Gutachten. Technische Sicherheit von Anlagen und Verfahren zur Erkundung und Förderung von Erdgas aus nichtkonventionellen Lagerstätten.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Gutachten. Technische Sicherheit von Anlagen und Verfahren zur Erkundung und Förderung von Erdgas aus nichtkonventionellen Lagerstätten."

Transkript

1 Technische Sicherheit von Anlagen und Verfahren zur Erkundung und Förderung von Erdgas aus nichtkonventionellen Lagerstätten für Expertenkreis Fracking, AG Risiko c/o Dr. Christoph Ewen Team Ewen Ludwigshöhstrasse Darmstadt Ausgeführt von Hans-Joachim Uth Sachverständiger für Anlagensicherheit in verfahrenstechnischen Anlagen Tangersdorf Lychen Externe Begutachtung erfolgt durch: Dr. Michael Struckl, Wien 15. Mai 2012

2 1 Inhalt Inhalt Aufgabenstellung & Vorgehensweise Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes Allgemeines Beschreibung des Bohrplatzes Technischer Aufbau von Bohrungen Anlagen zur Behandlung und Weiterleitung des geförderten Erdgases Erdgasbehandlungsanlagen Erdgasrohrleitungen Verfahrensbeschreibung Bohrung Ertüchtigung (Fracking) Förderung Gefahrstoffe Bohrphase Fracking Förderphase Analyse der Gefahrenpotenziale Allgemeines Betriebserfahrung & Unfallauswertung Betriebserfahrung Unfallauswertung Gefahrguttransport Transport in Rohrleitungen Risikoabschätzung Wahrscheinlichkeiten Worst Case Szenarien (WCS) Fracking (WCF) Fracking - reduziert (WCFR) Größte zusammenhängende Masse (GZM) Abriss Panzerschlauch (WCP) Tankerunfall (WCT) Gasausbruch (WCG) Leckage Bohrloch (WCB) Leckage aus unterirdisch verlegter Rohrleitung (WCR) Vorkehrungen zur Verhinderung und Begrenzung Systemsicherheit Gestuftes Sicherheitskonzept (Störfälle vermeiden und begrenzen) Vorgaben für Planung, Bau und Betrieb der Anlagen nach dem Stand der Sicherheitstechnik und guten Managementpraxis Anforderungen nach Art und Ausmaß der zu erwartenden Gefahren (Gefahrenorientierung, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz)... 55

3 2 Ständige Verbesserung durch Erfahrung Erkenntnisquellen der verschiedenen Akteure, Sicherheitstriade, Systemanalyse Prävention und Stand der Technik Bohrphase Ertüchtigung (Fracking) Förderphase Transport auf der Straße Rohrleitungstransport Sicherheitsmanagement Gute Managementpraxis für den Betrieb Gute Managementpraxis für den Notfall Zusammenfassende Bewertung Systematische Checklisten Beschreibung und Dokumentation des Standortes und Umfeldes Bewertung Beschreibung der Anlage Bohrplatz Gasbehandlungs- und Nebenanlagen Feldleitungen Bewertung Sicherheitsmanagementsystem (SMS) und die Betriebsorganisation Operation Integrity Management System (OIMS) Zuordnung von OIMS Safety, Security, Health, and Environmental (SSH&E) Unfall- und Ereigniserfassung & Auswertung Übergreifende Auswertung & Survaillance Bewertung Risikoabschätzung, Dokumentation der Störfallablaufszenarien Bewertung Dokumentation Gefahrstoffe Bewertung Alarm- und Gefahrenabwehrplanung Bewertung Empfehlungen Technische Ausrüstung & Verfahren, Stand der Technik Sicherheitsmanagement Notfallmanagement Anlagen Verzeichnis Bilder und Tabellen Verzeichnis der Anlagen Literatur & Quellen

4 1. Aufgabenstellung & Vorgehensweise Erdgas aus nichtkonventionellen Lagerstätten ist eine sich in der BR Deutschland entwickelnde Energieoption, deren umweltverträgliche Nutzung untersucht werden soll. Dazu werden in einem interdisziplinären Ansatz die Auswirkungen auf Mensch & Umwelt bei der Erkundung, Erschließung und Förderung des Rohstoffs ermittelt und bewertet. [1] Das vorliegende 1 untersucht die Auswirkungen der oberirdischen technischen Anlagen des Bohrplatzes, des Transports umweltgefährlicher Stoffe auf der Straße und in Rohrleitungen vom/bis Bohrplatz bis zur nächstliegenden Übergabestation, der technischen Auslegung der Bohrung, die sich im bestimmungsgemäßen Betrieb und bei dessen Abweichung(Unfall) ergeben. Dabei wird von einem szenarischen Worst Case Ansatz ausgegangen, der der Ermittlung der erforderlichen Maßnahmen zur Verhinderung von Unfällen und deren Begrenzung nach dem Stand der Technik dient. Die so ermittelten Maßnahmen werden mit den realisierten technischen und organisatorischen Vorkehrungen in einer regeltypischen Anlage verglichen und hinsichtlich ihrer Vollständigkeit und Eignung bewertet. Die Ermittlung und Bewertung der (genehmigten) Umweltbelastung, wie Emissionen von Lärm, Erschütterung, Strahlung, Luftschadstoffen, Abwasser, Abfall, Landverbrauch sind nicht Gegenstand dieses s. Die Untersuchungen erfolgen auf der Grundlage von Informationen & Unterlagen, die ExxonMobile zur Verfügung gestellt hat, sowie der offen verfügbaren Literatur. Eine Untersuchung vor Ort an der konkreten Anlage wurde nicht durchgeführt. Die Quelle ExxonMobile verweist auf die zentralen Unterlagen des weltweit operierenden Konzerns, EMPG auf die in der BR Deutschland arbeitende Exxon Mobile Produktions Gesellschaft. 2. Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes 2.1 Allgemeines Untersucht wird ein regeltypischer Bohrplatz der EMPG zur Erfassung von Erdgas in der BR Deutschland. Er besteht aus verschiedenen technischen Komponenten und Einrichtungen in Abhängigkeit von der ausgeführten Aktivität, wie Exploration Bohrung (Wiederholte) Ertüchtigung durch hydraulische Stimulation (Fracking) Förderung Bohrlochversiegelung und Rückbau Die vorliegende Untersuchung beschränkt sich auf die Bohr-, Ertüchtigungs- und Förderphase. Der gesamte Vorgang zur Aufsuchung, Gewinnung und Förderung von Erdgas erfolgt nach den Vorgaben des Bergrechts und ist in Betriebsplänen nach 52ff BBergG 2 festgelegt. 3 1 Quelle: 2 Bundesberggesetz vom 13. August 1980 (BGBl. I S. 1310), zuletzt geändert durch Artikel 15a des Gesetzes vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585)

5 4 Dabei wird für jede typische Phase ein gesonderter Betriebsplan aufgestellt und behördlich genehmigt 3. Ein Hauptbetriebsplan nach 52 BBergG ist für alle Gewinnungstätigkeiten aufzustellen und von der Bergbehörde genehmigen zu lassen. Die zuständige Behörde kann verlangen, dass für einen bestimmten längeren, nach den jeweiligen Umständen bemessenen Zeitraum Rahmenbetriebspläne aufgestellt werden, die allgemeine Angaben über das beabsichtigte Vorhaben, dessen technische Durchführung und voraussichtlichen zeitlichen Ablauf enthalten müssen. Die Aufstellung eines Rahmenbetriebsplanes ist immer zu verlangen wenn eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist (festgelegt durch UVPBergV 4 ). Für bestimmte Teile des Betriebes oder für bestimmte Vorhaben, z.b. Bohrung, Fracking müssen Sonderbetriebspläne aufgestellt werden. Die Betriebspläne müssen eine Darstellung des Umfanges, der technischen Durchführung und der Dauer des beabsichtigten Vorhabens sowie den Nachweis enthalten, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, wie z.b.: die erforderliche Vorsorge gegen Gefahren für Leben, Gesundheit und zum Schutz von Sachgütern, Beschäftigter und Dritter im Betrieb, insbesondere durch die den allgemein anerkannten Regeln der Sicherheitstechnik entsprechenden Maßnahmen, sowie Arbeitsschutzvorschriften eingehalten werden, keine Beeinträchtigung von Bodenschätzen, deren Schutz im öffentlichen Interesse liegt, eintreten wird, für den Schutz der Oberfläche im Interesse der persönlichen Sicherheit und des öffentlichen Verkehrs Sorge getragen ist, die anfallenden Abfälle ordnungsgemäß verwendet oder beseitigt werden, die erforderliche Vorsorge zur Wiedernutzbarmachung der Oberfläche in dem nach den Umständen gebotenen Ausmaß getroffen ist, gemeinschädliche Einwirkungen der Aufsuchung oder Gewinnung nicht zu erwarten sind. 2.2 Beschreibung des Bohrplatzes Folgende Bohrplätze wurden bei der näheren Untersuchung berücksichtigt (Tab 2-1): Tabelle 2-1 Untersuchte Bohrplätze der EMPG 5 Vorhaben Betriebsplan Anlage Datei Nr. Walsrode WestZ4a Betriebsplan Bohren 2-1 Bohrbetriebsplan Walsrode West Bötersen Z 11 Rahmenbetriebsplan 2-2 Z4a.pdf Bötersen Z11 Rahmenbetriebsplan komplett.pdf Snderbetriebsplan Bohren Bötersen Z11 Komplett.pdf Sonderbetriebsplan 2-3 Bohren Buchhorst T12 Sonderbetriebsplan Frack 2-4 approved_sonderbetriebsplan_buchhor st_t pdf 3 S. Rundverfügung LBEG (Anlage 1) Neustrukturierung Betriebsplanverfahren (2003) 4 Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bergbaulicher Vorhaben vom 13. Juli 1990 (BGBl. I S. 1420), zuletzt geändert durch Artikel 8 der Verordnung vom 3. September 2010 (BGBl. I S. 1261). 5 Anlagen s. gesonderter Anlagenband

6 5 Imbrock Z2 Sonderbetriebsplan Frack 2-5 Sonderbetriebsplan Frac Imbrock Z02_Rev MK_Rev 20Jun_Entwurf_LBEG.pdf Brettorf Z2b Notfallplan 2-6 Gasalarmplan Brettorf Z2b komplett.pdf Munster SW Z4 Landschaftspflegeplan LBP-MunsterZ4a.pdf Bild 2-1 Typischer Bohrplatz mit Förderplatz [2] Der typische Bohrplatz (Bild 2-1) hat eine Abmessung von 100 x 62 m und besteht aus einem inneren Bereich mit einem leicht geneigten armierten wasserdichten Betonboden nach VAwS [3] (Aufbau: Beton 15 cm, PE Folie 0,3 mm, 15 cm Schotter, Sandbasis) und einem äußeren Bereich der eine flüssigkeitsdichte Asphaltierung (Aufbau: Asphalt 8 cm, 15 cm Schotter, Sandbasis) als Bodenbelag aufweist. Angegliedert ist i.d.r. ein Förderplatz (60 x 52 m), der über die gesamte Zeit der Förderung in Betrieb ist. Die Ausgliederung von Bohrplatz und Förderplatz erfolgt aus Kostengründen, da nach Abschluss der ersten Bohrung u.u. weitere Arbeiten am Bohrloch gemacht werden müssen, z.b. Workover, Fracking, etc. Grundsätzlich werden die Betriebsflächen hinsichtlich des Umgangs mit wassergefährdenden Stoffen ausgelegt. Die Bereiche werden durch Aufkantungen eingegrenzt und mit jeweils einer getrennten Auffangeinrichtung für Abwasser verbunden, die Entsorgung wird organisatorisch

7 geregelt. Die Niederschlagswässer von der Asphaltfläche gehen in einen Absetzteich, der durch HDPE- Folie abgedichtet ist, das Abwasser vom inneren Bereich geht in flüssigkeitsdichten Auffangbehälter aus Beton. Die Stellflächen für Bürocontainer und Parkplätze haben eine Schotterauflage auf dem Sandboden. Grundlage für die Gestaltung ist der WEG Leitfaden Gestaltung des Bohrplatzes [4]. Für die Fundamentierung des Bohrturms und des Standrohrs muss die Standfestigkeit gutachterlich nachgewiesen sein. Für den Bohrplatz wird regeltypisch im Rahmen der Betriebsplanzulassung ein Anfahrts- und Lokationsplan Darstellung der Geräuschentwicklung (Isophone) Topographische Karte, Luftbildaufnahme Geologisches Schnittprofil Karte mit Sicherheitskreisen Detaillierter Bohrplatzplan mit Zuwegung Landschaftspflegerischer Begleitplan incl. artenschutzrechtlicher Prüfung geliefert. Beim Sonderbetriebsplan Bohren kann darüber hinaus hinzukommen: Bohrvorprogramm Rohrtourenauslegung Entsorgungsplan Verwendung von Gefahrstoffen Eingesetzte Servicefirmen Einrichtungen zur Kickerkennung Brandschutzplan Alarmierungsplan Layout der Bohrlochabsperrung Isophone Notfallkarte Warneinrichtungen für Spülungen und Schwefelwasserstoff (H 2 S) Karte mit Sicherheitskreisen H 2 S Liste der Verantwortlichen (Bestellkette) Ein Sonderbetriebsplan Fracking enthält zusätzlich Angaben über: Bohrlochbild Liste der Personen von Servicefirmen, die den Frack durchführen Nachweis der Verträglichkeit der Frackfluide mit den Lagerstättenfluiden und Chemikalien Integritätsbewertung der Bohrung, Ringraumdrücke, Lastannahmen durch Fracking Lithostatische Druckverhältnisse und Frackplanung Equipment Aufbauplan Es ist regeltypisch keine Löschwasserrückhaltung vorgesehen, da Brände nur mit Schaum gelöscht werden. Die im Notfallkonzept zu legenden Löschwasserversorgungen dienen nur zur Kühlung der umlegenden Schutzobjekte. Es wird davon ausgegangen, dass keine Kontamination des Löschwassers mit den Wasserkreisläufen auf dem Bohrplatz erfolgt. Nach 6

8 einer Verfügung 6 des LBEG von 2011 sind bei neu errichteten Bohrplätzen aber die Anforderungen der LöRüRL [5] einzuhalten. 7 Darstellung der Ausrüstung eines Bohrplatzes Die am Bohrplatz vorhandene Ausrüstung ist von der Nutzungsphase abhängig. Die umfangreichste Ausstattung liegt während der Bohrphase vor. Folgende Anlagen / Apparate können vorhanden sein: Bohrgerüst mit Bohrtisch Antriebsmotor (Rotary-Verfahren) Lagerplatz für Bohrgestänge & Rohre zum Einbau Blow out preventer (BOP- Schema s. Bild 2-2) Feststoffabscheider Flüssigabscheider Ggf. Gastrocknungsanlage Rohrleitungssystem für Erdgas und ggf. Haftwasser/Backflow Spülflüssigkeitstanks Lagerung von Spülchemikalien Spülungspumpen MSR Einrichtungen 7 Warn- und Alarmierungseinrichtungen Brandschutzausrüstung Hebe- und Förderwerkzeuge Lagerung von Betriebsmitteln Stromversorgungseinrichtungen Während eines Fracks, der nach erfolgter Bohrung ggf. mehrfach durchgeführt wird, sind folgende Anlagen/Apparate (teilweise zeitlich befristet) auf dem Bohrplatz: Hochleistungspumpen für Frack Flexible Rohrleitungen (Panzerschläuche) für Frackverpumpung, Manifold Chemikalienlager für Frackchemikalien Lager für Proppants (Stützmittel) Mischeinrichtung und Lagertanks für Frackfluid Flüssigabscheider Rohrleitungssystem für Erdgas Rohrleitungssystem für Haftwasser/Backflow oder Lagereinrichtung für Haftwasser/Backflow MSR Einrichtungen Warn- und Alarmierungseinrichtungen Brandschutzausrüstung Hebe- und Förderwerkzeuge Lagerung von Betriebsmitteln Stromversorgungseinrichtungen 6 LBEG-Verfügung 18-a-08_ Zur Auslegung s. [9]

9 Erdgas aus nichtkonventionellen Bohrstrang Lagerstätten 8 Gestängebackenpreventer Ringpreventer Scherbackenpreventer Gestängebackenpreventer Bild 2-2 Schemabild eines Blow Out Preventers (BOP) [2]

10 9 Während der Förderphase verbleiben nur wenige Anlagen/Apparate auf dem Bohrplatz: Bohrlochabsperrarmatur (s. Bild 2-3) Rohrleitung für Erdgas Abscheider Flüssigkeitstank mit Verladeeinrichtung Ggf. Abscheider für höhersiedende Anteile des Erdgases Ggf. Gastrocknungseinrichtungen MSR Einrichtungen Stromversorgungseinrichtungen Die beschriebenen Strukturen/Anlagen/Apparate können bei Clusterbohrplätzen auch mehrfach und parallel vorhanden sein. Ein Clusterbohrplatz kann aus bis zu 20 Einzelbohrungen bestehen und hat eine Ausdehnung von bis zu 1 ha [6].

11 Walsrode Z5A Stand ab: Komplettierung Bild erstellt am Technische Sicherheit von Anlagen Automatischer und Verfahren Sicherheits- zur Erkundung und Förderung von Erdgas aus absperrschieber nichtkonventionellen Lagerstätten Solid Block 7 1/16" x 4 1/16" PN 700 Packoff-Adapterflansch 11" x 7 1/16 Cameron Tubing Hanger 4 1/2" Tubing Control Head Seitenauslass 2 1/16 Controll Line Anschluß Keilabhängung der Produktionsrohrtour und Seitenschieber Keilabhängung der Zwischenrohrtour Bodenflansch 20 3/4" Standrohr 32"(812,8) Ankerr. 18 5/8"(473,1) Zwischenr. 13 3/8"(339,7) Produktionsr. 9 5/8"(244,5) Förderstrang 4 1/2"(114,3) 1/4" Controlline für USV Bild 2-3 Bohrlochabsperrarmatur Walsrode Z5A [2]

12 Technischer Aufbau von Bohrungen Tiefbohrungen haben im Grundsatz einen immer wiederkehrenden Aufbau. Die Verbindung von der gewünschten Erdgaslagerstätte in mehreren km Tiefe zur Oberfläche erfolgt durch ein gestuftes teleskopartiges Rohrleitungssystem von ineinandergefügten konzentrischen Rohren. Einen typischen Aufbau zeigt Bild 2-4. Aufbau, Funktion und Auslegung (Material, Berechnung, Druckverhältnisse, etc.) der einzelnen ineinandergefügten Rohrtouren sind detailliert in der Technischen Regel des WEG Futterrohrberechnung [7] beschrieben. Das äußerste Rohr (Standrohr) wird in der Regel gerammt bis zu einer Tiefe unterhalb der oberflächennahen Grundwasserleiter. Alle folgenden Rohrstrecken werden gebohrt. Von besonderer Bedeutung ist das in das Standrohr als nächstes eingeführte Ankerrohr, welches die Hauptlast des gesamten Rohrleitungssytems einschließlich des Bohrlochkopfes zu tragen hat. Die Ankerrohrtour wird bis in feste geologische Formationen geführt und i.d.r. bis zu Tage einzementiert. In die Ankerrohrtour werden, ggf. durch weitere Zwischenrohrtouren, die Produktionsrohrtour mit Produktionsliner, der in die gewünschte Lagerstätte reicht, eingebaut. Bild 2-4 Ausschnitt Rohrtour Buchhorst T12 (s. Anlage 2-4) Zur Verbesserung der Stabilität sowie aus Gründen der weiteren Abdichtung werden verschiedene Rohrtouren in den gebohrten Kanal einzementiert. Bild 2-5 zeigt eine typische Zementierung. Die Anforderungen an die verwendeten Zemente sind stark von der vorgefundenen geologischen Formation (einschließlich deren Schutz) und den Bohrlochbedingungen, wie Tiefe, Temperatur, Druck, etc. abhängig. Eine detaillierte Beschreibung der eingesetzten Zementchemikalien bei der Bohrung Goldenstedt Z21 enthält

13 12 beispielsweise Anlage 2-8. Die Auswahl Zementierung der geeigneten Zemente und deren Ausführung erfordert viel Erfahrung und wird in der Regel von Spezialfirmen im Auftrag des Bohrherrn ausgeführt. Die Fragen der Langzeitstabilität, der Qualitätssicherung und Reparaturmöglichkeiten von Zementen werden in einem gesonderten [8] (Anlage 2-9) behandelt. Bild 2-5 Zementierung Rohrtour Buchhorst T12 (s. Anlage 2-4) 2.4 Anlagen zur Behandlung und Weiterleitung des geförderten Erdgases Erdgasbehandlungsanlagen Das geförderte Erdgas kann je nach Spezifikation unterschiedlich verarbeitet werden. Generell muss der mehr oder minder große Anteil von Haftwasser und ggf. Feststoffanteile und höher siedende Komponenten abgetrennt werden, bevor das Gas zur Weiterverarbeitung/Verteilung in die Feldleitungen gegeben wird. Bild 2-6 zeigt eine LTS- Anlage (Low-Temperature-Separation), das sind Prozessanlagen, in denen mit einem Kondensationsverfahren bei 30 C Erdgase mit höhermolekularen Kohlenwasserstoffen C6+

14 13 spezifikationsgerecht nach DVGW-Richtlinien aufbereitet werden. Die Initialkälte wird dabei über eine adiabatische Druckentspannung nach dem Joule-Thomson-Effekt erzeugt. Die Prozessanlage wird sowohl in vier Druck- als auch Temperaturbereiche untergliedert. Apparativ bildet die LTS-Anlage, gleichzeitig symptomatisch für alle Erdgasprozessanlagen, die Grundlage für die Festlegung von Anforderungsklassen an MSR-Einrichtungen mit Schutzfunktionen. [9] Bild 2-6 Fließdiagramm einer typischen LTS Erdgasanlage [9] Ggf. sind noch Trocknungsanlagen oder Abscheideanlagen für Schwefelwasserstoff auf dem Bohrplatz angesiedelt, diese werden im Rahmen des s aber nicht weiter behandelt Erdgasrohrleitungen Jeder Bohrplatz, von dem eine fündige Produktionsbohrung abgeteuft wurde ist je nach Kapazität der Bohrung mit einer Erdgasleitung unterschiedlichen Durchmessers verbunden. Diese sog. Feldleitungen werden nach 49 ff. BVOT [10] grundsätzlich unterirdisch verlegt und führen von dem Bohrplatz zu einer Sammelstelle. Die Leitungen sind zu verschweißen, mit Rückschlag- und Absperrventilen zu versehen und gegen Korrosion zu schützen. Die Verlegung erfolgt in gekennzeichneten Trassen. Für Rohrleitungen mit Sauergas (H 2 S) gelten nach 53 BVOT zusätzliche Anforderungen. Die Verlegung der Rohrleitungen und deren Konstruktion, Bau & Wartung sind im Rohrleitungsbuch nach 55 BVOT zu dokumentieren. Die Gesamtlänge der Feldleitungen für Erdgas der EMPG beträgt 2011 ca km, der Rohrdurchmesser liegt zwischen mm. (s. Tab. 2-2)

15 14 Tabelle 2-2 Typische Feldrohrleitungen für Erdgas [11] Querschnitt Wandstärke Druck Länge Werkstoff Bemerkung DN [mm] [mm] [bar] [km] 610 8, StE TM Süßgas , ,2 450 QB (1.8952)/ Naßgas, Süßgas ,4 70 8,3 N* St 43.7 Sauergas , ,7 N* StE ,9 70 3,9 ** API StD 5L, Grade A Zur Festlegung der Wartungszyklen wird ein Risk Based Maintenance (RBM) -Konzept angewendet. In Abhängigkeit von der betrachteten Erdgaszusammensetzung und den Ursachen möglicher Versagensgründe werden unter Beachtung der möglichen Konsequenzen Wartungszyklen festgelegt. Die qualitative Abschätzung der Versagenswahrscheinlichkeiten und der Konsequenzen des Versagens erfolgt im Rahmen des internen Risikoabschätzungsverfahrens nach OIMS (s. Kap. 5.5). Tab 2-3 zeigt die Übersicht. Tabelle 2-3 Wartungsintervalle für Feldleitungen nach einem RBM Ansatz [12] Leitungstyp Ursache Wahrscheinlichkeit* Konsequenzen* Wartung Bemerkung [pro Jahr] Trockenes Sauergas Atmosphär. Korrosion C C I D II 1/3 Boden-Luft Übergänge (Crit A) Rißbildung Wasser/H 2 S 1 Taupunkt Bestimmung H 2 S, H 2 Korrosion 1 1/20 Taupunkt Dichtheitsprüfung Boden Korrosion 1 1/20 1/20 Potentialmessung Dichtheitsprüfung Molchen Einwirkung Dritter 12 Kontrolle der Trasse Trockenes Süßgas Atmosphär. Korrosion C C III D III 1/3 Boden-Luft Übergänge (Crit C) Boden Korrosion 1 1/20 Potentialmessung Dichtheitsprüfung Einwirkung Dritter 6 Kontrolle der Trasse CO 2 1 Taupunkt Korrosion * Klassifikation nach OIMS Risikotool s. Kap. 5.5

16 Verfahrensbeschreibung Bohrung Vor Beginn der Arbeiten wird ein detailliertes Bohrprogramm aufgestellt, welches auf die spezifische Datensammlung well planning document zurückgreift. Der ganze Prozess wird in einem Zeitablaufdiagramm dargestellt. Abgeschlossen wird das Bohrprogramm mit lessons learned aus der betreffenden Bohrung. Grundsätzlich wird mit einem Standrohr (z.b. 32 Durchmesser) begonnen, welches durch die obere grundwasserführende Schicht eingerammt wird. Dieses Rohr wird in der Regel nicht zementiert. Alle weiteren Rohrtouren werden mit spezifischen Spülflüssigkeiten gebohrt (Vergl. Bohrung Goldenstedt Z21 Anlage 2-8). Die Bohrspülung hilft, die Stabilität des Bohrloches beim Bohren und den Austrag des Bohrkleins sicherzustellen und enthält Komponenten, die das durchbohrte Gestein verkleistern, damit möglichst wenig Bohrspülung als Verlust in die tiefliegenden Gesteinsformationen eingepresst werden kann (Spülungsverluste). Die Dichte und viskosen Eigenschaften müssen auf das Bohrvorhaben angepasst werden, bei tiefen Bohrungen müssen die Spülungen ihre Eigenschaften auch bei höheren Temperaturen behalten können. Neben mineralischen Bohrspülungen (z.b. Bentonit) werden auch organische Mittel (z.b. auf der Basis von Zellulose) als Bohrspülungen eingesetzt. Um eine Biodegradation dieser Spülungen zu verhindern und Korrosionen am Bohrstrang, ausgebautem Bohrloch und Meißel zu minimieren, werden Biozide und Inhibitoren beigemengt [8]. Jede Bohrung wird nach Fertigstellung detailliert untersucht. Dazu können verschiedene Logging-Tools verwendet werden, um die innere Oberfläche des Bohrloches abzutasten, die Spannungsorientierungen zu bestimmen, den Porendruck zu messen, die Temperatur als Funktion der Tiefe aufzuzeichnen, die Porosität abzuleiten oder die Mächtigkeit der verschiedenen Gesteinsschichten (Lithologie) zu ermitteln. Dazu steht eine Vielzahl von Meßmethoden zur Verfügung [13], insbesondere: Druckmessung (Dehnungsmeßstreifen, Bragg-Gitter, mechanische Gasmanometer) Temperatur (Flüssigkeitsthermometer, Bragg-Gitter, elektrischen Widerstandes, Raman- Streuung) Lage des Wasserpegels Bohrlochdimensionen (Kaliberlog, Neigungsmesser) Variation des elektrischen Widerstandes (Resistivity Logs) Variation der elastischen Eigenschaften (Sonic Logs) Radioaktive Eigenschaften (γ-log) Magnetische Eigenschaften (Magnetic Field Log, Magnetic Susceptibility Log) Eigenschaften des Bohrloch Fluids (Mud-Logging) NMR-Logs Gesteinsfestigkeit, Spannungsfeld (Hydro-Frac) Welche Methoden zum Einsatz kommen hängt von der standortspezifischen geologischen Situation ab. Nach der Untersuchung des Bohrlochs werden die Rohre eingebaut und diese einzementiert. Dabei wird die im Bohrloch stehende Spülflüssigkeit durch speziellen Flüssigzement (spezifisch schwerer) nach oben verdrängt. Nach ca. 24 h bindet der Zement ab

17 16 und es kann eine weitere (kleinere) Rohrtour gebohrt werden. Die Qualitätskontrolle des Zements erfolgt durch Eingangskontrolle (Rückstellungsproben fest und flüssig), rheologische Berechnungen und Beurteilung des Zementkopfes (das ist der Teil, der nach Verdrängung der Spülflüssigkeit an der Oberfläche erscheint). Die Integrität der Zementhülle kann von innen durch geeignete Meßverfahren beurteilt werden, bei Fehlern kann die Zementhülle repariert werden (sog. 2. Zementation). Eine Zusammenstellung üblicher Meßverfahren enthält die WEG-Empfehlung Bohrlochkontrolle [14], zu Details des Verfahrens der Zementation, sowie der Bewertung der Langzeitstabilität s. Sondergutachten [8], (Anlage 2-9). Die Verrohrung unterer Bohrtouren wird oft bis an die Oberfläche ausgeführt. Die dadurch entstehenden Ringräume werden mit Wasser oder Sole beaufschlagt und hinsichtlich des Drucks überwacht. Erfolgt eine Leckage oder ein Gaseinbruch kann dies durch Druckänderungen in den Ringräumen identifiziert werden. Durch z.b. Isotopenanalyse der im Ringraum aufsteigenden Gase kann eine Abschätzung der Tiefe der Undichtigkeit erfolgen. Die Bohrung beim Rotary - Verfahren wird durch das Gewicht des rotierenden Bohrgestänges vorangetrieben. Bei einer Abweichung von der vertikalen Grundrichtung werden hydraulisch angetriebene Mud- Motoren an der Meißelspitze verwendet. Die Motoren werden durch die Hydraulik der gepumpten Spülflüssigkeit angetrieben. Ein nachgeschaltetes Steuerungsmodul bestimmt die Richtung durch Veränderung der Neigungslage des Motormeißels. Dadurch können präzise horizontale Bohrungen in der Ziellagerstätte erreicht werden. Die Abweichung von der vertikalen Grundrichtung erfolgt in Kurven mit Radien von einigen 100 m, dies kann durch die Elastizität des Bohrgestänges ausgeglichen werden. Der Bohrervorschub wird durch eingebaute Schwerstangen im oberen (vertikalen) Bereich der Bohrung erreicht. Ein Beispiel für eine Horizontalbohrung zeigt das schematische Bild 2-7. Da grundsätzlich das außerplanmäßige Anbohren von unter Druck stehenden Gashorizonten bei Tiefbohrungen nicht ausgeschlossen werden kann, erfolgt der Bohrlochabschluss während der Bohrphase stets durch einen Blow-Out-Preventer (BOP) mit 3 unabhängigen Absperrschiebern und einem das Bohrgestänge im Notfall durchtrennenden Notschieber (Schema s. Bild 2-2). Der durch einen Blow out ggf. aufgebaute Druck kann über Ventile am BOP kontrolliert in Triptanks entlastet werden.

18 17 Bild 2-7 Bohrung mit Horizontalablenkung Dötlingen Ost Z2 [2] Ertüchtigung (Fracking) In unkonventionellen Lagerstätten (Shale Gas, Kohleflötzgas und Tight Gas) liegt das Erdgas nicht frei sondern in Mikroräumen der Gesteinsformationen vor. Um diese Gas förderfähig zu

19 18 machen, müssen die Gesteinsschichten aufgebrochen werden und Wegsamkeiten zum Förderrohr geschaffen werden. Dies wird erreicht durch das Verpumpen einer Frackfluid (je nach geologischer Formation ca m 3 / Frack) unter hohem Druck (Hydraulic fracking). Der Druck, der zusätzlich zu dem in der Tiefe herrschenden Gebirgsdruck einige Hundert bar betragen kann, bewirkt das Aufbrechen des Gesteins in verzweigte Kanäle, die, durch das in der Frackfluid enthaltene Stützmittel (Proppant, meistens eine Form von Sand) auch nach Entspannung offen gehalten werden. Dadurch werden dauerhafte Wegsamkeiten geschaffen, durch die das mobilisierte Erdgas fließen kann. (s. Bild 2-8) Bild 2-8 Schema Fracking Verfahren [15] Um die gewünschten Fließeigenschaften (unter hohem Druck und Temperaturen) zu erhalten wird der Frackfluid verschiedene Chemikalien zugesetzt (s. Kap ) Nach erfolgtem Fracking-Vorgang, der mehrmals wiederholt werden kann, wird das verbrauchte Frackfluid (Backflow) abgepumpt und mit der Förderung des Erdgases begonnen. Der Backflow setzt aus verschiedenen, stark von der Lagerstätte abhängigen Komponenten zusammen. Neben den verpumpten Stoffen sind im Backflow die chemischen Reaktionsprodukte der Frackfluid sowie gelöste Stoffe im Haftwasser der Lagerstätte vorhanden. Je nach Zusammensetzung kann der Backflow zur Wiederverwendung von Fracks

20 19 recycelt oder er muss in geeigneter Weise umweltverträglich entsorgt werden (Details s. Abwassergutachten [16]). Im Allgemeinen wird der Frackingvorgang als hinreichend prognostizierbar angesehen. Die betroffenen Gesteinsschichten werden durch einmaliges Fracking in Ausdehnungen von etwa 150 x 50 x 50 m aufgebrochen. Bei hinreichenden Abständen der erbohrten Horizonte ist i.d.r. mit keiner Wechselwirkung zwischen verschiedenen Bohrungen zu rechnen. Werden bestimmte Mindestabstände aber unterschritten kann es zur Wechselwirkung untertage kommen. Dies kann zu unerwünschten Ereignissen führen (s. Kap ) Förderung Der Förderbetrieb ist ein technisch weitgehend automatisierter Dauerbetrieb. Ergiebige Bohrlöcher können über Jahrzehnte hinreichende Mengen liefern. Während Förderungen in DE aus dem konventionellen Bereich stündlich bis zu m 3 pro Bohrloch erreichen können, sind die Gasströme aus unkonventionellen Lagerstätten mit durchschnittlich 5000 m 3 /h zu erwarten. Auf dem Bohrplatz sind neben der Bohrlochabsperrarmatur, falls erforderlich, noch Einrichtungen zur Abscheidung von Haftwasser und/oder höhersiedender Anteile an Kohlenwasserstoffen in Betrieb, Gastrocknungsanlagen, ggf. H 2 S Konzentratoren und Fackeln, sowie Energieversorgungs- und Entsorgungseinrichtungen und die Übergabestation an die vorhandenen Feldleitungen vorhanden. (vergl. Kap 2.4). Je nach Lagerstätteneigenschaft kann es erforderlich sein das Erdgas aus der Lagerstätte durch zusätzliche Pumpen zu fördern. Bei der Erschließung von unkonventionellen Lagerstätten besteht die Strategie, die Lagerstätte durch verschiedene (horizontale) Bohrungen von ein und demselben Bohrplatz zu erschließen. Solche Cluster -Bohrplätze können noch eine Reihe anderer Anlagen beherbergen, wie Kompressionsstationen, Lager- und Wartungszentren, Werkstätten, Warten zur Überwachung, Mannschaftsräume, etc. 2.6 Gefahrstoffe Auf dem Bohrplatz werden abhängig von der Betriebsphase unterschiedliche Gefahrstoffe verwendet. Stehen während der Bohrphase die für den Maschinenbetrieb erforderlichen Betriebsstoffe, wie Diesel, Schmierstoffe, Gleitmittel, etc. sowie die Spülungs- und Zementierungschemikalien im Vordergrund, werden bei der Ertüchtigungsphase (Fracking) eine Vielzahl von chemischen Stoffen in Abhängigkeit von den hydraulisch aufzubrechenden Horizonten verwendet. Auf die differenzierte Darstellung der in der Vergangenheit eingesetzten Stoffgemische und deren Weiterentwicklung zu umweltverträglicheren Zubereitungen für das Fracking im Rahmen des Projekts Erdgasdialog sei auf die zur Human- und Ökotoxikologie verwiesen [17] [18]. In der folgenden Auflistung wurde sich auf die Stoffe und Stoffgruppen konzentriert, die bei der Ableitung der Szenarien in Kap. 3.5 ff verwendet wurden Bohrphase Betriebsstoffe Während der Bohrphase sind vor allem Betriebsstoffe zur Durchführung des Bohrbetriebs auf dem Bohrplatz vorhanden. Anlage 2-2 & 2-3 enthält eine Zusammenstellung der auf dem Bohrplatz Bötersen Z 11 vorhandenen Gefahrstoffe, einschließlich deren Einstufungen nach

Erdgasgewinnung mittels Fracking in Norddeutschland

Erdgasgewinnung mittels Fracking in Norddeutschland Erdgasgewinnung mittels Fracking in Norddeutschland Erdgasgewinnung mittels Fracking in Norddeutschland Referent Hanjo Hamer Erdgasgewinnung mittels Fracking in Norddeutschland Was ist Fracking und wozu

Mehr

10 Jahre ZEMA Ergebnisse und Perspektiven. Präsentation ZEMA Datenbank

10 Jahre ZEMA Ergebnisse und Perspektiven. Präsentation ZEMA Datenbank Wissenschaftliches Kolloquium Erfassung, Auswertung und Weiterleitung von Informationen zur Anlagensicherheit - 10 Jahre ZEMA 21.-22. Oktober 2003 10 Jahre ZEMA Ergebnisse und Perspektiven Präsentation

Mehr

Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.v.

Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.v. Seite 1 von 6 1 Allgemeines In diesem Leitfaden sind die grundsätzlichen Mindestanforderungen an Bohrplätze beschrieben, deren geplante Nutzungsdauer als Bohrplatz max. 6 Monate beträgt und die damit nicht

Mehr

Störfall-Information der Topocrom GmbH Information der Öffentlichkeit 11 der Störfall-Verordnung (12. BImSchV)

Störfall-Information der Topocrom GmbH Information der Öffentlichkeit 11 der Störfall-Verordnung (12. BImSchV) Störfall-Information der Topocrom GmbH Information der Öffentlichkeit 11 der Störfall-Verordnung (12. BImSchV) 1 Zum Schutz der Bevölkerung hat der Gesetzgeber uns beauftragt, Sie über die Gefahrstoffe

Mehr

Herausforderung Energie: Packen wir s an. Hydraulic Fracturing

Herausforderung Energie: Packen wir s an. Hydraulic Fracturing Herausforderung Energie: Packen wir s an Hydraulic Fracturing Wussten Sie schon? Hydraulic Fracturing (hydraulische Behandlung) ist eine seit langem erprobte und bewährte Technologie, die seit 1940 weltweit

Mehr

Geplante Frac-Arbeiten Düste Z10 Informationstag

Geplante Frac-Arbeiten Düste Z10 Informationstag Geplante Frac-Arbeiten Düste Z10 Informationstag Barnstorf, 25. Oktober 2012 Projektüberblick Geologisches Ziel: Tight Gas Sande des Karbons Umsetzung: 4380 m Bohrung (vertikal im Träger) Umfassendes Messprogramm

Mehr

Umweltschutz und Öffentlichkeitsbeteiligung im Bergrecht. Prof. Dr. Martin Beckmann

Umweltschutz und Öffentlichkeitsbeteiligung im Bergrecht. Prof. Dr. Martin Beckmann Umweltschutz und Öffentlichkeitsbeteiligung im Bergrecht Fachtagung Umweltverträgliche Nutzung des Untergrunds und Ressourcenschonung Anforderungen an die untertägige Raumordnung Kassel 25.11.2014 Prof.

Mehr

Neue Frac-Fluide für Schiefergas- und Sandstein (Bö Z11) Lagerstätten

Neue Frac-Fluide für Schiefergas- und Sandstein (Bö Z11) Lagerstätten Neue Frac-Fluide für Schiefergas- und Sandstein (Bö Z11) Lagerstätten Osnabrück, 1.April 2014 Harald Kassner, EMPG Frac Fluide / Ökotoxikologie Was sind Frac-Fluide? Additive für den Transport der Stützmittel

Mehr

ORGANISATION UND ZUSTÄNDIGKEITEN DES LGB

ORGANISATION UND ZUSTÄNDIGKEITEN DES LGB Bergrechtliche Verfahren zur Gewinnung von Kies und Sand Landesamt für Geologie und Bergbau Andreas Tschauder - Abteilungsleiter Kiesabbau unter Bergrecht 30.06.2010 Folie 1 ORGANISATION UND ZUSTÄNDIGKEITEN

Mehr

Unterrichtung. Niedersächsisches Ministerium Hannover, den 19.04.2011 für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Unterrichtung. Niedersächsisches Ministerium Hannover, den 19.04.2011 für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Niedersächsischer Landtag 16. Wahlperiode Drucksache 16/3591 Unterrichtung Niedersächsisches Ministerium Hannover, den 19.04.2011 für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Herrn Präsidenten des Niedersächsischen

Mehr

Einsatz der Fracking-Technologie bei der Förderung von unkonventionellem Erdgas verhindern Wasser- und Umweltschutz vor Wirtschaftsinteressen stellen

Einsatz der Fracking-Technologie bei der Förderung von unkonventionellem Erdgas verhindern Wasser- und Umweltschutz vor Wirtschaftsinteressen stellen Positionspapier Einsatz der Fracking-Technologie bei der Förderung von unkonventionellem Erdgas verhindern Wasser- und Umweltschutz vor Wirtschaftsinteressen stellen Beschluss der GRÜNEN im Landtag NRW,

Mehr

Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung

Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung (Bekanntmachung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 15. September 2006; BAnz.

Mehr

Anlage zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ( 62 WHG) Betriebliche Anlagenbezeichnung: Biogasanlage

Anlage zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ( 62 WHG) Betriebliche Anlagenbezeichnung: Biogasanlage Anschrift Anlagenbetreiber: Name:.. Strasse:.. Ort:.. Anlage zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ( 62 WHG) Betriebliche Anlagenbezeichnung: Biogasanlage Prüfbericht Nr.:..., Seite 1 von... Anlagenteile

Mehr

Betroffenheit von Stoffen in Erzeugnissen

Betroffenheit von Stoffen in Erzeugnissen Betroffenheit von Stoffen in Erzeugnissen Der Begriff Erzeugnis ist in Art. 3 wie folgt definiert: Gegenstand, der bei der Herstellung eine spezifische Form, Oberfläche oder Gestalt erhält, die in größerem

Mehr

Wie gehen wir hier in Groß-Gerau mit Risiken um? Vorsorge und Vorsichtsmaßnahmen

Wie gehen wir hier in Groß-Gerau mit Risiken um? Vorsorge und Vorsichtsmaßnahmen Wie gehen wir hier in Groß-Gerau mit Risiken um? Vorsorge und Vorsichtsmaßnahmen Dr. Horst Kreuter, GeoT Grundlagen Erfahrungen Aus deutschen Projekten Oberrheingraben: Landau, Insheim, Brühl, Basel, Riehen

Mehr

Brunnenbauertage 2014 - Erdwärme Tiefbohrungen

Brunnenbauertage 2014 - Erdwärme Tiefbohrungen Thema Erdwärme-Bohrungen bis 800 m Tiefe 19.05.2014 Dipl.-Ing. / Dipl.-Kfm. Rolf Schröder 2 1 Unsere Philosophie Je tiefer, je wärmer, je effizienter Nur eine Bohrung pro Haus Einfache Systeme 19.05.2014

Mehr

Muster Nachweisdokumentation und Sicherheitsbewertungsbericht

Muster Nachweisdokumentation und Sicherheitsbewertungsbericht Muster Nachweisdokumentation und Sicherheitsbewertungsbericht auf Basis der "Verordnung (EG) Nr. 352/2009 der Kommission vom 24. April 2009 über die Festlegung einer gemeinsamen Sicherheitsmethode für

Mehr

Sicherheit & Zuverlässigkeit

Sicherheit & Zuverlässigkeit Fakultät Elektrotechnik & Informationstechnik Institut für Automatisierungstechnik, Professur für Prozessleittechnik Sicherheit & Zuverlässigkeit Einführung VL PLT-2 Professur für Prozessleittechnik Übersicht

Mehr

Fracing bei der Erdgasgewinnung

Fracing bei der Erdgasgewinnung Fracing bei der Erdgasgewinnung Chance oder Umweltrisiko? Dr. Michael Zettlitzer Leiter Arbeitssicherheit und Umweltschutz t RWE Dea AG, Hamburg Vortrag anlässlich DGMK-Mitgliederversammlung, 6. November

Mehr

TOP 4: Methode Risikoanalyse und Wirkungspfade Dr. Denneborg (ahu AG)

TOP 4: Methode Risikoanalyse und Wirkungspfade Dr. Denneborg (ahu AG) Gutachten mit Risikostudie zur Exploration und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten in NRW und deren Auswirkungen auf den Naturhaushalt insbesondere die öffentliche Trinkwasserversorgung

Mehr

Hydraulische Stimulation von tiefen Erdschichten - FRACKING - zur Gewinnung von Energierohstoffen Dr. Johannes Peter Gerling

Hydraulische Stimulation von tiefen Erdschichten - FRACKING - zur Gewinnung von Energierohstoffen Dr. Johannes Peter Gerling Hydraulische Stimulation von tiefen Erdschichten - FRACKING - zur Gewinnung von Energierohstoffen Dr. Johannes Peter Gerling Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover Expertenhearing,

Mehr

PARTNER FÜR DEUTSCHES ERDGAS. www.erdgas.de

PARTNER FÜR DEUTSCHES ERDGAS. www.erdgas.de PARTNER FÜR DEUTSCHES ERDGAS www.erdgas.de IM DIENSTE DER HEIMISCHEN FÖRDERUNG Die Erdgas Münster GmbH mit Sitz im westfälischen Münster erbringt Dienstleistungen für führende Unternehmen der Explorations-

Mehr

RAe Dr. Reip & Köhler Jena - Hildburghausen. Rechtsanwälte für Recht der Erneuerbaren Energien

RAe Dr. Reip & Köhler Jena - Hildburghausen. Rechtsanwälte für Recht der Erneuerbaren Energien RAe Dr. Reip & Köhler Jena - Hildburghausen Rechtsanwälte für Recht der Rechtliche Aspekte beim Bau und Betrieb von Geothermie-Anlagen 2. Geothermietagung IHK Gera und Erdwärme Thüringen e.v. 18.-19. März

Mehr

Hier reicht im allgemeinen der Lagerstättendruck aus, so dass Gas/Öl frei zum Bohrloch fließen können.

Hier reicht im allgemeinen der Lagerstättendruck aus, so dass Gas/Öl frei zum Bohrloch fließen können. Unkonventionelle Erdgasvorkommen Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Verkehr Dipl.-Geol. Sigrid Brüggen, Ennepe-Ruhr-Kreis Herdecke, 12.05.2011 Konventionelle Lagerstätten: (Begriffsdefinition)

Mehr

6 Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung

6 Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen TK Lexikon Arbeitsrecht 6 Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung HI2516431 (1) 1 Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil der Beurteilung

Mehr

RSK-Verständnis der Sicherheitsphilosophie. Inhaltsverzeichnis

RSK-Verständnis der Sicherheitsphilosophie. Inhaltsverzeichnis RSK-Stellungnahme (460. Sitzung der Reaktor-Sicherheitskommission am 29.08.2013) (Veröffentlicht im Bundesanzeiger, Amtlicher Teil, am 05.12.2013, B4) RSK-Verständnis der Sicherheitsphilosophie Inhaltsverzeichnis

Mehr

EU-Verordnung Nr. 1907/2006 (REACH)

EU-Verordnung Nr. 1907/2006 (REACH) Was bedeutet REACH? REACH ist die EG-Verordnung Nr. 1907/2006 zur Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of CHemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Mit dieser

Mehr

Hygienische Anforderungen. an Trinkwasser im österreichischen Lebensmittelbuch. Hygienische Anforderungen. Hygienische Anforderungen

Hygienische Anforderungen. an Trinkwasser im österreichischen Lebensmittelbuch. Hygienische Anforderungen. Hygienische Anforderungen ÖLMB Kapitel B1 Trinkwasser (3) Alle Einrichtungen der Förderung, des Transportes, der Speicherung, der Aufbereitung und der Verteilung des Wassers (Wasserversorgungsanlage) müssen so errichtet, betrieben

Mehr

Energierohstoffe im 21. Jahrhundert Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit fossiler Energierohstoffe

Energierohstoffe im 21. Jahrhundert Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit fossiler Energierohstoffe Energierohstoffe im 21. Jahrhundert Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit fossiler Energierohstoffe Expertenforum Ist Erdgas eine umweltfreundliche Alternative zu Benzin und Diesel? Wien, 17. September

Mehr

Vorstellung der PRD Energy GmbH. Kiel, 07. August 2013

Vorstellung der PRD Energy GmbH. Kiel, 07. August 2013 Anhörung des Wirtschaftsausschusses und des Umwelt- und Argrarausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtags Vorstellung der PRD Energy GmbH www.prdenergy.ca Kiel, 07. August 2013 PRD Energy die Entwicklung

Mehr

2 Begriffsbestimmungen

2 Begriffsbestimmungen Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen TK Lexikon Arbeitsrecht 2 Begriffsbestimmungen HI2516425 (1) Gefahrstoffe im Sinne dieser Verordnung sind 1. gefährliche Stoffe und Zubereitungen nach 3, 2. Stoffe,

Mehr

Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilung Gefährdungsbeurteilung Ziel einer Gefährdungsbeurteilung Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Instrument im Arbeitsschutz. Es handelt sich um die systematische Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen

Mehr

Allgemeine HSE Anforderungen und Bedingungen der WINGAS GmbH, WIEH GmbH & Co. KG und ihrer verbundenen Unternehmen (im Folgenden WINGAS/WIEH)

Allgemeine HSE Anforderungen und Bedingungen der WINGAS GmbH, WIEH GmbH & Co. KG und ihrer verbundenen Unternehmen (im Folgenden WINGAS/WIEH) der WINGAS GmbH, WIEH GmbH & Co. KG und ihrer verbundenen Unternehmen (im Folgenden WINGAS/WIEH) 1 HSE Definitionen UNTERNEHMEN ist der im Vertrag mit dem Kontraktor bezeichnete Vertragspartner. LEITLINIE

Mehr

PRAXISTAUGLICHE RISIKOBEWERTUNG VON BETRIEBSBEREICHEN UND ANLAGEN, DIE DER 12. BIMSCHV UNTERLIEGEN

PRAXISTAUGLICHE RISIKOBEWERTUNG VON BETRIEBSBEREICHEN UND ANLAGEN, DIE DER 12. BIMSCHV UNTERLIEGEN in Karlsruhe am 15. und 16. Juni 2010 Veranstalter: LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg PRAXISTAUGLICHE RISIKOBEWERTUNG VON BETRIEBSBEREICHEN UND ANLAGEN, DIE DER

Mehr

Öl-Rückhalte-Sicherheitssystem

Öl-Rückhalte-Sicherheitssystem Öl-Rückhalte-Sicherheitssystem Die funktionsgeprüfte Öl-Rückhaltung Technische Anlagen, wie beispielsweise Klima-, Kälteaggregate und Wärmepumpen haben, um einen technisch einwandfreien Betrieb zu gewährleisten,

Mehr

Auf der Suche nach neuem Erdgas in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

Auf der Suche nach neuem Erdgas in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Auf der Suche nach neuem Erdgas in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Dr. H. Herm Stapelberg ExxonMobil Central Europe Holding Berlin, 29. Oktober 2010 This presentation includes forward-looking statements.

Mehr

Erdgassicherheit im internationalen Vergleich am Beispiel der PSI Studie Comparative Assessment of Natural Gas Accident Risks

Erdgassicherheit im internationalen Vergleich am Beispiel der PSI Studie Comparative Assessment of Natural Gas Accident Risks Erdgassicherheit im internationalen Vergleich am Beispiel der PSI Studie Comparative Assessment of Natural Gas Accident Risks Dr. Peter Burgherr Paul Scherrer Institut gat 2005 Leipzig, 8.-9. November

Mehr

Fracking Chancen und Risiken

Fracking Chancen und Risiken Für Mensch & Umwelt Fortbildungsveranstaltung für den Öffentlichen Gesundheitsdienst 2014 Fracking Chancen und Risiken Bernd Kirschbaum Fachgebiet II 2.1/ Grundsatzangelegenheiten Wasser und Boden Gliederung

Mehr

Internes Audit. Länderübergreifende Verfahrensanweisung. Inhalt. 1 Zweck, Ziel

Internes Audit. Länderübergreifende Verfahrensanweisung. Inhalt. 1 Zweck, Ziel Datum des LAV-Beschlusses: 05.11.2012 Seite 1 von 9 Inhalt 1 Zweck, Ziel... 1 2 Geltungsbereich... 2 3 Begriffe, Definitionen... 2 4 Verfahren... 2 4.1 Planung der Audits... 5 4.2 Vorbereitung des Audits...

Mehr

HTBL-PINKAFELD Arbeitsblatt A6/1 Gruppenpuzzle: ERDÖL 1

HTBL-PINKAFELD Arbeitsblatt A6/1 Gruppenpuzzle: ERDÖL 1 HTBL-PINKAFELD Arbeitsblatt A6/1 Gruppenpuzzle: ERDÖL 1 GESCHICHTE Erdöl war schon im alten Ägypten als Dichtungsmittel im Bootsbau und zum Einbalsamieren von Leichen in Verwendung. Eine technische Nutzung

Mehr

Fracking Stand der Technik / Neueste Entwicklung

Fracking Stand der Technik / Neueste Entwicklung Fracking Stand der Technik / Neueste Entwicklung Oberhausen, 28. November 2013 This presentation includes forward-looking statements. Actual future conditions (including economic conditions, energy demand,

Mehr

Aufgrund von Fehlfunktionen an Kranken- und Pflegebetten sind in Deutschland seit 1998 mehrere pflegebedürftige Menschen zu Tode gekommen.

Aufgrund von Fehlfunktionen an Kranken- und Pflegebetten sind in Deutschland seit 1998 mehrere pflegebedürftige Menschen zu Tode gekommen. Informationen der für Medizinprodukte zuständigen obersten Landesbehörden zu den Sicherheitsrisiken von Kranken- und Pflegebetten (Sicherheitsinformation von Mai 2001, aktualisiert Januar 2014 für NRW)

Mehr

Medizinprodukte Information des LAGetSi. Sicherheitsrisiken von Kranken- und Pflegebetten 1

Medizinprodukte Information des LAGetSi. Sicherheitsrisiken von Kranken- und Pflegebetten 1 Medizinprodukte Information des LAGetSi Sicherheitsrisiken von Kranken- und Pflegebetten 1 Problem Aufgrund von Fehlfunktionen an Kranken- und Pflegebetten sind in Deutschland seit 1998 mehrere pflegebedürftige

Mehr

FAQs zum Thema Gefahrstoffe

FAQs zum Thema Gefahrstoffe Wir machen Arbeit sicher FAQs zum Thema Gefahrstoffe Arbeitskreis Gefahrstoffe Woran sind Gefahrstoffe zu erkennen? Im Handel erhältliche Gefahrstoffe sind durch Symbole gekennzeichnet. Die Symbole sind

Mehr

BNK Deutschland GmbH Informationsveranstaltung über die geplante Erkundung von Schiefergas in Nordhessen Kassel / Frankenberg, Juni 2012

BNK Deutschland GmbH Informationsveranstaltung über die geplante Erkundung von Schiefergas in Nordhessen Kassel / Frankenberg, Juni 2012 BNK Deutschland GmbH Informationsveranstaltung über die geplante Erkundung von Schiefergas in Nordhessen Kassel / Frankenberg, Juni 2012 Agenda BNK (Generell u. Ziele in Deutschland) Projekt in Hessen

Mehr

Der Blick des Sachverständigen nach 29 a BImSchG auf den (un)sicheren Anlagenbetrieb

Der Blick des Sachverständigen nach 29 a BImSchG auf den (un)sicheren Anlagenbetrieb Der Blick des Sachverständigen nach 29 a BImSchG auf den (un)sicheren Anlagenbetrieb Dr. Ralph Semmler Genehmigung und Überwachung von Biogas- und Tierhaltungsanlagen, 10.11.2015, RP-Kassel Schwerpunkte

Mehr

Bewertung des Drei-Säulen-Konzeptes zur Prüfung sicherheitstechnisch wichtiger Armaturen

Bewertung des Drei-Säulen-Konzeptes zur Prüfung sicherheitstechnisch wichtiger Armaturen RSK - STELLUNGNAHME 16.12.2010 (431.Sitzung) Bewertung des Drei-Säulen-Konzeptes zur Prüfung sicherheitstechnisch wichtiger Armaturen 1 Veranlassung Aufgrund von verschiedenen Befunden an sicherheitstechnisch

Mehr

Regelung zur Beschaffung

Regelung zur Beschaffung Regelung zur Beschaffung Zweck Das Einbinden der Arbeitsschutzbelange in den Beschaffungsprozess kann Erkrankungen, Verletzungen oder nachträgliche Prozessumstellungen verhindern. Beschaffungskriterien

Mehr

Instandhaltertag 17.10.2013

Instandhaltertag 17.10.2013 Strenge Forum Instandhaltertag 17.10.2013 Rechtssichere Prüfung, Wartung und Dokumentation von Maschinen & Geräten aus Sicht der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) Dipl.-Ing. (FH) Ralf Tubesing,

Mehr

Regelung zum Verbesserungsmanagement: Lenkung von Fehlern, Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen im Arbeitsschutz

Regelung zum Verbesserungsmanagement: Lenkung von Fehlern, Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen im Arbeitsschutz Regelung zum Verbesserungsmanagement: Lenkung von Fehlern, Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen im Arbeitsschutz Zweck Die MAAS-BGW sehen neben den erläuterten Methoden besondere Instrumente zur Verbesserung

Mehr

Kurzinformation. Betriebssicherheitsverordnung und Arbeitsschutzgesetz Pflichten des Betreibers

Kurzinformation. Betriebssicherheitsverordnung und Arbeitsschutzgesetz Pflichten des Betreibers Kurzinformation Betriebssicherheitsverordnung und Arbeitsschutzgesetz Pflichten des Betreibers Jeder Unternehmer / Arbeitgeber unterliegt Grundpflichten, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz seiner

Mehr

Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften. 1 Anwendungsbereich. 2 Begriffsbestimmungen KNV-V. Ausfertigungsdatum: 28.04.2015. Vollzitat:

Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften. 1 Anwendungsbereich. 2 Begriffsbestimmungen KNV-V. Ausfertigungsdatum: 28.04.2015. Vollzitat: Verordnung über den Vergleich von Kosten und Nutzen der Kraft-Wärme-Kopplung und der Rückführung industrieller Abwärme bei der Wärme- und Kälteversorgung (KWK-Kosten- Nutzen-Vergleich-Verordnung - KNV-V)

Mehr

7. Tiefengeothermie-Forum

7. Tiefengeothermie-Forum Fracturing in unkonventionellen Erdgaslagerstätten und in der tiefen Geothermie aus wasserwirtschaftlicher Sicht ein Vergleich Bernd Kirschbaum Umweltbundesamt Inhalt 1. Fracking in unkonventionellen Erdgaslagerstätten

Mehr

FAQ zu bergrechtlichen Erlaubnissen für die Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen

FAQ zu bergrechtlichen Erlaubnissen für die Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen FAQ zu bergrechtlichen Erlaubnissen für die Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen Einleitung: Im Zusammenhang mit den erteilten bergrechtlichen Erlaubnissen für die Aufsuchung konventioneller und unkonventioneller

Mehr

Anforderungen zur Anerkennung der Fachbereiche

Anforderungen zur Anerkennung der Fachbereiche 29a-Sachverständige Anforderungen zur Anerkennung der Fachbereiche Die einzelnen Module bzw. die Anforderungen an einen Gutachters bezüglich seines Fachwissens und seiner bisherigen praktischen Erfahrung

Mehr

AG Risiken im geologischen System

AG Risiken im geologischen System 1 Fachkonferenz 27. Mai 2011 AG Risiken im geologischen System Informations- und Dialogprozess zum Aufsuchen und Fördern von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten Dr.-Ing. Anozie Ebigbo Münster, 27.

Mehr

Fracking bei der Erdgasgewinnung Chance oder Umweltrisiko? Hamburg, 25.09.2015, Dr. Nikolai Delling, QHSE, Altlasten und aktuelle Schäden

Fracking bei der Erdgasgewinnung Chance oder Umweltrisiko? Hamburg, 25.09.2015, Dr. Nikolai Delling, QHSE, Altlasten und aktuelle Schäden Fracking bei der Erdgasgewinnung Chance oder Umweltrisiko? Hamburg, 25.09.2015, Dr. Nikolai Delling, QHSE, Altlasten und aktuelle Schäden Agenda Fracking bei der Erdgasgewinnung Chance oder Umweltrisiko?

Mehr

Bewertung von Abweichungen, Fehlern und Mängeln

Bewertung von Abweichungen, Fehlern und Mängeln Seite 2 von 8 1 Zweck Ziel der Verfahrensanweisung ist es, Kriterien für die Bewertung von Abweichungen festzulegen, die im Zusammenhang mit GMP-Inspektionen festgestellt werden. Diese VAW regelt ferner

Mehr

Explosionsschutz. Betriebssicherheitsverordnung. Betriebssicherheitsverordnung. Dipl.-Ing. (FH) Horst Hofscheuer. Explosionsschutz

Explosionsschutz. Betriebssicherheitsverordnung. Betriebssicherheitsverordnung. Dipl.-Ing. (FH) Horst Hofscheuer. Explosionsschutz Explosionsschutz DEKRA Automobil GmbH, Dinnendahlstr. 9, 44809 Bochum Telefon +49.234.417561-0 Telefax +49.234.417561-11 Kontakt 1Tel. direkt +49.234.417561-0 Mobil 0157.331 96 458 E-Mail horst.hofscheuer@dekra.com

Mehr

Allgemeine Informationen zu Tätigkeiten mit brand- und explosionsgefährlichen Stoffen in der Apotheke

Allgemeine Informationen zu Tätigkeiten mit brand- und explosionsgefährlichen Stoffen in der Apotheke Informationen Standards Formulare Empfehlungen der Bundesapothekerkammer zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen Allgemeine Informationen zu Tätigkeiten mit brand- und explosionsgefährlichen

Mehr

Information für die Öffentlichkeit gemäß 12. BImSchV

Information für die Öffentlichkeit gemäß 12. BImSchV Wir, die BP Lingen GmbH, betreiben im Auftrag der BP Europa SE die Raffinerie in Lingen. Die Raffinerie (Nr. 1 im Bild) befindet sich ca. 4 km nördlich der Stadt Lingen, 400 m östlich des Ortsteil Holthausen

Mehr

Berücksichtigt die Ausbauplanung für den Flughafen Frankfurt/ Main. das Risiko schwerer Unfälle? Gutachterliche Stellungnahme. von

Berücksichtigt die Ausbauplanung für den Flughafen Frankfurt/ Main. das Risiko schwerer Unfälle? Gutachterliche Stellungnahme. von MATTHIAS M. M Ö L L E R - M E I N E C K E RECHTSANWALT. FACHANWALT FÜR VERWALTUNGSRECHT Berücksichtigt die Ausbauplanung für den Flughafen Frankfurt/ Main das Risiko schwerer Unfälle? Gutachterliche Stellungnahme

Mehr

NETINFORUM SÜDDEUTSCHLAND. Befähigte Person und Fachbetrieb nach 19 l WHG bzw. TRbF. Fachtagung am 02. und 03.03.2004 in Leinfelden-Echterdingen

NETINFORUM SÜDDEUTSCHLAND. Befähigte Person und Fachbetrieb nach 19 l WHG bzw. TRbF. Fachtagung am 02. und 03.03.2004 in Leinfelden-Echterdingen NETINFORUM Befähigte Person und Fachbetrieb nach 19 l WHG bzw. TRbF Fachtagung am 02. und 03.03.2004 in Leinfelden-Echterdingen Dr. Bernd Haesner TÜV Süddeutschland TÜV BAU UND BETRIEB GMBH 28.04.2004

Mehr

Nationale und internationale Regelungen zum Betrieb von Druckgeräten Regelungen in Österreich

Nationale und internationale Regelungen zum Betrieb von Druckgeräten Regelungen in Österreich Nationale und internationale Regelungen zum Betrieb von Druckgeräten Regelungen in Österreich Dipl.-Ing. Karl-Heinz Raunig (kh.raunig raunig@tuev-sued-sza.at, Tel. +43 1 7982626 40) TÜV SÜD SZA Österreich,Technische

Mehr

Leistungsangebot. Planung und fachgutachtliche Begleitung von Rückbaumaßnahmen

Leistungsangebot. Planung und fachgutachtliche Begleitung von Rückbaumaßnahmen Leistungsangebot Altlastenerkundung und -sanierung Baugrunduntersuchungen/Geotechnik Versickerung von Niederschlagswasser Verdichtungskontrollen (Eigen-/Fremdüberwachung) Schadstoffe in Gebäuden Planung

Mehr

11.3.4 Auslegung der Wärmequelle Erdreich

11.3.4 Auslegung der Wärmequelle Erdreich 11.3.4 Auslegung der Wärmequelle Erdreich Normative Grundlagen Die Auslegung der Geothermieanlage für die Wärmequelle Erdreich wird in VDI 4640 ausführlich beschrieben. Dabei werden zwei Fälle unterschieden.

Mehr

Modes And Effect Analysis)

Modes And Effect Analysis) Gefahrenanalyse mittels FMEA (Failure Modes And Effect Analysis) Vortragender: Holger Sinnerbrink Betreuer: Holger Giese Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 1 Gliederung Motivation Einordnung

Mehr

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit. Musterlösung zur 5. Übung im SoSe 2010: Konzepte zur IT-Sicherheit

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit. Musterlösung zur 5. Übung im SoSe 2010: Konzepte zur IT-Sicherheit und der IT-Sicherheit Musterlösung zur 5. Übung im SoSe 2010: Konzepte zur IT-Sicherheit 5.1 Sicherheitskonzept Aufgabe: Welche Aspekte sollten in einem Sicherheitskonzept, das den laufenden Betrieb der

Mehr

Risikotechnologie Erdgas-Fracking. - scheitert Fracking jetzt politisch??

Risikotechnologie Erdgas-Fracking. - scheitert Fracking jetzt politisch?? Risikotechnologie Erdgas-Fracking - scheitert Fracking jetzt politisch?? BUND-Veranstaltung Pinneberg 07.06.2013 Dr.Ing. Michael Braedt, Hannover BundesVerband Linker Kommunalpolitischer Foren (VLKF) Konventionelle

Mehr

Technische Risiken. U. Hauptmanns M. Herttrich W. Werner. Ermittlung und Beurteilung

Technische Risiken. U. Hauptmanns M. Herttrich W. Werner. Ermittlung und Beurteilung U. Hauptmanns M. Herttrich W. Werner Technische Risiken Ermittlung und Beurteilung Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Mit einem Geleitwort von Bundesminister

Mehr

Angaben zu gewerblichen Anlagen Anlage 8

Angaben zu gewerblichen Anlagen Anlage 8 Angaben zu gewerblichen Anlagen Anlage 8 die keiner immissionsschutzrechtlichen Genehmigung bedürfen ( 7 Abs. 2 LBOVVO) Zutreffendes bitte ankreuzen oder ausfüllen 1. Bauherr/in, Betreiber/in der Arbeitsstätte

Mehr

Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung, Arbeitsschutzgesetz und Betriebssicherheitsverordnung

Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung, Arbeitsschutzgesetz und Betriebssicherheitsverordnung Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung, Arbeitsschutzgesetz und Betriebssicherheitsverordnung Einleitung Ein wesentliches Element des betrieblichen Arbeitsschutzes ist

Mehr

13 Anhang A: Erfüllung der Norm ISO 9000 durch HERMES

13 Anhang A: Erfüllung der Norm ISO 9000 durch HERMES 13 Anhang A: Erfüllung der Norm ISO 9000 durch Hinweis Einleitung Eine der wesentlichsten Grundlagen für die Qualitätssicherung in einem Unternehmen ist die Normenserie «ISO 9000», insbesondere ISO 9001:1994

Mehr

Hinweise zur Bestellung schalltechnischer Kraftwerkskomponenten (Stand April 2008)

Hinweise zur Bestellung schalltechnischer Kraftwerkskomponenten (Stand April 2008) Hinweise zur Bestellung schalltechnischer Kraftwerkskomponenten (Stand April 2008) Die Praxis zeigt, dass bei der Bestellung oder Anfrage schalltechnischer Kraftwerkskomponenten in vielen Fällen nicht

Mehr

Neue Ergebnisse zu den Umweltauswirkungen durch Fracking zur Schiefergasgewinnung Rückschlüsse auf die Geothermie

Neue Ergebnisse zu den Umweltauswirkungen durch Fracking zur Schiefergasgewinnung Rückschlüsse auf die Geothermie Neue Ergebnisse zu den Umweltauswirkungen durch Fracking zur Schiefergasgewinnung Rückschlüsse auf die Geothermie Uwe Dannwolf Anke Heckelsmüller RiskCom GmbH Agenda Ressourcen, Nutzung Kataster Natur-

Mehr

Staubexplosionen aus der Sicht einer ZÜS EX-elh. Änderungen in der Betriebssicherheitsverordnung Folgen für den Anlagenbetreiber

Staubexplosionen aus der Sicht einer ZÜS EX-elh. Änderungen in der Betriebssicherheitsverordnung Folgen für den Anlagenbetreiber Staubexplosionen aus der Sicht einer ZÜS EX-elh. Änderungen in der Betriebssicherheitsverordnung Folgen für den Anlagenbetreiber Dipl. Ing. (FH) Jürgen Schmidt Fachabteilungsleiter Elektrotechnik Technischer

Mehr

Verfahrensanweisung Umgang mit Beschwerden.doc INHALT

Verfahrensanweisung Umgang mit Beschwerden.doc INHALT INHALT 1 Zweck und Anwendungsbereich 2 2 Begriffe / Definitionen 2 2.1 Definitionen 2 3 Zuständigkeiten 2 4 Verfahrensbeschreibung 3 4.1 Schematische Darstellung Fehler! Textmarke nicht definiert. 4.2

Mehr

11 Auswahl wichtiger Arbeitsschutzgesetze und -vorschriften

11 Auswahl wichtiger Arbeitsschutzgesetze und -vorschriften 11 Auswahl wichtiger Arbeitsschutzgesetze und -vorschriften 11.1 Auszüge aus dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit

Mehr

Prüfen ortsveränderlicher elektrischer Arbeitsmittel BGI/GUV-I 5190 BGI 5090

Prüfen ortsveränderlicher elektrischer Arbeitsmittel BGI/GUV-I 5190 BGI 5090 Prüfen ortsveränderlicher elektrischer Arbeitsmittel BGI/GUV-I 5190 BGI 5090 Wiederkehrende Prüfungen Rechtsgrundlagen / Regeln der Technik Betriebssicherheitsverordnung 10 Prüfungen durchführen 3 Fristen

Mehr

Was muss ich noch für meine Zertifizierung tun, wenn meine Organisation. organisiert

Was muss ich noch für meine Zertifizierung tun, wenn meine Organisation. organisiert ? organisiert Was muss ich noch für meine Zertifizierung tun, wenn meine Organisation ist? Sie müssen ein QM-System: aufbauen, dokumentieren, verwirklichen, aufrechterhalten und dessen Wirksamkeit ständig

Mehr

Schweizer Verordnung über Bedarfsgegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln (SR 817.023.21) Zugelassene Stoffe für Verpackungstinten

Schweizer Verordnung über Bedarfsgegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln (SR 817.023.21) Zugelassene Stoffe für Verpackungstinten Schweizer Verordnung über Bedarfsgegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln (SR 817.023.21) Zugelassene Stoffe für Verpackungstinten Fragen und Antworten Seite 1 von 6 Das Eidgenössische Department des Innern

Mehr

Machen Sie aus Sicherheit ein System.

Machen Sie aus Sicherheit ein System. Machen Sie aus Sicherheit ein System. Safety Management System (SMS) Januar 2010 // Aviation Quality Services Definition Sicherheit. Abwehr gegen Gefahren für menschliches Leben und Material. Sicherheitsmaßstab

Mehr

Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (Leitungsanlagen-Richtlinie - LAR NRW) *)

Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (Leitungsanlagen-Richtlinie - LAR NRW) *) 1 Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (Leitungsanlagen-Richtlinie - LAR NRW) *) - Fassung März 2000 - RdErl. v. 20.8.2001 (MBl. NRW. S. 1253) Inhalt 1 Geltungsbereich

Mehr

Leitfaden Biogasanlagen. Einsatztaktik bei einem Schadensereignis in der Biogasanlage

Leitfaden Biogasanlagen. Einsatztaktik bei einem Schadensereignis in der Biogasanlage Leitfaden Biogasanlagen Einsatztaktik bei einem Schadensereignis in der Biogasanlage Inhalt Einsatztaktik Vorgehensweise vor Schadeneintritt Explosionsschutzdokuement Bereitstellungsraum festlegen Gasspürmessgeräte

Mehr

Änderungen bei den Anforderungen an die Prüfung von Druckanlagen

Änderungen bei den Anforderungen an die Prüfung von Druckanlagen Änderungen bei den Anforderungen an die Prüfung von Druckanlagen Autorin: Dipl.-Ing. Ursula Aich Stand: Oktober 2015 Anwendungsbereich und Ziel der Regelungen Die Prüfung von Druckanlagen ist in Ergänzung

Mehr

Merkblatt: Alarmierungsanlagen. Alarmierungsanlagen in Sonderbauten

Merkblatt: Alarmierungsanlagen. Alarmierungsanlagen in Sonderbauten Amt für Brandschutz und Rettungswesen SG Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz Merkblatt: Alarmierungsanlagen Alarmierungsanlagen in Sonderbauten Allgemeines Die Notwendigkeit zur Vorhaltung einer Alarmeinrichtung

Mehr

Sicherheitsdatenblatt Gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

Sicherheitsdatenblatt Gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 1. Stoff- / Zubereitungs- und Firmenbezeichnung Bezeichnung des Stoffes oder der Zubereitung Artikelbezeichnung: KELLER-DAP Verwendung des Stoffes / der Zubereitung: Hefenährsalz zur Förderung der Hefebildung

Mehr

Einführung eines ISMS nach ISO 27001:2013

Einführung eines ISMS nach ISO 27001:2013 Einführung eines ISMS nach ISO 27001:2013 VKU-Infotag: Anforderungen an die IT-Sicherheit (c) 2013 SAMA PARTNERS Business Solutions Vorstellung Olaf Bormann Senior-Consultant Informationssicherheit Projekterfahrung:

Mehr

Analyse und Risikobetrachtung von Brandereignissen in schienengebundenen ÖPNV-Tunnelanlagen FE-Nummer: 70.0788/2009/

Analyse und Risikobetrachtung von Brandereignissen in schienengebundenen ÖPNV-Tunnelanlagen FE-Nummer: 70.0788/2009/ 1 Analyse und Risikobetrachtung von Brandereignissen in schienengebundenen ÖPNV-Tunnelanlagen FE-Nummer: 70.0788/2009/ - Kurzbericht - 1 Aufgabenstellung Bislang wurde der Rauchschutznachweis in unterirdischen

Mehr

23. Februar 2015, Berlin

23. Februar 2015, Berlin 23. Februar 2015, Berlin Vorschriften und Empfehlungen Internationaler Transport von gefährlichen Gütern Recommendations on the TRANSPORT OF DANGEROUS GOODS Airtransport ICAO TI ICAO DG Panel Seatransport

Mehr

Unkonventionelle Gasgewinnung Was bedeutet das für das Wasser?

Unkonventionelle Gasgewinnung Was bedeutet das für das Wasser? Unkonventionelle Gasgewinnung Birgit Gordalla, Fritz H. Frimmel Gefährdungsabschätzung im Rahmen eines neutralen Expertenkreise DVGW-Winterprogramm 20. Februar 2014 1 Unkonventionelle Erdgasgewinnung Unkonventionelle

Mehr

Hydraulic Fracturing Einsatz bewährter Technologie am Beispiel der Tight-Gas Bohrung Düste Z10 Twistringen, 18. Juli 2012

Hydraulic Fracturing Einsatz bewährter Technologie am Beispiel der Tight-Gas Bohrung Düste Z10 Twistringen, 18. Juli 2012 Hydraulic Fracturing Einsatz bewährter Technologie am Beispiel der Tight-Gas Bohrung Düste Z10 Twistringen, 18. Juli 2012 Dr. A. Scheck, Leiter Operations Wintershall, Barnstorf Dipl.-Ing. S. Liermann,

Mehr

Unterlagen zum Genehmigungsantrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz

Unterlagen zum Genehmigungsantrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz Unterlagen zum Genehmigungsantrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz Ersatz von vorhandenen durch Neubau von Windenergieanlagen in Schöppingen/Legden BOR 06 Inhalt Schriftliche Unterlagen der Bau-

Mehr

Referat M/3 - Keine endgültige Gewähr für die Richtigkeit des Textes!

Referat M/3 - Keine endgültige Gewähr für die Richtigkeit des Textes! Verordnung über Zuständigkeiten nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (ZuständigkeitsVO - BImSchG) Vom 18. Februar 1992 *) zuletzt geändert durch die Verordnung vom 17. Juni 1998 (Amtsbl. S. 522). Auf

Mehr

66-05 66-05. hat der Rat der Stadt Detmold in seiner Sitzung am 03.07.2014 folgende Satzung beschlossen:

66-05 66-05. hat der Rat der Stadt Detmold in seiner Sitzung am 03.07.2014 folgende Satzung beschlossen: 66-05 66-05 Satzung zur Fortführung der Satzung zur Abänderung der Fristen bei der Dichtheitsprüfung von privaten Abwasserleitungen gemäß 61 a Abs. 3 bis 7 LWG NRW in dem Bereich 03 der Stadt Detmold vom

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt

EG-Sicherheitsdatenblatt Druckdatum: 26.07.2013 Seite 1 von 5 ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens 1.1. Produktidentifikator 1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs

Mehr

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht zur Angemessenheit des Compliance-Management- Systems der IDEAL Lebensversicherung a.g. zur Umsetzung geeigneter Grundsätze und Maßnahmen

Mehr

Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 01. Bezeichnung des Stoffes bzw. der Zubereitung und Firmenbezeichnung Bezeichnung des Stoffes oder der Zubereitung Fräselemente aus Andere Bezeichnungen REACH-Registrierungsnr. Verwendung des Stoffes

Mehr

Die Arbeitsstättenregel ASR A5.2 Verbesserter Arbeitsschutz für Beschäftigte auf Straßenbaustellen

Die Arbeitsstättenregel ASR A5.2 Verbesserter Arbeitsschutz für Beschäftigte auf Straßenbaustellen Die Arbeitsstättenregel ASR A5.2 Verbesserter Arbeitsschutz für Beschäftigte auf Straßenbaustellen Bei Arbeiten im Grenzbereich zum Straßenverkehr ist das Risiko eines Beschäftigten, einem tödlichen Unfall

Mehr

Vorwort... 3. 1.3.1 Zuständigkeiten der Berufsgenossenschaften... 29 1.3.2 Zuständigkeiten der Gewerbeaufsicht... 30

Vorwort... 3. 1.3.1 Zuständigkeiten der Berufsgenossenschaften... 29 1.3.2 Zuständigkeiten der Gewerbeaufsicht... 30 Inhaltsverzeichnis Vorwort..................................................................... 3 1 Sicherheitsarbeit im Produktionsbetrieb............................ 9 1.1 Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten...........................................

Mehr