Gut beraten in die Selbständigkeit Existenzgründungsförderung im Land Brandenburg

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1 Europäischer Sozialfonds Investition in Ihre Zukunft Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg Öffentlichkeitsarbeit Heinrich-Mann-Allee Potsdam Europäischer Sozialfonds im Land Brandenburg Redaktion: Layout: Fotos: Druck: PID Arbeiten für Wissenschaft und Öffentlichkeit GbR Regine Hebestreit, Bernd Geisen BELLOT Agentur für Kommunikation und Gestaltung GmbH Juliane Schünke, Fotolia.de, ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlagsgesellschaft Potsdam mbh 1. aktualisierte Nachauflage: Mai 2012 Gut beraten in die Selbständigkeit Existenzgründungsförderung im Land Brandenburg Gut beraten in die Selbständigkeit Existenzgründungsförderung im Land Brandenburg Die Publikation wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert. EUROPÄISCHE UNION Europäischer Sozialfonds

2 Gut beraten in die Selbständigkeit Existenzgründungsförderung im Land Brandenburg

3 Inhaltsverzeichnis Vorwort 6 Gründungen fördern Arbeitsplätze schaffen 8 Der regionale Lotsendienst Kreisfreie Stadt Cottbus 14 Der regionale Lotsendienst Landkreis Dahme-Spreewald 18 Der regionale Lotsendienst Landkreis Elbe-Elster 24 Der regionale Lotsendienst Landkreis Oberhavel 28 Der regionale Lotsendienst Landkreis Oberspreewald-Lausitz 34 Der regionale Lotsendienst Landeshauptstadt Potsdam 38 Der regionale Lotsendienst Landkreis Potsdam-Mittelmark 46 Der regionale Lotsendienst Landkreis Prignitz 50 Der regionale Lotsendienst Landkreis Spree-Neiße 54 Der Lotsendienst für Migrantinnen und Migranten 58 Der Gründungsservice an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) 62 Der Gründungsservice an der Universität Potsdam und der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg 66 Der Gründungsservice an der Fachhochschule Brandenburg 70 Innovationen brauchen Mut (IbM) 74 Die Gründungswerkstatt young companies 80 Die Gründungswerkstatt enterprise 84 Beratungsstellen für die Unternehmensnachfolge 88 Adressenverzeichnis 92 5

4 Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, ist der Lotse an Bord, kommt jedes Schiff sicher in den Hafen. Sie sind die Navigatoren, die erfahren und kompetent gefährliche Klippen umschiffen. Genau das machen auch die Lotsendienste : Sie geben Sicherheit auf dem oft abenteuerlichen Weg in die eigene berufliche Existenz. In Brandenburg leisten sie das seit nunmehr 10 Jahren. Ihre Arbeit steht für eine Erfolgsgeschichte, die bislang fast Gründungsinteressierte beraten hat und rund von ihnen befähigte, ihr eigenes Unternehmen aufzubauen, darunter fast Frauen. Der Aufbau solcher Kompetenzzentren war 2001 die logische Fortsetzung einer gezielten Politik der Arbeitsförderung durch Gründungsoffensiven. Bereits seit den 90er Jahren unterstützte das Land aus ESF- und Landesmitteln arbeitslose Gründungswillige. Damit eröffnete sich vielen die Chance, nach eigener Arbeitslosigkeit beruflich wieder Fuß zu fassen. Und es gab dem Land insgesamt Perspektiven, nach den gravierenden strukturellen Umbrüchen neue Arbeitsplätze zu schaffen, die den wirtschaftlichen Aufschwung mittragen konnten. Eine Offensive, die für ein besseres Gründungsklima sorgte und den Standort Brandenburg wieder attraktiver machte. Arbeitslose gibt es immer noch zu viele. Deshalb bleibt die Existenzgründung ein wichtiges Instrument, um Arbeit zu schaffen, Frauen und Männer, Jugendliche, Studierende und andere (hoch) qualifizierte Menschen zu diesem Schritt zu ermutigen und ihnen bei uns in Brandenburg Perspektiven zu geben. Mit diesem Ziel wurde mit den Angeboten der Existenzgründungsrichtlinie ab 2010 das flächendeckende und zielgruppenorientierte Netz an Fördereinrichtungen noch wirksamer strukturiert. Sie macht das Fördergeschehen insgesamt transparenter und vermeidet doppelte Aktivitäten. Gefördert werden hier u. a. gründungsspezifische Beratung und Qualifizierung sowie das Coaching für die Unternehmensnachfolge. Und im Sommer 2011 haben wir das vor zwei Jahren gestartete Zuschuss-Programm für Gründerinnen und Gründer mit innovativen Unternehmensideen Gründung innovativ bis 2013 verlängert, womit innovativen Ideen in zukunftsträchtigen Branchen weitere Türen geöffnet werden. So ist Brandenburg mit seiner vielseitigen Förderlandschaft auf einem guten Weg, weitere Arbeitsplätze zu schaffen und den Turbulenzen des Marktes wirkungsvoll zu begegnen. Auch dank der qualifizierten, praktisch erfahrenen Beraterteams der Lotsendienste ist ein solides Fundament gewachsen, das Gründungswilligen Richtung, Halt und Zuversicht gibt. Die erst zehnjährigen Lotsen haben noch viel vor, den Markt der Möglichkeiten weiter auszubauen und die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer zu befähigen, ihr Schiff sicher in den Hafen zu steuern. Denn künftig sollen viele weitere existenzgründende Märkerinnen und Märker die Erfahrung machen: Eigen Brot nährt am besten! Das ist gut für sie und gut für Brandenburg! Das Ziel war klar, Förderinstrumente und Richtlinien vorhanden. Es galt, die Menschen zu motivieren und für das Abenteuer Selbständigkeit zu begeistern. Sie waren ganz überwiegend beruflich erfahren, gut qualifiziert, voller Ideen allein, die berufliche Selbständigkeit hatten sie nicht gelernt. Ein Dilemma, aus dem die regionalen Lotsendienste mit ihren Qualifizierungs- und Beratungsangeboten heraushelfen. Ihre Spezialität ist die enge Verknüpfung verschiedener EU-Fördermittel und der passgenaue, zielgruppenorientierte Zuschnitt der Förderung. Mit diesem Konzept fördern sie jene, die einen tragfähigen Plan mitbringen und ermutigen andere, den Schritt zu wagen und sich darin zu behaupten. Sie helfen, die Risiken überschaubar zu halten und abzufedern. Sie begleiten nicht nur vor und in der Startphase, sondern auch die oft schwierige Phase danach, damit aus der Geschäftsidee ein nachhaltiges Unternehmen werden kann. Längst sind die in allen Landkreisen und kreisfreien Städten etablierten Lotsendienste tragender Bestandteil des landesweiten Gründungsnetzes Brandenburg geworden. Regelmäßig auf Wirkung und Erfolg evaluiert, wurde ihr Konzept ausgebaut und effizienter gestaltet. Heute arbeiten neben den 18 regionalen Lotsendiensten landesweit der spezielle Lotsendienst für Migrantinnen und Migranten, und an sämtlichen Hochschulen ein Gründungsservice. Darüber hinaus gibt es die Gründungswerkstätten für junge Leute bis 27 Jahre mit abgeschlossener Berufsausbildung, für innovative Gründungen das Angebot Innovationen brauchen Mut sowie die Beratungsstellen für die Unternehmensnachfolge. Diese Struktur belebt wirkungsvoll das Gründungsklima: Mit einer Selbständigenquote von 12,3 Prozent und knapp 33 Prozent weiblich gelenkter Unternehmen liegen wir über dem Bundesdurchschnitt. Günter Baaske Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg Das spornt uns an, diesen Weg energisch fortzusetzen und ihn auf neue Herausforderungen auszurichten. Unsere arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wirken, die Arbeitslosigkeit ist deutlich gesunken, die Wirtschaftskraft steigt. Doch 6 7

5 Gründungen fördern Arbeitsplätze schaffen : Wie alles begann In den 1990er Jahren begann das MASGF erwerbslose Frauen und Männer zu unterstützen. Der Weg in die berufliche Selbständigkeit bot damals, kurz nach dem Fall der Mauer, für die meisten von ihnen die einzige Möglichkeit, beruflich wieder Fuß zu fassen. Nach der Abwicklung der Volkseigenen Betriebe (VEB) und Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) war die Erwerbslosigkeit in Brandenburg sprunghaft angestiegen. Neue Arbeitsplätze konnten nur durch neue Unternehmen geschaffen werden. Es fanden sich nicht genügend Investoren, um den Bedarf an Arbeitsplätzen zu decken. Umso wichtiger war es, die Brandenburgerinnen und Brandenburger selbst zur unternehmerischen Selbständigkeit zu motivieren. Viele der ehemals Die Förderung der beruflichen Selbständigkeit hat im Land Brandenburg eine lange Tradition: Bereits seit Beschäftigten waren aufgrund ihrer Ausbildung und Berufserfahrung fachlich hoch qualifiziert. Das Fundament zehn Jahren sind die regionalen Lotsendienste in sämtlichen Kreisen und kreisfreien Städten vertreten. Sie sind für nachhaltige Geschäftsideen war insofern gegeben. auf Initiative des damaligen Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie (MASGF) entstanden und sen, im Land Brandenburg an einer unternehmerischen Allerdings fehlte es, anders als beispielsweise in Sach- werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) Tradition, an die man hätte anknüpfen können. Dabei und des Landes Brandenburg finanziert. erhielten etliche Menschen mit der Wiedervereinigung erstmals die Möglichkeit, ein eigenes Unternehmen zu Mit ihrem flächendeckenden und individuellen Qualifizierungs- und Beratungsangebot sind sie mittlerweile zu einer war. Somit mussten Strukturen und Förderangebote ge- gründen, was in der DDR nur eingeschränkt möglich zentralen Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer geworden, die ihre Erwerbslosigkeit durch den Schritt in die Qualifizierung und Starthilfe zur Verfügung zu stellen. schaffen werden, um die notwendige unternehmerische berufliche Selbständigkeit beenden möchten. Durch ihre Vernetzung in der regionalen Gründungslandschaft fördern sie das Gründungsklima in ihrer Region. Die von den digkeit eine vielversprechende Möglichkeit, nicht nur die Das MASGF sah damals in der beruflichen Selbstän- Lotsendiensten betreuten Gründerinnen und Gründer profitieren von diesen Netzwerken. Ergänzend zu den regio- sondern darüber hinaus zusätzliche Arbeitsplätze zu Erwerbslosigkeit vieler Frauen und Männer zu beenden, nalen Lotsendiensten sind inzwischen weitere Angebote schaffen. Ein eigens entwickeltes Förderprogramm sah entstanden, mit denen das heutige Ministerium für Arbeit, ein Qualifizierungs- und Beratungsangebot sowie einen Soziales, Frauen und Familie (MASF) den besonderen Zuschuss für Investitionen und Betriebsmittel vor. Ende Bedürfnissen beispielsweise von Menschen mit Migrationshintergrund, jungen Gründerinnen und Gründern nerhalb der Landesregierung wurden die Aufgaben neu der 90er Jahre veränderte sich die Förderlandschaft. In- sowie innovativen Vorhaben entgegenkommen möchte. verteilt: Finanzierungsbausteine für Investitionen und Betriebsmittel sollten zukünftig vom Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg im Rahmen seiner För- bestehen, um weitere Gründungsakteure aus der Region installieren können. Und welche Möglichkeiten vor Ort derprogramme angeboten werden. Beim MASGF verblieb dagegen die unternehmerische Qualifizierung und beit und Hochschulen einzubinden. wie beispielsweise Kreditinstitute, die Agenturen für Ar- Beratung von Frauen und Männern, die ihre Erwerbslosigkeit durch eine berufliche Selbständigkeit beenden Die anschließende Evaluierung des Projekts führte zu wollten. einem positiven Ergebnis. So konnten u. a. hilfreiche Erkenntnisse zur Qualitätssteigerung und -sicherung : Regionale Gründungsoffensiven in der Beratung und im Coaching gewonnen werden. Darüber hinaus hatten die Regionen erste Erfahrungen Die Unterstützung von Gründerinnen und Gründern aus zum Aufbau eines positiven Gründungsklimas gesammelt und dabei öffentlichkeitswirksame Maßnahmen un- der Erwerbslosigkeit wurde entsprechend angepasst: Der Schwerpunkt lag nun auf der Qualifizierung. Ziel war ter Einbeziehung der regionalen Medien durchgeführt. es, Gründerinnen und Gründer in die Lage zu versetzen, Die Evaluatoren empfahlen, Unterstützungszentren für eine tragfähige Geschäftsidee sowie einen soliden und Gründerinnen und Gründer in jedem Landkreis und überzeugenden Businessplan zu entwickeln. Um dieses jeder kreisfreien Stadt vorzusehen und dort regionale Angebot flächendeckend in ganz Brandenburg zur Verfügung zu stellen, wurden regionale Akteure einbezo- Akteuren vor Ort) aufzubauen. Gründungsnetzwerke (bestehend aus den regionalen gen, die bereits in der Qualifizierung von Gründerinnen und Gründern erfahren waren. Dazu gehörten insbesondere die Kammern, die kommunalen Wirtschaftsför- 2001: Die ersten Lotsendienste entstehen dergesellschaften, Bildungsträger und die Technologie- Auf Grundlage der Erfahrungen aus dem Modellprojekt und Gründerzentren. Regionale Gründungsoffensiven, haben das MASGF und das Wirtschaftsministerium Brandenburg im Jahr 2001 Diesen Ansatz entwickelte das MASGF zusammen mit ein gemeinsames Förderangebot zur qualifizierenden der Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg Beratung von Existenzgründerinnen und -gründern in GmbH (LASA) und dem Beratungsunternehmen BBJ der Vor- und Nachgründungsphase entwickelt. 1 In der Service konzeptionell weiter und setzte ihn anschließend Folge konnten sich z. B. Industrie- und Handelskammern, in den Jahren 1998 bis 2000 mit Mitteln des MASGF Handwerkskammern, Technologie- und Gründerzentren und ESF im Rahmen des Modellprojekts Regionale und Wirtschaftsförderungen in jedem der 14 Landkreise Gründungsoffensiven in ausgewählten Regionen um. und vier kreisfreien Städte alle zwei Jahre im Rahmen Zu den Regionen gehörten die Landkreise Elbe-Elster, von Ausschreibungen als Trägereinrichtung für den regionalen Lotsendienst bewerben. Oberspreewald-Lausitz, Oberhavel, Spree-Neiße, Potsdam-Mittelmark sowie die kreisfreien Städte Brandenburg a. d. H. und Cottbus. Seit dem Start des Förderprogramms im Jahr 2001 wurden bis einschließlich 2009 über Gründungsinteressierte 2 beraten davon (darunter Frauen) Im Wesentlichen sollte das Modellprojekt zeigen, wie regionale Akteure ein effektives und zielgruppengerechtes Coaching-, Beratungs- und Qualifizierungsangebot Gründungsquote von 74 Prozent entspricht. haben ein eigenes Unternehmen gegründet, was einer für Gründerinnen und Gründer aus der Erwerbslosigkeit 1 Siehe Richtlinie Gemeinsame Existenzgründungsförderung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie und des Ministeriums für Wirtschaft vom 11. Dezember Gründungszahlen der regionalen Lotsendienste, Migrantenlotsendienste und Hochschulen 8 9

6 Mit der Förderung der Lotsendienste durch das MASF stehen Gründerinnen und Gründern seit über 10 Jahren in allen Landkreisen zuverlässige und kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Die Kontinuität dieser Förderung hat dafür gesorgt, dass sich die Lotsendienste zu einer 2009: Das aktuelle Förderangebot Das MASF hat die Förderung seit 2001 kontinuierlich ausgebaut und neben den Lotsendiensten in den Kreisen und kreisfreien Städten zusätzliche Angebote für besondere Zielgruppen und Gründungsvorhaben entwickelt. Die aktuelle Richtlinie des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) zur Förderung von Qualifizierungs- und Coachingmaßnahmen bei Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen im Land Brandenburg vom 30. Dezember 2009 sieht die folgenden Angebote für Gründerinnen und Gründer vor: regionale Lotsendienste Für: Gründungsinteressierte Frauen und Männer, insbesondere aus der Erwerbslosigkeit und für Unternehmerinnen und Unternehmer im ersten Jahr ihrer Selbständigkeit, die bereits eine Förderung in der Vorgründungsphase über die regionalen Lotsendienste erhalten haben. Konzept: Die Lotsen unterstützen Gründerinnen und Gründer bei der Vorbereitung ihres Vorhabens und begleiten sie bis zum Start der beruflichen Selbständigkeit und darüber hinaus im ersten Jahr nach der Gründung. Dabei arbeiten sie mit einem Pool externer Unternehmensberaterinnen und -berater sowie Coaches zusammen. Des Weiteren sind sie vor Ort in gründungsrelevanten Netzwerken aktiv. Angebot: 1. Ausführliches Erstgespräch 2. Durchführung eines Assessment-Centers zur Prüfung der Gründungsidee und Einschätzung der persönlichen unternehmerischen Kompetenzen 3. Erarbeitung eines Gründungsfahrplans 4. Qualifizierendes Coaching durch erfahrene Expertinnen und Experten zu allen gründungsrelevanten Fragen 5. Betreuung der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer zu allen Fragen, die nach der Gründung auftreten Ansprechpartner/-innen: Vor Ort in sämtlichen Kreisen und kreisfreien Städten (siehe Adressen ab S. 92) Lotsendienst für Migrantinnen und Migranten Für: Gründungsinteressierte Frauen und Männer mit Migrationshintergrund sowie Unternehmerinnen und Unternehmer im ersten Jahr ihrer Selbständigkeit, die bereits eine Förderung in der Vorgründungsphase über die regionalen Lotsendienste erhalten haben. Konzept: Der Mirgrantenlotsendienst entspricht in seiner Arbeitsweise den regionalen Lotsendiensten. Darüber hinaus bietet er eine zielgruppenspezifische Beratung unter Berücksichtigung der soziokulturellen und beruflichen Erfahrungen sowie der sprachlichen Kenntnisse an. Angebot: Siehe regionale Lotsendienste Ansprechpartner/-innen: Lotsendienst für Migrantinnen und Migranten (siehe Adressen ab S. 92) Gründungsservice an den Hochschulen Für: Gründungsinteressierte Studierende, Absolventinnen und Absolventen (bis zu fünf Jahre nach Abschluss des Studiums) sowie wissenschaftliches Personal der Hochschulen (mit Ausnahme der unbefristet beschäftigten Professoren). Konzept: Der Gründungsservice an den Hochschulen berücksichtigt die Besonderheiten der jeweiligen Hochschule. So verfügen die technisch ausgerichteten Hochschulen über ein anderes Angebot als beispielsweise die festen Größe in der Brandenburger Gründungslandschaft entwickeln konnten. Henning Kloth, von 1991 bis 2007 verantwortlich für die Bereiche Existenzgründung und Lotsendienste bei der LASA Brandenburg GmbH fachlich breit aufgestellte Universität Potsdam oder die Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Die Angebote der Gründungsservices verzahnen sich mit den übrigen Unterstützungsangeboten, die es bereits an den Hochschulen gibt, wie zum Beispiel die Gründungslehre. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gründungsservices beraten Gründungsinteressierte mit konkreten Geschäftsideen und unterstützen ihre unternehmerische Entwicklung. Gründungsinteressierte Frauen und Männer erhalten individuelle und bedarfsgerechte Qualifizierungs- bzw. Coachingangebote. Die meisten Gründungsservices legen dabei den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf Teamgründungen und hochkomplexe Vorhaben, da hier ein im Vergleich zu Kleinstgründungen deutlich höherer Beratungsbedarf besteht und derartige Gründungsvorhaben besonders bedeutsam für die regionale wirtschaftliche Entwicklung im Land Brandenburg sind. Der Gründungsservice gestaltet wesentlich das Gründungsnetzwerk an den Hochschulen mit. Er verfügt über Kontakte zu Gründungsakteuren außerhalb der Hochschule sowie zu außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen und arbeitet mit Expertinnen und Experten der Gründungsberatung zusammen. Angebot: Verschiedene Angebote an den Hochschulen, zum Teil vergleichbar mit den Lotsendiensten Ansprechpartner/-innen: Träger an den Hochschulen vor Ort (siehe Adressen ab S. 92),,Innovationen brauchen Mut (IbM) Für: Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmerinnen und Unternehmer in den ersten drei Jahren mit innovativen Vorhaben. Dazu zählen insbesondere technologieintensive Branchen, die Kultur- und Kreativwirtschaft, innovative wissensbasierte Dienstleistungen und Vorhaben mit innovativen technologischen Produkt- oder Verfahrensinnovationen, die interdisziplinär mit der Kultur- und Kreativwirtschaft verknüpft sind und/oder sich auf Branchen wie Soziale Dienste, Weiterbildung, Tourismus und Handwerk beziehen. Gründungsvorhaben sind dann innovativ, wenn beispielsweise neue Produkte kreiert oder neue Verfahren eingesetzt werden oder für existierende Produkte und Verfahren neue Vertriebswege oder Marketinginstrumente genutzt werden. Innovative Geschäftsideen weisen ein überdurchschnittliches Entwicklungs- und Beschäftigungspotenzial auf. Konzept: Die Beratung beginnt mit einer Analyse des Gründungsvorhabens. Die Gründerinnen und Gründer erhalten ein individuelles Coaching und werden durch externe Expertinnen und Experten begleitet. Hinzu kommt die Unterstützung durch die IbM-Trägereinrichtungen. So stellt die ZunkunftsAgentur Brandenburg GmbH Gründerinnen und Gründern beispielsweise ihre eigenen Branchenkompetenzteams zur Verfügung und verschafft ihnen Zugang zu Netzwerkpartnern, wie den Business Angels Berlin-Brandenburg. Der Einsatz von Supervisoren, die die einzelnen Gründungsprozesse begleiten, sichert zusätzlich Qualität und Zielorientierung der Coachingprozesse. Der IbM-Beraterpool besteht aus ausgewiesenen Experten für Beratung und Coaching mit umfangreichen Praxiserfahrungen und eigenen Netzwerken. Wesentliches Merkmal des Pools ist seine Transparenz und seine Ausrichtung auf Kooperation mit einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch untereinander. Schwerpunkte bei IbM sind die Entwicklung qualifizierter Businesspläne und tragfähiger Geschäftsmodelle, die Marktpositionierung 10 11

7 und daneben die Schaffung der Grundlagen für Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Qualität in den Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern. Weitere Schwerpunkte sind eine vorausschauende Personalpolitik sowie eine realistische Unternehmensstrategie und nicht zuletzt die Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen. Damit sollen insbesondere die Voraussetzungen für die Startfinanzierung des zukünftigen Unternehmens und die Grundlagen für ein gesundes Wachstum geschaffen werden. Angebot: 1. Analyse des Gründungsvorhabens und Ableitung unterstützender Maßnahmen (Pre-Coaching) 2. Individuelles Coaching und Beratung durch externe Expertinnen und Experten 3. Supervision 4. Zielgruppenspezifische Gruppen-Coachings Ansprechpartner: ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH und Institut für Berufsforschung und Unternehmensplanung Medien e. V. (IBF) (siehe Adressen ab S. 92) Gründungswerkstätten für junge Leute Für: Junge Leute mit abgeschlossener Berufsausbildung bis zum vollendeten 27. Lebensjahr (in Ausnahmefällen bis zum 30. Lebensjahr), die erwerbslos sind oder von Erwerbslosigkeit bedroht sind. Konzept: Gründungswerkstätten sind vergleichbar mit Gründungsinkubatoren. Sie stellen Arbeits-, Trainings- und Kommunikationsräume zur Verfügung und bieten das gesamte Equipment, das für eine Gründungsvorbereitung erforderlich ist. Die jungen Gründerinnen und Gründer werden während des gesamten Gründungsprozesses in Teams und/oder individuell betreut. Dabei werden in der Regel auch sozialpädagogische Aspekte berücksichtigt. Unter Umständen werden die jungen Leute auch bei der Entwicklung anderer beruflicher Perspektiven unterstützt. Für die Gründungsfinanzierung werden geeignete Finanzierungsinstrumente (Mikrokredite) bereitgestellt. Externe Partner bzw. Mentoren sind insbesondere auch bei der Beschaffung von Erstaufträgen behilflich. Die Gründungswerkstätten sind sehr gut vernetzt und arbeiten mit örtlichen Unternehmen, lnstitutionen und lnitiativen sowie ehemals betreuten Gründerinnen und Gründern zusammen. Angebot: 1. Assessment-Center zur Bewertung der Geschäftsidee und Gründerpersönlichkeit 2. Konzeptphase, Erarbeitung des Geschäftskonzeptes, Qualifizierung (Steuern, Recht, Verkaufstraining, Marketing usw.) in der Regel im Team mit anderen Gründungsinteressierten oder durch individuelle Qualifizierung bzw. individuelles Coaching 3. Abschlusspräsentation der Ergebnisse Ansprechpartner/-innen: Gründungswerkstätten vor Ort (siehe Adressen ab S. 92) Beratungsstellen für die Unternehmensnachfolge Für: Gründerinnen und Gründer, die eine Unternehmensübernahme planen sowie Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Nachfolge vorbereiten. Konzept: Die Beratungsstellen für die Unternehmensnachfolge moderieren den Unternehmensnachfolgeprozess. Ziel ist es, die meist unterschiedlichen Interessen von Unternehmern und Nachfolgern auszugleichen und zu einer erfolgreichen Unternehmensübergabe beizutragen. Insgesamt wird darauf geachtet, übernahmeinteressierte Frauen als Nachfolgerinnen zu gewinnen und an geeignete Unternehmen zu vermitteln. Angebot: 1. Erstellung eines Unternehmens-Checks (Feststellung der Eignung des Betriebs für eine Unternehmensübertragung) 2. Begleitung der Unternehmerinnen oder Unternehmer und Nachfolgerin oder Nachfolger (Moderation des gesamten Nachfolgeprozesses) 3. Qualifizierung/Coaching der übergebenden Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Nachfolgerinnen und Nachfolger Ansprechpartner/-innen: Beratungsstellen für die Unternehmensnachfolge vor Ort (siehe Adressen ab S. 92) Ergänzende experimentelle Aktionen Seit 2011 können Gründerinnen und Gründer von so genannten ergänzenden experimentellen Aktionen profitieren. Trägereinrichtungen, die bereits eines der oben aufgeführten Förderprogramme umsetzen, können zusätzliche finanzielle Mittel für innovative Ansätze erhalten, die die Begleitung, Coaching- und Qualifìzierungsleistungen im Land Brandenburg verbessern oder weiterentwickeln. Dabei können sich diese Aktionen auf bisher nicht geförderte Zielgruppen wie ältere Gründerinnen und Gründer, behinderte Menschen, Langzeiterwerbslose oder auch Freiberuflerinnen und Freiberufler beziehen. Sie können auch einen Schwerpunkt auf bestimmte Formen von Gründungen legen, wie Teamgründungen, Restarter nach lnsolvenzen, Vernetzung von Einzelgründerinnen und -gründern. Zurzeit gibt es ein Projekt zu Social Entrepreneurship und zu Gründungen von Migrantinnen und Migranten an Hochschulen. Weiterführende Informationen LASA Brandenburg GmbH Innovationen brauchen Mut (IbM) Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF)

8 L Der regionale Lotsendienst Kreisfreie Stadt Cottbus Beratung und Hilfe zu allem, was mit dem Thema Unternehmensführung zu tun hat: Hierin sieht der regionale Lotsendienst Cottbus seine Hauptaufgabe und auch seine Kernkompetenz. Kein Wunder: Der Träger, das IHK-Bildungszentrum, ist zwar ein Tochterunternehmen der örtlichen Industrie- und Handelskammer, dennoch ist die IHK-Bildungszentrum Cottbus GmbH selbst ein mittelständisches Unternehmen, das alle Höhen und Tiefen eines Unternehmens miterlebt hat. Man weiß, wie der Markt funktioniert. An dessen Bedarf haben sich die Cottbuser Lotsen mit ihren Beratungs- und Bildungsangeboten folgerichtig angepasst. Gute Startbedingungen Die Voraussetzungen für Gründungen in Cottbus sind gut, zumindest besser, als in manchen ländlichen Gegenden, sagt Andrea Behrends, Projektverantwortliche beim IHK-Bildungszentrum. Solange sich an einem Standort ausreichend große Kunden-Zielgruppen befinden, haben wir gute Startbedingungen. Die gibt es hier in Cottbus. Dazu kommen die Vorteile, die so eine relativ große Stadt bietet, also die Infrastruktur, die Institutionen, die ansässigen Unternehmen: Sie sind für Gründungen ideal, gerade wenn es um Dienstleistungen geht. Und die haben die Nase vorn bei den Ideen mit denen die Gründerinnen und Gründer zum Cottbuser Lotsendienst kommen. Am häufigsten vertreten sind das Baunebengewerbe, Landschaftsgestaltung, Hausmeistertätigkeiten, außerdem zunehmend Angebote im Wellness- und Gesundheitsbereich. Stark im Kommen sind neben Einzel- und Online-Handel auch freiberufliche Tätigkeiten: Dozenten, Architekten, Bauingenieure und auch Künstler, die ihre kaufmännischen Defizite entdeckt haben und ausgleichen wollen. Trotz seiner relativen Größe sei Cottbus aber nicht immer groß genug, so Andrea Behrends: In so einem Städtchen mit weniger als Einwohnern ist natürlich auch der Wettbewerb im Dienstleistungsbereich entsprechend groß. Da besteht die Gefahr, dass man gar nicht erst die Chance hat, seine Geschäftsidee auszuprobieren. An erster Stelle steht dann der Preis und nicht die Qualität des Angebots. Und wer in dieser Lage nicht den langen Atem hat, sich von den anderen abzuheben und neue Zielgruppen zu erschließen, für den wird es oft schwer. Hilfestellung bei Kundenakquise Deshalb kümmern sich die Cottbuser Lotsen vor der eigentlichen Gründung vorrangig um die Marketingstrategie ihrer Gründerinnen und Gründer. Trotzdem passiere es schon manchmal, erinnert sich Andrea Behrends, dass die Klienten die Empfehlungen ihrer Lotsen nach der Geschäftseröffnung vernachlässigen oder dass in der täglichen Arbeit die Akquise einfach unter den Tisch fällt. Für diese Fälle verweist der Lotsendienst seine Klienten an das bundesweite Programm Gründercoaching Deutschland und an Spezialisten aus dem großen Beraternetzwerk vor Ort. Schwierigkeiten, Kunden zu finden oder sich gegen die Konkurrenten zu behaupten, hat nach den Erfahrungen der Cottbuser aber nichts mit mangelndem fachlichem Können zu tun. Das sei gut, so Andrea Behrends, müsse es auch sein, sonst wären die betreffenden jungen Unternehmerinnen und Unternehmer nach dem Erstgespräch bzw. durch das Assessment-Center erst gar nicht für den Lotsendienst ausgewählt worden. Denn: Wer sich auf dem Markt gegen seine Wettbewerber durchsetzen will, muss fachlich brillieren. cottbus IHK-Bildungszentrum Cottbus GmbH Andrea Behrends Goethestraße 1 a Cottbus Telefon: Internet:

9 G Als Gründer braucht man auf jeden Fall familiären und freundschaftlichen Rückhalt. Frau Dietz, Sie bieten Augenoptik, ihr Partner bietet Hörgeräteakustik an. Sie haben aber kein gemeinsames Unternehmen. Richtig? Ja, wir firmieren als zwei Einzelunternehmer unter einem Dach. Mein Partner betreibt die Hörgeräteakustik und ich bin ein Dreivierteljahr später, im Juni 2009, mit der Augenoptik eingestiegen. Ich musste dann natürlich erst einmal über Hörfunk und Zeitung viel Werbung machen, aber es hat sich gelohnt: Wir feiern in diesem Jahr unser dreijähriges Geschäftsjubiläum und haben mehr als 900 Kunden. Unsere jüngste Kundin ist zweieinhalb, unser ältester Kunde 92 Jahre alt. Und warum haben Sie sich überhaupt selbständig gemacht? Ich lege Wert darauf, dass der Kundenservice im Vordergrund steht. Bei uns bekommt der Kunde das, was er braucht und nicht das, was ich unbedingt verkaufen möchte. Als Angestellte in einem größeren Unternehmen würde ich unter dem Druck stehen, bestimmte Umsatzvorgaben erreichen zu müssen und entsprechend teure Brillen und Gläser zu verkaufen. In solchen Unternehmen geht es also weniger darum, individuelle Kundenbedürfnisse zu berücksichtigen, sondern um die Verkaufszahlen. Deshalb habe ich mich für die Selbständigkeit entschieden, als ich aus meinem Angestelltenverhältnis entlassen wurde. Als selbständige Augenoptikerin benötigen Sie einen Meisterbrief. Hatten Sie den zum Zeitpunkt Ihrer Gründung? Nein, ich wurde von meiner ehemaligen Arbeitgeberin mitten in der Meisterausbildung entlassen. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich noch ein Jahr lang die Meisterschule besuchen müssen. Ich habe mich dann aber um eine Ausnahmegenehmigung bemüht, damit ich mein Geschäft ohne abgeschlossene Meisterausbildung gründen durfte. Wofür hätten Sie denn mehr Zeit gebraucht? Die Zeit für die Bestellung und Lieferung der Geräte und der Inneneinrichtung war sehr knapp. Auch für die Gespräche mit den Vertragspartnern sowie für die Vertragsabschlüsse stand wenig Zeit zur Verfügung. Ich musste meinen Verkaufsraum ja fachgerecht gemäß Brillenbestimmung ausstatten. Das ganze Equipment ist dann einen Tag, bevor ich eröffnet habe, geliefert worden. Man sagt ja: Der Handwerker muss hinten rausgehen und die Gäste vorne reinkommen. So ungefähr war es dann auch. Welche Unterstützung haben Sie beim Lotsendienst gesucht? Ich wusste, was ich wollte, als ich den Lotsendienst aufsuchte, denn ich hatte schon meine Geschäftsidee. Unterstützung brauchte ich für die Formalitäten, die durch meine unterbrochene Meisterausbildung entstanden waren. Und ich musste mich mit Dingen auseinandersetzen, mit denen ich noch nichts zu tun gehabt hatte. Zum Beispiel musste ich für den Businessplan einen Liquiditätsplan erstellen. Aber der Lotsendienst hat mir bei all diesen Aufgaben wirklich sehr gut unter die Arme gegriffen. Haben Sie inzwischen auch Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen? Ausbildungsplätze wollen wir schaffen, wenn wir das fünfte Geschäftsjahr überstanden und eine zuverlässige Basis erreicht haben. Und nach geeigneten Mitarbeitern schauen wir uns zurzeit um. cottbus Sandra Dietz Sehen + Verstehen Ihr Blickpunkt Sandra Dietz Cottbus Gründung: 2009 Beraten durch: Regionaler Lotsendienst Cottbus Träger: IHK-Bildungszentrum Cottbus Was würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern empfehlen? Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie das Wort Freizeit ganz dick durchstreichen können. Deshalb braucht man als Gründer auf jeden Fall familiären und freundschaftlichen Rückhalt. Wichtig ist auch, sich Hilfe bei Institutionen zu suchen, die sich mit den Gründungsformalitäten auskennen. Das betrifft den kaufmännischen Bereich und den Umgang mit Banken. Man sollte nicht nur eine Bank anfragen, sondern mehrere und das Ganze am besten über eine Bürgschaftsbank laufen lassen und sich nach Förderdarlehen erkundigen. Dafür ist der Lotsendienst sehr gut. Dort erfährt man, an welche Institutionen man sich wenden kann und wo Anträge gestellt werden können. An Eigenkapital fehlte es mir leider auch. Glücklicherweise bekam ich aber über meine Bank ein Förderdarlehen der KfW Bankengruppe. Insgesamt musste es sehr schnell gehen, da hätte ich mir mehr Vorbereitungszeit gewünscht

10 L Der regionale Lotsendienst Landkreis Dahme-Spreewald Er ist einer der führenden Wirtschaftsstandorte im Land Brandenburg und durch seine herrliche wald- und wasserreiche Landschaft ideal zum Wohnen und Erholen: So wird der Landkreis Dahme-Spreewald im Internet beschrieben. Nach Einschätzung der regionalen Wirtschaftsförderung dürfte sich durch den Bau des Flughafens Berlin Brandenburg die schon jetzt beachtliche Nachfrage nach Dienstleistungen weiter erhöhen. Die Herausforderungen, die daraus für den Lotsendienst Dahme-Spreewald entstehen, sind dabei nicht außergewöhnlich und denen aller übrigen Lotsendienste ähnlich, bestätigt Marion Fender von der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald mbh, der Trägerin des Lotsendienstes. Wir tun, was wir können, wie die anderen eben auch. Wir sind im Rahmen der Richtlinie aufgefordert, Menschen, die über 27 Jahre alt und erwerbslos oder von Erwerbslosigkeit bedroht sind, mit Rat und Tat bei ihrem Gründungsvorhaben zu unterstützen. Da geht es um Fragen wie: Was erwartet mich, wenn ich selbständig bin? Wie sieht mein Alleinstellungsmerkmal aus? Wie steht es um meine Unternehmerpersönlichkeit? Was ist mit meinen betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen? Seit 2001 haben rund Gründerinnen und Gründer die Erstberatung des Lotsendienstes Dahme-Spreewald besucht. Über 900 Gründungen sind nach dem Besuch der Assessment-Center und der Begleitung durch die Coaches daraus hervorgegangen. 756 der jungen Unternehmen sind laut einer Erhebung aus dem letzten Jahr noch am Markt. Das entspricht einer Quote von 84 Prozent, wobei durchschnittlich 0,5 zusätzliche Arbeitsplätze pro Gründung entstanden sind. dahme-spreewald Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald mbh Marion Fender Freiheitstraße Wildau Telefon: Internet: Gut vernetzt Ein Grund für diese erfolgreiche Bilanz ist sicherlich, dass der Landkreis insgesamt hinter dem Thema Existenzgründung steht. Dies macht sich nicht zuletzt durch die vielen Unternehmer- und Berater-Netzwerke bemerkbar, die von der Wirtschaftsförderung betreut werden und an die der Lotsendienst seine frisch gebackenen Unternehmerinnen und Unternehmer weiterleitet. Dort erhalten sie weitere Hilfe und lernen, sich auf ihrem Markt zurechtzufinden und als Unternehmer zu agieren. Diese praktische Hilfestellung ist für Marion Fender unverzichtbar, denn: Wir können im Vorfeld sehr viel reden. Wir können mit vielen Fallbeispielen und Rollenspielen das Unternehmertum näherbringen. Aber wenn das Unternehmen startet, kommt die Realität und die kann ganz schön hart sein. Da brauchen die Gründer noch viel Unterstützung. Darüber hinaus bieten die Dahme-Spreewald-Lotsen ihren Klienten u. a. viermal im Jahr die Möglichkeit, an großen Tagungen teilzunehmen, die sich ausführlich mit typischen Problemen der Unternehmensführung beschäftigen: Steuerrecht, Personalführung, gesetzliche Vorschriften usw. Neben dieser eher theoretischen Unterweisung leisten die Lotsen auch ganz praktische Hilfe: beispielsweise durch die Vermittlung von Immobilien, in die sich Gründerinnen und Gründer zu günstigen Konditionen einmieten können. Kleinkredite für Gründungsvorhaben Auch finanziell greift der Landkreis seinen Gründerinnen und Gründern unter die Arme und bietet dazu ein eigenes Kleinkreditprogramm an. Marion Fender: In der Regel wollen Banken und Sparkassen an kleine Kredite in Höhe von oder Euro nicht heran, weil ihnen die Bearbeitung zu teuer ist. Darum haben wir seit Oktober 2007 ein eigenes Kreditprogramm bis zu einer Kreditsumme von maximal Euro im Angebot. Das ist vom Kreistag beschlossen. Und wir sind für die Umsetzung verantwortlich. Wie gesagt: Wir passen uns an die neuen Herausforderungen des Marktes an, um immer schnell auf neue Herausforderungen reagieren zu können

11 G Auf dem Weg vom Angestellten zum Unternehmer hat mich der Lotsendienst sehr unterstützt. Ein vielfältiges Angebot. Wie kamen Sie auf die Idee? Ich war in den Jahren vor meiner Selbständigkeit in einem glasfaserbetonverarbeitenden Unternehmen beschäftigt und war dort verantwortlich für die Produktion. Wir haben zum Beispiel die Außenhülle von Europas höchster Pyramide oder die Fassade einer Ritterburg für einen Freizeitpark in Ostdeutschland hergestellt und hatten insgesamt ziemlich große Aufträge. Tragischerweise verunglückte mein damaliger Chef dann mit dem Flugzeug, so dass die gesamte Belegschaft von einem Tag auf den anderen erwerbslos war. In dieser Situation habe ich das ganze Equipment der Firma gekauft, eine Halle gemietet und angefangen zu produzieren. Trotz der Hilfestellung war der Anfang nicht leicht. Ja, es war sehr schwierig, Aufträge zu bekommen. Wenn ich zum Beispiel bei einem Zoo anrief, hieß es: Ja, wir planen ein neues Elefantengehege und Ihre Felsen würden gut passen. Schicken Sie uns Ihre Referenzmappe. Ich hatte aber keine Referenzmappe, weil ich noch am Anfang stand. Also bekam ich keine Aufträge. Und ohne Aufträge konnte ich wiederum keine Referenzen vorweisen. Der Durchbruch kam dann erst, als ich Kunden gefunden hatte, die sich durch Arbeits- dahme-spreewald René Schneider Kunstgestein & Zierelemente Märkische Heide Gründung: 2003 Beraten durch: Regionaler Lotsendienst Dahme-Spreewald Träger: Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald mbh Wie wurden Sie vom Lotsendienst Dahme- Herr Schneider, Sie stellen künstliche Felsen her. Für wen produzieren Sie die? Wir stellen naturgetreue Felsen, Steinplatten oder andere Zierelemente aus Glasfaserbeton für Hotels und Wellnessanlagen, Freizeitparks oder auch Zoos her. Das ist unser Hauptgeschäft. Wir fertigen außerdem diverse Sonderbauteile, individuell in Maß, Farbe und Form, nach den Wünschen der Kunden. Und schließlich stellen wir für Küchenstudios auch Küchenarbeitsplatten und weitere Dinge her, die mit Innenarchitektur zu tun haben. Spreewald bei Ihrer Gründung unterstützt? Die Selbständigkeit war komplettes Neuland für mich, insofern habe ich sowohl vom Assessment-Center als auch von der individuellen Beratung sehr profitiert. Ich stand ja vorher als Arbeitnehmer sozusagen auf der anderen Seite. Als Unternehmer kam dann eine viel größere Verantwortung auf mich zu. Jetzt musste ich mich selbst darum kümmern, dass die Auftragsbücher voll werden und lernen, den Markt möglichst realistisch einzuschätzen und mich selbst nicht zu überschätzen. Auf diesem Weg, vom Angestellten zum Unternehmer, hat mich der Lotsendienst sehr unterstützt. proben überzeugen ließen und nicht auf einer Referenzmappe bestanden. Eine weitere Herausforderung war, gegen den Kostendruck der Konkurrenz zu bestehen. Manche Wettbewerber sind schon 20 Jahre lang am Markt und haben sich einen entsprechenden Namen erarbeitet. Die lassen aber im Ausland produzieren und können ganz andere Preise anbieten als wir. Sie haben sich aber dennoch durchgesetzt, obwohl Sie etwas teurer sind. Ja, aber um mithalten zu können, haben wir alles daran gesetzt, den bestmöglichen Preis zu bieten. Unsere Verwaltung ist sehr schlank, wir haben keinen bürokratischen Wasserkopf und wir haben versucht, die Nebenkosten gering zu halten. In den ersten Jahren haben wir die Büroarbeiten nebenbei gemacht oder meine Frau hat sie nach Feierabend erledigt. Sie hatte in den ersten sechs Jahren noch einen eigenen Job und hat trotzdem nebenbei die komplette Hintergrundarbeit gemacht. Das war sehr wichtig. Es ist überhaupt sehr wichtig, dass die Familie hinter einem steht. Alles in allem hat sich die viele Arbeit gelohnt: In den letzten Jahren haben die Umsätze stetig zugenommen und mittlerweile haben wir Kunden, die uns regelmäßig beauftragen. Wo stehen Sie jetzt? Ich habe 2003 gegründet. Angefangen haben wir damals in einer alten, maroden Werkstatt, 30 Kilometer von unserem Heimatort entfernt, was ziemlich umständlich war. Seit zwei Jahren haben wir ein eigenes Firmengrundstück direkt in unserem Wohnort. Wir haben dort sehr viel Geld investiert, haben die Werkstatt nach unseren Bedürfnissen ausgebaut und gute Arbeitsbedingungen für unsere sechs Mitarbeiter geschaffen. Das ist doch schon ein ganz schöner Fortschritt

12 G Man sollte seinen Ideen treu bleiben. dahme-spreewald Doreen Patzer Nadine Fastnacht PhysioTeam Eichwalde Patzer & Fastnacht GbR Eichwalde Gründung: 2008 Beraten durch: Regionaler Lotsendienst Landkreis Dahme-Spreewald Träger: Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald mbh Frau Patzer, Sie und Ihre Kollegin, Nadine Fastnacht, haben im Jahr 2008 eine Physiothera- war die Hilfestellung durch den Lotsendienst Dahme- Beraterinnen und Berater enorm wichtig und insofern piepraxis gegründet und wurden dabei vom Spreewald genau richtig. Primär ist es zwar der eigene Lotsendienst unterstützt. Wille, der über den Erfolg entscheidet, aber manchmal weiß man nicht, welche bürokratischen Hürden zu nehmen sind. Der Lotsendienst hat uns dabei zwar nicht die Ja, unser Schwerpunkt liegt im Bereich Sport-, Kinderund Säuglingsphysiotherapie. Das sind besondere Leistungen, die nicht jede Physiotherapiepraxis anbietet. alle wichtigen Punkte zu berücksichtigen und uns davor Arbeit abgenommen, aber er hat uns darin unterstützt, Natürlich bieten wir aber auch alle anderen physiotherapeutischen Leistungen an. vrieren, die wir nicht gewollt hätten. bewahrt, uns aus Unkenntnis in eine Situation zu manö- In der Anfangsphase unserer Gründung haben wir sehr Aufgrund der guten Unternehmensentwicklung kamen viel Zeit und Energie investiert. Dabei sind qualifizierte schnell weitere Fragen, wie z. B. die räumliche Vergrö- ßerung und personelle Erweiterung auf. Auch in diesen Fällen konnten wir uns auf die Erfahrungen unseres Coaches verlassen. Das Gute ist: Auch wenn wir jetzt noch ein Problem haben, können wir jederzeit beim Lotsendienst anrufen. Außerdem stehen wir weiterhin in engem Kontakt mit unserem Coach. Das heißt, Sie hatten ziemlich früh mit den ersten Wachstumshürden zu tun? Wir haben überdurchschnittlich viele Patienten und deshalb acht Mitarbeiterinnen. Das ist recht viel für eine Physiotherapiepraxis in ländlicher Region. Aber leider war und ist es nach wie vor schwierig, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, die unsere Unternehmensphilosophie widerspiegeln. Außerdem ist es auch eine organisatorische Herausforderung: Jeder weitere Mitarbeiter bedeutet einen vermehrten zeitlichen Arbeitsaufwand, so steigt z. B. die Anzahl abzurechnender Rezepte. Die Urlaubs- und Arbeitspläne müssen genau aufeinander abgestimmt werden. Mit steigender Mitarbeiteranzahl erhöht sich ebenfalls der Kommunikationsbedarf untereinander, so dass nun regelmäßig Teamsitzungen stattfinden. Wir müssen sehen, dass wir dabei selber nicht auf der Strecke bleiben, sondern dass wir uns Freiräume schaffen. Das bedeutet, dass sich bei uns das Verhältnis zwischen der Arbeit am Patienten und der organisatorischen Arbeit verlagert hat und wir deutlich mehr Zeit in einen guten Praxisablauf investieren als früher. Sie haben sich im Team selbständig gemacht. Hat sich das bewährt? Dinge zusammen zu machen oder weiterzuentwickeln, weil jeder andere Ideen hat. Haben Sie eine Empfehlung an andere Gründerinnen und Gründer? Man sollte auf alle Fälle seinen Ideen treu bleiben und sie so umsetzen, wie es das eigene Bauchgefühl sagt. Man muss Herzblut in seine Sache hineinstecken, aber trotzdem offen sein für Kritik, die von außen kommt, und bereit sein, Veränderungen vorzunehmen. Dann kann man auch etwas erreichen. Ja, auf jeden Fall, es wäre allein viel schwieriger gewesen. Das fängt schon bei den Arbeitszeiten an: Wir haben von 7:00 bis 20:30 Uhr geöffnet. Das kann man allein nicht abdecken. Außerdem kann jede von uns auch mal drei Wochen beruhigt in den Urlaub fahren, ohne dass man Angst haben muss, dass Entscheidungen auf Grund der Abwesenheit nicht getroffen werden können. Und hin und wieder treffen wir uns auch abends und besprechen das eine oder andere. Es macht einfach Spaß, 22 23

13 L Der regionale Lotsendienst Landkreis Elbe-Elster Nicht nur einem Fluss, sondern gleich drei Flüssen hat der Landkreis seinen Namen zu verdanken: Elbe, Schwarze Elster und Kleine Elster. Ebenso vielfältig wie die Geografie sieht man beim Lotsendienst im Landkreis Elbe-Elster dessen wirtschaftliche Chancen durch einen guten Mix aus kleinen und größeren Firmen und eine bunte Vielfalt der vertretenen Branchen: Zulieferer für den Automobilbau, Holz- und Metallverarbeitung, Touristik, Ernährungswirtschaft. Unser Landkreis steht zur Existenzgründungsförderung, betont Regina Veik vom Lotsendienst im Landkreis Elbe-Elster. Damit ist vor allem die Einstellung der Wirtschaftsförderung gemeint, jeden Gründungswilligen ernst zu nehmen und abzuwägen, ob sein Gründungsvorhaben durchführbar, tragfähig und nachhaltig sein kann. Dazu gehört auch, dass wir offen und ehrlich unsere Meinung sagen, also auf mögliche negative Folgen aufmerksam machen und im Zweifelsfall dafür sorgen, dass nicht auf Teufel komm `raus gegründet wird. Chefsache Existenzgründung elbe-elster Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbh Regina Veik Ludwig-Jahn-Straße Herzberg Telefon: Internet: Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Seit Beginn des Lotsendienstes im Jahr 2001 führten die Elbe-Elster- Lotsen pro Jahr rund 300 Erstgespräche mit Gründungsinteressierten. Etwa 100 davon wurden zu einem Assessment-Center eingeladen, davon wiederum 50 auf ihre Gründung tatsächlich vorbereitet. Macht insgesamt 500 junge Unternehmen im Landkreis, denen der Lotsendienst bis heute auf die Sprünge geholfen hat. Einige der Teilnehmer der ersten Stunde feiern in diesem Jahr sogar ihr zehnjähriges Betriebsjubiläum. Was die Gründerinnen und Gründer angeht, so Regina Veik, seien alle Altersgruppen, vor allem aber Personen Gründerinnen und Gründer: fachlich fit Starthilfe benötigen Frauen wie Männer bei den Themen Umsatzplanung, Rentabilitätsvorschau, Liquiditätssicherung und Preiskalkulation. Nach der Gründung geht es darüber hinaus um Herausforderungen wie Kundenakquise, Marketing und Nachkalkulationen. Also eher um kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Knowhow, so Regina Veik. Was das Fachliche angeht, da sind alle, die sich bei uns beworben haben, wirklich gut. Und das ist bei einer Gründung das A und O. Die Menschen im Landkreis für die berufliche Selbständigkeit zu begeistern und auf unternehmerische Gelegenheiten aufmerksam zu machen dafür ist sich auch der Dezernent für Kreisentwicklung, Eberhard Stroisch, nicht zu schade. Er geht selbst auf Akquisetour und informiert über die Existenzgründungsberatung des Lotsendienstes. Er sieht es als wesentliche Aufgabe, Gründungswilligen die Chancen und Perspektiven des Vorhabens im Kontext der regionalen Wirtschaft aufzuzeigen. Dabei stützt er sich auf Analysen und Handlungsempfehlungen wie der Kreisentwicklungskonzeption oder dem strategischen Marketingkonzept der Elbe- Elster-Region. zwischen 35 bis 50 Jahren vertreten. Und je nachdem, ob Frauen oder Männer gründen, liegen die gängigen Geschäftsideen in den Bereichen Handwerk oder Dienstleistungen rund um den Bau sowie im Handel, Pflege- oder Gesundheitsbereich

14 G Es ist immer gut, mit anderen zu reden, die ein bisschen mehr Ahnung haben als man selbst. Herr Oettrich, Sie betreiben eine Gerberei. Wie kamen Sie auf diesen ungewöhnlichen Beruf? Das ist ein uraltes Handwerk, das hier seit rund 400 Jahren in Kirchhain ansässig ist. Mein Vater, mein Großvater und mein Urgroßvater hatten hier eine Gerberei. Da gab es für mich bei der Berufswahl keine Frage. Obwohl: Nach meiner Ausbildung war ich erst einmal aus meinem Beruf raus und habe sechs Jahre lang bei einem PKW-Anhänger-Hersteller gearbeitet. Im Zuge der Stahlkrise wurde ich entlassen und habe die Abfindung hier in die Gerberei meiner Familie gesteckt und mich 2006 selbständig gemacht. Was machen Sie als Gerber? Ich habe einen kleinen Handwerksbetrieb und arbeite für Privatkunden, für die ich größtenteils Pelzfelle herstelle, angefangen vom Schaf bis hin zum Wildschwein, Fuchs oder Kaninchen. Die Kunden bringen mir die abgezogene Tierhaut, die von mir mit speziellen Materialien behandelt wird, und holen dann das gegerbte Fell wieder ab. Zu mir kommen Jäger, die ihr erstes Wildschwein geschossen haben und das Fell als Trophäe hinlegen möchten. Oder Schäfer, die einen Hofladen haben, in dem sie Milch, Käse, Fleisch und Wolle von Schafen verkaufen. Und als Vollverwertung des Tieres wird dann eben auch das Fell verkauft. Bei Ihrer Gründung vor fünf Jahren hat Sie der Lotsendienst der Wirtschaftsförderung Elbe- Elster unterstützt. Welche Angebote waren für Sie besonders hilfreich? Vor allem das Assessment-Center hat mir geholfen, mein kaufmännisches Wissen auf den aktuellen Stand zu bringen. Ich hatte zwar nach der Wende 1993/95 an einer Umschulung zum Industriekaufmann teilgenommen und auch in dem Bereich gearbeitet, aber bei den sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten wie Krankenversicherung und Rente war ich nicht mehr auf dem Laufenden. Insgesamt war die Unterstützung durch den Lotsendienst schon sehr gut, da man bei der Gründung doch sehr damit beschäftigt ist, seine Arbeit als Handwerker zu organisieren, Material einzukaufen usw. Aber Buchhaltung, Steuern und Versicherungen sind auch wichtig. Und da hilft einem der Lotsendienst, Fehler zu vermeiden. Besonders gut fand ich die Begleitung durch den Coach, weil ich immer direkt Rücksprache halten konnte, ob ich mit meinen Überlegungen auf dem richtigen Weg war. Wie hat sich Ihr Geschäft im Laufe der fünf Jahre entwickelt? Meine Familie ist vor Ort bekannt, so dass mit dem Tag der Eröffnung auch die ersten Kunden kamen. In der Zwischenzeit habe ich immer mehr Kundschaft hinzugewonnen. Der Grund dafür ist, dass es immer weniger Gerbereien gibt. Das Gerberhandwerk in Deutschland ist ein aussterbendes Handwerk, so dass diejenigen, die diesen Beruf ausüben und noch übrig sind, immer mehr Arbeit haben. Außerdem wollen immer mehr Leute nicht noch am Wochenende den Rasen mähen und schaffen sich ein oder zwei Schafe an, die dann irgendwann auch geschlachtet werden. Auch die Fleischskandale haben dazu beigetragen, dass man auf dem Land zunehmend wieder sein eigenes Tier verspeist, weil man weiß, was man nachher auf dem Teller hat. Und dann bringen die Leute das Fell zu mir. Insofern gab es eigentlich immer einen stetigen Anstieg, aber irgendwann kam der Punkt, an dem ich festgestellt habe, dass ich es alleine nicht mehr schaffe, so dass ich mittlerweile zwei Mitarbeiter habe. Mein Bruder arbeitet als Vollzeitkraft mit und dann habe ich noch jemanden, der stundenweise pro Woche kommt. Wie erfahren denn potenzielle Kunden von Ihrem Angebot? Das Wichtigste ist meine Internetseite. Darüber kommen die meisten Kunden. Ich habe von Anfang an darauf geachtet, dass die Seite übersichtlich ist und leicht verständliche Informationen über das Gerben enthält. Viele wissen ja nicht mehr, was das eigentlich ist. Außerdem habe ich Radiowerbung bei einem Lokalsender geschaltet, um mein Geschäft in Südbrandenburg bekannt zu machen. Viele meiner potenziellen Kunden pendeln und hören den Sender dann im Auto. Ich habe die Erfahrung gemacht: Wenn man vernünftig Werbung macht, bekommt man auch Kundschaft. Haben Sie auch einen Tipp, den Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben würden? Ich rate ihnen: Traut Euch! Setzt Euch zusammen mit den Experten von der Gründungsberatung oder dem Lotsendienst. Die bewerten Eure Idee und sagen Euch, ob es sich lohnt. Und wenn es passt, probiert es einfach aus. Es ist immer gut, mit anderen zu reden, die ein bisschen mehr Ahnung haben als man selbst. elbe-elster Manfred Oettrich Gerberei Manfred Oettrich Doberlug-Kirchhain Gründung: 2006 Beraten durch: Regionaler Lotsendienst Landkreis Elbe-Elster Träger: Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbh 26 27

15 L Der regionale Lotsendienst Landkreis Oberhavel Rund Erstgespräche seit dem Jahr Außer- Wie die Oberhavel-Lotsin ihre Gründerinnen und Gründer dem 550 Einzelberatungen und 455 Gründungen. Da- fit für eine nachhaltige Unternehmensführung macht, ist von waren rund 85 Prozent zum Zeitpunkt der letzten dabei kein Geheimnis. Man arbeite hier nicht anders als Befragung durch den Lotsendienst noch am Markt. Von die anderen Lotsendienste auch, sagt Waltraut Krien- diesen wiederum geht es nach eigenem Bekunden der ke. Eine Spezialität habe man allerdings im Programm: Befragten 15 bis 20 Prozent gut bis sehr gut, 60 bis 65 Zum Ende eines Assessments laden wir alle unsere Prozent immerhin schätzen ihre Lage als zufriedenstel- Netzwerkpartner ein. Die stellen dann während der Ab- lend ein. schlusspräsentation Fragen an die Gründerinnen und Gründer und geben Tipps zu den Gründungsvorhaben. Der Verbleib am Markt: Das war von Beginn an ein Gründer mit Fremdkapitalbedarf lernen hier vielleicht wichtiges Qualitätskriterium für unsere Arbeit, sagt Wal- schon ihren Bankberater kennen, der ihnen schon im Guter Standort für Gründerinnen und Gründer schluss wohnen viele Familien, die in Berlin arbeiten und traut Krienke, Projektmamagerin beim Träger des Lot- Vorfeld Hinweise dazu gibt, worauf sie bei ihrem Kredit- nicht selten über ein überdurchschnittliches Einkommen sendienstes Landkreis Oberhavel, der Wirtschafts-, In- antrag besonders achten sollen. Bei den Geschäftsideen, mit denen die Lotsendienst- verfügen. Grund dafür sind nicht zuletzt die gute Infra- novations- und Tourismusförderung Oberhavel GmbH. Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start gehen, struktur und natürlich die Nähe zu Berlin. Also die Nachhaltigkeit, nicht nur die Gründungsquote. Angebote für Langzeiterwerbslose entwickelt handelt es sich überwiegend um Dienstleistungen so- Und seit diesem Jahr ist die Nachhaltigkeit als Qualitäts- wohl für Unternehmen, zum Beispiel Service- oder Sehr gute Startbedingungen also für Gründungen im standard vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen Die Nase vorn hatte der Lotsendienst Oberhavel auch Planungsleistungen im ingenieurtechnischen und IT- Kreis Oberhavel, befindet Waltraut Krienke. Dazu kom- und Familie sogar für alle Lotsendienste übernommen dabei, ein Angebot für Langzeiterwerbslose zu entwi- Bereich und Kurierdienste, als auch für private Kunden me, dass sich zunehmend Unternehmen im Süden des worden. ckeln 3. Auslöser dafür war die Erfahrung, dass viele und Haushalte, wie Einkaufshilfen, Seniorenbetreuung Landkreises ansiedeln. So seien hier mit den Städten Arbeitslosengeld-II-Empfänger wegen fehlender Vor- oder Haus- und Grundstücksservice. Eine Zunahme ist Hennigsdorf, Oranienburg und Velten ausgewiesene aussetzungen nicht in den Lotsendienst aufgenommen im Wellness- und Gesundheitsbereich zu verzeichnen. Wachstumskerne entstanden mit einer positiven Bilanz werden konnten. Waltraut Krienke: Daraus haben sich Auch die Kundschaft dafür ist schon da: Oberhavel ge- bei der Ansiedlung von Unternehmen. Dieses Umfeld dann vor vier Jahren unser Ideenworkshop und unser hört zu den Regionen, die im berlinnahen Raum einen bietet ebenfalls beste Startbedingungen für Gründerin- Vorgründungsseminar entwickelt ein neues Projekt, Bevölkerungszuwachs auch perspektivisch vorweisen nen und Gründer, die hier Marktnischen finden. das Langzeitarbeitslose auf den Lotsendienst vorberei- kann. Besonders in den Gemeinden mit S-Bahnan- ten soll. oberhavel Wirtschafts-, Innovations- und Tourismusförderung Oberhavel GmbH (WInTO) Waltraut Krienke Neuendorfstraße 18 a Hennigsdorf Telefon: Internet: 3 Das Projekt ist im Rahmen des Regionalbudgets entstanden, das durch das MASF aus ESF-Mitteln gefördert wird

16 G Als Existenzgründer braucht man den Mut des Unwissenden. Herr Schwarz, Sie sind seit 17 Jahren selbständig, beschäftigen über Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben 20 Auszubildende. Als Sie damals zusammen mit Ihrem Kollegen Ihr Unternehmen gegründet haben, waren Sie beide bereits über ein Jahr erwerbslos. Konnten Sie sich damals vorstellen, dass Sie einmal so erfolgreich sein würden? Wir hatten damals natürlich gehofft, dass wir es schaffen würden, unsere Vision umzusetzen und irgendwann Facility-Management-Leistungen anzubieten. Aber am Anfang haben wir erst einmal ganz kleine Brötchen gebacken und Gebäudereinigung nach Hausfrauenart angeboten. Bis mein Geschäftspartner Heinz Ritter seine Meisterprüfung bei der Handwerkskammer abgelegt hat das Gebäudereinigungsgewerbe war ja meisterpflichtig. Danach konnten wir unser Angebot erweitern. Und heute haben wir unsere Vision tatsächlich umgesetzt und bieten ein umfangreiches Facility-Management an. Dazu gehören zum Beispiel Garten- und Landschaftsbau, Hausmeisterdienste, Räumdienste im Winter, technische Dienstleistungen wie Aufzugswartung oder auch die Wartung von Heizungsanlagen. Wir bieten aber auch Wachund Sicherheitsdienste, Büroservice oder auch Catering an. Zu unseren Kunden zählen Unternehmen und Behörden überwiegend in den neuen Bundesländern, aber auch in Nordrhein-Westfalen und Hessen. Sie haben als Unternehmer auch schon viel Anerkennung erhalten. Ja, wir sind im März 2001 als Mitglied der Top-100-Unternehmen des innovativen Mittelstandes in Deutschland und mit dem ersten Preis als Gründer des Jahres 2001 in Deutschland ausgezeichnet worden. Kurz darauf, im Jahr 2005 haben wir dann den Großen Preis des Mittelstandes erhalten. Darauf sind wir natürlich sehr stolz. Den Lotsendienst gab es in den 90er Jahren noch nicht. Sie haben aber dennoch eine Förderung der LASA Brandenburg GmbH erhalten. Das ist richtig. Ich habe damals eine Förderung der LASA für Existenzgründungen aus der Erwerbslosigkeit erhalten. Das waren DM als Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten, die zur Absicherung meiner Familie dienten. Ohne das Geld hätte ich mich vermutlich nicht selbständig gemacht. Die Mittel zur Existenzgründungsberatung in Höhe von DM haben wir für eine Steuerberatung in Anspruch genommen. Dirk Isert und Thomas Schwarz Sie haben in Ihrer unternehmerischen Laufbahn immer wieder Beratung in Anspruch genommen. Welche Bilanz würden Sie hier ziehen? Es ist sicherlich ein Baustein unseres Erfolgs, dass ich gesagt habe, Beratung ist wichtig, aber als Unternehmer trage ich letzten Endes die komplette Verantwortung. Das heißt, ich muss mir selbst so viel Wissen aneignen, dass ich in der Lage bin, die Empfehlungen der Berater möglicherweise auch zu hinterfragen. Ich hatte auch Fälle, in denen ich wirklich falsch beraten worden bin. Und so etwas muss mir als Unternehmer auffallen. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man das Thema Know-how komplett an Berater delegieren kann. Als Unternehmer und Existenzgründer muss ich mich mit allen Themen beschäftigen, die für ein Unternehmen relevant sind. Beratung ist zwar wichtig, aber die Entscheidung, die ich danach treffen muss, nimmt mir keiner ab. Von daher braucht man ein fundiertes Basiswissen. Das Ganze hat aber leider auch eine Kehrseite. ostprignitz-ruppin Thomas Schwarz, Dirk Isert, Heinz Ritter, Bernd-Rainer Vogt Dreieck Gebäudedienste GmbH Neuruppin Gründung: 1994 Beraten durch: LASA Brandenburg GmbH Welche denn? Nach meiner Erfahrung braucht man als Existenzgründer den Mut des Unwissenden. Man muss ins kalte Wasser springen. Nur: Wenn man auf dem Sprungbrett steht und sich dort alles im Detail mit allen möglichen Konsequenzen überlegt, wird man nicht springen. Ich würde heute bestimmte Dinge mit Sicherheit nie wieder so machen, weil ich die Risiken anders bewerten würde. Also ein bestimmter Grad an Unwissenheit ist in der Anfangsphase sicher notwendig. Trotzdem müssen bestimmte Grenzen gesetzt sein: Haus, Hof und Familie dürfen auf keinen Fall gefährdet werden. Welche Tipps würden Sie Gründerinnen und Gründern darüber hinaus geben? Was ich wirklich empfehle ist, über den Tellerrand zu schauen und den Markt aus Sicht der Kunden zu betrachten. Ich erlebe oft, dass ein junger Unternehmer kommt und sagt: Mensch, ich habe hier einen Laden aufgemacht, der ist so schick, schau dir den mal an. Ich weiß nicht, warum der nicht läuft. Und dann gehe ich mit ihm durch den Laden und sage: Für wen hast du den Laden eigentlich gemacht? Für dich selber oder für deine Kunden? Vielen ist einfach nicht klar, dass das Produkt vor allem dem Kunden gefallen muss und nicht unbedingt dem Unternehmer. Sehr wichtig ist auch, die gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen, die man als Unternehmer hat. In den Medien wird meist über das soziale Engagement von Konzernen berichtet. Dabei wird oft übersehen, dass insbesondere Familienunternehmen und mittelständische Unternehmen sehr viel gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Damit sollte man sich auch schon als Existenzgründer auseinandersetzen. Das gehört in jedem Fall dazu, wenn man ein Unternehmen führt

17 G Ich bin mir sicher, dass sich mein Unternehmen vor allem deshalb so erfolgreich entwickelt hat, weil ich das notwendige Know-how von meinem Coach bekommen habe. Herr March, Sie haben eine Industrielackiererei gegründet. Was lackieren Sie und für wen? Die Industrielackiererei beinhaltet Lackieren, Pulverbeschichten und Nachlackieren sowie die Vorbehandlung, also das chemische Entfetten und Strahlen für Industriezwecke. Wir arbeiten für Schienenfahrzeughersteller oder auch Metallbaufirmen, die Zaunanlagen oder Fahrzeuge herstellen und dafür eine Pulverbeschichtung oder eine Oberfläche auf ihren Metallteilen benötigen. Wir sind aber auch Dienstleister für Privatkunden, wenn beispielsweise jemand seinen Fahrradrahmen lackieren lassen möchte. Wie kamen Sie auf Ihre Geschäftsidee? Ich komme aus dieser Branche und hatte acht Jahre lang eine leitende Stellung in einem Betrieb. Ich wurde dann im Jahr 2008 gekündigt und habe mich direkt danach selbständig gemacht. Die Kunden habe ich darüber informiert, denn zu denen hatte ich ja in all den Jahren einen guten Kontakt aufgebaut. Dass ich von allen ein positives Feedback bekommen habe, hat mich natürlich sehr ermutigt. Die Agentur für Arbeit hat mich, um meine Gründung vorzubereiten, an die Wirtschafts-, Innovations- und Tourismusförderung Oberhavel GmbH, WInTO, weiter vermittelt. Dort wurde mein Gründungsvorhaben im Rahmen des Assessment-Centers als förderfähig eingestuft, so dass ich einen Coach zur Seite gestellt bekam. Und dann ging es los. Inwiefern hat Sie der Coach unterstützt? Ich habe ungeheures Glück gehabt, dass ich diesen Coach bekommen habe. Für diese Unterstützung muss ich die WInTO wirklich loben. Der Coach hat mich in allen Bereichen unterstützt. Er hat mich zur Bank begleitet, denn das war für mich Neuland. Danach hat er mir zum Beispiel geholfen, ein Computerprogramm zu installieren, mit dem ich die Firmendaten pflegen und meine Angebote erstellen konnte. Auch den Businessplan hätte ich ohne seine Hilfe nicht schreiben können. Wir haben heute noch guten Kontakt. Ich bin mir sicher, dass sich mein Unternehmen vor allem deshalb so erfolgreich entwickelt hat, weil ich das notwendige Knowhow von meinem Coach bekommen habe. Welche Hürden gab es bei Ihrer Gründung? Ich habe sehr große Probleme mit den Banken gehabt. Zunächst wollte ich ein Grundstück kaufen und darauf eine Halle bauen. Die Investition lag bei 2,5 Millionen Euro. Der Mitarbeiter der ersten Bank sagte mir, dass ich lieber eine Halle mieten und mir die Anlagentechnik kaufen solle. Daraufhin bin ich zur nächsten Bank gegangen. Dort fand man meine Idee gut und hat sie weiterverfolgt. Wir haben dann fast ein dreiviertel Jahr mit dieser Bank verhandelt und zum Jahresende fehlte mir nur noch eine Unterschrift der Bank. Aber die habe ich nicht bekommen, wahrscheinlich wegen der Bankenkrise. Im Januar 2009 teilte man mir dann mit, dass die Bank mein Projekt nicht unterstützen könne. Da hatte ich allerdings schon viel Geld darauf verwandt, die von der Bank geforderten Bodengutachten erstellen zu lassen. Das war wirklich ein harter Schlag. Wie ging es dann weiter? Ich hatte das Glück, dass mir ein früherer Kunde eine Lagerhalle von 500 Quadratmetern zur Verfügung stellte. Ich habe mein ganzes erspartes Geld dort hineingesteckt, die Halle ausgebaut und mit einer gekauften Spritzkabine angefangen zu produzieren. Wegen der guten Auftragslage konnte ich dann immer mehr Leute einstellen. Wir haben in der ersten Kabine zwei Schichten gefahren, weil es nicht anders ging. Nach ungefähr einem Jahr stellte mir unser Vermieter eine relativ neue Halle auf demselben Gelände in Aussicht. In der konnte ich dann eine wesentlich größere oberhavel Torsten March mbc March Beschichtungscenter GmbH Hennigsdorf Gründung: 2009 Beraten durch: Regionaler Lotsendienst Oberhavel Träger: Wirtschafts-, Innovations- und Tourismusförderung Oberhavel GmbH (WInTO) Oberflächenbeschichtungsanlage installieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die kostete einen sechsstelligen Betrag. Also bin ich noch einmal zu der ersten Bank gegangen, deren Mitarbeiter mir damals geraten hatte, eine Halle zu mieten anstatt zu kaufen. Der hatte mir damals immerhin klipp und klar gesagt, dass sie mein Vorhaben nicht fördern und haben mich nicht hingehalten. Jetzt konnte ich zeigen, dass wir schon in der kleinen Halle ausgezeichnete Umsätze erwirtschafteten. Und eine gute Woche später wurde der Kredit bewilligt. Ihr Unternehmen ist sehr schnell gewachsen. Wie haben Sie den plötzlichen Aufgabenzuwachs bei der Personal- und Betriebsorganisation bewältigt? Wir haben tatsächlich alle zwei Monate neue Leute eingestellt. Nach einem halben Jahr waren wir schon zu acht, inzwischen habe ich hier 18 Leute. Wir suchen noch weitere Mitarbeiter und werden uns voraussichtlich auf 22 Leute einpendeln. Meine jetzige Arbeit entspricht weitestgehend meiner früheren Tätigkeit als Angestellter. Neu hinzugekommen sind meine Aufgaben als Geschäftsführer, aber da ich ein Mensch bin, der sich viel zutraut und neue Herausforderungen sucht, ist das kein Problem

18 L Der regionale Lotsendienst Landkreis Oberspreewald-Lausitz oberspreewald-lausitz WEQUA Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbh Gerlinde Michaelis Am Werk Lauchhammer Telefon: Internet: Geprägt durch den jahrzehntelangen Braunkohleabbau, hat sich der Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu einer vielfältigen Industrie- und Wirtschaftslandschaft entwickelt. So sind beispielsweise in der Westlausitz vor allem die Chemische Industrie, Elektrotechnik, Metallverarbeitung, erneuerbare Energien sowie der Dienstleistungssektor vertreten. Darüber hinaus bietet der Tourismus gute Perspektiven: nicht nur im Spreewald, sondern auch im künftigen Seenland, das durch die Flutung stillgelegter Braunkohletagebaue entsteht. Insgesamt bietet der Landkreis gute Bedingungen und Entwicklungspotenziale für Unternehmen und ein gutes Gründungsklima. Das zeigen auch die 32 größeren Industrie- und Gewerbegebiete, auf denen rund 360 Unternehmen mit Beschäftigten ansässig sind, freut sich Gerlinde Michaelis, Leiterin des Lotsendienstes im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Dieser ist seit 2007 bei der WEQUA GmbH angesiedelt. Die bisherige Bilanz zeigt, dass der Lotsendienst einen wichtigen Beitrag zu den regen Wirtschaftsaktivitäten in der Region leistet: Insgesamt haben 550 Gründungsinteressierte von März 2007 bis Juni 2011 den Lotsendienst besucht. Nach der Teilnahme am Assessment- Center und einem intensiven persönlichen Coaching haben sich in diesem Zeitraum 251 Gründerinnen und Gründer in der Mehrzahl zwischen 30 und 50 Jahren beruflich selbständig gemacht. 40 Prozent davon waren Frauen. Bemerkenswert ist vor allem, dass 80 Prozent der Unternehmen noch immer am Markt sind. Gute Kontakte zur Wirtschaft Als einen Grund für diese erfolgreiche Bilanz nennt Gerlinde Michaelis vor allem die guten Kontakte zur Wirtschaft: Durch die langjährige Tätigkeit der WEQUA kennen wir zahlreiche Unternehmen hier in der Region. Mit denen bringen wir unsere Gründerinnen und Gründer bereits in der Vorgründungsphase zusammen. Dadurch erfahren sie nicht nur, wie die Unternehmer selbst seinerzeit ihre Gründung und Anlaufphase bewältigt haben, sondern können bereits in einer sehr frühen Phase wichtige Geschäftskontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen. Aber nicht nur die guten Kontakte zu Unternehmen, sondern auch die enge Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, dem Landkreis und weiteren Kooperationspartnern tragen nach Einschätzung von Gerlinde Michaelis zu der erfolgreichen Arbeit des Lotsendienstes bei. Regionales Netzwerk unterstützt Lotsendienst und Gründer Der Lotsendienst und damit auch die Gründerinnen und Gründer profitieren von diesem guten Netzwerk, zu denen vor allem Unternehmen, Behörden und Beratungseinrichtungen gehören. Nicht zuletzt, weil sich die Gründerinnen und Gründer in vielen verschiedenen Branchen selbständig machen, ist dieses weit verzweigte Netzwerk mit seinen unterschiedlichen Kompetenzen sehr hilfreich. Gegründet wird beispielsweise bevorzugt im Dienstleistungsbereich, dazu gehören Computerservices, Bürodienstleistungen, Gesundheit und Wellness, Seniorenbetreuung und haushaltsnahe Dienstleistungen. Im handwerklichen Bereich dominieren Baudienstleister, Maler, Raumausstatter, Gebäudereiniger, Maßund Änderungsschneider, Zweirad-und Kfz-Mechaniker, Friseure, Kosmetikerinnen und Fotografen. Unabhängig aber von der Branche sieht Gerlinde Michaelis den größten Beratungsbedarf in der Vorgründungsphase bei der Erstellung des Businessplans, beim Erwerb und der Aktualisierung der kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, im Bereich Marketing und der betrieblichen und persönlichen Absicherung. Wobei diese Qualifizierungen nicht allein über den Lotsendienst, sondern auch hier mit Unterstützung der Netzwerkpartner, insbesondere der Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer erfolgen. Dabei legt Gerlinde Michaelis großen Wert darauf, dass der Netzwerkgedanke auch von den frisch gebackenen Unternehmerinnen und Unternehmern weitergetragen wird. Wir bauen das Gründungsnetzwerk aus, um es auch nach der Gründung mit Leben zu füllen. Wir geben den jungen Unternehmern dadurch die Möglichkeit, auch untereinander zu kommunizieren und andere Netzwerke zu nutzen. Viele Gründerinnen und Gründer sind zunächst so auf die Bewältigung ihrer Tagesaufgaben fixiert, dass sie die strategische Entwicklung aus dem Auge verlieren. Um das zu verhindern, brauchen sie die Unterstützung, die der Lotsendienst gemeinsam mit den Netzwerkpartnern leisten kann

19 G Ich würde es jederzeit wieder so machen, mit allen Höhen und Tiefen. hinzu: die Gespräche mit den Behörden, dem Personal, die Einstellung von Mitarbeitern, die Quartalsmeldungen und Einstufungen der Kinder, die Buchhaltung usw. Alle diese Aufgaben müssen erledigt werden und das geht nicht ohne einen Zeitplan. oberspreewald-lausitz Annett Fischer-Neumann Kita Kleeblatt Schwarzheide Übernahme: März 2008 Beraten durch: Regionaler Lotsendienst Oberspreewald-Lausitz Träger: WEQUA Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbh Im Unterschied zu früher trage ich heute viel mehr Verantwortung für die Angestellten und Kinder. Da denkt man manches Mal schon etwas länger nach, bevor man eine Entscheidung trifft. Und auch die Arbeitszeiten haben sich geändert. Als Selbständige arbeitet man selbst und ständig. Darüber muss man sich im Klaren sein. Oft dauert die Arbeit länger, nicht selten sogar auch übers Wochenende. Trotzdem: Ich würde es jederzeit wieder so machen, mit allen Höhen und Tiefen. Was haben Sie aus Iher bisherigen Selbständig- Frau Fischer-Neumann, Sie haben eine Kindertagesstätte von einem öffentlichen Träger übernommen. Wie sind Sie auf die Idee gekommen? Ich habe seit 1999 als Erzieherin und ab 2002 als Leiterin in dieser Kindertagesstätte gearbeitet. Dann gab es 2008 die Möglichkeit, die Kita zu übernehmen und diese Chance habe ich genutzt. Mittlerweile betreuen wir hier 167 Kinder. Darüber hinaus habe ich noch ein Projekt, bei dem ältere Kinder auch stundenweise kommen können. Insgesamt hat sich also alles gut entwickelt. Sie haben bei Ihren Vorbereitungen den Lotsendienst in Anspruch genommen. Wie war die Unterstützung? Die war sehr gut. Vor der Gründung gab es eine komplette Woche Training in Buchhaltung, Finanzplanung, Präsentationstechniken. Für meinen Businessplan wusste ich ohnehin schon eine ganze Menge durch meine damalige Tätigkeit als Leiterin, aber durch den Lotsendienst bekam ich noch mal einen anderen Blick auf die Dinge. Nach der Gründung wurde ich dann noch durch eine Unternehmensberaterin gecoacht, die mir nicht nur in unternehmerischen Fragen zur Seite stand, sondern mir auch gut zugesprochen hat, wenn es mal Niederlagen gab. Mit dem Lotsendienst bin ich heute übrigens immer noch in Kontakt und kann jederzeit dort anrufen, wenn ich eine Frage habe. Sie haben mit der Übernahme der Kita auch die Mitarbeiter übernommen. Von der Kollegin zur Chefin ging das gut? Ja, wir waren alle glücklich. Ich hatte vorher mit allen gesprochen, um sicherzugehen, dass auch wirklich das ganze Team dahintersteht. Das ist heute sogar größer als damals. Als ich die Kita übernommen habe, gab es elf pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weil wir heute aber mehr Kinder als früher betreuen, konnte ich auch zusätzliches Personal einstellen. Derzeit habe ich an pädagogischem Personal 15 Mitarbeiter, mit dem technischen Personal zusammen sind wir 22 Personen plus zwei Auszubildende. Sie waren früher Leiterin der Kita, jetzt sind Sie Leiterin und Geschäftsführerin. Was für ein Unterschied ist das für Sie? Ich habe schon vorher viel gearbeitet. Aber für die selbständige Arbeit muss ich bedeutend mehr Zeit aufwenden. Als Unternehmerin kommen ganz neue Aufgaben keit gelernt? Das Wichtigste ist, dass man fachlich gut ist. Als Chefin darf man sich nicht einfach ins Büro zurückziehen. Ich gehe zum Beispiel immer in die Gruppen hinein und arbeite mit, um den Bezug nicht zu verlieren. Gerade im erzieherischen Bereich muss man sich auch mit den gesetzlichen Vorschriften und bürokratischen Anforderungen auskennen. Man muss einfach immer wieder sehr viele Anträge ausfüllen. Damit ist ein enormer Zeitaufwand verbunden. Das zehrt an den Nerven. Da ist es wichtig, nicht die Bürotür zu zumachen, sondern den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutlich zu machen, warum man manchmal zwei, drei Tage lang am Schreibtisch sitzen muss. Gerade in kritischen Zeiten kann man es so besser miteinander aushalten und sich gegenseitig unterstützen. Wichtig sind auch ein guter Freundeskreis und der Rückhalt der Familie. Es gibt ja auch mal Tiefs, und da braucht man jemanden, der einem sagt: Kopf hoch!

20 L Der regionale Lotsendienst Landeshauptstadt Potsdam Der Standort Potsdam ist etwas Besonderes: er verzeichnet eine hohe Wirtschaftskraft, eine kontinuierlich steigende Bevölkerungszahl und ein Pro-Kopf-Einkommen, das zu den höchsten in Ostdeutschland gehört. Aber nicht nur der Standort ist etwas Besonderes. Auch die Klientel von Ralf Krüger und seinen Mitstreitern vom Potsdamer Lotsendienst unterscheidet sich deutlich von den anderen Lotsendiensten: Diejenigen, die hier für Beratung und Hilfe anklopfen, haben häufiger einen Hochschulabschluss in der Tasche. Ralf Krüger, Projektleiter des Lotsendienstes Potsdam: Vom Bildungshintergrund her scheint es hier doch etwas akademischer zuzugehen. Wir verzeichnen so gut wie kein Handwerk, vielleicht mal ein oder zwei versprengte Gründungen pro Jahr. Dafür haben wir einen sehr hohen Anteil an freien Berufen. So registriert die Technologie- und Gewerbezentren Potsdam GmbH, die den Potsdamer Lotsendienst im Jahr 2007 übernommen hat, 60 Prozent Gründerinnen und Gründer in den freien Berufen, z. B. Ingenieurbüros jeder Couleur, Heilpraktiker, Ärzte, Physiotherapeuten oder auch Coaches oder Berater mit unterschiedlichen Zielgruppen. Dabei ist der Lotsendienst Potsdam keine Konkurrenz zum Startup Navigator, dem Pendant des Gründungsservice an den Brandenburger Hochschulen, so Ralf Krüger: Die Hochschulabsolventen dürfen sich maximal fünf Jahre nach Gründung an den hochschuleigenen Startup Navigator wenden. Das bedeutet, zu uns kommen diejenigen, die diese Frist überschritten und bereits Erfahrungen im Berufsleben gesammelt haben, was für eine Existenzgründung durchaus von Vorteil ist. Theorie und Praxis verbinden Trotzdem: Berufserfahrung und Hochschulhintergrund sind keine Garantie für eine erfolgreiche Gründung. Für die Arbeit am Businessplan werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu angehalten, ihre theoretischen Vorstellungen mit der Praxis in Einklang zu bringen: Ziel der Beratung vor der Gründung ist es, so Ralf Krüger, ein stimmiges Angebot zu entwickeln, eine passende Kundenstruktur für dieses Angebot aufzubauen und ein vernünftiges Marketing zu planen. Nach der Gründung geht es nicht selten vor allem um den Vertrieb. Hier stellt sich oft erst einmal Ernüchterung ein, wenn sich die Erwartungen nicht erfüllen. Dann muss der erste Ansatz auf den Prüfstand und überarbeitet werden. Mit dem Gründerforum Potsdam bietet die Stadt außerdem ein vitales und breit aufgestelltes Netzwerk von über 20 Gründungsakteuren. Somit können teils hoch spezialisierte Beratungsalternativen angeboten werden. Der Lotsendienst bringt sich hier als Gastgeber und Mitveranstalter mit dem vierteljährlich stattfindenden GründerTreff Potsdam ein. Frauen, Männer und Coaching Seit März 2007 haben Ralf Krüger und seine Kolleginnen und Kollegen 700 Erstberatungen durchgeführt. 274 Gründungsinteressierte haben an 29 Assessment- Centern teilgenommen, von denen 195 tatsächlich ein Unternehmen gegründet haben. Wichtiges Instrument des Lotsendienstes ist das Coaching, um Gründerinnen und Gründern eine individuelle strategische und konzeptionelle Gründungsvorbereitung zu ermöglichen. Damit haben die Potsdamer Lotsen ihre eigenen Erfahrungen gemacht. Ralf Krüger: Vorweg: Die Zahl der Gründungen durch Frauen steigt kontinuierlich an. Seit März 2007 liegt deren Anteil an allen Gründungen bei uns deutlich über 50 Prozent. Und Frauen haben eine höhere Coaching-Affinität. Wir haben eine konstant steigende Nachfrage von Frauen, die sich für das Coaching interessieren. Sie schätzen dieses Medium einfach mehr als manche Männer. Überhaupt sind Männer beratungsresistenter. Das werden andere Lotsendienste wohl auch bestätigen. potsdam Technologie- und Gewerbezentren Potsdam GmbH Ralf Krüger David-Gilly-Straße Potsdam Telefon: Internet:

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