Von der Unterrichtsanstalt zum Kreativen Feld Potenziale neuer Medien nutzen

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1 1 Olaf-Axel Burow Von der Unterrichtsanstalt zum Kreativen Feld Potenziale neuer Medien nutzen Ein Großteil des Lernens resultiert nicht aus Unterrichtung. Es ist vielmehr das Resultat einer ungehinderten Teilnahme an relevanter Umgebung. Ivan Illich Die Lehrer benutzen die Computer wie normale Werkzeuge, wie Kreide oder Stifte. Sie haben es versäumt, den Unterricht insgesamt umzustellen. Sie dachten, sie drücken jedem Schüler einen Laptop in die Hand - und gut ist es.. Jonathan Zimmermann Inhalt: 1. Auf dem Weg zur Laptop-Schule? 2. Der gescheiterte Traum vom neuen Lernen. 3. Die Weisheit der Vielen nutzen und gemeinsam sinnvolle Mediennutzung erforschen! 4. Die Persönlichkeit des Lehrers und der anregende Rahmen sind entscheidend! 5. Die Potenziale der neuen Medien nutzen: Von der Unterrichtsanstalt zum Kreativen Feld 1. Auf dem Weg zur Laptop-Schule? Anfang dieses Jahrtausends wähnten sich New Yorker Schulbehörden an der Spitze des weltweiten pädagogischen Fortschritts: Sämtliche Schüler/innen seien mit Laptops ausgestattet und der Unterricht finde von nun an auf modernstem technologischen Niveau statt. Auch bei uns gab es unter Ministerin Buhlmann kurzzeitig die Debatte, ob man alle Schüler mit Laptops ausstatten sollte. Die Idee wurde aus guten Gründen fallen gelassen, dennoch blieb bei den Befürwortern das unbehagliche Gefühl, Deutschland sei einmal mehr vom Fortschritt abgehängt. Die Debatte - verschärft auch durch die PISA-Ergebnisse - zeigt, dass es keine pädagogischen Inseln gibt, sondern dass der Druck der Globalisierung längst auf Bildungseinrichtungen durchschlägt. Effizienz, Leistungssteigerung, Ausrichtung an den

2 2 Bedürfnissen eines globalisierten Marktes drohen alte pädagogische Werte wie Emanzipation und Mündigkeit in die Bedeutungslosigkeit abzudrängen. Der ökonomische Zeitgeist verbunden mit einer Überschätzung technologischer Lösungen dominiert die Vorstellungen maßgebender Kreise in Politik und Wirtschaft. Exemplarisch illustriert dieses Denken der Besteller Die Welt ist flach. Thomas Friedmann behauptet hier, dass drei Entwicklungen unser gegenwärtiges und zukünftiges Leben bestimmen: 1. Die Möglichkeit komplexer Datenverarbeitung durch den PC 2. Die Möglichkeit rasanten Datenaustausches durch das Glasfaserkabel 3. Die Möglichkeit der globalen Standardisierung und Kontrolle von Arbeitsvorgängen durch optimierte Workflow-Software. Diese drei scheinbar lediglich technologischen Weiterentwicklungen bewirkten eine völlig neue Organisation von Arbeit und Bildung. Immer mehr Arbeits- bzw. Produktionsprozesse können normiert und standardisiert werden, mit der Folge, dass Unternehmen, Arbeit dort anfordern, wo sie am Billigsten ist. Amerikanische Ärzte diktieren ihre Diagnosen direkt vom Krankenbett aus per Glasfaserkabel nach Indien, wo Datenverarbeitungskräfte die Berichte über Nacht fertig stellen, so dass sie schnell und kostengünstig zur Verfügung stehen. Mehr als zehn Prozent der Amerikaner lassen ihre Steuererklärungen bereits in Indien machen, wo sich immer mehr Call- und Dienstleistungscenter aus aller Welt ansiedeln. Aber längst geht es nicht mehr nur um einfache Krankenberichte oder Steuererklärungen, auch komplexere Arbeiten wie Ingenieurleistungen werden global outgesourct. Alle Arbeitsprozesse und Leistungen können aufgrund der Workflow-Software überprüft und verglichen werden. Wal-Mart, der größte Supermarkt der Welt, kontrolliert seine sämtlichen Geschäftsprozesse auf allen Kontinenten von einem Provinznest der USA aus. Die Welt ist flach, bedeutet, dass Distanzen zusammenschmelzen, Barrieren verschwinden und wir alle Teil von zentral gesteuerten Produktions-, Informations-, Standardisierungsund Kontrollketten werden, die Nationalstaaten kaum noch beeinflussen können. Der Einzelne, ob er es will oder nicht, wird zum Objekt von Benchmarkern, die überprüfen, ob er mit seiner Leistung im internationalen Vergleich sein Geld wert ist. In diesem rasanten Entwicklungs-prozess geraten auch Bildung und Erziehung auf den Prüfstand. Aus der Wirtschaft stammende Verfahren des Qualitätsmanagements, der Zielvereinbarung und des Controllings werden auf den Bildungsbereich übertragen. Aber mehr noch: Unternehmen erkennen und erschließen zunehmend das Potenzial vermarktungsfähiger Bildungsdienstleistungen. Informationen aber auch Bildungsangebote werden in digitalisierter und kommerzialisierter Form weltweit abrufbar. Die Frage ist nicht nur, ob sich durch solche Formen, unsere Wissens- und Qualifikationsbasis erweitern lässt und ob gar so etwas wie Kollektive Intelligenz entsteht, sondern auch, ob diese Form der technologiegestützten Bildung, dem Einzelnen neue Freiräume und Chancen eröffnet, oder ob wir in der Gefahr stehen unter das Diktat kommerzialisierter Interessen globaler

3 3 Finanzinvestoren zu geraten, die nun auch noch den Bildungsbereich zu erschließen suchen. Ernst Ullrich v. Weizsäcker, ehemaliger Präsident des Wuppertal-Institutes für nachhaltige Entwicklung und langjähriger SPD-Bundestagsabgeordneter sieht jedenfalls diese Gefahr. Die Politik habe angesichts des Gestaltungsdrucks international operierender Investoren fast keinen Handlungsspielraum mehr urteilte er unlängst bei einem Vortrag an der Universität Kassel. Friedmann dagegen sieht mehr Chancen als Gefahren, denn gerade aufgrund der Standardisierung und der einfachen technischen Mittel ständen wir vor einer weltweiten Demokratisierung der Beteiligungschancen. So könne aufgrund des Internet und der verfügbaren Shareware heute jeder mit sehr wenig Kapital eine weltweit operierende Firma gründen, wenn er nur eine geeignete Idee hätte. Aus der Globalisierung der Unternehmen sei eine Globalisierung der Individuen geworden, mit der Konsequenz, dass nur der eine Überlebenschance habe, der sich permanent so weiterbilde, dass er den Bedingungen des Marktes genügen könne. Konsequenter Weise propagiert Friedmann einen neuen Typ von beschleunigter, an den Erfordernissen des Marktes und der technologischen Entwicklung ausgerichteter Bildung, die alle verfügbaren Instrumente nutzen müsse: Bildung ist ein Prozess, kein Zustand. Bildung kann und muss überall und zu jeder Zeit stattfinden, in Schulen, in Büros, online, im Klassenzimmer, über den ipod, mit Hilfe von Lehrern, durch Selbststudium und mittels Online-Spielen mit allem, was funktioniert. Man darf niemals rasten, weil irgendwo da draußen ein Konkurrent ist, der nicht rastet. (Friedmann 2006, S.456). Zentrales Antriebsmoment dieses Typs außengeleiteter Bildung ist nicht die Emanzipation des Individuums, sondern der Konkurrenzdruck aufgrund der Globalisierung. Learning by Earning lautet denn auch die Parole des emiritierten Berliner Erziehungswissenschaftlers Dieter Zimmer, der im thailändischen Chiang Mai eine Alternativ-Schule für Aids-Waisen und Tsunami-Opfer gegründet hat. Seine School-for-Living (www.school-for-life.org/) müht sich nicht mit einem abgestandenen bürgerlichen Bildungskanon ab, sondern steuert direkt die Vermittlung von unmittelbar lebenspraktischen Kompetenzen an, die man braucht, um in einer globalisierten Gesellschaft zu überleben. Friedmann geht noch einen Schritt weiter. Begeistert stellt er den Alltag chinesischer Grundschüler vor, die von 8-16h die Schulbank drücken, um nach kurzer Rast zu Hause, bis abends zehn weitere Kurse zu besuchen. In einer flachen Welt müssten wir uns alle mehr anstrengen, sonst würden wir schon bald abgehängt, so seine bedrohliche Botschaft. Amerikas Schüler und Studenten mit ihrer verwöhnten Anspruchshaltung und ihrer gering ausgeprägten Anstrengungsbereitschaft müssten sich gewaltig umstellen, von den eher chancenlosen Europäern mit ihren Versorgungsstaatsillusionen gar nicht erst zu sprechen. Damit wir diesem Druck standhalten könnten, sollten wir alle Möglichkeiten, insbesondere auch die der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen.

4 4 Folgt man Friedmann, dann kann man die New Yorker Schulbehörden nur beglückwünschen. Offenbar haben sie frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt, indem sie als eine der ersten flächendeckend auf die Nutzung der neuesten Technologien setzten. Doch sieben Jahre nach diesem Aufbruch in die schöne neue Bildungswelt erreicht uns eine irritierende Meldung: Laptop-Bann an US-Schulen. Computer sind keine Wunderwaffen. 2. Der gescheiterte Traum vom neuen Lernen Laptops für alle Schüler, eine neue Ära des Lernens - dieser Traum vom schönen, neuen Klassenzimmer scheint in den USA geplatzt so titelt Spiegel Online im Juli 2007 und zieht im Interview mit dem renommierten Bildungsforscher Jonathan Zimmermann nein vernichtendes Fazit: Schulen hätten sich das Geld besser sparen sollen und stattdessen in die Aus- und Weiterbildung von Lehrern/innen investieren sollen. Die Milliardeninvestitionen der US-Regierung basierten auf der Vorstellung, Kinder würden durch den Einsatz von Computern spielend Lernen und die Schule lieben. Doch die Ergebnisse rechtfertigten den Aufwand nicht. Ein zentrales Problem habe darin bestanden, dass die Lehrer Computer wie Kreide oder Stifte benutzt hätten, anstatt ihre gesamte Unterrichtskonzeption von Grund auf neu zu denken. Bildung sei eine sehr, sehr konservative und unbewegliche Veranstaltung und es dauere entsetzlich lange bis sich Neuerungen an Schulen durchsetzten. Zudem hege die Gesellschaft völlig falsche Erwartungen an die Technik. Computer seien keine Wunderwaffen. Seine Studien zeigten: Computer im Klassenzimmer machen nur dann Sinn, wenn sie sehr gezielt eingesetzt werden und selbst dann ist der Nutzen sehr begrenzt. Auch Mark Lawson, der Chef der Schulbehörde von Liverpool im US- Bundesstaat New York urteilt: "Nach sieben Jahren gibt es keinen Beleg dafür, dass der Einsatz von Computern im Unterricht die Leistung der Schüler auch nur ansatzweise verbessert hätte". Die digitalen Lernprogramme hätten sich als nutzlos erwiesen, schlimmer noch: als schädlich, so Lawson. Die Teenager nutzen ihre Schulcomputer nicht, um Mathe zu pauken oder mit Lehrern zu kommunizieren. Sie hacken sich stattdessen auf den Seiten regionaler Unternehmen ein und laden Pornos aus dem Internet auf ihre Rechner. Alle Versuche der Schulen, das zu vermeiden, sind gescheitert. Neue Sicherheitssperren auf den Computern umgehen die Jugendlichen kurzerhand. "Die Lehrer berichten, dass Laptops den Unterricht nicht einfacher gemacht hätten, sondern schwieriger", sagt Lawson. Offenbar ist das ziellose Flanieren im Netz für viele Schüler attraktiver als gezieltes Lernen gemäß den Intentionen der Lehrer. Hier zeigt sich: Sinnhaftes, effektives Lernen ist weniger eine Frage der Technik, als eher der Didaktik. Die entscheidende pädagogische Frage lautet daher: Wie kann Schule zu einer relevanten Umgebung für die Schüler/innen werden und welche Unterstützung können dabei neue Medien leisten? Zu einem ähnlichen desillusionierenden Ergebnis kommt eine vom amerikanischen Bildungsministerium in Auftrag gegebene Studie: Demnach macht es für die Leistung der Schüler keinen Unterschied, ob im Unterricht neue Medien eingesetzt werden oder nicht.

5 5 Eltern reagieren enttäuscht: "Ich will, dass mein Sohn etwas über Geschichte lernt, nicht über Super Mario", sagte der Vater eines Sohnes in Liverpool. "Neue Medien verhelfen Schülern nicht zu besseren Noten", sagt auch Mark Warschauer, Pädagogik-Professor an der University of California in Irvine. Allerdings weist der Autor des Buches "Laptops and Literacy - Learning in the Wireless Classroom" auf einen anderen Punkt hin: Die Arbeit mit Computern fördere die Kreativität und Selbstständigkeit der Jugendlichen. Warschauer ist sich daher sicher: "Wenn es um kurzfristige Lernerfolge geht, sind Laptops das falsche Mittel. Aber wenn wir weiterhin Leute wie Steve Jobs und Bill Gates hervorbringen wollen, sind sie extrem nützlich." Extrem schädlich! Würde ihm vermutlich Manfred Spitzer widersprechen, der rührige Ulmer Hirnforscher, der mit seinen steilen Thesen derzeit gut bei Pädagogen ankommt. Welche Folgen sind bei Kindern zu beobachten, die von klein auf viel Zeit vor dem Fernseher verbringen? Oder mit Video- und Computerspielen, mit Gameboy oder im Internet? fragt er in einem seiner Vorträge aus dem März Und er weiß eine Antwort, die die Skepsis vieler PädagogInnen bestätigt: Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass sich die Gehirne dieser Kinder anders entwickeln: Sinne verkümmern, das Vermögen zu riechen, zu fühlen oder sich zu bewegen bleibt defizitär. Diese Kinder sind aggressiver, und sie leiden unter Lese- und Konzentrationsschwächen. Solche Befürchtungen sind nicht neu. John Naisbitt Zukunftsforscher, Begründer der Megatrends und stellvertretender Erziehungsminister unter Kennedy sagte mir schon vor zehn Jahren im Berliner Technikmuseum vor einer 150 Jahre alten Lokomotive stehend: If you ask me: In every classroom a computer? I tell you: Bullshit. We need a poet in every classroom. Doch es gibt auch andere Stimmen. Direktor Robert Sheitz von der Soul Road School in Syracuse beispielsweise ist sich sicher: Wer Computern abschwört, schwört der Zukunft ab! 3. Die Weisheit der Vielen nutzen und gemeinsam sinnvolle Mediennutzung erforschen! Angesichts dieser widersprüchlichen Stimmen stehen Pädagogen/innen vor einer schier unlösbaren Aufgabe: Wenn sich schon die Experten nicht einig sind und sich die wenigen wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema zum Teil diametral widersprechen, woher sollen wir dann Richtlinien für den geeigneten Umgang mit den neuen Medien nehmen? Und doch ist die Antwort aus meiner Sicht verblüffend einfach. Der Hinweis des amerikanischen Bildungsforschers Zimmermann, weist die Richtung: Als Anfang des letzten Jahrhunderts Bewegtbilder Mode wurden, dachte man auch, sie würden das Lernen radikal verbessern. Und in den sechziger Jahren glaubte man, Roboter könnten künftig den Unterricht leiten. Überzogene Erwartungen bis hin zur Hysterie sind eben typisch amerikanisch.

6 6 Nicht nur amerikanisch! Wir alle erinnern uns noch an die Euphorie bezüglich des programmierten Lernens in den siebziger Jahren und die ernüchternden Erfahrungen mit den Sprachlabors. Anstatt den Modetrends zu folgen, sollten wir besser unserem pädagogisch-psychologischen Professionswissen und unseren eigenen Erfahrungen vertrauen. Lehrer/innen, Schüler und Eltern unter gezielter Beratung durch die Wissenschaft, also wir gemeinsam sind Experten für Lehren und Lernen. Wenn wir also pädagogisch angemessene und zukunftsfähige Formen der Mediennutzung entwickeln wollen, dann müssen wir das komplexe Feld der Mediennutzung in seiner Gesamtheit betrachten und die Mediennutzer zu einem gemeinsamen Reflexionsprozess versammeln. Wissenschaftliche Untersuchungen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt unsere Aufmerksamkeit auf wichtige Einzelaspekte lenken. Doch angesichts ihrer begrenzten Aussagekraft und beschränkten Verallgemeinerungs-fähigkeit sollten wir vor allem auch unsere Bordmittel nutzen: Und die bestehen in der aufmerksamen Beobachtung dessen, wie wir und unsere Schüler/innen mit den Medien umgehen. Ein wirksames Instrument sind Partizipative Medienkonferenzen, in denen wir die Beteiligten an 1 1/2 Tagen zusammenkommenlassen, um wesentliche Erfahrungen über unsere Mediennutzung und deren Möglichkeiten mit Lehrern, Eltern, Schülern und Wissenschaftlern auszutauschen. Hier geht es darum, dass wir uns gemeinsam auf die Suche nach Wegen machen, die für unsere konkrete Schule und unser konkretes Klientel passen. Wir müssen herausfinden, was die Heranwachsenden, aber auch die Lehrer/innen interessiert, wo ihre Energien und Leidenschaften liegen und in welcher Weise eine in diesem Sinne personalisierte Mediennutzung sinnvoll ist. Mit meiner Projektgruppe Prozessorientierte Zukunftsmoderation arbeiten wir seit vielen Jahren an der Konzipierung und Durchführung solcher Begegnungsprozesse, die wir mit Verfahren der Zukunftswerkstatt, Zukunftskonferenz, Open Space, Wertschätzende Schulentwicklung sowie interkollegiale Schulberatung durchführen. Hier zeigt sich immer wieder: Der Schlüssel zum angemessenen Umgang mit den Medien liegt in der Freisetzung, Nutzung und Vernetzung des im Feld vorhandenen Wissens sowie der verborgenen Energien. Medienpädagogische Fragestellungen sind kein Spezialfall. Sie erinnern uns vielmehr angesichts einer in weiten Teilen fragmentierten Wirklichkeit daran, dass wir uns über unsere pädagogische Konzeption, unsere Auffassung von Lehren und Lernen insgesamt klar werden müssen. Hier gibt es einige grundlegende Prinzipien einer Personenzentrierten Pädagogik, deren Bedeutung gerade auch angesichts der rasanten Entwicklung der Medien zunimmt. Ich möchte Ihnen zur Verdeutlichung eine kleine Episode aus meiner eigenen Schulzeit erzählen, denn ich meine, dass sie fast alles enthält, was persönlich bedeutsames, nachhaltig wirksames Lernen beinhaltet. Und nebenbei bemerkt: Sie zeigt, dass die Fragestellungen, mit denen wir uns heute beschäftigen, gar nicht so neu sind, wie sie Vielen erscheinen.

7 7 4. Die Persönlichkeit des Lehrers und der anregende Rahmen sind entscheidend Zunächst ein Geständnis: Wenn Ihnen die äußerlichen Fakten meiner Schülerkarriere vorlägen, kämen Sie zum Schluss, dass ich ein schlechter Schüler war. Wie anders ist es zu erklären, dass ich die siebente und elfte Klasse wiederholen musste? Aber irgendetwas kann an dieser Diagnose nicht stimmen. Immerhin hat es der vermeintliche Schulversager bis zum Professor und zum Autor zahlreicher Bücher gebracht. Ein Schicksal übrigens, dass ich wie ich später feststellen musste mit nicht Wenigen teile wie z.b. dem Glücks- und Flowforscher Mihaly Csikszentmihalyi, dem es zunächst nicht mal zum Hochschulzugang reichte. An der positiven Wendung meines desaströsen Gymnasialstarts hatte ausgerechnet unser Religionslehrer wesentlichen Anteil. Aber nicht sein Unterricht, sondern sein persönliches Engagement erweist sich im Nachhinein als entscheidender Faktor. Jedes Jahr in den Sommerferien veranstaltete er mit seinem Freund, dem Theologieprofessor Steinle, eine Sommerfreizeit in den Schweizer Bergen, an der wir pubertierende Gymnasiasten mit Begeisterung teilnahmen. Frühmorgens mussten wir Hand-in-Hand schweigend im Kreis stehen, hinter uns die schneebedeckten Gipfel der Schweizer Berge. Andacht, nannte er diese merkwürdige Veranstaltung, die ich aus heutiger Sicht als eine Art innerer Sammlung bzw. Meditation bezeichnen würde. Es folgten kleine Vorträge und Diskussionen zu existentiellen Fragen, die uns Heranwachsende interessierten. Die Nachmittage waren Exkursionen und der Einübung eines Theaterstückes für die Bewohner des kleinen rätoromanischen Dorfes gewidmet. Darüber hinaus forderte er uns in spielerischer Weise dazu auf, in selbstorganisierten Gruppen bestimmte Aufgaben zu lösen: Z.B. ausgewählte Pflanzen und Gesteinsarten finden, eine Lagerzeitung schreiben, einen bunten Abend mit eigenen Beiträgen gestalten. Es gab also einen Wechsel von eher instruktionsorientiertem Unterricht im Kontrast zu vorstrukturierten aber auch selbstorganisierten Gruppenarbeiten. Auch war es spannend den zum Teil erregten philosophischen Streitgesprächen unseres Religionslehrers mit seinem Freund, dem Theologieprofessor zu folgen. Diese zwei- bis dreiwöchigen Schülerfreizeiten hatten ganz erstaunliche Folgen: Wir gründeten eine Theatergruppe, eine Schülerband, einen Diskussionszirkel, in dem wir Vierzehnjährigen schon regelmäßig die Wochenzeitung Die Zeit lasen und eine professionelle Schülerzeitung. Damals kamen neue Drucktechniken auf, Vorläufer der heutigen Computer. Natürlich arbeiten wir uns in diese neuen Techniken ein, von denen die meisten Lehrer keine Ahnung hatten und nutzten sie. Bezahlen konnten wir das alles, weil wir für unsere Zeitung, die eine Auflage von 1000 Exemplaren hatte, Anzeigen einwarben. Ja, wir verdienten sogar etwas Geld. Learning by Earning lautet doch das Erfolgsprinzip der thailändischen School-for-Living des bereits erwähnten Prof. Zimmer. Schon damals zeigte sich: Wenn Schüler/innen darin unterstützt werden, ein selbstgewähltes, persönlich bedeutsames Ziel zu finden, dann eignen sie sich auch die entsprechenden Fertigkeiten in kurzer Zeit an und nutzen die zur Verfügung stehenden Medien. Unterricht ist oft deshalb so langweilig, weil er die Schüler nicht fordert und zu wenig ernsthafte Herausforderungen

8 8 bietet. Keine Frage, dass wir uns eigenständig journalistische Fertigkeiten und Stilformen erarbeiteten. Ja, wir interviewten Schlüsselpersönlichkeiten wie z.b. Ralf Dahrendorf und berichteten über Herbert Marcuses Kulturtheorie. Mit einem progressiven Arzt unserer Kleinstadt diskutierten wir über die Pille, die damals eingeführt wurde. Was war das Ergebnis unseres selbstorganisierten Lernens? Wie förderte die Schule unser Engagement? Die Mehrzahl der Lehrer interessierte sich nicht für unsere außerschulischen Betätigungen, die sie für irrelevant hielten. Sie setzten unbeirrt auf Unterricht nach Rahmenplan. Ja, sie ließen uns Besinnungsaufsätze über idiotische Themen schreiben und hatten nicht das geringste Gespür für die wichtigen Lernprozesse, die außerhalb des Unterrichts stattfanden. Schlimmer noch: Ausgelöst durch einen Artikel über die APO und die Pille mussten wir 1000 Hefte überpinseln und Artikel unkenntlich machen. Die Schülerzeitung wurde verboten. Gab es für die musikbegeisterten Schüler Kurse in Pop- Musik? Natürlich nicht. Stattdessen mussten wir mit dem Stimmbruch kämpfend- Froh zu sein bedarf es wenig unseren Mitschülern vorsingen und wurden vom Oberstudiendirektor unnachgiebig benotet. Manchen verleidete diese Erfahrung gymnasialen Musikunterrichts das Singen für alle Zeiten. Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, was diese alte, etwas überholt wirkende Geschichte mit unserer Fragestellung zu tun hat, nämlich der Entwicklung einer medienpädagogischen Leitvorstellung. Leben wir nicht längst in ganz anderen Zeiten? Ich fürchte nicht und meine wir sind mitten im Thema. Anlässlich des Erscheinens des zweiten Teils seiner Memoiren wird unlängst der Gründer der Laborschule Bielefeld und des wegweisenden Oberstufenkollegs, Hartmut v. Hentig, im Spiegelinterview gefragt: Was lässt Lehrer so früh so zynisch und müde werden? Seine Antwort vierzig Jahre nach meinen schwierigen Schulerfahrungen lässt vermuten, dass es heute vielen Schülern nicht besser ergeht: In unserem System, sagt v.hentig, herrscht eine mechanische, quantitative Vorstellung von Bildung: Stundenzahlen, Stoffmengen, Bewertung in Form von Ziffern. In der Unter- und Mittelstufe hat die in unserer Welt auch sonst waltende Arbeitsteiligkeit alles lebendige Lernen und Lehren in isolierte Einheiten verwandelt. Jeder Lehrer ist ein Spezialist für etwas eng Begrenztes. Wie wahr! Offenbar war da meine Religionslehrer von anderem Kaliber. Was unterschied ihn von den anderen Kollegen und kann er eine Botschaft vermitteln, die noch heute wegweisend ist? 30 Jahre nach diesen Ferienlagern hatten wir ein Abituriententreffen und es war interessant zu sehen, was aus meinen Mitschülern geworden war; insbesondere aus denen, die von den Studienräten als mittelmäßig bis schlecht beurteilt worden waren? Vom Musikprofessor, über einen Event-Veranstalter bis zum Chef einer großen Werbeagentur waren interessante Berufe vertreten. Und wir alle waren uns einig: Die wichtigste Erfahrung unseres Schullebens waren diese Freizeiten! Irgendwie musste dieser merkwürdige Pfarrer Wolfer über eine geheime Fähigkeit verfügt haben, die es uns ermöglichte, trotz der

9 9 Abwertung durch die Schule, nachhaltig anhaltende Selbstwirksamkeitsüberzeugungen zu entwickeln. Wie hatte er es geschafft eine Schar chaotischer Jugendlicher in ein funktionierendes Kreatives Feld zu verwandeln, d.h. in selbständig arbeitende Gruppen, die sich in ihren unterschiedlichen Fähigkeiten gegenseitig zur Erreichung selbstgestellter Ziele unterstützten. Wie konnte er dies erreichen, obwohl er doch mit seinem Religionsunterricht und seinen behutsamen Bekehrungsversuchen eher gescheitert war? Ich meine, es handelt sich um zwei sehr einfache Dinge, die auch heute noch gültige Prinzipien erfolgreicher pädagogischer Arbeit abbilden: Erstens vertrat er sein Thema mit Energie und Leidenschaft, war er in seinem persönlichen Engagement überzeugend und gewissermaßen unaufdringliches Vorbild für uns. Und zweitens verstand er es, einen Rahmen zu schaffen, der es uns Heranwachsenden ermöglichte, neue Erfahrungen zu machen, und die Themen zu bearbeiten, die uns wirklich interessierten. Hartmut v. Hentig zieht übrigens eine Erkenntnis aus seinem langen Pädagogenleben, die diese Einsicht bestätigt: Die Wahrheit ist: Wir verlieren die jungen Leute, weil wir uns nicht auf ihre Sache einlassen, ihnen Dinge aufdrängen, die in ihrem Leben jetzt keine Rolle spielen: Später werdet ihr`s brauchen!, sagen wir und: Es steht so im Lehrplan. Gerade in der Altersstufe der 12- bis 15-Jährigen müssten wir ganz anders verfahren, da funktioniert Paper-and-Pencil- Work nicht. Mein Rat: Versucht nicht immer die Schüler in den Lehrplan, die Leistung, die Bildung zu pressen, macht vielmehr das ihrem Alter Entsprechende und Verständliche richtig, und es wird ein besseres Ergebnis herauskommen, als aus allem, was uns Pisa eingegeben hat. 5. Die Potenziale der neuen Medien nutzen: Von der Unterrichtsanstalt zum Kreativen Feld Ist es eigentlich erlaubt, bei einem so komplizierten Thema Geschichten zu erzählen? Sollte ich Sie nicht mit Daten, Fakten, Standards, Qualitätsparametern, mediendidaktischen Modellen und ähnlichem konfrontieren? Der Münchner Hirnforscher Ernst Pöppel würde mir widersprechen. Wir lernen in erster Linie über Geschichten, hat er herausgefunden und diese Geschichten müssen andockfähig sein an die Bilder, die wir in uns tragen. Neben dem Expliziten Wissen, also den Daten, Fakten etc. deren Vermittlung wir immer noch als Kern unserer Unterrichtstätigkeit ansehen, bestimmt unser implizites Wissen, über das wir nur selten nachdenken, unser Handeln. Etwa die in Routinen gebundene Fähigkeit, Fahrrad zu fahren, aber auch nach langen Jahren der Übung, eine Klasse zu führen. Mein Religionslehrer hatte offenbar eine besonders wirksame Form dieses impliziten, Wissens entwickelt. Noch entscheidender ist jedoch unser Bildwissen, das Pöppel pictorial knowledge nennt. In unserem episodischen Gedächtnis gebe es ungefähr 800 innere Bilder, die letztlich unser Handeln und Empfinden steuern. Der springende Punkt ist nun: Explizites Wissen

10 10 bleibt Ich-fern, während unsere inneren Bilder hochgradig emotional besetzt sind. Sie entstehen in Situationen, die uns innerlich berühren. Und nur in solchen Situationen findet nachhaltig wirksames Lernen statt. Wenn wir also folgereiche Lehr-/Lernprozesse anstoßen wollen, dann müssen wir in Kontakt treten zu den inneren Bildern, die uns selbst und unsere Schüler bewegen. Dass dies zu selten geschieht, hat der Psychologe Heinz Mandl (2005) mit seiner Projektgruppe anhand zahlreicher Untersuchungen in desillusionierender Weise gezeigt: Ein Grossteil dessen, was wir an Schulen und Hochschulen lernen bleibt träges Wissen ; Explizites Wissen, das die Person nicht erreicht und nur zu geringer Handlungskompetenz befähigt. Der Konstruktivismus (vgl. Arnold 2007) hat ebenso wie die Hirnforschung gezeigt, dass man niemanden etwas Lehren kann. Lernen muss jeder selbst. Nur, dass was für uns bedeutsam ist, was uns persönlich berührt und was wir in unsere bisherigen Strukturen einfügen können, lernen wir auch. In der Gestaltpädagogik, mit der ich mich seit vielen Jahren beschäftigt habe, sprechen wir deshalb schon seit zwanzig Jahren davon, dass Lernen persönlich bedeutsam sein muss. Das ist nicht neu. Sie alle wissen, ein Kind behält 10% von dem, was es liest; 20% von dem, was es hört; 30% von dem, was es sieht; 50% von dem, was es sieht und hört; 80% von dem, was es anderen erklärt hat. Trotzdem dominiert der belehrende Frontalunterricht nach wie vor unsere schulische Praxis. Deutsche Schüler sprechen im Schnitt eine Minute pro Unterrichtsstunde. Konstruktivismus und Hirnforschung belegen nun mit aufwändigen Untersuchungen und komplizierten Theorien, was eigentlich jeder von uns wissen müsste: Dass Selbstlernen mehr bringt, als belehrt werden. Maria Montessori prägte ja schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Parole: Hilf mir, es selbst zu tun!. Hilbert Meyer zieht die pragmatische Konsequenz und hält eine Drittelparität für erfolgversprechend: - ein Drittel lehrgangsmäßiger Fach-Unterricht - ein Drittel individualisierender Unterricht (Freiarbeit, Werkstattarbeit, Anfertigen von Facharbeiten) - ein Drittel Projektförmige Arbeitsformen Merken Sie was? Werden Sie müde? Unkonzentriert? Im Moment bewege ich mich im Modus des Expliziten Wissens und bin auf dem besten Weg zum frontalen Belehrer. Dabei hat Ivan Illich schon Anfang der siebziger Jahre auf einen Aspekt hingewiesen, den unser Religionslehrer anscheinend erahnt hatte: Ein Großteil des Lernens ist nicht Ergebnis von Unterrichtung. Es ist vielmehr das Resultat einer ungehinderten Teilnahme an relevanter Umgebung. Nicht ich, sondern Sie selbst entscheiden darüber, ob das, was ich hier vortrage, für Sie eine relevante Umgebung ist, was ich hoffe. Die Schlüsselfrage einer modernen Medienpädagogik lautet also: Was sind für uns und unsere Schüler relevanten Umgebungen? Wo können wir sie finden, verstehen, aber auch: Wie können wir sie schaffen? Diese Sommerfreizeiten waren anscheinend für uns relevante Umgebungen. Aber sind Kinder heute nicht ganz

11 11 anders? Anscheinend doch nicht so sehr, wie wir vermuten. Unlängst habe ich dafür sogar einen wissenschaftlichen Beleg aus dem Lager der vermessungsversessenen Empiriker gefunden. So berichtete Reinhard Kahl unlängst in der Zeitschrift Pädagogik unter der Überschrift Ein schöner Sommer von einem Bremer Ferienlager: Kinder ausländischer Herkunft bekamen jeden Tag zwei Stunden Sprachunterricht, arbeiteten ebenso lang an Theaterstücken, die zum Schluss aufgeführt wurden, und es blieb jede Menge Zeit zum Spielen, Toben und für Abenteuer. Es wurde von der Jacobs-Stiftung bezahlt und vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung untersucht. Dritter im Bund war der Bildungssenator. Das Ergebnis der Auswertung ist so sensationell, dass Petra Stanat und Jürgen Baumert vom MPI es gar nicht glauben wollten. Die Sprachkompetenz der Kinder hatte sich in dieser Zeit um die Effektstärke von 0.31 verbessert. Auch noch im Posttest drei Monate später. Das, so Baumert, entspricht dem Fortschritt von eineinhalb Schuljahren. Weil manches der Ausnahmesituation geschuldet sei, zieht er einen Teil wieder ab und sagt >mit einem Jahr Lernfortschritt in den drei Wochen sind wir auf der sicheren Seite.< Ein Jahr in drei Wochen... - Wie ist das möglich? Diese Beispiele zeigen: Entscheidend für erfolgreiches Lehren und Lernen ist nicht die verwendete Technologie, sondern sind experimentierfreudige, begeisterungsfähige Lehrer/innen und ein pädagogisches Konzept, das andockfähig ist an die Voraussetzungen und Bedürfnisse der Schüler/innen. Worauf es vor allem ankommt, ist, herauszufinden, was für uns und unsere Schüler/innen eine relevante Umgebung ist und diese zu gestalten. Wenn wir diese Frage geklärt haben, dann kann auch der Einsatz von Laptops sehr sinnvoll sein. Wenn ich weiß, was meine Schüler erreichen wollen, dann öffnet sich ein reiches Feld vielfältigster neuartiger Einsatzmöglichkeiten. Um ein Beispiel zu geben: Der Journalist Dan Gillmor, der den Begriff citizen journalism geprägt hat, sagt im notebookonlinejournalismus.de (zitiert nach Niggemeier 2006): Etwas, das ich vor langer Zeit gelernt habe, als ich im Silicon Valley über Technologie geschrieben habe: Die Gesamtheit meiner Leser, weiß viel mehr als ich! Das war eine großartige Chance, besseren Journalismus zu produzieren. Er zielt damit auf neue Formen von interaktiven Zeitungen und Radio- bzw. Fernsehprogrammen, die von den Nutzern mitgestaltet werden. Man stelle sich vor, was Celestin Freinet, der Begründer des freien Textes und der Klassenkorrespondenz veranstaltet hätte, wenn ihm das Internet zur Verfügung gestanden hätte? Gilmore behauptet: Für zukünftige Generationen wird es keine unüberbrückbare Trennung zwischen Produzenten und Konsumenten von Medieninhalten mehr geben. Laut einer amerikanischen Studie hat die Hälfte aller Zwölf- bis Siebzehnjährigen einen Blog oder eine Homepage, hat eigene Kunstwerke oder Fotos, Geschichten oder Videos im Internet veröffentlicht oder die von anderen weiterverarbeitet. Die Untersuchung nennt sie >Content Creators. Was früher eine Vorlesung war<, sagt Dan Gillmor, >bewegt sich immer mehr in

12 12 Richtung einer Konversation<...und: >Wer nicht Teil der Konversation ist, wird nicht gehört werden. Hier deutet sich der Wandel vom passiven Medienrezipienten zum aktiven Content Creator an. Wer in der Lage ist, sich für die persönlich bedeutsamen Themen seiner Schüler/innen zu öffnen, der wird hier ein schier unerschöpfliches Spektrum von Gestaltungsmöglichkeiten finden. Man stelle sich z.b. den Lehrer vor, dem es gelingt zusammen mit den Schüler/innen der School-for-Living in Thailand Projekte zu starten, in denen Earning und Learning zusammenkommt. Bisher bestand ein zentraler Kritikpunkt an der schulischen Lernkultur in ihrer Lebensferne. Medieneinsatz, der die Schüler/innen darin unterstützt, die für sie bedeutsamen Themen zu bearbeiten, wird zu besseren Lernergebnissen führen. Lehrer/innen sind in diesem Sinne eher Rahmenbauer, Anreger, Raumöffner als Unterrichter. Hier stellt sich abschließend eine irritierende Frage: Vielleicht haben die New Yorker Schulbehörden ja zu früh aufgegeben. Denn offensichtlich fanden die Schüler im Netz mehr interessantes als im Unterricht. Das Netz war für sie eine relevante Umgebung und nicht die Schule. Lehrer/innen können zu Kristallisationskernen im Feld werden, wenn es Ihnen gelingt, offen zu sein, für die Themen, die ihre Schüler/innen persönlich interessieren und Ihnen Methoden, Material, Medien etc. zur Verfügung zu stellen, um die Bildung von Learning Communities anzuregen und so funktionierende Kreatives Felder zu schaffen. Hierzu müssen sie den Wandel ihrer Rolle von Unterrichter zum Lernberater bzw. Coach einleiten. Worauf es dabei ankommt, das geht wusste schon Rousseau. In seinem Erziehungsroman Emile schrieb er: Man sucht eifrig nach den besten Methoden, das Lesen zu lernen: Man erfindet Lesekästen und Karten; man macht aus dem Kinderzimmer eine Druckerwerkstatt. Locke möchte, dass das Kind mit Hilfen von Würfeln lesen lerne. Wenn das nicht eine geniale Erfindung ist! Schade drum. Ein viel sicheres Mittel, eines an das Niemand denkt, ist der Wunsch des Kindes, lesen zu lernen. Erweckt diesen Wunsch in ihm, und dann weg mit euren Lesekästen und Würfeln, und jede Methode wird ihm recht sein. Sein gegenwärtiges Interesse ist die große bewegende Kraft, die einzige, die mit Gewissheit zu etwas führt. Literatur: ARGYRIS C. (1997). Wissen in Aktion. Eine Fallstudie zur lernenden Organisation. Stuttgart: Klett-Cotta. BENNIS W. & BIEDERMANN P.W. (1998). Geniale Teams. Das Geheimnis kreativer Zusammenarbeit. Frankfurt: Campus. BOHM D. (1998). Der Dialog. Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen. Stuttgart:Klett-Cotta. BUBER M. (1992,6). Das Dialogische Prinzip. Gerlingen: Lambert Schneider. BUNKER B.B. & ALBAN B.T. (1996). Large Group Interventions: Engaging the Whole System for Rapid Chance. Jossey-Bass. BUROW O.A. & PAULI B. (2006). Ganztagsschule entwickeln. Von der Unterrichtsanstalt zum Kreativen Feld. Schwalbach/Ts.: Wochenschau-Verlag.

13 13 BUROW O.A. & HINZ H. (Hg.) (2005). Die Organisation als Kreatives Feld. EPOS: Evolutionäre Personal- und Organisationsentwicklung Wie Bildungsinstitutionen zu Kreativen Feldern werden. Kassel: University Press. BUROW O.A. & HINZ H. (2003). Evolutionäres Personal- und Organisationsentwicklungssystem EPOS. In: report QUEM. Heft 76/Teil II. Lernen in Weiterbildungseinrichtungen. PE/OE-Konzepte. S BUROW O.A. (2003). Prinzipien erfolgreicher Erziehung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. BUROW O.A: (2000). Ich bin gut wir sind besser. Erfolgsmodelle kreativer Gruppen. Stuttgart: Klett-Cotta. BUROW O.A. (2000) Kreativität im Team. Ein neues Lehrerbild für die Wissensgesellschaft. In: Pädagogik 6, S BUROW O.A: (1999). Die Individualisierungsfalle. Kreativität gibt es nur im Plural. Stuttgart: Klett-Cotta. BUROW O.A. (1998). Der Arbeitsplatz als Kreatives Feld. In: Arbeitsplatz Schule. Friedrich Jahresheft XVI. Seelze: Friedrich Verlag, S BUROW & NEUMANN-SCHÖNWETTER (Hg.) (1995). Zukunftswerkstatt in Schule und Unterricht. Hamburg: Bergmann & Helbig. Überarbeitete Neuauflage BUROW O.A. (1995). Zukunftswerkstatt als Instrument der Schulentwicklung. In: Beratung und Schule. Weilburg: HILF. BUROW O.A. (1993). Gestaltpädagogik: Trainingskonzepte und Wirkungen. Paderborn: Junfermann. CSIKSZENTMIHALYI M. (1997). Kreativität.Stuttgart: Klett-Cotta. CSIKSZENTMILHALYI M. (1992). Flow. Das Geheimnis des Glücks. Stuttgart: Klett-Cotta FEND H. (1998). Qualität im Bildungswesen. Schulforschungen zu Systembedingungen, Schulprofilen und Lehrerleistung. Weinheim: Juventa. GARDNER H. (1996). So genial wie Einstein. Schlüssel zum kreativen Denken. Stuttgart: Klett-Cotta. GARDNER H. (1992). Das Denken des ungeschulten Kopfes. Stuttgart: Klett-Cotta. GREIF S. & KURTZ H.J. (1996). Handbuch Selbstorganisiertes Lernen. Göttingen: Verlag für Angewandte Psychologie. GRUBER H., MANDL H. & RENKL, A. (1999). Was lernen wir an Schule und Hochschule: Träges Wissen? Forschungsberichte 60. LMU-München. HAKEN H. (1990). Synergetik. Die Lehre vom Zusammenwirken. Berlin: Ullstein. HEIDACK C. (HG.): Lernen der Zukunft. Kooperative Selbstqualifikation - die effektivste Form der Aus- und Weiterbildung im Betrieb. München HENTIG H.v. (2007). Die jungen Leute verloren. Interview mit Hartmut v. Hentig. Spiegel 34, S HENTIG H.V. (2007). Mein Leben. München: Hanser. 2 Bd. JUNGK R. & MÜLLERT, N. (1989). Zukunftswerkstätten. Mit Phantasie gegen Routine und Resignation. München: Heyne (Nr.73) KAHL R.. (2006). Ein schöner Sommer in: Pädagogik 9/06, S.64 KAO J. (1997). Die Vorzüge der betrieblichen "Unordnung". In: PIERER H. v. & OETINGER B.v. (Hrsg.) (1997). Wie kommt das Neue in die Welt? München: Hanser, S LAWRENCE P.R. & NITIN N. (2003). Driven. Was Menschen und Organisationen antreibt. Stuttgart: Klett- Cotta. LEVY P. (1996). Kollektive Intelligenz. München: Hanser. LÜCK H.E.(1996). Die Feldtheorie und Kurt Lewin. Weinheim: pvu. NIGGEMEIER S. (2006). Das Publikum an der Macht. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 29.1., S.29 (Medien) OWEN H. (1997). Open Space Technology. San Franzisco: Berrett-Koehler. REINEMANN G. & MANDL H.(1999). Unterrichten und Lernumgebungen gestalten. Forschungsberichte 101. LMU-München SCHLICKSUPP H. (1992). Innovation, Kreativität und Ideenfindung. Würzburg. SENGE P. (1996). Die fünfte Disziplin. Kunst und Praxis der lernenden Organisation. Stuttgart: Klett Cotta. SIEBERT H. (2001). Selbstgesteuertes Lernen und Lernberatung. Neuwied: Luchterhand. SENGE P. (1996). Die fünfte Disziplin. Stuttgart: Klett-Cotta. SPIEGEL ONLINE: Laptop-Bann an US-Schulen. Computer sind keine Wunderwaffen SPITZER M. (2002). Lernen. Spektrum Akademischer Verlag. SUROWIECKI J. (2005). Die Weisheit der Vielen. Warum Gruppen klüger sind als Einzelne und wie wir das kollektive Wissen für unser wirtschaftliches, soziales und politisches Handeln nutzen können. Gütersloh: C. Bertelsmann. WEISBORD M. & JANOFF F. (1995). Future Search. An Action Guide to Finding Common Ground in Organisations & Communities. San Francisco: Berrett-Koehler.

14 14 Zum Autor: Dr. Olaf-Axel Burow (Jg.51) ist Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Kassel und forscht zu Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft sowie der Kreativitätsförderung. Zusammen mit Dr. Heinz Hinz und seiner Projektgruppe Zukunftsmoderation entwickelt er Konzepte der Kreativitätsförderung und des Partizipationsdesigns. Kontakt: Links Zu allen hier aufgeführten Verfahren zur Initiierung Kreativer Felder bzw. zum Starten eines Evolutionären Personal- und Organisationsentwicklungsprozesses finden Sie ausführliche Texte zum downloaden, Literaturangaben, Workshopprotokolle und Forschungsberichte unter

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