Gut. Sparkasse Erwitte-Anröchte Geschäftsjahr

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1 Gut. Sparkasse Erwitte-Anröchte 150. Geschäftsjahr

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3 Lagebericht 2014 A. Grundlagen der Sparkasse Die Sparkasse Erwitte-Anröchte mit Sitz in Erwitte wurde am 1. August 1865 gegründet. Die Sparkasse ist gemäß 1 SpkG eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie ist Mitglied des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe (SVWL), Münster, und über diesen dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V. (DSGV), Berlin und Bonn, angeschlossen. Sie ist beim Amtsgericht Paderborn unter der Nummer A 3763 im Handelsregister eingetragen. Träger der Sparkasse ist der Sparkassenzweckverband, der von der Stadt Erwitte und der Gemeinde Anröchte gebildet wird. Der Sparkassenzweckverband ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Erwitte und ist ebenfalls Mitglied des SVWL. Satzungsgebiet der Sparkasse ist das Gebiet des Trägers und der übrigen Städte und Gemeinden des Kreises Soest. Die Sparkasse ist Mitglied im bundesweiten Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe. Das aus Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen bestehende überregionale Sicherungssystem stellt sicher, dass im Bedarfsfall ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um die Forderungen der Kunden und auch das Institut selbst zu schützen. Die Sparkasse ist ein regionales Wirtschaftsunternehmen mit der Aufgabe, die geld- und kreditwirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft insbesondere im satzungsrechtlichen Geschäftsgebiet sicherzustellen. Daneben ist das soziale und kulturelle Engagement der Sparkasse zu nennen. Im Rahmen der Geschäftsstrategie sind die Grundsätze unserer geschäftspolitischen Aus-richtung zusammengefasst und in die operativen Planungen eingearbeitet. Die übergeordneten Ziele werden im Lagebericht im Folgenden dargestellt. Durch die zielorientierte Bearbeitung der strategischen Geschäftsfelder soll die Aufgabenerfüllung der Sparkasse über die Ausschöpfung von Ertragspotenzialen sowie Kostensenkungen sichergestellt werden. Darüber hinaus hat der Vorstand die Risikostrategie überprüft und den veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Die Strategien wurden mit dem Verwaltungsrat der Sparkasse erörtert und innerhalb des Hauses kommuniziert. B. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Jahr 2014 Wirtschaftsentwicklung Die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft ist in der ersten Hälfte des Jahres 2014 hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Euro-Zone hatte daran einen erheblichen Anteil, da die für das Frühjahr erwartete Erholung ausblieb. Hingegen ist der Aufschwung in den übrigen großen Industrieländern weiterhin intakt. In den Schwellenländern hat sich die Konjunkturabschwächung im ersten Halbjahr fortgesetzt. Aufgrund länderspezifischer Faktoren, insbesondere der Krise in Osteuropa, ist der Wachstumsrückgang in einzelnen Schwellenländern kräftiger als erwartet ausgefallen. Ursächlich für das Zurückbleiben des Euro- Raums ist die Tatsache, dass dieser von drei miteinander verwobenen Krisen betroffen ist: einer Bankenkrise, einer Staatsschuldenkrise und einer makroökonomischen Krise. Für eine nachhaltige konjunkturelle Erholung müssen alle drei Krisen gelöst werden. Zwar sind auf europäischer Ebene erhebliche gemeinsame politische Schritte zur Bewältigung der Krisen unternommen worden, etwa durch die Gründung der Europäischen Bankenunion und die Stärkung des fiskalpolitischen Rahmens. Letztlich sind jedoch die einzelnen Mitgliedsländer dafür verantwortlich, Maßnahmen zur Überwindung der Krisen zu ergreifen, insbesondere durch die Bereinigung der nationalen Bankensektoren, durch Konsolidierungsbemühungen und Strukturreformen. Hierbei sind die ehemaligen Programmländer Irland, Portugal, Spanien und Griechenland spürbar vorangekommen; die Wirtschaftsleistung dieser Länder hat im ersten Halbjahr 2014 zugenommen. Im Gegensatz dazu fallen Frankreich und Italien zurück; hier befindet sich die Wirtschaft in einer Stagnation bzw. Rezession. Ursächlich sind Probleme hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit und der Flexibilität der Produkt- und Faktormärkte. 1

4 Die Geldpolitik in den Industrieländern ist weiterhin sehr expansiv. Die Inflationsraten im Euro-Raum waren aufgrund der schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage, aber auch wegen verschiedener Sondereinflüsse in den vergangenen Monaten rückläufig. Dies veranlasste die Europäische Zentralbank (EZB) im September 2014 zu einer weiteren Zinssenkung und zur Ankündigung von Maßnahmen im Bereich der quantitativen Lockerung. Im Euro-Raum ist somit eine Ausweitung der expansiven Maßnahmen zu beobachten. Dem steht in den USA und in Großbritannien aufgrund der fortschreitenden Konjunkturerholung die schrittweise Rückführung expansiver Maßnahmen gegenüber. Beide Länder haben ihre Programme zum Ankauf von Staatsanleihen mittlerweile beendet. Ein Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik in Form eines ersten Zinsschritts erwartet der Sachverständigenrat im Jahr Die Konjunktur in Deutschland hat sich abgekühlt. Nach einem starken Jahresauftakt ist die Produktion im zweiten Quartal 2014 um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal zurückgegangen. Zwar war erwartet worden, dass die witterungsbedingt starke Dynamik am Jahresanfang nicht anhalten würde, dennoch kam der Produktionsrückgang unerwartet. Günstige Finanzierungsbedingungen, eine zunehmende Auslastung der Produktionskapazitäten und eine hohe Zuversicht in den Unternehmen hatten eine Beschleunigung der Investitionen erwarten lassen. Diese hat jedoch nicht stattgefunden. Vielmehr hat sich die Konjunktur seit dem Frühjahr eingetrübt. Ein wesentlicher Faktor für diese Konjunktureintrübung ist eine unerwartet mäßige Expansion der weltwirtschaftlichen Produktion. Darüber hinaus haben internationale Krisen wie der russisch-ukrainische Konflikt und die damit verbundenen Handelssanktionen sowie die kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien und im Irak die wirtschaftlichen Aussichten gedämpft. Die eingetrübten Geschäftserwartungen der Unternehmen haben sich wiederum negativ auf die Investitionstätigkeit ausgewirkt. Der Anstieg des Verbraucherpreisniveaus hat sich im Jahresverlauf merklich verringert. Für das Gesamtjahr 2014 hat sich insgesamt eine Erhöhung von 1,0 % eingestellt (Vorjahr: 1,5 %). Ausschlaggebend waren wie in der Eurozone rückläufige Preise für Energie und Nahrungsmittel. Hinzu kam die schwache gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Der konjunkturelle Aufschwung in Westfalen-Lippe dürfte in der Grundtendenz erhalten bleiben. Allerdings wird sich die wirtschaftliche Expansion in den kommenden Monaten in spürbar moderaterem Tempo fortsetzen als dies noch zu Jahresbeginn erwartet worden war. Ausschlaggebend für die eingetrübten Aussichten sind die Abschwächung der Weltkonjunktur und die allgemeine Verunsicherung aufgrund der zahlreichen Krisenherde rund um den Globus. Als Stabilitätsanker erweist sich einmal mehr die Binnennachfrage, allen voran die private Konsumnachfrage und der private Wohnungsbau. Zinsentwicklung Mit dem Ziel, die Inflationsrate im Euro-Raum wieder in Richtung des Zielwerts von knapp 2,0 % zu heben, hat die EZB im Verlauf des vergangenen Jahres eine Reihe expansiver Maßnahmen beschlossen. Der Hauptrefinanzierungssatz und der Einlagensatz wurden um jeweils 20 Basispunkte auf 0,05 % bzw. -0,20 % reduziert. Der Spitzenrefinanzierungssatz wurde um 45 Basispunkte auf 0,30 % gesenkt. Der negative Einlagensatz bewirkt, dass Geschäftsbanken nun erstmals für die Haltung von Zentralbankguthaben, die über die Mindestreservepflicht hinausgehen, Zinsen bezahlen. Darüber hinaus kündigte die EZB weitere Maßnahmen an. Hierzu zählen Programme zum Ankauf von Pfandbriefen und Kreditverbriefungen (Asset Backed Securities, ABS). All dies soll die Kreditvergabe der Geschäftsbanken und damit die Konjunktur im Euro- Raum ankurbeln. Die expansiven geldpolitischen Maßnahmen haben zu Entspannungen an den Geld- und Kapitalmärkten geführt. Die Geldmarktzinsen und die Zinsen für Staatsanleihen sanken. Gleichzeitig engten sich die Zinsdifferenzen zwischen Staatsanleihen höchster Bonität und niedrigster Bonität ein. Auch an den Kreditmärkten kam es zu günstigeren Finanzierungsbedingungen. Die Zinsen für Neukredite im Euro-Raum sind zuletzt gesunken. Allerdings liegen die Zinssätze in den Krisenländern weiterhin deutlich über denen in den Nicht-Krisenländern. 2

5 2. Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2014 In Deutschland wurden die erweiterten Offenlegungspflichten der dritten Säule zum 1. Januar 2007 mit dem neuen 26a KWG und der Einführung der Solvabilitätsverordnung (SolvV) in nationales Recht umgesetzt. Seit dem 1. Januar 2014 gelten in der gesamten Europäischen Union die Offenlegungsanforderungen der Capital Requirements Regulation (CRR), die die bisherigen SolvV-Vorgaben ablösen. Die bislang in 7 InstitutsVergV a.f. geregelte Offenlegung von Informationen zur Vergütungspolitik findet sich nun ebenfalls in der CRR (Art. 450) wieder. Mit der Bankenabwicklungsrichtlinie (BRRD Bank Recovery and Resolution Directive) und der SRM- Verordnung (SRMR) verwirklicht die Europäische Union die zweite Säule der Bankenunion neben dem einheitlichen Aufsichtsmechanismus. Die BRRD setzt als Richtlinie den Rahmen für die nationalen Regelungen zur Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Für die Übertragung der BRRD in nationales Recht hat das Bundesministerium der Finanzen bereits einen Referentenentwurf für ein Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG) vorgelegt. Die SRMR baut auf der BRRD auf. Sie regelt die Abwicklung von systemrelevanten Kreditinstituten sowie die Zusammenführung der Abwicklungsfonds auf Ebene der teilnehmenden Mitgliedsstaaten. Für die Sparkassen sind vor allem die Regelungen der BRRD bzw. deren Übertragung in das geplante deutsche SAG relevant. Die SRMR betrifft dagegen die Sparkassen im Wesentlichen nur mit den Regelungen für einen einheitlichen Abwicklungsfonds. Die Zielausstattung dieser Fonds entspricht mindestens 1 % der gedeckten Einlagen aller im jeweiligen Mitgliedsstaat zugelassenen Kreditinstitute. Dieses Volumen ist ab dem Jahr 2015 innerhalb von zehn Jahren bis zum 31. Dezember 2024 durch Beiträge der Kreditinstitute aufzubringen. Die Einlagensicherungsrichtlinie (DGSD Deposit Guarantee Schemes Directive) rundet die Regelungen zur Bankenunion ab. Einleger werden demnach bei Insolvenz eines Kreditinstituts in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union künftig nach einheitlichen Maßstäben entschädigt. Die Sparkassenorganisation hat auf der Grundlage der künftigen Rahmenbedingungen über die Reform des derzeitigen Haftungsverbunds zu entscheiden. Jeder Mitgliedsstaat der EU sorgt in seinem Hoheitsgebiet für die Errichtung eines oder mehrerer Einlagensicherungssysteme. Institutssicherungssysteme können sich als Einlagensicherungssystem anerkennen lassen, wenn sie den Voraussetzungen der Richtlinie genügen. 3. Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs 3.1 Bilanzsumme und Geschäftsvolumen Die Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2014 um 7,1 Mio EUR bzw. 2,2 % auf 331,6 Mio EUR. Damit wurde das geplante Wachstum von 5,0 % nicht erreicht. Das aus Kundenaktiva, Kundenpassiva, Eventualverbindlichkeiten, unwiderruflichen Kreditzusagen und den Kundenbeständen im Wertpapiergeschäft bestehende Geschäftsvolumen erhöhte sich um 23,4 Mio EUR oder 4,2 % auf 574,2 Mio EUR. 3.2 Kreditgeschäft Insgesamt verlief die Entwicklung der Forderungen an Kunden (einschließlich Treuhand- und Avalkredite) gemessen an bilanziellen Werten mit einem Zugang von 4,5 % leicht oberhalb der Planung von 4,3 %. Die Darlehenszusagen belaufen sich im Jahr 2014 auf 42,6 Mio EUR. Die Darlehenszusagen zur Finanzierung des Wohnungsbaus erhöhten sich im Gesamtjahr um 6,3 % auf 19,9 Mio EUR. Der Strukturanteil der Kundenforderungen an der Stichtagsbilanzsumme erhöhte sich auf 78,9 % (Vorjahr 77,1 %). Bei Privatpersonen stiegen infolge der weiterhin anhaltenden Nachfrage nach langfristigen Darlehen die Forderungen um 0,6 Mio EUR. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus machten viele Kunden von ihrem Sondertilgungsrecht Gebrauch. Das zugesagte Kreditvolumen an private Haushalte weist einen Anstieg von 6,6 % auf 19,4 Mio EUR aus. Im Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen erhöhte sich das Kreditvolumen infolge der weiter bestehenden Investitionsbereitschaft um 7,6 Mio EUR; davon entfallen rd. 3,3 Mio EUR auf den weiteren Ankauf von Lebensversicherungspolicen. Die Darlehenszusagen gingen um 5,2 % auf 23,1 Mio EUR zurück. 3.3 Wertpapiereigenanlagen Zum Bilanzstichtag erhöhte sich der Bestand an Wertpapiereigenanlagen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 8,6 Mio EUR auf 50,2 Mio EUR. Der Anstieg der Schuldverschreibungen und anderen festverzinsli- 3

6 chen Wertpapiere in Höhe von rd. 2,7 Mio EUR erfolgte aufgrund der Liquiditätsanlage. Die Erhöhung der Position Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere resultiert im Wesentlichen aus der Aufstockung des Wertpapierspezialfonds um rd. 6,0 Mio. EUR; durch Bewertungsmaßnahmen erfolgte gleichzeitig ein geringfügiger Rückgang. 3.4 Beteiligungen / Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz der Sparkasse Erwitte-Anröchte per von 6,4 Mio EUR (Vorjahr 4,9 Mio EUR) entfiel im Wesentlichen mit 6,3 Mio EUR auf die Beteiligung am SVWL. Der Anstieg der Beteiligung am SVWL um 2,0 Mio EUR ist auf eine Erhöhung des Stammkapitals zurückzuführen, der eine Abschreibung zum von 0,5 Mio EUR gegenübersteht. Dem gegenüber wird der Haftungsanteil der Beteiligung an der Landesbank Berlin Holding AG (0,6 Mio EUR) nicht mehr als (indirekte) Beteiligung und Sonstige Verbindlichkeit ausgewiesen, sondern wird als Bürgschaft gegenüber dem DSGV angesehen (Eventualverbindlichkeiten). 3.5 Geldanlagen von Kunden Die Sparkasse hatte für 2014 ein Wachstum bei den Geldanlagen (inklusive Wertpapieren) von 3,8 % erwartet. Dieses Ziel konnte nicht ganz erreicht werden. Der Anstieg lag bei 10,4 Mio EUR bzw. 3,6 %. Während die Entwicklung bei den bilanzwirksamen Kundeneinlagen übertroffen werden konnte, blieb der Nettoabsatz im Wertpapiergeschäft mit Kunden hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um 9,2 Mio EUR oder 4,0 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Die von Kunden unterhaltenen Wertpapierbestände sind aufgrund von Kurssteigerungen um 1,3 Mio EUR oder 2,0 % gestiegen. Aktuell verfügt die Sparkasse über einen bilanziellen Einlagenbestand von 235,2 Mio EUR. Der Bestand an Spareinlagen ist um 2,8 Mio EUR angewachsen. Sicht- und Termineinlagen sind um insgesamt 10,1 Mio EUR angestiegen, Sparkassenbriefe hingegen um 3,7 Mio EUR oder 38,9 % zurückgegangen. Sowohl die Privatkunden als auch die Unternehmen und Selbstständigen erhöhten ihre bilanziellen Einlagenbestände. Der Strukturanteil der Kundeneinlagen an der Stichtagsbilanzsumme erhöhte sich auf 70,9 % (Vorjahr 69,6 %). 3.6 Interbankengeschäft Die Forderungen an Kreditinstitute nahmen insbesondere durch die Rückführung des Bestandes an Termingeldern um insgesamt 12,1 Mio EUR oder 49,5 % auf 12,4 Mio EUR ab. Der Bestand setzt sich hauptsächlich aus bei Kreditinstituten unterhaltenen Liquiditätsreserven und Schuldscheindarlehen zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (einschließlich Treuhandverbindlichkeiten) verminderten sich um 1,6 Mio EUR auf 65,3 Mio EUR. Bei diesen Beständen handelt es sich im Wesentlichen um langfristige Weiterleitungsdarlehen. 3.7 Dienstleistungsgeschäft Das Wertpapiergeschäft wurde im Jahr 2014 maßgeblich von der weiteren Erholung der Kapital- und Aktienmärkte geprägt. Negative Entwicklungen wie die Krise in der Ukraine und die weiterhin bestehende Unsicherheit über den Verbleib Griechenlands in der EWU konnten insbesondere die Aktien-Hausse nur temporär unterbrechen. Der Absatzschwerpunkt lag im Jahr 2014 im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere. Trotz der positiven Entwicklung blieben die Investitionen in Aktien bzw. aktienorientierten Anlagen leicht unter dem Vorjahreswert. Insgesamt hat sich der Nettoabsatz von negativen 0,7 Mio EUR auf negative 0,8 Mio EUR leicht vermindert. Der Nettoabsatz im Wertpapiergeschäft ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Im Jahr 2014 wurden insgesamt 467 Bausparverträge mit einem Vertragsvolumen von 11,0 Mio EUR abgeschlossen. Mit diesem Vertriebsergebnis liegen wir auf dem Niveau von 2013 und über dem Jahresziel

7 Der Absatz von Sach- und Lebensversicherungen konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich verstärkt werden. Sowohl im Lebensversicherungsgeschäft mit der Provinzial-Versicherung, als auch im Komposit- und Krankenversicherungsbereich konnten die Vorjahreszahlen übertroffen werden. Die angestrebten Zielwerte für das Kalenderjahr 2014 wurden in allen Teilbereichen erreicht. Im Bereich der Immobilienvermittlungen hat sich bei einer gesunkenen Anzahl vermittelter Objekte das Vermittlungsvolumen um rd. 9,8 % erhöht. Einer Steigerung in der Vermittlung gebrauchter Immobilien steht ein Rückgang in der Vermarktung von Bauträgermaßnahmen gegenüber. Das Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich - abgesehen von den Kundenwertpapieranlagen - im Rahmen der Erwartungen bzw. hat die Erwartungen übertroffen. 3.8 Investitionen Im Jahr 2014 wurden Investitionen zur weiteren Verbesserung unseres Beratungs- und Serviceangebotes in der Hauptstelle und unseren Geschäftsstellen vorgenommen. Darüber hinaus wurden Investitionen in Hard- und Software getätigt. Der Kundenbereich der Geschäftsstelle Bad Westernkotten wurde grundlegend erneuert. 3.9 Personalbericht Am beschäftigte die Sparkasse Erwitte-Anröchte 113 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 116), davon 37 Teilzeitkräfte (Vorjahr 41) und 9 Auszubildende (Vorjahr 9). Im Jahr 2014 nahmen die Sparkassenmitarbeiter/innen an insgesamt 684 Tagen an fachlichen und vertriebsorientierten Schulungen teil. Hierbei nutzte die Sparkasse sowohl das Fortbildungsangebot der Sparkassenakademie NRW in Münster und der Management-Akademie der Sparkassen-Finanzgruppe in Bonn sowie externer Dienstleister. Im Vordergrund standen dabei neben spezifischen fachlichen Schulungen im Vertriebs- und Stabsbereich Maßnahmen zur Einführung des neuen Systems SimCorp Dimension sowie weitere Veranstaltungen im Rahmen der Implementierung einer einheitlichen Führungs- und Leistungskultur. 5

8 4. Darstellung, Analyse und Beurteilung der Lage 4.1 Vermögenslage Die zum Jahresende ausgewiesenen Gewinnrücklagen erhöhten sich durch die Zuführung des Bilanzgewinns Insgesamt weist die Sparkasse vor Gewinnverwendung ein Eigenkapital von 17,0 Mio EUR (Vorjahr 16,7 Mio EUR) aus. Neben der Sicherheitsrücklage verfügt die Sparkasse über weitere Eigenkapitalbestandteile. So verfügt der Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß 340g HGB über ein Volumen in Höhe von 8,0 Mio EUR. Darüber hinaus besteht noch eine zusätzliche Vorsorge zur Absicherung des Risikos, das die Sparkasse während der voraussichtlich langfristigen Abwicklungsdauer der Ersten Abwicklungsanstalt von 25 Jahren trägt. Die Eigenkapitalanforderungen der CRR wurden jederzeit eingehalten. Das Verhältnis der angerechneten Eigenmittel, bezogen auf die Summe der Anrechnungsbeträge für Adressenausfall- und operationelle Risiken, übertrifft am nach dem Stand zum Geschäftsschluss mit einer Gesamtkapitalkennziffer von 13,5 % (Vorjahr 12,8 %) den vorgeschriebenen Mindestwert von 8,0 % und den im Berichtsjahr als Mindestgröße festgelegten Zielwert von 9,0 % deutlich. Die Sparkasse weist damit eine angemessene Kapitalbasis auf. 4.2 Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse war im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund einer angemessenen Liquiditätsvorsorge jederzeit gegeben. Die Liquiditätskennzahl der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wurde stets eingehalten. Die Liquiditätskennzahl ( : 2,53) lag im Berichtsjahr durchgängig über dem in der Risikostrategie festgelegten Mindestwert von 1,15. Zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften wurden Guthaben bei der Deutschen Bundesbank geführt. Die Kredit- und Dispositionslinien bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) wurden teilweise in Anspruch genommen. Ein Spitzenausgleich erfolgte durch Tagesgeldaufnahmen bzw. Tagesgeldanlagen ebenfalls bei der Helaba. 4.3 Ertragslage Zur Analyse der Ertragslage wird für interne Zwecke und für den überbetrieblichen Vergleich der bundeseinheitliche Betriebsvergleich der Sparkassenorganisation eingesetzt. Zur Ermittlung eines Betriebsergebnisses vor Bewertung werden die Erträge und Aufwendungen um periodenfremde und außergewöhnliche Posten bereinigt, die in der internen Darstellung dem neutralen Ergebnis zugerechnet werden. Auf dieser Basis beträgt das Betriebsergebnis vor Bewertung 0,73 % (Vorjahr 0,82 %) der durchschnittlichen Bilanzsumme des Jahres 2014; es lag damit unter dem Planwert von 0,75 %. Im Vergleich mit den Sparkassen im SVWL wird ein unterdurchschnittlicher Wert erzielt. Dies gilt auch für die auf Basis der Betriebsvergleichswerte zur Unternehmenssteuerung eingesetzten Zielgröße Cost-Income-Ratio (Verhältnis von Aufwendungen und Erträgen). So verschlechterte sich die Cost-Income-Ratio in 2014 von 73,6 % auf 76,7 %. Der prognostizierte Wert von 75,6 % konnte nicht erreicht werden. Im Rahmen der strategischen Ausrichtung wird eine CIR von kleiner 70,0 % angestrebt. Der Zins- und Provisionsüberschuss sowie die Verwaltungsaufwendungen entsprachen den Erwartungen. Die Eigenkapitalrentabilität vor Ertragsteuern (bezogen auf das wirtschaftliche Eigenkapital zum Jahresbeginn) lag mit 7,1 % unter dem Vorjahreswert von 9,3 %, aber über dem Zielwert von mind. 7,0 %. Die Kapitalrendite, berechnet als Quotient aus Nettogewinn (Jahresüberschuss) und Bilanzsumme, betrug im Geschäftsjahr ,07 %. 6

9 Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Gewinn- und Verlustrechnung laut Jahresabschluss sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Die Erträge und Aufwendungen sind nicht um periodenfremde und außergewöhnliche Posten bereinigt Veränderung Veränderung TEUR TEUR TEUR % Zinsüberschuss ,7 Provisionsüberschuss ,3 Sonstige betriebliche Erträge ,8 Summe der Erträge ,7 Personalaufwand ,8 Anderer Verwaltungsaufwand ,1 Sonstige betriebliche ,7 Aufwendungen Ergebnis vor Bewertung und ,1 Risikovorsorge Ertrag bzw. Aufwand aus Bewertung ,0 und Risikovorsorge Zuführungen Fonds für allgemeine ,0 Bankrisiken Außerordentliche Aufwendungen ,5 Ergebnis vor Steuern ,9 Steueraufwand ,2 Jahresüberschuss ,8 Zinsüberschuss: GuV-Posten Nr. 1 bis 4 Provisionsüberschuss: GuV-Posten Nr. 5 und 6 Sonstige betriebliche Erträge: GuV-Posten Nr. 8 und 9 Sonstige betriebliche Aufwendungen: GuV-Posten Nr. 11, 12 und 17 Ertrag bzw. Aufwand aus Bewertung und Risikovorsorge: GuV-Posten Nr. 13 bis 16 Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken GuV-Posten Nr. 18 Außerordentliche Aufwendungen: GuV-Posten Nr. 21 Steueraufwand: GuV-Posten Nr. 23 und 24 Die wichtigste Ertragsquelle der Sparkasse ist weiterhin der Zinsüberschuss. Dieser erhöhte sich im vergangenen Geschäftsjahr leicht um 0,7 % auf TEUR. Wesentliche Entlastungen ergaben sich im Zinsaufwand durch das Auslaufen von Festzinsvereinbarungen im Einlagengeschäft. Belastungen bestanden aus dem anhaltenden Wettbewerb im Einlagengeschäft und durch das Auslaufen von Festzinsvereinbarungen im Kundenkreditgeschäft sowie durch Fälligkeiten eigener Wertpapiere, die nur noch zu niedrigeren Zinssätzen angelegt werden konnten. Insgesamt ist der Zinsaufwand in seiner Ergebniswirkung höher zurückgegangen, als der Zinsertrag. Während die Erträge aus der Vermittlung von Bausparverträgen und Versicherungen deutlich gestiegen sind, waren die Erträge aus Wertpapiergeschäften im Kundenauftrag in 2014 rückläufig. Insgesamt lag der Provisionsüberschuss um 2,3 % über dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich um 302 TEUR. Dies ist im Wesentlichen auf den Wegfall eines im Vorjahr eingetretenen Einmaleffektes durch die Einbringung einer Kapitallebensversicherung im Rettungserwerb zurückzuführen. Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 410 TEUR oder 7,8 %. Im Wesentlichen sind die Tarifsteigerungen im TVöD sowie die dadurch beeinflussten Pensionsrückstellungen für den Anstieg verantwortlich. Die anderen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 6,1 % auf TEUR. Die Steigerung ist insbesondere auf Aufwendungen für sparkassenbetrieblich genutzte Grundstücke und Bauten sowie höhere Prozesskosten zurückzuführen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist der Rückgang von 255 TEUR durch den Wegfall von zwei im Geschäftsjahr 2013 eingetreten Einmaleffekten zu begründen. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen nach Verrechnung mit Erträgen (Bewertung und Risikovorsorge) wurden in Höhe von TEUR (Vorjahr 773 TEUR) ausgewiesen. Eine Zuführung zum Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß 340g HGB erfolgte im Geschäftsjahr 2014 nicht. Der Jahresüberschuss verminderte sich nach Einbeziehung aller Ergebniskomponenten um 9 TEUR und betrug 225 TEUR (Vorjahr 234 TEUR). Vor dem Hintergrund des intensiven Wettbewerbs und der ertrags- und risikoorientierten Wachstumspolitik des Instituts ist das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2014 noch zufriedenstellend. 7

10 C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Ziele und Strategien des Risikomanagements Risiken werden eingegangen, wenn Chancen und Risiken in einem angemessenen Verhältnis stehen. Dies geschieht nach geschäftspolitischen und betriebswirtschaftlichen Vorgaben und unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit der Sparkasse. Zur Risikosteuerung besteht ein umfassendes Risikomanagementsystem. Der Vorstand hat in der Risikogesamtstrategie und den untergeordneten Teilrisikostrategien die Rahmengrundsätze des Risikomanagements und die risikopolitische Ausrichtung der Sparkasse im Rahmen eines festgelegten Strategieprozesses überprüft und den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst. Für die wesentlichen Risikokategorien der Sparkasse, Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, operationelle Risiken und Liquiditätsrisiko, wurden die separaten Teilrisikostrategien aktualisiert. Alle Geschäftsbereiche verfolgen die Zielsetzung, bei den eingegangenen Risiken die Wahrscheinlichkeit der Realisation eines Vermögensverlustes zu minimieren. Dies wird durch frühzeitiges Erkennen von Gefahrensituationen und rechtzeitige Gegenmaßnahmen sichergestellt. Das Risikomanagementsystem wird laufend weiterentwickelt. Aus der zur Verfügung stehenden Risikodeckungsmasse wird ein Risikobudget zur Abdeckung der potenziellen Risiken bereitgestellt. Die eingegangenen Einzelrisiken werden im Rahmen der periodenorientierten Risikotragfähigkeitsrechnung dem Risikobudget gegenübergestellt und eine Auslastungsquote ermittelt. Die Gesamtsumme der Einzelrisiken ist auf die Höhe des Risikobudgets limitiert und wird ebenso wie die Risikodeckungsmasse laufend überprüft. Begrenzt werden die eingegangenen Risiken durch den Umfang des bereitgestellten Risikodeckungspotenzials und des hieraus abgeleiteten gesamten Risikolimits. Darüber hinaus werden aus dem Risikobudget Einzellimite für einzelne Risikoarten in der Risikotragfähigkeit abgeleitet. Daneben bestehen ergänzende Volumenlimite für einzelne Risiken. Der Verwaltungsrat der Sparkasse nimmt die Entwicklung der Risikolage regelmäßig zur Kenntnis. Gemäß den Anforderungen der MaRisk wurde im Jahr 2014 das Risikotragfähigkeitskonzept um einen zukunftsgerichteten Kapitalplanungsprozess ergänzt. Damit ist die frühzeitige Identifikation eines zusätzlichen Kapitalbedarfs (im Sinne des Risikodeckungspotenzials) möglich, der sich über den Risikobetrachtungshorizont hinaus zur Deckung künftiger Risiken ergeben könnte. Die frühzeitige Einleitung eventuell erforderlicher Maßnahmen wäre damit möglich. Beim Kapitalplanungsprozess handelt es sich nicht um eine erweiterte Risikotragfähigkeitsbetrachtung im engeren Sinne. Die Vorgaben von Basel III (u. a. Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung und die Liquiditätssteuerung, das Meldewesen, etc.) wurden zum umgesetzt. 2. Risikomanagementsystem Zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung der Risiken hat der Vorstand ein Risikomanagement- und - überwachungssystem eingerichtet. Das vorrangige Ziel des Risikomanagementprozesses besteht darin, mögliche Risiken transparent und damit steuerbar zu machen. Das Risikomanagement umfasst die Verfahren zur Identifizierung und Bewertung der Risiken, die Festlegung von geeigneten Steuerungsmaßnahmen sowie die notwendigen Kontrollprozesse. Unter dem Begriff Risiko wird dabei eine Verlust- oder Schadensgefahr für die Sparkasse verstanden, die entsteht, wenn eine erwartete künftige Entwicklung ungünstiger verläuft als geplant oder sogar existenzbedrohend wird. Die Verringerung oder das vollständige Ausbleiben einer Chance zur Erhöhung der Erträge oder des Sparkassenvermögens wird nicht als Risiko angesehen. Bei der Betrachtung der Risiken nimmt die Sparkasse eine Nettobetrachtung vor. Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil einer ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation gemäß 25a Abs. 1 KWG und dient dem Vorstand, Verwaltungsrat sowie dem Risikoausschuss zur Überwachung der Risiken aus der geschäftlichen Tätigkeit der Sparkasse. Für die risikorelevanten Geschäfte im Kreditgeschäft ist die in den MaRisk geforderte Funktionstrennung bis in die Ebene des Vorstands zwischen Markt einerseits und Marktfolge andererseits festgelegt. Damit wird der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) geforderten Funktionstrennung Rechnung getragen. Für die Handelsgeschäfte nehmen wir hinsichtlich der Funktionstrennung die entsprechenden Erleichterungsvorschriften gemäß den MaRisk insofern in Anspruch, als auf eine organisatorische Trennung des Handels von der Abwicklung / Kontrolle und der Überwachung auf der Ebene des Vorstandes verzichtet wird, da sämtliche Geschäfte von beiden Vorstandsmitgliedern bzw. durch Vertreter gemeinsam beschlossen werden. 8

11 In Übereinstimmung mit der Risikostrategie klassifiziert sich die Sparkasse als risikoneutral. Risikobehaftete Geschäfte werden nur getätigt, sofern deren Risikogehalt von allen damit befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beurteilt werden kann. Bevor Geschäfte mit neuen Produkten oder auf neuen Märkten regelmäßig abgeschlossen werden, sind im Rahmen einer Testphase das Risikopotenzial dieser Geschäfte zu bewerten und die für die Abwicklung notwendigen Prozesse in Arbeitsanweisungen festzulegen. Die Interne Revision prüft in regelmäßigen Abständen das eingerichtete Risikomanagementsystem. Zielsetzung der Prüfung ist insbesondere die ordnungsgemäße Handhabung der festgelegten Regelungen sowie die Feststellung von Schwachstellen im Risikomanagementsystem und die Überwachung der Umsetzung notwendiger Anpassungen. Gemäß den MaRisk hat jedes Institut über eine Risikocontrolling-Funktion zu verfügen, die für die unabhängige Überwachung und Kommunikation der Risiken zuständig ist. Der Vorstand der Sparkasse Erwitte- Anröchte hat die Risikocontrolling-Funktion dem Bereichsleiter Unternehmenssteuerung übertragen. Der Risikocontrolling-Funktion wurden die in den MaRisk geforderten Befugnisse eingeräumt. Sie hat in der Sparkasse Erwitte-Anröchte insbesondere folgende Aufgaben: - Unterstützung des Vorstandes in allen risikopolitischen Fragen, insbesondere bei der Entwicklung und Umsetzung der Risikostrategie sowie bei der Ausgestaltung eines Systems zur Begrenzung der Risiken - Durchführung der Risikoinventur und Erstellung des Gesamtrisikoprofils - Unterstützung des Vorstandes bei der Einrichtung und Weiterentwicklung der Risikosteuerungs- und controllingprozesse - Einrichtung und Weiterentwicklung eines Systems von Risikokennzahlen und eines Risikofrüherkennungsverfahrens - Laufende Überwachung der Risikosituation des Instituts und der Risikotragfähigkeit sowie der Einhaltung der eingerichteten Risikolimite - Regelmäßige Erstellung der Risikoberichte für die Geschäftsleitung - Überwachung und Weiterentwicklung der Prozesse zur unverzüglichen Weitergabe von unter Risikogesichtspunkten wesentlichen Informationen an die Geschäftsleitung, an das Risikocontrolling, die jeweiligen Verantwortlichen und gegebenenfalls die Interne Revision. Der Vorsitzende des Risikoausschusses kann unmittelbar beim Leiter des Risikocontrollings Auskünfte einholen. Der Leiter des Risikocontrollings muss den Vorstand hierüber unterrichten. Wechselt die Leitung der Risikocontrolling-Funktion, wird der Verwaltungsrat informiert. 3. Risikomanagementprozess Aus dem Gesamtsystem hat unser Haus einen Managementprozess zur Erkennung und Bewertung von Risiken (strategische, jährliche Risikoinventur) sowie zur Messung, Steuerung und Kontrolle von Risiken (operative, dauerhafte Tätigkeiten) abgeleitet. Anhand von Risikoindikatoren erfolgen eine systematische Ermittlung der Risiken sowie deren Einordnung in einen Risikokatalog. Die Risikomessung erfolgt für die in die Risikotragfähigkeitsrechnung einbezogenen wesentlichen Risiken. Dabei werden in der handelsrechtlichen Sichtweise die Risiken danach gemessen, ob und in welcher Höhe ihr Eintritt Auswirkungen auf den Jahresüberschuss der Sparkasse hat. Die Ermittlung der Risiken in der periodischen Sichtweise erfolgt auf den Planungshorizont von jeweils einem Jahr. Als Risiko wird in dieser Sichtweise eine negative Abweichung von den Planwerten verstanden. Daneben werden die aufsichtsrechtlich vorgegebenen Relationen als strenge Nebenbedingung regelmäßig ermittelt und überwacht. Unter Berücksichtigung der laufenden Ergebnisprognose sowie der vorhandenen Reserven wird ein Risikobudget festgelegt. Auf das Risikobudget werden alle wesentlichen Risiken der Sparkasse angerechnet. Eine Ausnahme bildet noch das Liquiditätsrisiko. Hier erfolgt keine Einbeziehung in das Risikotragfähigkeitskonzept der Sparkasse, da das Liquiditätsrisiko aufgrund seiner Eigenart nicht sinnvoll durch Risikodeckungspotential begrenzt werden kann. Mit Hilfe der handelsrechtlichen Betrachtung wird gewährleistet, dass die Auslastung des Risikobudgets jederzeit sowohl aus dem handelsrechtlichen Ergebnis als auch aus vorhandenem Vermögen der Sparkasse getragen werden kann. Die Sparkasse führt in der handelsrechtlichen Sichtweise ab Mitte des Jahres darüber hinaus auch eine Risikotragfähigkeitsrechnung für das Folgejahr durch. Neben der Risikotragfähigkeitsrechnung werden regelmäßig Stressszenarien berechnet, bei denen die Anfälligkeit der Sparkasse gegenüber unwahrscheinlichen, aber plausiblen Ereignissen analysiert wird. Dabei wird auch das Szenario eines schweren konjunkturellen Abschwungs analysiert sowie ein inverser Stresstest durchgeführt. Die Stresstests berücksichtigen dabei auch Risikokonzentrationen innerhalb einer Risikoart (Intra-Risikokonzentrationen). Für Risiko- 9

12 konzentrationen zwischen einzelnen Risikoarten (Inter-Risikokonzentrationen) werden keine separaten Stresstests durchgeführt, da das Gesamtbankrisiko durch eine Addition der Einzelrisiken ermittelt wird. Durch diese allgemeine Überschätzung des Risikos werden ggf. vorhandene Inter-Risikokonzentrationen ausreichend abgedeckt. Diversifikationseffekte, die das Gesamtrisiko mindern würden, werden nicht berücksichtigt. Die zur Steuerung bzw. Verringerung von Risiken einzusetzenden Instrumente sind vom Vorstand festgelegt worden. Die Bearbeitungs- und Kontrollprozesse sind umfassend in Arbeitsanweisungen beschrieben. Die durchgeführten Maßnahmen zur Steuerung bzw. Verringerung der Risiken werden regelmäßig überprüft. Verbesserungsmöglichkeiten fließen in den Risikomanagementprozess ein. Die Interne Revision gewährleistet die unabhängige Prüfung und Beurteilung sämtlicher Aktivitäten und Prozesse der Sparkasse sowie von ihr ausgelagerter Bereiche. Sie achtet dabei insbesondere auf die Angemessenheit und Wirksamkeit des Risikomanagements und berichtet unmittelbar dem Vorstand. 4. Aufgabenzuordnung im Rahmen des Risikomanagementsystems Für alle Teilschritte des Risikomanagements sind Verantwortlichkeiten festgelegt worden. Die Ergebnisse der Risikoinventur werden zentral vom Risikomanager überprüft. Zu seinen Aufgaben gehören die Analyse und Quantifizierung der Risiken, die Überwachung der Einhaltung der vom Vorstand festgelegten Limite und die Risikoberichterstattung. Der Risikomanager ist auch für die Fortentwicklung des Risikomanagementsystems und die Abstimmung der gesamten Aktivitäten im Risikomanagement verantwortlich. Das Risikomanagementsystem ist in einem Risikohandbuch dokumentiert. Die folgende Übersicht zeigt die im Risikohandbuch der Sparkasse beschriebenen wesentlichen Risikokategorien: Aufbauend auf der GuV-orientierten Risikotragfähigkeitsrechnung werden im Rahmen der Gesamtbanksteuerung die wesentlichen Risiken limitiert. Ferner ist der Umgang mit wesentlichen Risiken sowie Risikokonzentrationen in der Risikostrategie und den Teilrisikostrategien beschrieben. 5. Strukturierte Darstellung der wesentlichen Risikoarten 5.1 Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft Unter dem Adressenausfallrisiko im Kreditgeschäft verstehen wir die Gefahr, dass ein Kreditnehmer die ihm gewährten Kredite nicht bzw. nur eingeschränkt oder nicht vollständig vertragsgemäß zurückzahlen kann oder will. Zur Steuerung der Adressenausfallrisiken hat der Vorstand der Sparkasse eine gesonderte Adressenausfallrisikostrategie festgelegt, die jährlich überprüft wird. Im Rahmen dieser Strategie werden Ziele zur Verbesserung der Risikoposition festgelegt, die schwerpunktmäßig Bonitätsbegrenzungen und Strukturvorgaben für das Kreditneugeschäft betreffen. Grundlage jeder Kreditentscheidung ist eine detaillierte Bonitätsbeurteilung der Kreditnehmer. Im risikorelevanten Kreditgeschäft gemäß MaRisk ist ein zweites Kreditvotum durch den vom Markt unabhängigen Marktfolgebereich notwendig. Zum wurden etwa 55,5 % der zum Jahresende ausgelegten Kreditmittel an Unternehmen und wirtschaftliche selbstständige Privatpersonen sowie 39,9 % an wirtschaftlich unselbstständige und sonstige Privatpersonen vergeben. Während der Anteil der Kredite an Unternehmen und wirtschaftlich selbstständige Privatpersonen über dem Verbandsdurchschnitt liegt, liegt der Wert für Kredite an wirtschaftliche unselbstständige und sonstige Privatpersonen unter dem Verbandsdurchschnitt. 10

13 Die regionale Wirtschaftsstruktur spiegelt sich auch im Kreditgeschäft der Sparkasse wider. Den Schwerpunktbereich bilden die Ausleihungen an Unternehmen aus den Branchen Handel sowie an das Dienstleistungsgewerbe. Die auf der nächsten Seite folgende Darstellung enthält den Gesamtbetrag der Forderungen zum Offenlegungsstichtag, aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Forderungsarten und verteilt auf geografische Hauptgebiete, Hauptbranchen und vertragliche Restlaufzeiten. Die bilanziellen Geschäfte werden mit ihren Buchwerten nach Abzug der Risikovorsorge und vor Kreditrisikominderung ausgewiesen. Die Sparkasse hat keine außerbilanziellen Geschäfte. Die Ermittlung der Zahlen wird gemäß den Vorgaben der CRR (gegliedert nach Forderungsarten) vorgenommen. Die Forderungsarten verteilen sich wie folgt: Kredite und Zusagen TEUR Gesamtbetrag der Forderungen Verteilung der Forderungsarten nach geografischen Hauptgebieten Deutschland EU Sonstige 405 Verteilung der Forderungsarten nach Hauptbranchen Banken Investmentfonds -- Privatpersonen Öffentliche Haushalte* Unternehmen und wirtschaftlich selbstständige Privatpersonen Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung Finanz- und Versicherungsdienstleistungen Grundstücks- und Wohnungswesen Sonstiges Dienstleistungsgewerbe Organisationen ohne Erwerbszweck 390 Sonstige Verteilung der Forderungsarten nach vertraglichen Restlaufzeiten < 1 Jahr Jahr bis 5 Jahre > 5 Jahre bis unbefristet Zu *) Hierbei handelt es sich um öffentliche Haushalte im Sinne der Kundensystematik der Deutschen Bundesbank. Darunter fallen die Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts, kommunale Zweckverbände, Regie-/Eigenbetriebe, die Sondervermögen des Bundes und die Sozialversicherung. Davon abzugrenzen sind die Kommunalkredite (laut Tabelle Kreditgeschäft der Sparkasse ). Zu den Kommunalkrediten zählen neben sämtlichen Krediten an öffentliche Haushalte nach Bundesbankdefinition auch alle Kredite an Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts. In der Tabelle Kreditgeschäft der Sparkasse sind zusätzlich kommunal verbürgte Kredite enthalten. 11

14 Die Verteilung der Forderungsarten nach Hauptbranchen enthält bei den Banken 5,0 Mio EUR und bei den öffentlichen Haushalten 1,0 Mio EUR Schuldscheindarlehen, die wir den Handelsgeschäften zuordnen (vgl. D 5.3.1). Die Größenklassenstruktur zeigt insgesamt eine breite Streuung des Kreditgeschäftes. Unter Berücksichtigung der Größe der Sparkasse ist das Volumen des Kundenkreditgeschäftes in den Größenklassen 3 und 4 mit einem Anteil von 17,6 % nicht unbedeutend. Größenklasse in Mio bis 0,5 0,5 bis 1,0 1,0 bis 2,5 ab 2,5 Anzahl in % 99,5 0,3 0,2 0,0 Volumen in % 73,9 8,5 10,9 6,7 Die Adressenausfallrisikostrategie ist ausgerichtet auf Kreditnehmer mit guten Bonitäten bzw. geringeren Ausfallwahrscheinlichkeiten 1. Dies wird durch die Neugeschäftsplanung unterstützt. Ratingklasse Anzahl in % Volumen in % 1 bis 9 90,1 84,5 10 bis 15 8,9 11,9 16 bis 18 1,0 3,6 Quelle: Risikobericht zum Konzentrationen bestehen im Kreditportfolio in folgendem Bereich: Bei den Kreditsicherheiten haben wir eine Konzentration im Bereich der Grundschulden auf Objekte im Ausleihbezirk. Bei der Bewertung legen wir vorsichtige Maßstäbe an, so dass sich in Verbindung mit der guten Ortskenntnis nur überschaubare Bewertungsrisiken ergeben. Diese Konzentration ist systembedingt und damit strategiekonform. Bemerkenswerte Risikokonzentrationen in Branchen sind nicht erkennbar. Das Länderrisiko, das sich aus unsicheren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen eines anderen Landes ergeben kann, ist für die Sparkasse im Kundenkreditgeschäft von untergeordneter Bedeutung. Das an Kreditnehmer mit Sitz im Ausland ausgelegte Kundenkreditvolumen betrug am ,9 % des Gesamtkreditvolumens im Sinne des 19 Abs. 1 KWG. Für die Risikoklassifizierung setzen wir die von der Sparkassen-Finanzgruppe entwickelten Rating- und Scoringverfahren ein. Mit diesen Verfahren werden die einzelnen Kreditnehmer zur Preisfindung und zur Steuerung des Gesamtkreditportfolios entsprechend ihren individuellen Ausfallwahrscheinlichkeiten einzelnen Risikoklassen zugeordnet. Auf dieser Basis ermittelt die Sparkasse die Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft. Die Abschirmung der Adressenausfallrisiken ist im Rahmen unserer Risikotragfähigkeitsrechnung durch das zugewiesene Risikodeckungspotenzial sichergestellt. Zur Steuerung des Gesamtkreditportfolios werden die gerateten Kreditnehmer einzelnen Risikoklassen zugeordnet. Das Gesamtrisiko unseres Kreditportfolios wird auf der Grundlage der Risikoklassifizierungsverfahren ermittelt. Den einzelnen Risikoklassen werden jeweils vom DSGV validierte Ausfallwahrscheinlichkeiten zugeordnet. Die Verlustverteilung des Kreditportfolios wird in einen erwarteten Verlust und einen unerwarteten Verlust unterteilt. Der erwartete Verlust als statistischer Erwartungswert wird im Rahmen der Kalkulation als Risikoprämie in Abhängigkeit von der ermittelten Ratingstufe und den Sicherheiten berücksichtigt. Der unerwartete Verlust (ausgedrückt als Value-at-Risk) spiegelt die möglichen Verluste wider, die unter Berücksichtigung eines Konfidenzniveaus von 99 % innerhalb der nächsten zwölf Monate voraussichtlich nicht überschritten werden. Mit Hilfe dieser Informationen werden auch die Veränderungen des Kreditportfolios analysiert. Insgesamt halten wir die Strukturen unseres Kreditportfolios sowohl nach Branchen und Größenklassen als auch nach Ratinggruppen für vertretbar. 1 Die Auswertung erfolgt auf Basis von Wirtschaftsverbünden. Der Wirtschaftsverbund geht über den 19.2 KWG-Verbund hinaus und stellt eine Zusammenfassung von wirtschaftlich abhängigen Personen dar. Die Ratingnoten basieren auf der DSGV-Masterskala. Die Note 1 stellt dabei die bestmögliche Note dar. Ab der Note 16 beginnen die Ausfallkategorien. 12

15 Zur frühzeitigen Identifizierung der Kreditnehmer, bei deren Engagements sich erhöhte Risiken abzuzeichnen beginnen, wird das OSPlus-Frühwarnsystem eingesetzt. Im Rahmen dieses Verfahrens sind quantitative und qualitative Indikatoren festgelegt worden, die eine Früherkennung von Kreditrisiken ermöglichen. Soweit einzelne Kreditengagements festgelegte Kriterien aufweisen, die auf erhöhte Risiken hindeuten, werden diese Kreditengagements einer gesonderten Beobachtung unterzogen (Intensivbetreuung). Kritische Kreditengagements werden von spezialisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Grundlage eines Sanierungs- bzw. Abwicklungskonzeptes betreut (Problemkredite). Risikovorsorgemaßnahmen sind für alle Engagements vorgesehen, bei denen nach umfassender Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer davon ausgegangen werden kann, dass es voraussichtlich nicht mehr möglich sein wird, alle fälligen Zins- und Tilgungszahlungen gemäß den vertraglich vereinbarten Kreditbedingungen zu vereinnahmen. Bei der Bemessung der Risikovorsorgemaßnahmen werden die voraussichtlichen Realisationswerte der gestellten Sicherheiten berücksichtigt. Der Vorstand wird vierteljährlich über die Entwicklung der Strukturmerkmale des Kreditportfolios, die Einhaltung der Limite und die Entwicklung der notwendigen Vorsorgemaßnahmen für Einzelrisiken schriftlich unterrichtet. Eine Ad-hoc-Berichterstattung ergänzt bei Bedarf das standardisierte Verfahren. Die Kreditstruktur und ihre Entwicklung im Jahr 2014 entsprechen der vom Vorstand vorgegebenen neu-tralen Risikoeinstellung. Von dem Gesamtbetrag an Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen entfällt der überwiegende Teil auf Unternehmen und wirtschaftlich selbstständige Personen. Die Direktabschreibungen, Eingänge auf abgeschriebene Forderungen, Kredite in Verzug (ohne Wertberichtigungsbedarf) und Nettozuführungen / Auflösungen von EWB entfallen nahezu ausschließlich auf im Inland ansässige Privatpersonen und Unternehmen. Der Anteil von Forderungen in Verzug (ohne Wertberichtigungen) außerhalb Deutschlands ist von untergeordneter Bedeutung. Wechselkursbedingte und sonstige Veränderungen lagen zum Berichtsstichtag nicht vor. Entwicklung der Risikovorsorge: Art der Risikovorsorge Anfangsbestand per Zuführung Auflösung Verbrauch Endbestand per TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR EWB Rückstellungen PWB Gesamt Nach Art. 178 Abs. 1 CRR liegt ein Ausfall eines Schuldners vor, wenn er mit einem wesentlichen Teil seiner Gesamtverbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse an mehr als 90 aufeinanderfolgenden Kalendertagen überfällig ist oder die Sparkasse es als unwahrscheinlich ansieht, dass der Schuldner seine Verbindlichkeiten in voller Höhe begleichen wird, ohne dass die Sparkasse auf Maßnahmen wie Verwertung von Sicherheiten zurückgreift. Liegt ein Ausfall bei einem Engagement vor, wird nicht nur das einzelne Konto, bei dem der Ausfall aufgetreten ist, als Ausfall berücksichtigt, sondern sämtliche Forderungen gegenüber dem Kunden. Kredite, für die Risikovorsorgemaßnahmen (Einzelwertberichtigungen und Teilabschreibungen) getroffen wurden bzw. die sich in Abwicklung befinden, werden als notleidend bezeichnet. Die Sparkasse verfügt über Steuerungsinstrumente, um frühzeitig Adressenausfallrisiken bei Kreditengagements zu erkennen, diese zu steuern und zu bewerten sowie im Jahresabschluss durch Risikovorsorge (Einzelwertberichtigungen, Rückstellungen) abzuschirmen. Die Kreditengagements werden regelmäßig dahingehend überprüft, ob Risikovorsorgebedarf, d. h. Bedarf an spezifischen Kreditrisikoanpassungen, besteht. Eine außerordentliche Überprüfung erfolgt, wenn der Sparkasse Informationen vorliegen, die auf eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse hinweisen. Die Höhe der im Einzelfall zu bildenden spezifischen Kreditrisikoanpassungen orientiert sich zum einen an der Wahrscheinlichkeit, mit der der Kreditnehmer seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Basis hierfür ist die Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse und das Zahlungsverhalten des Kunden. Darüber hinaus erfolgt eine Bewertung der Sicherheiten mit ihren wahrscheinlichen Realisationswerten, um einschätzen zu können, welche Erlöse nach Eintritt von Leistungsstörungen noch zu erwarten sind. 13

16 Für latente Ausfallrisiken bildet die Sparkasse Pauschalwertberichtigungen. Darüber hinaus bestehen allgemeine Kreditrisikoanpassungen in Form von Vorsorgereserven für allgemeine Bankrisiken nach 340f HGB. Berechnungsweisen sowie die Prozesse zur Genehmigung der Risikovorsorge sind in den Organisationsrichtlinien der Sparkasse geregelt. Die Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft bewegten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr innerhalb der vorgegebenen und auf die Risikotragfähigkeit der Sparkasse abgestimmten Grenzen. Im Hinblick auf den geringen Umfang der Auslandskredite ist das Länderrisiko aus dem Kreditgeschäft ohne größere Bedeutung. 5.2 Adressenausfallrisiken der Beteiligungen Unter dem Adressenausfallrisiko aus Beteiligungen verstehen wir die Gefahr einer bonitätsbedingten Wertminderung des Unternehmenswertes. Für die Beteiligungen besteht eine eigenständige Strategie. Die Adressenausfallrisiken der Beteiligungen werden gesondert untersucht. Zur Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung der Beteiligungsunternehmen werden jährlich die Jahresabschlüsse ausgewertet und beurteilt. Die Risiken aus Beteiligungen beziehen wir in unser Risikomanagement ein. Aus der Beteiligung am SVWL resultieren Risiken hinsichtlich der weiteren Wertentwicklungen der Beteiligungen des SVWL, die wir in unser Risikomanagement einbeziehen. Zum erfolgte infolge zurückgegangener Unternehmenswerte einzelner Beteiligungen des SVWL eine weitere Abschreibung. Außerdem haftet die Sparkasse entsprechend ihrem Anteil am Stammkapital des SVWL für unerwartete Risiken aus dem Auslagerungsportfolio Erste Abwicklungsanstalt (EAA), in das strategisch nicht notwendige Vermögenswerte der ehemaligen WestLB AG zwecks Abwicklung übertragen wurden und stellt dazu Teile ihres Jahresüberschusses in eine zweckgebundene Ansparrücklage ein. Die Sparkasse unterhält eine Beteiligung an der Erwerbsgesellschaft des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes als Eigentümerin der Landesbank Berlin Holding AG (LBBH). Eine Bewertungsmaßnahme war für diese Beteiligung in diesem Jahr nicht erforderlich. Der Buchwert der strategischen Beteiligungen beläuft sich auf 6,4 Mio EUR (Vorjahr 4,9 Mio EUR). 14

17 5.3 Adressenausfallrisiken und Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften Zu den Handelsgeschäften werden alle in den MaRisk festgelegten Geschäftsarten gezählt Adressenausfallrisiken aus Handelsgeschäften Unter dem Adressenausfallrisiko aus Handelsgeschäften verstehen wir die Gefahr von Bonitätsverschlechterungen oder dem Ausfall eines Emittenten, Kontrahenten oder eines Referenzschuldners. Für die Limitierung des Adressenausfallrisikos aus Eigenanlagegeschäften setzt die Sparkasse individuelle Emittentenund Kontrahentenlimite fest. Darüber hinaus existiert ein übergreifendes Limit für die Adressenausfallrisiken aus Handelsgeschäften. Hierbei werden externe Ratings und die damit verbundenen einjährigen Ausfallwahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Die Wertpapieranlagen der Sparkasse verteilen sich auf folgende geografische Hauptgebiete, Hauptbranchen und Restlaufzeiten. Für die Zuordnung des Wertpapierspezialfonds zu den geografischen Hauptgebieten wird auf das Sitzland der Kapitalanlagegesellschaft abgestellt. Die Zuteilung zu der Kategorie Wertpapiere entspricht den Vorgaben der CRR. Die Ermittlung der Zahlen wird ebenfalls gemäß den Vorgaben der CRR (gegliedert nach Forderungsarten) vorgenommen. Wertpapiere TEUR Gesamtbetrag der Forderungen Verteilung der Forderungsarten nach geografischen Hauptgebieten Deutschland EU Sonstige -- Verteilung der Forderungsarten nach Hauptbranchen Banken Investmentfonds* Privatpersonen -- Öffentliche Haushalte** Verteilung der Forderungsarten nach vertraglichen Restlaufzeiten < 1 Jahr Jahr bis 5 Jahre > 5 Jahre bis unbefristet Zu *) Hierbei handelt es sich um den Wertpapierspezialfonds der Sparkasse. Dieser ist im Verhältnis zu den Marktwerten mit einem Anteil von 66,6 % in Unternehmensanleihen investiert. Zu **) Hierbei handelt es sich um öffentliche Haushalte im Sinne der Kundensystematik der Deutschen Bundesbank. Darunter fallen die Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts, kommunale Zweckverbände, Regie-/Eigenbetriebe, die Sondervermögen des Bundes und die Sozialversicherung. Davon abzugrenzen sind die Kommunalkredite (laut Tabelle Kreditgeschäft der Sparkasse ). Zu den Kommunalkrediten zählen neben sämtlichen Krediten an öffentliche Haushalte nach Bundesbankdefinition auch alle Kredite an Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts. In der Tabelle Kreditgeschäft der Sparkasse sind zusätzlich kommunal verbürgte Kredite enthalten. Daneben haben wir 6,0 Mio EUR Schuldscheindarlehen (davon 5,0 Mio EUR an Banken) den Handelsgeschäften zugeordnet. Nach geografischen Hauptgebieten verteilt, entfallen davon 3,5 Mio EUR auf Deutschland und 2,5 Mio EUR auf die EU. Der Bestand der Wertpapiere entfällt auf Schuldverschreibungen und Anleihen (30,4 Mio EUR) und den Wertpapierspezialfonds (19,8 Mio EUR). Für die im Wertpapierspezialfonds gehaltenen Anlagen bestehen Anlagerichtlinien, die insbesondere das Anlageuniversum, Mindestratings und Laufzeiten definieren. Darüber hinaus wird der Geschäftsumfang durch die vom Vorstand vorgegebene Marktpreisrisikostrategie und durch Rahmengrundsätze begrenzt. 15

18 Das Adressenausfallrisiko aus Handelsgeschäften wird über Mindestratings und Limite für einzelne Emittenten bzw. Kontrahenten begrenzt. Das Limitsystem dient u. a. der Steuerung von Konzentrationsrisiken. In der internen Steuerung werden zur Berechnung des Adressenausfallrisikos die Ausfallwahrscheinlichkeiten auf Grundlage des Ratings der Ratingagenturen Moody s oder Standard & Poor s zugrunde gelegt. Falls einzelne Papiere über kein Rating verfügen, greifen definierte Regeln, um das Adressenausfallrisiko abzubilden. Die von der Sparkasse direkt angelegten und die in dem Wertpapierspezialfonds (Anteile an Sondervermögen größer 10 %) gehaltenen verzinslichen Wertpapiere und Schuldscheindarlehen verteilen sich auf folgende Ratingstufen: Bonität Moody's Standard & Poor's auf Basis Tageswerte in % in % exzellent, praktisch kein Ausfallrisiko Aaa AAA -- 4,9 sehr gut bis gut Aa1 - Aa3 AA+ - AA- 22,0 34,7 gut bis befriedigend A1 - A3 A+ - A- 36,4 47,9 befriedigend bis ausreichend Baa1 - Baa3 BBB+ - BBB- 20,9 8,3 mangelhaft, anfällig für Zahlungsverzug Ba1 - Ba3 BB+ - BB Mangelhaft, stark anfällig für Zahlungsverzug B1 B3 B+ - B ohne Rating 20,7 4,2 100,0 100,0 Die von uns gehaltenen Wertpapiere und Schuldscheindarlehen weisen grundsätzlich ein Rating aus dem Investmentgradebereich auf. Die Eigenanlagen ohne Rating entfallen auf zwei im Spezialfonds gehaltene Rentenfonds sowie Bundesländer- und Städteanleihen. Konzentrationen bestehen hinsichtlich der Forderungen an Emittenten innerhalb des Haftungsverbundes der S-Finanzgruppe, die zum Jahresende rund 23,2 % ergaben. Diese Konzentration ergibt sich als Folge der Mitgliedschaft in der Sparkassenorganisation. Länderrisiko Moody's Länderrating Standard & Poor's auf Basis Tageswerte in % in % inländische Emittenten 71,2 93,5 ausländische Emittenten exzellent, praktisch kein Ausfallrisiko Aaa AAA sehr gut bis gut Aa1 - Aa3 AA+ - AA- 19,5 1,5 gut bis befriedigend A1 - A3 A+ - A befriedigend bis ausreichend Baa1 - Baa3 BBB+ - BBB- 9,3 5,0 mangelhaft, anfällig für Zahlungsverzug Ba1 - Ba3 BB+ - BB ,0 100,0 Zum Stichtag hatte die Sparkasse Staatsanleihen der PIIGS-Staaten in Höhe von 2,0 Mio EUR im Bestand; die italienischen sowie spanischen Staatsanleihen werden ausschließlich im Wertpapierspezialfonds gehalten. Von griechischen Unternehmen und Kreditinstituten emittierte Anleihen befanden sich zum Stichtag nicht im Bestand der Wertpapiereigenanlagen der Sparkasse. Die Adressenausfallrisiken aus Handelsgeschäften bewegten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr innerhalb der vorgegebenen und auf die Risikotragfähigkeit der Sparkasse abgestimmten Grenzen. Im Hinblick auf das überwiegende Management der ausländischen Titel im Wertpapierspezialfonds und der grundsätzlich guten Länderratings der Wertpapiere von Emittenten mit Sitz im Ausland ist das Länderrisiko aus dem Handelsgeschäft zu vertreten. 16

19 5.3.2 Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften beschreiben die Gefahren negativer Entwicklungen der Geld- und Kapitalmärkte für die Sparkasse. Diese ergeben sich aus Veränderungen der Marktpreise von z. B. Wertpapieren, Währungen, Immobilien und Rohstoffen sowie aus Schwankungen der Zinssätze. Zur Steuerung der Marktpreisrisiken hat der Vorstand der Sparkasse eine gesonderte Handels- und Marktpreisrisikostrategie festgelegt, die mindestens jährlich überprüft wird. Der Bestand der bilanzwirksamen Handelsgeschäfte hat sich zum Bilanzstichtag wie folgt entwickelt: Buchwerte Anlagekategorie Mio EUR Mio EUR 1) Tages- und Termingelder -- 15,0 2) Schuldscheindarlehen 6,0 8,5 3) Schuldverschreibungen und Anleihen 30,4 27,6 4) Wertpapierspezialfonds 19,8 14,0 56,2 65,1 Die Ermittlung der Marktpreisrisiken der bewertungsrelevanten Handelsgeschäfte (Position 3 und 4) erfolgt anhand von Overnight- und Value-at-Risk-Szenarien, letztere mit einer fest vorgegebenen Haltedauer von 30 Tagen. Darüber hinaus wird eine laufend aktualisierte Bewertung zu Marktpreisen (Mark-to-Market) durchgeführt. Durch die Vorgabe verschiedener Parameter ist es auch in einer Phase nicht funktionierender Märkte möglich, realistische Kurse zu ermitteln. Der Risikoermittlung liegt eine historische Simulation zugrunde, die es erlaubt, den Wert des Portfolios mit unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten zu berechnen. Im Normalfall werden die Risiken mit einer 99 %-igen Eintrittswahrscheinlichkeit berechnet. Die historische Simulation stützt sich jeweils auf die vergangenen 500 Handelstage. Die Annahme einer Veräußerbarkeit sämtlicher Eigenanlagen innerhalb von 30 Tagen haben wir begründet. Die Überwachung des Marktpreisrisikos wird im Bereich Unternehmenssteuerung mit Hilfe des Systems SimCorp Dimension (SCD) unter strenger Beachtung der Funktionstrennung zum Handel wahrgenommen. Die Berechnung des Marktpreisrisikos wurde am vom System WPBilanz Risikocontrolling auf das System SimCorp Dimension migriert. Es wird täglich geprüft, ob sich die Adressenausfall- und Marktpreisrisiken innerhalb der vorgegebenen handelsrechtlichen Limite bewegen. Bei Überschreitung von Limiten bzw. der vordefinierten Frühwarngrenzen ist vorgesehen, dass der Gesamtvorstand über Maßnahmen zur Verringerung der Adressenausfall- bzw. Marktpreisrisiken entscheidet. Der Gesamtvorstand wird wöchentlich über die Ergebnisse und die Risikosituation unterrichtet. Die Wertveränderungen aus Marktpreisrisiken an den Kapitalmärkten bewegten sich in Summe unter den von uns vorgegebenen und auf die Risikotragfähigkeit der Sparkasse abgestimmten Limiten. 17

20 5.4 Zinsänderungsrisiken Unter dem Zinsänderungsrisiko wird in der periodisch orientierten Sichtweise die negative Abweichung des Zinsüberschusses von einem zuvor erwarteten Wert verstanden. Die Abschreibungsrisiken für festverzinsliche Wertpapiere berücksichtigen wir in den Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften. Die Messung und Steuerung des Zinsänderungsrisikos erfolgt in periodenorientierter Sicht. Im Rahmen der periodischen Betrachtung werden anhand verschiedener Szenariobetrachtungen, u. a. im Rahmen von Stresstests, für die Sparkasse besonders belastende bzw. günstige Konstellationen ermittelt. Auf Basis des Rundschreibens 11/2011 der BaFin vom (Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch; Ermittlung der Auswirkungen einer plötzlichen und unerwarteten Zinsänderung) haben wir zum Stichtag die barwertige Auswirkung einer Ad-hoc-Parallelverschiebung der Zinsstrukturkurve um + bzw. 200 Basispunkte nach dem Ausweichverfahren errechnet. Die Verminderung des Barwertes gemessen an den regulatorischen Eigenmitteln betrug 9,03 % und lag damit unterhalb der Meldeschwelle von 20 %. Vor dem Hintergrund der angemessenen Kapitalausstattung und der damit verbundenen Risikotragfähigkeit sowie der entspannten Risikolage halten wir das Zinsänderungsrisiko für vertretbar. Währung Zinsänderungsrisiken Zinsschock (+200 / -200 Bp) Vermögensrückgang Vermögenszuwachs TEUR Das Zinsänderungsrisiko der Sparkasse lag im Jahr 2014 innerhalb der vorgegebenen Limite. Wir haben die gesamte Zinsposition des Bankbuchs nach den Vorgaben der IDW-Stellungnahme RS BFA 3 im Rahmen einer periodenorientierten Berechnung untersucht. Das Bankbuch umfasst - entsprechend dem internen Risikomanagement - alle bilanziellen zinsbezogenen Finanzinstrumente außerhalb des Handelsbestands. Bei der Beurteilung werden alle Zinserträge aus zinsbezogenen Finanzinstrumenten des Bankbuchs sowie die voraussichtlich noch zu deren Erwirtschaftung erforderlichen Aufwendungen (Refinanzierungskosten, Standard-Risikokosten, Verwaltungskosten) berücksichtigt. Die Diskontierung erfolgt auf Basis der Zinsstrukturkurve. Die Berechnungen zeigen keinen Verpflichtungsüberschuss. Eine Drohverlustrückstellung ist nicht erforderlich. 5.5 Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit nicht oder nicht vollständig erfüllt werden können (Liquiditätsrisiko im engeren Sinne), zusätzliche Refinanzierungsmittel nur zu erhöhten Marktzinsen beschafft werden können (Refinanzierungsrisiko) oder vorhandene Vermögenswerte nur mit Preisabschlägen verwertet werden können (Marktliquiditätsrisiko). Das Liquiditätsrisiko wird durch eine angemessene Liquiditätsvorsorge und eine ausgewogene Strukturierung der Fälligkeiten der Aktiva und Passiva gesteuert. Die Überwachung und Steuerung der Liquidität erfolgt im Rahmen der täglichen Liquiditätsdisposition. Darüber hinaus werden monatlich die Zahlungsmittel und Zahlungsverpflichtungen der Sparkasse mit Fälligkeit innerhalb der nächsten Jahre in einer Liquiditätsübersicht gegenübergestellt und die Entwicklung sowie zu treffende Maßnahmen mit dem Vorstand besprochen. Die durch 11 KWG in Verbindung mit der Liquiditätsverordnung und den MaRisk vorgegebenen Anforderungen über eine ausreichende Liquidität wurden zu jedem Zeitpunkt eingehalten. Im Hinblick auf die Ausstattung mit liquiden Mitteln, die erwarteten Liquiditätszuflüsse sowie die Kredit- und Refinanzierungsmöglichkeiten ist dies auch für die Zukunft gewährleistet. Die Liquiditätskennzahl (Quotient aus den liquiden Aktiva und den Liquiditätsabflüssen für den folgenden Monat) lag stets deutlich über dem erforderlichen Mindestwert von 1,0. Sie bewegte sich im Betrachtungszeitraum zwischen einem Wert von 1,83 und 2,53. Ferner werden zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften entsprechende Guthaben bei der Deutschen Bundesbank unterhalten. 18

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