Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung

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1 Global Studies, Universität Wien 27. Mai 2009 Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung Christian Zeller Professor für Wirtschaftsgeographie Universität Salzburg Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 1

2 Inhalt 1. Zentrale Aussagen und globaler Kontext 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit 3. Ungleiche Direktinvestitionen 4. Strategien von transnationalen Konzernen 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee 6. Fazit Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 2

3 1. Zentrale Aussagen und globaler Kontext Zentrale Aussagen Direktinvestitionen sind ein wesentlicher Aspekt der ungleichen Entwicklung des Kapitalismus. Direktinvestitionen sind Ausdruck von Überakkumulation. Direktinvestitionen sind ein Mittel um Aneignungsprozesse durchzusetzen und zur Erschließung der industriellen Reservearmee. Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 3

4 1. Zentrale Aussagen und globaler Kontext 1970er Jahre: eine lange Aufschwungsphase geht zu Ende Problem: ungenügende Profitabilität und Investitionstätigkeit Ziel: Steigerung der Profitabilität des Kapitals In den meisten OECD-Ländern harte Liberalisierungen, De- und Reregulierungen sowie Privatisierungen Prozess der Bildung neuer Institutionen, die unabdingbar für das neue Regime sind (Veränderungen in der EU, Gründung der WTO, finanzielle Institutionen) Seit Ende der 1970er Jahre deutliche Veränderung der politischen Kräfteverhältnisse. Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 4

5 1. Zentrale Aussagen und globaler Kontext Bedeutungszunahme des Finanzkapitals seit Ende 1970er Jahre 1. Kapitalakkumulation in der Form produktiver Kapazitäten während des goldenen Zeitalters 2. Eurodollar-Markt und Petrodollars 3. Schuldenzahlungen der abhängigen Ländern und Budgetdefizits der Metropolenländer, Staatsanleihen vor allem der USA. 4. Einrichtung privater, kapitalgedeckter Pensionsfonds 5. Senkung der Lohnquote Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 5

6 1. Zentrale Aussagen und globaler Kontext Finanzkapital bestimmt über: Organisation der Produktion und Unternehmensstrategien (Shareholder value) Konzentrationsprozesse (Übernahmen) Verteilung der Einkommen (Mehrwert, Profite, reinvestierte und verteilte Profite, Renten), G-G Konsum Die Zentralität des Finanzkapitals Globale Kapitalflüsse Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 6

7 1. Zentrale Aussagen und globaler Kontext Aktuelle Phase der Globalisierung Weitgehende Liberalisierung der Direktinvestitionen, des Handels von Gütern und Dienstleistungen, der Finanzflüsse (GATT WTO). Kapazität der TNK, die Produktivitätsniveaus in der Produktion von Gütern und Dienstleistungen anzugleichen. Mitgliedschaft Chinas in der WTO: freier Güterhandel, stark liberalisierte Bedingungen bei den Direktinvestitionen und in den übrigen Bereichen.

8 Inhalt 1. Zentrale Aussagen und globaler Kontext 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit 3. Ungleiche Direktinvestitionen 4. Strategien von transnationalen Konzernen 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearemme 6. Fazit Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 8

9 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit Verlagerungen, Wettbewerb um Arbeit und Globalisierung Neue Situation gegenüber bisheriger Internationalisierung: Starke Zunahme der Kapitalmobilität aufgrund De- und Reregulierungen und neuen Technologien. Mobilität des Anlagekapitals ( emerging markets ) Zunehmende Verlagerung der produktiven Kapazitäten: Seit den 1990er Jahren und besonders seit etwa 2000 Verlagerung produktiver Kapazitäten nach China. Weltweiter Wettbewerb zwischen Lohnabhängigen in verschiedenen Ländern und unter mit unterschiedlichen Lebensbedingungen: Lohnniveaus, Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit (Gesundheit, Altersrenten, etc.)

10 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit Direktinvestitionen und Portfolioinvestitionen Direktinvestitionen >10% am Zielunternehmen Andauernde Dimension Transfer von Eigentumsrechten und ökonomischer Macht Strategische Komponente Mittel- bis längerfristige Finanzanlage Portfolioinvestitionen < 10% am Zielunternehmen Finanzielles Interesse Mittelfristige Finanzanlage von Finanzinvestoren Bestände (stocks): strukturelle Gegebenheiten Bewegungen (flows): Kapitalbewegungen während eines Zeitraumes Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 10

11 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit Zunehmende Verflechtungen Nordatlantische Zone Zentraler Platz im Welthandel Stärkste Position bei den Direktinvestitionen Dominiert Finanzmärkte: 70-90% der weltweiten Fondsguthaben, Finanzderivate, Einnahmen der Investmentbanken, Börsenkapitalisierung, Devisenmärkte, Obligationenanleihen. Weltweit gehandeltes Finanzvermögen Billionen USD: USA, Euroraum, GB und Japan beanspruchen 80%. USA absorbierten 2001 bis % der globalen Finanzflüsse oder 500 Mrd. USD jährlich USA - China Handelsbilanzdefizit der USA China kauft US-Staatsanleihen Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 11

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13 10% Anteile der "Schwellenländer" an den Güterexporten % 8% % in il te n A 7% 6% 5% 4% 3% 2% China Hong Kong Korea Mexico Taiwan Malaysien Thailand Brasilien Indonesien Indien 1% 0%

14 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit Begriff Welthandel erhält vollständige Bedeutung China ist Referenz für Löhne im Produktionsbereich. Direktinvestitionen und internationales Sub-Contracting im Rahmen globaler Produktionsnetzwerke zur Erschließung der günstigen Arbeitskräfte in China und anderswo. Direktinvestitionen und (angedrohte) Verlagerungen der Produktion und Direktinvestitionen: Wettbewerb zwischen verschiedenen Produktionsstätten. In Wirtschaftssektoren, die nicht verlagert werden können (Bau, Gaststätten, Hotellerie, verschiedene Dienstleistungen) wird der Wettbewerb zwischen den Lohnabhängigen erreicht, indem in großem Maßstab (illegale) MigrantInnen eingesetzt werden.

15 Die Struktur des Welthandels im Jahr 2005 Welthandel insgesamt: Mrd. USD Nordamerika EU GUS China 762 Mittlerer Osten Japan 595 Handelströme in Milliarden UDS > Lateinamerika Afrika übriges Asien Australien, Neuseeland 341 Exporte insgesamt 21 Exporte in RegionChristian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 15

16 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit Internationale private Kapitalflüsse Kapitalflüsse in Entwicklungsländer (2005) 472 Mrd. USD netto FDI 57% (zunehmend) Portfolio 9% kurz- und langfristige Bankschulen 33% (Mitte der 1990er 42%) Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 16

17 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit Internationale private Kapitalflüsse Direktinvestitionen Ausbeutung lokaler Energieressourcen und Rohstoffe Produktion von Zwischenprodukten Übernahme privatisierter Dienstleistungs- und Infrastrukturuntern. Zahlungsbilanzen der USA und aller reichen Metropolenländer wiesen positiven Saldo von Einkommen aus FDI aus. Kapitalzufluss Kapitalabfluss Wie Verschuldung, so bewirken FDI und Portfolioinvestitionen Andauernden Kapitaltransfer zu TNC und Investmentfonds. Entwicklungsländer wurden Kapitalexporteure Leitungsbilanzüberschuss 248 Mrd. USD (2005) Trotz FDI sind aufstrebende Länder, vor allem in Asien, seit 1998 Nettofinanzierer der Metropolenländer geworden. Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 17

18 Inhalt 1. Zentrale Aussagen und globaler Kontext 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit 3. Ungleiche Direktinvestitionen 4. Strategien von transnationalen Konzernen 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearemme 6. Fazit Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 18

19 3. Ungleiche Direktinvestitionen Zunahme der Direktinvestitionen Entstehung multinationaler Konzerne Erste Internationalisierungswelle gegen Ende 19. Jh. Rückgang in 1920 und 30er Jahren Stetiger und dann rasanter Anstieg seit 1980 Konzentration des Kapitals Übernahmen und Fusionen übertreffen greenfield investments Übernahmewellen , , Steigende Bedeutung von Anlagefonds: 2004/05 für 20% der Transaktionen aller transnationalen Fusionen und Übernahmen verantwortlich Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 19

20 2.000 FDI inflows, global and by group of economies, rs la o f d o s n ilio b 800 World Developed economies Developing economies Economies in transition

21 3. Ungleiche Direktinvestitionen Ausfließende Direktinvestitionen im Ausland Bestände 2007 total ,21 Milliarden USD Taiwan 1,0% Singapore 1,0% British Virgin Islands 1,0% Denmark 1,1% Russian Federation 1,6% Australia 1,8% Sweden 2,0% Italy 3,3% Canada 3,3% Norway 0,9% Ireland 0,9% Brazil 0,8% Austria 0,8% übrige Länder 7,4% USA 17,9% United Kingdom 10,9% Japan 3,5% Switzerland 3,9% France 9,0% Belgium - Luxembourg 3,9% Spain 4,1% Netherlands 5,5% Hong Kong 6,6% Germany 7,9% Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 21

22 3. Ungleiche Direktinvestitionen Einfließende ausländische Direktinvestitionen Bestände 2007 total ,32 Milliarden USD Japan 0,9% Austria 0,8% übrige Länder 20,1% USA 13,8% Denmark 1,0% Turkey 1,0% Poland 0,9% Singapore 1,6% Sweden 1,7% United Kingdom 8,9% Hong Kong 7,8% Mexico 1,7% Switzerland 1,8% Australia 2,1% Russian Federation 2,1% China 2,2% Brazil 2,2% Italy 2,4% Canada 3,4% Spain 3,5% Germany 4,1% France 6,7% Belgium - Luxembourg 4,9% Netherlands 4,4% Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 22

23 3. Ungleiche Direktinvestitionen Ungleiche Entwicklung: Nordatlantik und China Nordatlantische Zone: : 83% der outflows 67% der inflows US-Konzerne 1960er Jahre: 50% aller outflows Weiterhin hohe Bestände starke internationale Verankerung Europäische und japanische Konzerne Investierten ab Mitte 1980er Jahre stark in den USA Marktmacht US-Technologie Hohe Rentabilität in den USA Hoher Kapitalbedarf der USA Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 23

24 3. Ungleiche Direktinvestitionen Ungleiche Entwicklung: Nordatlantik und China China Wichtigstes Empfängerland unter aufstrebenden Ländern : an 4. Stelle weltweit Senke für Überschusskapital Chinesische TNC Zunehmend aktiver in anderen aufstrebenden Ländern In Europa und USA (wird Opel chinesisch?) Peripherie (ohne China, Hongkong, Singapur) : 10 bis 21% der inflows Rückgang im Zuge von Finanzkrisen Anstieg nach Entwertungskrisen: günstiger Erwerb von einheimischen Unternehmen Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 24

25 3. Ungleiche Direktinvestitionen 60,0% Größte Anteile an den Direktinvestitionen im Ausland (outflows) ,0% 40,0% 30,0% 20,0% USA Kanada Großbritannien Frankreich Deutschland Niederlande Schweiz Japan China, Hong Kong 10,0% 0,0% Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 25

26 3. Ungleiche Direktinvestitionen 50,0% Größte Anteile an den ausländischen Direktinvetitionen (inflows) ,0% 40,0% 35,0% 30,0% 25,0% 20,0% 15,0% USA Frankreich Deutschland Großbritanien Brasilien China Entwicklungsländer ohne China 10,0% 5,0% 0,0% Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 26

27 3. Ungleiche Direktinvestitionen Die entstehenden urbanen Wirtschaftszentren in Südostasien und China Quelle: Dicken, Peter (2003): Global Shift. Reshaping the Global Economic Map in the 21st Century. Fourth Edition. New York and London: The Guildford Press.

28 3. Ungleiche Direktinvestitionen Die Arbeitsplatzkonzentrationen in den wichtigsten Maquiladora- Zentren in Mexiko Quelle: Source: based on data in Instituto Nacitonal de Estadistica, Geografia e Informatica (2000): Industria Maquiladora de Exportación. Mexico: INEGI. Entnommen aus: Dicken, Peter (2003): Global Shift. Reshaping the Global Economic Map in the 21st Century. Fourth Edition. New York and London: The Guildford Press.

29 3. Ungleiche Direktinvestitionen Dienstleistungen und Rohstoffe Dienstleistungen Stark angestiegener Anteil der Dienstleistungen: steigen von 43% auf 62% aller inward stocks Periphere und aufstrebende Länder 2004: 60% Hintergrund: Verlagerung der gesellschaftlichen Nachfrage Rohstoffe und natürliche Ressourcen Rückgang in den 1980er und 90er Jahren Sprunghafte Zunahme ab 2000, vor allem bei Übernahmen 2005: Steigerung x 6 auf 16% Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 29

30 Inhalt 1. Zentrale Aussagen und globaler Kontext 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit 3. Direktinvestitionen 4. Strategien von transnationalen Konzernen 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee 6. Fazit Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 30

31 4. Strategien von transnationalen Konzernen Motive der internationalen Expansion Ressourcengewinnung Rückgang in den 1980er und 90er Jahren Starker Anstieg ab etwa 2000 Neue Akteure: TNK aus China, Korea, Brasilien und Indien Rationalisierung der Produktion Vielfalt von Strategien entlang gesamter Wertschöpfungskette Subcontracting Global Produktionsnetzwerke Pyramiden von Zulieferunternehmen Erschließung der Binnenmärkte Vermarktungsfilialen Aufkauf lokaler Unternehmen Privatisierungen, z.b. Basisversorgung und Infrastruktur Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 31

32 4. Strategien von transnationalen Konzernen Wissens- und Technologieorientierung Verankerung in regional konzentrierten Wissenspolen F&E-Zentren in High-Tech-Regionen Strategische Kapitalbeteiligungen, techno-finanzielle Strategien Holdings Strategische Technologieaneignung Finanzoperationen Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 32

33 4. Strategien von transnationalen Konzernen Globale oligopolistische Rivalität Zwang, die nationalen Marktgrenzen zu überwinden: massive Zunahme der Direktinvestitionen gekreuzte Direktinvestitionen Voraussetzung: Politik der Liberalisierung und Deregulierung Technische Neuerungen enabling technologies Globale Oligopole als Räume der Rivalität gegenseitige Invasionen Eintrittschranken Strategien als Reaktion / Vorwegnahme gegenüber Rivalen Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 33

34 1. Zentrale Aussagen und globaler Kontext 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit 3. Ungleiche Direktinvestitionen 4. Strategien von transnationalen Konzernen 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee 6. Fazit Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 34

35 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee IWF: Globalisierung der Arbeit Globaler Arbeitsmarkt: Milliarden von Menschen an sehr unterschiedlichen Orten des Globus konkurrieren um Arbeitsplätze, Löhne und Wohlstand. Überangebot an Arbeitskräften: Die industrielle Reservearmee lässt sich als Druckmittel gegen die Lohnabhängigen einsetzen. Unternehmen können den Lohnabhängigen Zugeständnisse bei den Löhnen, der Arbeitsorganisation und der sozialen Sicherheit abringen.

36 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee Konkurrenz zwischen Lohnabhängigen Konkurrenz zwischen Lohnabhängigen ist grundsätzlicher Bestandteil der Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit Einschränkung dieser Konkurrenz durch Tarifverträge System sozialer Sicherheit (indirekte Löhne) Goldenes Zeitalter Historische Ausnahme Neue Phase des Kapitalismus: Konkurrenz steigert sich erneut. Freihandelszonen (z.b. NAFTA, EU-Osterweiterung, Personenfreizügigkeit, gewählte Immigration ( immigration choisi ) Deregulierung und Liberalisierung der Arbeitsverhältnisse, Erosion sozialer Sicherheit und Prekarisierung Verlagerungen durch Direktinvestitionen, Subcontracting

37 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee Der Begriff industrielle Reservearmee Industriellen Reservearmee widerspiegelt sozio-ökonomische und politische Kräfteverhältnisse zwischen Arbeit und Kapital. Industriellen Reservearmee bezeichnet nicht nur die Existenz einer mehr oder weniger großen Zahl von Erwerbslosen, sondern von Erwerbslosen, die sich in einer Situation der weit reichenden Unterordnung unter das Kapital befinden. Milliarden von Menschen in den Slums der Megacities Millionen von prekär Arbeitenden in den Metropolenländern Die industrielle Reservearmee konstituiert sich auf der Ebene des gesamten Globus als geopolitischen Raum.

38 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee Formen der Restrukturierung und Verlagerung Ausland Inland Import von Waren Vertragsnehmer, Subcontracting, Lizenzierung Restrukturierungen Verlagerungen A C Migration von Arbeitskräften B Verlagerungen vor Ort Import von Waren Direktinvestitionen Arbeitskräfte

39 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee Verlagerungen: Realität oder Befürchtung? Restrukturierungen und Stellenverlagerungen in Europa kumulierte Effekte: Stand 1. Januar 2002 bis 28. März 2007 Interne Restrukturierungen Konkurse / Schließungen Aktivitätsausdehnung Verlagerungen Fusionen / Übernahmen Verlagerungen innerhalb Land Sub-Contracting Andere Total % Reduktion 73,2 13,8 0 5,5 4,3 1,7 1,1 0,4 100 % Schaffung 37,3 15,4 34,5 6,1 3,3 2,3 0,6 0,4 100 Quelle: European Restructuring Monitor:

40 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee Migrationsbewegungen seit 1973 Source: Castles and Miller (1998) entnommen aus Mackinnon and Cumbers (2007): An Introduction to Economic Geography, 223

41 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee Highly Skilled Migrants by Region of Origin, 2000 Source: Docquier, F. and A. Marfouk. 2006, International Migration by Education Attainment, in C. Özden and M. Schiff (Eds.), International Migration, Remittances, and the Brain Drain, The World Bank and Palgrave Macmillan, Washington, D.C./New York, ; entnommen aus: IMO (2008): World Migration Report, p: 521

42 Remittances to Select Latin American and Caribbean Countries, Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee Source: World Bank Staff Estimates based on the International Monetary Fund s Balance of Payments Statistics Yearbook 2007; entnommen aus: IMO (2008): World Migration Report, p: 517

43 1. Zentrale Aussagen und globaler Kontext 2. Bewegungen von Waren, Kapital und Arbeit 3. Ungleiche Direktinvestitionen 4. Strategien von transnationalen Konzernen 5. Globalisierung der Arbeit und industrielle Reservearmee 6. Fazit Christian Zeller: Direktinvestitionen und ungleiche Entwicklung 43

44 6. Fazit Szenarios in Diskussion Liberale Perspektive: Angleichung gegen unten Hans Werner Sinn (IFO-Institut München): Angleichung der Löhne zwischen Deutschland und Indien / China. We must accept that Chinese wages will rise toward ours and that our wages will slide in the direction of China. Only if we permit that, will offshoring and outsourcing be done in the right amount, only then will the service and construction sectors grow and absorb the labour released by industry: only then will there be gains from trade. (Sinn 2004: 117) Lohnunterschiede steigen Staatliche Bezuschussung von Löhnen (Kombi-Löhne)

45 6. Fazit Protektionistische Versuchung Frankreich: patriotisme économique Deutschland: Erhöhung der Mehrwertsteuer, Förderung der eigenen Industrie Erleichterung der Exporte / Besteuerung der Importe Konzentration auf Innovation und Produktivitätssteigerungen Probleme: Kompensieren Stellen in dynamischen Sektoren die Verluste in den anderen? Konzentration auf maximale Rentabilität im Sinne der Aktionäre widerspricht einem zusätzlichen Einsatz für Forschung und Bildung. Binneninvestitionen sind in vielen Ländern schwach, während Direktinvestitionen stark angestiegen sind. Flexibilisierung der Arbeit fördert eher Wachstum in prekären Dienstleistungsbereichen.

46 6. Fazit Solidarische Perspektiven? Abbau von Überkapazitäten, Überakkumulation Kapitalzerstörung Industrieller Umbau Welche Perspektiven für nationale / europäische Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik? Europäisierung der Arbeits- und Sozialpolitik Soziale Rechte Welche Beziehungen zu aufstrebenden Ländern und abhängigen Ländern? Gewerkschaften und Tarifpolitik Steigerung der Löhne in aufstrebenden Ländern Neue Maßstäbe gewerkschaftlicher Organisation

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