Wie Sie Ihren Schritt in die Selbständigkeit optimal planen. Unternehmensgründung

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1 Wie Sie Ihren Schritt in die Selbständigkeit optimal planen. Unternehmensgründung KOMMERZKUNDEN Service

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3 Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort 4 2. Die persönlichen Voraussetzungen als wichtigstes Startkapital 6 3. Das Unternehmenskonzept Businessplan: Die ersten Schritte zum Erfolg Kennzeichen eines guten Businessplans aus Sicht der Investoren Inhalte eines Businessplans 9 4. Das Gewerbeberecht Allgemeine persönliche Voraussetzungen Besondere persönliche Voraussetzungen Ausschließungsgründe Sachliche Voraussetzungen Sonstiges Gewerbeanmeldung Inhalt des Antrages Administrative Behandlung der Gewerbeanmeldung Die Rechtsformen Das Einzelunternehmen Die Personengesellschaften Die Kapitalgesellschaften Die Finanzierung Das Eigenkapital Die Fremdfinanzierungsformen Vorsorge und Risikoabsicherung Die Steuerhürde Die Meldepflicht Die wichtigsten Steuern Bemessungsgrundlagen und Höhe der Einkommenund Körperschaftsteuer Steuerliche Investitionsförderung von Anlagegegenständen Das Rechnungswesen Die Arten der Buchführung Die Bilanz und die GuV Die Pauschalierung der Betriebsausgaben Informationsunterlagen der Erste Bank und Sparkassen 33 Seite

4 GO! Gründer Offensive Betriebsnachfolge Franchising Unternehmensgründung GO! Gründer Akademien GO! Workshops und Beratertage GO! GründerCenter 4

5 1. Vorwort 1. Vorwort Liebe Unternehmensgründer* und Betriebsnachfolger! Unternehmerisches Denken und Handeln sind heute mehr gefragt denn je. Innovative Ideen werden zunehmend geschätzt und benötigt. Denn leistungsfähige, zukunftsorientierte Unternehmer sind eine wesentliche Voraussetzung für das wirtschaftliche Wohlergehen Österreichs. Aus diesem Grund ist es der Erste Bank und den Sparkassen ein besonderes Anliegen, Sie bei Ihrer Gründung bestmöglich zu unterstützen. Diesem Anspruch werden wir mit kompetenter Beratung, erstklassigem Service und praktischer Hilfestellung gerecht zb mit der GO! Gründer Offensive und mit dieser Broschüre. Die GO! Gründer Offensive der Erste Bank und Sparkassen hat sich in wenigen Jahren zur größten Initiative für Unternehmensgründer, Betriebsnachfolger und Franchise-Nehmer in Österreich entwickelt. Sie umfasst: GO! Gründer Akademien GO! Workshops und Beratertage GO! GründerCenter Das Internet-Portal bietet Ihnen zusätzliche Informationen für Ihre Gründung, Hilfe bei wichtigen Entscheidungen und wertvolle Kontaktadressen. In dieser praxisbezogenen Broschüre finden Sie zahlreiche Fragestellungen, Informationen und Tipps für Ihre erfolgreiche Unternehmensgründung. Sie ist ein umfassender Ratgeber und stellt gerade beim Start in die Selbständigkeit eine wichtige Hilfe dar. Für die individuelle Unterstützung Ihres Vorhabens steht Ihnen Ihr Kundenbetreuer in der Erste Bank oder Sparkasse persönlich zur Verfügung. Wir hoffen, Sie finden wertvolle Anregungen in der folgenden Lektüre, und wünschen Ihnen gutes Gelingen für Ihren Unternehmensstart! Ihre Erste Bank und Sparkasse * Dieses Handbuch wendet sich an Jungunternehmer beiderlei Geschlechts. Um die Texte lesbar zu halten, haben wir auf Schreibweisen wie zum Beispiel Jungunternehmer/innen verzichtet. Derartige Begriffe finden geschlechtsneutrale Verwendung. 5

6 2. Die persönlichen Voraussetzungen als wichtigstes Startkapital Ausreichende Information ist gerade in der heutigen Zeit das Gebot der Stunde. Ein erfolgreicher Unternehmer ist derjenige, der Informationen am schnellsten, kostengünstigsten und im notwendigen Umfang bekommen kann. Die wesentlichsten Informationen wollen wir Ihnen mit dieser Broschüre geben. Darüber hinaus ist die individuelle Besprechung von Detailfragen immer ratsam, denn schriftliche Informationen können persönliche Gespräche auf keinen Fall ersetzen! Tipp Zur Planung und Organisation des Unternehmens sollten Sie unbedingt einen Zeitrahmen zwischen sechs und zwölf Monaten in Betracht ziehen. Der zeitliche Aufwand zur Gründung wird oft unterschätzt und führt zu Rückschlägen und Enttäuschungen. a) Persönlichkeit Eines der wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale des zukünftigen Unternehmers muss eine hohe Leistungsmotivation sein. Dazu kommt die Tatsache der neuen wirtschaftlichen und arbeitsbedingten Situation sowie die ständige Suche nach neuen Aufgaben, bei denen Sie sich den Erfolg direkt selbst zuschreiben können. b) Tatendrang und Entscheidungsfreude Wichtige Grundcharakteristika sind die Problemlösungskompetenz, Selbstsicherheit und eine hohe Durchsetzungsfähigkeit, gepaart mit einer überdurchschnittlichen Portion Optimismus. Anders als im Regelfall gewinnen die Persönlichkeitsfaktoren im Falle einer Krisensituation deutlich an Wichtigkeit. Jener Unternehmertyp, der rasch entscheidet, schnell klare Zielvorstellungen aufbaut und diese dann konsequent umsetzt, ist anderen überlegen. Selbständigkeit bedeutet Entscheidungsfreude, Dynamik und Kontaktfreudigkeit. c) Risikobewusstsein und Belastbarkeit Risikobewusstsein und persönliches Engagement sind für den Start in die Selbständigkeit essentielle Grundvoraussetzungen. d) Fachliche Qualifikation Entsprechende Fachkenntnisse, Branchenerfahrung, kaufmännische Grundkenntnisse sowie die künftige Lernbereitschaft sind bei einer Unternehmensgründung zu kalkulieren und gegebenenfalls aufzubauen. e) Soziokultureller Aspekt Die erhöhte Arbeitsbelastung und damit verbundene geringere Freizeit wirken sich negativ auf das soziokulturelle Umfeld aus. Daher ist es sehr wichtig, dass sich Ihre Familie mit Ihrer Selbständigkeit ebenfalls identifiziert. Ein wirtschaftlich wichtiger Ansatzpunkt ist die Frage, ob Ihre Familie im Notfall ohne Einkünfte aus Ihrem zukünftigen Betrieb für den Lebensunterhalt aufkommen kann. 6

7 3. Das Unternehmenskonzept Das Unternehmenskonzept ist die Basis für die wichtigsten Grundsatzentscheidungen in Bezug auf Ihr Unternehmen. Es hilft Ihnen vor allem bei Ihren Beratern (Steuer-, Bank-, Finanz-, Unternehmensberater), für die es unbedingt notwendig ist, rasch und übersichtlich gegliedert die wesentlichen Eckdaten Ihres Unternehmens entnehmen zu können Businessplan: Die ersten Schritte zum Erfolg Ausführliche Informationen zum Erstellen eines Businessplans finden Sie auf Warum brauche ich einen Businessplan? Ein Businessplan muss alle betriebswirtschaftlichen und finanziellen Aspekte einer Unternehmensgründung beleuchten. Unternehmensgründungen, aber auch -erweiterungen sind in der Regel mit einem finanziellen Aufwand und einem nicht zu unterschätzenden Risiko verbunden. Oft wird der angehende Jungunternehmer erst durch die Erstellung eines Businessplans dazu gebracht, zb seine Markteinschätzungen und Prognosen betriebswirtschaftlich zu untermauern. a) Ohne Plan kein Erfolg Dass ein Businessplan maßgeblich zum Gelingen einer Unternehmensgründung beiträgt, ist auch wissenschaftlich belegt. Laut einer in Deutschland durchgeführten Studie misslingt rund ein Drittel aller Existenzgründungen. Die häufigste Ursache: Der Gründungsplan war fehlerhaft, wurde nicht eingehalten oder war nicht vorhanden. Kaum ein Investor lässt sich ohne Businessplan von den ausgezeichneten Ertragschancen überzeugen. Egal ob dieser eine Behörde, eine Bank, ein Venture Capitalist oder ein privater Geldgeber ist. In einigen Fachbüchern zum Thema Unternehmensgründungen findet sich ein auf den ersten Blick überraschendes Phänomen. Unternehmen, die mit staatlicher Förderung arbeiten, hätten weit höhere Chancen auf Erfolg. Den Schluss, dass es an den staatlichen Förderungen liegen müsse, wollen die meisten Experten aber nicht gelten lassen. Vielmehr sei der Erfolg darauf zurückzuführen, dass nur Unternehmen mit einem Businessplan zu den staatlichen Förderungstöpfen Zutritt finden. Der Businessplan ist in der Gründungsphase die Visitenkarte des Unternehmens. Er bildet die Grundlage bei Verhandlungen mit Banken, Investoren, aber auch externen Beratern. b) Der Businessplan lebt Ein Businessplan zwingt den Unternehmer, die angestrebten Ziele und die Entwicklung des Unternehmens zu überprüfen. Dem Unternehmer wird mit einem Businessplan eine der wichtigsten Controlling-Möglichkeiten in die Hand gegeben. Die Einhaltung von Ablaufplänen kann ebenso kontrolliert werden wie zb Zeitpläne. Gesteckte Ziele können mit dem bisher Erreichten verglichen werden. Stellt sich dabei heraus, dass sich die Situation grundlegend geändert hat, so muss auch der Businessplan geändert werden. Ein Businessplan ist etwas Lebendes verliert seinen Wert, wenn er in die unterste Schublade gesteckt wird. Der Businessplan ist nicht nur das Schlüsseldokument für die Konzeption des Geschäftsvorhabens er unterstützt sowohl bei der Führung des Unternehmens als auch bei der Erfolgskontrolle. 7

8 3. Das Unternehmenskonzept c) Ein Unternehmen muss flüssig sein Die Liquiditätsplanung ist besonders wichtig. Was nützt es, die beste Geschäftsidee zu haben, bei der technischen Ausstattung des Unternehmens top zu sein, wenn die ersten Rechnungen nicht bezahlt werden können. Die Zahlungsprobleme müssen ja gar nicht hausgemacht sein, wie folgendes Beispiel zeigt: Die ersten Aufträge hatten das Unternehmen in den ersten Wochen restlos ausgelastet. Stolz wurde rund um die Uhr im neu angemieteten Studio an der Realisation gearbeitet. Der Hauptkunde fast die Hälfte des Umsatzes ging auf seine Rechnung war auch sichtlich zufrieden. Doch nach anerkennendem Schulterklopfen kam das böse Erwachen, die Rechnung ließ der Kunde liegen. Zu lange. Die Unternehmensführung hatte auf eine genaue Berechnung der Cashflow-Entwicklung verzichtet und ein zu großzügiges Zahlungsziel eingeräumt. Die Tatsache, ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung auch rentabel anbieten zu können, bedeutet nicht automatisch, dass immer genügend frei verfügbare Geldmittel vorhanden sind, um Mitarbeiter, Mieten, Kreditraten oder Abgaben und Steuern auch tatsächlich bezahlen zu können. Eine schnellere Begleichung der Rechnung durch seinen Hauptkunden hätte wieder viel Bares in die Kasse fließen lassen. So aber herrschte finanzielle Ebbe. Und bevor es richtig angefangen hatte, war es auch schon vorbei. Mit der Zahlungsunfähigkeit kam das Aus. Schmerzlich musste der Gründer erkennen, dass die Liquidität das A und O jedes Unternehmens ist. Ein Businessplan hätte zwar den Zahlungsausfall nicht verhindern, die negativen Auswirkungen für das Unternehmen aber deutlich abschwächen können. Die Liquiditätsplanung ist eine der wichtigsten Komponenten des Businessplans Kennzeichen eines guten Businessplans aus Sicht der Investoren a) Je komplexer die Idee, desto detaillierter der Plan Bei der Erstellung eines Businessplans ist darauf zu achten, welchen Zweck dieser erfüllen soll. Soll in einer ersten Phase nur das Interesse potentieller Geldgeber geweckt werden, reicht auch eine abgespeckte Version, dem dann eine ausführlichere Darstellung folgen kann. Eine Grundregel sollte auf jeden Fall beachtet werden: Je mehr Geld im Spiel ist und je komplexer die Geschäftsidee, desto detaillierter muss der Businessplan sein. Wie erkennt man einen guten Businessplan? Vollständigkeit versteht sich von selbst. Um keinen Punkt zu vergessen, gehen Sie die folgenden Kapitel dieses Handbuchs genau durch. b) Kommen Sie auf den Punkt Entscheidungsträger in den Banken, Förderungsstellen etc. erwarten prägnante und aussagekräftig aufbereitete Informationen. Wie sieht der Markt derzeit aus? Welche Position im Markt ist angepeilt? Wie ist der Verkauf organisiert? Wie schaut die Absatzplanung aus? Gerade die Absatzplanung ist Basis für die Finanzplanung. Sie stellt dar, wann wie viel an wen verkauft werden soll. Nur eine exakte Absatzplanung ermöglicht eine Liquiditätsplanung. Welche absatzfördernden Maßnahmen sind geplant? Das sind nur einige wenige Fragen, auf die jeder potentielle Investor in einem Businessplan Antworten erwartet. Je prägnanter und kürzer die Antworten, je schneller man auf den Punkt kommt, desto höher die Chance, auf offene Ohren zu stoßen. Der Leser muss von der Geschäftsidee gefangen sein, er muss Kundennutzen und Verdienstmöglichkeiten sofort erkennen können, wobei aufbereitete Marktforschungsdaten dem Leser den Zugang zur Branche erleichtern und die eigenen Argumente untermauern können. Je aktueller die Daten sind, desto besser. 8

9 3. Das Unternehmenskonzept c) Der Finanzplan Breiter Raum sollte dem Finanzplan gewidmet sein. Schließlich geht es um viel Geld, das Geld des Unternehmers und das Geld des Investors. Der Geldgeber muss Vertrauen zu seinem zukünftigen Partner haben können. Auf keinen Fall fehlen sollten Zahlen zur Absatzplanung, eine Aufstellung der zu erwartenden fixen und variablen Kosten, der geplanten Finanzierungsformen. Und natürlich will der Investor auch wissen, wann der Break-even-Point erreicht wird und er mit den ersten Gewinnausschüttungen rechnen kann Inhalte eines Businessplans Natürlich können Sie nicht alle Aspekte bis ins letzte Detail erläutern. Folgende Punkte sind aber ein absolutes MUSS. a) Executive Summary Das Kapitel wird oft gleich am Anfang gelesen, denn Kapitalgeber wollen sich überzeugen, ob der Unternehmer bzw. das Managementteam die Fähigkeit besitzt, die Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen. Die Finanzierung stellt nicht nur eine Investition in die Idee dar, sondern im großen Ausmaß auch in die Personen, die diese Geschäftsidee verwirklichen wollen. b) Die Idee Ausgangspunkt jeder erfolgreichen Geschäftsgründung ist eine innovative Produktidee. Die Idee allein stellt an sich aber noch keinen Wert dar. Erst die erfolgreiche Umsetzung in ein Produkt oder eine Dienstleistung macht die Idee auch kommerziell verwertbar. c) Produkt/Dienstleistung Stellen Sie Ihr Produkt beziehungsweise Ihre innovative Dienstleistung vor. In welchem Stadium der Entwicklung befindet es sich? Was sind die nächsten Schritte? d) Der Markt Um Investoren von den Erfolgschancen Ihres neuen Produktes überzeugen zu können, müssen diese den Zielmarkt Ihres Produktes kennen lernen. Liefern Sie ihnen die dafür notwendigen Zahlen. Helfen Sie Ihrem Investor, sich ein möglichst exaktes Bild der Branche zu machen. Beschreiben Sie die aktuelle Situation. Liefern Sie Daten zum Gesamtabsatz und -umsatz der Branche sowie über die erwirtschaftbaren Renditen. Oft ist ein Markteintritt mit sehr hohen Kosten verbunden. Zeigen Sie potentielle Eintrittsbarrieren auf. Im Zeitalter der Globalisierung kommt dem Wettbewerb immer größere Bedeutung zu, denn geschützte Märkte gehören der Vergangenheit an. e) Marketing Beim Marketing geht es in erster Linie darum, Kundenbedürfnisse zu erkennen und diese zu befriedigen. Marketing bedeutet dementsprechend Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potentiellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten. Die Marketingstrategie behandelt wichtige grundsätzliche Themen der längerfristigen Unternehmenspolitik, zum 9

10 3. Das Unternehmenskonzept Beispiel den Zugang zu künftigen Märkten, die Produktgestaltung oder das Unternehmenswachstum. Die operative Planung umfasst hauptsächlich die Umsetzung der Strategie in konkrete Maßnahmen. Erst der richtige Mix macht Marketing erfolgreich: Kommunikationspolitik Produktpolitik Distributionspolitik Preispolitik Verkaufspolitik Öffentlichkeitsarbeit Eventmarketing Verkaufsunterstützende Maßnahmen Produktentwicklung Differenzierung Markenpolitik Service Verpackung Verbesserung Lebenszyklus Vertriebsstrategie Vertriebskanäle Verkaufsorgane Logistik Preis Rabatte Boni Skonti Lieferkonditionen Zahlungskonditionen f) Das Unternehmen Wie heißt das Unternehmen? Der Rechtsform kommt eine Schlüsselrolle bei der Gründung eines neuen Unternehmens zu. In der Regel wählt man jene Rechtsform, welche die besten persönlichen, steuerlichen, betriebswirtschaftlichen und gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen bietet. Erläutern Sie Ihre Wahl. Vor allem aber zeigen Sie die Risiken und Haftungen der Mitgesellschafter auf. Haben Sie bereits Partner an Bord geholt, welche Funktionen üben diese aus? Die Wahl des idealen Unternehmensstandortes ist für jeden Unternehmer eine schwerwiegende Entscheidung. Fehler bei der Standortwahl lassen sich nur mehr schwer und in der Regel nur mit hohem finanziellen Aufwand korrigieren. Das rechtliche, politische und wirtschaftliche Umfeld muss passen. Wenn Sie bereits den idealen Standort gefunden haben, nennen Sie die Gründe für Ihre Entscheidung. Falls Sie noch auf der Suche sind, nennen Sie die für die Wahl entscheidenden Kriterien. g) Risiken Wesentliche Faktoren für den Unternehmenserfolg liegen im Finanzmanagement. Zum Beispiel: Debitoren: Die Debitorenrückstände steigen kontinuierlich an. Das Eintreiben der Forderung ist mit hartem Widerstand verbunden. Unter den größten Schuldnern befindet sich Ihr Hauptkunde. Liquidität: Die Zahlungseingänge verzögern sich. Cash-flow und Liquidität sinken bedrohlich. Fremdkapital: Das Zinsniveau beginnt zu steigen. Langfristig aufgenommenes Fremdkapital wird zunehmend teurer. Eigenkapital: Teilhaber und Investoren verweigern eine überlebensnotwendige Geldspritze. Zeigen Sie Ihrem Geldgeber, dass Sie auch auf unvorhersehbare Ereignisse bestens vorbereitet sind. Präsentieren Sie Strategien, wie Sie bei einem worst case scenario umgehen werden. h) Finanzplan Der Finanzplan gibt Auskunft über die Mittelherkunft, insbesondere über Eigenkapital und Fremdkapital. 10

11 3. Das Unternehmenskonzept i) Zeitplan Gerade in der Anfangsphase eines Unternehmens können Probleme auftreten. Erstellen Sie eine Liste der in den ersten sechs Monaten geplanten wöchentlichen Aktivitäten. Das hilft, die ersten Hürden leichter zu nehmen. Der Leitfaden Businessplan bietet Ihnen professionelle Unterstützung bei der Erstellung Ihres Businessplanes. Schritt für Schritt behandelt er alle wichtigen Punkte und gibt Ihnen wertvolle Gestaltungs-Tipps! Ihr Kundenbetreuer der Erste Bank oder Sparkasse überreicht Ihnen gerne Ihr persönliches Exemplar. 11

12 4. Das Gewerbeberecht Voraussetzungen Persönliche Voraussetzungen Eigenberechtigung und österreichische Staatsbürgerschaft oder eine EWR-Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines Landes, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht, oder Aufenthaltsberechtigung, die zur Gewerbeausübung berechtigt Besitz eines Befähigungsnachweises (nur bei reglementierten Gewerben) keine Ausschließungsgründe Sachliche Voraussetzungen Eignung des Standortes Vorliegen einer Betriebsanlagengenehmigung Gewerbeanmeldung Zusammenstellung der wichtigsten Informationen Einbringen eines formlosen Antrages bei der zuständigen Gewerbebehörde 4.1. Allgemeine persönliche Voraussetzungen Grundsätzlich müssen Sie eigenberechtigt sowie im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft oder einer EWR-Staatsbürgerschaft sein. Ausländer von außerhalb des EWR können Gewerbe wie Inländer ausüben, wenn ein entsprechender Staatsvertrag besteht, sonst nur, wenn sie eine Aufenthaltsberechtigung besitzen, die zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt Besondere persönliche Voraussetzungen Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes ist ein Befähigungsnachweis zu erbringen. Die Ausübung eines freien Gewerbes erfordert keinen Befähigungsnachweis. Unter Befähigungsnachweis versteht man den Nachweis der fachlichen und kaufmännischen Kenntnisse und Fähigkeiten, die zur selbständigen Ausübung eines Gewerbes erforderlich sind. Bei den reglementierten Gewerben ( 18 Abs. 2 Gewerbeordnung) wird dieser durch einen oder mehrere Belege über folgende Ausbildungen nachgewiesen: Zeugnisse über die erfolgreich abgelegte Meisterprüfung oder sonstige Befähigungsprüfung einschließlich der Unternehmerprüfung, Zeugnisse über eine erfolgreich beendete berufsspezifische Universitätsausbildung, Fachhochschulausbildung und Nachweis einer fachlichen Tätigkeit über eine bestimmte Zeit, Zeugnis über eine erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung, Zeugnis über eine erfolgreich abgelegte sonstige Prüfung, Zeugnis über den erfolgreichen Besuch einer Schule oder eines Lehrganges, Nachweis einer fachlichen Tätigkeit, Abschluss einer berufsbildenden höheren Schule und Nachweis einer fachlichen Tätigkeit über eine bestimmte Zeit, Abschluss einer Meisterschule und Nachweis einer fachlichen Tätigkeit über eine bestimmte Zeit, Nachweise über Tätigkeiten als Selbständiger (mit gewerberechtlichem Geschäftsführer), als Betriebsleiter oder in leitender Stellung über eine bestimmte Zeit. 12

13 4. Das Gewerberecht Informationen, welche Befähigungsnachweise man im Einzelfall benötigt, erhalten Sie bei der jeweiligen Gewerbebehörde (Gewerbeamt bzw. Bezirkshauptmannschaft) Ausschließungsgründe Folgende Ausschließungsgründe bestehen unabhängig voneinander, dh. dass bereits mit dem Umstand bzw. der Erfüllung eines Tatbestandes ein Ausschließungsgrund vorliegt: bestimmte Delikte zum Nachteil von Gläubigern Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten Geldstrafe von mehr als 180 Tagessätzen Geldstrafe von mehr als 726 wegen bestimmter Finanzvergehen Ablehnung eines Konkurses mangels kostendeckenden Vermögens 4.4. Sachliche Voraussetzungen Die Eignung des Standortes Raumordnungsvorschriften oder Flächenwidmungspläne können die Errichtung bestimmter Betriebe untersagen. Daher ist anzuraten, vor dem Ankauf oder der Miete eines Grundstückes bzw. einer Geschäftslokalität zwecks Errichtung einer Betriebsanlage bei der Gemeinde Einsicht in den Flächenwidmungsplan zu nehmen. Dieser gibt die festgelegten und vorgesehenen Nutzungsmöglichkeiten des jeweiligen Grundstückes an. Das Vorliegen einer Betriebsanlagengenehmigung Zweck des gewerbebehördlichen Betriebsanlagen-Genehmigungsverfahrens ist, mögliche Gefährdungen und Belästigungen der Anrainer und der externen Umwelt durch Entstehung oder Fortführung einer Betriebsanlage zu vermeiden. Auskunft über alle notwendigen Unterlagen und Dokumente (einschließlich der zu entrichtenden Gebühren) erhält man bei der jeweils zuständigen Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat, Landeshauptmann bzw. Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten bzw. im Internet oder Sonstiges Grundsätzlich stehen Ihnen alle Möglichkeiten bei der Gewerbewahl offen, lediglich beim Gewerbe Rauchfangkehrer wird der allgemeine Bedarf geprüft. Abhängig ist die positive Entscheidung von der Anzahl der bereits vorhandenen Betriebe, von der Anzahl der Bewohner des jeweiligen Gebietes und vom Einwohner- Durchschnitt pro Unternehmen. In Form eines Industriebetriebes können fast alle Gewerbe ohne Befähigungsnachweis ausgeübt werden. Um als Industriebetrieb zu gelten, müssen zb folgende Merkmale erfüllt werden: serienmäßige Erzeugung, weitgehende Arbeitsteilung, größere Anzahl von Beschäftigten, hoher Kapitaleinsatz. 13

14 4. Das Gewerberecht Nicht in Form eines Industriebetriebes ausgeübt werden können Handelsgewerbe, Verkehrsgewerbe, Fremdenverkehrsgewerbe und Dienstleistungsgewerbe mit besonders individuellem Charakter. Bei industriemäßiger Ausübung folgender Gewerbe ist dennoch ein Befähigungsnachweis zu erbringen: Baumeister Zimmermeister Steinmetzmeister Herstellung von Arzneimitteln und Giften Waffengewerbe Herstellung von bestimmten medizinischen Produkten 4.6. Gewerbeanmeldung Als Betriebsgründer müssen Sie bei der zuständigen Gewerbebehörde Ihr Gewerbe anmelden. Grundsätzlich ist die Bezirksverwaltungsbehörde (bzw. der Magistrat) des geplanten Standortes zuständig. Bei freien Gewerben und keine Zuverlässigkeitsprüfung erfordernden Gewerben ( 95 GewO 1994) können Sie unmittelbar nach Anmeldung mit der Gewerbeausübung beginnen, wenn Sie bei der Gewerbeanmeldung die allgemeinen und besonderen Voraussetzungen für die Ausübung des Gewerbes nachweisen. Bei den eine Zuverlässigkeitsprüfung erfordernden Gewerben darf erst nach Erlassung eines Bescheids mit der gewerblichen Tätigkeit begonnen werden. Erbringen Sie zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht sämtliche Voraussetzungen, so können Sie mit der Gewerbeausübung nicht beginnen und müssen eventuell um Nachsicht einzelner Anforderungen bei der Gewerbebehörde ansuchen. Bezüglich des allenfalls erforderlichen Befähigungsnachweises gibt es die Möglichkeit eines Verfahrens zur individuellen Feststellung der Befähigung ( 19 GewO 1994). Für nähere Auskünfte wenden Sie sich an die zuständige Gewerbebehörde. Weitere Beratung in gewerberechtlichen Fragen bieten Ihnen die rechtspolitischen Abteilungen der Wirtschaftskammern Inhalt des Antrages Persönliche Informationen Der Antrag muss folgende Angaben beinhalten: Name Art des Gewerbes Geburtsdatum Betriebsstandort Wohnsitz Angaben über die Befähigung des Anmelders Staatsbürgerschaftsnachweis Mit Hilfe nachstehender Dokumente werden die Angaben überprüft: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Meldezettel, Strafregisterbescheinigung, Nachweis der Befähigung (Meisterprüfungszeugnis, Zeugnis über die Lehrabschlussprüfung, Schulzeugnisse, Dienstzeugnisse etc.). Soweit sich die Gewerbebehörde einzelne Informationen auch elektronisch beschaffen kann, entfällt der Nachweis (zb Strafregisterauskunft). 14

15 4. Das Gewerberecht Geschäftliche Informationen Bei der Gründung von Gesellschaften müssen angegeben werden: Rechtsform Geschäftsführer Bestellung des gewerberechtlichen Geschäftsführers (persönliche Angaben wie beim Gewerbeinhaber) eigenhändige Unterschrift bzw. firmenmäßige Fertigung Die Richtigkeit wird mittels Firmenbuchauszug, Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Strafregisterbescheinigung und Meldezettel des gewerberechtlichen Geschäftsführers, gegebenenfalls Befähigungsnachweis und Leumundszeugnisse aller wesentlich beteiligten Gesellschafter überprüft. Der Antrag ist formlos einzubringen. Soweit sich die Gewerbebehörde einzelne Informationen elektronisch beschaffen kann, entfällt auch hier der Nachweis (zb Strafregisterauskunft) Die administrative Behandlung der Gewerbeanmeldung Aufgrund Ihrer Gewerbeanmeldung prüft die Gewerbebehörde die gesetzlichen Voraussetzungen für die Ausübung des Gewerbes am betreffenden Standort. Vom Ergebnis der Prüfung werden Sie schriftlich informiert. Grundsätzlich kann der Träger eines Gewerberechtes eine natürliche Person, eine juristische Person (zb GmbH), eine Personengesellschaft des Handelsrechtes (OHG, KG) oder eine Erwerbsgesellschaft (OEG, KEG) sein. Juristische Personen, Personengesellschaften und Erwerbsgesellschaften benötigen zur Gewerbeausübung einen gewerberechtlichen Geschäftsführer, der die Voraussetzungen für den Gewerbeantritt erfüllt und der Behörde gegenüber für die Einhaltung der gewerberechtlichen Vorschriften verantwortlich ist (siehe auch Kapitel Rechtsformen). Der Umfang der Gewerbeberechtigung richtet sich nach dem Wortlaut des Gewerbes. 15

16 5. Die Rechtsformen Für die Wahl der Rechtsform Ihres Unternehmens gibt es keine allgemein gültigen Regeln, sondern nur eine individuelle, den Voraussetzungen und Gegebenheiten des zukünftigen Betriebes angepasste Lösung. Sie wird beeinflusst von der jeweiligen ökonomischen Situation (Betriebsgröße, gewerberechtliche Voraussetzungen, Kapitalsituation etc.) und davon, ob Sie alleine oder mit Partnern das Unternehmen führen wollen. Gemeinsam oder einsam... Im Falle eines Einzelunternehmens trägt der jeweilige Inhaber neben der alleinigen Kapitalaufbringung auch die Verantwortung, die Haftung und das Risiko. Wenn Sie Partner an Ihrem Unternehmen beteiligen, die Ihnen Kapital zur Verfügung stellen, Risiko und Gewinn mit Ihnen teilen also eine Gesellschaft gründen sollten Sie aber auch bedenken, dass Ihre Partner bei Entscheidungen ein Mitspracherecht eingeräumt haben wollen. Die Wahl der Rechtsform wird in der Regel einen Kompromiss darstellen. Ziehen Sie deshalb alle Vor- und Nachteile ins Kalkül. Die steuerlichen Belastungen können dabei genauso ins Gewicht fallen wie sozialversicherungsrechtliche, gewerberechtliche und zivilrechtliche Aspekte. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Rechts- und Gesellschaftsformen vor Das Einzelunternehmen Diese Art von Unternehmen wird von einem einzigen Inhaber betrieben. Gewinne wie auch Verluste stehen ihm allein zu. Der Einzelunternehmer haftet unbeschränkt mit seinem privaten Vermögen, er trägt alleine das gesamte Risiko und ist für seine geschäftsführenden Tätigkeiten voll verantwortlich. a) Das nicht protokollierte Einzelunternehmen Wenn Art und Umfang Ihres Unternehmens sich noch in geringem Rahmen bewegen, so gelten Sie grundsätzlich als Kleingewerbetreibender. Ihr Unternehmen kann nicht in das Firmenbuch eingetragen werden. Der Betrieb muss mit Ihrem Vor- und Zunamen bezeichnet werden. Nur Sie allein sind berechtigt, das Unternehmen zu vertreten, haften jedoch auch für alle Verbindlichkeiten. b) Das protokollierte Einzelunternehmen Erreicht das Unternehmen eines Einzelunternehmers einen größeren Umfang und überschreitet er die Grenze zum Vollhandelsgewerbe, so muss er sich ins Firmenbuch eintragen lassen. Da die Grenze für die Eintragungspflicht auch von der Art des betriebenen Unternehmens abhängt, kann nur als Richtlinie gesagt werden, dass ab einem Jahresumsatz von , die Protokollierung des Einzelunternehmers zu erfolgen hat. Für die Eintragung ist ein Gutachten der örtlich zuständigen Wirtschaftskammer über den Betriebsumfang und die Zulässigkeit des Firmenwortlautes notwendig. Vorteile Nachteile kein vorgeschriebenes Mindestkapital alleinige Kapitalaufbringung Privatentnahmen möglich alleiniges Risiko Einkommensteuer ist ab einem Jahresgewinn Einzelunternehmer kann nicht Dienstnehmer sein. von rund 8.887, zu bezahlen. Haftung unbeschränkt auch mit Privatvermögen Familienangehörige können als Dienstnehmer beschäftigt werden. niedrige Gründungskosten, da ein Vertrag nicht erforderlich ist 16

17 5. Die Rechtsformen 5.2. Die Personengesellschaften a) Die Gesellschaft nach bürgerlichem Recht (GesBR) Bis zur Einführung der Erwerbsgesellschaften war den nicht protokollierten Einzelunternehmern nur die Gründung einer Gesellschaft nach bürgerlichem Recht möglich; diese erzeugen nur im Innenverhältnis zwischen den Gesellschaftern eine rechtliche Wirkung, treten jedoch nicht nach außen hin in Erscheinung. Eine Eintragung ins Firmenbuch sowie die Verwendung einer Firmenbezeichnung ist nicht möglich. Im Geschäftsverkehr müssen immer die Vor- und Zunamen sämtlicher Gesellschafter angeführt werden, wobei auch der Zusatz GnbR als zulässig gilt. Dem Vorteil einer einfachen und unkomplizierten Gründung steht jedoch der Nachteil einer gewissen Schwerfälligkeit dieser Gesellschaftsform gegenüber. Der Abschluss von Verträgen und die Vornahme von rechtsverbindlichen Handlungen ist nur mit der Zustimmung und Mitwirkung aller Mitgesellschafter oder einer speziellen Ermächtigung eines Gesellschafters durch die anderen möglich. Für die aus den Handelsgeschäften entstandenen Verbindlichkeiten und Steuern der GesBR haftet jeder Gesellschafter zur Gänze, auch mit seinem Privatvermögen. In Fall einer Inanspruchnahme durch die Gläubiger kann der Gesellschafter jedoch von den anderen Mitgesellschaftern entsprechend ihrer Beteiligung den anteilsmäßigen Ersatz der von ihm bezahlten Schuld verlagen. Der Geschäftsumfang einer GnbR darf nicht über den Umfang eines Kleingewerbes hinausgehen. Bei einer GnbR muss jeder Gesellschafter sämtliche Gewerbeberechtigungen für die im Unternehmen ausgeübten Tätigkeiten besitzen. Steuerlich wird die Gesellschaft nach bürgerlichem Recht der OEG gleichgestellt. Der Hauptanwendungsbereich wird in vier Gruppen unterteilt: Betrieb eines nichtkaufmännischen Unternehmens (zb Zusammenschluss von freiberuflich Tätigen) Betrieb eines minderkaufmännischen Unternehmens (zb Betrieb einer Kantine) Zusammenschluss zu einer Gelegenheitsgesellschaft zur Durchführung nur eines Geschäftes (Arbeitsgemeinschaften) Vorgesellschaft (wenn eine Gesellschaft schon vor Eintragung in das Firmenbuch ihre Tätigkeit aufgenommen hat) Vorteile Nachteile keine Eintragung in das Firmenbuch volle Haftung aller Gesellschafter, auch Der Gesellschaftsvertrag kann mündlich mit Privatvermögen; Ausgleich zwischen den geschlossen werden (Kostenersparnis). Gesellschaftern entsprechend der Quote ihrer Beteiligung Jeder Gesellschafter muss eine Gewerbeberechtigung besitzen. b) Offene Erwerbsgesellschaft (OEG) und Kommanditerwerbsgesellschaft (KEG) Durch die Einführung der Erwerbsgesellschaften steht auch den nicht protokollierten Einzelunternehmen und den freien Berufen die Möglichkeit offen, im Geschäftsleben in einer den Personengesellschaften vergleichbaren Gesellschaftsform aufzutreten, ohne dass eine bestimmte Geschäftsgröße erreicht sein muss. Nach dem Umfang der Haftung der Gesellschafter werden zwei Formen der Erwerbsgesellschaften unterschieden: Eine offene Erwerbsgesellschaft (OEG) liegt dann vor, wenn alle Gesellschafter unbeschränkt haften. Gibt es neben einem oder mehreren unbeschränkt haftenden Gesellschaftern auch einen oder mehrere Gesellschafter, deren Haftung auf eine bestimmte Vermögenseinlage beschränkt wurde, liegt eine Kommanditerwerbsgesellschaft (KEG) 17

18 5. Die Rechtsformen vor. Die Höhe der Kommanditeinlage muss in das Firmenbuch eingetragen werden. Der Gewerbeschein muss auf die Erwerbsgesellschaft lauten. Als gewerberechtlicher Geschäftsführer kann entweder ein vertretungsbefugter, unbeschränkt haftender Gesellschafter oder ein mindestens halbzeitbeschäftigter Arbeitnehmer genannt werden, wenn diese Person die allgemeinen und besonderen Voraussetzungen für den Gewerbeantritt erfüllt. Anders als bei den Personenhandelsgesellschaften hat bei den eingetragenen Erwerbsgesellschaften die Registrierung nicht automatisch die Wirkung, dass die Gewinnermittlung gemäß 5 Einkommensteuergesetz Anwendung findet. Vielmehr tritt diese Wirkung erst dann ein, wenn die Verpflichtung zur Buchführung nach 125 Bundesabgabenordnung besteht. Bei dem dort genannten Mindestumsatz wird jedoch ein als Eingetragene Erwerbsgesellschaft geführter Gewerbebetrieb zu einer Umwandlung in eine Personenhandelsgesellschaft verpflichtet sein. Da die eingetragene Erwerbsgesellschaft nur für den Betrieb von Kleinhandelsgewerben und freien Berufen vorgesehen ist, ist sie, wenn infolge nachträglicher Geschäftsausweitung die Grenze zum Vollhandelsgewerbe überschritten wird ohne dass es einer Änderung des Gesellschaftsvertrages bedarf, in eine Personenhandelsgesellschaft umzuwandeln. Zu beachten ist, dass in diesem Fall die Firmenzusätze OEG bzw. KEG durch die Zusätze OHG bzw. KG ersetzt werden müssen. Vorteile Nachteile Der Gesellschaftsvertrag ist an keine bestimmte Gewinne unterliegen auch dann der Form gebunden, es empfiehlt sich jedoch Einkommensteuer, wenn sie nicht einen schriftlichen Vertrag abzuschließen. entnommen werden. Ein Mindestkapital ist nicht erforderlich. volle Haftung der OEG-Gesellschafter Eine bestimmte Größe ist für die Eintragung und der Komplementäre bei der KEG ins Firmenbuch nicht Voraussetzung. Nichtgesellschafter können nicht zu Nur ein Gesellschafter muss die Voraus- Geschäftsführern bestellt werden. setzung für die Gewerbeberechtigung erfüllen. c) Offene Handelsgesellschaft (OHG) und Kommanditgesellschaft (KG) Diese Art der Rechtsform ist ein Zusammenschluss von mindestens zwei Personen zur Führung eines Handelsgewerbes unter einer gemeinsamen Firma. Es muss nachgewiesen werden, dass sie den Umfang der Protokollierungsfähigkeit überschritten hat, um in das Firmenbuch eingetragen werden zu können. Der einzelne Gesellschafter einer OHG haftet für Gesellschaftsschulden unbeschränkt mit seinem Privatvermögen. Im Falle einer KG haftet der Komplementär persönlich und unbeschränkt. Nur als Kommanditist können Sie Ihre Haftung im Rahmen einer KG auf eine Kapitaleinlage beschränken. Die Vertretungsbefugnis, dh. das Recht, rechtsverbindliche Erklärungen namens der Gesellschaft abzugeben, besitzt bei der OHG jeder einzelne Gesellschafter (Einzelvertretung), während bei der KG diese nur den Komplementären zukommt. Die Gesellschaft muss um die Gewerbeberechtigung ansuchen, sobald sie mit einer gewerblichen Tätigkeit beginnt, auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht in das Firmenbuch eingetragen wurde. Zu diesem Zwecke ist ein gewerberechtlicher Geschäftsführer zu bestellen. Dieser kann entweder ein Gesellschafter oder ein Arbeitnehmer sein. Im letztgenannten Fall muss ein Beschäftigungsverhältnis im Umfang von zumindest der Hälfte der normalen wöchentlichen Arbeitszeit gegeben sein. Die OHG und die KG sind steuer- und handelsrechtlich zur doppelten Buchhaltung und Bilanzierung verpflichtet. Die Gesellschaft ist nicht einkommensteuerpflichtig. Die einzelnen Gesellschafter (auch Kommanditisten) sind mit ihrem jeweiligen Gewinnanteil einkommensteuerpflichtig. Aus diesem Grund wird der Gewinn der Gesellschaft 18

19 5. Die Rechtsformen zunächst einheitlich ermittelt und dann der persönliche Anteil des Gesellschafters gesondert festgestellt. Weitere Einkünfte können bei einem Gesellschafter vorliegen, wenn er von der Gesellschaft Vergütungen (zb für Mitarbeit) erhält. Diese sind ebenfalls einkommensteuerpflichtig. Vorteile Nachteile kein vorgeschriebenes Mindestkapital Eine Mindestgröße ist erforderlich. Nicht der Gesamtgewinn wird besteuert, Die Kommanditisten gelten steuerlich als sondern die jeweiligen Gewinnanteile. Mitunternehmer und zahlen bis zu Kommanditisten können Angestellte 50 % Einkommensteuer. der Gesellschaft sein. d) Die GmbH & Co KG bzw. GmbH & Co KEG Bei dieser Rechtsform wird versucht, die Vorteile der KG bzw. KEG und die Vorteile der GmbH miteinander zu verbinden. Die GmbH & Co KG bzw. GmbH & Co KEG ist eine Kommanditgesellschaft, deren Komplementär eine GmbH ist. Die GmbH haftet als Komplementär unbeschränkt, de facto jedoch nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen, das in der Regel aus dem Mindeststammkapital besteht. Dadurch ergeben sich Haftungsvorteile, da die übrigen Gesellschafter (Kommanditisten) nur mit ihrer Einlage haften. Gewerberechtlich wird die GmbH & Co KG wie die KG behandelt. Als einziger vollhaftender Gesellschafter ist alleine die GmbH befugt, die GmbH & Co KG bzw. GmbH & Co KEG nach außen hin zu vertreten. Die GmbH wird hierbei durch ihren Geschäftsführer tätig. Vorteile Nachteile Die bei der KG bzw. KEG vorgeschriebene Es müssen zwei Gesellschaften gegründet volle Haftung von zumindest einem werden das verursacht erhebliche Kosten. Komplementär wird begrenzt, indem Es müssen jährlich zwei Bilanzen erstellt als Vollhafter eine GmbH auftritt. werden, was ebenfalls erhebliche Kosten Aus der KG bzw. KEG können Privatentnahmen verursacht. getätigt werden, soweit dies gemäß Gesellschaftsvertrag möglich ist. e) Die stille Gesellschaft Beteiligt sich jemand nur mit einer reinen Kapitaleinlage und ohne Anspruch auf Mitwirkung und Mitführung an einer Gesellschaft, liegt eine so genannte stille Gesellschaft vor. Die stille Gesellschaft kommt nach außen hin nicht zum Ausdruck und ist daher weder aus dem Firmenwortlaut noch aus dem Firmenbuch ersichtlich. Der stille Gesellschafter ist mit seiner Einlage am Gewinn, aber auch am Verlust des Geschäftsherren beteiligt, jedoch kann die Verlustbeteiligung auch ausgeschlossen werden. Darüber hinaus haftet der stille Gesellschafter für die Unternehmensverbindlichkeiten aber nicht. Für den stillen Gesellschafter bestehen verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung, die sich in ihren handels- und steuerrechtlichen Wirkungen unterscheiden. In der Regel hat der stille Gesellschafter kein Mitspracherecht. Er benötigt daher auch keine Gewerbeberechtigung. 19

20 5. Die Rechtsformen 5.3. Die Kapitalgesellschaften a) Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Die GmbH ist eine Kapitalgesellschaft mit einer eigenen Rechtspersönlichkeit (juristische Person), an der Sie entsprechend dem von Ihnen auf das Stammkapital übernommenen Anteil beteiligt sind. Für Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet alleine diese mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Die Verpflichtung der Gesellschafter beschränkt sich auf die Leistung ihrer Einlage, das anfallende Risiko besteht im möglichen Verlust dieses Kapitaleinsatzes. Die Vertretung der Gesellschaft nach außen erfolgt durch einen oder mehrere Geschäftsführer. Die Geschäftsführer werden insbesondere bei in wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht kleinen Gesellschaften aus dem Kreis der Gesellschafter bestellt. Die Geschäftsführer haften gegenüber den Gläubigern und der Gesellschaft für die ordnungsgemäße Geschäftsführung. Bezüglich Stammkapital und Höhe der Einlagen gelten folgende Regelungen: Das Mindeststammkapital der GmbH beträgt ,. Die auf das Stammkapital vor Eintragung der Gesellschaft zu zahlenden Bareinlagen müssen insgesamt mindestens , betragen. Bis zur Hälfte des gesamten Stammkapitals kann dieses auch durch die Leistung von Sacheinlagen aufgebracht werden, wenn die zweite Hälfte in Bareinlagen geleistet wird. Die Gewerbeberechtigung muss auf die GmbH lauten. Da diese erst mit Eintragung in das Firmenbuch existent wird, kann die Gewerbeanmeldung erst nach der entsprechenden Eintragung durchgeführt werden. Für die Gewerbeausübung muss ein gewerberechtlicher Geschäftsführer bestellt sein, welcher über die allgemeinen und besonderen Voraussetzungen für die gewerberechtliche Befähigung verfügt und sich im Betrieb wirtschaftlich betätigt. Zum gewerberechtlichen Geschäftsführer kann entweder der handelsrechtliche Geschäftsführer oder ein im Betrieb beschäftigter Arbeitnehmer bestellt werden, wenn dieser die gewerberechtlichen Voraussetzungen erfüllt. Im letztgenannten Fall muss ein Beschäftigungsverhältnis im Umfang von zumindest der Hälfte der normalen wöchentlichen Arbeitszeit gegeben sein. Die Körperschaftsteuer beträgt einheitlich 34 % (25 % ab dem Jahr 2005) des Gewinnes der juristischen Person (zb GmbH). Zusätzlich gibt es eine Mindestkörperschaftsteuer in der Höhe von rund 1.750,- (GmbH) bzw ,- (AG) pro Jahr. Ausgeschüttete Gewinne werden mit der Kapitalertragsteuer (25 %) besteuert, welche direkt von der GmbH zu entrichten ist. Einzelunternehmungen und Personengesellschaften profitieren seit von einer Begünstigung in Höhe des halben Steuersatzes für nicht entnommene Gewinne bis Gesellschafter mit einer Beteiligung von bis zu 50 % an der Gesellschaft können ein Dienstverhältnis zur GmbH begründen und unterliegen nur dann dem ASVG, wenn sie keine Entscheidungsbefugnis (dh. keinen wesentlichen Einfluss auf die Willensbildung der Gesellschaft) besitzen. Bei einer Beteiligung bis 25 % kann ein Gesellschafter auch steuerlich als Arbeitnehmer behandelt werden. 20

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