Zinsen und Währungen. September Zinsentwicklung im Euroraum

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1 September 5 USA: Kräftiges Wachstum im. Quartal Gelungener Start ins. Halbjahr Inflation immer noch sehr verhalten Das US-BIP-Wachstum für das. Quartal ist von annualisiert,% auf,7% korrigiert worden. Zu der außergewöhnlich kräftigen Revision trugen alle Nachfragekomponenten bei. Der private Verbrauch wurde um,% (vorher:,9%) ausgeweitet, die Bruttoanlageinvestitionen um,% (,8%) und der Staatsverbrauch um,6% (,8%). Der Außenhandel steuerte im. Quartal, punkte (, punkte) zum BIP-Wachstum bei und die Lagerinvestitionen ebenfalls, punkte (-, punkte). Die US-Wirtschaft hat sich damit von dem schwachen. Quartal deutlich schneller erholt als bislang ausgewiesen, wobei das Wachstum zudem zuletzt auf einer sehr breiten Basis stand. Auch der Start ins. Halbjahr ist offensichtlich gelungen. Die Einzelhandelsumsätze sind im Juli deutlich um,6% gestiegen. Zudem machte der ISM-Serviceindex einen Sprung auf 6, Punkte und erreichte damit sein höchstes Niveau seit August 5. Dies deutet auf eine kräftige Belebung der Binnennachfrage hin, während der Außenhandel das Wachstum im weiteren Jahresverlauf bremsen dürfte. Gleichwohl rechnen wir für das. und. Quartal jeweils mit Wachstumsraten von annualisiert knapp %. Für das Gesamtjahr 5 erwarten wir ein BIP-Wachstum von,%. Für 6 gehen wir von einer Wachstumsbeschleunigung auf,9% aus, wobei der Außenhandel weiterhin einem deutlich besseren Ergebnis entgegensteht. Die US-Verbraucherpreise sind im Juli um,% gegenüber dem Vormonat gestiegen. Die Inflationsrate kletterte leicht von,% auf,%. Die in den USA stärker beachteten Kernverbraucherpreise erhöhten sich im Vormonatsvergleich ebenfalls um,%, ihre Jahresrate verharrte bei,8%. Unsere Inflationsprognose für 5 bleibt bei,%, wobei aber aufgrund der aktuellen Ölpreisentwicklung ein leichtes Abwärtsrisiko besteht. Für 6 gehen wir vor allem aufgrund von Basiseffekten aus der Ölpreisentwicklung weiterhin von einer kräftigen Beschleunigung auf,6% aus. Zinsentwicklung im Euroraum - -Monats-Euribor Swapsatz J ; Prognosen Postbank EWU: Wachstumsabschwächung im. Quartal Unternehmen weiterhin positiv gestimmt EWU-Kerninflation stabilisiert sich bei,% Das Wachstum im Euroraum fiel im. Quartal leicht enttäuschend aus. Die Zuwachsrate gegenüber dem Vorquartal gab auf,% nach, nachdem sie in den beiden Vorperioden,% erreicht hatte. Der Rückgang war insbesondere auf Frankreich zurückzuführen, dessen Wirtschaftsleistung lediglich stagnierte, nachdem der Zuwachs im. Quartal mit,7% aber auch ungewöhnlich hoch gewesen war. Italien verzeichnete mit,% eine leichte Abschwächung. Dagegen nahm die Konjunktur in Spanien mit einem Quartalsplus von,% weiter Fahrt auf. Das deutsche BIP ist im. Quartal real um,% gegenüber der Vorperiode gestiegen, nachdem es im. Quartal um,% zugelegt hatte. Kräftige Impulse gingen vom Außenhandel aus. Die Exporte wurden gegenüber dem. Quartal um,% ausgeweitet, während die Importe lediglich um,8% zulegten. Der Außenhandel steuerte dadurch,7 punkte zum BIP-Wachstum bei. Die Binnennachfrage entwickelte sich dagegen schwach. Der private Verbrauch wurde nur noch um,% gesteigert. -

2 Der Staatsverbrauch kletterte um,%. Die Ausrüstungsinvestitionen kamen mit einem Plus von,% kaum über Stagnation hinaus. Die Bauinvestitionen sanken sogar um,%, was aber vor dem Hintergrund eines starken Zuwachses zu Jahresbeginn zu sehen ist. Aufgrund der schwachen Binnennachfrage und hierunter insbesondere der Investitionen kann das BIP-Wachstum im. Quartal, trotz des insgesamt soliden Ergebnisses, nicht überzeugen. Allerdings halten wir diese Entwicklung für einen Ausreißer. Im weiteren Jahresverlauf sollte die Binnenkonjunktur wieder zum wichtigsten Wachstumsträger werden. Die Stimmungsindikatoren für den Euroraum und für Deutschland haben sich im August gut behauptet und weisen auf dem aktuellen Niveau auf einen weiterhin soliden Aufschwung hin. So verharrte der EWU-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe bei 5, Punkten. Sein Pendant für den Dienstleistungssektor stieg sogar von 5, auf 5, Punkte. Der ifo-geschäftsklimaindex für Deutschland wiederum kletterte im August um, auf 8, Punkte. Dabei gaben die Subindizes für das Verarbeitende Gewerbe sowie für den Großhandel, also für die stark vom Außenhandel abhängigen Sektoren, zwar jeweils moderat nach. Wir werten dies vor dem Hintergrund der aktuellen Sorgen hinsichtlich der chinesischen Wirtschaft sowie der Turbulenzen an den Finanzmärkten aber bereits als positive Überraschung. Offensichtlich sind die Unternehmen von den daraus möglicherweise resultierenden Risiken bislang weitgehend unbeeindruckt. Ein ungewöhnlich starker Zuwachs war dagegen beim Geschäftsklima im Einzelhandel zu verzeichnen. Das separat erhobene Stimmungsbarometer für den Servicesektor markierte sogar einen historischen Höchststand. Beides stützt unsere Annahme, dass die Binnenkonjunktur im. Quartal lediglich eine Pause eingelegt hat. Für die. Jahreshälfte sind wir jedenfalls sowohl für Deutschland als auch für die EWU verhalten optimistisch. Die Wachstumsraten dürften jeweils sogar geringfügig höher ausfallen als im. Halbjahr. Unsere BIP-Prognosen für 5 von,% für die EWU und von,6% für Deutschland lassen wir unverändert. Auch gehen wir für 6 weiterhin von einer leichten Wachstumsbeschleunigung auf,6% bzw.,7% aus. Die EWU-Inflationsrate verharrte im August bei,%. Dabei verstärkte sich der von den Energiepreisen ausgehende Abwärtsdruck. Deren Veränderungsrate fiel von -5,6% auf -7,%. Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln stieg dagegen von,9% auf,%. Die Kerninflationsrate, die ohne Energie, Nahrungsmittel, Tabak und Alkoholika berechnet wird, stabilisierte sich bei,%. Für dieses Jahr erwarten wir weiterhin eine EWU-Inflationsrate von,%. im kommenden Jahr dürfte sie auf,% steigen. EZB bleibt auf Kurs Fed-Leitzinserhöhung im September auf der Kippe Seit unserer letzten Ausgabe von Zinsen und Währungen hat keine Sitzung des EZB-Rates stattgefunden. Auch darüber hinaus hielten sich die Ratsmitglieder mit Äußerungen zur Geldpolitik auffallend zurück. Dies deutet darauf hin, dass die EZB derzeit keinen sonderlichen Kommunikationsbedarf bezüglich ihres künftigen Kurses sieht, was wiederum ein klares Anzeichen ist, dass auf der kommenden Ratssitzung nicht mit einer Adjustierung der Geldpolitik zu rechnen ist. Im Rahmen der Pressekonferenz dürfte EZB-Präsident Draghi zwar einerseits auf die gestiegenen Wachstumsrisiken durch die Sorgen um die chinesische Konjunktur sowie die jüngsten Finanzmarktturbulenzen hinweisen. Auf der anderen Seite sollte er aber auch eine gewisse Genugtuung zeigen, dass sich das Kreditwachstum im Euroraum zuletzt beschleunigt hat. Die EZB dürfte sich dadurch in ihrer Geldpolitik bestätigt sehen. Insofern sollte sie auch klar kommunizieren, dass sie an ihrem Anleiheankaufprogramm unbeirrt festhält und falls erforderlich auch bereit wäre, ihre Geldpolitik nochmals expansiver zu gestalten. Einen aktuellen Anlass hierfür dürfte sie aber nicht sehen. Von größerer Relevanz ist derzeit die Frage, wann die US- Notenbank beginnt, ihre Geldpolitik zu straffen. Hinsichtlich einer ersten Anhebung im September gab es in den letzten Wochen widersprüchliche Signale. So hatte die Fed im Pressestatement zu ihrer geldpolitischen Sitzung Ende Juli ausgeführt, dass sie eine Anhebung der Leitzinsen für angemessen hält, wenn sich die Lage am Arbeitsmarkt noch etwas weiter verbessere, was durch den soliden Arbeitsmarktbericht für Juli durchaus bestätigt wurde. Das später veröffentlichte Protokoll zu der erwähnten Sitzung wiederum zeigte einerseits, dass eine Zinserhöhung zwar näher rückt. Andererseits enthielt es aber keine konkreten Hinweise auf den wahrscheinlichen Zeitpunkt eines ersten Zinsschrittes. Die Interpretationen der Entwicklungen am Arbeitsmarkt und insbesondere auch der Aussichten für die Inflation klafften zwischen den FOMC-Mitgliedern doch deutlich auseinander, was schon für sich genommen auf eine knappe Entscheidung hindeutet. Die jüngsten Entwicklungen mit den Turbulenzen an den Finanzmärkten auf der einen und der deutlichen Aufwärtsrevision des BIP-Wachstum für das. Quartal auf der anderen Seite sollten die Entscheidungsfindung nicht gerade vereinfacht haben. Das Zünglein an der Waage könnte der bevorstehende Arbeitsmarktbericht für August bilden. Da wir bislang keine Anzeichen einer nachlassenden Beschäftigungsdynamik erkennen können, gehen wir weiterhin davon aus, dass die Fed ihren Leitzins im September erstmals anhebt und diesem Schritt in den kommenden Quartalen weitere folgen lässt. Investmentstrategie Seite

3 China und US-Geldpolitik sorgen für erhöhte Volatilität Allmählicher Anstieg der Bundrendite erwartet Die Rentenmärkte führten im August über weite Strecken kaum ein Eigenleben, sondern erwiesen sich eher als Getriebene der Sorgen um die chinesische Wirtschaft sowie der sich anschließenden Turbulenzen an den internationalen Aktienbörsen. Besonders deutlich zeigte sich dies am US-Markt. Bis in die. Monatshälfte hinein sorgten vor allem die Bedenken hinsichtlich des chinesischen Wachstumsausblicks und die Abwertung des Renminbi für eine hohe Volatilität. Mit dem Absturz an den Aktienbörsen wurde dann eine baldige Leitzinserhöhung durch die Fed zunehmend ausgepreist. Die Rendite -jähriger Treasuries markierte am. August auf Schlussstandsbasis mit,% ihr niedrigstes Niveau seit April dieses Jahres, nachdem sie im Tagesverlauf schon bis auf,9% gefallen war. Die -jährige Bundrendite fiel wiederum auf Schlussstandsbasis bis auf,57%, ihren niedrigsten Stand seit Anfang Juni, touchierte aber am Tag des großen Ausverkaufs an den Aktienmärkten auch fast die Markte von,5%. Nachfolgend trat jedoch eine markante Gegenbewegung ein. Bezeichnenderweise war es ausgerechnet China, das die Wende herbeiführte. Die Peoples Bank of China senkte am 5. August nicht nur ihren Leitzins, sondern reduzierte auch die Mindestreserveverpflichtungen der Banken, was diesen einen größeren Spielraum bei der Kreditvergabe einräumt. Dies wurde als vertrauensbildendes Signal gewertet, dass die Zentralbank ggf. im Zusammenspiel mit der Regierung alles daransetzen wird, einen Absturz des Wachstums zu verhindern. Binnen weniger Stunden sprangen daraufhin die langfristigen Renditen diesseits und jenseits des Atlantiks markant nach oben. Seitdem prägen vor allem die wechselnden Markteinschätzungen hinsichtlich des weiteren geldpolitischen Kurses der US-Notenbank das Geschehen. Da zuletzt infolge recht guter US-Konjunkturdaten und einiger Äußerungen seitens von FOMC- Mitgliedern die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschrittes wieder höher eingeschätzt wird, zog die -jährige Bundrendite bis auf,8% und die Rendite entsprechender US-Treasuries bis auf,% an. In der Erwartung, dass die jüngsten Finanzmarktturbulenzen abebben und keine nachhaltigen realwirtschaftlichen Schäden hinterlassen, dass es China gelingt, sein Wachstum zu stabilisieren, und dass sich die konjunkturelle Erholung im Euroraum fortsetzt, gehen wir davon aus, dass die langfristigen Renditen moderat steigen. Die Bundrendite erwarten wir auf Sicht von Monaten bei,9% und auf Sicht von Monaten bei,%. Der - Monats-Euribor dürfte dagegen aufgrund der anhaltenden Liquiditätsanreicherung durch die EZB noch etwas nachgeben, sodass die Zinskurve steiler werden sollte. Starke Schwankungen des Euro zum US-Dollar US-Geldpolitik entscheidet über die weitere Entwicklung Die Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung Chinas und die daraus resultierenden Turbulenzen an den Aktienmärkten beeinflussten in den letzten Wochen auch das Geschehen an den Devisenmärkten. Vom 9. bis zum. August kletterte der Euro binnen dreier Handelstage aus Schlusskursbasis um fast 5 US-Cent auf über,5 US- Dollar, nachdem er im Handelsverlauf sogar über,7 US-Dollar gestiegen war. Ausschlaggebend war dabei, dass aufgrund der genannten Entwicklungen eine baldige US-Leitzinsanhebung weitgehend ausgepreist wurde. Die recht guten US-Konjunkturdaten und Äußerungen aus Fed-Kreisen stellten die Leitzinsphantasie aber wieder her, wovon der US-Dollar dann wiederum profitierte, sodass sich der Euro wieder auf rund, US-Dollar abschwächte. Wie schon in den Vormonaten zeigte sich auch im August, dass der Euro-Dollar-Kurs sehr sensibel auf wechselnde Markterwartungen hinsichtlich der US- Geldpolitik reagiert. Diese sollte unserer Einschätzung nach auch weiterhin der treibende Faktor bleiben. Da wir davon ausgehen, dass die Fed ihre Zinsen sehr bald erhöht und ihren Zinsanhebungskurs dann auch weiter verfolgt, sollten sich die Zinsdifferenzen zwischen Dollarund Euroanlagen ausweiten. In diesem Kontext dürfte der US-Dollar seinen Aufwertungstrend demnächst wieder aufnehmen. Wir halten es vor diesem Hintergrund für nicht unwahrscheinlich, dass im kommenden Jahr die Euro-Dollar-Parität erreicht und sogar durchbrochen wird. Dies hängt aber in hohem Maße vom tatsächlichen Kurs der Fed ab. Sollte diese ihre avisierten Leitzinsanhebungen deutlich verschieben oder gar vorerst gänzlich aussetzen, müsste auch mit einer temporären Schwächephase des US-Dollars gerechnet werden. Heinrich Bayer Bei den Marktbeurteilungen handelt es sich um die persönliche Meinung des Autors. Sie dienen der unverbindlichen Information und stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung der Postbank dar. Team Volkswirtschaft Zinsen Dr. Marco Bargel, Chefinvestmentstratege Heinrich Bayer Redaktionsschluss:. September 5 Deutsche Postbank AG Zentrale Friedrich-Ebert-Allee -6 5 Bonn Telefon: (8) 9- Investmentstrategie Seite

4 Charts KfW-ifo-Mittelstandsindikator EUR/USD-Wechselkurs USD je Euro,5,,5,,,,,,,,,,9,9 5 6 ; Prognosen Postbank Die Stimmung im deutschen Mittelstand hat sich im Juli deutlich verbessert. Der KfW-ifo-Geschäftsklimaindex für mittelständische Unternehmen kletterte um,6 auf 7, Punkte. Dies ist das höchste Niveau seit dreizehn Monaten. Dabei stieg der Lageindex sehr kräftig um, auf 6, Punkte. Aber auch die Geschäftserwartungen, plus, auf 7,8 Punkte, wurden besser beurteilt. Hinsichtlich der Branchen ergaben sich die deutlichsten Anstiege des Geschäftsklimas im Großhandel und im Verarbeitenden Gewerbe. In diesen exportintensiven Sektoren machte sich die Entspannung in der Griechenland-Krise positiv bemerkbar. Bemerkenswert ist aber auch die weitere Verbesserung des Geschäftsklimas im Einzelhandel auf das höchste Niveau seit März. Dies zeugt von einer weiterhin starken Binnenkonjunktur. Der Euro konnte im August gegenüber dem US-Dollar zwischenzeitlich deutlich zulegen, da die Marktteilnehmer aufgrund der Sorgen um China und der daraus resultierenden Turbulenzen an den Aktienmärkten eine baldige Leitzinserhöhung vorübergehend auspreisten. Zuletzt konnte sich der Dollar aber wieder erholen. Wir gehen davon aus, dass die jüngsten Ereignisse keinen markanten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung und damit auch nicht auf die zukünftige US-Geldpolitik haben werden. Insofern rechnen wir weiterhin damit, dass der Dollar seinen Aufwertungs-trend gegenüber dem Euro bald wieder aufnehmen wird. D: Lage- und Erwartungskomponente des ifo-index Index Index ifo-geschäftslage (li. S.) ifo-geschäftserwartungen (re. S.) Der ifo-geschäftsklimaindex kletterte im August um, auf 8, Punkte. Die Verbesserung ging ausschließlich von der Lageeinschätzung aus, während der ifo- Erwartungsindex marginal nachgab. Hinsichtlich der einzelnen Sektoren gaben die Geschäftsklimaindizes für das Verarbeitende Gewerbe sowie für den Großhandel jeweils moderat nach. Ein ungewöhnlich starker Zuwachs war dagegen beim Geschäftsklima im Einzelhandel zu verzeichnen. Das separat erhobene Stimmungsbarometer für den Dienstleistungssektor markierte sogar einen historischen Höchststand. Dies untermauert unsere Einschätzung, dass die Binnennachfrage, die sich im. Quartal schwach entwickelt hatte, nur eine Pause eingelegt hat und in der. Jahreshälfte wieder zur tragenden Säule des konjunkturellen Aufschwungs in Deutschland wird. Investmentstrategie Seite

5 Charts ifo-index (Stimmung in Wirtschaftszweigen) EWU-Inflation und -Kerninflation saldo 5, 5,,,,,,, Ver. Gewerbe Großhandel Einzelhandel Baugewerbe,, -,,, -, EWU-Inflation EWU-Kerninflation Zinsstrukturkurve (Euro-Swapsätze),,,8,6,,, 6 8 Laufzeit in Jahren aktuell v. Jahr v. Monat,,,8,6,,, -j. Renditen EWU-Staatsanleihen Deutschland Frankreich Italien Spanien EUR/GBP- und EUR/CHF-Wechselkurs EUR/SEK- und EUR/NOK-Wechselkurs GBP je Euro,95 CHF je Euro,5 SEK je Euro,5 NOK je Euro 9,5,9,, 9,,85, 9,5 8,5,8, 9, 8,,75,7,65,,,9 5 EUR/GBP (li. S.) EUR/CHF (re. S.) 8,5 8, 5 EUR/SEK (li. S.) EUR/NOK (re. S.) 7,5 7, Investmentstrategie Seite 5

6 Zinsszenarien im Überblick Basisszenario (75%)* Basisszenario.8. in Monaten in 6 Monaten in 9 Monaten in Monaten -Monats-Euribor -, -,5 -, -, -, -jährige Bunds -, -, -, -, -, 5-jährige Bunds,,,,, -jährige Bunds,8,9,,, Die Weltwirtschaft wächst 5 um,% und 6 um,7%. Das EWU-BIP steigt 5 um,%; 6 beschleunigt sich das Wachstum weiter. Die Euro-Inflation liegt 5 bei,% und bleibt 6 mit,% deutlich unter dem von der EZB angepeilten Zielbereich von knapp %. Das Wachstum des US-BIP liegt 5 bei,% und beschleunigt sich 6 auf,9%. Die US-Inflation geht 5 auf,% zurück, steigt 6 aber auf,6%. Die Fed beginnt im. Quartal 5 mit Leitzinsanhebungen. In Monaten liegt der US- Leitzins bei,5%. Die Rendite -j. US-Staatsanleihen erhöht sich auf Jahressicht auf,8%. Die EZB belässt den Leitzins bei,5% und den Einlagensatz bei -,%; die -j. Bundrendite liegt auf Jahressicht bei,%. Die Zinskurve versteilert sich von heutigem Niveau aus auf Sicht von Monaten. Der Euro dürfte auf Jahressicht bei,95 US-$ liegen. Niedrigzinsszenario (5%)* Niedrigzinsszenario.8. in Monaten in 6 Monaten in 9 Monaten in Monaten -Monats-Euribor -, -, -, -, -, -jährige Bunds -, -, -, -, -, 5-jährige Bunds, -, -, -, -, -jährige Bunds,8,,,, Eine schwere Rezession in China führt zu einem globalen Wachstumseinbruch Die Verschuldungskrise im Euroraum verschärft sich wieder. Die US-Konjunktur verliert deutlich an Fahrt und wächst 6 nur sehr verhalten. Der Euroraum fällt zurück in die Rezession; das BIP schrumpft 6. In der EWU und den USA kommt es zu deflationären Tendenzen. Die Fed hält den Leitzins konstant in der Nähe von % und legt ein neues Quantitative Easing -Programm auf. Die EZB senkt den Refisatz auf %, reduziert den Einlagesatz weiter und weitet ihr Anleihekaufprogramm nochmals aus. Die Rendite für -j. Bunds fällt auf %. Die Euro-Kapitalmarktkurve verschiebt sich nach unten und wird dabei flacher. Hochzinsszenario (%)* Hochzinsszenario.8. in Monaten in 6 Monaten in 9 Monaten in Monaten -Monats-Euribor -,,,,, -jährige Bunds -,,,,,5 5-jährige Bunds,,6,8,, -jährige Bunds,8,,5,9, Schnelle Entspannung an den Finanzmärkten; Sorgen um Staatsschulden in der EWU lösen sich fast vollständig auf; Spannungen infolge der Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten ebben rasch ab; das Wachstum in China beschleunigt sich spürbar Das globale Wachstum zieht kräftig an; 6 steigt das Welt-BIP um fast 5%. Die US-Konjunktur gewinnt deutlich an Fahrt. Das BIP- Wachstum erreicht 6 mehr als %. Die Konjunktur in der EWU erholt sich rasch. 6 beschleunigt sich das Wachstum auf knapp %. Der Ölpreis steigt massiv. Die Inflationserwartungen verstärken sich global. Die US-Kerninflation klettert im Prognosezeitraum auf etwa %. In der EWU steigt die Inflation auf Jahressicht auf %. Die EZB hebt den Leitzins gegen Ende des Prognosezeitraums auf,5% an. Die Fed hebt ihre Leitzinsen im Prognosezeitraum zügig an. Die -j. Bundrendite steigt im Zuge kräftiger Renditeaufschläge bei US-Treasuries auf,%. Die Kapitalmarktkurve wird rasch steiler und bleibt dann im Prognosezeitraum sehr steil. * subjektive Eintrittswahrscheinlichkeiten der Abteilung Investmentstrategie Investmentstrategie Seite 6

7 Prognosen September 5 Zinserwartungen anderer Institute und des Marktes -Monats-Euribor -j. Bundesanleihen in Monaten in Monaten in Monaten in Monaten Aktuell (.8.) -,,8 Barclays -,5 -,7,7,85 BayernLB -,5 -,7,65,8 DZ Bank -,5,,, Commerzbank,,,,5 Dekabank -, -,,9, Durchschnitt der 5 Institute -, -,,7,7 Geldmarktsätze sollten weitgehend konstant bleiben. Anstieg der Kapitalmarktrenditen auf Jahressicht erwartet. Postbank -,5 -,,9, Markterwartungen (Forward Rates) -, -,,8,95 Quelle: Eigene Prognosen und Prognosen anderer Institute, Bloomberg Märkte Zinsen in %.8.5 in Monaten in 6 Monaten in 9 Monaten in Monaten Euroraum Refisatz,5,5,5,5,5 -Monats-Euribor -, -,5 -, -, -, -j. Bund -, -, -, -, -, -j. Bund,8,9,,, Swap-Spread J. in %-Punkten,,,,, USA Fed Funds Rate -,5,5,75,,5 -Monats-Libor,,6,9,5, -j. Treasuries,7,9,,6,8 -j. Treasuries,,,5,6,8 Wechselkurse.8.5 in Monaten in 6 Monaten in 9 Monaten in Monaten US-Dollar (EUR/USD),,6,,98,95 Japanischer Yen (EUR/JPY) 5,86 5 Britisches Pfund (EUR/GBP),7,7,68,68,69 Schweizer Franken (EUR/CHF),8,8,,, Polnischer Zloty (EUR/PLN),,7,8,,9 Tschechische Krone (EUR/CZK) 7,6 7, 7, 7, 7, Schwedische Krone (EUR/SEK) 9,87 9,6 8,9 8,86 8,8 Norwegische Krone (EUR/NOK) 9,9 8,87 9, 8,95 8,9 Konjunktur BIP in % YoY Inflation in % YoY 5e 6e 5e 6e Deutschland,6,6,7,9,5,6 Euroraum,9,,6,,, USA,,,9,6,,6 Investmentstrategie Seite 7

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