Prospekt. der DWS GO S.A. vom 27. März für

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1 Prospekt der DWS GO S.A. vom 27. März 2007 für DWS GO Emerging Markets 3rd Wave Zertifikate WKN DWS0GM ISIN DE000DWS0GM9 im Rahmen des Compartment 19 der DWS GO S.A. bezogen auf den DWS GO 3rd Wave Fund SIF Es ist beabsichtigt, die Einbeziehung der Zertifikate in den Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse (Smart Trading) und der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse (EUWAX) zu beantragen. Die Zertifikate sind und werden in Zukunft nicht unter dem U.S. Securities Act of 1933 ("Securities Act") registriert. Abgesehen von bestimmten Ausnahmen dürfen die Zertifikate weder in den Vereinigten Staaten noch an U.S. Personen angeboten, verkauft oder geliefert werden. DF748719/ Seite 1

2 Inhaltsverzeichnis ZUSAMMENFASSUNG...6 Warnhinweise...6 Zusammenfassung der wesentlichen Risikofaktoren...6 Zusammenfassung der wesentlichen Merkmale in Bezug auf die Emittentin...10 Zusammenfassung des Angebots im Rahmen des Compartments Zusammenfassung der wesentlichen Merkmale in Bezug auf die im Rahmen des Compartments 19 ausgegebenen Zertifikate...12 Überblick über die Transaktionsdokumente und deren Vertragspartner...19 RISIKOFAKTOREN DER IM RAHMEN DES COMPARTMENTS 19 AUSGEGEBENEN ZERTIFIKATE...20 Mit der Emittentin verbundene Risiken...20 Mit den Zertifikaten verbundene Risiken...22 Mit dem Referenzfonds verbundene Risiken...27 Sonstige Risiken...32 ALLGEMEINE INFORMATIONEN ÜBER DAS ANGEBOT UND DIE IM RAHMEN DES COMPARTMENTS 19 AUSGEGEBENEN ZERTIFIKATE...36 Gegenstand des Prospekts...36 Billigung des Prospekts...36 EWR-Pass...36 Ausgabe der Zertifikate und öffentliches Angebot...36 Verkaufsbeschränkungen...37 Verbriefung...38 Zahlstelle...38 Zertifikatsstelle...39 Börsennotierung der Zertifikate...39 Verwendung der Emissionserlöse...39 Verantwortung...39 Beschluss des Verwaltungsrates...39 Bereithaltung des Prospektes und sonstiger Unterlagen...40 Ausgabe von Berichten im Anschluss an die Emission...40 BESCHREIBUNG DER EMITTENTIN...41 Allgemeines...41 Kapitalausstattung und Verschuldung...41 DF748719/ Seite 2

3 Geschäftstätigkeit...42 Gründungskosten, Gebühren und sonstige Auslagen...42 Hauptversammlungen...43 Kontaktdaten...43 Verwaltungsrat...43 Angestellte und Kostenerstattung...45 Wirtschaftsprüfer...45 Tochtergesellschaften...45 Keine wesentlichen nachteiligen Änderungen...45 Rechtsstreitigkeiten...46 Interessenkonflikte...46 BESCHREIBUNG DER COMPARTMENTSTRUKTUR...47 BESCHREIBUNG DER VERMÖGENSWERTE DES COMPARTMENTS Verwendung der Emissionserlöse...49 Beschreibung des OTC-Vertrages...49 BESCHREIBUNG DES OTC-VERTRAGSPARTNERS...51 KOSTEN, GEBÜHREN UND SONSTIGE AUSLAGEN...53 Gebühren...53 Sonstige Kosten, Gebühren und Auslagen...53 ÜBERBLICK ÜBER DIE WESENTLICHEN MERKMALE DER IM RAHMEN DES COMPARTMENTS 19 AUSGEGEBENEN ZERTIFIKATE...54 Laufzeit der Zertifikate...54 Rückzahlung der Zertifikate...55 Außerordentliche Kündigung...56 Beschränktes haftendes Vermögen...57 Besondere Bedeutung der Erfüllung des OTC-Vertrages...57 Status...57 Anwendbares Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand...58 Zahlstelle...58 Zertifikatsstelle...58 Verwendung der Emissionserlöse...58 Wertpapierkennummer der Zertifikate...58 ISIN der Zertifikate...58 Beschreibung des Referenzfonds...59 DF748719/ Seite 3

4 BESCHREIBUNG DER WESENTLICHEN VERTRÄGE...63 Allgemeines...63 Depotbankvertrag...63 Beratungsvertrag (Investment Advisory Agreement)...64 Verwaltungsvertrag (Administration Agreement)...64 Listing-Vertrag...65 Market Maker-Vertrag...65 Sonstige wesentliche Verträge...66 ZERTIFIKATSBEDINGUNGEN Zertifikatsrecht; Einlösungsbetrag Weitere Definitionen Status Reduzierung zahlbarer Beträge; Beschränkter Rückgriff; OTC- Vertrag; Transaktionsverträge Verlust von Rechten bei Stellung eines Insolvenzantrags Anpassungen des Einlösungsbetrages Form der Zertifikate; Girosammelverwahrung; Übertragbarkeit Berechnungen; Zahlung von Geldbeträgen Marktstörungen Zahl-, Zertifikats- und Berechnungsstelle Bekanntmachungen Aufstockung; Rückkauf Kündigung durch Zertifikatsinhaber Ordentliche Kündigung durch die Emittentin Außerordentliche Kündigung durch die Emittentin Sonstige Pflichten der Emittentin Verschiedenes...78 BESTEUERUNG...80 Allgemeine Hinweise...80 EU-Zinsbesteuerungsrichtlinie...80 Besteuerung in Luxemburg...81 Besteuerung in Deutschland...84 FINANZAUSWEISE DER EMITTENTIN...87 Buchführung...87 DF748719/ Seite 4

5 Rechnungsjahr...87 Bewertungsprinzipien...87 UNGEPRÜFTE FINANZINFORMATIONEN FÜR DEN ZEITRAUM VOM 27. JANUAR 2006 (GRÜNDUNGSDATUM) BIS ZUM 30. JUNI ADRESSEN...94 DF748719/ Seite 5

6 ZUSAMMENFASSUNG Warnhinweise Die folgende Zusammenfassung stellt eine Einführung zu diesem Prospekt (der "Prospekt") dar. Die in diesem Prospekt beschriebenen Zertifikate (die "Zertifikate") werden im Rahmen des Compartments 19, ein rechtlich unselbständiges Teilvermögen der DWS GO S.A. (die "Emittentin"), ausgegeben. Ansprüche der Zertifikatsinhaber sind auf die Vermögenswerte des Compartments 19 beschränkt. Der Verwaltungsrat der Emittentin ist berechtigt, neben dem Compartment 19, das für die unter diesem Prospekt beschriebenen Zertifikate errichtet wurde, noch weitere Compartments zu errichten und im Rahmen dieser Compartments Wertpapiere auszugeben. In diesem Fall kann ein gesonderter Prospekt über die Ausgabe der betreffenden Wertpapiere erstellt werden. Die Zusammenfassung enthält nicht alle für den Zertifikatsinhaber wichtigen Informationen. Der Zertifikatsinhaber sollte daher jede Entscheidung zur Anlage in die Zertifikate nur nach ausführlicher Prüfung des gesamten Prospektes einschließlich der Zertifikatsbedingungen (die "Zertifikatsbedingungen") treffen. Begriffe, die in den Zertifikatsbedingungen definiert sind, haben in der Zusammenfassung die gleiche Bedeutung, falls nicht anderweitig bestimmt. Für den Fall, dass vor einem Gericht Ansprüche aufgrund der in diesem Prospekt enthaltenen Informationen geltend gemacht werden, hat der als Kläger auftretende Zertifikatsinhaber in Anwendung der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften der Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums gegebenenfalls die Kosten für eine erforderliche Übersetzung des Prospekts vor Prozessbeginn zu tragen. Ein Prospekthaftungsanspruch gegen die Emittentin besteht nicht, sofern er ausschließlich auf Angaben in der Zusammenfassung oder einer Übersetzung der Zusammenfassung gestützt wird, es sei denn, die Zusammenfassung oder die Übersetzung der Zusammenfassung ist irreführend, unrichtig oder widersprüchlich, wenn sie zusammen mit den anderen Teilen des Prospekts gelesen wird. Zusammenfassung der wesentlichen Risikofaktoren Die im Folgenden dargestellten Risikofaktoren können sich negativ auf die Wertentwicklung der Zertifikate auswirken. Dabei können mehrere Risikofaktoren die Wertentwicklung der Zertifikate gleichzeitig beeinflussen, ohne dass über deren Zusammenwirken eine verbindliche Aussage getroffen werden könnte. Darüber hinaus können sich weitere, zum jetzigen Zeitpunkt unbekannte, unvorhersehbare oder als unwesentlich erachtete Risiken ebenfalls negativ auf den Wert der Zertifikate auswirken. DF748719/ Seite 6

7 Risikofaktoren in Bezug auf die Emittentin sind unter anderem, dass Ansprüche der Zertifikatsinhaber auf die Vermögensgegenstände des Compartments 19 beschränkt sind; das Compartment 19 Zahlungen allein unter dem OTC (Over-The-Counter)- Vertrag für das Compartment 19 erhält und die Zertifikatsinhaber somit das Insolvenzrisiko des OTC-Vertragspartners tragen; die Emittentin bezüglich des Compartments 19 alleinige Schuldnerin der Zertifikate ist, d.h. keine dritte Partei in irgendeiner Weise für die Zahlungspflichten der Emittentin aus den Zertifikaten haftet; es keine Ansprüche der Zertifikatsinhaber gegen Gesellschafter, Geschäftsführer oder Angestellte der Emittentin gibt; und eine etwaige Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin zu einer vorzeitigen Auflösung des OTC-Vertrages und zu einer vorzeitigen Rückzahlung der Zertifikate führen kann und erhebliche Kosten entstehen können, die dem Compartment 19 belastet werden und den Wert der Zertifikate mindern. Risikofaktoren in Bezug auf die Zertifikate sind unter anderem, dass Zertifikatsinhaber ihr gesamtes eingesetztes Kapital sowie die aufgewendeten Transaktionskosten verlieren können; die Gewinnchancen der Zertifikatsinhaber von der Entwicklung des für die Zertifikate maßgeblichen Nettoinventarwerts des Referenzfonds zwischen dem Ausgabetag der Zertifikate und dem für die Errechnung des Einlösungsbetrages maßgeblichen Bewertungstag (der "Bewertungstag") abhängig sind. Der Zertifikatsinhaber trägt damit das Risiko einer nachteiligen Entwicklung des Nettoinventarwerts des Referenzfonds; der Wert der Zertifikate starken Schwankungen innerhalb kurzer Zeiträume unterliegen kann; Gebühren auf der Ebene des Referenzfonds und auf der Ebene der Zertifikate die Höhe des Einlösungsbetrags aus den Zertifikaten reduzieren. Zu diesen den Einlösungsbetrag mindernden Beträgen zählt insbesondere die Reduktion um 5% bei Kündigung der Zertifikate durch den Zertifikatsinhaber; ein Zertifikatsinhaber gemäß den Zertifikatsbedingungen sämtliche Rechte aus den Zertifikatsbedingungen verliert, wenn er die Auflösung der Emittentin, ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Emittentin oder die Einleitung eines ähnlichen Verfahrens zur Abwicklung der Emittentin beantragt; die Zertifikate keinerlei Anspruch auf laufende Erträge gewähren; DF748719/ Seite 7

8 die Vereinnahmung des Einlösungsbetrages durch den Zertifikatsinhaber die Kündigung der Zertifikate durch den Zertifikatsinhaber bzw. die Emittentin voraussetzt. Eine solche Kündigung durch die Zertifikatsinhaber ist nach den Zertifikatsbedingungen erstmals zum letzten Referenzfonds-Geschäftstag im September 2009 und anschließend zu dem letzten Referenzfonds-Geschäftstag im September jedes zweiten darauf folgenden Jahres möglich. Zum Zeitpunkt der Kündigung kennt der Zertifikatsinhaber zudem den Einlösungsbetrag nicht. Der Zertifikatsinhaber trägt somit das Risiko einer möglichen Wertminderung zwischen dem Tag der Kündigung und dem für die Ermittlung des Einlösungsbetrages maßgeblichen Bewertungstag; die Rückgabe einer hohen Anzahl von Anteilen am Referenzfonds zu einer Verschiebung des Rückzahlungstags für die Zertifikate nach hinten und zu einer Minderung des Einlösungsbetrags für die Zertifikate führen kann; die Zertifikate nicht zugunsten der Zertifikatsinhaber besichert sind; möglicherweise keine oder nur eine beschränkte Veräußerungsmöglichkeit für Anleger besteht, weil die Verpflichtung des von der Emittentin bestellten Market Maker, Ankaufs- und Verkaufskurse für die Zertifikate zu stellen, unter dem Vorbehalt normaler Marktverhältnisse steht; sich die gegebenenfalls durch einem Market Maker gestellten An- und Verkaufspreise im Gegensatz zu den Preisen der meisten anderen Wertpapiere nicht an dem Prinzip von Angebot und Nachfrage orientieren; das Angebotsvolumen erhöht werden kann; Marktstörungen den Wert der Zertifikate oder den Einlösungsbetrag beeinträchtigen und zu einer Verzögerung der Zahlung des Einlösungsbetrags führen können; Anpassungen der Zertifikatsbedingungen durch die Emittentin den Einlösungsbetrag beeinträchtigen können; die Emittentin möglicherweise die Zertifikate zu einem für die Zertifikatsinhaber ungünstigen Zeitpunkt kündigt; sich der Rückzahlungstag der Zertifikate bei einer Kündigung durch die Emittentin möglicherweise nach hinten verschiebt; die Emittentin bei Vorliegen bestimmter Gründe die Zertifikate außerordentlich kündigen kann und die Zertifikatsinhaber infolge einer solchen außerordentlichen Kündigung nur einen geringen Einlösungsbetrag erhalten. Risikofaktoren in Bezug auf den Referenzfonds sind unter anderem, dass sich zuverlässige Aussagen über die künftige Wertentwicklung des Referenzfonds nicht treffen lassen; DF748719/ Seite 8

9 sich der Referenzfonds auf Anlagen in Wertpapiere von Emittenten aus bzw. mit geschäftlichem Bezug zu bestimmten Ländern (Panama, Argentinien, Vereinigte Arabische Emirate, Indonesien, Ägypten, Pakistan, Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Kroatien, Slowenien, Kasachstan, Sri Lanka und Vietnam; ferner geplant: Peru, Jordanien, Marokko, Katar, Oman, Philippinen) konzentriert und somit erheblichen spezifischen Länderrisiken unterliegen kann. Die Märkte, in die der Referenzfonds investiert, beinhalten sehr viel höhere Risiken als die Märkte der Europäischen Union; die Wertentwicklung des Referenzfonds maßgeblich von den Ländern abhängt, in deren Anlagen der Referenzfonds investiert. Die Liste der relevanten Länder kann von dem Fondsmanager des Referenzfonds erweitert oder eingeschränkt werden. Zudem können einzelne Länder, Gruppen von Ländern, Branchen oder Unternehmen ungleich in dem Referenzfonds vertreten sein mit der Folge, dass der Referenzfonds überproportional an Wert verliert, falls sich das betreffende Land, die Gruppe von Ländern, die Branche oder das Unternehmen ungünstig entwickelt; die Wertpapiere, in die der Referenzfonds investiert, häufig nicht in EUR notiert sein werden und daher eine Umrechnung von einer fremden Währung in EUR erfolgen muss, um den Nettoinventarwert des Referenzfonds und den Einlösungsbetrag der Zertifikate zu berechnen. Damit tragen die Zertifikatsinhaber das Risiko einer für sie ungünstigen Wechselkursentwicklung; ein Teil der Vermögenswerte des Referenzfonds möglicherweise nicht oder nicht in ausreichendem Maße liquide ist, so dass der Fonds über solche Vermögenswerte nicht oder nur in eingeschränktem Maße verfügen kann; die Bewertung der Vermögenswerte des Referenzfonds Unsicherheiten und wertenden Bestimmungen unterliegt, die für den Anleger nachteilige Konsequenzen nach sich ziehen können; Interessenkonflikte daraus entstehen können, dass der Anlageberater den Fondsmanager berät und gleichzeitig als Portfoliomanager für seine weiteren Kunden tätig ist; weitere Interessenkonflikte daraus entstehen können, dass die in die Auflegung, Verwaltung und den Vertrieb des Referenzfonds involvierten Beteiligten sowie ihre Tochtergesellschaften untereinander und mit Dritten sowohl für eigene als auch für fremde Rechnung jedwede Art von Geschäften abschließen können; eine hohe Zahl von Zeichnungen, Rücknahmen oder Rückgaben zu einer Verringerung des Nettoinventarwerts des Referenzfonds führen können; die Kursentwicklung des Referenzfonds Schwankungen unterworfen ist; DF748719/ Seite 9

10 die Kursentwicklung des Referenzfonds unter anderem von der Entwicklung der Kapitalmärkte abhängt. Sonstige Risikofaktoren sind unter anderem, dass sich Nebenkosten des Kaufs und Verkaufs der Zertifikate nachteilig auf die Gewinnchance auswirken; risikoausschließende oder -einschränkende Geschäfte nicht immer möglich sind; die Inanspruchnahme von Kredit zur Finanzierung der Zertifikate zu weiteren Verlusten führen kann; sich die steuerliche Behandlung der Zertifikate ändern kann; die Emittentin keine Verantwortung für die Rechtmäßigkeit des Erwerbs der Zertifikate durch die Zertifikatsinhaber übernimmt; potenzielle Interessenkonflikte der beteiligten Parteien den Wert der Zertifikate und den Einlösungsbetrag beeinträchtigen können. Zusammenfassung der wesentlichen Merkmale in Bezug auf die Emittentin DWS GO S.A. ist eine am 27. Januar 2006 auf unbestimmte Zeit gegründete Luxemburger Gesellschaft in Form einer Aktiengesellschaft (société anonyme) im Sinne des Luxemburger Gesetzes vom 22. März 2004 über Verbriefungen (das "Verbriefungsgesetz"). Der ausschließliche Zweck der Emittentin ist es, ein oder mehrere Verbriefungsgeschäfte im Sinne des Verbriefungsgesetzes einzugehen. Die Emittentin kann in diesem Zusammenhang, in einem oder mehreren Geschäften oder auf kontinuierlicher Basis, bestehende oder zukünftige Risiken, die im Zusammenhang mit der Beteiligung an Vermögenswerten, ob beweglich oder unbeweglich, materiell oder immateriell, stehen, sowie Risiken, die aus Verpflichtungen, die von Dritten übernommen wurden oder sich auf alle oder Teile der Tätigkeiten von Dritten beziehen, übernehmen. Die Emittentin kann, in dem Maße wie es das Verbriefungsgesetz zulässt, alle kontrollierenden und überwachenden Maßnahmen ergreifen sowie alle Tätigkeiten oder Transaktionen durchführen, welche notwendig oder nützlich sind, um ihren Gesellschaftszweck zu erfüllen und weiterzuentwickeln. In Übereinstimmung mit dem Verbriefungsgesetz ist der Verwaltungsrat der Emittentin berechtigt, ein oder mehrere Compartments zu errichten, die jeweils einem gesonderten Teil des Vermögens der Emittentin entsprechen. DF748719/ Seite 10

11 Zusammenfassung des Angebots im Rahmen des Compartments 19 Emissionsvolumen: Zertifikate. Dies entspricht einem Gesamtemissionserlös von Euro. Im Zeitraum vom 30. März 2007 bis zum 2. Mai 2007, 12 Uhr mittags Frankfurter Zeit, werden die Zertifikate im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Luxemburg und der Bundesrepublik Deutschland von der Emittentin zum anfänglichen Ausgabepreis von 50,00 Euro (zuzüglich eines Agios von bis zu 1,50 Euro) angeboten. Anschließend werden die jeweiligen Zertifikate von der Emittentin zum Erwerb über den Sekundärmarkt öffentlich angeboten, dies während der gesamten Laufzeit der Zertifikate. Verkaufspreise der Zertifikate werden durch die Emittentin auf täglicher Basis über die Agentur Reuters auf der Reutersseite DWSGOFUND veröffentlicht und darüber hinaus bei der CSSF hinterlegt. Das gesamte Emissionsvolumen wird am Ausgabetag von der Sociéte Générale S.A. übernommen. Die Emittentin ist nicht verpflichtet, gezeichnete Zertifikate auch zu emittieren. Sofern keine Emission erfolgt bzw. nachdem das öffentliche Angebot der Zertifikate in allen Ländern beendet wurde, in denen die Zertifikate öffentlich angeboten wurden, wird eine Mitteilung auf der Website der Luxemburger Börse (www.bourse.lu) veröffentlicht. Anfänglicher Ausgabepreis: Agio: 50,00 Euro je Zertifikat Es kann ein Agio je Zertifikat von bis zu 3% des anfänglichen Ausgabepreises erhoben werden, d.h. bei einem anfänglichen Ausgabepreis von 50,00 Euro ein Agio von bis zu 1,50 Euro Ausgabetag: 4. Mai 2007 Lieferung: Emissionswährung: Die Lieferung der verkauften Zertifikate erfolgt gemäß den anwendbaren örtlichen Marktusuancen über Clearstream Banking AG, Frankfurt (das "Clearingsystem"). Euro DF748719/ Seite 11

12 Zusammenfassung der wesentlichen Merkmale in Bezug auf die im Rahmen des Compartments 19 ausgegebenen Zertifikate Laufzeit der Zertifikate Die Laufzeit der Zertifikate beginnt mit dem Ausgabetag und ist unbeschränkt, endet daher nur durch Kündigung durch die Zertifikatsinhaber bzw. die Emittentin. Der Tag, zu dem die Kündigung wirksam wird, ist, vorbehaltlich einer Verschiebung im Fall von Störungen gemäß 9 der Zertifikatsbedingungen und vorbehaltlich einer Kündigung durch die Emittentin im Falle eines Maximal-Handelsvolumen- Ereignisses ( 14 (2) der Zertifikatsbedingungen), der Bewertungstag (der "Bewertungstag"). Kündigt die Emittentin die Zertifikate wegen des Eintritts eines Maximal-Handelsvolumen-Ereignisses, ist Bewertungstag der erste Bankgeschäftstag nach vollständiger Verwertung aller nicht als Barvermögen vorhandener Vermögenswerte des Referenzfonds. Der Bewertungstag ist der Tag, an dem die Höhe des sog. Einlösungsbetrags berechnet wird. Eine Kündigung durch die Zertifikatsinhaber kann erstmals mit Wirkung zu dem letzten Referenzfonds-Geschäftstag im September 2009 und anschließend zu dem letzten Referenzfondsgeschäftstag im September jedes zweiten darauf folgenden Jahres erfolgen. Eine Kündigung durch die Zertifikatsinhaber muss der Emittentin mindestens zwanzig Bankgeschäftstage vor einem solchen Tag, zu dem die Kündigung erklärt wird, zugehen. Eine ordentliche Kündigung der Emittentin kann mit einer Frist von mindestens zwanzig Bankgeschäftstagen zum letzten Referenzfonds-Geschäftstag im September 2009, danach mit einer Frist von zwanzig Bankgeschäftstagen zu jedem Referenzfonds-Geschäftstag erfolgen. Darüber hinaus kann die Emittentin bei Eintritt eines Maximal-Handelsvolumen-Ereignisses, sofern die Verwaltungsgesellschaft des Referenzfonds den Referenzfonds gekündigt hat, mit einer Frist von zwei Bankgeschäftstagen zu jedem Referenzfonds-Geschäftstag kündigen. "Bankgeschäftstag" ist jeder Tag außer Samstag und Sonntag, an dem Banken in Paris, Luxemburg und Frankfurt für den allgemeinen Geschäftsverkehr geöffnet sind. "Referenzfonds-Geschäftstag" ist jeder Bankgeschäftstag, an dem der Nettoinventarwert des Referenzfonds für den Referenzfonds üblicherweise berechnet und veröffentlicht wird. Ein "Maximal-Handelsvolumen-Ereignis" liegt vor, wenn nach Feststellung der Berechnungsstelle im Sekundärmarkt an fünf aufeinander folgenden Bankgeschäftstagen (i) die Zahl der zum Rückkauf angebotenen Zertifikate jeweils 5% der Gesamtzahl der Ausstehenden Zertifikate erreicht oder überschreitet, oder (ii) der Betrag, der zum Rückkauf der zur Rückgabe eingereichten Zertifikate erforderlich ist, jeweils 5 Millionen Euro erreicht oder überschreitet. "Ausstehende Zertifikate" bezeichnet die Zertifikate, die an andere Parteien als die Emittentin oder den zum Handel mit den Zertifikaten bestellten Market Maker veräußert oder anderweitig übertragen wurden. DF748719/ Seite 12

13 Rückzahlung der Zertifikate Die Zertifikate sind nicht kapitalgeschützt und Ansprüche der Zertifikatsinhaber sind beschränkt auf die Vermögenswerte des Compartments 19 der Emittentin. Werden die Zertifikate gekündigt, schuldet die Emittentin aus den Mitteln des Compartments 19 am Rückzahlungstag den Einlösungsbetrag, der vorbehaltlich einer Reduzierung um 5% bei Kündigung durch den Zertifikatsinhaber nach folgender Formel berechnet wird: RK( t) Einlösungsbetrag = 50 RK( t ) wobei 0 RK(t) RK(t 0 ) der Referenzkurs des Referenzfonds am Bewertungstag ist, es sei denn, der Einlösungsbetrag muss nach einer Kündigung durch die Emittentin aufgrund des Vorliegens eines Maximal- Handelsvolumen-Ereignisses berechnet werden. In diesem Fall ist RK(t) der Betrag, der sich pro Anteil des Referenzfonds aus der Verwertung aller nicht als Barvermögen vorhandenen Vermögenswerte des Referenzfonds zuzüglich des vorhandenen Barvermögens am ersten Bankgeschäftstag nach vollständiger Verwertung dieser Vermögenswerte ergibt und von dem alle anfallenden Kosten, Steuern und Gebühren abgezogen sind; der Referenzkurs des Referenzfonds am Ausgabetag oder, falls am Ausgabetag kein Referenzkurs des Referenzfonds berechnet und veröffentlicht wird, der erste nach dem Ausgabetag berechnete und veröffentlichte Referenzkurs des Referenzfonds ist; Referenzkurs des Referenzfonds (vorbehaltlich einer Marktstörung), der Nettoinventarwert eines Anteils an dem Referenzfonds am betreffenden Tag ist. Im Falle der nur teilweisen Ausführung einer Rücknahmeorder eines hypothetischen Anteilsinhabers des Referenzfonds an einem Tag meint "Referenzkurs", (vorbehaltlich einer Marktstörung), den gewichteten durchschnittlichen Wert der Nettoinventarwerte der Anteile an dem Referenzfonds, die an den Tagen der teilweisen Orderausführung maßgeblich wären, vorausgesetzt, die gesamte Order gelangt letztlich zur Ausführung; DF748719/ Seite 13

14 Nettoinventarwert, wie jeweils vom Manager des Referenzfonds berechnet, (i) in Bezug auf den Ausgabetag der Wert eines Anteils an dem Referenzfonds ist, der für eine Zeichnungsorder eines hypothetischen Anlegers in den Referenzfonds maßgeblich wäre, die bis zum Orderannahmeschluss des Referenzfonds für den Ausgabetag abgegeben wurde, einschließlich aller anwendbaren Kosten, Steuern und Gebühren und (ii) in Bezug auf einen Referenzfonds-Geschäftstag mit Ausnahme des Ausgabetags der Wert eines Anteils an dem Referenzfonds ist, der für eine Rücknahmeorder eines hypothetischen Anteilsinhabers des Referenzfonds maßgeblich wäre, die bis zum Orderannahmeschluss des Referenzfonds für den jeweiligen Referenzfonds-Geschäftstag abgegeben wurde, und von dem bereits alle anwendbaren Kosten, Steuern und Gebühren abgezogen sind. Bei entsprechend negativer Entwicklung des Referenzfonds kann der Einlösungsbetrag der Zertifikate Null betragen. Rückzahlungstag ist (i) der 5. Bankgeschäftstag, der auf den jeweils maßgeblichen Bewertungstag folgt oder (ii) sofern es sofern es für die Berechnung des Einlösungsbetrages nicht nur auf den Nettoinventarwert an einem Referenzfonds- Geschäftstag, sondern auf mehrere Referenzfonds-Geschäftstage ankommt, der 5. Bankgeschäftstag nach dem letzten relevanten Referenzfonds-Geschäftstag oder (iii) der 5. Bankgeschäftstag nach dem Tag, an dem die Emittentin die entsprechenden Beträge aus dem OTC-Vertrag ( 4(1) der Zertifikatsbedingungen) erhalten hat, je nachdem welcher Tag später ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Emittentin die Zertifikate zu einem Zeitpunkt kündigt, zu dem sich der anteilige Nettoinventarwert des Referenzfonds verglichen mit seinem Stand zum Zeitpunkt des Erwerbs des Zertifikats durch den Inhaber ungünstig entwickelt hat und der Einlösungsbetrag damit unter dem von dem Zertifikatsinhaber aufgewendeten Erwerbspreis für das Zertifikat liegt. Außerordentliche Kündigung In bestimmten Fällen kann die Emittentin die Zertifikate außerordentlich kündigen (u.a. wenn der OTC-Vertrag gekündigt wird; siehe im Detail 15 der Zertifikatsbedingungen). In diesem Fall kann eine Rückzahlung an einem anderen Tag erfolgen, als dies bei der ordentlichen Kündigung seitens der Emittentin der Fall wäre. Ferner ist der vorzeitige Kündigungsbetrag je Zertifikat im Fall einer außerordentlichen Kündigung durch die Emittentin auf einen pro-rata-anteil aus dem Erlös aus dem OTC-Vertrag bzw. etwaiger in diesem Zusammenhang vom OTC- Vertragspartner zugunsten der Emittentin in Bezug auf das Compartment 19 bestellter und verwerteter Sicherheiten begrenzt. DF748719/ Seite 14

15 Beschränktes haftendes Vermögen Die Ansprüche, die die Zertifikatsinhaber gegen die Emittentin bezüglich des Compartments 19 geltend machen können, sind gemäß den Zertifikatsbedingungen auf die Vermögenswerte des Compartments 19 beschränkt. Die Emittentin kann und wird ihre Zahlungsverpflichtungen in Bezug auf die Zertifikate daher nicht aus sonstigen Vermögenswerten und Geldmitteln und insbesondere nicht aus den Vermögenswerten anderer Compartments erfüllen. Reichen Zahlungen, die die Emittentin in Bezug auf die Zertifikate und das Compartment 19 erhält, nicht aus, um sämtliche gegenüber den Zertifikatsinhabern fällig werdenden Verpflichtungen zu erfüllen, ist die Emittentin in Bezug auf die Zertifikate nur insoweit zur Leistung verpflichtet, als Vermögenswerte des Compartments 19 vorhanden sind. Besondere Bedeutung der Erfüllung des OTC-Vertrages Zahlungen erhält das Compartment 19 nur aus dem OTC-Vertrag mit der Société Générale S.A. (der "OTC-Vertragspartner"). Der OTC-Vertrag ist als sog. "Swap" ausgestaltet, aufgrund dessen der OTC-Vertragspartner verpflichtet ist, an das Compartment 19 Zahlungen zu leisten, die denen des Compartments 19 unter den Zertifikaten entsprechen. Die Zertifikatsinhaber tragen deshalb das Insolvenzrisiko des OTC-Vertragspartners, das durch eine Ergänzungsvereinbarung zum OTC-Vertrag, die unter bestimmten Voraussetzungen die Stellung von Sicherheiten durch den OTC-Vertragspartner vorsieht, zwar reduziert, aber nicht ausgeschlossen wird. Status Die Zertifikate begründen direkte, unbesicherte und nicht nachrangige Verbindlichkeiten der Emittentin in Bezug auf das Compartment 19, die untereinander und mit allen anderen ausstehenden unbesicherten und nicht nachrangigen Verbindlichkeiten der Emittentin in Bezug auf das Compartment 19 im Rang gleichrangig sind, soweit zwingende gesetzliche Bestimmungen nichts anderes vorschreiben. Anwendbares Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand Form und Inhalt der Zertifikate sowie alle Rechte und Pflichten aus den in den Zertifikatsbedingungen geregelten Angelegenheiten bestimmen sich mit Ausnahme von 5 der Zertifikatsbedingungen, der Luxemburger Recht unterliegt, in jeder Hinsicht nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort ist Frankfurt am Main. Gerichtsstand für alle Klagen oder sonstigen Verfahren aus oder im Zusammenhang mit den Zertifikaten ist Frankfurt am Main. Zahlstelle Zahlstelle ist die Deutsche Bank Luxembourg S.A., Luxemburg. DF748719/ Seite 15

16 Zertifikatsstelle Zertifikatsstelle ist die Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main. Verwendung der Emissionserlöse Die Erlöse aus der Ausgabe der Zertifikate werden ausschließlich für die Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen der Emittentin unter dem OTC-Vertrag in Bezug auf das Compartment 19 (siehe "Beschreibung der Vermögenswerte des Compartments 19 Beschreibung des OTC-Vertrages") verwendet. Wertpapierkennummer der Zertifikate DWS0GM ISIN der Zertifikate DE000DWS0GM9 Der Referenzfonds Der Referenzfonds ist nicht zum öffentlichen Vertrieb in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen. Die in diesem Prospekt enthaltenen Angaben zum Referenzfonds dienen allein der Information von Anlegern, die Zertifikate erwerben wollen und stellen kein Angebot von Anteilen am Referenzfonds dar. Die hier enthaltenen Informationen in Bezug auf den Referenzfonds bestehen lediglich aus Auszügen oder Zusammenfassungen von Informationen über den Referenzfonds. Die Emittentin übernimmt die Verantwortung, dass die Informationen richtig wiedergegeben bzw. zusammengefasst wurden. Soweit es der Emittentin bekannt ist und soweit sie dies aus den veröffentlichten Informationen ableiten kann, wurden keine Tatsachen ausgelassen, die dazu führen würden, dass die wiedergegebenen Informationen falsch oder irreführend würden. Neben diesen Zusicherungen wird keine weitergehende oder sonstige Gewähr von der Emittentin für die Informationen übernommen. Insbesondere übernimmt die Emittentin keine Verantwortung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dieser Darstellung zugrundeliegenden Angaben oder dafür, dass kein Umstand eingetreten ist, der deren Richtigkeit und Vollständigkeit beeinträchtigen könnte. Name des Referenzfonds: DWS GO 3rd Wave Fund SIF; WKN des Referenzfonds Auflegungsdatum: 24. April 2007 DWS0D7; der Referenzfonds ist ein Spezialfonds nach Luxemburger Recht. Manager: DWS Finanz-Service GmbH, Mainzer Landstraße , Frankfurt a.m., Deutschland DF748719/ Seite 16

17 Verwaltungsgesellschaft: Depotbank: Anlageziel und Anlagepolitik: DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, 1115 Luxemburg State Street Bank Luxembourg S.A., 49, Avenue J.F. Kennedy, 1855 Luxemburg Ziel der Anlagepolitik ist es, mit der Anlage in Aktien, Hinterlegungsscheinen, Aktienzertifikaten und/oder Partizipationsscheinen auf Wertpapiere von Emittenten in bzw. mit geschäftlichen Bezug zu bestimmten aufstrebenden Ländern an den Wachstumschancen in diesen Ländern teilzunehmen sowie eine möglichst hohe Rendite in Euro zu erwirtschaften. Bei den Ländern handelt es sich um Panama, Argentinien, Vereinigte Arabische Emirate, Indonesien, Ägypten, Pakistan, Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Kroatien, Slowenien, Kasachstan, Sri Lanka und Vietnam. Es ist geplant, ebenso in folgende Länder zu investieren: Peru, Jordanien, Marokko, Katar, Oman, Philippinen. Die vorstehenden Listen der Länder sind nicht abschließend und können jederzeit aufgrund von Marktentwicklungen erweitert oder eingeschränkt werden. Die oben aufgeführten Länder werden in die folgenden vier geografischen Zonen unterteilt: Lateinamerika, Europa, Asien und Mittlerer Osten/Nordafrika. Maximal 40% des Nettoinventarvermögens wird in einer der vorgenannten Zonen investiert. Maximal 20% des Nettoinventarvermögens darf in eines der oben genannten Länder investiert werden. Der Anteil an einem Unternehmen (entweder dargestellt durch Finanzinstrumente emittiert von dem Unternehmen selbst oder von einem Dritten bezogen auf dieses Unternehmen) ist auf 5% des Nettoinventarvermögens limitiert. Darüber hinaus dürfen von einem Dritten emittierte Finanzinstrumente, die sich auf Unternehmen beziehen, zu maximal 20% des Nettoinventarvermögens erworben werden. Mindestens 90% des Wertes des Nettoinventarvermögens (nach Abzug der liquiden Mittel) werden in Aktien, Hinterlegungsscheinen, Aktienzertifikaten, und/oder Partizipationsscheinen auf Wertpapiere angelegt, die von Emittenten mit Sitz oder Börsennotierung in den entsprechenden Ländern oder von Emittenten mit Sitz oder Börsennotierung außerhalb der Länder, aber mit Geschäftsschwerpunkt innerhalb der oben genannten Länder, oder von Emittenten außerhalb der oben genannten Länder, die die vorgenannten Finanzinstrumente auf Werte in den oben genannten Ländern beziehen, begeben worden sind. Dabei können DF748719/ Seite 17

18 auch von Emittenten begebene Wertpapiere erworben werden, die an anderen Börsen in einem Staat der Organisation über wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) notiert sind oder an anderen geregelten Märkten eines solchen Staates gehandelt werden, die anerkannt, für das Publikum offen und deren Funktionsweise ordnungsgemäß ist. Bis insgesamt höchstens 10% des Nettoinventarvermögens (nach Abzug der liquiden Mittel) kann in Aktien in- und ausländischer Emittenten angelegt werden, die die oben genannten Anforderungen nicht erfüllen. Der Referenzfonds darf keine Kredite aufnehmen und die Finanzinstrumente, die nicht Aktien oder Barmittel darstellen, dürfen in keiner Weise gehebelt sein. Der Referenzfonds kann bis zu 20% des Nettoninventarvermögens in liquide Mittel investieren. Liquide Mittel, die 10% aber nicht 20% übersteigen, dürfen nicht länger als maximal in einem zusammenhängenden Zeitraum von 31 Tagen gehalten werden. Gebühren: Es wird eine Kostenpauschale von 2% p.a. des Nettoinventarwerts aller Anteile des Referenzfonds erhoben. Besonderheiten: Erhält der Referenzfonds an einem Bewertungstag Rücknahmeanträge, die insgesamt mehr als 5% des Nettoinventarvermögens betreffen oder einen Betrag von 5 Mio. Euro übersteigen, kann der Referenzfonds diese Anträge ganz oder teilweise zurückweisen bzw. hat das Recht, die Ausführung der Rücknahmeanträge auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben oder diese pro-rata aufzuteilen. Der Nettoinventarwert des Referenzfonds kann bei der DWS Investment S.A, 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg erfragt werden, bei der zudem Informationen über die Wertentwicklung und Volatilität des Referenzfonds erhältlich sind. Nähere Informationen zum Referenzfonds sind dem Prospekt zum Referenzfonds zu entnehmen, der im Internet auf der Homepage der Emittentin (www.dwsgo.de) abgerufen werden kann. DF748719/ Seite 18

19 Überblick über die Transaktionsdokumente und deren Vertragspartner Die Emittentin hat in Bezug auf das Compartment 19 bzw. für alle Compartments der Emittentin insbesondere folgende Verträge abgeschlossen: OTC-Vertrag mit Société Générale S.A. Depotbankvertrag mit der Deutsche Bank Luxembourg S.A.; Anlageberatungsvertrag mit der DWS Investment S.A.; Vertrag mit der Deutsche Bank Luxembourg S.A. als Verwaltungs-, Domizilierungs-, Register-, Transfer- und Zahlstelle; Listing Vertrag mit der Deutsche Bank Luxembourg S.A.; und Vertrag mit der Société Générale S.A. als Market Maker. DF748719/ Seite 19

20 RISIKOFAKTOREN DER IM RAHMEN DES COMPARTMENTS 19 AUSGEGEBENEN ZERTIFIKATE Potenzielle Käufer der Zertifikate sollten die nachstehenden Risikoinformationen in Verbindung mit sonstigen in diesem Prospekt enthaltenen Informationen sorgfältig prüfen, bevor sie sich zu einem Kauf der Zertifikate entschließen. Anleger müssen Risikofaktoren in Bezug auf die Emittentin, die Zertifikate, den den Zertifikaten zugrundeliegenden Referenzfonds und sonstige Risiken beachten. Die in diesem Prospekt genannten Risiken der Zertifikate stellen keine abschließende Darstellung aller mit den Zertifikaten verbundenen Risiken dar. Die im Folgenden dargestellten Risikofaktoren können sich negativ auf die Wertentwicklung der Zertifikate auswirken. Dabei können mehrere Risikofaktoren die Wertentwicklung der Zertifikate gleichzeitig beeinflussen, ohne dass über deren Zusammenwirken eine verbindliche Aussage getroffen werden könnte. Darüber hinaus können sich weitere, zum jetzigen Zeitpunkt unbekannte, unvorhersehbare oder als unwesentlich erachtete Risiken ebenfalls negativ auf den Wert der jeweiligen Zertifikate auswirken. Jeder potenzielle Käufer von Zertifikaten sollte sorgfältig prüfen, ob vor dem Hintergrund seiner Finanzlage sowie der in diesem Prospekt enthaltenen Angaben eine Anlage in die Zertifikate geeignet erscheint. Potenzielle Käufer von Zertifikaten sollten mit ihren Rechts- und Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und sonstigen Beratern klären, ob eine Anlage in Zertifikaten unter Berücksichtigung ihrer individuellen Verhältnisse geeignet ist. Die Zertifikate sind volatile Instrumente der Vermögensanlage, die wertlos verfallen können. Mit Zertifikaten sind erhebliche finanzielle Risiken verbunden, wie z.b. teilweiser oder totaler Verlust der in die Zertifikate investierten Mittel. Eine Anlage in die Zertifikate sollte nur nach einer sorgfältigen Prüfung möglicher zukünftiger Veränderungen des Wertes der Vermögenswerte des Compartments 19 getätigt werden, da die Rendite einer solchen Anlage hauptsächlich von solchen Veränderungen abhängig ist. Mehrere Risikofaktoren können im Hinblick auf die Zertifikate gleichzeitig auftreten, so dass die Auswirkungen des Eintritts eines bestimmten Risikos unvorhersehbar sind. Darüber hinaus kann mehr als ein Risikofaktor einen möglicherweise unvorhersehbaren, verstärkenden Effekt ausüben. Es kann keine Garantie dahingehend abgegeben werden, wie sich der Eintritt einer Kombination von Risikofaktoren auf den Wert der Zertifikate auswirkt. Mit der Emittentin verbundene Risiken Beschränktes haftendes Vermögen Die Emittentin ist eine nach Luxemburger Recht errichtete Verbriefungsgesellschaft (société de titrisation). Die Geschäftstätigkeit der Emittentin besteht ausschließlich in der Emission von Wertpapieren und dem Eingehen von entsprechenden DF748719/ Seite 20

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