Verfrühter Jubel Von Mario Ohoven

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1 34. Jahrgang 5/2014 Ausgabe Mai 2014 Zahlen des Monats 2,1 Billionen Dollar haben US-Konzerne als Gewinne im Ausland geparkt. Dort müssen sie nicht versteuert werden. Die Gesamtsumme hat sich seit 2008 von 1,1 Billionen Dollar nahezu verdoppelt. Die Hitliste der Steuervermeider führt General Electric mit 110 Milliarden Dollar an, gefolgt von Microsoft mit 76 Milliarden und dem Pharmariesen Pfizer mit knapp 70 Milliarden Dollar. Jetzt werden in Washington Rufe nach einer Steuerreform laut Handwerksunternehmer in Deutschland brauchen in den nächsten zehn Jahren einen Nachfolger. Viele werden vergeblich suchen. Denn schon im Vorjahr konnten Lehrstellen im Handwerk mangels Bewerbern nicht besetzt werden. Die Bundesregierung hat deshalb eine Spätstarterinitative gestartet: Dadurch sollen junge Menschen zwischen 25 und 35 Jahren ohne Berufsabschluss bis 2015 eine zweite Chance bekommen. 616 Euro verdient Volkswagen an jedem verkauften Auto. Das ist weniger als die Hälfte des Gewinns, den Toyota mit seinen Fahrzeugen erzielt. Der Weltmarktführer verbuchte 2013 pro verkauftem Auto Euro Gewinn. Der VW- Konzern wird praktisch durch Porsche und Audi getragen, mit dem Massengeschäft lassen sich kaum noch Erträge erwirtschaften. 267 Milliarden Euro zusätzliche Bruttowertschöpfung erwarten Experten durch die vierte industrielle Revolution bis 2025 am Standort Deutschland. Industrie 4.0 meint die Abstimmung von Maschinen und Produkten ohne Koordinierung durch Menschen oder Computer. Besonders schnell dürften Produktion und Internet im Anlagen- und Maschinenbau, in der Automobilindustrie und in der Elektrotechnik zusammenwachsen. Banken Verfrühter Jubel Von Mario Ohoven Zur Europawahl mehren sich die guten Nachrichten aus Brüssel. Die Schuldenquote der Eurozone sinkt, in Griechenland geht es aufwärts. Doch der Aufschwung findet nur auf dem Papier statt. Ein drittes Hilfspaket für Athen oder ein neuer Schuldenschnitt scheinen unausweichlich. So viel (Eigen-)Lob war selten: Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras sprach von einem riesigen Erfolg, EU- Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia von extrem guten Nachrichten. Gemeint war die Rückkehr der Hellenen mit einer mehrjährigen Anleihe an den Kapitalmarkt. Auf den ersten Blick eine Erfolgsstory: Statt der geplanten 2,5 Milliarden sammelte Athen drei Milliarden Euro ein. Auch die europäische Statistikbehörde Eurostat konnte mit guten Nachrichten aufwarten. Danach hat die Eurozone im Vorjahr das erste Mal seit 2008 das Maastricht-Kriterium eingehalten. Im Schnitt fiel das Haushaltsdefizit auf 3,0 Prozent. Die Punktlandung entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Milchmädchenrechnung. Der Logik von Eurostat folgend, könnte die Polizei nach einer Geschwindigkeitskontrolle verkünden, im Schnitt hätten alle Fahrer das Tempolimit eingehalten. Tatsächlich verschärft der griechische Milliarden-Coup die Haushaltslage noch. Über den Euro-Rettungsfonds hätte das Land das Geld deutlich günstiger bekommen. Aber Athen braucht einen vorzeigbaren Erfolg, koste es, was es wolle. So hat die Bertelsmann-Stiftung das Land gerade in einem Ranking aller 41 OECD- Staaten auf den letzten Platz gesetzt. Zu Recht. Denn die echten Wirtschaftsdaten sind und bleiben desaströs. Aktuell tut sich eine Finanzierungslücke von 5,5 Milliarden Euro auf. Die könne aber durch das bestehende Hilfspaket geschlossen werden, versichert die EU-Kommission. Dumm nur, dass kaum noch jemand ihren Zahlen traut. Erst vor kurzem musste Brüssel den Schuldenstand Athens kleinlaut nach oben korrigieren. Betrogene Betrüger? Griechenland wollte seine Wirtschaftsleistung zwecks Schul- Trügerische Hoffnung. dentilgung kräftig steigern. Tatsächlich schrumpfte das BIP von 230 Milliarden Euro im Jahr 2009 auf 182 Milliarden in Die Staatsschulden sollten bis 2020 auf 120 Prozent des BIP sinken, sie stiegen jedoch von 130 Prozent im Jahr 2009 auf gut 177 Prozent im Vorjahr. Übrigens trotz Schuldenschnitt, bei dem den Hellenen 107 Milliarden Euro erlassen wurden. Athen wollte nach eigenem Bekunden Staatsvermögen von 20 Milliarden Euro verkaufen. Tatsächlich kamen 2,4 Milliarden Euro zusammen. Beschlossen waren zudem massive Einsparungen im aufgeblähten Öffentlichen Dienst. Soweit die Theorie. Die Ende 2012 verhängte Gehaltskürzung für Polizisten und Soldaten um zehn Prozent wurde vom obersten Verwaltungsgericht kurzerhand gekippt. Die Griechen können sich zurücklehnen. Am Ende greifen Europas Steuerzahler ihnen unter die Arme. Auch die Banken haben Grund zur Freude. Für sie sind die Staatsanleihen ein glänzendes Geschäft. Sie holen sich bei der EZB für 0,5 Prozent Kredit und kassieren 4,75 Prozent Zinsen. Dass Athen die Kredite nie zurückzahlen kann, wen stört s. Notfalls müssen die Geberländer einspringen. Ex-Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker denkt bereits über einen erneuten Schuldenschnitt nach. Inhalt Konjunktur: Weltweites Wachstum Seite 2 Im Blickpunkt: Auf dem Holzweg? Seite 3 Energie: Erneuerbare mit Rekorden Seite 4 Energie: Besser fahren mit Biomasse Seite 5 Anlagetipp: Zukunftsmarkt Sozialimmobilien Seite 6

2 Seite 2 5/2014 Konjunktur Weltweites Wachstum Die Weichen sind 2014 für Deutschland, Europa und die Weltwirtschaft auf Wachstum gestellt. Zu dieser Einschätzung kommen führende Ökonomen sowie internationale Organisationen. Deutschland erweist sich dabei einmal mehr als Stabilitätsanker und Wachstumsmotor. So erwarten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Frühjahrsgutachten ein Wachstum der deutschen Wirtschaft von 1,9 Prozent in diesem Jahr, für 2015 sagen sie ein Plus von 2,0 Prozent voraus. Die stärksten Impulse gehen 2014 von der Binnennachfrage aus. Diese wird getragen von steigenden Löhnen und einem kräftigen Anstieg der Erwerbstätigenzahl. Der BDI hält in diesem Jahr sogar eine Zwei vor dem Komma für möglich. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ist in ihrer Prognose für das nächste Jahr mit einem Zuwachs des BIP von 2,4 Prozent noch optimistischer. Auch in den kommenden Jahren bleibt Deutschland einem Bericht der Bundesregierung an die EU zufolge auf Wachstumskurs: Von 2016 bis 2018 liegt das durchschnittliche reale BIP-Plus bei rund eineinhalb Prozent im Jahr. Zugleich werde sich die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt fortsetzen, heißt es in dem Bericht. Erfreulich: Die Investitionen ziehen hierzulande kräftig an. Laut ifo Institut nehmen die Ausrüstungsinvestitionen in 2014 um 6,3 Prozent zu. Vor allem die Industrie rechnet mit starkem Wachstum. Der deutsche Maschinenbau dürfte eine Umsatzsteigerung um drei Prozent erzielen, die Elektroindustrie geht ebenfalls von drei Prozent Wachstum aus. Auch die Eurozone hat die Rezession der Vorjahre hinter sich gelassen. Der DIHK hat seine Wachstumsprognose gerade von 1,0 auf 1,3 Prozent nach oben korrigiert. Insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Automobilbau, Metall und Elektrotechnik investieren wieder in den alten EU-15-Staaten. Noch kräftiger fällt laut IWF der weltweite Aufwärtstrend aus. Die Weltwirtschaft wächst demnach im laufenden Jahr um 3,6 Prozent, 2015 könnten es knapp vier Prozent werden. Der Welthandel nimmt einer Prognose der Welthandelsorganisation (WTO) 2014 um 4,7 Prozent zu, gestützt auf den Aufschwung in Deutschland und den USA. Für 2015 schätzen die WTO- Ökonomen das Plus im globalen Handel auf bis zu 5,3 Prozent. Edeka knackt die 50 Milliarden-Marke Auch 2013 lag die Edeka-Gruppe mit einem Umsatz von 50,9 Milliarden Euro an der Spitze der größten Lebensmittelunternehmen in Deutschland. Damit wächst der Abstand zur zweitplatzierten Rewe-Gruppe. Einen Wechsel gab es auf den Plätzen drei und vier. Die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland konnte sich dank eines Umsatzplus von knapp fünf Prozent am Metro-Konzern vorbeischieben. Selbst nach einem Jahr wirkt die Insolvenz der Drogeriemarktkette Schlecker noch nach. Die zwei Hauptkonkurrenten, dm und Rossmann, konnten ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 14 bzw. 12 Prozent steigern. Insgesamt lag der Brutto-Umsatz der Branche bei 239,6 Milliarden Euro. Chinas Goldhunger China deckt sich in großem Stil mit Gold ein. Allein private Verbraucher kauften nach Angaben des World Gold Council im Vorjahr rund Tonnen des Edelmetalls und verdrängten damit Indien auf den zweiten Platz. Die Nachfrage insgesamt dürfte weitaus höher liegen. Peking strebt offenbar langfristig die Kontrolle des weltweiten Goldmarktes an. Welchen Gesamtumfang die Bestände inzwischen erreicht haben, bleibt Pekings Geheimnis. Denn offiziell hat die Notenbank seit Jahren kein Gold mehr gekauft. Insider schätzen jedoch, dass nur der Goldbestand der Shanghai Gold Exchange 2013 um Tonnen gestiegen ist. Das Land der Mitte stillt seinen Goldhunger auf verschiedenen Wegen. So wurden 2013 netto über 800 Tonnen aus Hongkong eingeführt. Chinesische Minen und Recycling lieferten im vergangenen Jahr insgesamt 780 Tonnen Gold. Rechnet man alle chinesischen Bezugsquellen zusammen, ergibt sich nur für das Jahr 2013 eine Nachfrage von über Tonnen. Das weltweite Angebot des Edelmetalls betrug im Vorjahr rund Tonnen. Peking baut nach Meinung von Experten seine Goldvorräte strategisch aus. Das Ziel: Der Umstieg vom Dollar auf Gold. China hält gegenwärtig US-Staatsanleihen im Wert von knapp 1,3 Billionen Dollar, misstraut aber zunehmend der globalen Leitwährung. Steigende Ölpreise Die Krim-Krise und die Unruhen in der Ukraine treiben die Ölpreise weltweit nach oben. Zudem fördert die Belebung des Binnenmarktes in den USA den Preisauftrieb. Insbesondere der für den europäischen Markt wichtige Preis der Nordseesorte Brent legte kräftig zu. So kostete im April ein Barrel (159 Liter) zur Lieferung im Mai rund 108 US-Dollar. Die amerikanische Sorte WTI wurde mit knapp 104 Dollar gehandelt. Etwa ebenso viel kostet Rohöl der Opec-Staaten. Die Organisation Erdöl exportierender Länder errechnet ihren Korbpreis auf der Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. Der Brent-Ölpreis dürfte nach Einschätzung von Analysten weiter steigen, solange die Gefahr einer Unterbrechung der russischen Öllieferungen als Folge der Ukraine-Krise nicht gebannt ist. Europa bezieht einen Großteil seiner Energieimporte aus Russland. Auch die stark angestiegenen Einzelhandelsumsätze in den USA wirken sich auf den Ölmarkt aus. Diese hatten im März so kräftig angezogen wie seit September 2012 nicht mehr. Die USA sind der weltweit größte Ölverbraucher.

3 5/2014 Seite 3 Im Blickpunkt: Waldbesitz ist begehrt Auf dem Holzweg? Grün ist geil: Auf der Suche nach nachhaltigen und sicheren Investitionen entdecken die Deutschen ihren Wald (wieder). Mittlerweile nennen rund zwei Millionen Bundesbürger ein Waldgrundstück ihr Eigentum. Zusammen besitzen sie knapp 43 Prozent des gesamten Waldbestandes zwischen Flensburg und Passau, dem Staat gehören gut 37 Prozent, ein Fünftel der Fläche teilen sich Körperschaften. Die wachsenden Nachfrage treibt den Preis nach oben. So war ein Hektar Forst in Brandenburg nach der Wende schon für Euro zu haben, heute müssen Käufer im Schnitt das Drei- bis Fünffache hinblättern. Wenn sie überhaupt noch zum Zuge kommen: Das Preisniveau im Süden und Südwesten Deutschlands liegt deutlich höher. Deshalb bieten Hobbyforstwirte aus Bayern und Baden-Württemberg verstärkt auf Auktionen im waldreichen Osten mit. Wald wird von Ökologen und Ökonomen gleichermaßen geschätzt. Denn Erholung und Erwerb schließen einander nicht aus. Im Gegenteil: Die Forstwirtschaft bietet bundesweit 1,3 Millionen Menschen Arbeit, die jährlich 180 Milliarden Euro erwirtschaften. Sie arbeiten im Altersvorsorge Wald, sind im Sägewerk tätig oder planen und bauen Holzhäuser. Fichte, Kiefer, Buche, Eiche und Co. sind begehrte Naturgüter. Brachte der Festmeter 2009 im Schnitt 33 Euro, waren es im Vorjahr schon 46 Euro. Allein in den letzten zehn Jahren legten die Preise für Rohholz um knapp 80 Prozent zu. Das hängt mit dem Trend zum eigenen Kamin oder Kachelofen zusammen. Doch auch die Nachfrage der Industrie nimmt zu. Sie verarbeitet das heimische Holz weiter. Die Produktpalette reicht vom Dachbalken, über Möbel bis hin zum Teebeutel. Mit den Stämmen wächst allerdings nicht automatisch der Wohlstand. Wald fordert seinen Besitzer. Im Unterschied zur Immobilie gibt es bei Natur pur keine Mietgarantie. Da setzt Wild den jungen Trieben zu, oder ein Herbststurm knickt reihenweise Bäume um. Und gerodete Flächen müssen fachmännisch wieder aufgeforstet werden. Waldbesitzer in spe sollten sich genau informieren, was nach dem Kauf auf sie zukommt. Nicht von ungefähr befinden sich Forste oftmals seit Jahrhunderten in Familienbesitz. Wer das schnelle Geld erhofft, befindet sich auf dem Holzweg. Sinkender Wohlstand Deutschland steht vor einem Wohlstandsknick. Noch vor dem Jahr 2020 wird die demografische Entwicklung zu massiven Umbrüchen im Rentensystem führen. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine Studie des Altersvorsorgeexperten Bert Rürup im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. Eine weitere Verschärfung ist ab 2030 zu erwarten, weil zu diesem Zeitpunkt die geburtenstarken Jahrgänge das Rentenalter erreichen. Mitte des Jahrhunderts müssen dann 100 Berufstätige für 61 Menschen im Rentenalter aufkommen. Den Berechnungen zufolge wird es 2050 hierzulande nur mehr 36 Millionen Erwerbstätige geben, heute sind es noch rund 41 Millionen. Die gegenwärtige Ruhe sei trügerisch, so die Studie. Denn derzeit gingen lediglich die schwachen Nachkriegsjahrgänge in Rente. Doch nicht nur die demografische Entwicklung leistet Altersarmut Vorschub. Der Gesetzgeber hat seit den 1990-er Jahren den Anstieg der Rentenbeiträge gebremst, damit die Lohnzusatzkosten nicht aus dem Ruder laufen. So soll der Beitragssatz bis 2020 auf nicht mehr als 20 Prozent steigen, bis 2030 sollen es nicht mehr als 22 Prozent sein. Im Ergebnis reicht die gesetzliche Rente in Zukunft nicht mehr aus, um den Lebensstandard im Ruhestand zu sichern. Laut Studie wird die Höhe der Rente in Relation zum Einkommen aus der Erwerbszeit zwangsläufig sinken. So dürfte das Sicherungsniveau im Jahr 2030 bei 43,7 Prozent liegen. Ende des letzten Jahrzehnts waren es über 50 Prozent. Die Riester-Rente habe mit 15 Millionen Verträgen ihr Potenzial im Wesentlichen ausgereizt, analysiert Rürup. Sie leide zudem zunehmend unter mangelnder Akzeptanz. Rürups Fazit: Auf Riester allein lasse sich keine Altersvorsorge aufbauen. Auch kapitalgedeckte Renten, die ausschließlich auf der deutschen Binnenwirtschaft basieren, werden die Folgen der Demografie zu spüren bekommen. Das Markteinkommen hängt von der Produktivitätsentwicklung ab. Doch das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen in Deutschland nimmt bis Mitte des Jahrhunderts unabänderlich ab. Da die meisten Studien jedoch nur bis 2030 vorausschauen, unterschätzen viele Bundesbürger das Ausmaß des drohenden Wohlstandsverlusts. Golf-Klasse gefragt Bei Privatanlegern stehen Immobilien der Golfklasse besonders hoch im Kurs. Das zeigt der aktuelle Grundinvest Report, eine Umfrage der Münchner Euro Grundinvest und des Berliner Meinungsforschungsinstituts GapFish. Am gefragtesten ist deutschlandweit die Einsteigerklasse: Jeder vierte Käufer bevorzugt eine Immobilie zu einem Preis von bis zu Euro. Die Schmerz- beziehungsweise Preisgrenze liegt bei einer Viertelmillion Euro. Bundesweit würden 15 Prozent bis zu Euro anlegen. In dem Preissegment bis Euro käme ein Immobilieninvestment für neun Prozent der Anleger in Betracht. Die Preisklasse bis zu einer halben Million Euro ziehen zwischen Nordsee und Alpen fünf Prozent in Erwägung. Über Euro wird die Luft noch etwas dünner. Nur drei Prozent kaufen in dieser Preisklasse Betongold. In den Großstädten sitzt der Geldbeutel lockerer. So würden beispielsweise in Berlin, München und Köln 14 Prozent der Anleger bis zu Euro für ein Objekt ihrer Wahl ausgeben. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass es in den Metropolen kaum Angebote der Golfklasse gibt. Die Anleger wüssten, dass sie in Großstädten mehr auf den Tisch legen müssen, so der Report. Grüner Strom günstiger Bei konsequenter Umsetzung der Energiewende in Deutschland wird die Stromerzeugung im Jahr 2050 preiswerter sein. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Studie des arrhenius Instituts für Energieund Klimapolitik. Dabei wurden zwei Szenarien verglichen: Die geplante Umstellung auf 80 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen sowie eine konventionelle Variante, bei der im Jahr 2050 weiterhin über 50 Prozent des Strom aus fossilen Brennstoffen hergestellt würden. In beiden Fällen wird davon ausgegangen, dass das europäische Ziel einer Verminderung der Treibhausgase von mindestens 80 Prozent bis 2050 eingehalten wird. Laut Studie ist die Umstellung auf eine Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien nicht teurer, sondern im Regelfall sogar günstiger als beim überwiegenden Einsatz konventioneller Kraftwerke. Der Grund: Auch in einem konventionellen Szenario fallen bis zum Jahr 2050 zusätzliche Kosten für den Bau neuer Kraftwerke an. Dazu kommen im Unterschied zu den Renewables erhebliche Brennstoffund CO 2 -Kosten. Die Studie macht zugleich deutlich, dass sich die Energiewende auch für die Stromkunden rechnen kann. Der langfristige Kapitalbedarf für Bioenergien geht einher mit der zunehmenden Nachfrage nach Anlagemöglichkeiten für die Alterssicherung.

4 Seite 4 5/2014 Energie Erneuerbare mit Rekorden Immobilien Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der 2013 weltweit neu installierten Kraftwerksleistung hat mit 43,6 Prozent eine neue Rekordmarke erreicht. Darauf weist der Global Trends in Renewable Energy Investment 2014 Report hin. Ebenso ist der Anteil der aus Bioenergie erzeugten Strommenge an der weltweiten Gesamtproduktion von 7,8 Prozent im Jahr 2012 auf den Rekordwert von 8,5 Prozent im Vorjahr gestiegen. Ohne diesen Zuwachs wären die energiebedingten CO 2 - Emissionen weltweit rund 1,2 Milliarden Tonnen höher gewesen. Die globalen Gesamtinvestitionen in regenerative Energien und Kraftstoffe gingen im vergangenen Jahr um 35 Milliarden US-Dollar auf 214 Milliarden Dollar zurück. Hauptursachen waren die politische Unsicherheit in vielen Märkten und geringere Kosten für Solaranlagen. Denn gleichzeitig nahm die installierte Kapazität von Photovoltaikanlagen um 26 Prozent von 31 auf 39 Gigawatt zu. Der Schwerpunkt der Investitionen für Erneuerbare Energien verlagerte sich 2013 erstmals von Europa nach China. Peking konnte damit seine internationale Spitzenposition weiter ausbauen. In der Region Asien-Ozeanien (ohne China und Indien) insgesamt legten die Investitionen mit 43,3 Milliarden Dollar um 47 Prozent zu. Diese Entwicklung ist wesentlich dem Solarboom in Japan zu verdanken. Dort erreichten die Investitionen 29 Milliarden Dollar, ein Plus von 80 Prozent. Deutschland dagegen rutschte mit einem Investitionsvolumen von 9,9 Milliarden Dollar im weltweiten Länderranking auf Platz fünf. Das lag in erster Linie am Investitionseinbruch von etwa 70 Prozent bei kleineren Solaranlagen. Schuld daran waren nicht zuletzt die politischen Unsicherheiten vor der Bundestagswahl im September Dem Report zufolge nährte die Entwicklung auf dem Markt für grüne Energien die Hoffnungen auf künftiges Wachstum. So hat sich die Wettbewerbsfähigkeit der Renewables gegenüber der Stromerzeugung aus fossilen Energien oder Kernkraft stark verbessert. Dazu trug insbesondere der Kostenrückgang seit 2009 bei der Stromproduktion über Onshore- Windkraftanlagen um 15 Prozent sowie bei PV-Systemen um 53 Prozent bei. Run auf Mittelstädte Deutsche Immobilien sind gefragter denn je. Immer mehr Investoren aus dem In- und Ausland suchen Gewerbeobjekte in unseren Städten. Allein im ersten Quartal 2014 wurden rund zehn Milliarden Euro auf dem hiesigen Gewerbeimmobilienmarkt angelegt, ein Plus von fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das ergibt sich aus einer Analyse der Immobilienberatung CBRE. Für etwas mehr als die Hälfte des Transaktionsvolumens sorgten ausländische Investoren. Davon entfielen 52 Prozent auf Büro- und 26 Prozent auf Einzelhandelsimmobilien. Angesichts des knappen Immobilienangebots in den Metropolen nehmen deutsche Banken verstärkt mittelgroße Städte in den Blick. Auch ausländische Anleger schauten sich dort immer häufiger um, weiß CBRE. So übernahm der US-Investor Apollo von der TAG für knapp 300 Millionen Euro 21 Büroobjekte, darunter viele in Regionalzentren wie Nürnberg oder Mannheim. Die US- Investmentbank Morgan Stanley ging in Dresden auf Einkaufstour. Für die Entdeckung der Provinz gibt es einen weiteren Grund: höhere Renditen. Die starke Nachfrage nach Core-Immobilien in den Metropolen hat dort die Preise in die Höhe getrieben. Im Ergebnis gingen die aus den Mieten erzielbaren Renditen im Verhältnis zum Kaufpreis immer weiter zurück. Einer Studie der Beratungsgesellschaft JLL zufolge wurden Büroimmobilien in den sieben großen Standorten im Jahr 2011 zu Preisen gehandelt, die den Käufern Renditen von 5,2 Prozent brachten. Heute sind es im Schnitt nur noch 4,5 Prozent. Im Gegensatz dazu lassen sich nach einer neuen Studie von Corpus Sireo an B-Standorten bis zu 40 Prozent höhere Erträge erwirtschaften. So kommen Käufer etwa in Hannover gegenwärtig auf Renditen von 5,8 Prozent. In Leipzig, Dresden, Mannheim oder Münster liegen die Renditen sogar bei 6,1 Prozent. Zugleich bauen immer mehr Bundesbürger auf Betongold zur Altersvorsorge. Mehr als drei Viertel sehen in einem selbst bewohnten Haus oder einer selbst genutzten Eigentumswohnung eine ideale Alterssicherung. Eine private Rentenversicherung halten 57 Prozent für eine geeignete Absicherung, eine Lebensversicherung würden nur noch 46 Prozent wählen. Kurz gemeldet Geld fürs Wohnen, Essen und Reisen. Die Deutschen haben 2013 so viel konsumiert, wie nie zuvor. Insgesamt gaben die Privathaushalte 91,6 Prozent ihres Einkommens wieder aus, statt zu sparen. Größter Ausgabenposten war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Wohnung. Rund ein Viertel der Konsumausgaben entfiel auf Miete, Hauskredite, Strom, Heizung, Wasser etc. Anfang der 1990er Jahre war es nur ein Fünftel gewesen. Gesunken in den vergangenen 20 Jahren sind hingegen die Ausgaben für Nahrungs- und Genussmittel. Auf Lebensmittel, Alkohol und Tabakwaren entfielen 2013 rund 15 Prozent des Budgets, 2,5 Prozentpunkte weniger als noch China wichtigster Konsumgütermarkt. Dank zunehmender Kaufkraft der Verbraucher wird China schon bald der größte Konsumgütermarkt der Erde sein. Das prognostiziert eine Studie von Ernst & Young. Während heute die USA und Westeuropa über 58 Prozent des weltweiten Haushaltseinkommens verfügen, werden es 2030 nur mehr knapp 40 Prozent sein. Gleichzeitig wird China seinen Anteil von derzeit 13 Prozent auf rund 30 Prozent steigern. Dabei werden die Ausgaben für Telekommunikation, Kultur und Erholung fast doppelt so schnell wachsen wie die Aufwendungen für Nahrungsmittel. In den Schwellenländern insgesamt wird sich bereits in den nächsten acht Jahren die Zahl der Mittelschicht-Haushalte laut Studie auf 200 Millionen verdoppeln.

5 5/2014 Seite 5 Energie Besser fahren mit Biomasse Biomasse bietet auch für die Mobilität ein großes Zukunftspotenzial. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat dazu ein innovatives Konzept entwickelt. Es geht um nachhaltige, klimafreundliche Kraftstoffe der neuesten Generation. Derzeit beruht unsere Mobilität vor allem auf fossilen, kohlenstoffhaltigen Kraftstoffen. Deshalb sollen mehr Batterie- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge auf die Straße. Flugzeuge, Schiffe und Lkw im Fernverkehr werden jedoch auch in Zukunft kohlenstoffhaltige Kraftstoffe benötigen. Da Biomasse Kohlenstoff enthält, könne sie entscheidend zur Energiewende im Verkehr beitragen, betont die ZSW-Studie. Voraussetzung dafür ist Wasserstoff, der per Elektrolyse aus Biostrom gewonnen wird. Dieses regenerative Gas lässt sich in verschiedene Biomasse-Verfahren einbringen, wie Biogaserzeugung oder Powerto-Gas. Dadurch können sowohl gasförmige Kraftstoffe wie Methan als auch flüssige Kraftstoffe wie höhere Kohlenwasserstoffe und Alkohole erzeugt werden. Ein entscheidender Vorteil der neuen Technologie ist der in Relation zur benötigten Biomasse-Anbaufläche hohe Energieertrag. Im Vergleich zu den heute üblichen Biokraftstoffen Biodiesel und Bioethanol bietet beispielsweise regenerativ erzeugtes Methan aus Biomasse und Wasserstoff nach Angaben des ZSW einen bis zu sechsfach höheren Kraftstoffertrag. Dementsprechend nimmt der Agrarflächenbedarf um gut 80 Prozent ab. Biomasse und biogene Reststoffe sollten daher verstärkt für die CO 2 -neutrale Erzeugung kohlenstoffbasierter Kraftstoffe genutzt werden, empfiehlt das ZSW. Biomasse ergänze zudem hervorragend die schwankende Stromerzeugung aus Windund Sonnenenergie. Mit Hilfe des am ZSW entwickelten Power-to-Gas-Verfahrens P2G lasse sich fluktuierende Energie langfristig, flexibel und in großen Mengen speichern. Dabei wird überschüssiger Biostrom aus Wind und Sonne zunächst per Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt. Zusammen mit Kohlendioxid, das etwa in Biogasanlagen ohnehin anfällt, wird daraus Methan erzeugt. Dieses wiederum kann dann über Monate verlustfrei im Erdgasnetz gespeichert werden. Baden-Württembergs Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller lobte das ZSW-Konzept als ungemein nützlich. 192 Staatsdiener im Bundestag Bei der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag am 22. September 2013 wurden 631 Abgeordnete aus fünf Parteien gewählt. Vor ihrem Eintritt in den Bundestag haben die Volksvertreter die unterschiedlichsten Berufe ausgeübt. Eine genaue Abgrenzung der Berufszugehörigkeit ist allerdings nicht ganz einfach. Die Kategorisierung wird u.a. durch die Vielfalt der Studienabschlüsse und Berufsbezeichnungen erschwert. Nach den vorliegenden Daten waren 156 Abgeordnete vor der Wahrnehmung ihres politischen Mandats als Angestellte oder Selbstständige in Wirtschaftsunternehmen tätig sei es im kaufmännischen Bereich, in einem Handwerksbetrieb oder als Geschäftsführer eines Unternehmens. 112 Abgeordnete waren Beamte, darunter 32 in der Verwaltung, und 27 Lehrerinnen und Lehrer. Zusammen mit den Angestellten des öffentlichen Dienstes (80) sind damit 192 Staatsdiener im Bundestag vertreten. Die drittstärkste Einzelgruppe sind Angestellte von politischen und gesellschaftlichen Organisationen, diese haben also zum Beispiel für Parteien, Gewerkschaften oder bei Wohlfahrtsverbänden gearbeitet. Pfarrer und andere Kirchenangestellte sowie Hausfrauen und Hausmänner sind im Bundestag am wenigsten vertreten. Der Buchtipp Kein (deutscher) Politiker hat das Europa der vergangenen Jahrzehnte so maßgeblich mitgestaltet wie Helmut Schmidt. Mein Europa, das jüngste Buch des mittlerweile 95-jährigen, ist Reminiszenz und Mahnung zugleich. Denn Europa steht am Scheideweg. Ein Indiz ist das weit verbreitete Desinteresse an den Wahlen zum Europaparlament. Doch dahinter steckt mehr: Das Projekt Europa könnte scheitern. Zeit seines Lebens war dem Jahrhundertpolitiker Helmut Schmidt die Einigung Europas ein Herzensanliegen. Schon 1948, damals Vorsitzender des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes, fordert er die Konsolidierung Europas als eines die dritte Kraft darstellenden Gesamtkörpers. Nur bei schnellem gemeinsamen Handeln könne Europa ein starkes Gewicht erlangen. Aus dem schnellen Handeln wurde bekanntlich ein zäher Einigungsprozess, der noch immer nicht abgeschlossen ist. In seinen Reden und Aufsätzen hat der SPD-Altkanzler diesen Prozess über die letzten 60 Jahre begleitet. Im Gespräch mit Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer schlägt Schmidt einen weiten Bogen, von den Anfängen eines gemeinsamen Europas in den Nachkriegsjahren, über die Diskussion um die europäische Wirtschafts- und Währungsunion bis hin zur gegenwärtigen Krise. Nachdrücklich plädiert er für den Erhalt des Euro-Verbundes. Allein die Absicht der Wiederherstellung nationaler Währungen, so seine Warnung, würde Deutschlands Exportwirtschaft massiv treffen. Mehr noch, ein Scheitern der Gemeinschaftswährung könnte ein Scheitern des integrierten Europas nach sich ziehen. Für die Einheit spricht auch ein weiteres starkes Argument. Europa droht die Marginalisierung. Als der junge Kriegsheimkehrer Helmut Schmidt seine Forderung zu Papier brachte, betrug der Anteil der Europäer an der Weltbevölkerung rund 20 Prozent. Bis zum Jahr 2050 dürfte er auf unter zehn Prozent gesunken sein. Angesichts dieser Entwicklung werde ihm schwarz vor Augen bekennt der große Europäer. Sein Buch Mein Europa erhalten Sie bei Erfolg für 22,99. Bitte benutzen Sie für Ihre Bestellung beiliegende Antwortkarte.

6 Seite 6 5/2014 Zukunftsmarkt Sozialimmobilien eine Erfolgsgeschichte! Ertragsstarke Anlage mit 6 % Ausschüttung p.a. Anleger und Investoren sind auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten, die ihre Vermögenswerte erhalten. Mit den aktuellen Zinsen auf Geldanlagen ist dies nicht möglich, da nach Inflation und Steuern das Vermögen der Anleger kontinuierlich vernichtet wird. Benötigt werden also Wachstumsmärkte, wie zum Beispiel Senioren-Pflegezentren, die sowohl hohe als auch sachwertgesicherte Erträge ermöglichen. Erfolg kann Sie in dieser Ausgabe auf eine solche Beteiligung aufmerksam machen, die Ihnen als Anleger die Möglichkeit bietet, in diesen soliden Markt zu investieren. Mit einer Zukunftsbeteiligung an einem Pflegezentrum mit einem 25jährigen Pachtvertrag kann der Anleger eine Ausschüttung von 6 Prozent p.a. erzielen, die in monatlichen Teilbeträgen ausgezahlt wird. Der Anbieter gilt als einer der Marktführer in diesem Bereich und hat mit 20 Fonds bewiesen, dass Prognosen auch in schwierigen Zeiten nahezu punktgenau erfüllt werden können. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland weiter kontinuierlich steigen. Bis zum Jahr 2050 wird eine Steigerung auf etwa 4,6 Millionen Menschen erwartet. Diese Zahl resultiert unter anderem aus der sich verändernden Alterspyramide und der gestiegenen Lebenserwartung. In diesem Zeitraum ergibt sich nach Prognosen von Experten ein Gesamtinvestitionsbedarf von rund 54 Milliarden Euro für Neubau und Reinvestitionen. Eine Investition in diesen Markt ist nicht nur attraktiv, es handelt sich auch um eine Investition mit einer hohen sozialen Komponente: der Zuverfügungstellung eines Pflegeplatzes für einen pflegebedürftigen Menschen. Das Besondere an Pflegezentren ist, dass es sich um förderungswürdige Sozialimmobilien handelt, die über eine 100 Prozent öffentlich geregelte Refinanzierung verfügen. Das bedeutet, dass vorher mit den Sozialträgern die Kosten (Pflege, Unterbringung und Verpflegung, Investitionskostenanteil = Miete) besprochen und vereinbart werden. Hierdurch ist gewährleistet, dass, falls der Pflegebedürftige seine Miete nicht zahlen kann, sofort die Sozialkassen einspringen. Für den Fonds und damit für den Anleger eine hohe Sicherheit der Pachteinnahmen und damit gut planbare Ausschüttungen. Die monatlichen Ausschüttungen bei diesem Premium- Investment starten mit soliden 6 Prozent p.a. und steigen auf 6,25 Prozent ab dem Jahr Der langfristige Pachtvertrag für das Senioren- und Pflegezentrum mit 97 Pflegeplätzen mit einem renommierten Betreiber läuft 25 Jahre zzgl. einer 5jährigen Verlängerungsoption. Durch den indexierten Pachtvertrag besteht ein hoher Inflationsschutz für den Fonds und damit für die Anleger. Von dem Unternehmensverbund des Betreibers werden insgesamt 49 Senioreneinrichtungen und Pflegeheime betrieben. Er gilt somit als fünftgrößter Betreiber von Residenzen und Pflegeheimen in Deutschland. Das Investitionsobjekt ist ein modernes Bestandsobjekt in guter Innenstandlage mit guter Verkehrsanbindung und ist bereits in Betrieb. Der Initiator des Beteiligungsangebotes ist ein Spezialist, der sein Handwerk versteht. Das bisherige Investitionsvolumen beträgt rund 209 Millionen Euro und beinhaltet 20 Pflegeimmobilien und 3 Kindertagesstätten. Der Pflegemarkt in Deutschland gilt als Wachstumsmarkt. Der Anteil der über 65jährigen soll bis 2030 um ca. 30 Prozent auf 22,3 Millionen Menschen steigen. Die demografische und gesellschaftliche Entwicklung führt zu einer weiter steigenden Nachfrage. Für Anleger in der heutigen Zeit ist es auch von besonderer Bedeutung, dass der Markt der stationären Pflege nur bedingt von der Konjunktur beeinflusst wird und damit hohe Planungssicherheit bietet. Fazit: Der Fonds zeichnet sich durch eine starke Sicherheitsorientierung aus. Die Leistungsbilanz des Anbieters der Beteiligungen in der etablierten Assetklasse ist erstklassig. Der langfristige, über 25 Jahre plus Option, abgeschlossene Pachtvertrag schafft Kalkulationssicherheit für die Anleger. Gute Marktaussichten, eine wachstumsstarke Branche alles Erfolgsfaktoren für eine intelligente Vermögensanlage mit Zukunftspotenzial. Beteiligungen an diesem Ausnahmefonds sind ab Euro möglich. Handeln auch Sie sofort. Erfolg schickt Ihnen bei Interesse gerne weitere Informationen zu. Senden Sie hierzu bitte die beiliegende Antwortkarte zurück. Strom teurer Die Stromkunden in Deutschland müssen sich auch in den kommenden Jahren auf deutlich höhere Energierechnungen einstellen. Die Kosten für Endverbraucher seien seit zehn Jahren gestiegen, und alle Indikatoren deuteten weiter stark nach oben, betonte Andreas Löschel, Chef der Expertenkommission der Bundesregierung für die Energiewende.Vor allem der Anschluss von Windparks im Meer, die Förderung herkömmlicher Kraftwerke und der Netzausbau würden als Strompreistreiber wirken. Als Folge der staatlichen Vorgaben kommen auf die Stromverbraucher in den nächsten sechs Jahren zusätzliche Kosten in Höhe von zehn Milliarden Euro zu. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt nimmt die jährliche Belastung dadurch um 60 Euro zu. Die politische Fehlsteuerung zeigt sich besonders am Beispiel der EEG-Umlage. Weil der Strom aus Erneuerbaren Energien 2013 an der Leipziger Strombörse nur zwei Milliarden Euro wert war, erreichte auch die auf die Strompreise aufgeschlagene EEG- Umlage mit 19,4 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert. Ein Vier-Personen- Haushalt wird durch diese staatlich festgesetzte Abgabe im Jahr mit rund 220 Euro zusätzlich belastet. Rasanter Anstieg der Rentenausgaben In den meisten europäischen Staaten droht durch die zunehmende Alterung der Bevölkerung ein drastischer Anstieg der Sozialausgaben für Rentner. Das belegt die Studie Zur Zukunftsfähigkeit der europäischen Sozialstaaten des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge. Deutschland zählt neben den südeuropäischen Krisenstaaten zu den am stärksten betroffenen Ländern, so die Ökonomen. Im Vergleich zu den USA, der Schweiz oder Japan ist in Europa der Staatsanteil an der Wirtschaft mit etwa 50 Prozent erheblich größer. Der Grund: Die zumeist gut ausgebauten Sozialsysteme verschlingen im Schnitt 20 Prozent der Wirtschaftsleistung. Den größten Posten machen dabei die Sozialleistungen für Rentner aus. Mit über 20 Prozent ist der Anteil der Senioren in Deutschland und Italien am höchsten. Zudem schlägt die Demografie in beiden Ländern besonders hart zu. Denn nirgendwo sonst gibt es weniger Kinder im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung. Angesichts der zu erwartenden Ausgabenexplosion plädieren die HWWI-Forscher für einen späteren Rentenbeginn. Offiziell beginnt die Rente im EU-Durchschnitt mit 63,9 Jahren, tatsächlich scheidet die Mehrzahl der Arbeitnehmer in Europa früher aus dem Berufsleben aus. Herausgeber: EUB Verlagsgesellschaft mbh Grafenberger Allee Düsseldorf Telefon (0211) Redaktion: Mario Ohoven. Alle Meldungen und Empfehlungen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Trotz sorgfältiger Prüfung der veröffentlichten Inhalte kann keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben gegeben werden. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, sind nur mit Genehmigung des Verlages erlaubt. Druck: Limberg-Druck GmbH, Kaarst

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