KONZEPT, METHODEN UND DIDAKTIK BASISTEXT ZUR ARBEIT MIT DEN WERKHEFTEN

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1 KONZEPT, METHODEN UND DIDAKTIK BASISTEXT ZUR ARBEIT MIT DEN WERKHEFTEN PARTIZIPATIVE UND INTERAKTIVE METHODEN FÜR DIE BILDUNGS ARBEIT MIT JUGENDLICHEN UND JUNGEN ERWACHSENEN GESCHICHTE UND KLISCHEES, ÖKONOMIE, MIGRATION UND EINE WELT

2 DIE WERKHEFTE SOWIE DIE MATERIAL-DVD DES FOKUSCAFE LATEINAMERIKA STELLEN WIR UNTER DER UNTEN ANGEGEBENEN CREATIVE COMONS LIZENZ KOSTENLOS ONLINE ZUR VERFÜGUNG. UM UNSERE ARBEIT UND WEITERE VERÖFFENTLICHUNGEN DIESER ART ZU ERMÖGLICHEN, WÜRDEN WIR UNS ABER ÜBER SPENDEN SEHR FREUEN! STADTSPARKASSE WUPPERTAL BLZ , SWIFT-BIC: WupsDe33 KONTO-NR IBAN: De SPENDEN AN DEN VEREIN INFORMATIONSBÜRO NICARAGUA SIND STEUERABZUGSFÄHIG. IMPRESSUM Fokuscafé Lateinamerika Konzept, Methoden und Didaktik Basistext zur Arbeit mit den Werkheften Herausgeber Informationsbüro Nicaragua e.v. Deweerthstr Wuppertal Projektkoordination und Redaktion Kristofer Lengert und Alexandra Schirmer Konzepte und Texte Frank Eggebrecht, Karsten Hackländer, Klaus Heß, Luz Kerkeling, Kristofer Lengert, Sonja Lüddecke, Uli Mercker, Alexandra Schirmer, Nikola Siller, Ulla Sparrer, Miriam Trzeciak, Kathrin Zeiske Gestaltung Philipp Wix // Druck Offsetdruck Figge Auf lage 500 Druck März 2011 Das Fokuscafé Lateinamerika ist ein Projekt des Informationsbüros Nicaragua e.v. Im Programm von America Latina 200 Ermöglicht durch eine finanzielle Förderung von: Bundeszentrale für politische Bildung bpb Dieses Produkt steht unter einer «Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland»- Lizenz. Davon ausgenommen sind alle abgebildeten Fotos. Die Rechte hierzu liegen bei den genannten Fotograf_innen. Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW 2

3 VORWORT Schlagzeilen zu Lateinamerika tauchen nur gelegentlich in den hiesigen Mainstream-Medien auf. Auslöser sind dann meist Drogengeschichten, Gewaltverbrechen, Sportereignisse oder Naturkatastrophen wie etwa Erdbeben und Hurrikans. Dabei gehört Lateinamerika fest zu unserem Alltag: Kaum eine_r von uns würde gerne auf den Kaffee am Morgen verzichten und auch Bananen, Mangosaft und Shrimps sind für uns Selbstverständlichkeiten geworden. Lateinamerikanische Produkte sind immer verfügbar die gesellschaftlichen Realitäten jedoch, die uns ermöglichen, diese Produkte in Hülle und Fülle zu konsumieren, bleiben meist im Dunkeln. Die politische und soziale Situation in Lateinamerika ist längst kein Thema mehr. Zeiten, in denen spektakuläre Revolutionen und brutale Militärdiktaturen den Subkontinent auch hierzulande zum Gegenstand heftiger politischer Auseinandersetzungen machten, gehören lange der Vergangenheit an. Che Guevara begegnen wir heute als Werbe- Ikone für günstige Kleinwagen oder nette Studi-Parties. Dabei spielen sich in Lateinamerika gesellschaftliche Prozesse ab, die unsere Aufmerksamkeit verdienen und uns mehr betreffen, als wir auf den ersten Blick vielleicht annehmen. Eine rasante Modernisierung trifft auf junge Gesellschaften und alte Traditionen. Zugleich haben gewaltige soziale Verwerfungen und wirtschaftliche Entwicklungen zum weiteren Auseinanderklaffen der Armut-Reichtums-Schere geführt und neue soziale Bewegungen und Akteur_innen entstehen lassen. Genau an dieser Problematik setzt das Fokuscafé Lateinamerika an: Lateinamerika ist in den Schulen ein Nischenthema und in der öffentlichen Wahrnehmung eine Randerscheinung. Da es immer schwieriger geworden ist, mit herkömmlichen Mitteln insbesondere junge Menschen für die Themen der Lateinamerika-Solidarität zu erreichen, braucht es hierfür neue Zugänge. Mit der Idee, ein Bildungsprogramm zu entwerfen, mit dem es Spaß macht, die sozialen, ökonomischen und historischen Beziehungen zwischen Lateinamerika und Europa zu erkunden und es möglich wird, einen nachhaltigen Lernprozess im Sinne des Globalen Lernens zu aktivieren, richtete das Informationsbüro Nicaragua in einer Ecke des Archivs ein Methoden-Laboratorium ein. In einem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wurde das Fokuscafé Lateinamerika ausgewählt und prämiert und wenig später mit einer finanziellen Förderung durch die bpb und die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW ausgestattet. Der Entwicklungsprozess dauerte mehr als ein Jahr. Entstanden ist ein interaktives und partizipatives Bildungsprogramm für die (entwicklungs-)politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Fokuscafé Lateinamerika stellt Fragen und macht sich mit den Teilnehmenden auf die Suche nach möglichen Antworten. Diese setzen sich mit verschiedenen Dimensionen der Beziehungen zwischen Lateinamerika und Europa auseinander und erkunden konkrete Beispiele, bei denen sie selbst im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Die möglichen Themen und Methoden sind vielfältig: So können die Teilnehmenden sich beispielsweise in einem Rollenspiel in die Situation von honduranischen Migrant_innen auf ihrem Weg in die USA versetzen; ein Zeitstrahl-Spiel lässt sie den Verlauf der Ereignisse in Lateinamerika und Europa von Eroberung und Kolonialzeit nachvollziehen; oder sie versuchen, in einem Planspiel, ein mittelamerikanisches Land vor den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu bewahren. Insgesamt umfasst das Fokuscafé Lateinamerika mehr als 15 verschiedene Themenbausteine, vielfältige Methoden und weit über 20 Stunden Programm. Auf diese Weise eröffnet es die Möglichkeit, insbesondere jungen Menschen spielerisch den Kontinent mit seiner Geschichte, Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichen Situation näher zu bringen (auch und gerade wenn sie bisher noch keinen oder nur wenig Kontakt zu Lateinamerika-Themen hatten). Wir hoffen, dass euch dieses Programm gefällt, ihr die Materialien intensiv einsetzen werdet und neue Anregungen für die Gestaltung von Lateinamerika-Workshops gewinnen könnt. Herzliche Grüße, Dietrich Tuschhoff für den Vorstand des Informationsbüros Nicaragua e.v. 3

4 EINE SZENE AUS DER PRAXIS Ein großer Tisch am Kopf der Tafel sitzt der Präsident des kleinen mittelamerikanischen Landes. Rechts und links von ihm haben die Vertreter und Vertreterinnen der Wirtschaft und anderer wichtiger gesellschaftlicher Gruppen Platz genommen. Es herrscht eine angespannte Stimmung und eine hitzige Debatte hat sich entwickelt: Die Vertreterin der Kleinbäuerlichen Notgemeinschaft haut mehrmals mit ihrer Hand auf den Tisch, um sich Gehör zu verschaffen: «Herr Präsident, Sie haben uns versprochen, das Kleinkreditprogramm umzusetzen. Wir brauchen dringend Hühner und Saatgut für die hungernden Familien. Die Großgrundbesitzer drängen uns, das Land zu verkaufen aber ohne Arbeit stehen wir doch vor dem Nichts! Was ist jetzt mit dem Kredit?» Der Präsident hatte geahnt, dass die Reaktion der Kleinbäuerlichen Notgemeinschaft so ausfallen würde und verdreht die Augen. Seine Regierung hatte es versprochen, noch schlimmer sie war mit dem Wahlversprechen gewählt worden, die Situation der Kleinbauern und -bäuerinnen zu verbessern. Doch plötzlich steckt das Land tief in der Krise und sowohl die nationale Agrarindustrie als auch die transnationalen Textilunternehmen haben Absatzprobleme und drohen mit Massenentlassungen, wenn sie keinen Steuererlass oder Subventionen bekommen. Schon drängt sich der Sprecher des Unternehmerverbandes zu Wort: «Das Kleinkreditprogramm könnt ihr doch nächstes Jahr noch umsetzen. Jetzt ist viel wichtiger, dass wir das Geld bekommen. Ich möchte betonen: Entweder wir bekommen Subventionen, oder wir schließen alle Fabriken und sind weg! Und dann guckt ihr blöd, weil wir die Näherinnen entlassen und alle Arbeiterinnen arbeitslos sind. So einfach ist das!». Der Redner spricht rückt sich das Basecap zurecht und lehnt sich mit verschränkten Armen zurück. «Auf gar keinen Fall!» ruft ihm die Vertreterin des Großgrundbesitzer_innenverbandes zur Rechten des Präsidenten entgegen und fuchtelt dabei mit den Händen in der Luft herum: «Wir zahlen doch keine Steuern dafür, dass die Regierung damit Transnationale Konzerne sponsert. Das machen wir nicht mit! Wir müssen die Produktion umstellen und zwar jetzt und auch wir wissen nicht, ob wir die Erntehelferinnen und -helfer weiter beschäftigen.» Der gemütlich wirkende, etwas behäbige Präsident, ein großer Mann mit Kurzhaarschnitt und Sommerhemd, hört sich die verschiedenen Diskussionsbeiträge an und blickt sorgenvoll und ratlos in die Runde. Er hat einen riesigen Berg Probleme. Alle wollen Geld, doch die Staatskassen sind leer, an weitere Kredite ist nicht zu denken und die Geldrücküberweisungen aus dem Norden bleiben aus. Was kann also getan werden? Die Sprecherin der Gewerkschaft, die die Interessen der besitzlosen Tagelöhner_innen und Erntehelfer_innen verteidigt, droht jetzt auch noch mit Streik, sollten Arbeitsplätze verloren gehen Der Präsident kommt zu dem Schluss, dass es noch zu früh für eine Entscheidung ist. «Wir sollten uns in den Gremien noch einmal beraten und sehen uns dann morgen wieder. Die Verhandlung ist hiermit geschlossen.» Die Gegenüber erheben sich und gehen zurück in ihre Gruppen, wo sie nun ihre Strategie für die nächste Verhandlungsrunde festlegen werden. Diese Szene spielte sich natürlich nicht im Präsidentenpalast in Managua oder Guatemala-Stadt ab, sondern im Juni 2010 im Klassenraum einer Handelsschulklasse in einem Berufskolleg in Wuppertal. Es fand nicht wie sonst Unterricht statt. Stattdessen hatten sich die 16 Schüler_innen und ihre Lehrerin dazu bereit erklärt, einen Praxistest für das Fokuscafé Lateinamerika durchzuführen. Die oben dargestellte Szene ist eine Momentaufnahme unseres Besuches: Wir spielten das Krisenplanspiel aus dem Modul Ökonomie eine Simulation zu den Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Mittelamerika. 4

5 HALLO! Du hältst die Werkhefte zum Fokuscafé Lateinamerika in den Händen. Wir danken dir herzlich für dein Interesse an unserer Arbeit und hoffen, dir für deine Arbeit im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Anregungen für die Seminargestaltung sowie konkrete Themen und Methoden mit an die Hand geben zu können, um Aspekte der Beziehungen Lateinamerikas und Europas zu behandeln. Wir werden dir im Folgenden Konzept, Themen, Didaktik und Ziele unserer Arbeit vorstellen und einige Hinweise geben, wie du am besten mit den Werkheften zu den unterschiedlichen Modulen arbeiten kannst. ZIELGRUPPEN Mit dem Fokuscafé Lateinamerika stellten wir uns der Herausforderung, ein Workshop- Programm zu verschiedenen Themen der Lateinamerika-Bildungsarbeit zu konzipieren, mit dem es gelingen kann, insbesondere das Interesse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus unterschiedlichen Kontexten und unabhängig von ihrem individuellen Vorwissen zu gewinnen. Hierzu entwickelten wir Themen und Methoden, die wir in einem einjährigen Prozess mit verschiedenen Zielgruppen erprobten. Grundsätzlich eignet sich das Programm des Fokuscafés Lateinamerika für alle Gruppen unabhängig von Alter, Vorwissen und Kompetenzen. Das Programm durchlief mehrere Testläufe mit jungen Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren. Aus diesem Grund eignet sich das Fokuscafé Lateinamerika speziell für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit: Schüler_innen ab Klasse 10 Auszubildenden und Berufsschüler_innen jungen Eine-Welt-Engagierten, (politischen) Jugendgruppen Menschen, die sich auf ein Freiwilligenjahr im Ausland vorbereiten Zivildienstleistenden und FSJler_innen Studierenden im Grundstudium KONZEPT Das Fokuscafé Lateinamerika umfasst vier Module mit jeweils vier inhaltlichen Bausteinen und einer Vielzahl unterschiedlicher Übungen. Die einzelnen Module sind als in sich geschlossene und aufeinander aufbauende Lerneinheiten konzipiert und können zeitlich flexibel angewendet werden. Insgesamt gibt es weit über 20 Stunden Programm. Jedes Modul setzt durch konkrete Beispiele Schwerpunkte, anhand derer verschiedene Dimensionen der Beziehungen zwischen Lateinamerika und Europa thematisiert werden. Zur Vermittlung der Lerninhalte stehen viele verschiedene Übungen und vielfältige Methoden zur Verfügung, die vor allem auf Interaktion und Partizipation der Teilnehmenden setzen und einen Perspektivwechsel ermöglichen. Inhaltlich stehen die Auseinandersetzung mit Kolonialgeschichte und Klischees, wirtschaftlichen Zusammenhängen, Migrationsthemen und der Frage, was das Ganze mit uns zu tun hat, im Mittelpunkt. Je nach Interesse und Bedarf können die einzelnen Bausteine ausgewählt und miteinander kombiniert werden. Alle Themen, Module, Bausteine und Übungen sind in den jeweiligen Werkheften für Teamer_innen und Lehrer_innen so dargelegt, dass sie nach der Lektüre in der Lage sein sollten, die Lerneinheiten selbst vorzubereiten und durchzuführen. Die Werkhefte funktionieren dabei wie Betriebsanleitungen, indem sie detailliert Inhalt und Ablauf der Übungen erläutern. GALERIE Damit eine passende Atmosphäre entsteht, sieht das Konzept des Fokuscafés Lateinamerika vor, den Klassen- bzw. Seminarraum umzugestalten: Tische und Stühle werden zu kleinen Sitzgruppen zusammengestellt; durch eine Galerie, die ähnlich einer Wanderausstellung flexibel im Raum aufgebaut werden kann, entsteht ein Info-Café mit Texten, Schaubildern und Fotos zu den Themen der Bausteine und Module des Workshop-Programms. Zur Durchführung der Übungen ist diese jedoch nicht zwingend notwendig. 5

6 Die Galerie besteht aus insgesamt 13 Roll-Ups im Format 80 x 215cm. Diese können im Informationsbüro Nicaragua gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr und Übernahme der Versandkosten (zwei Pakete) ausgeliehen werden. Weitere Informationen gibt es per DVD Alle zur Durchführung benötigten Arbeitsmaterialien, Filme, Hintergrundtexte, Rollenbeschreibungen und Kopiervorlagen (sofern diese nicht bereits im jeweiligen Werkheft enthalten sind) befinden sich auf der beiliegenden DVD. Die DVD lässt sich plattformunabhängig mit einem internetfähigen Computer nutzen. Es werden ein gängiger Webbrowser (Firefox, Internet Explorer o.ä.), eine aktuelle Version des kostenlosen Adobe Flash-Plugins und ein Programm zur Darstellung von PDF-Daten (Adobe Acrobat Reader o.ä.) benötigt. Sollten dennoch Probleme auftauchen, finden sich detailliertere Hilfestellungen in der Textdatei Hilfe.txt auf der DVD. Die DVD startet nicht automatisch; zum Starten einfach die Datei start.html oder index.html klicken. WERKHEFTE, THEMEN, MODULE, BAUSTEINE MODUL GESCHICHTE UND KLISCHEES «VON DER KOLONIALZEIT ZUR UNABHÄNGIGKEIT IN DIE GEGENWART» Bausteine 1. Lateinamerika zwischen Klischee und Wirklichkeit 2. Koloniale Geschichte und Gegenwart 3. (Post-)Koloniale Kontinuitäten 4. Der vielfältige Blick MODUL ÖKONOMIE «WENN DER LOHN ZUM ÜBERLEBEN NICHT REICHT» Bausteine 1. Ungerechter Handel 2. Weltmarktfabriken 3. Umwelt- und Ressourcenkonflikte 4. Folgen der Wirtschaftskrise MODUL MIGRATION «WEGE, TRÄUME UND NEUE HOFFNUNGEN» Bausteine 1. Deutsche Siedler_innen in Lateinamerika 2. Jüdische Fluchtwege nach Lateinamerika 3. Reise nach Norden 4. Leben zwischen den Welten Soziale und ökonomische Dimensionen der Migration MODUL EINE WELT «UND WAS GEHT UNS DAS AN?» Bausteine 1. Entwicklungspolitik und Abhängigkeiten 2. Konsumverhalten Soziale und ökologische Auswirkungen 3. Alternativen schaffen Eine andere Welt ist möglich! 4. Raus aus der Ohnmacht! 6

7 METHODEN UND DIDAKTIK Das Fokuscafé Lateinamerika ist ein partizipatives und interaktives Workshop-Programm. Wir haben uns bei der Entwicklung des Programms orientiert an den didaktischen Prinzipien für politische Bildung, den Methoden des Globalen Lernens, dem Konzept für partizipative und interaktive Trainingsmethoden, den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung und dem Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung (Quellenhinweise und weitere nützliche Links zu Methoden und Didaktik sind unter «Mehr zum Thema» aufgeführt). Auf der Basis dieser theoretischen und methodischen Grundlage und mit der Erfahrung, die wir als Teamer_innen im Zusammenhang mit der (entwicklungs-)politischen Jugendbildungsarbeit in unterschiedlichen Kontexten gesammelt hatten, strickten wir das Konzept des Fokuscafés Lateinamerika. WEG VOM TRADITIONELLEN «EXPERTEN-MODELL» Das traditionelle Rollenverständnis von Lehrenden und Lernenden folgt einer klaren hierarchischen Trennung: Im Mittelpunkt steht die lehrende Person als Expertin ihrer Sache. Sie ist die Autorität, die Inhalte und Sachverhalte doziert, erklärt und erläutert. Was sie sagt, gilt. Sie richtet Fragen an die Seminarteilnehmenden bzw. Schüler_innen, um den Wissensstand zu überprüfen oder um Beispiele zu sammeln, die die eigenen Thesen stützen. Die Lernenden übernehmen den Lernstoff, indem sie ihn kopieren. Sie sind weitgehend in einer passiven Rolle und stellen ihrerseits nur Fragen, um sich weitere Aspekte des Themas genauer erklären zu lassen. Es geht um das Erlernen von Faktenwissen und darum, den politisch-theoretischen Zugang der_des Lehrenden zu übernehmen. In der Praxis sieht das so aus, dass die Expertin einen Monolog hält, wahrscheinlich begleitet von einer äußerst textlastigen Powerpoint-Präsentation. Danach werden die vorgebrachten Thesen diskutiert, was so funktioniert, dass das Publikum mehr oder weniger ziellos Fragen oder Ergänzungen an den_die Referent_in richtet. Diese Art des Lernens mag für Expert_innen der Thematik erhellend und sinnvoll sein. Für viele Außenstehende und insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene ist es jedoch schlichtweg langweilig und der Lerneffekt nicht nachhaltig. Wahrscheinlich werden sie kurze Zeit nach dieser Lerneinheit 90 % des Inhalts vergessen haben und wenn sie freiwillig an diesem Seminarangebot teilgenommen haben zukünftig einen großen Bogen um Veranstaltungen dieser Art machen. FOKUSCAFÉ LATEINAMERIKA: PARTIZIPATION UND INTERAKTION DER TEILNEHMENDEN Das Bildungskonzept des Fokuscafés Lateinamerika ist inhaltlich und methodisch nicht bloß auf die Vermittlung von Fachwissen ausgelegt, sondern in erster Linie auf die Bewusstmachung einer globalen Perspektive des Denkens, Urteilens, Fühlens und Handelns. Im Mittelpunkt steht handlungsorientiertes Lernen, das im Sinne des Globalen Lernens dazu beiträgt, übergreifend Wissen und Kompetenzen zu vermitteln, Weltoffenheit und Empathie zu fördern und solidarische Antworten auf globale Probleme zu entwickeln. Das Workshop-Konzept des Fokuscafés Lateinamerika verbindet partizipatives Lernen mit interaktiven spielerischen Methoden, der Reflexion des eigenen Handelns und der Übertragung der gemachten Erfahrungen auf politische Realitäten. Der partizipative Lernansatz stellt die Teilnehmenden mit ihrem Wissen, ihren Lebenswirklichkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen in den Mittelpunkt. Ausgehend von einem konkreten Beispiel untersuchen die Teilnehmenden den Lerngegenstand selbst. Die Lehrenden treten von dem Sockel der Allwissenheit herunter. Mehr noch: Die Meinung und das Wissen der Lehrenden sind im Lernprozess weitgehend irrelevant. Sie werden zu Teamer_innen, die die Rolle einer Moderation einnehmen und so den Lernprozess begleiten und strukturieren. Durch eine klare Fragetechnik führen sie die Gruppe durch den Lerngegenstand zum Ergebnis, das von den Teilnehmenden selbst formuliert wird. 7

8 WIE SIND DIE LERNEINHEITEN AUFGEBAUT? Die Module bestehen jeweils aus 4 Lerneinheiten zu verschiedenen Aspekten eines Themas. Diese einzelnen Lerneinheiten heißen Bausteine. Jeder Baustein besteht wiederum aus verschiedenen Übungen, die unterschiedlich aufgebaut und methodisch konzipiert sind. Die Module beginnen mit Einführungsübungen allgemeinen Charakters, mit denen sich die Teilnehmenden auf spielerische Art und Weise an das Thema annähern. Zu Beginn der Bausteine stehen meist kurze Sequenzen zur inhaltlichen Einführung in das jeweilige Thema. Durch eine sachbezogene Auseinandersetzung mit konkreten Beispielen eignen sich die Teilnehmenden eine gemeinsame Wissensbasis an, die sie benötigen, um im weiteren Prozess ihre Erfahrungen auf das Thema anwendbar zu machen. Mittel hierfür sind etwa kurze Filmspots oder Textarbeitsphasen mit anschließender Präsentation im Plenum. Es schließen sich Übungen an, die auf vielfältige Weise den Lerngegenstand erfahrbar machen. Die meisten Bausteine beinhalten eine Aktionsphase, in der die Teilnehmenden in eine Interaktion mit dem Thema und der Gruppe treten. So soll ein Perspektivenwechsel ermöglicht sowie Dialogfähigkeit, Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Handlungsorientierung gefördert werden. Methodische Beispiele hierfür sind etwa Rollen- und Planspiele sowie Ansätze aus der Theaterarbeit, aber auch Methoden zur Aktivierung, wie das Erstellen von Meinungsbildern, Aufstellungsspiele oder Übungen zur interaktiven Diskussion und Präsentation. Der Abschluss jedes Bausteins erfolgt durch eine Reflektionsrunde, die vom Team moderiert ist und sich hierbei an der Fragetechnik des Globalen Lernens orientiert: Die Fragen beziehen sich auf die Reflektionsebenen Gefühle, Verlauf und Ergebnis, Bewertung und Transfer. Diese werden nacheinander und stets in dieser Reihenfolge bearbeitet. Das Team strukturiert durch moderierende Fragen den Diskussions- und Reflektionsprozess. Für den Lernerfolg ist die Reflektion ein unerlässlicher Bestandteil: Die Teilnehmenden tauschen sich aus und werden so in die Lage versetzt, den Lerngegenstand zu analysieren, eine eigene Position zu entwickeln, politische Prozesse zu bewerten, sich eine Meinung zu bilden und eigene Handlungsoptionen zu entwickeln. IST DIE ÜBUNG FÜR MICH UND MEINE GRUPPE GEEIGNET? Nicht alle Übungen sind für alle Gruppen geeignet, nicht alle Methoden passen zu jedem_ jeder Teamenden. So müssen sich die Teamenden bei der Seminarplanung nicht nur sorgfältig vorbereiten und Inhalte und Abläufe einstudieren, sondern auch die notwendigen Kompetenzen mitbringen, die zur Durchführung der Übungen erforderlich sind. Zudem müssen sie sich mit der Methode sicher und wohl fühlen. Auf der anderen Seite muss die Übung natürlich auch zur Zielgruppe passen, ihr Lerninteresse wecken und aufrecht erhalten sowie an ihren Erfahrungen und ihrem Vorwissen anknüpfen können. Und natürlich müssen auch die äußeren Lernbedingungen (wie zum Beispiel Zeitbudget, Raumgröße und -ausstattung) stimmen. In den Werkheften des Fokuscafés Lateinamerika ist zu Beginn jeder Übung eine Übersicht aufgeführt, die die Einschätzung der Teamer_innen, ob eine Übung geeignet ist oder nicht, erleichtern soll. Diese Checkliste enthält neben einer Übersicht zu Art der Methode, maximaler Teilnehmer_innenzahl, Raumausstattung, Zeitaufwand und erforderlichen Materialien auch ein 5-Sterne-System, das sowohl den Grad an Komplexität und Anspruch für das Team als auch den Schwierigkeitsgrad bzw. das erforderliche Vorwissen auf Seiten der Teilnehmenden einstuft. DIE KOMPETENZBEREICHE ERKENNEN, BEWERTEN UND HANDELN Für die Seminarplanung ist es sinnvoll, die jeweiligen Lernziele so konkret wie möglich zu benennen, auszudifferenzieren und damit ihre Realisierbarkeit sicherzustellen. Im Fokuscafé Lateinamerika beziehen sich die formulierten Lernziele in Anlehnung an den Orientierungsrahmen für Globale Entwicklung auf die Kompetenzbereiche Erkennen, Bewerten und Handeln. Die dem Kompetenzbereich Erkennen zugeordneten Lernziele beziehen sich auf Erwerb, Auswahl, Strukturierung und Anwendung von Wissen. Dies schließt mit ein, dass die Teil- 8

9 nehmenden befähigt werden, Informationen zum Thema zielgerichtet zu beschaffen und bestimmte Kommunikationswerkzeuge anwenden zu können sowie analytisch Informationen auszuwerten und zusammenzufassen. Die Lernziele, die den Kompetenzbereich Bewerten betreffen, zielen ab auf die kritische Reflexion, das Erkennen und Abwägen unterschiedlicher politischer Standpunkte, Sachverhalte und möglicher Konsequenzen. Der Kompetenzbereich umfasst die Beurteilung, Meinungsbildung und Entscheidungsfindung. Hierbei geht es insbesondere darum, eine kritische und damit ergebnisoffene Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand zu ermöglichen, eigene Werte und die anderer zu erkennen, sie zu hinterfragen und dem Dialog zugänglich zu machen. Die Fähigkeit und Bereitschaft zur Empathie und zum Perspektivwechsel sind von zentraler Bedeutung. Lernziele, die dem Kompetenzbereich Handeln zugeordnet sind, beziehen sich auf die Fähigkeit zur Konfliktlösung und Verständigung, der Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen und Korrekturen am eigenen Verhalten vorzunehmen sowie an (politischen) Entscheidungsprozessen zu partizipieren. Dies umfasst das Suchen nach Lösungen für Probleme, was anhand von Gesprächen und Diskussionen gemeinsam mit und unter Berücksichtigung von anderen geschieht, sowie die Verteidigung der eigenen Rechte und Interessen, aber auch die anderer. Schließlich sollen die Teilnehmenden aktiv werden können, lernen, Ziele zu benennen, Aktivitäten und Projekte zu entwickeln und auszugestalten. MEHR ZUM THEMA Beurteilungskriterien für Unterrichtsmaterialien des «Globalen Lernens». In: Jahrbuch Globales Lernen 2007 / Online verfügbar unter: BCr_20Unterrichtsmaterialien.pdf Didaktische Prinzipien der Politischen Bildung. Online verfügbar: methoden/grundkurs_2.htm Engelhardt-Wendt, Eva/InWEnt: Leitfaden für partizipative Trainingsmethoden. Online verfügbar unter: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Hrsg.): Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Berlin Online verfügbar. Prinzipien von Bildung für Nachhaltige Entwicklung für die Organisation von Arbeits- und Lernprozessen. In: Landesstiftung Baden-Württemberg ggmbh: Zukunft gestalten Nachhaltigkeit lernen. Handbuch zur außerschulischen Bildung für nachhaltige Entwicklung. Online verfügbar. Interessante Links Methodenkoffer der Bundeszentrale für politische Bildung: Portal Globales Lernen: Servicestelle Kommunen in der Einen Welt: 9

10 DIE LERNZIELE DES FOKUSCAFÉS LATEINAMERIKA ORIENTIERT AN DEN KOMPETENZBEREICHEN ERKENNEN, BEWERTEN, HANDELN ERKENNEN BEWERTEN HANDELN MODUL GESCHICHTE UND KLISCHEES Die TN können Eroberung, Kolonialzeit, Unabhängigkeit und Dekolonisierung historisch einordnen. Sie lernen, dass der Kulturkontakt zwischen Lateinamerika und Europa gewaltförmig stattfand und die Eroberung und Kolonialisierung dem Herrschaftsinteresse dienten. Sie können nachvollziehen, wie historische Ereignisse die Ungleichheit der Entwicklungswege beider Weltregionen beeinflussten und die Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika prägten. Die TN verstehen, dass die Kolonialzeit nicht nur bei den Kolonisierten Spuren hinterlassen hat, sondern auch bei den Kolonisierenden. Sie können nachvollziehen, wie der Kolonialismus auf unsere Einstellungen über Lateinamerika und auf unser Selbstverständnis als Europäer_innen eingewirkt hat. Vor diesem Hintergrund analysieren die TN Geschichte und Funktion von Bildern und Klischees über Lateinamerika. Die TN erkennen, dass die üblichen Klischees über Lateinamerika den komplexen Wirklichkeiten des Kontinents nicht gerecht werden. Ihnen wird deutlich, dass die Art und Weise, wie Wirklichkeit wahrgenommen, gedeutet und interpretiert wird, selektiv ist und durch unsere kulturelle, politische und soziale Prägung bestimmt ist. Die Fähigkeit der TN wird gefördert, angebotene Standpunkte und Perspektiven zu vergleichen, zu bewerten und sich eine eigene Meinung zu bilden. Die TN beziehen und bewerten unterschiedliche Standpunkte zu Strukturbildung und Wirkungsweise historischer Ereignisse. Sie werden angeregt, koloniale Bilder bzw. Klischees kritisch zu hinterfragen und ihre Funktion zu identifizieren. Sie positionieren sich zu den Themen im Hinblick auf die Funktion von Zuschreibungen für Kolonisatoren und Kolonisierte (z.b. Demokratie Despotie, zivilisiert primitiv, fortschrittlich rückschrittlich, rational irrational). Auf diese Weise überprüfen die TN ihre Konzepte von «Lateinamerika» bzw. «lateinamerikanisch» und machen sich auf den Weg, das, was «Lateinamerika» jenseits der Klischees sein kann, neu zu definieren und zu entdecken. Die TN werden in der Auffassung bekräftigt, dass Geschichte von Menschen gemacht wird und diese bzw. ihr Verlauf von Menschen geändert werden kann. Wir möchten den TN einen Weg für die Entdeckung Lateinamerikas jenseits von Zuschreibungen und Klischees eröffnen und sie motivieren, sich mit Lateinamerika-Themen zu beschäftigen und auch unbekannten und unbequemen Wirklichkeiten nachzuspüren. Die TN lernen, einen kritischen Standpunkt einzunehmen und aus diesem heraus verantwortungsvoll ihre Konzepte von Lateinamerika zu überprüfen und selbst aktiv zu werden. Die Lerneinheit bietet den TN das Werkzeug zur Hinterfragung von fremden und eigenen Klischees an, motiviert, Vorurteile aufzudecken und ihnen entgegenzuwirken sowie die Motivation für eigene Handlungen zu überprüfen. MODUL ÖKONOMIE Die TN erhalten einen Einblick in die Strukturen lateinamerikanischer Ökonomien und Gesellschaften sowie in die Grundzüge des Welthandels. Sie erkennen, unter welchen Bedingungen Menschen in verschiedenen lateinamerikanischen Staaten leben und arbeiten und wie sie mit diesen Bedingungen umgehen. Dabei werden ihnen jeweils die Verbindungen zwischen den Menschen in Lateinamerika und uns in Europa näher gebracht. Die TN werden ermutigt, die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse zu untersuchen, zu diskutieren und zu bewerten. Sie werden sich der Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten bewusst und können diese auch benennen. Sie verstehen, dass ökonomische Strukturen Ergebnis von Interessen und gesellschaftlichen Kräfteverhältnissen sind. Sie sehen, dass Menschen nicht nur Opfer bestehender Verhältnisse sind, sondern handelnde Subjekte bleiben, die mit der Realität, mit der sie konfrontiert werden, umgehen und Alternativen entwickeln können. Die TN erkennen die Notwendigkeit, sich für nachhaltiges Wirtschaften und soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Sie erhalten Anregungen, sich selbstständig weiter mit den aufgeworfenen Themen zu beschäftigen. Erste Einblicke in Alternativen sollen dazu einladen, diese zu unterstützen und weiter über die Notwendigkeit von Veränderungen nachzudenken. MODUL MIGRATION Die TN erhalten Einblicke in weltweite, historische und auch aktuelle Phänomene der Migration. Zudem erlangen sie einen Eindruck der vielfältigen Verbindungen, die die Migration zwischen Europa und Lateinamerika geschaffen hat und immer noch schafft. Den TN wird deutlich, welche unterschiedlichen Gründe und Ursachen Menschen zu einer (freiwilligen oder unfreiwilligen, oft überlebensnotwendigen) Migration bewegen können. Sie werden mit den Motiven der Migration konfrontiert und erfahren über die prekäre Lebenssituation (undokumentierter) Migrant_innen. Die TN erkennen, dass Migrant_innen nicht nur von den äußeren sozialen, politischen und ökonomischen Umständen geleitet werden und (nur) als deren Opfer wahrzunehmen sind, sondern dass sie handelnde und handlungsfähige Subjekte sind. Die TN lernen sowohl die Ursachen und Motive als auch die Chancen, Gefahren und Schwierigkeiten der Migration besser nachzuvollziehen und einzuschätzen. Sie werden ermutigt, sich eine eigene Meinung in Bezug auf das Phänomen der Migration zu bilden, zur Situation der Migrant_innen sowie zur aktuellen Einwanderungspolitik eigene Standpunkte zu entwickeln und Stellung zu beziehen. Die TN erwerben Argumentationen, die sie in ihrer Haltung, bei Diskussionen und Gesprächen rund um die Thematik der Migration anwenden können, auch bezogen auf die Situation und aktuellen Diskurse in Europa. Sie erarbeiten Handlungsoptionen für das eigene und gemeinsame Handeln. Sie erhalten Informationen, wie sie dieses Wissen nutzen und sich zu dem Thema weiterhin engagieren können. MODUL EINE WELT Die TN erhalten Einblick in das Themenfeld der komplexen globalen Interdependenzen. Sie erkennen, dass die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen dem Globalen Norden und Süden oftmals ungerecht gestaltet sind und die Entwicklungszusammenarbeit an wirtschaftliche Bedingungen geknüpft ist. Die TN setzen sich damit auseinander, dass unsere (alltäglichen) Entscheidungen und unser Konsumverhalten konkrete politische, soziale und ökologische Auswirkungen nachsichziehen und wir auf diese Weise (zwar ungewollt und oftmals unbewusst) zum Erhalt zerstörerischer Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisse beitragen. Die unabhängige und kritische Urteilsfähigkeit der TN wird gestärkt. Sie werden ermutigt, Widersprüche zwischen Wirtschaftsstrukturen, herrschender Politik und sozialer sowie ökologischer Gerechtigkeit zu thematisieren, selbst Kritik zu üben und Stellung zu beziehen. Die TN werden für die Wechselwirkungen unseres (Nicht-)Handelns auf Arbeits- und Lebensbedingungen bzw. Umwelt und Klima sensibilisiert. Das Bewusstsein der TN für die Themen Klimagerechtigkeit, Gerechtigkeit zwischen dem Globalen Süden und Norden sowie der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern wird gestärkt. Die TN werden dazu ermutigt, nicht länger in einer «Ohnmachtsperspektive» zu verharren, sondern sich stattdessen auf die Suche nach Alternativen zu begeben. Sie werden motiviert, bei sich selbst zu beginnen und ihre Einstellungen und (alltäglichen) Handlungen kritisch zu überprüfen. Sie lernen Anknüpfungspunkte für ihr Engagement kennen (z.b. Initiativen für fairen bzw. alternativen Handel, im Bereich Menschenrechtsarbeit, politische Arbeit mit Gewerkschaften, Frauenorganisationen, antirassistische Initiativen, ökologische Bewegungen «hier» und «dort») und werden motiviert, selbst aktiv zu werden. 10

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