerweile mindestens zu 0% direkt Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung Seite 1

15 vom BAK geschrieben, statt ausgelagert zu werden. Der Infopool für DAKs, in dem Aktionen und Konzepte untereinander ausgetauscht werden können, wurde Anfang 01 eingestellt, da die Idee dahinter vielleicht gut ist, aber von dem DAKS trotz langanhaltendem Erinnern keine Inhalte zum Einstellen zur Verfügung gestellt wurden. Mit dem Infobrief Aller-Hand sind wir zufrieden, hiermit werden viele Infos an die DAKs weitergegeben. Der Versand des Infobriefs nach den BAK-Treffen könnte aber kurzfristiger und regelmäßiger geschehen. Die Facebook-Seite ist super, um regelmäßig mit den Pfadis und den Leitenden Kontakt zu halten und den BAK bzw. Themen zu präsentieren. Die steigenden Fanzahlen zeigen auch das Interesse. Einzig die Verteilung der Altersschichten muss noch mehr in Richtung Pfadis gehen. In der mittendrin kann die Beteiligung der Pfadis und der aktiven Menschen noch verstärkt werden, denn bisher kommen die Pfadis hauptsächlich durch Interviewbeiträge zu Wort. Bei unserer Arbeit für die Stufe sind wir auf einem guten Weg, die neuen Kommunikationswege und Mitbestimmungsformen zu nutzen und auszuprobieren. Bei der Kommunikation mit den DAKs sehen wir weiter Verbesserungsbedarf. Wir sind zz. dabei, die Kommunikation zwischen dem BAK und den DAKs und auch zwischen den DAKs zu überdenken. Die Beteiligung von Pfadis und aktiven Menschen aus der grünen Stufe wollen wir in der mittendrin und auf Facebook weiter ausbauen. Seite 1 Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung

16 Der Bundesarbeitskreis Roverstufe besteht aus Cornelia Werbick (Referentin, Münster), Thankmar Wagner (Referent, Münster), Carina Brehm (München), Christoph Rechsteiner (Heidelberg), Stefan Schumacher (Sulzbach Taunus) und Uwe Simmeth (Nürnberg). Im Berichtszeitraum verließen den Arbeitskreis Maja Richter, Carsten Wagner und Sebastian Reifig. Wir möchten ihnen auch auf diesem Weg nochmals für ihr Engagement danken. Nachdem in den letzten Jahre der Schwerpunkt auf dem Bundesunternehmen rover.de lag, hat sich der BAK mit Zustimmung der Bundeskonferenz Roverstufe 01 als neue Schwerpunktaufgabe gesetzt, das Leitungshandbuch zu überarbeiten bzw. in eine neue Form zu bringen. Die Ergebnisse des Bundesunternehmens können unmittelbar in die Überarbeitung des Leitungshandbuchs einfließen. Das ist ein glücklicher Umstand. Der Bundesarbeitskreis Roverstufe ist personell für seine Aufgaben gut aufgestellt. Das Leitungshandbuch soll möglichst bald so weit sein, dass erste Inhalte veröffentlicht werden können. Die technische und gleichzeitig inhaltliche Herausforderung müssen wir gleichermaßen anpacken und benötigen hierfür die Unterstützung von Vorstand und Hauptberuflichen im Bundesamt Das war rover.de rover.de war das Bundesunternehmen der Roverstufe im Jahr 01, bei dem Rover in ihren Runden in ganz Deutschland zu einem gemeinsamen Ort unterwegs waren. Die Roverrunden waren dadurch herausgefordert, dass sie ihren Alltag unterwegs selbst organisierten und zentral gestellte Aufgaben lösten. Roversein heißt Unterwegssein In den ersten vier Tagen waren über Roverinnen und Rover aus ganz Deutschland in ganz Deutschland unterwegs. Die Ziele gab es während der Reise, einige Ziele selbst gewählt, andere zugeteilt. Mit Erlebnissen von Freunden der Roverstufe, mit Überraschungen und ohne fest gebuchte Unterkünfte und natürlich mit Selbstverpflegung. In Nürnberg: unterwegs zu neuen Ideen, neuen Aktionen und neuen Leuten. Dinge ausprobieren und umtriebig sein. berover Sich besser kennenlernen, als Roverrunde zusammenwachsen. Grenzen erfahren, die Zeit genießen, über sich selbst hinauswachsen. Unterwegs: Wie weit können wir Zug fahren? Füssen, Rügen, Norderney, Berlin, Stettin alles kein Problem! Wer bestimmt die Reiseroute? Wer sorgt für die gute Laune? Wer kann kochen? Wer hat Ahnung, wo was los ist? In Nürnberg: Roverinnen und Rover aus anderen Stämmen, Bezirken und Diözesen kennenlernen. Mal in der Sonne liegen oder das Freibad genießen. Erleben, was man aus Schwarzzelten machen kann, mehr als in jedem Stammeslager! Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung Seite 1

17 futurover Wo will ich in Zukunft stehen? Was will ich in Zukunft machen? Wohin entwickelt sich die Welt? Welches Handwerkszeug brauche ich dafür? Unterwegs: Kennenlernen von Unternehmen, die auch Arbeitgeber werden könnten. Ausprobieren von Dingen, die man noch nie gemacht hat. Übernachtungen per Facebook organisieren. Sich mit anderen Roverinnen und Rovern online austauschen, die man noch nie gesehen hat, mit denen man aber trotzdem verbunden ist. Das Smartphone kann mehr als mobben und ablenken! In Nürnberg: Sehen, was geht, online und offline: auf der Bühne, während der Vernissage, mit WLAN und dem Smartphone auf dem Platz. roverspirit Mit vielen Roverinnen und Rovern Gottesdienst feiern. Und Gottesdienst muss nicht altmodisch sein: Liederzettel per QR-Code aufs Handy oder Fürbitten per Twitter-Wall. roverpower Roverinnen und Rover engagieren sich, erwerben Kompetenzen, meistern Dinge gemeinsam. Animiert durch das Starterkit mit Travelbook und Kelle sowie durch das, was man auf der Reise erlebt, geht es quer durch Deutschland nach Nürnberg. Viele kleine und größere Entscheidungen gemeinsam treffen, Neues erleben, Ziele per SMS erhalten, mit Unbekannten telefonieren, eine Lagerhotline anrufen, in Nürnberg dann feiern, genießen, reflektieren. rovermission Roverinnen und Rover denken quer, machen ihr eigenes Ding. Sie verlassen den Gruppenraum und sagen, was sie denken. Unterwegs: Flashmob auf dem Marienplatz in München. Lösung der Challenge Gehe auf eine Insel : Verkehrsinsel, Tropical Island, Rügen, und vieles mehr. Lösung der Challenge Bringe eine Kuh auf den Marktplatz : Kalb auf Dorfplatz, gemogelte vor dem Brandenburger Tor und andere. Und immer mit dabei die gestaltete Kelle: Motto, Spaß, Philosophie und Message an die Bahn und die Welt! In Nürnberg: Diskussionen mit den UN Jugenddelegierten zu Themen wie Inklusion sozial benachteiligter Jugendlicher, politische Teilhabe für junge Menschen, Engagement und Bildungsgerechtigkeit. Roverinnen und Rover bauen eine Wand gegen Rassismus und Intoleranz. Roverinnen und Rover erhalten Einblick in die Familiengeschichte eines SS-Obersturmführers, diskutieren über Schuld und setzen sich mit den Konsequenzen für nachfolgende Generationen auseinander. roverkult Genießen mit allen Sinnen. Reflektierter Umgang mit den Dingen. Unterwegs: nicht nur mit der Bahn, auch mit körperlicher Anstrengung. Eine eigene Kultur entwickeln. Sommer, Sonne, Sonnenschein genießen. Erst mal Frühstück oder auch nicht. Auch eine anstrengende Zugfahrt einfach mal genießen. Eine lange Suche nach einem Übernachtungsplatz nicht als Hindernis, sondern als Chance entdecken. Gemeinschaft mit anderen Pfadfinderinnen und Pfadfindern auch virtuell erleben. In Nürnberg: Silent Disco entdecken und feiern. Sich auf andere einlassen, mal abhängen oder vom -Meter-Brett springen. Lässig halt. rover.de hat viel Zeit und Kraft im Arbeitskreis gekostet: Entwicklung der Idee, Organisation von Erlebnissen, erhebliches Fundraising, Finden eines geeigneten Ortes für das Abschlusswochenende, Organisation der Veranstaltung am Abschlusswochenende. Eine besondere Herausforderung war aber unser Engagement für die Weiterentwicklung des Pfadfindens in der Roverstufe: Pfadfinderische Ideen überprüfen, zeitgemäße Umsetzungstechniken entwickeln oder einfach ausprobieren, Erfahrungen mit neuen Methoden sammeln, Leiter motivieren und begeistern. Seite 1 Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung

18 Im Zuge von rover.de hat sich auch unsere Kommunikation über Facebook, Twitter, und durch die mittendrin verändert: Gerade durch die virtuelle Kommunikation haben wir unsere Reichweite stark gesteigert. In der»mittendrin«binden wir Roverinnen und Rover durch O-Töne kontinuierlich ein und stiften Identifikation mit der Stufe und ihren Inhalten. Nach wie vor koordiniert und schreibt der Bundesarbeitskreis die Texte für die»mittendrin«selbst, die Verantwortung hierfür liegt bei Carina und Stefan, die technische und grafische Verantwortung für die Homepage liegt bei Christoph. Die Umsetzung von rover.de hat deutlich mehr gekostet als die teilnehmenden Roverinnen und Rover bezahlen sollten. Das war nur durch umfangreiches Fundraising möglich. Wir haben dafür vorhandene Kontakte genutzt, neue Kontakte geknüpft und erlebt, wie Menschen der konkreten Idee von rover.de positiv gegenüberstanden und in ganz erheblichem Umfang rover.de gesponsert haben: durch ihre Zeit, durch kostenlose oder preisreduzierte Angebote, durch verbilligte Waren, durch kostenlose Zugaben. Ohne dieses Fundraising wäre rover.de unmöglich gewesen. Dieses Fundraising erforderte viel persönliches Engagement und persönliche Kontakte aus dem Arbeitskreis und seitens des Geschäftsführers Marco Gasparini im Bundesamt. Wir wollten der Roverstufe unseres Verbandes ermöglichen, die gesamtverbandliche Dimension der Stufe zu erleben, und zwar mit neuen Impulsen und Methoden, die sowohl das Leben in der Roverstufe widerspiegeln als auch zur Weiterentwicklung anregen. Dabei sollte für alle Beteiligten der Spaß nicht zu kurz kommen. Wir sind davon überzeugt, dass wir diese Ziele für die Teilnehmenden erreicht haben und merken bis jetzt Nachwirkungen an verschiedensten Stellen des Verbandes. Wir hätten uns gefreut, wenn mehr Roverrunden an rover.de teilgenommen hätten, obschon wir mit der Teilnehmendenzahl auf jeden Fall sehr zufrieden waren. Ein oft genannter Grund für die Nichtteilnahme war die Terminierung, die in einigen Bundesländern auf Grund der Ferienzeit schwierig war (Anmerkung: Die Veranstaltungswoche war so gewählt, dass möglichst viele Bundesländer Ferien hatten.). Eine andere Schwierigkeit ist die personelle Situation vieler Diözesan- und Bezirksarbeitskreise: ohne entsprechende Leute fällt es sehr schwer, vor Ort für ein Bundesunternehmen Werbung zu machen und Leute zu begeistern. Unsere Erfahrung aus rover.de ist, dass sowohl das Unterwegssein wie auch die in der Ordnung formulierten Schwerpunkte der Roverstufe nach wie vor hochaktuell sind. Sie werden aber anders gelebt als vor einigen Jahren, und diese Entwicklung müssen wir als Verband mitgehen, wenn wir junge Erwachsene im Roveralter dort abholen wollen, wo sie stehen. Wir wünschen jeder Roverin und jedem Rover die Möglichkeit, einmal in der Roverzeit an einem Bundesunternehmen teilnehmen zu können, um die Stufe samt ihrem Konzept, ihrer Kultur und ihren Möglichkeiten voll und ganz erleben zu können. rover.de hat unsere Kommunikation in und mit der Roverstufe nachhaltig verändert. Die konkreten Ergebnisse fassen wir im Sommer final in unserem Kommunikationskonzept zusammen. Die Erfahrungen aus rover.de für Leiterinnen und Leiter fließen aktuell in das neu entstehende Leitungshandbuch für die Roverstufe ein. 1 Die Bundestufenkonferenz der Roverstufe hat in Westernohe stattgefunden. Vielen Dank an den DAK Limburg für die gelungene Rahmenorganisation. Der Schwerpunkt im vergangenen Berichtsjahr war das Bundesunternehmen. Die Nachbereitung von rover.de inklusive Reflexion der Vorbereitung und Durchführung war deshalb auch ein wichtiger Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung Seite 1

19 Punkt des Wochenendes. Abschied der BAK-Mitglieder Maja Richter, Sebastian Reifig und Carsten Wagner. Die Rückkopplung mit den DAKs ist sehr wichtig, um eine zielgruppengerechte Auswahl der Schwerpunkte für die Arbeit im BAK zu setzen. Des Weiteren hat rover.de dies in einem außerordentlichen Maße auch direkt mit den Roverinnen und Rovern und Leiterinnen und Leitern möglich gemacht. Die Bundesstufenkonferenz 01 hat die vorgeschlagenen Schwerpunkte für die Arbeit des BAK votiert: Weitere Auswertung rover.de, Ausbildung (WBKs, TT), Internationales (Jamboree, Moot, Roverway), Überarbeitung Roverleitungshandbuch. Außerdem wurde Cornelia Werbick zur neuen Stufenreferentin votiert Der ROVER, das Magazin für die Roverstufe ist Teil der mittendrin. Dieser wird vom BAK eigenverantwortlich koordiniert und erstellt. Der Schwerpunkt im vergangenen Jahr war das Bundesunternehmen rover.de. Bei der Auswahl der Themen wird großer Wert auf die Nutzbarkeit für die praktische Roverarbeit gelegt. Dabei werden sowohl Roverinnen und Rover als auch Leitende adressiert. Bei der Erstellung der Artikel wird auch mit Roverinnen und Rovern, Leitenden und Mitgliedern der DAKs zusammengearbeitet. Es werden regelmäßig Beiträge der Roverstufe im Magazinteil der mittendrin veröffentlicht. Es ist uns gelungen, die roverspezifischen Inhalte im Verband zu platzieren. Die Rückkopplung mit der Roverstufe ist sehr wichtig, um eine zielgruppengerechte Auswahl der Themen und deren Umsetzung sicherzustellen. Das hat rover.de in einem außerordentlichen Maße möglich gemacht. Der ROVER soll auch weiterhin das Magazin der Roverstufe sein mit interessanten Themen und umsetzbaren Tipps. Dabei wird die Vernetzung mit anderen Kanälen (Social Media, DPSG Internetauftritt inkl. Blog) immer wichtiger kontinuierliche Weiterentwicklung, vor allem vor dem Hintergrund von rover.de 01, weitere Verzahnung der verschiedenen Kommunikationswege, vor allem zwischen Newsletter und den Sozialen Netzwerken. Social Media: Rover-Facebook-Seite mit.0 likes" (Stand August 01) als primärer Kanal mit hoher Reichweite. Ergänzt wird das Angebot durch Twitter ( Follower"), Instagram, Vimeo, Y- outube und weitere Dienste. Für rover.de wurde die Gruppe rover.de 01 eingerichtet, die innerhalb von kürzester Zeit auf 1. Mitglieder gewachsen ist. Videos wurden in der gesamten Kommunikation zu rover.de stark als Info- und Werbemedium erfolgreich eingesetzt. Integration von rover.de in die Seiten der dpsg.de seit September Ausbildungsveranstaltungen waren die Teilnahme der bundesweiten Ausbildungstagung im Oktober 01 und das Teamer-Training I im März 01. Seite 1 Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung

20 Bei der Ausbildungstagung hat Thankmar einen Workshop zum Thema Woodbadge- Arbeit/Woodbadge-Reflexion zusammen mit Christoph Huschka angeboten. Ein Teamer-Training I oder II der Roverstufe wurde mangels Nachfrage (Absprache bei der BuKo 01) zunächst nicht angeboten. Da sich im Nachgang der BuKo 01 doch noch der Bedarf für ein Teamer-Training I abzeichnete, hat dieses vom.-0. März 01 mit sieben Teilnehmern in Münster stattgefunden. Christoph hat am ALT im März 01 teilgenommen. Carina und Thankmar waren Teamende bei den Woodbadge-Kursen der Region Süd bzw. Nord-West. Die Klärung der Nachfrage nach einem Teamer-Training I/II bei den Bundeskonferenzen hat sich aus unserer Sicht bewährt, da nicht jedes Jahr ausreichend Teilnehmer für beide Veranstaltungen zusammen kommen. Kurse mit weniger als fünf Teilnehmern bedeuten einen hohen Aufwand an Ressourcen in der Vorbereitung und Durchführung und sind auch für die Teilnehmer nicht so ergiebig. Auf die Notwendigkeit eines Teamer-Trainings I" außer der Reihe" konnte flexibel und effektiv für alle Beteiligten reagiert werden. Erfreulich war, dass sich mehr Teilnehmende angemeldet haben als abzusehen war. Aus unserer Sicht kann die Einbindung der BAK-Mitglieder in die WBK-Teams der Regionen noch verbessert werden. Die personellen Veränderungen im letzten Jahr führten zu einer Abnahme der Kurserfahrung im BAK. Dieser Umstand muss dringend durch die Teilnahme von BAK-Mitgliedern an WBKs als Teamende kompensiert werden, um weiterhin eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Ausbilder anbieten zu können. Ausbildung bleibt ein wichtiges Thema für uns und wir werden uns vor allem darum bemühen, noch mehr in den WBK-Teams vertreten zu sein. Bei der Planung der Teamer-Trainings werden wir uns weiter eng mit den Diözesanarbeitskreisen abstimmen Das letzte Leitungshandbuch ist mittlerweile 1 Jahre alt. Seitdem hat sich in der Lebenswelt der Roverinnen und Rover viel geändert. Das vorliegende Leitungshandbuch genügt weder inhaltlich noch ästhetisch den aktuellen Anforderungen. Für uns ist nach den Erfahrungen von rover.de01 klar, dass eine bloße Neuauflage eines Leitungshandbuches im Wortsinn den Lebenswelten der Zielgruppe nicht gerecht wird. Notwendig ist unserer Meinung nach vielmehr die Entwicklung eines Formats, das sich sowohl in ausgedruckter Form wie auch online nutzen lässt. Um von den Erfahrungen anderer Verbände zu profitieren, haben wir uns in den letzten Monaten mit Leitungshandbüchern, sonstigen Handreichungen und Online-Formaten der Leitendenausbildung ausländischer Verbände wie z.b. den Scouts Australia, der Scout Association of Malta etc. beschäftigt. Da ein Online-Leitungshandbuch wie es uns vorschwebt bisher so nicht existiert, stehen uns aufwändige Entwicklungsarbeiten bevor. Wichtig ist uns insbesondere der Augenmerk auf die einfache Nutzbarkeit des Portals: der Aufbau soll übersichtlich strukturiert sein und die Texte leicht les- und verstehbar. Der Nutzer soll in die Lage versetzt werden, passend zu seinem Vorwissen oberflächlichere oder tiefergehende Informationen abzurufen. Fernziel ist der Aufbau eins verbandsweiten Ausbildungsportales. Der Beschluss zur Entwicklung eines Ausbildungsportales für Vorstände als Nachfolge des alten Vorständehandbuches wurde ja be- Bericht der Bundesleitung zur. Bundesversammlung Seite 1

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