Amerika. Asien. Rohstoffe. Öl (USO) 7 %

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Amerika. Asien. Rohstoffe. Öl (USO) 7 %"

Transkript

1 Marktübersicht (Nr. 4/11) Follow the Money Die FED setzt ihre Käufe von US-Staatsanleihen planmäßig fort. Sie hält inzwischen mehr Anleihen, als Japan oder China, den beiden größten US-Gläubigern. Wohin wandert bzw. fließt das Geld, das so in die Märkte gepumpt wird? Nun über verschlungene Pfade z. B. nach Indien oder Brasilien (Seite 3), direkt in die Aktienmärkte, bevorzugt die US-Märkte (siehe Tabelle unten). Rohstoffe sind offenbar auch interessante Geldsenken, schließlich haussieren sie ähnlich den US- Aktienmärkten. Damit schließt sich der Kreis: Die FED kauft US- Staatsanleihen, der Kapitalmarkt lenkt es in die lukrativsten Anlageformen. Dazu gehören auch Rohstoffe. Die Preise steigen also. Zuerst am Beginn der Fertigungskette. Die Preissteigerung migriert nun langsam aber stetig durch die gesamte Wertschöpfungskette bis zum Endprodukt. Im Ergebnis muss der Steuerzahler für alles, was er konsumiert, tiefer in die Tasche greifen. Letzlich zahlt er so die geldpolitischen Notenbankmaßnahmen; letzlich also die Schulden der Regierung. Das hätte man über direkte Steuererhöhungen viel einfacher haben können... Die Strategie der USA ist jedoch: Nicht die US-Bürger zahlen die Zeche, sondern die Bewohner des Global Villages, bevorzugt die Armen, die dann als Nebeneffekt prompt demokratische Reformen einfordern. Themen der Woche Europa ta Trend aktueller Seite Trend aktueller Seite strategisch taktisch Impuls strategisch taktisch Impuls Rentenmärkte 2 S & P % S & P % Follow the Money Indien & Brasilien 3 Russell % Agrarrohstoffe 5 Nasdaq 38 % Maul & Klauenseuche in Korea 5 Amerika TSX(Kanada) 29 % Reisernte in Indonesien 6 Bovespa(Bras.) 7 % EuroStoxx 23 % Apex 2 % CAC (F) 1 % Nikkei (J) 7 % IBEX (ES) 10 % Kospi (Korea) 35 % SMI (CH) 6 % HSI(HK) 2 % DAX 34 % SSE(China) 17 % ATX (A) 32 % Asien Sensex(Indien) 12 % CeCe 1 % ASX (AU) 1 % Bund-Future UBS Commodity I. 31 % USD/EUR Agrarrohstoffe 33 % 5 USD/AUD Industriemetalle 3 % Edelmetalle 5 % Veränderungen gegenüber der Vorwoche sind farbig dargestellt. Rohstoffe Öl (USO) 7 % rote Pfeile weisen auf eine Korrektur nach unten, blaue Pfeile auf eine Korrektur nach oben hin. aktueller Impuls: Veränderungen seit dem Low der letzten Korrektur bzw. seit dem letzten Verlaufshoch; Trend (strategisch) reflektiert den Trend des Marktes auf der Basis eines Wochencharts; Trend (taktisch) gibt die Handelsrichtung auf der Basis eines Tagescharts wieder. Anregungen und Kommentare sind immer willkommen

2 Marktübersicht Seite 2 Rentenmärkte Die bemerkenswertesten Entwicklungen der letzten beiden Wochen sind die der Rentenmärkte, hier die der US-Staatsanleihen. Abbildung 1:Entwicklung des Futures der US-Bonds mit 30-jähriger Laufzeit Im Wochenchart seit 2000 erkennt man den Kursanstieg (sinkende Renditen) seit Im Vorfeld der ersten QE-Maßnahmen der FED im März 2009 sanken die Renditen auf ein historisches Tief. Die Anleihenkäufe der FED weckten ein erstes Mißtrauen der Marktteilnehmer in deren inflationierende Auswirkungen. Die Notierungen sanken um 20 Basispunkte. Als dann klar wurde, dass die Anleihenkäufe die richtige Maßnahme darstellen, erholten sich die Rentenmarktnotierungen wieder. Es wurde ein klassisches Doppeltop ausgebildet. Das Speil wiederholt sich nun im Zuger der QE-2-Umsetzung, so scheint es zumindest. Im Tageschart erkennt man eine recht stabile Tradingrange von Dezember bis Anfang Februar. Die Unterseite der Handelsspanne (120) wurde ausgiebigst getestet. Stets fanden sich wieder Käufer, die offenbar den übergeordneten Kursverlauf (Abb. 1) im Auge hatten und die Trendunterstützung seit 2007 als solide ansahen. Nun die Kursbewegung nach dem Unterschreiten der Marke von 120 % ist eindeutig. Jetzt richten sich die Augen der Rentenmarktaktuere auf die Marke von 110 % im Future (oder einer Rendite von etwa 5 % bei den Anleihen selbst). In Analogie zur Entwicklung im Sommer 2009 sollten die Aktienmärkte von dieser Kursbewegung noch nicht negativ beeinflußt werden. Wenn die Entwicklung dann jedoch nicht stoppt, ist Gefahr im Verzuge. Abbildung 2:Tageschart des Futures der 30-jährigen US- Staatsanleihen

3 Marktübersicht Seite 3 Follow the Money Indien Die indische Notenbank hat in der letzten Januarwoche wie erwartet die Leitzinsen auf nunmehr 6,5 % angehoben. Für Kredite müssen indische Unternehmen deshalb meist mehr als 10 % Zinsen pro Jahr zahlen. In der Schweiz ist Geld dagegen sehr preiswert. Schweizer Staatsanleihen mit fünfjähriger Laufzeit werfen eine Rendite in Höhe von 1,22 % ab. Schweizer Unternehmen zahlen mit 3 5 % Zinsen erheblich weniger für Bankkredite. Diese Zinsdifferenz nutzen indische Banken für die eigene Liquditätsversorgung. Im Januar preschte die (staatliche) Union Bank vor und platzierte eine CHF-Anleihe mit einem Aufschlag von 2 % zu Staatsanleihen eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 140 Mio CHF. Nun zieht die (ebenfalls staatliche) State Bank of India nach und platziert weitere 250 Mio CHF am Kapitalmarkt. Die Begründung für die Bankaktivitäten ist einfach: Indische Unternehmen haben einen hohen Kreditbedarf. Das hohe innerindische Zinsniveau steht einer Ausweitung des Kreditvolumens der Banken entgegen. Also besorgt man sich billiges Geld aus der Schweiz. Normalerweise nutzen indische Unternehmen das Zinsgefälle zum USD für ihren Kreditbedarf. Bedingt durch die QE-Aktivitäten der FED sind USD-nominierte Anleihen nur noch wenig günstiger, als jene in I NR. Der CHF ist einer der letzten Billig-Geld-Häfen. Standard Chartered of India, Australia and China, eine britische Investmentbank mit Tätigkeitsschwerpunkt im Commonwealth, erwartet für 2011 ein zu emittierendes Anleihevolumen von 8 Mrd. $, ein Großteil in EUR oder CHF, nach 6 Mrd $ in Diese Aktivitäten untergraben die Bemühungen der Reserve Bank of India. Brasilien hat den Auslandsaktivitäten der Banken bereits einen Riegel vorgeschoben. Dort sind Fremdwährungskredite ebenso teuer, wie BRL-Kredite. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Indien die brasilianischen Regelungen übernimmt. Follow the Money Brasilien 2010 ist China zum größten Auslandsinvestor Brasiliens geworden. Insgesamt flossen dem Land 48.5 Mrd $ zu. Davon 17 Mrd $ allein aus China; 2009 flossen gerade einmal 900 Mio $ aus dem Reich der Mitte an den Amazonas. Diese beeindruckende Zahl illustriert den Rohstoffhunger Chinas. Sie legt jedoch auch den Finger in den offene Wunde Brasiliens: Die Holländische Krankheit. Wikipedia. Als Holländische Krankheit (Dutch disease) bezeichnet man ein außenwirtschaftliches Paradoxon, gemäß dem es in erfolgreich exportierenden (und somit eigentlich prosperierenden) Volkswirtschaften über Wechselkursentwicklungen zu einem ökonomischen Niedergang kommen kann. Die Holländische Krankheit tritt auf, wenn ein Land Güter (zumeist Rohstoffe) in großem Umfang exportiert. Dadurch entstehen Außenhandelsüberschüsse, durch die es zu einer Aufwertung der Währung des Landes kommt. Dies bringt Absatzprobleme von Gütern der übrigen exportierenden Industrien mit sich. Der sinkende Export dieser Güter führt dann zum Rückgang oder Verschwinden der betroffenen Industrien und somit zu grundsätzlichen ökonomischen Problemen wie z. B. Arbeitslosigkeit. Beobachtet wurde dieses Phänomen in den Niederlanden in den 1960er Jahren nach der Entdeckung von Erdgasvorkommen. Petrobas, das halbstaatliche brasilianische Ölunternehmen hat seit 2008 den Zugriff auf gigantische Tiefsee- Ölvorkommen, Baleia Franca (oder Lula-) Field. Trotz der Gefahren ist das Unternehmen wild entschlossen, das Öl ans Tageslicht zu holen um es anschließend zu verbrennen. Um dieses Ziel zu erreichen sind Investitionen in der Größenordnung von 7 % des Bruttosozialprodukts Brasiliens (1.600 Mrd. USD) nötig. Diese Entwicklung vergrößert die Rohstoffabhängigkeit Brasiliens nochmals und macht das Land krisenanfällig. Damit stellt sich sofort die Frage, ob die Brasilianer nicht aus ihrer Geschichte gelernt haben. Legendär ist

4 Marktübersicht Seite 4 die Abhängigkeit des Landes vom Kaffee-, Baumwoll- und Zuckeranbau bzw. -export. Das Land konnte immer nur kurzfristig einen lebendigen Mittelstand oder gar eine Exportwirtschaft jenseits des Rohstoffexports aufbauen. Die letzte Krise liegt gerade einmal eine Dekade zurück. Auch jetzt importiert das Land wieder lieber chinesische Konsumgüter, als sie selbst herzustellen. Kein Wunder: Die Stärke der Landeswährung macht die Produktion im Land weitgehend unattraktiv. Brasilien muss aufpassen, dass es nicht den Niedergang Venezuelas kopiert. In Venezuela ist Benzin zwar billiger, als Wasser. Die Ölvorkommen reichen auch noch mehr als einhundert Jahre. Trotzdem oder deswegen ist das Land das Einzige in Südamerika, das derzeit eine rezessive Entwicklung aufweist. Abbildung 3:Kursverlauf des MSCI Brasil und des S & P 500 im Vergleich Der Preis des MSCI Brasil ETF, in dem die Petrobas und die Vale zusammen mit mehr als 30 % gewichtet sind, hat sich seit Oktober 2009 per Saldo kaum mehr verändert. Die US-Blue-Chips im S & P 500 weisen demgegenüber einen intakten Trend auf, obwohl das Land kaum wächst. Zurück zum Verhältnis China Brasilien. Angenommen, Brasilien gelingt es, wie Holland in den 1960er Jahren von der holländischen Krankheit zu genesen. Dann stellen die Kapitalimporte Chinas ein weiteres Problem dar. China hat ein strategisches Interesse an den prägenden Rohstoffunternehmen Brasiliens. Die größte Transaktion 2010 war die die 40 %ige Beteiligung dchinesische Sinopec an der Repsol Brazil für 7.1 Mrd $. Die chinesischen Unternehmen unterscheiden sich nur in einem von den brasilianischen: Sie haben preiswertes Geld. Um eine Aufwertung des CNY gegenüber dem USD zu verhindern, druckt nämlich auch die chinesische Notenbank fleissig Geld. Dieses findet so den Weg in die Welt. Es findet eher ein Know-How-Transfer nach China statt, als andersherum Derartige Übernehmen sind für die brasilianische Volkswirtschaft kontraproduktiv. Letztlich ist also die us-amerikanische Quantitative Easing-Politik für den Ausverkauf der brasilianischen Industrie als auch für die Gefahren der holländischen Krankheit verantwortlich.

5 Marktübersicht Seite 5 Agrarrohstoffe Aktuell wird vordergründig der gleiche Preis- Entwicklungspfad durchschritten, wie schon 2007/2008: In einigen Ländern fallen die Ernteerträge geringer aus, als geplant. Daraufhin werden Exportbeschränkungen verhängt, die Märkte also ausgedünnt. Die Preise steigen. Es folgen erste Proteste, dann größere Aufstände. Zum Schluß beginnen die großen Lebensmittelimporteure ihre Lagerhäuser mit dem noch verfügbaren Material aufzufüllen. Die Preise für die diversen Agrarrohstoffe steigen stets. Im Hintergrund wirkt jedoch ein anderer Mechanismus. Dieser führt zu einer anderen Entwicklungsprognose für die Rohstoffe. Wie 2007/8 ist viel zu viel Geld (Liquidität) verfügbar. Diese findet ihren Weg in die ver- Abbildung 4:Preisentwicklung des DB Agriculture ETF meindlich am Besten rentierlichen Anlageobjekte. So erklärt sich zwanglos die ähnliche Trenddynamik in 2007/8 und 2009/10. Der Unterschied ist die Quelle der Liquidität. 2007/8 trieb hot money aus Spekulationsgeschäften der Finanzindustrie die Preise in die Höhe. Diese Liquidität wurde 2008 eruptiv vernichtet. Aus der Sicht der Agrarmärkte war dies schlicht die Rückkehr zur Normalität. Heute sind es die Notenbanken der Industrieländer selbst, die die Liquidität bereitstellen durch direkte Quanitative Easing - Programme (USA, Japan, GB) oder durch eine ultralockere Zinspolitik (EU, Schweiz). Diese Überschußliquidität kann nicht so einfach weg-gecrasht werden. Dafür sind die ausführenden Institutionen zu mächtig. Folglich ist eine Wiederholung des Verlaufspfads des Jahres 2008 für die Agrarrohstoffe unwahrscheinlich. Im Gegenteil. Die FED druckt im Rahmen ihres QE-2 kräftig Geld. Die unbefriedigende Entwicklung des US-Arbeitsmarktes schürt aktuell sogar Spekulationen auf eine Ausweitung im Rahmen eines QE-3-Programms. Allein dies stützt die Notierungen an den den Futuresmärkten für Agrarrohrstoffe. In diesem Umfeld ist bereits der Mehrverbrauch an Proteinen durch die Umstellung von vorwiegend Abbildung 5:Was die Welt nährt: Energieversorgung (in Kilo-Kalorien) pro Kopf aufgeschlüsselt nach Agrarrohstoffen vegetarischer Ernährung hin zu einer fleischbasierenden, die gerade in China, Indien und Vietnam erfolgt, eine Quelle nachhaltiger Preissteigerungen. Maul & Klauenseuche in Asien So ironisch, wie es klingt. Der Ausbruch der Maul & Klauenseuche in Korea könnte die Preise für Agrarrohstoffe ein wenig senken. Am Mittwoch hat die UN für ganz Südostasien eine Seuchenwarnung herausgegeben. Es geht die Angst um, dass die Seuche nicht auf Korea beschränkt werden kann. Dort ist man offenbar über den Anstieg der Erkrankungen völlig überfordert. In einer Sofortaktion wurden drei Millionen Stück Nutzvieh gekeult. Dies muss unter barbarischen Umständen erfolgt sein, da wegen der Planlosigkeit keine oder zu

6 Marktübersicht Seite 6 wenig Betäubungsmittel und ungeeignete Instrumente zur Verfügung standen. Buddhisten beten jedenfalls für die Seelen der gequälten Tiere, nachdem bekannt wurde, dass viele der Schlächter derart traumatisiert sind, dass sie psychologischer Behandlung bedürfen. Kurzfristig erhöht dies den Inflationsdruck, da Fleisch- und Milchprodukte kaum mehr zu bekommen sind. Mittelfristig könnte sich der Fleischkonsum verringern, was den Proteinbedarf zur Ernährung der Bevölkerung senkt und den Preisanstieg bei Futter- und Nahrungsmitteln bremst. Indonesien: Regenfälle gefährden Reisernte Auch Indonesien ist jetzt gezwungen, größere Reismengen zu importieren. Das Land, das normalerweise Selbstversorger oder sogar Reisexporteur ist, leidet unter den Folgen der heftigen Regenfälle der letzten zwölf Monate. Im gesamten letzten Jahr wurden die Reisfelder immer wieder überflutet. Dies reduziert eh die Erntemenge. Zusätzlich sind die geschwächten Getreidepflanzen für Krankheiten anfällig. Die Bauern haben die Wahl: entweder sie riskieren Ernteeinbußen oder sie setzen teure Pestizide ein. Sie haben sich offenbar zu einem Großteil zu ersterer Strategie entscheiden. Die Prognosen aus dem Dezember sind jedenfalls teilweise um 50 % geringer, als in normalen Jahren. In 2010 stiegen die Reispreise in Indonesien um 30 %. Abbildung 6:Kursverlauf des Reisfutures, März Kontrakt, an der ECBOT Die Regierung hat den Import aus Thailand und Vietnam im Januar forciert. Wurden 2010 insgesamt nur Tonnen Reis importiert, wurde jetzt ein Importbedarf von mehr als einer Million Tonnen bekannt. Diese Entwicklung hat die Märkte überrascht. Die Notierungen haben die Jahreshöchststände 2010 mit einer dynamischen Bewegung überwunden. Die Trenddynamik ist hoch, die Volatilität auch. Seit Jahresbeginn sind die Reispreise an der Futuresbörse in Chicago um 20 % gestiegen. Im Langzeitchart für den Reispreis (Abb. 7) sind die beiden letzten Phasen des Wetterphänomens La Niña gekennzeichnet. In Abständen von etwa 10 Jahren wird die südliche Hemisphäre von diversen Wetteranormalitäten heimgesucht. Indonesien und die Philippinen, aber auch Thailand sind dann stets heftigen Niederschlägen ausgesetzt.

7 Marktübersicht Seite 7 Abbildung 7:Kursverlauf des Reispreises in den letzten 30 Jahren (Qualität:Thailand, in USD, Datenquelle: IMF ) In diesem Jahr sind die Auswirkungen von La Niña besonders ausgeprägt möglicherweise findet eine Verstärkung durch den globalen Temperaturanstieg statt. In der oben abgebildeten Karte sind nicht alle Auswirkungen des Wetterphänomens eingezeichnet. Argentinien, Uruguay und Paraguay werden von einer Dürreperiode heimgesucht während die Region um Rio de Janeiro im Regen ertrinkt. Zurück zu Indonesien. Planmäßig soll die Reisproduktion jährlich um 5 % gesteigert werden. Die Selbstversorgung mit dem Hauptnahrungsmittel Reis ist eine nationale Prestigefrage wurde das Ziel erreicht. Für 2010 und 2011 scheint dies in weite Ferne gerückt zu sein. Tatsächlich wird 2011 die Fortsetzung von La Niña erwartet und damit bestenfalls die Erntemenge von 2009 erzielt werden. Der Reisbedarf steigt aber aufgrund der Bevölkerungsentwicklung. Die Alliance of Farmers, ein indonesischer Landwirtschaftsverband, in dem größere Bauern zusammengeschlossen sind, rechnet für 2011 mit einem Ernterückgang von 10 bis 15 % gegenüber 2010.

8 Marktübersicht Seite 8 Dies ist auch die Markterwartung. Schaut man sich nämlich die Futures-Preise im Februar für die Kontrakte zur Lieferung im März, Juni, September und Dezember des Jahres an, dann ist 2011 der geringste Preisabschlag im Zuge der Auslieferung der neuen Ernte (verringerte Lagerkosten) zu erkennen. Einzig die Abflachung der Preiskurve für die Lieferung in 2012 ist ein Hinweis auf eine Blasenbildung beim Reis. Das Problem: Der Reismarkt ist extrem gespannt. Die chinesischen Reserven sind wegen Preis-Interventionen der Regierung fast aufgebraucht. Bangladesh 1, Saudi- Arabien und Algerien füllen präventiv ihre Lagerbestände auf. Kuweit verschenkt Reis, um die Bevölkerung satt zu machen und so Unruhen zu vermeiden. Abbildung 8:Futurepreise für Reis im Februar 2011, 2010, 2009 zur Lieferung in den folgenden Monaten des Jahres Auf der anderen Seite fallen die Ernten in Pakistan, Brasilien und Australien wegen Überflutungen geringer aus. Eine quantitative Aussage über die Ernteausfälle ist nicht möglich, weil die Daten von den Einzelstaaten nicht oder nur fragmentarisch veröffentlicht werden. Ebenso ist nicht klar, wie groß die Lagerbestände sind. Die intransparente Datenlage öffnet der Spekulation Tür und Tor. So erklärt sich die hohe Volatilität der Futures-Notierungen ganz natürlich. Bisher sind alle Versuche gescheitert, für Agrarrohstoffe ähnliche Transparenzvereinbarungen umzusetzen, wie sie beim Rohöl seit der Ölkrise 1973/74 üblich sind. Frankreich hat 2011 den Vorsitz der G 20-Gruppe. Ein erklärtes Ziel von Sarkozy ist, die Rohstoffmärkte transparenter zu machen und so die ungewollten spekulationsgetriebenen Preisausschläge zu vermindern. Ein Problem: Die nationalen Landwirtschaften sind allzu häufig hoch subventioniert. Es macht überhaupt keinen Sinn, möglicherweise vorhandenen aber hoch subventionierten und deshalb extrem teuren japanischen Reis nach Indonesien zu verschiffen; Lagerbestandsdaten nach dem Vorbild der Rohölbestände geben deshalb auch stets ein verzerrtes Bild. Der globale Agrarhandel wird deshalb auch zukünftig hoch komplex bleiben und nicht ohne spekulative Exzesse auskommen. Disclaimer. Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind ausgeschlossen. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors gestattet. 1 Bangladesh ist der dritt-größte Ries-Importeur. Das Land hat seinen Jahres-Importbedarf Ende Januar von auf 1.2 Mio Tonnen verdoppelt.

Amerika. Asien. Rohstoffe. Öl (USO) 7 %

Amerika. Asien. Rohstoffe. Öl (USO) 7 % Marktübersicht 20.2.2012 25.2.2012 (Nr. 8/12) Das Comeback Italiens... Ein gewisser Herr Monti hat seit 100 Tagen den Job des italienischen Ministerpräsidenten inne. Er war bis November nicht einmal gewählter

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung

Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung Wien 1. August 2014 Pressemitteilung Kreditvergabe bei G7 stagniert Kredite an Schwellenländer immer noch steigend Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung Die Kreditvergabe im Privatsektor

Mehr

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004!

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! ÖsterreichReport Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen http://economicresearch.ba-ca.com X P L I C I T Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! August 2004 Ein Mitglied der

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13)

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Kurzfassung: Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Das Comeback des US-Dollar, kurzfristig unterbrochen durch die Entscheidung der US- Notenbank die Reduzierung der Anleihekäufe nicht

Mehr

Charts zur Marktentwicklung. September 2012

Charts zur Marktentwicklung. September 2012 Charts zur Marktentwicklung September 2012 *Die DWS / DB Gruppe ist nach verwaltetem Fondsvermögen der größte deutsche Anbieter von Publikumsfonds. Quelle BVI. Stand 31.07.2012 Nominalzins und Inflationsrate

Mehr

Goldpreis fällt unter die Marke von 900 Euro

Goldpreis fällt unter die Marke von 900 Euro 28. Juli 2010, 19:53 Uhr Rohstoffe (39) Drucken Versenden Bewerten Goldpreis fällt unter die Marke von 900 Euro Beim Krisenmetall Gold zeichnet sich eine Trendwende ab. Profi-Investoren stoßen Gold ab,

Mehr

Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12

Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12 Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12 Kurzfassung: Zinsen am Tiefpunkt Zinswende Börsenpsychologisch erreicht? Eine Meldung in der FT vom 20.11.2012 sagt aus, dass Pensionskassen

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES August 2015 24.08.2015 20.08.2015 2 Portfolio Strategische Asset Allokation

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 13.03.09 Nationalbank Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren Die Nationalbank

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Europäische Zentralbank stellt

Mehr

Hard Asset- Makro- 34/15

Hard Asset- Makro- 34/15 Hard Asset- Makro- 34/15 Woche vom 17.08.2015 bis 21.08.2015 Warum nur Gold? Von Mag. Christian Vartian am 23.08.2015 Diese Woche sah ein Loch in der Blitzliquidität und unser Algorithmus zeigte es gegen

Mehr

GECAM AG Portfoliomanagement

GECAM AG Portfoliomanagement GECAM AG Portfoliomanagement Live-Online-Vortrag für Kunden Aktueller Marktüberblick Positionierung und Entwicklung GECAM Adviser Funds Helmut Knestel Fondsmanager Wangen, 18.08.2010 1 Konjunktur Deutschland

Mehr

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 5. März 2015

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 5. März 2015 Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update Oberursel, den 5. März 2015 Agenda 1. Das große Bild : Perspektiven 2015 und Störfaktoren 2. Ergebnisse der mittelfristigen Trendanalyse Aktienmärkte ( M.A.M.A. ) 3.

Mehr

Tell Gold Newsletter 75. 22. März 2015. Die Märkte nach dem FOMC-Meeting vom 18. März 2015.

Tell Gold Newsletter 75. 22. März 2015. Die Märkte nach dem FOMC-Meeting vom 18. März 2015. Tell Gold Newsletter 75 22. März 2015 Die Märkte nach dem FOMC-Meeting vom 18. März 2015. Letzten Mittwoch den 18. März wurde um 20 Uhr abends unserer Zeit der FOMC-Report (Federal Open Market Committee)

Mehr

Contracts for Difference (CFDs) Jahresvergleich 2011 2014 und Kennzahlen QIV-2014

Contracts for Difference (CFDs) Jahresvergleich 2011 2014 und Kennzahlen QIV-2014 STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN Contracts for Difference (CFDs) Jahresvergleich 2011 2014 und Kennzahlen QIV-2014 Statistik im Auftrag des Contracts for Difference Verband e. V. München, im Januar 2015 Steinbeis

Mehr

easyfolio Bestandteile

easyfolio Bestandteile easyfolio Bestandteile Aus der folgenden Aufstellung können Sie die ETFs und deren Zielgewichtung entnehmen. Zielallokation EASY30 EASY50 EASY70 Aktien Europa SPDR MSCI Europa 4,41% 7,35% 10,29% Aktien

Mehr

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten In absoluten Zahlen, nach nach Arten, Arten, 1998 1998 bis 2008 bis 2008 Mrd. US-Dollar 500 450 517,2 459,3 400 * Durchschnittswert in den genannten

Mehr

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich?

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Agenda Mandat der EZB Definitionen Inflation Klassische Instrumente der Geldpolitik der EZB Quantitative Easing Diskussion Mandat der EZB Artikel 127

Mehr

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise?

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Prof. Dr. Kai Carstensen ifo Institut und LMU München 17. August 2011 Europäische Schuldenkrise und Euro Krisenmechanismus - Agenda 1. Warum werden Eurobonds gefordert?

Mehr

Entwicklung Rohstoffmärkte

Entwicklung Rohstoffmärkte BTV Marktinformation Firmenkunden 1.9. Entwicklung Rohstoffmärkte Seite 1/5 Entwicklung Rohstoffmärkte Aktuelle Entwicklung an den Rohstoffmärkten Trend ggü. Vormonat Aktuell Kalenderj. Tief/Hoch historische

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung China erkennbare Wachstumsstabilisierung Einkaufsmanagerindex & Wachstum Einkaufsmanagerindizes

Mehr

Frankfurter Handelsplatz kaum helfen, seine magere Devisenbilanz aufzubessern.

Frankfurter Handelsplatz kaum helfen, seine magere Devisenbilanz aufzubessern. Große FX-Bewegung steht bevor Wellenreiter-Kolumne vom 07. Mai 2014 FX steht für Foreign Exchange. Der Währungsmarkt stellt mit einem handelstäglichen Volumen von 5,3 Billionen US-Dollar den größten Finanzmarkt

Mehr

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Wellenreiter-Kolumne vom 02. November 2014 Ein Hypothekendarlehen mit 10jähriger Laufzeit ist in Japan für 1,3 bis 1,5 Prozent zu haben. Daran hat sich in den letzten

Mehr

Spängler IQAM Invest: Wo sollen Anleger 2014 investieren?

Spängler IQAM Invest: Wo sollen Anleger 2014 investieren? fondsprofessionell.at & fondsprofessionell.de vom 05.12.2013 http://www.fondsprofessionell.at/news/news-products/nid/spaengler-iqam-invest-tochter-verschmilzt-vollstaendig-mitmutter/gid/1012123/ref/2/

Mehr

WECHSELKURSE DIE EREIGNISSE DIESER WOCHE. openbook.etoro.com. Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: Wöchentlicher Marktüberblick

WECHSELKURSE DIE EREIGNISSE DIESER WOCHE. openbook.etoro.com. Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: Wöchentlicher Marktüberblick Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: openbook.etoro.com Die Aktienmärkte stiegen diese Woche höher, da besser als erwartete Daten aus China den Märkten zu beginn der Woche einen Schub gaben.

Mehr

IHS Neujahrsprognose: 2011 der Welthandel im Jahr des Hasen

IHS Neujahrsprognose: 2011 der Welthandel im Jahr des Hasen IHS Neujahrsprognose: 2011 der Welthandel im Jahr des Hasen 2. Februar 2011 Dr. Jürgen Sorgenfrei Director, Consulting Services, Maritime & Hinterland Transportation 2011 Das Jahr des Hasen Menschen, die

Mehr

TREASURY. Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury

TREASURY. Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013 Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Diese Publikation enthält Informationen über frühere Wertentwicklungen. Diese Zahlenangaben

Mehr

$ Die 4 Anlageklassen

$ Die 4 Anlageklassen $ Die 4 Anlageklassen Die 4 Anlageklassen Es gibt praktisch nichts, was an den internationalen Finanzplätzen nicht gehandelt wird. Um den Überblick nicht zu verlieren, zeigt Ihnen BDSwiss welche 4 Anlageklassen

Mehr

WECHSELKURSE Unterstützung Unterstützung Instrument Trend

WECHSELKURSE Unterstützung Unterstützung Instrument Trend Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: openbook.etoro.com Die Aktienmärkte konsolidierten diese Woche, da die Investoren einen hervorragenden September, einen der besten der Geschichte, verdauten.

Mehr

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Der Kampf ums Öl geht in die nächste Runde 2 Marktbilanz Rohöl (Angebot-Nachfrage) in Mio.

Mehr

Gebührenfreie Sparpläne im Überblick

Gebührenfreie Sparpläne im Überblick Gebührenfreie Sparpläne im Überblick Deutsche Bank db X-trackers Aktien: Land / Region Land / Region -Bezeichnung ISIN A/T S/V Deutschland DAX db x-trackers DAX LU0274211480 T S EURO STOXX 50 (Price) (EUR)

Mehr

Weekly News. www.bellerivebanking.ch

Weekly News. www.bellerivebanking.ch Weekly News Woche 29 / 13. Juli 2015 www.bellerivebanking.ch untergewichtet neutral übergewichtet Liquidität Anleihen Staatsanleihen Besicherte Anleihen Corporate Bonds Total Wandelanleihen Aktien Schweiz

Mehr

GECAM AG Asset Management

GECAM AG Asset Management GECAM AG Asset Management Multimedia-Konferenz Wangen, 16.06.2010 Helmut Knestel Asset Management Daniel Zindstein Asset Management 1 Agenda: Aktueller Marktüberblick DANIEL ZINDSTEIN Positionierung und

Mehr

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life «Ein gutes Verständnis der schweizerischen Geldpolitik ist für Kreditnehmer und Kreditgeber von Frankenkrediten

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen Szenarien Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Beschreibung Mögliche Anlageklassen Hauptszenario (hohe Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die US-Notenbank hat die Zinswende zunächst verschoben

Mehr

Verbrauch von Primärenergie pro Kopf

Verbrauch von Primärenergie pro Kopf Verbrauch von Primärenergie pro Kopf In Tonnen Öläquivalent*, nach nach Regionen Regionen und ausgewählten und ausgewählten Staaten, Staaten, 2007 2007 3,0

Mehr

Der Anleger im Spannungsfeld von langfristigen Renditen, kurzfristigen Verwerfungen und der Inflationsdrohung

Der Anleger im Spannungsfeld von langfristigen Renditen, kurzfristigen Verwerfungen und der Inflationsdrohung Der Anleger im Spannungsfeld von langfristigen Renditen, kurzfristigen Verwerfungen und der Inflationsdrohung Prof. Dr. Erwin W. Heri Universität Basel und Swiss Finance Institute, Zürich Die Finanzmärkte

Mehr

MONITORING REPORT August 2010

MONITORING REPORT August 2010 MONITORING REPORT August 2010 EINLEITUNG Der Monitoring Report August 2010 fasst sämtliche thematisch relevanten Zeitungsberichte des vergangenen Monats zusammen. Sie stammen sowohl aus Schweizer als auch

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. Juli 2011 Euro erneut im Mittelpunkt des Marktgeschehens Euro versus ausgewählte Währungen Minimum-Maximum-Bandbreite

Mehr

Energie & Bergbau: Aktuelle Entwicklungen im afrikanischen Rohstoff-Sektor

Energie & Bergbau: Aktuelle Entwicklungen im afrikanischen Rohstoff-Sektor Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt 17. Oktober 2012 Energie & Bergbau: Aktuelle Entwicklungen im afrikanischen Rohstoff-Sektor Walter Englert Stellv. Geschäftsführer und Leiter Energie Afrika-Verein

Mehr

Heiko Seibel Geschäftsführer und Portfoliomanager OKTAVEST GmbH, München

Heiko Seibel Geschäftsführer und Portfoliomanager OKTAVEST GmbH, München Happy Thanksgiving und Frohe Weihnachten Heiko Seibel Geschäftsführer und Portfoliomanager OKTAVEST GmbH, München 26.11.2013 1 DISCLAIMER / RISIKOHINWEIS Die bereitgestellten Informationen richten sich

Mehr

Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Euroraum

Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Euroraum Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Die durchschnittliche Jahreswachstumsrate des Kreditvolumens an Nichtbanken im lag im Jahr 27 noch deutlich über 1 % und fiel in der Folge bis auf,8 % im

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. PWM Marktbericht Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. Juni 2011 USA Erholung verläuft frustrierend langsam Äußerungen von Ben Bernanke im Nachgang zur US-Notenbanksitzung Ben

Mehr

Aktien schneiden am besten ab

Aktien schneiden am besten ab Veröffentlicht als Gastkommentar (26. Mai 2015) bei und 12.000 Dax-Punkte sind nicht das Ende Aktien schneiden am besten ab Ein Gastbeitrag von Carsten Riehemann Trotz Rekordniveaus bleiben Aktien unter

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Was ist mit dem Dollar los? Manuel Ammann und Rico von Wyss. St. Galler Tagblatt, 9.4.2008, S. 2.

Was ist mit dem Dollar los? Manuel Ammann und Rico von Wyss. St. Galler Tagblatt, 9.4.2008, S. 2. Was ist mit dem Dollar los? Manuel Ammann und Rico von Wyss St. Galler Tagblatt, 9.4.2008, S. 2. Der Wert der amerikanischen Währung hat sich in den letzten Jahren im Vergleich zu anderen Währungen stark

Mehr

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Entwicklung der Kundenzinssätze in Österreich und im Euroraum bis März 03 Martin Bartmann Österreich zählt derzeit zu jenen Ländern

Mehr

Münchener-Rück-Gruppe Erneuerung 2004/05 Telefonkonferenz für Vertreter der Medien

Münchener-Rück-Gruppe Erneuerung 2004/05 Telefonkonferenz für Vertreter der Medien Telefonkonferenz für Vertreter der Medien Torsten Jeworrek Jörg Schneider Wichtiger Hinweis Wo nicht anders vermerkt, basieren die Zahlen dieser Präsentation auf Zeichnungsjahrbasis. Diese sind nur schwer

Mehr

Top-Zielländer für M&A-Investitionen

Top-Zielländer für M&A-Investitionen Wachstum weltweit: Top-Zielländer für M&A-Investitionen von DAX- und MDAX-Unternehmen Fusionen und Übernahmen von DAX- und MDAX-Unternehmen 2004 13: Top-Zielländer nach Anzahl der Transaktionen 493 Mrd.

Mehr

Der Verfall der terms of trade für die sich industrialisierende Länder des Südens.

Der Verfall der terms of trade für die sich industrialisierende Länder des Südens. Der Verfall der terms of trade für die sich industrialisierende Länder des Südens. Anmerkungen zum jüngsten UNCTAD Handels- und Entwicklungsbericht Thomas Kalinowski Der jüngste UNCTAD Handels- und Entwicklungsbericht

Mehr

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Seminar: Geld ist genug da? Möglichkeiten zur Finanzierung einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik 17.9.211, DGB Region Niedersachsen-Mitte, Celle Florian

Mehr

Geschlecht. Gewichtsklasse

Geschlecht. Gewichtsklasse Body Mass Index Der Body Mass Index Der Body Mass Index (BMI) ist ein Wert, der für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen im Verhältnis zum Quadrat seiner Größe eingesetzt wird. Er ist heute

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

Was ist los an den Finanzmärkten?

Was ist los an den Finanzmärkten? Was ist los an den Finanzmärkten? Erlen, 27. Oktober 2011 Karel E. Ehmann Leiter Portfolio Management Thurgauer Kantonalbank Aktuelle Rahmenbedingungen der Märkte Konjunkturmotor stottert aber läuft noch.

Mehr

Erfolgreich Anlegen in den Emerging Markets. Mag. Klaus Hager Raiffeisen Salzburg Invest Kapitalanlage GmbH

Erfolgreich Anlegen in den Emerging Markets. Mag. Klaus Hager Raiffeisen Salzburg Invest Kapitalanlage GmbH Erfolgreich Anlegen in den Emerging Markets Mag. Klaus Hager Raiffeisen Salzburg Invest Kapitalanlage GmbH 2 Emerging Markets sind kein Nebenschauplatz 3 83% Bevölkerungsanteil 75% der Landmasse Anteil

Mehr

Demografie und Finanzmärkte. Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt DekaBank Finanzmarkt Roundtable Frankfurt am Main 11. April 2011

Demografie und Finanzmärkte. Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt DekaBank Finanzmarkt Roundtable Frankfurt am Main 11. April 2011 Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt DekaBank Finanzmarkt Roundtable Frankfurt am Main 11. April 2011 Demographie und Finanzmärkte Die demografische Entwicklung Weltbevölkerung wird im 21. Jhd. aufhören zu

Mehr

Nach einem durchwachsenen Jahr bietet das billige Wachstum Asiens einen überaus günstigen Einstiegspunkt! PRISMA Asien ex Japan

Nach einem durchwachsenen Jahr bietet das billige Wachstum Asiens einen überaus günstigen Einstiegspunkt! PRISMA Asien ex Japan Nach einem durchwachsenen Jahr bietet das billige Wachstum Asiens einen überaus günstigen Einstiegspunkt! PRISMA Asien ex Japan Dieser Flash soll die Positionierung des Teilfonds Prisma Aktien Asien ex

Mehr

8. Frankfurter Investmenttag 1. Juni 2011 Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG

8. Frankfurter Investmenttag 1. Juni 2011 Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG Kapitalmarkt 211: Unsere tägliche Krise gib uns heute! 8. Frankfurter Investmenttag 1. Juni 211 1 Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG Diagnose US-Konjunktur Zins- und Liquiditätsfalle

Mehr

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24.

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. Oktober 2013 Inflation Was genau ist Inflation eigentlich? Definition Inflation Inflation

Mehr

Primus Marktinformation vom 24. Februar 2011

Primus Marktinformation vom 24. Februar 2011 Primus Marktinformation vom 24. Februar 2011 Ausblick Aktienmärkte global Kurzfristig (1 Woche) Mittelfristig (Jahr 2011) 0 Punkte Aktien absolut meiden 3 Punkte neutral 1 Punkt fallende Märkte 4 Punkte

Mehr

Der demografische Wandel als Stresstest für Gesellschaft u. Wirtschaft: Szenarien und Herausforderungen bis 2030

Der demografische Wandel als Stresstest für Gesellschaft u. Wirtschaft: Szenarien und Herausforderungen bis 2030 Der demografische Wandel als Stresstest für Gesellschaft u. Wirtschaft: Szenarien und Herausforderungen bis 2030 Dr. med. Hans Groth, MBA Lehrbeauftragter Demografie und gesellschaftliche Entwicklung,

Mehr

Anlagetechnische Ergebnisse, Asset Allocation und Marktausblick

Anlagetechnische Ergebnisse, Asset Allocation und Marktausblick Schweizer Pensionskassen 2010 Anlagetechnische Ergebnisse, Asset Allocation und Marktausblick Peter Bänziger Leiter Asset Management / CIO Swisscanto Gruppe 1 Teilnehmer 278 Autonome und teilautonome Vorsorgeeinrichtungen

Mehr

Weltwirtschaft Quo vadis?

Weltwirtschaft Quo vadis? Weltwirtschaft Quo vadis? Jean-Claude Mariéthod Leiter Region West, Valiant Privatbank AG Valiant Privatbank Programm Aktuelle Risiken Aktuelle Chancen Unsere Szenarien Unsere Positionierung 2 Valiant

Mehr

Wachstumsmärkte in alternden Gesellschaften

Wachstumsmärkte in alternden Gesellschaften Wachstumsmärkte in alternden Gesellschaften Siemensforum München Megatrend Demographie am 4. Dezember 2006 Dr. Andreas Heigl, GlaxoSmithKline München Demographische Binsenweisheit I Gene demographisch

Mehr

DAX-Struktur (ohne Wertegewichtung) positiv: 25 LONG / 5 SHORT 1.2.2013

DAX-Struktur (ohne Wertegewichtung) positiv: 25 LONG / 5 SHORT 1.2.2013 Mit weiter fallender Variation hat sich der Dax über den Januar nur ganz leicht aufwärts bewegt. Die sehr starke technische Verfassung des Index wird durch steigende Hochs und Korrekturtiefs über die vergangenen

Mehr

Fokus Edelmetall. Gold Vieles spricht gegen Gold. 31. Juli 2015

Fokus Edelmetall. Gold Vieles spricht gegen Gold. 31. Juli 2015 Fokus Edelmetall 31. Juli 2015 1. Gold Vieles spricht gegen Gold 2. Silber Silbermünzen sehr beliebt 3. Platin Die 1.000 USD/oz-Marke ist gefallen 4. China Spezial Die Angst vor dem Abschwung Gold Vieles

Mehr

animusx -Investors Sentiment

animusx -Investors Sentiment TECHNISCHE ANALYSE SENTIMENT BEHAVIORAL FINANCE KW 50/2013-11. Jahrgang 15. Dezember 2013 die Stimmung trübt sich Sehr geehrte animusx-user, die erste Dezemberhälfte liefert, was man von ihr gewohnt ist.

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Wir behalten die jeweilige Bandbreite für den 3m- Euribor und die EZB-Zielrate bei. Die Geldmarktzinsen dürften

Mehr

Indizes - Amerika. Kommissionen / Gebühren. Min. Kursänderungsschritte 1 1 / 162 0.05 / 15 0.01 1 1 / 125 0.05 / 15 0.01 1 1 / 162 0.05 / 15 0.

Indizes - Amerika. Kommissionen / Gebühren. Min. Kursänderungsschritte 1 1 / 162 0.05 / 15 0.01 1 1 / 125 0.05 / 15 0.01 1 1 / 162 0.05 / 15 0. Indizes - /Max. BRAComp BRAComp. MEXComp MEXComp. US.100 US.100. US.100.. US.30 US.30. US.30.. US.500 US.500. US.500.. US2000 US2000. VOLX VOLX. Kontraktes auf den Index BOVESPA auf dem regulierten Markt

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA FEBRUAR 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der ETF-Markt in Europa konnte im Januar 215 einen neuen 3-Jahres-Rekord erreichen. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 1,9 Milliarden Euro und lagen damit um 5%

Mehr

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund Entwicklung des Kreditvolumens und der Kreditkonditionen privater Haushalte und Unternehmen im Euroraum-Vergleich Martin Bartmann Seit dem Jahr kam es im Euroraum zwischen den einzelnen Mitgliedsländern

Mehr

DER-TRADING-COACH.DE NEWSLETTER KW28

DER-TRADING-COACH.DE NEWSLETTER KW28 DER-TRADING-COACH.DE NEWSLETTER KW28 Der neutrale Newsletter für Trader, die sich nicht von den Medien beeinflussen lassen möchten. DISCLAIMER Der Newsletter enthält keine Empfehlungen für Trades, bietet

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen dürften im Euro-Raum noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Kapitalmärkte - Quo vadis?

Kapitalmärkte - Quo vadis? Mülheim, 05.03.2015 Kapitalmärkte - Quo vadis? Business Break im Franky s Präsentation Ulrich Peine Bereichsleiter Private Banking & Treasury 1 Themen 1. Vorstellung des Bereiches Private Banking 2. Kapitalmärkte

Mehr

Indizes Wertentwicklungen in EUR bis zum 31. Dezember 2011 aufsteigend sortiert nach Spalte : 1 Jahr

Indizes Wertentwicklungen in EUR bis zum 31. Dezember 2011 aufsteigend sortiert nach Spalte : 1 Jahr Ausdruck vom 13.01.2012 Seite 1 2010 2009 2008 2007 1 Jahr 1 BSE 30 (Indien) 32,42 % 80,59 % -59,14 % 47,49 % -35,78 % 2 ISE 100 37,05 % 93,45 % -62,05 % 53,55 % -35,68 % 3 MSCI India 30,81 % 99,44 % -63,07

Mehr

Inhalt. Money makes the world go round 5. Die Banken 17. Was Geldmärkte ausmacht 31

Inhalt. Money makes the world go round 5. Die Banken 17. Was Geldmärkte ausmacht 31 2 Inhalt Money makes the world go round 5 Warum es ohne Geld nicht geht 6 Geld ist nicht gleich Geld 7 ede Menge Geld: die Geldmengen M1, M2 und M3 8 Gebundene und freie Währungen 10 Warum es deneuro gibt

Mehr

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA!

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA! CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA! ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA. GEBÜHRENFREI INTERNATIONALE AKTIEN HANDELN! WILLKOMMEN BEI DER SECHSTEN ETAPPE UNSERER WELTREISE! Während

Mehr

ROHSTOFFE für Ihr Portfolio

ROHSTOFFE für Ihr Portfolio ROHSTOFFE für Ihr Portfolio September 2009 Rohstoffe für Ihr Portfolio Rohstoffe ideale Beimischung für ein diversifiziertes Portfolio Bedeutung von Rohstoffen für Investoren Die Portfoliotheorie ist die

Mehr

Kaufmanns Casino ARTUR WUNDERLE DER F INANZ BERATER

Kaufmanns Casino ARTUR WUNDERLE DER F INANZ BERATER Herzlich willkommen im Kaufmanns Casino ARTUR WUNDERLE DER F INANZ BERATER Das Thema 2 Unser Referent Andreas Rau staatl. gepr. Betriebswirt CeFM, EFA Prokurist Andreas Rau (36) ist seit Juli 2007 als

Mehr

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs I

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs I Allianz Pensionskasse AG Quartalsbericht 02/2015 VRG 14 / Sub-VG 2 (ehem. VRG 14) Stand 30.06.2015 Die Entwicklung der Kapitalmärkte - Bericht des Fondsmanagers I 1. Quartal 2015 Der Start der Anleihekäufe

Mehr

Rückblick und Ausblick

Rückblick und Ausblick Rückblick und Ausblick Woche 45/2011 Freie Ausgabe (leicht gekürzt) Kaum Verbesserung im US-Arbeitsmarkt Die amerikanische Arbeitslosenquote ist auf 9,0 Prozent gesunken. Das geht aus den am Freitag veröffentlichten

Mehr

Brasilien. 1. Lage, Fahne, Wappen

Brasilien. 1. Lage, Fahne, Wappen Brasilien 1. Lage, Fahne, Wappen Brasilien liegt in Südamerika und ist dort das größte Land. Mit einer Fläche von 8 547 404 km 2 ist Brasilien das fünftgrößte Land der Welt. Das Land ist so groß, sodass

Mehr

Constant-Maturity-Swap (CMS)

Constant-Maturity-Swap (CMS) Constant-Maturity-Swap (CMS) Appenzell, März 2008 Straightline Investment AG House of Finance Rütistrasse 20 CH-9050 Appenzell Tel. +41 (0)71 353 35 10 Fax +41 (0)71 353 35 19 welcome@straightline.ch www.straightline.ch

Mehr

Börsen- und Anlage-Workshop. Modul 3: Forderungswertpapiere Anleihen Teil 1

Börsen- und Anlage-Workshop. Modul 3: Forderungswertpapiere Anleihen Teil 1 Börsen- und Anlage-Workshop Modul 3: Forderungswertpapiere Anleihen Teil 1 Modul 3 Forderungswertpapiere - Anleihen Inhalt: Anleihen Funktion Arten Bedingungen Märkte Bewertung Seite 2 Das Wertpapier Was

Mehr

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 6. Januar 2015

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 6. Januar 2015 Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update Oberursel, den 6. Januar 2015 Agenda 1. Rückblick 2014: unser Basisszenario und unsere Empfehlungsleitlinien 2. 2015 beginnt wie 2014 aufhörte 3. Ergebnisse der mittelfristigen

Mehr

Fokus Edelmetall. Gold Überraschung in Indien. 30. Juli 2014

Fokus Edelmetall. Gold Überraschung in Indien. 30. Juli 2014 Fokus Edelmetall 30. Juli 2014 1. Gold Überraschung in Indien 2. Silber London Silver Price ab Mitte August 3. Platin Erste Konsequenzen des Minenstreiks 4. Palladium Auf zu neuen Höhen Gold Überraschung

Mehr

Chinas Aufstieg und die globale Machtverschiebung - Herausforderungen für Europa -

Chinas Aufstieg und die globale Machtverschiebung - Herausforderungen für Europa - Chinas Aufstieg und die globale Machtverschiebung - Herausforderungen für Europa - Prof. Dr. Xuewu Gu Direktor des Center for Global Studies Universität Bonn xuewu.gu@uni-bonn.de Was geschieht eigentlich

Mehr

Manuelles Laden von ADO Dateien. Lösung von Problemen beim Testen von possenet Dynamics CVS Ständen

Manuelles Laden von ADO Dateien. Lösung von Problemen beim Testen von possenet Dynamics CVS Ständen Lösung von Problemen beim Testen von possenet Dynamics CVS Mike Fechner, mike fechner it consulting 26.08.2003 Vorbemerkung Die in diesem Text angebotenen Informationen werden Ihnen zur eigenen Verwendung

Mehr

Ihre persönliche Depotanalyse in Zahlen. Unsere Einschätzung in Worten.

Ihre persönliche Depotanalyse in Zahlen. Unsere Einschätzung in Worten. Ihre persönliche Depotanalyse in Zahlen. Unsere Einschätzung in Worten. Ihr Depot im Überblick: Liquidität Währung Betrag % Sparkonto CHF 22'414 5.7% Sparkonto 2 CHF 19'261 4.9% Sparkonto 3 CHF 1'537 0.4%

Mehr

FACHHOCHSCHULE PFORZHEIM - MUSTERLÖSUNG -

FACHHOCHSCHULE PFORZHEIM - MUSTERLÖSUNG - Beispielklausur 1 IWB Musterlösung, Seite 1 FACHHOCHSCHULE PFORZHEIM - Fachgebiet Volkswirtschaftslehre - MUSTERLÖSUNG - Fachbereich: Fach: Internationale Wirtschaftsbeziehungen Studiengang: Studiensemester:

Mehr

Making Most of Commodities?

Making Most of Commodities? Making Most of Commodities? Chancen und Risken einer rohstoffbasierten Entwicklungsstrategie Karin Küblböck, ÖFSE 6.11.2012 Inhalt der Präsentation Warum ist das Thema aktuell? Ressourcenfluch? Chancen

Mehr

DEVIN SAGE TXA TRADING: Forex Brief Technische-X-Analyse.de Börsenbrief Ausgabe Nr.99

DEVIN SAGE TXA TRADING: Forex Brief Technische-X-Analyse.de Börsenbrief Ausgabe Nr.99 DEVIN SAGE TXA TRADING: Forex Brief Technische-X-Analyse.de Börsenbrief Ausgabe Nr.99 Sehr geehrte Leser/Innen, Herzlichst Willkommen zum Devin Sage TXA Trading Forex Brief.Sie finden in dieser Ausgabe

Mehr

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst 12. Dezember 2013 DZ BANK AG Deutsche Zentral- Genossenschaftsbank Pressestelle Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst Privatanleger mit mehr Börsen-Optimismus, aber ohne Euphorie / Risiken durch

Mehr

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Ja zu Vorschlägen, die - Vermögen und Kapitaleinkommen höher besteuern und ein gerechteres Steuersystem

Mehr

Charts zur Marktentwicklung

Charts zur Marktentwicklung Charts zur Marktentwicklung Februar 2015 Kapitalerhalt oder Kaufkrafterhalt? Realzins entscheidet! 8% 7% 6% 5% 4% 3% Realzins 2% 1% 0% -1% 12.92 12.95 12.98 12.01 12.04 12.07 12.10 12.13 0,1% -0,1% Realzins

Mehr

Kapitalmarkt: Herausforderungen 2007

Kapitalmarkt: Herausforderungen 2007 Kapitalmarkt: Herausforderungen 2007 Swisscanto Asset Management AG Thomas Härter, Chief Strategist Bern, 08.01.2007 Inhaltsverzeichnis 1. Konjunkturaussichten 2. Anleihenmärkte und Währungen 3. Aktienmärkte

Mehr