HPR-News Ausgabe 4/ April 2008

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1 vbba HPR-News Ausgabe 4/ April 2008 Modellversuch Interne ganzheitliche Unterstützung zur Integration im SGB III in den AA Brühl, Saarland und Schweinfurt Die Einbindung Dritter in die Beratung, Vermittlung und Förderung Arbeitsloser ist in der BA seit vielen Jahren fester Bestandteil des operativen Handelns und in ihrer Ausgestaltung einerseits abhängig von den gesetzlichen Vorgaben, andererseits von der geschäftspolitischen Schwerpunktsetzung. Die Kooperation mit Dritten findet aktuell schwerpunktmäßig neben der Qualifizierung und der Vermittlung über Vermittlungsgutscheine im Bereich der Beauftragung Dritter bei der Vermittlung definierter Personengruppen statt. Das geschäftspolitische Steuerungssystem der BA ermöglicht es den Agenturen bei der Auswahl der dezentralen Handlungsalternativen, den wirkungsvollsten und wirksamsten Betreuungsansatz für ihre Kunden zu wählen. Unter diesem Blickwinkel erfolgt auch die Einbeziehung Dritter. Das Zielsystem garantiert dabei unabhängig davon, ob eine Integration durch die Agentur oder durch Dritte erfolgt, dass diese als Beitrag zur agenturspezifischen Zielerreichung gezählt wird. Gegenwärtig herrscht ein Erkenntnisdefizit darüber, ob die derzeitige Einbindung Dritter optimal ausgestaltet ist oder die BA selbst einen wirksameren Beitrag zur Integration leisten kann. Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie die Qualität des Dienstleistungsangebotes für Betreuungskunden verbessert werden kann, um möglichst dauerhafte Integration zu erreichen. Das Projekt ist dann erfolgreich, wenn die neue Dienstleistung gegenüber dem Status quo wirkungsvoller und wirtschaftlicher dieses Ziel erreicht. Gegenstand des beabsichtigten Projekts ist, mit Integrationsteams eine neue ganzheitliche Dienstleistung außerhalb der bisherigen Regelorganisation der Agenturen zu erproben. Die Dienstleistung wird für Kunden mit multiplen Problemlagen und Motivationsdefiziten (Betreuungskunden) erbracht. 1

2 Fachkonzept Service Center Mit der Veröffentlichung des Fachkonzeptes Service Center soll eine Gesamtübersicht aller maßgeblichen Regelungen zu Aufbau und Organisation sowie zu Prozessen und Aufgaben der Service Center zur Verfügung gestellt werden. Es soll den Fach- und Führungskräften in den Service Centern als praktische Umsetzungshilfe dienen. In der nun vorliegenden ersten Fassung des Fachkonzepts ist bereits folgende wesentliche Veränderung zu den bisherigen Regelungen eingearbeitet worden. Die Vorgabe zur Bildung von Stellen für Fachkräfte im Telefonservice (FiT) bisher 1 FiT je 50 Stellen im Service Center wird zugunsten einer Verbesserung der Relation FiT zu Stellen für Plankräfte im Service Center verändert. An sofort gelten als Zielwert für die Anzahl der Stellen für Fachkräfte im Telefonservice folgende Maßgaben: 2 FiT bei bis zu 3 Teams 3 FiT bei 4 bis 5 Teams 4 FiT bei 6 bis 7 Teams 5 FiT bei mehr als 7 Teams Fachkonzept zur Optimierung der Organisation und Prozesse in der Qualifizierung des Personals der BA Das Fachkonzept beschreibt die Bildungsorganisation als Element des internen Bildungssystems der BA. Es bezieht sich ausschließlich auf die Organisation und Prozesse zur Sicherstellung von Maßnahmen einer zeit- und bedarfsgerechten Vermittlung von Qualifikationen, sofern entsprechende Bedarfe nicht in direktem Arbeitsumfeld gedeckt werden können. Die Verantwortlichkeiten und Prozesse für die vor- und nachgelagerten Aktivitäten Bildungsbedarfserhebung und Praxistransfer im Rahmen einer ganzheitlichen Personalentwicklung sind im Personalmanagement-Konzept der BA definiert und sind nicht Gegenstand dieses Fachkonzeptes. Gleiches gilt für Verantwortlichkeiten und Prozesse im Rahmen der beruflichen Erstausbildung, sofern sie nicht unmittelbar mit der Bildungsorganisation (z.b. Durchführung von Lehrgängen für Auszubildende) verzahnt sind. Das Fachkonzept beschreibt die seit 12. Februar 2008 geltende Bildungsorganisation (HE/GA 02/2008). Soweit durch diese Organisationsänderung Dienstposten/Tätigkeiten verändert bzw. neu geschaffen wurden, enthält das Fachkonzept die neuen Tätigkeitsund Kompetenzprofile sowie die konkretisierenden Funktionsbeschreibungen. Das Fachkonzept bietet allen Beteiligten eine verbindliche Grundlage, um die Umsetzung der Organisationsänderung aktiv zu begleiten und mit zu gestalten. Das Fachkonzept soll entsprechend den Erfahrungen in der Umsetzungsphase kontinuierlich weiterentwickelt werden. 2

3 Einrichtung eines Datenqualitätsmanagements im Rechtskreis SGB II Mit HE/GA 10/2007 wurde das Datenqualitätsmanagement im Rechtskreis SGB III verstetigt und zukunftsfähig fortgeführt. Im Bereich SGB II wird, basierend auf den Erfahrungen der eingeführten DQM Organisation des SGB III, ein Datenqualitätsmanagement unter Berücksichtigung der Besonderheiten des SGB II eingerichtet. Das Datenqualitätsmanagement (DQM) im Rechtskreis SGB II folgt den allgemeinen Zielen und Strukturen des Datenqualitätsmanagements im Rechtskreis SGB III. Die Weisungen sollen die HE/GA 10/2007 lfd. Nr. 18 ergänzen und regeln die Aufgaben und Verfahren DQM der Arbeitsgemeinschaften, Arbeitsagenturen mit getrennter Aufgabenwahrnehmung, Arbeitsagenturen, Regionaldirektionen und Zentrale im Rechtskreis SGB II. In-Sich-Beurlaubung (I-S-B) für Beamtinnen und Beamte der BA Rahmenverträge mit Versicherungen für eine ergänzende private Altersvorsorge Um die Beamtinnen und Beamten, die sich für eine In-Sich-Beurlaubung entschieden haben, bei der Suche nach einer ergänzenden privaten Altersvorsorge mit vorteilhaften Konditionen zu unterstützen, hat die BA im Rahmen einer Ausschreibung grundsätzlich geeignete Anbieter ermittelt und ausgewählt. Die Versicherungen bieten eine kostenlose professionelle Beratungsdienstleistung und Produkte zur Altersvorsorge an. Die BA hat die Auswahl der Anbieter und die Auswahl der zu empfehlenden Produkte nach folgenden Gesichtspunkten vorgenommen: hohe Finanz- und Risikotragfähigkeit des Versicherungsunternehmens, hohe Kapitalrendite des eingesetzten Kapitals, niedrige Storno- und Abschlusskostenquoten, Beratung nur durch qualifiziertes und festangestelltes Personal des Versicherers, Beratung flächendeckend vor Ort, d.h. bundesweit am Wohnort, Sonderkonditionen und Gruppentarife, Anlageerfolg in der Vergangenheit, Höhe der garantierten Rendite. Mit folgenden Versicherungen, die hinsichtlich ihrer Bonität, Leistungsfähigkeit und Rentabilität die von der BA geforderten Kriterien erfüllen, wurden Rahmenverträge abgeschlossen (Reihenfolge in alphabetischer Nennung): Allianz-Lebensversicherungs-AG, München Alte Leipziger Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit, Oberursel Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG, Hamburg Diese Anbieter bieten folgende Dienstleistungen und Produkte an: Eine kostenfreie, neutrale Berechnung der Versorgungslücke zur Ermittlung der zusätzlichen Altersvorsorge mit Dokumentation des Ergebnisses. Eine kostenfreie, neutrale und individuelle Beratung und Erstellung eines maßgeschneiderten Altersvorsorgekonzepts mit Dokumentation des Beratungsergebnisses. Verschiedene Produkte zur privaten Altersvorsorge mit vorteilhaften Gruppentarifen. Nähere Einzelheiten können der in Kürze erscheinenden -INFO POE entnommen werden. 3

4 -INFOs Personal / Organisationsentwicklung (POE) Zu folgenden Themenstellungen sind in letzter Zeit bzw. werden in Kürze von der Zentrale -INFOs Personal / Organisationsentwicklung (POE) herausgegeben: -INFO POE zum Teletutoring Qualifizierung von Lernbetreuerinnen und Lernbetreuern sowie Teletutorinnen und Teletutoren / Vergütung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BA für nebenamtliche Tätigkeiten zur Unterstützung der Personalentwicklung -INFO POE zur Bestellung und Qualifizierung von Ausbildern und Ausbilderinnen nach dem BBiG -INFO POE zu Beurteilungen in den Fachdiensten Ergänzung zur HE/GA 2/ (PEB-RL), HE/GA 2/ (PEK) und HE/GA 2/ (LEDi-FK) -INFO POE zur In-Sich-Beurlaubung (I-S-B) für Beamtinnen und Beamte der BA Rahmenverträge mit Versicherungen für eine ergänzende private Altersvorsorge -INFO POE zur Optimierung der Kennzahl Anteil realisierter PE-Maßnahmen aus Entwicklungsplänen -INFO POE vom Nutzung der IT-Anlagen der BA für gewerkschaftliche Zwecke, insbesondere im Vorfeld von Personalratswahlen Vorgang siehe Dienstvereinbarung IKT vom INFO Nr. 11/2004 vom INFO POE vom INFO POE vom Tarifverträge für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der BA 2. Änderungstarifvertrag zum Tarifvertrag zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Nachwuchskräfte der BA (TVN-BA) -INFO POE vom Personalhaushalt der BA für das Haushaltsjahr 2008 Verlängerung der befristeten Beschäftigungsmöglichkeiten gem. Kap. 5 Tit INFO POE vom Zusammenwirken des Leistungs- und Entwicklungsdialogs (LEDi) mit dem Zielvereinbarungsprozess für das Jahr INFO POE vom zur -INFO POE vom zum Personalhaushalt 2008 Präzisierung der Linien für die Besetzung neu etatisierter Stellen im Rechtskreis SGB II -INFO POE vom Personalhaushalt der BA für das Haushaltsjahr 2008 Regelungs- und Steuerungskonzept für Überhänge zur Umsetzung des Personalhaushalts

5 Übersicht der in der HPR-Sitzung behandelten Themen Haushaltsplan Haushaltsjahr 2008 o Regelungs- und Steuerungskonzept für Überhänge zur Umsetzung des Personalhaushalts 2008 o Verlängerung der befristeten Beschäftigungsmöglichkeiten Fachkonzept Service Center -INFO zum Modellversuch Interne ganzheitliche Unterstützung zur Integration im SGB III in den AA Brühl, Saarland und Schweinfurt Fachkonzept zur Optimierung der Organisation und Prozesse in der Qualifizierung des Personals der BA -INFO POE zur In-Sich-Beurlaubung (I-S-B) für Beamtinnen und Beamte der BA Rahmenverträge mit Versicherungen für eine ergänzende private Altersvorsorge -INFO POE zu Beurteilungen in den Fachdiensten Ergänzung zur HE/GA 2/ (PEB-RL), HE/GA 2/ (PEK) und HE/GA 2/ (LEDi-FK) Hochschule der BA Änderung der Studien und Prüfungsordnung -INFO POE zur Bestellung und Qualifizierung von Ausbildern und Ausbilderinnen nach dem BBiG HE/GA zum Traineeprogramm für zukünftige Führungskräfte der BA Mitarbeitergespräche, Beurteilungen und Potenzialeinschätzungen -INFO POE zum Teletutoring Qualifizierung von Lernbetreuerinnen und Lernbetreuern sowie Teletutorinnen und Teletutoren / Vergütung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BA für nebenamtliche Tätigkeiten zur Unterstützung der Personalentwicklung Migrationskonzept für den Fachbereich Arbeitsverwaltung der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung HE/GA zur Implementierung des neuen Verfahrenszweiges Benachteiligtenförderung BNF in cosachnt (AV) Nutzung der zertifizierten Unterhaltsdatenbank zur Verwaltung von Unterhaltsfällen im Rahmen von 33 SGB II -INFO CF zur Kosten- und Leistungsrechnung in der BA Report zum Stand der vorläufigen Akkumulation Entwurf einer Controlling-Standard-Information KLR (CSI-KLR) Rolle und Aufgaben der Controller KLR/IS in den Internen Services HE/GA zur Einrichtung eines Datenqualitätsmanagements im Rechtskreis SGB II -INFO POE vom Zusammenwirken des Leistungs- und Entwicklungsdialogs (LEDi) mit dem Zielvereinbarungsprozess für das Jahr 2008 Zielvereinbarungen SGB II zwischen Zentrale und Regionaldirektion sowie zwischen Regionaldirektion und Agentur für Arbeit im Jahr 2008 IST-Erfassung von Service-Levels in den Internen Services Die nächste Ausgabe der HPR-NEWS erscheint wegen der Auswärtssitzung des Hauptpersonalrats im Mai 2008 erst in der 20. Kalenderwoche

6 Wenn Sie Fragen oder Anregungen an die vbba-fraktion im HPR haben, stehen Ihnen deren Mitglieder gern zur Verfügung. Hier die Liste der Mitglieder ---- nach Alphabet: Name Funktion Ausschuss-Zugehörigkeit Karlheinz Bicker 1. stellv. Vorsitzender Umbau Arbeits- und Beamtenrecht des HPR Doris Braun Personalentwicklung / AuF Controlling Georg Josephs Aktive Arbeitsförderung inkl. Produktbetreuung U 25 / Reha Werner Kirchbach Aktive Arbeitsförderung inkl. Produktbetreuung Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) Personalentwicklung / AuF Holger Laurus Infrastruktur Klaus-Peter Reinhardt Gabriele Sauer Klaus-Peter Schmidt Fraktions- Sprecher Personalwirtschaft Arbeits- und Beamtenrecht Personalwirtschaft BPersVG Geldleistungen Controlling U 25 / Reha Die HPR-NEWS finden Sie auch auf der Homepage (http://www.vbba.de) der vbba 6

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