Prospekt. der DWS GO S.A. vom 27. Februar für

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1 Prospekt der DWS GO S.A. vom 27. Februar 2007 für DWS GO Next 11 Trend Total Return Index Zertifikate (DWS GO Next 11 Trend Total Return Index Certificates) im Rahmen des Compartment XIV der DWS GO S.A. bezogen auf den DWS Next 11 Trend Total Return Index Es ist beabsichtigt, die Einbeziehung der Zertifikate in den Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse (Smart Trading) und der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse (EUWAX) zu beantragen. Die Zertifikate sind und werden in Zukunft nicht unter dem U.S. Securities Act of 1933 ("Securities Act") registriert. Abgesehen von bestimmten Ausnahmen dürfen die Zertifikate weder in den Vereinigten Staaten noch an U.S. Personen angeboten, verkauft oder geliefert werden. Seite 1

2 Inhaltsverzeichnis ZUSAMMENFASSUNG...6 Warnhinweise...6 Zusammenfassung der wesentlichen Risikofaktoren...6 Zusammenfassung der wesentlichen Merkmale in Bezug auf die Emittentin...10 Zusammenfassung des Angebots im Rahmen des Compartments XIV...11 Zusammenfassung der wesentlichen Merkmale in Bezug auf die im Rahmen des Compartments XIV ausgegebenen Zertifikate...11 Überblick über die Transaktionsdokumente und deren Vertragspartner...16 RISIKOFAKTOREN DER IM RAHMEN DES COMPARTMENTS XIV AUSGEGEBENEN ZERTIFIKATE...17 Mit der Emittentin verbundene Risiken...17 Mit den Zertifikaten verbundene Risiken...19 Sonstige Risiken...26 ALLGEMEINE INFORMATIONEN ÜBER DAS ANGEBOT UND DIE IM RAHMEN DES COMPARTMENTS XIV AUSGEGEBENEN ZERTIFIKATE...30 Gegenstand des Prospekts...30 Billigung des Prospekts...30 EWR-Pass...30 Ausgabe der Zertifikate und öffentliches Angebot...30 Verkaufsbeschränkungen...31 Verbriefung...32 Zahlstelle...32 Zertifikatsstelle...33 Börsennotierung der Zertifikate...33 Verwendung der Emissionserlöse...33 Verantwortung...33 Beschluss des Verwaltungsrates...33 Bereithaltung des Prospektes und sonstiger Unterlagen...34 Ausgabe von Berichten im Anschluss an die Emission...34 BESCHREIBUNG DER EMITTENTIN...35 Allgemeines...35 Kapitalausstattung und Verschuldung...36 Seite 2

3 Geschäftstätigkeit...36 Gründungskosten, Gebühren und sonstige Auslagen...36 Hauptversammlungen...37 Kontaktdaten...37 Verwaltungsrat...37 Angestellte und Kostenerstattung...39 Wirtschaftsprüfer...39 Tochtergesellschaften...39 Keine wesentlichen nachteiligen Änderungen...39 Rechtsstreitigkeiten...40 Interessenkonflikte...40 BESCHREIBUNG DER COMPARTMENTSTRUKTUR...41 BESCHREIBUNG DER VERMÖGENSWERTE DES COMPARTMENTS XIV...43 Verwendung der Emissionserlöse...43 Beschreibung des OTC-Vertrages...43 BESCHREIBUNG DES OTC-VERTRAGSPARTNERS...45 KOSTEN, GEBÜHREN UND SONSTIGE AUSLAGEN...47 Managementgebühr...47 Sonstige Gebühren...47 ÜBERBLICK ÜBER DIE WESENTLICHEN MERKMALE DER IM RAHMEN DES COMPARTMENTS XIV AUSGEGEBENEN ZERTIFIKATE...48 Laufzeit der Zertifikate...48 Rückzahlung der Zertifikate...48 Außerordentliche Kündigung...50 Beschränktes haftendes Vermögen...50 Besondere Bedeutung der Erfüllung des OTC-Vertrages...50 Status...51 Anwendbares Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand...51 Zahlstelle...51 Zertifikatsstelle...51 Verwendung der Emissionserlöse...51 Die Wertpapierkennummern der Zertifikate und der Referenzindex...52 Beschreibung des Referenzindex...53 Seite 3

4 BESCHREIBUNG DER WESENTLICHEN VERTRÄGE...56 Allgemeines...56 Depotbankvertrag...56 Beratungsvertrag (Investment Advisory Agreement)...57 Verwaltungsvertrag (Administration Agreement)...57 Listing-Vertrag...58 Market Maker-Vertrag...58 Sonstige wesentliche Verträge...58 ZERTIFIKATSBEDINGUNGEN DER DWS GO NEXT 11 TREND TOTAL RETURN INDEX ZERTIFIKATE Zertifikatsrecht; Einlösungsbetrag Weitere Definitionen Status Reduzierung zahlbarer Beträge; Beschränkter Rückgriff; OTC- Vertrag; Transaktionsverträge Verlust von Rechten bei Stellung eines Insolvenzantrags Ersetzungen und Anpassungen Form der Zertifikate; Girosammelverwahrung; Übertragbarkeit Berechnungen; Zahlung von Geldbeträgen Störungen Zahl-, Zertifikats- und Berechnungsstelle Bekanntmachungen Aufstockung; Rückkauf Kündigung durch Zertifikatsinhaber Ordentliche Kündigung durch die Emittentin Außerordentliche Kündigung durch die Emittentin Sonstige Pflichten der Emittentin Verschiedenes...72 BESTEUERUNG...74 Allgemeine Hinweise...74 EU-Zinsbesteuerungsrichtlinie...74 Besteuerung in Luxemburg...75 Besteuerung in Deutschland...78 FINANZAUSWEISE DER EMITTENTIN...81 Buchführung...81 Seite 4

5 Rechnungsjahr...81 Bewertungsprinzipien...81 UNGEPRÜFTE FINANZINFORMATIONEN FÜR DEN ZEITRAUM VOM 27. JANUAR 2006 (GRÜNDUNGSDATUM) BIS ZUM 30. JUNI ADRESSEN...88 Seite 5

6 ZUSAMMENFASSUNG Warnhinweise Die folgende Zusammenfassung stellt eine Einführung zu diesem Prospekt (der "Prospekt") dar. Die in diesem Prospekt beschriebenen Zertifikate (die "Zertifikate") werden im Rahmen des Compartments XIV, rechtlich unselbständiges Teilvermögen der DWS GO S.A. (die "Emittentin"), ausgegeben. Ansprüche der Zertifikatsinhaber sind auf die Vermögenswerte des Compartments XIV beschränkt. Der Verwaltungsrat der Emittentin ist berechtigt, neben dem Compartment XIV, das für die unter diesem Prospekt beschriebenen Zertifikate errichtet wurde, noch weitere Compartments zu errichten und im Rahmen dieser Compartments Wertpapiere auszugeben. In diesem Fall kann ein gesonderter Prospekt über die Ausgabe der betreffenden Wertpapiere erstellt werden. Die Zusammenfassung enthält nicht alle für den Zertifikatsinhaber wichtigen Informationen. Der Zertifikatsinhaber sollte daher jede Entscheidung zur Anlage in die Zertifikate nur nach ausführlicher Prüfung des gesamten Prospektes einschließlich der jeweiligen Zertifikatsbedingungen (die "Zertifikatsbedingungen") treffen. Begriffe, die in den Zertifikatsbedingungen definiert sind, haben in der Zusammenfassung die gleiche Bedeutung, falls nicht anderweitig bestimmt. Für den Fall, dass vor einem Gericht Ansprüche aufgrund der in diesem Prospekt enthaltenen Informationen geltend gemacht werden, hat der als Kläger auftretende Zertifikatsinhaber in Anwendung der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften der Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums gegebenenfalls die Kosten für eine erforderliche Übersetzung des Prospekts vor Prozessbeginn zu tragen. Ein Prospekthaftungsanspruch gegen die Emittentin besteht nicht, sofern er ausschließlich auf Angaben in der Zusammenfassung oder einer Übersetzung der Zusammenfassung gestützt wird, es sei denn, die Zusammenfassung oder die Übersetzung der Zusammenfassung ist irreführend, unrichtig oder widersprüchlich, wenn sie zusammen mit den anderen Teilen des Prospekts gelesen wird. Zusammenfassung der wesentlichen Risikofaktoren Die im Folgenden dargestellten Risikofaktoren können sich negativ auf die Wertentwicklung der Zertifikate auswirken. Dabei können mehrere Risikofaktoren die Wertentwicklung der Zertifikate gleichzeitig beeinflussen, ohne dass über deren Zusammenwirken eine verbindliche Aussage getroffen werden könnte. Darüber hinaus können sich weitere, zum jetzigen Zeitpunkt unbekannte, unvorhersehbare oder als unwesentlich erachtete Risiken ebenfalls negativ auf den Wert der Zertifikate auswirken. Seite 6

7 Risikofaktoren in Bezug auf die Emittentin sind unter anderem, dass Ansprüche der Zertifikatsinhaber auf die Vermögensgegenstände des Compartment XIV beschränkt sind; das Compartment XIV Zahlungen allein unter dem OTC-Vertrag für das Compartment XIV erhält und die Zertifikatsinhaber somit das Insolvenzrisiko des OTC-Vertragspartners tragen; die Emittentin bezüglich des Compartments XIV alleinige Schuldnerin der Zertifikate ist, d.h. keine dritte Partei in irgendeiner Weise für die Zahlungspflichten der Emittentin aus den Zertifikaten haftet; es keine Ansprüche der Zertifikatsinhaber gegen Gesellschafter, Geschäftsführer oder Angestellte der Emittentin gibt; und eine etwaige Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin zu einer vorzeitigen Auflösung des OTC-Vertrages und zu einer vorzeitigen Rückzahlung der Zertifikate führen kann. Risikofaktoren in Bezug auf die Zertifikate sind unter anderem, dass Zertifikatsinhaber ihr gesamtes eingesetztes Kapital sowie die aufgewendeten Transaktionskosten verlieren können; die Gewinnchancen der Zertifikatsinhaber von der Entwicklung des DWS Next 11 Trend Total Return Index (der "Referenzindex") zwischen dem Ausgabetag der Zertifikate und dem für die Errechnung des Einlösungsbetrages maßgeblichen Bewertungstag (der "Bewertungstag") abhängig sind. Der Zertifikatsinhaber trägt damit auch das Risiko einer nachteiligen Entwicklung des Referenzindex. Zu den wesentlichen Risikofaktoren, die den Wert des Referenzindex beeinträchtigen können, gehören, dass - sich zuverlässige Aussagen über die künftige Wertentwicklung des Referenzindex nicht treffen lassen; - die Wertentwicklung des Referenzindex Kursschwankungen unterworfen ist; - Zertifikatsinhaber an etwaigen Ausschüttungen der Indexbestandteile des zugrundeliegenden Referenzindex zwar grundsätzlich indirekt teilnehmen, nicht jedoch in voller Höhe, da die auf die Indexbestandteile ausgeschütteten Dividenden oder anderen Ausschüttungen nur abzüglich gegebenenfalls anfallender Steuern oder anderer Kosten in den Referenzindex reinvestiert werden; Seite 7

8 - die Emittentin keinen Einfluss auf die Zusammensetzung des Referenzindex hat; - der Indexsponsor keiner aufsichtsrechtlichen Kontrolle unterliegt; - es sich bei dem Referenzindex nicht um einen anerkannten Finanzindex, sondern vielmehr um einen maßgeschneiderten Index handelt; - die Märkte, die der Referenzindex abbildet, höhere Risiken beeinhalten als geregelte Märkte der Europäischen Union; - der Referenzindex anfänglich aus Aktiengesellschaften besteht, die einen Teil ihrer Erlöse in acht der "Next 11 Länder" (Ägypten, Indonesien, Mexiko, Pakistan, Philippinen, Südkorea, Türkei und Vietnam) erzielen oder deren Aktien zum Handel an Börsen in diesen Ländern zugelassen sind. Die Auswahl der "Next 11 Länder" beruht auf einer Studie der Investmentbank Goldman Sachs, die Schwellenländer mit Erfolgspotenzial bestimmt hat. Der Wert des Referenzindex ist folglich anfänglich von der Entwicklung der Indexbestandteile dieser Länder abhängig. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Indexbestandteile nicht immer alle diese Länder abdecken müssen. Der Anlageausschuss kann auch unabhängig von der vorgenannten Studie Aktien von Aktiengesellschaften, die keine Erlöse in den "Next 11 Ländern" erzielen und deren Aktien auch nicht zum Handel an Börsen in "Next 11 Ländern" zugelassen sind, in den Referenzindex aufnehmen ("Next 11 Trend Länder"). Dabei berücksichtigt der Anlageausschuss die Kriterien, die der vorgenannten Studie bei der Auswahl der "Next 11 Länder" zu Grunde lagen. Auch kann die Anzahl der abgedeckten Länder variieren, also insbesondere mehr oder weniger als 11 betragen. Außerdem ist zu beachten, dass für die Indexbestandteile keine Vorgaben zur Gewichtung einzelner Branchen oder der Maximalgewichtung eines einzelnen Indexbestandteils bestehen und die Indexzusammensetzung nach alleinigem Ermessen des Anlageausschusses geändert werden kann; - eine jährliche Managementgebühr von etwa 1,8% p.a. des Einlösungsbetrages erhoben wird, die den Einlösungsbetrag reduziert; - der Referenzindex nicht in EUR, sondern in US Dollar berechnet wird, und die Indexbestandteile häufig in einer Währung denominiert sind, die weder EUR noch US Dollar entspricht, so dass die Währung der Indexbestandteile (z.b. die nationale Währung des für den Referenzindex maßgeblichen Landes) zunächst in die Indexwährung (US Dollar) umgerechnet und anschließend zur Ermittlung des Einlösungsbetrags in EUR umgerechnet werden muss. Sofern die Indexbestandteile des maßgeblichen Referenzindex ADRs (American Depository Receipts) oder GDRs (Global Depository Receipts) sind, können diese auf eine Währung (z.b. Britische Pfund) lauten, die sich sowohl von der Währung des Index als auch von der nationalen Währung des für den Referenzindex maßgeblichen Landes unterscheidet, so dass der Anleger ein weiteres Währungsrisiko (also die Umrechnung zwischen der Seite 8

9 nationalen Währung des für den Referenzindex maßgeblichen Landes und der Währung des ADRs oder GDRs) zu tragen hat; die Zertifikatsinhaber tragen daher mehrere Währungsrisiken; - bei Änderungen der Indexzusammensetzung Zusammensetzungsgebühren anfallen, die den Wert des Index vermindern. Dabei können durch den Einsatz von Instrumenten, die einen Bestandteil des Index abbilden und die üblicherweise im Markt zur Absicherung des Kaufs oder Verkaufs der Aktie benutzt wird (z.b. sogenannte participation notes) höhere Zusammensetzungsgebühren anfallen als bei einem Direktinvestment in die Aktie selbst; ein Zertifikatsinhaber sämtliche Rechte gemäß den Zertifikatsbedingungen verliert, wenn er die Auflösung der Emittentin, ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Emittentin oder die Einleitung eines ähnlichen Verfahrens zur Abwicklung der Emittentin beantragt; die Zertifikate keinerlei Anspruch auf laufende Erträge gewähren; Aktualisierungen der Indexzusammensetzung des Referenzindex erst mit einiger Verzögerung (die bis zu einem Monat betragen kann) auf der Internetseite eingestellt werden; die Vereinnahmung des Einlösungsbetrages durch den Zertifikatsinhaber die Kündigung der Zertifikate durch den Zertifikatsinhaber bzw. die Emittentin voraussetzt. Eine solche Kündigung durch die Zertifikatsinhaber ist nach den Zertifikatsbedingungen nur alle zwei Jahre möglich. Zum Zeitpunkt der Kündigung kennt der Zertifikatsinhaber zudem den Einlösungsbetrag nicht. Der Zertifikatsinhaber trägt somit das Risiko einer möglichen Wertminderung zwischen dem Tag der Kündigung und dem für die Ermittlung des Einlösungsbetrages maßgeblichen Bewertungstag; sich die Preisbildung von Zertifikaten, wenn sie von einem Market Maker erfolgt, im Gegensatz zu den meisten anderen Wertpapieren nicht an dem Prinzip von Angebot und Nachfrage orientiert; die Zertifikate nicht zugunsten der Zertifikatsinhaber besichert sind; die Liquidität in den Zertifikaten beschränkt sein kann, insbesondere weil die Verpflichtung des von der Emittentin bestellten Market Maker, Ankaufs- und Verkaufskurse für die Zertifikate zu stellen unter dem Vorbehalt normaler Marktverhältnisse steht und die Verpflichtung, Ankaufskurse zu stellen ferner u.a. dann nicht besteht, wenn eine Anlage in einem Indexbestandteil aufgrund von Ausländerbeschränkungen oder sonstiger Schwierigkeiten, Absicherungsgeschäfte im Hinblick auf die Indexbestandteile abzuschließen, wesentlich erschwert oder unmöglich wird. Abhängig von den Marktbedingungen kann der Market Maker die Rücknahme von Zertifikaten limitieren; Seite 9

10 Marktstörungen den Wert der Zertifikate oder den Einlösungsbetrag beeinträchtigen und zu einer Verzögerung der Zahlung des Einlösungsbetrags führen können; Anpassungen der Zertifikatsbedingungen den Einlösungsbetrag beeinträchtigen können; die Emittentin die Zertifikate zu einem für die Zertifikatsinhaber ungünstigen Zeitpunkt kündigt; die Emittentin die Zertifikate außerordentlich kündigt und die Zertifikatsinhaber infolge dieser außerordentlichen Kündigung nur einen geringen Einlösungsbetrag erhalten. Sonstige Risikofaktoren sind unter anderem, dass sich Nebenkosten des Erwerbs der Zertifikate nachteilig auf die Gewinnchance auswirken; risikoausschließende oder -einschränkende Geschäfte nicht immer möglich sind; die Inanspruchnahme von Kredit zur Finanzierung der Zertifikate zu weiteren Verlusten führen kann; sich die steuerliche Behandlung der Zertifikate ändern kann; die Emittentin keine Verantwortung für die Rechtmäßigkeit des Erwerbs der Zertifikate durch die Zertifikatsinhaber übernimmt; und potenzielle Interessenkonflikte der beteiligten Parteien den Wert der Zertifikate und den jeweiligen Einlösungsbetrag beeinträchtigen können. Zusammenfassung der wesentlichen Merkmale in Bezug auf die Emittentin DWS GO S.A. ist eine am 27. Januar 2006 auf unbestimmte Zeit gegründete Luxemburger Gesellschaft in Form einer Aktiengesellschaft (société anonyme) im Sinne des Luxemburger Gesetzes vom 22. März 2004 über Verbriefungen (das "Verbriefungsgesetz"). Der ausschließliche Zweck der Emittentin ist es, ein oder mehrere Verbriefungsgeschäfte im Sinne des Verbriefungsgesetzes einzugehen. Die Emittentin kann in diesem Zusammenhang, in einem oder mehreren Geschäften oder auf kontinuierlicher Basis, bestehende oder zukünftige Risiken, die im Zusammenhang mit der Beteiligung an Vermögenswerten, ob beweglich oder unbeweglich, materiell oder immateriell, stehen, sowie Risiken, die aus Verpflichtungen, die von Dritten übernommen wurden oder sich auf alle oder Teile der Tätigkeiten von Dritten beziehen, übernehmen. Seite 10

11 Die Emittentin kann, in dem Maße wie es das Verbriefungsgesetz zulässt, alle kontrollierenden und überwachenden Maßnahmen ergreifen sowie alle Tätigkeiten oder Transaktionen durchführen, welche notwendig oder nützlich sind, um ihren Gesellschaftszweck zu erfüllen und weiterzuentwickeln. In Übereinstimmung mit dem Verbriefungsgesetz ist der Verwaltungsrat der Emittentin berechtigt, ein oder mehrere Compartments zu errichten, die jeweils einem gesonderten Teil des Vermögens der Emittentin entsprechen. Zusammenfassung des Angebots im Rahmen des Compartments XIV Emissionsvolumen: Zertifikate. Dies entspricht einem Gesamtemissionserlös von 50 Millionen Euro. Das gesamte Emissionsvolumen wird am Ausgabetag im Rahmen einer Privatplazierung ausgegeben und von der Sociètè Gènèrale S.A. übernommen. Ab dem 1. März 2007 werden die Zertifikate im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Luxemburg und in der Bundesrepublik Deutschland von der Emittentin zum Erwerb über den Sekundärmarkt angeboten, dies während der gesamten Laufzeit der Zertifikate. Emissionspreis: 50 Euro je Zertifikat. Ausgabetag: 27. Februar 2007 Lieferung: Emissionswährung: Die Lieferung der verkauften Zertifikate erfolgt gemäß den anwendbaren örtlichen Marktusuancen über Clearstream Banking AG, Frankfurt (das "Clearingsystem"). Euro Zusammenfassung der wesentlichen Merkmale in Bezug auf die im Rahmen des Compartments XIV ausgegebenen Zertifikate Laufzeit der Zertifikate Die Laufzeit der Zertifikate beginnt mit dem Ausgabetag und ist unbeschränkt, endet daher nur durch Kündigung durch die Zertifikatsinhaber bzw. die Emittentin. Der Tag, zu dem die Kündigung wirksam wird, ist, vorbehaltlich einer Verschiebung im Fall von Störungen gemäß 9 der Zertifikatsbedingungen, der Bewertungstag (der "Bewertungstag"). Der Bewertungstag ist der Tag, an dem die Höhe des sog. Einlösungsbetrags berechnet wird. Eine Kündigung durch die Zertifikatsinhaber ist nur alle zwei Jahre möglich. Sie kann erstmals mit Wirkung zu dem letzten Planmäßigen Handelstag im September 2008 erfolgen und kann anschließend mit Wirkung zu jedem letzten Planmäßigen Seite 11

12 Handelstag im September eines geradzahligen Jahres erfolgen. Eine Kündigung durch die Zertifikatsinhaber muss der Emittentin mindestens fünf Bankgeschäftstage vor einem solchen Planmäßigen Handelstag, zu dem die Kündigung erklärt wird, zugehen. Eine ordentliche Kündigung der Emittentin kann jeweils mit einer Frist von einem Monat erstmals mit Wirkung zum letzten Planmäßigen Handelstag im September 2008 erfolgen und danach zu jedem Planmäßigen Handelstag. "Bankgeschäftstag" ist jeder Tag, an dem Banken in Paris, Luxemburg und Frankfurt für den allgemeinen Geschäftsverkehr geöffnet sind. "Planmäßiger Handelstag" ist jeder Tag, an dem planmäßig vorgesehen ist, dass der Indexsponsor den Wert des Referenzindex veröffentlicht. Rückzahlung der Zertifikate Die Zertifikate sind nicht kapitalgeschützt und Ansprüche der Zertifikatsinhaber sind beschränkt auf die Vermögenswerte des Compartment XIV der Emittentin. Werden die Zertifikate gekündigt, schuldet die Emittentin aus den Mitteln des Compartments XIV den Einlösungsbetrag, der von der Entwicklung des Referenzindex abhängig ist und bei dessen Berechnung eine Managementgebühr von etwa 1,8% p.a. des Einlösungsbetrages in Abzug gebracht wird. Bei entsprechend negativer Entwicklung des Referenzindex kann der Einlösungsbetrag der Zertifikate Null betragen. Rückzahlungstag ist der 5. Bankgeschäftstag, der auf den jeweils maßgeblichen Bewertungstag folgt bzw. der 5. Bankgeschäftstag, nach dem Tag, an dem die Emittentin die entsprechenden Beträge aus dem OTC-Vertrag ( 4(1) der Zertifikatsbedingungen) erhalten hat, je nachdem welcher Tag später ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Emittentin die Zertifikate zu einem Zeitpunkt kündigt, zu dem sich der Wert des Referenzindex verglichen mit seinem Stand zum Zeitpunkt des Erwerbs des Zertifikats durch den Inhaber ungünstig entwickelt hat und der Einlösungsbetrag damit unter dem von dem Zertifikatsinhaber aufgewendeten Erwerbspreis für das Zertifikat liegt. Außerordentliche Kündigung In bestimmten Fällen kann die Emittentin die Zertifikate außerordentlich kündigen (u.a. wenn der OTC-Vertrag gekündigt wird; siehe zu den Gründen für eine außerordentliche Kündigung durch die Emittentin im Detail 15 der Zertifikatsbedingungen und zur Kündigungsmöglichkeit des OTC-Vertrages unten BESCHREIBUNG DER VERMÖGENSWERTE DES COMPARTMENTS XIV - Beschreibung des OTC-Vertrages). In diesem Fall kann eine Rückzahlung an einem anderen Tag erfolgen, als dies bei der ordentlichen Kündigung seitens der Emittentin der Fall wäre. Ferner ist der vorzeitige Kündigungsbetrag je Zertifikat im Fall einer außerordentlichen Kündigung durch die Emittentin auf einen pro-rata-anteil aus dem Erlös aus dem OTC-Vertrag bzw. etwaiger in diesem Zusammenhang vom OTC- Seite 12

13 Vertragspartner zugunsten der Emittentin in Bezug auf das Compartment XIV bestellter und verwerteter Sicherheiten begrenzt. Beschränktes haftendes Vermögen Die Ansprüche, die die Zertifikatsinhaber gegen die Emittentin bezüglich des Compartments XIV geltend machen können, sind gemäß den Zertifikatsbedingungen auf die Vermögenswerte des Compartments XIV beschränkt. Die Emittentin kann und wird ihre Zahlungsverpflichtungen in Bezug auf die Zertifikate daher nicht aus sonstigen Vermögenswerten und Geldmitteln und insbesondere nicht aus den Vermögenswerten anderer Compartments erfüllen. Reichen Zahlungen, die die Emittentin in Bezug auf die Emission der Zertifikate und das Compartment XIV erhält, nicht aus, um sämtliche gegenüber den Zertifikatsinhabern fällig werdenden Verpflichtungen zu erfüllen, ist die Emittentin in Bezug auf die Zertifikate nur insoweit zur Leistung verpflichtet, als Vermögenswerte des Compartments XIV vorhanden sind. Besondere Bedeutung der Erfüllung des OTC-Vertrages Zahlungen erhält das Compartment XIV nur aus dem OTC (Over-The-Counter)- Vertrag mit der Société Générale S.A. (der "OTC-Vertragspartner"). Der OTC- Vertrag ist als sog. "Swap" ausgestaltet, aufgrund dessen der OTC-Vertragspartner verpflichtet ist, an das Compartment XIV Zahlungen zu leisten, die denen des Compartment XIV unter den Zertifikaten entsprechen. Die Zertifikatsinhaber tragen deshalb das Insolvenzrisiko des OTC-Vertragspartners, dass durch eine Ergänzungsvereinbarung zum OTC-Vertrag, die unter bestimmten Voraussetzungen die Stellung von Sicherheiten durch den OTC-Vertragspartner vorsieht, zwar reduziert, aber nicht ausgeschlossen wird. Status Die Zertifikate begründen direkte, unbesicherte und nicht nachrangige Verbindlichkeiten der Emittentin in Bezug auf das Compartment XIV, die untereinander und mit allen anderen ausstehenden unbesicherten und nicht nachrangigen Verbindlichkeiten der Emittentin in Bezug auf das Compartment XIV im Rang gleichrangig sind, soweit zwingende gesetzliche Bestimmungen nichts anderes vorschreiben. Anwendbares Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand Form und Inhalt der Zertifikate sowie alle Rechte und Pflichten aus den in den Zertifikatsbedingungen geregelten Angelegenheiten bestimmen sich mit Ausnahme von 5 der Zertifikatsbedingungen, der Luxemburger Recht unterliegt, in jeder Hinsicht nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort ist Frankfurt am Main. Gerichtsstand für alle Klagen oder sonstigen Verfahren aus oder im Zusammenhang mit den Zertifikaten ist Frankfurt am Main. Seite 13

14 Zahlstelle Zahlstelle ist die Deutsche Bank Luxembourg S.A., Luxemburg. Zertifikatsstelle Zertifikatsstelle ist die Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main. Verwendung der Emissionserlöse Die Erlöse aus der Ausgabe der Zertifikate werden ausschließlich für die Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen der Emittentin unter dem OTC-Vertrag (siehe "Beschreibung der Vermögenswerte des Compartments XIV Beschreibung des OTC-Vertrages") verwendet. Seite 14

15 Die Wertpapierkennummern der Zertifikate und der Referenzindex Compartment WKN der Zertifikate ISIN der Zertifikate Bezeichnung der Zertifikate Referenzindex XIV DWS0GG DE000DWS0GG1 DWS GO Next 11 Trend Total Return Index Zertifikate (DWS GO Next 11 Trend Total Return Index Certificates) DWS Next 11 Trend Total Return Index Seite 15

16 Überblick über die Transaktionsdokumente und deren Vertragspartner Die Emittentin hat in Bezug auf das Compartment XIV bzw. für alle Compartments der Emittentin insbesondere folgende Verträge abgeschlossen: OTC-Vertrag mit Société Générale S.A. Depotbankvertrag mit der Deutsche Bank Luxembourg S.A.; Anlageberatungsvertrag mit der DWS Investment S.A.; Vertrag mit der Deutschen Bank Luxembourg S.A. als Verwaltungs-, Domizilierungs-, Register-, Transfer- und Zahlstelle; Listing Vertrag mit der Société Générale S.A.; und Vertrag mit der Société Générale S.A. als Market Maker. Seite 16

17 RISIKOFAKTOREN DER IM RAHMEN DES COMPARTMENTS XIV AUSGEGEBENEN ZERTIFIKATE Potenzielle Käufer der Zertifikate sollten die nachstehenden Risikoinformationen in Verbindung mit sonstigen in diesem Prospekt enthaltenen Informationen sorgfältig prüfen, bevor sie sich zu einem Kauf der Zertifikate entschließen. Die in diesem Prospekt genannten Risiken der Zertifikate stellen keine abschließende Darstellung aller mit den Zertifikaten verbunden Risiken dar. Die im Folgenden dargestellten Risikofaktoren können sich negativ auf die Wertentwicklung der Zertifikate auswirken. Dabei können mehrere Risikofaktoren die Wertentwicklung der Zertifikate gleichzeitig beeinflussen, ohne dass über deren Zusammenwirken eine verbindliche Aussage getroffen werden könnte. Darüber hinaus können sich weitere, zum jetzigen Zeitpunkt unbekannte, unvorhersehbare oder als unwesentlich erachtete Risiken ebenfalls negativ auf den Wert der Zertifikate auswirken. Jeder potenzielle Käufer von Zertifikaten sollte sorgfältig prüfen, ob vor dem Hintergrund seiner Finanzlage sowie der in diesem Prospekt enthaltenen Angaben eine Anlage in die Zertifikate geeignet erscheint. Potenzielle Käufer von Zertifikaten sollten mit ihren Rechts- und Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und sonstigen Beratern klären, ob eine Anlage in Zertifikaten unter Berücksichtigung ihrer individuellen Verhältnisse geeignet ist. Die Zertifikate sind volatile Instrumente der Vermögensanlage, die wertlos verfallen können. Mit Zertifikaten sind erhebliche finanzielle Risiken verbunden, wie z.b. teilweiser oder totaler Verlust der in die Zertifikate investierten Mittel. Eine Anlage in die Zertifikate sollte nur nach einer sorgfältigen Prüfung möglicher zukünftiger Veränderungen des Wertes der Vermögenswerte des Compartment XIV getätigt werden, da die Rendite einer solchen Anlage hauptsächlich von solchen Veränderungen abhängig ist. Mehrere Risikofaktoren können im Hinblick auf die Zertifikate gleichzeitig auftreten, so dass die Auswirkungen des Eintritts eines bestimmten Risikos unvorhersehbar sind. Darüber hinaus kann mehr als ein Risikofaktor einen möglicherweise unvorhersehbaren, verstärkenden Effekt ausüben. Es kann keine Garantie dahingehend abgegeben werden, wie sich der Eintritt einer Kombination von Risikofaktoren auf den Wert der Zertifikate auswirkt. Mit der Emittentin verbundene Risiken Beschränktes haftendes Vermögen Die Emittentin ist eine nach Luxemburger Recht errichtete Verbriefungsgesellschaft (société de titrisation). Die Geschäftstätigkeit der Emittentin besteht ausschließlich in der Emission von Wertpapieren und dem Eingehen von entsprechenden Transaktionsverträgen bzw. dem Erwerb von Vermögenswerten aus dem Erlös der emittierten Wertpapiere für die jeweilige Wertpapieremission. Seite 17

18 Die Ansprüche, die die Zertifikatsinhaber gegen die Emittentin geltend machen können, sind gemäß den Zertifikatsbedingungen auf dascompartment XIV beschränkt. Die Emittentin kann und wird ihre Zahlungsverpflichtungen in Bezug auf die Zertifikate daher nicht aus sonstigen Vermögenswerten und Geldmitteln erfüllen, u.a. auch nicht aus solchen, die zu anderen Compartments gehören. Reichen die Vermögenswerte des Compartments XIV für die Zahlungen, die die Emittentin in Bezug auf die Zertifikate und das Compartment XIV schuldet, nicht aus, um sämtliche gegenüber den Zertifikatsinhabern fällig werdenden Verpflichtungen zu erfüllen, ist die Emittentin in Bezug auf die Zertifikate nur insoweit zur Leistung verpflichtet, als hierfür Vermögenswerte des Compartments XIV vorhanden sind. Es werden keine Sicherheiten zugunsten der Zertifikatsinhaber bestellt. Besondere Bedeutung der Erfüllung des OTC-Vertrages Zahlungen erhält das Compartment XIV nur aus dem OTC (Over-The-Counter)- Vertrag mit der Société Générale S.A. (der "OTC-Vertragspartner"). Der OTC- Vertrag ist als sog. "Swap" ausgestaltet, aufgrund dessen der OTC-Vertragspartner verpflichtet ist, an das Compartment XIV Zahlungen zu leisten, die denen des Compartments XIV unter den Zertifikaten entsprechen. Die Zertifikatsinhaber tragen somit das Insolvenzrisiko des OTC-Vertragspartners. Durch eine Ergänzungsvereinbarung zum OTC-Vertrag ist der OTC-Vertragspartner zwar verpflichtet, bei einem Absinken der Bonität des OTC-Vertragspartners unter A3 (Moody's) bzw. A- (Standard & Poor's) Sicherheiten für die Erfüllung seiner Verbindlichkeiten aus dem OTC-Vertrag zu leisten. Sollten diese Sicherheiten nicht geleistet werden, sich als unzureichend erweisen oder eine wesentliche Verschlechterung der finanziellen Verhältnisse des OTC-Vertragspartners eintreten, bevor die Sicherheiten bestellt werden können, trägt der Zertifikatsinhaber auch das Risiko, dass sich die finanzielle Situation des OTC-Vertragspartners verschlechtert oder über dessen Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wird und der OTC- Vertragspartner deshalb oder aus irgendeinem anderen Grund die aus dem OTC- Vertrag fälligen Zahlungen nicht leisten kann oder nicht leistet. In einem solchen Fall kann es dazu kommen, dass Zertifikatsinhaber einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals sowie der Transaktionskosten erleiden. Alleiniger Schuldner Alleiniger Schuldner der Zertifikate ist die Emittentin bezüglich des Compartments XIV. Zertifikatsinhaber können daher sämtliche Zahlungen, die ihnen nach Maßgabe der Zertifikatsbedingungen zustehen, ausschließlich von der Emittentin verlangen. Weder der OTC-Vertragspartner noch irgendein sonstiger Dritter garantiert die Erfüllung der von der Emittentin aufgrund der Zertifikate geschuldeten Zahlungen und den Zertifikatsinhabern stehen daher aufgrund der Zertifikate keine Garantieansprüche gegen Gesellschaften der DWS-Gruppe, den OTC-Vertragspartner oder irgendeinen sonstigen Dritten zu. Einige der Transaktionsverträge sehen bestimmte Haftungsbeschränkungen zugunsten der Vertragspartner vor, die beispielsweise Ersatzansprüche der Emittentin begrenzen können. Seite 18

19 Kein Anspruch gegen Gesellschafter, Geschäftsführer oder Angestellte Gegen die Gesellschafter, Mitglieder, leitenden Angestellten oder Geschäftsführer der Emittentin als solche ist der Rückgriff aufgrund einer Verpflichtung, Zusicherung oder Vereinbarung der Emittentin aus den Vereinbarungen, deren Partei sie ist, ausgeschlossen, sei es aufgrund der Vollstreckung eines Titels, im Rahmen eines Verfahrens, kraft Gesetzes oder auf anderer Grundlage. Die Verpflichtungen der Emittentin aus den Vereinbarungen (einschließlich der Zertifikate, jedoch nicht hierauf beschränkt), deren Partei sie ist, begründet ausschließlich eine Haftung der Emittentin bezüglich des Compartments XIV. Die Gesellschafter, Mitglieder, leitenden Angestellten, Beauftragten oder Geschäftsführer der Emittentin haften nicht persönlich. Insolvenzantrag und Folgen einer Abwicklung der Emittentin Die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens kann zu einer vorzeitigen Auflösung des OTC-Vertrages und zu einer vorzeitigen Rückzahlung der Zertifikate führen. Deshalb sehen die Zertifikatsbedingungen vor, dass ein Zertifikatsinhaber sämtliche Rechte verliert, wenn er die Auflösung der Emittentin, ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Emittentin oder die Einleitung eines ähnlichen Verfahrens zur Abwicklung der Emittentin beantragt. Außerdem wird sich die Emittentin bemühen, Verträge nur mit Parteien zu schließen, die sich verpflichten, keine Eröffnung von Insolvenz- oder ähnlichen Verfahren gegen die Emittentin zu beantragen. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass die Emittentin einen solchen Rechtsverzicht der betreffenden Gläubiger erreichen kann. Ebensowenig kann garantiert werden, dass nicht außervertragliche Ansprüche gegen die Emittentin bzw. das Compartment XIV entstehen, deren Inhaber das Insolvenzverfahren der Emittentin betreiben und/oder auf Vermögensgegenstände des Compartments XIV zugreifen können. Mit den Zertifikaten verbundene Risiken Risiko des Verlustes des gesamten eingesetzten Kapitals Die Zertifikate sind risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage. Bei der Anlage in die Zertifikate besteht das Risiko des Verlustes des gesamten eingesetzten Kapitals sowie der aufgewendeten Transaktionskosten. Dieses Risiko besteht unabhängig von der finanziellen Leistungsfähigkeit des Compartments XIV. Risiko der Wertentwicklung des Referenzindex Durch den Kauf der Zertifikate erwerben die Anleger das Recht, von der Emittentin die Zahlung eines Geldbetrages (der "Einlösungsbetrag") zu verlangen, dessen Höhe auf der Grundlage der Entwicklung des DWS Next 11 Trend Total Return Index (der "Referenzindex") zwischen dem Ausgabetag der Zertifikate und dem jeweils maßgeblichen Bewertungstag berechnet wird; dabei partizipieren die Zertifikatsinhaber bei Einlösung der Zertifikate proportional an Steigerungen und Verlusten des Referenzindex. D.h., dass wenn der Referenzindex zwischen Ausgabetag und maßgeblichen Bewertungstag um 10% gestiegen oder gefallen ist, der Einlösungsbetrag bei Vernachlässigung der Managementgebühr und Seite 19

20 unveränderten Wechselkursen auch 10% über bzw. unter dem Ausgabepreis läge. Daher sind alle Risiken, die die Wertentwicklung des Referenzindex beeinflussen können, auch für die Zertifikatsinhaber relevant. Unter anderem sind folgende Risiken bezüglich des Referenzindex zu beachten: Aussagen zur Wertentwicklung des Referenzindex Zuverlässige Aussagen über die künftige Wertentwicklung des Referenzindex können nicht getroffen werden. Da es sich um einen neuen Referenzindex handelt, sind auch keine Daten zur vergangenen Wertentwicklung vorhanden. Aber selbst wenn es solche vergangenen Daten gäbe, könnten diese keineswegs als zwingender Anhaltspunkt für die zukünftige Wertentwicklung angesehen werden. Kursschwankungen Die Kursentwicklung des Referenzindex ist von zahlreichen Faktoren abhängig und deswegen Schwankungen unterworfen, u.a. können Konjunkturveränderungen, Zinssatzänderungen, politische Ereignisse oder andere allgemeine Marktrisiken den Kurs beeinflussen und zu hohen Verlusten führen. Performanceindex mit ggf. eingeschränkter Berücksichtigung von Dividenden oder andere Ausschüttungen Der Referenzindex ist ein Performanceindex, bei dem im Gegensatz zu einem Preisindex ausgeschüttete Dividenden oder andere Ausschüttungen der Indexbestandteile grundsätzlich in den Index reinvestiert werden und dadurch zu einer Erhöhung des Indexstands führen. Es ist dabei allerdings zu beachten, dass unter Umständen die Dividenden oder anderen Ausschüttungen nicht in voller Höhe in den Referenzindex reinvestiert werden, sondern nur abzüglich gegebenenfalls anfallender Steuern oder anderer Kosten. Zertifikatsinhaber partizipieren daher grundsätzlich an Dividenden oder anderen Ausschüttungen nur abzüglich bestimmter Steuern und Kosten der im Referenzindex enthaltenen Indexbestandteile. Fehlende Einflussmöglichkeit der Emittentin Die Zusammensetzung des Referenzindex wird durch den Anlageausschuss, vorbehaltlich der Bestätigung durch den Indexsponsor, festgelegt. Die Emittentin selbst hat keine Möglichkeit, die Zusammensetzung zu beeinflussen. Eine Veränderung der Zusammensetzung kann sich negativ auf die Wertentwicklung auswirken. Fehlende aufsichtsbehördliche Kontrolle Der Indexsponsor unterliegt keiner besonderen staatlichen Bank- oder Finanzaufsicht, durch die seine Tätigkeit als Indexsponsor überwacht wird. Kein anerkannter Finanzindex Bei dem Referenzindex handelt es sich nicht um einen anerkannten Finanzindex, sondern vielmehr um einen maßgeschneiderten Index. Seite 20

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