Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung"

Transkript

1 Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens Kurzfassung - Endbericht Auftraggeber: Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr sowie die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbh (LEG Thüringen) Ansprechpartner Dr. Andreas Borchardt Jan Berewinkel Stephan Kritzinger Simon Rikus Merten Klementz Fabian Malik Berlin,

2 Das Unternehmen im Überblick Geschäftsführer Christian Böllhoff Präsident des Verwaltungsrates Gunter Blickle Berlin HRB B Rechtsform Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht Gründungsjahr 1959 Tätigkeit Prognos berät europaweit Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik. Auf Basis neutraler Analysen und fundierter Prognosen werden praxisnahe Entscheidungsgrundlagen und Zukunftsstrategien für Unternehmen, öffentliche Auftraggeber und internationale Organisationen entwickelt. Arbeitssprachen Deutsch, Englisch, Französisch Hauptsitze Prognos AG ProgTrans Henric Petri-Str. 9 Henric Petri-Str. 9 CH Basel CH Basel Telefon Telefon Telefax Telefax Weitere Standorte Prognos AG Prognos AG Goethestr. 85 Wilhelm-Herbst-Straße 5 D Berlin D Bremen Telefon Telefon Telefax Telefax Prognos AG Prognos AG Schwanenmarkt 21 Square de Meeûs 37 D Düsseldorf B Brüssel Telefon Telefon Telefax Telefax Prognos AG Prognos AG Sonnenstraße 14 Friedrichstrasse 15 D München D Stuttgart Telefon Telefon Telefax Internet

3 - Kurzfassung - Anlass und Zielsetzung der Studie Die vorliegende Studie untersucht die Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung in Thüringen. Durch die Maßnahmen werden national und auch international bedeutende Verkehrsinfrastrukturen im Bereich der Bundesautobahnen und Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn im Jahr 2015 bzw abgeschlossen sein. Kernstück wird die etwa 500 Kilometer lange ICE-Neu- und Ausbaustrecke zwischen Nürnberg, Erfurt, Leipzig/Halle und Berlin sein, mit der die Hochleistungsstrecke zwischen München und Berlin in Betrieb genommen wird. Durch den verkehrsinfrastrukturellen Ausbau wird sich die Erreichbarkeit von Thüringen und insbesondere die zentralörtliche Lage von Erfurt erheblich verbessern. Nahezu alle wichtigen Metropolen in Deutschland sind zukünftig ausgehend von der Landeshauptstadt mit dem ICE in Reisezeiten von bis zu drei Stunden erreichbar. Thüringen wird damit noch stärker zur verkehrstechnisch schnellen Mitte Deutschlands. Bisher fehlte eine genaue Bestandanalyse, wie sich die Erreichbarkeiten über Erfurt hinaus im Freistaat verändern und welche Chancen und Risiken sich daraus für Thüringen und die einzelnen Landesteile ergeben. Um knapp fünf Jahre vor Fertigstellung der Infrastrukturmaßnahmen einen gemeinsamen Umsetzungsprozess im Land zu starten, haben das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr (TMBLV) und die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbh (LEG) die Prognos AG und ProgTrans AG im Frühjahr 2012 mit dieser Studie beauftragt. Mit der genaueren Darstellung der Reisezeitveränderungen trägt die Studie dabei grundsätzlich zur Versachlichung der Diskussion um die verkehrstechnischen Vor- und Nachteile sowie Chancen und Risiken der Infrastrukturerweiterungen im Freistaat Thüringen bei. Der wesentliche Beitrag dieser Studie besteht darüber hinaus in der Erarbeitung und Beschreibung von konkreten Handlungsfeldern und Leitprojekten, mit denen die Chancen der verbesserten Erreichbarkeit für den gesamten Freistaat gezielt genutzt werden können. Das Gutachten kann durch die konkreten Vorschläge für Leitprojekte und die Darstellung zielführender Maßnahmen hier jedoch nur einen ersten wichtigen Impuls setzen, den die Akteure im Land aufnehmen und in der Umsetzungsphase gezielt weiterverfolgen sollten. Die Studie setzt damit quasi den Startschuss für einen nachhaltigen Prozess zur Nutzung der Chancen und zur Minimierung der mit den Infrastrukturerweiterungen verbundenen Risiken im Freistaat Thüringen. Mehrstufiges Untersuchungsdesign Zur Erarbeitung zentraler Handlungsfelder und Leitprojekte wurde ein dreistufiges Verfahren gewählt: 1. Phase 1 - Bestandsaufnahme und Potenzialermittlung: Im Rahmen einer Dokumentenanalyse erfolgte im ersten Schritt die Sichtung und Auswertung bereits vorliegender Gutachten und Studien und die strategische Einordnung der Verkehrsinfrastrukturprojekte in die Thüringer Landesstrategie. Im zweiten Schritt wurde die sozioökonomische Ausgangssituation im Freistaat Thüringen (vor allem im Hinblick auf die für die Studie relevanten Bereiche Demographie, Pendlerströme, Arbeitsmarkt, FuE und Branchenstruktur) näher beleuchtet. Im Zentrum dieser Arbeitsphase stand die Analyse der Erreichbarkeit des Freistaats Thüringen (d.h. der einzelnen Oberzentren, Mittelzentren mit Funktion eines Oberzentrums und Mittelzentren). Die Erreichbarkeiten wurden da- Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 1

4 bei in Bezug auf zwei Zeitpunkte: Die Ausgangssituation im Jahr 2012 und die zukünftige Situation nach Fertigstellung der Infrastrukturerweiterungen im Bereich der Bundesautobahnen und Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn im Jahr In dieser Projektphase wurden mehrere Lenkungskreistreffen und Expertengespräche durchgeführt. 2. Phase 2 - Chancen und Risiken der Landesentwicklung: In Phase 2 erfolgte die Betrachtung der Chancen und Risiken für die Landesentwicklung: Die Koppelung der Teilräume mit verbesserter Erreichbarkeit mit dem jeweiligen sozio-ökonomischen Profil führte im Rahmen der qualitativen Wirkungsanalyse zu ersten Hinweisen, welche Wirtschaftsbereiche und Aktivitäten Ausgangspunkte von neuen Entwicklungen werden könnten. Für ausgewählte Teilräume Thüringens, in denen sich die Erreichbarkeit signifikant verbessern wird, wurden zur Identifizierung von künftigen Chancen mit Akteuren vor Ort zehn Expertengespräche geführt und relevante Unterlagen eingesehen. 3. Phase 3 Handlungsempfehlungen: Im Rahmen der Phase 3 stand die Erarbeitung eines integrierten Gesamtkonzeptes mit zentralen Handlungsfeldern und Leitprojekten im Vordergrund. Außerdem wird ein konkreter Vorschlag für einen weiterführenden Gesamtprozess zur Umsetzung der Leitprojekte unterbreitet. Jeweils nach Abschluss einer Untersuchungsphase wurden die Analyseergebnisse dem projektbegleitenden Lenkungskreis vorgestellt bzw. in Rahmen von zwei fachöffentlichen Workshops diskutiert. Hierbei konnten wichtige Hinweise, Anregungen und Vorschläge in den Untersuchungsprozess aufgenommen werden. Die sozioökonomische Ausgangssituation im Freistaat Thüringen Die Bevölkerung in Thüringen ist seit Jahren rückläufig. Ein wesentlicher Grund für die sinkenden Bevölkerungszahlen sind die negativen Wanderungssalden der vergangenen Jahre. Zwar zeigt sich eine Abschwächung des negativen Trends, dennoch wanderten 2010 immer noch Personen mehr ab als durch Zuzug in Thüringen wieder gewonnen werden konnten. Weiter verschärft wird der Bevölkerungsrückgang durch ein anhaltend negatives natürliches Bevölkerungssaldo. Im Zeitraum von verlor der Freistaat jährlich etwa Einwohner durch natürliche Bevölkerungsverluste. Die Trends der jüngeren Vergangenheit werden sich auch zukünftig fortsetzen. Im Jahr 2025 werden in Thüringen voraussichtlich 1,94 Mio. Personen wohnen, was einem Bevölkerungsverlust gegenüber dem Jahr 2010 von 13,5 % entspricht. Positive Ausnahmen bilden die kreisfreien Städte Weimar, Jena und Erfurt, die um bis zu 7 % weiter wachsen werden. Zur Jahresmitte 2011 pendelten rund sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SVB) nach Thüringen ein. Gemessen an allen SVB am Arbeitsort sind dies 7,1 % der SV- Beschäftigten. Zum gleichen Zeitpunkt lag die Anzahl der Auspendler für Thüringen bei rund Personen bzw. 15,6 % aller SVB am Wohnort. Insgesamt ergibt sich daraus für Thüringen ein negativer Pendlersaldo von SVB. Auf Kreisebene zeigt sich der Auspendlerüberschuss ausnahmslos für alle Landkreise, während die kreisfreien Städte profitieren. Die Städte Erfurt und Jena zeigen dabei den deutlichsten Einpendlerüberschuss mit einem Gewinn von SVB bzw SVB. Beide Städte zeigen auch schon heute überregional signifikante Pendlerverflechtungen. Zwischen Erfurt und den Städten Leipzig, Berlin und Frankfurt am Main pendeln insgesamt SVB. Jena zeigt mit denselben Städten Pendlerverflechtungen von rund SVB. Die positive Entwicklung der Wirtschaftsleistung Thüringens orientierte sich in den letzten Jahren am Bundestrend (seit 2000 knapp +23 %). Im Jahr 2010 wurde in Thüringen ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 49,9 Mrd. erwirtschaftet. Gemessen am bundesdeutschen BIP entspricht dies einem Anteil von 2,0 % bei einem Bevölkerungsanteil von 2,7 %. Die Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 2

5 Produktivität (BIP je Erwerbstätigen) zeigt ausgehend von einem niedrigen Niveau im Bundesländervergleich in den letzten Jahren eine positive Entwicklung (+27,8 %). Thüringen ist durch eine mittelständische kleinteilige Industrie mit aussichtsreichen Wachstumsfeldern geprägt. 1 Zu den stärksten Dienstleistungszweigen Thüringens (gemessen an den SVB) gehören das Gesundheitswesen, die Öffentliche Verwaltung und der Einzelhandel. Einen überproportionalen Beschäftigungszuwachs verzeichneten in den vergangenen Jahren v.a. das Sozialwesen, der Garten- und Landschaftsbau und die unternehmensnahen Dienstleistungen. Insbesondere um die Städte Jena, Weimar und Erfurt zeigt sich ein bedeutendes Forschungscluster, welches durch die technisch geprägten Forschungsstandorte in Ilmenau (Ilm-Kreis) weiter aufgewertet wird. Hinsichtlich der Anzahl an Hochschul- und Forschungseinrichtungen ist Jena mit der Universität, der Fachhochschule und mehreren Max-Planck- und Leibniz-Instituten führend. Insgesamt existieren in der Stadt 10 Forschungsstandorte. Die ausgeprägte Forschungslandschaft spiegelt sich auch in der Anzahl der eingereichten Patente wider, wobei Thüringen im Vergleich der ostdeutschen Bundesländer an der Spitze liegt. Positiv zu verzeichnen ist zudem eine deutliche Verschiebung des Ausbildungsgrades der SVB hin zu einer höheren Quote an Personen mit Berufsausbildung und mit Fach- und Hochschulabschluss. Die wesentlichen Ergebnisse der Erreichbarkeitsanalyse Im Vordergrund der Analysen steht der Personenverkehr auf Schiene und Straße. Erreichbarkeitsveränderungen im Schienengüterverkehr werden entsprechend der mit dem Auftraggeber vereinbarten Schwerpunktsetzung auf den Personenverkehr nicht vertiefend analysiert. Dieser bewussten Entscheidung liegt die begründete Annahme zugrunde, dass für den Schienengüterverkehr Fahrzeitverkürzungen im Minuten- oder Stundenbereich aus Wettbewerbsgründen praktisch nicht relevant sind. Wichtiger als die Schnelligkeit ist hier die Verlässlichkeit des Transports, u.a. mit kalkulierbaren, fixen Transportzeiten und einem hohem Maß an Sicherheit während des Transportvorgangs. Bei der Bewertung und Einschätzung der im Zuge der Maßnahmen auftretenden Veränderungen der Erreichbarkeiten gilt es zu berücksichtigen, dass Thüringen in den vergangenen zwei bis drei Jahrzenten bereits maßgeblich und kontinuierlich von Infrastrukturausund -neubauten sowohl im Straßen als auch im Schienenverkehr profitieren konnte 2. Bei der vorliegenden Analyse der Erreichbarkeiten stehen im Bereich Schiene die Infrastrukturneubaumaßnahmen der VDE-Vorhaben 8.1 und 8.2 sowie im Bereich Straße Maßnahmen im Autobahnnetz (und sofern von Relevanz im Bundesstraßennetz mit überregionaler Bedeutung) im Vordergrund. Aus den nach Verkehrsträgern Straße und Schiene sowie nach relationalen und räumlichen Wirkungsbereichen unterschiedenen Betrachtungen 3 lässt sich ein genaues Gesamtbild der veränderten Erreichbarkeiten in Thüringen ableiten. Dieses erfolgt im Sinne einer Gegenüberstellung der mit der Realisierung der Infrastrukturmaßnahmen einhergehenden Vor- und Nachteile für einzelne Zentren bzw. Landkreise. 1 Der Trendatlas 2020 für Thüringen benennt folgende Wachstumsfelder: Automobil, Biotechnologie, Medizintechnik, umweltfreundliche Energien, Maschinenbau, Kunststoffe und Keramik, Mikro- und Nanotechnik, Mess-, Steuer und Regeltechnik, Optik / Optoelektronik, GreenTech, Service Robotik und Kreativwirtschaft / Edutainment. 2 In der Langfassung findet sich eine Verdeutlichung der bisher erreichten Fortschritte im infrastrukturellen Bereich. 3 Für eine detaillierte Darstellung relationalen Reisezeiten nach Schienenpersonenfernverkehr (SPFV), Schienenpersonennahverkehr (SPNV), Straßenverkehr, Intermodaler Verkehr und Luftverkehr siehe Langfassung. Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 3

6 Tabelle 1: Auswirkungen der Infrastrukturmaßnahmen in Thüringen Wesentliche Vorteile durch Reisezeitverkürzungen Ausgehend von Erfurt ergeben sich relevante Einsparungen von ca. zwei Stunden auf der Relation Süd Richtung München sowie von ca. 45 min. auf der Relation Nord Richtung Berlin. Im Knoten Erfurt werden die realisierten Reisezeitgewinne an die nachgelagerten Zentren weitergegeben: Fahrzeitverkürzung von Jena nach München ca. 25 min, von Gera und Eisenach nach München um ca. 45 min., von Weimar nach München ca. 2 Stunden. Bezogen auf die Landkreise im unmittelbaren und erweiterten Einzugsbereich Erfurts ergeben sich Reisezeiteinsparungen in vergleichbarer Größenordnung. Eine detaillierte Darstellung der relationalen Veränderungen findet sich in der Langfassung der Studie. Von Erfurt aus ergeben sich Reisezeitverkürzungen zu folgenden Flughäfen: München ca. 2 h; Leipzig-Halle ca. 1 h; Berlin ca. 1 h; Frankfurt am Main im Minutenbereich. Neue Verknüpfungspunkte Der Knoten Erfurt wird als zentraler Verknüpfungspunkt der Nahund Fernverkehre auf der Schiene zu einer Optimierung der Umsteigezeiten und Anschlüsse beitragen, als neuer direkt angefahrener Haltepunkt auf der Relation Nord-Süd zu einer verbesserten Erreichbarkeit des Erfurter Raums führen, als Verknüpfungspunkt zwischen Bahn und motorisiertem Individualverkehr (MIV) intermodale Reiseketten ermöglichen. Der Haltepunkt Coburg wird (vorbehaltlich einer entsprechend ausgestalteten Bedienung) als neuer direkt angefahrener ICE- Systemhalt auf der Relation Nord-Süd zu einer verbesserten Erreichbarkeit Süd- Thüringens beitragen, als Verknüpfungspunkt zwischen Bahn und MIV intermodale Reiseketten ermöglichen. Wesentliche Nachteile durch Reisezeitverlängerungen Im Zuge des Wegfalls der direkten ICE-Anbindung Jenas an die Nord- Süd-Achse ist bei einem Reiseweg über Erfurt in Richtung Leipzig mit einer um ca. 20 Minuten längeren Reisezeit im Vergleich zum derzeitigen Angebot zu rechnen (in Weimar ca. 6 Minuten). Gleichwohl werden auf den Relationen Jena Leipzig, Jena Halle sowie Weimar Leipzig, Weimar Halle mit den ab Ende 2017 verkehrenden Expresslinien auch weiterhin umsteigefreie Verbindungen verfügbar sein, welche die bestehenden Regionalbahnangebote ersetzen bzw. ergänzen. Im Zuge des Wegfalls der ICE- Anbindung in Saalfeld ist ausgehend von Saalfeld und Rudolstadt sowohl in Richtung Berlin als auch in Richtung München mit einer um ca. 20 Minuten verlängerten Reisezeit zu rechnen. Entfallende Anbindungen Im Zuge der Neuordnung des Schienenpersonenfernverkehrs (SPFV) im allgemeinen und der ICE-Linien im speziellen entfallen voraussichtlich ab 2017 die derzeit noch von ICE-Linien bedienten Systemhalte Weimar auf der Ost-West-Achse sowie Jena und Saalfeld auf der Nord-Süd-Achse. Diese Anpassungen sind jedoch vor dem Hintergrund der parallel stattfindenden Neuausrichtung des Angebots im Schienenpersonennahverkehr (Expressverkehre) zu sehen. Der zukünftige Wegfall der direkten ICE-Anbindungen von Weimar und Jena wurde von den dort befragten Experten z.t. als sehr negativ eingeschätzt: Dieser bedeute für Weimar und Jena einen Prestige- bzw. Imageverlust. Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 4

7 Wesentliche Vorteile durch Reisezeitverkürzungen infolge möglicher intermodaler Reiseketten Bezogen auf die ICE-Anbindung über den Halt in Coburg werden folgende Zentren von intermodalen Reiseketten (v.a. in Richtung Süd) profitieren: Suhl, Zella-Melis und Schmalkalden; mit Reisezeitersparnissen im Bereich zwischen einer dreiviertel und einer Stunde sowie Meiningen; mit einer Reisezeitersparnis von ca. einer halben Stunde. Bezogen auf die ICE-Anbindung über den Systemknoten in Erfurt werden folgende Kreise von intermodalen Reiseketten (v.a. in Richtung Berlin) profitieren: Hildburghausen; mit einer Reisezeitersparnis im Bereich zwischen eineinhalb und zwei Stunden sowie Schmalkalden und Meiningen; mit Reisezeitersparnissen von ca. einer Stunde. eine Verbesserung der räumlichen Erschließung sind auf Neu- und Ausbaumaßnahmen im Straßenverkehr zurückzuführen: Eine verbesserte Anbindung an das übergeordnete Bundesfernstraßennetz erfahren durch die Neubau-Vorhaben im Zuge der A 71 insbesondere die Kreise Sömmerda und Kyffhäuserkreis. Eine verbesserte räumliche Erschließung über das Bundesfernstraßennetz auf der Nord-Süd-Relation in Richtung Halle erfahren durch die Neubau- Vorhaben im Zuge der A 71 insbesondere die Kreise Kyffhäuserkreis und Sömmerda, weiterhin die im Osten des Unstrut- Hainich-Kreis gelegenen Zentren, die Landeshauptstadt Erfurt und der Kreis Gotha sowie in Teilbereichen die Kreise Weimar, Weimarer Land und Ilm-Kreis. Wesentliche Nachteile durch Zusätzliche Umsteigebeziehungen Diese entstehen im Wesentlichen all jenen vom Wegfall der ICE- Anbindungen betroffenen Orten: also Weimar, Jena und Saalfeld. Sie beschränken sich überwiegend auf Relationen im Fernverkehr, bei denen eine Verknüpfung zwischen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und SPFV im künftigen Knoten Erfurt erforderlich ist. Bequemlichkeitseinbußen: Fernreisende, die die Bahnfahrten häufig zum Arbeiten mit dem Laptop nutzen, wie z.b. Wissenschaftler oder Dienstleister, müssen ihre Arbeitsmaterialien einmal mehr aufbauen und wieder verstauen. Darüber hinaus ist das Arbeiten bisher im SPNV deutlich eingeschränkter, da keine Platzreservierungsmöglichkeiten bestehen und vielfach auch keine Stromversorgungen an den Sitzplätzen vorhanden sind. Ferner wurde darauf hingewiesen, dass die Regionalzüge auf der Relation Erfurt - Weimar - Jena vielfach überfüllt seien und damit das Arbeiten wenn überhaupt nur stark eingeschränkt möglich ist. Zudem bestehe die Gefahr, dass Bahnreisende, die von den vom Wegfall der ICE-Verbindungen betroffenen Städten aus ihre Fernreise antreten, bei verspäteten Regionalzügen ihren ICE- Anschlusszug nicht erreichen und damit längere Reisezeiten in Kauf nehmen müssten. Quelle: Eigene Darstellung Prognos AG 2012 Grundsätzlich ist die Anbindung Thüringens an das Hochgeschwindigkeits-Fernverkehrsnetz Deutschlands als Teil der transeuropäischen Verkehrsnetze positiv zu beurteilen und mit zahlreichen Vorteilen verbunden. Thüringen wird ab 2017 damit zur schnellen Mitte Deutschlands und wird durch den ICE-Knoten in Erfurt die Funktion einer zentra- Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 5

8 len Verkehrsdrehscheibe sowohl für Ost- bzw. Mitteldeutschland in der Außensicht als auch für den Freistaat Thüringen in der Innensicht erfüllen. Zur Abfederung der zu erwartenden verkehrlichen Nachteile wurde ein eigenes Leitprojekt entwickelt. Wirtschaftliche Implikationen für die Landesentwicklung Thüringens Gute Erreichbarkeiten stellen für Wirtschaftsstandorte entscheidende Erfolgsfaktoren dar. Durch die z.t. erheblichen Reisezeitverkürzungen beim SPFV kann Thüringen seine wirtschaftlichen Beziehungen zu wichtigen Großstädten und Metropolregionen weiter ausbauen und durch gezielte Maßnahmen das Wirtschaftswachstum deutlich erhöhen. Am Beispiel München lassen sich wie in Tabelle 2 dargestellt die Veränderungen der schnellsten Reisezeiten von München in die Thüringer Mittel- und Oberzentren des identifizierten Gunstraums näher betrachten. Bei den schnellsten Reisezeiten werden die Fahrzeiten auf Schiene und / oder Straße berücksichtigt. Das heißt, dass bei einigen Standorten durch eine Kombination von ICE und Pkw (intermodaler Verkehr) nach München die schnellste Reisezeit erreicht wird. Tabelle 2: Veränderung der schnellsten Reisezeiten von München in zentrale Thüringer Mittel- und Oberzentren München Kreis / Mittel- und Reisezeiten Kreisfreie Stadt Oberzentren Differenz Erfurt 1 Erfurt 04:20 02:30 01:50 LK Nordhausen 2 Nordhausen 05:20 04:00 01:20 Kyffhäuserkreis 3 Sonderhausen 05:40 03:50 01:50 4 Artern 05:40 03:20 02:20 Unstrut-Hainich-Kreis 5 Mühlhausen/Thür. 04:50 03:30 01:20 6 Bad Langensalza 04:40 03:20 01:20 Eisenach 7 Eisenach 04:00 03:10 00:50 LK Gotha 8 Gotha 04:10 03:00 01:10 LK Sömmerda 9 Sömmerda 05:00 03:00 02:00 Weimar 10 Weimar 04:40 02:50 01:50 LK Weimarer Land 11 Apolda 04:50 03:00 01:50 Ilm Kreis 12 Arnstadt 04:10 03:00 01:10 13 Ilmenau 04:50 03:40 01:10 14 Neuhaus a. Rw. 03:40 03:10 00:30 LK Sonneberg 15 Lauscha 03:40 03:10 00:30 16 Sonneberg 03:20 02:30 00:50 Suhl 17 Suhl 03:40 03:00 00:40 LK Schmalkalden - Meiningen 18 Zella-Mehlis 03:50 03:00 00:50 19 Schmalkalden 04:20 03:30 00:50 20 Meiningen 03:50 03:20 00:30 Jena 21 Jena 03:30 03:10 00:20 Gera 22 Gera 04:40 03:40 01:00 LK Hildburghausen 23 Hildburghausen 03:30 03:00 00:30 24 Saalfeld /Saale 03:20 03:30 +00:10 LK Saalfeld-Rudolstadt 25 Rudolstadt 03:50 03:40 00:10 26 Bad Blankenburg 03:30 03:30 00:00 LK Altenburger Land 27 Altenburg 05:20 04:10 01:10 Quelle: Eigene Darstellung Prognos AG 2012 Im Ergebnis ergeben sich von München aus betrachtet im Vergleich der Reisezeiten in 2012 mit den prognostizierten Reisezeiten in 2017 besonders große Reisezeitverkürzungen von etwa zwei Stunden für die Mittel- bzw. Oberzentren Sonderhausen und Artern (Kyffhäuserkreis), Sömmerda (Landkreis Sömmerda), Erfurt, Weimar, Apolda (Weimarer Land). Darüber hinaus verkürzen sich die Reisezeiten von München in die Landkreise Un- Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 6

9 strut-hainich-kreis, Nordhausen, Gotha, Ilm Kreis und Gera um Minuten. Reisezeitverlängerungen bzw. keine Verbesserungen sind in Saalfeld (maßgeblich durch Entfall der ICE-Direktanbindung) und Bad Blankenburg zu erwarten. Die Potenziale lassen sich zudem beispielhaft über einen Reisezeitvergleich zwischen der Situation heute (2012) und der zukünftigen Situation nach 2017 anhand von Schwellenwerten 4 veranschaulichen. Beispiel 1 - Geschäfts- und Tagungsreisende aus Berlin (vgl. Abbildung 1) Der Attraktivität von Geschäftsreisen von bis zu einem Tag nimmt bei einer Anreisedauer von 2,5 bis 3,0 Stunden spürbar zu. 5 Mit Reisebeginn in Berlin werden heute lediglich die zentralen Städte Erfurt, Jena, Weimar und Gera sowie der LK Weimarer Land in weniger als 2:45 h erreicht. Dagegen wird 2017 der Großteil Thüringens in weniger als 2:45 h von Berlin aus erreichbar sein. Abbildung 1: Beispiel 1: Erreichbarkeit Thüringens ausgehend von Berlin (Schwellenwert 2:45 h) Beispiel Region Berlin: Chancen für mehr Geschäfts- und Tagungsreisende aus Berlin Situation 2012 Situation 2017 Quelle: Eigene Darstellung Prognos AG 2012 Beispiel 2 - Tagestourismus aus der Region Nürnberg (vgl. Abbildung 2) Ähnlich deutliche Erreichbarkeitsvorteile ergeben sich auch für Reisende, die Thüringen von Nürnberg aus bspw. als Tagestouristen anreisen. Mit Reisebeginn in Nürnberg wird zur Situation 2012 lediglich die Landkreise Sonneberg und Hildburghausen in weniger als 2:00 h erreicht. Hingegen wird durch den neuen ICE-Knoten in Erfurt ab 2017 der Großteil Thüringens von Nürnberg aus in weniger als 2:00 h erreichbar sein. 4 Schwellenwertbetrachtung auf Basis der Erreichbarkeiten im Schienenpersonenfernverkehr (insbesondere VDE 8.1 und 8.2) und unter Einschätzung möglicher Vor- und Nachläufe im motorisierten Individualverkehr (siehe Analysen Intermodaler Verkehr). 5 Knapp 55 % der Geschäftsreisen im Bundesgebiet waren 2011 Geschäftsreisen von bis zu einem Tag. Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 7

10 Abbildung 2: Beispiel 2: Erreichbarkeit Thüringens ausgehend von Nürnberg (Schwellenwert 2 h) Beispiel Region Nürnberg: Chancen im Tagestourismus aus der Region Nürnberg Situation 2012 Situation 2017 Quelle: Eigene Darstellung Prognos AG 2012 Chancen und Risiken für die Landesentwicklung in Thüringen Mit Hilfe der Erkenntnisse der sozioökonomischen Analyse, der Erreichbarkeitsanalyse und durch Einbindungen verschiedener Experten wurden wesentliche Chancen und Risiken für Landesentwicklung Thüringens erarbeitet: Wesentliche Chancen der Infrastrukturerweiterungen für die Landesentwicklung bestehen in der Verbesserung der wirtschaftlichen Austauschbeziehungen Thüringens zu Wirtschaftsregionen benachbarter Bundesländer, der Verbesserung des Leistungsaustauschs zwischen den Städten und Landkreisen der Impulsregion, der Verbesserung der Vernetzungsmöglichkeiten der Thüringer Wissenschafts- und Forschungslandschaft. Insbesondere wissensintensive Industrie- und Dienstleistungszweige sowie die Wissenswirtschaft und klassische Dienstleistungen wie die Tourismuswirtschaft in Thüringen werden von den verbesserten Erreichbarkeiten profitieren. Durch eine zusammenführende Bewertung konnte zudem gezeigt werden, welche Regionen Thüringens durch die Infrastrukturmaßnahmen besonders begünstigt sind und wo die Chancen für eine wirtschaftliche Nutzung demnach am höchsten sind: Neben der Stadt Erfurt bestehen sehr gute Perspektiven für die Landkreise Sömmerda, dem Kyffhäuserkreis, Weimarer Land, dem Ilm-Kreis und die Stadt Weimar. Gute Möglichkeiten zeichnen sich in den Landkreisen Unstrut-Hainich-Kreis, Gotha und Schmalkalden-Meiningen ab. Aber auch in den Landkreisen Nordhausen, Hildburghausen, Sonneberg und den kreisfreien Städten Eisenach, Gera, Suhl, Jena bestehen Potenziale, die es zu nutzen gilt. Nur sehr indirekte Wirkungen sind in den Kreisen Eichsfeld, Wartburgkreis, Saale- Holzland-Kreis, Saale-Orla-Kreis, Greiz, Altenburger Land zu erwarten. Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 8

11 Wesentliche Risiken der Infrastrukturerweiterungen für die Landesentwicklung besten in den negativen Folgen des demographischen Wandels und des prognostizierbaren Bevölkerungsrückgangs. Außerdem sind ergänzende Maßnahmen für ein leistungsfähiges Schienenpersonenverkehrsangebot im Freistaat durchzuführen. Das größte Risiko besteht jedoch darin, dass die Chancen der zukünftigen verbesserten Erreichbarkeiten zu spät oder nicht in dem möglichen Umfang genutzt werden und damit die Gefahr negativer Pendlersalden oder der Zunahme von Transitverkehren besteht. Darstellung der wirtschaftlichen Implikationen anhand von zwei ausgewählten Bestpractise Beispielen Abbildung 3: Wirtschaftliche Implikationen von vergleichbaren Infrastrukturerweiterungen (Best-practise-Beispiele) Beispiel Region Mannheim (Rhein-Neckar) Beispiel Region Montabaur Erfahrungen als ICE-Knoten in Rhein-Neckar Ansiedlungserfolge vorrangig bei Zweigstellen großer Unternehmen (z. B. ERGO) Entwicklung einer Eigendynamik nach ersten Erfolgen Deutlicher Zuwachs im Tagungs- und Kongresswesen ICE-Knoten brachte Impulse für die Forschungslandschaft in Mannheim: u.a. Ansiedlungserfolge bei Forschungsinstituten Abfederung und Ausgleich der zunächst negativen Folgen für benachbarte Städte (Ludwigshafen, Heidelberg) Erfahrungen als Halt zwischen Köln und FFM Eröffnung des ICE-Bahnhofs im Jahr 2002 Mehrfach erhebliche Nachsteuerungen und viel Überzeugungskraft notwendig im Entwicklungsprozess Schneeballeffekte: durch Ansiedlung von 1&1, United Internet, einem Jobcenter und einer Landesbehörde stieg das Interesse an dem Bahnhof und seine Attraktivität Stärke liegt in der Vielfalt: Keine branchenbezogenen Schwerpunkte Quelle: Eigene Darstellung Prognos AG 2012 auf Basis der Beiträge der Wirtschaftsförderung Mannheim und Montabaur Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes mit zentralen Handlungsfeldern für eine chancenorientierte Nutzung der Erreichbarkeitsvorteile in Thüringen Die Ergebnisse aus der sozioökonomischen Analyse, der Erreichbarkeitsanalyse und den Experteninterviews wurden in dem projektbegleitenden Lenkungskreis und in zwei fachöffentlichen Workshops intensiv diskutiert und die daraus ableitbaren Maßnahmen und Handlungsmöglichkeiten weiterentwickelt. Als analytischer Rahmen zur systematischen Nutzung der künftigen Erreichbarkeitsvorteile für die Landesentwicklung Thüringens wurde ein integriertes Gesamtkonzept entwickelt, das die übergeordneten Rahmenbedingungen in Querschnittsprojekte überführt und vier zentrale Handlungsfelder benennt. Die Handlungsfelder werden hierbei als thematische Oberbegriffe verstanden, in denen sich mehrere Leitprojekte subsumieren lassen. Insgesamt wurden vier Handlungsfelder identifiziert: (1) Mobilität, (2) Wissensnahe Dienstleistungen der Zukunft, (3) Tourismus/Tagungen und (4) Stadtentwicklung im Umfeld des ICE-Knoten. In den vier Hand- Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 9

12 Leitprojekte progtrans lungsfeldern wurden zehn konkrete und umsetzungsorientierte Leitprojekte entwickelt (vgl. Kapitel 6). Abbildung 4: Integriertes Gesamtkonzept mit einer Übersicht über die Handlungsfelder und Leitprojekte Ausgangspunkt: Veränderte Erreichbarkeit durch die Infrastrukturmaßnahmen in Thüringen bis 2017 Handlungsfelder (Thematische Oberbegriffe, in denen sich mehrere Leitprojekte subsummieren lassen) Mobilität Wissensnahe DL der Zukunft Tourismus/ Tagungen Stadtentwicklung im Umfeld des ICE-Knoten (1) Ergänzende Maßnahmen für ein leistungsfähiges Schienenpersonenverkehrsangebot im Freistaat (2) Intermodale Mobilitätsketten vom ICE-Knoten Thüringen (3) Infrastrukturangebote für die mobile Arbeitswelt von morgen (4) Überregionale Vernetzung kreativwirtschaftlicher Leistungen (5) Digitale Zukunftsmärkte für den Tourismus in Thüringen nutzen (6) Erweiterung und Aktualisierung des landesweiten Tagungskonzepts (7) Innovative touristische Angebote durch die Verbindung von Bildung, Kultur, Events und Tourismus (8) Errichtung eines Dienstleistungs- und Kommunikationszentrums (9) Ansiedlungsinitiative für ausgewählte Zielgruppen (10)Gezielte Erweiterung der Hotel- und Tagungskapazitäten Querschnittsthemen bzw. -projekte: (1) Commitment für einen gemeinsamen Prozess im Land (2) Ausbau der regionalen Kooperationen (3) Darstellung von Leitprojekten über die bestehende Standort- und Tourismuskampagne Thüringens Quelle: Eigene Darstellung Prognos AG 2012 Leitprojekte im Handlungsfeld Mobilität: (1) Zur Gewährleistung der avisierten und im Rahmen der Erreichbarkeitsanalyse verwendeten Reisezeiten im Prognosehorizont sind ergänzende Maßnahmen für ein leistungsfähiges Schienenpersonenverkehrsangebot im Freistaat durchzuführen. Hierzu gehören u.a. die Verbesserung des Angebots im SPNV an die neue Verkehrsachse München-Erfurt-Berlin, Kapazitätserweiterungen der Mitte-Deutschland- Verbindung, die Ertüchtigung für höhere Geschwindigkeiten, die Etablierung eines integralen und verlässlichen Taktfahrplans in ganz Thüringen, die Erweiterung der Fernverkehrsanschlüsse (IC/EC) in Jena in Richtung Berlin und München, die bessere Vernetzung der Thüringer Hochschulen in Form des Wissens-Express und auf die zukünftigen ICE-Fahrpläne abgestimmte Expressangebote im regionalen wie auch die Landesgrenze überschreitenden SPNV. (2) Um die Reisezeitvorteile im SPFV vom ICE-Knoten in Erfurt für weite Teile Thüringens flächenwirksam werden zu lassen, ist eine Optimierung bzw. ggf. Bildung von intermodalen Mobilitätsketten vom ICE-Knoten Erfurt vorrangig in die Impulsregion erforderlich. Hierzu sind u.a. eine intelligente Abstimmung der Kapazitäten, Frequenzen und Fahrpläne des öffentlichen Nahverkehrs auf den 2017 gültigen ICE-Fahrplan am Knoten in Erfurt, komfortable Reiseauskunftssysteme sowie geeignete Schnittstellen zum MIV notwendig. Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 10

13 (3) Schaffung von Infrastrukturangeboten für die mobile Arbeitswelt von morgen z.b. durch flexible und bedarfsorientierte Office-Center, um den Anforderungen der Flexibilisierung von Firmenstrukturen und projektorientierten Netzwerkkooperationen entgegenzukommen. Leitprojekte im Handlungsfeld Wissensnahe Dienstleistungen der Zukunft (4) Vor dem Hintergrund der verbesserten Erreichbarkeit wichtiger Kreativzentren wie Berlin und München bietet sich eine große Chance, den steigenden Bedarf an Wissensaustausch durch eine systematische und gezielte überregionale Vernetzung kreativwirtschaftlicher Leistungen zu decken. Wesentliche Ziele des Leitprojektes sind die Stimulierung regional-übergreifender Kooperations- und Produktionsbeziehungen, das Verfügbarmachen von Know-how für Thüringer Unternehmen und die Entwicklung von Organisationsformen für mobile Arbeitsformen. (5) Mit der verbesserten Erreichbarkeit bietet sich die Chance, Thüringen als Modellregion für eine digital erlebbare Welt sichtbar zu machen. In Verbindung mit den touristischen Potenzialen und vielfältigen Anwendungsmärkten digitaler Technologien soll in dem Leitprojekt die Einführung neuer digitaler Zukunftsmärkte in Thüringen vorangetrieben werden. Ein Anwendungsmarkt in Thüringen ist der Bereich Digitaler Bildungsurlaub, der zum Ziel hat, touristische und kulturelle Attraktionen im Freistaat für die Besucher digital erlebbar werden zu lassen. Weitere interessante Ansätze sind an den Schnittstellen Gesundheit und Sport (Digitale interessensgestützte Applikationen), Pflege und Alter (Digitale Assistenzsysteme bzw. Pflege) sowie Alter und Lebensqualität ( Digitaler Lebensabend ) denkbar. Leitprojekte im Handlungsfeld Tourismus/Tagungen (6) Durch die Reisezeitverkürzungen tritt Thüringen stärker in den überregionalen Wettbewerb von Tagungsorten. Im Rahmen der Aktualisierung und Erweiterung des landesweiten Tagungskonzepts können durch eine landesweite Koordination von Tagungsorten und -themen bestehende Tagungsformate besser aufeinander abgestimmt, Synergien genutzt, die Nachfrage nach Tagungsflächen besser gesteuert und die Konkurrenz innerhalb des Landes vermieden werden. Über eine gezielte Ergänzung neuer, überregional bedeutsamer Veranstaltungsformate kann Thüringen zudem seine Attraktivität als Tagungsort regional wie überregional weiter steigern. Das Leitprojekt richtet sich schwerpunktartig auf die größeren Städte Thüringens, v. a. Erfurt, Weimar, Jena, Gotha, Gera, Eisenach, Suhl, Apolda und Sömmerda. (7) Eine besondere Chance für Thüringen besteht in der Kombination von Angeboten in den Bereichen (Weiter-)Bildung, Kultur, Events und Tourismus. Mit der Verknüpfung von kultureller Ausstellung und Bildungsauftrag lassen sich in Verbindung mit touristischen Destinationen innovative Angebote kreieren. Die Zielsetzung dieses Leitprojektes ist daher die Entwicklung und Vermarktung von innovativen, einzigartigen und erlebnisorientierten touristischen Angeboten durch die gezielte Verknüpfung von Elementen aus den o.g. vier Bereichen. Das Leitprojekt schließt direkt an die Landestourismuskonzeption Thüringen 2015 an. Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 11

14 Leitprojekte im Handlungsfeld Stadtentwicklung im Umfeld des ICE-Knoten (8) Zukünftig können die Reisenden aus nahezu allen Metropolregionen Deutschlands in weniger als drei Stunden mit der Bahn nach Erfurt und in die Impulsregion reisen. In einer Arbeitswelt, in der die Teams immer interdisziplinärer werden und sich für bestimmte Zeit in Projekten zusammenfinden, ist in Verbindung mit der Lagegunst eine entsprechende Infrastruktur bereitzustellen. Als Dienstleistungen sollten dabei multifunktionale Büro- und Tagungsräume genauso zur Verfügung stehen wie Büro- und Telefonservice. Die Errichtung eines Dienstleistungs- und Kommunikationszentrums wird die Attraktivität für Geschäftsreisende und für projektorientierte Unternehmen deutlich erhöhen. (9) Eine der wesentlichen Stärken von Regionen, wenn es um die Frage der Ansiedlung von Unternehmen, aber auch um den Zuzug von Arbeitskräften geht, ist deren Erreichbarkeit. Im Beteiligungsprozess sind für den Freistaat drei verschiedene Dimensionen für Ansiedlungsinitiativen sichtbar geworden: Vertriebsorientierte Dienstleistungen, Backoffices von Großunternehmen und Firmenrepräsentanzen. (10) Im Rahmen des Erarbeitungsprozesses mit Beteiligung der Fachexperten wurde verdeutlicht, dass es in Bezug auf die Hotelkapazitäten in Erfurt bei größeren Events und Kongressen sowohl im Segment der 4- und 5-Sterne Hotels einen weiteren Bedarf gibt. Ein Bedarf besteht darüber hinaus auch für eine moderne Tagungsstätte für Veranstaltungen zwischen 800 und Teilnehmern. Zudem konnten für eine möglichst umfängliche Nutzung der Chancen drei grundsätzliche Maßnahmenbereiche identifiziert werden, die weniger einem konkreten Handlungsfeld bzw. Leitprojekt zugeordnet werden können, sondern eher den Charakter von Querschnittsprojekten haben: (1) Schaffung eines Commitments für einen gemeinsamen Prozess im Land (siehe nächste Seite). (2) Das zweite Querschnittsprojekt hat das Ziel, die veränderten Verkehrsstrukturen bzw. Erreichbarkeiten als ein wichtigstes Entscheidungskriterium für die Standortbewertung und Ansiedlungen von Unternehmen ab 2014/2025 in die bestehende Standortkampagne des Freistaates Thüringen zu integrieren. (3) Kooperationen sind integraler Bestandteil und Voraussetzung nahezu jedes Leitprojektes. Nur durch gezielte und aufeinander abgestimmte Maßnahmen der beteiligten Akteure können die durch die Erreichbarkeitsvorteile bestehenden Chancen genutzt werden. Das dritte Querschnittsprojekt gibt daher erste Vorschläge für einen Ausbau der regionalen Kooperation in Thüringen. Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 12

15 Vorschlag für einen weiterführenden Gesamtprozess zur Umsetzung der Leitprojekte Das Gutachten kann durch die konkreten Vorschläge für Leitprojekte und die Darstellung zielführender Maßnahmen hier nur einen ersten wichtigen Impuls setzen, den die Akteure im Land aufnehmen und in der Umsetzungsphase gezielt weiterverfolgen sollten. Der Gutachter hat hierfür einen ersten Vorschlag für einen weiterführenden Gesamtprozess zur Umsetzung der Leitprojekte erarbeitet. Für eine erfolgreiche Umsetzung der Leitprojektideen schlägt der Gutachter einen dreistufigen Prozess vor (vgl. Abbildung 5): 1. Schaffung eines Commitments für einen gemeinsamen Prozess im Land und in der Impulsregion, 2. Implementierung einer nachhaltigen Organisationsstruktur für die Arbeit in den Handlungsfeldern, 3. Konkrete Umsetzung der Leitprojekte. Im Erarbeitungsprozess der Studie ist deutlich geworden, dass im ersten Schritt eine breite Akzeptanz im Land für einen nachhaltigen Prozess zur Nutzung der Chancen und zur Minimierung der mit den Infrastrukturerweiterungen verbundenen Risiken im Freistaat geschaffen werden muss. Es bedarf eines Commitments für einen gemeinsamen Prozess im Land und in der Impulsregion. Daher wird vorgeschlagen, unmittelbar nach Fertigstellung der Studie einen von der Landesebene initiierten konkreten Umsetzungsprozess zu starten. Hierzu bietet sich eine öffentlichkeitswirksame Informations- und Auftaktveranstaltung an, die darauf abzielt, die bisherige Diskussion über die Folgen der Infrastrukturerweiterungen auf der Grundlage der Ergebnisse des vorliegenden Gutachtens zu versachlichen, die Chancen und Risiken darzustellen und zu überzeugen, dass es hierbei um eine einzigartige Chance für die Landesentwicklung Thüringens geht, deren Potenziale nur durch ein gemeinsames und aufeinander abgestimmtes Handeln genutzt werden können. Im Zuge der Auftaktveranstaltung und dem gemeinsamen Commitment gilt es zudem, eine klare Umsetzungsstrategie mit klaren Verantwortlichkeiten festzulegen. Dafür wird im zweiten Schritt die Implementierung einer nachhaltigen Organisationsstruktur für die Arbeit in den einzelnen Handlungsfeldern empfohlen (siehe Abbildung 5). Neben zentralen Akteuren auf Landes- und kommunaler Ebene werden dabei weitere relevante Entscheidungsträger und Interessensverbände einbezogen, um gemeinsam an der landesweit gesteuerten Initiative mitzuwirken. Entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung der Leitprojekte in den Handlungsfeldern ist aus Sicht des Gutachters die gezielte und kontinuierliche Gesamtsteuerung der Umsetzung durch eine fachübergreifende Lenkungsgruppe auf Landesebene. Entscheidende Aufgaben der Lenkungsgruppe sind zum einen die Informationsvermittlung über den aktuellen Sachstand an die Landesregierung und die Steuerung der Arbeit in den Handlungsfeldern. Im Rahmen dieser Sitzung können zudem entscheidende Punkte der Neuausrichtung diskutiert werden und auf Basis von Entscheidungsgrundlagen auch verbindlich beschlossen werden. Es werden Treffen im Halbjahresrhythmus unter Einbeziehung der Impulsregion und der jeweiligen Handlungsfeldverantwortlichen vorgeschlagen. Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 13

16 Berichterstattung Berichterstattung progtrans Abbildung 5: Vorschlag für einen weiterführenden Prozess zur Umsetzung der Leitprojekte Ausgangssituation Ende 2012: Impulswirkung durch Studie Schritt 1: Schaffung eines Commitments und Umsetzungsbeginn Schritt 2: Implementierung einer nachhaltigen Organisationsstruktur Gesamtsteuerung von Landesebene Arbeitsgruppen für die Handlungsfelder Schritt 3: Projektphase Arbeitsprozess Projektentwicklung Studie der LEG und des TMBLV Landesregierung Landesregierung Handlungsfeld Mobilität Projektbearbeitung Analyse der veränderten Reisezeiten bis 2017 Versachlichung der Diskussion um die verkehrstechnischen Vorund Nachteile im Land Startschuss für einen nachhaltigen Prozess zur Nutzung der Chancen und zur Minimierung der Risiken im Land Identifizierung und Weiterentwicklung von zentralen Leitprojekten, um die Chancen der verbesserten Erreichbarkeit für den gesamten Freistaat zu nutzen startet Umsetzungsprozess Informations- und Auftaktveranstaltung mit dem Ziel eine Aufbruchstimmung zu erzeugen Commitment für einen gemeinsamen Prozess im Land (siehe Querschnittsprojekt 1) Festlegung der gemeinsamen Umsetzungsstrategie und klarer Verantwortlichkeiten Berichterstattung Fachübergreifende Lenkungsgruppe Klare Verantwortlichkeit auf Landesebene Setzt den Rahmen für den gesamten Prozess Koordination der Handlungsfelder Controlling der Arbeitsergebnisse Berichterstattung gegenüber Landesregierung Treffen in einem abzustimmenden regelmäßigen Rhythmus Definition eines Handlungsfeldverrantwortlichen 8-10 Experten aus Wirtschaft und Poltitik Treffen im Quartalsrhythmus Steueurung der Arbeit in den Leitprojekten Unterstützung bei Finanzierung und Förderung s. o. s. o. HF Tourismus HF Wissensnahe DL s. o. HF ICE City Bearbeitung der Leitund Querschnittsprojekte (Kapitel 6) Prozess sollte im Verlauf offen bleiben für weitere Leitprojektideen Nachhaltigkeit der Umsetzung ist von drei Faktoren abhängig: dem Thema bzw. Business Plan, den beteiligten Akteuren inkl. dem Projektleiter und der Finanzierung. Gute Mischung aus Regional- und Landesvertretern sollte angestrebt werden Außerdem Einbindung von zentralen Stakeholdern aus Wirtschaft und Gesellschaft Sehr dynamischer Umsetzungprozess, der hohe Anpassungsfähigkeit erfordert Quelle: Eigene Darstellung Prognos AG 2012 Kurzfassung - Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens 14

17 Sobald die Arbeitsgruppen in den Handlungsfeldern ihre Arbeit aufnehmen, kann auch die Umsetzung von Leit- und Querschnittsprojekten starten. Neben den in dieser Studie vorgeschlagenen Leitprojekten soll der Prozess offen für neue Ideen und Vorschläge bleiben, auf einer gemeinsamen inhaltlichen Basis (siehe Commitment) aufbauen und auch nicht direkt am Prozess beteiligten Personen (z. B. engagierte und interessierte Bürger) die Chance geben, sich aktiv in den Prozess einzubringen. Daher sollte das Land eine Kommunikationsplattform (u.a. Online-Blog) einrichten, über die neue Vorschläge für Leitprojekte eingebracht werden können. Bedeutend für den Erfolg der Leitprojekte ist es, dass die Arbeit in den Leitprojekten einen nachhaltigen Charakter bekommt. Die Nachhaltigkeit ist dabei von vier Faktoren abhängig: 1. Dem Thema bzw. Business-Plan, 2. den beteiligten Akteuren, 3. der Festlegung von Verantwortlichkeiten inkl. Installation eines Projektleiters und 4. der Finanzierung. Die Umsetzungen an vergleichbaren Infrastrukturprojekten wie im Raum Mannheim oder Montabaur haben zudem deutlich gezeigt, dass die Konzepte für die Entwicklung der Regionen mehrfach nachjustiert und angepasst wurden. Die gleiche dynamische Entwicklung ist für die Arbeit in den Leitprojekten zu erwarten, weshalb eine gewisse Offenheit für Anpassungen immer vorhanden sein sollte. Außerdem haben die Erfahrungen in Mannheim gezeigt, dass es wichtig war, den Prozess zeitnah zu starten, selbst wenn im Ergebnis ein anderes, in der Planungsphase noch nicht erkennbares Konzept umgesetzt wurde. 15

Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung

Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Bedeutung der künftigen Verkehrsinfrastruktur für die Landesentwicklung Thüringens Langfassung - Endbericht Auftraggeber: Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr sowie die Landesentwicklungsgesellschaft

Mehr

Landesentwicklung im Licht neuer Verkehrsbeziehungen: Chancen nutzen Zukunft gestalten

Landesentwicklung im Licht neuer Verkehrsbeziehungen: Chancen nutzen Zukunft gestalten Landesentwicklung im Licht neuer Verkehrsbeziehungen: Chancen nutzen Zukunft gestalten Andreas Minschke Abteilungsleiter Strategische Landesentwicklung, Kataster und Vermessungswesen im TMBLV 16.04.2014

Mehr

Immobilienmarkt Thüringen Chancen und Herausforderungen

Immobilienmarkt Thüringen Chancen und Herausforderungen Immobilienmarkt Thüringen Chancen und Herausforderungen Minister Christian Carius MdL Immobilienseminar Erfurt, 16. März 2013, ComCenter Brühl Immobilienmarkt in Thüringen anziehende Immobilienpreise in

Mehr

Arbeitsloseninitiativen in Thüringen. Arbeitsagenturen in Thüringen

Arbeitsloseninitiativen in Thüringen. Arbeitsagenturen in Thüringen Arbeitsloseninitiativen in Thüringen Arbeitsloseninitiative Thüringen e.v. Juri-Gagarin-Ring 150 99084 Erfurt Tel: 0361 / 6 44 23 50, FAX: 0361 / 6 44 23 50 ALV Landesverband Thüringen Schwanseestr. 17

Mehr

Pflege Zentrales Zukunftsthema und Tabu zugleich

Pflege Zentrales Zukunftsthema und Tabu zugleich Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen Pflege Zentrales Zukunftsthema und Tabu zugleich Das Orientierungspapier der SPD-Bundestagsfraktion zur Reform der Pflegeversicherung Steffen-Claudio Lemme, MdB www.steffen-lemme.de

Mehr

Gutachten zur Wirtschaftlichkeit und der regionalwirtschaftlichen. Potenziale des Lückenschlusses der A 39

Gutachten zur Wirtschaftlichkeit und der regionalwirtschaftlichen. Potenziale des Lückenschlusses der A 39 ProgTrans AG Basel Prognosen und Strategieberatung für Transport und Verkehr Henric Petri-Strasse 9 CH-4010 Basel Tel.: +41 61 327 34 70 Fax: +41 61 327 34 71 E-Mail: info@progtrans.com www.progtrans.com

Mehr

Arne Behrens. Das SPNV-Angebot im Freistaat Thüringen ab Erfurt, Erfurt, Seite 1

Arne Behrens. Das SPNV-Angebot im Freistaat Thüringen ab Erfurt, Erfurt, Seite 1 Arne Behrens Das SPNV-Angebot im Freistaat Thüringen ab 2016 Titelmasterformat Klicken bearbeiten im Kontext derdurch Entwicklung ICE-Knoten und SPFV Erfurt, 20.11.2015 Erfurt, 20.11.2015 Seite 1 Inhalt

Mehr

Mehr Bahn für Metropolen und Regionen Die größte Kundenoffensive in der Geschichte des DB Fernverkehrs

Mehr Bahn für Metropolen und Regionen Die größte Kundenoffensive in der Geschichte des DB Fernverkehrs Mehr Bahn für Metropolen und Regionen Die größte Kundenoffensive in der Geschichte des DB Fernverkehrs DB Fernverkehr AG Angebotsmanagement Dr. Philipp Nagl Berlin, 11. Juni 2015 Der neue DB Fernverkehr:

Mehr

Künftige Angebote intermodaler Mobilität

Künftige Angebote intermodaler Mobilität Künftige Angebote intermodaler Mobilität Erarbeitung einer konzeptionellen Studie über ein nutzerorientiertes Angebot von individuellen Mobilitätslösungen zur Realisierung einer insbesondere intermodalen

Mehr

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) setzte am 9. Oktober 2013 den ersten Schritt in Richtung neuer Förderperiode.

Mehr

Programmplanung. Ziel III Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft

Programmplanung. Ziel III Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft Programmplanung Ziel III Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft 1. Beihilferecht Beihilferecht Non-Paper zur Änderung der Regionalleitlinen 4 Jahre Übergangszeitraum für Ex-A-Regionen Keine

Mehr

Ankommen Willkommen 17.4.2015 in Halle/Saale. Die Bundesagentur für Arbeit als Akteur für Fachkräftesicherung

Ankommen Willkommen 17.4.2015 in Halle/Saale. Die Bundesagentur für Arbeit als Akteur für Fachkräftesicherung Ankommen Willkommen 17.4.2015 in Halle/Saale Die Bundesagentur für Arbeit als Akteur für Fachkräftesicherung Rahmenbedingungen: Arbeitslosigkeit - Zweithöchste Arbeitslosenquote im Land Arbeitslosenquote

Mehr

Die demografische Entwicklung Ostthüringens in statistischen Daten

Die demografische Entwicklung Ostthüringens in statistischen Daten Die demografische Entwicklung Ostthüringens in statistischen Daten von Ronald Münzberg Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.v. Zeulenroda, 21.10.2010 Inhalt Entwicklung der Bevölkerung von 1990 bis 2009

Mehr

Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation

Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation 4. MST-Regionalkonferenz NRW Workshop 4 Nationale und internationale Cluster / Netzwerke Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation Michael Astor Prognos AG Berlin, 19.10.2007

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3399 6. Wahlperiode 10.11.2014

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3399 6. Wahlperiode 10.11.2014 LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3399 6. Wahlperiode 10.11.2014 KLEINE ANFRAGE des Abgeordneten Helmut Holter, Fraktion DIE LINKE Ergebnisse aus dem Landeswassertourismuskonzept Seen- und Flusslandschaft

Mehr

Erfurter Statistik. Halbjahresbericht 1/2012. Hauptamt 1

Erfurter Statistik. Halbjahresbericht 1/2012. Hauptamt 1 Erfurter Statistik Halbjahresbericht 1/212 Hauptamt 1 Postbezug Quellen: Landeshauptstadt Erfurt Stadtverwaltung Personal- und Organisationsamt Statistik und Wahlen Fischmarkt 1 9984 Erfurt Ämter der Stadtverwaltung

Mehr

Neuer Bundesverkehrswegeplan 2015 Projektanmeldung zum Aus- und Neubau von Schienenstrecken (Internet)

Neuer Bundesverkehrswegeplan 2015 Projektanmeldung zum Aus- und Neubau von Schienenstrecken (Internet) Neuer 2015 Karlsruhe - Stuttgart - Nürnberg - Leipzig/Dresden Ausbau Abschnitt Chemnitz Hauptbahnhof bis Chemnitz Kappel zweigleisig, elektrifiziert, Geschwindigkeit bis 160 km/h, Aus-/Umbau von Bahnhof

Mehr

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Drucksache 5/7383 28.02.2014 K l e i n e A n f r a g e der Abgeordneten König (DIE LINKE) und A n t w o r t des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit

Mehr

Aktuelle Zahlen aus dem Mice-Bereich

Aktuelle Zahlen aus dem Mice-Bereich Aktuelle Zahlen aus dem Mice-Bereich Eine kurze Einführung in die Entwicklung dieses Marktsegments Agenda Marktinformationen 2012 Angebot Veranstaltungen Nachfrage Wirtschaftliche Bedeutung Agenda Marktinformationen

Mehr

Berichtsvorlage. Ausschuss für Planung, Verkehr, Energie und Umwelt

Berichtsvorlage. Ausschuss für Planung, Verkehr, Energie und Umwelt Universitätsstadt Tübingen Vorlage 705/2011 Fachbereich Planen Entwickeln Liegenschaften Datum 09.09.2011 Uwe Wulfrath / Tim von Winning, Telefon: 204-2621 Gesch. Z.: 7/wi Berichtsvorlage zur Behandlung

Mehr

Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001

Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001 Kurzberichte Statistik und Informationsmanagement, Monatsheft 12/2003 Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001

Mehr

Zu 1. Beachtung der Ausschließungsgründe nach 22 GO. Hinweise auf mögliche Ausschließungsgründe liegen bisher nicht vor.

Zu 1. Beachtung der Ausschließungsgründe nach 22 GO. Hinweise auf mögliche Ausschließungsgründe liegen bisher nicht vor. Vorlage für die Sitzung des Lenkungsausschusses Neubau Heinrich-Heine-Schule am Montag, dem 15.04.2013, um 17.00 Uhr im Seminarraum I des Regionalen Bürgerzentrums, Am Markt 2 in Büdelsdorf Zu 1. Beachtung

Mehr

Fit für die Zukunft im ländlichen Raum. Erfolge und Perspektiven von LEADER in Brandenburg

Fit für die Zukunft im ländlichen Raum. Erfolge und Perspektiven von LEADER in Brandenburg Fit für die Zukunft im ländlichen Raum Erfolge und Perspektiven von LEADER in Brandenburg -- ILE und LEADER in Brandenburg Ein mutiger Ansatz flächendeckend ILE ist "ver-leadert" - GLES beziehen sich auf

Mehr

Ausbau der Eisenbahnverbindungen von München/Nürnberg über Schwandorf nach Prag

Ausbau der Eisenbahnverbindungen von München/Nürnberg über Schwandorf nach Prag Ausbau der Eisenbahnverbindungen von München/Nürnberg über Schwandorf nach Prag Auszüge aus Gutachten der Fa. INTRAPLAN Consult GmbH, München Geschäftsstelle der Planungsarbeitsgemeinschaft Nahverkehr

Mehr

Bahnprojekt Stuttgart - Ulm

Bahnprojekt Stuttgart - Ulm Bahnprojekt Stuttgart - Ulm Argumentationspapier - Kurzfassung - 1. Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen - Ulm - Die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes steht und fällt mit der Qualität seiner Infrastruktur.

Mehr

Der besondere Kündigungsschutz

Der besondere Kündigungsschutz Das informiert: Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Arbeitnehmer 2 Der besondere Kündigungsschutz Überblick Anerkannte schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte Menschen sind

Mehr

Kongresse in Deutschland & Dresden

Kongresse in Deutschland & Dresden Kongresse in Deutschland & Dresden Dresden Fit for Congress Dresden, 05. November 2013 Jährliche Veranstaltungsstatistik für Deutschland Meeting- & EventBarometer entwickelt in Kooperation mit EVVC, DZT,

Mehr

L III - j / 13. Schulden des Landes und der kommunalen Körperschaften in Thüringen am 31.12.2013 - Vorabergebnisse - Bestell - Nr.

L III - j / 13. Schulden des Landes und der kommunalen Körperschaften in Thüringen am 31.12.2013 - Vorabergebnisse - Bestell - Nr. L III - j / 13 Schulden des Landes und der kommunalen Körperschaften in Thüringen am 31.12.2013 - Vorabergebnisse - Bestell - Nr. 11 300 Zeichenerklärung 0 weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten

Mehr

Aus- und Weiterbildungsakademie Textil- und Bekleidungswirtschaft NRW

Aus- und Weiterbildungsakademie Textil- und Bekleidungswirtschaft NRW Aus- und Weiterbildungsakademie Textil- und Bekleidungswirtschaft NRW Zukunft bilden ZiTex - Textil & Mode NRW, DBR Projektbeschreibung Bildungsakademie; Seite 2 / 16 Inhalt Zusammenfassung 05 Die Branche

Mehr

Multiprojektmanagement an der TIB Ein Erfahrungsbericht. Dr. Debora D. Daberkow 104. Bibliothekartag in Nürnberg 27. Mai 2015

Multiprojektmanagement an der TIB Ein Erfahrungsbericht. Dr. Debora D. Daberkow 104. Bibliothekartag in Nürnberg 27. Mai 2015 Multiprojektmanagement an der TIB Ein Erfahrungsbericht Dr. Debora D. Daberkow 104. Bibliothekartag in Nürnberg 27. Mai 2015 Motivation Die Ausgangssituation Das Umfeld von Bibliotheken befindet sich im

Mehr

Präsentation des Endberichts. 13./14. Dezember 2010 Begleitausschusssitzung, Szczecin

Präsentation des Endberichts. 13./14. Dezember 2010 Begleitausschusssitzung, Szczecin Evaluierung von Bildungsund Begegnungsstätten im Gebiet des INTERREG IV A Programms der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und der Wojewodschaft Zachodniopomorskie Präsentation des Endberichts

Mehr

Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) Wissenschaftliche Begleitforschung

Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) Wissenschaftliche Begleitforschung Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) Wissenschaftliche Begleitforschung MKS-Studie: Verkehrsverlagerungspotenzial auf den Schienenpersonenfernverkehr in Deutschland Dr. Tobias Kuhnimhof, Dr. Christian

Mehr

Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems)

Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems) Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems) PD Dr. Daniel Schiller Zukunftskonferenz für die Region Weser-Ems Oldenburg, 20. November

Mehr

Erfurter Statistik. Halbjahresbericht 1/2012. Hauptamt 1

Erfurter Statistik. Halbjahresbericht 1/2012. Hauptamt 1 Erfurter Statistik Halbjahresbericht 1/212 Hauptamt 1 Postbezug Quellen: Landeshauptstadt Erfurt Stadtverwaltung Personal- und Organisationsamt Statistik und Wahlen Fischmarkt 1 9984 Erfurt Ämter der Stadtverwaltung

Mehr

Optimierung der Industrieparkinfrastruktur

Optimierung der Industrieparkinfrastruktur Grobkonzept Optimierung der Industrieparkinfrastruktur des newparks für die Industrie 4.0 Zusammenfassendes Fazit Auftraggeber newpark Planungs- und Entwicklungsgesellschaft mbh Ansprechpartner : Peter

Mehr

Der Thüringer Lutherweg. Elfriede Grabe, TTG

Der Thüringer Lutherweg. Elfriede Grabe, TTG Der Thüringer Lutherweg Elfriede Grabe, TTG Regionalkonferenz Luther und Thüringer Lutherweg 1. Landespolitische und touristische Bedeutung des Lutherweges 2. Arbeitsgremien 3. Sachstand zur Umsetzung

Mehr

Grundlage des Forschungsprojektes

Grundlage des Forschungsprojektes Bedeutung von Breitbandtrassen für die Breitbandversorgung des Ländlichen Raumes Baden-Württemberg am Beispiel der Landkreise Heidenheim, Lörrach und Rottweil mit modellhafter Entwicklung von Lösungsansätzen

Mehr

Thüringer Projektinitiative Genial zentral

Thüringer Projektinitiative Genial zentral Thüringer Projektinitiative Genial zentral Dipl. Ing. Kay Salberg, Projektleiter LEG Thüringen Ziele der Projektinitiative Revitalisierung von Brachflächen im Siedlungszusammenhang - 2002-06 nur in Gebietskulissen

Mehr

Hintergrundinformation. Forum AutoVision der Wolfsburg AG

Hintergrundinformation. Forum AutoVision der Wolfsburg AG Hintergrundinformation Forum AutoVision der Wolfsburg AG Der Gebäudekomplex Forum AutoVision der Wolfsburg AG ist sichtbarer Ausdruck der wirtschaftlichen Aufbruchsstimmung in Wolfsburg. Hier finden die

Mehr

Infoblatt 2 Projektsteuerung und Entscheidungsstrukturen

Infoblatt 2 Projektsteuerung und Entscheidungsstrukturen Bildliche Darstellung der Entscheidungsstrukturen und Prozesssteuerung im Rahmen der Einführung des ITP in Thüringen Prozessverlauf Quelle: eigene Darstellung (Stand 24. August 2015) Aufgrund der bestehenden

Mehr

Statistischer Bericht Z A H L E N. D A T E N. F A K T E N. Thüringer Landesamt für Statistik

Statistischer Bericht Z A H L E N. D A T E N. F A K T E N. Thüringer Landesamt für Statistik Z A H L E N. D A T E N. F A K T E N Statistischer Bericht L III j / 14 Schulden des Landes und der kommunalen Körperschaften in Thüringen am 31.12.2014 Vorabergebnisse BestellNr. 11 300 Thüringer Landesamt

Mehr

Zukunft konkret - Verkehrskonzept Thüringen 2015 ff

Zukunft konkret - Verkehrskonzept Thüringen 2015 ff Zukunft konkret - Verkehrskonzept Thüringen 2015 ff - erwicon - 1 Deutsche Bahn AG Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Thüringen Volker Hädrich 08.06 2012 Agenda 2005 2015 2017 ff Ausbau der Eb-Infrastruktur

Mehr

Gesamtwirtschaftliche Bewertung im Rahmen der erweiterten Kosten-Nutzen-Analyse Bahn

Gesamtwirtschaftliche Bewertung im Rahmen der erweiterten Kosten-Nutzen-Analyse Bahn Donauachse Gesamtwirtschaftliche Bewertung im Rahmen der erweiterten Kosten-Nutzen-Analyse Bahn Oktober 2014 Schlussbericht - Donauachse gesamtwirtschaftliche Bewertung I Auftraggeber ÖBB Infrastruktur

Mehr

K VIII - 2 j / 11. Ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen in Thüringen am 15.12.2011. Bestell - Nr. 10 402

K VIII - 2 j / 11. Ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen in Thüringen am 15.12.2011. Bestell - Nr. 10 402 K VIII - 2 j / 11 Ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen in Thüringen am 15.12.2011 Bestell - Nr. 10 402 Zeichenerklärung 0 weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle,

Mehr

Leistungsbeschreibung für ein Gutachten Kooperationsmöglichkeiten des Flughafens Frankfurt/M. mit Hahn und anderen Flughäfen mit dem Ziel der

Leistungsbeschreibung für ein Gutachten Kooperationsmöglichkeiten des Flughafens Frankfurt/M. mit Hahn und anderen Flughäfen mit dem Ziel der Leistungsbeschreibung für ein Gutachten Kooperationsmöglichkeiten des Flughafens Frankfurt/M. mit Hahn und anderen Flughäfen mit dem Ziel der Verkehrsverlagerung Bensheim Juni 2001 Seite 1 Leistungsbeschreibung

Mehr

Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten. Planungen zum Jahresfahrplan 2016 in Thüringen Halle, 10.02.2015

Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten. Planungen zum Jahresfahrplan 2016 in Thüringen Halle, 10.02.2015 Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten Planungen zum Jahresfahrplan 2016 in Thüringen Halle, 10.02.2015 Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten Formatvorlage des Untertitelmasters durch Klicken

Mehr

Erfurt, 06. Juni 2012

Erfurt, 06. Juni 2012 Erfurt, 06. Juni 2012 Memorandum des Tourismus Vereins Erfurt, des Vereins Wir für Erfurt und des Vereins City-Management zur Entwicklung der ICE-Stadt als Impulsgeber für den Freistaat Thüringen und die

Mehr

Jahrestagung Kompetenznetze Deutschland

Jahrestagung Kompetenznetze Deutschland Internationalisierung von Netzwerken Thematische Einführung Jahrestagung Kompetenznetze Deutschland Michael Astor Prognos AG Berlin, 7. Februar 2008 Globalisierung Internationalisierung stellen nicht umkehrbare

Mehr

Perspektive 2030. Regionales Entwicklungskonzept für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. - Regionale Maßnahmenliste -

Perspektive 2030. Regionales Entwicklungskonzept für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. - Regionale Maßnahmenliste - Anlage 3 zu Beilage 8/2014 Perspektive 2030 Regionales Entwicklungskonzept für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg - Regionale Maßnahmenliste - Perspektive 2030 Regionales Entwicklungskonzept für die Region

Mehr

Partnerschaftserklärung

Partnerschaftserklärung Partnerschaftserklärung über die Beteiligung des Unternehmens -nachfolgend einzeln und gemeinsam Partner genannt- am Kooperationsprojekt mit dem Titel: Kompetenz-Netzwerk Mechatronik in Ostbayern -nachfolgend

Mehr

IT-Governance. Standards und ihr optimaler Einsatz bei der. Implementierung von IT-Governance

IT-Governance. Standards und ihr optimaler Einsatz bei der. Implementierung von IT-Governance IT-Governance Standards und ihr optimaler Einsatz bei der Implementierung von IT-Governance Stand Mai 2009 Disclaimer Die Inhalte der folgenden Seiten wurden von Severn mit größter Sorgfalt angefertigt.

Mehr

Schuldenbarometer 1. Quartal 2015

Schuldenbarometer 1. Quartal 2015 Schuldenbarometer 1. Quartal 2015 Privatinsolvenzen sinken um 8,7 Prozent Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland sinkt weiter. In den ersten drei Monaten des Jahres mussten 26.625 Bundesbürger eine

Mehr

Marktstudie. Kurzauswertung -

Marktstudie. Kurzauswertung - Marktstudie Kurzauswertung - Zielerreichungsgrad gängiger Produktions-, Planungs- und Steuerungssysteme in mittelständischen Unternehmen der metallerzeugenden und metallverarbeitenden Industrie Deutschlands

Mehr

Berlin, im Mai 2013. Bestehende überregionale Strukturen können zur Vernetzung genutzt und weiterentwickelt werden.

Berlin, im Mai 2013. Bestehende überregionale Strukturen können zur Vernetzung genutzt und weiterentwickelt werden. Empfehlung der kommunalen Spitzenverbände und der gesetzlichen Krankenversicherung zur Zusammenarbeit im Bereich Primärprävention und Gesundheitsförderung in der Kommune Berlin, im Mai 2013 Der Schutz

Mehr

Home Office Day Deutschland

Home Office Day Deutschland Home Office Day Deutschland Eine Initiative der IndiTango AG _ Die IndiTango AG ist Home Office Day Initiator _ Wir verbinden Ökonomie und Ökologie mit dem Ziel, nachhaltig zu agieren und Verantwortung

Mehr

AWO AJS ggmbh. Das ganze Leben. Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten am Beispiel China. Das ganze Leben

AWO AJS ggmbh. Das ganze Leben. Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten am Beispiel China. Das ganze Leben AWO AJS ggmbh Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten am Beispiel China Vortrag Tagung Interkulturell Öffnung in der Pflege 25.03.2014 Die AWO AJS ggmbh - größte Trägergesellschaft der AWO in Thüringen -

Mehr

Fernlinienbusse (FLB) und deren Konsequenzen auf den Bahnnah- und Bahnfernverkehr

Fernlinienbusse (FLB) und deren Konsequenzen auf den Bahnnah- und Bahnfernverkehr Fernlinienbusse (FLB) und deren Konsequenzen auf den Bahnnah- und Bahnfernverkehr - 11. Sitzung (nicht öffentlich) der Enquetekommission IV des Landtags NRW (Finanzierungsoptionen des Öffentlichen Personenverkehrs

Mehr

RAHMENVEREINBARUNG III: VERLÄSSLICHE FINANZIERUNG UND ZUKUNFTSFÄHIGE STRUKTUREN FÜR DIE THÜRINGER HOCHSCHULEN

RAHMENVEREINBARUNG III: VERLÄSSLICHE FINANZIERUNG UND ZUKUNFTSFÄHIGE STRUKTUREN FÜR DIE THÜRINGER HOCHSCHULEN Erfurt, 20. Dezember 2011 RAHMENVEREINBARUNG III: VERLÄSSLICHE FINANZIERUNG UND ZUKUNFTSFÄHIGE STRUKTUREN FÜR DIE THÜRINGER HOCHSCHULEN Mit der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung zwischen den Thüringen

Mehr

Fallstudie: Intranet-Neukonzeption Vorgehensweise, Methoden und Ergebnisse eines systematischen Konzeptionsprozesses am Beispiel der Knauf Gips KG

Fallstudie: Intranet-Neukonzeption Vorgehensweise, Methoden und Ergebnisse eines systematischen Konzeptionsprozesses am Beispiel der Knauf Gips KG Fallstudie: Intranet-Neukonzeption Vorgehensweise, Methoden und Ergebnisse eines systematischen Konzeptionsprozesses am Beispiel der Knauf Gips KG Das Ziel Ein runderneuertes Intranet für eine (R)evolution

Mehr

Anerkannte Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen. Stand: 19. Juli 2012

Anerkannte Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen. Stand: 19. Juli 2012 Anerkannte Lebensberatungsstellen Stand: 19. Juli 2012 Erziehungs- und Familienberatung des Landratsamtes Altenburg Dostojewskistraße 14 04600 Altenburg Tel. 0 34 47 / 31 50 25 Fax: 0 34 47/31 50 47 E-Mail:

Mehr

Künftige Nachfragepotentiale auf der Mitte-Deutschland-Verbindung

Künftige Nachfragepotentiale auf der Mitte-Deutschland-Verbindung Matthias Gather Künftige Nachfragepotentiale auf der Mitte-Deutschland-Verbindung Berichte des Instituts Verkehr und Raum Band 1 (2007) Künftige Nachfragepotentiale auf der Mitte-Deutschland-Verbindung

Mehr

Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing

Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing 1 Einführung In den letzten Jahren sind die Chancen, die das Marketing den Betrieben und auch den öffentlichen Einrichtungen bietet, verstärkt in

Mehr

Grußwort zum ersten Workshop im Rahmen des Diversity Audits

Grußwort zum ersten Workshop im Rahmen des Diversity Audits Grußwort zum ersten Workshop im Rahmen des Diversity Audits 1 , Ich freue mich sehr, Sie heute herzlich zu diesem ersten Workshop im Rahmen unseres gemeinsamen Diversity-Audits begrüßen zu können. Mein

Mehr

Schuldenbarometer 2010

Schuldenbarometer 2010 Schuldenbarometer 2010 Kernergebnisse Privatverschuldung erreicht 2010 mit 139.110 Fällen neuen Höhepunkt: plus 6,4 Prozent gegenüber 2009 Bis zu 12.816 monatliche Fälle in 2010 18- bis 25-Jährige zunehmend

Mehr

IBB TEF - Der Technologie-Entwicklungs- Fonds (TEF) der Investitionsbank Berlin. Weiterentwicklung von aussichtsreichen Technologien

IBB TEF - Der Technologie-Entwicklungs- Fonds (TEF) der Investitionsbank Berlin. Weiterentwicklung von aussichtsreichen Technologien IBB TEF - Der Technologie-Entwicklungs- Fonds (TEF) der Investitionsbank Berlin Weiterentwicklung von aussichtsreichen Technologien Inhalt Kurzbeschreibung..S. 3 Eckdaten, Vorteile für Schutzrechtsinhaber

Mehr

Mehr Frauen in Führungspositionen - Regionale Bündnisse für Chancengleichheit Aufruf zur Bewerbung

Mehr Frauen in Führungspositionen - Regionale Bündnisse für Chancengleichheit Aufruf zur Bewerbung Mehr Frauen in Führungspositionen - Regionale Bündnisse für Chancengleichheit Aufruf zur Bewerbung Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert von 2012 bis 2015 zehn Regionale

Mehr

Standortbewertung Bamberg. Verkehrsinfrastruktur. Angebot/Qualifikation von Mitarbeitern. Kommunal Abgaben/ Dienstleistungen

Standortbewertung Bamberg. Verkehrsinfrastruktur. Angebot/Qualifikation von Mitarbeitern. Kommunal Abgaben/ Dienstleistungen Standortbewertung Bamberg Standortfaktoren Bedeutung Bewertung Verkehrsinfrastruktur Angebot/Qualifikation von Mitarbeitern Kommunal Abgaben/ Dienstleistungen Standortbewertung Bamberg Standortfaktoren

Mehr

Prof. Dr. J. Aring. Regionalökonomische Auswirkungen: Ausbau Flughafen Lübeck - Regionalökonomische Studie. Prof. Dr. R. Klophaus.

Prof. Dr. J. Aring. Regionalökonomische Auswirkungen: Ausbau Flughafen Lübeck - Regionalökonomische Studie. Prof. Dr. R. Klophaus. empirica Qualitative Marktforschung, Stadtund Strukturforschung GmbH Kaiserstr. 29 D-53113 Bonn Tel.: 0228 / 914 89-0 Fax: 0228 / 217 410 bonn@empirica-institut.de www.empirica-institut.de Regionalökonomische

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Drucksache 5/8028 11.07.2014 K l e i n e A n f r a g e der Abgeordneten König (DIE LINKE) und A n t w o r t des Thüringer Innenministeriums Elektronische Erreichbarkeit

Mehr

Produktionsprozesse an unterschiedlichen Orten werden punktgenau mit den zu verarbeitenden

Produktionsprozesse an unterschiedlichen Orten werden punktgenau mit den zu verarbeitenden kapitel 01 Mobilität Verkehr im Wandel Urbanisierung, zunehmende Motorisierung und steigende Mobilität in schnell wachsenden Volkswirtschaften sowie anschwellende Güterströme stellen bestehende Verkehrssysteme

Mehr

Nutzerfinanzierung als nachhaltiges Finanzierungskonzept

Nutzerfinanzierung als nachhaltiges Finanzierungskonzept Nutzerfinanzierung als nachhaltiges skonzept Professor Torsten R. Böger, VIFG mbh VerkehrsInfrastruktursGesellschaft mbh Symposium Nachhaltigkeit in der Bahntechnik Belastung oder Mehrwert? Dresden, 19.

Mehr

Mitarbeitermobilität in Deutschland

Mitarbeitermobilität in Deutschland Mitarbeitermobilität in Deutschland eine Unternehmensbefragung Gliederung 1. Die Unternehmensbefragung 2. Gründe für betriebliche Fahrradförderung Was geschieht in Nachbarländern Was geschieht in Deutschland

Mehr

INTERNET-BASIERTE SERVICES IM MASCHINEN- UND ANLAGENBAU

INTERNET-BASIERTE SERVICES IM MASCHINEN- UND ANLAGENBAU FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR ARBEITSWIRTSCHAFT UND ORGANISATION IAO Marc Münster Thomas Meiren INTERNET-BASIERTE SERVICES IM MASCHINEN- UND ANLAGENBAU ERGEBNISSE EINER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG FRAUNHOFER VERLAG

Mehr

Vorschläge für Schienenverkehrswege im BVWP 2015

Vorschläge für Schienenverkehrswege im BVWP 2015 1 Dorfstrasse 34, CH-9223 Halden Telefon 0041 71 642 19 91 E-Mail info@bodensee-s-bahn.org www.bodensee-s-bahn.org Vorschläge für Schienenverkehrswege im BVWP 2015 Priorität Projekt Bemerkung 1 Untergruppe

Mehr

Stärkung der TEN-T Knotenfunktion in der Hauptstadtregion Projekte & Maßnahmen aus Sicht der Wirtschaft

Stärkung der TEN-T Knotenfunktion in der Hauptstadtregion Projekte & Maßnahmen aus Sicht der Wirtschaft Stärkung der TEN-T Knotenfunktion in der Hauptstadtregion Projekte & Maßnahmen aus Sicht Inhalt Lage in Europa Wirtschaftliche & verkehrliche Entwicklung der Region Projekte & Maßnahmen aus Sicht Lage

Mehr

Strategie Intelligente Vernetzung Monitoring-Konzept

Strategie Intelligente Vernetzung Monitoring-Konzept Strategie Intelligente Vernetzung Monitoring-Konzept Fachdialog Intelligente Vernetzung Bonn/Berlin, Juli 2014 Inhalt 1 Ausgangssituation und Ziele 2 Konzeptansatz Monitoring 3 Vorgehen zur Umsetzung des

Mehr

Anhaltend positive Entwicklung auf den Immobilienmärkten

Anhaltend positive Entwicklung auf den Immobilienmärkten GEWOS GmbH Pressemitteilung vom 14.09.2015 Neue GEWOS-Immobilienmarktanalyse IMA : Anhaltend positive Entwicklung auf den Immobilienmärkten Eigentumswohnungen lösen Eigenheime als wichtigster Teilmarkt

Mehr

CIRS-Vernetzung. Warum und wie? 24. Münchner Qualitätsforum Qualität/Sicherheit: Die Richtung ist vorgegeben!

CIRS-Vernetzung. Warum und wie? 24. Münchner Qualitätsforum Qualität/Sicherheit: Die Richtung ist vorgegeben! CIRS-Vernetzung Warum und wie? 24. Münchner Qualitätsforum Qualität/Sicherheit: Die Richtung ist vorgegeben! Dr. Olga Frank Stiftung Patientensicherheit Schweiz München, 12. Februar 2015 CIRS Vernetzung

Mehr

Deutsche Bahn Herausforderungen und Perspektiven

Deutsche Bahn Herausforderungen und Perspektiven Deutsche Bahn Herausforderungen und Perspektiven 31. Deutscher Logistik-Kongress DB Mobility Logistics AG Dr. Karl-Friedrich Rausch Berlin, 24. Oktober 2014 Strategie DB2020 Nachhaltiger Unternehmenserfolg

Mehr

Grundlagen der Organisationsentwicklung. Trainerin: Frau Dipl. Volkswirtin Kai Peters im Februar 2013

Grundlagen der Organisationsentwicklung. Trainerin: Frau Dipl. Volkswirtin Kai Peters im Februar 2013 Grundlagen der Organisationsentwicklung Trainerin: Frau Dipl. Volkswirtin Kai Peters im Februar 2013 Inhalt 1. Grundlagen der Organisationsentwicklung (OE) 2. 3. Rollen und Aufgaben im Rahmen einer OE

Mehr

Regionale Beschäftigungs- und Berufsprognosen

Regionale Beschäftigungs- und Berufsprognosen regio pro Regionale Beschäftigungs- und Berufsprognosen Mit Fachkräften in die Zukunft Mehr Ausbildung in Freien Berufen Fachtagung am 23. Januar 2009 in Frankfurt am Main Claudia Knobel Institut für Wirtschaft,

Mehr

KOOPERATIONSVEREINBARUNG

KOOPERATIONSVEREINBARUNG KOOPERATIONSVEREINBARUNG ÖFFENTLICH-RECHTLICHER VERTRAG ZWISCHEN DER LANDESHAUPTSTADT ERFURT UND DER INTERNATIONALEN HOCHSCHULE BAD HONNEF BONN STUDIENORT ERFURT Landeshauptstadt Erfurt vertreten durch

Mehr

Erfolgreich zum Ziel!

Erfolgreich zum Ziel! Headline Headline Fließtext Erfolgreich zum Ziel! Der richtige Weg zum Erfolg Wir über uns Ideen für die Zukunft Die FORUM Institut für Management GmbH 1979 in Heidelberg gegründet entwickelt und realisiert

Mehr

Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung von Unternehmen

Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung von Unternehmen Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung von Unternehmen Starthilfe und Unternehmensförderung Unternehmens barometer Mit der Auswertung AUSWIRKUNGEN VON BASEL II AUF DIE FINANZIERUNG VON UNTERNEHMEN

Mehr

Studie Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2015. TLG IMMOBILIEN AG, 15. September 2015

Studie Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2015. TLG IMMOBILIEN AG, 15. September 2015 Studie TLG IMMOBILIEN AG, 15. September 2015 AGENDA STUDIENERGEBNISSE IM ÜBERBLICK 1.Marktumfeld 2. Berlin und die ostdeutschen Wachstumszentren Transaktionsmarkt Highlights am Büroimmobilien-Markt Highlights

Mehr

Unified Communication

Unified Communication Unified Communication Unified Communication ist ein innovativer Ansatz, Unternehmens-Kommunikation effizienter zu gestalten. Im Vordergrund steht die Vereinfachung und Beschleunigung von Kommunikationsprozessen

Mehr

Willkommen in der schnellen Mitte Deutschlands. Schienenverkehr in Thüringen. 23. April 2013

Willkommen in der schnellen Mitte Deutschlands. Schienenverkehr in Thüringen. 23. April 2013 Willkommen in der schnellen Mitte Deutschlands Schienenverkehr in Thüringen 23. April 2013 Willkommen in der schnellen Mitte Deutschlands! 1. Neue Schienenangebote mit Anschluss an den neuen ICE-Knoten

Mehr

Vorsprung durch intelligente Logistik Wir sind Ihre Partner im Neuen Europa. www.em-n.eu

Vorsprung durch intelligente Logistik Wir sind Ihre Partner im Neuen Europa. www.em-n.eu Vorsprung durch intelligente Logistik Wir sind Ihre Partner im Neuen Europa. www.em-n.eu Arbeitsgemeinschaft 13. April 2011: Unterzeichnung der Vereinbarung über die Gründung der kommunalen Arbeitsgemeinschaft

Mehr

Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) 15. Juni 2012, Eschborn

Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) 15. Juni 2012, Eschborn Hintergrundinformationen zur Durchführung der Zwischenüberprüfung 2012 gemäß 13 des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) Bundesstelle für Energieeffizienz

Mehr

Koordination und Abstimmung von Innovationspolitik auf verschiedenen Politikebenen am Beispiel des Freistaates Sachsen

Koordination und Abstimmung von Innovationspolitik auf verschiedenen Politikebenen am Beispiel des Freistaates Sachsen Koordination und Abstimmung von Innovationspolitik auf verschiedenen Politikebenen am Beispiel des Freistaates Sachsen Mark O. Sellenthin Department of Industrial Economics and International Management

Mehr

Jenaer Schriftenreihe zur Unternehmensgründung

Jenaer Schriftenreihe zur Unternehmensgründung Jenaer Schriftenreihe zur Unternehmensgründung Die Gründerausbildung für BWLer und Nicht- BWLer: Ein Erfahrungsbericht der FH Jena Gabriele Beibst und Arndt Lautenschläger Nr. 6 / 2005 Arbeits- und Diskussionspapiere

Mehr

Logistik in der kommunalen Standortpolitik

Logistik in der kommunalen Standortpolitik Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung Logistik in der kommunalen Standortpolitik Leiterin des Lehrstuhls Regionalentwicklung und Raumordnung der TU Kaiserslautern Dekanin des Fachbereichs A/ RU

Mehr

Werkstatt-Reihe»Kundenwertmanagement«

Werkstatt-Reihe»Kundenwertmanagement« Projektvorstellung Werkstatt-Reihe»Kundenwertmanagement«Wedekind, Kai In Zusammenarbeit mit Projektmanager Versicherungsforen Leipzig GmbH 1 Die Idee Kundenwertmodelle werden in der Versicherungspraxis

Mehr

Konzeption eines Enterprise 2.0 Projektmanagement - Tool mit Beteiligung diverser Stake Holder. Bachelorarbeit

Konzeption eines Enterprise 2.0 Projektmanagement - Tool mit Beteiligung diverser Stake Holder. Bachelorarbeit Konzeption eines Enterprise 2.0 Projektmanagement - Tool mit Beteiligung diverser Stake Holder Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

in Kooperation mit STANDORTSTRATEGIEN VON WERBE- UND KOMMUNIKATIONSAGENTUREN IN DEUTSCHLAND EINE UMFRAGE UNTER AGENTURCHEFS

in Kooperation mit STANDORTSTRATEGIEN VON WERBE- UND KOMMUNIKATIONSAGENTUREN IN DEUTSCHLAND EINE UMFRAGE UNTER AGENTURCHEFS in Kooperation mit STANDORTSTRATEGIEN VON WERBE- UND KOMMUNIKATIONSAGENTUREN IN DEUTSCHLAND EINE UMFRAGE UNTER AGENTURCHEFS Studiendesign Methode Online-Befragung anhand eines teil- bzw. vollstrukturierten

Mehr

Analyse und Prognose der Beschäftigungsentwicklung in der Region Osnabrück Stadt und Landkreis

Analyse und Prognose der Beschäftigungsentwicklung in der Region Osnabrück Stadt und Landkreis GWS Discussion Paper 2002/2 ISSN 1867-7290 Analyse und Prognose der Beschäftigungsentwicklung in der Region Osnabrück Stadt und Landkreis Marc Ingo Wolter & Gerd Ahlert Gesellschaft für Wirtschaftliche

Mehr