BCA - Marktausblick IV. Quartal 2009

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1 BCA - Marktausblick IV. Quartal 2009 BCA Investment Research

2 Inhalt I. BCA- Management Summary II. Volkswirtschaft III. Aktienmarkt IV. Rentenmarkt V. Sonderthemen VI. Aktuelle Asset Allocation der BCA Zahlreiche graphische Darstellungen und statistische Daten mit freundlicher Genehmigung von:

3 Inhalt I. BCA- Management Summary II. Volkswirtschaft III. Aktienmarkt IV. Rentenmarkt V. Sonderthemen VI. Aktuelle Asset Allocation der BCA Zahlreiche graphische Darstellungen und statistische Daten mit freundlicher Genehmigung von:

4 I. BCA-Management Summary Volkswirtschaftliche Entwicklung? Die Weltkonjunktur hat sich in der zweiten Jahreshälfte 2009 deutlich erholt. Die schlimmste Rezession seit 60 Jahren sollte dank der expansive Geld- und Fiskalpolitik in vielen Industrienationen vorerst beendet sein und das Risiko eines Zusammenbruchs des Weltfinanzsystems ist gebannt.? Volkswirtschaftliche Frühindikatoren, wie z.b. der OECD Composite Leading Indicator und der US-Index of Leading Indicators, signalisieren eine wirtschaftliche Expansion der Weltwirtschaft.? In den Industrieländern rechnet der IWF für das Jahr 2010 mit einem Wachstum von 0,6%. Zusammen mit den Schwellenländern und China, welche den konjunkturellen Wachstumspfad der Weltwirtschaft unterstützen, ergibt sich für die Welt insgesamt ein Wachstum von 2,5%.? Regierungen und Notenbanken schufen mit ihren Programmen und Liquidität in noch nie gesehenem Ausmaß. Dieses führte zwar zu einer Normalisierung an den sämtlichen Kapitalmärkten, könnte jedoch künftig zu Beschränkung der Staatsausgaben, Steueranhebungen und neuen Budgetdefizits führen.

5 I. BCA-Management Summary Aktienmarktausblick? Das fundamentale Umfeld eines Konjunkturaufschwungs, weiterhin geringe Risikoprämien und eine positiv verlaufende Berichtssaison sollten die Aktienmärkte weiterhin unterstützen.? In der ablaufenden Berichtssaison der US-Unternehmensgewinne ist es etwa 80% der Unternehmen - aufgrund massiver Kostensenkungsprogramme gelungen, die Gewinnerwartungen der Analysten zu übertreffen. Die Erwartung eines kurzfristig starken Wachstums scheint mittlerweile Konsens geworden zu sein.? Die Konsensus-Gewinnschätzungen für das Jahr 2010 erscheinen relativ hoch. Man geht am Markt jedoch bereits davon aus, dass diese nach unten revidiert werden müssen.? Die Bewertungen der Aktienmärkte liegen in den Industrieländern knapp unter ihrem langjährigen Durchschnitt, während die Bewertung der Schwellenländermärkte insbesondere in China und Indien aufgrund stärkerem Wachstums deutlich höher ist.? Die hohe Zahl an Unternehmensinsolvenzen, insbesondere im Bankensektor stellt immer noch einen Belastungsfaktor dar.? Die hohen Kassenquoten bei Publikums- und Spezialfonds, sowie die vergleichsweise niedrige Verzinsung am Geldmarkt spricht für eine Fortsetzung der liquiditätsgetriebenen Aufwärtsbewegung an den globalen Aktienmärkten.

6 I. BCA-Management Summary Rentenmarktausblick Die US-Notenbank pumpte im Kampf gegen die schwerste Rezession seit Jahrzehnten die Rekordsumme von rund einer Billion US-Dollar in die Wirtschaft. Die Gelder wurden schwerpunktmäßig zum Ankauf von hypothekenbesicherten Anleihen und von US- Staatsanleihen verwendet. Mit einer Fortsetzung diese Trends ist nicht zu rechnen. Die globalen Inflationsraten befinden sich auf historisch niedrigem Niveau. In der jüngsten Vergangenheit haben einige Notenbanken (Australien, Norwegen) begonnen die Leitzinsen zu erhöhen. In den USA und in Europa haben es die Notenbanken mit einer Lockerung der Leitzinsen nicht eilig, da sie das zarte Konjunkturpflänzchen nicht gleich wieder abwürgen wollen. Die Rentenmärkte haben seit Jahresbeginn nachgegeben. Ursächlich sind die höhere Risikoneigung der Anleger, die Sorge vor steigender Staatsverschuldung der Industrienationen und die Angst vor Inflation. In diesem Umfeld empfiehlt sich bei Staatsanleihen eine defensive Positionierung und eine kurze Duration. Unternehmensanleihen haben im aktuellen Marktumfeld, insbesondere im High Yield- Segment deutliche Spreadeinengungen gesehen, welche zu starken Kursgewinnen führten, aber mittlerweile das Rückschlagspotential erhöht haben. Schwellenländerenleihen sollten in einigen Ländern z.b. Brasilien noch von einer Fortsetzung des Zinssenkungszyklusses profitieren können. Auch die vergleichsweise höheren Zinsen erscheinen hier attraktiv.

7 Inhalt I. BCA- Management Summary II. Volkswirtschaft III. Aktienmarkt IV. Rentenmarkt V. Sonderthemen VI. Aktuelle Asset Allocation der BCA Zahlreiche graphische Darstellungen und statistische Daten mit freundlicher Genehmigung von:

8 II. Volkswirtschaft: Weltweit 2010 wird wieder globales Wirtschaftswachstum erwartet? Der OECD-Frühindikator, der ein zuverlässiger Indikator für Wendepunkte in der Weltwirtschaft ist, stieg sprunghaft, man sollte deshalb aber nicht mit einem überbordenden Aufschwung rechnen.? Vor allem die positiven Wachstumserwartungen in den Schwellenländern unterstützen das Bild eines positiven Wirtschaftswachstums in 2010, während das Wachstum in den alten Industrienationen sehr verhalten ausfallen wird.? Der IWF geht im nächsten Jahr von einer moderaten Konjunkturerholung mit einem Wachstum von 2,5 % aus.

9 II. Volkswirtschaft: Weltweit IWF erwartet in 2010 globales Wirtschaftswachstum von 2,5% Wachstum in den Industrienationen W elt USA Japan Euroland Quelle: IWF, M.M. Warburg & Co

10 II. Volkswirtschaft: USA Das US-Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal 3,5% zu Insgesamt beurteilen wir die Lage am Arbeitsmarkt weiterhin labil? Der Index of Leading Indicators zeigte den schnellsten Anstieg seit 1983 auf und deutet damit auf wirtschaftliches Wachstum hin.? Der ISM-Einkaufmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe zeigt erstmals eine kräftigen Zuwachs auf. Besonders erfreulich ist, dass die Beschäftigungs- Komponente erstmals seit Sommer 2008 die Expansionsmarke überschritt.? Dank der Abwrackprämie Cash for Clunkers und Steuervorteilen beim Immobilienerwerb konnte das US-BIP im dritten Quartal deutlich zulegen.

11 II. Volkswirtschaft: USA - Deutschland Die Entwicklung am Arbeitsmarkt verläuft noch negativ? In den USA hat sich die Arbeitslosenrate seit 2006 verdoppelt und liegt bereits bei 9,8%. Nachdem sich etwas Verbesserung gezeigt hatte ist der Bericht für den September enttäuschend ausgefallen. Die Arbeitslosenzahlen (siehe Grafik links) steigen weiter.? Die Arbeitslosenrate von 8,2% für Deutschland ist derzeit nicht repräsentativ, da viele Erwerblose im Augenblick noch Kurzarbeiter sind. Mittlerweile gibt es 1,4 Mio. Kurzarbeiter in Deutschland. Die Kurzarbeit wurde zuletzt auf 24 Monate verlängert.

12 II. Volkswirtschaft: Deutschland In Deutschland stabilisiert sich die Konjunktur? In den letzten drei Monaten ist der Ifo-Index auf ein Niveau von 91 Punkten gestiegen.? Die Lagebeurteilung hat sich im Kontext einer sich erholenden Weltwirtschaft verbessert. Zusätzlich verweist die Wahl einer schwarz-gelben Regierung auf wirtschaftlichsfreundliche Reformen hin. Quellen: Ifo-institut, DekaBank

13 II. Volkswirtschaft: Emerging Markets China ist der Wachstumstreiber Asiens und ist kein Schwellenland mehr Der rote Riese wird 2010 die größte Volkswirtschaft der Welt sein!? Die entscheidenden Wachstumsimpulse werden in vielen Schwellenländern von den Exporten in die Industrieländer und den steigenden Rohstoffpreisen getragen.? Das hohe Wachstum Chinas verstärkt durch das 600 Mrd. Konjunkturpaket unterstützt die Entwicklung in der gesamten asiatischen Region.? Brasilien konnte bereits im zweiten Quartal 2009 mit positive Wachstums - raten aufwarten, während die Entwicklung in Mexico und vielen Ländern Osteuropas noch etwas schleppender vorangeht.

14 II. Volkswirtschaft: Emerging Markets und China IWF erwartet in 2010 globales Wirtschaftswachstum von 2,5% Wachstum in den Schwellenländern und in China China Asien Osteuropa Lateinamerika Quelle: IWF, M.M. Warburg & Co

15 II. Volkswirtschaft: Japan Stimmungslage der Unternehmen verbessert sich? Der Tankan-Index, der die Stimmung der Unternehmen misst, zeigt zum zweiten mal in Folge an, dass sich die Stimmung der Unternehmen verbessert hat.? Das BIP dürfte 2009 rund 5% unter dem des Vorjahres liegen.? Der Index der Frühindikatoren und der Einkaufsmanagerindex zeigen an, dass mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage zu rechnen ist.

16 Inhalt I. BCA- Management Summary II. Volkswirtschaft III. Aktienmarkt IV. Rentenmarkt V. Sonderthemen VI. Aktuelle Asset Allocation der BCA Zahlreiche graphische Darstellungen und statistische Daten mit freundlicher Genehmigung von:

17 III. Aktienmarkt: Entwicklung Internationalen Märkten Seit dem 6. März stetig steigende Aktienmärkte? Der Aufwärtstrend setzt sich im III. Quartal fort.? Die Schwellenländer und China profitieren überproportional. Quelle: Bloomberg, Stand 22. September 2009

18 III. Aktienmarkt: Bewertung von Aktien gegenüber Anleihen? Die Risikoprämien für US Aktien haben sich infolge der kräftigen Kurssteigerungen des Aktienmarktes und der gestiegenen Renditen für Staatsanleihen zurückgebildet. Fundamental betrachtet sind jedoch immer noch Aktien attraktiver als Staatsanleihen. US-Aktienrisikoprämie*; in % p.a. Aktienrisikoprämie, in % p.a. Quelle: MSCI, MacData, JPMAM; Stand der Daten: Juli 2009 *Hinweis: Die Aktienrisikoprämie errechnet sich aus der Dividendendiskontierungsrate (DDR) von J.P. Morgan Asset Management für die Aktien des S&P 500 abzüglich der Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen. Die langfristigen Bewertungen von J.P. Morgan Asset Management sind bottom-up, sektorneutrale und marktkapitalisierungsgewichtete Durchschnitte der internen Zinssätze von Large Cap Aktien, geschätzt von den J.P. Morgan Asset Management Aktien Research Analysten.

19 III. Aktienmarkt Rasche Rückkehr der Risikobereitschaft Optimismus steigt mit steigenden Kursen wie in jedem Börsenzyklus? Ein recht guter Indikator für den antizyklischen Einstieg in die Aktienmärkte. Nach dem starken Anstieg der Aktienmärkte steigt auch die Risikobereitschaft der Investoren. Ist es jetzt bereits zu spät in den Aktienmarkt zu investieren? Quelle: Credit Suisse; Stand der Daten: 9. September Hinweis: Der Risk Appetite Index der Credit Suisse vergleicht die risikobereinigten Renditen von 64 Aktien- und Anleihenmärkten. Der Index bildet die sechsmonatigen Überschussrenditen gegenüber Barmitteln im Vergleich zur zwölfmonatigen Volatilität ab.

20 III. Aktienmarkt USA US-amerikanischer Aktienmarkt bestimmt den globalen Trend? Der S&P 500 konnte sich von seinen Tiefstständen Anfang März deutlich erholen.? Die Rettungsmaßnahmen der US-amerikanischen Zentralbank und der US-Regierung entfalteten die erwarteten positiven Wirkungen.? Das Vertrauen der Anleger kehrte prozyklisch in den Markt zurück. Korrekturrisiko steigt. Quelle: Bloomberg, Stand 22. September 2009

21 III. Aktienmarkt USA Unternehmensgewinne: Gewinnschätzungen werden übertroffen? In der laufenden Berichtssaison der US-Unternehmensgewinne ist es etwa 80% der Unternehmen, aufgrund massiver Kostensenkungsprogramme, gelungen die Gewinnerwartungen der Analysten zu übertreffen. Die Erwartung eines kurzfristig starken Wachstums scheint mittlerweile Konsens geworden zu sein.? Die Konsensusgewinnschätzungen für das Jahr 2010 erscheinen noch relativ hoch, man geht am Markt jedoch davon aus, dass diese nach unten revidiert werden müssen.

22 III. Aktienmarkt Europa Deutscher Aktienmarkt wie immer im Schlepptau der Wallstreet? Der DAX hat sich noch deutlicher als US-amerikanische Markt erholt.? Der Optimismus des zweiten Quartals konnte sich im dritten Quartal fortsetzen.? Fundamental betrachtet sind die Bewertungen in Europa nach wie vor günstiger als in den Vereinigten Staaten. Aber die Schätzungen für 2010 sind ambitioniert. Quelle: Bloomberg, Stand 22. September 2009

23 III. Aktienmarkt: Europa Die Aktienmärkte sind fair bewertet? Die Kostensenkungsprogramme der Unternehmen entfalten ihre Wirkung.? Im Zuge der konjunkturellen Erholung werden die Unternehmensgewinne im nächsten Jahr deutlich zulegen.? Dass die ambitionierten Schätzungen für 2010 vor dem Hintergrund des verhaltenen Wachstums der Industrienationen erreicht werden ist zweifelhaft. Enttäuschungen sind vorprogrammiert.

24 Inhalt I. BCA- Management Summary II. Volkswirtschaft III. Aktienmarkt IV. Rentenmarkt V. Sonderthemen VI. Aktuelle Asset Allocation der BCA Zahlreiche graphische Darstellungen und statistische Daten mit freundlicher Genehmigung von:

25 IV. Rentenmarkt USA/ Europa Staatsanleihen: Moderates Wachstum, keine Inflation: Weiterhin niedriges Renditeniveau? Die Renditen für zehnjährige deutsche und US-amerikanische Staatsanleihen stiegen auf über 3,5%.? Trotz der erhöhten Emissionstätigkeit der US-Regierung sinken die Renditen leicht.? Auf kurze Sicht ist nicht mit nennenswerter Inflation zu rechnen.? Die mittelfristige Leitzinsentwicklung hängt von dem Willen der amerikanischen Notenbank ab, ihre Inflationsziele zu verteidigen.

26 IV. Rentenmarkt USA /Europa Niedrigstzinsen und Ende des Schattenkreditmarktes? Die Zinsen in den USA sind nahe Null und in Europa nicht wesentlich höher.? Die US-Notenbank emittiert eigene Staatsanleihen und kauft diese gleich zurück. Diese Schaffung von Liquidität nennt man quantitative easing.? Im Augenblick ist es noch offen, ob die Kreditaufnahme mit der Niedrigzinspolitik angeregt werden kann, wenn ein bedeutender Teil des Kreditmarktes der Schattenkreditmarkt de facto verschwunden ist.

27 IV. Rentenmarkt: Unternehmensanleihen Sind Unternehmensanleihen bereits zu weit gelaufen?? Der Renditeunterschied zwischen Staatsanleihen und Unternehmensanleihen bester Bonität ist bereits einen bedeutenden Schritt zurückgekommen und verdeutlicht auch in dieser Anlageklasse den gestiegenen Risikoappetit der Anleger.? Dies ist auch ein Zeichen der Normalisierungstendenzen in den Finanzmärkten allgemein. Negative Rating Drift : d.h. die Rating Agenturen werden mehr Herab- als Heraufstufungen vornehmen.

28 IV. Rentenmarkt: Schwellenländer Aussicht auf höheres Einkommen und Währungsaufwertungen? Anleger profitieren von erheblich höheren Zinssätzen am Geldmarkt? Sinkende Verschuldungsquoten und stabile Haushaltsdefizite sollten in einigen Ländern (z.b. Brasilien) zu Ratingaufwertungen führen. Hohe Währungsreserven erhoffen in diesen Ländern Handlungsspielraum.? Viele Länder profitieren von den hohen Rohstoffpreisen und Währungsaufwertungen? Niedrige Korrelationen zwischen den Entwicklungen in einzelnen Ländern? Perspektive auf Fortsetzungen der Zinssenkungen von Notenbanken Grafik Quelle: Morgan Stanley.

29 Inhalt I. BCA- Management Summary II. Volkswirtschaft III. Aktienmarkt IV. Rentenmarkt V. Sonderthemen VI. Aktuelle Asset Allocation der BCA Zahlreiche graphische Darstellungen und statistische Daten mit freundlicher Genehmigung von:

30 V. Sonderthemen - Gold Allzeithoch beim Goldpreis? Inflationsbereinigt ist der Goldpreis weit von Höchstkursen entfernt. Damit soll nicht gesagt werden, dass die dargestellte Lücke geschlossen wird.? Der fallende US-Dollars hilft der positiven Entwicklung des Goldes.? Das weltweite Interesse an Gold als Kriesenwährung steigt. US$/oz Inflationsbereinigter Goldpreis vom letzten Hoch in 1980 bis Goldpreis Quelle: BlackRock. Goldpreis von 1980 (angepasst durch die Inflation) US$/oz

31 V. Sonderthemen - Währungen: US-Dollar US-Dollar: wegen expansiver Zentralbankpolitik Schwächung erwartet? Nachdem die US-Notenbank die Zinsen auf de facto Null gesetzt hat und US- Staatsanleihen ankauft, der sogenannten quantitativen Lockerung ( quantitative easing ) der Geldpolitik, gewinnt der Euro wieder an Stärke.? Zusätzlich belastet das hohe Staatsdefizit? Der US-Dollar ist fundamental unterbewertet, aber die Stimmung läuft gegen den Greenback.

32 V. Sonderthema - Immobilien Hauspreise stabilisieren sich auf niedrigem Niveau? Die Hauspreise in den USA stabilisieren sich. Nichtsdestotrotz bringt eine Stabilisierung noch keine Unterstützung für den US-amerikanischen Konsums. Vielmehr müssen sich die Haushalte aufgrund hoher vergangener Fremdkapitalaufnahme zunächst entschulden. Dieser Prozeß ist bereits in einer steigenden Sparrate wahrnehmbar.? Als Konsequenz aus der Finanz- bzw. Wirtschaftskrise fallen mittlerweile zeitverzögert die Bewertungen der gewerblichen Immobilien.

33 V. Sonderthemen - Rohstoffe: Rohstoffe kommen zurück in die Aufmerksamkeit der Anleger. Der langfristige Trend des Superzyklus ist intakt.? Der Rohstoffindex CRB, der einen Großteil der wichtigen Rohstoffe abbildet, hat bereits fast die Hälfte der Verluste des zweiten Halbjahres 2008 wieder aufgeholt.? Die weitere Preisentwicklung sollte maßgeblich von der konjunkturellen Entwicklung abhängen.

34 Inhalt I. BCA- Management Summary II. Volkswirtschaft III. Aktienmarkt IV. Rentenmarkt V. Sonderthemen VI. Aktuelle Asset Allocation der BCA Zahlreiche graphische Darstellungen und statistische Daten mit freundlicher Genehmigung von:

35 VI. Aktuelle Asset Allocation der BCA I/II Aktien sind gegenüber Anleihen attraktiver Untergewichtung Neutral Übergewichtung Aktien (Neutral) USA Japan Emerging Markets Europa/ Euroland Deutschland Asien / Afrika Renten (Untergewichtung) USA Emerging Markets Geldmarkt Euro Euroland Unternehmensanleihen Wandelanleihen Detaillierte Zusammensetzung siehe Factsheets der ALPHA TOP SELECT Dachfonds unter:

36 VI. Aktuelle Asset Allocation der BCA II/II Alternative Investments in hohem Maße beimischen Untergewichtung Neutral Übergewichtung Immobilien (Neutral) USA Emerging Markets Europa Global Sonderthemen (Übergewichtung) Rohstoffe ÖL Gold Alternative Investments Detaillierte Zusammensetzung siehe Factsheets der ALPHA TOP SELECT Dachfonds unter:

37 Wer ist die BCA AG? Die BCA AG? Die BCA wurde 1985 als Serviceunternehmen für unabhängige Versicherungs- und Finanzmakler gegründet. Mit derzeit deutlich über Partnern, einem verwalteten Vermögen von über 4 Milliarden Euro, der Abwicklung von jährlich Versicherungsanträgen und über 100 Mio. Jahresnetto-Prämie im Versicherungsbestand ist sie Marktführer unter den Pools.? Kernstück des Unternehmens ist der BCA Broker Pool, Europas führende elektronische Abwicklungsplattform für Investmentfonds, Versicherungen und andere Finanzprodukte. Mit über Produkten aller marktrelevanten Anbieter ist ein breiter und neutraler Marktzugang im Interesse der Anleger garantiert.? Die BCA AG versteht sich als Mehrwert-Dienstleister für freie Vermittler und Sachverwalter, der eine unabhängige Investment- und Versicherungs- beratung ermöglicht. Dazu bietet das Unternehmen seinen Partnern, als Vollsortimenter, die komplette Bandbreite moderner Finanzprodukte. Hinzu kommen das erforderliche Research, wissenschaftlich fundierte Tools auf institutionellem Niveau, neutrale Bewertungen der Produktqualität und haftungsmindernde sowie zahlreiche vertriebs- und organisationsunterstützende Dienstleistungen. BCA AG der größte Zusammenschluss unabhängiger, lizenzierter Finanzdienstleister im Dienste des Kunden.

38 Disclaimer Die vorliegende Präsentation wurde von der BCA AG auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen, intern entwickelter Daten und Daten aus weiteren Quellen, die sorgfältig ausgewählt wurden und die von der BCA AG als zuverlässig eingestuft wurden, erstellt. Hinsichtlich der von Dritten hinzugezogenen Informationen und Quellen hat die BCA AG nur eine Auswahl getroffen. Für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der von Dritten erhaltenen bzw. beigezogenen Informationen, Quellen und Analyseergebnisse übernimmt die BCA AG keine Haftung. Die Darstellung erfolgt insoweit aus rein informatorischen Zwecken. Alle Aussagen in der Präsentation können sich jederzeit unangekündigt ändern. Die BCA AG trifft insoweit keine Verpflichtung, die Präsentation zu aktualisieren. Die in der Präsentation enthaltenen Informationen sind daher weder als Angebot zur Anschaffung oder zur Veräußerung von Investmentanteilen oder anderen Finanzinstrumenten oder zur Vermittlung solcher Geschäfte oder anderer wertpapierbezogener Dienstleistungen zu verstehen. Die Präsentation stellt insbesondere auch keine Anlageberatung dar. Die Angaben in der Präsentation ersetzen nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Diese Präsentation darf ohne vorherige Erlaubnis der BCA AG weder auszugsweise noch vollständig an Dritte weitergegeben oder aus sonstige Weise verwertet bzw. öffentlich wiedergegeben werden.

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