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1 Nutzen Sie das Inhaltsmenü: Die Schnellübersicht führt Sie zu Ihrem Thema. Die Kapitelüberschriften führen Sie zur Lösung. Ihr Aufstieg in die Königsklasse! Chancen und Risiken beim Daytrading. 9 Abkürzungen Testen Sie: Ihre Daytrading-Fähigkeiten...13 Daytrading die modernste Art des Börsenhandels...29 Daytrading kontra konservativer Börsenhandel...39 Technische Voraussetzungen und laufende Kosten...49 Schnellübersicht

2 Schnellübersicht Wie funktioniert Daytrading für den privaten Spekulanten?. 57 Geeignete Instrumente für den Intraday-Handel Wie bereite ich meine Handelsentscheidungen vor? Verschiedene Handelstaktiken Daytrading in der Praxis Möglichkeiten einer sinnvollen Risikobegrenzung Kleines Daytrading-Lexikon Hilfreiche Adressen Literaturhinweise Findex...157

3 Daytrading die modernste Art des Börsenhandels Unterschiede zwischen Discountbrokern und Daytrading-Centern Es geht Ihnen vielleicht so wie den vielen börseninteressierten Spekulanten, die meinen, es würde keine gravierenden Unterschiede im Dienstleistungsangebot geben. Dem ist jedoch keineswegs so. Wichtig: Der Grund für diese Falscheinschätzung mag darin liegen, dass es erst sehr wenige Trading-Center in Deutschland gibt. Diese sind in aller Regel eigenständig, privat strukturiert und keine Tochtergesellschaft einer großen Bank, wie dies alle Discountbroker sind. Die entsprechenden Angebote in Form der Technik und der verwendeten Software mussten sich die Betreiber selbst erstellen, einkaufen, nach den Wünschen und Erfordernissen der Trader zusammenstellen und für besondere Kunden individuelle Lösungen suchen. Hinzu kommt, dass diese Trading-Center nicht über die Werbebudgets verfügen, um deutschlandweit entsprechend Reklame für sich zu machen. Daher sind sie in der Hauptsache auf redaktionelle Berichte in den Zeitungen und im Fernsehen angewiesen sowie auf die Empfehlungsschiene und die Mundpropaganda. Auch über kontinuierliche Schulungsmaßnahmen werden neue Interessenten gewonnen. Aus verständlichen Gründen stehen die Banken dieser privaten Konkurrenz recht reserviert gegenüber, da ihnen dadurch ein lukratives Kundenklientel verloren gehen könnte. Der Erfolg der Discountbroker ist gewaltig, was ganz eindeutig auch am Zulauf der Kundenzahlen ersichtlich ist. Jedoch, wie häufig Kunden Orders aufgeben und in welcher Höhe, wird nur, wenn überhaupt, sehr zögernd mitgeteilt. Es ist mit den Discountbrokern ein bedeutender Fortschritt in der konservativen Bankenlandschaft, in Bezug auf das Börsentrading, erfolgt. 30

4 Unterschiede zwischen Discountbrokern und Daytrading-Centern Die Vorteile daraus sind: Günstige Gebühren Schnelle Ordereingaben Verschiedene Arten der Ordereingaben über Telefon, Telefax oder Internet Unabhängigkeit von den Schalterstunden Gute Informationsmöglichkeiten Weiterer Service rund um das Börsengeschehen An diesem Angebot sieht man bereits die breit gefächerte Zielgruppe dieses Angebotes. Viele Anbieter haben bereits einige hunderttausend Kunden in ihrem Bestand. Hier musste eine Plattform geschaffen werden, die von der Anwendung her einfach gehalten ist und die individuelle Lösungen aufgrund der hohen Kundenanzahl nicht bieten kann. In der Hauptsache wird der Handel mit Aktien und Fonds aller Art angeboten. Der Aufwand und das Informationsbedürfnis ist für den Kunden hierbei noch im vertretbaren Rahmen. Schulungs- und Betreuungsaufwand, individuelle Gespräche, Einzelcoaching oder eine Analyse der erfolgten Trades kann und wird in aller Regel nicht erfolgen. Genau auf diesen individuellen Maßnahmen, besonders beim Handel mit Derivaten (Futures und Optionen), baut der Service und das Angebot der Daytrading-Center auf. Dort ist und kann es kein Massengeschäft sein, dazu ist die Technik und die Materie dieser Art des Handels zu schwierig. Auch die Kundenzielgruppe ist anspruchsvoller und erwartet mehr Service. Bedenken Sie, dass jeder Trader als Untergrenze eine Margin von , EUR als Risikokapital zur Verfügung haben muss. 31

5 Daytrading die modernste Art des Börsenhandels Es werden den Tradern auch individuelle Lösungen in Bezug auf die Hardware oder auf besondere Softwarepakete erfüllt. Der Kunde steht im Mittelpunkt des Geschehens. Es muss alles geschehen, um ein professionelles Handeln zu ermöglichen. Dazu gehört auch die Einarbeitung in die Technik, die laufende Schulung und Betreuung, Einzelcoaching, die Analyse der bereits erfolgten Trades am Tagesende und vieles mehr. Ursprung des Börsenhandels Die Historie dieser Art von Börsengeschäften liegt in den Rohstoffmärkten begründet. Die Hersteller oder Produzenten wollten sich gegen sinkende Preise in der Zukunft absichern. Die Abnehmer jedoch wollten eine Versicherung gegen steigende Preise haben. Grundlage war, dass jeder der Marktteilnehmer bereits im Voraus eine sichere Kalkulationsgrundlage für die späteren Geschäfte haben wollte. Sie sehen daraus, dass die Beteiligten an einer solchen Vereinbarung, auch Kontrakt genannt, eine völlig konträre Interessenlage hatten. Der Verkäufer befürchtete, dass seine Ware bis zum Lieferzeitpunkt im Preis fallen könnte. Der Käufer jedoch hatte Angst, dass er für die benötige Ware bis zum Lieferzeitpunkt mehr bezahlen müsste, also der Preis steigen würde. Mit zu berücksichtigen ist weiterhin die unterschiedliche Risikobereitschaft der am Geschäft beteiligten Personen. Nun kam eine weitere Gruppe, nämlich die der Spekulanten, mit in den Markt, die den Part des Risikos übernahmen und damit, je nach richtiger Einschätzung der Situation, ihre Geschäfte tätigten. An der 32

6 Ursprung des Börsenhandels tatsächlichen Erfüllung der Kontrakte, d. h. der physischen Lieferung der Ware, hatten sie kein Interesse und stellten vor dem Lieferzeitpunkt die Positionen glatt. Damit machten sie ihre Geschäfte, und je nach richtiger Einschätzung der zukünftigen Situation erzielten sie ihre Gewinne oder Verluste. Aus diesen ersten Ursprüngen des Warenterminhandels entwickelten sich diese Märkte weiter und bildeten im Laufe der Zeit die Börseninstrumente heraus, wie wir sie heute kennen. Entstanden sind diese Märkte in den angloamerikanischen Ländern, mit Schwerpunkt in den USA. Wichtig: Daher ist auch dort die Entwicklung der Börse in Bezug auf das zur Verfügung stehende Instrumentarium wesentlich weiter als bei uns in Deutschland. Dasselbe gilt für das Ansehen der Börse insgesamt und die Trader und Anleger, die dort ihre Gewinnchancen sehen, und für die Marktdurchdringung, vor allem im privaten Anlagebereich. In den USA zeigen statistische Untersuchungen auf, dass dort ca. 50 % aller Erwerbstätigen an der Börse investieren. Sei es, dass dies über Pensionskassen fondsgebundene Lebensversicherungen Investmentsparen als direkte Anlage in Form von Aktienkäufen oder Derivaten angelegt wurde. Das Verständnis für die Börse bzw. der Umgang mit dem Begriff Börse ist dort viel freier und weiter als bei uns. Wenn dort jemand Börsengeschäfte tätigt, wird dies als seriöse Art einer modernen Geldanlage verstanden, ohne jeglichen negativen Touch. Analog gilt dies auch für die weiteren Anlage- und Spekulationsformen, die an den Börsen möglich sind, wie Futures, Commodities, Optionen, Devisen und Gold. 33

7 Daytrading die modernste Art des Börsenhandels Durch die Weiterentwicklung der Märkte aufgrund neuer technischer Möglichkeiten, durch das Internet und wegen eines geänderten Anlegerverhaltens hat sich eine neue Art des Börsenhandels, das Daytrading, entwickelt. In den USA ist Daytrading bereits heute eine weit verbreitete Form des persönlichen Geldmanagements. Nun werden die Möglichkeiten, nämlich quasi als sein eigener Börsenmakler über An- und Verkauf von Finanzderivaten sekundenschnell selbst zu entscheiden, endlich auch in Deutschland angeboten. Wie Daytrading definiert wird Das Daytrading bzw. der Daytrader, der es ausübt, zielt auf kurzfristige Marktschwankungen ab, um mit diesen langfristig und kontinuierlich hohe Gewinne zu erzielen. Durch die Volatilität dieser Märkte und durch das von dem Trader bewusst eingegangene höhere Risiko kann in diesen besonderen Märkten in sehr kurzer Zeit enorm verdient werden. Diese besondere Form des Handels ist die derzeit schnellste Art, um an den Weltbörsen aktiv zu werden. In aller Regel muss eine voll elektronische Direktverbindung zu den Börsen bestehen, an denen gehandelt werden soll. Das Daytrading spielt sich oftmals innerhalb von Sekunden oder Minuten ab. Im Laufe eines Börsentages werden eine Anzahl von Positionen aufgebaut, die je nach der Volatilität des Marktes kurz gehalten und dann wieder glattgestellt werden. Der Trader versucht, auf diese Weise von den kurzfristigen Marktschwankungen zu profitieren und damit seine Gewinne zu erzielen. Die Erfahrung zeigt, dass ein durchschnittlich aktiver Trader leicht im Laufe eines Tages auf zehn bis 15 abgeschlossene Trades (so genannte Roundturns) kommt. Noch aktivere Trader mit besonderen Taktiken schaffen täglich auch 50 Trades. Durch die schnelle Technik, die Verfügbarkeit aller wichtigen Wirtschaftsnachrichten in Echtzeit und durch verfeinerte Analyse- 34

8 Findex Absicherungsstopp 118, 119, 123, 125 Additional Margin 70 Aktie 31, 42, 77 Aktiengewinn 43 Aktienindizes 35 Analyse 20, 31, 32 Candlestick-Analyse 94 Fundamentalanalyse 84 Tagesanalyse 20 technische Analyse 84 Analysesystem 34, 104 Realtime-Analysesystem 64 Analystenmeinungen 136 Anleger, institutionelle 36 Aufwand Betreuungsaufwand 31 Schulungsaufwand 31 Ausstiegspunkte 41 Ausstiegsziele 41 Autodidakt 24 Baisse-Kerzen 87, 88 Basiswert 63, 77, 80 Bearish 41, 106 Bearish Belt Hold 92 Bearish engulfing lines 87 Benchmarks 37 Blue Chip-Werte 42 BOBL-Future 37 Bollinger Band 99 Börse 66, 68 Börsenarbeitsplatz 36, 55, 61, 63, 65 Börsendaten 36 Börseninstrumente 33 Börsennachrichten 126 Börsentermingeschäftsfähigkeit 19, 21, 58, 67 Broker 22, 44, 68, 70 Discountbroker 30, 45, 69 Brokerbank 19, 66, 139 Brokerhaus 68 Bullish 41, 93, 106, 134 Bullish Belt Hold 92 Bullish engulfing lines 87 BUND-Future 37, 69, 74, 81, 131 Candlestick 118 Chart 59, 84, 95, 104 Balkencharts 100 Barcharts 100 Candlestick-Charts 47, 85, 101 Clearing-Stelle 80 Clearingbank 66 Commodities 33

9 Findex Datenfeed 64 DAX 77 DAX-Future 37, 46, 54, 69, 74, 77, 80, 114, 129 DAX-Werte 42 Daytrader 20, 23, 59, 102 Daytrading 21, 34, 37, 46, 47, 64, 85, 135 Daytrading-Center 95, 104 Deckungsbeitrag 54 Delta 59 Derivate 31, 33, 77 Devisen 33 Devisenkurse 47 Disponibles Geld 43 Doji-Stern bearish 91 Doji-Stern bullish 91 Dow Jones 114 Dow Jones-Future 74 E-MINI-NASDAQ-Future 37, 74 E-MINI-S&P-Future 37, 74 Echtzeit 59, 62 Echtzeitdaten 18 Einstiegssignal 117, 118 Einstiegsziele 41 Einzelcoaching 18, 31, 32 Emerging Markets 37 Entscheidungen Handelsentscheidungen 100, 104 EUREX 64, 136 EURO STOXX 81 EURO STOXX , 114 EURO STOXX 50-Future 37, 74 Evening Star 90 EZB 23 Fachzeitschrift 24 FED 23 Financial-Futures 75 Finanzderivate 34 Fonds 31 Future-Handel 75 Futures 17, 31, 33, 35, 59, 67, 75, 77, 78, 138 Gap 89, 93, 111, 118 Exhaustion-Gap 93 Gebühren 53, 56, 67, 80 Roundturn-Gebühren 106 Gewichteter GD 96 Gewinnchance 42 Gleitender Durchschnitt 96 Halfturns 67 Hammer 88 Handel Future-Handel 135 Intraday-Handel 73 Handelsentscheidungen 52, 68 Handelsinstrumente 36 Handelssysteme 36, 95 Hanging Man 87, 88, 89 Hardware 32, 50, 64 Hausse-Kerzen 87 Hebelwirkung 77, 80 Hedging 138 Identical Three Crows 92 Identical Three Soldiers 91 Indikatoren 47, 62, 94, 98, 104 Indizes 37, 54, 114 Innerer Wert 59 Instrument 40 Internet 53 Intraday-Handel 69 Investmentsparen 33 Kapital Risikokapital 21, 47, 60 Tradingkapital

10 Findex Kauforder 28 Kontrakt 32, 76 Lebensversicherungen fondsgebundene 33 Leerverkauf 79 Leverage 138 Leverage-Effekt 59 Lizenzen 66 Long 26, 46, 59, 75, 99, 107, 134 Long black body 86 Long white body 86 MACD 59, 62 Management Money-Management 25, 47, 138 Risk-Management 71, 138 Margin 31, 58, 63, 68 Additional Margin 70 Anfangsmargin 69 Initialmargin 69 Variation Margin 69 Margin-Call 58, 110, 140 Markt Rentenmarkt 136 Markteinstieg 131 Momentum 62, 97 Morning Star 90 Moving Average Convergence Divergence 97 Moving Averages 96 NASDAQ 114 NASDAQ 100-Future 74 Neueinsteiger 117 On Balance-Volume 98 Optionen 17, 31, 33, 35, 59, 77, 78, 138 Order 44, 70 Stopp-Loss-Order 134 Orderausführung 36 Orderroutingsystem 64 Ordersystem 107 Oszillatoren 47, 62, 97 Over-Night-Trading 109 Parameter 48 Passwort 19 Pensionskassen 33 Performance 139 Persönlichkeit 27, 46, 111 Persönlichkeitsstruktur 20, 62 Position 107 Long-Position 105, 110 Over-night-Position 111 Positionsreduzierung 139 Positionsverstärkung 139 Short-Position 105 Positionstrading 108 Preis Settlement-Preis 69 Prognose 41, 128 Programm Analyseprogramm 62, 95 Handelsprogramm 28, 62 Simulationsprogramm 18 Range 120 Relative-Stärke-Index 98 Risikobegrenzung 134 Risikominimierung 28 Risk Based Margin System 70 Roundturns 34, 54, 56, 67, 108, 134 RSI 59, 62 S&P Scalpen 106 Scalper 67,

11 Findex Shooting Star 89, 90 Short 46, 59, 70, 75, 99, 109 Signal Einstiegssignal 28, 108 Kaufsignal 97, 98 Verkaufsignal 97, 98, 135 Simulationsprogramm 104 Simulator 108 Software 64 Softwarepakete 32 Spekulationssteuer 43 Spread 79, 80 STANDARD and POOR S 500-Future 74 Standleitung 36, 52 Steuer 55 Stochastik 59, 99 Stopp 105, 106, 109 Absicherungsstopp 28 Stopp-Order 24 Stoppmarken 108 System Orderroutingsystem 70 Taktik 119 Terminmarkt 58 Three Black Crows 94 Three White Soldiers 93 Tickdaten 47 Ticker 23 Ticktrader 67 Trade 41 Trader 23, 35, 45, 46, 66 Over-Night-Trader 94 Positions-Trader 94 Trading 40, 42 Trading-Center 27, 62, 69, 139 Tradingalternativen 129 Tradingentscheidungen 40 Tradinghouse 35 Trend 24, 94, 96 Trend-Bestätigungs-Indikator 99 Trendfolgesysteme 47 Trendlinien 95 Trendumkehrsignal 89 Two Crows 93 Two Soldiers 93 Übereinstimmung 48 Variation Margin 69 Verfall Verfallstag 76 Verfallstermine 76 Verkaufsorder 28 Verlustrisiko 42 Vermögensverwaltung 35 Volatilität 24, 34, 46, 63, 81, 105, 138 Warenterminhandel 33 Wirtschaftsdaten 44 Widerstandslinie 122 Wirtschaftsnachrichten 36, 47, 62, 64, 136 Zeitwert

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