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1 e 4,50 Fr. 9,00 Online-Werbung I E-Commerce I Technik Anzeige AUSGABE 5/12 5. MÄRZ 2012 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL Auf Fans abgefahren Bildung gegen Expertenmangel Die Devise: Mobile first Der Klick auf dem iphone Foto:Fotolia / Vege Wie Audi mit Social Media Werbekosten einspart S.6 Fort- und Weiterbildung in der Internet-Branche S.44 Klaus Driever, Geschäftsführer Weltbild S.24 Serie: Mobile Performance Marketing S.18 GOOGLE-DATENSCHUTZREGELN Verstoß gegen EU-Richtlinie Nach Ansicht der französischen Datenschutzbehörde CNIL verstoßen die am 1. März in Kraft getretenen Datenschutzregeln von Google gegen die EU-Datenschutzrichtlinie. Kritisiert wird die Zusammenlegung der Google-Dienste, womit die Nutzung personenbezogener Daten undurchschaubar werde. tdz MOBILE INTERNET Lieber SMS als Die Mehrheit der deutschen Smartphone- Nutzer versendet trotz vorhandener IPbasierter Alternativen wie oder Kommentarfunktion Nachrichten am liebsten per SMS. Das ergab eine Untersuchung von Yougov und Tyntec. fk Welche Funktionen User außer Telefonieren nutzen SMS Apps Bürofunktionen Andere 9 % 25 % HANSE VENTURES 32 % 42 % Quelle: Yougov / Tyntec INTERNET WORLD Business 5/12 Sarik Weber scheidet aus 73 % Bis zu zwei Nennungen möglich Zwei hre nach der Gründung des Hamburger Inkubators Hanse Ventures hat Mitgründer Sarik Weber den Rückzug aus der Geschäftsleitung und den Wechsel in den Beirat zum 31. März angekündigt. Weber erklärte, er wolle sich eigenen Projekten in der Start-up-Branche widmen. fk MOZILLA Neuer Smartphone-Player? Im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona gab der Netzbetreiber Telefónica bekannt, dass er noch in diesem hr Smartphones auf den Markt bringen wolle, die auf Mozillas mobilem Betriebssystem Boot to Web basieren. Auch die Innovation Labs der Deutschen Telekom unterstützen das Projekt. il Die digitale Werbewelt dreht sich sehr schnell. Adserver- Anbieter müssen kontinuierlich in neue Features und Technologien investieren, damit ihre Lösungen mit den Marktanforderungen mithalten können. Wie der aktuelle Adserver Check von INTERNET WORLD Business zeigt, sind Real-Time Bidding, Video und Mobile Adserving derzeit Schwerpunkte, an denen viele in der Branche arbeiten. Für diesen Adserver Check haben wir die führenden Anbieter im deutschen Markt detailliert nach dem Funktionsumfang ihrer Lösungen gefragt. Die Übersicht auf den Seiten 38 und 39 zeigt im Detail, was die Adserver können. Handel verpasst Chancen Großen Nachholbedarf beim deutschen Einzelhandel in Sachen Multichannel sieht der E-Commerce- Berater Gerrit Heinemann. Kam das Wachstum im E- Commerce bislang vor allem aus dem klassischen Versandhandel, werde dies künftig auch den Einzelhandel betreffen, so die These des Professors von der Hochschule Niederrhein. Welche Wachstumschancen Multichannel Commerce stationären Einzelhändlern bietet, zeigt eine Studie, die unter Heinemanns Leitung am eweb Research Adserver im Check Anforderungen an Adserver steigen, das einfache Ausliefern von Ads reicht nicht mehr aus Gerrit Heinemann, eweb Research Center Sichtbarkeitsmessung gilt als ein Trend Nicht nur das permanente Optimieren der Systeme hält die Branche auf Trab. Auch die Anforderungen an die Leistungsmessung steigen. Denn je mehr Geld in Online-Werbung fließt, desto genauer schauen die werbungtreibenden Unternehmen hin, wie effizient das Medium Center der Hochschule erhoben wurde (mehr auf Seite 23). Demnach können Einzelhändler mit effektiver Multichannel-Strategie am Markt deutlich höhere Preise realisieren als reine Online-Pure- Player. Das Problem aus Heinemanns Sicht: In Deutschland haben nur ganz wenige Händler begriffen, was Multichannelling in letzter Konsequenz eigentlich heißt. Im Ausland sei die Branche im Vergleich wesentlich weiter. Das ganze Interview mit Gerrit Heinemann lesen Sie ab Seite 29. fk Internet als Werbekanal ist und fordern bessere Leistungsnachweise. Wurden die Werbemittel tatsächlich so geliefert wie gebucht? Und: Nicht jede Anzeige, die ein Adserver ausliefert, kommt auch beim Nutzer an. Branchenexperten gehen davon aus, dass die Sichtbarkeitsmessung eines der Trendthemen im Adserving ist. Wird ein Werbemittel im sichtbaren Bereich eingeblendet und wie lange ist es sichtbar? Stichworte sind hier Visibility und Facebook wirbt mobil Viewtime. Erste Adserver bieten Visibility-Messungen an oder planen deren Einführung. Um solche Messungen vergleichbar zu machen, arbeitet die Unit Ad Technology Standards im Online-Vermarkterkreis (OVK) des BVDW an einem Standard. Diese Unit setzt zudem gerade das Performance Monitoring für Adserver komplett neu auf. Auch hier geht es um Leistungsmessung: Wie schnell und wie zuverlässig liefern die Adserver Werbemittel aus? Der OVK misst die Performance der Adserver zwar schon seit 2009, bislang wurden die Zahlen jedoch nicht veröffentlicht. Das soll sich künftig ändern. Lesen Sie mehr zu diesen Themen im Adserver Special ab Seite 36. is Kurz vor dem Börsengang forciert das Social Network Facebook seine Werbemöglichkeiten. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, will es künftig in begrenztem Umfang auch auf Tablets und Smartphones Werbebotschaften in die Nachrichten-Streams seiner Mitglieder einfließen lassen. Zunächst müsse niemand mit mehr als einer Promoted Story pro Tag rechnen, hieß es in in einer Erklärung. Weitere Werbeplätze sollen auf den An- und Abmeldeseiten entstehen. fk Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt

2 2 Internet World BUSINESS AKTUELL 5. März /12 Elektronikhandel im Wandel Auch der Kauf von Unterhaltungselektronik verlagert sich immer mehr ins Internet Ohne Internet kaufe ich nichts. Auf diesen kurzen Nenner lässt sich das Einkaufsverhalten potenzieller Käufer von Unterhaltungselektronik bringen. Bereits jeder vierte Online-Nutzer erwirbt seine elektronischen Geräte immer oder vorwiegend über das Internet das ist beachtlich! Und bei den Offline-Käufern nimmt das Netz immer mehr die Rolle eines Kundenberaters ein. Das sind nur einige Ergebnisse der Studie Alle Wege führen ins Web Kauf von Smartphones, Tablet & Co., H. Genzlinger sieht Werbung im Web gleichauf mit der in klassischen Medien die Yahoo Deutschland pünktlich zum Start der diesjährigen Cebit veröffentlicht und die das Kauf- und fungiert das Internet auch bei Offline- Käufern als das zentrale Informationsmedium: Informationsverhalten untersucht. So Noch bevor diese überhaupt einen Laden betreten und dort einen Mitarbeiter Auswahl des richtigen Systems sehen, wissen 77 Prozent, welches Gerät sie kaufen wollen. Bei der Informationsbeschaffung ziehen die User alle Die Branchenstudie Alle Wege führen ins Web Kauf von Smartphone, Tablet & Co. Register oder besser gesagt nutzen alle im digitalen Zeitalter von Yahoo Deutschland wurde im nuar 2012 durchgeführt. von Online-Redaktionen, Internet-Foren, Quellen Suchmaschinen, Testberichte Dafür wurden Internet-Nutzer/innen Hersteller-Homepages und Preisvergleichsseiten. Vor allem im Sektor neue ab 14 hre in einem Panel befragt. Die Stichprobe ist für die deutschen Internet- Technologien verlassen sich potenzielle Nutzer repräsentativ. Kostenloser Download Käufer stark auf die von den Redaktionen unter: verfassten Testberichte: 32 Prozent halten die Artikel von professionellen Journa- Foto: Yahoo listen für glaubwürdiger als die Testberichte von anderen Usern. Und welche Rolle spielt die Werbung? Knapp jeder zweite Befragte (48 Prozent), bei dem Werbung im Kaufprozess eine Rolle spielt, gab an, durch Internet-Werbung auf Elektrogeräte und Gadgets aufmerksam geworden zu sein. Damit liegt das World Wide Web (nahezu) gleichauf mit Werbung in traditionellen Medien (49 Prozent). Ein Ergebnis, dass Heiko Genzlinger, Geschäftsführer & Vice President Sales Yahoo Deutschland, nicht überrascht: Viele Markenartikler im Bereich Consumer Electronics haben längst erkannt, wo sie ihre Zielgruppe treffen, und haben ihre Werbebudgets in den letzten hren entsprechend neu verteilt mit hohen Zuwachsraten beim Online-Anteil. Zunehmend bedeutender für die Konsumenten und damit auch für die Anbieter wird das mobile Internet. Bereits heute interessiert sich knapp ein Drittel der befragten Onliner für Preisvergleiche per Handy, Smartphone oder auch Tablet. Apropos: Zwar besitzen erst zehn Prozent der Befragten ein Tablet, 28 Prozent denken aber darüber nach, sich in diesem hr eines zu kaufen. Das ist top. häb In eigener Sache Das Messeprogramm der Internet World Nicole Rüdlin, Neue Mediengesellschaft Ulm In drei Wochen öffnet die 16. Internet World die E-Commerce Messe ihre Pforten. Über Fachbesucher aus E-Commerce und Online Marketing werden vom 27. bis 28. März 2012 auf dem Münchner Messegelände erwartet. Ich würde mich freuen, Sie dort zu sehen! Unter dem Motto Die Zukunft des E-Commerce erhalten Sie dort praxisrelevante Tipps für Ihr Business von morgen. Bei 200 Ausstellern können Sie sich über Produkte und Dienstleistungen im E-Commerce und Online Marketing informieren. Wählen Sie aus über 60 kostenfreien Vorträgen auf drei Infoarenen in der Messe. Über 20 Guided Tours durch die Messe vermitteln Ihnen einen schnellen Überblick über die thematischen Schwerpunkte der Aussteller. Die Preisverleihung INTERNET WORLD Business Shop Award 2012 am 27. März 2012 rundet das Messeprogramm ab. Der Besuch der Messe und der Vorträge in der Messe ist nach Vorabregistrierung kostenfrei. Die Teilnahme am begleitenden Fachkongress und an den Partnerkonferenzen ist kostenpflichtig. Aktuelle Informationen zur Internet World, zum Messeprogramm und zu allen Partnerkonferenzen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: INTERNET WORLD Business 5/2012 Meinungen in diesem Heft TRENDS & STRATEGIEN Online-Sparen beim Fahren Carpooling.com will Nahverkehrsangebote einbinden und in die USA expandieren 4 Fab.com kauft Casacanda US-Shopping-Club leitet mit dem Kauf die Internationalisierung ein 5 Auf Fans abgefahren Audi betreibt Websites, ist in Communitys aktiv und setzt neuerdings auf Mobile, um Marke und Modelle für Verbraucher zu inszenieren 6 Die Zukunft des E-Commerce Drei große Themen stehen auf der Agenda der Händler: Multichannel, Mobile und Social 8 Gleicher Datenschutz für alle Der Ende nuar vorgestellte Entwurf für eine EU- Datenschutzrichtlinie wird Auswirkungen haben 9 MARKETING & WERBUNG Chefsache Homepage 1&1 hat in einer internationalen Studie untersucht, wie Firmen ihre Website pflegen 12 Werbung mit Wirkung Skisportartikler Fischer testet Vertical Networks 13 Die Dosis macht das Gift Studie untersucht die Akzeptanz von Retargeting-Werbung 14 Wachstum trotz Schrumpfkur Onliner passen ihre Werbestatistik der Realität an, und erzielten 2011 trotzdem ein Rekordjahr 15 Google-Werbung ausgereizt? Die Online Marketing Rockstars in Hamburg etablieren sich als neuer Internet-B2B-Event 16 Der Klick auf dem Smartphone Neue Serie: Mobile Performance Marketing Adwords für das Smartphone 18 E-COMMERCE 25,3-Milliarden-Euro-Markt Das E-Commerce-Wachstum soll sich 2012 gegenüber dem Vorjahr leicht abschwächen 22 Chance für stationäre Händler Studie: Für die gekonnte Verknüpfung von Online- und Offline-Services würden Kunden höhere Produktpreise durchaus tolerieren 23 Die Devise ist Mobile first Das Angebot eigener E-Reader und Tablets verändert auch das Unternehmen Weltbild 24 Kein Geschäft ohne Display Kunden am PoS kanalübergreifend bedienen 26 Das Ausland ist viel weiter Multichannel-Händler müssen noch viel lernen 29 Recht: EU und die Netzwerke Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung 30 TOOLS & TECHNIK Frustfaktor Performance Langsame Websites, Ladefehler und Ausfälle nerven die Internet-Nutzer mehr denn je 34 Die Kunden schauen genau hin Kupferwerk und Go App fusionieren 35 SPECIAL: ADSERVER Die Anforderungen an Adserver sind komplex. Die Recherche zeigt, was die Anbieter können und was nicht 36 Für eine Handvoll Dollar? Während der Euro an Beliebtheit verliert, bereiten Facebook Credits ihren Siegeszug vor 40 MENSCHEN & KARRIERE Bildung gegen Fachkräftemangel Das Angebot an Fort- und Weiterbildung für die Internet-Branche wird immer vielseitiger. Moderne Lernformen wie Social Media oder Mobile Learning gewinnen an Bedeutung 44 MEINUNG Vertrauen wachsen lassen Gastkommentar: Warum Datenschutz im Interesse der digitalen Wirtschaft liegt 46 RUBRIKEN Topkampagne: Team Jumpman23 von Nike 20 Etats Marketing & Werbung 20 Rechtstipp: Rücksendekosten 30 Dienstleisterverzeichnis 31 Techniktipp: Tuning fürs Bid Management 34 Etats Tools & Technik 35 Menschen & Karriere 41 Impressum 41 Stellenmarkt 42 Gehört 46 Feedback 46 Klaus Driever, Geschäftsführer E- und Mobile Commerce bei Weltbild, setzt vor allem auf die Devise Mobile first 24 Karsten Gerisson, Admanager United Internet Media, überarbeitet gerade grundlegend mit Kollegen das Adserver-Monitoring 36 Gerrit Heinemann, Leiter des eweb Research Centers, sieht enormen Nachholbedarf bei deutschen Multichannel-Händlern 29 Stefan Hentschel, Head of Mobile Ad Sales Google, hält mobile Suchwortvermarktung für den Anfang eines Boom-Markts 19 Dieter Kopitzki, Leiter Digitales Marketing bei Audi, bietet den Usern vielfältige Kanäle, um mit der Marke zu interagieren 6 Christoph Krupp, Staatskanzleichef in Hamburg, erklärt, warum Datenschutz im Interesse der digitalen Wirtschaft liegt 46 Torsten Panzer, Geschäftsführer der Social Media Akademie, versucht, seine Schüler möglichst praxisnah auszubilden 45 Felix Wittern, Partner bei Field Fisher Waterhouse, weiß, welche Auswirkungen die EU- Datenschutzrichtlinie haben kann 9

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4 4 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 5. März /12 WINDELN.DE Kapital zum Wachsen Windeln.de, Münchner Online Shop für Babyprodukte, erhält einen hohen einstelligen Millionenbetrag der bestehenden Investoren Acton Capital Partners, DN Capital und High-Tech Gründerfonds. Der 2010 gegründete Online Shop versendet laut eigenen Angaben Pakete am Tag und erwirtschaftet derzeit jeden Monat 1,5 Millionen Euro. Mit der Kapitalspritze soll das Sortiment auf Autositze, Kinderwagen und Babykleidung ausgebaut und die Marke gestärkt werden. is HOME SHOPPING EUROPE Multichannel treibt Umsatz Home Shopping Europe hat 2011 einen Umsatz in Höhe von 470 Millionen Euro erzielt. E- und M-Commerce tragen inzwischen 93 Millionen Euro und damit 20 Prozent zum Umsatz bei. Der Online Shop des Münchner Teleshopping-Anbieters hat 2011 im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent zugelegt. Ein wichtiger Treiber ist unser konsequenter Multichannel-Ansatz, sagt HSE24-Geschäftsführer Richard Reitzner. Mit der im November 2011 bereitgestellten ipad-app haben sich die Zugriffe über mobile Endgeräte fast vervierfacht. is Umsatzentwicklung HSE24 Angaben in Mio. Euro 320 QVC 15 Prozent Online-Anteil Auch QVC hat Geschäftszahlen für 2011 veröffentlicht: Der Teleshopping-Anbieter mit Sitz in Düsseldorf steigerte den Umsatz um sieben Prozent auf 770 Millionen Euro (2010: 719 Millionen Euro). Die Online-Nettoumsätze wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 117 Millionen Euro (2010: 96 Millionen Euro). Das entspricht einem Anteil von 15 Prozent am Gesamtumsatz. Am 16. März 2012 startet der dritte TV-Kanal des Unternehmens QVC Beauty. is DELOITTE Jüngere kaufen mobil ein gesamt Internet HSE24: E- und M-Commerce tragen 93 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei INTERNET WORLD Business 5/12 Quelle: HSE24 Die Zahl der Mobile Shopper in Deutschland ist in den letzten zwölf Monaten von sechs auf 13 Prozent gestiegen. Das hat die Befragung M-Commerce in Deutschland des Beratungskonzerns Deloitte ergeben. Ein besonders großer Anteil (21 Prozent) an Mobile Shoppern ist in der Altersgruppe der 14- bis 28-Jährigen zu finden. Männer (15 Prozent) sind dem Mobile Commerce gegenüber aufgeschlossener als Frauen (zehn Prozent). Befragt wurden über deutsche Konsumenten zu ihrem mobilen Nutzungsverhalten. Mobile Shopper sind laut Deloitte Kunden, die auch reale und nicht nur digitale Produkte wie Apps eingekauft haben. is Online-Sparen beim Fahren Carpooling.com will Nahverkehrsangebote einbinden und in die USA expandieren Was Airbnb.com für den Hospitality- Markt ist, möchte Carpooling.com im Mobilitätsbereich werden: ein Markenname für die Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten. Um Nutzern ein breites Angebot an möglichen Verkehrsmitteln zu bieten, baut das Münchner Unternehmen seine Plattform weiter aus. Wir sprechen mit Automobilherstellern, um deren Carsharing-Angebote zu integrieren, und mit den Verkehrsverbünden der Städte, sagt Markus Barnikel, seit November 2011 Geschäftsführer bei Carpooling.com. In Deutschland betreibt die Carpooling.com GmbH mit Sitz in München die Webseiten Mitfahrgelegenheit.de und Mitfahrzentrale.de. Das 2001 gegründete Unternehmen ist europaweit vertreten. 3,6 Millionen Menschen aus der Schweiz, Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Polen und Griechenland sind laut Unternehmen auf der Plattform registriert, ständig sind rund Fahrten hinterlegt. Das Unternehmen steht auf vier Säulen: Die Nutzergebühren tragen den größten Teil zum Umsatz bei. Wer bei Carpooling eine Mitfahrgelegenheit anbietet, zahlt fünf Prozent der Einnahmen an Carpoo- Carpooling.com hat ein eigenes Buchungssystem für Mitfahrgelegenheiten ling.com. Die zweite Einnahmequelle sind Lizenzgebühren. Carpooling stellt die eigene Buchungssoftware anderen Unternehmen als White-Label-Lösung zur Verfügung. Firmen wie Eon betreiben damit ihre eigene Mitfahrbörse für die Mitarbeiter. Ein drittes Standbein sind Provisionen aus dem Ticketverkauf für andere Anbieter, zum Beispiel die Deutsche Bahn und Air Berlin. Standbein Nummer vier sind Einnahmen durch Online-Werbung. Umsatzzahlen nennt Markus Barnikel nicht. Auf den deutschen Markt bezogen sind wir profitabel. Da wir stark expandieren, haben wir Kapitalbedarf, erläutert Unter einem Dach vereint Mediamind und Eyewonder beziehen ein gemeinsames Büro Mitte März beziehen Mediamind (vormals Eyeblaster) und Eyewonder in Hamburg ein gemeinsames Büro mit rund 25 Mitarbeitern. Die beiden Adserver-Anbieter gehören seit 2011 zu DG Fastchannel mit Sitz in Irving, Texas. DG Fastchannel betreibt ein großes Distributionsnetzwerk für die digitale Auslieferung von Fernseh- und Radiowerbung in Nordamerika. Mediamind ist nun der Online- Arm von DG Fastchannel. Das texanische Unternehmen hatte in den vergangenen hren drei Adserver-Lösungen gekauft: Mediamind, Eyewonder und Unicast. Die Mediamind-Plattform wird der Träger für alle drei Technologien, sagt Christoph Benning, Managing Director DACH bei Mediamind. Von Eyewonder und Unicast werden einzelne Features integriert, die Namen werden aber vom Markt verschwinden. Mediaminds Adserver richtet sich an Agenturen. Künftig soll die Lösung, die bislang stark auf Branding-Kampagnen ausgerichtet war, im Segment Direct Response stärker werden. is Mediamind ist die Online-Sparte der US-Firma DG Fastchannel Aus Eyewonder und Unicast wird Mediamind er. Finanziert wird Carpooling.com vom Hamburger Venture-Capital-Geber Early Bird. Die Höhe des Investments verrät Barnikel ebenfalls nicht. Zusätzlich zum Ausbau des Angebots in Europa wird Carpooling.com ab August 2012 im nordamerikanischen Markt aktiv werden. Um dort die Bekanntheit zu steigern, setzt Carpooling auf Weiterempfehlung. Wir beginnen mit Großstädten wie San Francisco, New York und Boston, meint Barnikel. Amerikaner fahren traditionell lieber mit dem eigenen Auto, sie zum Mitfahren zu bewegen, könnte schwierig werden. Doch auch dort wächst das Umweltbewusstsein. Zudem machen steigende Benzinpreise das Mitfahren attraktiv nicht nur in den USA. is Anzeige Browser-Tools für Datenschutz Durch Browser-Einstellungen soll die Privatsphäre von Verbrauchern beim Surfen künftig besser geschützt werden. Die US-amerikanische Digital Advertising Alliance (DAA) arbeitet an einem Standard für eine Browser-basierte Do-Not- Track-Lösung. Details wurden noch nicht bekannt. Do Not Track bedeutet, dass das Surfverhalten der User nicht mithilfe von Cookies oder anderen Techniken mitverfolgt wird sonst eine Standardpraxis im Online Marketing. Den Vorschlag, einen Do-Not-Track-Mechanismus einzuführen, hatte die amerikanische Federal Trade Commission (FTC) bereits 2010 gemacht. Wie in Europa stieg auch in den USA in den vergangenen hren der politische Druck auf die digitale Werbebranche, den Schutz der Privatsphäre online zu stärken. Die Digital Advertising Alliance, zu der mehrere große Werbeverbände gehören, gab sich 2009 eine Selbstverpflichtung für Online Behavioural Advertising und stellte 2010 das Advertising Option Icon vor. Es erscheint in Display-Anzeigen und ist mit einem Link zum Opt-out verbunden. In Europa arbeitet der Verband IAB Europe an einem ähnlichen Icon. Was die EU- Kommission zum Datenschutz plant, lesen Sie auf den Seiten 9, 10 und 30. is

5 5/12 5. März 2012 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 5 Sonderangebote vergleichen Noch ein Unternehmen, das die Prospektbeilagen von Filialketten ins Internet bringt. Im Unterschied zu den Marktführern Kaufda.de und Meinprospekt.de, an denen die Zeitungsverlage Snipon: Prospektdienst lässt lokale Sonderangebote mit Online Shops vergleichen Springer oder Süddeutsche beteiligt sind, lässt Snipon.de den Vergleich zum meist billigeren Online-Handel zu. Wir schlagen eine Brücke zwischen Offline- und Online-Kauf, erklärt Geschäftsführer Christoph Deutsch dazu. Snipon ist eine Tochter des Sächsischen Druck- und Verlagshauses, eines Dienstleisters für regionale Medien und Prospekte aus Dresden. Die gerade gestartete Internet-Plattform bietet gegenwärtig die digitalen Varianten von rund Prospekten von Handelsfilialisten an; Nutzer können in einer Datenbank die Preise von Produkten aus dem stationären Handel mit denen des Online-Handels vergleichen. vs Saymo macht M-Commerce Im April startet der Lebensmittelmarkt mit Apps und mobiler Website Die Applications für iphone-, Androidund Windows7-Geräte sind fertig. Gerade tüftelt das Saymo-Team um Gründer Mohammed Mosavi an der Werbestrategie. Im April soll der Mobile Commerce starten. Wir wollen mit Lebensmitteln mobil eine Zielgruppe erreichen, die von ihrem Glück nichts weiß, meint Mosavi. Berufstätige, die bereit sind, etwas mehr für Lebensmittel auszugeben, wenig Zeit haben und oft in Warteschlangen stehen, sollen diese Zeit für ihren Einkauf nutzen. Sie können sich einen Warenkorb von unserer Seite zusammenstellen, sagt Mosavi, oder auf einen Klick einkaufen. Zu bestimmten Anlässen oder für beliebte Rezepte will Saymo Warenpakete packen etwa für einen Filmabend auf der Couch mit Freunden oder die Spaghetti Bolognese zu zweit die entsprechenden Zutaten und Getränke kommen mit der Post und für einen Lieferaufschlag von fünf Euro innerhalb von zwei bis drei Tagen ins Haus. Der Online-Supermarkt Saymo.de startete 2009 zunächst als Testlauf, im Herbst 2010 gründete Mosavi das Unternehmen. Dieses arbeitet seitdem profitabel und liefert rund Fab.com kauft Casacanda US-Shopping-Club leitet mit Kauf Internationalisierung ein Das war abzusehen: Im hr 2011 warb Fab.com, der Shopping-Club für Design aus den USA, mehr als 50 Millionen US-Dollar Risikokapital ein. Anfang 2012 kündigte Gründer son Goldberg ehrgeizige Ziele an: Wir planen, die Zahl der Mitglieder von zurzeit zwei auf fünf Millionen zu steigern. Fab.com wolle international wachsen. Nun hat Goldberg zugeschlagen und in Berlin, einer der wichtigsten Trendmetropolen in dieser Zeit, den Wettbewerber Casacanda.de gekauft. Eine Kaufsumme wurde nicht veröffentlicht, der Blog Techcrunch will von elf Millionen Dollar gehört haben. Casacanda vertreibt wie Fab.com Möbel und Wohnaccessoires an Mitglieder. Die können in kurzfristig geltenden Verkaufsaktionen Eigenmarken und die Waren von jungen Designern bestellen, oft mit Preisnachlässen im zweistelligen Prozentbereich Mitglieder hat Casacanda seit dem Start im August 2011 gewonnen sollte die Zahl bei Techcrunch stimmen, hat Fab.com pro Kunde etwa 44 Dollar bezahlt. Ein stolzer Preis in Anbetracht der Tatsache, dass der Mitglieder sich erst in den vergangenen vier Wochen bei Casacanda eingetragen haben. Der Markt in diesem Segment ist eng: Allein in Deutschland haben mindestens fünf Start-ups das Lebensmittel, bevorzugt aus dem Trockensortiment. Neben Mobile will Saymo noch in diesem hr das Sortiment um gekühlte Nahrung und die 1-Tag-Lieferung erweitern. Den Mobile-Start soll eine Plakatkampagne nach dem Vorbild von Tesco begleiten: Wie der britische Lebensmittelhändler in Asien will Saymo sein Sortiment mithilfe von QR-Codes bekannt machen. Und Mobile-Kunden können wählen: zwischen Lieferkosten pro Einkauf oder einer Flatrate von rund 50 Euro für alle Lieferungen in einem hr. vs Saymo: Der Online-Supermarkt will Berufstätige vom Bestellen überzeugen mit Apps und Themenpaketen Geschäft von Fab.com kopiert, darunter Westwing.de, Flavs.de oder Home24.de. Möbel gelten wie Mode zurzeit als lukratives Feld im Online-Handel. Fab.com will in diesem hr einen Umsatz von 100 Millionen Dollar erzielen, Casacanda soll dabei vor allem den deutschsprachigen Markt erobern. Die 45 Mitarbeiter wurden übernommen. Amazon ist unser Maßstab, und ja, wir werden noch mehr Kapital aufnehmen, so Goldberg selbstbewusst. Amazon hat schließlich auch Milliarden gebraucht, um zu werden, was es ist. vs Klon: Casacanda.de wird zu Fab.de. Der Shopping-Club für Einrichtung startete 2011 Original: Accessoires, Mode,Möbel: Fab.com verkauft Design Groupon will mobil wachsen Es scheint doch noch Geld übrig zu sein nach dem Börsengang, bei dem sich die ersten Investoren wenigstens einen Teil ihrer Einlagen auszahlen ließen: Gerade hat der Gutscheindienst Groupon zwei Unternehmen übernommen und damit gezeigt, dass er im mobilen Internet Wachstumschancen sieht: Mit Kima Labs übernahm Groupon einen Spezialisten für Barcodes und mobiles Bezahlen. Das Start-up aus San Francisco hat die Barcode-Lese-App Barcode Hero entwickelt. Diese verschwand inzwischen aus dem App Store von Apple, wer die App bisher nutzte, kann bis 16. März die dort gesammelten Daten sichern. Kima Labs entwickelte zudem mit Tapbuy.net einen mobilen Gutscheindienst, der wie Groupon funktioniert, aber ein eigenes Bezahlsystem integriert. Als Start-up übernahm Groupon Hyperpublic.com, das Dienste aus Geodaten entwickelt. Im ersten Bericht seit dem Börsengang im November gab Groupon Einblicke in das Geschäftsjahr 2011: Bei 1,6 Milliarden US-Dollar Umsatz steht nun ein Verlust von 351 Millionen Dollar in den Büchern. vs Hier finden Sie Nachrichten von jungen Firmen und Investoren COUCHFUNK.DE Kapital für Social TV Der Technologiegründerfonds Sachsen hat sich an Couchfunk beteiligt. Das Dresdner Start-up entwickelt Apps, mit denen Nutzer über laufende Fernsehsendungen diskutieren und chatten. Das Geschäftsmodell ist nachhaltig und skalierbar, sagt Thomas Schäfer vom Gründerfonds. Zudem haben wir den First- Mover-Bonus in Deutschland. Zwar konkurriert Couchfunk mit ähnlichen Angeboten wie Zapitano.com oder Tweek.tv, doch im Social TV sehen Kenner einen lukrativen Zukunftsmarkt. vs WEINKAMPAGNE.DE Wein in Schläuchen Neu am Start ist Weinkampagne.de: Das Berliner Start-up verschickt Weine aus Italien und Deutschland in einer neuen Verpackung. Der Wein ist in Plastikschläuche gefüllt, die in Kartons stecken. Nach dem Öffnen bleibt der Wein länger haltbar als in Flaschen. Mit von der Partie ist Gründungsexperte Günter Faltin, der mit Teekampagne.de den weltweit größten Importeur von Darjeeling-Tee aufbaute. vs MYLUGO.DE / EASYSTORES.ORG Ins Aus manövriert Die Bilanzen im E-Commerce sehen rosig aus doch Pleiten trüben das Bild: 2009 gestartet hat sich etwa Easystores.org aus dem Netz verabschiedet. Das Start-up aus Frankfurt/Main, das Nischen-Shops wie Energydrinks.de oder Schuhzoo.de entwickelte, hat seinen Betrieb eingestellt. Investor Media Ventures war im nuar ausgestiegen. Auch das Web-Kaufhaus Mylugo.de konnte die Verbraucher nicht überzeugen und hat gerade dichtgemacht. vs GIGALOCAL.DE Gründer geht Sebastian Diemer hat sein Start-up Gigalocal verlassen, um neue Ideen aufzubauen. Gigalocal startete im Sommer 2011 und vermittelt Nutzern auf seinem mobilen Marktplatz dienstbare Geister, die im Alltag und bei kleinen Aufgaben helfen. Mitgründer Alexander Graubner-Müller bleibt Geschäftsführer, er wird von Cécile Gaulke unterstützt, die die Entwicklung von Geschäften verantwortete. vs MIDDAGSFRID.SE Zutaten im Abo Nicht jede Idee, die kopiert wird, stammt aus den USA. Middagsfrid.se kommt aus Schweden und stellt die Zutaten von Rezepten zusammen. Diese kommen auch im Abo nach Hause. Mit Kochzauber.de will Project A Ventures, die Ideenschmiede von Otto, nun bald einen Klon starten. Kommtessen.de bietet bereits diesen Service. Rocket Internet schickt mit Hellofresh.de einen weiteren Klon ins Rennen. Das Original ist als Schlemmertuete.de bereits selbst in Deutschland aktiv. vs

6 6 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 5. März /12 AUTOMARKE ONLINE Auf Fans abgefahren Audi betreibt Websites, ist in Communitys aktiv und setzt neuerdings auf Mobile, um Marke und Modelle für Verbraucher zu inszenieren. Social Media helfen, Werbekosten einzusparen Beim Anblick einer Blechkarosse wird so mancher wohl von der Muse geküsst. Diesen Eindruck gewinnt, wer die Fan-Ecke von Audis Facebook-Seite besucht. Neben Tausenden von Fan-Fotos Audi vor einer Wand, Audi mit aufgeblendeten Scheinwerfern, Audi auf Brücke, Audi im Nebel und auch mit satten Motorengeräuschen in MP3 zum Runterladen finden sich unter dem Stichwort Poesie doch tatsächlich Gedichte. Glückliche Männer-Momente werden darin besungen, der unendlich scheinende Sommer im Audi-Cabrio und das Leiden beim TÜV. Fahrerinnen lassen sich ebenfalls durch einen Audi zu Versen inspirieren. Die besten Gedichte und Sprüche haben wir von Manfred Lehmann, der deutschen Stimme von Bruce Willis, vertonen lassen, erzählt Dieter Kopitzki, Leiter Digitales Marketing bei Audi in Ingolstadt, vom Dichterwettstreit. Eine Aktion, die den Fans gefiel wie der Ideenwettbewerb zur Silvesternacht mit einem A8 und Chauffeur. Einige konnten ihren mobilen Traum vom hreswechsel realisieren. Informationen und Interesse Audi fährt aufs Internet ab. Seit den 1990er- hren betreibt der Autohersteller aus Ingolstadt eine Website. Heute ist er in Communitys wie Facebook oder ing unterwegs oder dreht auf Plattformen wie Youtube und Twitter auf. Vor wenigen Monaten startete Audi in Google Plus durch: Audi bietet den Usern im Internet vielfältige Kanäle, um sich näher mit Marke und Modellen beschäftigen oder einen Kauf vorbereiten zu können, sagt Kopitzki. Die Online-Strategie zielt auf Imagebildung und Lead-Beschaffung für die Händler. Audi ist online gar nicht schlecht aufgestellt, sagt Hagen Sexauer, Principal Audis A1: Die jungen Zielgruppen für das Einsteigermodell werden über Social Media angesprochen bei der Beratung Sempora aus Bad Homburg. Die Website und die Präsenzen bei Facebook und Twitter sind sehr stark auf Kunden und die Konfiguration von Autos ausgerichtet. Der Online-Konfigurator informiert einerseits über Modelle, vor allem aber bringt er den Handelspartnern verifizierbare Kontakte zu Kaufinteressenten. Am Ende der Auto-Wunschliste steht nämlich der Link zum nächsten Autohaus. Selbst verkauft Audi online nur Lifestyle- Produkte wie Kleidung, Accessoires, Spielzeug etc. Eine Gebrauchtwagensuche verlinkt zudem zu den Angeboten auf Autoscout24.de oder Mobile.de. Der Fahrzeugabsatz obliegt ganz den Händlern. Diese in der Branche übliche, strikte Trennung von Produktion und Handel bremst im mobilen Internet aber den Aufbau von Mehrwertdiensten und individueller Ansprache aus. Auch das lässt die Online- Strategie der Ingolstädter erkennen: Audi ist früher als andere Hersteller in Social Media eingestiegen und hat, wenn man die Marke mit BMW oder Mercedes vergleicht, bei jüngeren Zielgruppen die Nase vorn, sagt Christian Walka, Partner der Wiesbadener Beratung 2HM, die sich auf Markenmanagement und Vertrieb spezialisiert. In Sachen Kundenbetreuung und individueller Ansprache sind die Hersteller nicht besonders innovativ. Vor knapp 20 hren rollte Audi ins Web. Kopitzki erinnert sich an eine Handvoll Mitarbeiter, deren Aufgabe darin bestand, Kollegen den Online-Zugang zu verschaffen. Heute ist das Online Marketing Teil der Kommunikations- und Werbe-Abteilung, das Budget wächst. 20 Mitarbeiter organisieren die Inhalte von Sites, Specials, Social Media. Agenturen und Dienstleister wie Razorfish, Sapient Nitro oder Akamai helfen dabei, zudem ein, zwei Kollegen in den einzelnen Länder-Gesellschaften: Audi setze auf regionale Ansprache, erklärt Kopitzki. Das koste zwar Reichweite, so aber erreiche das Unternehmen Kunden in derem regionalen Kontext. Die Website gibt es in 30 Versionen, auf Facebook wurden 40 Länderseiten mit unterschiedlichen Inhalten eingerichtet. In der Kommunikation rund um Autos und Fahren sind tatsächlich viele regionale Eigenheiten zu beachten, erklärt Walka. Die Reichweite der internationalen Präsenz Audi.com liegt daher auch laut Alexa hinter der von Mercedes und BMW. Bei Facebook haben die Münchner weltweit acht Millionen Fans angezogen, Audi liegt mit 5,6 vor den 5,4 Millionen Fans von Mercedes. Zwar hat Audi laut den SEM-Spezialisten von Searchmetrics in Communitys wie im Internet eine größere Sichtbarkeit als seine Konkurrenz ein Hinweis auf eine starke Verzahnung der Online-Kanäle, doch Fotos: Audi. Audi Zahlen zu Unternehmen, Internet und vernetztem Fahren 2010 setzte Audi weltweit mehr als eine Million Fahrzeuge ab. Damit erwirtschaftete das Unternehmen aus Ingolstadt ein Ergebnis von 2,6 Milliarden Euro. Nur 21 Prozent der Fahrzeuge werden auf dem Heimatmarkt verkauft. 79 Prozent gehen ins Ausland. Weltweit erreicht Audi einen Marktanteil von 5,6 Prozent. Audi beschäftigt global rund Mitarbeiter. Sie fertigen an 9 Standorten in Europa, China und Indien 38 Modelle. Zur Audi-Gruppe, einer Tochter des VW-Konzerns, gehört die Edel-Marke Lamborghini. Im Internet ist Audi seit den 1990er-hren aktiv präsentierte der Autohersteller den A3 erstmals auf einer HTML-Seite. Die deutsche Website zieht pro hr rund 25 Millionen Nutzer an, pro Monat zwischen 1,7 und 2,3 Millionen. In den USA erreicht Audi.com rund 28 Mio. Nutzer im hr, in China rund 22 Mio. Bei Facebook hat Audi weltweit rund 5,6 Millionen Fans von sich eingenommen bmw.de audi.de mercedes.de SEO Auto: Im organischen Google-Ranking steht Audi besser da als Mercedes und BMW Laut Visibility-Index von Searchmetrics dafür werden Suchbegriffen auf der Website die tatsächlichen Suchanfragen gegenübergestellt und deren Ranking bei Google ermittelt liegt Audi vor Mercedes und BMW (s.grafik links). Das heißt konkret: Audi wird über Google stärker wahrgenommen als die anderen Marken. Ebenfalls laut Searchmetrics wird Audi zwar in Communitys beachtet, aber die Fans von BMW sind aktiver: Während Posts von Audi pro Woche etwa 647 Mal geteilt und verlinkt werden, schafft BMW in dieser Disziplin eine Quote von Verlinkungen.

7 5/12 5. März 2012 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 7 BMW hat aktivere Anhänger. Die Inhalte der Münchner Marke werden öfter geteilt als die von Audi (siehe Kasten S. 6). Stellte Audi 1996 mit dem A3 erstmalig ein Modell auf einer HTML-Seite vor, so wurde der A1 vor zwei hren erstmals bei Facebook gezeigt. Eher für jüngere Fahrer gemacht, konnten User dort ihren A1 gestalten nutzten diese Chance und teilten ihr Design mit Freunden. Eine Spiele-App, der Beat Driver, vermittelte Fahrspaß und coole Musik Mal wurde er geladen. Wir haben den Nerv der Zielgruppe getroffen, sagt Kopitzki. Anhand der Posts sehen wir, wo Audi im Wettbewerb steht, wie beliebt die Marke ist und was Kunden von uns erwarten. Mit Apps Verkehrsmittel vernetzen Das jüngste Modell, den Q3, hat Audi auf Youtube präsentiert. Die Filme rund um das Sport Utility Vehicle bilden den Kern der Online-Aktivitäten und Werbung. Knapp Nutzer schauten sie sich an, etwa die Hälfte kam von anderen Audi- Seiten ein weiterer Hinweis auf die Effizienz der Verlinkung aller Web-Aktivitäten der Marke und ein enormer Sparfaktor im Werbebudget. Wie beim A1 gibt s zum Q3-Start Apps, die spielerisch Technik oder Design beschreiben. Außer auf Social Media baut Audi zunehmend auf Mobile. Neben der Site m.audi.de wirbt die Marke mit Apps wie der Gebrauchtwagenbörse ( Downloads seit dem Start Ende 2010) oder dem Fahrhelfer My Assistant ( Downloads seit dem Start im Juli 2011) für sich. Nützliche Apps stehen an der Spitze der Download Rankings, berichtet Kopitzki. Aber auch Kampagnen-Apps sind äußerst beliebt. Die Nützlichkeit der Audi-Apps ist jedoch begrenzt. Regionale Angebote oder Aktionen von Audi-Händlern sind etwa in My Assistant, einem Tool zur Planung von Fahrten sowie zur Verbrauchs- und Kostenkontrolle, nicht zu finden. Kunden werden damit nicht in die Autohäuser gelockt. Ebenso fehlen Location Based Services wie Restaurantempfehlungen oder Tipps zu Ausflugszielen und Hotels. Kopitzki: Online Image aufbauen und dem Handel Leads bringen Vergleichbare Dienste gehören in anderen Branchen Versicherungen, Filialketten von Mode und Gastronomie inzwischen zum Alltag. Auch Wettbewerber BMW hat begriffen, dass sich so Kunden binden lassen und bietet solche Dienste unter dem Begriff Connected Drive an. Die Internet- Aktivitäten werden dem Audi-Anspruch,Vorsprung durch Technik nicht ganz gerecht, bemängelt Berater Sexauer. Es fehlen die Vernetzung, insbesondere im Mobile-Bereich, sowie Push-Dienste, die einen Mehrwert für Audi-Fahrer bieten. Die mangelnde Vernetzung der mobilen Site und Apps von Audi liegt in der strikten Trennung von Produktion und Handel begründet. Im Gegenzug zu den von den Autohäusern geforderten Investitionen und ihrer Gestaltung bieten die Hersteller ihren Händlern Konkurrenzschutz und überlassen ihnen den Verkauf. Doch so fehlt der Austausch von Kundendaten. Der Dienstleistungsgedanke ist bei Audi wie bei anderen Autoherstellern nicht besonders ausgeprägt, meint Sexauer. Der Schutz des Händlernetzes steht mobilen Angeboten wie Reiseservices oder Deal-Angeboten im Weg. Audi wird in diesem Punkt aufholen und näher an seine Händler heranfahren müssen, um den Vorsprung in der Online-Kommunikation auch im mobilen Netz zu halten. In der Verzahnung von Hersteller und Handel, vor allem aber in Mobilitäts-Services vor Ort liegt die Zukunft im Verkehrsbereich und die der Automarken. BMW, Mercedes oder VW üben bereits mit Diensten wie Carsharing und Reiseplanung und lassen dies über das mobile Internet organisieren. Hiermit wird zudem die Lust urbaner Zielgruppen auf ein Mobilitäts-Puzzle als Alternative zum eigenen Auto geweckt: Wo mit einem Smartphone überall das günstigste Verkehrsmittel schnell erreichbar ist, wird Besitzen zur Nebensache und finden sogar Elektrofahrzeuge Abnehmer, die bisher nur einen begrenzten Fahrradius bieten. Audi hat bereits eigene E-Modelle angekündigt: Es wird also Zeit, schon mal lokale Dienste auszuprobieren. vs Youtube-Präsentation: Audi stellte den Q3 auf Youtube vor, die Filme dort bildeten den Kern der Werbekampagne. In der ersten Woche erreichte Audi Interessenten, etwa die Hälfte stieß über andere Audi-Sites zum Q3-Special auf Youtube E-Magazin: Audis Kundenmagazin erreicht eine Auflage von 8,8 Millionen. Seit 2010 gibt es die digitale Variante fürs ipad, die vernetzt ist mit Sites und Social Media Autosport online: Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans wurden ständig Telemetriedaten und Bilder aus dem Audi R18 zu Facebook übertragen. Fahrer twitterten ihr Renntagebuch Audi im Internet Asphalt Audi RS3: Eine App zum spielerischen Test des Audi RS3. Nutzer konnten den Wagen auf virtuellen Strecken durch Tokio und auf den Bahamas ausprobieren. Die App war verlinkt zur mobilen Website, wo sich mehr Infos und Apps finden Spielend kennenlernen: Mithilfe der ipad App lernen Kunden den A7 Sportback von allen Seiten kennen und können sich selbst als Designer versuchen Vernetztes Auto: Von überall ins Internet Erstmals ist Audi in diesem hr auf der Cebit Aussteller: Ein Hinweis darauf, dass die Vernetzung im Auto fortschreitet. Audi Connect heißt das Programm (s. Grafik links), das über ein UMTS-Modul verschiedene Audi-Modelle (A1, A8 u. a.) mit dem WWW verbindet. Mit seiner Hilfe lässt sich ein WLAN-Hotspot für bis zu acht mobile Geräte aufbauen.via UMTS hat der Fahrer außerdem Zugriff auf Informationen rund um Straßen-, Wetterlage oder Ziele. Zu Hause kann er seine Fahrt planen, sie bei Audi.de speichern und schließlich in seinem Wagen wieder abrufen. Audi-Börse: Die Suche nach einem Gebrauchten per App oder Website führt zu Offerten bei Autoscout und Mobile Fahrhelfer: Der Mobile Assistant von Audi bringt die aktuelle Verkehrslage aufs Handy und zeigt, wo auf geplanten Routen ein Stau zu umfahren ist. Nutzer können damit außerdem die Tank- und Kilometerleistung dokumentieren oder bei Bedarf den nächsten Audi-Händler mit Werkstatt auf ihrer Strecke lokalisieren

8 8 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 5. März /12 INTERNET WORLD KONGRESS Die Zukunft des E-Commerce Drei große Themen stehen auf der Tagesordnung der Händler: Multichannel, Mobile und Social Commerce Der Boom hält an: Mehr als 25 Milliarden Euro Umsatz prognostiziert der Bundesverband des Deutschen Versandhandels dieses hr für E-Commerce (siehe Seite 22). Doch die Online Shopper werden immer anspruchsvoller, wollen ein ansprechendes Einkaufserlebnis egal wo, wie und wann sie einkaufen. Das stellt Händler und Shop-Betreiber vor neue Herausforderungen: Damit der Kunde immer und überall shoppen kann, brauchen stationäre Läden eine Online-Entsprechung, Online Shops ihrerseits eine Mobile-Variante, und das Ganze dann am besten mit Social-Media-Anbindung. Worauf es in Zukunft beim E-Commerce ankommen wird, diskutieren Experten auf dem Internet World Kongress, der am 27. und 28. März im Rahmen der Internet World Messe in München stattfindet. Die Formel heißt: Online + Offline + Mobile = Noline = maximaler Erfolg, bringt Marcus Diekmann, Geschäftsführer der Agentur Shopmacher, den Handel über alle Kanäle hinweg auf den Punkt. Ziel ist es, dem Kunden das Wechseln der Kanäle so leicht wie möglich zu machen, ohne ihn dabei zu verlieren. Gegenüber den reinen Internet-Anbietern könne vor allem der niedergelassene Handel seinen Kunden echten Mehrwert bieten, ist Diekmann überzeugt. Mit Ausnahme sehr erfolgreicher Pure Player und Online- Der Medienhype um Facebook- Shops ist größer, als die reinen Umsätze es hergeben. Michael Buck Executive Director globales Marketing bei Dell Marktplätze werden nur die Multichannel-Anbieter erfolgreich sein, die ein großes Filialnetz haben und sich als Online- Versandhändler mit starker stationärer Präsenz positionieren, glaubt er. Für den klassischen Händler stellt sich immer mehr die Frage nach einem Standbein im E-Commerce, ist sich auch der E-Commerce-Berater Stefan Wolk sicher. Seiner Meinung nach haben bislang nur wenige Händler das Potenzial erkannt. So würden zwar Anbieter wie Esprit oder H&M Multichannel-Konzepte erproben, Die Keynote Speaker des Kongresses Einen Vortrag in englischer Sprache hält die amerikanische Retail-Expertin Sucharita Mulpuru, Vice President und Principal Analyst bei dem Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Forrester Research (vgl. auch Ausgabe 3/12, Seite 8). Ihr Thema: Innovations in US Online Retail. Wie sieht Online-Handel künftig aus? Mit dieser Frage befasst sich der Internet World Kongress sie blieben aber in Ansätzen stecken und würden das große Potenzial nicht voll nutzen. Er lobt das Modell von K&M (www.kmcomputer.de). Dort könne der Kunde selbst entscheiden, ob er ein Produkt online nur reservieren oder gleich kaufen, es geschickt bekommen, gleich oder erst später persönlich abholen möchte. Sofortige Verfügbarkeit schafft hier den Mehrwert. Ziel bei der Verknüpfung von Online, Offline und Mobile ist die Verfügbarmachung der stationären Warenwirtschaft, betont Wolk. Online stünden zwar viele Daten zur Verfügung, die Vergleichbarkeit mit der Offline-Welt sei aber noch nicht gegeben. Lokale Konzepte wie das der ebay-beteiligung Milo, die den realen Warenbestand im Einzelhandel online zugänglich macht, würden hier weiterhelfen. M-Commerce kann ein Booster für den stationären Handel sein, weil sich neue Chancen ergeben, den Kunden am PoS mit zusätzlichen Services zu begeistern, meint auch Frank Rehme, Head of Innovation Services bei Metro Systems. Egal ob Zusatzinformationen, Kaufberatung, Rezepte oder eine Online-Bestellung Drei hochkarätige Vertreter der Web-Branche eröffnen das Kongressprogramm bei der diesjährigen Internet World Den zweiten Eröffnungsvortrag übernimmt F. Scott Woods, Commercial Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Facebook. Er rückt die Bedeutung des Social Networks als entscheidenden Wirtschaftsfaktor nach dem Motto Social by Design in den Fokus. all das wird künftig direkt am Regal möglich sein. Insofern kann es sich seiner Meinung nach kaum mehr ein stationärer Händler leisten, keine mobile Präsenz zu haben. Und auch Online Shops kommen laut Wolk nicht daran vorbei: Vor allem Anbieter von Impulskaufprodukten wie etwa Trendartikel sollen schon jetzt mobil gut aufgestellt sein, Anbieter von Zielkaufprodukten wie beispielsweise Büromaterial müssen sich zumindest mittelfristig eine mobile Variante zulegen. Die große Herausforderung bei solchen Multichannel- Ansätzen liegt darin, IT, Warenwirtschaft und Logistik über alle Kanäle hinweg miteinander zu verknüpfen. Das gilt auch für Social-Commerce-Angebote auch wenn der Umsatz bei Facebook noch sehr gering ist, wie etwa Michael Buck, Executive Director für das globale Marketing bei Dell, einräumt. Der Medienhype ist bisher größer als die reinen Umsätze es hergeben. Dennoch sei es viel zu früh, sich von dem Thema abzuwenden, nur weil es noch nicht die erwarteten Erträge abwerfe: Wir stehen noch ganz am Anfang und wir experimentieren noch viel. Natürlich funktioniere es nicht, wenn man seinen E-Commerce-Shop einfach bei Facebook spiegele. Vielmehr müssten sich die Unternehmen menschlich, interessant und authentisch präsentieren. cf Komplettiert wird das Trio der Keynote Speaker von Frank Dopheide, Board Member bei der Commarco GmbH, einer Hamburger Tochter der WPP Group. Der Gesellschafter der Deutsche Markenarbeit GmbH, Düsseldorf, erläutert, was wir von den besten Marken der Welt lernen können. Foto: Fotolia / Helder Almeida Interview Klemens Skibicki, Direktor Deutsches Institut für Kommunikation und Recht im Internet, Köln I-Buy- statt I-Like-Netzwerk Erste Anbieter wie GAP oder Nordstrom haben ihre Facebook-Shops wieder geschlossen. Funktioniert Social Commerce nicht? Klemens Skibicki: Wir stehen noch ganz am Anfang, noch funktioniert Facebook-Commerce tatsächlich nicht, und zwar aus einem einfachen Grund: Die meisten Shops sind einfach schlecht gemacht. Einen simplen Abklatsch des Online Shops in Facebook zu integrieren reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein. Was fehlt den Facebook-Shops denn? Skibicki: Die Shops müssen aufhören, wie Shops zu agieren, und anfangen, sich wie Menschen zu benehmen. Social Commerce lebt doch von der Prägung durch Menschen, davon, dass ich meine Freunde fragen kann, was sie wo gekauft haben, und dass ich sehen kann, was ihnen gefällt und was nicht. Das ist der wichtigste Einflussfaktor bei der Kaufentscheidung. Es geht um die Humanisierung des Handels durch die Händler und die Hersteller. Die Shops müssen menschlicher werden, die Betreiber müssen wie Konsumenten denken. Aber warum setzen Shop-Betreiber denn keine echten Social Shops um? Skibicki: Sie müssen eben erst lernen, dass Social Commerce mehr ist als E-Commerce plus gesammelte Kundenmeinungen. Dann wird sich die komplette Wertschöpfungskette verändern: Denn das Markenversprechen, das es einzulösen gilt, stammt dann nicht mehr aus Werbung oder Produktbroschüren, sondern aus dem Meinungsbild meiner Freunde, Bekannten und von herstellerunabhängigen Produktexperten. Ist Facebook dann eher ein Marketingthema? Skibicki: Ganzheitlich betrachtet verschwinden die Grenzen. Wenn Social- Elemente und echter Dialog die Wertschöpfung prägen, ist es egal, wo der Kunde seinen Kauf abwickelt. Wann kommt der Durchbruch? Skibicki: Der große Sprung kommt, wenn Facebook vom I-Like- zum I-Buy-Netzwerk wird und ich über einen Facebook-Button zahlen kann.

9 Wichtigstes Ziel der Vorschläge der EU-Kommissions-Vizepräsidentin Viviane Reding ist die Vereinheitlichung des Datenschutzes in Europa. Bisher gilt die EU-Datenschutzrichtlinie von 1995, die in allen 27 Mitgliedsstaaten unterschiedlich in nationales Recht umgesetzt wurde. Die neue EU-Verordnung wird, anders als die Richtlinie, unmittelbar in jedem Mitgliedsstaat gelten und insoweit die nationalen Datenschutzgesetze ersetzen. Damit eröffnet diese verbindliche Regelung keine nationalen Spielräume mehr. Auch das sehr komplexe deutsche Datenschutzrecht würde tiefgreifend verändert. Dies hat bereits im Vorfeld die Datenschützer hierzulande auf den Plan gerufen. Sie sehen die Gefahr einer Erosion des grundrechtlich garantierten Datenschutzes. Neuerungen für Unternehmen Unternehmen müssen zukünftig die Einhaltung der Datenschutzvorschriften durch interne Richtlinien und Prozesse sicherstellen. Der dabei technisch verankerte Datenschutz fordert Dokumentationspflichten für die Datenverarbeitung und Folgeabschätzungen für Aktionen mit besonderen Risiken. Ein solches frühzeitig eingreifendes System ist eine seit geraumer Zeit diskutierte und von vielen favorisierte TRENDS & STRATEGIEN 9 Gleicher Schutz für alle Der Ende nuar vorgestellte Entwurf für eine EU-Datenschutzrichtlinie wird Auswirkungen auf viele Unternehmen haben Felix Wittern Die neue EU-Datenschutzrichtlinie soll alle Datenschutzgesetze innerhalb der EU vereinheitlichen ist Partner im Hamburger Büro von Field Fisher Waterhouse und spezialisiert auf den Bereich IT. Stichwort: Compliance Idee. Auch wenn zahlreiche deutsche Unternehmen in Hinsicht auf die Dokumentation schon heute einen hohen Standard erfüllen, müssen sie die internen Abläufe in einer Anpassungsphase prüfen und anpassen. Das bedeutet einen weiter erhöhten Verwaltungsaufwand, da die bisherigen Verfahrensverzeichnisse Themen wie zum Beispiel Technikfolge abschätzen nicht beinhalten. Datenverluste sind innerhalb von 24 Stunden bei den zuständigen Datenschutzbehörden zu melden. Diese sogenannte Breach Notification hat in den Ländern, in denen sie bereits eingeführt wurde, zu einer erheblichen Aufmerksamkeitssteigerung für Datenschutzverfahren geführt. Denn Verluste sensibler Daten etwa von Kreditkartendaten ziehen in jedem Fall eine hohe Medienaufmerksamkeit zulasten des Unternehmens auf sich und die Offenlegungspflichten gegenüber den Betroffenen haben eine sehr abschreckende Wirkung. Interessanterweise zeigt die Erfahrung aber auch, dass viele Unter- Foto: Fotolia / Wilm Ihlenfeld EU-Richtlinie legt Unternehmen neue Berichtspflichten auf Wenn die EU-Richtlinie in Kraft tritt, müssen Unternehmen erstmals Compliance-Nachweise vorlegen. Das bedeutet, dass es einen effektiven Berichtsprozess geben muss, der detailliert zeigt, welche Maßnahmen für Netzwerksicherheit und Datenschutz angewandt werden. Dieser Schritt hin zu einer Berichterstattungspflicht und voller Compliance bringt mit sich, dass Unternehmen bei Datenmissbrauch oder -verlusten mit erheblichen Geldbußen und anderen Sanktionen rechnen müssen und nur 24 Stunden Zeit zum Handeln haben. Außerdem werden Unternehmen nach einer Datenschutzverletzung Compliance-Nachweise vorlegen müssen. Deshalb ist es für diese unabdingbar, einen effektiven Berichtsprozess einzuführen, mit dem sie nachweisen können, dass zum Zeitpunkt der Sicherheits- Joseph Souren, General Manager EMEA des IT-Sicherheitsdienstleisters Wave Systems, zum Thema Compliance. verletzung Maßnahmen für Netzwerksicherheit und Datenschutz angewandt wurden. Das Problem dabei ist, dass die meisten Unternehmen im UK und auf dem Kontinent noch immer Datenschutzrichtlinien und -technologien anwenden, die genauso überholt sind wie die 16 hre alten Bestimmungen der EU. Mit der Neuregelung beginnt für Unternehmen nun offiziell der Countdown, um ihre Sicherheits-, Compliance- und Reporting-Prozesse zu überprüfen und zu aktualisieren. Andernfalls laufen sie Gefahr, sich in dieser neuen, schärferen Gesetzgebung zu verfangen.

10 10 Wollen mehr Datenschutz: Verbraucherministerin Irene Aigner (CSU, links), EU-Kommissarin Viviane Reding nehmen denken, bei ihnen könne ein Datenverlust durch Diebstahl, Unachtsamkeit oder etwa Hacking-Angriffe nicht passieren, und noch immer an den Sicherheitsvorkehrungen sparen. Hier wird die flankierende Dokumentationspflicht die Aufmerksamkeit erhöhen. In vielen mittelständischen Unternehmen könnte künftig die Position des Datenschutzbeauftragten entfallen. Nach der Verordnung sollen Datenschutzbeauftragte erst in Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern erforderlich sein und nicht, wie bisher in Deutschland vorgesehen, bei mehr als neun in der automatischen Datenverarbeitung Tätigen oder insgesamt mehr als 20 Personen. Das geplante EU-Recht soll auch für ausländische Unternehmen gelten, wenn sie sich mit ihrem Waren- oder Dienstleistungsangebot an EU-Bürger richten. Im Sinne des One Stop Shoppings soll allerdings nur noch eine Behörde in Europa für das jeweilige Unternehmen zuständig sein und nicht mehr Behörden in allen 27 Ländern. Um dabei den einheitlichen Standard sicherzustellen, wird es in der Praxis darauf ankommen, wie gut die Abstimmungsmechanismen zwischen den Länderbehörden funktionieren. Diese zeigen schon heute teilweise sehr unterschiedliche Ansätze. Gerade erst im Dezember 2011 hat beispielsweise der Hamburgische Datenschutzbeauftragte öffentlich eine Entscheidung seines irischen Kollegen zu Facebook als unzureichend dargestellt. Es ist zu vermuten, dass solche Streitigkeiten noch zunehmen werden (mehr zu den Auswirkungen für Social Networks lesen Sie auf Seite 30). Alleiniger Ansprechpartner für Organisationen wird künftig die nationale Datenschutzbehörde des EU- Landes sein, in dem sie ihre Hauptniederlassung haben. Verstöße gegen die Datenschutzvorschriften sollen dann europaweit mit wesentlich höheren Bußgeldern als bisher geahndet werden. Noch alles offen Die Vorschläge der Kommission werden dem Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat zur weiteren Erörterung übermittelt. Geplant ist, dass die Verordnung zwei hre nach ihrer Annahme in Kraft tritt. Die Änderungen würden also voraussichtlich im hr 2014 greifen. Ob es tatsächlich so schnell gehen wird, bleibt abzuwarten. Denn inwieweit sich der dramatische Strukturwandel im europäischen Datenschutzrecht, den sich die EU-Kommission vorstellt, in der politischen Diskussion über alle Mitgliedsstaaten aufrechterhalten lassen wird, ist noch lange nicht ausgemacht. Felix Wittern

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12 12 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 5. März /12 LIEFERANDO.DE Mit Pizzas werben Der Online-Bestelldienst Lieferando benutzt seine Pizzakartons als Werbefläche. Erster Kunde ist Notebooksbilliger.de. Die Hälfte der gebuchten Pizzakartons wurden bisher mit dem Werbeaufdruck des Händlers ausgeliefert. Laut einer Stichprobe konnten sich 80 Prozent der befragten Pizzabesteller an die Werbeaktion erinnern. Weil die Pizzaschachteln in der Regel nicht sofort in den Müll wandern, wird Werbung meist mehrmals wahrgenommen, heißt es. häb RTL INTERACTIVE Mobiles Social TV Die Apple und Android App RTL Inside bietet Usern neben News und Videos die Möglichkeit zu Social TV: Zuschauer können parallel zum RTL-Programm mittels Check-In -Funktion ihren Freunden über soziale Netzwerke automatisch mitteilen, was sie gerade auf RTL sehen. Der weitere Ausbau, sowohl inhaltlich als auch in Form einer für Tablets optimierten Version, ist geplant, so RTL Interactive-Chef Matthias Büchs. häb Auf allen Kanälen: Die RTL Group treibt Smart und Social TV voran Chefsache Homepage 1&1 hat in einer internationalen Studie untersucht, wie Firmen ihre Website pflegen Die eigene Homepage: Aushängeschild, digitale Visitenkarte und ein Fall für permanente Pflege. Die Firmen-Website ist das Herzstück der digitalen Markenstrategie. Wer Kunden gewinnen und binden will, sollte hier ständig neue Anreize schaffen, sagt Robert Hoffmann, Vorstandssprecher der 1&1 Internet AG. Um mehr darüber zu erfahren, wie sich kleine Unternehmen um ihre Homepage kümmern, hat der Internet-Provider aus Montabaur international Betriebe befragt. Ergebnis: Was die Pflege der eigenen Homepage betrifft, sind deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich top. Über 40 Prozent aktualisieren mindestens ein Mal pro Woche, zehn Prozent täglich und 90 Prozent monatlich. Europaweit Update-Häufigkeit von Firmen-Websites 43 % 37 % Basis: n= % 44 % sind lediglich die Gewerbetreibenden Spaniens fleißiger (91 Prozent). Eine regelmäßige Aktualisierung hat außerdem Auswirkung auf die Suchmaschinenpositionierung. Google, Bing & Co. durchforsten das Internet bekanntermaßen nach Inhalten. Wer häufig aktualisiert, kümmert sich um seinen Auftritt so die Logik bei der Suchmaschinenpositionierung und erhöht somit seine Chance, in der Trefferliste auf einem vorderen Platz zu landen. Entsprechend ist auch die Auffindbarkeit über Suchmaschinen für 62 Prozent mindestens wöchentlich mindestens monatlich 41 % 34 % 38 % 40 % 33 % 43 % Robert Hoffmann, Vorstandssprecher der 1&1 Internet AG der befragten Betriebe einer der Hauptgründe, das Projekt eigene Webseite in Angriff zu nehmen. Weitere Ziele sind Informationsverbreitung, Werbung, Neukundengewinnung und natürlich die Möglichkeit der Kontaktaufnahme durch den User. Länderübergreifend zeigt sich übrigens, dass der Internet- Auftritt gerade in kleineren Betrieben in der Regel Chefsache ist. In Deutschland gaben fast 90 Prozent der Gewerbetreibenden an, ihre Webseite selbst zu betreuen. Verstärkt nutzen die Bosse dabei die Homepage- Baukästen der Provider, die auch mit wenigen oder gar keinen Programmierkenntnissen zu bedienen sind. Dass heutzutage ein eigener Auftritt notwendig ist, darin sind sich alle Nationen einig. Ausnahme: Polen. Hier hält interessanterweise bloß eine Minderheit von 40 Prozent eine Business-Webseite für zwingend notwendig. häb Anzeige BILDUNGSMINISTERIUM Zukunftsprojekt Erde Auch die Politik entdeckt das Internet: Zum Auftakt des Wissenschaftsjahres 2012 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Plattform gestartet. Im Mittelpunkt der zentralen Plattform für alle On- und Offlineaktivitäten, die natürlich auch mit Facebook, Youtube und Twitter verlinkt ist, steht das Thema Nachhaltigkeit. Zuständige Agenturen sind Pixelpark (technische Umsetzung) und Familie Redlich (Inhalte). häb NEPTUN AWARD Mit neuen Ambitionen Der Neptun Award findet in diesem hr erstmals mit einer Präsenzjury statt. Vorsitzender der Fachjury ist Michael Trautmann, Inhaber der Hamburger Agentur Kemper Trautmann. Der Award kürt die besten crossmedialen, also intelligent verknüpften Kampagnen. Ausgezeichnet wird die Kampagne, die in puncto Kreativität, Effektivität und Wirkung überzeugt. Zu gewinnen gibt es Euro Mediageld. Mehr lesen Sie im Internet unter häb Anzeige Sie brauchen Content Management Software? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Deutschland INTERNET WORLD Business 5/12 Frankreich Tablets bieten Werbungtreibenden mehr Vorteile als Smartphones Die Zukunft der mobilen Werbung gehört den Tablets. Das legt der jüngste Connected Devices Report für Deutschland des Marktforschungsunternehmens Nielsen nahe. Demnach finden 36 Prozent der Nutzer in Deutschland Werbung auf Tablet-Computern annehmbar, Werbung auf Smartphones dagegen nur 26 Prozent. Bei Wahrnehmung und Wirkung liegt des Smartphones großer Bruder ebenfalls vorn: 38 Prozent der Tablet User erinnern sich an Werbung, bei den Smartphone-Nutzern ist es nur rund ein Viertel. Und haben 23 Prozent der Tablet-Nutzer in den vergangenen drei Monaten Werbung angeklickt, sind es auf dem Smartphone nur 19 Prozent. Von der Werbung in den Shop zum Kauf, heißt es für zehn Prozent der Tablet- und acht Prozent der Smartphone-Nutzer. Bezogen auf die Relevanz für die Produktrecherche im Kontext von TV-Werbung (Stichwort Parallelnutzung der Medien) hat das Tablet das Smartphone ebenfalls überholt. 19 Prozent greifen zum Tablet, wenn sie bei Spanien Abgehängt Winner: Werbung auf Tablet PCs wirkt UK USA Quelle: 1&1 Internet AG Loser: Smartphones schneiden schlecht ab Werbespots weitere Informationen zum Produkt einholen möchten, aber nur 15 Prozent zum Smartphone. Natürlich läutet deshalb nicht das Todesglöckchen für Smartphones, doch Tablets bieten den Werbungtreibenden aktuell bessere Chancen. häb Smartclip macht auf TV Werbungtreibende fordern seit Langem, dass es eine Möglichkeit geben muss, Online-Werbung mit anderen Medien zu vergleichen. Dieser Forderung kommt Bewegtbildvermarkter Smartclip nach; er verbindet die TV- und die Online- Welt und weist die Zielgruppenanalyse für digitale Video-Werbung mit dem Comscore-Produkt Campaign Essentials aus: Dieses misst, in welchem Umfang und in welcher Frequenz die gewünschte demografische Zielgruppe mit der Kampagne in welcher Zeit erreicht wurde ( Exposed Unique Visitors und Frequency ). Die Platzierungen lassen sich so zielgruppengenau analysieren und Budgets nach GRP- Berechnung (Gross Rating Point = Bruttoreichweite) effizienter einsetzen. Thorsten Schütte-Gravelaar, Managing Director bei Smartclip, sieht die Entwicklung positiv: Mit unserem ergänzten Video-Reporting setzen wir unseren Anspruch auf umfassende Transparenz- und Effizienzlösungen für Online-Video- Kampagnen konsequent fort. häb

13 MARKETING & WERBUNG 13 Werbung mit Wirkung Ski-Sportartikelhersteller Fischer testet Vertical Networks und Microsites Sportartikelriese entschied sich im Internet für Netzathleten Network. Das Vertical Network erreicht laut den aktuellen Internet Facts 4,61 Millionen Unique User pro Monat und ist Deutschlands reichweitenstärkstes Sportangebot im Internet. Unter dem Dach des Verticals hier werden Seiten verschiedener Publisher unter einem Markendach gebündelt sind unter anderem Skiwelt.de, Snowpage.de, Snowstars.net, Skitest.net oder Freeskiers.net beheimatet. Als Werbemittel kam das neu entwickelte Microspecial zum Einsatz. Hier wird innerhalb des Werbeformats Expandable Skyscraper eine Microsite direkt auf den Partnerseiten platziert. Per Mouseover geht die Offen: Das Werbemittel geht per Mouseover auf und bringt eine Microsite zutage Ein Schuh ist ein Schuh ist ein Schuh. Mitnichten! Das zeigt das Beispiel Skischuh. Sein Einsatz ist saisonal auf den Winter und von der Nutzungssituation her auf den Berg begrenzt und das auch noch angebracht auf einem Ski. Entsprechend eingeschränkt will man kein Vermögen für beispielsweise reichweitenstarke, aber teure TV-Werbung ausgeben und Streuverluste vermeiden sind die Werbemöglichkeiten. Werbung so passgenau wie das Produkt Vor dieser Herausforderung stand Fischer Sports mit seinem neuen Vacuum Fit Skischuh, dessen Schale sich durch die innovative Technologie vollkommen an den Fuß des Trägers anpasst. Genauso passgenau (sprich ohne Streuverluste) sollte die Werbung für die relevante Zielgruppe (jung, aktiv, wintersportbegeistert) sein. Ziel war, die,perfect Fit -Kampagne im Internet kreativ und vor allem exakt auf die Bedürfnisse der User abgestimmt umzusetzen, so Christian Lutz, Head of Marketing Alpine bei Fischer Sports. Der im österreichischen Ried im Innkreis beheimatete Geschlossen: Der Skyscraper im Urzustand Anzeige auf und weitere Details werden sichtbar. Ergebnis: eine überdurchschnittliche Klickrate von 1,5 Prozent dank der themenrelevanten Platzierung im Wintersport-Channel, so Netzathleten-Geschäftsführer Florian Calmbach. häb Raus aus der Preisfalle und rein in die Qualitätsoffensive. Das will Ad Tiger und startet mit Mobile und Video Advertising. Einen weiteren Fokus legt der Berliner Online-Vermarkter 2012 auf Sonderformate sowie großformatige Werbeflächen wie Wallpaper, Halfpage Ads oder Logout/Maxi Ads, Einstieg: Ad Tiger setzt auf Mobile und Video Qualitätsoffensive Ad Tiger startet mit Mobile und Bewegtbildformaten um so auch für die Markenkommunikation attraktiv zu werden. Große Erwartungen setzt das Ad Network in ein neuartiges Bewegtbildformat, das demnächst kommt. Dieses ist nicht nur aufklappbar, sondern kann auch verschiedene Formate auf einer Seite miteinander verbinden. 360-Grad-Positionierung Ad Tiger reagiert damit auf die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Mediennutzung und stellt sich mit dieser qualitativen Erweiterung als internationaler Rundumvermarkter für 2012 auf, so Geschäftsführer Martin Weidemann. In den aktuellen Internet Facts der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung liegt Ad Tiger mit einer Reichweite von 4,4 Prozent (2,24 Millionen Unique User) auf Rang 40. In die mobile Vermarktung von Websites und Apps startet das Unternehmen nach eigenen Angaben mit mehr als 1,4 Milliarden Page Impressions (PI). häb

14 14 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 5. März /12 OMNICOM MEDIA GROUP Globale SEM-Marke Die Omnicom Media Group (OMG) will ihre über etwa 40 Länder verteilten Suchagenturen unter der Marke Resolution Media vereinigen und plant damit, eine führende globale Such- und Optimierungsplattform zu schaffen. Die neue globale Marke soll mit rund 700 Mitarbeitern ein Milliardenvolumen von Kundenaufträgen im Suchgeschäft repräsentieren. Bisher war das 2005 von OMG übernommene Unternehmen Resolution Media ausschließlich in den USA aktiv. fk EPLIDO Dynamische Bannertests Die Performance von Banner-Kampagnen verbessern soll ein neues Testverfahren, das die Augsburger Agentur Explido Webmarketing ihren Kunden jetzt anbietet. So lassen sich im Testverfahren beispielsweise unterschiedliche Produktbilder und -texte, Farben, Preise oder Slogans miteinander kombinieren. Dabei misst ein detailliertes Reporting gleichzeitig Klicks und Klickraten, Verkäufe, Umwandlungsraten und Warenkorbwerte. fk Verschiedene Tests parallel: Dynamic Banner Testing von Explido CREALYTICS Jetzt auch in Berlin Der Münchner SEA-Dienstleister Crealytics hat ein neues Büro in Berlin eröffnet. Geplant sind in der Niederlassung an der Spree bis zu acht Mitarbeiter. Chef des Berliner Teams wird Frank nisch. In seiner Funktion als Chief Technology Officer verantwortet er dort die Entwicklung der Crealytics-Software Camato, die seit Februar 2012 in der Beta-Phase ist. Darüber hinaus soll nisch die Software-Entwicklungsteams weiter ausbauen, und zwar in Berlin und in München. fk MESSE FRANKFURT Mehr Zeit für -Expo Nach dem guten Zuspruch im vergangenen hr findet die -Expo in Frankfurt am Main 2012 an zwei Tagen statt: Am 24. und 25. April füllt die -Marketing-Fachausstellung gemeinsam mit den Partnerevents Search-Expo (SEM) und U- Expo (User Experience) das Portalhaus auf dem Messegelände in Frankfurt. Der Eintritt zu allen drei Fachforen ist bei vorheriger Online-Registrierung kostenlos. fk Anzeige Sie suchen Anbieter von Web Controlling Services? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Die Dosis macht das Gift Retargeting gilt bei vielen Branchenexperten als die erfolgreichste Form der Display-Werbung: Ein Kunde, der sich in einem Shop ein Produkt angesehen hat, bekommt in der Folge gezielt Werbung zu diesem Produkt eingeblendet in der Hoffnung, er könnte zum schon einmal besuchten Shop zurückkehren und seinen Kauf vollenden. Allerdings lauert bei Retargeting die Gefahr der Reaktanz. So mancher Kunde fühlt sich von gehäufter Werbung für einen Shop, den er gerade verlassen hat, belästigt oder gar verfolgt. Ein Drittel fühlt sich belästigt Was Internet-Nutzer von Retargeting halten, hat das Hamburger Marktforschungsinstitut Fittkau & Maaß gemeinsam mit dem Retargeting-Anbieter plosion untersucht. Dazu wurden Internet- Nutzer aus verschiedenen Zielgruppen befragt. Um die Bedingungen zu verschärfen, wurde zum Teil bewusst darauf geachtet, dass die via Retargeting eingespielte Werbung nicht genau die Interessen der Zielgruppe traf. Das wichtigste Ergebnis: Ein knappes Drittel der Befragten fühlte sich von auffällig gehäufter Werbung belästigt, nur knapp fünf Prozent begrüßten die Werbewiederholung als willkommene Gedankenstütze. Der Grad der Belästigung hängt davon ab, wie oft die Werbung wiederholt wird. Die Hälfte der Befragten Schnäppchenjäger vorn Wunsch und Wirklichkeit bei sozialen Kampagnen Die größte Resonanz in Social Networks erzielen Unternehmen, wenn sie Rabattangebote veröffentlichen. Das ergab eine Untersuchung des - Marketing-Dienstleisters vision, der dafür 100 seiner Kunden befragte. Zwar findet die Mehrheit der Befragten Social- Studie untersucht die Akzeptanz von Retargeting-Werbung Auswirkungen sich häufig wiederholender Werbung Fast jeder Dritte fühlt sich von wiederkehrenden Anzeigen gestört Stört mich sehr Langweilt mich meist Beachte ich gar nicht Ist mir egal, stört mich nicht Finde ich gut, da sie an das Angebot erinnern 4,7 % 15,3 % 19,8 % Media-Aktivitäten inzwischen wichtig für die Imagepflege, allerdings kommen entsprechende Beiträge nicht so gut an wie Schnäppchen-Angebote. Was Konsumenten in Social Networks von Unternehmen offenbar überhaupt nicht hören wollen, sind kontroverse Inhalte. fk fühlt sich schon ab der dritten Wiederholung belästigt, ein weiteres Viertel erträgt fünf Wiederholungen ohne zu murren. Interessant: Neun Prozent der Befragten gaben an, es sei ihnen völlig egal, wie oft sie die Werbung zu sehen bekommen. Angst vor Datenklau Die Studienergebnisse lassen Zweifel daran aufkommen, ob Retargeting gut für den Ruf des werbenden Unternehmens ist. 43 Prozent der Befragten halten Firmen, die so werben, für unseriös, 37 Prozent haben gar den Verdacht, mit ihren persönlichen Daten könne Missbrauch getrieben werden. Dabei äußerten sich Frauen im Schnitt etwas kritischer als Männer. Ebenfalls auf wenig Gegenliebe stößt das Vorgehen vieler Retargeting-Anbieter, identifizierten Surfern mehrfach genau dasselbe Werbebanner einzuspielen. Zwei von drei Internet-Nutzern 31,3 % 28,9 % n = Internet-Nutzer Nur eine Minderheit gab in der Befragung an, dass sie es schätzt, wenn sie durch wiederkehrende Werbung an ein Produkt erinnert wird, das schon betrachtet wurde INTERNET WORLD Business 05/12 Effektive Kampagnen auf sozialen Netzwerken Welche Kampagne hat von Ihren Abonnenten die meisten Share with a friend erhalten? Rabattangebote Humorvolle Inhalte Meldungen mit neuen Informationen Prämie für Weiterempfehlung Kontroverse Inhalte 5,6 % 20,8 % 19,4 % 19,4 % 34,7 % n = 100 Unternehmen Mehrfachnennungen möglich Am besten laufen Sonderpreise: Kontroverse Firmenbeiträge werden bei Facebook und Co. kaum geteilt INTERNET WORLD Business 05/12 Quelle: vision Foto: Fotolia/Oliver Le Moal Quelle: Fittkau & Maaß fühlen sich davon genervt, nur 14,5 Prozent der Befragten ist es egal. Interessanterweise schätzen die Internet-Nutzer es durchaus, wenn Werbung auf ihre Interessen zugeschnitten ist mehr als 60 Prozent stimmten dieser Frage zu. Ebenfalls hoch im Kurs stehen konkrete Preisinformationen. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die meisten Internet-Nutzer bei Befragungen Werbung ohnehin ablehnen. Sie gilt wohl eher als notwendiges Übel. fk Shops nutzen Google+ kaum Die meisten deutschen Online Shops verzichten bislang auf eine eigene Firmenseite auf Google+. Nach Ansicht von Markus Hövener, Chef der SEO-Schmiede Bloofusion, vergeben die Shops damit die Chance auf positive SEO-Effekte, die mit einer Präsenz im Social Network des Suchmaschinenriesen verbunden sind. Bei einer Untersuchung von über Online Shops fand Bloofusion heraus, dass bislang weniger als ein Prozent von ihnen eine Verknüpfung zu einer Google+ Seite eingerichtet hat. Bei den sogenannten Premium-Shops (die bekanntesten Marken) findet sich immerhin bei 5,5 Prozent eine G+ Verlinkung. Hövener verweist auch auf die Vorteile von Google+ für Adwords-Kampagnen. Es profitieren vor allem Werbungtreibende, die eine entsprechende Profilerweiterung in der Adwords-Kampagnensteuerung aktivieren. Dann werden nämlich alle auf der Google+ Seite und den dazugehörigen Unterseiten abgegebenen G+ Empfehlungen gesammelt und gemeinsam mit der Textanzeige dargestellt. fk

15 5/12 5. März 2012 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 15 ONLINE-VERMARKTERKREIS Wachstum trotz Schrumpfkur Die Onliner haben ihre Werbestatistik der Realität angepasst und 2011 trotzdem ein Rekordjahr erzielt Wenn eine Branche bei der Erfassung ihrer Werbe-Spendings die Methodik zu ihren ungunsten ändert, gibt es dafür in der Regel zwei Gründe: Es geht ihr sehr gut oder sie bangt um ihre Reputation. Auf die Onliner trifft beides zu. Zwar fließen bekanntermaßen seit hren immer mehr Werbegelder in Online, aber: In den hren 2008 und 2009 ging die Brutto-Netto-Schere, also die Differenz zwischen den Bruttolistenpreisen und den tatsächlich gezahlten Preisen (Rabatte!), dermaßen weit auseinander, dass die Werbeausgabenstatistik an Aussagekraft verlor. Um diese Schieflage zu beseitigen, hat der Online-Vermarkterkreis (OVK) gemeinsam mit dem zuständigen Marktforschungsinstitut Nielsen die Methodik zur Erhebung der Werbespendings geändert. Wird der Grad der Entwertung des Werbeplatzes durch zu starke Rabatte (etwa 80 Prozent) zu groß, wird der Netto- statt des Bruttopreises angesetzt. Zum Einsatz kommt die neue Systematik vor allem im Entwicklung der Online Spendings Nach Segmenten in Deutschland, in Millionen Euro Affiliate-Netzwerke Suchwortvermarktung Klassische Online- Werbung INTERNET WORLD Business 5/ (+26 %) 339 (+10 %) (+15 %) (+35 %) Low-TKP- und im Display- Performance-Bereich. Nach der neuen Erfassung ist der Online-Werbemarkt in Deutschland 2011 bereinigt und realistisch auf 5,7 Milliarden Euro angewachsen. Letzten Herbst ging der OVK von 6,23 Milliarden Euro aus (berechnet nach der alten Systematik). Wichtig: Aufgrund des Methodenwechsels können die beiden Werte nicht verglichen werden. Unberührt davon liegt der Anteil am Mediamix von Online bei fast 20 Prozent. Damit ist Online auch weiter der zweitstärkste Werbeträger hinter TV (38 Prozent), vor Zeitungen (18,5 Prozent), Publikumszeitschriften (12,8 Prozent) und Radio (5,0 Prozent). Für 2012 erwartet der OVK eine sich abflachende Wachstumskurve von plus elf (+10 %) (+11 %) * 2012** * 2011 Methoden-Bruch, ** 2012 Prognose (+11 %) 415 (+11 %) (+8 %) (+12 %) Quelle: OVK (Online-Vermarkterkreis) Das können wir uns leisten, sagt OVK-Chef Paul Mudter: Der Methodenwechsel bedingte ein niedrigeres Werbeniveau Prozent auf 6,34 Milliarden Euro. Die Gründe sieht der OVK-Vorsitzende Paul Mudter in ökonomischen Unsicherheiten wie beispielsweise der Euro-Krise. Ran an die TV-Töpfe Wachstumstreiber bleibt auch im nächsten hr das Display-Geschäft, das um zwölf Prozent auf 3,68 Milliarden Euro zulegen soll. Suchmaschinenwerbung (plus 8 Prozent, 2,24 Milliarden Euro) und Affiliate (plus 11 Prozent, 415 Millionen Euro) haben das Plateau erreicht und wachsen etwas weniger stark. Im Visier haben die 19 OVK-Mitglieder, die etwa 75 Prozent des Marktvolumens abdecken, vor allem die Branding- und TV-Werbetöpfe. Dass dies kein Traum, sondern bereits Realität ist, zeigt ein Blick auf die Entwicklung der Werbeformen (mittlere Grafik). Aufmerksamkeitsstarke Großflächen wie Wallpaper und Medium Rectangle haben hier die Nase vorn. Ungebremst wächst auch Bewegtbild, das Format Preroll ist mittlerweile auf Platz sechs (!) der umsatzstärksten Werbeformen vorgerückt. Für 2011 geht der OVK von Bruttowerbeinvestitionen im Bewegtbildbereich von 195 Millionen Euro aus lag dieser Wert bei 85,7 Millionen Euro. Standard-Banner und Rectangles verlieren dagegen an Bedeutung. Entsprechend gelten Display Branding und Bewegtbild als die Zugpferde im Online-Werbegeschäft (siehe Grafik Die Treiber ), genauso wie Mobile. Obwohl mittlerweile alle Branchen online werben, sieht der Verband im FMCG- Bereich noch viel Luft nach oben und erwartet für die nächsten hre weitere Umsatzsprünge. Die Intensität der Gespräche mit den großen Herstellern nimmt zu das gilt für alle, berichtet Frank Bachér, stellvertretender Vorsitzender des OVK. Ein Thema für die Vermarkter ist natürlich auch die systemgestützte Online- Display-Werbung, also technische Booster wie Targeting, Real-Time Bidding und Marktplätze. Targeting wird hier in Zukunft die höchste Bedeutung zugewiesen, für einen kleinen Teil der Mitglieder nimmt auch die Bedeutung von Real-Time Bidding zu. Bezogen auf die Preisentwicklung geht Markus Frank, stellvertretender OVK-Vorsitzender, von stabilen Nettopreisen im Premiumbereich sowie von einer Preissteigerung im Performanceund im Low-TKP-Bereich durch Marktplätze aus. Eine klare Absage erteilt der Verband dem Thema Trading: Der OVK lehnt Trading-Modelle ab, da sie für Agenturen und Werbungtreibende keine nachhaltigen Vorteile bieten, die Transparenz im Markt verlorengeht und sie die freie Marktentfaltung einschränken, so das offizielle Statement. häb Branchen: Konsumgüter ziehen an Spendings in klassischer Online-Werbung nach Branchen Werbeformen: Großflächen boomen Top Ten der Werbeformen in 2011 Die Treiber: Mobile und Bewegtbild Anteil an Gesamtspendings: 1 = sehr niedrig, 5 = sehr hoch Sonstige Werbung 347,0 30,2 % Wallpaper 352,5 Display-Branding 4,2 4,3 Dienstleistungen 15,9 % 314,0 Medium Rectangle 225,8 Search 3,8 3,8 Finanzen 270,3 18,8 % Ad Bundle 161,7 Display- Performance 3,4 3,2 Telekommunikation 8,3 % 244,0 Skyscraper 148,5 Bewegtbild 3,1 % 4,0 Kraftfahrzeug-Markt 10,7 % 231,8 Super Banner 130,1 Affiliate 2,3 2,3 Handel und Versand Körperpflege Medien Touristik und Gastronomie Ernährung 3,0 % 88,4 4,5 % 130,6 130,3 7,0 % 109,1 224,7 19,1 % Angaben in Mio. Euro Angaben als Prozent- Anteil Online am Mediamix 11,8 % Pre-roll Banner Microsite Rectangle In-Text 97,7 94,9 92,9 86,3 81,9 Angaben in Mio. Euro Crossmedia Social Media Mobile IPTV Connected TV 1,2 1,2 1,9 1,8 2,2 1,7 2,6 2,5 2,8 3,4 heute in drei hren Basis: Umfrage im OVK, Frage: Wie groß ist der Anteil des Gesamtspendings bei den folgenden Werbeformen im Digital Mix heute und in drei hren? INTERNET WORLD Business 05/12 Quelle: OVK (Online-Vermarkterkreis)

16 16 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 5. März /12 VERANSTALTUNGSBERICHT Google-Werbung ausgereizt? Die Online Marketing Rockstars in Hamburg etablieren sich als neuer B2B-Event. Am 24. Februar fand im ausverkauften Musikclub Große Freiheit 36 die zweite Auflage statt Marcus Tandler und Niels Dörje gelten als Vorzeigereferenten zum Thema SEO- und SEA-Marketing. Die beiden Experten, die seit zwei hren im Team Tandler Doerje Partner zusammenarbeiten, gehörten zu den Top-Acts der diesjährigen Online Marketing Rockstars in Hamburg. Auch die schläfrigsten Teilnehmer waren spätestens hellwach, als Tandler und Dörje die Bühne betraten und loslegten. The future of SEO lautete das Thema das gleichzeitig implizierte, dass sich die Zukunft nicht so einfach prognostizieren lässt. Was wir heute über SEO reden, ist relativ, sagte Tandler, der sich auch als First Generation SEO bezeichnet. Schließlich ist der Münchner seit 1999 im SEO-Geschäft und kennt noch ehemalige Such-Riesen wie Altavista und Fireball. Und weil Tandler die studentischen Dropouts von Google damals unterschätzt hat, ist der Experte in puncto SEO-Prognosen auch heute eher konservativ. Es passiert sehr viel in sehr kurzer Zeit. Wie schon zuvor bei Google werden die Karten auch Altmeister der SEO: Marcus Tandler enttäuschte nicht Großer Andrang: Über 700 Teilnehmer kamen zur zweiten Auflage der Online Marketing Rockstars durch Facebook neu gemischt, so Tandler. Und er fügte an, dass der Suchmaschinengigant aus Mountain View, Kalifornien, jährlich 500 algorithmische Updates macht. Top-Thema von Tandler und Dörje ist Googles Universal Search, seit 2007 im Markt. Anhand der letzten Updates zeigten die beiden Spezialisten in einem dreißigminütigen Parcours-Ritt die Komplexität von Search. Don t just be number one, be the whole top ten, war das Motto, unter dem Dörje die Präsentation vorstellte. Nicht ohne vorher zu erwähnen, dass es noch heute viele Geschäftsführer gibt, die die Top-Ten-Keywords für ihr Ranking nicht beantworten können. Eine Tatsache, die von McKinsey-Berater Lars Köster in einem weiteren Vortrag bestätigt wurde und die bei der Unternehmensberatung zum Aufbau eines weiteren Geschäftsfelds geführt hat, dem McKinsey Capability Center für Digitales Marketing in München. Hier wird mit Geschäftsführern, Bereichsleitern und Abteilungsleitern über die strategischen Herausforderungen, die Risiken und Chancen von Online Marketing und Social Media diskutiert. Hier lernen die Online-Marketing-Analphabeten, dass datengetriebene Unternehmen wie Amazon, O2 oder Tesco finanziell erfolgreicher sind. Und sie lernen den Umgang mit Twitter, Facebook und Co., entwickeln Search-, Display- und Social-Media-Kampagnen für den McKinsey-eigenen Online Shop Vinoya, eine Online- Weinhandlung, die Weine im Angebot hat. Das alles lernt man nicht an einem Wochenende und auch nicht in zwei Wochen. SEO-Altmeister Tandler betont, dass SEO ein solides Handwerk sei, welches guten Content benötige und nicht in einer Bude entstehe, wie es von Keynote- Speaker Florian Heinemann in den Raum gestellt wurde. Damit hatte er nicht nur Wege jenseits von Google: Björn Sjut, Gründer des Start-ups Finc3 die Lacher, sondern auch den Zwischenapplaus auf seiner Seite. Backlinks als Unterhaltung Mit A Link a Day Keeps the Rankings in Play wusste Patrick Klingberg von der Wirkungsvoll GmbH zu unterhalten. Das Thema hieß SEO: Backlinks heute, wo kommen sie her? Alle wissen: Im ganzen Marketing spielt Kontinuität eine wichtige Rolle, genauso im Bereich Off-Page SEO. Je kompetitiver das Umfeld auf Seite eins für ein Unternehmen ist, desto wichtiger wird diese Aussage, sagt Klingberg. Dabei macht der Hamburger deutlich, dass überdurchschnittlicher Erfolg in SEO ein überdurchschnittlich smartes Marketing verlangt. Das gewisse Grundrauschen rund um die Webseite wird durch Pressearbeit und Online-Reputation in Online Marketing Rockstars Mit den Online Marketing Rockstars scheint sich in Hamburg ein neues Medienformat zu etablieren. Konnten im vergangenen hr 200 Gäste zum Event in der Bucerius Law School angelockt werden, platzte die diesjährige Veranstaltung aus allen Nähten. Rund 700 Online- Marketing-Interessierte aus dem In- und Ausland kamen in den legendären Club Große Freiheit 36 in Hamburg-St. Pauli. 28 Referenten in insgesamt 19 Vorträgen inklusive Panels betraten die Bühne des Veranstaltungszentrums. Die Keynote hielt Florian Heinemann von Rocket Internet. Und nach dem Tagesprogramm sorgte eine feuchtfröhliche Party für einen angemessenen Ausklang. Für die dritte Runde in 2013 bleibt zu wünschen, dass weniger Referenten mehr Zeit bekommen. Und dass sich zehn Stunden Konferenz optimal auf eineinhalb Tage verteilen lassen, anstatt diese in einen Tag mit Nachtprogramm zu quetschen. Trainiert Online-Marketing-Analphabeten: McKinsey-Berater Lars Köster Foren, Blogs sowie durch geschickte Social-Media-Maßnahmen aufgebaut. Auf dieser Basis, sagt Klingberg, kann man gezielt und stetig die eigene Off-Page SEO koordinieren und dafür sorgen, dass regelmäßig und vor allem nachhaltig Links generiert werden. Dabei gehe es heute nicht mehr darum, kurzfristige Erfolge zu erzielen, sondern um ein Konzept, das es ermöglicht, den Kunden nachhaltig in den Suchmaschinen zu platzieren. Der Footer-Link in einer klassischen Kette von Keywords wird von Links abgelöst, die redaktionell eingebunden sind. Auch die Anchor-Texte haben sich durch die immer besser werdende Semantik der Suchmaschinen wesentlich verändert: Weg vom Keyword- hin zum Brand-Building. Gerade bei einer aus SEO- und Usability-Sicht sehr gut optimierten Landing Page setzt man heutzutage beim Anchor-Text auf den reinen Brand, sagt Klingberg. Warum JBL scheiterte Die Backlinks und damit der ganze Prozess um die Off-Page SEO müssen sich zu Luden zum zweiten Mal ein: Rockstars-Veranstalter P. Westermeyer (l.) und A. Rott Fotos: Veranstalter

17 5/12 5. März 2012 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 17 einem ganzheitlichen Off- Page-Marketing entwickeln, glaubt Klingberg. Zur Unterfütterung seiner These zeigte er als abschreckendes Beispiel einen international ausgesteuerten aktuellen TV-Spot von JBL. Der Lautsprecherboxen-Hersteller wurde im Windschatten von ipod und iphone einer größeren Konsumentengemeinde bekannt. Der Spot zeigt, wie man es nicht macht: Er führt am Ende per Call to Action auf eine Domain, bei der die Zielgruppe auf der Länderübersicht statt direkt auf der Site mit dem beworbenen Produkt landet. Ergebnis: Keine Conversion, keine Sales und keine Links. Gerade die Entscheider müssen dafür sorgen, dass die einzelnen Marketingabteilungen anfangen, ihre Synergien bestmöglich zu nutzen, um eine maximale Reichweite aufzubauen, so Klingenberg. Das betrifft sowohl die Offline- als auch die Online-Reichweite. Musikalische Einlage: Deutsch-Rapper Das Bo Mehr als Google Was tun, wenn SEA und SEO allein nicht mehr weiterhelfen? Diese Frage griff der Vortrag von Björn Sjut, Gründer des Start-ups Finc3, mit dem Thema Google-Werbung ausgereizt: Was dann? auf. Der Vortrag richtete sich dabei bewusst an eine Zielgruppe im Auditorium, die das Gefühl hat, alle Optimierung im Google Search Advertising und Google Display Network bereits durchgeführt zu haben. Sjut wollte ihnen die Möglichkeiten an die Hand geben, Traffic der gleichen, vorhersagbar guten Qualität zu akquirieren. Die Frage, wann Google-Werbung ausgereizt ist, wusste Sjut kurz und bündig zu beantworten. Nämlich dann, wenn sich andere Kanäle einfacher skalieren lassen und damit bessere Grenzerträge erwirtschaften können. Traffic von ähnlicher Qualität wie den aus bereits bis zum profitablen Anschlag skalierten Google-Kampagnen lassen sich in zwei Bereichen finden: Wer profitablen Traffic aus Search- Kampagnen über Google hinausskalieren will, sollte sich die Möglichkeiten im Bereich Search-Retargeting anschauen, sagt Sjut. Wer wiederum profitablen Traffic aus den Google-Display-Network-Kampagnen hinausskalieren will, sollte mit den Placement-Reports Shortlists von profitablen Placements erstellen und diese auf SEO statt Rock und trotzdem faszinierte Gäste Möglichkeiten direkter Einbindungen oder weitere Platzierungen über Ad Networks prüfen. Im Verlauf des Vortrags zeigte Sjut, wie Letzteres praktisch über die HTTP-Header-Analyse funktioniert, um so die Werbenetzwerke hinter beliebigen Bannern im Internet zu finden und die Ansprechpartner für Einbindungen zu recherchieren. Sandra Goetz

18 18 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 5. März /12 SERIE: MOBILE PERFORMANCE MARKETING (TEIL 1) Der Klick auf dem Smartphone Immer mehr Menschen benutzen für die Suche im Internet ein mobiles Endgerät. Werbungtreibende sollten daher bei ihren SEA-Kampagnen dem mobilen Kanal besondere Aufmerksamkeit widmen Die Zeit des Wartens auf den Durchbruch beim mobilen Internet ist vorbei er ist da. 2012, so schätzen Marktbeobachter, werden in Deutschland erstmals mehr Smartphones als PCs verkauft werden besaßen etwa 24 Prozent aller Internet-Nutzer ein Smartphone, Ende 2012 werden es 60 Prozent sein. Getrieben wird diese Entwicklung von drastisch fallenden Gerätepreisen. Ein Android-Smartphone mit GPS-Empfänger und Internet- Zugang via WLAN oder UMTS ist inzwischen für unter 100 Euro erhältlich so viel kostete vor einigen hren noch ein normales Handy ohne Touchscreen und Internet-Zugang. Weltweit, so meldet Google, werden derzeit pro Tag neue Android-Endgeräte aktiviert mehr als Menschen pro Tag geboren werden. Platzhirsch Apple fährt bei seinen iphones weiterhin eine Hochpreispolitik und ist damit sehr erfolgreich. Und Microsoft will in Zukunft sowohl im oberen als auch im unteren Preissegment punkten. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellten die Redmonder neue Systemvoraussetzungen vor, die ihre Software-Plattform auch für Billighandys öffnen. Kooperationspartner Nokia kündigte inzwischen bereits entsprechende Endgeräte an. Der Besitz eines Smartphones ist also keine Frage des Geldes mehr. Viele sind täglich mobil im Netz Das gilt auch für den Gebrauch. Günstige Daten-Flatrates erlauben dem Verbraucher die Sorglosigkeit mit dem Handy bei der Internet-Nutzung, die er von zu Hause bereits seit hren gewohnt ist. Das schlägt sich in den meisten relevanten Märkten in einer steigenden Nutzungsintensität nieder. Eine Umfrage von Google ergab, dass im Herbst 2011 bereits 49 Prozent aller deutschen Smartphone-Besitzer täglich Smartphones: Tägliche Internet-Nutzung Jeder zweite deutsche Nutzer ist täglich mobil im Netz USA Großbritannien Frankreich Deutschland pan INTERNET WORLD Business 5/12 41 % 36 % 50 % 54 % 39 % 49 % 67 % 69 % mit diesem ins Internet gingen das ist eine Steigerung von zehn Prozentpunkten innerhalb eines halben hres. Andere Länder sind in dieser Beziehung schon weiter die Wachstumsraten sind dafür auch geringer. In pan ging der Anteil der Internet-Nutzung via Smartphone 2011 sogar um drei Prozentpunkte auf 88 Prozent zurück. Jede zehnte Suchanfrage läuft mobil Auch die mobile Werbung wächst rapide. Google setzte 2011 über das hauseigene Mobile-Werbenetzwerk Admob weltweit 2,5 Milliarden US-Dollar um, 150 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei dominiert nicht nur bei Google noch Phase 1 (n+feb 2011) Phase 2 (Sept+Okt 2011) 91 % 88 % Trend nach oben: In Deutschland, UK und USA stieg 2011 der Anteil der Smartphone-Intensivnutzer Quelle: Google klassische Banner-Werbung das Geschäft, doch eine Änderung ist in Sicht. Seit Mitte Februar funktioniert auch bei Admob die Abrechnung nach dem Auktionsprinzip. Mobile SEA auf CPC-Basis befindet sich noch im Anfangsstadium. Dabei geben die Werte für die mobile Suchmaschinennutzung durchaus Anlass zu hochfliegenden Erwartungen. Henning Langer, Senior Consultant bei Eprofessional in Hamburg, beziffert den Anteil mobiler Suchanfragen in Deutschland auf rund zehn Prozent. Grund genug, dem mobilen Kanal bei der Planung von SEA-Kampagnen besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Das Endgerät entscheidet Bei der Betrachtung von mobilen Endgeräten muss derzeit zwischen drei verschiedenen Segmenten unterschieden werden: 1. Smartphones: In diese Kategorie fallen alle Mobiltelefone mit großem Touchscreen und einem Webbrowser, der ohne wesentliche Einschränkungen den Zugriff auf Internet-Websites zulässt. Als echte Smartphones gelten das Apple iphone (ios), Geräte mit Android-Betriebssystem, Windows Phone 7, aber auch die neuen Blackberrys mit Touchscreen. Derzeit stellen ios und Android zusammen mehr als 85 Prozent aller verkauften Smartphones. Die anderen Plattformen können im Moment vernachlässigt werden. 2. Featurephones: In diese Kategorie fallen alle anderen Mobiltelefone, die einen Online-Zugriff bieten. Das relevante Unterscheidungskriterium ist der nicht oder nur eingeschränkt verfügbare Webbrowser. Ein Handy ohne Webbrowser ist für Suchmaschinenwerbung irrelevant. Wie eingangs bemerkt, dürfte der Marktanteil dieser Handys mit fallenden Smartphone-Preisen schnell zurückgehen. Aufgrund ihrer technischen Limitierungen tragen Featurephones nicht maßgeblich zum Suchmaschinen-Traffic bei. 3. Tablets: Obwohl sie Smartphones technisch ähnlich sind, unterscheiden sich Tablet Computer wie das ipad von diesen signifikant in ihrer Nutzung. Nach Angaben von Stefan Hentschel, Head of Mobile Ad Sales bei Google Deutschland, liegt die Marktpenetration in Deutschland bei drei Prozent, in UK mit acht bis neun prozent dagegen deutlich höher. Den Markt dominiert Apple mit seinem ipad, mehr als Foto: Fotolia / Vege Auslaufmodell: Featurephone ohne Browser Mobile Performance Marketing Bislang wird Online Marketing im mobilen Internet von CPM-basierten Werbemitteln dominiert. Doch Performance Marketing gewinnt auch auf dem Smartphone immer schneller an Fahrt. In einer dreiteiligen Serie führen wir Sie ein in mobile Suchmaschinenwerbung, in SEO für mobile Endgeräte und in weitere CPA-basierte Werbeformate für Smartphone und Tablet. Folge 1: Mobile Suchmaschinenwerbung Adwords für das Smartphone Ausgabe 5/2012 Folge 2: Mobile SEO Websites für die mobile Suche optimieren Ausgabe 6/2012 Folge 3: Weitere CPA-basierte Werbemodelle für Smartphone und Tablet Ausgabe 7/2012 Alle Folgen der Serie können Sie unter world.de/webcode mit dem Webcode als PDF-Version herunterladen 80 Prozent aller in Deutschland verkauften Tablet Computer dürften auf diesen Hersteller entfallen. Ernsthafte Konkurrenten könnten Android-Geräte werden, diese haben aber den Durchbruch aber noch nicht geschafft. Bei der Planung von Adwords-Kampagnen müssen die Spezifika von mobilen Endgeräten unbedingt berücksichtigt werden, und zwar sowohl formal als auch inhaltlich. Obgleich Smartphones eine Website normal darstellen können, liefert Google die Suchergebnissite (Search Engine Result Page, SERP) auf den kleinen Bildschirm optimiert aus. Für Smartphones bedeutet das: Nur zwei Adwords- Anzeigen erscheinen auf der ersten SERP. Und Folgeseiten werden bei Smartphones ebenfalls noch seltener nach Ergebnissen durchsucht als auf einem PC. Deshalb lautet der Ratschlag von Google- Mann Hentschel: Optimieren Sie Ihre Bietstrategie so, dass Ihre Anzeige auf der Top-Position gelistet wird, denn sonst wird sie auf dem Smartphone nicht wahrgenommen. Nach Erkenntnissen der Performance-Agentur Eprofessional ist die Werbewirkung von Adwords auf einem Mobilgerät jedoch deutlich besser als auf einem PC. So würde die Adwords-Anzeige über dem Suchergebnis auf dem Handydisplay von 85 Prozent der Nutzer wahrgenommen, auf dem PC-Bildschirm sind es nur 71 Prozent, heißt es in einem Whitepaper der Agentur. Google selbst behauptet sogar, dass mobile Anzeigen bis zu viermal stärker

19 5/12 5. März 2012 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 19 wirken als solche auf einem stationären Gerät. Auch wenn diese Einschätzung nicht von allen Experten geteilt wird und der Neuheiteneffekt auf dem Handy bald verpuffen dürfte: Die Vorteile sind zu eindeutig, um ignoriert zu werden. Das Gesagte gilt für Tablets in kaum abgewandelter Form. Zwar hat ein ipad mit der korrekten Darstellung einer Website aufgrund seines größeren Displays weniger Schwierigkeiten als ein Smartphone, dennoch liefert Google auf der SERP für Tablets nur drei Adwords-Anzeigen pro Seite aus. Schafft es das eigene Gebot nicht unter die Top 3, wird es von den meisten Tablet-Nutzern nicht mehr wahrgenommen. Verschiedene Nutzungsszenarien Deutliche Unterschiede gibt es, wenn es um die inhaltliche Kampagnenplanung geht. Hier sollten Smartphones und Tablets getrennt voneinander betrachtet werden. Ein Tablet ist zwar ein tragbares Gerät, es wird aber im Consumer-Bereich meistens zu Hause eingesetzt. Daraus ergeben sich unterschiedliche Nutzungsszenarien. Hyperlokale Anfragen (etwa die bei der Pizzeria ganz in der Nähe) finden auf einem Smartphone weit häufiger statt als auf einem Tablet. Eprofessional-Berater Langer empfiehlt, solche Szenarien über entsprechende Anzeigentexte abzubilden. Pizzeria 200 m entfernt oder Jetzt gleich aufs iphone laden holen den Surfer dort ab, wo er sich befindet. Grundsätzlich gehen Fachleute davon aus, dass kaufvorbereitende Informationsrecherchen eher zu Hause und auf ipads durchgeführt werden. Ist der User unterwegs, geht es meistens darum, etwas vor Ort zu finden, zu kaufen, zu nutzen. Wer über Adwords den Mobil-Traffic nicht auf ein Info-, sondern ein Verkaufsangebot leiten will, sollte Suchbegriffe auf eine Negativliste setzen, die auf eine Informationsrecherche schließen lassen, zum Beispiel Stadtplan oder Route. Erkenntnisse des Performance-Netzwerks Zanox legen nahe, dass das ipad zunehmend als Schaufensterbummel- Tool auf dem Sofa benutzt wird. Bei Untersuchungen im hr 2011 fand Zanox-Mobile-Experte Chris Loonan heraus, dass iphone und ipad zu jeweils rund 40 Prozent an den online erzielten Umsätzen beteiligt sind. Dabei kommt das iphone auf doppelt so viele Transaktionen wie das ipad, während die Warenkorbgröße beim ipad im Schnitt doppelt so hoch ist. Diese Zahlen sind bemerkenswert, wenn man die Verbreitung der Geräte betrachtet: Auf ein ipad kommen in Deutschland im Moment rund vier iphones. Ebenfalls bemerkenswert: In den USA entfällt bereits rund ein Drittel des von mobilen Endgeräten erzeugten Traffics auf Tablets. Telefonanruf als Konversion 40 Prozent aller mobilen Suchanfragen sind ortsbezogen da ist ein Telefonanruf eine natürliche Ergänzung. Bereits heute blendet Google auf der SERP die Telefonnummern von gefundenen Unternehmen als Button ein der Kunde kann sofort anrufen und zum Beispiel einen Tisch im Restaurant reservieren. Auf einem Tablet ergibt dieser Button naturgemäß wenig Sinn, da man mit einem ipad nicht ohne Weiteres telefonieren kann. Google plant indes bereits weiter. In den USA läuft der Google-Service Call Metrics. Dort können Anzeigenkunden direkt in ihrer Wortanzeige eine Telefonnummer anbieten, die dann über den Google-eigenen VoIP-Service Google Talk angerufen werden kann. Vorteil aus Sicht des Werbeplaners: Der Anruf als Konversionsziel wird direkt erfasst und kann in die Kampagnenplanung einfließen. Allerdings wird Call Metrics nicht innerhalb der Adwords-Textanzeige implementiert, sondern nur auf der SERP. Die mobile Landing Page Wo Tablet-Computer am meisten genutzt werden s abrufen Spielen Social Networking Informationen suchen Musik hören Shopping/ Stöbern Sofa INTERNET WORLD Business 5/12 Bett Zu Hause Auf dem Tisch Küche Gut gemacht: Mobile Landing Page der Bahn Besondere Bedeutung kommt bei mobilen Performance-Kampagnen der Gestaltung der Landing Page zu. Obwohl moderne Büro Für Couch Potatoes: Der Nutzungsschwerpunkt von Tablets liegt eindeutig zu Hause. Am liebsten benutzen private Anwender ihr Tablet auf dem Sofa oder im Bett. Vorliebe in der Küche: Musik hören Quelle: Google Smartphones grundsätzlich in der Lage sind, Standard-Desktop-Seiten technisch korrekt darzustellen, sind diese auf dem kleinen Touchscreen faktisch unbenutzbar. Die Alternative: Eine mobil optimierte Landing Page, die sowohl bandbreitenmäßig als auch vom Layout her auf den Einsatz am Smartphone zugeschnitten ist. Google-Experte Hentschel rät dazu, für mobile Endgeräte getrennte Kampagnen aufzusetzen. Darüber hinaus lässt sich im Adwords-Setup festlegen, auf welche Endgerätetypen man die Anzeigen ausliefern lässt. Diese Unterscheidung ist nicht nur für die Auswahl der verwendeten Landing Page wichtig, sondern für die gesamte Kampagne eine Anzeige, die für eine iphone App wirbt, muss nicht auch auf Android-Handys erscheinen. Zudem sind Apple-Nutzer im Schnitt weniger preissensibel als Android-Anwender unterschiedliche Kampagnen mit unterschiedlichen Anzeigentexten und gegebenenfalls Nicht für Mobile geeignet: Standardstartseite der Bahn, wie sie auf dem PC erscheint unterschiedlichen Landing Pages sollten durchaus in Erwägung gezogen werden. Sonderfall Tablet Angesichts der technischen Nähe von Smartphone und Touchpad und der bislang relativ geringen Verbreitung der Tablets liegt der Gedanke nahe, diese auch im Rahmen der Adwords-Kampagne als einen Kanal zu betrachten. Experten raten davon jedoch ab: Nicht nur bei der Nutzungssituation unterscheiden sich beide Geräte deutlich, auch in der Handhabung: Während Handys üblicherweise mit einer Hand hochkant gehalten werden, dominiert bei Tablets das Querformat. Zudem ermöglicht die deutlich größere Displayfläche beim ipad mehr Details, wobei man es auch hier nicht übertreiben sollte: Per Finger lässt es sich weniger präzise navigieren als per Maus. Ob es sich lohnt, für Android-Tablets eigene Kampagnen und eigene Landing Pages zu produzieren, darf derzeit noch bezweifelt werden. Während Android im Handybereich den Marktvorsprung von ios aufholen konnte, ist der Tablet-Markt bis auf Weiteres weitgehend in Apple-Hand. Das ipad hat in Deutschland noch einen Marktanteil von rund 80 Prozent. Dazu kommt, dass der Markt der Android-Tablets stark segmentiert ist: Es gibt Geräte mit sieben, acht und zehn Zoll großen Displays, drei verschiedene Betriebssystemvarianten und mindestens drei unterschiedliche Bildschirmauflösungen. fk Interview Stefan Hentschel, Head of Mobile Ad Sales bei Google Deutschland Wir sind am Anfang eines absoluten Boom-Marktes Wie entwickelt sich aus Ihrer Sicht die Suchwortvermarktung auf Tablets? Stefan Hentschel: Wir sind da am Anfang eines absoluten Boom-Marktes. Derzeit haben Tablets in Deutschland im B2C-Bereich eine Marktpenetration von etwa drei Prozent. Das sieht noch nicht nach viel aus, aber in Großbritannien sind es bereits acht bis neun Prozent. Wir haben beobachten können, wie vor Weihnachten die Suchanfragen in die Höhe geschossen sind und nach den Feiertagen auf hohem Niveau geblieben sind, anstatt wieder auf das alte Niveau abzufallen. Wie relevant sind die Unterschiede zwischen Smartphone und Tablet für die Suchwortvermarktung? Hentschel: Wir haben gerade die zweite Welle einer Studie veröffentlicht, in der wir das untersucht haben. Der durch Tablets generierte Suchmaschinen-Traffic ist sehr stark angestiegen, trotz der immer noch geringen Penetration dieser Geräteklasse. Dabei werden Tablets zu 91 Prozent zu Hause benutzt, weniger unterwegs. Und wie schneiden Tablets beim Einkaufsverhalten ab? Hentschel: Die Order Values über ipads sind sehr, sehr gut. Von ebay USA wissen wir, dass die Abschlussraten bei den Pads höher sind als beim PC. Die durchschnittliche Tablet-Warenkorbgröße liegt bei 80 US- Dollar, bei Bestellungen am PC nur bei 60 US-Dollar. Ist es aus Ihrer Sicht denn sinnvoll, bei einer Adwords-Kampagne zwischen Apple- und Android-Tablets zu differenzieren? Hentschel: In der derzeitigen Situation ist es noch verfrüht, bei Tablets nach Devices zu diversifizieren. Zurzeit sind über 80 Prozent der Tablets noch ipads. Wenn man eine Adwords-Kampagne für mobile Devices aufsetzt, muss man dann auch spezielle Landing Pages für Tablets vorsehen? Hentschel: Bei Kampagnen für Smartphones ist der Einsatz einer mobil optimierten Landing Page unerlässlich. Bei Tablets mit ihrem größeren Display ist der Unterschied zur Desktop-Landing-Page zwar nicht so dramatisch, dennoch kann man eine PC-Seite nicht eins zu eins auf das Tablet umsetzen. Tablets erlauben einen viel intuitiveren Umgang mit der Website.

20 20 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 5. März /12 It s in the game Chris Paul kontrolliert das Chaos und wirbt damit für den Sportartikler Nike Chris Paul, Point Guard des NBA-Teams L.A. Clippers und aufgrund seiner Rückennummer auch CP3 genannt, ist eines der jüngsten Mitglieder des Team Jumpman23, einer Gruppe bedeutender US-Sportler, die unter dem gleichnamigen Markendach des Sportartiklers Nike ihre eigenen Kollektionen präsentieren. Pauls Sportschuhkollektion erhält mit dem Modell CP3.V seine fünfte und neueste Auflage, die äußerst innovativ auf einem virtuellen Court fernab der großen Hallen präsentiert wird. Auf einer Vollbild-Video-Website erlebt man den CP3.V in seinem Element. Dribblings, Pässe alles enorm schnell. So weit, so gewohnt. Unter dem Titel Quick Steckbrief Auftraggeber: Nike Inc., Beaverton (Oregon, USA) Auftrag: Interaktive Website für das Team Jumpman23 Agentur: Wieden + Kennedy, New York Creative Director: Andy Ferguson URL: Launch: nuar 2012 Schnelligkeit als Mittel der Wahl: Die Produktpräsentation greift das Kampagnenmotto auf Controls Chaos bietet die Site aber nicht nur mit der interaktiven Wahl von Perspektiven und zeitlichen Abläufen eine Mitmach-Alternative zu sonst üblichen, linear ablaufenden Fullscreen-Webseiten, auch das spielerische Suchen versteckter Geschichten, die auf dem Basketballfeld völlig skurril anmuten und die Partie immer wieder durcheinanderwirbeln, ist ein äußerst humorvolles Highlight: Es kommt unter anderem vor, dass ein weib- licher Fan das Spielfeld stürmt und mit einem der Basketball-Helden eine wilde Knutscherei anfängt oder ein berittener US-Cop über den Court galoppiert und verzweifelt versucht, bei völlig euphorischen Fans für Ruhe zu sorgen. Insgesamt gibt es zehn dieser kleinen Nebenhandlungen zu entdecken. Erst der zweite Teil der Site widmet sich der Produktpräsentation, die das Thema Schnelligkeit und Chaos aufgreift. Hier Mittendrin statt nur dabei, ist eigentlich das Motto eines TV- Senders. Doch auch für die Kampagne von Nike gilt: Ein User, der in die Kampagne involviert ist, hat mehr davon. Vorgestellt von: Christian Backen, Digitalchef bei BBDO Proximity in Berlin It s your game: Der User steuert die Protagonisten wird die Bewegungskontrolle mit Unterstützung des Schuhs thematisiert. Chris Pauls Bewegungen, in Stills dargestellt, ergänzt mit Tipps für ein Quick Controlled Gameplay, beeindrucken und lassen die Faszination dieses Sports spüren. Dies zu vermitteln, beherrscht Nike immer noch wie kein anderer. Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen Auftraggeber Auftrag Dienstleister Auftraggeber Auftrag Dienstleister Brille24 Campus Verlag Deutschland rundet auf Display-, Suchmaschinen-, Affiliate Marketing und Retargeting Betreuung des Online-Media-Etats für den Frankfurter Verlag Kreation der Kampagne Aufrunden bitte! für die Stiftung Uniquedigital Netzwerk Reklame Dorland Mittelhessische Druckund Verlagsgesellschaft Openpr.de Web-Vermarktung der drei Zeitungsportale Wetterauer-zeitung.de, Giessener-allgemeine.de und Alsfelder-allgemeine.de Online-Vermarktung des offenen PR-Portals Ströer Interactive Ströer Interactive ELV Elektronik Entwicklung von Suchmaschinenmarketing-Maßnahmen Exelution Planet Radio Werbekampagne inklusive Social Media Marketing für den Sender Razorfish Frischli Milchwerke Kampagne für die Schleckermäulchen-Sorte Grieß-Mahlzeit Brand Lounge Samsonite PR-Maßnahmen zur aktuellen Online-Kampagne Think Inc Henkel Jules Mumm Kaiser Games Kärcher Werbespot für die Reinigermarke Sidolin / Mediaplanung Werbekampagne Jules Mumm. So prickelnd wie wir. Online-Vermarktung des Portals Spielaffe.de Globale Mediaplanung für die Werbekampagne in 108 Ländern TBWA / OMD DDB Tribal Berlin Ströer Interactive Maxus SGL Carbon The Walt Disney Comp. Umsetzung eines CRM-Marketing-Konzepts inklusive Kundendialog Türkisches Fremdenverkehrsamt (TTB) Markenkommunikation, off- und online, für den Carbon-Verarbeiter Mediaplanung und -einkauf für die Kampagne mit dem Motto Erlebe mehr in TV, Print und Internet / Kreation der Kampagne Huth & Wenzel Wunderman MPG / ddf Kustermann Werbekampagne unter dem Motto Alle meine Lieblingsfarben Zeichen & Wunder Vivawest Launch-Kampagne für die neue Immobilienmarke KNSK Unilever macht Druck Der Konsumgüterkonzern hat gleich drei Kampagnen in den Top Ten Nicht nur, dass der Konsumgüterriese Unilever im nuar hierzulande wie schon im Dezember die teuerste Online- Werbekampagne schaltete, die im angelaufenen Monat neu gestartet wurde: Die Hamburger waren gleich drei Mal in den Top Ten vertreten mit Kampagnen für die Marken Axe 2012 Final Edition, Rexona Crystal Clear Diamond und Rexona Women Natural Minerals. Insgesamt rund 1,7 Millionen Euro steckte Unilever in die drei Werbeoffensiven im Internet, etwa drei Fünftel davon allein in die Axe-Kampagne. host Spitze: Axe setzte im nuar die Duftmarke Top-Ten-Newcomer in den Werbecharts im nuar 2012 Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an Unilever startet gleich drei neue Online-Kampagnen, die zu den zehn teuersten in Deutschland gehören Produkt Axe 2012 Final Edition Bodyspray Rexona Crystal Clear Diamond Deo Alice S L Oréal Lumi Magique Make-up Star Wars Episode I (3-D, Deutsch) Flugladen.de Rexona Women Natural Minerals Deo Unilever Deutschland, Hamburg Longchamp Image Longchamp, Bruchsal Commerzbank Festzins-Sparen Commerzbank, Frankfurt/Main ck und Jill Sony Pictures Releasing Film-Verleih, Berlin INTERNET WORLD Business 5/12 Unternehmen Unilever Deutschland, Hamburg Unilever Deutschland, Hamburg Telefónica Germany, München L Oréal Hup, Düsseldorf 20th Century Fox of Germany, Frankfurt/Main Vliegwinkel Holding, Haarlem (NL) nuar 2012 in Mio. Euro 0,99 0,61 0,27 0,19 0,19 0,15 0,09 0,09 0,08 0,08 Zeitraum: Quelle: Nielsen Media Research GmbH 2012

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