China im Wasserstress - Der Umgang der Volksrepublik mit der Ressource Wasser

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1 Seminararbeit Bewertung nachhaltiger Entwicklung WS 2009/2010 China im Wasserstress - Der Umgang der Volksrepublik mit der Ressource Wasser Dr. Stefan Giljum Universität für Bodenkultur Wien von Angelika Adamcyk Melanie Haefner Theresa Linke Warnstorff, Jürgen

2 Inhaltsverzeichnis Titelblatt Inhaltsverzeichnis...II 1. Einleitung Die Ressource Wasser Naturraum der VR China Landschaftliche Gliederung Klima Natürliche Ressourcen Bodenschätze Energieressourcen Ackerland Weideland Wald Chinas Wasserressourcen Oberflächengewässer Grundwasser Gletscher Chinas Umgang mit der Ressource Wasser Natürliche Wasserknappheit: ungleiche Verteilung zwischen Norden und Süden Wasserverschwendung Wasserverschmutzung Gesundheitliche Auswirkungen der Wasserverschmutzung Bedrohung aquatischer Lebensräume Grundwasserzustand und Bodenverluste Lösungsansätze und Strategien der chinesischen Regierung gegen die Wasserknappheit Chinas Wassermanagement - Großprojekte Süd-Nord-Wasserumleitungsprojekt WS09 / Boku Wien II

3 6.1.1 Die Wasserlinien Auswirkungen des Projektes Der drei Schluchten Staudamm Projektdaten Enstandene Probleme Bewertung der Nachhaltigkeit des chinesischen Wassermanagements Lösungsansätze für ein nachhaltiges Wassermanagement Diskussion und kritische Betrachtung der Lösungsansätze Fazit Literaturverzeichnis... Abbildungsverzeichnis - Tabellenverzeichnis... V IV WS09 / Boku Wien III

4 1. Einleitung Die Volksrepublik China, kurz VR China oder China (chinesisch: Zhonghua Renmin Gongheguo) mit der Hauptstadt Beijing (alt: Peking) ist ein autoritärer Staat unter der Führung der Kommunistischen Partei Chinas. Das Land befindet sich im Osten des asiatischen Kontinents, an der Westküste des Pazifik und besitzt eine km lange Küstenlinie. Es grenzt, zwischen Nord Korea und Vietnam, im Osten an das Ostchinesische Meer, die Korea Bay, das Gelbe Meer und das Südchinesisches Meer. Mit rund 9,6 Millionen km 2 ist China, nach Russland, Kanada und den USA, das viertgrößte und mit 1,3 Milliarden (Stand Juli 2009) Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt. (CIA WORLD FACTBOOK, 2009) Topographisch fällt das überwiegend gebirgige Land vom Westen nach Osten ab. Der niedrigste Punkt ist mit 154 m die Senke Turpan Pendi, der höchste Punkt mit m über dem Meeresspiegel, der in der Himalaya-Kette liegende und zugleich höchste Berg der Erde - der Mount Everest. Das Klima ist extrem vielfältig, tropisch im Süden bis subarktisch im Norden.(CIA WORLD FACTBOOK, 2009) Ebenso vielfältig wie das Klima ist das Naturkatastrophenpotential. Die häufigsten Naturrisiken denen das Land ausgesetzt ist sind regelmäßige Typhone (etwa fünf Ereignisse jährlich, entlang der südlichen und östlichen Küstenregionen), Flutkatastrophen, Tsunamis, Erdbeben und Dürren. Viele Regionen Chinas leiden ebenso an den Folgen schwerer Umweltverschmutzung. Zu den hervorzuhebenden markantesten Umweltproblemen zählen Luftverschmutzung (Treibhausgase, Schwefeldioxide, Feinstaub), Saurer Regen, Wasserknappheit, Wasserverschmutzung, Entwaldung, Verlust landwirtschaftlich nutzbarer Flächen und Desertifikation um nur einige heraus zugreifen. (CIA WORLD FACTBOOK, 2009) China ist zudem ein ressourcenreiches Land. Zu Chinas Ressourcen gehören u.a. Kohle, Eisenerz, Erdöl, Erdgas, Wolfram, Zinn, Quecksilber, Mangan, Aluminium, Blei, Zink, Uran und das weltweit größte Wasserkraft Potential. Chinas Wasserressourcen sind enorm, der Gesamtvorrat an Wasser in China zählt zu einem der höchsten der Welt. Jedoch ist der Vorrat pro Person weniger als der in vielen anderen Ländern. China ist reich an Flüssen und Seen. Der bedeutendste Fluss ist der Yangtse-Fluss, der mit einer Länge von km der größte Fluss Chinas und dritt längste Strom der Welt sowie eine Lebensader für Millionen von Menschen ist. Zudem WS09 / Boku Wien 1 / 44

5 besitzt China eine große Gletscherfläche, die eine wichtige Süßwasserressource bildet. (CIA WORLD FACTBOOK, 2009) Chinas Wasserressourcen sind geographisch jedoch ungleichmäßig verteilt. Der Süden und der Osten des Landes besitzt viel Wasser, während Gebiete im Norden und Westen mit wenig Wasser auskommen müssen. Durch das Bevölkerungswachstum, das Wachstum der Städte, die rasante Wirtschaftsentwicklung - China erwirtschaftete 2008, das weltweit drittgrößte BIP (CIA WORLD FACTBOOK, 2009) - die rapide Industrialisierung, aber auch durch die veränderten Lebensstile der Menschen, steigt der Wasserverbrauch. Indes wird aber nicht nur mehr Wasser verbraucht und die Reserven werden knapp, es wird auch mehr Wasser verschmutzt als je zuvor. Das Resultat: Millionen Bewohner der Volksrepublik haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, Flüsse und Seen sind verschmutzt, die chinesischen Städte leiden unter akuter Wasserknappheit - China leidet zunehmend unter einer Wasserkrise. Wie geht China mit diesem Problem um? Wie schaut das Wassermanagement Chinas aus, existieren Wasserversorgungskonzepte? Stellt sich China der enormen Herausforderung, das Land und die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen? Mit welchen Projekten versucht China die Wasserprobleme zu lösen und die Wasserversorgung der Bevölkerung zu sichern? Ausgehend von den naturräumlichen Gegebenheiten, der Wasserverfügbarkeit und Chinas Umgang mit dieser lebenswichtigen Ressource werden wir im zweiten Teil der Arbeit das Management der Ressource Wasser in der Volksrepublik erarbeiten. Beispielhaft werden zwei aktuelle Projekte der Wasserwirtschaft vorgestellt und diese anhand von sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten bewertet. Das Thema Nachhaltigkeit beherrscht auch den Hauptteil der Ausführung. Dieser soll die Beantwortung der Fragen nach einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Ressource Wasser einnehmen: Welche Potentiale einer nachhaltigen Wassernutzung hat die VR China? Mit welchen Strategien kann man der Wasserknappheit begegnen und wie sind diese in Hinblick auf Nachhaltigkeit zu bewerten? Abschluss der Arbeit bildet der Versuch die Lösungsansätze, die für ein zukünftiges Wassermanagement aufgezeigt wurden, zu diskutieren und kritisch zu hinterfragen. WS09 / Boku Wien 2 / 44

6 2. Die Ressource Wasser Wasser ist ein kostbares Gut - Wasser ist Leben - Wasser ist weltweit nur begrenzt verfügbar. Ca. 71 % der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, den Rest nehmen die Kontinente ein. Es sind jedoch lediglich 2,5 % des globalen Wasservorkommens Süßwasser und davon sind weniger als 1 % vom Menschen als Ressource nutzbar, da der Großteil des Süßwassers der Landmassen in Eiskappen und Gletschern gespeichert ist wie in Abbildung 1 ersichtlich. Abb.1: Wasserverteilung auf der Erde Quelle: WBGU, 1997 (zitiert nach REISS) Das Problem der globalen Wasserversorgung liegt im wesentlichen darin, dass die geringe nutzbare Süßwassermenge, die als Ressource dient, der Erde sehr ungleich verteilt ist. Vor allem aus klimatischen Gründen gibt es Wasserüberschuss- und Wassermangelgebiete. Neben den klimatischen Gegebenheiten resultiert Wassermangel aus der Wassernutzung der Anlieger und ist meist ein lokal wirksames Problem. Somit kann die Ressource Wasser als regionale Ressource gelten. Der regionale Bezug zur Ressource Wasser zeigt sich auch in der Tatsache, dass mit Wasser über weitere Distanzen nicht gehandelt wird. (REISS, 2006) WS09 / Boku Wien 3 / 44

7 Wesentlichster globaler Wasserverbraucher ist die Landwirtschaft, wobei in den Trockengebieten der Erde insbesondere der Bewässerungsfeldbau zu nennen ist. Die Landwirtschaft wird im wesentlichen zu einer verschärften Verknappung der Ressource Wasser beitragen. Das Problem: Das Wasserdargebot kann nicht wesentlich gesteigert werden. Die Weltbevölkerung wächst jedoch in einem rasanten Tempo. (REISS, 2006) Der Begriff Wasserdargebot umfasst die Menge an Süßwasser, die aus dem natürlichen Wasserkreislauf für eine bestimmte Zeit in einem bestimmten Gebiet als Ressource zur Verfügung steht. In der Wasserwirtschaft ist das Wasserdargebot eine wichtige Größe als Grundlage zur quantitativen Berechnung der zur Verfügung stehenden Wassermenge in Einzugsgebieten. Es kann ein potentielles Wasserdargebot und ein genutztes Wasserdargebot unterschieden werden. (REISS, s.a) Eine weiteres Missverhältnis besteht in dem freien Zugang zu sauberen Trinkwasser auf der Erde. Insbesondere in den Ländern des Südens haben die Menschen oft keinen Zugang zu sauberen Wasserressourcen, dies ist Ursache für zahlreiche Krankheiten bzw. Todesfälle in Verbindung mit Wassermangel und der Nutzung verschmutzten Wassers. (REISS, 2006) Wassermangel bedeutet, es stehen weniger als m³ Wasser pro Kopf und Jahr zur Verfügung m³ gelten laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Mindestmaß für eine ausreichende Versorgung. Näher erläutert lässt sich Wassermangel unterscheiden in: periodischer oder regelmäßiger Wassermangel, wenn zwischen und Kubikmeter Wasser pro Kopf und Jahr (m 3 /pro Kopf/a) chronischer Wassermangel, wenn weniger als m 3 /pro Kopf/a absoluter Wassermangel, wenn weniger als 500 m 3 /pro Kopf/a zur Verfügung stehen. (ENGELMANN et al., 2000) Um das komplexe Wirkungsgefüge der Ressource Wasser darzustellen, soll die folgende Abbildung dienen, die vereinfacht den Zusammenhang zwischen menschlichen Tätigkeiten und der Ressource Wasser (Süßwasser) verdeutlicht. WS09 / Boku Wien 4 / 44

8 Abbildung 2: Beziehungen zwischen Bevölkerung und Ressource Süßwasser Quelle: IUCN et al. 1996, verändert (zitiert nach REISS) Wasserkrise - "Eine Krise kann ein Vorstadium zu einem Konflikt sein. Allerdings ist der Begriff auch vielschichtig zu verstehen. Wasserkrise wird oft synonym bzw. im Zusammenhang mit Wassermangel benutzt. Der Begriff fällt jedoch auch in Verbindung mit wasser- oder gewässerrelevanten kritischen Situationen, wie Hochwasserereignissen oder Wasserverschmutzung. Auch der Begriff Katastrophe ist eng mit dem Wort Wasserkrise gekoppelt (z.b. Dürre- oder Überschwemmungskatastrophe)."(REISS, 2006) Während unsere Vorfahren das Wasser als wichtigste Grundlage ihrer Existenz erkannten, hat die moderne Technologie diese Abhängigkeit aufzuheben versucht. An Stelle der Quelle oder des Brunnens ist der Wasserhahn getreten, fließend Wasser ist zumindest in unseren Breiten selbstverständlich. Im Handumdrehen ist Wasser jederzeit und in scheinbar beliebiger Menge verfügbar. Wir sind uns dabei jedoch nur selten bewusst, dass alles Leitungswasser aus der Natur stammt (GREENPEACE, s.a.) Durch das Wachstum der Weltbevölkerung und die wirtschaftliche Entwicklung in aufstrebenden Nationen wie China oder Indien werden die Reserven knapp. Veränderte Lebensweisen erfordern künftig den Einsatz von mehr Wasser. Zudem sind in vielen Großstädten der Industrienationen die Wasserleitungen völlig marode, Millionen Liter WS09 / Boku Wien 5 / 44

9 Wasser versickern ungenutzt im Untergrund. Die Vereinten Nationen erwarten, dass die Welt im Jahr 2025 bis zu 40 Prozent mehr Wasser verbrauchen wird als heute. Neben Öl, Gold und Solarenergie gehört Wasser sogar schon bei Anlegern in der Finanzbranche zu kostbaren und investitionsgefälligen Gütern. In Produktprospekten der Zertifikate-Emittenten heißt es, Wasser sei ein kostbares Gut und die Preise würden künftig deutlich steigen. Wasser als handelbarer Rohstoff? - Richard Stathers von der britischen Fondsgesellschaft Schroders sagt dazu: "Es ist ganz klar, dass sich der Umgang mit diesem Rohstoff ändern wird - was wiederum neue Märkte eröffnet und Chancen verspricht". Wasser wird im Gegensatz zu anderen Rohstoffen wie Öl, Weizen oder Zucker nicht an der Börse gehandelt. Anleger müssen deshalb auf Umwegen in Wasser investieren, etwa über Aktien von Unternehmen, die ihr Geld mit Wasser verdienen, etwa Unternehmen, die sich auf die Infrastruktur sowie die Reinigung oder die effizientere Nutzung von Wasser spezialisiert haben. Außerdem seien die klassischen Wasserversorger wie Veolia, United Utilities oder Wavin für Anleger interessant, da diese von steigenden Wasserpreisen profitieren dürften. (HACKHAUSEN und PANSTER, 2009) WS09 / Boku Wien 6 / 44

10 3. Naturraum der VR China China liegt am Ostrand des eurasischen Kontinents und bildet den größten Teil von Ostund Zentralasien. Die Fläche Chinas entspricht mit fast 9,6 Millionen Quadratkilometern (km 2 ) ungefähr der Fläche der USA (9,8 Mio. km 2 ) oder Europas (10,5 Mio. km 2 ). China bedeckt damit 6,4 % der festen Erdoberfläche und grenzt an 14 Staaten - Afghanistan, Bhutan, Burma, Indien, Kazakhstan, Nord Korea, Kyrgyzstan, Laos, Mongolei, Nepal, Pakistan, Russland, Tajikistan, Vietnam. Das Territorium Chinas wird zum größten Teil von der festen Landmasse gebildet. In den chinesischen Hoheitsgewässern liegen verstreut meist kleine und unbewohnte Inseln. (CIIC, 2007) Hainan, im Westen des Südchinesischen Meeres, ist mit einer Fläche von km 2 die größte Insel des Landes. [1] (DOMRÖS, 2003a) Aufgrund der riesigen Ausdehnung ist China ein Land vielfältiger und gegensätzlicher Oberflächenformen und Landschaften. China als Ganzes muss als gebirgiges Land betrachtet werden. Gebirge und Hochländer nehmen rund 60 % des Territoriums ein, der Rest entfällt auf Becken, Ebenen und Flusslandschaften. Eine Einteilung des Landes nach Höhenstufen sieht folgendermaßen aus (DOMRÖS, 2003a): 14 % der Fläche liegen unter 500m, 18 % befinden sich zwischen 500 und 1.000m, 35 % zwischen und 2.000m, 17 % zwischen und 5.000m und 16 % über 5.000m wobei die Gebirgigkeit von den pazifischen Küstentiefländern im Osten in Richtung Westen zunimmt. 3.1 Landschaftliche Gliederung Der Naturraum Chinas lässt sich in vier Großlandschaften einteilen (DOMRÖS, 2003a): 1. Ostchinesische Ebenen und Südchinesisches Bergland Dazu gehören die Nordostchinesische Ebene (Mandschurei), die Nordchinesische Ebene (auch Große Ebene), untere und mittlere Stromebenen am Yangtse und Südchinesisches Bergland (im Mittel unter 1.000m hoch) [1] Taiwan ist mit einer Fläche von km 2 die größte Insel der VR China. (CIIC, 2007) Der rechtliche Status Taiwans ist jedoch ungeklärt; De-facto wird Souveränität über die Insel Taiwan von der Republik China (ROC) ausgeübt, nicht von VR China; De jure Souveränität ungeklärt. WS09 / Boku Wien 7 / 44

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12 3.2 Klima Die riesige Ausdehnung und die Höhenstufen von der Meeresküste bis zu den Hochplateaus ergeben große klimatische Gegensätze. Typisch für China sind außerdem häufig auftretende kurzzeitige Wetterveränderungen. Klimasteuerndes Element ist der Chinesische Monsun. Darunter versteht man den deutlich ausgeprägten jahreszeitlichen Wechsel zwischen trockenen, kühlen bis kalten Wintern und feuchten, warmen bis heißen Sommern. Vom strengen Monsuncharakter sind nur die östlichen Landesteile betroffen, das sind die am dichtesten besiedelten und wirtschaftlich bedeutendsten Gebiete. Der Rest des Landes ist ganzjährig durch die globale Westwindströmung geprägt, was starke jahreszeitliche Temperaturunterschiede und ganzjährig geringe Niederschläge bedeutet. Die Niederschläge variieren beträchtlich und nehmen großräumig von Südosten nach Nordwesten ab. Die östlichen Landesteile besitzen eine hygrische (die Luftfeuchte betreffend) Siedlungsgunst, die sich in der Bevölkerungsagglomeration niederschlägt. Generell bedeutet der Winter eine sehr trockene Zeit, der Sommer ist von Dauer- und Starkregen geprägt (DOMRÖS, 2003b). Abb. 4: Niederschlagsverteilung der VR China Quelle: HUBER, s.a. WS09 / Boku Wien 9 / 44

13 3.3 Natürliche Ressourcen Als natürliche Ressourcen gelten alle in der Natur vorkommenden Rohstoffe. Im Allgemeinen fallen Bodenschätze, Wälder, Wasservorkommen, das Meer, Energieressourcen, Ackerland, Wald, Weide und Süßwasser in diese Kategorie. China ist, verglichen mit dem Rest der Welt, ein äußerst ressourcenreiches Land, hat aber auch 1,3 Milliarden Menschen zu versorgen und dabei, aufgrund verschiedener Umstände (z.b. geographische Gegebenheiten, historische Entwicklung), große Schwierigkeiten. Im Folgenden werden die Ressourcen Chinas beschrieben, die Ressource Wasser wird in einem eigenen Kapitel behandelt (Kap.3.4) Bodenschätze China verfügt über 149 der bisher 163 entdeckten nutzbaren Mineralien und Primärenergieträger, bei einigen besitzt es davon weltweit am meisten (z.b. Eisen, Zink und Zinn). Kohle spielt eine besondere Rolle, sie ist mit rund drei Vierteln der wichtigste Energiegrundstoff. Mehr als 115 Mrd. Tonnen an Kohle werden nach vorsichtigen Schätzungen als gesicherte Reserven angegeben. Neben ihrem Einsatz in der Stahlindustrie bildet sie auch die Grundlage der Stromversorgung. Auch Erdöl kommt in großem Ausmaß vor, wird aber aufgrund der steigenden Wirtschaftsleistung immer stärker importiert. Weitere wichtige Vorkommen betreffen die Stahlveredler Mangan, Vanadium, Titanium, Antimon, Zinn und Molybdän. So lässt sich auch der Rang als weltgrößter Stahlproduzent erklären. Die Stahlindustrie ist gleichzeitig einer der größten Umweltverschmutzer Chinas (saurer Regen und Abwässer, siehe dazu Kapitel 4). Auch bei den Vorkommen an Bauxit, Blei und Gold liegt China in der Weltspitze. (BÖHN, 2003) Energieressourcen China ist zweitgrößter Verbraucher und drittgrößter Produzent kommerzieller Primärenergieträger. Der Primärenergieverbrauch beträgt allerdings nur die Hälfte des weltweiten Durchschnitts und weniger als ein Zehntel der USA. Durch das starke Wirtschaftswachstum steigt der Energieverbrauch und Energieimporte sind nötig. Um die steigende Stromnachfrage zu befriedigen, wurde und wird unter anderem die Zahl der Wasserkraftwerke erhöht. (ÖGÜTCÜ, 2003) WS09 / Boku Wien 10 / 44

14 3.3.3 Ackerland Die Volksrepublik besitzt 7 % der agrarischen Nutzfläche, muss aber 20 % der Weltbevölkerung ernähren. Die Fläche des Ackerlands sinkt, da sie im siedlungsfreundlichen Osten in Konkurrenz zu Wohnbauten, Industrieanlagen und Verkehrsflächen steht. Die Ressource Ackerland lässt sich kaum mehr erweitern und wird daher immer intensiver genutzt. Durch tausende Bewässerungsanlagen will man die Abhängigkeit von den ständig schwankenden Niederschlägen vermindern. (BÖHN, 2003) Weideland Weideland gibt es vor allem im ariden Westen (Innere Mongolei, Xinjiang und Tibet). Der Ertrag ist aufgrund von Mangel an Investitionen und rationalem Management gering. Der Ertrag soll in Zukunft mit Hilfe von Düngung und Bewässerung gesteigert werden (BÖHN, 2003) Wald Knapp 14 % Chinas sind heute mit Wäldern bedeckt, vom borealen Nadelwald bis zum tropischen Regenwald. Die absolute Fläche ist mit 1,3 Mio. km 2 fünfmal größer als Großbritannien. Die heute wichtigste Funktion der Wälder ist der Schutz vor Bodenerosion, Überschwemmung und Dürre. So sind die Wälder eine Grundvoraussetzung für die an der obersten Belastungsgrenze stehende, intensiv bewässerte Landwirtschaft (ASH, 2003). Die starke Abholzung hat Einflüsse auf das Grundwasserregime, Fluten und Erosion. Das bekannteste Aufforstungsprojekt ist das der Grünen Mauer, ein Versuch, das Vordringen der Steppen und Wüsten an der Nordgrenze des Ackerbaus zu verhindern (BÖHN, 2003). 3.4 Chinas Wasserressourcen Chinas Wasserressourcen sind enorm. Die Volksrepublik besitzt einen erneuerbaren Süßwasservorrat von Kubikkilometern (km 3 ) und gehört somit zu den wasserreichsten Staaten der Welt. Mit dieser Wassermenge verfügt das Land über ungefähr sieben Prozent des weltweiten Wasservorkommens jedoch auch über 20 % WS09 / Boku Wien 11 / 44

15 der Weltbevölkerung. (STERNFELD, 2003) China zählt demnach mit einer einwohnerspezifisch zur Verfügung stehenden Wassermenge von m³/pro Kopf/a, die weniger als ein Drittel des globalen Durchschnittswerts ist, zu den dreizehn wasserärmsten Ländern der Welt. (XU, 2005) Nach Niederschlägen lässt sich China durch die 500 mm Isohyete (Linie gleicher Niederschlagsmenge) in zwei Hälften trennen. Die Osthälfte erhält 96 % aller Niederschläge. Der Osten lässt sich nochmals differenzieren. Südlich der Linie, die von West nach Ost vom Qin-Ling-Gebirge über den Huai-Fluss zum Gelben Meer geht und mit der 750 mm-isohyete zusammenfällt, gibt es ganzjährig ausreichend Niederschläge, es kommt sogar immer wieder zu Überschwemmungen. Nördlich davon gibt es durch die monsunalen Regenfälle im statistischen Mittelmaß ausreichende Regenmengen, diese sind allerdings sehr unregelmäßig. Es wechseln Hochwässer und Dürren. (STERNFELD, 2003) Die durchschnittliche einwohnerspezifisch zur Verfügung stehende Wassermenge pro Person beträgt in den nördlichen Huanghe-, Huaihe- und Haihe-Flussgebieten nur 501m 3 /pro Kopf/ Jahr, dies entspricht 20 % des Durchschnittes des ganzen Landes, einem Sechzehntel des globalen Durchschnittswertes (XU, 2005) und bedeutet für diese Regionen absoluten Wassermangel. Abb. 5: Heihe Tengchong Linie - östlich der Linie leben mehr als 9/10 der gesamten Bevölkerung Chinas Quelle: WIKIMEDIA FOUNDATION INC., s.a. WS09 / Boku Wien 12 / 44

16 3.4.1 Oberflächengewässer Die Verteilung der Wasservorkommen ist stark divergent. Die Oberflächengewässer in China sind räumlich extrem ungleich verteilt. Die Vorkommen sind in Südchina wesentlich höher als in Nordchina und ebenfalls deutlich ergiebiger in Ostchina als in Westchina. Beispielsweise verfügten die 14 südchinesischen Provinzen im Jahr 2001 über Mrd. m 3 Oberflächenwasser. Dies entspricht 83,8% des Gesamtvolumens des Oberflächenwassers. Dagegen besitzen die 17 nördlichen Provinzen nur 435 Mrd. m 3 (16,2%). (Angaben jeweils inkl. der regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Gebiete) (Xu, 2005) Flüsse China besitzt mehr als Flüsse, 79 davon haben ein Einzugsgebiet von mindestens km 2. Die Wassermenge aller Flüsse und Ströme beträgt rund Milliarden m 3. Da Chinas wichtigste Flüsse auf dem Qinghai-Tibet-Plateau entspringen, haben sie eine große Fallhöhe und verfügen über eine gewaltige Wasserkraft. Chinas Flüsse besitzen gemeinsam rund 680 Mio. Kilowatt an Wasserkraftreserven. China belegt in dieser Hinsicht den ersten Platz in der Welt. (STERNFELD, 2003) Diese Flüsse können grob unterteilt werden in Flüsse, die südlich der Qinling Huaihe (Wasserscheide) und jenen, die nördlich davon abfließen. Zu den südlichen Flüssen gehören der Yangtse, der Qiantangjiang, der Minjang und der Zhu Jiang (Perlfluss). Diese Flüsse liegen im feuchten Einzugsgebiet, die Vegetation dort ist üppig, was sich günstig auf den Erosionsschutz auswirkt. Sie gefrieren nicht, führen wenig Sediment mit sich und haben keine starken Hochwasserspitzen, wodurch sie für die Wasserkraftnutzung und die Schifffahrt äußerst attraktiv sind. Die Flüsse nördlich der Wasserscheide, wie z.b. der Liaohe, der Haihe und der Huanghe (Gelber Fluss) besitzen diese Eigenschaften nicht. Sie fließen durch die halbfeuchte und halbtrockene Zone mit konzentrierten Niederschlägen im Juli und August, durch den geringen Pflanzenwuchs ist die Bodenerosion stark und sie gefrieren unterschiedlich lange. (STERNFELD, 2003) Die beiden größten Flüsse sind der Yangtse mit einer Länge von km und der Huanghe (Gelbe Fluss) mit km. (Jöst et al., 2006) Der Yangtse entwässert ein Fünftel des Landes und ein Drittel der gesamten Wassermenge Chinas fließt darin ab. Er ist damit nicht nur der größte und wasserreichste Fluss Chinas, sondern nach Länge WS09 / Boku Wien 13 / 44

17 und Wasserführung auch der drittgrößte Fluss der Erde. Sein Einzugsgebiet mit rund 700 Nebenflüssen umfasst 1,8 Millionen Quadratkilometer. Der mittlere Jahresdurchfluss liegt bei Milliarden Kubikmeter. (ALLMRODT, 2008) Abb. 6: Der Lauf des Yangtse Quelle: ALLMRODT, 2008 Zur Erneuerung der Wassermengen in den Fließgewässern tragen die Niederschläge zu 71 %, das im Boden gespeicherte Grundwasser zu 22 % und das Schmelzwasser von Gletschern und Schnee zu 7 % bei. (JÖST et al., 2006) Seen Chinas Seen besitzen eine Gesamtfläche von über km 2, das entspricht beinahe der Fläche von Österreich. Mehr als 130 Seen sind größer als 100 km 2. Zusätzlich dazu gibt es tausende künstliche Seen (meist Stauseen). Es gibt sogar eine "Provinz der tausend Seen", die Provinz Hubei. Auch die Seen sind ungleich verteilt, die Mehrzahl liegt relativ dicht in zwei Gebieten, der Ebene am Mittel- und Unterlauf des Yangtse, sowie am Qinghai-Tibet-Plateau. Die Seen Chinas lassen sich außerdem in Süß- und Salzwasserseen einteilen. Sie werden grob geteilt durch die Linie vom Südteil des großen Hinggan-Gebirges über den Yinshan und den Ostteil des Qilian bis zum Gangdise. Südöstlich dieser Linie liegen die Süßwasserseen, deren Abläufe ins Meer münden. Nordwestlich der Linie liegen die Salzwasserseen, das sind Binnenseen, deren WS09 / Boku Wien 14 / 44

18 Salzgehalt sich durch den fehlenden Abfluss stark erhöht hat. 55 % der Seen sind Salzwasserseen. Rund km 2 entfallen somit auf Süßwasserseen. Ihre Fläche wurde in den letzten Jahren stark verkleinert um Ackerland zu gewinnen. Dadurch wurde ihr Vermögen, Hochwässer zu puffern vermindert und die Gefahr von Deichbrüchen erhöht. Zusätzlich wurde die Qualität des Seewassers durch die Einleitung von Abwässern der Industrie reduziert. Programme zur Rückgewinnung der Seefläche und der Wasserqualität sind am Laufen. (STERNFELD, 2003) Grundwasser Die Grundwasserreserven Chinas werden auf rund 829 km 3 geschätzt. Die Grundwasserreserven machen damit ein Drittel der Süßwasserreserven aus und spielen eine Schlüsselrolle in der Trinkwasserversorgung Chinas. Rund 70 % des Trinkwassers und 40 % des Wassers für die landwirtschaftliche Bewässerung werden vom Grundwasser geliefert (YAN, 2006). Wie die Verteilung der Oberflächengewässer ist jene des Grundwassers ebenfalls ungleich. Die durchschnittlichen Grundwasserreserven des Südens sind viermal so hoch wie die des Nordens Gletscher Chinas Gletscher sorgen für Wassernachschub vieler großer Ströme Asiens, wie z.b. Yangtse, Mekong, Gelber Fluss oder Ganges und sind für die Wasserversorgung des westlichen Teil Chinas von existenzieller Bedeutung. Die Gletscher des Tibetischen Plateaus werden aufgrund ihrer Ausdehnung auch das "dritte Polargebiet" genannt. In China sind Gletscher bekannt, das ist rund die Hälfte aller asiatischen Gletscher. (STRACK, 2005) Dem weltweiten Trend entsprechend schmelzen auch diese Gletscher, wie zahlreiche Untersuchungen belegen (WWF, 2005). In den letzten 40 Jahren hat sich die Eismasse um 7 % verringert, Gletscher sind allein im Osthimalaya verschwunden. (STRACK, 2005) Auf der Grundlage des IPCC-Berichts 2007 muss sogar befürchtet werden, dass bis zum Jahr 2100 fast alle Gletscher Chinas abschmelzen werden. (STRACK, 2005) Weltweite Auswirkungen sowie enorme Einflüsse auf die Region werden durch diese Schmelze befürchtet. Es bilden sich neue Gletscherseen, bestehende werden vergrößert, es besteht die Gefahr, dass Dämme brechen und es zu katastrophalen Überschwemmungen kommt. (GREENPEACE, s.a.) WS09 / Boku Wien 15 / 44

19 Die Speisung der Flüsse durch Gletscher hat auch eine ausgleichende Funktion während der Dürreperioden. Aufgrund der Gletscherschmelze wird kurzfristig mehr Wasser durch die Flüsse abfließen, langfristig wird jedoch weniger Wasser zur Verfügung stehen. Viele Flüsse werden sogar austrocknen, die ohnehin schlechte Versorgung der chinesischen Bevölkerung mit Trinkwasser würde zusätzlich erschwert. Handelt es sich bei der Gletscherschmelze um ein weltweites Phänomen, muss in regionaler Hinsicht besonders China verantwortlich gemacht werden, ist doch ein Hauptgrund der Schmelze die Ablagerung feinster Rußpartikel auf der Oberfläche der Gletscher. Rußpartikel, die zum größten Teil von chinesischen, mit Kohle befeuerten Industrieanlagen emittiert werden. (STRACK, 2005) WS09 / Boku Wien 16 / 44

20 4. Chinas Umgang mit der Ressource Wasser Von den Kubikkilometern an erneuerbarem Süßwasservorrat werden jährlich rund 550 km 3 an Frischwasser entnommen, rund 20 % der vorhandenen Ressourcen. Davon entfallen 68 % der Entnahmen auf die Landwirtschaft und 26 % auf die Industrie, wobei der Verbrauch des Industriesektors anteilig in den letzten Jahren gestiegen ist. Dennoch ist die Landwirtschaft nach wie vor der größte Wasserverbraucher in China. (CIA WORLD FACTBOOK, 2009) Frischwasserentnahme nach Sektoren Angaben in Prozent von Gesamtentnahme 6% 26% 68% domestic industrial agricultural Abb.7: China - Frischwasserentnahme aufgeteilt nach Sektoren Quelle: eigene Darstellung Die Ressource Wasser ist stark gefährdet. Nach einer Untersuchung der FAO (Food and Agriculture Organisation der UNO) waren % der untersuchten Flussläufe Chinas mit einer Länge von km so verschmutzt, dass die für die Fischerei notwendige Wasserqualität nicht erreicht wurde. (STERNFELD, 2003) Zwei Drittel der Bevölkerung konnten nur mit gesundheitlich bedenklichem Wasser versorgt werden, rund 250 Mio. Menschen im ländlichen China hatten keinen ausreichenden Zugang zu Trinkwasser. In urbanen Gebieten liegen die Belastungen des frischen Wassers weit über den vertretbaren Kennwerten. Die Einstufung von 40 % der Trinkwasserquellen erfolgt im Bereich von Gesundheitsrisiken. (ORLOWSKI, 2006) Insbesondere durch häufige Industrieunfälle, bei denen große Mengen an Chemikalien in Gewässer gelangen, und die rasche Ausweitung des Industriesektors in der aufstrebenden chinesischen WS09 / Boku Wien 17 / 44

21 Wirtschaft haben sich mit den vorhandenen Beständen schwerwiegende Probleme ergeben - die Wasserverfügbarkeit ist eines der größten und aktuellsten Probleme der Volksrepublik China. Die Wasserverschmutzung nimmt stetig zu, während die Verfügbarkeit sich immer weiter beschränkt. Zwischen den Sektoren Landwirtschaft und Industrie ist ein Konkurrenzkampf um die Nutzung der vorhandenen Wasserressourcen ausgebrochen - es kommt zu Spannungen zwischen urbanen und ländlichen Gebieten. Hervorgerufen durch den Wassermangel und die Verschmutzung der Oberflächengewässer wird zudem vermehrt Wasser aus Grundwasserkörpern entnommen. Auch die unzureichende Kontrolle illegaler Wasserentnahme ist für die Wasserknappheit verantwortlich, da sich zahlreiche Industrien ohne Lizenzen des Flusswassers bedienen. (ORLOWSKI, 2006) Chinas Wasserkrise ist so gesehen ein komplexes System aus den vier großen Wasserproblemen: regionale Ungleichheit des Wasservorkommens, Verschwendung, Verschmutzung und kritischer Grundwasserzustand. Die expandierende Industrie und regionale Disparitäten sind dabei die Hauptfaktoren für die Problematik. 4.1 Natürliche Wasserknappheit: ungleiche Verteilung zwischen Norden und Süden In China ist eine der Hauptursachen für die Wasserknappheit der regionale Unterschied zwischen Norden und Süden. Wie bereits in Kapitel 3 ausführlich beschrieben, ist der nördliche Teil Chinas bezüglich Wasserversorgung stark benachteiligt. Besonders die jährlichen Schwankungen in der Stärke des Niederschlages - saisonales Ungleichgewicht: Winter und Frühling sind in der Regel niederschlagsarm, Sommer und Herbst niederschlagsreich - sind für die Wasserknappheit ausschlaggebend. Große Unsicherheiten in der landwirtschaftlichen Produktion sind die Folge. (XU, 2005) Im Norden gibt es enorme Probleme mit der Wasserverfügbarkeit. Der Gelbe Fluss trocknet regelmäßig vollständig aus. Im Unterlauf führt der Fluss mittlerweile eine so geringe Menge Wasser, dass er über lange Zeiträume hinweg das Meer nicht mehr erreichen kann. Zwischen Beijing und den umliegenden Gebieten ergeben sich regelmäßig Auseinandersetzungen über die Aufteilung des verbleibenden Wassers. (KÜRSCHNER, 2007) WS09 / Boku Wien 18 / 44

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