Konjunktur- und Zinsperspektiven

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1 Januar April Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Volkswirtschaft und Research IKB Deutsche Industriebank AG Dr. Klaus Bauknecht Chefvolkswirt Dr. Carolin Vogt Oleksiy Artin Ralf Heidrich Margit Hogenkamp Daniel Schönekäs Eugenia Wiebe Deutschland: Trotz leichtem Dämpfer bei den Auftragseingängen bleibt das positive Konjunkturbild erhalten 2 Wachstumssignale für das erste Quartal Ordertätigkeit vor allem aus dem Ausland enttäuscht Unternehmensstimmung weiter optimistisch Konjunkturbild bleibt solide, profitiert vom robusten Binnenmarkt Kapitalmärkte: Zweifel über die Fed-Zinswende erhöhen das Wechselkursrisiko 2016, Euribor-Zinssätze dürften auf Sicht negativ bleiben 4 Schwache US-Zahlen erhöhen Unsicherheit über US-Zinswende Euro-Zone mit Stabilisierungstendenzen Unwägbarkeiten der US-Geldpolitik erhöhen Wechselkursrisiken Überschüssige Liquidität im Euro-Raum drückt Euribor-Zinssätze Wende in der Euro-Krise zeichnet sich ab BRIC-Staaten: Bis auf China keine Stütze für den deutschen Export 6 BRIC-Länder haben seit 2012 an Dynamik eingebüßt Bedeutung der BRIC-Staaten für deutschen Export hat ebenfalls nachgelassen Nur Exportanteil in Richtung China legte zu USA als Exportland wieder mit mehr Gewicht Erholung der Euro-Zone und US-Konjunktur sollten Schwäche der BRC-Länder kompensieren Was ich gerade noch gesagt haben wollte 8 Einige Gedanken von Dr. Kurt Demmer in der Nachspielzeit Demografie dämpft Wachstumsaussichten Industrie 4.0 kann Impulse bringen, benötigt aber geeignete Rahmenbedingungen Investitionsstau muss sich auflösen Politik testet aktuell mit kleinen Reformen eher Belastbarkeit des Standorts Deutschlands Produktidee Zinssicherungsidee: Swap mit % 10 Garantierter Absicherungssatz über die Laufzeit des Swaps Absicherungssatz in Höhe von 0,00 %

2 Auftragseingang des Verarbeitenden Gewerbes % Ausland Inland Quelle: Statistisches Bundesamt (reale gleitende 3-Monats-Zuwachsraten in %) IKB-Prognose 2015 Reale Veränderung in %, kalenderbereinigt BIP-Wachstum 1,6 Privater Verbrauch 2,1 Bauinvestitionen 1,3 Ausrüstungen 2,2 Exporte 5,1 Importe 4,9 BIP-Wachstum ,4 BIP-Wachstum ,8 Deutschland: Trotz leichtem Dämpfer bei den Auftragseingängen Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Februar saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vormonat nur leicht um 0,2 % gestiegen. Die Zahlen für Januar wurden auf minus 0,4 % abwärts revidiert von zuvor plus 0,6 %. In der Industrie sind im Februar 1,2 % mehr Investitionsgüter hergestellt worden. Im Baugewerbe nahm die Erzeugung erwartungsgemäß deutlich um 3,1 % ab, nach einem witterungsbedingten Plus von 3,9 % im Vormonat. Mit den Februar-Daten liegt die Industrieproduktion mit Bau im ersten Vierteljahr mit 0,4 % über dem Durchschnittsniveau des Vorquartals und signalisiert damit für die Gesamtwirtschaft eine solide Dynamik. Die deutschen Exporte waren im Februar um 1,5 % höher, die Importe legten um 1,8 % zu. Enttäuschend verliefen dagegen die Auftragseingänge. Im Februar gab es einen erneuten Rückgang der Order um 0,9 % zum Vormonat. Das Minus kam insofern überraschend, da bereits im Januar die Bestellungen mit -2,6 % deutlich geringer ausfielen. Dabei enttäuschten vor allem die Bestellungen aus dem Ausland. Hier spiegeln sich die bremsenden Faktoren, wie die schwächelnde Konjunktur in einigen Emerging Markets und die Unwägbarkeiten um die Causa Griechenland wider. Auch bleibt die US-Wirtschaft hinter den Erwartungen zurück. Mit dieser recht schwachen Auftragslage für die deutschen Unternehmen dürfte im Quartalsvergleich ein Minus nicht mehr zu verhindern sein, und die Dynamik im Industriesektor aus dem Abschlussquartal 2014 dürfte nicht zu halten sein. Trotz der möglichen Verlangsamung des Wirtschaftstempos erwarten wir, dass der deutsche Industriesektor in den kommenden Monaten weiterhin robust wächst. Unterstützend wirken der schwache Euro und vor allem die starken fundamentalen Binnendaten. Das grundsätzlich positive Konjunkturbild spiegelt sich auch in der Zuversicht der Unternehmen wider. So hat sich die Stimmung der deutschen Firmen im April erneut aufgehellt. Das ifo-geschäftsklima ist zum sechsten Mal in Folge gestiegen und erreichte den höchsten Stand seit Juni Der Gesamtindex erhöhte sich von 107,9 auf 108,6 Punkte und fiel damit leicht besser aus, als von der Konsensmeinung erwartet. Verantwortlich für die erneute Stimmungsaufhellung war insbesondere die deutlich positivere Beurteilung der aktuellen Lage. Dieser Teilindex stieg von 112,0 auf 113,9 Punkte. Die Konsensmeinung erwartete hier lediglich eine Erhöhung auf 112,4 Zähler. Im Gegensatz zur positiven Beurteilung der aktuellen Lage blicken die Unternehmen allerdings weniger optimistisch in die Zukunft als zuletzt. So haben sich die Geschäftsaussichten leicht eingetrübt; dieser Teilindex sank von 103,9 auf 103,5 Punkte, erwartet wurde von der Konsensmeinung dagegen eine Verbesserung auf 104,5 Punkte.. 2

3 bleibt das positive Konjunkturbild erhalten Industrieproduktion mit Bau, 2010 = 100 saison- und kalenderbereinigt Quellen: Statistisches Bundesamt; IKB Ifo-Konjunkturklima, 2010 = 100 saison- und kalenderbereinigt Quellen: ifo; IKB Reales BIP-Wachstum auf Basis des ifo-index in % zum Vorquartal, saison- und kalenderbereinigt 1,2 0,8 0,4 0,0-0,4 Geschäftsklima Erwartungen Lage -0,8 2011Q2 2012Q2 2013Q2 2014Q2 2015Q2 BIP-Wachstum, historisch und erwartet Ober- und Untergrenze Quellen: Statistisches Bundesamt; IKB Simulation Der ifo-index ist ein guter Indikator für das BIP- Wachstum des nächsten Quartals. Mit dem April- Wert ergibt sich somit eine erste Schätzung für den BIP-Verlauf im dritten Quartal Die untere Grafik zeigt das auf Basis des ifo-index zu erwartende BIP-Wachstum. Für das erste Quartal wird somit ein Wachstum von 0,3 % und für das zweite von 0,6 % jeweils zum Vorquartal erwartet. Unter der Annahme, dass der durchschnittliche ifo-index für das zweite Quartal dem April- Wert entspricht, würde dies auf ein BIP-Wachstum von fast 0,5 % im dritten Quartal hindeuten. Damit signalisiert das ifo-konjunkturklima ein relativ solides Wachstum für die deutsche Wirtschaft. Die Eintrübung des Einkaufmanager-Index und die leicht enttäuschende Erwartungskomponente des ifo-index könnten auf eine Verschlechterung des ifo-konjunkturklimas in den kommenden Monaten hindeuten. Doch auch dann sind die Wachstumsimplikationen überschaubar, außer im Falle eines deutlichen Einbruchs. So bestätigt der ifo-index weiterhin unsere Jahresprognose von 1,6 % Wachstum im Jahr Außerdem sollte sich der schwache Euro mehr und mehr in den Einschätzungen der deutschen Firmen widerspiegeln und damit zu tendenziellen Verbesserungen des ifo-konjunkturklimas führen. Empirische Analysen haben gezeigt, dass eine Abwertung des preisbereinigten Wechselkurses den ifo- Index mit ein bis zwei Quartalen Verzögerung positiv beeinflusst. Doch aktuell dürften noch andere Entwicklungen einen größeren Einfluss auf die ifo-umfrage und damit auf das deutsche BIP-Wachstum haben. Dazu gehören die Krise in Griechenland und schwache US-Konjunkturdaten. Auch wenn sich die Unternehmensstimmung in den nächsten Monaten vorübergehend leicht eintrüben sollte, bestätigt der ifo-index für April die IKB-Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft von 1,6 % für In der zweiten Jahreshälfte und insbesondere in 2016 sollten Euro-Schwäche und Konjunkturerholung in der Euro-Zone den ifo-index und damit das deutsche BIP-Wachstum grundsätzlich stützen. Wir erwarten ein BIP-Wachstum von ca. 2 % im nächsten Jahr. Dr. Carolin Vogt, 3

4 Rendite 10-jähriger Bundesanleihen und Inflationsrate in % jährige Bundesanleihen in % Preisindex der Lebenshaltung in % ggb. Vorjahresmonat Quellen: Statistisches Bundesamt; Bundesbank Kapitalmärkte: Zweifel über die Fed-Zinswende erhöhen das Wechselkursrisiko 2016, Rendite 10-jähriger US-Treasuries in % 3,1 2,9 2,7 2,5 2,3 2,1 1,9 1,7 1,5 Jan. 13 Jul. 13 Jan. 14 Jul. 14 Jan. 15 Quellen: Bloomberg; IKB Nach sechs Jahren US-Wachstum in Folge und einer Arbeitslosenquote, die sich von 10 % auf 5,5 % reduziert hat, standen alle Signale auf eine US-Zinswende im Jahr Doch erneut scheinen sich die Erwartungen zu drehen. Denn schwache US-Zahlen im ersten Quartal sowie eine Fed, die ihren primären Fokus auf die aktuellen Wirtschaftsdaten legt, lässt wieder einmal Zweifel aufkommen, ob und inwieweit die Fed die Zinsen 2015 anheben wird. War man sich zu Jahresanfang noch sicher, dass die erste Zinsanhebung im Juni stattfinden wird, so ist aktuell selbst September fraglich. Langfristige US Renditen sind wieder deutlich unter 2 % gefallen. Es gibt aktuell wenige Gründe, eine Erholung oder Wende in der Abwertung des EUR/USD-Wechselkurses zu erwarten. Die EZB hat ihr Aufkaufprogramm gestartet und damit die deutschen Langfristzinsen stark nach unten verzerrt. Zudem mag sich die US-Zinswende zwar hinauszögern, doch eine Leitzinsanhebung der Fed sollte immer noch auf Sicht erwartet werden. Allerdings bilden die niedrigen europäischen Zinsen und der schwache Euro die Grundlage einer mittelfristigen Normalisierung der Konjunkturdaten. Die Abwertung sollte Wachstums- wie auch Inflationsimpulse liefern (siehe IKB-BarometerSpezial), was den Ausblick für 2016 deutlich aufhellt. Zudem deuten aktuelle Konjunkturdaten sowie die Kreditvergabe bereits auf eine gewisse Stabilisierung hin. Auf Grundlage der aktuellen Daten sowie des Erfolges des Aufkaufprogramms erwartet die IKB keine Verlängerung des EZB-Programms. Auch sollte die steigende Inflation und die sich stabilisierende Konjunktur die deutschen Langfristzinsen auf Sicht zulegen lassen. Dies wiederum spricht für eine Einengung des Zinsdifferenzials in So sollte angesichts der US-Zinswende zwar von keiner deutlichen Euro-Aufwertung ausgegangen werden, doch ein J-Verlauf scheint 2016 plausibler als eine anhaltende Abwertung vor allem wenn die Fed doch eher zögerlich agieren sollte. Grundsätzlich deuten alle Unwägbarkeiten auf ein erhöhtes Wechselkursrisiko hin. 4

5 Euribor-Zinssätze dürften auf Sicht negativ bleiben EUR/USD-Wechselkurs in US-Dollar je Euro 1,44 1,40 1,36 1,32 1,28 1,24 1,20 1,16 1,12 1,08 1,04 1,00 Jan. 13 Jul. 13 Jan. 14 Jul. 14 Jan. 15 Quellen: Bloomberg, IKB 1-Monats Euribor in % 0,30 0,25 0,20 0,15 0,10 0,05 0,00-0,05-0,10 Jan. 13 Jul. 13 Jan. 14 Jul. 14 Jan. 15 Quellen: Bloomberg, IKB Haushaltsdefizite der Euro-Länder 2014 in % des BIP Deutschland Luxemburg Estland Litauen Lettland Malta Niederlande Österreich Slowakei Italien Finnland Belgien Griechenland Frankreich Irland Portugal Slowenien Spanien Zypern Quellen: Eurostat; IKB Euro-Zone -2,4 % Die EZB will durch ihr Aufkaufprogramm ihre Bilanz und damit die Liquidität im Bankensektor um 1 Billion erhöhen. Da sich die Kreditnachfrage eher zögerlich erholt, bedeutet diese Liquiditätsschaffung in erster Linie überschüssige Reserven im Bankensystem. Weil diese mit dem Einlagenzinssatz von -0,2 % verzinst werden, ist es nicht verwunderlich, dass die Euribor- Zinssätze mehr und mehr ins Negative gehen. Die Euribor-Sätze könnten länger negativ bleiben, da die überschüssige Liquidität nicht automatisch zurückgenommen wird. Denn die EZB erhöht die Liquidität im Bankensystem weniger durch Repo-Geschäfte, sondern vor allem durch direkte Anleihekäufe. Somit können die Banken die Liquidität nicht auf eigene Initiative zurückführen, wie es bei den 3-jährigen LTROs oder konventionellen Repo-Geschäften der Fall ist. Die EZB hat die Liquidität permanent durch den Kauf von Staatsanleihen angehoben. Diese überschüssige Liquidität kann nur durch eine erhöhte Kreditvergabe oder das Verkaufen von Staatsanleihen durch die EZB aus dem System entfernt oder in notwendige Reserven, die keine negative Verzinsung haben, konvertiert werden. Beides ist auf Sicht eher unwahrscheinlich. So sollten die Euribor-Sätze noch länger negativ bleiben. Das Haushaltsdefizit der Euro-Zone lag 2014 bei nur noch 2,4 %. Sicherlich enttäuschen Länder wie Italien oder Frankreich bezüglich ihrer Wachstumsdynamik, und andere wie Spanien stehen trotz Wachstumserfolge mit einem Defizit von 5,8 % anhaltend unter Konsolidierungsdruck. Doch mit der konjunkturellen Erholung auf der einen und den anhaltend niedrigen Zinsen auf der anderen Seite kann von einer sich mehr und mehr abzeichnenden Wende in der Staatsschuldenkrise ausgegangen werden Griechenland allerdings ausgenommen. Zudem sollte die Zinslast für die Euro-Länder auf Sicht und selbst mit tendenziell steigenden Zinsen niedrig bleiben oder weiter sinken, damit wäre sogar ein Rückgang der Schuldenquote in den kommenden Jahren in Aussicht gestellt. Klaus Bauknecht, 5

6 BRIC-Staaten: Bis auf China keine Stütze für den deutschen Export Die deutschen Exporte sind eine wichtige Größe für die wirtschaftliche Entwicklung. Sie machen ca. 48 % des BIP aus und konnten auch 2014 um 3,8 % zulegen. Angesichts fortschreitender Spezialisierung und Globalisierung steigen zwar auch die Importe, die inzwischen ca. 41 % des deutschen BIP ausmachen. Allerdings sind die Nettoexporte immer noch deutlich positiv. Ihr Wachstumsbeitrag lag im letzten Jahr bei 0,4 Prozentpunkten. Vor allem nach der Krise hat die Exportwirtschaft dazu beigetragen, dass sich das deutsche BIP wieder relativ schnell erholen konnte. Die Schwellenländer hatten ausreichend fiskalischen Spielraum, um durch Konjunkturprogramme eine deutliche Wachstumsbeschleunigung zu erreichen. Das hat auch hierzulande die Nachfrage erhöht. Doch die Gewichtung von Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC-Staaten) an den deutschen Ausfuhren ist überschaubar geblieben. Exportierte Deutschland im Krisenjahr 2009 rund 9 % seiner Waren in diese Staaten, hat sich der Anteil bis 2014 um nur zwei Prozentpunkte auf rund 11 % erhöht. Abb. 1: Anteil der BRIC-Länder und der USA am deutschen Warenexport in % der deutschen Warenexporte BRIC USA Quellen: Statistisches Bundesamt; IKB Seit der Finanzkrise ist der deutsche Exportanteil in die USA in jedem Jahr angestiegen gingen rund 7 % der Warenausfuhren in die USA. Bis 2014 hat sich dieser Anteil auf 8,5 % erhöht. Vor allem seit 2012 steigt er, also seitdem die US-Wirtschaft an Dynamik gewinnt. Nicht überraschend ist die Euro-Zone der größte Verlierer. Lag ihr Exportanteil 2007 noch bei rund 44 %, ist er inzwischen auf unter 37 % gefallen. Abbildung 1 veranschaulicht die Anteile der BRIC-Staaten und der USA am deutschen Warenexport. Der Exportanteil in die BRIC-Länder hat vor allem seit 2012, als er fast 12 % erreichte, an Dynamik verloren. Grundsätzlich haben die BRIC-Staaten ihren Anteil aber deutlich ausbauen können: Während BRIC-Staaten und USA im Jahr 2007 einen ähnlichen Anteil von rund 7,5 % innehatten, sind die BRIC-Staaten 2014 ein bedeutenderer Absatzmarkt für Deutschland als die USA. Unter den BRIC-Staaten ist vor allem China Treiber für steigende deutsche Ausfuhren. Die anderen Staaten haben zwischen 2007 und 2014 einen Rückgang oder eine Stagnation ihrer Einfuhren aus Deutschland verbucht. Der Anteil Brasiliens und Indiens verharrt bei rund 1 %, während der Anteil Russlands vor allem 2014 in Folge der geopolitischen Entwicklungen und Sanktionen zurückgegangen ist. Innerhalb der BRIC-Gruppe ist Russland nach China aber immer noch zweitgrößter deutscher Absatzmarkt. China konnte seinen Anteil am deutschen Export von rund 3 % (2007) auf 6,6 % (2014) mehr als verdoppeln, bleibt aber immer noch klar hinter den USA. 6

7 Abb. 2: Anteil der BRIC-Länder am deutschen Warenexport in % der deutschen Warenexporte Das Wachstum der BRIC-Staaten hat seit 2012 an Dynamik verloren. Tabelle 1 zeigt ihr historisches und zu erwartendes BIP-Wachstum. Bis auf China hat keines der Länder seit 2012 ein starkes Wirtschaftswachstum gezeigt. Bei China wird oft befürchtet, dass das Wachstumsmodell nicht aufrechtzuhalten sei. Auch in 2015 wird die chinesische Wirtschaft langsamer wachsen als in den Vorjahren. Für die Weltwirtschaft insgesamt ist diese Verlangsamung allerdings von geringer Bedeutung. Denn die ansteigende Größe der chinesischen Wirtschaft kompensiert die moderat sinkende Wachstumsrate, sodass der chinesische Wachstumsbeitrag für das Welt-BIP tendenziell sogar ansteigt. Indiens Wachstum hat sich ebenfalls verlangsamt, obwohl aktuell von einer Belebung der Volkswirtschaft in den Jahren 2015 und 2016 ausgegangen wird. Allerdings ist die Bedeutung einer möglichen Erholung angesichts des geringen indischen Anteils an den deutschen Ausfuhren zu relativieren. Tabelle 1: BIP-Wachstumsausblick BRIC-Länder, in % P 2016P Brasilien 2,8 1,0 2,5 0,1-1,0 0,5 Russland 4,3 3,5 1,3 0,6-3,0 0,6 Indien 7,7 4,8 4,7 5,1 7,0 7,5 China 9,3 7,7 7,7 7,4 7,0 6,7 Quellen: Bloomberg; IKB Quellen: Statistisches Bundesamt; IKB Wie sieht der Ausblick für den deutschen Export aus? Die USA sollten in 2015/16 um ca. 3 % wachsen, während ein moderater Wachstumsrückgang Chinas das Weltwirtschaftswachstum kaum bremsen dürfte. Von den verbleibenden BRIC-Staaten gehen für den deutschen Export wenige Impulse aus. Der Anteil von Brasilien, Russland und Indien am deutschen Export ist allerdings begrenzt bzw. schon seit längerer Zeit eher stabil oder rückläufig. Entscheidend wird die konjunkturelle Erholung Europas sein. Fast 60 % der deutschen Exporte gingen 2014 in die EU könnte sich der Anteil der Euro-Zone an den deutschen Ausfuhren zum ersten Mal seit der Finanzkrise zumindest stabilisieren. Zudem wird die Abwertung des Euro die deutschen Exporte in Nicht-Euro-Länder unterstützen. Fazit: Die BRIC-Staaten haben für den deutschen Export an Bedeutung verloren. Entsprechend ist ihr Exportanteil an den gesamten deutschen Warenausfuhren seit 2012 rückläufig, während die USA zulegen konnten. Innerhalb der BRIC-Länder kann nur China überzeugen. Hier ist der Anteil am deutschen Export auch 2014 angestiegen. Brasilien und Indien haben einen stagnierenden, Russland einen rückläufigen Anteil am deutschen Warenexport. Angesichts der insgesamt verhaltenen Wachstumsaussichten für die BRIC- Staaten sollte sich daran kurzfristig nichts ändern. So wird der deutsche Export 2015/16 vor allem von den USA und China getrieben. Auch die Erholung der Euro-Zone sollte ihren Beitrag leisten. Die IKB erwartet ein deutsches Exportwachstum von 5,1 % im Jahr 2015 und von 4,7 % Dr. Klaus Bauknecht, Brasilien Russland Indien China 7

8 Was ich gerade noch gesagt haben wollte so leitet der Rheinländer geschickt Themen ein, die er im Trubel des Alltags vergessen hat. So ist es auch dem Autor dieser Zeilen ergangen. Erst etliche Tage nach der Übergabe seines Amtes als Chefvolkswirt und dem Wechsel in eine Berateraufgabe, also quasi in der Nachspielzeit, will er noch einige Gedanken den Lesern des IKB-Barometers nahebringen. Das aktuelle Stimmungsbild in der Wirtschaft hat sich deutlich gebessert. Die Aussichten, dass sich in diesem und im kommenden Jahr das Wachstumstempo beschleunigt, sind nachhaltig gut. Also alles in Butter, können wir auch auf mittlere Sicht mit solch kräftigen Wachstumsraten bis an die 2 % rechnen? Die Antwort lautet eher nein, wir müssen uns in der Zukunft auf sehr flache Wachstumsraten einstellen. Das hat nichts mit Deflation in der Euro-Zone zu tun, sondern vor allem mit der schon seit Jahrzehnten zu beobachtenden demografischen Entwicklung. Das Potenzial an Erwerbspersonen wird in den nächsten Jahren jährlich um 0,5 % schrumpfen. Ausgeglichen werden kann dies nur durch ein entsprechendes Produktivitätswachstum. Die Produktivität in der Gesamtwirtschaft steigt im langfristen Trend jährlich aber um nicht mehr als knapp 1,5 % an. Daraus folgt, dass in den nächsten Jahrzehnten der langfristige BIP-Wachstumstrend nicht über 1 % hinausgehen wird. Diese Höhe des Produktivitätswachstums ist für reife Volkswirtschaften schon fast eine Naturkonstante, denn auch die USA zeigen keine größere Dynamik. Im Internet-Hype wurde von vielen Auguren zwar erwartet, die US-Wirtschaft würde wegen der Stärke des IT-Sektors anderen Volkswirtschaften dauerhaft davonziehen, aber dies hat sich nicht so realisiert. Wird das Thema Industrie 4.0 einen solchen Quantensprung bringen? Industrie 4.0, die technologische Vernetzung industrieller Prozesse durch Digitalisierung, stellt für die deutschen Unternehmen durchaus die Chance dar, als führende Anbieter in der Elektrotechnik und im Maschinenbau bestehende Führungspositionen auszubauen und neue Märkte hinzu zu gewinnen. Offen ist aber, wie revolutionär oder eher evolutionär sich dieser Prozess vollziehen wird, ob es tatsächlich zu dem erwarteten qualitativen Sprung bei Produkten und Prozessen kommt und inwieweit sich vollkommen neue Geschäftsmodelle entwickeln. Außerdem bleibt die Frage, ob der Sieger in diesem Spiel der industrielle Hardware -Produzent oder der Datenmanager aus der IT-Welt sein wird. Man weiß also nicht, wohin die Reise geht, auf jeden Fall gilt, wie der Rheinländer sagt: Nix bliev wie et is. Daher kommt es wie beim Skilaufen im Nebel darauf an, dass man elastisch mit den Knien reagieren kann, sich eine hohe Flexibilität bewahrt. Und somit stellt sich die Frage, ob wir das 4.0 nicht nur auf die industriellen Wertschöpfungsstrukturen im technologischen Sinn, sondern auch auf das Geschäftsmodell unserer Volkswirtschaft als Ganzes, im Sinne eines Denken 4.0 beziehen müsste. Um die Chancen der 4.0-Welt nutzen und um zumindest bisherige Zuwachsraten der Produktivität aufrecht erhalten zu können, brauchen wir einen hochmodernen und effizienten Kapitalstock. Hier liegt in Deutschland jedoch einiges im Argen. Dies gilt zunächst für die öffentliche Infrastruktur. Die Anlageinvestitionen der öffentlichen Hand liegen real heute nicht höher als vor 20 Jahren. Mit knapp 70 Mrd. erreichen sie nur 2,4 % des BIP. Dagegen belaufen sich die Sozialleistungen immerhin auf 30 % des BIP. Kritisch sieht es aber auch bei den Unternehmensinvestitionen aus. Diese haben sich im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte gerade einmal um ein Viertel erhöht, erst 2013 konnten sie wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Speziell bei den für die Produktivitätsentwicklung so wichtigen Ausrüstungsinvestitionen ist real aber das Niveau von 2008 noch immer nicht erreicht. Nun muss man berücksichtigen, dass die deutschen Unternehmen gerade in den letzten Jahren verstärkt in Forschung und Entwicklung bzw. in Innovationen investiert haben. Die Innovationsausgaben belaufen sich immerhin auf 5 % des BIP. Außerdem investieren viele Firmen, allen voran die Automobilindustrie und ihre Zulieferer, in den Aufbau ausländischer Standorte, vor allem in China und den USA. Dieser Trend ist marktgetrieben und lässt sich nicht aufhalten. Vielmehr ist es zu begrüßen, dass gerade auch die mittelständischen Unternehmen die Chancen auf den globalen Wachstumsmärkten nutzen. Für diese Unternehmen, die das deutsche Geschäftsmodell entscheidend prägen, stellen technologische Anforderungen und verstärkte Internationalisierung allerdings einen großen Spagat dar. Sie brauchen deswegen beste Bedingungen am 8

9 heimischen Standort, vor allem die Möglichkeit, flexibel auf unsichere Marktsituationen reagieren zu können. Aber wie sieht es damit aus? Sind hier die Weichen für die vernetzte 4.0-Welt richtig gestellt? Wenn man auf die Politik schaut, gewinnt man den Eindruck, man wolle nach und nach all das an Flexibilität wieder einsammeln, was mit der Agenda 2010 als Grundstein für das Wiedererstarken der deutschen Wirtschaft nach dem Platzen des Internetblase gelegt wurde. Die Fülle von großen und kleinen Reformen in der Sozialversicherung, im Arbeitsrecht oder, noch in der Diskussion, bei der Erbschaftsteuer lässt den Eindruck aufkommen, man wolle die Belastungsgrenzen der Wirtschaft testen. Es ärgert beinahe weniger die jeweilige Einzelmaßnahme als die durchscheinende Gesinnung, Wirtschafts- und damit letztlich Beschäftigteninteressen ignorieren zu können. Von einem Denken 4.0 ist jedenfalls nichts zu erkennen. Die derzeit guten Arbeitsmarktzahlen rühren doch nur daher, dass die Unternehmen trotz einer seit längerer Zeit mauen Absatzentwicklung weiter Arbeitskräfte mit Blick auf die hoffentlich bessere Zukunft einstellen, aber sie investieren immer noch nur sehr dosiert. Nur wenn die Unternehmen erkennen, dass es mit dem Knüppeln zwischen die Beine werfen ein Ende hat, wird sich der Investitionsstau lösen lassen. Um gegenüber politischen Entscheidungsträgern mehr Gehör zu finden, wäre es im Sinne der 4.0- Vernetzung wünschenswert, wenn Arbeitgeber und Gewerkschaften, als die Interessenvertreter jener Beschäftigten, die von Kunden und deren Aufträgen abhängig sind, noch häufiger Schulter an Schulter stehen würden gegen die vermeintlichen Gutmenschen, die offenbar nicht erkennen, dass man in einer Volkswirtschaft nur das konsumieren und verteilen kann, was vorher produziert wurde. Nur so können wir im Interesse des Wohlstands unserer Bevölkerung den Standort Deutschland als Entwicklungs- und Produktionsstandort im internationalen Wettbewerb erhalten und weiter entwickeln. Bei infrastrukturellen Großprojekten kommt schon heute eine solche Allianz von Unternehmen und Arbeitnehmern vielfach zum Tragen. Deswegen darf man für den Industriestandort Deutschland hoffen, dass auch langfristig der Rheinische Grundsatz gilt: Et hät noch immer joot jegange! Dr. Kurt Demmer, 9

10 IKB-Produktidee: Zinssicherungsidee: Swap mit % Die wirtschaftliche Erholung in Europa geht weiter voran: Für die Jahre 2015 bis 2017 erwartet eine breite Mehrheit des Marktes eine Rückkehr zu einem stabilen Wachstumspfad. Die volkwirtschafltichen Indikatoren stützen dieses Bild; die Kreditvergabe an Unternehmen steigt, die Arbeitslosenquote ist in ganz Europa rückläufig, und die EZB erwartet ein planmäßiges Erreichen der Inflationsziele. Dies sollte mittelfristig mit steigenden Zinsen einhergehen. Forwards 5% 4% Forwards bis April % 2% 1% 0% % Quellen: Bloomberg; IKB Dennoch preist der Markt zukünftige Zinsen weiterhin auf sehr niedrigen Niveaus: Die Absicherung eines 3-Monatszeitraumes in 10 Jahren kostet per heute weiterhin unter 1,0 % p.a. (siehe Chart). Sollten die Zinsen anfangen zu steigen, ist zu erwarten, dass die tatsächlich realisierten zukünftigen Zinsen deutlich oberhalb der heute absicherbaren Forwards liegen. Swaption Volatilität Somit könnte eine Absicherung zukünftiger Zinszahlungen sinnvoll sein. Aufgrund der hohen Volatilitäten im Markt (siehe Chart) und dem neuen Zinsumfeld mit der Möglichkeit negativer Zinsen ergeben sich für die Absicherung Konditionen, die früher rein technisch nicht möglich waren. So können Sie eine variable Verbindlichkeit, aus der Sie 3M-EURIBOR zahlen, für eine Laufzeit Quellen: Bloomberg; IKB von 5 Jahren zu einem Zinssatz von 0,00 % absichern; hierfür müssen Sie uns lediglich das Recht einräumen, den Swap in 5 Jahren um weitere 5 Jahre zu unveränderten Konditionen verlängern zu dürfen, d. h. um weitere 5 Jahre bei 0,00 %. 140% 120% 100% 80% 60% 40% 20% 0% Swaption Volatilität 5J5J Chancen/Vorteile Garantierter Absicherungssatz über die Laufzeit des Swaps Absicherungssatz in Höhe von 0,00 % Risiken/Nachteile Auseinanderfallen der Sicherung, falls das abzusichernde Grundgeschäft bei 0,00 % gefloored ist Negative Marktwerte bei fallenden Zinsen möglich Garantierte Absicherung bei Swapsatz von 0,00 % 10

11 Indikative Konditionen Counterparty A IKB Deutsche Industriebank AG Counterparty B Kunde Handelsdatum [November 2014] Laufzeit 5 Jahre Counterparty A zahlt 3M-EURIBOR Counterparty B zahlt 0,00 % Zinskonvention Vierteljährlich, Act/360, adjusted modified following Fixing Feststellung des 3M-EURIBOR zu Beginn einer jeden Periode (in advance) Verlängerungsrecht Counterparty A hat einmalig nach 5 Jahren das Recht, den Swap zu unveränderten Konditionen um weitere 5 Jahre zu verlängern Sven Krukenberg, Christof Schlenk, 11

12 Daten auf einen Blick (27. April 2015) Gesamtw irtschaft Mrd p 2016p BIP 2903,8 0,2 1,5 1,6 2,3 Privater Verbrauch 1604,7 0,9 1,1 2,1 2,1 Staatsverbrauch 561,5 0,7 1,0 1,2 1,2 Ausrüstungsinvestitionen 185,6-2,1 3,7 2,2 4,5 Bauinvestitionen 293,4 0,1 3,4 1,3 2,5 Exporte 1326,2 1,8 3,7 5,1 4,7 Importe 1136,7 3,2 3,3 4,9 5,0 Verbraucherpreise 1,5 0,9 0,2 1,6 Frühindikatoren Index* 2010 = Veränd. in % zum Vorjahr Feb 15 Mrz 15 Apr 15 ifo-geschäftsklima 108,0 1,4 106,8 107,9 108, Veränd. in % zum Vorjahr Dez 14 Jan 15 Feb 15 Auftragseingänge** 109,2 3,0 112,2 109,3 108,3 Produktion und Handel** Index* 2010 = Veränd. in % zum Vorjahr Dez 14 Jan 15 Feb 15 Verarbeitendes Gew erbe 109,8 1,9 111,1 110,0 110,7 Bauhauptgew erbe 119,8 5,2 120,6 123,0 118,8 Einzelhandel (ohne Kfz) 103,1 1,6 105,1 107,5 107,0 Außenhandel nominal*** 2014 Veränd. in % zum Vorjahr Dez 14 Jan 15 Feb 15 Warenexporte Mrd. 1133,5 3,7 90,1 89,9 95,7 Warenimporte Mrd. 916,6 2,0 71,2 74,1 76,5 Arbeitsmarkt** 2014 Veränd. in % zum Vorjahr Jan 15 Feb 15 Mrz 15 Erw erbstätige in Mio. 42,597 0,9 42,799 42,827 - Arbeitslose in Mio. 2,897-1,8 2,832 2,812 2,798 Arbeitslosenquote in % 6,7 6,5 6,5 6,4 Wechselkurse in 3 Monaten in 6 Monaten in 9 Monaten in 12 Monaten 1 =... US-$ 1,09 1,07 1,04 1,04 1,07 1 =... SFR 1,04 1,03 1,02 1,04 1,08 Zinsen Basisszenario 3-Monats-Euribor 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 USD 3-Monats-Libor 0,28 0,35 0,60 0,80 1,00 10-jährige US-Staatsanleihen 1,93 2,00 2,20 2,40 2,60 10-jährige Bundesanleihen 0,16 0,20 0,40 0,60 0,90 Zinsen anhaltendes Schw ächeszenario Reale Veränderung in % zum Vorjahr (kalenderbereinigt) 3-Monats-Euribor 0,00-0,05-0,10-0,10-0,10 USD 3-Monats-Libor 0,28 0,25 0,20 0,20 0,20 10-jährige US-Staatsanleihen 1,93 1,70 1,60 1,60 1,80 10-jährige Bundesanleihen 0,16 0,10 0,10 0,10 0,20 p = Prognose; v = vorläufig * Durchschnittswerte; ** saisonbereinigt; *** Spezialhandelsstatistik; Quellen: Bloomberg; Bundesagentur für Arbeit; Deutsche Bundesbank; Statistisches Bundesamt; IKB- Prognosen 12

13 Disclaimer Diese Veröffentlichung wurde ausschließlich für Ihren persönlichen Gebrauch erstellt. Die Inhalte, insbesondere auch Produktinformationen sowie Ausarbeitungen/Veröffentlichungen oder Einschätzungen zu Märkten, dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Jede Form der Ermöglichung der Kenntnisnahme, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts an nicht vorgesehene Adressaten ist unzulässig. Diese Veröffentlichung ist ausschließlich für Kunden und Geschäftspartner der IKB Deutsche Industriebank AG (nachfolgend IKB AG ) mit Sitz bzw. Wohnort in Deutschland bestimmt und bezieht sich ausschließlich auf den Zeitpunkt ihrer Erstellung. Alle veröffentlichten Angaben erfolgen unverbindlich und stellen weder eine individuelle Anlageempfehlung und Beratung noch eine Aufforderung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf oder Tätigen eines bestimmten Geschäftes dar, insbesondere nicht zur Zeichnung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Die Studie wurde nicht mit der Absicht erarbeitet, einen rechtlichen, steuerlichen oder bilanziellen Rat zu geben. Die Angaben dienen ausschließlich zur Information und sind als alleinige Basis einer Anlageentscheidung nicht geeignet. Meinungsaussagen sind für die einzelnen Investoren möglicherweise nicht anleger- oder objektgerecht. Interessenten wird empfohlen, sich insbesondere über die rechtlichen, steuerlichen und bilanziellen Implikationen der in dieser Veröffentlichung benannten Produkte durch von ihnen beauftragte Fachleute beraten zu lassen. Die Informationen in dieser Veröffentlichung basieren auf Quellen, die die IKB AG für zuverlässig erachtet. Die Richtigkeit der Daten, die aufgrund veröffentlichter Informationen in diesem Dokument enthalten sind, wird vorausgesetzt, wurde aber nicht unabhängig überprüft. Für die Vollständigkeit, die Zuverlässigkeit, die Richtigkeit und die Genauigkeit des Materials in dieser Veröffentlichung, wie aller sonstigen Informationen, die dem Empfänger im Zusammenhang mit diesem Dokument schriftlich, mündlich oder in sonstiger Weise übermittelt oder zugänglich gemacht werden, übernimmt IKB AG keine Gewähr. Änderungen zu den Informationen und Meinungsaussagen bleiben jederzeit und ohne vorherige Ankündigung vorbehalten. Haftungsansprüche aus der Nutzung der in der Veröffentlichung enthaltenen Informationen sind ausgeschlossen, insbesondere für Verluste einschließlich Folgeschäden, die sich aus der Verwendung dieser Veröffentlichung beziehungsweise des Inhalts ergeben. Genannte Konditionen sind als unverbindliche Indikatoren zu verstehen. Für einen eventuellen Abschluss gelten ausschließlich die aktuellen Konditionen, die vom Marktgeschehen zum Abschlusszeitpunkt abhängen. Das vorstehende Dokument oder Teile daraus dürfen ohne Erlaubnis von IKB Deutsche Industriebank AG weder reproduziert noch weitergegeben werden. IKB Deutsche Industriebank AG Wilhelm-Bötzkes-Straße Düsseldorf Telefon: (Stand: 28. April 2015) 13

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