credit newsletter Liebesspieler* Unter falscher Flagge Die gängigen Kriterien effizienter Märkte

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "credit newsletter Liebesspieler* Unter falscher Flagge Die gängigen Kriterien effizienter Märkte"

Transkript

1 Liebesspieler* Dr. Jochen Felsenheimer, Telefon , "Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis." Ernest Hemingway Anm.: Manchmal überkommt einen der Gedanke, dass diese Aussage als Leitprinzip für Investitionsentscheidungen gelten könnte. In folgendem Pamphlet sträuben wir uns gegen diese Idee. Die Entwicklungen der letzten Jahre werden viel tiefgreifendere Auswirkungen auf den Kapitalmarkt haben, als man es sich heute vorstellen kann. Mit der Finanzkrise haben sich völlig neue Krisenherde gebildet. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich die vermeintlichen Rettungsmaßnahmen lediglich als Verzögerung auf dem unvermeidlichen Weg in ein neues Gleichgewicht herausstellen werden. Neben den direkten Auswirkungen auf die Märkte, ziehen diese eine dramatische Verhaltensänderung der relevanten Akteure nach sich, wobei der Rolle der Zentralbanken hierbei eine dominante Bedeutung zukommt. Die zentrale Frage der folgenden Analyse wird sein, ob Kapitalmarkteffizienz erreicht werden kann, wenn sich die Hauptakteure nicht "effizient" verhalten. Wenn man dies in Frage stellt, dann stehen allerdings nicht nur traditionelle Optimierungskonzepte zur Diskussion, sondern auch (als unumstößlich geltende) Annahmen der Kapitalmarkttheorie wie beispielsweise die Existenz einer (positiven) Risikoprämie auf der Kippe. Im Folgenden wird dieser Gedankengang bis zum bitteren Ende fortgeführt. Das Ergebnis unserer Analyse ist eindeutig: Die Ablehnung der Effizienzhypothese der Kapitalmärkte ist eine notwendige Bedingung für die Sinnhaftigkeit eines aktiven Portfolio-Management- Ansatzes! Verschwende deine Zeit Kapitalmarkteffizienz und andere Erzählungen Wir alle leben in der Vorstellung, dass mit Hilfe einer (mehr oder weniger guten) Einschätzung von erwarteten Renditen und den dazugehörigen Risiken (wie immer man diese auch messen mag) dem Markt "ein Schnippchen geschlagen" werden kann. Dass diese Annahme falsch ist, gelangte nicht erst durch die Finanzkrise bedingt in das Bewusstsein der Investoren, aber in Ermangelung anwendbarer Alternativen werden Investitionsentscheidungen vielfach nach wie vor auf dieser Annahme getroffen. Letztlich dreht sich vieles um die zugrunde liegende Frage, wie effizient Märkte sind. Hierbei gibt es eine Vielzahl von Aufsätzen zu diesem Thema, die sich theoretisch und vor allem empirisch dieser Frage zu nähern versuchen. Ein umfassender Beitrag stammt von Eugene Fama ("Efficient Capital Markets: A review of Theory and Empirical Work", Journal of Finance, 1970), der dabei auch (in Zusammenarbeit mit Kenneth French) die Gültigkeit des CAPM in Frage gestellt hat. Allerdings bezieht sich die Kritik an der Theorie effizienter Märkte in der Regel auf die zugrunde liegenden Annahmen, wobei mit Hilfe empirischer Studien versucht wird, diese zu widerlegen. Wir gehen an dieser Stelle den Weg des intellektuell geringsten Widerstands und argumentieren, dass der Kapitalmarkt schon deshalb nicht effizient sein kann, weil man keinen Akteur finden wird, der sich effizient im Sinne des "Homo Oeconomicus" verhält. Unter falscher Flagge Die gängigen Kriterien effizienter Märkte Der folgende Ausflug in die Theorie ist leider unabdingbar für unsere Argumentation wir versuchen ihn aber kurz zu halten. In der einschlägigen Literatur findet man vier Kriterien, denen effiziente Kapitalmärkte entsprechen müssen, um als solche zu gelten. Transaktionskosteneffizienz Im Sinne operationaler Effizienz besagt dieses Kriterium nicht mehr, als dass Tauschvorgänge von Vermögenswerten mit Hilfe der bestmöglichen Technologie am kostengünstigsten umgesetzt werden können müssen. Auch wenn es möglich ist, gewisse (reine) Arbitrage-Geschäfte mit enormen technologischem Aufwand gewinnbringend umzusetzen. Allerdings kann man aber auch davon ausgehen, dass der Großteil des Marktes dank des Einsatzes modernster Technologie weitestgehend transaktionskosteneffizient ist. Wir würden somit argumentieren, dass die Transaktionskosteneffizienz soweit fortgeschritten ist, dass die verbleibenden Ineffizienzen keine relevanten negativen Einflüsse auf das Marktgleichgewicht verursachen. Informationseffizienz Alle bewertungsrelevanten Informationen finden unmittelbar und vollständig Eingang in die Preise von Finanzinstrumenten. Das ist natürlich vollkommen unrealistisch. 1

2 Jeder noch so gute Analyst weiß weniger als der Vorstandsvorsitzende einer Aktiengesellschaft, dessen engste Familienangehörige und die anderen Top-Manager des Unternehmens. Es gibt außerdem vollkommen unterschiedlich informierte Investoren, auch wenn man annimmt, dass alle Investoren denselben Zugang zu denselben Informationen hätten. Man denke hierbei nur an die Möglichkeit von Privatanlegern gegenüber institutionellen Investoren, Informationen zu verarbeiten. Die Informationsineffizienz der Kapitalmärkte steht außer Frage sie wird beispielsweise durch den Wissensvorsprung deutlich, den die EZB beim Kauf griechischer Anleihen gegenüber dem Rest der Welt hat. Der an dieser Stelle gern zitierte George A. Akerlof ("The Market for Lemons", 1970) hat dies indirekt eindrucksvoll gezeigt jedoch scheint es uns zu kurz gegriffen, dieses Kriterium in den Vordergrund zu stellen. Die regulatorischen Garden sehen darin das maßgebliche Problem von Ineffizienzen an den Märkten. Unserer Ansicht nach (und im Folgenden dargelegt) spielt Informationsineffizienz eine zentrale Rolle aber eben eine, die dadurch an Bedeutung erlangt, dass eine weitaus gravierendere Verletzung der Effizienzhypothese besteht. Bewertungseffizienz Die im Markt entstandenen Preise bilden korrekt das Risiko-/Return-Profil eines Vermögensgegenstands ab, wobei der aktuelle Kurs eines Wertpapiers dem Barwert zukünftiger Zahlungen entspricht. Wir verstehen jeden (ehemaligen) Investor in ABS, strukturierten Kreditprodukten oder mehrfach gehebelten Zertifikaten, dass hier schlimme Erinnerungen geweckt werden. Aber man darf nicht verkennen, dass die korrekte Berechnung des Barwerts eine Notwendigkeit zur Bewertung einer Position darstellt. Das dies historisch nicht immer geschehen ist, liegt nicht nur daran, dass die Informationen, die eine fundamental korrekte Bewertung erst möglich machen, nicht immer vorhanden waren und immer noch nicht vorhanden sind. Es liegt eben auch daran, dass Investoren trotz der Tatsache, dass sie diese Bewertung nicht vornehmen können, investieren. Würden sie das nicht tun, würde sich der Marktpreis genau da einstellen, wo sein fundamental gerechtfertigter Wert läge. Die Verwendung mehrerer Konjunktive lässt darauf schließen, dass der Autor durchaus eine gewisse Sympathie für die Bereitstellung von Informationen hegt allerdings entsteht das Problem der Bewertungsineffizienz erst dadurch, dass sich viele Investoren in Ermangelung symmetrischer Informationsverteilung nicht am Investieren hindern lassen. Sie verhalten sich ökonomisch nicht rational. Ansonsten gäbe es keine Bewertungsineffizienzen. Allokationseffizienz Hier findet sich unser zentraler Kritikpunkt an der Effizienzhypothese wieder. Allokationseffizienz unterstellt, dass sich die Preisbildung am Markt so gestaltet, dass sich die risikoadjustierten Renditen aller Marktteilnehmer angleichen. Durch Tausch wird ein Zustand erreicht, in dem sich kein Akteur besser stellen kann. Jeder Vermögensgegenstand findet also seine beste Verwendung. Uns sträuben sich die Haare. Wir kennen so viele Vermögensgegenstände, die woanders besser aufgehoben wären. Wir verneinen aufs Äußerste, dass alle Investoren effizient handeln, wobei Effizienz in diesem Zusammenhang als nutzenmaximierend verstanden werden muss. Aber auch wenn man annimmt, dass sich alle Investoren nutzenmaximierend verhalten, bestehen keine analogen Nutzenfunktionen und das ist das zentrale Argument der folgenden Analyse. Hierbei geht es nicht darum, dass Investoren eine andere Risikoneigung (und damit eine andere Nutzenfunktion) aufweisen. Es geht darum, dass die Dimension des Nutzens eine völlig andere ist. Die EZB kauft europäische Staatsanleihen nicht deshalb, weil sie sich einen optimalen Risiko-/Rendite- Mix verspricht, was sie in einen krassen Widerspruch zum "Homo Oeconomicus" setzt. Man kann sie eher als "Homo Politicus" sehen, der völlig andere Ziele hat, als andere Investoren in europäischen Staatsanleihen. Hier liegt das zentrale Problem, da in einer Situation, in der nicht rational (im rein ökonomischen Sinne) handelnde Akteure einen Markt dominieren, dieser Markt aber keinen Preis finden wird, der dem Prinzip des Marktpreises gerecht wird. Genau dann sind Märkte eben auch nicht informations- und bewertungseffizient. Wir hoffen, die Bedeutung dieser These zum Ausdruck gebracht zu haben und beenden hiermit jegliche schnöden Ausflüge in die Kapitalmarkttheorie. Leider lässt die obige Argumentation keinen anderen Rückschluss zu, als dass der Kapitalmarkt nicht effizient sein kann, wenn dominierende Investoren sich ökonomisch vollkommen irrational verhalten. Die Finanzkrise hat dazu geführt, dass die Anzahl und die Dominanz solcher Akteure stark angewachsen sind. Nachfolgend eines der fatalsten Beispiele, um diese These zu verdeutlichen. Opelgang wir haben alle abgehängt! Was die Fed und China gemeinsam haben Seit ein paar Wochen gibt es einen Akteur am Markt, der US-Staatsanleihen noch mehr begehrt als die chinesische Zentralbank (und quasi-staatliche Institute): Die amerikanische Fed. Die zwei größten Halter in US- Staatspapieren sind also zwei Zentralbanken, die eine unterschiedliche Motivation für ihr "Investment" haben jedoch ganz sicherlich keine, die sich mit dem Verhalten des "Homo Oeconomicus" im engeren Sinn vergleichen 2

3 Fed China Japan UK Öl- Exportländer Brasilien Karibische Bankenzentren Hong Kong Kanada Taiwan in Mrd. USD credit newsletter lässt. Zur Erinnerung: Der "Homo Oeconomicus" ist ein Wirtschaftssubjekt, das eigene Interessen verfolgt und dabei rational handelt, indem es seinen eigenen Nutzen maximiert, während es auf veränderliche Restriktionen reagiert und dabei fixierten Präferenzen folgt. Und der "Homo Oeconomicus" verfügt über vollständige Information. Ein Widerspruch in sich selbst, wenn man informationseffiziente Märkte verneint (s. o.). Der entscheidende Punkt hierbei ist, dass aus Sicht beider Investoren diese Investmentstrategie durchaus als Wille zur Nutzenmaximierung verstanden werden kann nur ist die Dimension des Nutzens diametral unterschiedlich zu dem Nutzen des gemeinen Investors, der nach risikoadjustierter Renditeoptimierung strebt. Wer kauft das Zeug? Halter von US-Staatsanleihen Quelle: Bloomberg/Fed Stand: 30. November 2010, Fed 3. Februar 2011 Fed "Feeding an Enormous Disaster" Die amerikanische Zentralbank kauft US-Staatsanleihen im Rahmen ihrer Offenmarktpolitik, um dem Markt weiter Liquidität zuzuführen. Inzwischen hält die Fed über USD Mrd. an Anleihen und Geldmarktpapieren, während China "nur" knapp USD 900 Mrd. besitzt. Im Rahmen des "Quantitative Easing" wird versucht die Geldmenge zu erhöhen, da das dafür eigentlich vorgesehene Instrument der Leitzinssenkung angesichts Zinsen nahe Null seine Wirksamkeit verloren hat. Nun gibt es die unterschiedlichsten Kommentare ökonomischer Beobachter betreffend des "Quantitative Easing" der Fed, wobei die moderaten aus dieser Reihe darauf vertrauen, dass diese Maßnahme nur von kurzer Dauer sein wird bis eben der amerikanische Arbeitsmarkt so stabil ist, einen selbsttragenden Aufschwung zu stützen. Zynische Stimmen würden allerdings die Tatsache, dass die Zentralbank eines Landes dessen Wertpapiere aufkauft, als klassisches Ponzi-Spiel bezeichnen. Ein Land kauft seine Staatsanleihen mit frischem Geld aus der Druckerpresse auf, ohne dass in irgendeiner Weise eine reale Wertschöpfung stattgefunden hat (man erinnere sich bitte an die Diskussion des Fiat Money; vgl. Newsletter Nr "Money That's What I Want"). Interessanterweise wird es auch noch als Erfolg angesehen, dass dabei keine (Güterpreis-)Inflation entsteht. Natürlich wirkt diese Liquidität wie Hubschraubergeld es hat eine direkte Auswirkung auf die Preise; aber eben nicht auf realwirtschaftliche Preise, sondern primär auf Preise von Vermögensgütern. Vermögenswertinflation ist die logische Konsequenz dieser Politik und die Tatsache, dass es zu keinen positiven Preiseffekten auf dem Gütermarkt kommt, hängt mit der vollkommenen Unwirksamkeit dieser Maßnahme zusammen und kann deshalb als Indiz verstanden werden, dass die Politik der Fed ihre gewünschte Wirkung verfehlt hat. "Viel hilft viel" gilt eben nicht bei der Geldversorgung! Der für unsere Argumentation allerdings interessantere Aspekt liegt darin, die Beweggründe der US-Zentralbank (wir ignorieren hier den Staat, da wir selbstverständlich von der Unabhängigkeits-Hypothese bzgl. der Fed ausgehen) zu untersuchen. Die Fed wird hier nicht versuchen, eine optimale Rendite bei geringem Risiko zu erzielen. Vielmehr ist sie völlig indifferent bzgl. des Marktwertes der von ihr gehaltenen Anleihen. Falls diese den Wert Null annähmen, druckt sie einfach frisches Geld und kann somit jegliche "bilanzielle" Verluste kompensieren. Falls die von ihr gehaltenen Papiere einen Gewinn erzielen, kann ihr das aus selbigem Grunde ebenfalls vollkommen egal sein. Also kann die Fed nicht als Akteur verstanden werden, der sich marktneutral im Sinne eines rendite-/risikooptimierenden Akteurs verhält. Welche Ziele verfolgt die Fed dann? Szenario 1: Lassen Sie uns annehmen, dass das US- Wirtschaftswachstum durch die extrem expansive Geldpolitik wirklich in Schwung kommt, womit die Fed dem Markt wieder Liquidität entziehen müsste. Lassen Sie uns weiter annehmen, dass in diesem Szenario die Mehrheit der Marktteilnehmer eine Leitzinserhöhung und inflationäre Tendenzen erwarten und somit vermehrt als Verkäufer von US-Staatsanleihen auftreten. Genau in dieser Situation vollführt der größte Halter von US- Staatsanleihen eine Kehrtwende und baut ihre Bestände ab, um dem Markt die vorher im Überfluss zur Verfügung gestellte Liquidität wieder zu entziehen! Was folgt ist offensichtlich: Ein dramatischer Ausverkauf von US- Staatsanleihen, der eine ebenso dramatische Renditesteigerung (bzw. einen Kursverlust) derselben nach sich zieht. Das wäre das Platzen der US-Staatsanleihenblase. Szenario 2: Nun tun wir so (was uns aktuell nicht sonderlich schwer fällt), als ob die Maßnahmen der Fed erfolglos verpuffen und das Wirtschaftswachstum keine Erholung erfährt. Da die Fed in der jetzigen Situation 3

4 nicht besonders viele (das war eine beschönigende Umschreibung von "keine anderen") Möglichkeiten hat, wird sie genau das tun, was sie die letzten Jahre formvollendet umgesetzt hat: Die Staatsanleihenkäufe solange fortsetzen, bis der Rest der Welt den Glauben in dieselben verliert. Die USA emittieren immer mehr Anleihen, um mit expansiver Fiskalpolitik der Stagnation entgegen zu wirken, während diese letzten Endes in den Fängen der Fed enden. Genau in dem Zeitpunkt, in dem externe Gläubiger den USA den Rücken zukehren, bricht das Wirtschaftsmodell des fremdfinanzierten Konsums zusammen und die Konsequenzen wären dieselben wie in Szenario 1. China: Wenn man zu zweit in einem Kanu sitzt, sollte keiner ohne Vorwarnung aussteigen Die Analyse der Intention chinesischer Autoritäten, US- Staatsanleihen zu halten, ist ebenso interessant. Das gigantische globale Ungleichgewicht des letzten Jahrzehnts wird nicht von wenigen als die wahre Ursache der Finanzkrise angesehen. Der US-Immobilienmarkt konnte zu Beginn des neuen Jahrtausends nur deshalb so groteske Wachstumsraten aufweisen, weil genug fremdes Kapital zur Refinanzierung bereitstand. China hat durch den Kauf von US-Staatspapieren durchaus versucht, seinen eigenen Nutzen zu maximieren. Diesem liegt jedoch auch keine risikoadjustierte Renditeoptimierung zu Grunde, sondern vielmehr die logische Gegenbuchung zu dem unbändigen Willen, eine Exportnation zu werden. China und Deutschland haben hierbei unterschiedliche Probleme. Während alle Exportnationen mit Handelsbilanzüberschuss enorme Kapitalzuflüsse aufweisen, hat Deutschland lange Zeit keine Möglichkeit gehabt, diesen ertragreich im eigenen Land zu investieren. Die Ausflüge deutscher Banken in fremde Märkte haben hierbei schon fast einen legendären Ruf erlangt ob in US-Subprime-Märkte, synthetischen Kredittransaktionen oder wie früher exotische Aktienderivate. Es gab keine Krise, an der deutsche Kreditinstitute nicht maßgeblich betroffen gewesen wären. In China stellt sich dieses Problem anders dar. Es gibt genug Investitionsmöglichkeiten im eigenen Land, aber die geringe inländische Kaufkraft zwingt China, sein Wirtschaftswachstum durch Handelsüberschüsse zu generieren. Dummerweise hat das maßgebliche Abnehmerland nicht genug private Kaufkraft, weshalb der einzig verbleibende Mechanismus darin liegt, die Handelsüberschüsse selbst zu finanzieren. Das geschieht dadurch, dass China US-Staatsanleihen kauft und somit klassisches "Fiscal Spending" des amerikanischen Staates finanziert. Die logische Konsequenz einer Exportnation à la China liegt darin, eben auch ein großer Käufer amerikanischer Staatsanleihen zu sein. Spieltheoretisch eine äußerst interessante Konstellation: China wüsste mit den hart verdienten Devisenreserven sicherlich Besseres anzufangen als amerikanische Staatsanleihen zu halten (falls es risikoadjustierte Renditeoptimierung betreiben würde). Um allerdings den niedrigen Außenwert der eigenen Währung zu rechtfertigen, bleibt China nichts anderes übrig, als den Konsum des größten Abnehmers seiner Exporte über den Kauf dessen Staatsanleihen zu finanzieren. Was bleibt, ist ein gigantisches außenwirtschaftliches Ungleichgewicht, welches eine enorme Fehlallokation globalen Investitionskapitals nach sich zieht. Szenario 1: China schichtet seine Devisenreserven in sicherere Währungen um (wobei uns zurzeit die Muße fehlt, um herauszufinden, welche das sein könnte). Auch dies hätte einen immensen Kursverlust amerikanischer Schuldtitel zur Folge, was ja auch nicht im Sinne Chinas als zweitgrößter Halter eben dieser sein kann. Der Vorteil dieser Strategie liegt darin, dass das globale Ungleichgewicht abgebaut werden würde, während das allerdings das Ende des amerikanischen Traums fremdfinanzierten Konsums bedeuten würde. Szenario 2: China macht so weiter und finanziert seinen Export selbst. Das globale Ungleichgewicht nimmt so extreme Ausprägungen an, dass andere externe Gläubiger der USA an deren Zahlungsfähigkeit zweifeln würden, was eine Flucht aus US-Staatspapieren auslösen würde. Wie man es dreht und wendet, das Ergebnis bleibt dasselbe: US-Staatsanleihen muss man in all den oben beschriebenen Szenarien short sein. Nun würde niemand unterstellen, dass einer der bedeutendsten Vermögenswerte der Welt (zumindest was dessen Volumen anbelangt), nämlich US-Staatsanleihen, nicht den Effizienzkriterien entspricht. Man kann diese mit geringen Transaktionskosten handeln (Transaktionskosteneffizienz), während, unabhängig von der Annahme Risikofreiheit, die zukünftigen Cash Flows und somit der Barwert derselben berechenbar sind (Bewertungseffizienz). Sogar die Informationseffizienz angesichts weit reichender Publizitätsvorschriften könnte man wohlwollend als gegeben annehmen. Allerdings ist das Kriterium der Allokationseffizienz vollständig verletzt. US-Staatsanleihen befinden sich nicht in Händen, die alle dieselben risikoadjustierten Returns erwarten dürfen und es besteht in der jetzigen Situation nach wie vor das Bedürfnis einiger Akteure zu tauschen. Dieser Wille zum Tausch entsteht dadurch, dass die wichtigsten Investoren eine andere Nutzendimension zu optimieren versuchen, als die des gemeinen auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Investors. Diese Überlegung lässt folglich nur einen Schluss zu: Der Markt für US-Staatsanleihen ist völlig ineffizient! 4

5 Zahltag weitere Beispiele der Verletzung der Effizienzhypothese Nun kann man natürlich argumentieren, dass sich die amerikanische Volkswirtschaft und deshalb auch deren Protagonisten in einer besonderen Situation befinden. Das ist offensichtlich der Fall, aber die folgenden Beispiele werden verdeutlichen, dass aus unterschiedlichsten Gründen sehr viele Marktsegmente der Effizienzhypothese nicht standhalten können. Die Eurokrise regulatorisch bedingte Ineffizienzen Wir haben auch in früheren Newslettern immer wieder betont, dass der Regulator durchaus eine Mitschuld an der Finanzkrise trägt. Regulatorische Eingriffe bedingen sofortige Arbitrage-Versuche der regulierten Einheiten, die eben auch keinem ökonomischen Rational im Sinne des "Homo Oeconomicus" entsprechen, sondern vielfach nur deshalb als nutzenmaximierend verstanden werden, da ein Marktgleichgewicht durch die Eingriffe des Regulators nicht mehr erreicht werden kann. Man kann also durchaus behaupten, dass die Suche nach der "Second-Best-Lösung" zwangsläufig zu einer ineffizienten Lösung führt. Die Eurokrise ist hierfür ein perfektes Bespiel. Erst durch regulatorische Vorgaben, wie an Ratings gelinkte Eigenkapitalanforderungen oder Risikokapitalrücklagen, wurden Investitionen in strukturierte Kreditprodukte attraktiv! Eigenkapitalfreisetzung war ein entscheidender Faktor für das starke Wachstum des ABS-Marktes in den Jahren vor der Krise. Investoren wurden wiederum regulatorisch ermutigt, in ABS zu investieren, wodurch in letzter Konsequenz die den Verbriefungen zugrunde liegenden Vermögensgegenstände eine immer schlechtere Qualität aufgewiesen haben. Ein AAA-eingestufter ABS weist ein anderes Risikoprofil auf als eine AAAgeratete Staatsanleihe. Die Rating-Agenturen haben da nie einen Hehl daraus gemacht und die immense Spread-Differenz zwischen den beiden (auf einer Rating-Stufe befindlichen) Anlagen hat das auch impliziert. Trotzdem war die Nachfrage nach diesen Produkten so stark, dass es zwangsläufig zu einer Blasenbildung kommen musste. Als diese Blase dann geplatzt ist, hat der Regulator darauf reagiert und "klassische" kreditrisikobehaftete Assets v. a. für Banken unattraktiver gemacht. Dadurch wurden viele Banken (gerade in Deutschland) incentiviert, in Staatsanleihen zu allokieren, wobei natürlich diejenigen mit den höchsten Spread-Aufschlägen bevorzugt wurden. Deshalb steckt im europäischen Bankensystem viel zu viel Peripherieländer-Risiko. Das irische Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie falsch gesetzte politische Rahmenbedingungen zu einer immensen Fehlallokation von Liquidität (nämlich in ein überdimensioniertes Bankensystem) führen. Jetzt gehört die volle Aufmerksamkeit den Peripherieländern, um eine Ansteckung auf die gesamte Euro-Zone zu verhindern. Wieder wird mit immensem Aufwand eine aus Sicht eines effizienten Marktes notwendige Anpassung verhindert. Durch regulatorische Eingriffe in die Märkte wird vor allem das Kriterium der Allokationseffizienz ad absurdum geführt Kapital fließt nicht seiner besten Verwendung zu, sondern wird mehr durch politische als durch ökonomische Interessenoptimierung gelenkt. Marktsegmentation das Fehlen von Arbitrageuren Die Marktsegmentationsthese wird den meisten Lesern aus der Zinsstrukturtheorie bekannt sein. Unterschiedliche Akteure in unterschiedlichen Laufzeitbändern können einen immensen Einfluss auf die Zinsstruktur haben, wobei sich dieser Gedanke sehr einfach auf andere Märkte ausweiten lässt. In verschiedenen Marktsegmenten können oftmals sehr ähnliche oder sogar identische Auszahlungsprofile auftreten, wobei die Effizienzhypothese indirekt unterstellt (wiederum durch das Kriterium der Allokationseffizienz), dass diese identischen Auszahlungsprofile denselben Preis aufweisen müssen. Sollte das nicht der Fall sein, kann durch Tausch mindestens ein Akteur einen "besseren" Zustand erreichen. Die Akteure tauschen aber nicht, weil sie nicht auf allen Märkten aktiv sind! Das gilt natürlich in sehr vielen Marktsegmenten, man denke nur an Zertifikate oder sonstige Verbriefungen zugrunde liegender Vermögenswerte (Privatkunde gegenüber institutionellem Investor). Ein sehr einfaches (und für uns nahe liegendes) Beispiel stellt wiederum der Kreditmarkt dar. Die Tatsache, dass beispielsweise griechische Staatsanleihen (zinsrisiko-immunisiert) auf einem anderen Spread-Niveau handeln als CDS auf Griechenland, lässt sich nicht durch andere legale Rahmenbedingungen erklären. Diese Bewertungsdifferenz basiert einzig und allein darauf, dass in beiden Märkten unterschiedliche Akteure ihr Werk verrichten. Während griechische Staatsanleihen zu einem großen Teil von Versicherungen gehalten werden (wir haben unserer Empörung über diese Tatsache schon des Öfteren zum Ausdruck gebracht und wiederholen uns gerne an dieser Stelle), die einem eigenen regulatorischen Regelwerk unterliegen und u. a. extrem rating-sensitiv sind, wird der CDS-Markt stark von Banken dominiert, die v. a. liquiditätsorientiert handeln und deshalb vermehrt Derivate zur Risikosteuerung einsetzen. Eine Herabstufung Griechenlands von Seiten der Rating-Agenturen wird folglich per Definition einen stärkeren Einfluss auf die Anleihenals auf die CDS-Märkte haben! Hier entstehen Ineffizienzen, die sich dadurch erklären, dass unterschiedliche Akteure (beide nicht im Sinne des "Homo Oeconomicus" handelnd) gewisse Marktsegmente dominieren 5

6 und gewisse Limitierungen des freien Tausches von Vermögensgegenständen eben zwischen diesen Segmenten bestehen. Schon allein die Annahme der Marktsegmentation führt also dazu, dass man nicht zu einem "effizienten" Gleichgewicht in allen Marktsegmenten kommt, da unterschiedliche, voneinander divergierende Nebenbedingungen bei ihrer individuellen Nutzenmaximierung berücksichtigt werden müssen. Exkurs: Der CDS-Markt Oligopol versus Transaktionskosteneffizienz Der CDS-Markt steht spätestens seit dem Zusammenbruch Lehmans im Zentrum der Kritik v. a. der regulatorischen Institutionen. Daraufhin wurden einige Veränderungen des CDS-Marktes auf institutioneller Ebene vorgenommen, die v. a. transparenzfördernd wirken sollen. Beispielsweise die Etablierung von Clearing- Häusern zur Abwicklung von CDS-Kontrakten oder die Schaffung einer Plattform, die es den Regulatoren ermöglicht, Kontrahentenrisiken besser einzuschätzen (DTCC). Die Standardisierung der Kontrakte ("Smallund Big-Bang-Protokolle" von 2009) soll die Liquidität des Marktes erhöhen, was letztlich auch als gelungen bezeichnet werden kann. All diese Maßnahmen machen durchaus Sinn und helfen dabei, ein AIG/Lehmanähnliches Problem in Zukunft zu vermeiden. Während man argumentieren könnte, dass die Transaktionskosteneffizienz nicht in vollem Maße gewährleistet ist, liegen die Geld/Brief-Spannen am CDS-Markt deutlich unter denen der Kassamärkte bspw. von Unternehmensanleihen. In den Wochen nach der Lehman- Pleite waren die einzigen Instrumente, die liquide gehandelt werden konnten, CDS-Indizes, während einzelne Anleihen mit völlig absurden Geld/Brief-Spannen gepreist wurden. Mit etwas guten Willen lässt sich also auch das Kriterium der Transaktionskosteneffizienz zumindest relativ zu anderen Marktsegmenten als erfüllt ansehen. Sehr viel interessanter ist jedoch die Analyse der Allokationseffizienz. Die Vielzahl der oben beschriebenen regulatorischen Anforderungen führt dazu, dass die Markteintrittskosten für neue Akteure (v. a. Market Maker) stark ansteigen was letztlich dazu führt, dass der CDS eher einem Oligopol ähnelt als einem Markt mit vollkommenen Wettbewerb. Es gibt hierbei weltweit nur ca. zehn Banken, die einen kompetitiven globalen CDS- Handel aufweisen, während es sehr viel mehr Nischenspieler gibt. Jede Nische kann also durchaus "optimale" Marktpreise generieren und kommt somit dem Kriterium der Bewertungseffizienz zumindest sehr nahe. Ein Kriterium muss jedoch als verletzt angesehen werden. Die Informationsverteilung ist hierbei genauso asymmetrisch wie an den Anleihen- oder Aktienmärkten, weshalb man nicht von Informationseffizienz an den CDS-Märkten sprechen kann dieses Phänomen ist jedoch kein CDS-spezifisches! Die zwingende Schlussfolgerung aus den obigen Beispielen besteht darin, dass sehr viele Teile des Finanzmarktes (und wir vermeiden das Wort "alle" in diesem Zusammenhang) extreme Ineffizienzen aufweisen. Ist das ein Problem? Nicht zwingend, man sollte sie nur kennen und wissen, welche Auswirkungen dies auf die Ertrags- und Risikoerwartungen hat und welcher Managementstil vor dem Hintergrund dieser Erkenntnis erfolgsversprechend ist. Hier unser Versuch einer Beantwortung dieser Fragestellung. Bis zum bitteren Ende Warum die Verneinung der Effizienzhypothese alles auf den Kopf stellt Offensichtlich basieren fast alle Konzepte der angewandten Kapitalmarkttheorie auf der Effizienzhypothese. Falls man diese ablehnt, liegt der Schluss nahe, dass dieselbe in ihren Grundfesten erschüttert wird. Genau das ist der Fall. Die Entwicklungen der letzten Jahre und insbesondere die Erkenntnisse aus Krisen zeigen deutlich die Schwächen der klassischen Kapitalmarkttheorie auf. Wir wollen hier nur die zwei unserer Meinung nach relevantesten Punkte darstellen. Die Mär des optimalen Portfolios Markowitz' Erkenntnisse waren Mitte der 1950er Jahre eine Revolution. Aber die Revolution frisst bekanntlich ihre Kinder. "Portfolio-Selection" und alle darauf basierenden und abgeleiteten Ansätze können nur dann funktionieren, wenn sich alle Marktteilnehmer am "Homo Oeconomicus" orientieren. Es gibt jedoch eine Reihe von Effekten (s. o.), die ein solches Verhalten verhindern. Die jährlich wiederkehrende Asset-Allokation einer Vielzahl von institutionellen Investoren ist somit von vornherein zum Scheitern verurteilt. Neben den traditionellen Kritikpunkten (historische versus erwartete Renditen; Korrelationsannahmen etc.) liegt der Grund dafür ganz einfach in der Modellimplikation selbst. Ein optimales Portfolio kann nur dann gebildet werden, wenn ökonomische Effizienz gewährleistet ist. Wäre das der Fall, hätten alle Investoren dasselbe Portfolio (vgl. hierzu bitte auch Tobins Separationstheorem) und allokieren zwischen riskant und risikofrei ihrer Nutzenfunktion entsprechend. Befinden sich diese Nutzenfunktionen allerdings in unterschiedlichen Dimensionen, werden nur zufällig selbe Portfoliostrukturen erreicht 6

7 werden. Dann müsste es zum Tausch kommen, der aus obigen Gründen limitiert ist. Die klassische Portfoliotheorie (die vollkommen zu Recht aufgrund ihrer damals herausragenden Bedeutung für die Optimierung von Portfolien hohes Ansehen genießt), kann bei weitem nicht das leisten, was man sich von ihr erhofft. Übermäßiger Genuss derselben muss sogar logischerweise dazu führen, dass Kapital fehlallokiert wird und spekulative Blasen entstehen. Risikoprämien und risikofreie Zinssätze Gibt es eine Risikoprämie? Oder muss diese positiv sein? Die Risikoprämie ist letztlich so was wie der Ausgleichsterm in der Kapitalmarkttheorie. Es ist ein sehr eleganter Weg, Ungleichgewichte an den Kapitalmärkten zu erklären. Immer dann, wenn irgendwo außerhalb des als risikofrei definierten Vermögenswertes Performance entsteht, spricht man diese der Existenz einer Risikoprämie zu. Dasselbe gilt für die Definition eines risikofreien Zinssatzes. Den gibt es ja gar nicht. 5-Jahre- Deutschland-CDS handelt bei ca. 50 bp das entspricht einer Ausfallwahrscheinlichkeit von ca. 4 %! Trotzdem gelten deutsche Bundesanleihen als Referenz für europäische Staatsanleihen. Das führt die gängige Quantifizierung von risikoadjustierten Renditen ad absurdum. Performance-Indikatoren wie Sharpe Ratio oder Sortino Ratio entbehren jeglicher Sinnhaftigkeit. Bewertet man nun beispielsweise Portfolio-Manager nach solchen Kriterien, kann es zu fatalen Fehlallokationen innerhalb einer Optimierungsstrategie führen. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass ein hohes Sharpe Ratio eine negative Bewertung eines Investments impliziert es bedeutet einfach nur, dass die "Herkunft" von Performance relevant ist und in der Regel solche Kennzahlen völlig fehlinterpretiert werden. Sekt oder Selters Schlussfolgerungen für die Umsetzung von Investmentstrategien Die offensichtlichen Schlussfolgerungen unserer These sind sehr weitreichend. Falls alle Effizienzkriterien erfüllt wären, bestünde keine Rechtfertigung für aktiv verwaltete Portfolien die Welt wäre in fester Hand von ETF- Investoren, die alle dieselbe Portfoliostruktur halten. Genau das schlägt uns die Kapitalmarkttheorie vor und viele Investoren handeln danach. Der Umkehrschluss ist aber sehr viel realistischer die Effizienzkriterien sind nicht erfüllt, die klassische Kapitalmarkttheorie muss abgelehnt werden und die Welt ist nicht in fester Hand von ETF-Anbietern. Aktives Management in gewissen Segmenten kann Sinn machen. Folglich führt erst die Ablehnung der Effizienzhypothese zur ökonomischen Rechtfertigung aktiver Management- Ansätze. Aber die Parameter der Investitionsentscheidung sind weitaus vielfältiger als die erwartete risikoadjustierte Rendite. Um auf unser einleitendes Beispiel zurückzukommen: Die Performance von US-Staatsanleihen wird maßgeblich bestimmt vom Verhalten der beiden größten Investoren, was somit in die Investitionsentscheidung weitaus stärker einfließen sollte als historische Renditen, Volatilitäten und Korrelationen. Was wir der klassischen Portfoliotheorie indes vorwerfen müssen, ist dass diese zur Förderung von spekulativen Blasen beiträgt da sie ein Herdenverhalten beim Einsatz von Investmentstrategien bedingt, das zu synchronen Allokations-Shifts führt. Die aktuellen Rohstoff- und Emerging Markets-Hypes sind Zeugnisse dieser These. Spekulative Blasen werden gerne als Tail Events bezeichnet sie sind jedoch vielmehr kapitalmarktinhärente Erscheinungen. "Prefer the lucky to the smart"? Falls sie gedanklich der obigen Analyse zustimmen, stellt sich die Frage, ob der globale Finanzmarkt nichts weiter ist, als eine Plattform für zufallsbedingte Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Investitionsrenditen. Wir denken, dass genau das Gegenteil der Fall ist! Nur lässt sich eine erfolgreiche Investitionsstrategie eben nicht mit herkömmlichen Mitteln erreichen, sondern erfordert sogar zwingend die Ablehnung der Effizienzhypothese! * DtH heute berühmt, früher gut. Bevor die Popularität zugeschlagen hat Liebesspieler (1984): Mein Geld ist knapp, doch der Tipp ist heiß/die Wetten stehen 10 zu 1/auf einmal sind die Pferde auf der Bahn/und schon liegt Liebesspieler vorn. 7

8 Kontakte Assenagon Credit Management GmbH Ulrich von Altenstadt Telefon Dr. Jochen Felsenheimer Telefon Konstantin Hammerschmidt Telefon Dr. Wolfgang Klopfer Telefon Dr. Jan-Frederik Mai Telefon Dr. Jochen Mirth Telefon Christofer Vogt Telefon Assenagon Asset Management S.A. Hans Günther Bonk Telefon Michael Huber Telefon Ronald Siebel Telefon Marcus Steudner Telefon Martin Weithofer Telefon Assenagon Credit Management GmbH, Franziska-Bilek-Weg 9, D München, Rechtliche Hinweise Diese Darstellung wird nur zu Informationszwecken und ohne vertragliche oder sonstige Verpflichtung zur Verfügung gestellt. Alle Informationen in dieser Darstellung beruhen auf sorgfältig ausgewählten Quellen, die für zuverlässig erachtet wurden, doch kann die Assenagon S.A., Luxemburg, die Assenagon Asset Management S.A., Luxemburg und ihre Zweigniederlassungen sowie die die Assenagon Client Service GmbH, München, die Assenagon Credit Management GmbH, München und die Assenagon GmbH, München (zusammen im Folgenden "Assenagon-Gruppe" genannt) deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit nicht garantieren. Alle Meinungsaussagen geben nur die Einschätzung des Verfassers wieder, die nicht notwendigerweise der Meinung der Assenagon-Gruppe entspricht. Empfehlungen und Prognosen stellen unverbindliche Werturteile zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Darstellung dar. Diese können sich abhängig von wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen jederzeit ändern. Der Autor behält sich deshalb ausdrücklich vor, in der Darstellung geäußerte Meinungen jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern. Jedwede Haftung und Gewähr aus dieser Darstellung wird vollständig ausgeschlossen. Die Informationen in dieser Darstellung wurden lediglich auf die Vereinbarkeit mit luxemburgischem und deutschem Recht geprüft. In einigen Rechtsordnungen ist die Verbreitung derartiger Informationen u. U. gesetzlichen Beschränkungen unterworfen. Die vorstehenden Informationen richten sich daher nicht an natürliche oder juristische Personen, deren Wohn- bzw. Geschäftssitz einer Rechtsordnung unterliegt, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Natürliche oder juristische Personen, deren Wohn- bzw. Geschäftssitz einer ausländischen Rechtsordnung unterliegt, sollten sich über die besagten Beschränkungen informieren und diese entsprechend beachten. Insbesondere richten sich die in dieser Darstellung enthaltenen Informationen weder an Staatsbürger aus Großbritannien oder den Vereinigten Staaten von Amerika und sind auch nicht als solche konzipiert. Diese Darstellung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren, Fondsanteilen oder Finanzinstrumenten dar. Eine Investmententscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere, Fondsanteile oder Finanzinstrumente sollte auf Grundlage einschlägiger Verkaufsdokumente (wie z. B. Prospekt) erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Darstellung. Die in dieser Darstellung aufgeführten Inhalte können für bestimmte Investoren ungeeignet oder nicht anwendbar sein. Sie dienen daher lediglich der eigenverantwortlichen Information und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Die Assenagon-Gruppe kann andere Publikationen veröffentlicht haben, die den in dieser Darstellung vorgestellten Informationen widersprechen oder zu anderen Schlussfolgerungen gelangen. Diese Publikationen spiegeln dann andere Annahmen, Meinungen und Analysemethoden wider. Dargestellte Wertentwicklungen der Vergangenheit können nicht als Maßstab oder Garantie für eine zukünftige Wertentwicklung herangezogen werden. Eine zukünftige Wertentwicklung wird weder ausdrücklich noch implizit garantiert oder zugesagt. Der Inhalt dieses Dokuments ist geschützt und darf ohne die vorherige schriftliche Genehmigung der Assenagon-Gruppe weder kopiert, veröffentlicht, übernommen oder für andere Zwecke in welcher Form auch immer verwendet werden

Ausblick 2012: Konjunktur, Zinsen, Inflation und Bewertung der Aktien und Anleihemärkte Ausblick 2020: Wie wird es um die Eurozone stehen?

Ausblick 2012: Konjunktur, Zinsen, Inflation und Bewertung der Aktien und Anleihemärkte Ausblick 2020: Wie wird es um die Eurozone stehen? Ausblick 2012: Konjunktur, Zinsen, Inflation und Bewertung der Aktien und Anleihemärkte Ausblick 2020: Wie wird es um die Eurozone stehen? Morningstar Investment-Konferenz 2011 Frankfurt, 9. November 2011

Mehr

Invesco Balanced-Risk Allocation Fund

Invesco Balanced-Risk Allocation Fund Invesco Balanced-Risk Allocation Fund Oktober 2012 Dieses Dokument richtet sich ausschließlich an professionelle Kunden und Finanzberater und nicht an Privatkunden. Eine Weitergabe an Dritte ist untersagt.

Mehr

Anleihenmärkte, die von starkem wirtschaftlichen Umfeld profitieren

Anleihenmärkte, die von starkem wirtschaftlichen Umfeld profitieren Anleihenmärkte, die von starkem wirtschaftlichen Umfeld profitieren Erwarteter Ertrag Convertible Bonds Corporate Bonds (IG) High Yield Bonds Emerging Market Bonds Internationale Staatsanleihen EUR-Government-Bonds

Mehr

ZIELSICHER INVESTIEREN EFG FINANCIAL PRODUCTS AKTIENANLEIHEN RENDITEOPTIMIERUNG

ZIELSICHER INVESTIEREN EFG FINANCIAL PRODUCTS AKTIENANLEIHEN RENDITEOPTIMIERUNG ZIELSICHER INVESTIEREN EFG FINANCIAL PRODUCTS AKTIENANLEIHEN RENDITEOPTIMIERUNG RENDITEOPTIMIERUNG INVESTIEREN IN STAGNIERENDE MÄRKTE Seit den massiven Kurseinbrüchen im Jahr 2008 konnten sich die nmärkte

Mehr

Invesco Balanced-Risk Allocation Fund

Invesco Balanced-Risk Allocation Fund Invesco Balanced-Risk Allocation Fund August 2012 Dieses Dokument richtet sich ausschließlich an professionelle Kunden und Finanzberater und nicht an Privatkunden. Eine Weitergabe an Dritte ist untersagt.

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA JULI 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der europäische ETF-Markt konnte im Juni 215 wieder Nettomittelzuflüsse in Höhe von 1,5 Milliarden verzeichnen, nach einem negativen Monat mit Rückflüssen von 13

Mehr

Q-CHECK Marktausblick 9/2015

Q-CHECK Marktausblick 9/2015 INVESTMENTSERVICE Mag. Erika Karitnig Q-CHECK Marktausblick 9/2015 www.bawagpskfonds.at SCHARFE KORREKTUR AM AKTIENMARKT (IN EURO YTD) MSCI Japan MSCI Eurozone MSCI World MSCI US MSCI UK MSCI Pacific ex

Mehr

DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex

DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex Investment mit Puffer In Zeiten, in denen Gewinne aus reinen Aktienportfolios unsicher sind, bevorzugen Anleger Produkte mit einer höheren Rendite bei

Mehr

Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte

Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte Gute Gründe für die Nutzung eines Down & Out Put Die Aktienmärkte haben im Zuge der

Mehr

Deutsche Bank Privat- und Firmenkunden. Zinsen im Wandel.

Deutsche Bank Privat- und Firmenkunden. Zinsen im Wandel. Deutsche Bank Privat- und Firmenkunden Zinsen im Wandel. Niedrige Zinsen können zum Umdenken aufrufen. Wer sparen möchte, greift hierzulande noch immer bevorzugt zum Sparbuch oder zur Bundesanleihe. Die

Mehr

Depot-Optimierung nach Markowitz

Depot-Optimierung nach Markowitz Depot-Optimierung nach Markowitz Depot: Mustermann Ziel ist die Optimierung Ihres Depot mit Neuanlage von 25000,00 Portfolio-Wizard ist ein Produkt der EDISoft GmbH wb.portfolio-wizard.de 2004-2005 EDISoft

Mehr

23. Finanzsymposium Mannheim

23. Finanzsymposium Mannheim 23. Finanzsymposium Mannheim Die Optimierung des Zinsaufwandes unter Berücksichtigung der Risikokennzahl Cashflow-at-Risk Jürgen Sedlmayr, Leiter Helaba Risk Advisory, Bereich Kapitalmärkte Mannheim, 19.

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA FEBRUAR 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der ETF-Markt in Europa konnte im Januar 215 einen neuen 3-Jahres-Rekord erreichen. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 1,9 Milliarden Euro und lagen damit um 5%

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA APRIL 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Zuflüsse auf den europäischen ETF-Markt hielten auch im März 215 an. Die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 8,1 Milliarden Euro und lagen damit fast 48%

Mehr

Investmentphilosophie "Eine neue Disziplin "

Investmentphilosophie Eine neue Disziplin "Eine neue Disziplin " Die Einfachheit der Wissenschaft - Raus aus dem Elfenbeinturm Anlage-Renditen lassen sich genau, wie die Zukunft - nicht vorhersagen. Aktives Management suggeriert einen besonderen

Mehr

Klassik Aktien Emerging Markets. beraten durch Lingohr & Partner Asset Management GmbH

Klassik Aktien Emerging Markets. beraten durch Lingohr & Partner Asset Management GmbH Klassik Aktien Emerging Markets beraten durch Lingohr & Partner Asset Management GmbH Was sind Emerging Markets? Der Begriff Emerging Markets" kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt aufstrebende

Mehr

Aktuelles zum Thema: Zukunftsvorsorge.

Aktuelles zum Thema: Zukunftsvorsorge. v Den passenden Weg finden. Aktuelles zum Thema: Zukunftsvorsorge. Werbemitteilung Die Gesundheit oder Familie abzusichern, ist für viele selbstverständlich. Wie aber sieht es mit der Zukunftsfähigkeit

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA SEPTEMBER 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Netto-Mittelzuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt zeigten auch im August 214 einen positiven Trend; sie beliefen sich auf insgesamt sechs Milliarden Euro

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA JANUAR 216 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der europäische ETF-Markt erreichte im Jahr 215 ein neues Rekordhoch. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich im Verlauf des Jahres auf 72,2 Milliarden Euro und

Mehr

Mundell-Fleming Modell. b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses?

Mundell-Fleming Modell. b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses? Mundell-Fleming Modell 1. Wechselkurse a) Was ist ein Wechselkurs? b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses? c) Wie verändert sich bei der Preisnotierung der Wechselkurs,

Mehr

Der Cost Average Effekt Theorie und Realität

Der Cost Average Effekt Theorie und Realität Der Cost Average Effekt Theorie und Realität Kaum ein Finanzmarkt-Phänomen besitzt bei Anlegern einen ähnlichen Bekanntheitsgrad wie der so genannte Cost Average Effekt. Ihm liegt die Idee zugrunde, dass

Mehr

IRIS Portfolios Immer richtig investiert sein. Ihre Ziele dauerhaft im Blick

IRIS Portfolios Immer richtig investiert sein. Ihre Ziele dauerhaft im Blick IRIS Portfolios Immer richtig investiert sein Ihre Ziele dauerhaft im Blick Die Idee In den letzten zwanzig Jahren haben die Schwankungen an den Märkten stark zugenommen. Krisen wirken sich heftiger aus

Mehr

Globale Inflations-, Deflations- oder Stagflationstendenzen: Mögliche Auswirkungen auf die internationalen Finanzmärkte

Globale Inflations-, Deflations- oder Stagflationstendenzen: Mögliche Auswirkungen auf die internationalen Finanzmärkte Wirtschaft Christian Meier Globale Inflations-, Deflations- oder Stagflationstendenzen: Mögliche Auswirkungen auf die internationalen Finanzmärkte Studienarbeit Hausarbeit Globale Inflations-, Deflations-

Mehr

Pioneer Investments Substanzwerte

Pioneer Investments Substanzwerte Pioneer Investments Substanzwerte Wahre Werte zählen mehr denn je In turbulenten Zeiten wollen Anleger eines: Vertrauen in ihre Geldanlagen. Vertrauen schafft ein Investment in echten Werten. Vertrauen

Mehr

Die optimale Anlagestrategie im Niedrigzinsumfeld

Die optimale Anlagestrategie im Niedrigzinsumfeld Die optimale Anlagestrategie im Niedrigzinsumfeld Tungsten Investment Funds Asset Management Boutique Fokus auf Multi Asset- und Absolute Return Strategien Spezialisiert auf den intelligenten Einsatz von

Mehr

Renditequellen der Anlagemärkte

Renditequellen der Anlagemärkte Renditequellen der Anlagemärkte Analyse von Risikoprämien empirische Erkenntnisse PPCmetrics AG Dr. Diego Liechti, Senior Consultant Zürich, 13. Dezember 2013 Inhalt Einführung Aktienrisikoprämie Weitere

Mehr

Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien. Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister

Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien. Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister Finanzmärkte 2014 O. Univ.-Prof. Dr. Engelbert J. Dockner Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister

Mehr

Invesco Balanced-Risk Allocation Fund

Invesco Balanced-Risk Allocation Fund Invesco Balanced-Risk Allocation Fund Oktober 2011 Dieses Dokument richtet sich ausschließlich an professionelle Kunden und Finanzberater und nicht an Privatkunden. Eine Weitergabe an Dritte ist untersagt.

Mehr

Vermögensverwaltung mit Anlagefonds eine Lösung mit vielen Vorteilen. Swisscanto Portfolio Invest

Vermögensverwaltung mit Anlagefonds eine Lösung mit vielen Vorteilen. Swisscanto Portfolio Invest Vermögensverwaltung mit Anlagefonds eine Lösung mit vielen Vorteilen Swisscanto Portfolio Invest Swisscanto Portfolio Invest einfach und professionell Das Leben in vollen Zügen geniessen und sich nicht

Mehr

Der Lombardkredit Ihre Brücke zu finanzieller Flexibilität

Der Lombardkredit Ihre Brücke zu finanzieller Flexibilität Der Lombardkredit Ihre Brücke zu finanzieller Flexibilität Private Banking Investment Banking Asset Management Der Lombardkredit. Eine attraktive und flexible Finanzierungsmöglichkeit für Sie. Sie benötigen

Mehr

B E R I C H T E R S T A T T U N G 3 1. 1 2. 2 0 1 4 - AUSSCHLIESSLICH FÜR PROFESSIONELLE ANLEGER -

B E R I C H T E R S T A T T U N G 3 1. 1 2. 2 0 1 4 - AUSSCHLIESSLICH FÜR PROFESSIONELLE ANLEGER - B E R I C H T E R S T A T T U N G 3 1. 1 2. 2 0 1 4 - AUSSCHLIESSLICH FÜR PROFESSIONELLE ANLEGER - VERMÖGENSVERWALTERFONDS BERICHTERSTATTUNG 30.11.2012 Name FO Vermögensverwalterfonds Kurs per 31.12.2014

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA NOVEMBER 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der ETF-Markt in Europa konnte im Oktober 214 nach der kurzzeitigen Schwäche im Vormonat wieder zulegen; die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 6,1 Milliarden

Mehr

Risikoorientiertes Portfoliomanagement mit Exchange Traded Products (ETFs und ETCs) AVANA Musterportfolio DYNAMISCH August 2010

Risikoorientiertes Portfoliomanagement mit Exchange Traded Products (ETFs und ETCs) AVANA Musterportfolio DYNAMISCH August 2010 Risikoorientiertes Portfoliomanagement mit Exchange Traded Products (ETFs und ETCs) AVANA Musterportfolio DYNAMISCH August 2010 Das AVANA Musterportfolio DYNAMISCH hat ein deutlich geringeres Verlustrisiko

Mehr

OTC-Derivate Clearing

OTC-Derivate Clearing OTC-Derivate Clearing Einordnung Ausgangslage Überblick Der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers in 2008 hätte fast zum Zusammenbruch des Banksystems geführt. Unter diesem Schock war die Politik

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA OKTOBER 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Auf dem europäischen ETF-Markt kam es im September 214 erstmalig seit einem Jahr zu Nettomittelrückflüssen; diese beliefen sich auf insgesamt zwei Milliarden Euro.

Mehr

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014 Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank 6. März 2014 Referenten Gerhard Beulig Head of Private Client Asset Management ERSTE-SPARINVEST Mag. Gerhard Winzer Chefvolkswirt

Mehr

Risikoorientiertes Portfoliomanagement mit Exchange Traded Products (ETFs und ETCs) AVANA Musterportfolio KONSERVATIV August 2010

Risikoorientiertes Portfoliomanagement mit Exchange Traded Products (ETFs und ETCs) AVANA Musterportfolio KONSERVATIV August 2010 Risikoorientiertes Portfoliomanagement mit Exchange Traded Products (ETFs und ETCs) AVANA Musterportfolio KONSERVATIV August 2010 Das AVANA Musterportfolio KONSERVATIV hat ein mit deutschen Staatsanleihen

Mehr

Vermögensverwaltung Newsletter

Vermögensverwaltung Newsletter Sonderinformation BREXIT Stand 24. Seite 1 Keep calm and carry on! Großbritannien verlässt die Europäische Union Die gestrige Volksabstimmung in Großbritannien überraschte mit einer knappen Mehrheit für

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MÄRZ 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Nettomittelzuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt waren im Februar 215 änhlich hoch, wie der 3-Jahres-Rekord vom Januar 215; sie betrugen insgesamt 1,4 Milliarden

Mehr

Hidden Champions Tour 2011. Die Fondsindustrie verändert ihr Gesicht: VV-Fonds auf dem Vormarsch

Hidden Champions Tour 2011. Die Fondsindustrie verändert ihr Gesicht: VV-Fonds auf dem Vormarsch Hidden Champions Tour 2011 Die Fondsindustrie verändert ihr Gesicht: VV-Fonds auf dem Vormarsch Vortrag von Jürgen Dumschat Geschäftsführender Gesellschafter der AECON Fondsmarketing GmbH 1 Zum Aufwärmen

Mehr

3.6.1. Diversifikation

3.6.1. Diversifikation 3.6.1. Diversifikation Diversifikation ist die Streuung auf verschiedene Anlageklassen. Nicht alle Eier in ein Nest legen, sondern durch die Investition in unterschiedliche Anlageklassen deren Einzelrisiken

Mehr

Deka-Euroland Balance Dr. Thorsten Rühl Leiter Asset Allocation & Wertsicherungsstrategien. Januar 2012

Deka-Euroland Balance Dr. Thorsten Rühl Leiter Asset Allocation & Wertsicherungsstrategien. Januar 2012 Deka-Euroland Balance Dr. Thorsten Rühl Leiter Asset Allocation & Wertsicherungsstrategien Januar 2012 Anlagekategorie Assetklasse und Managementstil Defensiver Mischfonds Eurozone mit TotalReturn-Eigenschaft

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA AUGUST 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Netto-Mittelzuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt erreichten im Juli 214 mit insgesamt 7,3 Milliarden Euro einen neuen 1-Jahres-Rekord, seit Jahresbeginn

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Anlagepolitische Konklusionen Giovanni Miccoli Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Anlagepolitisches Fazit vom November 2013 Wir bevorzugen

Mehr

Assetklassen im YPOS-Inflationscheck. Nr. 07-2013

Assetklassen im YPOS-Inflationscheck. Nr. 07-2013 Assetklassen im YPOS-Inflationscheck Nr. 07-2013 Der YPOS-Inflationscheck - Grundlagen und Hintergrund - Der Gläubiger kann nur die Rendite erwarten, die sich der Schuldner leisten kann und will. Dementsprechend

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA DEZEMBER 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Nur begrenzte Flüsse zeigte der europäische ETF-Markt im November 215. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich im Verlauf des Monats auf 3,7 Milliarden Euro und

Mehr

PremiumPLUS BONDPLUS: Rückblick Mai 2016* / Ausblick Juni 2016*

PremiumPLUS BONDPLUS: Rückblick Mai 2016* / Ausblick Juni 2016* PremiumPLUS BONDPLUS: Rückblick Mai 2016* / Ausblick Juni 2016* Rückblick Im Mai zeigten sich die internationalen Aktienmärkte gemischt. Die entwickelten Märkte (Europa, USA und Japan) waren zwischen 2

Mehr

Diskretionäre Portfolios. April 2015. Marketingmitteilung. Marketingmitteilung / April 2015 Damit Werte wachsen. 1

Diskretionäre Portfolios. April 2015. Marketingmitteilung. Marketingmitteilung / April 2015 Damit Werte wachsen. 1 Diskretionäre Portfolios April 2015 Marketingmitteilung Marketingmitteilung / April 2015 Damit Werte wachsen. 1 Konservativer Anlagestil USD Investor Unsere konservativen US-Dollar Mandate sind individuelle,

Mehr

Realer Vermögensaufbau in einem Fonds. Fondsprofil zum 30.10.2015

Realer Vermögensaufbau in einem Fonds. Fondsprofil zum 30.10.2015 Meritum Capital - Accumulator Realer Vermögensaufbau in einem Fonds Fondsprofil zum 30.10.2015 Meritum Capital - Accumulator Weltweit in attraktive Anlageklassen investieren Risikominimierung durch globale

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA SEPTEMBER 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der europäische ETF-Markt konnte seinen positiven Trend im August 215 fortsetzen. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich im Verlauf des Monats auf 9,7 Milliarden

Mehr

Options- und Stil illhaltergeschäfte - Grundlagen 1

Options- und Stil illhaltergeschäfte - Grundlagen 1 Options- und Stil illhaltergeschäfte - Grundlagen 1 Optionen sind Rechte und Pflichten Gegenstand eines Optionsgeschäftes ist das Optionsrecht, dieses wird als Optionskontrakt gehandelt. Der Käufer erwirbt

Mehr

Das Morningstar Rating

Das Morningstar Rating Das Morningstar Rating Mai 2013 2013 Morningstar, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Die Informationen in diesem Dokument sind Eigentum von Morningstar, Inc. Die teilweise oder vollständige Vervielfältigung

Mehr

Attraktive Zinsen weltweit. Zins-Zertifikate. Leistung aus Leidenschaft.

Attraktive Zinsen weltweit. Zins-Zertifikate. Leistung aus Leidenschaft. Attraktive Zinsen weltweit Zins-Zertifikate Leistung aus Leidenschaft. Zugang zu internationalen Zinsen Die Zinsen haben historische Tiefstände erreicht. Anfang der neunziger Jahre war es noch möglich,

Mehr

Problemdimensionen im Weltfinanzsystem. Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw.

Problemdimensionen im Weltfinanzsystem. Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw. - 1 - Problemdimensionen im Weltfinanzsystem Dirk Solte Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw. Instabilität des Weltfinanzsystems? Das erste Kriterium ist die Liquidität, also die

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MAI 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Nach einem sehr starken ersten Quartal 215 waren die Zuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt im April 215 moderat. Die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 4,5 Milliarden

Mehr

Makroökonomie. Prof. Dr. Thomas Apolte. Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse. Sommersemester 2011. Scharnhorststr.

Makroökonomie. Prof. Dr. Thomas Apolte. Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse. Sommersemester 2011. Scharnhorststr. Makroökonomie Sommersemester 2011 Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse Scharnhorststr. 100, Raum 114 1. EINFÜHRUNG 2 VORLESUNG: DI, 8 10 UHR DO, 8 10 UHR ÜBUNG: DO, 12 14 UHR ALLE VERANSTALTUNGEN IM

Mehr

2. Mai 2011. Geldtheorie und -politik. Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6)

2. Mai 2011. Geldtheorie und -politik. Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6) Geldtheorie und -politik Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6) 2. Mai 2011 Überblick Bestimmung des Zinssatzes im Markt für Anleihen Erklärung der Dynamik von Zinssätzen Überblick

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA JANUAR 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der ETF-Markt in Europa konnte im Jahr 214 weiter zulegen; die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 44,8 Milliarden Euro und erreichten damit ein 3-Jahres-Hoch.

Mehr

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. die derzeitigen Entwicklungen im Markt für Staatsanleihen, die hierfür verantwortlichen Ursachen sowie

Mehr

Diskretionäre Portfolios. Dezember 2015. Marketingmitteilung. Marketingmitteilung / Dezember 2015 Damit Werte wachsen. 1

Diskretionäre Portfolios. Dezember 2015. Marketingmitteilung. Marketingmitteilung / Dezember 2015 Damit Werte wachsen. 1 Diskretionäre Portfolios Dezember 2015 Marketingmitteilung Marketingmitteilung / Dezember 2015 Damit Werte wachsen. 1 Konservativer Anlagestil USD Investor Unsere konservativen US-Dollar Mandate sind individuelle,

Mehr

Standard Life Global Absolute Return Strategies (GARS)

Standard Life Global Absolute Return Strategies (GARS) Standard Life Global Absolute Return Strategies (GARS) Standard Life Global Absolute Return Strategies Anlageziel: Angestrebt wird eine Bruttowertentwicklung (vor Abzug der Kosten) von 5 Prozent über dem

Mehr

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher.

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. AQUILA MONITOR März 2015 Unabhängig, diszipliniert, transparent. Und eine Spur persönlicher. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Inhalt: Executive Summary Makroökonomische

Mehr

Kapitalmarktlinie. von Kirstin Muldhoff

Kapitalmarktlinie. von Kirstin Muldhoff Capital Asset Pricing Model Kapitalmarktlinie von Kirstin Muldhoff Gliederung 1. Wiederholung Portfoliotheorie 2. Capital Asset Pricing Model (CAPM) (Kapitalmarktmodell) 2.1 Voraussetzungen des CAPM 2.2

Mehr

AC Risk Parity Bond Fund*

AC Risk Parity Bond Fund* AC Risk Parity Bond Fund* APRIL 2014 Pascale-Céline Cadix, Director Sales * Vollständiger Name: ACQ - Risk Parity Bond Fund Risk Parity funktioniert auch im Anleihenbereich RISK PARITY IM ANLEIHENBEREICH

Mehr

Die Umsetzung der "Verstärkten Zusammenarbeit" im Bereich der Finanztransaktionsteuer

Die Umsetzung der Verstärkten Zusammenarbeit im Bereich der Finanztransaktionsteuer Die Umsetzung der "Verstärkten Zusammenarbeit" im Bereich der Finanztransaktionsteuer Eigenschaften, Auswirkungen, Beispiele Wien, 14 März 2013 1 Teil I: Das Verfahren der "Verstärkten Zusammenarbeit"

Mehr

Was bedeutet das für Ihr Portfolio?

Was bedeutet das für Ihr Portfolio? US-Renditen steigen Was bedeutet das für Ihr Portfolio? 14. März 2011 Es sagt eine ganze Menge, wenn der weltgrößte Anleihefonds, PIMCO, sich entscheidet, den US-Treasuries-Markt zu verlassen. PIMCO, eine

Mehr

Passives versus aktives Portfoliomanagement (I)

Passives versus aktives Portfoliomanagement (I) 1 Passives versus aktives Portfoliomanagement (I) Aktives Portfoliomanagement: Konstruktion von Portfolios beinhaltet Auswahl einzelner Wertpapiere und deren Gewichtung: Aktien, festverzinsliche Wertpapiere,

Mehr

CERTUS DIE SICHERHEITSORIENTIERTE VERMÖGENSANLAGE. Bleiben Sie auch in stürmischen Zeiten auf Renditekurs

CERTUS DIE SICHERHEITSORIENTIERTE VERMÖGENSANLAGE. Bleiben Sie auch in stürmischen Zeiten auf Renditekurs Bleiben Sie auch in stürmischen Zeiten auf Renditekurs Sparguthaben bieten zurzeit nur geringe Erträge. Anleger fragen sich zu Recht, welche Anlage überhaupt noch attraktiv ist und wie sich im gegenwärtigen

Mehr

Subprime-Papiere im Depot der Banken

Subprime-Papiere im Depot der Banken Subprime-Papiere im Depot der Banken Appenzell, März 2008 Straightline Investment AG House of Finance Rütistrasse 20 CH-9050 Appenzell Tel. +41 (0)71 353 35 10 Fax +41 (0)71 353 35 19 welcome@straightline.ch

Mehr

So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor

So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor Fünf Vermögensverwalter raten So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor Eine Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im Dezember gilt derzeit als wahrscheinlich. Das private banking

Mehr

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste.

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. Seite 1 von 5 1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. rottmeyer.de /1-140-000-000-000-euro-fuers-erste/ von Thorsten Polleit Zusammenfassung Der EZB-Rat gibt den Startschuss zum QE also zur Monetisierung der

Mehr

Warum und wie jetzt in Edelmetalle investieren?

Warum und wie jetzt in Edelmetalle investieren? Warum und wie jetzt in Edelmetalle investieren? Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und fundamentale Entwicklungen die Edelmetalle in der Vermögensstruktur unverzichtbar machen. 1. Staatsverschuldung Im

Mehr

Lehrveranstaltung Internationale Finanzmärkte I

Lehrveranstaltung Internationale Finanzmärkte I Lehrveranstaltung Internationale Finanzmärkte I - Investment Banking, Zins- und Devisenmärkte - Universität Wintersemester 2007/2008 Internationale Finanzmärkte Gliederungsübersicht I: Systematik der internationalen

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA AUGUST 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der europäische ETF-Markt konnte im Juli 215 seinen positiven Trend fortsetzen. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 7,8 Milliarden Euro, nach ebenfalls positiven Flüssen

Mehr

Emerging Market Corporate Value Bonds Wir finden Value. Jesper Schmidt & Mikkel Strørup

Emerging Market Corporate Value Bonds Wir finden Value. Jesper Schmidt & Mikkel Strørup Emerging Market Corporate Value Bonds Wir finden Value Jesper Schmidt & Mikkel Strørup Was wollen wir eigentlich sagen? 4 Informationen, die Sie heute mitnehmen sollten, wenn Sie sich Schwellenländer anschauen.

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

Deka-Deutschland Balance Kundenhandout. Oktober 2011

Deka-Deutschland Balance Kundenhandout. Oktober 2011 Deka-Deutschland Balance Kundenhandout Oktober 2011 1 In Deutschlands Zukunft investieren Die Rahmenbedingungen stimmen Geographische Lage Deutschland profitiert von der zentralen Lage. Diese macht das

Mehr

VERMÖGENSVERWALTUNG MIT MANDAT UNSERE VERMÖGENSVERWALTUNGSKONZEPTE MIT WERTPAPIEREN

VERMÖGENSVERWALTUNG MIT MANDAT UNSERE VERMÖGENSVERWALTUNGSKONZEPTE MIT WERTPAPIEREN VERMÖGENSVERWALTUNG MIT MANDAT UNSERE VERMÖGENSVERWALTUNGSKONZEPTE MIT WERTPAPIEREN UNSERE VERMÖGENSVERWALTUNGSKONZEPTE MIT WERTPAPIEREN Nutzen Sie die Kompetenz der Banque de Luxembourg in der Vermögensverwaltung

Mehr

Vielfältige Perspektiven, einzigartige Chancen

Vielfältige Perspektiven, einzigartige Chancen Vielfältige Perspektiven, einzigartige Chancen UCITS Alternatives Conference 2011 Datum: 19. & 20. September 2011 Ort: Kongresshaus Zürich 1 Die Dimensionen unseres Geschäfts! 400 Mitarbeiter! > 128 Mrd.

Mehr

Kurzstudie zur Performance der Scoach-Zertifikate-Indices im Jahr 2010 IZA Institut für ZertifikateAnalyse München, Januar 2011

Kurzstudie zur Performance der Scoach-Zertifikate-Indices im Jahr 2010 IZA Institut für ZertifikateAnalyse München, Januar 2011 Kurzstudie zur Performance der Scoach-Zertifikate-Indices im Jahr 2010 IZA Institut für ZertifikateAnalyse München, Januar 2011 Bitte beachten Sie das Urheberrecht sowie die Hinweise auf der letzten Seite

Mehr

Alexander Froschauer, Head Fixed Income Germany. AXA Investment Managers

Alexander Froschauer, Head Fixed Income Germany. AXA Investment Managers Alexander Froschauer, Head Fixed Income Germany. AXA Investment Managers EM-Anleihen mit Short Duration Timing Probleme vermeiden EM die Story im Schnelldurchlauf Effizienz deshalb sind Short Duration

Mehr

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs Allianz Pensionskasse AG Quartalsbericht 01/2015 VRG 14 / Sub-VG 2 (ehem. VRG 14) Stand 31.03.2015 Die Entwicklung der Kapitalmärkte - Bericht des Fondsmanagers 1. Quartal 2015 Der Start der Anleihekäufe

Mehr

Veranlagen Wertpapiere und Kapitalmarkt

Veranlagen Wertpapiere und Kapitalmarkt Ansparen Veranlagen Wertpapiere und und veranlagen Kapitalmarkt 2 2 In jeder Lebensphase, ob in der Jugend oder im Alter, haben Menschen Wünsche, die Geld kosten. Wenn Sie Schritt für Schritt ein kleines

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA JUNI 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Im Mai 215 zeigte sich das in ETFs verwaltete Vermögen auf dem europäischen ETF- Markt nahezu unverändert. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 47 Millionen Euro, im

Mehr

KG FUNDS. world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG. world-of-futures.com

KG FUNDS. world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG. world-of-futures.com KG FUNDS world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG world-of-futures.com Was ist ein Handelssystem? Handelssysteme berechnen die wahrscheinliche Richtung einer Preisentwicklung, indem

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MAI 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Netto-Zuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt betrugen im April 214 6,4 Milliarden Euro und erreichten damit einen neuen 12-Monats-Rekord. Damit waren sie fast

Mehr

Investitionsgelder fließen in den Euro

Investitionsgelder fließen in den Euro Investitionsgelder fließen in den Euro 17. Januar 2011 In den letzten Wochen ist die Euro-Schuldenkrise erwacht. Anleihen von Portugal, Griechenland und Irland wurden stark verkauft, wobei die portugiesischen

Mehr

Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht

Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht Stefan Simon Hanns-Seidel-Stifung Inhalt Finanzkrisen Freier Markt und Markt- bzw. Staatsversagen Fehlentwicklungen bei der aktuellen Krise Diskussion

Mehr

AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016

AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016 AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016 Kathrein Privatbank - exklusive Privatbank in einer finanzstarken Bankengruppe. 2014 vom Fachmagazin Euromoney in 7 Kategorien ausgezeichnet, darunter für Best Privatbanking

Mehr

Europäische Wachstumsperspektiven. Frankfurt am Main, 8. September 2015

Europäische Wachstumsperspektiven. Frankfurt am Main, 8. September 2015 Europäische Wachstumsperspektiven Frankfurt am Main, 8. September 215 Fachinformation für professionelle Kunden keine Weitergabe an Privatkunden Europäische Wachstumsperspektiven Frankfurt am Main 8. September

Mehr

Hedge Fonds Strategien

Hedge Fonds Strategien 1 Hedge Fonds Strategien 24. Januar 2008 Straightline Investment AG Rütistrasse 20 CH-9050 Appenzell Tel. +41 71 353 35 10 Fax +41 71 353 35 19 welcome@straightline.ch www.straightline.ch seit 1986 2 Hedge

Mehr

Ratingdefinitionen. Ratingstufen. Ratingobjekte & Kennzeichnung. Ratingstufen, Ratingobjekte und Ausfall. Ratingskala. Aussagekraft.

Ratingdefinitionen. Ratingstufen. Ratingobjekte & Kennzeichnung. Ratingstufen, Ratingobjekte und Ausfall. Ratingskala. Aussagekraft. Ratingdefinitionen Ratingstufen, Ratingobjekte und Ausfall April 2014 Ratingstufen Die Bonitätsbeurteilung eines Schuldners beinhaltet eine Prognose der Wahrscheinlichkeit für einen zukünftigen Ausfall

Mehr

Sehr geehrte Optionstrader und interessenten

Sehr geehrte Optionstrader und interessenten Sehr geehrte Optionstrader und interessenten In unserem dritten Exemplar des OptionsUniversum Newsletters wollen wir Ihnen sowohl einen Tipp zum effizienteren Arbeiten mit der Trader Work Station (TWS)

Mehr

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011:

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Eine makroökonomische Theorie der offenen Volkswirtschaft Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Die Euro-Schuldenkrise hat dazu geführt, dass Anleihen in Euro für

Mehr

Fonds oder Versicherung Die richtige Technik für eine gute Balance

Fonds oder Versicherung Die richtige Technik für eine gute Balance Fonds oder Versicherung Die richtige Technik für eine gute Balance Carsten Holzki, Head of Sales ( Non Banks) Invesco Asset Management GmbH November 204 Dieses Dokument richtet sich ausschließlich an professionelle

Mehr

Kommunalforum 11. März 2015. Michael Janßen Marco Eisenschmidt

Kommunalforum 11. März 2015. Michael Janßen Marco Eisenschmidt Kommunalforum 11. März 2015 Michael Janßen Marco Eisenschmidt Zinsprognose 2 Swap-Sätze aktuelle Zinsen (05.02.15) Zinsprognosevorschlag und Delta zur Altprognose Swapsätze (gg. 6M-Euribor) Tendersatz

Mehr

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen Janne Jörg Kipp Rolf Morrien Staatsbankrott voraus! Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen 1. DIE GRUNDANNAHMEN Es gibt einige Grundannahmen, von denen wir in diesem Buch ausgehen.

Mehr

[AEGIS COMPONENT SYSTEM]

[AEGIS COMPONENT SYSTEM] [AEGIS COMPONENT SYSTEM] Das AECOS-Programm ist ein schneller und einfacher Weg für Investoren, ein Portfolio zu entwickeln, das genau auf sie zugeschnitten ist. Hier sind einige allgemeine Hinweise, wie

Mehr

JDC Investment-Dialog. Dynamische Risikosteuerung als Erfolgsfaktor Köln, 10. März 2015

JDC Investment-Dialog. Dynamische Risikosteuerung als Erfolgsfaktor Köln, 10. März 2015 JDC Investment-Dialog Dynamische Risikosteuerung als Erfolgsfaktor Köln, 10. März 2015 Agenda 1. Asset Manager im Talanx-Konzern 2. Unsere Risikokompetenz in Ihren ETF-Strategiedepots 2 Erfolgreicher Asset

Mehr

solide transparent kostengünstig aktiv gemanagt

solide transparent kostengünstig aktiv gemanagt Vermögensverwaltung im ETF-Mantel solide transparent kostengünstig aktiv gemanagt Meridio Vermögensverwaltung AG I Firmensitz Köln I Amtsgericht Köln I HRB-Nr. 31388 I Vorstand: Uwe Zimmer I AR-Vorsitzender:

Mehr