VWL 1. Economics N. Gregory Mankiw and Mark P. Taylor. Vorlesung September 2008 Kapitel 4-5 Zusammenfassung

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1 VWL 1 Donnerstag, Bernoullianum R. Weder/A. Brunetti Montag, (Übungen) Vesalianum, Grosser Hörsaal A. Lee Economics N. Gregory Mankiw and Mark P. Taylor Vorlesung September 2008 Kapitel 4-5 Zusammenfassung

2 1. Ten Principles of Economics Volkswirtschaft: Die Lehre, wie man knappe Ressourcen verteilt, wie Leute im Markt agieren und reagieren und wie sie mit Geld umgehen. Daraus resultieren Verkaufspreis und -menge. Scarcity: Knappheit bedeutet, dass die Gesellschaft begrenzte Ressourcen zur Verfügung hat und daher auch nicht alle Güter und Produkte herzustellen vermag, die die Personen gerne hätten How people make decisions Principle 1 People facing tradeoffs - um etwas zu bekommen was wir gerne hätten müssen wir etwas anderes dafür aufgeben (trade-off) - Entscheidungen zu treffen bedeutet zwischen zwei Dingen abzuwägen Efficiency: Equity: bedeutet, dass die Gesellschaft versucht das Meiste aus ihren knappen Ressourcen herauszubekommen, was irgendwie möglich ist (= Effizienz) faire Gleichverteilung zwischen den einzelnen Partizipanten der Gesellschaft - Efficiency und Equity stehen in einem Konflikt zueinander, da eine gerechte Umverteilung nicht auch immer bedeutet, dass eine grösstmögliche Effizienz erreicht werden kann. Principle 2 The cost of something is what you give up to get it - da Menschen Kompromissen gegenüberstehen müssen sie die Kosten und Profite abwägen die ihnen daraus erwachsen können Opportunitätskosten: jene Kosten die daraus entstehen, dass ich etwas anderes aufgeben musste um in den Besitz von etwas anderem zu kommen Principle 3 Rational People think at the margin Grenznutzen: entspricht dem Nutzenzuwachs aufgrund einer weiteren nachgefragten Gütereinheit Grenzkosten: als Grenzkosten bezeichnet man die Veränderung der Gesamtkosten auf Grund einer infinitesimal kleinen Veränderung des produzierten Outputs - ein rationaler Mensch handelt dann und nur dann, wenn der Grenznutzen die Grenzkosten übersteigt. - Marginale Veränderungen sind kleine Änderungen an einem Handlungsplan Principle 4 People respond to incentives - Menschen reagieren auf Anreize, da sie ihre Entscheidungen auf Grund ihrer Abwägungen zwischen Grenznutzen und Grenzkosten treffen. - Menschen verändern ihr Verhalten entsprechend den Anreizen die auf sie einwirken - Anreize werden durch direkte oder indirekte Effekte gesteuert How people interact Principle 5 Trade can make everyone better off - Staaten und allgemein verschiedene Parteien profitieren vom Handel untereinander - Handel erlaubt es den Parteien, sich in ihren spezifischen Fachgebieten zu spezialisieren und daraus zu profitieren - Durch den Handel und die Spezialisierung können auch die jeweiligen Preise der Produkte gesenkt werden Principle 6 Markets are usually a good way to organize economic activity market economy: eine Wirtschaft, die Ressourcen durch die dezentralen Entscheidungen verschiedener Unternehmen und Haushalte allokalisiert in dem sie auf Dienstleistungs- und Gütermärkten interagieren - Zentralistische Planwirtschaftssysteme sind seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion nicht länger durchsetzbar und die Marktwirtschaft setzt sich durch - In der Marktwirtschaft werden die Entscheidungen von zentralen Planern durch die Entscheidungen von Millionen von Haushalten und Unternehmen ersetzt - Diese Unternehmen und Haushalte agieren auf einem Marktplatz auf dem Preise und Eigeninteresse ihre Entscheidungen beeinflussen Ł the invisible hand nach Adam Smith bringt Märkte in der Regel dazu, Ressourcen effizient zu allokalisieren

3 Principle 7 Governements can sometimes improve market outcomes market failure: eine Situation in der der Markt seiner Aufgabe der effizienten Ressourcen-Allokation nicht nachkommt (Marktversagen) market power: Die Fähigkeit eines einzigen Akteur auf dem Markt (oder eine kleine Gruppe von Akteuren) einen substantiellen Einfluss auf die Marktpreise zu haben (Marktmacht) externality: der Einfluss eines Akteurs auf einen anderen Ł ein möglicher Faktor für ein Marktversagen - die unsichtbare Hand ist nicht dazu befähigt die Ressourcen gerecht zu verteilen - das Ziel der meisten Regierungen ist es, zu versuchen die Ressourcen möglichst gerecht zu verteilen um daraus eine möglichst grosse soziale Gerechtigkeit zu erzielen How the economy as a whole works Principle 8 A country s standard of living depends on ist ability to produce goods and services productivity: die Anzahl von Gütern die ein Arbeiter pro Stunde zu erstellen vermag - die Differenzen zwischen den verschieden Lebensstandards auf der Welt sind sehr hoch und zur Zeit stets steigend - Veränderungen im Bereich des Lebensstandards sind stets von langfristiger Entwicklung geprägt - Produktivität ist ein elementarer Faktor für die Veränderung des Lebensstandard Ł wenn die Produktivität steigt, steigt auch der Lebensstandard Principle 9 Prices rise when the governement prints too much money Inflation: ein Anstieg aller Marktpreise in einer Wirtschaft - eine hohe Inflation verursacht grössere Kosten für den Staat bei den Sozialausgabe Ł Ziel des Staats sollte es daher sein die Inflation möglichst gering zu halten ohne dabei Deflation zu verursachen Principle 10 Society faces a short-run tradeoff between inflation and unemployment Phillips curve: Eine Reduktion der Inflation durch den Staat bringt meisten einen Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich. Dieses Phänomen lässt sich mit der Philips Curve beschreiben. - die Bekämpfung der Inflation kann nicht kurzfristig (short-run) erfolgen sondern muss langfristig geplant werden, da auf Preise am Markt meist kein direkter Einfluss genommen werden kann - Die Bekämpfung der Inflation erfolgt durch eine Entnahme von Geld aus dem Markt durch den Staat, wodurch eine erhöhte Arbeitslosigkeit entsteht und sich die Preise danach langsam einpendeln In this chapter you will Learn that economics is about the allocation of scarce resources Examine some of the trade-offs that people face Learn the meaning of opportunity cost See how to use marginal reasoning when making decisions Discuss how incentives affect people s behaviour Consider why trade among people or nations can be good for everyone Discuss why markets are a good, but not perfect, way to allocate resources Learn what determines some trends in the overall economy You should be able to Define scarcity Explain the classic trade-off between "guns and butter" Add up your particular opportunity cost of attending university Compare the marginal costs and marginal benefits of continuing to attend school indefinitely Consider how a quadrupling of your tuition payments would affect your decision to educate yourself Explain why specialization and trade improve people s choices Give an example of an externality Explain the source of large and persistent inflation

4 2. Thinking like an economist The economist as a scientist - wissenschaftliche Methode - Annahmen und Modelle The role of assumptions - um diverse Begebenheiten zu analysieren gehen Wirtschaftswissenschaftler in der Regel von Annahmen aus um auf Theorien schliessen zu können - es werden verschiedene Annahmen für verschieden Umstände erstellt Economic Models - Wirtschaftswissenschaftler verwenden für ihre Analysen verschiedene Modelle die aus Diagrammen und Gleichun- gen bestehen können - all diese Modell basieren in sich wiederum auf Annahmen The Circular-Flow Diagramm circular flow diagramm: ein Modell, das den Geldfluss durch Haushalte und Unternehmungen in einer Wirtschaft aufzeigt factors of production: Produktionsfaktoren sind Dinge oder Leistungen, die erbracht werden müssen, damit die Unternehmung einen Output erzeugen kann (Arbeitskraft, Land, Kapital) - das circular-flow diagramm zeigt in sehr vereinfachter Form den Geldfluss in einer Marktwirtschaft auf und hilft zu verstehen wie eine Wirtschaft organisiert sein kann The Production Possibilities Frontier - ein Diagramm, dass den grösstmöglichen Output der in einer Wirtschaft erzeugt werden kann, mit den auf dem Markt erhältlichen Produktionsfaktoren verknüpft. - Die beiden Enden der Kurve auf der Ordinate und der Abszisse stellen die grösstmöglichen Output-Mengen der jeweiligen Güter (hier nur zwei) dar. - Da ein Output dann als effizient gilt, wenn es die verfügbaren Ressourcen zu genüge einsetzten kann, sind Punkte auf dem Bogens als die effizientesten Produktionslevel zu bezeichnen. - Ineffizient sind Produktionslevel die sich innerhalb des Bogens befinden - Um ein Mehr an einem Gut zu erreichen bedarf es eines trade-offs, da man dadurch weniger vom anderen Gut produzieren kann - Die production possibilities frontier zeigt auch die Opportunitätskosten auf, die man erzeugt wenn man sich für das eine oder das andere Gut entscheidet Microeconomics and Macroeconomics microeconomics: die Lehre, wie Haushalte und Unternehmen ihre Entscheidungen treffen und auf den Märkdie Lehre von Wirtschaftsübergreifenden Phänomen wie zum Beispiel Inflation, Arbeitslo- sigkeit und ten agieren macroeconomics: Wirtschaftswachstum

5 The economist as a policy advisor - Ökonomen in Regierungen und internationalen Organisationen Positive vs. Normative Analysis positive statements: deskriptive, beschreibende Analysen, die die Welt so beschreiben wie sie auch tatsächlich ist normative statements: präskriptive, wertende Analysen, die die Welt so darstellen wie sie sein sollte Ł Wirtschaftwissenschaftler sind nicht immer einer Meinung, da nicht nur ihre Methoden auseinander driften können, sondern auch weil sie von verschieden Werten (normativ als auch Zahlen) ausgehen In this chapter you will See how economists apply the methods of science Consider how assumptions and models can shed light on the world Learn two simple models the circular-flow and the production possibilities frontier Distinguish between microeconomics and macroeconomics Learn the difference between positive and normative statements Examine the role of economists in making policy Consider why economists sometimes disagree with one another You should be able to Describe the scientific method Understand the art of making useful assumptions Explain the slope of a production possibilities frontier Place economic issues into the categories of microeconomics or macroeconomics Place economic statements into the categories of normative or positive. See the link between policy making and normative statements List two reasons why economists disagree

6 3. Interdependence and the gains from Trade Absolute Advantage absolute advantage: jener Produzent der, die geringste Anzahl von Inputs benötigt um ein Gut zu produzieren besitzt im Vergleich zu seinen Mitbewerbern am Markt einen absoluten Vorteil - im Endeffekt wird die Produktivität der verschiedenen Hersteller verglichen Opportunity Costs and Comparative Advantage opportunity costs: jene Kosten die daraus entstehen, dass ich etwas anderes aufgeben musste um in den Besitz von etwas anderem zu kommen comparative advantage: jener Produzent, der den geringeren Opportunitätskosten ausgesetzt ist, um ein Gut zu probesitzt einen verhältnismässigen Vor- duzieren, teil gegenüber einem anderen Hersteller - jeder Produzent kann höchstens einen comparativen advantage gegenüber jemand anderem haben, da ansonsten die Opportunitätskosten bei diesem wieder steigen würden - durch den comparative advantage wird somit eigentlich ein relativer Vergleich der Opportunitätskosten angestellt Comparative Advantage and Trade - Die Differenzen zwischen den einzelnen Produzenten im Bereich der Opportunitätskosten und des comparative advantage lassen die Gewinne aus einem Handel entstehen - Wenn sich jeder auf das Produkt spezialisieren würde in dem er einen comparative advantage bei der Herstellung besitzt würde die gesamtwirtschaftliche Produktion steigen wovon wiederum jeder profitieren könnte Ł jeder in der Gesellschaft kann vom Handel profitieren In this chapter you will Consider how everyone can benefit when people trade with one another Learn the meaning of absolute advantage and comparative advantage See how comparative advantage explains the gains from trade Apply the theory of comparative advantage to everyday life and national policy You should be able to Show how total production rises when individuals specialize in the production of goods for which they have a com- parative advantage Explain why all people have a comparative advantage even if they have no absolute advantage Demonstrate the link between comparative advantage and opportunity cost Explain why people who are good at everything still tend to specialize

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