Standortbezogenes Umsetzungskonzept IBOBB Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf

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1 Standortbezogenes Umsetzungskonzept IBOBB Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf ibobb

2 1. Begriffsklärung / IBOBB 2009 wurde die Begriffserweiterung von Berufsorientierung (BO) zu Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf (IBOBB) durch das Bundesministerium für Unterricht initiiert. Dadurch sollen die Aspekte Information, Beratung und Orientierung bei Bildungs- und Berufsfindungsprozessen stärker in den Vordergrund gerückt werden. Ebenfalls im Jahre 2009 wurde der Katalog verbindlicher Maßnahmen in der 7. und 8. Schulstufe im Bereich Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf durch das Bundesministerium für Unterricht herausgegeben. Darin wird angeführt, dass jede Schule ein standortbezogenes Umsetzungskonzept erarbeiten soll. Es beinhaltet die Dokumentation aller IBOBB Aktivitäten der Schule (Rahmenbedingungen, Koordination, Vernetzung, etc). Seite 1

3 2. IBOBB an der Talenteschule Doren Im Folgenden wird beschrieben, wie IBOBB an der NMS Doren umgesetzt wird. Im österreichischen Schulwesen ist der Berufsorientierungsunterricht in der 7. und 8. Schulstufe in allen Schularten als verbindliche Übung verpflichtend im Ausmaß von je 32 Unterrichtsstunden (dies entspricht einer Wochenstunde) verankert. Berufsorientierung kann entweder fächerintegrativ d. h. dass Berufsorientierungsstunden im Rahmen mehrerer anderer Pflichtgegenstände abgehalten werden oder als eigenes Fach unterrichtet werden. Der Lehrplan zur Berufsorientierung (Lehrplan zur Berufsorientierung: ist hierbei eine wesentliche Grundlage für IBOBB in Bezug auf die Unterrichtsgestaltung. a) Leitbild in Bezug auf IBOBB Folgende Aspekte sind in Bezug auf Berufsorientierung an der Mittelschule Doren von Bedeutung Interesse wecken für die eigene Berufsentscheidung Sich klar werden über die eigenen Fähigkeiten, Begabungen, Interessen. Erziehung zur Selbstständigkeit Überblick über das weiterführende Schulwesen in Vorarlberg Hinzuziehung von Institutionen, die bei der Berufswahl behilflich sind Realbegegnungen schaffen Seite 2

4 b) Das IBOBB Team Arno Eugster Paul Von der Thannen Kathrin Gopper Ingo Österle Direktor / Gesamtkoordination BO Koordinator, Schülerberater BO Lehrer BO Lehrer c) Umsetzungsvariante von Berufsorientierung an der VMS Doren 7. Schulstufe Im 2. Semester der 3. Klasse wird Berufsorientierung im Ausmaß einer Wochenstunde geführt. Ein Teil des Stundenausmaßes für BO wird integrativ im Unterricht der Pflichtgegenstände abgedeckt. Im Rahmen von Berufs- und Betriebserkundungen, Exkursionen sowie Informationsveranstaltungen wird der Bereich Realbegegnungen auf der 7. Schulstufe organisiert. 8. Schulstufe Im 1. Semester der 4. Klasse wird Berufsorientierung im Ausmaß einer Wochenstunde geführt. Ein Teil des Stundenausmaßes von 32 Wochenstunden für BO wird integrativ im Unterricht der Pflichtgegenstände Deutsch, Geografie und Werkerziehung abgedeckt. Die im Berufsorientierungslehrplan verankerten Realbegegnungen umfassen berufspraktische Tage, Berufs- und Betriebserkundungen, Besuche von Informations- und Beratungszentren. Seite 3

5 d) Realbegegnungen Realbegegnungen finden in folgender Form statt: Berufs- und Betriebserkundungen Besuch von BIFO Messe, BIFO Nachmittagen, Tag der offenen Tür in Betrieben und Schulen Berufspraktische Tage Individuelle Berufserkundungen Handwerk im Unterricht e) Bewerbungstraining Bewerbungsschreiben und Lebenslauf werden in der 4. Klasse im Fach Deutsch behandelt. Ein Bewerbungstraining (Casting) wird im BO Unterricht durchgeführt. Seite 4

6 3. Kommunikation und Dokumentation Die Dokumentation auf Seite der Lehrer/innen erfolgt über das Klassenbuch. Die Schüler/innen führen ab der 3. Klasse eine BO Mappe. Alle Unterlagen werden darin gesammelt. Die Präsentation des Umsetzungskonzeptes erfolgt für die Eltern beim Klassenforum der 3. Klassen, die Schüler/innen werden durch den Klassenvorstand zu Beginn des Schuljahres über das Schulkonzept in Berufsorientierung informiert. Zu Beginn der 8. Schulstufe informiert der Klassenvorstand die Eltern beim Klassenforum über Bildungsangebote nach der 8. Schulstufe, über die Möglichkeit der dualen Ausbildung, über Schnuppertage, über Info Veranstaltungen im regionalen Umfeld. Bei den Standortgesprächen mit den Eltern werden die Ergebnisse des Achtplus Checks der Kinder besprochen. Bei diesen Entwicklungsgesprächen soll auch auf die wichtige Rolle der Eltern bei Bildungs- und Berufsentscheidungen der Kinder Bedacht genommen werden. Seite 5

7 Anhang Jahresplanung für die 3. Klasse Seite 6

8 Seite 7

9 Jahresplanung für die 4. Klasse: Seite 8

10 Seite 9

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