Auswirkungen des demographischen Wandels auf Kapitalmarkt und Banken

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1 Fachhochschule Merseburg Betriebswirtschaftslehre Schwerpunkt Finanzinstitutionen Seminararbeit WS 2004/2005 Auswirkungen des demographischen Wandels auf Kapitalmarkt und Banken Verfasser: Sebastian Grimm angefertigt bei: Prof. Dr. Eckhard Freyer Mansfeld, Mai

2 Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis: Einleitung Demographische Entwicklung Globaler demographischer Wandel Die Demographische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland Einfluss der Demographie auf die Sozialversicherung Einfluss der Demographie auf die Rentenversicherung Auswirkungen unterschiedlicher Sicherungssysteme Kapitalanlage unter dem Aspekt der demographischen Veränderung Auswirkungen auf die Kapitalmärkte Auswirkungen auf die Immobilienmärkte Zusammenfassung Anforderungen an und Chancen für Banken Risikolage und Risikomanagement Das Lebensphasemodell Das Kreditgeschäft Anleihenmarkt Asset Meltdown Bank der Zukunft Schlusswort

3 1. Einleitung Demographischer Wandel, ein bzw. zwei Schlagworte, die uns heute fast täglich tangieren. Sei es im Fernsehen, auf Arbeit und in der Presse. Wir werden älter, na und? Betrifft es mich überhaupt und wenn doch noch nicht jetzt! Die Rente ist sicher! hat doch der nette Herr Blüm mal gesagt. Die gesetzliche Rente mag zwar sicher sein, aber wird sie ausreichen, um meinen Lebensstandard im Alter zu sichern. Was muss bzw. sollte ich tun, um dieses zu gewährleisten? Die Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Kapitalmarkt sind vielfältig und ich werde versuchen zu zeigen, wie gerade auch die Finanzbranche umdenken muss, um sich dies zunutze zu machen. Im ersten Teil werde ich den demographischen Wandel aus globaler und historischer Sicht durchleuchten, um dann spezifisch auf Deutschland einzugehen. Kernpunkt meiner Arbeit wird dann die Analyse der möglichen Auswirkungen auf Kapitalmarkt und Kapitalanleger sein, um am Ende die neuen Anforderungen, Risiken und Chancen der Finanzdienstleister in dem neuen Kundenumfeld zu skizzieren. 2.Demographische Entwicklung 2.1 Globaler demographischer Wandel Die Weltbevölkerung wird nach der jüngsten Schätzung der Vereinten Nationen bis zum Jahr 2050 um gut 3 Mrd. Menschen auf rund 9,3 Mrd. zunehmen und sich im Jahr 2100 bei rund 11 Mrd. einpendeln. Die Bevölkerungsentwicklung wird von der Sterbe- als auch von der Geburtenrate beeinflusst, sowie von weiteren Faktoren wie z.b. Migration. Die Sterbe- und Geburtenrate haben sich dem Wandel der Gesellschaft angepasst und zeigen eine stetige Abnahme. Erstere wird als Anzahl der lebend Gestorbenen eines Altersjahrgangs bezogen auf die Anzahl der Bevölkerung im entsprechenden Alter 1 definiert. 1 Herfurth, Matthias et al. (Hrsg.): Arbeit in einer alternden Gesellschaft. Problembereiche und Entwicklungstendenzen der Erwerbsbeteiligung Älterer. Sozialwissenschaften im Überblick, Band 3; Glossar. Opladen 2003, S

4 Sie wird für die Berechnung der Lebenserwartung zugrunde gelegt. Diese gibt die Anzahl der Jahre, die eine Person in einem bestimmten Alter im Durchschnitt noch zu leben hat, wenn man die altersspezifischen Sterberaten zugrunde legt an. Im Laufe der Evolution ist sie stetig angestiegen. Nach Friedland 2 ist der Verlauf wie folgt beschrieben: Im Mittelalter lag sie noch unter 25 Jahren, vor Beginn des 18. Jh. bereits unter 40 Jahre. Bis zu den 60er Jahren war sie auf Jahre gestiegen. Heute ist in den OECD-Ländern mit einer Lebenserwartung um die Jahre zu rechnen. Als Grund für diese Entwicklung sind neben besserer Ernährung, Bildung und Arbeitsbedingungen auch die ausgedehnte Gesundheitsvorsorge und das öffentliche Gesundheitswesen zu nennen. Das Steigen der Lebenserwartung geht also mit einem Rückgang in der Sterberate einher, der seit den 60ern jährlich bei 1-2% (Frauen) und 0,5-1,5% (Männer) liegt. 3 Somit werden die Alternden immer älter, was als ein Aspekt zur Erklärung des Phänomens der alternden Gesellschaft gelten kann. Die Geburtenrate ist als zweiter wichtiger Faktor bei der Bevölkerungsentwicklung zu betrachten. Sie drückt die Anzahl der lebend geborenen Kinder bezogen auf die Anzahl der Frauen im entsprechenden Alter 4 aus. Für das Nachwachsen der jungen Bevölkerung ist eine konstante, stabile Rate nötig. In den letzten Jahren hat sich aber ein Abwärtstrend bemerkbar gemacht, so dass die Geburtenzahl einiger OECD-Länder bereits zum Jahrtausend-Wechsel auf die Höhe des Reproduktionsniveaus bzw. leicht darunter sank. Das bedeutet, dass gerade noch genug bzw. nicht mehr ausreichend Nachkommen geboren wurden, um die Gestorbenen zu ersetzen. Gründe für die Geburtenabnahme sind die Zunahme der Erwerbstätigkeit von Frauen und falsche Familienpolitik. Dies hat nach Kuné 5 zur Folge, dass die Wachstumsrate der Weltbevölkerung drastisch abnimmt. Waren es in den 60ern noch um die 2,04% Wachstum, sank die Rate bis zu den 90ern bereits auf 1,33%. Zu Beginn des neuen Jahrtausends lag sie bei 1,3% im Durchschnitt. 2 Vgl. Friedland, Robert B.: Life expectancy in the future A summary of a discussion among experts. 3 Vgl. Jacobzone, S. et al. : Is the health of older persons in OECD countries improving fast enough to compensate for population ageing. In: OECD Economic Studies, No. 30, 2000/1, o. O. S Herfurth, Matthias et al.(hrsg.): Arbeit in einer alternden Gesellschaft Problembereiche und Entwicklungstendenzen der Erwerbsbeteiligung Älterer. Sozialwissenschaften im Überblick, Band 3, Glossar. Opladen 2003, S Vgl. Kune, Jan B.: On Global Aging Old-Age Income Systems in the EU and Other Major Parts of the World. Physica, Heidelberg 2003, S. 5. 4

5 Für die kommenden 50 Jahre wird ein Rückgang auf 0,3% prognostiziert. Die globale Bevölkerung wird von heutigen 6,1 Mrd. Einwohnern noch auf 9 Mrd. im Jahr 2070 ansteigen. Da die Wachstumsrate bereits schrumpft, wird die Totalbevölkerung daher auf 8,4 Mrd. bis 2100 zurückgehen. Bei Betrachtung verschiedener Regionen fallen Unterschiede auf. Es ist festzustellen, dass im südlichen Asien und in vielen Staaten Afrikas die Wachstumsrate noch relativ hoch, in China und Nordamerika gemäßigt ist. In Japan und Europa kommt es bereits zu einem Bevölkerungsrückgang. Es wachsen also zu wenig junge Leute nach, was ein weiterer Aspekt der alternden Gesellschaft ist. Durch das Immer- älter- Werden der alten Leute und das fehlende Nachwachsen von jungen Leuten steigt der Altersabhängigkeitsquotient, auch Alterslastquotient genannt. Dieser beschreibt das Verhältnis der Bevölkerung über 64 Jahren zur Bevölkerung im Alter von 18 bis 64 Jahren. Die Anzahl der Leute über 64 Jahre steigt relativ zur ganzen Bevölkerung. Das bedeutet, es gibt in Zukunft immer mehr Rentner bzw. altersabhängige Leute, die von einer immer geringer werdenden Zahl von Erwerbstätigen versorgt und finanziert werden müssen. Dies hat gravierende Folge für die Renten- und die Pflegeversicherungen, die durch solch eine Entwicklung aus dem Gleichgewicht geraten und zum langfristigen Erhalt reformiert werden müssen Die Demographische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland Im Jahre 1900 wies Deutschland noch eine natürliche Alterspyramide auf, d.h. die jüngeren Jahrgänge waren in größerer Zahl vertreten als die jeweils älteren Jahrgänge. 6 Für das Jahr 2040 wird prognostiziert, dass die Gesamtbevölkerung in Deutschland wesentlich geringer sein wird. Zusätzlich wird die Anzahl derjenigen, die älter als 60 Jahre alt sind, leicht wachsen und die Zahl der Personen, die im erwerbsfähigen Alter sind (20-60 Jahre) und insbesondere die Zahl der jüngeren (unter 20 Jahre), erheblich abnehmen. 7 6 Vgl. Von der Lippe, P., Rehm, N., Strecker, H., Wiegert, R.: Wirtschafts- und Sozialstatistik heute Theorie und Praxis, 1.Auflage, Berlin 1997, S Vgl. Von der Lippe, P., Rehm, N., Strecker, H., Wiegert, R.: Wirtschafts- und Sozialstatistik 5

6 Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass die Bevölkerung von heute 82 Mill. bis 2040 auf 65 Mill. Menschen zurückgehen wird, eine Entwicklung, die während dieser Zeit eine immer größere Dynamik entfalten dürfte. So erwarten die Ökonomen von DB-Research bis 2015 nur einen jährlichen Schwund von ungefähr Menschen, dann aber - ab wird sich dieser Trend auf jährlich Menschen verstärken, um dann von 2025 bis 2050 auf Menschen pro Jahr anzuschwellen. In Abbildung 1 wird eine Bevölkerungsprognose für Deutschland bis zum Jahr 2040 dargestellt. 8 Jahr Bevölkerung in Mio. Alter in Mio. Alter >64 in Mio ,0 55,8 13,3 40, ,4 54,2 16,2 43, ,7 47,5 20,4 46, ,2 44,0 21,3 47,6 Durchschnittsalter in Jahren 2.3. Einfluss der Demographie auf die Sozialversicherung Die eintretenden demographischen Veränderungen in Deutschland beeinflussen vor allem die Renten- und Gesundheitspolitik. Diese beiden Sektoren sind erheblich von der sinkenden Bevölkerung und der damit verbundenen Erhöhung des Durchschnittsalters betroffen, da immer weniger Beitragszahler in der gesetzlichen Rentenversicherung immer mehr Rentner finanzieren. Gleichzeitig steigen aber die Gesundheitsausgaben, da ältere Menschen häufiger an Krankheiten und Gebrechen leiden als jüngere Menschen. 9 Die Sozialversicherung wird somit in Zukunft vor neue Herausforderungen gestellt. Die soziale Sicherung kann ohne zusätzliche Belastung der Pro-Kopf- Einkommen der Erwerbstätigen nicht ausgebaut werden. Selbst wenn es zu keiner Ausweitung der Leistungen der sozialen Sicherungssysteme kommt, müssen die Beitragssätze zu den sozialen Sicherungssystemen angehoben werden. 10 heute Theorie und Praxis, 1.Auflage, Berlin 1997, S Darstellung in Anlehnung an Götzl, S.: 2001 Deutschland in Zahlen, 1.Auflage, Köln 2001, S.7 9 Vgl. Börsenzeitung Online: Die Deutsche Wirtschaft unter dem demographischen Fallbeil, , Nummer 35, S.6, Online im Internet: URL:http://www.boersenzeitung. com/online/redaktion/aktuell/vollansicht_st.php?artikelid= Vgl. Von der Lippe, P., Rehm, N., Strecker, H., Wiegert, R.: Wirtschafts- und Sozialstatistik heute Theorie und Praxis, 1.Auflage, Berlin 1997, S.278f. 6

7 Steigende Beitragssätze schränken aber wiederum den Spielraum für die private Altersversorgung ein Einfluss der Demographie auf die Rentenversicherung Im Folgenden wird erläutert, wie sich die Entwicklung der Demographie in Deutschland auf die Rentenversicherung auswirkt und welche zusätzlichen Maßnahmen zur Sicherung der Renten bereits getroffen wurden. Durch eine steigende Lebenserwartung und einer gleichzeitig niedrigeren Geburtenrate hat das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentnern erhebliche Auswirkungen auf das sog. Umlagesystem 12 der Rentenversicherung. 13 Beim Umlagesystem der Rentenversicherung müssen in jeder Periode die Einnahmen genauso hoch sein wie die Ausgaben. 14 Wenn die Phase der potenziellen Erwerbstätigkeit auf das Alter zwischen 20 und 59 Jahren eingegrenzt wird, kommen zurzeit auf 100 Personen im Alter ab 60 Jahren 226 Einwohner im erwerbsfähigen Alter. Im Jahr 2050 wird das Verhältnis auf 114 potenziell erwerbstätige Personen je 100 Einwohner ab 60 Jahren sinken. Vor diesem Hintergrund wurde mit der Rentenreform 2001 ein grundsätzlicher Strategiewechsel in der Rentenpolitik vorgenommen, d.h. von dem Ziel der Lebensstandardsicherung aus umlagefinanzierten Beiträgen wurde zugunsten einer zusätzlichen privaten und kapitalgedeckten Alterssicherung abgewichen. 15 Wie sieht nun die kapitalgedeckte Altersversorgung aus? Beim Kapitaldeckungsverfahren wird während der Beitragszeit eines Versicherten ein Kapitalstock aufgebaut, dessen Zinsen und Zinseszinsen ausreichen, um die vertragliche Rente während der durchschnittlich zu erwartenden Rentenbezugsdauer zu finanzieren. Das Kapitaldeckungsverfahren führt dazu, dass zum einen die erwerbstätige Bevölkerung aus ihren Einkommen die Rentner finanzieren und zum anderen durch eigene Beiträge einen Kapitalstock für die eigene Rente aufbauen. Die erwerbstätige Bevölkerung muss diesen Sozialaufwand durch einen 11 Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S Beim Umlagesystem werden die Beiträge von Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht als Kapital angesammelt, sondern direkt an die Rentenempfänger weitergeleitet (Vgl. Rittershofer, W.: Wirtschaftslexikon, 1.Auflage, München 2000, S.780f.) 13 Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S Vgl. Von der Lippe, P., Rehm, N., Strecker, H., Wiegert, R.: Wirtschafts- und Sozialstatistik heute Theorie und Praxis, 1.Auflage, Berlin 1997, S Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S.246ff 7

8 Konsumverzicht finanzieren Auswirkungen unterschiedlicher Sicherungssysteme Bei einem umlagefinanziertes Rentensystem verteuert sich der Faktor Arbeit. Ein Kapitaldeckungsverfahren sollte zu einem effizienteren Kapitalmarkt und damit zur Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Produktivität führen. In umlagefinanzierten Systemen ist die private Sparleistung tendenziell geringer als in kapitalgedeckten Systemen. Außerdem erlaubt ein kapitalgedecktes System Investitionen in Regionen mit höherem Wachstum und eine Diversifikation der Risiken, während bei einem umlagefinanzierten System die Leistungen ausschließlich von der Entwicklung der nationalen Volkswirtschaft abhängen. Dies bedeutet, dass in einem kapitalgedeckten System mehr Kapital im Ausland investiert wird als in umlagefinanzierten, mit entsprechenden Konsequenzen für die Zahlungsbilanz und den Wechselkurs. Dazu aber noch mehr im folgenden Thema. 3. Kapitalanlage unter dem Aspekt der demographischen Veränderung 3.1 Auswirkungen auf die Kapitalmärkte Im folgenden Kapitel wird erläutert wie eine vermehrte Nachfrage nach Kapitalanlagen, aufgrund der veränderten demographischen Entwicklung und der damit verstärkten privaten Altersvorsorge, die Zinsen und Aktienkurse sowie die Nachfrage nach Kapitalmarktprodukten beeinflusst. Die demographische Entwicklung könnte zu einer Reduzierung der Sachkapitalrenditen 17 und zu einem Rückgang der Kurse am Aktienmarkt führen, welches auch als asset market meltdown bezeichnet wird. 18 Ein Rückgang 16 Vgl. Von der Lippe, P., Rehm, N., Strecker, H., Wiegert, R.: Wirtschafts- und Sozialstatistik heute Theorie und Praxis, 1.Auflage, Berlin 1997, S die Sachkapitalrendite umfasst die zusammengefassten Renditen von Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und Sachinvestitionen (Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S.302) 18 Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S.301 8

9 der Kapitalrendite ist z.b. bei den OECD-Ländern 19 dadurch zu erklären, dass diese Länder ähnlich stark von der Alterung ihrer Gesellschaften betroffen sind. 20 Ein Sinken der Kapitalrenditen ist in älter werdenden Gesellschaften darauf zurückzuführen, dass die Arbeit knapp wird und viel Kapital zur Verfügung steht. 21 In Deutschland altert die Bevölkerung im Vergleich zu anderen OECD-Ländern stärker und würde, wenn sie von anderen Volkswirtschaften abgeschlossen wird, mit einem stärkeren Absinken der Kapitalrendite 22 konfrontiert werden. Aufgrund des internationalen Kapitalverkehrs kann Deutschland aber von höheren Renditen 23 innerhalb der OECD profitieren. Durch diese sog. Arbitrage 24 im OECD-Raum, kommt es aber letztendlich in der Tendenz zu einem Ausgleich der Kapitalrenditen. Die Kapitalströme in ein Hochzinsland und dem damit verbundenem höherem Kapitalangebot, lassen die Zinsen dort sinken. Die Kapitalrendite wird im Jahr 2035 maximal um 120 Basispunkte sinken und zwar dann, wenn es zu keinem Kapitalverkehr zwischen Deutschland und dem Ausland kommt. Die Kapitalrendite wird dann von 7,7% (2000) auf 6,5% (2035) sinken. Bei einer Kapitalanlage innerhalb der EU, wird sich die Kapitalrendite von 7,7% (2000) auf 6,7% (2035) und bei einer Kapitalanlage innerhalb des OECD-Raums wird sich die Kapitalrendite von 8% (2000) auf 7% (2035) reduzieren. 25 Im Bezug auf eine Rentenreform mit einer Kapitaldeckung ist zu sagen, dass auf diese Weise ein Absinken der Sachkapitalrendite zusätzlich verschärft wird. Der Kapitalstock erhöht sich, weil die private Sparquote 26 steigt. 19 die OECD ist die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu deren Mitgliedern gehören 30 Länder z.b. die USA, Kanada, Mexiko, EU, Türkei (Vgl. Rittershofer, W.: Wirtschaftslexikon, 1.Auflage, München 2000, S.685) 20 Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S Vgl. Börsch-Supan, A., Ludwig, A., Winter J.: Alterung, deutsche Renditeentwicklung und globale Kapitalmärkte, in: Deutsche Bank Research, Aktuelle Themen, Demographie Spezial, , Nummer 273, S.15, Online im Internet 22 die Kapitalrendite wird auch als Return on Investment bezeichnet der sich aus der Formel, Umsatzrentabilität x Kapitalumschlag x 100 ergibt (Vgl. Rittershofer, W.: Wirtschaftslexikon, 1.Auflage, München 2000, S.783) 23 die Rendite ist der in % ausgedrückte Gesamtertrag bezogen auf das angelegte Kapital in einer bestimmten Zeitperiode (Vgl. Rittershofer, W.: Wirtschaftslexikon, 1.Auflage, München 2000, S.768) 24 Arbitrage bezeichnet die Ausnutzung von Preisunterschieden für gleichartige Güter an verschiedenen Märkten (Vgl. Fritsch, U.: Wirtschaft auf einen Blick, 1.Auflage, Köln 1996, S.23) 25 Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S.304 9

10 Das Kapital erhöht sich auf diese Weise noch stärker, als dies ohne Rentenreform der Fall ist. 27 Es ist damit zu rechnen, dass die Kapitalrenditen bei einer kapitalgedeckten Rentenreform im Vergleich zu den Kapitalrenditen ohne Rentenreform um weitere 40 Basispunkte sinken und zwar dann, wenn es zu keinem Kapitalverkehr zwischen Deutschland und dem Ausland kommt. Bei einer Kapitalanlage im EU-Raum reduziert sich die Kapitalrendite im Vergleich zu einer Kapitalrendite ohne Rentenreform um zusätzliche 20 Basispunkte. Wenn die USA dabei mit eingeschlossen werden, die im OECD-Raum sehr dominant sind, verschwindet der Renditerückgang fast vollständig. 28 Dazu Abbildung 2, in der die Entwicklung der Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen im Euro- Raum dargestellt werden. 29 Jahr Rendite in % Veränderung in % , , ,35 40, ,46-20, ,24-16, ,21-16, ,80-27, ,67 49, ,98-12, ,97-0, ,23-14, ,20-0, ,60-14, ,37-6,4 26 die Sparquote ist der Teil des Einkommens der gespart wird (Vgl. Rittershofer, W.: Wirtschaftslexikon, 1.Auflage, München 2000, S.856) 27 Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S Vgl. Börsch-Supan, A., Ludwig, A., Winter J.: Alterung, deutsche Renditeentwicklung und globale Kapitalmärkte, in: Deutsche Bank Research, Aktuelle Themen, Demographie Spezial , Nummer 273, S.15f., Online im Internet 29 Vgl. Statistikzentrale Deutsche Bundesbank Zeitreihe av

11 Es stellt sich nun die Frage, ob Kapitalanlagen auf Wachstumsmärkten wie z.b. Lateinamerika, Asien oder Afrika, einen Rückgang der Renditen abmildern bzw. verhindern können, denn in diesen Volkswirtschaften könnte ein höheres Wirtschaftswachstum und somit auch eine höhere Verzinsung der Kapitalanlage zu erwarten sein. Die oben beschriebenen Länder sind teilweise durch einen schlecht organisierten Banken- oder Finanzmarktsektor und durch politische Instabilitäten gekennzeichnet. Einen größeren Teil der Ersparnisse dort anzulegen, ist daher aus den oben genannten Gründen weniger ratsam. Es kommt hinzu, dass z.b. die auf Monatsbasis errechnete Rendite des US-Aktienmarktes in den letzten 20 Jahren höher lag als die der Wachstumsmärkte insgesamt. Auch wenn eine relativ höhere Rendite der oben genannten Länder mit einer zunehmenden politischen Stabilität einhergehen sollte, wäre es fraglich, ob älter werdende Gesellschaften aufgrund des Risikopotentials dies akzeptieren würde, denn mit zunehmendem Alter der Anleger steigt die Risikoaversion! Aus diesem Grunde kann vermutet werden, dass eher eine sichere Kapitalanlage im Inland oder im Euroraum bevorzugt wird. 30 Welche Folgen hat die demographische Entwicklung nun auf den Aktienmarkt? Eine genaue Aussage über die Entwicklung der Aktienkurse ist kaum möglich. Es wird aber angenommen, dass die Aktienkurse sinken, wenn die geburtenstarken Jahrgänge sich dem Rentenalter nähern oder nicht mehr arbeiten und ihren Aktienbesitz zunehmend auflösen. Grund für dieses Verhalten ist die Notwendigkeit, von dem ersparten Vermögen zu leben und die Tatsache, dass im höheren Alter zur finanziellen Absicherung eher auf eine sichere Anlageform gesetzt wird. Ein Vermögensverlust durch einen Kurseinbruch ist durch Abwarten auf höhere Kurse oder zusätzliches Sparen aus dem Arbeitseinkommen kaum noch zu kompensieren, da die Aktien bald verkauft werden müssen. Die reduzierte Nachfrage nach Aktien führt also zu sinkenden Aktienkursen. 30 Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S

12 In Abbildung 3 wird beispielhaft dargestellt wie Anleger ihr Kapital in den einzelnen Lebensphasen anlegen könnten. 31 Lebensphase Sparziel Asset Allocation Durchschnittsrendite vor Steuern Wachstumsorientierung, Anleger möchte z.b. für das Alter vorsorgen 20% Anleihen 80% Aktien 9,5%, hohes Risiko Kapitalzuwachs innerhalb eines begrenzten Rahmens, Risiko ist limitiert 40% Anleihen 60% Aktien 9%, mittleres Risiko bei Eintritt in Zusatzeinkommen 20%Termingeld 7%, geringes Risiko das 20% Aktien Rentenalter 60% Anleihen Ein weiterer Grund für einen Rückgang der Aktienkurse könnte sein, dass sich die Gewinnaussichten der Unternehmen bei einer weniger wachsenden Wirtschaft im Heimatmarkt, aufgrund der veränderten Demographie, verschlechtern. Dies führt zur Reduzierung eines langfristigen Aktienengagements. Die Aktienkurse müssen aber nicht zwangsläufig sinken, denn durch die Rentenreform müssen die Personen im Erwerbsalter mehr sparen, welches die Aktiennachfrage beleben dürfte. Das Aktienangebot dürfte zudem zurückgehen, wenn z.b. die Bereitschaft der Unternehmen zu investieren, aufgrund der geringer werdenden Bevölkerung, zurückgeht oder bei fallenden Aktienkursen die Finanzierungskosten der Unternehmen steigen. Für den Verkauf eines Anteils an einem Unternehmen werden dann von den 31 Darstellung in Anlehnung an Beike, R., Schlütz, J.: Ratgeber Börse, 1.Auflage, Stuttgart 2000, S

13 Aktiengesellschaften weniger Geldzuflüsse erzielt. Steigende Aktienkurse könnten auch darauf zurückzuführen sein, dass die Gewinne der Unternehmen, sofern diese international tätig sind und somit auch auf Wachstumsmärkten präsent sind, trotz veränderten demographischen Bedingungen auf dem Heimatmarkt, steigen. 32 Wie wird die Bevölkerung demnach zukünftig ihr Geld anlegen? Nach einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung werden Investmentfonds, Fondsparpläne und Produkte der betrieblichen Altersvorsorgung am stärksten an Bedeutung zunehmen. Aber auch Direktanlagen in Anleihen und Aktien wird eine zunehmende Bedeutung beigemessen. Nur leichte Bedeutungszuwächse werden bei alternativen Investitionen in Hedge Fonds, Private Equity Beteiligungen, Derivate, strukturierte Finanzprodukte und Lebensversicherungen erwartet. 33 Dazu später aber noch einmal mehr. Es stellt sich abschließend die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt schon heute an der Alterung der Gesellschaft zu verdienen. Die Finanzexperten empfehlen eine Anlage in Branchen, die von der veränderten Demographie profitieren. Zu nennen wäre dabei die Pharmaindustrie, die Medizintechnik, die Biotechnologie, Finanzdienstleister aber auch Unternehmen aus der Freizeit-, Reise- und Wellnessbranche. Die HypoVereinsbank bietet bereits den Fonds Activest Lux Generation World an, der auf die langfristigen Trends der alternden Bevölkerung setzt. 3.3 Auswirkungen auf die Immobilienmärkte Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung fand in einer Studie heraus, dass Ersparnisse für die Altersvorsorge auch in Immobilien angelegt werden. Experten rechnen damit, dass selbst genutzte Immobilien und indirekte Immobilienanlagen (z.b. Immobilienfonds, -beteiligungen) an Bedeutung gewinnen werden. Vermietete Immobilien werden an Bedeutung abnehmen Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Perspektive 2050, 1.Auflage, Köln 2004, S Vgl. Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung: Kapitalmärkte und Demographie, Mannheim 2004, S.13, Online im Internet: URL: ftp://ftp.zew.de/pub/zewdocs/ gutachten/demografie_und_kapitalmaerkte.pdf 13

14 Es wird damit gerechnet, dass es in einigen Teilmärkten vor dem Jahr 2020 zu Preissenkungen kommt, da Investoren die demographische Entwicklung in die Preise einrechnen. Das Risiko für Immobilieninvestitionen erhöht sich auf diese Weise, was eine Diversifikation notwendig macht. Bei international ausgerichteten Immobilienportfolios sollten Länder mit einer günstigen demographischen Entwicklung einbezogen werden. 35 Aber viele rechnen auch mit einem enormen Preisverfall an den Immobilienmärkten insbesondere in den Industrieländern. Insbesondere in Deutschland wird mit einem Preisverfall gerechnet. Dies wird zwar nur regional bedingt sein, aber es wird auf jeden Fall zur einer demographischen Selektion der Standorte kommen. Dieser Preisverfall sollte 2020 in etwa abgeschlossen sein, da dann zuverlässigere Aussagen über die zukünftige Entwicklung gemacht werden können. Dann wird dies schon in den Preisen einberechnet sein. Aber nicht nur Standort sondern auch Art bzw. Größe der Immobilie werden eine größere Rolle spielen. Gerade Einfamilienhäuser werden im Preis rückläufig sein, da diese typische Wohnform durch das neue Gesicht der Gesellschaft nicht mehr so gefragt sein wird. Und gerade ältere Menschen werden diese aufgrund von Größe,aber auch als so genannte Rentenanlage immer mehr abstoßen, was zu einem vermehrten Angebot führt und den Preis sinken lässt. Auch die deutschen Büromärkte werden von der demographischen Entwicklung härter getroffen, da das Erwerbspersonenpotential merklich sinken wird. So wird auch bei Immobilienanlagen eine überlegte internationale Diversifikation wichtiger werden denn je Zusammenfassung 34 Vgl. Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung: Kapitalmärkte und Demographie, Mannheim 2004, S.14f., Online im Internet: URL: ftp://ftp.zew.de/pub/zewdocs/ gutachten/demografie_und_kapitalmaerkte.pdf Vgl. Just,T.: Demographie lässt Immobilien wackeln, in: Deutsche Bank Research, Aktuelle Themen, Demographie Spezial, , Nummer 283, S.29f., Online im Internet: URL:http://dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD pdf 14

15 Die veränderte Demographie in Deutschland stellt die Kapitalanleger vor neue Herausforderungen. Die Kapitalanleger müssen heute z.b. ihre Rente zusätzlich privat finanzieren und müssen sich vermehrt mit einer Kapitalanlage in Aktien, anderen Wertpapieren oder Immobilien auseinandersetzen. Der Anleger sollte nicht mit konstanten Renditen seiner Kapitalanlage rechnen, er muss sein Kapital immer wieder neu anlegen, um die bestmögliche Rendite zu erzielen. Ganz besonders wichtig ist, dass sich Anleger eine Strategie überlegen für den Zeitpunkt, zu dem die älteren Kapitalanleger ihre Wertpapiere verkaufen, um mit den erzielten Erlösen ihre Rente zu finanzieren. Eine Kapitalanlage im Ausland (Wertpapiere, Immobilien) oder ein frühzeitiges investieren in Branchen, deren Hauptzielgruppe ältere Menschen sind, kann dem Kapitalanleger dabei gute Renditechancen ermöglichen. Trotzdem wird es dem Anleger von morgen immer schwerer gemacht sich in der vielfältigen und immer komplizierteren Welt der Anlageprodukte zurecht zu finden. Deshalb wird sich die Rolle der Finanzdienstleister in diesem Segment auch verändern. Dazu nun der letzte große Schwerpunkt in meiner Arbeit, in dem ich die Veränderungen aus Sicht der Banken beschreiben werde und mögliche Anforderungen und Chancen dieser für die und in der Zukunft erläutere. 4.Anforderungen an und Chancen für Banken 4.1.Risikolage und Risikomanagement Was bedeutet dieser Wandel aber für die Finanzwirtschaft. Müssen Banken ihre Strategien umstellen. Welche Risiken sind zu beachten und welche Maßnahmen machen Banken zukunftsfähig. Schauen wir uns erstmal die empfohlene Strategie des Investments in Emerging Markets an. Voraussetzung für 15

16 verstärkte Kapitalflüsse in Schwellenländer sind Strategien zur Vermeidung von Finanzkrisen bzw. verbesserte Mechanismen für das Krisenmanagement. Die Verantwortung dafür liegt bei allen Beteiligten: den Regierungen der Schuldnerstaaten, privaten Kreditgebern und Investoren sowie der internationalen Staatengemeinschaft. Die Schuldnerstaaten müssen auf solide Finanzpolitik, eine Stärkung des eigenen Finanzsystems (Bankenaufsicht, Eigenkapitalbasis der Banken, transparente und konservative Rechnungslegung), nachhaltiges Schuldenmanagement sowie verbesserte Investor Relations achten. Kreditgeber und Investoren müssen ihre Risikomanagementsysteme verbessern, etwa durch Frühwarnsysteme, Ratings für Ereignisrisiko oder Stresstests. 36 Dadurch kann auch das Übergreifen von Finanzkrisen auf nicht betroffene Länder (Ansteckungsgefahr) reduziert werden. Schließlich muss die internationale Staatengemeinschaft intensiver an einer robusten internationalen Finanzarchitektur arbeiten. Dazu gehören Initiativen wie das Financial Sector Assessment Program (FSAP), das vom IWF 1999 nach den Finanzkrisen in Asien und Russland ins Leben gerufen wurde, um regulatorische Defizite und strukturelle Fehlentwicklungen früh zu erkennen. Zum Teil gelungen ist dies in der Argentinien-Krise. Sie konnte zwar nicht mehr verhindert werden, aber es wurde zumindest das Übergreifen auf den gesamten Markt stark abgemildert. Und gerade deshalb wird der solide politische und wirtschaftliche Aufbau in diesen Ländern weiter vorangetrieben. Man versucht europäische und amerikanische Strukturen immer mehr in diese Länder zu implementieren. Wenn dann die Schwellenländer politisch und wirtschaftlich stabiler werden, dürften international erfolgreiche Finanzdienstleister in den nächsten Dekaden zunehmend als große Kapitalsammelstelle fungieren, dieliquidität in den G3-Ländern sammeln und an die Schwellenländer weiterleiten. 37 Dazu gibt es drei mögliche Szenarien. 36 Siedenberg: Lessons learned from recent financial crises and the way forward, Rede bei der Konferenz The International Financial Architecture, Frankfurt, 6. Sept Vgl. Börsch-Supan, A., Ludwig, A., Winter J.: Alterung, deutsche Renditeentwicklung und globale Kapitalmärkte, in: Deutsche Bank Research, Aktuelle Themen, Demographie Spezial , Nummer 273, S.8f., Online im Internet 16

17 1. Banken könnten das Kapital in Form von Einlagen auf die Passivseite ihrer Bilanzen nehmen und Kredite in den Schwellenländern vergeben. 2. Eine weitere Möglichkeit ist der direkte Ankauf von Wertpapieren der Schwellenländer aus den Mitteln der Spareinlagen. 3. Schließlich können Finanzdienstleister nur als Mittler fungieren, indem sie die Emission von Anleihen und Aktien in den Schwellenländern übernehmen und diese direkt oder über eine Kapitalanlagegesellschaft in Form von Investmentfonds an Anleger in den Industrieländern verkaufen. Der Vorteil für die Banken liegt darin, dass sie selbst dafür weder Kredit- noch Währungsrisiko mehr tragen, sobald die Aktien und Anleihen komplett verkauft sind. Allerdings ist zu erwarten, dass diese Möglichkeit begrenzt ist, da zumindest ein Teil der Anleger nicht direkt in den Schwellenländern investieren möchte. Diese Kunden dürften die Risikoübernahme durch die Bank (z.b. in Form von strukturierten Produkten) schätzen und bereit sein, dafür einen Renditeabschlag in Kauf zu nehmen. 38 So könnten sich Banken durch ein gutes und ausgeklügeltes Risikomanagement einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und zusätzlich ihre Renditen erhöhen. Aber auch der worst case könnte eintreten, dass Banken durch falsches Einschätzen der Marktlage und der in diesen Ländern herrschenden Risiken einen erheblichen Verlust und Imageschaden erleiden könnten. Daher wird das Risikomanagement in Zukunft eine sehr wichtige Rolle einnehmen und Banken müssen dann entscheiden, ob sie gewillt sind, das Risiko selbst zu tragen oder dieses im weitesten Sinne outsourcen, indem sie das Management so genannten bankfremden Spezialisten überlassen, die immer mehr auf den Markt drängen. Auch der Marktpreis für solche Spezialisten dürfte in Zukunft auch noch weiter in die Höhe schnellen. 38 Vgl. Börsch-Supan, A., Ludwig, A., Winter J.: Alterung, deutsche Renditeentwicklung und globale Kapitalmärkte, in: Deutsche Bank Research, Aktuelle Themen, Demographie Spezial , Nummer 273, S.8f., Online im Internet 17

18 können, die einem privaten Haushalt 4.2.Das Lebensphasemodell bedarfsgerecht angepasst Um dem Kunden eine private Finanzplanung entwickeln zu können, die einem privaten Haushalt bedarfsgerecht angepasst ist, ist es notwendig die in jeder Lebensphase wechselnden finanziellen Bedürfnisse eines Privathaushaltes zu berücksichtigen. Das lebenszyklusbezogene Spar- und Konsumverhalten von privaten Haushalten hat einen grundlegenden Einfluss auf das Nachfrageverhalten nach Leistungen der privaten Finanzplanung. Dieses bedarfsbezogene Nachfrageverhalten Einkommen, Konsum & Ersparnis im Lebenszyklus Einkommen Konsumausgaben Geldeinheiten Ersparnis Quelle: Börsch-Supan, Essig Jahre kann durch ein stilisiertes Lebensphasenmodell dargestellt werden. Dazu die Abbildung 4 rechts. Zentrale Annahme eines solchen Lebensphasenmodells ist, dass der Lebensweg eines Individuums in bestimmten aufeinander folgenden Phasen verläuft. Die übliche Darstellung des Modells stellt die Finanzanlagemöglichkeiten und den Kreditbedarf eines privaten Haushaltes in Abhängigkeit vom Lebensalter dar. Mangelndes Vermögen zu Beginn des Lebenszyklus führt zu einem höckerartigen Verlauf des Finanzvermögens, da Einkommensschwankungen durch Anspar- und Entsparvorgänge kompensiert werden, ohne dass möglichst eine Änderung des Konsumniveaus vorgenommen werden muss. Laut Modell nehmen Menschen in jüngeren Jahren Kredite auf, um ihren Konsum und/oder den Kauf einer Wohnung zu finanzieren. Mit fortschreitenden Jahren, also in der Regel ab dem Alter von Jahren bis zum Renteneintritt, übersteigt das Einkommen den Konsum und Kredite werden getilgt bzw. Vermögen angespart. Ab dem Ende der aktiven Erwerbsphase wird das Vermögen langsam wieder verzehrt. 18

19 Für ein effektives Management der Bedarfe eines privaten Haushalts ist eine Betreuung eines privaten Haushalts auf der Basis eines Lebensphasenmodells eine erste Annäherung. Es wäre unzureichend, allein die aus dem Modell erwachsenden finanziellen Bedarfe zu berücksichtigen, da die zukünftigen Lebensbedingungen nicht vollständig durch das deterministische Lebensphasenkonzept abgebildet werden können. Demographische, soziale und gesellschaftliche Einwirkungen führen zu Modifizierungen, die die Private Finanzplanung nachhaltig beeinflussen werden. Die Altersstruktur der Bevölkerung verschiebt sich durch die zurückgehenden Geburtsraten hin zu einem Überhang an älteren Menschen. Aufgrund der damit verbundener Probleme der Finanzierung der Leistungen der Sozialversicherung wird die Bedeutung der privaten Altersvorsorge zunehmen. Da die Sparquoten in der Zukunft unverändert bleiben, dürfte das Geldvermögen künftiger Alter deutlich über dem der heutigen Alten liegen. Vermögensmanagement und Erbschaftsregelungen werden daher in Zukunft eine wichtigere Position einnehmen als früher. Besonders interessant ist die Generation der Baby-Boomer, denn sie ist zahlenmäßig die größte Gruppe. Mit rund 7,8 Millionen Haushalten sind die heute Jährigen deutlich stärker besetzt als die Jährigen(7 Millionen Haushalte). Dies eröffnet ein enormes Potenzial vor allem für Produkte der Vermögensanlage und Altersvorsorge, die ab Mitte 30 verstärkt in den Vordergrund rücken. 39 Daher wird versucht gerade diese Gruppe noch verstärkter an die eigene Bank und die Produkte zu binden. Viele Banken geben Produkte an den Kunden weiter und verzichten auf ihre Gewinnmarge, um den Kunden gerade auf lange Sicht nicht zu verlieren. Auch kostenlose Konten oder wie bei den Direktbanken, wo sogar Boni für Treue und Abwicklung von Geschäften gezahlt werden, verschärfen den Wettbewerb. Gerade Direktbanken haben sich auf dieses Klientel fokussiert und versuchen diese für sich zu gewinnen. 39. Vgl. Börsch-Supan, A., Ludwig, A., Winter J.: Demografie und Bankgeschäft, in: Deutsche Bank Research, Aktuelle Themen, Demographie Spezial , Nummer 273, S.13., Online im Internet 19

20 Ob dies auf lange Sicht aber gelingen wird ist fraglich, denn durch das Älterwerden unserer Gesellschaft wird Standortnähe wieder wichtiger werden. Gerade die noch nicht mit Internet und Computer vertraute Baby-Boomer- Generation wird dies zu schätzen wissen. Ob dies in Zukunft noch so sein wird, kann man nicht prognostizieren, da es noch keine empirischen Studien darüber gibt. So wird sich auch das Marketing der Finanzdienstleister auf die Alterung der Gesellschaft einstellen müssen. Aufgabe eines Finanzdienstleisters ist es, den Kunden finanziell in spezifischen Lebenslagen zu unterstützen. Dazu gehören Ausbildung/Studium, erster Job, Partnerschaft, Familie, Selbständigkeit, Scheidung, Krankheit, Ruhestand, Nachlassplanung und Todesfall. Das Lebensphasenmodell stellt damit eine wichtige Strukturgrundlage dar, um den Zeitraumbezug von Finanzbedarf, seine typischen Ausprägungen, aber auch mögliche Stellen höherer Unsicherheit im Finanzbedarf zu erkennen. Das Lebensphasenkonzept verdeutlicht ferner, dass Versicherungen Finanzdienstleistungen darstellen, die in allen Lebensphasen eine adäquate Deckung spezifischer, zeitbezogener Finanzbedarfe von Privathaushalten bezüglich abzusichernder Individualrisiken zu übernehmen haben Das Kreditgeschäft In den letzten 10 Jahren hat sich das Kreditrisikomanagement in Finanzinstituten in rasanten Schritten weiterentwickelt. Während noch Anfang der 90 er Jahre Kreditportfolioüberlegungen praktisch keine Rolle im Risikomanagement von Banken spielten, haben im Laufe der Zeit eine Reihe von Modellen Einzug gehalten, die es erlauben, die Risiken einzelner Geschäfte und Kunden nicht mehr einfach nur zu addieren, sondern Portfolioeffekte und Korrelationen bei der Risikosteuerung und der Berechnung des unerwarteten Verlustes der Bank zu berücksichtigen. 40 Im IRB-Ansatz wird auf eine Erfassung von Portfolioeffekten eingegangen, indem der entsprechend ermittelte Basisbetrag der risikogewichteten Aktiva des 40 vgl. vom

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