DIE ZEITUNG FÜR WEIT ÜBER VFE-MITGLIEDER

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1 Nummer 3/2005 DIE ZEITUNG FÜR WEIT ÜBER VFE-MITGLIEDER Postvertriebsstück B Jahrgang HYPO VEREINSBANK FUSIONIERT MIT DER ITALIENISCHEN UNICREDITO in München Italienischen Flair Mit dem Verkauf des zweitgrößten deutschen Kreditinstituts nach Italien werden die Vorstandsmitglieder der HVB zu gehobenen Filialeitern, deren Direktiven künftig aus Mailand kommen. Als Junior Partner wird man nicht viel mitreden können, wenn aus Kostengründen weitere Stellen abgebaut werden müssen.

2 INHALT VERBRAUCHERTIPPS Dubiose Mahnbescheide Was darf der Nachwuchs verdienen? Zahlen Sie umgehend Mehr Geld weniger Steuern Abstimmung mit den Füßen Böse Überraschung beim Arztbesuch Neues bürokratisches Monster Die zweite Miete WIRTSCHAFT & BANKEN Täuschung vor dem Börsengang Einkommens-Millonäre In Ungnade gefallen Die Heuschrecken kommen Teurer Abschied Sind Sie schon drin? Sperr-Hotline ohne Beteiligung der Banken Rückenwind für die Kammerjäger Offene Rechnungen werden weitergereicht RECHT Rausschmiss für säumigen Mieter Geldanlagen ohne Gewähr GELD- UND KAPITALMARKT Beratung: Mangelhaft Jugendliche in der Schuldenfalle Langeweile ist Trumpf Bausparverträge - der Deutschen liebste Geldanlage IHR EDITORIAL LIEBE LESERINNEN UND LESER, Nieten in Nadelstreifen, dieser Eindruck verfestigt sich, wenn man die Wirtschaftsnachrichten der letzten Wochen Revue passieren lässt. Die HypoVereinsbank bettelt geradezu darum, gekauft zu werden - die Italiener greifen zu (siehe Seite 1). Die Handybranche von Siemens wird an den taiwanesischen Konzern BenQ verkauft. Von "verkaufen" im allgemeinen Wortsinn, dass eine Ware gegen Geld an einen neune Eigentümer übergeht, kann allerdings bei diesem Deal nicht die Rede sein. BenQ erhält noch 250 Millionen Euro Anschubfinanzierung als Dank für die Übernahme des defizitären Geschäfts (siehe Seite 11). Derweil kommen unsere Politiker ganz famos mit dem Bürokratieabbau voran. Wird eine alte Richtlinie gestrichen, treten an deren Stelle zehn neue. Die Zinsrichtlinie der EU ist so ein Auswuchs. Künftig müssen alle europäischen Banken Zinseinkünfte aus Einlagen melden. In den Ländern, die sich dieser Richtlinie verweigern, boomen den auch die Spareinlagen (siehe Seite 7). Durch die Neuregelungen beim Zahnersatz werden Arbeitsplätze bei Zahntechnikern gefährdet und die Kosten auf die Patienten abgewälzt. Die Beiträge zu den gesetzlichen Krankenversicherungen steigen indes unbeirrt weiter (siehe Seite 6). Ein Fass ohne Boden, wie auch die gesetzliche Rentenkasse. In einem Leserbrief fragte uns Frau R. aus Reichsbach, sie könne gar nicht verstehen, wieso die Rentenkassen leer seien. Schließlich wurde die Ökosteuer eingeführt, um die drohenden Löcher zu stopfen. Doch selbst diese Einnahmen sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, schließlich besteht ein Großteil des Bundeshaushalts bereits seit vielen Jahren in einem Zuschuss zur Rentenkassen. Private Vorsorge wird für den einzelnen immer wichtiger (siehe Seite 6). Der gläserne Kunde VFE-AUßENSTELLEN JOHANN TILLICH, VFE-PRÄSIDENT 2

3 Die HVB war erst 1997 aus der Fusion der bayerischen Vereinsbank und der Hypo-Bank entstanden. Auf Bestreben des Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und Allianz-Chef Henning Schulte-Noellen sollte ein großes weiß-blaues Bankhaus entstehen. Aber die Probleme der Bank wollten nicht enden. Besonders die notwendigen massiven Wertberichtigungen aufgrund des Schrott- Immobilienbestandes nährten die Übernahmegerüchte. Die hohen Sonderabschreibungen schmälerten die Eigenkapitalbasis so stark, dass die Rating-Agenturen bereits mit einer Herabstufung in das B-Segment warnten. Alle Versuche des Vorstandsvorsitzenden, Dieter Rampl, gegenzusteuern, misslangen. Tochtergesellschaften übernahmen große Teile der Immobilien, eine Kapitalerhöhung spülte neues Geld in die Kassen. Die Eigenkapitalquote blieb mit rund 6 Prozent dennoch zu niedrig. Ohne ausreichendes Eigenkapital können Banken weniger Kredite vergeben, ohne Kreditvergabe haben sie weniger Einnahmen. 16 Milliarden Euro lässt sich die italienische Unicredito die Übernahme kosten. Sie profitiert besonders vom Kundestamm der HVB in Zentral- und Osteuropa den Wachstumsmärkten der Zukunft. Eingespart werden scheinbar die ansonsten bei Fusionen üblichen Abfindungen und Prämien für Vorstandsmitglieder und Aufsichtsräte. Die Süddeutsche Zeitung zitiert einen Berater mit den Worten eine sehr kluge Entscheidung. Zahlungen an Vorstandsmitglieder hätten sicherlich einen gewaltigen öffentlichen Protest ausgelöst. Man denke nur an den Fall Mannesmann. Öffentlichkeit, Gewerkschaften und Mitarbeiter bangen jetzt um die Arbeitsplätze bei der Bank. Einerseits hat die Unicredito in Deutschland kein Filialnetz, so dass hier keine Gefahr für die Mitarbeiter besteht. Doch immer wenn zwei Unternehmen zusammen gehen, gibt es plötzlich doppelt besetzte Stellen. Der Stellenabbau bei der HVB ist sowieso in vollem Gange. Erst im Januar wurden wieder sozialverträglich 2400 Stellen gestrichen. Dass Vorstandschef Dieter Rampl sich im Gegensatz zu anderen deutschen Managern wirkliche Sorgen um seine Angestellten macht, lässt sich aus seine Aussagen zur Fusion ablesen. Die italienische Lösung sei ihm allemal lieber als ein Zusammengehen mit der Commerzbank. Da beide Banken parallel auf den gleichen Märkten agieren, hätte eine solche Fusion zu Arbeitsplatzverlusten in großem Ausmaß geführt. Neue Nahrung gegeben hat die Fusion den Gerüchten über die Zukunft der Commerzbank. Schon lange als potentieller Übernahmekandidat gehandelt, wird allgemein erwartet, dass entweder die Deutsche Bank oder eine andere europäische Großbank das Geldhaus erwirbt. Kritik an der künftigen Rolle der HVB als Juniorpartner kam aus dem Aufsichtsrat der Bank. Der ehemalige Chef der Hypo-Bank, Albrecht Schmidt, jetzt Vorsitzender des Aufsichtsrats, hätte es gerne gesehen als gleichberechtigter Partner mit der Unicredito zusammen zu gehen. Aufgrund des miserablen Zustands der Bank, an dem besonders die Immobiliengeschäfte der Hypo ihren Anteil hatten, war Rampl jedoch realistisch genug, sich mit der Junior- Partner-Rolle zufrieden zu geben. Auch aus der bayerischen Staatsregierung kam Kritik an der Fusion. Offiziell äußerte man sich nicht, doch viele Zeitungen berichteten über regierungsnahe Kreise, die sich verhalten zu der Fusion äußerten. Man befürchte Nachteile für die bayerische Wirtschaft, wenn die Bankzentrale künftig in Italien liege. 3

4 VERBRAUCHERTIPPS: Kurz gemeldet VERKAUF BESSER ALS KÜNDIGUNG Wer wegen wirtschaftlicher Probleme eine Lebensversicherung nicht weiterführen will, dem rät der VfE von einer Kündigung ab. Stattdessen sollte Sie die Versicherung verkaufen. Bei einem auf Versicherungskäufe spezialisierten Unternehmen, das die Versicherung dann fortführt, erzielen Sie ein deutlich besseres Ergebnis als bei einer vorzeitigen Beendigung der Vertragslaufzeit. NEBENKOSTEN NIEDRIG HALTEN In der derzeitigen Niedrigzinsphase sind viele Sparer verunsichert, wie sie denn nun ihr Geld anlegen sollen. Hektische Umschichtungen bringen meist nicht den erwünschten Erfolg. In Zeiten niedriger Renditen sollte man die Nebenkosten genau im Auge behalten. Schon bei Sparbüchern ergeben sich hier gewaltige Unterschiede. MIETKÜRZUNG NUR MIT BEWEISEN Bisher hatten Mieter bei Mängeln die Miete sofort gekürzt. Bestritt der Vermieter die behaupteten Mängel, so musste er die rückständige Miete einklagen. Mit seinem Urteil stärkte der Bundesgerichtshof die Rechte der Vermieter (AZ VIII ZR 216/ 04). Künftig ist es rechtens den Betrag in einem sog. Urkundenprozess einzuklagen. WARNUNG VOR DIALERN Im März haben viele Kunden auf ihren Rechnungen Verbindungen zur Satellitenrufnummer mit der Vorwahl gefunden. Der Minutenpreis schlägt hier mit 6,14 Euro zu Buche. Der zuständige Netzbetreiber Arcor hat die Nummer zwischenzeitlich gesperrt, da es sich um ein sog. Dialerprogramm handelte. Diese Programme installieren sich auf dem heimischen PC und verändern die Einstellungen der DFÜ-Verbindung. Bei jeder Einwahl ins Internet wird dann ohne Wissen des Nutzers die teure Verbindung aufgebaut. DREI JAHRE KÜNDIGUNGSSCHUTZ Die dreijährige Kündigungsschutzfrist für eine verkaufte Mietwohnung gilt auch für zwangsversteigerte (AZ RE-Miet 2/92) oder vererbte (RE-Miet 1/01) Immobilien. Das Bayerische Oberlandesgericht hatte in zwei Fällen für die jeweiligen Mieter entschieden. FERIENIMMOBILIE KEINE GELDANLAGE Beim Kauf einer Ferienimmobilie im Ausland sollten die Unterhalts- und Nebenkosten berücksichtigt werden. Kalkulieren sollte man mit 15 Prozent des Kaufpreises jährlich. Als Geldanlage lohnt sich nur eine ganzjährig vermietete Wohnung. MIETER DARF VERMIETER ZUTRITT VERWEIGERN Zum Wesen des Mietvertrages gehöre es, dass ein Mieter alleine über die Mietsache verfügen kann. Mit dieser Begründung wies das Amtsgericht Hamburg (AZ 317 C 237/ 04) das Ansinnen eines Vermieters zurück, jederzeitigen Zugang zu den vermieteten Räumen zu haben. Diese Klausel des Mietvertrags sei unwirksam. Nur in begründeten Ausnahmefällen sei dem Vermieter Zutritt zu gewähren. VERBRAUCHERTIPPS: ABZOCKE MIT PSEUDO-MAHNUNG Dubiose Mahnbescheide D er Münchner Merkur (Ausgabe 99 vom 30. April 2005) warnte unlängst vor Pseudo-Mahnungen im Raum München. In Briefen werden Bürger aufgefordert ausstehende Beträge umgehend zu bezahlen, da ansonsten Mahngebühren und Gerichtverhandlung drohen. Meist gibt es weder eine Rechnungsnummer noch werden Waren aufgeführt. Fast immer liegen die Beträge unter 100 Euro und sind für Telefonservice oder Internetgebühren. Viele zahlen, weil Sie Angst vor Mahngebühren haben, auch wenn Sie sich nicht sicher sind. Fragen Sie also genau nach und lassen Sie sich eine Kopie der Rechnung schicken. Dann heißt es für gewöhnlich, es handele sich um ein Versehen. Deswegen kann man auch rechtlich nicht gegen diese Firmen vorgehen, ein Irrtum ist nicht strafbar. 4

5 VERBRAUCHERTIPPS: NEUE REGELN BEIM KINDERGELD Was darf der Nachwuchs verdienen? Kindergeld steht auch Eltern zu, deren Kinder bereits das 18. Lebensjahr vollendet haben. Nach einem im Mai veröffentlichten Urteil des Bundesverfassungsgerichts gelten nun großzügigere Regelungen, was den Hinzuverdienst volljähriger Kinder betrifft. 154 Euro monatlich für die ersten drei Kinder und 179 Euro für das vierte Kind. Diese einkommensunabhängige Höhe hat derzeit das Kindergeld. Gezahlt wird es bis zum 18. Geburtstag bzw. für arbeitslose Jugendliche bis zum 21. und für in Ausbildung befindliche bis zum 27. Lebensjahr. Ist das Kind allerdings älter als 18 Jahre sind Obergrenzen aus eigenem Einkommen der Kinder zu berücksichtigen. Das anrechenbare Nettoeinkommen darf Euro nicht übersteigen. Verdient der Jugendliche auch nur einen Euro mehr, so entfällt das Kindergeld völlig. Dieses anrechenbare Einkommen hat das Bundesverfassungsgericht nun indirekt erhöht, in dem es die Anrechenbarkeit der Sozialversicherungsbeiträge in die Berechnung einbezogen hat. Von seinem erzielten Einkommen kann der Jugendliche also die Sozialversicherungsbeiträge und die Werbungskosten abziehen, übrig bleibt das anrechenbare Einkommen. Nachrechnen kann sich also lohnen, wenn der 18.Geburtstag ins Haus steht und ein Schreiben der Behörde eintrifft, dass die Kindergeldzahlungen nun eingestellt werden. Ein Kindergeldanspruch kann auch nur für einzelne Jahre bestehen und jedes Jahr neu beantragt werden. VERBRAUCHERTIPPS: ALT UND PFLEGEBEDÜRFTIG WER ÜBERNIMMT DIE KOSTEN? Zahlen Sie umgehend... Die Kinder sind noch in der Ausbildung und die Eltern werden zum Pflegefall. Die Generation der heute Jährigen ist oft doppelt belastet. Das Bundesverfasssungsgericht hat nun in einem Urteil entschieden, dass die Pflegekosten für hilfsbedürftige Eltern begrenzt sein müssen (AZ 1 BVR 1508/ 96). Im verhandelten Fall hatten die Bochumer Sozialbehörden von einer 68-jährigen Frau Euro Pflegekosten für die Heimunterbringung ihrer Mutter zurückverlangt. Da sie diesen Betrag nicht aufbringen konnten, stundete das Sozialamt die Forderung und ließ sich dafür im Gegenzug eine Grundschuld auf den Immobilienbesitz der Frau eintragen. Diese bundesweit einzigartige Vorgehensweise entbehre jeder Rechtsgrundlage, so das Verfassungsgericht. Die Tochter war mangels ausreichendem Einkommen nicht unterhaltspflichtig, über die Grundschuld würden letztlich alle Sozialhilfeansprüche entfallen. Dies sei nicht zumutbar. An den Pflegekosten beteiligt werden darf nur, wessen Lebensstandard dadurch nicht dauerhaft oder spürbar gesenkt wird. Selbstgenutzte Immobilien werden nicht berücksichtigt. 5

6 VERBRAUCHERTIPPS: RIESTER UND RÜRUP VORSORGE FÜRS ALTER Mehr Geld weniger Steuern Die bei ihrer Einführung vielgeschmähte Riester-Rente entwickelt sich nach Ansicht von Finanzexperten zum Kassenschlager. Die bei ihrer Einführung vielgeschmähte Riester- Rente entwickelt sich nach Ansicht von Finanzexperten zum Kassenschlager. Angesichts der hohen Zuschüsse sind überdurchschnittliche Renditen möglich. Wer in diesem Jahr noch einen Riestervertrag abschließt, bekommt 72 Euro vom Staat. Für jedes Kind gibt es noch einmal 92 Euro. Bis zum Jahr 2008 steigen dieses Zulagen auf bis zu 154 Euro Grundzulage und 185 Euro je Kind. Voraussetzung ist die jährliche Einzahlung von jetzt zwei, später vier Prozent, des rentenversicherungspflichtigen Einkommens des Vorjahres. Doch Vorsicht: Riester-Verträge sind nur Finanzprodukte, auf denen auch Riester-Vertrag steht. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen zertifiziert Lebens- und Rentenversicherungen sowie Fonds- und Banksparpläne. Bei allen Riester-Produkten handelt es sich um zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung abgeschlossene Sparverträge, die das Ziel haben, die spätere Rente aufzubessern. Nur Pflichtversicherte können von den Zuschüssen profitieren. Der Begriff Zertifizierung wird oft missverstanden, er sagt nichts über die Qualität der angebotenen Produkte und Verträge aus. Garantiert wird lediglich, dass die eingezahlten Beträge und Zulagen bei Rentenantritt zur Verfügung stehen. Ein Wechsel innerhalb der Angebote ist jederzeit möglich. Ein zweiter Weg in den Genuss stattlicher Förderung zu kommen, stellt die sog. Rürup-Rente dar. Bis zu 60 Prozent der Ausgaben für eine private Altersvorsorge können steuerlich geltend gemacht werden. Dieser Betrag steigt in den nächsten Jahr auf bis zu 100 Prozent. Dieser Weg eignet sich besonders für Selbstständige, die keinen Anspruch auf eine Förderung gemäß der Riester-Rente haben. Sowohl die Riester- als auch die Rürup-Rente werden nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet. VERBRAUCHERTIPPS: ZAHNERSATZ WIRD IMMER TEURER Abstimmung mit den Füßen Die Wartezimmer der Zahnärzte leeren sich, weil die Patienten die höheren Kosten scheuen. Nach Berechnungen der AOK Bayern tragen die Patienten mittlerweile bis zu drei Viertel der Gesamtkosten. Die Aufstellung der sog. Heil- und Kostpläne hat zu einer stärkeren Arbeitsbelastung der Verwaltungsangestellten und die hohen Eigenbeteiligungen zu Entlassungen bei den Zahntechnikern geführt. Die Ausgaben der Kassen für Zahnersatz sind im ersten Quartal 2005 um 40 Prozent gesunken. Was hat sich geändert? Anders als früher zahlen die Kassen nur noch einen befundorientierten Festzuschuss und nicht mehr einem bestimmten Anteil an der Füllung bzw. der Krone. Hintergedanke ist, dass jeder Patient künftig den gleichen Betrag erhält, das System also mithin gerechter wird. Nun hat sich jedoch der reguläre Zahnersatz verteuert und vermeintlich bessere Sonderleistungen werden privat in Rechnung gestellt. In einer Krisensitzung im Sozialministerium einigte sich jetzt die Ministerin, Ulla Schmidt, und der Chef der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Jürgen Fedderwitz, auf die Erstellung einer Studie, welche die Auswirkungen des neuen Gesetzes untersuchen soll. Während die Behörde also einen weiteren Papierberg anhäuft und die Patienten sich fragen, wozu man überhaupt noch gesetzlich versichert ist, drohen den Zahntechnikern Betriebsschließungen. In den 7800 zahntechnischen Betrieben der Republik verloren 800 Abgestellte in diesem Jahr ihre Arbeit. 6

7 VERBRAUCHERTIPPS: FAST DEUTSCHE OHNE KRANKENVERSICHERUNG Böse Überraschung beim Arztbesuch Sowohl Privatpatienten als auch Arbeitslose sind vor Überraschungen beim Arztbesuch nicht gefeit. Während die einen mit zunehmenden Alter immer tiefer in die Tasche greifen müssen, sind vor allem Langzeitarbeitslose, deren Antrag auf ALG II abgelehnt wurde mit Kündigungen ihrer gesetzlichen Krankenkassen konfrontiert. UNKALKULIERBARE PRÄMIENENTWICKLUNG 8, 3 Millionen Menschen sind privat versichert. Was in jungen Jahren deutliche Vorteile bringt, nämlich niedrige Prämien und eine umfassende Versorgung, wurde im Alter zum Problem. Die preiswerten Einstiegstarife verschleiern, dass sich die späteren Tarife nicht am Einkommen, sondern an der gewählten Absicherung, am Alter und der Gesundheit gemessen werden. Die Prämienentwicklungen sind schwer kalkulierbar, in der Regel kann man von einer Verdreifachung innerhalb von 30 Jahren ausgehen. Die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen treffen beide Systeme. Während Kassenpatienten Leistungskürzungen hinnehmen müssen, werden bei Privatpatienten die Prämien erhöht. Wem die Beiträge über den Kopf wachsen hat es schwer, ein Rückweg in die gesetzliche Krankenversicherung ist meist nicht möglich (einzige Ausnahme ist der Bezug von ALG II, siehe unten). Möglich ist allerdings ab dem 65.Lebensjahr eine Herunterstufung auf den Standardtarif mit abgespeckten Leistungen auf Kassenniveau. Das kostet dann etwa soviel wie der durchschnittliche Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenkassen, derzeit also etwas 500 Euro. Verbraucherschützer raten deshalb Privatversicherten in jungen Jahren Rücklagen zu bilden, um die später steigenden Beiträge auffangen zu können. Auch die Diskussionen der Politik über die Zukunft der Krankenversicherung können zu Problemen führen. Würden weniger Menschen eine Privatversicherung abschließen, so wären die Versicherer gezwungen, die Beiträge aufgrund fehlender Neukunden zu erhöhen. Eine Abschaffung der privaten Krankenversicherungen würde also das Gesamtsystem erheblich belasten. FREIWILLIGE KRANKENVERSICHERUNG FÜR LANGZEITARBEITSLOSE Sozialhilfeempfänger waren bisher über die Kommunen krankenversichert. Mit der Einführung des Arbeitslosengeldes II werden sie als ordentliche Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen geführt. Wird allerdings der Antrag auf ALG II abgewiesen, so erlischt auch die Versicherungspflicht. Die Menschen müssen sich freiwillig weiter versichern. Tun sie dies nicht innerhalb von drei Monaten, fliegen sie aus der gesetzlichen Krankenkasse. Dann bleibt nur noch der Weg in eine private Versicherung, denn wer einmal aus der gesetzlichen Krankenversicherung herausgefallen ist, der darf nicht mehr zurück. Das Risiko gar nicht mehr krankenversichert zu sein, nehmen allerdings auch immer mehr Menschen auf sich. Schätzungen zufolge sind knapp Menschen in Deutschland nicht krankenversichert. VERBRAUCHERTIPPS: EU-ZINSRICHTLINIE Neues bürokratisches Monster Österreichische Banken verzeichnen derzeit einen Zulauf deutscher Sparer. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass die Österreicher gemeinsam mit den Belgiern und den Luxemburgern als einzige das Bankgeheimnis wahren. Alle anderen EU-Länder verschicken seit dem 01.Juli grenzüberschreitende Kontrollmitteilungen über die einbehaltene Quellensteuer. Die Österreicher führen 15 Prozent Quellensteuer ab und lassen dann den Kunden entscheiden, ob er diese Abgabe mit seiner Steuerschuld verrechnen lassen möchte. Mit der Zinsrichtlinie wollte Hans Eichel mit Schluss machen mit der Steuerhinterziehung in Europa. Da sie jedoch nur für Banken innerhalb der EU und nicht für Dividenden und Anleihen gilt, stößt die Richtlinie auf Kritik. Ein Konto in Singapur ist nicht betroffen, eine Geldanlage in der Schweiz ebenso wenig. Erhöht wird wieder einmal der Verwaltungsaufwand, die Kontrollmitteilungen der ausländischen Banken werden zentral dem Bundesamt für Finanzen übermittelt und von dort aus weiter an die einzelnen Finanzämter verteilt. 7

8 VERBRAUCHERTIPPS: JEDE ZWEITE ABRECHNUNG IST FALSCH Die zweite Miete Prüfen Sie Ihre Nebenkostenabrechnung genau, jede zweite ist falsch. Das beginnt schon mit der Kostenart. Nicht alle dem Vermieter entstehenden Kosten sind als Betriebskosten auf den Mieter abwälzbar. Insgesamt nennt das Gesetz folgende Nebenkosten: Heizung, Warmwasser, Grundsteuer, Wasserversorgung, Abwasser, Fahrstuhl, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Hausreinigung, Gartenpflege, Beleuchtung, Schornsteinreinigung, Versicherung, Hauswart, Gemeinschaftsantenne oder Kabelanschluss und gemeinschaftliche genutzte Einrichtungen. Besonders bei den Heizkostenabrechungen kommt es oft zu Unstimmigkeiten. Der Verbrauch muss exakt ermittelt werden, der Maßstab für die Heizkostenaufschlüsselung darf nicht grundlos verändert werden. Aus der Abrechnung müssen die Gesamtkosten hervorgehen: die Kostenverteilung und der Abrechnungszeitraum. Auch beim Warmwasser muss der Verbrauch des Einzelnen ermittelt werden. Ist der Wasserverbrauch innerhalb eines Jahres extrem gestiegen, hat der Vermieter dies aufzuklären. Möglicherweise sind Leitungen undicht. Wenn Sie mit einer Abrechnung nicht einverstanden sind, haben Sie einen Monat Zeit diese zu prüfen. Hierzu dürfen Sie auch Originalrechnungen und quittungen anfordern. Dann müssen Sie schriftlich Widerspruch einlegen. Sind nur einzelne Punkte strittig, dürfen Sie auch nur diesen Teil der Nachzahlung zurückhalten. Ein Tipp: Spätestens 12 Monate nach Ende der Abrechnungsperiode muss Ihnen die Abrechnung schriftlich zugegangen sein, spätere Forderungen sind nichtig, eine Rückzahlung des Vermieters verfällt allerdings nicht. Weitere Informationen zu den Nebenkosten finden Sie unter Der Deutsche Mieterbund hat auch eine Broschüre zum Thema herausgegeben. WIRTSCHAFT & BANKEN: STAATSANWALTSCHAFT STELLT VERFAHREN EIN Täuschung vor dem Börsengang Nach mehrjährigen Ermittlungen hat nun die Staatsanwaltschaft Bonn das Verfahren wegen Verdachts der Falschbilanzierung gegen die Telekom eingestellt. Es ging um die überhöhte Bewertung des Immobilienvermögens vor dem Börsengang der T-Aktie im Jahre Der zuständige Staatsanwalt geht zwar weiterhin davon aus, dass die Immobilienwerte um bis zu zwei Milliarden Mark zu hoch angesetzt gewesen seien. Aufgrund des ungewöhnlich langen Verfahrens und der persönlichen Belastungen der Angeklagten werde das Verfahren jedoch gegen eine einmalige Zahlung eingestellt. Die sechs Beschuldigten, zwei ehemalige Telekom-Manager und vier Wirtschaftsprüfer, müssen zwischen und Euro an die Staatskasse zahlen. Ein Sprecher der Telekom bestand darauf, dass weder die Aussagen der Staatsanwaltschaft noch die Zahlung ein Schuldanerkenntnis seien. Vor dem Frankfurter Landgericht wird nämlich demnächst in Sachen Telekom verhandelt Schadensersatzklagen sind dort anhängig. Die Chancen durch neue, hilfreiche Informationen aus dem Strafprozess zu einem anlegerfreundlichen Urteil zu gelangen, sind nun gesunken. 8

9 WIRTSCHAFT & BANKEN: NEUE ZAHLEN DES STATISTISCHEN BUNDESAMTES Einkommens-Millonäre Nun ist es amtlich: Von den Einkommens-Millonären in Deutschland zahlten im Jahre 2001 jeder durchschnittlich 1,1 Millionen Euro Steuern. Alle drei Jahre erhebt das Statistische Bundesamt eine Einkommenssteuerstatistik. Jetzt veröffentlichte das Amt die Zahlen für Demnach zahlt mehr als ein Fünftel aller Steuerpflichtigen überhaupt keine Einkommenssteuer. Die Einkünfte dieser 6,2 Millionen Menschen liegen unter dem steuerfreien Minimum von Euro. Das Steueraufkommen verteilt sich wie folgt: Das obere Drittel der Steuerpflichtigen mit Einkünften über Euro erzielt 63 Prozent aller Einkünfte und trägt mit 81 Prozent den Löwenanteil des Steueraufkommens. Die durchschnittlichen Einkommen sind im Vergleich zu 1998 um 5 Prozent gestiegen, die durchschnittlich entrichtete Steuer liegt mit 21 Prozent niedriger als noch vor drei Jahren. Diese Zahlen weichen erheblich von den Schätzungen der Unternehmensberatungen ab, die häufig zehnmal mehr Millionäre zählen. Allerdings unterscheiden sich auch die Berechnungsgrundlagen. Das Bundesamt erfasst Ehepaare, die zusammen veranlagt werden, beispielsweise als einen Steuerpflichtigen. Auch berücksichtigt es nur Einkommen, das versteuert wurde. Andere Berechnungen beziehen das Vermögen mit ein, also Grund-, Aktien- und Immobilienbesitz. Fraglich bleibt vor diesem statistischen Hintergrund, ob die von der SPD ins Gespräch gebrachte Reichensteuer jemals einen mehr als nur symbolischen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung beitragen kann. WIRTSCHAFT & BANKEN: Kurz gemeldet BANKKUNDEN FLIEHEN AUS DEUTSCHLAND Vor allem in den Grenzregionen zu Österreich und den Benelux-Ländern ziehen immer mehr Kunden ihre Einlagen von deutschen Banken ab und eröffnen Konten im Ausland. Bis zu 20 Prozent der Bankkunden schichten ihre Einlagen momentan um. DER GLÄSERNE MIETER Seit dem 01.März bietet der Haus- und Grundbesitzerverein einen Solvenz-Check an. Vermieter können für 20 Euro Auskunft über die Zahlungsfähigkeit von Mietinteressenten erhalten. Die Firma Creditreform prüft dann die Zahlungsfähigkeit. Der Vermieter erhält keine Zahlen, aber Auskunft darüber, ob gegen den Bewerber Zahlungs- oder Räumungsklagen vorlagen oder negative Zahlungserfahrungen bestehen EURO FÜR ABGERUNDETE KANTEN Die Agentur für Arbeit bekommt ein neues Logo. Das bekannteste A Deutschlands, ein rotes A auf weißem Grund, wird künftig leicht verändert, als weißes A mit abgerundeten Kanten auf rotem Grund erscheinen. Diese Marginalie lässt sich die Agentur Euro kosten. Carsten Heller, Leiter des Marketing und der internen Kommunikation: Die BA wird zeitgemäßer, sie arbeitet kundenorientiert und wirkungsvoller. Wenn den Auftrag wenigstens ein arbeitsloser Designer bekomme hätte, dann hätte der davon einige Jahre gut leben können. UNTERM HAMMER Aus der Traum vom eigenen Heim - in den ersten sechs Monaten des Jahres sind mit Zwangsversteigerungen 1,7 Prozent mehr Immobilien unter den Hammer geraten als im Vorjahr. Die häufigsten Gründen waren unsichere Fiananzierungskonzepte und zu hohe Darlehen. Im Krankheits-, oder Scheidungsfall und bei Arbeitsplatzverlust sind die oft zu hohen Raten dann nicht mehr finanzierbar. 9

10 WIRTSCHAFT & BANKEN: WECHSEL BEI DER US-AMERIKANISCHEN BÖRSENAUFSICHT In Ungnade gefallen In den Vereinigten Staaten wacht die SEC (Securities and Exchange Commission) über die Interessen der Anleger. Mit ihren weitreichenden Möglichkeiten ist die Institution schlagkräftiger als die vergleichbare BaFin (Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen) in Deutschland. Die SEC ist für die Neuzulassung von Wertpapieren zuständig, überwacht den Handel und prüft Bilanzen. Als Strafverfolgungsbehörde kann sie Ermittlungen gegen Unternehmen führen und Anklage erheben. Der Chef der SEC, Wiliam Donaldson, musste nun seinen Hut nehmen. Zugunsten der amerikanischen Verbraucher hatte er stets auf die Einhaltung aller Bilanzvorschriften geachtet und mehr Transparenz an den Aktenmärkten und innerhalb der Unternehmensführungen gefordert. Unter seiner Führung verabschiedete die SEC eine Regelung, nach der ab 2006 ein unabhängiger Verwaltungsratchef Investmentfonds kontrollieren soll. Befördert hat Donaldson auch die sog. Trade-Trough-Regel, nach der Anlegern stets den besten Preis garantiert wird. Zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte sich Donaldson wohl mit seinen Forderungen nach mehr Zurückhaltung und Mäßigung in den Chefetagen. Die US-Regierung wird nun den republikanischen Kongressabgeordneten Christopher Cox einsetzen. Der Senat muss zwar noch zustimmen, doch gilt dies als reine Formsache. In Sachen Verbraucherfreundlichkeit ist der neue Aufseher erst einmal aktenkundig geworden setzte er sich dafür ein, Aktionärsklagen gegen Vorstände von Unternehmen aufgrund mangelhafter Leistungen zu erschweren. WIRTSCHAFT & BANKEN: AUSLÄNDISCHE INVESTOREN EROBERN DEN DEUTSCHEN IMMOBILIENMARKT Die Heuschrecken kommen Deutschlands größter Wohnungskonzern ist die DAIG (Deutsche Annington Immobilien Gruppe). Nach einer Schätzung der ZEIT schlafen, essen und lieben über Bundesbürger in Wohnungen der Gesellschaft (23 / ). Den größten Bestand erwarb das Unternehmen vom Bund: Für 4,1 Milliarden Mark kaufte sie sog. Eisenbahnerwohnungen. Und jetzt Wohnungen des Energieversorgers E.on. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt über Wohnungen verkauft, meist an ausländische Investoren. Unternehmen investieren ihren gebundenen Immobilienbesitz lieber ins Geschäft, Bund und Länder suchen Entlastung ihrer Haushalte. Der Zeitpunkt ist günstig, die Immobilienpreise in Deutschland sinken und die derzeit günstigen Zinsen tun ihr Übriges. Solange die Zinsen für das Kreditkapital niedriger sind als die Nettoeinnahmen aus Verkauf oder Vermietung, erhöht sich die Rendite auf das eingesetzte Kapital. 18 Prozent Rendite verspricht die DAIG ihren Investoren: Wir verkaufen erst die guten Bestände, erläutert der Geschäftsführer, Volker Riebel, die Strategie. Zuerst werden die Wohnungen den Mietern zu einem Vorzugspreis angeboten. Erst dann zu einem höheren Preis auf dem freien Markt. Mehr als 80 Prozent aller bisherigen Käufe wurden von ehemaligen Mietern getätigt. Geschäftsführer Rieble schätzt, dass bis zu 80 Prozent der Wohnungen verkauft werden können. Der Rest ist aufgrund schlechter Lagen unverkäuflich. Um mit diesen Wohnungen Geld zu verdienen, kann man nur die Mieten erhöhen oder die Kosten senken. Beides macht die DAIG recht erfolgreich, die Leerstandsquote ist auf unter 1 Prozent gesunken. 10

11 WIRTSCHAFT & BANKEN: SIEMENS TRENNT SICH VON SEINER HANDY-SPARTE Teurer Abschied Die Veräußerung seiner Handy-Sparte kostet den Siemenskonzern 350 Millionen Euro. 250 Millionen erhält der Käufer, der taiwanesische Konzern BenQ, direkt, weitere 100 Millionen fließen als Startinvestition für Patente und die Umstellung von Technologieplattformen. Vor einigen Jahren noch sehr erfolgreich hatte Siemens die Trends im schnelllebigen Handygeschäft verschlafen. Foto-, Klapp- und UMTS-Handys von Siemens Fehlanzeige. Zu wenige Kunden wollten noch ein Siemens- Handy erwerben. Und viel schlimmer die Netzbetreiber bevorzugten andere Lieferanten. Nicht die Endkunden sind die größten Abnehmer, denn die bekommen die Handys bei einem Vertragsabschluss meist umsonst, sondern die Netzbetreiber. Ein Softwarefehler, der den Konzern zu einer Rückrufaktion zwang, gab der Marke schließlich den Rest. Hörschäden aufgrund zu laut abgespielter Klingeltöne - für die Handy-Marke made in Germany eine Katastrophe. Für Mitarbeiter stellt sich nun die Frage nach ihrer Zukunft. Eine Beschäftigungsgarantie will BenQ nicht geben, Priorität Nummer Eins sei es das Geschäft fortzuführen, so Vorstandschef Lee Kuen-Yao. Der Betriebsrat von Siemens äußerte sich kritisch: Die Abgabe des Handy-Geschäfts ist eine Schlappe für den Technologiekonzern Siemens. Im nordrhein-westfälischen Kamp-Linfort, dem deutschen Produktionsstandort der Siemens Handys, reagierten die Beschäftigten des Unternehmens nervös, als bekannt wurde, dass die Handy-Produktion in Deutschland halbiert werden solle. Diese Äußerungen nahm Lee Kuen-Yao bei seinem Deutschlandbesuch zurück. In Kamp-Lintfort stand der BenQ-Chef rund 100 Führungskräften sowie dem Betriebsrat zwei Stunden lang Rede und Antwort und beteuerte, er hätte die Fabrik nicht übernommen, wenn er sie herunterfahren oder schließen wolle. Kuen-Yao fand für Siemens das schöne Bild des hungrigen Löwen, der durch BenQ aus seinem Käfig befreit wurde. Solche Worte waren Balsam für die geschundenen Seelen der Arbeitnehmer. Erst 2004 hatte der Betriebsrat mit dem Siemens Konzern einen Gehaltsverzicht von 20 bis 30 Prozent ausgehandelt. Im Gegenzug sicherte das Unternehmen die Arbeitsplätze bis Damals war freilich von einem Verkauf keine Rede. So schnell ändern sich die Geschäftsgrundlagen in einer globalisierten Wirtschaft. Die Nagelprobe steht freilich noch aus, erst ein Jahr nach der Betriebsübergabe darf der neue Eigentümer Tarifverträge und Betriebvereinbarungen kündigen. Problematisch wird der Verkauf auch für den Chiphersteller Infineon. Mehr als 30 Prozent seines Umsatzes seiner Mobilfunkbranche machte die ehemalige Siemens-Tochter mit dem Mutterkonzern. BenQ will die Kosten drastisch senken und nimmt dazu Gespräche mit allen Lieferanten auf. Entscheidet man sich dann gegen Infineon, dann wird auch das wieder Arbeitsplätze in Deutschland kosten. Den Namen Siemens wird die neue entstandene Firma wohl nicht behalten, der Schriftzug BenQ Mobile devices wird die neuen Geräte zieren. WIRTSCHAFT & BANKEN: ELEKTRONISCHE STEUERANMELDUNG VERPFLICHTEND FÜR BETRIEBE Sind Sie schon drin? Bereits seit einigen Jahren besteht für jeden Einkommenssteuerpflichtigen die Möglichkeit den Steuerjahresausgleich in elektronischer Form zu tätigen. Durch das sog. ELSTER-Formular, ein Programm, das das Ausfüllen der Formulare auf dem Bildschirm und den Übertrag der Erklärung durch das Internet ermöglicht. Wer nicht über die technische Ausrüstung verfügt oder schlicht den Briefweg vorzieht, kann dies weiter tun. Nicht so Unternehmen: Seit dem 01.Januar gilt für sie die verpflichtende Nutzung des elektronischen Formulars. Dagegen klagte jetzt ein Kleinunternehmer in Hamburg. Er habe zwar einen Computer, aber keinen Internetanschluss, könne also den elektronischen Versand nicht vornehmen. Das Finanzgericht gab ihm nun Recht. Der Unternehmer darf weiterhin seine Erklärung auf Papier einreichen. Neben der Frage nach der technischen Ausrüstung bleiben auch Sicherheitsbedenken. Bislang besteht kein Authentifizierungsverfahren, das sicherstellt, dass die Steuererklärung tatsächlich von dem Berechtigten abgeben wurde. Dies sei erst ab 2006 möglich. 11

12 WIRTSCHAFT & BANKEN: EINHEITLICHE NOTRUFNUMMER FEHLT Sperr-Hotline ohne Beteiligung der Banken Je nach Kartenart und Aussteller gibt es derzeit eine Vielzahl von Sperrnummern für Kredit- und EC-Karten. Eine bundeseinheitliche gebührenfreie Notrufnummer sollte hier Abhilfe schaffen. Doch die verbraucherfreundliche Idee konnte sich nicht durchsetzen. Die meisten Banken und Sparkassen werden nicht dabei sein, wenn die neue Sperrhotline unter ab dem 01.Juli startet. Getragen wird die Hotline von einem Verein hinter dem Unternehmen aus der Telekommunikations-, Karten- und Finanzbranche stehen. Die Mitarbeiter der Hotline können selber keine Sperrung vornehmen, sondern vermitteln die Anrufer an die bestehenden Sperrsysteme weiter. Der einzige Vorteil wäre also die einheitliche leicht zu merkende Rufnummer. Bislang gilt, sobald ein Mitarbeiter der bisherigen Sperrstellen den Hörer abhebt, haftet der Kunde nicht mehr für Missbrauch seiner Karte. Diese Frage ist für die neue Sperr-Hotline nicht geklärt. Offen ist auch, was geschieht, wenn die Mitarbeiter der Sperrstelle nicht gleich erreicht werden. Bei Sperr e.v. gibt man sich optimistisch, auch am 01.August sei noch jede Bank willkommen, und preist die Vorzüge des Systems. Auch Handykarten, Mitarbeiterausweise oder Bibliotheksausweise könnten über die Hotline gesperrt werden. Alle alten Sperr- Nummern bleiben weiterhin bestehen, die wichtigste, / , sollte man immer bei sich tragen. Mit ihr lassen sich alle Bank- und EC-Karten bei Verlust sperren. WIRTSCHAFT & BANKEN: ZWANGSMITGLIEDSCHAFT IN DEN IHKS VOR DEM AUS Rückenwind für die Kammerjäger Unternehmen und Selbständige haben sich als sogenannte Kammerjäger zusammengeschlossen. I hr Ziel ist die Abschaffung der Zwangsbeiträge zu den Industrie- und Handelskammern. Das Kammerwesen halten sie für vordemokratisch und die Pflichtmitgliedschaft für grundgesetzwidrig. Nun wird das Kammerwesen von zwei Seiten unter Beschuss genommen: Der konservative Seeheimer Kreis innerhalb der SPD will die öffentlich-rechtlich organisierten IHKs in Kammervereine überführen. Der Beitritt zu diesen Vereine wäre dann freiwillig, Gebühren könnten nur noch für klar definierte Dienstleistungen fällig werden. Ob die Zwangsmitgliedschaft mit der Niederlassungs- und Dienst- leistungsfreiheit innerhalb der EU vereinbar ist, wird derzeit in Brüssel geprüft. Die Zugehörigkeit zu einer Kammer könne keine Voraussetzung für gewerbliche Betätigung sein. 651 Millionen Euro nahmen die IHKs im Jahre 2002 ein. Neben öffentlichen Zuschüssen sind das Gebühren aller Unternehmen. So zahlen Betriebe für den Eintrag eines Lehrlings in die Lehrlingsrolle oder für Zwischen- und Abschlussprüfungen. So steht denn auch in der Begründung des Gesetzentwurfs, dass die IHK-Mitglieder für ihre Zwangsbeiträge oft keine für sie sinnvollen Leistungen erhalten. 12

13 WIRTSCHAFT & BANKEN: BETRUG DURCH HAUSVERWALTERIN Offene Rechnungen werden weitergereicht Doppelt gestraft sind 300 Wohnungseigentümer in München. Nachdem die betrügerische Hausverwalterin das Wohngeld zu privaten Zwecken genutzt hatte, sie zahlte damit beispielsweise ihre Mitgliedschaft im Golfclub, kommen jetzt auch noch Nachforderungen der Stadtwerke auf die Geschädigten zu. Das Forderungsmanagement der Stadtwerke München, sei skandalös, sagt der CSU Stadtrat Offmann im Münchner Merkur (Nr. 127 / ). Die Außenstände von über Euro wurde der Hausverwaltung gestundet und werden jetzt von den Eigentümern verlangt. Diese fielen aus allen Wolken. Neben dem Betrug durch die Hausverwalterin sollen sie jetzt nachträglich Stromrechnungen mehrerer Jahre begleichen. Für den Stadtrat ist es unverständlich, dass den Stadtwerken nicht aufgefallen war, dass unmöglich so viele Eigentümer ihr Hausgeld nicht rechtzeitig zahlen konnten. Mit dieser Begründung erwirkte die Hausverwalterin nämlich die Stundung der Stromrechnungen. RECHT: VERMIETERIN KÜNDIGT WEGEN ZAHLUNGSVERZUGS FRISTLOS Rausschmiss für säumigen Mieter Eine fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzuges eines Mieters gab das Amtsgericht Dortmund nun statt (AZ 125 C 10067/04). Durch Nachzahlung ausstehender Monatsmieten hatte sich der Mieter bereits einmal gerettet. Die in 2002 ausgesprochene Kündigung blieb unwirksam. Als der Mieter 2004 erneut mit zwei Monatsmieten im Rückstand war, kündigte die Vermieterin mit dem Hinweis auf die ausstehenden Zahlungen fristlos. Trotz der sofortige Nachzahlung sah das Gericht die Kündigung als wirksam an. Das Kündigungsschreiben sei formell korrekt und gebe die genaue Höhe des Mietrückstandes an. Die spätere Zahlung mache die Kündigung nicht unwirksam. Der Kündigungsgrund sei vor der Kündigung erfüllt und somit wirksam. Da dies bereits das zweite Mal innerhalb weniger Jahre der Fall war, sei die Kündigung auch nicht durch die Nachzahlung unwirksam geworden. RECHT: VERSICHERUNGSAGENT BETRÜGT KUNDEN Geldanlagen ohne Gewähr Der Versicherungsangestellte S. vermittelte nicht nur Lebensversicherungen, sondern versuchte sich auch als Anlagenberater. Der Haken an der Sache war allerdings, dass er den Kunden Anlagen verkaufte, die nicht existierten. Für das betrügerische Handeln muss sein Arbeitgeber nicht aufkommen. Das Oberlandesgericht Hamm erklärte, dass dies nur der Fall gewesen wäre, wenn das Handeln sachlich mit den beruflichen Aufgaben zusammenhänge (AZ 4 U 63/ 04). Als der Angestellte die Kapitalanlagen empfahl und verkaufte, habe er das ihm übertragene Aufgabengebiet eindeutig verlassen. Dass er die Barzahlungen der Kunden veruntreute, konnte auch bei internen Prüfungen nicht auffallen, da die Tätigkeit nichts mit dem Versicherungsgeschäft zu tun hatte. 13

14 GELD- UND KAPITALMARKT: TEURE ANLAGENBERATUNG Bringen die Geldanlagen nicht die erwarteten Renditen, landen die Streitfälle zwischen Kunden und Anlagebratern oft vor Gericht. Beratung: Mangelhaft Falsche Beratung muss jedoch bewiesen werden. Ein Anlageberater ist verpflichtet, sich über Anlageziele und Vorwissen des Kunden zu informieren. Unterlässt er dies und empfiehlt eine Anlage, die an den Kundenwünschen vorbei geht bzw. klärt den Kunden nicht ausreichend über das Risiko auf, so ist der Berater schadensersatzpflichtig. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung (Ausgabe 122, ) entstehen jährlich mehrere Milliarden Euro Verlust aufgrund mangelhafter Beratung. Nicht jedes Investment, bei dem der Anleger statt eines Gewinns einen Verlust erwirtschaftet, ist gleich Betrug. Kauft jemand Aktien, weil er in einem Magazin darüber gelesen hat und erbringen diese Aktien dann nicht den erwünschten Gewinn, so kann sich der Käufer nicht auf Falschberatung berufen. Jedes Investment hat seine Risiken. Falschberatung liegt in der Regel vor, wenn konservative Anleger plötzlich hochspekulative Werte erwerben. Oder wenn das gesamte Geld in eine Anlageform gesteckt wird, beispielsweise nur Anteile eines Fonds gekauft werden. Fachleute empfehlen immer wieder eine möglichst breite Streuung, um Verluste ausgleichen zu können. Jugendliche in der Schuldenfalle GELD- UND KAPITALMARKT: MÜNCHNER PROJEKT KLÄRT AUF UND HILFT Jugendliche rutschen besonders schnell in die Schuldenfalle. Versteckte Handykosten und vermeintlich günstige Ratenkaufangebote führten dazu, dass nach einem Bericht des Münchner Merkur (Ausgabe 109, ) rund Jugendliche in der Landeshauptstadt Schulden von durchschnittliche Euro haben. Um zu helfen, hat der Münchner Stadtrat jetzt ein Präventionsprojekt ins Leben gerufen: Wir wollen Jugendlichen auch Hemmungen nehmen. Sie sollen sich professionelle Hilfe holen, so die Projektleiterin Claudia Caspari. Die Aktion cashless organisiert Veranstaltungen in Berufsschulen: Wie finanziere ich ein Auto, Der richtige Umgang mit der EC-Karte, aber auch allgemeine Haushaltsplanung und Wege aus der Schuldenfalle. Nähere Informationen gibt es im Internet: 14

15 GELD- UND KAPITALMARKT: KONSERVATIVE ANLAGEKRITERIEN SIND WIEDER IN MODE Langeweile ist Trumpf Lange galten spekulaltive Wachstumswerte als heißbegehrte Börsentitel. Mittlerweile hat sich unter den Anlegern herumgesprochen, dass bodenständige eher langweilige Firmen mehr Ertrag bringen. Und das nicht durch spekulalitve Kurssprünge, sondern durch regelmäßige Dividendenausschüttung. Der Glaubensgrundsatz von Microsoft Chef Bill Gates, Gewinne im Unternehmen zu belassen, galt lange als unumstößliches Gesetz. 17 Jahre lang zahlt der Softwareriese keine Dividende. Mit dem Untergang der New Economy wurde dieser Grundsatz erschüttert, mittlerweile zahlt auch Microsoft eine Dividende. GELD- UND KAPITALMARKT: ABC DES BAUSPARENS der Deutschen liebste Geldanlage Die konservativen Auswahlkriterien Dividendenrendite und Kurs-Gewinn-Verhältnis rücken zunehmend zurück in den Mittelpunkt des Interesses. Allerdings ist die Dividende ein Maß für den vergangenen Erfolg eines Unternehmens und sagt nichts über die Zukunft aus. Die Kurse spiegeln diese Aussichten wieder. Analysten achten auch auf die Ausschüttungsquote. Verlässt also viel Gewinn in Form von Dividenden das Unternehmen, wird das positiv gesehen, da diese Unternehmen eine höhere Kapitaldisziplin haben. Einbehaltene Gewinne werden oft für sich im Nachhinein als sinnlos herausstellende Umstrukturierungen und Auf- und Verkäufe von Unternehmensteilen verschwendet. Dividendenstarke Aktientitel unterliegen meist auch keinen starken Schwankungen, da die Substanz des Unternehmens auf einer festen Basis steht. Bausparverträge - Bausparen ist keine Erfindung der Schwaben wurde die erste Bausparkasse im britischen Birmingham gegründet. Gut 100 Jahre später griff der Bielfelder Pastor Friedrich von Bodelschwingh die englische Idee auf. Der Theologe und Sozialreformer rief im Jahr 1885 die Bausparkasse für Jedermann ins Leben. Auch im vergangenen Jahr wurden 4,3 Millionen Bausparverträge abgeschlossen. Damit zählt der Bausparvertrag zu den beliebtesten Anlagemöglichkeiten der Deutschen. Bausparen funktioniert nach der Grundregel, dass heutige Sparer den heutigen Kreditnehmern Geld zur Verfügung stellen und dafür selber den Anspruch auf künftigen Kredit erhalten. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch unser Rentensystem, Sparer und Kreditnehmer müssen also immer in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Großer Vorteil des Bausparvertrags ist die Zinssicherheit. Bei Abschluss des Vertrages steht sowohl die Bausparsumme als auch der Spar- und Kreditzins fest. Einzige Unbekannte ist die sog. Zuteilungsreife. Je mehr Geld auf einem Bausparkonto liegt und je länger es bereits dort liegt, desto höher ist seine Zuteilungsreife, d.h. der Zeitpunkt zur Inanspruchnahme eines Darlehens. Die Gegenfinanzierung der Darlehen erfolgt wie gesagt aus den Einzahlungen der Neukunden. Um die hierbei entstehenden Schwankungen auszugleichen, bilden die Bausparkassen Reservefonds. Der Darlehensanspruch wird im Vertrag festgelegt. Liegt die Vertragssumme bei Euro und das angesparte Guthaben bei Euro, so kann, Zuteilungsreife vorausgesetzt, ein Kredit von Euro aufgenommen werden. Im Rahmen der sog. vermögenswirksamen Leistungen wird Bausparen staatlich gefördert. Neun Prozent der Einzahlungen, maximal jedoch 470 Euro pro Jahr sind möglich. Auch die sog. Wohnungsbauprämie, 8,8 Prozent der jährlichen Sparleistung, gibt es noch einmal vom Staat spendiert. Für diese Zulagen gelten jedoch Einkommens- und Bindungsgrenzen für die Vertragslaufzeit. Das Guthaben darf sieben Jahre nicht angetastet werden und das zu versteuernde Jahreseinkommen liegt bei Ehepaaren bei ca Euro für die vermögenswirksamen Leistungen und bei Euro für die Wohnungsbauprämie. Für Ledige gelten jeweils die halben Sätze. 15

16 GELD- UND KAPITALMARKT: SELBSTAUSKUNFT Der gläserne Kunde Außenstellen: 62 Millionen Menschen sind bei der Schufa erfasst. Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung in Wiesbaden sammelt Daten über die Zahlungsfähigkeit der Deutschen. Als Basis dienen Girokonten, Kreditkartenabrechnungen sowie Kredit- und Leasingverträge aber auch unbezahlte Forderungen. Neben Banken haben auch Handels- und Telekommunikationsunternehmen oder Wohnungsbaugesellschaften Zugriff auf diese Daten. Aber nur Banken bekommen Informationen über Kredite und Konten, alle anderen erhalten nur Informationen über Zahlungsstörungen. Hat es solche nicht gegeben, erfolgt kein Eintrag. Eine unbezahlte Rechnung darf allerdings der Schufa nur gemeldet werden, wenn sie unbestritten ist. Auch sind die Eintragungen zeitlich befristet. Informationen über Kreditverträge müssen drei Jahre nach Rückzahlung gelöscht werden, nicht bezahlte Rechnungen ebenfalls. Immer wieder kommt es zu falschen oder fehlerhaften Eintragungen, die für den Verbraucher zu erheblichen Problemen führen können. Ihm kann beispielsweise die Eröffnung eines Kontos oder der Abschluss eines Kreditvertrages verwehrt werden. Es empfiehlt sich eine Eigenauskunft bei der Schufa einzuholen. Für derzeit 7,60 Euro ist dies unter möglich. IMPRESSUM VERLAG Verein für Existenzsicherung e.v., Verbraucherschutzverein ANSCHRIFT Hermann-Löns-Straße 14, Karlsfeld FON (08131) FAX (08131) MAIL ONLINE HERAUSGEBER Johann Tillich CHEFREDAKTEUR Johann Tillich REDAKTION Lutz Nagler, LAYOUT Silke Schüler, SPRECHZEITEN MO bis DO von 9.00 bis Uhr. Persönliche Termine nur nach Vereinbarung. Die VfE news erscheinen sechs mal jährlich. Abopreis und Zustellung sind im Mitglieds beitrag enthalten. Engelbert Anders Starnweg 12/2 A-3822 Karlstein - A.d.Thaya Tel.: Markus Berger Am Sonnenrain Lörrach Tel.: Michael Bischofberger Wilhelmstraße Tettnang Tel.: Mobil: Thomas Czerny Oberringen Bissingen Tel.: Mobil Birgit Falkenstein Flotowstraße Darmstadt Tel.: Roland Haimbacher Konrad-Adenauer-Str Dachau Tel.: Ludwig Hein Residenzstraße Neuburg Tel.: Fax: Angelika Hofmann Fürstenstraße Chemnitz Tel.: Heide Ludwig Berthold-Brecht-Str Jena Tel.: MIM GmbH Andreas Möck Canstatter-Str Remseck Tel.: Astrid Ohler Mayerbachstraße Rosenheim Mobil: Ritter Johann Heinz Wilhelm-Köhler-Str Schongau Tel.: Fax: Mobil: Firma BHV GmbH Herr Jürgen Rischkau Dachauer Str. 15 A Oberschleißheim Tel.: Birgit Schuler Teckstraße Stuttgart Tel.: Ulrich Schulz Milanhorst Potsdam Tel.: Gisela Westermeier-Krauss Austraße Windach Tel.: Mobil: Uwe Zerbst Bendastraße Gotha Mobil:

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