Prof. Dr. Simone Dietz, Wintersemester 2010/11 Vorlesung: Einführung in die Ethik

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1 Prof. Dr. Simone Dietz, Wintersemester 2010/11 Vorlesung: Einführung in die Ethik 1. (18.10.) Einführung: Regeln, Normen, Werte 2. (25.10.) Tugendethik I: Platon, Aristoteles 3. (8.11.) Tugendethik II: Epikur, Stoa, Hume 4. (15.11.) Kant I: Der kategorische Imperativ 5. (22.11.) Kant II: Rechtspflichten u. Tugendpflichten 6. (29.11.) Schopenhauer: Mitleidsethik 7. (6.12.) Utilitarismus I: Bentham, Mill 8. (13.12.) Utilitarismus II: moderne Diskussion 9. (20.12.) Gerechtigkeit 10. (10.1.) Gesinnungs- u. Verantwortungsethik 11. (17.1.) Angewandte Ethik: Bioethik 12. (24.1.) Wiederholung - Zusammenfassung 13. (31.1.) Klausur

2 Vorlesung: Einführung in die Ethik Prof. Dr. Simone Dietz; WS 2010/2011 Sprechstunde: Mittwoch Uhr (ohne Anmeldung) (Raum 04.69, Geb ) Homepage: Downloads: Benutzername: downloads Kennwort: #texte* Tutorium zur Vorlesung: Svenja Wiertz Montags 14-16, Gebäude 23.02, Raum U1.61

3 Prof. Dr. Simone Dietz Vorlesung Einführung in die Ethik Wintersemester 2010/10 Modul-Abschlussprüfung: Klausur: (Anmeldung bis ) Widerholungsklausur: (Anmeldg. bis 7.2.) Beteiligungsnachweis: Regelmäßige Teilnahme und Schriftl. Beantwortung von Fragen zur Vorlesung unter Downloads ab 31.1., Abgabe bis oder regelmäßige Beteiligung am Tutorium

4 Einführende Literatur zur Ethik: Einführungstexte: D. Horster: Ethik. Grundwissen Philosophie (2009) Wetz/Steenblock (Hg): Kolleg Praktische Philosophie Bd. 2, Grundpositionen u. Anwendungsprobl. der Ethik (2008) M. Quante: Einführung in die allgemeine Ethik (2003). E. Tugendhat: Vorlesungen über Ethik (1993). Textsammlungen: O. Höffe (Hg.): Einführung in die utilitaristische Ethik (1992). N. Hoerster / D. Birnbacher: Texte zur Ethik (1976)

5 Ästhetik Philosophische Anthropologie Disziplinen der Philosophie Theoretische Philosophie: Wahrheit, Wissen, Erkenntnis Metaphysik / Ontologie Erkenntnistheorie Philosophie des Geistes Wissenschaftstheorie Praktische Philosophie: Handlung, Normen, soziale Ordnung Handlungstheorie Ethik / Moralphilosophie Sozialphilosophie, Kulturphilosophie Politische Philosophie, Rechtsphilosophie

6 Ethik und Moral: Ethik: (griechisch) ethe, ethikos, ethos Charaktereigenschaften, Gewohnheiten Moral: (lateinisch) mores Bräuche, Gewohnheiten, Sitten

7 Moral und Ethik Unterscheidung 1: Moral: (Alltags-)Regeln des guten und richtigen Handelns Ethik: Philosophische Reflexion auf Moral / Theorie der Moral Unterscheidung 2: Moral: Theorien des richtigen, gerechtfertigten Handelns Ethik: Theorien des guten und geglückten Lebens Moral und Sittlichkeit: Reflektierte Regeln vs. eingelebte Gewohnheiten

8 Gebiete der Ethik Metaethik: höhere Reflexionsstufe der Theorie der Moral allgemeine Bestimmung von Ethik, Grundbegriffe der Ethik Begründung und Form moralischer Urteile Motive der Moralität

9 Gebiete der Ethik normative Ethik: beurteilende, vorschreibende Aussagen über oberste Werte und Regeln des richtigen Handelns. deskriptive Ethik: (Moralpsychologie, Kulturanthropologie) beschreibende Aussagen über bewertende Einstellungen, Gefühle, Handlungsweisen und Verhaltensmuster. angewandte Ethik: Erörterung spezifischer Probleme moralischen Handelns in bestimmten Handlungsbereichen.

10 Grundrichtungen der normativen Ethik: Tugendethik Pflichtethik Nutzenethik Mitleidsethik Verfahrensethik / Diskursethik

11 Regeltypen Konstitutive Regeln Präskriptive Regeln Direktive Regeln

12 Konstitutive Regeln Eine Regel ist eine konstitutive Regel, wenn mit ihr eine bestimmte Praxis geschaffen wird, die ohne diese Regel nicht zustande kommen würde. ( Spielregel ) Verstößt man gegen konstitutive Regeln, scheitert oder missglückt die Handlung, die man vollziehen wollte: sie wird nicht als solche erkannt oder anerkannt.

13 Konstitutive Regeln Eine konstitutive Regel hat die Form: x gilt als y in Kontext k für Gemeinschaft g unter Bedingung b Beispiele: Spielregeln, Institutionen, kulturelle Konventionen

14 Präskriptive Regeln haben die Form: Tue x! Immer wenn y tue x! Du sollst x tun! Beispiele: Vorschriften, Gesetze, moralische Normen und Prinzipien

15 Direktive Regeln haben die Form: Wenn du x erreichen willst, solltest du y tun. Beispiele: Gebrauchsanweisungen, Rezepte, Klugheitsregeln

16 Deontische Modalitäten Gebote Verbote Erlaubnisse

17 Geltungsbereich von Normen Universelle vs. Partikulare Normen Allg. Prinzipien vs. besondere Regeln Gesetze und Maximen

18 Normen Gegenstandsnormen Handlungsnormen Normal Standard z.b. DIN Ideal präskriptiv direktiv konstitutiv menschlich universell partikular übermenschlich Gefühle Vernunft Natur Gott

19 Normen und Werte Normen: Handlungsvorschriften z.b.: Instrumentalisiere niemanden! Halte Vereinbarungen ein! Werte: Ideale, Ziele als Gegenstand der Handlungsorientierung z.b.: Freiheit, Gerechtigkeit, Freundschaft

20 Differenzierungen von Werten universelle vs. partikulare Werte intrinsische vs. extrinsische Werte oberste vs. untergeordnete Werte

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