Magazin. Von Bayern nach Bochum. Mitgliederzeitung der Bochumer Wohnstätten Genossenschaft eg

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1 Magazin Von Bayern nach Bochum Weitere Themen in dieser Ausgabe: Mietkosten im Alter Teil 2 Hilfe zur Selbsthilfe Kindheitserinnerungen Mitgliederzeitung der Bochumer Wohnstätten Genossenschaft eg 1. Halbjahr 2008 Jahrgang 6 Ausgabe 12

2 2 Editorial Vorwort des Vorstandes Sehr geehrte Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser Was war es für ein Schock für ganz Bochum, als bekannt wurde, dass Nokia seine Tore in Bochum am 30. Juni 2008 schließen wird. Viele unserer Mieter und Mitglieder sind von dieser Entscheidung ebenfalls betroffen. Die Bilder von verzweifelten, enttäuschten und auch wütenden Nokianern gingen durch die Medien. Zahlreiche Bürger und Organisationen bekundeten durch Demonstrationen ihre Solidarität. Ganz besonders Bochums Opelaner können wohl am Besten die Sorgen und Nöte der Beschäftigten nachvollziehen, da sie selbst oft genug für den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfen mussten. Die Entscheidung der Konzernleitung, die Produktion nach Rumänien zu verlagern, stößt - speziell vor dem Hintergrund der von Nokia im Jahr 2007 erwirtschafteten beachtlichen Gewinne - auf Unverständnis. Noch vor Weihnachten des Jahres 2007 wurde im Werk Bochum die Produktionsleistung durch Sonderschichten erhöht, vermutlich um die Ausfallzeiten, die nach der Ankündigung der Werksschließung zu erwarten waren, aufzufangen. Die Beschäftigten - viele seit 20 Jahren mit Leib und Seele Nokianer - fühlen sich verraten und verkauft. Insbesondere die Art und Weise, wie die Mitarbeiter von der Werksschließung erfahren haben, lässt wohl auch nichts Gutes im Hinblick auf den von Nokia angekündigten Sozialplan erwarten. Zwar sollen die Mitarbeiter in einer Transfergesellschaft untergebracht werden, um sie in neue Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln, jedoch bleiben Zweifel, wie vielen von ihnen die Arbeitslosigkeit erspart bleiben wird. Ein Sprichwort heißt: In jeder Niederlage liegt auch die Chance für einen Neuanfang. Ich wünsche allen Betroffenen, dass sie die Gelegenheit bekommen, neu anzufangen und trotz der schwierigen Situation den Mut nicht zu verlieren. Ihr Hermann Gleich Themen dieser Ausgabe Editorial 2 Wieder im Einsatz 3 Wohnstätten Giro-Team 3 Von Bayern nach Bochum 4 Mieterausflug 5 Mietrecht 6 Leben einer Türklinke 6 Senkung der Mietkosten 7 Frische Akzente setzen 8 Kindernotinsel 9 Unsere Hausmeister 10 Diamanthochzeit 10 Modernisierungen Hilfe zur Selbsthilfe 12 Freizeittipps 13 Kindheitserinnerungen 14 Von verschlossenen Türen.. 15 Kundenservice auf einen Blick Telefonservice Zentrale 02 34/ Reparatur 02 34/ Unsere Geschäftszeiten Mo.- Mi.: 8:00-16:30 Uhr Do: 8:00-17:30 Uhr Fr: 8:00-12:45 Uhr Besuchszeiten Di: Do: 8:00-12:00 Uhr 13:30-17:30 Uhr Internetservice

3 Wieder im Einsatz! In eigener Sache 3 Eigentlich war sie nie richtig fort. Auch während ihrer eineinhalbjährigen Elternzeit hat Frau Andrea Bettchen als Vertretung während der Urlaubszeit oder auf Mieterfesten ausgeholfen. Nun ist sie wieder an zwei Tagen in der Woche regelmäßig in der Abteilung Hausbewirtschaftung im Einsatz. Helga Banke Andrea Bettchen mit Tochter Stella. (Foto: C.Apitzsch) Das Wohnstätten Giro-Team Diesen Termin, den , müssen Sie sich unbedingt vormerken! Beim diesjährigen SparkassenGiro werden die Bochumer Wohnstätten mit einem Team von fünf Hobby-Radsportlern vertreten sein. Unsere fünf tapferen Jungs werden auf der Strecke der Weltklasse-Profis mit anderen Teams beim JedermannGiro um die beste Zeit kämpfen. Mit dabei: Hermann Gleich, Frank Klein, Ralf Klein, Peter Machatik und Wolfgang Robitzky. Wir freuen uns auf ein spannendes Rennen und hoffen auf Ihre Unterstützung an der Rennstrecke. Andrea Bettchen Bilder liegen mir noch nicht vor! Frank und Ralf Klein Hermann Gleich und Wolfgang Robitzky Peter Machatik

4 4 Genossenschaft Von Bayern nach Bochum Jaqueline und Timm Jasber beim Umzug. Ehepaar Jasber in der neuen Wohnung. München hat viele schöne Flecken. Den Marienplatz etwa. Oder den Englischen Garten. Trotzdem packte eine junge Familie ihre sieben Sachen zusammen und kam nach zwei Jahren zurück nach Bochum. Wir bekommen Nachwuchs. Es war eine tolle Erfahrung in München, aber mit dem Baby wollen wir einfach wieder näher bei unseren Familien sein, sagt Jacqueline Jasber und strahlt. Seit Mitte November wohnt sie mit ihrem Mann in unserem frisch sanierten Haus an der Königsallee. Die beiden wohnten schon vor ihrem Umzug nach Bayern in unserem Bestand und waren anscheinend sehr zufrieden. Wohl auch, weil man sich nicht mit einem privaten Vermieter herumärgern muss, wenn doch einmal etwas kaputt geht, wie mir Timm Jasber erklärt. Bei den Wohnstätten ruft man an und bekommt direkt Hilfe. Ein riesiger Vorteil. Die neue Wohnung wurde zuvor renoviert, was für die Ex-Münchner der entscheidende Grund war, einzuziehen. Frau Jasber erklärt: Das Bad und alles andere ist komplett neu, es ist ein altes Haus mit schönen hohen Decken und man kann zu Fuß in die Stadt gehen. Gerade mit Baby wird das bestimmt toll. Bleibt nur noch eine Frage zu klären! Wie ist es denn nun, wenn man vom feinen München zurück in den Ruhrpott zieht? Frau Jasber lacht: Also in München war auf jeden Fall das Wetter besser. Nicht soviel Regen. Dafür sind die Menschen hier im Ruhrgebiet eindeutig herzlicher. Wir sind froh, wieder hier zu sein. Wir gratulieren den glücklichen Eltern zur Geburt der kleinen Maja und wünschen alles Gute! Sandra Knopf - Anzeige -

5 Mieterausflug Service 5 Schifffahrt auf dem Möhnesee mit Besuch in Bad Sassendorf Tagesausflug am Donnerstag, Leistungen: Persönliche Begleitung durch Mitarbeiter der Bochumer Wohnstätten und der F.U.K.-Reisen Bochum Bustransfer zum Möhnesee und anschließend nach Bad Sassendorf 1-stündige Schifffahrt auf dem Möhnesee mit Eintopf an Bord der MS Möhnesee Bustransfer nach Bochum Versicherung während des Tagesausfluges Zeitplan: 9:30 Uhr Abfahrt am Beratungsbüro, Feldsieper Str :00 Uhr Abfahrt am Bochumer Hauptbahnhof 12:00 Uhr Schifffahrt auf dem Möhnesee mit Mittagstisch an Bord der MS Möhnesee 13:00 Uhr Weiterfahrt nach Bad Sassendorf Rückkehr ca. 18:30 Uhr Preis inklusive Mittagessen: für Mieter der Bochumer Wohnstätten 22,50 pro Person für übrige Personen 27,50 pro Person Anmeldung: Anmeldungen nimmt Herr Koning von F.U.K.-Reisen unter der Telefonnummer entgegen. Bitte fragen Sie unter oben genannter Telefonnummer auch nach unserem aktuellen Reisekatalog mit den neuen Von-Tür-zu-Tür - und Service-Reisen! Angelika Möller

6 6 Mitteilungen Mietrecht im Überblick Urteile, die interessieren Fragen zu den Betriebskosten Sieben Sender reichen Hausratversicherte Mutter Ein Mieter kann zwar nicht verlangen, dass er bei Nachfragen zu seiner Betriebskostenabrechnung Kopien der gewünschten Abrechnungsunterlagen erhält. Der Vermieter muss aber auf jeden Fall auf einen entsprechenden Wunsch reagieren und dem Mieter bekannt geben, in welcher Art er ihm die Belege zur Verfügung zu stellen gedenkt - zum Beispiel durch Einsicht an Ort und Stelle. Solange er das nicht tut, wird die Abrechnung nicht fällig. (Amtsgericht Leipzig, 163 C 739/06) Ein spanisches Mieterehepaar kann seinen Vermieter nicht verpflichten, mit der Anbringung einer Parabolantenne einverstanden zu sein, um Programme aus der Heimat empfangen zu können, wenn dies bereits über die hausinterne Breitbandanlage für drei Programme möglich ist und durch einen zusätzlichen Decoder vier weitere Programme auf den Bildschirm geholt werden können. Dass dadurch Zusatzkosten entstehen, ändert nichts an der Rechtslage; denn die Informationsfreiheit gewährleistet den Zugang zu Informationsquellen, nicht aber dessen Kostenlosigkeit. (Bundesgerichtshof, AZ: VIII ZR 63/04) Brutzelt aus dem Küchenofen Bratfett, was aus den Augen gerät, weil die Tochter der hausratversicherten Mutter gestürzt ist, sie sich dessen aber nicht sofort erinnert, nachdem sie die Tochter notversorgt hat, so kann sie sich nicht auf ein Augenblickversagen berufen, wenn sich das Bratfett entzündet und das Feuer die Kücheneinrichtung in Mitleidenschaft zieht. Die Mutter hat grob fahrlässig gehandelt, so dass die Hausratversicherung für den Schaden nicht aufkommen muss. (Landgericht München I, 25 O 3308/07) Hermann Gleich Aus dem bewegten Leben einer Türklinke Auf den ersten Blick ist eine Türklinke ja doch eher ein nicht so außergewöhnlicher Gegenstand. Aber haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass Türklinken immer paarweise auftreten? Liegt das vielleicht daran, dass man sie nicht nur zum Öffnen, sondern auch zum Schließen von Türen benutzen kann? Warum aber wird so eine Türklinke fast immer nur auf das EINE reduziert das Öffnen? Statt den Klinken auch 'mal die Chance zu geben, sie zum Schließen von Türen zu benutzen, spielen sich Tag für Tag folgende Horror- Szenarien in den Wohnungen ab: Man gibt der Tür achtlos einen Stoß, welcher zunächst die Scharniere irritiert. Dann jagt die Tür unaufhaltsam auf den Rahmen zu. Am Rahmen angekommen knallt es und die Schnapp-Verriegelung wird mit einem metallischen Knarzen in die Falle geschleudert, während die Türzarge ächzt, stöhnt und zittert und zum guten Schluss drohen die anderen Hausbewohner noch vom Stuhl zu fallen, weil sie annehmen müssen, dass im Haus geschossen wird. Ist das nicht erschreckend? Ersparen Sie allen Beteiligten diesen Horror und seien Sie 'mal wieder nett zu Ihrer Türklinke und zu Ihren Nachbarn! Jutta Thiele

7 Senkung der Mietkosten im Alter, Teil 2 Mitteilungen 7 Der Artikel Senkung der Mietkosten im Alter hat in unserer letzten Ausgabe doch zu regen Nachfragen geführt. Viele Mitglieder haben großes Interesse an dem Thema signalisiert. Gern greifen wir es noch einmal auf und wollen Ihnen konkreter unsere Überlegungen hierzu erläutern. Grundsätzlich ist das so zu verstehen, dass sich Mitglieder in einer Ansparphase einen Kapitalstock aufbauen. Je nach Alter und Größe des Haushalts und dem verfügbaren Einkommen können unterschiedliche Ansparleistungen erbracht werden. Dies kann durch monatliche oder jährliche Ansparleistung oder aber auch durch eine Einmalzahlung erfolgen. Das Guthaben in Form von Genossenschaftsanteilen wird satzungsgemäß mit 4% verzinst und den Anteilen zugeschlagen. So entsteht auch ein Zinseszinseffekt. Die Ansparphase endet individuell je nach Wunsch z. B. mit dem Eintritt in den Ruhestand oder nach den persönlichen Bedürfnissen. Hier zwei Beispiele ohne Berücksichtigung der individuellen steuerlichen Aspekte: Ein junges Mitglied (35 Jahre) erreicht mit monatlich 50 nach 30 Jahren einen Endwert von rd Er kann dann in der Entnahmephase z. B. 20 Jahre lang seine Wohnkosten um 206 oder 25 Jahre lang um 180 je Monat senken. Ein 50 Jahre altes Mitglied erreicht durch eine Einmalzahlung von und einer 15 Jahre langen Zahlung von mtl. 100 einen Endwert von Hiermit kann er 20 Jahre lang die Wohnkosten um 200 senken. Während der Entnahmephase werden dem schrumpfenden Kapitalstock weiterhin Dividendenzahlungen gutgeschrieben. Ein sehr wichtiger Aspekt ist auch, dass neben der Mietkostensenkung die Vererbbarkeit der Anteile und die Möglichkeit der Absicherung von Hinterbliebenen bei längeren Entnahmephasen problemlos möglich sind. Erwähnenswert ist auch, dass wir keine Verwaltungsgebühren berechnen und ohne das berühmte Kleingedruckte auskommen. Der Anleger in Geschäftsanteilen kann dagegen im Rahmen der satzungsmäßigen Kündigungsfristen jederzeit über Auszahlungszeitpunkt oder -modus entscheiden. Im Vergleich zu den anderen Altersvorsorgeprodukten ist der Erwerb zusätzlicher Geschäftsanteile zur Altersversorgung hinsichtlich seiner flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten deutlich überlegen. Sofern wir Ihr Interesse geweckt haben, vereinbaren Sie doch einen Beratungstermin mit uns, bei dem wir Ihnen einen Vorschlag unterbreiten können, der Ihren Vorstellungen entspricht. Hierzu melden Sie sich bitte telefonisch bei Frau Thiele, Tel.: , an. Hermann Gleich

8 8 Tipps Frische Akzente in der Wohnung setzen sich wohlfühlen in den eigenen Wänden Meist bringt es die Sonne an den Tag: Plötzlich merkt man, dass Wände und Decken zu Hause nicht mehr so aussehen wie früher. Sie wirken verwohnt. Staub, Rauch und Licht haben deutliche Spuren hinterlassen. Besonders, wenn man die Bilder von den Wänden nimmt. Alles müsste also 'mal wieder aufgefrischt werden. Neue Farben täten den Räumen gut. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, mit welchen Hilfsmitteln er in diesem Fall dem Zahn der Zeit zu Leibe rückt. Vor allem die Wahl der Wand- und Deckenfarbe ist und bleibt in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks. Und über den lässt sich ja bekanntlich streiten. Die Hauptsache ist doch, dass man sich in den eigenen vier Wänden wohl fühlt. Der eine bevorzugt zarte, warme Töne, der andere mag es lieber kühl, modern und nüchtern. Grobe Einteilungen ordnen die Farbe Rot zu den warmen Farben, während blaue Farbtöne eher den kalten Farben zugeordnet werden. Lieben Sie den mediterranen Flair, wählen Sie warme Erdtöne, wer es lebendig mag, wählt eher kräftigere Farben. Farben sind auch mitverantwortlich für unsere Stimmungen. Psychologische Tests haben ergeben, dass Blau-, Grün- und Erdtöne die Menschen eher beruhigen, während Rot und andere Signalfarben anregend wirken. Hier ein paar Tipps, wie Sie mit Farben besondere Effekte erreichen: Dunkle kräftige Töne lassen große Räume kleiner wirken, helle freundliche Töne lassen kleine Zimmer größer erscheinen. Hohe Decken lassen sich optisch absenken, wenn man sie dunkler als die Wände hält. Umgekehrt gilt natürlich auch, dass niedrige Räume für das Auge an Höhe gewinnen, wenn die Wände dunkler getönt werden, die Decke aber weiß bleibt. Handwerklich ist grundsätzlich eines zu beachten: Untergründe (meistens Raufaser- oder Strukturtapete) müssen trocken sein und fest anliegen. Durch leichtes Beklopfen der Wände lässt sich fest-

9 Tipps 9 Ein Raum mit farbiger und dunkler Decke erscheint niedriger.. Dunkler Fußboden mit farbigen Wänden und weißer Decke lässt den Raum höher erscheinen. stellen, ob das der Fall ist. Klingt es hohl, sollte vor dem Anstrich nachgeklebt werden. Anschließend muss man natürlich warten, bis die Klebestellen trocken sind! Um gute Anstrich-Ergebnisse zu erzielen, empfehlen Fachleute moderne, umweltschonende Dispersionsfarben. Diese sind in sämtlichen gut sortierten Bau- und Heimwerkermärkten zu erhalten. In der Regel wird dort auch ein professioneller Mischservice angeboten. Auf einer Farbpalette lassen sich dann ganz gezielt die gewünschten Farben und Nuancen aussuchen und zusammenstellen. Ein Computer übernimmt dann den Rest. Vorteil: Sollten Sie während des Streichens merken, dass die gekaufte Farbmenge nicht ausreicht, lässt sich der gewählte Ton exakt nachkaufen. Wer seine Farbe selbst gemischt hat, wird Schwierigkeiten bekommen, den gleichen Farbton bei einem zweiten Eimer haargenau zu treffen. Und nun gutes Gelingen! Gustav Murdfield Kindernotinsel - wir machen mit! Seit Dezember letzten Jahres sind die Bochumer Wohnstätten Kindernotinsel Ein entsprechender Aufkleber hängt seitdem an der Eingangstür unserer Geschäftsstelle. Durch einen Zeitungsartikel wurden wir auf diese Aktion aufmerksam. Alle Unternehmen und Geschäfte mit diesem Aufkleber bieten Kindern Hilfe. Vor Gewalt und Übergriffen sind auch Kinder nicht verschont. Rangeleien auf dem Schulweg, Belästigungen auf dem Spielplatz aber auch eine verpasster Bus oder eine verlorene Fahrkarte kann Schüler schon in Nöte bringen. Kinder sind vielen anderen Gefahren häufig schutzlos ausgeliefert. Sie sind die schwächsten und damit schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Hier will die Notinsel Hilfe anbieten. Wir signalisieren mit dem Notinselzeichen an unserer Tür: Wo wir sind, bist Du sicher. Die Notinsel schafft für Kinder, die sich bedroht fühlen und Hilfe benötigen, einen Zufluchtsort. Auch kleine Wehwehchen werden bei den Notinsel-Partnern ernst genommen. Wir freuen uns, Partner der Kinder- Notinsel geworden zu sein, um Kindern in Not Sicherheit zu bieten. Angelika Möller

10 10 Nachrichten Unsere Hausmeister vor Ort Heute Frank Radeck Frank Radeck an der Heizzentrale. Seit drei Jahren ist Frank Radeck (60 Jahre) als Hausmeister in unserer Wohnanlage in Wattenscheid- Eppendorf tätig. Die zum Teil öffentlich geförderten Häuser an der Schützen- und Finkenstraße mit insgesamt 119 Wohnungen zeichnen sich durch großzügige Grünanlagen mit Spielplätzen, Garagenhöfen und die verkehrsberuhigte Lage aus. Wir haben Herrn Radeck bei seiner täglichen Arbeit besucht. Wohnstätten: Warum sind Sie Hausmeister geworden? Herr Radeck: Ich war 36 Jahre Bergmann unter Tage, u. a. als Sprengbeauftragter. Ich kann nicht untätig sein und habe vorher an einer Tankstelle gejobbt. Nach meinem Umzug in die Finkenstraße haben mich einige Nachbarn gefragt, ob ich nicht Lust hätte, als Hausmeister zu arbeiten. Wohnstätten: Womit fängt Ihr Tag an? Herr Radeck: Ich gehe jeden Morgen durch alle Treppenhäuser, kontrolliere die Glühlampen und den Füllstand der Heizzentralen. Je nach Jahreszeit gibt es viel Arbeit in den Grünanlagen, wie z. B. Laubfegen oder die Kellereingänge mit dem Hochdruckreiniger säubern. Wohnstätten: Gibt es auch Probleme? Herr Radeck: Leider kommt es häufig zu Fehlbefüllungen der gelben Tonnen, sodass ich diese vor der Abholung immer kontrolliere. Ab und zu gibt es auch Probleme mit der Treppenflurreinigung, aber insgesamt ist es eine sehr friedliche Wohnanlage. Wohnstätten: Was haben Sie für Hobbys? Herr Radeck: Ich verbringe viel Zeit mit meiner Partnerin und unserem Hund Benni sowie unserem kleinen Enkel. Wir gehen gern spazieren und unternehmen Ausflüge. Wenn es mir die Zeit erlaubt, gehe ich Angeln. Andrea Bettchen und Sabrina Schmoldt Wir gratulieren zur diamantenen Hochzeit! Die Eheleute Ingrid und Kurt Zerrath aus Bochum-Riemke, Am Hausacker, feierten am das Fest der diamantenen Hochzeit. Wir gratulieren noch einmal ganz herzlich und wünschen für die weiteren Jahre alles Gute. Angelika Möller

11 Aktuelle Großmodernisierungen 2008 Projekte/Service 11 Farbentwurf der Fassaden Witte Wie Weiherstraße 29, Detailansicht Witte Wie Weiherstraße 29 Nach langer Planung und Vorbereitung haben im März 2008 die umfangreichen Modernisierungsarbeiten des 1. Bauabschnittes, Witte Wie in Langendreer begonnen. Zurzeit laufen die Bauarbeiten auf vollen Touren und es bleibt kein Bauteil, kein Ausstattungsgegenstand unberührt. Die Dächer, Fassaden und Kellerdecken werden mit einer Wärmedämmung so ausgestattet, dass sie den Vorschriften der neuen Energieeinsparverordnung entsprechen bzw. die vorgeschriebenen Richtwerte sogar unterschreiten. Zudem werden die Fenster erneuert und erhalten eine deutlich bessere Isolierverglasung und einen Einbruchschutz. Außerdem werden die Häuser mit einer Zentralheizung mit Brennwerttechnik und zentraler Warmwasserversorgung ausgerüstet. Neben diesen energetischen Maßnahmen, die nicht nur das Raumklima in den Wohnungen verbessern, sondern insbesondere den Energieverbrauch deutlich reduzieren, werden weitere Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Die Grundrisse und Raumaufteilungen der Wohnungen werden neu gestaltet und dem Bedarf angepasst. Die Bäder werden raumhoch gefliest und mit modernen Sanitärobjekten ausgestattet. Alle Wohnungstüren werden erneuert. Ein i-tüpfelchen dieser Modernisierung wird der Anbau so genannter Vorstellbalkone sein, die im Sommer zum gemütlichen Verweilen im Freien einladen. Die Fertigstellung des 1. Bauabschnittes ist für November 2008 geplant und nach dem bisherigen Verlauf kann dieser Termin auch eingehalten werden. Witte Wie vor der Modernisierung. Ebenfalls wird die Weiherstraße 29 energetisch modernisiert. Hier wird ein Wärmedämmverbundsystem auf die Fassaden aufgebracht, das Dach wird erneuert und erhält wie die Kellerdecken eine der Energieeinsparverordnung entsprechende Wärmedämmung. Zudem werden Treppenhaus und Kellerräume gestrichen und in Stand gesetzt. Gustav Murdfield Weiherstr. 29 vor der Modernisierung.

12 12 Engagement Hilfe zur Selbsthilfe Wenn der Schuldenberg über den Kopf wächst Frau Schmoldt berät in allen Fragen rund um das Thema Mietzahlungen. Alles ist in Ordnung. Bereits seit Jahren eine vermeintlich sichere Arbeitsstelle, das Gehalt reichte für den jährlichen Urlaub und ab und zu auch einmal ein kleines Extra. Keine großen Sprünge, aber Einnahmen und Ausgaben hielten sich die Waage. So weit, so gut. Doch dieser Zustand kann sich schnell ändern. Verlust des Arbeitsplatzes, Krankheit, unerwartete Reparaturkosten für das Auto oder aber Waschmaschine und Kühltruhe geben gleichzeitig kein Lebenszeichen mehr von sich. Plötzlich wächst der Schuldenberg, Mahnbescheide flattern ins Haus. Und das Monat für Monat. Ein Teufelskreis beginnt. Viele der Überschuldeten versuchen mit einer konstant betriebenen Vogel-Strauss-Politik ihre Probleme zu verdrängen. Der Briefkasten wird bei diesem Spiel zum ärgsten Feind, nur selten wird er geleert und noch seltener wird die darin befindliche Post geöffnet und gelesen. Solche Verdrängungsmechanismen können sich aber gerade bei Mietschulden verheerend auswirken. Denn schon bei Rückständen in Höhe von weniger als zwei Monatsmieten können die Mieträume auch ohne vorhergehende Mahnung fristlos gekündigt werden. Je früher man tätig wird, desto größer ist die Chance, die eigene Wohnung zu erhalten! Es ist von großer Wichtigkeit, nicht erst die schlimmsten Folgen wie Mahnung und Kündigung der Wohnung abzuwarten, sondern schon bei drohenden Zahlungsengpässen möglichst frühzeitig das offene Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. Denn auch der Verlust der Wohnung kostet viel Geld. Bei einer Räumung kommen neben den aufgelaufenen rückständigen Mieten und anfallenden Verzugszinsen auch noch Gerichtskosten, Zwangsvollstreckungsund Anwaltskosten von insgesamt bis auf den Mieter zu, weiß unsere Mitarbeiterin Frau Sabrina Schmoldt zu berichten. Seit 2003 ist Frau Schmoldt für das Mahn- und Klagewesen zuständig und hat in dieser Zeit viel mit Mietern und Ämtern gesprochen, vermittelt und erfolgreich Schützenhilfe leisten können. Leider warten nach ihrer Erfahrung die Meisten viel zu lange ab, um sich die dringend notwendigen Hilfestellungen zu holen: Sicherlich erfordert der Gang zum Vermieter von dem Betroffenen sehr viel Überwindung und den festen Willen, sich seinen wirtschaftlichen Problemen offen zu stellen. Letztlich können Wege zum Erhalt der Wohnung aber nur gemeinsam gefunden werden. So lassen sich z. B. durch Ratenzahlungsvereinbarungen in einem für beide Seiten wirtschaftlich und zeitlich akzeptablen Rahmen auch größere Mietrückstände gezielt abbauen. Vielleicht kann auch langfristig eine preiswertere, kleinere Wohnung gefunden werden. In jedem Fall sollte unter Einschaltung der Ämter geprüft werden, ob Ansprüche auf soziale Leistungen, wie Wohngeld oder Sozialhilfe bestehen. Dabei sollte unter gar keinen Umständen aus falscher Scham oder aufgrund von Schwellenängsten vor Behörden und Antragsverfahren zu lange gewartet werden, um die nötigen Schritte in die Wege zu leiten. Man muss sich unbedingt darüber im Klaren sein, dass Wohngeld und Sozialhilfe keine Almosen des Staates sind, sondern dass bei Vorliegen der gesetzlich festgelegten Voraussetzungen ein Rechtsanspruch auf diese Leistungen besteht. Die Möglichkeiten, die eigene Wohnung zu halten, sind letztendlich vielfältig und müssen in jedem Einzelfall individuell in einem persönlichen Gespräch diskutiert werden. Allgemeinverbindliche Aussagen und Ratschläge können kaum abgegeben werden. Wesentliche Grundvoraussetzung ist jedoch in jedem Fall die Einsicht und der Wille des Betroffenen, seine wirtschaftliche Situation kritisch zu hinterfragen, seinen finanziellen Problemen offen entgegenzutreten und angebotene Hilfe anzunehmen, um für sich und seine Familie langfristig neue Perspektiven zu schaffen. Helga Banke

13 Freizeittipps Freizeittipps 13 Qian Yuan Das Pfirsichblütenland Der Chinesische Garten der Ruhr-Universität Bochum 1990 entstand im Südteil des botanischen Gartens der Ruhr-Universität als Ausdruck der Partnerschaft zwischen der Tongij-Universität Shanghai und der Ruhr-Universität Bochum ein chinesischer Garten. Geplant und durchgeführt wurde das Projekt durch den Architekten Prof. Zhang Zenshang und seine Mitarbeiter standen umfangreiche Sanierungsarbeiten an, die nasskalten Winter hatten der hölzernen Dachkonstruktion arg zugesetzt und die Sicherheit war nicht mehr gewährleistet. Rasche Hilfe war erforderlich. Es wurde ein Verein gegründet, der Chinesische Garten e.v., dessen Ziel die Sanierung des Gartens war. Die vorbildliche Zusammenarbeit der verantwortlichen Gremien und Behörden, sowie das große finanzielle Engagement der Bochumer Bevölkerung und Sponsoren, ermöglichten nach sechsmonatiger harter Arbeit den sanierten Garten wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Qian Yuan das Pfirsichblütenland ist heute für viele Menschen der Region ein unverzichtbarer Ort der Ruhe und Entspannung geworden. Dem Besucher erschließen sich Pavillons, überdachte Wandelgänge, offene Wege, Wasserflächen, Felslandschaften und die ganze Fülle der Symbol- und Formensprache fernöstlicher Architektur. Der Garten ist über das ganze Jahr nutzbar und jede Jahreszeit eröffnet eine eigene Erscheinungsvielfalt. Harmonie zwischen Landschaft und Architektur der Bochumer chinesische Garten! Öffnungszeiten des Gartens: April - September 9:00-18:00 Uhr Oktober - März 9:00-16:00 Uhr Der Eintritt ist frei. Stefanie Moser

14 14 Historie Kindheitserinnerungen Maria Kaufung überließ uns freundlicherweise einige historische Bilddokumente. Ihre Kindheit und damit die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges hat unsere Mieterin Frau Kaufung in unserer Stadt verbracht. Über diese Erlebnisse hat sie ein eindringliches Buch mit dem Titel Die Glocken läuten noch geschrieben, in dem sie nicht nur einen tiefen Einblick in die Wirren der Kriegsjahre vermittelt, sondern auch das Schicksal einer Familie zeigt, die über Generationen mit unserer Genossenschaft verbunden ist. Ein Exemplar hat sie uns zukommen lassen. Wir besuchten daraufhin Frau Kaufung in ihrer Wohnung an der Drusenbergstraße im Ehrenfeld. Eigentlich habe sie nie vorgehabt, ein Buch zu schreiben. Aber immer, wenn sie ihren Nichten und Neffen aus der Vergangenheit erzählte, wurde sie von den Jüngeren ermuntert, diese Erinnerungen niederzuschreiben. Nach anfänglichem Sträuben habe sie dann doch die Sache in Angriff genommen und einfach ihre Geschichte niedergeschrieben wie es ihr gerade in den Sinn kam. Ihr Großvater gehörte zu den ersten Mitgliedern der Bochumer Wohnstätten, damals noch Spar- und Bauverein Bochum. Als im Jahre 1923 die Häuser an der Drusenbergstraße fertig gestellt wurden, gab man ihm den dringenden Rat, schnell einzuziehen, da ansonsten eine Beschlagnahme durch die französischen Besatzer drohte. Wie damals üblich, verfügte das Haus über einen Garten und einen kleinen Stall für Federvieh, Ziegen oder andere kleinere Nutztiere. In den Kriegsjahren wurde ein Teil des Gebäudes durch eine Brandbombe zerstört. Die Schäden beseitigte man damals in Eigenarbeit durch die Familienmitglieder und mit Hilfe der Nachbarn. Gegenseitige Unterstützung wurde damals überhaupt sehr groß geschrieben, auch wenn dadurch die persönlichen Bedürfnisse hintenangestellt werden mussten. Durch Bombenangriffe obdachlos gewordene Nachbarn oder Verwandte wurden freiwillig aufgenommen und man rückte auf kleinem Raum immer enger zusammen. So lebten während der Kriegszeiten bis zu 15 Personen in dem Haus des Großvaters, welches damals mit nur einer Toilette und einer einzigen Waschgelegenheit ausgestattet war. Frau Kaufung selbst wuchs mit ihren vier Geschwistern nicht im Ehrenfeld, sondern im direkt benachbarten Griesenbruch in der Elsaßstraße auf. Früher nannte man den Griesenbruch auch das Blaubuxenviertel, wahrscheinlich wegen der hier wohnenden Arbeiter des Gussstahlwerkes Bochumer Verein, heute Thyssen- Krupp. Aufgrund seiner Nähe zu den Rüstungsfabriken wurde der Stadtteil während des Krieges stark bombardiert und nahezu vollkommen zerstört. Die Gebäude 11 und 13 der Elsaßstraße gehörten dem Spar- und Bauverein und wurden gemeinhin nur die Beamtenhäuser genannt, obwohl nach Erinnerung von Frau Kaufung damals dort keine Beamten lebten. Nach den ersten Bombardements auf Bochum wurde die damals 14jährige Maria Kaufung wie viele andere Kinder mit der Kinderlandverschickung in die weniger gefährdeten Gebiete, in ihrem Fall Rain am Lech, gebracht. Von dort kehrte sie rund 10 Monate später, Ende 1941, in das zerbombte Bochum zurück. Frau Kaufung berichtet uns aber nicht nur von den schlimmen Ereignissen der nächtlichen Bombenangriffe, wobei sich der sogenannte Pfingstangriff 1943 besonders in ihr Gedächtnis eingegraben hat. Fast schon im Plauderton erzählt sie von ihren persönlichen Lebens- und Schulerfahrungen, von der Evakuierung nach Pommern und der erneuten Rückkehr nach Bochum in das überfüllte Haus der Großeltern an der Drusenbergstraße im Jahre Mehr als 60 Jahre nach Kriegsende nimmt die Zahl der Zeitzeugen ab, bald schon wird keiner mehr aus eigener Erfahrung von den Geschehnissen berichten können. Auch dieser Gedanke hat Frau Kaufung dazu bewogen, ihre Erinnerungen niederzuschreiben und als Buch für die nachfolgenden Generationen zugänglich zu machen. Letztlich sollte doch jeder ein kleines Mosaiksteinchen zu der Geschichte hinzufügen, meint sie dazu lächelnd. Helga Banke

15 aus dem Ehrenfeld Historie 15 Westfalenplatz, Apollotheater Das Buch Die Glocken läuten noch von Maria Kaufung ist 1999 im Multi-Lingua Verlag erschienen. ISBN-10: SBN-13: Frau Kaufungs Elternhaus. Wörthstr. 2a,(1918) heute Ursulastraße, Griesenbruch Drusenbergstraße 53 Von verschlossenen Türen und offenen Fenstern Eine leider immer noch sehr verbreitete Angewohnheit ist das Verschließen der Haustür nach Einbruch der Dunkelheit. Einbrechern und anderen ungebetenen Besuchern soll damit der Zugang zum Gebäude erschwert werden. Tatsache ist aber, dass dadurch ein lebenswichtiger Rettungsweg versperrt und Rettung fast unmöglich gemacht wird. Nach geltender Brandschutzverordnung ist das Abschließen der Haustür untersagt. Im Brandfall werden das Schließblech, der Türgriff und die Zarge extrem erhitzt und derart stark verzogen, dass die Tür nicht mehr geöffnet werden kann. Im Notfall wird dem Notarzt oder anderen Einsatzkräften der ungehinderte Zugang zum Haus versperrt, wodurch nicht selten kostbare Zeit, die zur erfolgreichen Rettung benötigt würde, sinnlos verschwendet wird. Auch im Hausflur, im Keller und dem Dachboden sollte ab und an für ausreichend Luftaustausch gesorgt werden. Aber auch hier sind die Fenster nach kurzem Lüftungsvorgang wieder zu verschließen. Dauerlüften von mehr als 10 Minuten sorgt nämlich nicht für ein entsprechendes Mehr an frischer Luft, sondern kühlt die Wände aus und verursacht unnötig Heizkosten. Dies gilt vor allem, wenn Fenster zum Lüften nur auf Kippstellung geöffnet werden. Helga Banke

16 wenn dich der Nachbar schafft Alexander Baum Impressum Herausgeber: Bochumer Wohnstätten Genossenschaft eg Saladin-Schmitt-Str Bochum Tel.: (0234) Fax.: (0234) Redaktion: Redaktionsteam der Bochumer Wohnstätten Genossenschaft eg Tel.: (0234) V.i.S.d.P.: Hermann Gleich Gestaltung und Design: Stefanie Moser Arno Caspelherr Druck: Velsdruck Bochum Auflage: Exemplare Tel.: (0234) Fax: (0234)

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