Ein Gewinn für den Österreich-Tourismus

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1 MONTAG, 20. OKTOBER 2014 SONDERTEIL I Ein Gewinn für den Österreich-Tourismus Einblicke in die faszinierende Einkaufsorganisation für die Hotellerie & Gastronomie BILD: SN/BY-STUDIO - FOTOLIA Für diese 32 hogast-sonderseiten wurde ein Druckkostenbeitrag geleistet. Es handelt sich somit, gem. 26 MG, um eine entgeltliche Einschaltung. Finanzierung: Genossenschaftlich günstig zu Geld HotelGastroPool: Große Leistung für die Kleinen Energieeinkauf: Billigere Zeiten für hogast-mitglieder

2 II HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 hogast: Die geballte (Einkaufs)Macht des Tourismus Mit rund 2500 Mitgliedsbetrieben und drei starken Tochterunternehmen erweist sich hogast als hilfreiches Instrument für Tourismusbetriebe beim Tritt auf die Kostenbremse. Österreichs führende Einkaufsgenossenschaft für Hotellerie und Gastronomie mit Sitz in Salzburg-Anif geht in ihr 40. Jahr. Begründet von sieben Hoteliers, um der Marktmacht der Lieferanten etwas entgegenzustellen, ist deren Rechnung mehr als aufgegangen. Die generelle Richtung hat sich nicht verändert: über Mengenbündelung Preisvorteile zu erzielen und den Mitgliedern gleichzeitig einen Zeit-, Qualitäts- und Informationsvorsprung zu verschaffen. Aber natürlich ist unser Dienstleistungsspektrum wesentlich breiter geworden, relativiert hogast-vorstand Barbara Schenk. Inzwischen bestimmt der Anspruch, die Mitglieder bei allen Beschaffungsfragen tatkräftig zu unterstützen, die Aktivitäten. Dabei geht es längst nicht mehr allein um Lebensmittel (Food & Beverage/F&B) und Verbrauchsgüter wie Putzmittel oder WC-Papier. Gerade als Energieabnehmer zählt hogast bereits zu Österreichs größten. Mit der Privatisierung des Sektors können die Tourismusbetriebe von zum Teil sensationellen Preisreduktionen profitieren. Gleiches gilt für den gebündelten Einkauf von Heizöl und Erdgas zu Preisen, von denen der private Haushalt nicht einmal zu träumen wagt. Alles außer Grundmauern Einen immer größeren Anteil am hogast- Umsatz tragen Investitionsgüter bei. Das passiere nicht von selbst, sondern erfordere einen intensiven Beratungseinsatz, betont Schenk. Wir sind die Kummernummer für spezifische Produktinfos auf jeglichem Gebiet. Man findet kaum Themen, bei denen wir nicht kompetent unterstützen können. Mag sein, wenn es um die Grundmauern beim Hausbau geht, verweist sie auf letzte Lücken, an deren Schließung gearbeitet werde. Doch längst ist die Genossenschaft auch am unmittelbaren Hotelbau beteiligt. Nicht nur wenn es um die optimale Ausstattung von Gästezimmern, Bädern, Speiseräumen oder Wellnessanlagen geht. Durch kompetente Projektberater werden heute schon komplette Um- und Erweiterungsbauten begleitet. Hier spielen Produktkenntnisse ebenso eine Rolle wie das Gesamtangebot. Dazu zählt auch das jüngste Kind der hogast, die Finanzdienstleistungen. Ein reines Beratungselement, das in der Regel für die Mitglieder kostenfrei geboten wird. Bestellung über EasyGoing Der alltägliche Bestellvorgang wird über EasyGoing abgewickelt, dem einzigartigen System einer lieferantenübergreifenden Bestell- und Informationsplattform. Weil diese ein wenig in die Jahre gekommen war, folgte jüngst ein kompletter Relaunch, wodurch sowohl Design, als auch Funktionalitäten auf den neuesten Stand gehoben wurden. Schmückende Töchter EasyGoing steht in gleicher Form auch den 1500 Betrieben zur Verfügung, die zum HotelGastroPool (HGP) zählen. Es handelt sich dabei um eine seit knapp zehn Jahren bestehende 100-Prozent-Tochter der hogast, die für die kleineren Betriebe geschaffen wurde. Denn die Einstiegshürde für die hogast liegt aktuell bei einem F&B-Umsatz von Euro pro Jahr. Die HGP-Kunden kommen in den Genuss aller hogast-vorteile. Die einzigen Ausnahmen sind im Beratungssektor sowie in den regionalen Einkaufsgruppen zu finden und natürlich bei der Mitbestimmung als Genossenschafter. Als weitere Tochtergesellschaft (51 Prozent hogast, 49 Prozent Diözese Linz) hat sich HandOver als Partner im Einkauf für öffentliche und private Einrichtungen im Bereich Senioren, Gesundheit und Bildung bestens etabliert und trägt 30 Millionen Euro zum Gruppenumsatz bei. Das dritte Tochterunternehmen ist der nördliche Ableger hogast Deutschland. Da haben wir ganz klar Expanisonspläne, denn wir bieten praktisch die gleiche Dienstleistungsqualität wie in Österreich an und die Breite unseres Angebots ist nahezu ident, betont Schenk. Ziel ist, vor allem über Bayern hinaus aktiv zu werden. hogast Italien ist eine eigene Genossenschaft von vorwiegend Südtiroler Hoteliers, die mit hogast Österreich aber nur über einen Franchisevertrag und den Gedankenaustausch bei den regelmäßigen Veranstaltungen verbunden ist. Durch die zusätzlichen Einkaufsvolumina stärken die Tochterunternehmen die Marktkraft der Genossenschaft. Die hogast-zentrale in Salzburg. Aber es ist keine unserer Tochtergesellschaften zu subventionieren, jede arbeitet mehr als kostendeckend, betont die Geschäftsführerin. Sie steht gemeinsam mit Vorstand Günther Obmascher an der Spitze eines Unternehmens, das als Gruppe aktuell 110 Mitarbeiter zählt. Der Frauenanteil liegt dabei bei etwa 60 Prozent. Mit starker Fluktuation hat hogast nicht zu kämpfen. Das mag auch am großzügigen Hauptquartier liegen, das dieses Jahr die blue building -Zertifizierung in Gold erhält. Hightech, Know-how und Human Power BILD: SN/HOGAST Die Mitarbeiterzahl dokumentiert, dass nicht alles wie bei EasyGoing über Hightech-Elemente läuft, sondern vor allem Human Power die Genossenschaft wertvoll macht. So sind die Außendienstmitarbeiter weniger Akquisiteure denn Einkaufsberater. Dieses Jahr könnte hogast die Schwelle von einer Milliarde Euro Umsatz knacken und damit ein langfristiges Ziel erreichen. Künftig wird bei uns stärker das qualitative Wachstum im Mittelpunkt stehen, sagt Schenk. Denn viele Dienstleistungen schlagen sich kaum in großen Zahlen nieder. Ohnehin hat eine Einkaufsorganisation das Problem, im Interesse ihrer Mitglieder für möglichst geringe Einkaufspreise zu sorgen, indem sie gedrückt werden. Wobei die Entwicklung des Umsatzes durchaus von der Tourismusnachfrage abhängt. Im Bemühen, die Betriebe möglichst umfassend zu betreuen, gibt es weitere Herausforderungen. Etwa Personal-Recruiting, wo über hogastjob.com der Bedarf an Mitarbeitern in wachsender Zahl gedeckt werden kann. Ein weiteres Feld ist der Erwerb von Wissen. Neben den tragenden Großevents im Frühjahr ( Powertag ) und Herbst (Symposium mit Generalversammlung), zu denen sich regelmäßig Hunderte Mitglieder und Partner einfinden, werden immer häufiger regionale Workshops im Bereich Finanzierung und Unternehmenssteuerung geboten. Die Meetings stehen für Emotion und persönliche Kontakte. Unser EasyGoing haben wir für den täglichen Gebrauch zu einer Wissens- und Informationsplattform ausgebaut, erklärt Schenk die Erweiterung der Aufgabenfelder. Das Unternehmen selbst versucht seinen Mitgliedern wo immer möglich mit gutem Beispiel voranzugehen. Besonders wachsam zeigt man sich beim Umweltschutz. Wir sammeln Erfahrung und können diese über unsere Beratung an die Mitglieder weitergeben, verweist die hogast-geschäftsführerin etwa auf die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Firmenzentrale, deren Kühlung wiederum durch die Nutzung des Brunnenwassers erfolgt. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurde beschlossen, für alle Hierarchieebenen nur mehr Fahrzeuge mit einem Ausstoß von maximal 120 g C0 2 /km einzusetzen. Konsequenterweise wurde der aktuelle Geschäftsbericht 2013/14 erstmals durch einen Nachhaltigkeitsbericht ergänzt. Dieser dokumentiert die Maßnahmen entsprechend den Vorgaben der Global Reporting Initiative (GRI).

3 IV HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Wir knacken die Umsatzmilliarde hogast-geschäftsführerin Barbara Schenk. BILD: SN/RIEBLER Hogast ist als Genossenschaft knapp an den Top 100 unter Österreichs Unternehmen. Angesichts einer so gut wie totgesagten Unternehmensform überraschend. Warum klappt es? Schenk: Ich frage mich selbst oft, ob das heute noch so entstehen könnte wie vor bald 40 Jahren, als sieben Hoteliers um einen Tisch saßen und die Einkaufsgenossenschaft ins Leben gerufen haben. Unsere Stärke gegenüber anderen Genossenschaften, die mit wachsender Größe weit von ihren Mitgliedern entfernt agieren, ist die unmittelbare Beteiligung. Unsere Mitglieder haben regionale Einkaufsgruppen, wo sie persönlich die Auswahl der Gruppenlieferanten bei Lebensmitteln und Getränken sowie bei ausgewählten Bereichen wie Mietwäsche, Service oder Wartung mitentscheiden. Das ist so unmittelbar, dass das genossenschaftliche Konstrukt nicht infrage gestellt wird. Die Organisation als Genossenschaft hilft, weil die Eigentümer als Kunden partizipieren. Nicht nur über die Rückvergütung, vor allem über unseren Anspruch für die jeweils bestmögliche Lösung für das Mitglied. BILD: SN/RIEBLER Wurde nie überlegt, die Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln? Nein. Auch weil es nicht so weit von einer AG entfernt ist. Mit dem Unterschied, dass jedes Mitglied nur maximal zehn Anteilsscheine erwerben darf. Sich nur die Rosinen rauszupicken geht nicht. Barbara Schenk, GF hogast Was kostet es einen Betrieb, Mitglied zu werden? Ein Anteilschein kostet 220 Euro. Das Geld gibt s bei Austritt wieder retour. Die Beitrittsgebühr liegt aktuell bei 3200 Euro. Doch wenn wir für das Mitglied nicht im ersten Jahr mehr als das zurückerwirtschaftet haben, würden wir unseren Job schlecht machen. Das ist aber nicht der Fall. Natürlich hängt der Erfolg von beiden Seiten ab. Nur wenn Vertrauen gegeben ist und die Einkäufe gemeinsam über uns getätigt werden, ist die Mitgliedschaft sinnvoll. Ermöglicht nicht das Internet jedem Betrieb einen einfachen Preisvergleich? Und kann nicht das hogast- Mitglied dadurch sagen wir beim Autokauf gegenüber dem Lieferanten mit den hogast-preis argumentieren und direkt einen Toppreis herausholen? Wir erwarten uns schon Loyalität von unseren Mitgliedern, das gehört zur Genossenschaftsidee. Würde sich jeder nur die Rosinen herauspicken, ginge es nicht. In einer aktiven Genossenschaft von volksnahen Unternehmern, wie es Wirte nun einmal sind, wird man als Geschäftsführung wohl auch in der Generalversammlung zur Rede gestellt? Unsere Generalversammlungen werden alljährlich im Rahmen des großen Herbstsymposiums mit Spitzenreferenten durchgeführt. Wie vor wenigen Tagen Future-Fitness werden die Veranstaltungen von einer wachsenden Zahl an Mitgliedern besucht. Früher ist es da vielleicht hemdsärmeliger zugegangen. Heute werden wir bei der Generalversammlung also nicht zur Rede gestellt, sondern gefragt. Werden Bonusstaffeln verändert oder der Mindestumsatz erhöht, dann gibt es durchaus Diskussionen. Die Leute können sich involvieren, aber die kontinuierliche Entwicklung unseres Unternehmens mit regelmäßigen Steigerungsraten sorgt für Vertrauen in die Führung. Was sind Ihre Perspektiven für die nächsten Jahre, wie sind die Umsatzerwartungen? Und wie viele Betriebe sollen noch zur hogast stoßen? Akquise ist bei uns kein Fokus. Oder präzise gesagt: bei hogast Österreich. Anders verhält es sich bei unseren Tochtergesellschaften Hotel-Gastro-Pool HGP, Handover und hogast Deutschland. Dort bemühen wir uns intensiv, weitere Betriebe als Kunden zu gewinnen, um so die Töchter und damit die Gesamtorganisation zu stärken. Aber natürlich gibt es auch innerhalb Österreichs noch weiße Flecken, etwa in Wien. Oder noch den einen oder anderen Spitzenbetrieb, den wir für uns gewinnen wollen. Generell gilt, dass unsere Umsätze stark von der Tourismusentwicklung abhängen. Doch mit etwas Fortüne und gutem Wetter könnten wir als hogast- Gruppe mit dem Geschäftsjahr 2014/15 die angepeilte Umsatzmilliarde knacken. Die hogast ist ein zentraler Faktor im österreichischen Tourismus. hogast-vorstand Mag. Barbara Schenk erklärt im Interview warum.

4 VI HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Genossenschaftlich günstig zu Geld Vor rund zweieinhalb Jahren beschloss hogast, seinen Mitgliedern auch bei der Beschaffung der wichtigsten Basis beratend zur Seite zu stehen. Das schönste daran: Zu Geld zu kommen kostet Mitglieder fast nichts. Manfred Parigger ist Finanzspezialist der hogast. Seit 2012 hat hogast auch Finanzdienstleistungen in ihr Repertoire aufgenommen. Denn was hilft die schönste Expansionsidee, wenn es an den Mitteln dafür hapert? Denn die Zeiten, in denen Hoteliers und Gastronomen nur mit den Fingern schnippen mussten, um von Banken mit Krediten beglückt zu werden, sind längst vorüber. Sofern es sie überhaupt gegeben hat. Spätestens mit Ausbruch der Finanzkrise 2008/2009 wurde der Zugang zur Kreditfinanzierung für manche zum Hürdenlauf. Selbst wenn die Politik stets die Existenz einer Kreditklemme für die österreichische Tourismuswirtschaft in Abrede stellte, zeigte sich gerade für kleinere Unternehmen und Neueinsteiger ein gänzlich anderes Bild. In dieser Phase erkannte die Genossenschaft den Bedarf seiner Mitglieder an einer qualifizierten Beratung auf diesem Sektor, weiß Manfred Parigger. Der hogast-bereichsleiter Finanzdienstleistungen wechselte zur hogast, nachdem er 17 Jahre für unterschiedliche Banken tätig war. Ein reicher Erfahrungsschatz, der nun den Betrieben unmittelbar zugute kommt. Wenn Parigger nun von sich behauptet Ich bin ein Kostenfaktor, so geschieht das mit einem gewissen Augenzwinkern. Denn es unterstreicht, dass die Finanzberatung den hogast-mitgliedern bis zur Phase des konkreten Finanzierungsantrags kostenfrei zur Verfügung steht. Konkret stellt sich das so dar: Telefonische Erteilung von Auskünften, Vermittlung von Eigenkapitalgebern und BILD: SN/RIEBLER Unternehmensberatern sind generell kostenfrei. Ebenso die Prüfung von Kreditangeboten und/oder Kreditverträgen. Auch Finanzierungsberatungen werden den Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Erst wenn es zur konkreten Umsetzung kommt, fallen Kosten an. Das beginnt mit der Finanzierungsausschreibung. Da geht es um Bankansuchen, Förderanfragen bei der ÖHT und in Ausnahmefällen sogar um die persönliche Unterstützung bei Bankgesprächen. Ebenfalls kostenpflichtig ist die konkrete Unterstützung beim Finanzierungsantrag. In beiden Fällen werden 0,5 Prozent Vermittlungsgebühr fällig. Bei der Ausschreibung übernimmt diesen Betrag allerdings häufig die Kooperationsbank. Doch selbst beim Finanzierungsantrag muss nicht immer der Investor in die Tasche greifen. Wird mindestens die Hälfte aller Investitionen über die hogast abgewickelt, werden sämtliche Gebühren refundiert. Wie ersichtlich, steht die Beratung im Vordergrund. Wenn ein Teil der günstig eingekauften Finanzmittel dann über die Genossenschaft ausgegeben wird, ist das natürlich ein erwünschter Nebeneffekt. Wobei Parigger zwar weiß, dass Mitglieder gewohnt sind, immer den besten Preis zu haben, aber: Krediteinkauf ist kein guter Begriff. Es geht oft auch weniger um Konditionen, als überhaupt eine Finanzierung zu erreichen. Oft präsentieren sich gerade kleinere Tourismusbetriebe gegenüber den Banken schwächer, als sie in ihrem Unternehmensalltag sind. hogast unterstützt dabei, so gut sie kann. Oft reicht die konkrete Darstellung auf sechs bis acht Seiten. Die Unternehmenskennzahlen werden in Relation zu den Branchenzahlen gesetzt, bis hin zum Wareneinsatz. Die Idee hinter der Investition wird klar formuliert. Dazu wird die Bilanz des Unternehmens geschickt. Mit diesen Daten kann die Bank ein Rating erstellen. Früher ergänzte Parigger diese Daten mit sogenannten SoftFacts: Das war schwierig zu beurteilen, vor allem ist es nicht einfach, die Managementqualitäten richtig einzuschätzen. Hilfe zur Selbsthilfe ist daher auch ein wichtiges Segment in der Tätigkeit des Bereichs Finanzdienstleistungen. Dafür wurden mehrere Workshopreihen konzipiert. Im Wirtschaftsjahr 2013/14 kamen an 15 Terminen über 200 Mitglieder in den Genuss von Workshops zu Finanzierung, Controlling und jüngst Unternehmensnachfolge. Neben den überwiegend regionalen Treffs mit zehn Personen gibt es auch größere Workshops mit Topreferenten, zu denen Mitglieder aus ganz Österreich anreisen. Absoluter Renner ist aktuell das Unternehmensplanspiel. Wir waren innerhalb von drei Tagen mit jeweils 15 Leuten ausgebucht, freut sich Parigger. Besser nicht im Porsche zur Bank Im Gespräch mit den Gastwelten : Manfred Parigger, Spezialist für Finanzdienstleistungen der hogast. Wie lassen sich die Erfolge der hogast am Finanzsektor quantifizieren? Manfred Parigger: Das lässt sich schwer beziffern. Bei uns steht wirklich die Beratung im Vordergrund, die Prüfung von Kreditverträgen und Angeboten. Meist geht es nicht nur um Konditionen, sondern ob unser Mitglied überhaupt an eine Finanzierung herankommt. Ich stehe da für ein faires Verhalten gegenüber den Banken. Was verstehen Sie darunter? Im Endeffekt geht es um eine Finanzierung, die gut bedienbar ist. Es nützt nichts, wenn die Bank mit tollen Konditionen lockt, aber die aufgenommenen Darlehen innerhalb von fünf Jahren zurückgezahlt werden müssen. Dann folgen der Freude bald unangenehme Umschuldungsverhandlungen. Unterstützt die hogast auch dabei? Natürlich. Aber manchmal ist jede Mühe ver- geblich. Etwa wenn, wie bei einem Mitglied passiert, der Hotelier mit dem Porsche Cayenne zur Umschuldung vorfährt. Da lässt sich die Bank nur schwer von der Notsituation überzeugen. Gibt es absolut heiße Tipps in Sachen Finanzierung? Etwa die Tourismusanleihe? Die Tourismusanleihe ist nur die Refinanzierung, die Kredite vergibt die Hypo Salzburg an solide Häuser, langjährige gute Anbieter. Wir haben auch bei anderen Banken bei derart guten Bonitäten solche Bedingungen. Bei der Spänglerbank etwa, doch vor allem die Bank Austria ist wieder sehr attraktiv bei guten Projekten. Welches neue Feld umfasst der hogast- Bereich Finanzdienstleistungen? Wir beschäftigen uns nun verstärkt mit der Unternehmensnachfolge. Manche wollen unbedingt GmbH-Lösungen. Das kann wegen der steuerlichen Vorteile sinnvoll sein, aber gegenüber der Bank hilft das nichts: Die besteht auf persönliche Haftungen. Es gibt aber auch die Alternative externer Nachfolge, falls es keine interne mehr gibt. Wir haben einen Partner, über den wir Zugang zu Investoren ermöglichen. Leider geht das sonst oft über normale Immobilien- Plattformen, auf diese Art kann ein Hotel nie auf den korrekten Preis kommen. Wer sind aktuell die Großeinkäufer von Hotels? Aktuell sind es eher wieder Westeuropäer. Manchmal gibt es strategische Investoren, selten Fonds. Es sucht aktuell zwar ein Luxemburger Fonds, aber hauptsächlich Stadthotels im Wert von zehn Millionen Euro aufwärts. Aber manchmal gibt es ganz unkonventionelle Käufer: Einer kaufte das Hotel neben seiner Villa, um das Hotel zu schließen. Er wollte seine Ruhe haben. Stehen Neuerungen bei den hogast-finanzdienstleistungen an? Wir haben den konkreten Plan, eine Einlage zu Mindestzinsen bei der Sparkasse zu tätigen, damit diese dann zinsgünstige Kredite an die Mitglieder vergibt. Vorerst denken wir nur an Finanzierungen für Nachhaltigkeitsprojekte im Umweltund Energiebereich, die auch über Kommunalkredit Public Consulting gefördert werden. Wir planen weiters Musterverträge für Crowdfunding.

5 V I I I HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Strom & Gas: In diesen Pools geht keiner baden Bruno Berger, hogast-bereichsleiter Investitionsgüter & Energie, kann den Mitgliedern für die beiden nächsten Jahre günstigere Einstandspreise für Strom und Gas in Aussicht stellen. Partner am Bau Immer häufiger punktet hogast, wenn es um umfangreiche Investitionen und Bauprojekte geht. Die neutrale Beratung durch Spezialisten erleichtert Vorbereitung, Umsetzung und Mängelbehebung bei Projekten, was Unternehmen oft an die Substanz geht. Für viele neue Mitglieder zählen die Hogast-Pools für Strom und Gas zu den wichtigsten Gründen ihres Beitritts. Sind die Pools wirklich so wirksam? Bruno Berger: Wir bündeln darüber den Energieeinkauf, auch bei Heizöl und Pellets. Aber herausragend ist sicher unser Strompool, über den heute zwischen 1,0 und 1,2 Prozent des gesamtösterreichischen Strombedarfs laufen. Dabei geht es um rund 100 Millionen Euro. Wir zählen somit zu den größten Energieverbrauchern in Österreich. Wie wirkt sich das finanziell aus? Innerhalb eines Jahres ist Strom an der Börse abermals drastisch günstiger geworden. Seit 2008 ist der Strompreis fast auf ein Drittel gesunken. Und ich kann jetzt schon sagen, dass dieses niedrige Niveau zumindest bis 2017 anhält. Natürlich ist der Energieanteil nur ein Teil des Strompreises, doch wenn es nicht zu Steuererhöhungen kommt, werden die Stromkosten für unsere Betriebe sinken. Nur für den hogast-pool? Der normale Energieversorger gibt das nicht oder nur sehr zeitverzögert weiter. Als Gastronom bekommt man das nicht mit und wird weiter sieben Cent pro Kilowattstunde bezahlen. Wir liegen 2014 im Schnitt bei 5,5, 2015 werden es 4,5 bis 4,8 Cent sein. Man hört doch meist, Energie werde immer teurer? Die gesunkenen Kosten sind Folgen der massiven Einspeiseförderung für alternative Energien (Wind, Solar) durch die deutsche Regierung. So kommt an manchen Tagen bis zur Hälfte des Stroms aus geförderten Quellen. Dadurch sinkt der Großhandelspreis für Überschussenergie, sie wird verschleudert. Dafür wurde Gas wohl im Umfeld der Ukraine-Krise wesentlich teurer? Sollte man glauben. Aber der Gasmarkt hat zuletzt ein 18-Monats-Tief erlebt, weil noch immer viele Spekulanten unterwegs sind. Die Preise haben nicht immer etwas mit der realen Nachfrage zu tun. Wir haben jetzt günstig für die Zukunft eingekauft, 2015 wird der Erdgaspreis für unsere Mitglieder garantiert günstiger sein. Ebenso 2016, da kauften wir soeben günstig das erste Drittel des Jahresbedarfs. Bruno Berger erzielt für die hogast-mitglieder viele Vorteile. Ist das nicht auch Spekulation? Ich wehre mich gegen diesen Begriff. Wir legen uns eine auch vom Aufsichtsrat abgesegnete Strategie zurecht, um langfristig für unsere Mitglieder die besten Preise zu erzielen. Ob Strom oder Gas: Es geht bei uns immer um den verhandelbaren Anteil. Dazu kommen für den Kunden Leitungskosten und Steuern. Es hat aber auch einen Grund, warum wir als Großabnehmer begünstigt sind. Es sind die Lastprofile: Je mehr teilnehmen, desto glatter wird die Kurve. Setzt man bei Strom immer auf einen Lieferanten? Es ist konkret so, dass pro Bundesland ein Lieferant zum Zug kommt. Für die neun Bundesländer haben wir aktuell vier, ab 2016 dann fünf Lieferanten. In Salzburg und Tirol herrschte bisher Kontinuität. Strom ist vermutlich das austauschbarste Produkt, da geht s nur um den Preis? Stimmt. Und natürlich muss der Lieferant in der Lage sein, die große Menge an Anlagen abzurechnen, das ist keine Selbstverständlichkeit. Wobei ich ein Mitglied hatte, das überzeugt war: Seitdem ich den Stromversorger gewechselt habe, verbrauche ich mehr! Energiekosten spielen sicher auch in Ihren anderen Themenbereichen eine Rolle? Ja, vor allem die Energieeffizienz. Nehmen wir den Kontingenteinkauf. Wir haben den jüngst für die Handbrause initiiert. Ein sehr unterschätzter Ge- BILD: SN/RIEBLER genstand. Jetzt gibt s am Markt volumenreduzierte Handbrausen, ein besonders effizientes Energiesparmittel. Darüber hinaus es amortisiert sich wohl am schnellsten, nämlich innerhalb von nur drei Monaten. Wir haben 3000 Stück besorgt, durch diesen geballten Kontingenteinkauf kommt das Stück auf 12,50 Euro. Das sind 70 Prozent Rabatt. Das geht nur, weil es uns gelingt, den Bedarf auf einen Zeitpunkt zu konzentrieren. Aber auch bei der Projektberatung für Bautätigkeiten, anderen Kontingenteinkäufen und vielen unserer auf EasyGoing empfohlenen Produkte spielt die optimierte Energienutzung neben dem reinen Kostenfaktor eine Hauptrolle. Die Einkaufsgenossenschaft beschränkt sich nicht auf das Besorgen von Waren, längst hat sich dazu ein umfangreicher Beratungssektor entwickelt. Weil es nicht nur darauf ankommt, dass, sondern was eingekauft wird. Nimmt der Einkauf die Dimension eines ganzen Hauses an, gilt das umso mehr. Im Vorfeld großer Investitionen wird die hogast-projektberatung aktiv. Die besten Ergebnisse erzielt sie, wenn die Schnittstellen und Aufgabenverteilungen zwischen Architekten/Planer, Bauherrn und hogast vorher exakt definiert werden. Zuerst wird mit dem Bauherrn abgeklärt, ob ein Generalunternehmer zum Zug kommen soll oder Einzelanbieter beauftragt werden. Gerade bei größeren Projekten sehen Hoteliers wie Christian Scheck (Vollererhof, Puch) im One-stop-Shop eines Generalunternehmers enorme Vorteile. Als Zwischenstufe hat hogast auch Komplettanbieter im Lieferantenportfolio, die gesamte Zimmer- oder Restauranteinrichtungen von der Planung bis zur Auslieferung und Montage anbieten. Im Baugeschehen gibt es sonst äußerst eingefahrene Netzwerke, in die wir durch unsere Erfahrung zum Wohle der Mitglieder eingreifen können, hebt hogast- Bereichsleiter Bruno Berger eine Stärke hervor. Zusätzlich werden durch das geschickte Zusammenspiel von Auftraggeber, ausschreibender Stelle und dem hogast-spezialistenteam Einkaufsvorteile erzielt, die im sonst üblichen Ausschreibe- und Vergabeprozess für Bauherren unmöglich zu erreichen sind. Ohne Spezialisten wäre der Bauherr den Professionisten komplett ausgeliefert. Auch wir mussten unser Geschäft erst lernen, nun profitierten wir vom Input unserer Lieferanten und Mitglieder, gesteht Berger gern. Nun habe man aber in die Gegenrichtung einen kompletten Leitfaden erstellt, der den Ablauf Punkt für Punkt durchgeht. Beson- ders bei Designerprodukten kann Markenbewusstsein ins Geld gehen. Wird ein norditalienischer Produzent von Spezialfliesen in einer Ausschreibung genannt, erfährt er das. Entsprechend gestaltet sich sein Preis, empfiehlt Berger, in diesem Fall über hogast einen Alternativanbieter zu suchen. Meist hat der Bauherr den Wunsch, regionale Gewerke zu beauftragen. Dabei verfolgt hogast die Strategie, dass die handwerkliche Tätigkeit zu korrekten Marktpreisen verrechnet wird, der Zukauf der Ware des Handwerkers aber zu hogast- Einkaufsbedingungen erfolgt. Ein ganz besonderes Kapitel ist bei Neubauten und umfangreichen Renovierungen die Rolle des Architekten. Zu den Empfehlungen gehört daher der Abschluss eines Architekturvertrags, um die Kosten einzuhalten. Viele Fragen müssen darin geklärt sein: Was passiert, wenn Finanzierungsprobleme oder eine fehlende Baugenehmigung zum Abbruch des Projekts führen? Nicht selten stellt das Architekturbüro das komplette Honorar fällig. Daher entwickelten wir einen Architekturmustervertrag, der sehr kostengünstig den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann, erklärt Berger, der sich wundert, dass dieses Angebot so wenig genutzt wird. Der Umfang der hogast-unterstützung ist beachtlich. Neben der Projektberatung und dem vergünstigten Einkauf der Investitionsgüter wird über hogast der Zahlungsverkehr abgewickelt. hogast checkt bei Anzahlungen Bonität und Bankgarantien der Lieferanten, erledigt die Rechnungskontrolle und ist auch nach Abschluss der Bautätigkeit noch präsent. Denn Baumängel und gegenseitige Beschuldigungen ausführender Betrieben gehören zum Bau wie das Amen zum Gebet. Oft findet sich hogast dabei in der Rolle des Mediators wieder. Berger: Es gibt Streitfälle, die ziehen sich drei Jahre. Aber wenn die hogast dahinter ist, agieren die Lieferanten vorsichtiger. Auch bei der Reklamationsbearbeitung.

6 X HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Das Gesamtpaket der hogast, vom Bauauftrag bis zur Zahlungsabwicklung, ist sicher für alle Hoteliers sinnvoll. Selbst wenn sie, wie viele von uns, schon mit der Baustellensituation aufgewachsen sind, weiß Hotelier Christian Scheck nach vollbrachter Tat. Die Tat : Insgesamt 20 Suiten von 48 bis 80 Quadratmeter, ein neuer Kosmetik- und Friseurbereich, der große Kraftsportraum, Wirtschaftsbereiche wie die Wäscherei und einige Mitarbeiterwohneinheiten sind im am 18. Oktober festlich eröffneten Haus Thurnberg auf 3000 Quadratmetern untergebracht. Die zwei großen Wohnungen im Neubau sind bereits an jahrzehntelange Stammgäste fix vermietet. Man hat sich beim Neubau nicht auf architektonische Experimente eingelassen, sondern versucht, Alt und Neu eins werden zu lassen. Das seit vielen Jahrzehnten besonders auf F.X.Mayr-Kuren spezialisierte Haus mit seiner umfangreichen Fotogalerie mit Promi-Danksagungen beim Eingang darf seine Tradition nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Wir haben nach Diskussionen beschlossen, das bisherige Haus als Zentrum zu belassen, mit dem Entree und den gastronomischen Einrichtungen, erzählt Julia Skardarasy-Scheck vom Reifeprozess, der immerhin 2,5 Jahre dauerte. Dafür ging die Umsetzung umso schneller. Nicht einmal ein Jahr benötigten die Arbeiten, nur vier Monate blieb dabei das auf 800 Meter über Puch bei Salzburg gelegene Hotel geschlossen. Rund ein Zehntel der Gesamtkosten flossen in die Renovierung des bisherigen Hauses. Jetzt können wir sagen, dass kein Eckerl mehr alt ist, sagt Skardarasy-Scheck. Ganz ohne Stress geht kein Bau ab, doch mit knapp zwei Wochen Bauverzögerung be- Julia Skardarasy-Scheck und Christian Scheck haben den Vollererhof um 20 Suiten erweitert. BILD: SN/VOLLERERHOF Vollererhof: Auf Vertrauen kann man bauen Beim Kraftakt eines sechs Millionen Euro kostspieligen Erweiterungsbaus erwies sich für das Kurhotel Vollererhof die hogast als zentraler Ansprechpartner unverzichtbar. wegte man sich im Rahmen. Die hogast hat unser Projekt von Anfang an begleitet. Über sie sind auch zwei maßgebliche Kräfte ins Spiel gekommen: SABAG für das Baumanagement und Unykat für die Inneneinrichtungen. Ein bis zwei zentrale Ansprechpartner und die Vermittlerrolle der hogast das war die einschneidende Vereinfachung, sagt der trotz allem ein wenig geschaffte Hotelier Scheck zum Baufinale. Wenn manches nicht ganz nach seinen Träumen umgesetzt wurde, dann hatte es einen einfachen Grund: Ich bin halt sehr detailverliebt. Außerdem haben wir einen sehr guten Geschmack und greifen daher grundsätzlich zuerst zum Teuersten, sieht Scheck das Problem durchaus bei sich. Armaturen und Taster wurde drei Mal umgeplant. Auch wenn einzelne Posten bei einem Projekt von sechs Millionen Euro nicht nach viel Geld aussehen es summiert sich. So sparsam er als wirtschaftlich denkender Unternehmer in diesen Punkten agiert, so wenig spart er mit Lob für die hogast: Wenn man mit den einzelnen Beratern der hogast intensiver zu tun hat, entsteht eine echte Vertrauensbasis. Ich wusste: Das ist Handschlagqualität, auf die ich mich hundertprozentig verlassen kann. Da man schon seit einigen Jahren mit der Einkaufsgenossenschaft zusammenarbeite, habe nichts dagegen gesprochen, auch ein derart großes Projekt gemeinsam anzugehen. Manche Vorteile hätten sich dabei erst im Laufe der Monate offenbart. Etwa als das Finanzamt eine Umsatzsteuerprüfung einleitete. Die Unterlagen wurden von hogast direkt ans Finanzamt geschickt. Dort wurde erkannt, dass unsere Vorsteueransprüche durch das Bauprojekt sehr hoch sind und die Sache war erledigt. Die professionelle Baubegleitung der hogast ermöglichte dem Donauhof, eine 1,6 Millionen Euro schwere Erneuerung in Rekordzeit durchzuziehen. Die Gäste danken es ebenso spontan mit Topbewertungen. Donauhof: Spontanumbau dank hogast-hilfe Wenn du nicht mit der Zeit gehst, gehst du mit der Zeit, zitiert Eveline Pichler nach dem erfolgreich gestemmten Umbau des Hotels Donauhof in Emmersdorf. Denn ursprünglich hatte man die Erneuerung der Außenfassade vorgesehen. Die Erneuerung von 24 der 32 Zimmer und des Küchenbereichs sollte aber erst im nächsten Winter vonstattengehen. Doch dann hat uns die hogast-unterstützung klargemacht, dass wir alles gemeinsam kostengünstiger durchziehen können. Im Dezember wurde erstmals geplant, am 3. Februar der Umbau vergeben, am 10. hielten bereits die ersten Handwerker Einzug. Dazwischen wurde, wie es sich für einen Familienbetrieb gehört, selbst Hand angelegt, und zwar von Familienmitgliedern, ganzjährigen Mitarbeitern, aber auch Servierkräften, die lieber Wände umlegten, als stempeln zu gehen. Beim Umbau wurden Kabel- und Leitungen erneuert, ebenso der komplette Küchenbereich und die Brandschutzeinrichtungen. Unglaublich, aber genau zwei Monate später haben wir wieder eröffnet, staunt Pichler noch im Herbst. Ohne die hogast- Projektberatung und die von ihr veranlasste Beschäftigung eines Generalunterneh- Der Donauhof erstrahlt in neuem Glanz. mers sei eine derartige Abwicklung unmöglich. Der finanzielle Gesamtaufwand für den Qualitätsschub des Hotels Donauhof lag bei rund 1,6 Millionen Euro. Rund zwei Drittel davon wurden über die hogast abgerechnet. Als großer Brocken war nur die schon zuvor geplante Erneuerung der Außenfassade direkt an einen ortsansässigen Betrieb gegangen. Natürlich gibt es bei jedem Bauvorhaben Ärgernisse. Es waren aber nur wenige. Dass einmal die Duschwände nicht passen, kann passieren, weiß Pichler. Das Entscheidende sei aber: Das Schöne für uns war und ist, dass wir mit den Reklamationen und der Behebung nicht unmittelbar belastet sind, sondern dass die hogast die Reklamationsbearbeitung organisiert und sich der Generalunternehmer um alles kümmern muss. Für das Hotel hat sich der Umbau bereit belegbar positiv ausgewirkt. Schon wenige Wochen nach der Wiedereröffnung sprang die Bewertung bei Holidaycheck von 5,1 auf 5,4 (von 6) Punkten. Wir haben von den Gästen zuletzt nur mehr Superbewertungen bekommen, freut sich Eveline Pichler über den Zuspruch, den das direkt an der Donau und nur wenige Schritte vom nostalgischen Dorfplatz von Emmersdorf gelegene Haus erfährt. BILD: SN/DONAUHOF Die vom traditionellen Landhausstil in modernes Design gewandelten Zimmer kommen bestens an. Nicht zuletzt werden die neuen, zum Verweilen einladenden Komfortbetten mit Fünf-Zonen-Massagematratzen hoch gelobt. Dass die im Hotel häufigen Seminare deshalb nun später beginnen, dürfte aber ein Gerücht sein. Die Bäder wurden erweitert und verfügen nun über eine Fußbodenheizung. Das neue Heizsystem an der Decke sorgt im Sommer auch für die Kühlung der Zimmer. Der Zutritt zu den Zimmern erfolgt seit dem Umbau über KeyCards. Den Gästen fällt aber vor allem die Umstellung der Beleuchtung auf LED-Leuchtmittel ins Auge. Durch die Maßnahmen können die Stromkosten um rund ein Drittel gesenkt werden, freuen sich die Hoteliers. Die Unternehmerfamilie Pichler schon seit einem Vierteljahrhundert hogast-mitglieder ist höchst aktiv. Insgesamt beschäftigt das Familienunternehmen in der Hauptsaison 70 Mitarbeiter in sieben Betrieben: Neben dem Hotel Donauhof und dem Gasthaus Weißes Rössl in Emmersdorf gehören das Best Western Landhotel Wachau und der Heurige Haferkastn in Luberegg, das Restaurant am Wachauring in Melk und das Restaurant Die Gärtnerei auf der Garten Tulln zum Unternehmen.

7 XII HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Jeder vierte Mitarbeiter kommt über hogast-joboffice Die Mitarbeitersuche zählt für die Hotel- und Gastronomie traditionell zu den besonderen Herausforderungen. hogast-joboffice und hogastjob.com vereinfachen die Suche, im Social-Media-Bereich ist hogast Marktführer. Dietmar Winkler freut sich über den hohen Zuspruch, den hogast-joboffice findet. BILD: SN/RIEBLER Das Marktforschungsinstitut Market untersuchte vor rund einem Jahr, wie die hogast-betriebe zu ihrem Personal kommen. Das Ergebnis war sensationell: Ein Viertel aller Mitarbeiter, die von den Mitgliedsbetrieben eingestellt werden, wurde bereits direkt über hogast-joboffice rekrutiert. Erst dahinter kamen andere Kanäle wie AMS, Zeitungsanzeigen oder Personalagenturen. Das hat uns darin bestärkt, noch stärker auf unser eigenes System zu setzen, sagt Dietmar Winkler, hogast-bereichsleiter Marketing & Personaldienstleistungen. Schon länger habe man gemerkt, dass die Partner bei Personalvermittlung und Leasing zu wenig Angebote für die Mitglieder haben. Zu wenig Leistung jedenfalls für drei Bruttomonatslöhne Vermittlungsgebühr, sieht Winkler speziell aufseiten der Personalvermittler Schwächen. Seit 2009 steht Tourismusbetrieben mit dem JobOffice ein revolutionäres System für die Suche und Verwaltung von Arbeitskräften zur Verfügung. JobOffice vereint sämtliche Arbeitsschritte der Suche sowohl on- wie offline auf verschiedenen Portalen und über unterschiedlichste Kanäle. Darüber hinaus können mit diesem System bestehende und frühere Mitarbeiter verwaltet und auch an andere Betriebe weiterempfohlen werden. Neben den hogast-mitgliedern und dem Hotel Gastro Pool steht der Service auch der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) sowie den Urlaubsspezialisten der Österreich Werbung zur Verfügung. Trotz 35 Schnittstellen ist hogastjob.com das wichtigste Element. Unser Mitglied zahlt für keinen Kanal extra und ist sofort überall präsent. Weil unser System richtig aufgesetzt und beworben wurde, betont Winkler. Der weit unter dem Marktwert liegende Beitrag von 57 Euro pro Monat deckt die Anbindung an die verschiedenen Jobplattformen und Suchmaschinen ab. Mit je nach Monat bis zu Zugriffen ist das Tourismus-Jobportal absolut top. Stark wird in der Bewerbung auf den nicht deutschsprachigen Markt gesetzt. Wobei die künftigen Mitarbeiter der deutschen Sprache mächtig sein müssen. Bewusst wird nach mehrsprachigem Einstieg das System nur deutschsprachig fortgeführt. Als Ergebnis gibt es Zugriffe aus aller Herren Länder. Ungarn steht ohnehin an der Spitze der Interessenten, hinter Österreich und noch vor Deutschland folgt die Slowakei. Neben Bürgern aus anderen CEE-Staaten ist auch die Nachfrage aus Krisenstaaten mit extremer Jugendarbeitslosigkeit (Griechenland, Spanien) auffällig. Natürlich wird der heimische Markt nicht vernachlässigt. So tourt hogast häufig durch Österreichs Tourismusschulen und präsentiert den Schülern die Jobmöglichkeiten auch online. Stichwort online. Unser Relaunch von hogastjob.com und JobOffice wird gerade aktuell umgesetzt. Das moderne Design ermöglicht dann auch den uneingeschränkten Zugang über Smartphones und Tablets, freut sich Winkler auf neue Höhenflüge. Ganz hohe Erwartungen setzt Winkler auf Social Media: Facebook.com /hogastjob hat bereits eine Fanbase von über Leuten, die wir mit Jobangeboten beliefern. Kein Branchenportal komme auf vergleichbare Werte. Wobei es auf Social Media um mehr als nur einseitige Jobinfo gehe. Wir bieten ein wenig Entertainment, die Stellenangebote sind auf das Medium abgestimmt. Und es gibt mehrere Hotels, die auf Facebook eigene Mitarbeiterkanäle schaffen. Dort werden über unsere Schnittstellen die Personalinserate übernommen, hebt Winkler hervor. hogast schafft es, durch Integration den Aufwand für das Hotel gering zu halten. Entscheidend sieht Winkler aber eines: Wer über unsere Facebookseite Fragen stellt, erhält zuverlässig eine Antwort. Denn die Fans sollen sehen: Bei uns stehen Menschen dahinter.

8 X I V HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Auf Empfehlung des Hauses hogast erleichtert durch Produktempfehlungen die Entscheidung beim Onlinekauf. Die Idee der Vereinfachung steht gleichermaßen hinter dem neuen Design der Online-Bestellplattform EasyGoing. Hogast bietet im Online- Einkaufssystem EasyGoing ab sofort Empfohlene Produkte an. Diese Entscheidungshilfe ergänzt die Beratung durch Einkaufsspezialisten der Zentrale. Mitgliedsbetriebe finden mit diesem neuen Tool rund um die Uhr umgehend jene Produkte, die von den Spezialisten empfohlen werden. hogast-bereichsleiter IG/ Energie Bruno Berger schätzt, dass rund 70 bis 80 Prozent des Gesamtbedarfs durch empfohlene Produkte abgedeckt werden können. Es handelt sich dabei um gängige Stücke, einfach nützliche Lösungen für einen vergleichbaren Bedarf. Insgesamt können hogast- Mitglieder über EasyGoing online auf 500 Gastrolieferanten zugreifen. Modernste Suchtechnologie erhöht dabei das Tempo, um zur gewünschten Ware vorzudringen. Allerdings stehen dann fast immer mehrere vergleichbare Varianten und Anbieter zur Wahl. Oft folgt daraufhin die Entscheidung nach Gefühl oder Marke oder auch der Anruf in der Zentrale. Mit dem Klick auf Empfohlene Produkte kann nun das Knowhow digital angezapft werden. Ergänzend zur persönlichen Beratung sind die Tipps rund um die Uhr verfügbar. Zusätzlich unterstützen die Online- Empfehlungen die Effizienz der persönlichen Beratung. Empfohlene Produkte sind komplett in das Online-System EasyGoing integriert und damit ebenso einfach zu bedienen. Filter erleichtern dabei die Suche nach den individuell passenden Varianten. In der Ergebnisansicht lassen sich die zentralen Produktdetails auf einen Blick vergleichen. Dabei besteht die Gewähr, dass fachkundige Berater die Produkte ausgewählt haben und andere Betriebe mit dieser Wahl zufrieden waren. Insgesamt kauften im Vorjahr mehr als 800 hogast-mitglieder online über das Einkaufssystem EasyGoing, 1100 nutzten es zur Information. Mit dem Relaunch vor einem Jahr hat die Zahl der Nutzer weiterhin rasant zugenommen. Denn in der neuen Version wurden unter anderem Menüstruktur, Suchsystem und Design stark verbessert. Wir haben EasyGoing in den letzten Jahren immer weiter optimiert. Mit dem jüngsten Relaunch machen wir allerdings einen riesigen Schritt vorwärts. Die Online-Bestellung ist nun noch einfacher und effizienter geworden, sagt Roland Stedile, Bereichsleiter IT bei hogast. Das System ermöglicht seither ein höheres Maß an Individualisierung. Jeder Nutzer hat nun eine eigene Startseite und kann das System auf seine Bedürfnisse abstimmen. Loggt sich der Koch ein, findet er sein eigenes EasyGoing vor, ebenso der Barkeeper des gleichen Betriebs. Auch das Einkaufscontrolling ist wirksamer geworden. Jeder Einkauf kann nachträglich analysiert werden. Etwa nach den Kriterien, ob Warenkorb- oder Aktionsartikel sinnvoll genutzt wurden. Und nun auch, ob auf empfohlene Produkte zurückgegriffen wird. Gemeinsam spart sich s effizienter Über den Kontingenteinkauf der hogast lässt sich dreifach sparen: Wenn es wie jüngst um Handbrausen und LED-Leuchtmittel, geht an Energie, in jedem Fall finanziell und nicht zuletzt an persönlichem Einkaufsstress. Moderne Armaturen sparen Energie und Wasser. Das Prinzip ist so einfach, dass es gut sein muss: Die hogast-einkaufsberater sehen einen aufkommenden Trend und gehen von einer wachsenden Nachfrage in den nächsten Monaten aus. Also fragen sie bei den Mitgliedsbetrieben den möglichen Bedarf an diesen Waren ab, um sie anschließend en gros zum Toppreis zu erwerben. So einfach, so genial! Der erste Fall betraf moderne TV-Geräte. hogast hatte festgestellt, dass mit Winterbeginn viele Betriebe ihre Zimmer noch rasch mit moderneren Flatscreens ausstatten wollten. Dummerweise läuft zu dieser Zeit das Weihnachtsgeschäft, für Großkunden sind nicht ausreichend Geräte verfügbar. Oder zumindest zu teuer. Also organisierte hogast frühzeitig einen größeren Posten (2500 Stück) zum Toppreis. Die Geräte wurden dann den Mitgliedern individuell vom Lieferanten zugestellt. Mitten im Weihnachtsgeschäft. Eine Aktion, die sich seither jährlich wiederholt. Kontingenteinkauf kombiniert bessere Preise mit abgesicherter Verfügbarkeit. Zuletzt konnte über diesen Weg für die Betriebe ein Schub in Sachen Energieeffizienz bewirkt werden. hogast-bereichsleiter IG/Energier Bruno Berger ist persönlich von der Aktion zur Handbrause begeistert. Durch den Kontingenteinkauf von 3000 Stück konnten sagenhafte 70 Prozent Rabatt vom Listenpreis erzielt werden. Um 12,50 Euro gibt es ein ausgesucht perfektes Exemplar. Denn die Einkaufsgenossenschaft hat es sich gerade bei dieser Wahl nicht leichtgemacht. Die Bedeutung des Wasserdurchflusses und des Warmwasserverbrauchs insgesamt wird von den Betrieben nicht deutlich genug wahrgenommen. Im Durchschnitt verbraucht ein Hotelgast 400 Liter Wasser pro Tag. Weil es Schwimmbäder und Saunen gibt und meist schönere Badezimmer als daheim. Wobei derselbe Mensch normalerweise mit einem Drittel an Wasser auskommt. Bei älteren Armaturen fließen 15 Liter pro Minute durch die Brause, im neuen Modell sind es neun Liter. Ein 100-Betten-Hotel kann sich allein dadurch in der Saison Heizöl um 8000 Euro sparen, errechnete Berger. In drei, spätestens zwölf Monaten amortisierten sich die wassersparenden Duschköpfe schon. Getestet wurden auch Brausen mit noch geringerem Durchfluss. Bewertung: Entweder wirkungsloses Rinnsal oder ein so harten Wasserstrahl, dass das Teil nur in der Männerumkleidekabine in der Sporthalle eingesetzt werden kann. BILD: SN/SILVER-JOHN - FOTOLIA Nicht ganz so schnell amortisiert sich die Umstellung auf LED-Leuchtmittel. Weil die Energiesparlampe (nicht nur) im Hotel kein optimaler Ersatz für die alte Glühbirne ist, stellen viele Betriebe auf LED um. Ein Trend, der sich im Kontingenteinkauf der hogast über alle Erwartungen niederschlug. Über LED-Leuchtmittel wurden nach der Ankündigung geordert. Umgerechnet auf den Energieverbrauch werde mit diesen Leuchtmitteln gegenüber früher eine Million Kilowattstunden Strom eingespart. Immerhin der jährliche Stromverbrauch eines Hotels mit rund 100 Gästezimmern. Die wahre Kunst sieht Berger darin, den richtigen Zeitpunkt der Abfrage und des Einkaufs zu wählen. Zu früh besteht noch kein Interesse, zu spät sind die Waren schon einzeln angeschafft worden. Der jüngste Kontingenteinkauf gilt nun dem Zimmersafe. Die Zahl der alljährlichen Ersatz- und Neuinvestitionen ist dabei beachtlich. Heutige Safes sind inzwischen bereits Hightech-Geräte. So kann ein guter Zimmersafe protokollieren, wann er über welchen Weg (Zifferncode, Zimmerkarte, Zentralschlüssel) geöffnet wurde. Das kann im Verlustfalle einige Diskussionen vermeiden.

9 XVI HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Besser ohne Schaden klug Wartungsverträge können zur Falle werden. hogast verhindert das über ihre Vertragsdatenbank und unterstützt beim TÜV-Zertifikat für die 82b-GewO-Überprüfung. Die hogast bietet günstige Wartungsverträge. Es soll Wirte geben, die werden blass, wenn sie 82b hören. Dieser Paragraf der Gewerbeordnung regelt die wiederkehrende Prüfung der gewerblichen Betriebsanlagen auf die Einhaltung der gewerberechtlichen Bestimmungen, den Genehmigungszustand und die Einhaltung von Auflagen. Wer die Haftungsverantwortung ausschließen will, lässt die 82b-Prüfung von einem Spezialisten machen. Um für unsere Betriebe Rechtssicherheit herzustellen, sind wir eine Kooperation mit dem TÜV eingegangen, wo wir günstiger 100 Manntage en gros eingekauft haben, erklärt hogast-bereichsleiter Bruno Berger die Vorgehensweise. Die ersten 100 Manntage seien innerhalb von sechs Wochen ausgebucht gewesen. Nun wurden 200 weitere budgetiert. Obwohl in jedem Hotel- und Gastrobetrieb eine Vielzahl an BILD: SN/MINERVA STUDIO - FOTOLIA Prüfpflichten bestehe, seien die Ergebnisse besser gewesen als befürchtet, will Berger den Betrieben die Ängste nehmen. Von einer auf die Kontrolle folgenden Investitionslawine konnte keine Rede sein. Eine der Gründe der vorauseilenden Besorgnis liegt in mangelnder Information. Denn sofern nicht ein zwingendes Gesetz verletzt wird, muss nicht die aktuelle Norm, sondern nur die rechtliche Lage zum Genehmigungszeitpunkt erfüllt werden. Wobei der 1. Jänner 2015 ein neuer Stichtag ist. Eine Übergangszeit läuft ab und der Umfang der Prüfungen nimmt zu. Weil die Prüfung damit aufwendiger, genauer und komplizierter wird, empfiehlt hogast Tempo. Zuletzt leistete die Einkaufsgenossenschaft einen Kostenzuschuss von 75 Prozent und reduzierte so den Selbstbehalt pro TÜV-Manntag auf 372,50 Euro. Hotelverträge in der Datenbank Um die gewerberechtlichen Bestimmungen zu erfüllen und darüber hinaus den Betrieb ungestört am Laufen zu halten, ist regelmäßige Anlagenwartung notwendig. Dabei den Überblick über alle Verträge zu bewahren ist für den einzelnen Unternehmer fast unmöglich. Das beginnt bereits mit den Gewährleistungspflichten bei Bauprojekten. Bei Gewerken und Projekten, die über hogast abgerechnet werden, vermerkt hogast, wann die jeweilige Gewährleistungspflicht abläuft. In diesen Fällen wird das Mitglied rechtzeitig informiert. Der finanzielle Wert dieser Leistung für die Mitglieder lässt sich gemäß Berger gar nicht hoch genug einschätzen. Abgewickelt wird alles über die Vertragsdatenbank im EasyGoing, eine der jüngsten Errungenschaften des Systems. Jedes Mitglied kann darin seine wiederkehrenden und zu verlängernden Verträge online einsehen und so den Überblick behalten. Nicht genug damit, wird es von hogast rechtzeitig über mögliche Kündigungsfristen informiert. Bei Wartungsverträgen für Aufzüge oder Brandmeldeanlagen versuchen wir sogar, gleich Alternativangebote darzustellen, sagt Berger. Denn die Wartungskosten in diesen Bereichen sind ein ganz spezielles Kapitel. Ist die hogast involviert, berät sie schon beim Kauf der Hardware. Denn günstige Angebote sind oft mit der langfristigen Verpflichtung zur firmeneigenen Wartung verknüpft. So kann billig teuer werden. Ist der Immobilienerrichter nicht der Hotelbetreiber, werden diese Verpflichtungen oft zur Kostenfalle für den Hotelier. Um die Wartungskosten zu reduzieren, geht hogast nun einen Schritt weiter. Viele Mitglieder geben die Vollmacht, in ihrem Namen über die Aufzugswartungsverträge zu verhandeln. Aktuell haben wir ein Volumen von 500 bis 600 Verträgen. So gewinnen wir an Marktmacht und erzielen bessere Preise, ist Berger überzeugt, in den nächsten Monaten den Mitgliedern Preisvorteile verschaffen zu können. Die vor 15 Monaten gestartete kostenlose Vertragsdatenbank für hogast-mitglieder umfasst heute bereits 1500 Vertragsstücke.

10 X V I I I HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Von Bett bis Bad bestens beraten Immer einen Schritt voraus Caroline Kogler, hogast-bereichsleiterin Verbrauchsgüter, ist stets auf der Suche nach der sinnvollsten Lösung für die Mitgliedsbetriebe. Und wenn die Industrie nichts zu bieten hat, entwickelt sie schon mal selbst etwas. Für Hotels und Gaststätten bildet der tägliche Bedarf an Verbrauchsgütern einen nicht zu unterschätzenden Kostenfaktor. Und somit ein umfangreiches, organisiertes Betätigungsfeld für die Einkaufsgenossenschaft. Nichts kommt dem Gast so nahe wie die Verbrauchsgüter des täglichen Bedarfs. Es sind augenscheinliche Artikel wie saubere Leintücher, nicht durchgelegene Matratzen, Drucksorten und Kugelschreiber im Zimmer, weiche Handtücher und kuschelige Bademäntel. Um den Betrieb am Laufen zu halten, benötigt das Unternehmen eine Unmenge solcher Produkte. Zusätzlich bietet hogast Bürobedarf, Kosmetikartikel, Schädlingsbekämpfung sowie Reinigungsmittel für die unterschiedlichsten Bereiche. Insgesamt umfasst der Verbrauchgüter-Sektor bei hogast ganze 26 Warengruppen. Angebotsvergleiche im Bereich Wäsche und Chemie erstrecken sich sogar bis zu einer Bewertung der technischen Daten und Dosiermengen (siehe Interview mit hogast-bereichsleiterin Caroline Kogler, Seite 19). Ein typischer, von vielen Betrieben gesuchter Erfahrungswert ist der Vergleich zwischen Miet- und Eigenwäsche. Kogler beklagt, dass häufig bei Neubauten auf die Wäscherei vergessen wird. Für Kogler ist Lohnwäsche die teuerste Variante im Vergleich zur Miet- bzw. Eigenwäsche. Doch natürlich müsse von Fall zu Fall vor dem Hintergrund Im Fokus: Bett- und Badtextilien, Reinigungsmittel, Verbrauchsartikel etc. von Bau- und Personalkosten analysiert werden, ob man sich den Gewinn an Individualität und Einfluss auf die Materialqualität leisten könne oder wolle. Die Wirtschaftlichkeit steht bei der Kostenberechnung ganz vorn Die Berechnungen können in der Praxis auch Mischvarianten ergeben. So kann die wirtschaftlichste Lösung mitunter auch sein, dass in einem Betrieb die Bettwäsche ausgelagert wird, die restliche Wäsche weiterhin in Eigenregie gewaschen wird. Jeder Fall wird von uns individuell betrachtet, schon allein auch deshalb, weil die örtliche oder personelle Situation nicht immer alle Freiheiten gewährt, betont Kogler. Großes Augenmerk auf die Umwelt BILD: SN/ISTOCK Egal ob österreichisches Umweltzeichen, das europäische Umweltzeichen Euroblume, der Blaue Engel, Ecocert, Nordic Swan oder NaTrue: Unternehmen, die auf Umweltstandards besonderen Wert legen und ihre Güter des täglichen Gebrauchs nachhaltig beschaffen möchten, finden bei hogast ein hoch spezialisiertes Produktsortiment von zertifizierten Lieferpartnern vor. Unter den 26 Warengruppen des Sektors Verbrauchsgüter können sogar Fahrzeuge geordert werden. Auch dabei wird zusätzlich zu den Konditionen auf Nachhaltigkeit besonderes Augenmerk gerichtet. Wir haben intern sehr komplexe Berechnungen für Elektro-, Erdgas, Hybridfahrzeuge durchgeführt, von denen unsere Mitglieder profitieren können, sagt Kogler. Als Ergebnis dieser Untersuchungen sind in der hogast-zentrale unabhängig von der Hierarchieebene ausschließlich Fahrzeuge mit einem CO 2 -Ausstoß von maximal 120 Gramm im Einsatz. Aktuell befindet sich firmenintern ein Audi e-tron Elektrofahrzeug im Test, um die tatsächlichen Kosten zu eruieren. Ein weiterer, nicht unbedingt als Verbrauchsgut identifizierbarer Kostenfaktor sind die Mobil- und Festnetztelefonie sowie das Internet. Die Anbieter bringen laufend neue Tarifmodelle auf den Markt, für den Unternehmer ist es kaum möglich, den Überblick zu bewahren. hogast verhandelt im Mobilfunkbereich laufend spezielle auf das Verbrauchsverhalten ausgerichtete Tarife, die den Mitgliedern wesentliche Einsparungen erschließen. Caroline Kogler schaut Lieferanten auf die Finger. Sie gelten als Frau der Praxis, die Mitgliederbedürfnisse so lang an die Industrie heranträgt, bis eine befriedigende Lösung gefunden wird. Können Sie ein aktuelles Beispiel anführen? Caroline Kogler: Die Branche kämpft schon lang mit den Dosierungen der Reinigungsmittel. Immer wieder steht die Frage, wie hoch bei entsprechenden Anforderungen das notwendige Quantum liegt. Wir haben dafür mit drei externen Instituten versucht, Lösungen zu finden aber selbst diese konnten keine befriedigenden Lösungen anbieten. Lässt sich das ein wenig konkretisieren? Der Hotelier stellt sich die Frage: Hat der Lieferpartner in meinem Betrieb die optimale Dosiermenge BILD: SN/RIEBLER eingestellt? Oder ist der Verbrauch zu üppig bzw. zu gering bemessen und daher schädlich für die Umwelt und die Kostenstruktur? Oder andersrum: Immer wieder werden von den Firmen zu niedrige Dosierungen in den Angeboten angeführt, um beim Preisvergleich gegenüber Konkurrenten besser dazustehen. Wir führen nun zusätzlich zu den Ausschreibungen selbst Dosiermengenanalysen vor Ort durch. Wir greifen hier auf unser Datenmaterial zurück. Wie wird das umgesetzt? hogast hat einen Warenkorb, der auf Daten eines Musterhotels basiert. Dieser dient der Bewertung der Preis-Leistung und zur Entscheidungsfindung im regionalen Einkauf. Unsere Bewertungskriterien sind nicht der Preis pro Kilo bzw. pro Liter des Produkts, sondern der Preis pro Korb bzw. pro Kilo Trockenwäsche. Kommen wir bei der Plausibilätsprüfung auf Ungereimtheiten, rücken Spezialisten mit Wiege- und Messgeräten aus und prüfen vor Ort. Darüber hinaus müssen die Lieferanten generell damit rechnen, dass die hogast Kontrollen von Dosierungen sporadisch und ohne Ankündigung in den Betrieben durchführt. Zwangsläufig wird dadurch die Leistungsqualität der Anbieter erhöht. Entscheidet sich nicht viel bereits beim Wäscheeinkauf? Da geht es um mehr, als man glaubt: Optik, Funktion, Haptik und Wirtschaftlichkeit machen die Qualität aus. Wobei den Gast nur Haptik und Optik interessieren. Wir analysieren seit Jahrzehnten das Gewebe nach technischen Daten: Garnstärke, Gewicht, Reißkraftmeter usw. Hierfür greifen wir auf unsere Erfahrungswerte zurück. Wir können damit konkrete Aussagen in puncto Haltbarkeit und Preis treffen. In einigen Bereichen befanden Sie, dass die Qualität besser funktionieren müsste, als von der Industrie angeboten? Ja. Bei den Frotteewaren existiert stets der Widerspruch: hart und reißfest kontra weich und nicht langlebig. Deshalb haben wir mit der hogast-line eine eigene Produktlinie entwickelt, die sowohl langlebig als auch weich ist: Bis heute kann das keiner besser. Und natürlich war der Schlafbereich die zweite Sache, wo wir in den Produktentwicklungsprozess eingegriffen haben, um unseren Mitgliedern die perfekten Matratzen und Decken bieten zu können. Haben Sie auch für die Tischwäsche einen tollen Tipp für die Leser? Man sollte vom Lieferanten immer die Angabe der Größe der gewaschenen Wäsche anfordern. Die Gewebe springen nämlich nach dem Waschen im Schnitt um drei bis zehn Prozent ein. So kann man die Gefahr vermeiden, nur vermeintlich die richtigen Größen zum richtigen Preis einzukaufen. Und beim Frottee? Im Saunabereich bitte keine Duschtücher von 140 cm verwenden, die Länge ist für viele Gäste schlicht zu kurz. Richtige Saunatücher mit 170 cm sollte der Standard sein. Was ärgert Sie in Ihrer hogast-tätigkeit selbst am meisten? Am Markt ist es leider nicht selbstverständlich, dass jeder über die Produkte wirklich Bescheid weiß, die er auch anbietet. Deswegen arbeiten wir nur mit Partnern zusammen, die sich auskennen.

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12 XXII HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Einkauf: Mobil und sicher Schon einmal etwas von einen Abklatschtest gehört? Ist das: A) der Versuch, ob man beim Tanz jemandem das Mädel ausspannen kann? B) die Überprüfung, ob die Info nicht schon woanders verbreitet wurde? C) eine Technik zur Bestimmung von Verunreinigungen? Nachdem hogast jüngst alle Angebote von Obst und Gemüse einem Abklatschtest unterzogen hat, können die ersten beiden Antworten ausgeschlossen werden. Insgesamt wurden die Angebote aller 80 Lieferanten überprüft. Erfreulicherweise gab es bei keinem Partnern irgendwelche hygienischen Beanstandungen. Das ist nur einer von zahlreichen regelmäßig durchgeführten unangekündigten Überprüfungen, mit denen hogast-lieferanten zu rechnen haben. Durchgeführt werden sie von unabhängigen Organisationen wie der AgroVet. Auf konkrete Anlässe wird mit besonderen Maßnahmen reagiert. So wurden vor dem Hintergrund der Nachwirkungen der Reaktorkatastrophe von Fukushima Meeresfische genau unter die Lupe oder besser den Geigerzähler genommen. In einer Untersuchung des Zustands der Fische standen die Strahlenwerte im Fokus. Wobei alle getesteten Werte deutlich unter der Toleranzgrenze lagen. Zwei erfreuliche Ergebnisse, konstatiert hogast-bereichsleiter Food & Beverages (F&B) Walter Hörbinger und ergänzt: Wir kümmern uns gemeinsam mit unseren Lieferanten um die Produktqualität, damit unsere Mitglieder auf der sicheren Seite sind. Schließlich Zwei Säulen des innovativen Einkaufs für Hotellerie und Gastronomie wurden in jüngster Zeit bei hogast massiv gestärkt. Zum einen der mobile Zugang, der den Zugriff auf das Beschaffungssystem EasyGoing von allen Plätzen aus ermöglicht. Sowie das besondere Augenmerk auf überprüfte und zertifizierte Produktqualität. Auch Obst und Gemüse unterliegen strengen Kontrollen. BILD: SN/SB seien nicht Preis und Verfügbarkeit allein die Kriterien, sondern ebenso die Produktsicherheit. Zum Qualitätsanspruch gehört immer häufiger auch eine spezielle Zertifizierung. Etwa MSC, um bei der Fischqualität zu bleiben. Das Online-Bestellsystem EasyGoing trägt dem Trend bereits Rechnung. Ob Rainforest, FairTrade oder Bioartikel: Alles, was ein spezielles Gütesiegel trägt, ist speziell gelistet und kann nun gezielt abgefragt werden. Also egal ob AMA-Siegel oder gluten- beziehungsweise laktosefrei, auf einen Tastendruck stehen alle Infos zur Verfügung. Neu: Direktbestellung aus dem Warenlager Ohnehin erweist sich die lieferantenübergreifende Bestellund Informationsplattform nach einem Relaunch ausgesprochen benutzerfreundlich. Auch wer nicht tagtäglich am Computer werkt, hat in Kürze die Software im Griff. Oder andersrum: Wer bei Amazon bestellen kann, schafft es auch über EasyGoing. Denn meist reicht ein Suchbegriff, um zum gewünschten Ziel zu gelangen. Dank einer Personifizierung können sehr einfach und übersichtlich häufiger verwendete Funktionen, Bereiche und Auswertungen abgespeichert werden, erklärt Roland Stedile, hogast-bereichsleiter IT. Nicht zuletzt ist das System mobil geworden. Das Design ermöglicht nun den Zugriff auch über Tablets, für Smartphones steht eine BestellApp zur Verfügung. Diese neue Funktion ist weit entfernt von einer technischen Spielerei: In größeren Betrieben mit mehreren Lager- und Kühlräumen mussten die Mitarbeiter bisher mit Block und Bleistift ausgestattet den Bedarf notieren, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt in das Bestellsystem einzugeben. Sofern die Notizen noch lesbar waren. Nun kann der Mitarbeiter vor den Regalen oder der Koch bei der Rezepterstellung mit Blick auf die aktuellen Angebote seinen Einkauf unmittelbar erledigen. Die dafür notwendige EasyGoing-BestellApp ist sowohl für iphone und ipad als auch die Android- Betriebssysteme erhältlich. EasyGoing aktuell Lieferpartner regional und national: 460 Bestellungen: etwa 6500 pro Monat User: mehr als 1400 pro Monat Artikel: Mehr als 2,5 Millionen aktive Artikeldaten

13 X X I V HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Hotel Gastro Pool: Großes Plus für Kleine Auch kleinere Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe haben Anspruch auf optimierte Einkaufskonditionen. Deshalb schuf die hogast vor zehn Jahren die Hotel Gastro Pool (HGP). Das 100-prozentige Tochterunternehmen von Österreichs führender Einkaufsgenossenschaft für Hotellerie und Gastronomie richtet sich speziell an gastgewerbliche Betriebe mit einem Einkaufsvolumen an Lebensmitteln und Getränken von bis Euro. Das Potenzial in diesem Sektor ist angesichts der landesweit mehr als gewerblichen Gastgeber enorm. Der Hauptnutzen des HGP liegt dabei im Bündeln des Einkaufsvolumens. Damit kommen auch kleinere Betriebe zu Preisen, wie sie sonst nur Groß- oder Kettenbetriebe erfreuen. Dabei beschränken sich die Möglichkeiten nicht allein auf den klassischen Food & Beverage-Bereich. Telefon, Energie oder andere Verbrauchsgüter werden über HGP ebenfalls zu besonders günstigen Preisen offeriert. Gerade für Familienbetriebe gibt es beim Einkauf über HGP noch einen zweiten wichtigen Aspekt: reduzierte Bürokratie. Denn das Grundprinzip lautet seit dem ersten Tag: einfach günstig einkaufen. Neben den Vorteilen bei Preis und Konditionen spielt die einfache Verrechnung eine große Rolle. Die Gastronomen schätzen die Entlastung und können sie auch gut gebrauchen, betont HGP-Geschäftsführer Günther Obmascher. Den Mitgliedsbetrieben kommen die Vorteile durch den zentralen Einkauf nicht nur im Lebensmittelbereich zugute, sondern auch bei Strom, Treibstoffen und Energie über Telefonie, Versicherungen und Leasingservices bis hin zu Verbrauchsgütern wie etwa Reinigungsmittel. Alle diese Posten beanspruchen bei Einzelkämpfern nicht nur viel Zeit, sondern stellen einen gewaltigen Kostenfaktor dar. Auch Dienstleistungen, die weit über den reinen Einkauf hinausgehen, werden über HGP geboten. Es gibt Tausende Einkaufsinformationen, Warenkorbvergleiche, Rabatt- und Konditionskontrolle, aber auch der Zugang zur Jobbörse ist über HGP möglich. HGP- Mitglieder haben Zugriff auf die von hogast empfohlenen Produkte, erhalten Newsletter-Infor- mationen und die Mitgliederzeitschrift family und können sämtliche Netzwerke nutzen. So sind sie auch gern gesehene Teilnehmer der großen Events, wie des hogast-symposiums und der Powertage. Bis jetzt sind 1550 Unternehmen dem Ruf gefolgt, was die Planungen weit übertrifft. Der Weg in die HGP ist für die Hotellerie und Gastronomie seit 2004 unverändert simpel: Die einmalige Beitrittsgebühr liegt bei nur 750 Euro. Neben der Unterzeichnung einer Beitrittserklärung muss die Bonität gut abgesichert sein. Das bedeutet die Beibringung einer Bankgarantie über Euro und die Vorlage eines Abbuchungsauftrags. Angesichts dieser geringen Hürden erstaunt es denn doch, dass die HGP-Expansion nicht noch rasanter vonstattengeht. Natürlich müssen wir den Betrieben die Vorteile in der Regel erst persönlich näherbringen, weiß Obmascher. Obwohl die meisten im elektronischen Beschaffungssystem einen wichtigen Helfer im Arbeitsalltag erkennen, gilt das gewiss nicht für jeden Betreiber einer größeren Imbissbude. Bestellungen auch telefonisch möglich Doch auch Wirte, die weiterhin mit dem PC auf Kriegsfuß stehen und das Internet nur für den E- Mail-Verkehr nutzen, brauchen nicht zu verzweifeln. Sämtliche Informationen können auch ganz einfach telefonisch eingeholt werden. Bei außergewöhnlichen, größeren Bestellungen, etwa von Investitionsgütern, steht auch die Unterstützung durch den hogast-innendienst außer Frage. Selbst Bestellungen bei den Lieferanten werden natürlich weiterhin sehr häufig über das Telefon abgewickelt. Nicht unbedingt zur Begeisterung von Lieferanten und Einkaufsgenossenschaft. In der Regel spielt dann der Lieferant die Bestellung selbst ins EasyGoing ein. Dadurch hat der HGP-Unternehmer am Monatsende den kompletten Überblick und alle elektronischen Auswertungen, ohne selbst die Online-Bestellung durchgeführt zu haben. Auch kleine Betriebe profitieren. BILD: SN/HUBERTUS BLUME - FOTOLIA Unsere Einkaufskosten wurden günstiger Mehr als 1500 Unternehmen können als Partner des Hotel Gastro Pool HGP von den Möglichkeiten der hogast profitieren, etwa das Innviertler Gasthaus Helpfauer Hof und das Schloss-Restaurant Wolfsberg. Es ist gerade ein Jahr her, da konnte die Hotel Gastro Pool HGP ihr Mitglied begrüßen: das Innviertler Gasthaus Helpfauer Hof. Was hat sich für den Betrieb und die Wirtsleute Penias verändert? Wir haben doch einen kleinen Hupfer gemacht, unsere Einkaufskosten haben sich ins Positive geändert, freut sich Wolfgang Penias. Um als Familienbetrieb zu bestehen, sind diese wenigen Prozent überlebensnotwendig. In unserer Branche ist hogast mit ihren zahlreichen Vorteilen jedem ein Begriff. Daher waren wir sehr froh, als wir gehört haben, dass es mit Hotel Gastro Pool eine eigene Tochter speziell für kleinere Betriebe gibt. Einerseits sieht er den Wirt als typischen Einzelkämpfer, andererseits ist auch klar, dass es der Kooperation bedarf. So ist der Helpfauer Hof Teil der Inn- Wirtler-Vermarktungskooperation, bei der es um den Auftritt nach außen geht. Aber wir sind uns in den vergangenen drei Jahren nähergerückt und es ist inzwischen schon der eine oder andere Betrieb ebenfalls bei HGP dabei. Wichtig war für den Helpfauer Hof, weiterhin die volle Hans Reisinger (HGP) und Familie Penias (Helpfauer Hof). BILD: SN/HGP Freiheit im Einkauf, damit der Betrieb auf seine bewährten Lieferanten setzen kann. Die einfache Fakturierung über Hotel Gastro Pool war ein weiterer Grund für die Mitgliedschaft: Penias spart damit viel Zeit, die er nun für seine Rolle als Gastgeber verwenden kann. Es war für mich aber auch äußerst spannend, von vielen neuen Lieferanten zu erfahren, auf die ich zurückgreifen kann, erzählt er. Allerdings: Als Wirt mit stark regionalem Schwerpunkt sei man in vielen Fällen den bäuerlichen Lieferanten aus der Nachbarschaft ethisch verpflichtet. Während andernorts Regionalität als Modeerscheinung sprieße, lebe man das im Innviertel aus Tradition: Die Forellen hole ich mit dem Radl, die Eier kommen vom Nachbarn und oft kaufe ich nach einer Schlachtung den halben Stier von einem der Bauern in der Nachbarschaft. Dessen ungeachtet besorgt der Helpfauer Hof heute rund 40 Prozent seiner Einkäufe aus dem F&B-Bereich über die HGP. Abseits der Lebens- und Genussmittel spielt Regionalität eine geringere Rolle. So konnte schon in kürzester Zeit bei den Reinigungsmitteln ein enormes Sparpotenzial genutzt werden. Ohne die Experten des Hotel Gastro Pool hätten wir das nicht entdeckt, bestätigt der Innviertler Gastronom. Ganz gespannt blickte Penias der ersten Abrechnung des Strompools entgegen. Denn gerade am Energiesektor sollte sich die HGP deutlich bemerkbar machen. Schloss-Restaurant mit hohen Erwartungen Erst seit wenigen Wochen lässt sich das Schloss-Restaurant Wolfsberg über die HGP beliefern. Eine kleine Feier wurde für den HGP-Betrieb organisiert. Wobei man im Kärntner Lavanttal aktuell aus fußballerischen Gründen das Feiern gewöhnt ist. Es ist aber meist eine andere Klientel, mit der die Gastgeber Christa und Fritz Stölzl die ehrwürdigen Räumlichkeiten nach einem aufwendigen Umbau mit Leben und Genuss füllen. Es war klar, dass wir nach der Umbauphase im Einkauf ansetzen müssen. Mit Hotel Gastro Pool haben wir dafür den idealen Partner gefunden, sagt Fritz Stölzl. Die guten Preise und Konditionen bei den Lieferanten der Einkaufsgemeinschaft haben das Gastgeberehepaar überzeugt. Darüber hinaus schätzt Stölzl das Einkaufscontrolling auf einen Blick, das einfache Bestellwesen und die Erleichterung in der Buchhaltung.

14 X X V I HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Die kleinteilige Struktur wird stets mitbedacht Günther Obmascher ist als Geschäftsführer für die Entwicklung der seit 2005 bestehenden Hotel Gastro Pool (HGP) der hogast verantwortlich. Günther Obmascher sieht noch viel Potenzial für die HGP. BILD: SN/SN/MARCO RIEBLER Im Vorjahr waren 1300 Betriebe bei der HGP, zwölf Monate später konnten Sie bereits den begrüßen. Wann ist das Ende der Fahnenstange erreicht? Günther Obmascher: Wir sind schon bei 1550 und der Topf ist so gut wie nie ausgeschöpft. In Österreich gibt es rund Gastgewerbebetriebe. Objektiv betrachtet sind es wohl rund , die ein F&B-Einkaufsvolumen ab Euro pro Jahr haben. Das sind Gasthäuser, Pensionen, größere Cafés. Aber natürlich ist es für uns kein Selbstläufer: Erst wenn den Unternehmern klargemacht wurde, dass sie bei ihrer Betriebsgröße ohne HGP niemals die Chance auf derartige Einkaufsbedingungen hätten, kommen sie zu uns. Wodurch unterscheidet sich HGP von der hogast? Im Prinzip sind die Leistungen ähnlich. Was bei HGP wegfällt, ist der Gruppeneinkauf, wir haben kein regionales Lieferanten-Portfolio für HGP. Außerdem gibt es keine Investitionsgüter-Projektbetreuung. Wir betreuen nach der Akquisition auch nicht vor Ort, das ist den Betrieben bewusst. Wir übergeben sämtliche Unterlagen, die Bestellung erfolgt dann jeweils über EasyGoing aber natürlich steht dafür auch telefonisch unser Innendienst zur Verfügung. Diese und alle anderen Leistungen sind über die HGP ebenso kostenlos nutzbar wie über hogast. Wir finanzieren uns über den Zentralrabatt. Gibt es Betriebe, die von der HGP in die hogast hineinwachsen? Ja, und es ist abgesehen von Betriebsschließungen fast die einzige Form der Abgänge, die es bei HGP gibt. Wenn wir merken, dass ein Betrieb einen Investitionsschub vorhat, durch den er für hogast relevante Dimensionen erreichen kann, unterstützen wir ihn auch gern in der Projektund Finanzierungsberatung. Das müssen für Sie, nachdem Sie ja auch der Geschäftsführung der hogast-genossenschaft angehören, doch erfreuliche Momente sein? Besonders erfreulich ist, dass sich diese Momente rund 15 Mal pro Jahr wiederholen. So oft erweist sich HGP als Eintrittskarte in die große hogast-welt. Profitieren die HGP-Betriebe nur über den Preis? Nein. Es ist nicht nur der Einkauf, viele schätzen die nachfolgende elektronische Administration, das Einkaufscontrolling, alles Dinge, die ein Betrieb auch von der hogast erwartet. HGP ist eine Organisation, die dem kleineren Betrieb den Riesenvorteil bietet, ihm sämtliche Arbeit rund um den Einkauf abzunehmen. Wie sieht der typische Kunde aus? Die Strukturen sind sehr unterschiedlich. Rund die Hälfte verfügt über, wenn auch meist wenige, Gästebetten, die andere Hälfte betreibt nur Gastronomie: Das sind Restaurants, Gasthöfe oder Cafés. Ist die Definition der Eintrittshürde über den F&B-Umsatz nicht ungerecht? Es gibt ja starke Tourismusbetriebe, die nur mit Ferienwohnungen, Apartments oder Chalets agieren? Wir sind ja im Bereich Investitions- und Verbrauchsgüter ebenfalls stark. Aber ohne den Lebensmittel- und Getränkebereich ist der Umsatz wohl zu gering. Wenn aber durch die Betriebsgröße gewährleistet erscheint, dass genügend anderer Umsatz anfällt, machen wir auch Ausnahmen. Sie haben trotz ihrer Managementfunktionen unmittelbaren Kundenkontakt. Was ist das Hauptargument, zur HGP zu gehen? Viele sehen in der Arbeitsersparnis das Hauptpotenzial: Der komplette, lieferantenübergreifende Einkauf über eine Stelle sowie die nachfolgenden Vereinfachungen bei der Buchhaltung: Wir erstellen die HGP- Rechnungen nach dem Kontenplan des jeweiligen Mitgliedsbetriebs. Außerdem bieten wir die 100-prozentige Kontrolle bei Preisen und Konditionen. Passend zu seinem Tagesablauf erhält das HGP-Mitglied zusätzlich Infos online. Finanziell locken viele vor allem die Konditionen, zu denen sie Strom, Heizöl oder Gas beziehen können, zur HGP. Auch bei unserem Angebot für Festnetz- und Mobiltelefonie staunen die meisten. Da profitieren sie von unserem Marktvolumen. Sie könnten sonst nie auch nur annähernd zu solchen Konditionen kommen. Kommen die Betriebe aus bestehenden Vertragsbindungen eigentlich so leicht heraus? Sofern nicht längerfristige Stromverträge abgeschlossen wurden, steht einem Wechsel zum HGP-Strompool nichts im Wege. Bei Telefonverträgen haben wir kaum Probleme, speziell wenn die laufenden Verträge mit unserem Partner A1 abgeschlossen wurden. Ist es nicht ein Problem für Lieferanten, Kleinkunden genauso beliefern zu müssen, wie Großabnehmer oder werden Mindestquantitäten verlangt? Wir haben mit so gut wie allen hogast-lieferanten Vereinbarungen, dass auch HGP- Betriebe genauso beliefert werden. Der Einstandspreis ist auch derselbe wie für das hogast-mitglied. Aber es sei verraten, es gibt natürlich variable Rabattstaffeln. Die bestehen auch innerhalb der hogast. Das Urprinzip des gleichen Preises für alle lässt sich heute leider nicht mehr durchziehen. Dafür ist oft die Frage der Logistikkosten entscheidend. Würden sonst Tourismusgrößen nicht bei der hogast zu halten sein? So könnte man das sehen. Was mir aber ganz wichtig ist: Unsere Lieferanten müssen jeden Betrieb jeder Größe beliefern, der bei HGP ist. Es darf nie Lieferzuschläge geben. Vor allem aber bekommt der HGP- Partner Lieferanten, die er sonst nicht hätte. Wann immer wir Verträge mit Lieferanten schließen, wird die kleinteilige Struktur mitbedacht.

15 MONTAG, 20. OKTOBER 2014 HOGAST X X I X HandOver: Für soziales Handeln wirtschaftlich denken Da auch soziale Einrichtungen ein Recht auf optimierten Einkauf haben, suchte vor sieben Jahren die Diözese Linz die Partnerschaft zur hogast. Daraus wuchs mit HandOver ein spezialisiertes Unternehmen, das Institutionen vom Bildungsheim bis zum Krankenhaus den Beschaffungsvorgang erleichtert und angespannte Budgets entlastet. HandOver beliefert bundesweit soziale Einrichtungen wie Senioren- und Pflegeheime sowie Privatkrankenhäuser, Bildungsheime und andere öffentliche Einrichtungen. Vergleichbar zur Philosophie der hogast sieht HandOver seine Aufgabe darin, diesen sozialen, überwiegend kirchlichen Institutionen durch das Bündeln ihrer Einkaufskraft optimale Preise zu sichern. Insgesamt steht den HandOver-Partnern abgesehen von einigen Beratungsleistungen das gesamte hogast-leistungsportfolio zur Verfügung. So kann auch bereits seit Oktober 2007 auf das bahnbrechende elektronische Beschaffungssystem EasyGoing zugegriffen werden. Für hogast war HandOver die erste und bisher einzige Mehrheitsübernahme, per 1. Mai 2007 hält sie 51 Prozent an der Hand- Over GmbH. Bis dahin war die St. Severin- Stiftung mit Sitz in St. Isidor/Leonding Alleineigentümer. Deren 49 Prozent Anteile verwaltet nun direkt die Diözese Linz. Mit Einstieg der hogast war es das definierte mittelfristige Ziel, führender Einkaufsdienstleister im Bereich der stationären Alten-, Behinderten- und Krankenpflege zu werden. Wobei es eine natürliche Einschränkung auf diesem Weg gibt: Für Bundeseinrichtungen muss der Einkauf über den Bund erfolgen, selbst wenn die einzelnen Einrichtungen autonom entscheiden. Andererseits birgt ein neues Bundesgesetz für HandOver neue Chancen. Es wurde beschlossen, dass alles nur mehr über elektronische Rechnungslegung abgewickelt werden darf. Viele kleine Betriebe können das nicht. Wird die Bestellung aber über uns abgewickelt, können wir dieser Verpflichtung für die Lieferanten nachkommen und die Rechnung automatisch gesetzeskonform umsetzen, berichtet HandOver-Geschäftsführer Richard Wis- dom von einer aktuellen Entwicklung. Vor allem bei kleineren Gemeindebetrieben bewirkt das Veränderungen. Der Einkauf von Frühstückssemmeln für den Kindergarten beim Bäcker ums Eck wird erschwert. Nicht selten stehen gerade Gemeindebetriebe unter politischen Zwängen. Denn Aufträge werden bevorzugt an lokale Unternehmen vergeben: ob Fleischer, Elektriker oder Installateur. Dafür wird gern einmal etwas tiefer in die Tasche gegriffen. Doch in Zeiten engerer Budgets kommt immer öfters HandOver zum Zug. Denn deren Leistungsangebot darf als maßgeschneidert für Einrichtungen im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialbereich bezeichnet werden. Wobei der Fokus auf Betrieben mit eigenem Küchenbereich liegt. Hier bringt hogast seine Einkaufsstärke im Bereich Food & Beverage ein. Doch nicht nur da schlägt der finanzielle Vorteil durch. Die Hand- Over-Partner erfreuen sich besonders häufig der günstigen Energiepreise, nutzen aber nicht minder die auf ihren Sektor abgestimmten Investitions- und Verbrauchsgüter: vom Wartungsservice für Lifte bis zur kompletten Badeinrichtung. Schließlich kann neben den Bestpreiskonditionen auch von jährlichen Bonifikationen profitiert werden. Hinzu kommen zeitliche Vorteile mit produktbezogenen Empfehlungen und die Entwicklung einer Einkaufsstrategie sowie die Hilfe bei Reklamationsbehandlungen gegenüber Lieferanten. So bleibt den Sozialeinrichtungen mehr Zeit, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren. Für die hogast-genossenschaft selbst bedeutete die Erweiterung des Geschäftsfeldes auf den Gesundheitssektor die optimierte Nutzung bestehender Ressourcen. Denn anders als im Tourismus gibt es im Gesundheitswesen keine Saisonalität. Vor allem für Einrichtungen mit Küchenbereich ist das Angebot von HandOver maßgeschneidert. BILD: SN/JEFFERSON75 - FOTOLIA

16 X X X HOGAST MONTAG, 20. OKTOBER 2014 Unverzichtbarer Helfer bei strapazierten Sozialbudgets Richard Wisdom, Geschäftsführer von HandOver, einem Unternehmen der hogast-gruppe. In welchen Bereichen ist HandOver aktiv? Richard Wisdom: Vorwiegend für Pflege-, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Oft handelt es sich um Sozialzentren der Gemeinden, etwa mit betreutem Wohnen und/oder Kindergarten, dann ist Hand- Over der passende Partner. Selbst wenn es ein kleines Café im Haus gibt. Werden die Mischformen häufiger? Ja, es ist ein deutlicher Trend zu Mehrgenerationenhäusern zu erkennen. Wo Gemeinden vom Pflegeheim bis zum Kindergarten all ihre Einrichtungen unterbringen. Für uns ist das gut, weil wir auf allen Ebenen der Beschaffung unser volles Portfolio ausspielen können. HandOver ist ja ein Betrieb, der hogast als Genossenschaft der Tourismuswirtschaft mit einer kirchlichen Institution vereint. Wie wird das nach außen spürbar? Wir kommunizieren diese Partnerschaft von hogast und Diözese Linz sehr offensiv, weil eben beide Seiten ihre Kompetenzen einbringen. Verantwortliche für Sozialarbeit etwa bei Pflege, Altenbetreuung oder Alkohol- und Drogenentzug sprechen ja nicht immer die Sprache der Wirtschaft. Wir set- Richard Wisdom, Geschäftsführer HandOver. zen den Hebel an, indem wir klarmachen: Wirtschaftlich denken und sozial handeln. Bewegt sich HandOver hier nicht oft im Minenfeld politischer Interessen? Die Hürden sind definitiv vorhanden. Oft gibt es mehrere Entscheidungsträger, Interessen der lokalen Wirtschaftstreibenden etc. Parteipolitischen Einfluss spüren wir selten. Aber es passiert manchmal, dass alles klar scheint, bis die finale Entscheidung ansteht. Dann wird trotz angespannter Budgets manchmal doch gegen eine Neuerung entschieden. BILD: SN/RIEBLER Geht es wirklich um derart eklatante Einsparungen? Mit einem Wort: ja. Und das sollte entscheidend sein, sind die Budgets der Einrichtungen doch heute strapaziert wie nie. Alle HandOver-Mitglieder erfuhren in den fünf Jahren erhebliche Kostenreduktionen, ohne dafür unbedingt ihre jeweiligen Lieferpartner wechseln zu müssen. Natürlich wird immer wieder bei Gesprächen mit uns die große Angst spürbar, die gesamte Organisationsstruktur ändern zu müssen. Das stimmt aber nicht, denn wir orientieren uns stark an den vorhandenen Strukturen. Natürlich unterstützen wir auch die Prozessoptimierung in der Verwaltung. Schon allein unser Beschaffungssystem bringt spürbare administrative Einsparungen. Wir agieren nicht aus dem Office heraus, sondern kommen in die Betriebe, um einen gemeinsamen, sauberen Beschaffungsprozess zu erstellen. Erstaunlich ist, dass es gerade im Sozialsegment mehrere rein profitorientierte Unternehmen gibt, die auf den Wareneinkauf spezialisiert sind. Worin bestehen die markantesten Unterschiede zwischen hogast und HandOver? Wir bieten das gesamte Leistungsportfolio der hogast. Aber selbstverständlich sind die Produkte nicht immer mit der Hotellerie vergleichbar. Werden Bettbezüge mit Desinfektionswaschmitteln gewaschen, müssen sie eine andere Materialqualität aufweisen. Selbst die Matratzen sind nicht immer die gleichen, sondern sind von der jeweiligen Institution abhängig. Andererseits bieten wir Strukturen wie unsere Muttergesellschaft, etwa auch den Gruppeneinkauf. Das bringt einen monetären Vorteil, obwohl die regionale Lieferantenstruktur aufrecht bleibt. Ein Sozialhilfeverband in Oberösterreich hat zum Beispiel erst durch HandOver den Einkauf seiner regionalen Betriebe gebündelt. So konnte innerhalb einer dezentralen Struktur eine interne Beschaffungsordnung mit weiterem Einsparungspotenzial entstehen. Kundenbegeisterung ist oft nur ein Schlagwort. Wer sich aber mit Andreas Gruber von der Salzburger Seniorenpension am Schlossberg über HandOver unterhält, erfährt, was gelebte Partnerschaft bedeutet. Unverständlich, nicht dabei zu sein Als Seniorenheim sind wir eine ungewöhnliche Mischung aus Hotelbetrieb und Krankenhaus. Wie gemacht für HandOver, weiß Geschäftsführer Andreas Gruber. Mancher Bedarf, etwa bei Lebensmitteln, entspreche einem traditionellen Gastgewerbebetrieb, anderes, wie Reinigungs- und Hygieneartikel, Leintücher oder Matratzen, unterliege aber den strengen Kriterien eines Krankenhauses. Allein der F&B-Einkauf für die Pension erreicht eine Dimension von rund Euro pro Jahr. Was geht und das sind über drei Viertel aller unserer Einkäufe wickeln wir seit 2008 über HandOver ab, betont Gruber. Wir sind die kleinste Senioreneinrichtung in Salzburg. Und je kleiner das Unternehmen, desto essenziell wichtiger ist die Bedeutung, auf die Marktmacht der hogast zugreifen zu können. Nicht erst seit seinem erfolgreich absolvierten FH-Studium weiß er, wie wichtig günstiger Einkauf für ein Haus wie die Seniorenpension am Schlossberg ist. Weil in unserer Branche die Marge so gering ist, dass wir jedes Jahr die Kostenstruktur nachschärfen müssen. Wobei die Mitarbeiterkosten in dieser Gesundheitseinrichtung rund zwei Drittel des laufenden Gesamtaufwands ausmachen. Schließlich werden 63 Bewohner von 45 Mitarbeitern Die Seniorenpension am Schlossberg in Salzburg ist halb Hotel, halb Krankenbetrieb. betreut, überwiegend hochqualifiziertes Personal, inklusive einer eigenen Ärztin. Das Haus ist ein typischer Familienbetrieb. So ist Andreas Gruber einer der wenigen, die von sich behaupten können, in einem Seniorenheim groß geworden zu sein. Wir wohnten anfangs im dritten Stock. Menschen, die kaum mehr gehen konnten, haben meine ersten Schritte begleitet, waren meine ersten Spielkameraden, lächelt er. So seien zwar Krankheit, Tod und Sterben in seiner Kindheit ungewöhnlich präsent gewesen, aber es habe ihn dazu geführt, mit Begeisterung in den elterlichen Betrieb einzusteigen. Es ist ja nicht so, dass die Menschen zum Sterben zu uns kommen. Nicht wenige sind über zehn Jahre lang bei uns. Es sei wunderbar zu erkennen und zu sehen, dass es den Bewohnern gut gehe. Dann haben wir unseren Job gut gemacht. Dass man immer nur der zweitliebste Aufenthaltsort nach dem eigenen Zuhause sein könne, liege in der Natur der Sache. Je nach Betreuungsstufe des Patienten müssen 3500 bis 4000 pro Monat bezahlt werden. Das klingt enorm, wer aber weniger als 5000 Euro Privatvermögen hat, dem finanziert die Sozialhilfe den Aufenthalt. Bei den anderen reduziert sich der Betrag durch Rückvergütungen des Finanzamts BILD: SN/SCHLOSSBERG meist auf rund 2000 Euro, ergänzt Gruber. Er wohnt längst nicht mehr im Haus, was auch seine Nachteile habe: Beim Gaspreis zahle ich als Privater das Doppelte der Rate, die ich für das Seniorenheim über Hand- Over bekomme. Ob Gas, ob Strom, die Seniorenpension nutzt die Möglichkeiten von HandOver gründlich. Ob Pflegehilfsmittel, Rollstuhl, behindertengerechtes Auto, alles geht über den Einkaufspartner. Wir rüsten unser Haus aktuell dank des Kontingenteinkaufs auf LED-Leuchtmittel um, sind aber auch bei der Handbrausen-Aktion mit 54 Stück mit dabei. Gruber versteht vieles, eines aber nicht: Warum nicht mehr HandOver nutzen. Ich interveniere seit einiger Zeit in der Landespolitik, damit auch die Gemeindeheime dazugehen. Schließlich geht es um unser Steuergeld. Neben den reinen Einkauf konnte die Seniorenresidenz am Schlossberg auch von den Beratungsleistungen profitieren. Die Reinigung war zuerst extern vergeben, wurde aber wieder ins Haus integriert. Hygiene ist bei uns ein besonderes Thema, da hat uns die HandOver im Auswahlprozess unterstützt. Es wurden Angebote eingeholt, Vergleiche erstellt, bis wir die beste Möglichkeit herausgefiltert haben.

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