Leitsätze für das Schulsystem 2016

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1 Leitsätze für das Schulsystem 2016 Impulspapier für eine zukunftsfähige Bildungspolitik in Baden-Württemberg Zukunftswerkstatt der CDU Baden-Württemberg 3 Impulspapier Nr. 3 für den Themenkongress am 13. Juli 2013 in Freiburg Vorgelegt vom Landesfachausschuss für Bildungspolitik

2 Leitsätze für das Schulsystem 2016: Auf dem Weg zu einem Zwei-Säulen-Modell Die CDU Baden-Württemberg will für jedes Kind und jeden Jugendlichen die bestmögliche Bildung. Die Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg belegen in Untersuchungen national und international Spitzenplätze. Der hohe Standard der Schulen muss erhalten werden. Die Schulen und das Schulsystem müssen aber auch kontinuierlich weiter entwickelt werden. Nach unserer Überzeugung werden sehr gute Leistungen in den Schulen und damit die besten Chancen für alle Schülerinnen und Schüler durch ein hochwertiges und differenziertes Angebot erzielt. Schulentwicklung aktuell: Das Schulsystem befindet sich zurzeit in einem tiefgreifenden Wandel: Die demografischen Veränderungen bringen einen Rückgang der Schülerzahlen um rund 20% bis 2020 mit sich Die Schülerschaft verändert sich in ihrer Zusammensetzung: Der Anteil an Schülerinnen und Schülern aus bildungsfernen Familien wächst. Migrantenkinder sind ein erheblicher Teil der Schülerschaft mit 35%, im Vorschulalter mit 41%, in Großstädten mit bis zu 60%. Die freie Wahl der Schulform durch die Eltern durch die Unverbindlichkeit der Grundschulempfehlung führt zu einem größeren Andrang an weiterführende Schulen mit höheren Abschlüssen und einer Abstimmung mit den Füßen gegen Haupt- und Werkrealschulen. Ein wachsender Teil der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf wird gemeinsam mit anderen Kindern in der Schule unterrichtet. In allen weiterführenden Schulen steigt daher die Heterogenität der Schülerschaft. Es kann im Unterricht noch weniger von gemeinsamen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler an Fähigkeiten, Leistungsniveau, Entwicklungsstand usw. ausgegangen werden. Mit dem Ausbau der Gemeinschaftsschulen wird neben dem allgemein bildenden Gymnasium eine Reihe von nebeneinander vorgehaltenen Schulformen existieren, die um die Schülerschaft außerhalb des Gymnasiums werben. Damit wird die Transparenz für die Eltern erschwert, die Qualität von Abschlüssen undeutlicher.

3 Im Jahr 2016 wird an allen weiter führenden Schulen eine noch größere und wachsende Heterogenität der Schülerschaft herrschen. ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler und damit der Schulstandorte bereits gesunken und gibt es neben dem allgemein bildenden Gymnasium eine Reihe von Schulformen. wird die Mittlere Reife als erster Abschluss sowie noch mehr als bisher die Hochschulreife angestrebt. Leitende Ziele und Grundsätze Die CDU Baden-Württemberg setzt auf ein Schulsystem, das auf das einzelne Kind eingeht und es mit seinen Fähigkeiten optimal fördert. Unsere Kriterien für die Organisation der weiterführenden Schulen sind Qualität, Leistung, individuelle Förderung, Differenzierung und Durchlässigkeit. Wir wollen das Schulsystem so weiter entwickeln, dass es diese Kriterien erfüllt, die demografische Entwicklung berücksichtigt und die neuen Herausforderungen durch den Wandel in der Schülerschaft aufgreift. Das Schulsystem muss qualitativ hochwertig sein und bleiben. Abschlüsse müssen aussagekräftig sein und für einen bestimmten Qualitätsstandard stehen. Am Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg leben wir von unserem hohen Bildungsniveau und einer bestens ausgebildeten Facharbeiterschaft. Qualität heißt aber auch, dass ein Schulstandort nicht gehalten werden kann, wenn er zu klein ist, um ein breites Bildungsangebot zu sichern. Aufstieg durch Bildung ist für uns ein Grundelement der freiheitlichen Gesellschaft. Nicht die Herkunft, der ökonomische Status oder der Wohnort dürfen über die Chancen eines Kindes entscheiden, sondern seine eigene Leistung. Jedes Kind muss die Chance haben, seine Potentiale zu entfalten, zu zeigen und in die Gemeinschaft einbringen zu können. Die individuelle Förderung jedes Kindes und Jugendlichen ist daher von wachsender Bedeutung und die größte Herausforderung für alle Schularten. Durchlässigkeit ist unabdingbar für die Förderung des Kindes und all seiner Potentiale: Es muss immer wieder die Möglichkeit zum Wechsel, zur neuen Chance und zu weiteren Anschlüssen garantiert sein. Übersichtlichkeit und Transparenz sind notwendige Voraussetzung, damit Eltern überhaupt für ihr Kind entscheiden können. Auch deshalb ist eine Inflation von Schulformen nicht richtig.

4 Effizienter Einsatz von begrenzten Ressourcen ist ein Gebot staatlichen Handelns und der Generationengerechtigkeit. Dies gilt auch für das Schulsystem. Investitionen in Bildung sind Zukunftsinvestitionen deshalb müssen sie auch tatsächlich bei der Förderung der Kinder ankommen und nicht in teuren Doppelstrukturen versickern. Darauf müssen wir beim Einsatz der begrenzten Mittel achten. Politische Schlussfolgerungen In der Grundschule ist ein wohnortnahes Angebot unverzichtbar. Die Schule im Dorf muss erhalten bleiben, ggf. durch Verbünde von Grundschulen. Eine Wiedereinführung der verbindlichen Grundschulempfehlung ist angesichts der sich weiter verstärkenden Heterogenität in den weiterführenden Schulen nicht praktikabel - die Entwicklung ist darüber hinweggegangen. Ziel muss es vielmehr sein, jedem Kind und Jugendlichen seinen Bildungsgang zu ermöglichen, sie zum bestmöglichen Abschluss und Anschluss zu führen, Schülerinnen und Schüler wie die Eltern - auf Basis einer zuverlässigen Diagnostik - zu beraten und zu begleiten. Wir stehen ein für das Gymnasium. Der direkte und erste Weg zum Abitur führt über das achtjährige Gymnasium. Es wird von uns nicht in der Gemeinschaftsschule aufgelöst. Auch die Gymnasien müssen sich verstärkt auf eine dauerhafte Heterogenität der Schülerschaft einstellen. Die individuelle Förderung wird auch an den Gymnasien weiter entwickelt. Die allgemein bildenden Schulen, die zum Haupt-, Werkreal- und Realschulabschluss führen, können zu einer Schule zusammengeführt oder eigenständig geführt werden. Wir sehen bei einer Zusammenführung in einer Schule eine Differenzierung je nach Schulabschluss vor. Wie in der Mittelschule in Bayern und Sachsen erfolgt der Unterricht in Klasse 5 und 6 im Klassenverband, während von Klasse 7 bis 9/10 je nach Bildungsabschluss differenziert unterrichtet wird, auf jeden Fall in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch oder den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern. Diese Schule ist damit stärker verzahnt als zwei Schulformen unter einem Dach, arbeitet aber weitaus differenzierter als die Gemeinschaftsschule. Entscheidend ist, dass lernschwächere wie leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler gleichermaßen gefördert werden und auf dem erreichten Niveau den entsprechenden Abschluss an der Schule vor Ort machen können. Für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler muss die Differenzierung so gestaltet sein, dass sie den weiteren Anschluss an das allgemein bildende oder berufliche Gymnasium ermöglicht - sonst wird die Schule nicht die Akzeptanz der Eltern finden.

5 Der zweite Weg zur Hochschulreife führt über diese zweite Säule mit dem anschließenden Übergang in die Oberstufe des allgemein bildenden Gymnasiums oder in das berufliche Schulwesen. Die Hälfte der Hochschulzugangsberechtigungen eines Jahrgangs wird bereits heute über das berufliche Schulwesen erreicht. Das berufliche Gymnasium ist für uns die neunjährige Alternative zum achtjährigen allgemein bildenden Gymnasium. Das berufliche Schulwesen trägt maßgeblich zur Durchlässigkeit des Schulsystems in Baden-Württemberg bei und wird von Experten als gutes Beispiel hervorgehoben.

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