WHU FINANCIAL. Ausgabe 58 - April Market Overview. Deutschland

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1 Der unabhängige Finanznewsletter von Studenten der WHU Otto Beisheim School of Management Ausgabe 58 - April 2012 WHU FINANCIAL Market Overview Deutschland Der April war geprägt von diversen Auf- und Abwärtsbewegungen, die sich in einer Spanne von 200 Punkten bewegten und schließlich in einem Minus von 155 Punkten bei einem Stand von 6801 endeten. Interessanter Weise spielten im letzten Monat auch wieder politische Geschehnisse eine nicht unwesentliche Rolle, Präsidentschaftswahlen in Frankreich, Neuwahlen in den Niederlanden und in Griechenland, sowie die Volksentscheidung in Irland. Darüber hinaus wurde Spanien besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Nach der erfolgreichen Bondauktion Anfang des Jahres konnte sich der Staat durch Emissionen für 2 und 10-jährigen Anleihen zu den gewünschten Volumina refinanzieren. Dennoch waren die weiteren Daten alles andere als positiv. Die Arbeitslosigkeit beträgt mittlerweile 24,4%, Standard and Poor s stufte das Land nur noch knapp oberhalb des non-investment grade bei BBB+ und die spanischen Banken bereiten vielen Investoren enorme Sorgen. Die Bad Loan Ratio stieg auf 8,4% an und zudem haben Inhaltsverzeichnis: Market Overview 1 Fixed Income 4 Commodities: General 5 Focus Abroad: Hong Kong 6 Impressum WHU Daxe e.v. Burgplatz Vallendar Vorstand Vorstandsvorsitzender: Steffen Polzer Stv. Vorstandsvorsitzender: Janek Kraus Vorstand Finanzen: David Eßer Vorstand IT & Marketing: Marius Beckermann Vorstand Projektleitung: Jun Peng Kassenprüfer: Alexander Hemker Gesamtverantwortlicher: Steffen Polzer Redaktion Christopher Beisecker Alexander Deneke Stephan Duwe Kurosch Habibi Simone Haefele Philippa-Luisa Harhoff Janek Kraus Matthias Martensen Soheil Mirpour Jun Peng Steffen Polzer Jan-Lucca Sielski Design und Konzeption: Robert Pflaum WHU Financial - Finanzmärkte verstehen Seite 1

2 Market Overview viele Institute eine hohe Anzahl an spanischen Staatsanleihen in ihren Büchern. Daher wird der Kapitalbedarf der spanischen Kreditinstitute auf ungefähr 50 Mrd. Euro geschätzt. Die Folgen der europäischen Staatsschuldenkrise waren aber auch wieder in weiteren Ländern wiederzufinden. So musste Italien 5,84% für bei einer Bondauktion für 10jährige Staatsanleihen zahlen, nachdem sich der Staat Ende März noch zu 5,24% refinanzieren konnte. Nach wie vor werden deutsche Staatsanleihen als sicherer Hafen betrachtet, was dazu führte, dass 10jährigen deutsche Bonds nur eine Rendite von 1,699% erbringen im Vergleich zu 2,46% für US Anleihen. Die von Draghi unterstützte, vage formulierte, Idee des Growth Compact wurde zwar positiv in den europäischen Ländern aufgenommen. Insbesondere Francois Hollande legt einen starken Fokus auf eine verstärkt wachstumsorientierte Fiskalpolitik in seinem Wahlkampf. Dennoch bestehen gewaltige Differenzen zwischen der deutschen und französischen Interpretation der Idee des Growth Compact. Nachdem die Unstimmigkeiten über das neue Sparpaket im niederländischen Parlament zu Neuwahlen führten, erhöhte sich der Spread zwischen holländischen und deutschen 10-jährigen Bonds um teilweise 60 Basispunkte innerhalb eines Tages. Dennoch konnte man sich schließlich auf das Sparparket einigen und nach wie vor werden niederländische Staatsanleihen als eine der sichersten Staatsanleihen mit einer Rendite von 2,19% gehandelt. Mit Spannung blickt man in Deutschland auf die aktuellen Lohnverhandlungen in der Elektro- und Metallindustrie, in der allein im letzten Jahr Löhne in Höhe von 160 Mrd. Euro gezahlt wurden. Neben den makroökonomischen und politischen Ereignissen gab es auch einige Unternehmensnachrichten. So übertrafen die Zahlen von Daimler, BASF und Bayer die Erwartungen der Analysten, während man nicht mit der Gewinnwarnung von Siemens rechnete. Nach wie vor sieht das Bild innerhalb Deutschlands zwar sehr positiv aus. Jedoch stagniert die Konjunktur in den meisten Staaten Europas, wobei dies mittelfristig auch negative Effekte auf die Zahlen deutscher Unternehmen haben wird, von denen erheblich Anteile des Umsatzes von dem Export an europäische Nachbarn abhängt. Dementsprechend ist der Ausblick auf den nächsten Monat eher verhalten. Nachdem sich der DAX in den letzten zwei Monaten in einer Abwärtsbewegung trotz fast unveränderter Wirtschaftslage befindet, sind leichte Kursanstiege im Mai durchaus möglich. Stephan Duwe In China veröffentlichen die größten Kreditinstitute ihre Quartalszahlen, die im Vergleich zu den Vorjahren eher enttäuschten. Die ICBC legte die schlechtesten Zahlen seit drei Jahren vor. Im Durchschnitt stieg der Gewinn der ICBC, Bank of China und China Construction Bank um 10% an. Dies sind weitere Indizien für eine Abkühlung der chinesischen Wirtschaft. WHU Financial - Finanzmärkte verstehen Seite 2

3 Market Overview China Den letzten Handelstag im April schließt der Shanghai Stock Exchange Composite(SSECI) mit 2396,27 Punkten ab, ein Monatsanstieg von 134 Punkten. Der Shenzhen Stock Exchange Composite Index(SZECI) lag zum Handelsschluss bei 10180,39 Punkten, ein Monatsanstieg von minimalen 16 Punkten. Seit Anfang des Jahres schwankt der SSE um die Marke von 2400 Punkte. Die 2500 wurde bereits zweimal angegriffen, jedoch erfolglos aufgrund des großen Widerstands. Bis zum haben bereits 2353 von ca gelisteten Unternehmen ihren Jahresabschluss für das vergangene Geschäftsjahr veröffentlicht. Im Durchschnitt wurde ein Wachstum im Jahresüberschuss von 13% erreicht, die niedrigste Wachstumsrate seit 3 Jahren betrug die Wachstumsrate noch 37.52%. Trotz des weniger schnellen Wachstums sind bereits gute Aussichten zu verzeichnen. Von der Seite der chinesischen Börsenaufsichtsbehörde kann man pünktlich zu den offiziellen Feiertagen nicht genug gute Nachrichten bekommen. Am wurde bekannt, dass die Trans aktionskosten(börsengebühr) von 0,011% auf 0,0087% gesenkt werden soll. Am 28.4 wurde bekannt, dass die Sperrfrist von 3 Monaten für Offline (üblich ist ein Online-Lotto-Verfahren) erworbenen Neuimmissionen für institutionelle Anleger aufgehoben wird. Am veröffentlicht die Börsenaufsicht die Absicht, einen strategischen Delisting-Plan (Börsenabgang) auszuarbeiten, um die Anleger vor Schrotttiteln zu schützen. Alle Nachrichten sorgen sowohl bei privaten Anlegern als auch bei institutionellen Investoren für Euphorie, die es lange nicht mehr gegeben hat. Die Indizes in China werden schon immer von der Politik bestimmt und wird in mittelbarer Zukunft auch so bleiben. Für den kommenden Mai gilt wohl in der Volksrepublik eine abgeänderte Börsenweisheit. Buy in May, don t go away! Jun Peng WHU Financial - Finanzmärkte verstehen Seite 3

4 Fixed Income Fixed Income Bond Market Overview Mit dem Ende des April blicken wir auf Märkte, die eine leicht positive Stimmung in Bezug auf die europäische Realwirtschaft zeigen. Jedoch sehen wir uns gleichermaßen abwartenden Bondmärkten gegenüber. Der Blick richtet sich hier insbesondere auf diverse politische Entscheidungen, die innerhalb der nächsten Wochen anstehen und auch die wirtschaftliche Lage der USA bereitet weiterhin Sorge. Für einen Paukenschlag sorgten die nun anstehenden Neuwahlen in den Niederlanden. Vergangene Woche zerbrach die niederländische Regierung am Sparkurs. Zwar wollten die Regierungsparteien den auf europäischer Ebene vereinbarten Sparkurs weiter verfolgen, Rechtspopulist Wilders und dessen Partei PVV sind jedoch Duldungspartner und wollten die anstehenden Maßnahmen nicht mittragen. Diese Entwicklung gefährdet den europäischen Kurs der Einsparungen und könnte zum potenziellen Entzug des AAA Rating der Niederlande führen, womit dann nur noch drei Länder mit höchster Bonität in Europa übrig blieben: Luxemburg, Deutschland sowie Finnland. Nach Irland, Portugal, Italien, Griechenland, Spanien, Slowakei und Slowenien würden die Niederlande sich damit ebenfalls in die Reihe der Staaten einreihen, in welchen die Staatsschuldenkrise zu maßgeblichen politischen Verwerfungen und letztlich dem Fall der Regierungen geführt hat. Auch die Wahlen in Frankreich sorgen nicht gerade für Ruhe an den Märkten: die anstehenden Stichwahlen zwischen Präsident Sarkozy und Herausforderer Hollande bestimmen den weiteren Verlauf der europäischen Staatsschuldenkrise maßgeblich mit und könnten die Krisenbewältigung maßgeblich zurückwerfen. Aktuell herrscht daher Wartestimmung; in Deutschland auch wegen der Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Der Ausgang all dieser Wahlen wird die weitere Richtung im Umgang mit der Staatsschuldenkrise signifikant mitbestimmen. Hierbei ist eine erneute Verschärfung der Krise nicht auszuschließen; Banken horten aktuell Bargeld und halten historisch gesehen große Mengen Liquidität bei der EZB vor, die Unsicherheit und Anspannung ist spürbar. Hedge- Fonds-Manager John Paulson wettet aktuell angeblich gegen die Bundesanleihen und Spaniens Bonität erfuhr vor wenigen Tagen ein Downgrading um sogar zwei Stufen von A auf nun BBB+. Die Refinanzierung Italiens am vergangenen Freitag fiel ebenfalls teurer aus als noch bei der letzten Auktion; die Durchschnittsrendite für zehnjährige Anleihen lag nun bei 5,84 Prozent. Auch die vor wenigen Tagen geäußerte Forderung von EZB Präsident Draghi nach einem Wachstumspakt sorgte für Unruhe an den Märkten, denn sie könnte darauf hindeuten, dass die ökonomischen Probleme des Euroraums durch weitere große Konjunkturpakete sowie durch die Notenpresse gelöst werden sollen. Gleichzeitig stabilisiert sich jedoch insbesondere die deutsche Wirtschaft weiter, was durch das kürzlich vorgelegte Frühjahrsgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute unterstrichen wird. Für Investoren an den Bondmärkten führt die aktuelle Niedrigzinspolitik dennoch zu dem Resultat, dass die Renditen in sicheren Staatsanleihen äußerst niedrig sind und daher unter Beachtung der Inflation selbst der Kapitalerhalt fraglich ist. Eine Investition in die Bonds weniger stabiler Länder könnte hierbei für risikoaffinere Investoren mit starken Nerven eine Option sein. Auch sind nach wie vor Corporate Bonds eine attraktive Alternative zu Staatsbonds. Doch neben den Anleihenmärkten scheinen durch die aufwärts tendierende Entwicklung der Realwirtschaft auch die Aktienmärkte anzuziehen. In Summe zeigt sich, dass die Politik aktuell maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung in der nahen Zukunft haben könnte. Die realwirtschaftliche Stabilisierung lässt hoffen, jedoch ist die Gefahr spürbar, dass die Staatsschuldenkrise wieder ausbricht. Kurosch Habibi WHU Financial - Finanzmärkte verstehen Seite 4

5 Commodities Commodities General Der April stellte sich als eher ruhiger Monat für die Rohstoffmärkte heraus. Trotz der erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Verschärfung der europäischen Schuldenkrise, konnte der Goldpreis keine signifikanten Steigerungen verbuchen. Der kleine Bruder des Goldes, Silber, verlor im Monatsverlauf sogar ca. 5%. In der brasilianischen Region Minas Gerais besteht die Chance, dass es in nächster Zeit zu Frost kommen könnte. Als Reaktion auf diesen Preissturz wurde der Handel mit dem Future 30 Sekunden auf dem Level von $1,7675 ausgesetzt. Nach dieser Zeitspanne wurde der Handel über dieser Marke fortgesetzt. Laut ICE wird dieses Instrument in Zukunft in einigen Rohstoffmärkten testweise eingesetzt werden, um zusätzliche Stabilität in die Märkte zu bringen. Steffen Polzer Dies ist bedeutend für die Rohstoffmärkte, da diese Region als größter Kaffeeproduzent Brasiliens, welches wiederrum das Land mit der höchsten Kaffeeproduktion weltweit ist, gilt. Durch ein relativ großes weltweites Angebot stellt sich die Situation auf dem Kaffeemarkt in letzter Zeit relativ entspannt dar. Wie lange diese Konstellation noch anhält, bleibt allerdings abzuwarten. Die ICE [IntercontinentalExchange] Futures U.S. hat im April zum ersten Mal ein neues Werkzeug eingesetzt, um Preisschwankungen bei Rohstoffen abzuschwächen. Der sogennante Circuit Breaker tritt automatisch in Kraft, sobald eine starke Abwärtsbewegung im Preis einsetzte, beim Kaffee-Future waren dies 400 Punkte bzw. 4 Cent innerhalb von 15 Sekunden. WHU Financial - Finanzmärkte verstehen Seite 5

6 Focus Abroad Focus Abroad Hong Kong Hong Kong und China - Ein Land zwei Systeme. Nach 155 Jahren unter britischer Besatzung wurde Hong Kong 1997 wieder an die Volksrepublik China zurückgegeben. Seitdem gilt Hong Kong als Sonderverwaltungszone, d.h. es hat ein eigenes rechtliches und politisches System. Der Sonderstatus des Stadtstaates hat die wirtschaftliche Entwicklung Hong Kongs stark begünstigt. Mit einem der liberalsten Wirtschaftssysteme der Welt und den geringen Steuersätzen für Unternehmer ist Hong Kong ein beliebter Standort mit strategischer Lage im Herzen Südostasiens. Hong Kong entwickelte sich darauf zum heutigen Dienstleistungszentrum von Südostasien. In diesem Artikel wollen wir 15 Jahre nach der Wiedervereinigung zunächst einen kurzen Rückblick geben und verschiedene Investitionsmöglichkeiten vorstellen. Der Tigerstaat Hong Kong hat sich in den letzten Jahrzehnten prächtig entwickelt. Als britische Kolonie fungierte der Stadtstaat vor allem als Handelsstützpunkt und war wegen seiner kleinen Fläche weder landwirtschaftlich nutzbar noch verfügte er über die nötigen Ressourcen. Ab den 1950er Jahren wurde Leichtindustrie, z.b. die Textilindustrie, angesiedelt, sodass die industrielle Entwicklung des Landes einsetzen konnte und Hong Kong nicht mehr von Importen abhängig sein musste. In den 80er Jahren wanderte jedoch die gesamte industrielle Produktion auf das chinesische Festland ab, vor allem in die nahe gelegene Ballungsregion Perlflussdelta um Shenzhen und Guangzhou. Das BIP pro Kopf liegt mit ca USD auf dem Niveau von westlichen Staaten. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass der tertiäre Sektor rund 90 Prozent des BIPs erwirtschaftet, was sogar ein höherer Wert als in Luxemburg ist. Hong Kongs Wirtschaft fußt vor allem auf zwei Pfeilern: dem Banken- und Finanzdienstleistungen sowie dem Außenhandel. Der Staat besitzt, nach Singapur und Shanghai, den drittgrößten Hafen der Welt und schlug im Jahr ,5 Mio TEU um. Als sehr offene Volkswirtschaft ist die wirtschaftliche Entwicklung der Region stark von China und der Weltwirtschaft abhängig. Zur Zeit bremsen die Euroschuldenkrise und das schwächere Wachstum Chinas die Wirtschaft Hong Kongs ein. Das BIP soll in diesem Jahr daher nur um ein bis drei Prozent steigen, das Land könnte jedoch von einer Besserung Chinas stark profitieren. Angesichts dessen, dass China eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht stellt, würde dies zu einem Anstieg der Binnennachfrage kommen, von dem einige chinesische Firmen, die an der Hong Konger Börse notiert sind, profitieren könnten. Hierzu gehört zum Beispiel Want Want China, der Reiskekse und aromatisierte Milch her- WHU Financial - Finanzmärkte verstehen Seite 6

7 Focus Abroad stellt. Der Aktienkurs hat sich seit der IPO im Jahr 2008 verdreifacht. Erst kürzlich haben diverse Analysten auf Grund der hohen Gewinnsteigerung des Unternehmens einen Kauf der Aktie empfohlen und das Kursziel auf 8,8 HKD heraufgesetzt. Auch wenn die Nachfrage nach Milchprodukten in China steigt, so ist eine solche Investition aber durchaus mit Risiko behaftet, da die chinesische Regierung die Agrargüterpreise stark beeinflusst. Es ist daher mit kurzfristigen Kursschwankungen zu rechnen. Langfristig ist ein solides Wachstum zu erwarten, auch wenn man die Aktie vor einem Kauf zur Zeit erst einmal beobachten sollte, da der Aktienwert momentan das Kursziel übersteigt. Eine weitere Kaufoption ist Zhongwang China, der zweitgrößte Hersteller von Aluminiumprodukten der Welt wurde das Unternehmen an der Hong Konger Börse gelistet. Der größte Börsengang des Jahres im Wert von über einer Mrd EUR verlief jedoch eher schleppend. Die Aktie ist seitdem stetig gefallen, konnte jedoch in der letzten Woche wieder um rund sieben Prozent zulegen, denn der während der Weltwirtschaftskrise gefallene Umsatz und Gewinn hat sich im ersten Quartal 2012 den noch nicht offiziell bestätigten Zahlen zufolge im Vergleich zum Vorjahresquartal verdoppelt. Ein weiterer Anstieg ist auch in den nachfolgenden Monaten zu erwarten. Zudem könnten Anleger vom Devisenhandel profitieren, denn der Hong Kong Dollar ist die acht-meistgehandelte Währung der Welt und die Nachfrage könnte in den nächsten Wochen wegen der IPOs von der Juwelierkette Graff Diamonds und von dem Produzenten eisenfreier Bodenschätze China Nonferrous Metals Company steigen. Der führende Leitindex der Hong Kong Stock Exchange ist der Hang-Seng. Er beinhaltet 45 Unternehmen, die zusammen 70 Prozent der Marktkapitalisierung der Börse ausmachen. Der Leitindex hat sich seit Jahresanfang auf Grund der erfolgreichen Quartalszahlen der enthaltenen Unternehmen positiv entwickelt. Der Kurs stieg von auf Punkte. Wer sich also nicht auf eine bestimmte Branche spezialisieren möchte und vom zukünftigen Aufschwung Chinas und der Weltwirtschaft profitieren möchte, kann Zertifikate von verschiedenen Banken auf den Index erwerben. Eines ist beispielweise das Hang-Seng Index X-Pert Zertifikat der Deutschen Bank, das die Eins-zu-eins-Partizipation mit dem zugrundeliegenden Basiswert verspricht. Insgesamt kann man also sagen, dass auch wenn Hong Kong stark von der Außenwirtschaft abhängig ist, sich das Land vergleichsweise gut durch die Krise geschlagen hat und schnell wieder neues Wachstum verspüren wird - spätestens, wenn sich die Wirtschaft in China, Europa oder in den USA gebessert hat. Für Anleger bieten sich zur Zeit diverse Investitionsmöglichkeiten, die gerade wegen der (noch) niedrigen Kurse besonders günstig sind. Christopher Beisecker & Philippa-Luisa Harhoff WHU Financial - Finanzmärkte verstehen Seite 7

8 Disclaimer Disclaimer Die Informationen und Daten im Börsenbericht basieren auf Quellen, die wir für verlässlich halten; wir übernehmen jedoch keine Gewähr für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität. Der WHU Daxe e.v. Börsenbrief WHU DAXE FINANCIAL enthält keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines bestimmten Wertpapieres oder Produktes. Vor einer Anlageentscheidung sollten Sie in jedem Fall den einschlägigen Wertpapierprospekt sorgfältig lesen und etwaige Fragen mit ihrem Bankberater besprechen. Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veröffentlichten Inhalte Anlageentscheidungen treffen, handeln auf eigene Gefahr. Die hier veröffentlichten oder anderweitig damit im Zusammenhang stehenden Informationen begründen keinerlei Haftungsobligo. Die Bezeichnungen DAX, TecDAX, MDAX, VDAX, SDAX, DivDAX und GEX sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG. Die Berechnung der Indizes stellt keine Empfehlung der Deutschen Börse AG zur Kapitalanlage dar oder beinhaltet in irgendeiner Weise eine Zusicherung hinsichtlich einer Attraktivität einer Investition in entsprechende Produkte. Der Dow Jones EURO STOXX 50 und seine Marken sind geistiges Eigentum der Stoxx Limited, Zürich, Schweiz und/oder Dow Jones & Company, Inc., eine Gesellschaft unter dem Recht von Delaware, in New York. Standard & Poor s, S&P, Standard & Poor s 500, S&P 500 und sind Warenzeichen von The McGraw-Hill Companies, Inc. Nasdaq100, Nasdaq100 Index und Nasdaq sind Waren- oder Dienstleistungszeichen von The Nasdaq Stock Market, Inc. Der Nikkei Stock Average ist geistiges Eigentum der Nihon Keizai Shimbun, Inc. Nikkei, Nikkei Stock Average und Nikkei 225 sind Marken der Nihon Keizai Shimbun. GSCI und GSCI Excess Return sind geistiges Eigentum und eingetragene Marken von Goldman Sachs International. WHU Financial - Finanzmärkte verstehen Seite 8

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