09. Januar Eingliederungsbilanz 2013 Fortsetzung der positiven Entwicklung

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1 09. Januar 2015 Eingliederungsbilanz 2013 Fortsetzung der positiven Entwicklung

2 Impressum Agentur für Arbeit Ingolstadt Presse Marketing Peter Kundinger +49 (841)

3 09. Januar 2015 Eingliederungsbilanz 2013 Fortsetzung der positiven Entwicklung Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung Rahmenbedingungen Finanzielles Fördervolumen und arbeitsmarktpolitische Schwerpunktbildung Eingliederungstitel Eingliederungsbilanz Januar 2015 Bundesagentur für Arbeit 3

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5 Vorbemerkung 1 Vorbemerkung Nach 11 Abs.1 des Sozialgesetzbuches Drittes Buch (SGB III) hat jede Agentur für Arbeit nach Abschluss des Haushaltsjahres eine Eingliederungsbilanz zu den Ergebnissen der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu erstellen. Die Eingliederungsbilanz gibt Auskunft, inwieweit öffentliche Mittel wirtschaftlich und effektiv eingesetzt wurden. Sie enthält neben so genannten Ergebnisindikatoren (Aufteilung der Mittel und Ausgaben, durchschnittliche Ausgaben je geförderten Arbeitnehmer, Berücksichtigung der besonders förderungsbedürftigen Personengruppen, Frauenförderung und Vermittlungsquote) einen Wirkungsindikator (Eingliederung und Verbleib)). Dem umfangreichen Zahlenteil ist ein Textteil voran gestellt, in dem relevante Ergebnisse erläutert werden. Die vorliegende Eingliederungsbilanz bezieht sich ausschließlich auf die Förderungsaktivitäten für Kunden der Agentur für Arbeit Ingolstadt, nicht jedoch auf die Kunden der Jobcenter, für die eine eigene Eingliederungsbilanz zu erstellen ist ( 54 SGBII) 2 Rahmenbedingungen 2.1 Arbeitsmarkt Die Arbeitsmarkt-Kennzahlen der Region 10 für das Jahr 2013 waren erneut positiv. Mit einer Arbeitslosenquote von jahresdurchschnittlich 2,3 Prozent konnte ein Wert erreicht werden, der statistisch und volkswirtschaftlich Vollbeschäftigung ausweist. Diese sehr erfreuliche Entwicklung hat Eingliederungsbilanz Januar 2015 Bundesagentur für Arbeit 5

6 Rahmenbedingungen plausibler Weise zur Folge, dass es beim Abbau der Arbeitslosigkeit zwangsläufig zu einer Abflachung kam. Im 12-Monats-Schnitt waren 2013 in der Region Menschen arbeitslos gemeldet. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr 2012 einen Anstieg um 334 Personen. Dies hängt sicherlich mit dem spürbaren Anstieg der Erwerbsbeteiligung und der damit steigenden Fluktuationsarbeitslosigkeit zusammen. Gut jeder Zehnte (675) der von Arbeitslosigkeit Betroffenen war im Jahresmittel 2013 zwischen 15 und 25 Jahre alt. Beim Personenkreis der Arbeitslosen waren im Schnitt knapp 36 Prozent (2.172) über 50 Jahre alt. Ein Anteil von Menschen knapp 19 Prozent der jahresdurchschnittlich arbeitslos gemeldeten war länger als ein Jahr ohne Beschäftigung. Im gleichen Zeitraum waren durchschnittlich 487 Menschen mit einer Schwerbehinderung (8,0 Prozent) auf der Suche nach einem Arbeitsplatz. In der Region herrschte stabil Vollbeschäftigung. Hierbei handelte es sich nicht um einen statischen Zustand, sondern das Ergebnis eines dynamischen Marktgeschehens. Insgesamt meldeten sich in der Region 10 im Jahr 2013 Jahr Menschen neu oder erneut arbeitslos. Im gleichen Zeitraum umfasste der Abgang aus Arbeitslosigkeit Personen. 2.2 Ausbildungsmarkt Die Entwicklung am Ausbildungsstellenmarkt zeichnet im Berichtsjahr 2012/2013 vor allem für Bewerber ein günstiges Bild. Während deren Gesamtzahl mit um 152 Personen (4,7 Prozent) zurückging, stieg die Zahl der bei der Agentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsangebote um 223 (6,6 Prozent) auf an. Zum Ende des Beratungsjahres am 30. September waren noch 55 junge Menschen auf der Suche nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz. Ihnen standen 242 unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber. 6 Eingliederungsbilanz Januar 2015 Bundesagentur für Arbeit

7 Finanzielles Fördervolumen und arbeitsmarktpolitische Schwerpunktbildung 3 Finanzielles Fördervolumen und arbeitsmarktpolitische Schwerpunktbildung Die Agentur für Arbeit Ingolstadt hat im Jahr 2013 für Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsförderung nach dem SGB III insgesamt 9,884 Mio. Euro ausgegeben. Davon entfielen auf den Eingliederungstitel 8,244 Mio. Euro. Für weitere Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsförderung wurden 1,640 Mio. Euro ausgegeben. Auf die Förderung der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit (Gründungszuschuss) entfielen 0,617 Mio. Euro. Eingliederungstitel Die Ausgaben im Rahmen des Eingliederungstitels verteilten sich auf die wesentlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumente wie folgt: Aktivierung und berufliche Eingliederung 0,855 Mio. Euro Berufswahl und Berufsausbildung 3,384 Mio. Euro Berufliche Weiterbildung 3,841 Mio. Euro Aufnahme einer Erwerbstätigkeit 1,784 Mio. Euro dar. Gründungszuschuss GZ) 0,617 Mio. Euro Eingliederungszuschuss (EGZ) 0,928 Mio. Euro Aktivierung und berufliche Eingliederung Für die Aktivierung und berufliche Eingliederung wurden im Jahr 2013 insgesamt 0,855 Mio. Euro aufgewendet. Damit wurde ein jahresdurchschnittlicher Bestand von 135 Teilnehmern an diesen Maßnahmen (insbesondere bei Bildungsträgern und Arbeitgebern) gefördert. Die Eingliederungsbilanz Januar 2015 Bundesagentur für Arbeit 7

8 Finanzielles Fördervolumen und arbeitsmarktpolitische Schwerpunktbildung durchschnittlichen monatlichen Aufwendungen je geförderten Arbeitnehmer beliefen sich auf 479 Euro. Die durchschnittliche Teilnahmedauer betrug erneut 0,9 Monate. Für die Förderung aus dem Vermittlungsbudget wurden 0,105 Mio. Euro aufgewendet, die durchschnittlichen Ausgaben je Förderfall/Monat betrugen 98 Euro. Berufswahl und Berufsausbildung In diesen vor allem zur Deckung des aktuellen und künftigen Fachkräftebedarfs so bedeutsamen Bereich wurden im Jahr 2013 knapp 3,4 Mio. Euro investiert. Einzelne Positionen: Maßnahmen der Berufsorientierung 0,320 Mio. Euro Berufseinstiegsbegleitung 0,379 Mio. Euro Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) 1,062 Mio. Euro Ausbildungsbegleitende Hilfen (abh) 0,391 Mio. Euro Außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE) 0,747 Mio. Euro Ausbildungszuschuss für behinderte Menschen 0,178 Mio. Euro Einstiegsqualifizierung (EQ) 0,288 Mio. Euro Jahresdurchschnittlich befanden sich 876 Personen in geförderten Maßnahmen der Berufswahl und Berufsorientierung Die durchschnittlichen Ausgaben je geförderten Teilnehmer betrugen in 2013 (in Klammern durchschnittliche Dauer der Leistung in Monaten): Berufseinstiegsbegleitung 104 Euro (16,7), BvB 684 Euro (5,7), abh 132 Euro (10,2), BaE Euro (19,4), Ausbildungszuschuss für behinderte Menschen 232 Euro (25,8), EQ 348 Euro (8,3) Berufliche Weiterbildung Von der Gesamtsumme der Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsförderung entfielen auf den Bereich Berufliche Weiterbildung mit 3,841 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anteil von knapp 39 Prozent und belegt die zunehmende 8 Eingliederungsbilanz Januar 2015 Bundesagentur für Arbeit

9 Finanzielles Fördervolumen und arbeitsmarktpolitische Schwerpunktbildung Bedeutung der Qualifizierung im Hinblick auf die Deckung des steigenden Fachkräftebedarfs in der Region. Im Jahresdurchschnitt waren 365 Menschen in solche Maßnahmen eingebunden. Aufnahme einer Erwerbstätigkeit Für Eingliederungszuschüsse an Arbeitgeber, die für die Einstellung von förderungsbedürftigen Arbeitnehmern als Ausgleich für Minderleistungen gewährt werden, wendete die Agentur für Arbeit Ingolstadt im Jahr 2013 insgesamt 0,928 Mio. Euro auf. Mit diesen Mitteln konnten 207 Menschen in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis integriert werden. Die durchschnittlichen monatlichen Kosten je geförderten Arbeitnehmer betrugen 946 Euro (plus 171 Euro gegenüber dem Vorjahr), die durchschnittliche Förderdauer 4,7 Monate. Den Eingliederungszuschüssen kommt wegen ihrer direktintegrativen Wirkung besondere Bedeutung zu. Für die Leistungen zur Förderung der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit (Gründungszuschuss) gab die Agentur für Arbeit Ingolstadt im Jahr ,617 Mio. Euro aus. Durch den Einsatz des Instrumentes Gründungszuschuss ermöglichte die Agentur 99 Menschen den Start aus Arbeitslosigkeit heraus in die Selbständigkeit. Die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben für den Gründungszuschuss betrugen je geförderten Existenzgründer Euro (minus 110 Euro gegenüber Vorjahr). Eingliederungsbilanz Januar 2015 Bundesagentur für Arbeit 9

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