Internetökonomie und Hybridität

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1 Prof. Dr. Dieter Ahlert, PD Dr. Detlef Aufderheide, Prof. Dr. Klaus Backhaus, Prof. Dr. Jörg Becker, Prof. Dr. Heinz Lothar Grob, Prof. Dr. Karl-Hans Hartwig, Prof. Dr. Thomas Hoeren, Prof. Dr. Heinz Holling, Prof. Dr. Bernd Holznagel, Prof. Dr. Stefan Klein, Prof. Dr. Andreas Pfingsten, Prof. Dr. Klaus Röder. Internetökonomie und Hybridität Nr. 2 JAN VOM BROCKE Hybride Systeme Begriffsbestimmung und Forschungsperspektiven für die Wirtschaftsinformatik

2 European Research Center for Information Systems Gefördert durch: Förderkennzeichen: 01 AK 704 Projektträger: Koordination Internetökonomie und Hybridität Dr. Jan vom Brocke

3 Hybride Systeme Abstract Zur Lösung aktueller Probleme in der Organisations- und Anwendungssystemgestaltung wird vermehrt die Entwicklung sog. hybrider Systeme vorgeschlagen. Mit diesen Systemen soll es möglich werden, die Vorteile heterogener Lösungskonzepte miteinander zu verbinden und so Systeme zu entwickeln, die auch konfliktären Anforderungen zugleich gerecht werden. Den hohen Erwartungen stehen jedoch erhebliche Defizite an Kenntnissen über die Gestaltungsprinzipien derartiger Systeme gegenüber. Insgesamt ist unklar, wie hybride Systeme zu konstruieren sind. Mit diesem Beitrag sollen Grundlagen zur systematischen Erforschung hybrider Systeme in der Wirtschaftsinformatik geschaffen werden. Die Zielsetzung der Forschung besteht darin, generelle Kenntnisse über die Gestaltung und Nutzung hybrider Systeme zu erarbeiten, die auf eine Vielzahl aktueller Probleme der Informationssystemgestaltung übertragen werden können. Den Ausgangspunkt bildet die Einführung eines geeigneten Begriffs hybrider Systeme. Dieser ermöglicht sowohl die Konkretisierung der Potenziale der Systeme als auch eine Abschätzung des Forschungsbedarfs zu ihrer praktischen Nutzung.

4 Hybride Systeme 1 Inhalt 1 Einleitung 2 2 Literaturanalyse zum Hybriditätsbegriff in der Wirtschaftsinformatik Konzeption der Untersuchung Fundstellen mit Ausrichtung auf die Informatik Fundstellen mit Ausrichtung auf die Betriebswirtschaft 10 3 Einführung des Begriffs hybrider Systeme in der Wirtschaftsinformatik Konstituierende Merkmale des Begriffs hybrider Systeme Definition und Prüfung des Begriffs hybrider Systeme 14 4 Perspektiven für die Entwicklung hybrider Systeme in der Wirtschaftsinformatik Potenziale hybrider Systeme Forschungsbedarf zur Gestaltung und Nutzung hybrider Systeme 18 5 Ergebnis und Ausblick 21 Literatur 22 Arbeitsberichte des Kompetenzzentrums Internetökonomie und Hybridität 32

5 Hybride Systeme 2 1 Einleitung Aktuelle Entwicklungen im Unternehmensumfeld fordern neue Formen der Flexibilität von Informationssystemen. Bislang ging es vor allem darum, mit dem raschen Wandel der Anforderungen an die Systeme Stand halten zu können. Konzepte wie die komponentenorientierte Softwareentwicklung tragen wesentlich zur Steigerung einer solchen Entwicklungsflexibilität bei [vgl. z. B. FSHS+97, Sche98, 98 ff.; BDHK+98; OrLK99; Fran99; FaSW00, 26 f.; Turo01; Fran01, 283 f.]. Aufgrund der zunehmenden Heterogenität des unternehmerischen Handlungsumfelds liegen heute vermehrt Situationen vor, in denen unterschiedliche zum Teil auch konfliktäre Ansprüche zugleich zu erfüllen sind. Da eine Homogenisierung des Umfelds in den meisten Fällen ausgeschlossen ist, sind Informationssysteme zu schaffen, die auch zur Laufzeit eine kritische Flexibilität bieten. Eine solche Laufzeitflexibilität liegt vor, wenn Informationssysteme den Anforderungen unterschiedlicher Anwendungskontexte gerecht werden, zugleich aber derart integriert konzipiert sind, dass durch sie eine Beherrschung der Heterogenität möglich wird. Ein Beispiel für diese neue Anforderungssituation liefert die Entwicklung von Wissensmanagementsystemen: Zum einen sollen diese Systeme eine Basis für organisationales Wissen bieten und dazu Anforderungen zur Entwicklung intersubjektiv geteilter Vorstellungen erfüllen. Zum anderen haben sie aber zugleich jedem einzelnen Anwender als individuelle Wissensbasis zu dienen und dazu einer Vielzahl subjektiv verschiedener Vorstellungen zu entsprechen. Sämtliche der unterschiedlichen Anforderungen sind zu erfüllen, um die Zielsetzung der Wissensteilung innerhalb und zwischen Unternehmen zu erreichen. Um Informationssysteme zu entwickeln, die derartigen Anforderungen gerecht werden, könnten in Zukunft Gestaltungsprinzipien hybrider Systeme genutzt werden. Der Grundgedanke dieser Systeme besteht darin, Lösungen in gewisser Weise mehrgestaltig zu implementieren, damit sie in der Nutzung jeweils eine solche Gestalt annehmen können, die den situativen Anforderungen besonders gut gerecht wird. Das Potenzial dieser Systeme veranschaulichen jüngere Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Automobilindustrie. Unter dem Begriff des sog. Hybridautos werden Fahrzeuge entwickelt, die durch verschiedenartige Motoren angetrieben werden [Förs90; Dude01, 140 ff.]. Aktuell werden vor allem durch die Kombination von Benzin und Elektromotoren Autos entwickelt, die sowohl Fahrfreude als auch Umweltbewusstsein miteinander in Einklang zu bringen versuchen. Nach einem differenzierten Regelsystem wird während der Fahrt gerade die Antriebsart gewählt, die den spezifischen Anforderungen einer Fahrsituation möglichst gut gerecht wird. Während im Stadtverkehrt tendenziell die ökologischen Vorteile des E-Motors genutzt werden, wird beim Bedarf nach höherer Betriebsleistung zunehmend der Benzinmotor eingesetzt. Auf Basis der Hybridtechnologie sind in der Automobilindustrie marktreife Produkte entwickelt worden. Sowohl das Abschneiden dieser Fahrzeuge in Vergleichsstudien [vgl. VCD04; ADAC04] als auch die Intensivierung der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Hybridtechnik [GFDC04; VWUB04; TUMS04] sprechen für das erhebliche Potenzial, das die Hybridtechnik für die Automobilindustrie bietet.

6 Hybride Systeme 3 Auch in der Wirtschaftsinformatik wird der Begriff der Hybridität bereits verwendet. Aktuelle Beispiele sind Arbeiten zu hybriden Einskaufssystemen [BWKB+03; KPFB03, 245 ff.; KPFB + 04, 38 ff.], hybriden Wissensmanagement-Systemen [Grob04, 28 ff.], hybriden Data Mining-Algorithmen [Pete04, 20 f.] sowie einer Hybrid Economy [Sche01]. Mit stärkerer Ausrichtung zur Informatik werden hybride Verschlüsselungsmechanismen in der Kryptographie [HeUe04, 3 f.], hybride Geräten für das Ubiquitous Computing [FlMB03, 13 f.], hybride Peer-to-Peer-Netzwerke [ScFi03, 314 ff.; GrSV03, 337] und hybride Webservice Kompositionen [ChMe04] thematisiert. Auch im Schnittbereich zur Betriebswirtschaft sind mehrere Verwendungen zu beobachten. Beispiele sind hier hybride Produktionsplanungs- und steuerungssytseme [ScSc99, 358 ff.] ebenso wie hybride Wettbewerbsstrategien [Feck95; Cors98, 1436], Hybrid Commerce [WiBB01; WiBB99] und hybride virtuelle Unternehmen [Ansto02, 1087]. Analog zum Automobilbeispiel wird mit dem Hybriditätsbegriff in der Wirtschaftsinformatik angedeutet, dass eine Kombination unterschiedlicher Lösungsalternativen vorliegt, wie z. B. die des Online- und Offline-Shoppings. Dieses Verständnis prägt auch die zunehmend zu beobachtende Sprachregelung, Lösungsansätze allgemein als hybrid zu bezeichnen, sofern sie in gewisser Hinsicht eine Lösung in Kombination zweier Extreme darstellen [vgl. z. B. KnLe97, 510; ZaBr97, 453; NeKu97; Fisc99; ScWi01, 46 ff.; FMEK02, 124; GrBr04, 10; KuST00, 223 ff.; Woll03, 29; SHKK04, 22 ff.]. Die Fundstellen zeigen, dass in der Wirtschaftsinformatik bereits heute gemeinsame Vorstellungen mit dem Hybriditätsbegriffs verbunden werden. Sie zeigen aber auch, dass diese Vorstellungen weniger die Funktionsmechanismen hybrider Lösungen als vielmehr deren mögliche Potenziale betreffen. Diesbezüglich begründet sich ihre Attraktivität darin, in gewisser Weise the best of both worlds zu versprechen. Indem eine Lösung mal die Merkmale der einen und mal der anderen Lösung zeigt, können situative Vorteile kombiniert und Nachteile kompensiert werden. Mit diesem Potenzial erweisen sich hybride Lösungen als viel versprechend, um die Laufzeitflexibilität von Informationssystemen zu erhöhen. Sofern es gelingt, derartige Prinzipien im System Engineering umzusetzen, könnten Informationssysteme entwickelt werden, die (ähnlich einem Hybridauto) durch die differenzierte Nutzung hoch spezialisierter Teillösungen optimal auf den Einsatz in verschiedenen Anwendungskontexten vorbereitet sind. Hierzu ist es jedoch notwendig, das Phänomen der Hybridität genauer zu untersuchen. Der Leitgedanke dieser Forschung besteht darin, über einzelne Anwendungsfelder hinaus, generelles Wissen über die Entwicklung und Nutzung von Informationssystemen nach Prinzipien der Hybridität zu entwickeln. Dieses Wissen ist derart aufzubereiten, dass es auf eine Vielzahl an Anwendungsfällen in der Wirtschaftsinformatik übertragen werden kann. Die Grundlage dieser Arbeit bildet die Explikation eines für die Wirtschaftsinformatik tragfähigen Begriffs hybrider Systeme. Auf dieser Grundlage können sowohl die Potenziale konkretisiert als auch die zu deren Realisierung notwendigen Forschungsarbeiten skizziert werden. Diese Problemfelder werden im Folgenden vertieft behandelt.

7 Hybride Systeme 4 2 Literaturanalyse zum Hybriditätsbegriff in der Wirtschaftsinformatik 2.1 Konzeption der Untersuchung Anhaltspunkte über die Bedeutung des Hybriditätsbegriffs kann eine etymologische Betrachtung des Hybriditätsbegriffs liefern. Demnach ist das Adjektiv hybrid auf lateinischen Ursprung zurückzuführen [Klug02, 429]. Entlehnt von hybrida, hibrida f bedeutet es seit dem 19. Jahrhundert umgangssprachlich durch Kreuzung entstandenes Wesen. Im Duden finden sich Hinweise auf die Bedeutung des Hybriditätsbegriffs im heutigen Gebrauch [DuFr01, 404]. Hybrid bedeutet demnach gemischt, von zweierlei Herkunft, aus Verschiedenem zusammengesetzt. Diese Bedeutung trifft zwar das umgangssprachliche Verständnis, ist aber für die Wirtschaftsinformatik zu weit gefasst. Die Zusammensetzung von Elementen verschiedener Herkunft zählt hier zu den Grundprinzipien der Entwicklung integrierter Informationssysteme [vgl. z. B. Heil89, 47 f.; Krcm91, 4; Rose96, 155]. Mit dem differenzierten Hinweis auf hybride Systeme müssen demnach spezifischere Systemmerkmale angesprochen sein, von denen auch zu erwarten ist, dass sie Aufschluss darüber geben, wie die mit diesen Systemen verbundenen Erwartungen erfüllen werden können. Spezifischere Einführungen des Hybriditätsbegriffs finden sich in Teildisziplinen der Wirtschaftsinformatik. Arbeiten liegen vor allem auf den Gebieten der Transaktionskostentheorie Wili91, 294; Sydo92, 102; Klei95, 326ff.], der Künstlichen Intelligenz [MaRi92; KuSS95; ShNo98; ZaZi04; WeSu04] und der Regeltechnik vor [vgl. von HeSa98 bis AlPa04; EnFS02]. So werden in der Regelungstechnik mit hybriden Systemen spezielle dynamische Systeme untersucht, die sowohl aus (ereignis)diskreten als auch (zeit- und wert)kontinuierlichen Komponenten bestehen [Henz96, 278; BrSt99, 10 f.; WaKB99, 359 f.]. Sie sind bei der Gestaltung eingebetteter Systeme von Bedeutung, die zur Kontrolle physikalischer Systeme entwickelt werden. Derartige Arbeiten liefern Anwendungsbeispiele hybrider Systeme. Sie erweisen sich aber thematisch als zu eng gefasst, um die jeweils beschriebenen Mechanismen für allgemeine Gestaltungsaufgaben der Wirtschaftsinformatik nutzen zu können. Um die Begriffseinführung auf eine für die Wirtschaftsinformatik repräsentative Basis zu stellen, ist eine Literaturanalyse durchgeführt worden. In dieser Analyse ist eine Auswertung der grundständigen Literatur zur Wirtschaftsinformatik hinsichtlich der Verwendung des Hybriditätsbegriffs vorgenommen worden. Im Folgenden wird die Auswahl der untersuchten Literatur vorgestellt, für die anschließend ein Überblick über die Verwendung des Hybriditätsbegriffs gegeben wird. Die Ergebnisse bilden die Grundlage zur Spezifizierung der Zielsetzung und des Vorgehens der Untersuchung.

8 Hybride Systeme 5 Auswahl der untersuchten Quellen Mit der Literaturanalyse sollte untersucht werden, in welcher Bedeutung der Hybriditätsbegriffs im allgemeinen Sprachgebrauch der Wirtschaftsinformatik verwendet wird. Als Quellen wurden daher Grundlagenwerke der Wirtschaftsinformatik herangezogen, die sowohl Einführungen als auch Lexika umfassen. Zu den untersuchten Einführungen in die Wirtschaftsinformatik zählen die Arbeiten von ABT/MÜLDER 2000 und 2002, ALPAR ET AL. 2003, FERSTL/SINZ 2001, GROB/REEPMEYER/BENSBERG 2004, HANSEN/NEUMANN 2001, HEINRICH 2001, MERTENS ET AL. 2001, RIEMANN 2001, STAHLKNECHT/HASENKAMP 2002, SCHWARZE 2000 und SCHWARZE/KRCMAR Als Lexika zur Wirtschaftsinformatik wurden die Werke von MERTENS ET AL und HEINRICH/HEINZL/ROITHMAYR 2004 in die Untersuchung einbezogen. Die Grundlagenwerke zur Wirtschaftsinformatik sind um zwei weitere Quellen ergänzt worden, in denen Teilgebiete der Wirtschaftsinformatik vertieft werden, die gemessen an ihrer aktuellen Bedeutung in den Grundlagenwerken unterrepräsentiert erscheinen. Um Aspekte der Organisationslehre zu vertiefen, wird die Arbeit von PICOT/REICHWALD/WIEGAND 2003 in die Analyse einbezogen. Eine weitere Vertiefung wird auf dem Gebiet der Informationsmodellierung vorgenommen [vgl. auch FeLo03, 654f.]. Neben der Einführung von FESTL/SINZ 2001, in der die Modellierung nach dem Semantischen Objektmodell (SOM) vorgestellt wird, wird das Buch von BECKER/SCHÜTTE 2004 in die Untersuchung einbezogen. Die Einführung orientiert sich sprachlich an der Architektur Integrierter Informationssysteme (ARIS), schließt aber auch sprachneutrale Aspekte der Modellierung mit ein. Verwendung des Hybriditätsbegriffs Als Ausgangspunkt der Analyse wurde eine Vorstudie durchgeführt, in der ein Überblick über die Verwendung des Hybriditätsbegriffs geschaffen werden sollte. Untersucht wurde, in welchem der Werke der Begriff verwendet wird und in welchem von diesen möglicherweise eine explizite Einführung zu finden ist. Bei der Beurteilung der Begriffseinführungen wurde neben der Klarheit auch auf den Gültigkeitsbereich des Begriffs geachtet. Von besonderem Interesse sind Einführungen, die unabhängig von einzelnen Konzepten vorgenommen werden, sodass sie auf mehrere Anwendungsbereiche der Wirtschaftsinformatik übertragen werden können. Die ausgewählte Literatur sowie die Ergebnisse der Vorstudie sind in Abb. 1 zusammengefasst worden.

9 Hybride Systeme 6 Kürzel Quelle Verwendung Explikation [AbMu00] [AbMu02] Abts, D., Mülder, W., Grundkurs Wirtschaftsinformatik, 3. vollst. überarb. und akt. Aufl. Braunschweig/Wiesbaden Abts, D., Mülder, W., Grundkurs Wirtschaftsinformatik, 4. vollst. überarb. und akt. Aufl. Braunschweig/Wiesbaden [AGWW02] Alpar, P., Grob, H. L., Weimann, P., Winter, R., Anwendungsorientierte Wirtschaftsinformatik, 3. überarb. und erw. Aufl., Braunschweig/Wiesbaden [BeSc04] Becker, J., Schütte, R., Handelsinformationssysteme Domänen-orientierte Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 2. vollst. überarb., erw. u. akt. Aufl., Frankfurt. a. M [FeSi01] [GrRB04] Ferstl, O. K., Sinz, E. J., Grundlagen der Wirtschaftsinformatik Bd. 1, 4. Aufl., München Grob, H. L., Reepmeyer, J.-A., Bensberg, F., Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 5. vollst. überarb. u. erw. Aufl., München [HaNe01] Hansen, H. R., Neumann, G., Wirtschaftsinformatik I, 8. völl. neub. u. erw. Aufl., Stuttgart [HeHR04] [Hein01] [MBBK01] [MBKP04] [PiRW03] [Riem01] Heinrich, L. J., Heinzl, A., Roithmayr, F., Wirtschaftsinformatik-Lexikon, 7. vollst. überarb. u. erw. Aufl., München, Wien Heinrich, L. J., Wirtschaftsinformatik, 2. vollst. überarb. u. erg. Aufl., München Mertens, P., Back, A., Becker, J., König, W., Krallmann, H., Rieger, B., Scheer, A.-W., Seibt, D., Stahlknecht, P., Strunz, H., Thome, R., Wedekind, H. (2001), Lexikon der Wirtschaftsinformatik, 4. Aufl., Berlin et al Mertens, P., Bodendorf, F., König, W. Picot, A., Schumann, M., Hess, T., Grundzüge der Wirtschaftsinformatik, 8. Auflage Picot, A., Reichwald, R., Wiegand, R. T., Die grenzenlose Unternehmung, 5. akt. Aufl., Wiesbaden Riemann, W. O., Wirtschaftsinformatik, 3. v. neu. bearb. u. st. erw. Aufl. München [Schw00] Schwarze, J., Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 5. völl. überarb. Aufl., Herne/Berlin [ScKr99] Schwarzer, B., Krcmar, H., Wirtschaftsinformatik, 2. überarb. und erw. Aufl., Stuttgart [StHa02] Stahlknecht, P., Hasenkamp, U., Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 10. überarb. u. akt. Auflage Ja Nein Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein Ja Ja Ja Ja Ja Nein - Abb. 1: Überblick über die Verwendung des Hybriditätsbegriffs in der untersuchten Literatur Ja Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein

10 Hybride Systeme 7 Von den insgesamt 16 Grundlagenwerken wird in 13 Beiträgen der Begriff der Hybridität verwenden. In keiner der Arbeiten wird aber eine explizite Einführung des Begriffs vorgenommen, die sich für die Wirtschaftsinformatik als tragfähig erweisen könnte. Der Begriff der Hybridität erscheint damit zwar von großer Bedeutung zu sein, wird aber vor allem umgangssprachlich verwendet. Dieser Befund gibt Anlass zur einer detaillierten Literaturanalyse. Zielsetzung und Vorgehen der weiteren Untersuchung Zielsetzung der detaillierten Literaturanalyse ist es, Erkenntnisse über die implizite Bedeutung des Hybriditätsbegriffs in der Wirtschaftsinformatik zu gewinnen. Hierzu sind die einzelnen Fundstellen daraufhin zu untersuchen, welche Intention der Bezeichnung eines Sachverhalts als hybrid zugrunde liegt. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf den Merkmalen, die einem Sachverhalt mit dieser Kennzeichnung zugesprochen werden. Sie bilden die Grundlage, um konstituierende Begriffsmerkmale zu finden, anhand derer hybride Systeme für die Wirtschaftsinformatik explizit eingeführt werden können. Zur Systematisierung des Vorgehens werden die Fundstellen mit Ausrichtung auf die Informatik und die Betriebswirtschaftslehre gesondert untersucht. Mit dieser Unterteilung wird einer für die Wirtschaftsinformatik typischen Differenzierung von Forschungsfeldern im Hinblick auf die Gestaltung von Informationssystemen gefolgt [WKWI94; Hein01, 85]. 2.2 Fundstellen mit Ausrichtung auf die Informatik Die Verwendungen des Begriffs der Hybridität zur Kennzeichnung von Ansätzen aus dem Bereich der Informatik ist in Abb. 2 zusammengefasst worden. Sachverhalt Quelle Hybridcomputer [HeHR04, 310; Riem01, 284] Hybriddatenbanken [HaNe01, 1081; StHa02, 203] Hybride Dialogtechnik [HeHR04, 196] Hybride Endgeräte [MBKP04, 37] Hybride Entwicklungsumgebung [StHa02, 438] Hybride Expertensysteme [HaNe01, 473] Hybride genetische Algorithmen [MBBK01, 210] Hybride Objekte [HeHR04, 276] Hybride Programmiersprachen [MBBK01, 210; StHa02, 293] Hybride Softwareentwicklungsstrategie [AGWW02, 267] Hybride Verschlüsselungsmechanismen [AbMu00, 260; HaNe01, 183; MBBK01, 275; GrRB04, 66]

11 Hybride Systeme 8 Hybrides OLAP [Riem01, 480; AbMu00, 260] Hybridkarten [StHa02, 44] Hybridviren [Riem01, 245] Abb. 2: Hybriditätsbegriff in Teilbereichen der Informatik Die Fundstellen werden im Folgenden nach Themengebieten gegliedert und hinsichtlich der Bedeutung des Hybriditätsbegriffs untersucht. Datenbanken Bei HANSEN/NEUMANN 2001 und STAHLKNECHT/HASENKAMP 2002 findet sich die Kennzeichnung von Datenbanken als sog. Hybriddatenbanken [vgl. HaNe01, 1081; StHa02, 203]. Sie bezeichnen damit Lösungen, in denen Merkmale relationaler und objektorientierter Datenbanken miteinander verbunden werden. Beim Online Analytical Processing (OLAP) werden allgemein eine relationale (ROLAP) und eine multidimensionale (MOLAP) Analyseform unterschieden. Die Kombination beider Formen wird bei ABTS/MÜLDER 2000 und RIEMANN 2001 als hybrides OLAP (HOLAP) bezeichnet [vgl. AbMu00, 260; Riem01, 480]. ABTS/MÜLDER 2000 weisen vor allem auf die Möglichkeit zur Kombination der Vorteile von ROLAP und MOLAP bei HOLAP hin. Der damit zu erreichenden Steigerung der Flexibilität stehen jedoch ein erhöhter Wartungs- und Pflegeaufwand gegenüber [vgl. AbMu00, 260]. IT-Sicherheit In der Kryptographie werden symmetrische und asymmetrische Verschlüsselungsverfahren differenziert. Durch Kombination beider Verfahrensweisen sollen ihre Vorteile kombiniert und ihre Nachteile teilweise kompensiert werden. Diese kombinierten Verfahren werden weitgehend als hybride Verschlüsselungsverfahren bezeichnet [vgl. AbMu00, 260; HaNe01, 183; MBBK01, 275; GrRB04, 66, 178]. Sie fördern die Sicherheit und reduzieren zugleich den mit asymmetrischen Verfahren verbundenen gesteigerten Rechenaufwand. Computerviren lassen sich grundsätzlich dahingehend unterscheiden, ob sie bestimmte Dateien oder den Bootsektor der Startpartition befallen. Viren, die beide Gefahrenquellen bergen, werden bei RIEMANN 2001 als Hybridviren bezeichnet [vgl. Riem01, 245]. Systementwicklung Vorgehensmodelle zur Systementwicklung können hinsichtlich der Richtung des Vorgehens einer top down- oder einer bottom up-strategie folgen. Ein Vorgehen, in dem angestrebt wird, die Vorteile beider Vorgehensrichtungen miteinander zu verbinden, wird von ALPAR ET AL als hybride Strategie der Softwareentwicklung bezeichnet [vgl. AGWW02, 267]. Hierzu soll auf der Grundlage weniger Systemschichten sowohl eine Verfeinerung nach unten als auch nach oben stattfinden. Die Ergebnisse beider Richtungen sind schließlich aufeinander

12 Hybride Systeme 9 abzustimmen. Die Systementwicklung kann zudem verschiedenen Paradigmen folgen [vgl. Broc03, 63, 103]. In der Programmierung konkurrieren diesbezüglich vor allem prozedurale und objektorientierte Programmiersprachen. Bei STAHLKNECHT/HASENKAMP 2002 und MERTENS ET AL werden Hybridsprachen thematisiert, die durch Erweiterung konventioneller Programmiersprachen entstehen [vgl. StHa02, 293.] und in denen Merkmale beider Paradigmen realisiert sind [MBBK01, 210]. Bei STAHLKNECHT/HASENKAMP 2002 findet sich darüber hinaus ein Hinweis auf die Differenzierung hybrider Entwicklungsumgebungen (sog. Shells), die sich dadurch auszeichnen, dass sie sowohl regel- als auch objektorientierte Repräsentationsformen unterstützen [vgl. StHa02, 438]. Künstliche Intelligenz Im Forschungsgebiet der künstlichen Intelligenz (KI) werden sowohl Experten- und Simulationssysteme thematisiert. Bei Expertensystemen entwickelt sich nach HANSEN/NEUMANN 2001 ein Trend, dass einzelne Systeme zunehmend alternative Formen der Wissensverarbeitung unterstützen. Während Systeme ursprünglich vor allem regelbasiert waren, bezeichnen sie die neue Generation von Systemen als hybride Systeme [vgl. HaNe01, 473]. Ähnlich spricht RIEMANN 2001 im Kontext von Simulationssystemen von hybriden Systemen, sofern mit ihnen herkömmliche und wissensbasierte Ansätze kombiniert werden [Riem01, 509]. Zur Gestaltung des Mensch-Maschine-Dialogs werden benutzer- oder computergesteuerte Techniken differenziert. HEINRICH/HEINZL/ROITHMAYR 2004 unterscheiden auch hybride Techniken. Durch Methoden der KI werden dort beide Dialogtechniken kombiniert, indem z. B. sowohl eine direkte Manipulation als auch ein natürlichsprachiger Dialog möglich ist [vgl. HeHR04, 196]. Bei MERTENS ET AL werden spezielle genetische Algorithmen als hybride genetische Algorithmen bezeichnet. Durch die Kombination genetischer Algorithmen mit anderen heuristischen Verfahren sollen sich diese Algorithmen als besonders leistungsfähig erweisen [MBBK01, 210]. Hardwaresysteme Hardwaresysteme werden danach differenziert, ob sie aus analogen oder digitalen Komponenten bestehen. Hybride Systeme werden hier von HEINRICH/HEINZL/ROITHMYR 2004 und RIEMANN 2001 beschrieben (auch Hybridcomputer), die vorliegen, wenn Systeme sowohl analoge als auch digitale Bestandteile enthalten [vgl. HeHR04, 310, Riem01, 284]. HEINRICH/HEINZL/ROITHMYR 2004 sehen in hybriden Systemen vor allem das Potenzial der Kombination von Stärken beider Technologien. RIEMANN 2001 weist hingegen darauf hin, dass hybride Systeme vielmehr im Übergang von analogen zu digitalen Systemen vorkommen und somit langfristig sowohl im Business- als auch im Home-Bereich von digitalen Systemen verdrängt werden.

13 Hybride Systeme 10 Neben Hybridcomputern lassen sich weitere Erscheinungsformen hybrider Hardware finden. So bezeichnen MERTENS ET AL Smartphones als hybride Geräte, da in ihnen die Funktionen eines Mobiltelefons und eines Personal Digital Assistant (PDA) integriert werden [vgl. MBKP04, 37]. STAHLKNECHT/HASENKAMP 2002 sprechen von Hybridkarten, die gleichzeitig einen Chip und einen Magnetstreifen enthalten. Ähnlich wie RIEMANN 2001 sehen sie in der Kombination eine Übergangslösung, die den Banken und dem Handel eine ausreichende Zeitspanne zum Umstellen ihrer Automaten und Lesegeräte ermöglichen soll [vgl. StHa02, 44, 381]. HEINRICH/HEINZL/ROITHMAYR 2004 bezeichnen die im Zuge des sog. Ubiquitous Computing entwickelten Hardwareeinheiten als hybride Objekte [vgl. HeHR04, 675]. In diesem Forschungsbereich wird die Integration von Mikrocomputertechnologie in reale Objekte angestrebt. Die resultierenden hybriden Objekte sind dadurch gekennzeichnet, dass die Kombination der Technologien unsichtbar und untrennbar erscheint. 2.3 Fundstellen mit Ausrichtung auf die Betriebswirtschaft In der Grundlagenliteratur zur Wirtschaftsinformatik finden sich auch Verwendungen des Hybriditätsbegriffs, die dem Teilbereich der Betriebswirtschaftslehre zuzuordnen sind. In Abb. 3 sind die Quellen zusammengefasst worden. Sachverhalt Quelle Hybride Konsumenten BeSc04, 194. Hybride Wettbewerbsstrategie BeSc04, 713f.; PiRW03, 10. Hybride Controlling Systeme GrRB04, 274, 381. Hybride Controlling Instrumente GrRB04, 376. Hybride Modellierung HeHR04, 310. Hybride Organisationsformen PiRW03, 278 ff. Hybridberuf Schw00, 375. Abb. 3: Hybriditätsbegriff in Teilbereichen der Betriebswirtschaftslehre Die Verwendung des Hybriditätsbegriffs wird im Folgenden nach Themengebieten gegliedert vorgestellt. Absatzwirtschaft Bei PICOT/REICHWALD/WIEGAND 2003 und BECKER/SCHÜTTE 2004 werden hybride Wettbewerbsstrategien beschrieben. Diese Strategien zeichnen sich dadurch aus, dass eine Kombination der grundsätzlich unterschiedlichen Ausrichtungen nach Kosten- oder Leistungsführerschaft angestrebt wird, die sich in einer Synthese aus Kosten- und Differenzierungsstrategien niederschlägt [vgl. PiRW03, 10; BeSc04, 713 f.]. Bei BECKER/SCHÜTTE 2004 findet sich auch die Bezeichnung hybride Konsumenten. Dabei handelt es sich um Konsumenten, die situativ sowohl bei Discountern als auch bei Fachgeschäften kaufen [vgl. BeSc04, 194].

14 Hybride Systeme 11 Personalwirtschaft SCHWARZE 2000 verwendet den Begriff des Hybridberufs [vgl. Schw00, 375]. Damit werden Berufe gekennzeichnet, bei denen computerbezogene und nicht computerbezogene Tätigkeiten und Qualifikationen eine gleichgewichtige oder annähernd gleichgewichtige Rolle spielen. Rechnungswesen und Controlling Bei GROB/REEPMEYER/BENSBERG 2004 findet sich die Verwendung des Hybriditätsbegriffs zur Kennzeichnung hybrider Systeme sowie hybrider Instrumente des Controllings. Als hybride Systeme werden Anwendungen bezeichnet, die gleichrangig sowohl modell- als auch datenorientiert sind [GrRB04, 274 f., 381]. Data Mining wird als ein Beispiel eines solchen hybriden Controllingsystems angeführt. Das Konzept der Balanced Scorecard (BSC) wird demgegenüber als hybrides Controllinginstrument bezeichnet [GrRB04, 376]. Die Hybridität wird hier daran fest gemacht, dass die BSC zwar als Instrument des strategischen Controllings konzipiert wurde, zugleich aber zur operativen Steuerung genutzt werden kann. Der BSC wird mit diesen Eigenschaften das Potenzial zugesprochen, den normalerweise inhärenten Methodenbruch zwischen operativem und strategischem Controlling zu überwinden. Informationsmodellierung Bei HEINRICH/HEINZL/ROITHMAYR 2004 findet sich die Bezeichnung einer sog. hybriden Modellierung [HeHR04, 310]. Damit werden Konstruktionen bezeichnet, in denen sowohl analytische als auch simulative Modellierungstechniken in einem Modell verwendet werden. Die hybride Modellierung soll eine Reduktion des Konstruktionsaufwands versprechen. Auffallend ist, dass dieser Begriff in den Arbeiten, die sich schwerpunktmäßig mit der Informationsmodellierung befassen, nicht verwendet wird. So finden sich weder bei FERSTL/SINZ 2001 noch bei BECKER/SCHÜTTE 2004 Hinweise auf eine hybride Modellierung. Organisationstheorie In der Transaktionskostentheorie werden mit dem Markt und der Unternehmung zwei dichotome Organisationsformen zur Durchführung von Transaktionen unterschieden [Coas37, 389]. In Rezeptionen der Transaktionskostentheorie wird betont, dass Markt und Unternehmung Pole eines Kontinuums darstellen, zwischen denen hybride Organisationsformen liegen. In dieser Bedeutung verwenden auch PICOT/REICHWALD/WIEGAND 2003 den Begriff hybrider Organisationsformen [PiRW03, 53, 278 ff.]. Dabei wird der Trend betont, dass Unternehmen ihre traditionellen Unternehmensgrenzen zugunsten hybrider Verbindungen mit externen Partnern auflösen, womit sowohl (negative) Abhängigkeiten als auch (positive) Synergieeffekte auftreten können [PiRW03, 289].

15 Hybride Systeme 12 3 Einführung des Begriffs hybrider Systeme in der Wirtschaftsinformatik 3.1 Konstituierende Merkmale des Begriffs hybrider Systeme Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass mit der Bezeichnung hybrid jeweils auf besondere Merkmale verschiedener Sachverhalte hingewiesen wird (z. B. dem Verschlüsselungsverfahren oder der Organisationsform). Um den Begriff auf möglichst viele Anwendungsgebiete der Wirtschaftsinformatik übertragen zu können, wird eine systemtechnische Sichtweise eingenommen, die im Folgenden kurz erläutert wird. Die Systemtechnik kennzeichnet eine auf die Gestaltung gerichtete Verwendung systemtheoretischer Erkenntnisse, die auf die Herbeiführung sachgerechter, realisierbarer und operationaler Lösungen zielt [vgl. DaHu92, X f.]. Systemtheorien befassen sich mit dem Aufbau und dem Verhalten von Systemen und verfolgen das Ziel, die Systeme zu beschreiben und zu verstehen [vgl. Bert68]. Unter einem System soll hier ein Denkmuster verstanden werden, das aus Elementen und Beziehungen zwischen diesen Elementen sowie Grenzen gegenüber seiner Umwelt besteht [vgl. Ulri70, 105 ff.; Habe74, 6; Lenk80]. Ein System kann hierarchisiert werden, indem Elemente wiederum als Systeme interpretiert werden [zum hierarchischen Systemkonzept vgl. Ropo78, 14 ff.]. Zur Unterstützung der in der Wirtschaftsinformatik relevanten Konstruktionsprozesse können Systeme hinsichtlich Eigenschaften und Verhaltensweisen sowie auf Typ- und Instanzebene beschrieben werden [vgl. Broc03, 45 ff.]. Abb. 4 veranschaulicht den Zusammenhang. Wird mit dem Systemverhalten ein spezifischer Systemzweck verfolgt, liegen sog. zielgerichtete Systeme vor [vlg. Broc03, 46; HiFU94, 20 ff.]. Beschreibungsebene Typ Instanz Systemkriterium Eigenschaften Verhalten (z. B. Prozessstruktur) Menge möglicher Zustände (z. B. Datensatzstruktur) Menge möglicher Zustandsveränderungen Zustandsveränderung (z. B. Prozessinstanz) Zustand (z. B. Datensatzausprägung) Abb. 4: Strukturmuster für Systemaspekte

16 Hybride Systeme 13 Die systemtechnische Sichtweise ermöglicht es, eine Begriffseinführung vorzunehmen, die auf verschiedene Sachverhalte der Wirtschafsinformatik übertragen werden kann. Hierzu sind die in den Fundstellen analysierten Verwendungen des Hybriditätsbegriffs derart zu synthetisieren, dass Merkmale hybrider Systeme gewonnen werden. Indem ein Sachverhalt als System interpretiert wird, kann auf diese Weise geprüft werden, ob die relevanten Merkmale vorliegen, die es rechtfertigen, den Sachverhalt als hybrides System zu kennzeichnen. Solche Merkmale sollen im Folgenden erarbeitet werden. Heterogenität In sämtlichen Fundstellen ist zu beobachten, dass bei dem als hybrid bezeichneten Sachverhalt eine Kombination unterschiedlicher Konzepte [Grob04, 1] erfolgt [vgl. AGWW02, 267; AbMu00, 260; BeSc04, 194, 713 f.; GrRB04, 66, 274, 376, 381; HeHR04, 196, 276, 310; HaNe01, 183, 473, 1081; PiRW03, 10, 278 ff.; Riem01, 245, 284, 480; Schw00, 375; StHa02, 44, 203, 293, 438; MBBK01, 210, 275; MBKP04, 37]. Aus systemtechnischer Perspektive kann diese Beobachtung dahingehen konkretisiert werden, dass Teilsysteme unterschiedlicher Art kombiniert werden, sodass hybride Systeme als heterogene Systeme zu kennzeichnen sind. Die Art kann sowohl hinsichtlich der Eigenschaften als auch der Verhaltensweisen eines zielgerichteten Systems zum Ausdruck kommen. Zur sprachlichen Präzision sollen hybride Systeme daher hinsichtlich der für die Hybridität ausschlaggebenden kombinierten Arten beschrieben werden. Hilfreich erscheint es, die Beschreibung anhand von Merkmalen und Merkmalsausprägungen vorzunehmen [vgl. z. B. Broc03, 214 ff.]. Während Artmerkmale angeben, hinsichtlich welcher Kriterien sich die Teilsysteme unterscheiden, wird anhand von Merkmalsausprägungen kenntlich gemacht, worin die Unterschiede bestehen. Konkurrenz Über die Existenz verschiedener Arten hinaus, ist in den als hybrid bezeichneten Sachverhalten auch zu beobachten, dass scheinbar konfliktäre auch als dialektisch [Klei96, 91 ff.; GrBr04, 10] bezeichnete Beziehungen zwischen den Arten bestehen [vgl. insbes. AGWW02, 267; BeSc04, 194, 713 f.; GrRB04, 274, 381; PiRW03, 10, 278 ff.; Riem01, 284, 480; StHa02, 203, 293, 438; MBBK01, 275; MBKP04, 37]. In systemtechnischer Hinsicht ist dies dadurch zu erklären, dass die heterogenen Teilsysteme einem als gleich wahrgenommenen Systemzweck dienen. Sie konkurrieren somit in gewisser Weise darum, diesen Zweck auf unterschiedliche Art zu erfüllen. Eine weitere Möglichkeit zur Konkretisierung hybrider Systeme besteht demnach darin, neben den verschiedenen Arten auch den gemeinsamen Zweck zu bezeichnen, der die Leistung der Teilsysteme kennzeichnet. Analog bietet sich hier die Verwendung von Zweckmerkmalen und deren Ausprägungen an. Koexistenz Die Begriffsanalyse zeigt auch, dass bei den als hybrid bezeichneten Sachverhalten, die scheinbar konfliktären Arten im Zuge der Kombination erhalten bleiben [vgl. insbes. Riem01,

17 Hybride Systeme ; StHa02, 44; HeHR04, 310; MBKP04, 37; BeSc04, 194]. Diese Beobachtung spiegelt auch die intuitive Einschätzung wieder, Hybridität mit dem Neben- und Miteinander [Grob04, 1] scheinbar widersprüchlichen Konzepte in Verbindung zu bringen. Systemtechnisch kann diese Beobachtung dahingehend konkretisiert werden, dass die heterogenen Systeme im hybriden System koexistent sind. Diese Koexistenz kommt darin zum Ausdruck, dass das hybride System den für sie konstitutiven Zweck gleichzeitig mal entsprechend der einen und mal entsprechend der anderen Art erfüllt. Bei verhaltensgeprägten Teilsystemen kann die Koexistenz in der Nebenläufigkeit von Prozessen zum Ausdruck kommen. Die Ergebnisse der Literaturanalyse zeigen, dass in hybriden Systemen die verschiedenen Arten nicht immer voll zum Zuge kommen müssen, indem zwischen ihnen etwa konditional gewechselt würde. Möglich ist auch, dass Teilsysteme einer spezifischen Art lediglich hinsichtlich gewisser Aspekte im hybriden System integriert werden [vgl. z. B. PiRW03, 278 ff.; BeSc04, 194; Schw00, 375]. Zur weiteren Spezifikation eines hybriden Systems sollte daher aufgezeigt werden, nach welchen Regeln das System einen Zweck nach welcher Art erfüllt. 3.2 Definition und Prüfung des Begriffs hybrider Systeme Die Begriffseinführung soll anhand einer Arbeitsdefinition zusammengefasst werden. Sie bildet die Grundlage, um den Begriff gegenüber den empirischen Fundstellen in der Literatur zu prüfen. Auf der Grundlage der erarbeiteten konstituierenden Begriffsmerkmale sollen hybride Systeme wie folgt eingeführt werden. Unter einem hybriden System soll ein spezielles zielgerichtetes System verstanden werden, dessen Systemzweck zur Laufzeit nach spezifischen Regeln durch alternative Teilsysteme auf verschiedene Art erfüllt werden kann. Mit der Auszeichnung eines Systems als hybrides System wird somit auf ein besonderes Beziehungsmuster zwischen einem Systemzweck und zumindest zwei heterogenen Teilsystemen hingewiesen. Bei den in der Wirtschaftsinformatik relevanten (hybriden) Informationssystemen besteht der Systemzweck in der Verarbeitung oder dem Austausch von Informationen [vgl. Broc03, 28f.]. Aufgrund des Komplexitätsgrades der dort zu gestaltenden Systeme kann Hybridität hinsichtlich eines oder mehrerer Teilsysteme vorliegen. Das dem Begriff zugrunde liegende Strukturmuster ist dann per Hierarchisierung analog auf Teilzwecke des Systems zu übertragen. Die spezifischen Regeln, nach denen Teilsysteme in hybriden Systemen zur Zweckerfüllung zum Zug kommen, sind in die Definition aufgrund der in der Wirtschaftsinformatik verfolgten Intention zur Gestaltung und Nutzung der Systeme für betriebliche Zwecke aufgenommen worden. Daher sollen gegenüber der umgangssprachlichen Begriffsverwendung nur die Systeme als hybrid bezeichnet werden, die auch hinsichtlich ihrer Funktionsweise rational nachvollzogen werden können. Diese Eingrenzung fordert nicht, dass entsprechende Regeln bekannt sind, wohl aber dass sie existieren.

18 Hybride Systeme 15 Die Definition wird im Folgenden verwendet, um den eingeführten Begriff gegenüber den empirischen Fundstellen der Literaturanalyse zu prüfen. Dabei ist zu untersuchen, in wiefern es mit dem Begriff möglich ist, das Phänomen hybrider Systeme zu differenzieren. Die Ergebnisse sind in Abb. 5 zusammengestellt worden. Die als hybrid gekennzeichneten Sachverhalte werden hierzu als System interpretiert. Um sie als hybride Systeme zu erklären sind dann der relevante Systemzweck anhand eines Zweckmerkmals sowie die heterogenen Teilsysteme anhand eines Artenmerkmals zu beschreiben. Die Regeln, nach denen das System den Systemzweck in unterschiedlicher Art erfüllt, sind den Fundstellen nicht vollständig zu entnehmen. Konzept Zweckmerkmal Artenmerkmal Ausprägung Merkmal Ausprägung 1 Ausprägung 2 Hybridcomputer Datenverarbeitung Komponentenart Analog Digital Hybriddatenbanken Datenspeicherung Paradigma Relational Objektorientiert Hybride Expertensysteme Hybride genetische Algorithmen Hybride Programmier-sprachen Hybride Softwareentwicklungsstrategie Hybride Verschlüsselungsmechanismen Hybride Dialogtechnik Mensch-Maschine- Dialog Hybride Entwicklungsumgebung Entwicklungsunterstützung Problemlösung Steuerung Benutzergesteuert computergesteuert Repräsentationsform Regelorientiert Objektorientiert Form der Wissensverar-beitung Regelbasiert Weitere Problemlösung Verfahrensweise Genetische andere heuristische Programmierung Paradigma prozedural Objektorientiert Vorgehensweise Vorgehensrichtung Top Down Bottom Up Verschlüsselung Prinzip Symmetrisch Asymmetrisch Hybrides OLAP Datenanalyse Paradigma Relational multidimensional Hybridkarten Datenspeicherung Technik Chip Magnetstreifen Hybridviren Systemangriff Angriffstelle Dateien Bootsektor Hybridberuf Tätigkeit Qualifikation Computerbezogen nicht computerbezogen Hybride Controllingsysteme bzw. instrumente Hybride Konsumenten Endnutzer eines Produkts oder einer Dienstleistung Entscheidungsunterstützung Unterstützungsleistung Modellorientiert datenorientiert Kanalpräferenz Discounter Fachgeschäft

19 Hybride Systeme 16 Hybride Modellierung Hybride Organisationsformen Hybride Wettbewerbs-strategie Konstruktion Technik Analytisch Simulativ Aufgabenteilung Koordinationsform Markt Hierarchie Marktausrichtung Strategierichtung Kostenführerschaft Leistungsführerschaft Abb. 5: Prüfung des Hybriditätsbegriffs gegenüber den Fundstellen der Literaturanalyse Die Ergebnisse der Literaturanalyse liefern auch Fundstellen, die nach dem hier vorgeschlagenen Begriff nicht den Merkmalen hybrider Systeme entsprechen. Dies betrifft die Bezeichnungen hybrider Endgeräte, hybrider Objekte und hybrider Controllinginstrumente. Bei den als hybrid bezeichneten Endgeräten liegt eine Kombination der Funktionalität eines PDA und eines Telefons vor [vgl. MBKP04, 37]. Da diese Funktionalitäten jedoch nicht um den gleichen Systemzweck konkurrieren, scheint hier vielmehr eine Aggregation von Teilsystemen vorzuliegen [vgl. BrBu04, 30]. Ebenso verhält es sich bei den als hybrid bezeichneten Objekten [HeHR04, 276]. Hier mag zwar mit Mikrocomputern einerseits und realen Objekten andererseits im Einzelfall eine Verschiedenartigkeit möglich sein, doch liegt auch hier vielmehr eine Aggregation von Teilsystemen vor. Dem Aspekt der Trennbarkeit der Verbindung zwischen den Systemen wird keine konstituierende Bedeutung für hybride Systeme zugesprochen. Ein neuer Sachverhalt liegt mit den als hybrid bezeichneten Controllinginstrumenten vor [GrRB04, 376.]. Die Verschiedenartigkeit betrifft hier die Nutzung des Instrumentariums, die darin gesehen wird, dass die BSC sowohl im strategischen als auch im operativen Controlling genutzt werden kann. Der Begriff hybrider Systeme wird in dem hier entwickelten Verständnis demgegenüber aber nicht an der Nutzung sondern an der Gestaltung des Systems fest gemacht. Das System hat aus heterogenen koexistenten Teilsystemen zu bestehen, die gegenüber einem Systemzweck miteinander konkurrieren. In diesem Fall können sie als hybrid bezeichnet werden. Im Umgang mit hybriden Systemen ist auch zu entscheiden, ob es im Einzelfall aus pragmatischer Sicht angemessen erscheint, ein System bei Vorliegen der aufgestellten Merkmale auch als hybrides System auszuweisen. Ausschlaggebend sollte hier die Bedeutung sein, die diesen Eigenschaften in einer Kontextsituation zukommen. Grundsätzlich erscheint die Differenzierung dann angemessen, wenn mit der Bezeichnung darauf hingewiesen werden soll, dass das Muster hybrider Systeme vorliegt. Der eingeführte Begriff kann im Folgenden verwendet werden, um die Perspektiven der Entwicklung hybrider Systeme abzuschätzen. Dazu können sowohl die Potenziale hybrider Systeme konkretisiert als auch die zu deren Realisierung notwendigen Forschungsarbeiten aufgezeigt werden.

20 Hybride Systeme 17 4 Perspektiven für die Entwicklung hybrider Systeme in der Wirtschaftsinformatik 4.1 Potenziale hybrider Systeme Der besondere Charme hybrider Lösungsansätze wurde eingangs auf die Vorstellung zurückgeführt, in gewisser Hinsicht the best of both worlds miteinander zu vereinigen. Auch die Ergebnisse der Literaturanalyse belegen diese Einschätzung [vgl. AbMu00, 38, 260; StHa02, 381; GrRB04, 66; HaNe01, 183; HeHR04, 310]. Auf Basis des eingeführten Begriffs hybrider Systeme ist es nunmehr möglich, die mit hybriden Systemen verbundenen Potenziale in der Systementwicklung zu präzisieren. Hierzu können die erarbeiteten konstituierenden Begriffsmerkmale genutzt werden, um typische Gestaltungsmöglichkeiten abzuleiten, die sich durch ein hybrides Systemdesign bieten. - Spezialisierungsmöglichkeit: Die Heterogenität bietet die Möglichkeit, bei der Entwicklung der Teilsysteme hoch spezialisierte Lösungsarten zu verwenden. Das Ausmaß der Spezialisierung kann besonders hoch sein, da nicht das gesamte Leistungsspektrum des hybriden Systems durch ein Teilsystem zu realisieren ist (Beispiel E-Motor). - Adaptionsmöglichkeit: Durch die Konkurrenz der Teilsysteme besteht die Möglichkeit, während der Nutzung des Systems aus alternativen Teilsystemen wählen zu können. Die damit verbundene Anpassungsfähigkeit des Systems an situative Anforderungen kann erhöht werden, je spezialisierter die Teilsysteme sind. Neben der Auswahl aus Nutzungssicht können aus Entwicklungssicht zusätzliche Spezialsysteme integriert werden. - Synergiemöglichkeit: Anhand der Regeln, nach denen die Teilsysteme koexistent miteinander verbunden werden, können die Spezialisierungs- und Adaptionsmöglichkeiten dazu genutzt werden, Schwächen spezieller Systeme zu kompensieren und deren Stärken zu kombinieren. Diese Gestaltungsmöglichkeiten erklären inwiefern hybride Systeme viel versprechende Möglichkeiten zur Erhöhung der Laufzeitflexibilität von Informationssystemen bieten. Die Möglichkeiten zur Spezialisierung, Adaption und Synergie schaffen immer dann Nutzenpotentiale, wenn Situationen vorliegen, die durch folgende Merkmale gekennzeichnet sind: - Ein Systemzweck kann durch mindestens zwei verschiedenartige Teilsysteme realisiert werden und - keines der Teilsysteme ist gegenüber den anderen hinsichtlich sämtlicher Kriterien dominant.

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