FINANZMARKT- NEWSLETTER 23/2013

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1 Überblick Wochenvergleich Trend Woche Monat Jahr DAX 8.348,84 MDAX ,59 EONIA 0,11 % Umlaufrendite 1,17 % Dow Jones ,57 S&P ,74 EUR/ USD 1,2999 Gold in EUR 1.071,62 Öl in EUR 70,75 Ein Unternehmen der Ecclesia Gruppe Stand :00 ++Aktuelles++ Allgemeines Strategie der US-Notenbank unklar nur kurzfristiger Effekt in Japan? Kalifornien aus Modell? +++ US-Notenbank strebt höhere Inflation an +++ Deutschland im kommenden Jahr nur mit 0,6 % Wirtschaftswachstum? +++. Während mit teilweise geringen Handelsvolumina die deutschen Indices wie DAX und MDAX hinzugewinnen konnten, gaben die US-Börsen nach. Gemeinsam war wie auch in anderen Bereichen des Kapitalmarkts die hohe Schwankungsbreite. Wesentlicher Einflussfaktor war hierbei die Unsicherheit zur weiteren Politik der Notenbanken. Insbesondere in den USA scheinen sich die Anzeichen zu verehren, die auf eine Reduzierung der expansiven Maßnahmen der US-Notenbank deuten. Die Interpretationen eines solchen Schritts fallen allerdings extrem unterschiedlich aus, was wiederum die Unsicherheit erhöht und damit die Volatilität steigen lässt. Während manche Marktteilnehmer dies für weiter steigende Aktienkurse für notwendig halten, da es ein Zeichen einer Normalisierung wäre, rechnen andere mit einem Crash an den Aktien- und Anleihemärkten. Zumindest auf der Aktienseite würde dies nach unserer Einschätzung tatsächlich zu einer scharfen Korrektur führen. Sehr gut lassen sich die widersprüchlichen Signale in Japan darstellen. Dort ist man weiter als alle Notenbanken bislang gegangen, um die Konjunktur zu stimulieren. Dies hat zu einem starken Anstieg des japanischen Leitindex Nikkei und zu fallenden Anleiherenditen für japanische Staatsanleihen trotz der immensen Staatsverschuldung geführt. Da nun allerdings immer deutlicher zu Tage tritt, dass man sich für einen sehr hohen Preis sehr kurzfristige Erfolge einkauft, hat der Nikkei erneut deutlich korrigiert und von seinem Höchststand 18 % verloren. Auf Jahressicht sind japanische Aktien aber immer noch sehr stark gestiegen. Diese Entwicklung ermutigt allerdings Skeptiker gegen den extrem expansiven geldpolitischen Kurs, Alternativen zu fordern. So hat man sich beispielsweise geeinigt, den Weg von einer langen Deflation zu dem Inflationsziel von 2 % auf Jahressicht langsamer zu gehen. Man will dies nun erst in drei, statt bislang in zwei Jahren erreichen. Die Befürworter eines aggressiven geldpolitischen Kurses zur Wirtschaftsstimulierung blicken gerade zu dem US-Bundesstaat Kalifornien. Dort erzielt man in weniger als drei Jahre nach einem Haushaltsdefizit fast 50 Mrd. EUR. Aktuell wieder Haushaltsüberschüsse. Man rechnet in diesem Jahr mit einem Betrag zwischen 900 Mio. EUR und 3,5 Mrd. EUR durch steigenden Steuereinnahmen aus einer freiwillige Abgabe der Superreichen, die starke Wirtschaftsentwicklung und die Steuereinnahmen bei Immobilientransaktionen vor allen in San Francisco, Los Angeles und dem Silicon Valley, wo die Immobilienpreise seit einigen Monaten wieder stark steigen.

2 Diskussionen in Europa Spanien auf dem Weg zu Zypern? Italien mit guten Nachrichten KfW mit Programm für Südeuropa China und die Abkehr vom Luxus? Dennoch warnt das deutsche Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) Jörg Asmussen davor, den gerade beschlossenen Stabilitätspakt in Europa wieder zu lockern, was insbesondere Frankreich anstrebt. Zwar wollen innerhalb der Eurozone Deutschland und Frankreich die Zusammenarbeit intensivieren und sprechen sich u. a. für einen hauptamtlichen Chef der Euro-Gruppe aus. Der Leidensdruck in Frankreich ist aufgrund der steigenden Arbeitslosigkeit und der bestenfalls stagnierenden Wirtschaft deutlich größer. Insofern wird man dort versuchen, die EZB zu einer noch expansiveren Geldpolitik zu bewegen und gleichzeitig Maßnahmen auf EU-Ebene vorantrieben, die die Konsolidierung zurückstellen und eher Wachstumsimpulse vermutlich erneut schuldenfinanziert setzen. Deswegen ist der Hinweis der französischen Notenbank an die Regierung richtig, die Sparanstrengungen zu erhöhen. Noch extremer agiert Spanien, das versucht, russische und chinesische Anleger zu gewinnen. Für Käufe von Immobilien im Wert von mindestens EUR und/ oder Staatsanleihen ab einem Volumen von 2 Mio. EUR ist eine Aufenthaltserlaubnis in Spanien geplant. Dies erinnert an die Entwicklung in Zypern, die dann zu einem Zusammenbruch des Finanzsektors und einer Beteiligung von Sparern bei Kreditinstituten ab EUR führte. Die Gefahren für Spanien werden immer größer. Dies gilt glücklicherweise für Italien nicht. Die EU-Kommission wird das entsprechende Defizitverfahren einstellen, da im Jahr 2012 das italienische Haushaltsdefizit bei den erlaubten 3 % lag. In diesem Jahr wird sogar mit einer leichten Verbesserung gerechnet. Allerdings machen sich dort realwirtschaftliche Probleme zunehmend deutlich bemerkbar. So werden durch die Stahlkrise aktuell in Italien rund Arbeitsplätze als akut gefährdet eingestuft, was sich am Streit um ein Stahlwerk widerspiegelt. Insofern ist es richtig, wenn sich Deutschland stärker engagiert. Über das Förderinstitut Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sollen sogenannte Globaldarlehen an ähnliche Institute wohl vor allem in Spanien und Portugal vergeben werden, die diese wiederum als Kredite für kleine und mittlere Unternehmen weitergereicht werden. Die Haftung erhöht sich dann natürlich für Deutschland, aber politische Unruhen sollte man vermeiden, wie auch die aktuelle Entwicklung in der Türkei zeigt. Die dortigen Unruhen haben zwar andere Ursachen, zeigen jedoch wie anfällig ein angeblich stark aufstrebender und gefestigter Staat sein kann. Hier sollte man alles daran setzen, international solche Entwicklungen einzudämmen oder wenn möglich vollständig zu vermeiden. Die Gefahr ist in den EUR-Schuldenstaaten aufgrund der immensen Jugendarbeitslosigkeit derzeit sehr hoch, so dass man hier alle wirtschaftlichen und finanzpolitisch sinnvollen Maßnahmen ergreifen sollte, um die Risiken zu reduzieren. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Blick nach China, wo die wirtschaftlichen Ungleichgewichte ebenfalls zu größeren Spannungen führen. Dort will man gegen den offensichtlichen Protz vorgehen, indem man u. a. eine Steuer für Luxusautos ab einem Kaufpreis von EUR einführt. Neben den klassischen Luxusherstellern wie Ferrari oder Bentley wären hiervon auch teilweise die deutschen Oberklasselimousinen betroffen, die in China durchaus mehr als EUR kosten. Dies würde die weltweite Wachstumsdynamik weiter reduzieren. Dies zeigt die Bereitschaft Chinas, Entscheidungen zu treffen, die nicht zum Wohle der "westlichen Welt" sind. Seite 2 von 7

3 Konjunktur Konjunkturell teilt sich die Welt in drei Regionen: Europa entwickelt sich zum Hemmschuh für das weltweite Wirtschaftswachstum. Hier kann sich Deutschland auch nicht völlig entziehen. Während das Konsumklima in Deutschland sich immer weiter verbessert, kommt realwirtschaftlich davon wenig an. So sind sicherlich auch witterungsbedingt die Einzelhandelsumsätze zurückgegangen. Dies sorgt bei einzelnen Unternehmen wie beispielsweise Karstadt, das in dieser Form nur durch massive politische Intervention gerettet werden konnte, für wohl wieder existenzbedrohende Probleme. Die geringen Einzelhandelsumsätze wiegen umso schwerer, nachdem die Arbeitslosigkeit in Deutschland wieder unter die Marke von 3 Millionen Menschen gefallen ist und deutsche Unternehmen zunehmend über einen massiven Fachkräftemangel klagen. Dies ist aber zumindest derzeit eher ein Luxusproblem, wenn man dies mit anderen europäischen Staaten vergleicht. In den südeuropäischen Staaten bleibt die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau und die Jugendarbeitslosigkeit ist aufgrund der Prozentsätze von mehr als 50 %, aber vor allem aufgrund der Krisendauer dramatisch. Diese Entwicklung erfasst nun auch Frankreich, wo die Arbeitslosigkeit konstant steigt. Während Europa also weltweit hinterher hinkt, stellt sich die Situation in Asien differenzierter dar. China wie schon in der letzten Woche mit allen Einschränkungen dargestellt und vor allem Indien aktuell mit einem Wachstum von 4,8 % und damit deutlich unter den bisherigen Werten enttäuschen mit ihren Wachstumsraten etwas. Das Potenzial dieser Staaten bleibt aber unverändert hoch und anders als in Europa ist die Dynamik ungebrochen. Zudem relativieren gute Zahlen aus einzelnen Sektoren das teilweise zu negative Bild sehr schnell. Die chinesische Industrie beispielsweise hat ihre Gewinne im April 2013 deutlich um 9 % auf 55 Mrd. EUR gesteigert, obwohl die chinesische Wirtschaft insgesamt leicht weniger stark wächst als erwartet. Problematisch ist in China und damit anders als in anderen asiatischen Staaten oder Brasilien und Südkorea die Entwicklung der Verschuldung im Kommunal- und Finanzsektor zu werten. Hier muss in den nächsten Monaten umgesteuert werden. Vielleicht schlägt man dort den Weg ein, dies über Wirtschaftswachstum gestalten zu wollen. In den USA als Region der dritten Konjunkturgeschwindigkeit scheint dies zu gelingen. Trotz der gefürchteten Fiskalklippe und den nun spürbaren Auswirkungen steigt das Verbrauchervertrauen in den USA auf den höchsten Wert seit über fünf Jahren und zieht damit auch den Konsumklima-Index nach oben. Unterstützt wurden beide Indikatoren durch den US-Immobilienmarkt, der wie im allgemeinen Teil beschrieben auf für erhebliche Steuereinnahmen sorgt. Allerdings enttäuschten die aktuellen Zahlen zum Brutto-Inlandsprodukt der USA leicht, so dass auch hier die weitere Entwicklung mit Unsicherheiten versehen ist. Insofern überrascht es nicht, dass Nordamerika also die USA und Kanada die Region mit den reichsten Einwohnern weltweit ist. Das Privatvermögen dort beträgt ca. 35 Billionen EUR und ist im letzten Jahr um 8 % gewachsen. Diese Wachstumsrate bleibt weit hinter dem Wert aus Asien zurück. Dort betrug der Vermögenszuwachs im letzten Jahr 13,8 % und hat dazu geführt, dass das asiatische Privatvermögen möglicherweise auch durch Zuflüsse in die Steueroase Singapur mit 25 Billionen EUR fast auf europäischem Niveau liegt. Dort hat man 28 Billionen EUR, was die EUR-Staatsschuldenkrise etwas relativiert. Das Wachstum liegt mit 5,2 % allerdings deutlich hinter den anderen Regionen, was u. a. an Deutschland liegt. Statt durch Anleihen und Aktien an den Kapitalmärkten zu profitieren, legen viele europäische und insbesondere deutsche Investoren ihr Geld eher auf Termin- oder Sparkonten. Seite 3 von 7

4 Inflation Geldmarkt Möglicherweise werden die auch perspektivisch niedrigen Zinsen an dieser Anlagestrategie etwas verändern. Weiterer Druck von der Inflationsseite scheint nicht zu entstehen, da die Notenbankliquidität realwirtschaftlich derzeit nicht verarbeitet wird und damit auch die Rezession in vielen europäischen Staaten nicht endet. Vielmehr sind die Importpreise für nach Deutschland importierte Waren und Dienstleistungen im April 2013 mit 3,2 % auf Jahressicht so stark wie seit 3 ½ Jahren nicht mehr gefallen. Damit ist es nicht unwahrscheinlich, dass zumindest in Deutschland die offizielle Inflationsrate im Sommer temporär unter die Marke von 1 % fällt. Dies wird dann allerdings für geldmarktorientierte Anleger neue Herausforderungen mit sich bringen. Je geringer der vordergründige Inflationsdruck ist, desto größer wird die Bereitschaft der EZB sein, weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die Folgen der EUR-Schuldenkrise einzudämmen bzw. die Konjunktur zu stimulieren. Zwar scheinen derzeit die geplanten Käufe der EZB von Immobilienpapieren bzw. Asset- Back-Securities also solchen Papieren, die die US-Immobilienkrise zur weltweiten Finanzkrise machten nicht konsensfähig zu sein, aber der EZB-Präsident Mario Draghi scheint seine Überlegungen voranzutreiben, Anlagen von Kreditinstituten bei der Notenbank mit Negativzinsen zu versehen. Zusätzlichen Schub bekommen solche Überlegungen, mit denen dann u. a. der Druck auf Kreditinstitute erhöht werden soll, Kredite zu vergeben, durch aktuelle Zahlen zur Kreditvergabe in der EU. Diese ist im April 2013 erneut gesunken, so dass die Kreditversorgung schwieriger wird. Daher ist ein über die KfW gesteuertes Kreditprogramm für südeuropäische Staaten vermutlich der wesentlich bessere Weg. Die restriktive Kreditvergabe gilt nicht in Deutschland, wo allerdings der Kreditbedarf aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation und der vorhandenen Eigenkapitalausstattung geringer ist, aber gerade in Staaten wie Spanien oder Portugal fehlen für Wachstum kreditfinanzierte Investitionen. Daher ist es ein positives Signal, dass trotz dieser sich verdichtenden Gerüchte einer solchen Maßnahme der EZB in dieser Handelswoche, die Geldmarktzinsen konstant geblieben sind und der Tagesgeldsatz EONIA sogar leicht hinzugewinnen konnte. Eine weitere Reduzierung des EZB-Leitzinssatzes, die wir allerdings nicht so kurzfristig für wahrscheinlich erachten, würde vermutlich nur den mittleren Laufzeitenbereich moderat belasten. Rentenmarkt Eine Leitzinssenkung würde im Übrigen das Problem der schleppenden Kreditvergabe nicht lösen. Daher entscheiden sich immer mehr mittelständische Unternehmen aus Italien, sich über den Kapitalmarkt durch die Emission von Anleihen zu refinanzieren. Anders als bei den deutschen, sogenannten Mittelstandsanleihen handelt es sich bei den italienischen Papieren zu einem deutlich größeren Teil um solide aufgestellte Unternehmen, so dass offensiv agierende Anleger hier in kleinem Umfang Beimischungsmöglichkeiten vorfinden. Sonst sollten Anleger darauf setzen, dass der momentan sehr überschaubare Zinsanstieg im mittel- bis langfristigen Bereich weiter anhält, da sonst die Anlagealternativen sehr überschaubar sind. Auch hier ist die Bewegung relativ stark. So mussten die US-Staatsanleihen in der letzten Woche den größten Tagesverlust seit 1 ½ Jahren hinnehmen. Ursache ist hierfür die Diskussion um eine Reduzierung oder sogar das Ende der Anleihekäufe durch die US-Notenbank, das wir in den nächsten Wochen weiterhin für relativ unwahrscheinlich erachten. Mit Ausnahme der von uns in der letzten Woche dargestellten Neuemission des im MDAX notierten Generikaherstellers Stada bot der Rentenmarkt wenig Alternativen. Seite 4 von 7

5 Vielmehr bestätigen sich von uns in der Vergangenheit ausgesprochene Verkaufsempfehlungen wie beispielsweise der Anleihe des Autovermieters Sixt. Das Ergebnis des 1. Quartals 2013 ist im Vergleich zum Vorjahr um 14 % gefallen, u. a. weil das Unternehmen vorsichtig bleibt und weniger investiert. Die Fahrzeugflotte hat sich um 7 % reduziert, um am Abbau der im europäischen Markt vorhandenen Überkapazitäten mitzuwirken, während große andere Wettbewerber eine aggressivere Strategie verfolgen. Auf Jahressicht rechnet man bei Sixt mit einem Ergebnisrückgang von 5 % bis 10 %, so dass die Anleihe nach einem Rücksetzer wieder zum Kauf interessant werden könnte. Für den Solarsektor gilt dies auch weiterhin nicht, zumal sich Deutschland gegen die EU-Strafzölle für chinesische Solarmodule ausspricht. Hier wird es auf EU-Ebene sicherlich weitere Diskussionen geben, nachdem man dort zwar eine Verhandlungslösung anstrebt, aber zunächst Strafzölle einführen will, aber die Zukunft deutscher Solarwerte ist aufgrund zu geringer Investitionen in der Vergangenheit logischerweise schlecht. Dabei bildet Solarworld keine Ausnahme, obwohl das Unternehmen gerade eine Restrukturierung hinter sich hat und der Gründer anders als die meisten Akteure in der Solarbranche eigenes Geld investiert. Dennoch macht das Unternehmen so viel Verlust wie nie zuvor. Der Umsatz ist um rund 1/3 auf rund 110 Mio. EUR gefallen. Der operative Verlust betrug fast 40 Mio. EUR. Daher halten wir an unserer Einschätzung fest, jede Art von Solarwerten egal ob Aktien oder Anleihen zu meiden. Aktienmarkt SMA Solar bleibt Verkauf Commerzbank auch Deutsche Börse eher abwarten Deutsche Post bis EUR 18,50 attraktiv Dies gilt auch für die Aktie von SMA Solar, die in der letzten Woche zu den volatilsten Werten im deutschen Markt gehörte. Neben den operativen Problemen wirft auch die Unternehmensstrategie immer größere Fragen auf, so dass man bei der Aktie von SMA Solar davon ausgehen kann, dass man die Tiefstkurse bei weitem noch nicht gesehen hat. Ähnliches gilt auch für die Aktie der Commerzbank, die ihre Kapitalerhöhung in der letzten Handelswoche vollzogen hat. Dies haben einige Analysten zum Anlass genommen, steigende Kurse auszurufen. Man beschränkt sich dabei wohl auf den Blickwinkel, dass es irgendwann wieder nach oben gehen muss. Da wir dies nachhaltig bezweifeln und ähnlich wie im Solarbereich auch bei der Commerzbank kein tragfähiges Geschäftsmodell erkennen, bleiben wir bei der Aktie klar ablehnend. Das Absinken der Staatsbeteiligung von 25 % auf 17 % stellt keinen echten Mehrwert dar. Vielmehr wird die Bedeutung der Bank so weiter sinken, was sich auch an einer Ratingherabstufung von Standard&Poors zeigt. Zusätzlich droht die Gefahr, dass die Commerzbank bei der nächsten Indexüberprüfung in diesem Monat aus dem deutschen Leitindex DAX herausfällt. Im Finanzsektor konnte insbesondere die Aktie der Deutsche Börse profitieren, da die geplante Finanztransaktionsteuer in der geplanten Form nun wohl doch nicht eingeführt werden soll. Interessant wird in diesem Zusammenhang sein, wie sich dann Frankreich positioniert, das die Finanztransaktionsteuer schon eingeführt hat. Hinsichtlich Deutsche Börse sollte man die weitere Entwicklung abwarten, bevor man sich engagiert. Für negative Schlagzeilen sorgte die Aktie der Deutsche Post. Seit einem halben Jahr geht das Bundeskartellamt dem Verdacht nach, dass die Post versucht, Wettbewerber mit einer Kampfpreisstrategie aus dem Markt zu drängen. Wettbewerber werfen dem größten deutschen Logistikkonzern vor, den Paketversand durch das gestiegene Briefporto quer zu subventionieren, da die Preise nicht kostendeckend sein können. Die Ermittlungen können zu einem Rücksetzer ähnlich wie bei Südzucker führen und stellen dann auch eine attraktive Kaufgelegenheit bei maximal 18,50 EUR dar. Seite 5 von 7

6 Salzgitter klarer Kauf Helios mit wenig überzeugendem Ansatz Linde gut, aber zu teuer Douglas Börsenende nach 50 Jahren Veränderungen im MDAX hohe Schwankungen leicht abwärts Rohstoffe Schon jetzt eine klare Kaufgelegenheit stellt Salzgitter dar, die nach einer negativen Analysteneinstufung unter die Marke von 30 EUR gefallen sind und nun wieder deutlich unter ihrem Substanzwert notieren. Hier sehen wir kurzfristig eine deutliche Gegenbewegung, so dass eine Beimischung oder Aufstockung der Position attraktiv erscheint. Der Klinikbetreiber Helios, der zu Fresenius gehört, geht einen unerwarteten und u. E. wenig erfolgversprechenden Schritt, indem er als erster Krankenhausbetreiber in Deutschland mit einer Versicherungsgesellschaft Krankenzusatzversicherung anbietet. Die Zusatzleistungen zur gesetzlichen Krankenversicherung können allerdings nur in Helios-Kliniken genutzt werden, was einerseits die Beiträge niedriger macht, aber andererseits vor allem ein Instrument zur Patientenbindung und gewinnung ist, was nicht sehr erfolgversprechend erscheint. Der Industrie- und Medizingasekonzern Linde hingegen geht einen wesentlich interessanteren Weg und baut seine Geschäfte im Wachstumsmarkt Russland aus. Man hat mit einem russischen Anbieter ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das eine Ammoniakanlage betreiben soll. Insofern setzt der DAX-Konzern seine sehr intelligente und international ausgerichtete Expansionsstrategie weiterfort. In der letzten Handelswoche ging allerdings auch eine Ära zu Ende, da der Konsumgüterkonzern Douglas nach fünfzigjähriger Börsenpräsens nun die letzte Hauptversammlung als börsennotiertes Unternehmen hinter sich gebracht hat. Unter der Führung eines US-Finanzinvestors soll das Unternehmen restrukturiert werden. Während Douglas schon längere Zeit nicht mehr Bestandteil des MDAX war, zeichnen sich bei der turnusmäßigen Indexüberprüfung in diesem Monat im zweitgrößten Börsensegment zwei Wechsel an. Der Medienkonzern RTL und das Immobilienunternehmen LEG werden in den MDAX aufrücken, während mit Hamburger Hafen und Logistik eine unserer Empfehlungen ebenso wie der Handelsund Dienstleistungskonzern BayWa aus dem Index herausfallen könnte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sich die Schwankungsintensität in den nächsten Tagen eher weiter erhöhen. Es ist unwahrscheinlich, dass sich die deutschen Indices DAX und MDAX mit ihrer positiven Entwicklung in der letzten Woche von den US-Börsen und auch von den Entwicklungen in Asien abkoppeln können. Daher ist mit einer eher leicht abwärtsgerichteten Bewegung insbesondere in der ersten Wochenhälfte zu rechnen. Daher halten wir an unserer Empfehlung zu einer defensiven Positionierung fest. Selektive Marktchancen wie Salzgitter oder Südzucker kann man weiterhin nutzen. Ähnlich wie andere Marktsegmente stellt sich der Rohstoffbereich extrem widersprüchlich dar. Trotz der gestiegenen Volatilität an den Aktienmärkten und den insbesondere in den USA steigenden Zinsen für US-Staatsanleihen konnte der Goldpreis hiervon nicht profitieren. Gerade in diesen Phasen war eine Bewegung in den sicheren Hafen des Edelmetalls zu erkennen. Da dies analog zu unserer Erwartung nicht eingetreten ist, sehen wir unsere Einschätzung eines weiter fallenden Goldpreises bestätigt. Gleichzeitig waren die Kursentwicklungen bei industriell benötigen Rohstoffen und für Energieträger weiterhin eher abwärtsgerichtet. Damit bleibt die teilweise extrem gegenläufige Entwicklung zwischen sinkenden Rohstoffpreisen und steigenden Aktienmärkten erhalten. Dies deckt sich mit den auf weltweite Sicht bezogene durchwachsenen Konjunkturdaten, weshalb es momentan wahrscheinlich ist, dass die sinkenden Rohstoffpreise die weitere Wirtschaftsentwicklung, die sich eher schwierig gestalten wird, vorwegnehmen. Seite 6 von 7

7 Umgekehrt profitieren von der günstigen Rohstoff- und insbesondere Energiepreisentwicklung gerade Industrieunternehmen in den USA. Neben dem günstigeren Ölpreis notiert dort der Erdgaspreis weiter auf historisch günstigem Niveau, da man durch den geplanten Abbau von Schiefergas mit einer weiteren Angebotssteigerung rechnet. Damit haben die USA als Industriestandort einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber beispielsweise Deutschland. Hier wird man bis zur Bundestagswahl im September 2013 kein Gesetz mehr zum sogenannten Fracking verabschieden. Damit steht ähnlich wie in den USA einer hohen Nachfrage ein begrenztes Angebot gegenüber und anders als in den USA nicht die Phantasie besteht, dass hier Substitutionen möglich sind. Insofern ist die Entscheidung der OPEC positiv zu werten, die Ölfördermengen unverändert zu lassen. Allerdings wurde bei der turnusmäßigen Sitzung von zwölf ölfördernden Staaten auch auf die konjunkturellen Risiken und damit das Risiko eines Überangebots im Rohölbereich hingewiesen. Dies deuten die gestiegenen Lagerbestände beim US-Öl schon an, die zur letzten Abwärtsbewegung führten. Insofern raten wir nun auch beim Öl wie im Rohstoffbereich insgesamt zu einer defensiven Positionierung. Währung Vordergründig relativ stabil präsentierte sich das Währungssegment, in dem sich beispielsweise der Wechselkurs zwischen EUR und USD kaum verändert hat. Allerdings waren die Schwankungen innerhalb der letzten Handelswoche größer als dies der Wochenvergleich vermuten lässt. Wesentlicher Einflussfaktor waren die Konjunkturdaten, die Interpretationsspielraum zuließen und so für spürbare Kursbewegungen auf der Währungsseite sorgten. Würde man nur die fundamentalen Daten betrachten, ist der USD unterbewertet. Allerdings spielt die Notenbankpolitik die entscheidende Rolle, so dass wir aufgrund der fehlenden Beurteilungsmöglichkeit auf der Währungsseite zu einer defensiven Positionierung raten. Für offensiv agierende Anleger können sehr geringe Beimischungen von DKK oder CNY jeweils über Aktien oder Anleihen interessant sein. So war die bisherige Strategie, bei erstklassigen Emittenten idealerweise aus Deutschland - CNY-Anleihen beizumischen, erfolgreich, da der CNY in der letzten Woche erst ein neues Rekordhoch markiert hat. Da die chinesische Währung aber weiterhin nicht frei handelbar ist, scheint dies eher ein Signal der chinesischen Führung zu sein, die starre Wechselkursgrenze weiter zu lockern. Damit greift die chinesische Regierung möglicher Kritik aus den USA bei einem anstehenden Staatsbesuch vor, den CNY künstlich niedrig zu halten. In den nächsten Jahren wird die Währung an Bedeutung weiter zunehmen. Der Wert wird allerdings nicht in demselben Umfang steigen. Disclaimer Der DVAM FINANZMARKT- ist für die Information der Ecclesia-Unternehmensgruppe und deren Kunden vorgesehen. Die DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH hat diese Veröffentlichung auf Basis von Informationen und Auswertungen vorgenommen, die als verlässlich eingeschätzt werden. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben oder Prognosen wird nicht übernommen. Die Informationen können eine Beratung nicht ersetzen. Die im DVAM FINANZMARKT- enthaltene Analyse genügt nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen. Die Analyse unterliegt zudem nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Verantwortlich für den DVAM FINANZMARKT- ist Markus Schön, Geschäftsführer der DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH. Die zuständige Aufsichtsbehörde der DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Lurgiallee 12 in Frankfurt. DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH Klingenbergstraße 4 Telefon +49 (0) Detmold 2013 Seite 7 von 7

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