Ausgabe Nr. 17 Salzburg, 29. Juni 2009

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1 Liebe KollegInnen, Ausgabe Nr. 17 Salzburg, 29. Juni 2009 Inhalt: NEWS by PORSCHE: Lehrling mit Zukunft Angestellte wählen JVR All in Burn out Porsche Bank online-sparen Betriebsrestaurant Schwerpunktwoche Mit dem Fahrrad ins Büro Heizöl-Aktion 2009 GEWERKSCHAFT & KV: Bank-KV Umstellung Handels-KV Reform IT-KV BR-AKTIV: NEU: Ingolstadt Rückblick Barcelona NEWS ALLGEMEIN: Kinderbetreuungsgesetz SPORT: Tennis LL Meister Indoor Kart LBM Eishockey Saison startet wieder (B)RAetsel das Wirtschaftsjahr der Porsche Holding Österreich endete auch 2009 mit einem Umsatzrekord. Nachdem die erste Hälfte des Geschäftsjahres von stark steigender Nachfrage geprägt war, stand die zweite Hälfte ganz unter dem Einfluss der Krise. Durch die schnelle Reaktion unserer GF auf die Veränderungen am Markt konnte das Jahr aber doch wieder sehr erfolgreich zu Ende gebracht werden. Für einige Aufregung sorgte die Medienberichterstattung über die Porsche AG, welche sich beim angestrebten Kauf von Volkswagen wohl übernommen haben dürfte. Immer wieder wurde auch die Porsche Holding Österreich von der Presse in Zusammenhang mit unseren deutschen Nachbarn gebracht. Die Geschäftsführer hielten es für besser, die mediale Berichterstattung nicht zu kommentieren, da es aus ihrer Sicht nichts zu kommentieren gab. Porsche in Stuttgart ist eine Aktiengesellschaft, und wir sind zu 100 Prozent das Familienunternehmen, dessen großer Wert den EigentümerInnen durchaus bewusst ist. Nun aber vom Ausflug in die unergründliche Finanzwelt zurück zur Erde. Betriebsrat-Arbeit gibt es mehr als genug, wie dem Inhalt zu entnehmen ist. Da wir über vieles aufgrund unserer Verschwiegenheitspflicht nicht schreiben dürfen, sind wir mit den acht Seiten aber doch ganz gut ausgekommen. IT-Betriebsrat und KV-Verhandler Bernhard Auinger und ich nahmen am 13. Mai in Wien an der Großdemo teil, bei der es wieder um die Forderung nach fairen Lohnerhöhungen ging. Über Menschen waren dem Ruf der Fachgewerkschaften gefolgt. Junge und Alte, bekleidet in T-shirt und Jeans, aber auch in Anzug und Krawatte! ArbeitnehmerInnen aller Klassen demonstrierten! Man war sich einig - Nur mit ausreichenden Lohn- und Gehaltserhöhungen kann die Kaufkraft im Inland gebessert und somit die Nachfrage erhalten werden. Leicht wird die Arbeit der nächsten Jahre nicht werden. Die GPA-djp hat zu allem Ungemach aus Kostengründen ein strafferes Konzept für die Betreuungsarbeit erstellt. Dies bestimmt, dass Unternehmen mit hohem Organisationsgrad eine deutlich bessere Betreuung erhalten müssen als Unternehmen mit wenig Gewerkschaftsmitgliedern. Einerseits ist das vollkommen berechtigt, andererseits sind die freundschaftlichen und unbürokratischen Hilfestellungen für die weitaus größere Gruppe unserer nicht organisierten KollegInnen nicht mehr ganz so selbstverständlich. Verpflichtend waren sie nie! Wir werden sehen, was die Zukunft bringt! Jetzt geht es erst einmal für viele von uns ab in den verdienten Sommerurlaub, für den wir Euch und uns eine schöne Zeit, viel Sonne und Erholung wünschen! Ihre Melanie Sinnhuber & die Betriebsrat-Teams der ArbeiterInnen und Angestellten

2 NEWS by PORSCHE **** NEWS by PORSCHE **** NEWS by PORSCHE **** NEWS by PORSCHE **** NEWS by Lehrlinge mit Zukunft Den BetriebsrätInnen ist es ein großes Anliegen, dass Lehrlingsausbildung in allen Porsche-Unternehmen den richtigen Stellenwert erhält. Die Rolle des/der AusbildnerIn ist dabei sehr vielfältig. Es geht nicht nur darum, eine erstklassige fachliche Ausbildung zu vermitteln, sondern um die Förderung einzelner Schlüsselqualifikationen. Der/die AusbildnerIn ist TrainerIn, ErzieherIn, PartnerIn, PersonalentwicklerIn und natürlich auch Vorgesetzte/r. Für den Lehrling stiftet eine gute Unternehmenskultur Identität, stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit und wirkt sich positiv auf die Motivation aus. Konsequentes Fördern und Vermitteln von Wissen steigert somit den Wert des Lehrlings für das Unternehmen. (MS) Gut ausgebildete Lehrlinge von heute sind die MitarbeiterInnen von morgen! Neuer Jugendvertrauensrat bei den Angestellten Die Lehrlinge wählten erstmals seit vielen Jahren wieder einen Jugendvertrauensrat. Bereits im vergangenen September hatten wir bei einer Jugendveranstaltung gemeinsam mit GPA-djp Jugend-Sekretären die Vorzüge geschildert. Die Tätigkeitsdauer ist zwei Jahre, das Höchstalter 21 Jahre. Nach einer intensiven Nachdenkpause war es am 11. Mai so weit... (Von links nach rechts) Gabriele Maislinger Claudia Altendorfer Eva Stöllner Lisa Kober Claudia Altendorfer Vorsitzende Claudia Altendorfer ist 20 Jahre und arbeitet seit fünf Jahren in der Porsche Bank, davon drei Lehrjahre. Sie ist im Rechnungswesen. Ihre Hobbys sind Kart Fahren (siehe Sport-Seite), Reiten und Lesen. Claudia wünscht sich, dass die Lehrlinge wirklich mit Problemen, Anregungen und Wünschen zum JVR kommen. Stellvertreterin Lisa Kober ist 17 Jahre und lernt im zweiten Jahr den Beruf der Bürokauffrau. Sie ist seit April in der Zentralen Liegenschaftsverwaltung, nachdem sie vorher bei der Porsche Austria ihre ersten beruflichen Schritte gemacht hat. Lisa wünscht sich Lehrlingstreffen und fährt in ihrer Freizeit mit Begeisterung Vespa. Gabi Maislinger (Ersatz) ist 18 Jahre, ebenfalls im zweiten Lehrjahr und fühlt sich im Audi Marketing sehr wohl. Sie spielt beim USV Lamprechtshausen Volleyball. Als JVR möchte sie sich besonders den Themen Lehrabschluss-Prüfung sowie gemeinsamen lustigen Veranstaltungen annehmen. Last but not least stellt sich Eva Stöllner (Ersatz) vor. Sie ist 20 Jahre, ist bereits ausgelernt und schon seit 2005 bei Porsche. Nach Abschluss der Lehre wechselte sie in das Sekretariat des Zentraleinkaufes. Ihre Hobbys sind Inline skaten und Skifahren. Eva engagiert sich auch begeistert bei der Landjugend. Der neue JVR wurde einstimmig gewählt und hat sich bereits konstituiert. Es wurde dabei auch die Einführung einer sehr moderaten JVR-Umlage beraten. Anders als bei unseren Angestellten (BR-Umlage ist ein Fixbetrag) soll ein fairer Prozentsatz in Höhe von 0,0015 % von der Lehrlingsentschädigung (ca. 0,40 bis 1,30 Euro) einbehalten werden. Die Lehrlinge waren einstimmig dafür, um für diverse Aktivitäten kleine Reserven bilden zu können.

3 Was sind die Aufgaben des JVR? Er ist die Anlaufstelle für Lehrlinge und vermittelt zwischen Vorgesetzten oder Firmenleitung. Dies geschieht meist in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat. Der JVR nimmt die wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Interessen der jugendlichen ArbeitnehmerInnen wahr und achtet darauf, dass die Vorschriften, die für das Arbeitsverhältnis der jugendlichen ArbeitnehmerInnen gelten, eingehalten werden. Es handelt sich also um eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die auf unsere jungen Jugendvertrauensrätinnen zukommt. Wir wünschen ihnen viel Erfolg und werden sie natürlich nach Kräften unterstützen. (MS) All in aus der Sicht des Betriebsrates 2007 berichteten wir erstmals in BR-Aktuell über All in-klauseln im Arbeitsvertrag und rieten damals, vor Unterschreiben einer All in-vereinbarung die Bedingungen zu prüfen oder fachkundig prüfen zu lassen. Nach wie vor bekommen wir vertrauliche Anfragen von verunsicherten KollegInnen, deren guter alter Dienstvertrag umgestellt werden soll. Verschlechternde Vertragsänderungen (bei ArbeitnehmerInnen!) sind zustimmungspflichtig! Da wir aber aufgrund unserer Verschwiegenheitspflicht nicht handeln dürfen, sind uns die Hände leider gebunden. Die GPA-djp hat für Mitglieder eine sehr gute Informationsbroschüre aufgelegt, in der ausführlich beschrieben ist, was bei All in-verträgen zu beachten ist. Auch Rechenbeispiele sind angeführt. Ein Muster eines durchaus fairen All in-vertrages ist in der BR-Datenbank unter Infos Arbeitsrecht nachzulesen. Den uns vereinzelt vertraulich zugegangenen Vereinbarungsschreiben würden wir nicht zustimmen, da jede weitere Abgeltung (auch Zeitausgleich!) von erbrachten Mehr-Arbeitszeiten (Wochenendarbeit, Reisezeiten etc.) ausgeschlossen ist! Wenn trotzdem jemand - aus welchen Gründen auch immer - eine Verschlechterung des Dienstvertrages unterschreiben möchte, raten wir dringend, genaue Arbeitszeitaufzeichnungen zu führen, unabhängig davon, ob sie verlangt werden oder nicht. Bei eventuell später auftretenden Meinungsdifferenzen sind diese wichtig. Für Fragen stehen wir - selbstverständlich vertraulich unter 0664/ zur Verfügung. (MS) Burn out Nicht ganz zufällig leiten wir von All in zu Burn out über. Burn out ein völliges Ausbrennen von Menschen - kommt auch bei uns zunehmend häufiger vor und ist nicht nur ein leeres Schlagwort. Der Psychosomatiker Dr. Manfred Stelzig referierte deshalb am 17. Juni vor Porsche-Führungskräften zum Thema Burn out. Er sagte, dass von Arbeit viele gesundheitsfördernde Impulse ausgehen können, wenn man wisse, wie mit Anforderungen konstruktiv umzugehen sei. Ausbrennen könne nur jemand, der brennt. Womit der Psychiater nicht gegen eine hohe Leistungsbereitschaft sprach, die wichtig und gut sei. Nur gebe es allzu viele Menschen mit einem übersteigerten Leistungsdenken, hinter dem kein Platz für andere wichtige Dinge im Leben mehr sei. Stelzig sagte, wenn er z. B. in seinem näheren Umfeld einen jungen Arzt sehe, der sich kopfüber in Arbeit und Karriere stürzt, versuche er ihn zu bremsen und weise darauf hin, dass er auch auf sich selbst schauen müsse. Wie kommt man in die Burn out Spirale, und auf welche Symptome sollte man besonders achten? Dr. Stelzig meinte, dass eben besonders die Menschen betroffen seien, die ständig mehr Energie in eine Idee oder eine besondere Aufgabe stecken würden. Je mehr man sich hinein steigert, umso mehr vernachlässigt man die eigenen Bedürfnisse. Man sportelt weniger, hat kaum Zeit für Familie und Freunde, stellt seine Hobbys hinten an. In weiterer Folge wird man grantig, reagiert gereizt auf die Umwelt, wird verbissen und auffällig. Man geht Konflikten zunehmend aus dem Weg und zieht sich ins eigene Schneckenhaus zurück. Letztlich kommen psychosomatisch bedingte Beschwerden, wie Schlafstörungen, Migräne, Herzrasen bis hin zum Herzinfarkt dazu. Wie aber lässt sich dieser Teufelskreis durchbrechen? Dr. Stelzig meinte dazu, dass Wissen und Aufklärung über Burn out Symptome und ähnliche depressive Erkrankungen wichtig seien, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Im Anschluss an seinen Vertrag stellte sich Dr. Stelzig den interessierten Fragen der anwesenden Führungskräfte. Der Feststellung des renommierten Psychiaters, dass Firmen einen 150%igen Einsatz ihrer ArbeitnehmerInnen nicht wollen geschweige denn - verlangen würden, musste ich aufgrund meiner Erfahrungen als Betriebsrat leider widersprechen. (MS) Porsche Bank Online-Sparen mit 3 % Zinsen Noch vor wenigen Jahren wurden sie belächelt die kleinen Sparer! Nun aber erlebt das Sparbuch einen neuen Höhenflug. Zu diesem günstigen Zeitpunkt ist die Porsche Bank ins Online-Sparen eingestiegen. Wenig Werbungskosten dafür aber ein bis garantierter Zinssatz von 3 % für täglich fälliges Geld bei Kontoeröffnung bis ! Das kann sich sehen lassen! Auch viele KollegInnen nutzten die Gelegenheit, ihre Ersparnisse angesichts der mageren Zinsen bei ihren Kreditinstituten bei der Porsche Bank zu parken. (MS)

4 Betriebsrestaurant Porschehof Von 15. bis 19. Juni war im Betriebsrestaurant wieder einmal eine Schwerpunktwoche angesagt. Diesmal führte die kulinarische Reise nach Italien. Es gab großes Lob für die Familie Mösl und ihr Team. Übrigens, in der März-Ausgabe von BRA hatten wir aufgrund wiederkehrender Beschwerden um Rückmeldungen gebeten, ob es tatsächlich nennenswerte Probleme in Bezug auf Wartezeiten gebe? Da wir nur eine und durchaus konstruktive Antwort erhielten dem Kollegen ein herzliches Dankeschön gehen wir davon aus, dass es sich um vereinzelt vorkommende Wartezeiten handelt, welche eher die Ausnahme sein dürften. Bitte in solchen Fällen um Verständnis! (MS) Mit dem Fahrrad ins Büro Es ist erstaunlich, wie viele KollegInnen für ihre tägliche Anfahrt zum Büro das Fahrrad benützen. Das fiel mir unlängst auf, als ich vor 8.00 Uhr morgens vor der Einfahrt zur Tiefgarage Porschehof auf jemanden wartete. Wir bekamen schon öfter Anfragen, für mehr Duschmöglichkeiten und Anbringung von Spinden zu sorgen. Natürlich haben wir uns eingesetzt, konnten aber die Notwendigkeit nicht ausreichend untermauern. Die überraschend große Zahl von RadfahrerInnen hat uns nun zu einem neuerlichen Vorstoß bewogen. Gute Argumente brauchen gute Informationen! Deshalb schickt bitte an die Adresse eine kurze mit folgenden Angaben: Name, Abteilung, Tel. Nr. Wie oft fährst Du mit dem Rad ins Büro? Welche Entfernung legst Du zwischen zu Hause und dem Büro zurück? Sind die derzeitigen Gegebenheiten ausreichend? Wenn nein, was könnte besser sein? Die Angaben sind natürlich vertraulich und dienen nur als Gesprächsgrundlage. (MS) Heizöl-Aktion 2009 Die Porsche-Heizölaktion wurde auch heuer wieder sehr gut angenommen. Mehr als Liter wurden ausgeliefert. Der Preis stand mit 56,64 Euro in keinem Verhältnis zum Vorjahr. Ob wir diesmal den richtigen Zeitpunkt erwischt haben, wird sich am Jahresende herausstellen Euro Zuschuss für neue Ölheizung Die Mineralölwirtschaft hat eine Effizienz- und Klimaschutz-Initiative gestartet, die den Umstieg von älterer Technologie auf neue, Energie effiziente Ölheizungen mit bis zu Euro (vor ) finanziell unterstützt. Informationen dazu finden Sie auf der Homepage (MS) Gewerkschaft & Kollektivvertrag **** Gewerkschaft & Kollektivvertrag **** Gewerkschaft & Kollektivvertrag **** Gewerkschaft Banken-Kollektivvertrag Am 1. Juli 2009 tritt ein neuer Banken-Kollektivvertrag in Kraft. Bekanntlich gilt dieser ja leider nur für KollegInnen, welche bereits vor Mai 2001 bei der Porsche Bank beschäftigt waren. Vor Umreihung der alten Einstufungen (I VI) in die neue Tabelle (A G) haben wir uns ausführlich mit dem Thema beschäftigt und nach Absprache mit der Personalabteilung einige Korrekturen vornehmen lassen können. Auch wenn diese sich nicht immer unbedingt auf das Gehalt auswirken, so ist die richtige Einstufung doch sehr wichtig, nämlich u. U. dann, wenn das Dienstverhältnis endet. Den Überleitungs-Vorschlag der Personalabteilung ins komplizierte neue Schema haben wir durch die GPA-djp prüfen lassen und haben erst danach zugestimmt. Einmal mehr wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit mit unserer (und auch Eurer!) Interessensvertretung unterstrichen. Die Details zur neuen Beschäftigungsgruppen-Zuteilung erfuhren die betroffenen KollegInnen mittels persönlichem Schreiben und neuem Dienstzettel. (MS) Handels-KV Reform Der Appell beim Bundesvorstand (Bericht BR-Aktuell Dez. 2008), auf die ehemaligen Industrie-Angestellten bei der KV-Reform nicht zu vergessen, hat bewirkt, dass ich für den neu gewählten Bundesausschuss des Wirtschaftsbereiches (WB) 12 (Handel) nominiert wurde. BetriebsrätInnen der großen österreichischen Handelsketten (Rewe, Spar, Metro, Billa usw.) und Vertreter der GPA-djp trafen sich zu einer Klausur. Referiert haben Experten von IFES und WIFO, welche den Handel als Durchläufer-Branche klassifizierten, weil nur wenige länger als 3 Jahre im Handel verweilen. Unter diesem Aspekt wird eine Änderung der Einkommenskurve zugunsten der Jüngeren angedacht. Auch Diskussionen, wie z. B. Vereinheitlichung der Gehaltsgebiete und Verschlechterung des ÜST-Teilers, hatten die Verhandlungen vor einigen Monaten zum Erliegen gebracht. All das wäre auch für unsere KollegInnen sehr nachteilig. Der WB 12 vertritt die vielschichtigen Interessen von über Handels-Angestellten! Die rund 650 KollegInnen der Firma Porsche in Salzburg, welche 1993 vom besseren Industrie-KV zum schlechteren Handels-KV übergeführt wurden, sind nur ein kleiner Bruchteil. Unser noch immer sehr schwacher Organisationsgrad ist auch nicht gerade hilfreich, um einen Sonderstatus als KV-Flüchtling einzufordern. Aber wir werden trotzdem unser Bestes geben, um die Porsche-KollegInnen nicht zu VerliererInnen der Reform werden zu lassen. (MS)

5 IT KV Kurz vor Redaktionsschluss kam die überraschende Nachricht, dass die WKO einen Verhandlungstermin ohne Vorbedingungen angeboten hat. Dieser wird am Dienstag, den 30. Juni um Uhr in der WKO (FV UBIT) stattfinden. Für die GPA-djp werden Dr. Susanne Sucher und Karl Proyer dabei sein. Am 24. und 25. Juni wurden deshalb die Demonstrationen vor dem Gebäude der WKO ausgesetzt. Über das Ergebnis werden wir informieren! Seit April also seit 3 Monaten! - stehen täglich BetriebsrätInnen aus ganz Österreich vor der WKO, um für eine IST Erhöhung im IT KV zu demonstrieren. Auch Kollege Bernhard Auinger nützt jeden Wiener Termin, um sich solidarisch an den Demonstrationen zu beteiligen. Die WKO hat offensichtlich nicht mit der Hartnäckigkeit der ArbeitnehmerInnen gerechnet und fordert von der UBIT nun, dass endlich etwas weiter geht... (BA) BR-Aktiv *** BR-Aktiv *** BR-Aktiv *** BR-Aktiv *** BR-Aktiv *** BR-Aktiv *** BR-Aktiv *** BR-Aktiv *** BR-Aktiv *** BR Freitag, 2. Oktober ab Uhr Gelände Porschehof Spiel, Spaß & gute Laune Ingolstadt am 26. Oktober 2009 Der Betriebsrat organisiert am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober, zeitig am Morgen wieder eine Fahrt nach Ingolstadt. Besichtigt werden die Produktionsstätten einer unserer Nobelmarken. Im gestützten MitarbeiterInnen-Preis von 29 Euro ist eine 2-stündige Erlebnisführung Produktion kompakt mit anschließendem Mittagessen in der Betriebsgastronomie enthalten. Danach brechen wir zur Erlebnisführung Museum mobile kompakt (ca. 1 Stunde) auf, bevor es im bequemen Reisebus wieder Richtung Salzburg geht. Es stehen nur 50 Plätze zur Verfügung! MitarbeiterInnen werden deshalb vorrangig behandelt. Anmeldungen ab sofort mit Bezahlung der Anmeldegebühr im BR-Büro Porschehof oder auch beim Betriebsrat vor Ort. (MS)

6 Das Erlebnis Barcelona! Am 16. April flogen wir mit einer kleinen Gruppe für zwei kurze Tage nach Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens! Eine Stadt mit vielen herausragenden Bauwerken. Probleme mit der Lufthansa kosteten uns leider zusätzlich einen halben Tag, weshalb wir die geplante Besichtigung des Seat-Werkes in Mortarell leider kurzfristig absagen mussten. Wir hatten ein dicht gedrängtes Programm zu absolvieren, u. a. eine Wanderung über den Hausberg Mont Juic, ausführliche Stadtrundfahrt mit Besichtigungen wie die Sagrada Familia, Park Güell und natürlich den berühmten Las Ramblas. (MS) Kurze Rast auf der Endlosbank im Park Güell NEWS allgemein **** NEWS allgemein **** NEWS allgemein **** NEWS allgemein **** NEWS allgemein **** NEWS allgemein **** Neues Kinderbetreuungsgesetz ab Herbst 2009 Tageszeitungen und öffentliche Medien berichteten in den letzten Wochen ausführlich über Gratiskindergarten und ein verpflichtendes Kindergartenjahr für 5-Jährige. Das Thema Kinderbetreuung liegt selbstverständlich auch dem Betriebsrat am Herzen. Unserem langen Drängen auf eine Lösung dieses Problems (bei einem Frauenanteil von beinahe 50 %) gibt die öffentliche Diskussion zusätzlich Nahrung! Um dem Wunsch des Unternehmens nach flexibleren Arbeitszeiten und auch dem Recht auf Elternteilzeit nachzukommen, stellt die betriebliche Kinderbetreuung ganz klar die beste Lösung für Eltern, Kinder und natürlich auch für das Unternehmen dar. Studien besagen, dass Betriebskindergärten eine Investition in die Zukunft seien und sich in großen Unternehmen schon nach kurzer Zeit rechnen würden. Was bringt das neue Gesetz, welches zur Zeit noch auf politischer Ebene diskutiert wird und deshalb noch nicht in allen Details klar ist? Gratis-Kindergarten Sicher ist bereits, dass ab September 2009 für alle 5-jährigen der Öffentliche Kindergarten (Gemeinde, Stadt) in einem Ausmaß bis zu 20 Wochenstunden gratis ist. Die privaten Kinder-Betreuungseinrichtungen erhalten einen Zuschuss in der gleichen Höhe von der öffentlichen Hand. Je nach Tarif der Einrichtung sind also noch Beiträge von den Eltern zu leisten. Für die 3- und 4-Jährigen gibt es einen Zuschuss von 50 Euro für einen Ganztagesplatz, bzw. 25 Euro für einen Halbtagesplatz. Verpflichtendes Kindergartenjahr (Vorschuljahr) Ab dem Kindergartenjahr 2010/11 soll dann für alle 5-Jährigen der Kindergarten verpflichtend werden. Dabei werden die Kinder auf das erste Schuljahr vorbereitet. Dieses Thema wird zur Zeit noch heiß diskutiert, weil natürlich auch noch viele Fragen wie z.b. Lehrpläne, Infrastruktur, zusätzliches Personal und Kostenaufteilung - zu klären sind. Dass dieses verpflichtende Kindergartenjahr kommt, ist beschlossen. Aber auch andere Betreuungsformen - wie zum Beispiel Tagesmütter sollen anerkannt werden. Hier gilt es noch zu klären, welche Ausbildung dazu notwendig ist. Ein wichtiges Thema für die Zukunft unserer Kinder. Wir halten Euch auf dem Laufenden! (BA)

7 Sport *** Sport *** Sport *** Sport *** Sport *** Sport *** Sport *** Sport *** Sport *** Sport *** Sport Sport *** Sport Porsche Sportsektionen auch 2009 erfolgreich unterwegs Landesliga Meister im Tennis Bei den Salzburger Tennis Indoor-Betriebs- Meisterschaften holte sich Christian Huber, PIA Zentrale, am 18. April in der Landesliga B den Meistertitel. Im Finale kam es zu einem reinen Porsche Duell. Hans-Peter Buchner von Porsche Zell am See, der sich ebenfalls qualifiziert hatte, musste sich gegen unseren Kollegen Christian Huber mit 7 : 6 und 6 : 3 geschlagen geben. (BA) Herzliche Gratulation! Indoor-Kart Landesbetriebsmeister 2009 Das Finale der Landesbetriebsmeisterschaften fand bereits am 23. April im Kartsportcenter Salzburg statt. Es siegte das Team von Porsche III vor den Mannschaften von Skidata, BSG Bosch AG II, Porsche Alpenstraße, Porsche II und Schmidt Automobile. Im Bild das Team III von links nach rechts: Claudia Altendorfer, Claudia Wagner, Dominik Furlan und Gerald Schützner mit dem Gratulanten AK-Präsident Siegi Pichler. Die Plätze mit den schnellsten Rundenzeiten belegten ebenfalls Claudia Wagner und Gerald Schützner. (MS) Wieder eine tolle Leistung unserer routinierten Kart-PilotInnen! Eishockeyfans aufgepasst Auch wenn angesichts der sommerlichen Temperaturen noch kaum jemand an Eishockey denkt - Unsere Meistermannschaft, Porsche Icedrivers, plant schon wieder für die nächste Saison. In einer Kooperation mit den EC Oilers Salzburg werden die Icedrivers an der Landesliga-Meisterschaft teilnehmen und somit in die nächst höhere Klasse aufsteigen. Trainingsstart ist bereits Ende August. Für Neueinsteiger und Interessierte besteht die Möglichkeit, ab Oktober alle 14 Tage (Dienstag, 21:30 Uhr) in der Eishalle Berchtesgaden zu trainieren. Unter Anleitung eines fachkundigen Trainers wird von den eisläuferischen Grundlagen bis hin zum Schusstraining Gelegenheit geboten, den schnellsten Mannschaftssport zu erlernen. Günstige Ausrüstungen können über die Porsche Icedrivers bezogen werden. Informationen und Anmeldungen bitte bis Ende August bei Betriebsrat Bernhard Auinger, Dw (BA)

8 (B)RAetsel 1. Wovon wurden mehr als Liter ausgeliefert? 2. Womit wird an der Börse gehandelt? 3. Wer hielt den Burn out-vortrag? 4. Was fand am 13. Mai in Wien statt? 5. Welches Transportmittel bringt uns nach Ingolstadt? 6. Wie funktioniert das Sparen bei der Porsche Bank? 7. Womit fahren viele ins Büro? 8. Welcher Wochentag ist der 2. Oktober? 9. Wie heißt die Hauptstadt Kataloniens? 10. Wie heißt die Verhandlerin im IT-KV? 11. Wo ist die Porsche AG? = = = x 3 = Richtiges Lösungswort einsetzen, Abschnitt kopieren/abtrennen und unter Angabe von Namen, Betrieb, -adresse, Tel. Nr. Firma/privat, spätestens bis 15. Juli 2009 an das BR-Büro Porschehof senden. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir 1. 1 Eybl-Gutschein im Wert von 60 Euro 2. 1 Eybl-Gutschein im Wert von 50 Euro 3. 1 Eybl-Gutschein im Wert von 40 Euro 4. 1 Eybl-Gutschein im Wert von 30 Euro 5. 1 Eybl-Gutschein im Wert von 20 Euro 20 x 1 Spar-Gutschein im Wert von 1,10 Euro Die GewinnerInnen werden telefonisch verständigt. Vor- und Zuname... Betrieb... An das ... Betriebsrat Büro Tel. Nr. Firma u. privat... Porschehof Das richtige Lösungswort lautet:...

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