Interkulturelle Kommunikation. Marianne Schmid- Alge, Alessandro Falle;a, Mark Grieder

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1 Marianne Schmid- Alge, Alessandro Falle;a, Mark Grieder

2 Sprache Esskultur Musik Architektur Kleidung Literatur Rechtsystem Körperkontakt Klima

3 Beispiele globaler Kulturkonzepte nach Hofstede nach Hall nach Trompenaars nach Dülfler nach Kluckhohn/ Strodtbeck

4 Interkulturelle Edward Twitchell Hall, Gilt als Begründer der Interkulturellen als Wissenschaft

5 Missverständnisse zwischen Kulturen sind auf eine Matrix von verschiedenen Parametern zurückzuführen, die für alle Kulturen gelten. E.T. Hall

6 Die vier Kulturdimensionen nach E.T. Hall Raumorientierung Informations- geschwindigkeit Zeitorientierung Kontextorientierung

7 E F Raumorientierung D A möglich: A- F Über die Tischecke B- C Seite an Seite A- D Von einem Ende zum andern C- E Gegenüber Erschwerte : A- E, A- C, B- D, B- E, D- F, C- F C B

8 C D E Raumorientierung möglich: A- B A- C A- D A- E usw. B A

9

10 zb. Mi;elmeerländer zb. Nordamerikaner zb. Asiaten

11 Monochronisch oder Polychronisch?

12 Beschäftigung mit einer einzigen Sache Konzentration auf die momentane Aufgabe; Unterbrechungen vermeiden Zeitliche Vereinbarungen werden sehr ernst genommen Persönliche Beziehungen werden dem Terminplan unterworfen Planorientiertes Arbeiten, die verfügbare Frei - Zeit wird geplant Menschen identifizieren sich mit ihrer Arbeit zb. CH, D, Schweden, USA Mehrere Aktivitäten können gleichzeitig erledigt werden Ablenkung und Unterbrechungen werden zugelassen Termine sind Richtwerte und werden allfällig Wichtigerem untergeordnet Beziehungspflege ist wichtiger als Terminpläne einhalten Änderung von Plänen erfolgen oft und unkompliziert Verpflichtung gegenüber der Familie ist oft wichtiger als Aufgabenerfüllung zb. F, Spanien, Brasilien, Argentinien

13 Low- Context oder High- context?

14 mit niedrigem Kontextbezug (low- context) Der Gesprächspartner braucht direkte und präzise Informationen Karge Informationsne`e Explizite Sprache, alles wird beim Namen genannt zb. Schweiz, Deutschland, Nordamerika, England, Benelux, Skandinavien mit hohem Kontextbezug (high- context) Vertiefte Au_lärung wird vom Gegenüber als unpassend angesehen Fließender Informationsaustausch Mimik, Gestik, reading between the lines, Umstände der Begegnung sind wichtig zb. Asien, Afrika, Lateinamerika Mi;elmeerländer

15 Interkulturelle Alfons Trompenaars, * 1952

16 die 7 Kulturdimensionen nach Trompenaars Universalismus Individualismus Neutral Spezifisch Leistungsorientiert Status vom Individuum erarbeitet Serialität Wir tun Dinge hintereinander Interne Kontrolle Kontrolle der Umgebung Partikularismus Kollektivismus Emotional Diffus Herkunft Status ist von der Familie mitgegeben Parallelität Verschiedene Dinge gleichzeitig tun Externe Kontrolle Kooperation mit der Umwelt

17 Universalistisch oder Partikularistisch?

18 Universalismus Interkulturelle Allgemeine Regeln und Gese`e sind wichtiger als Beziehungen Partikularismus Beziehungen sind wichtiger als Regeln Verträge müssen eingehalten werden. Verträge können ohne weiteres an neue Umstände angepasst werden Eine vertrauenswürdige Person ist diejenige, die ihr Wort hält bzw. Verträge einhält Es gibt nur eine gültige Wahrheit oder Wirklichkeit: Diejenige, auf die man sich geeinigt hat Eine Vereinbarung bleibt eine Vereinbarung zb. CH, D, USA, Norwegen Eine vertrauenswürdige Person beachtet ändernde Rahmenbedingungen Die Sichtweise der Realität ist gruppenspezifisch Beziehungen entwickeln sich im Verlauf der Zeit weiter zb. Venezuela, Japan, Korea

19 Neutral oder Emotional?

20 Neutral Gefühle werden verborgen Aufgestaute Emotionen können sich plö`lich und unerwartet entladen Distanziertes und selbstbeherrschtes Verhalten wird als angenehm empfunden Berührungen, übertriebene Mimik und Gestik sind verpönt Äusserungen erfolgen oft mit monotoner Stimme zb. Japan, Indien, Österreich Emotional Gefühle werden offen gezeigt Emotionen fliessen leicht, überschwänglich und hemmungslos Impulsives und lebhaftes Verhalten wird geschä`t Berührungen, Gestikulieren und starke Mimik sind akzeptiert bzw. erwünscht Äusserungen erfolgen gewandt und mit entsprechender Dramatik zb. Kuwait, Spanien, Frankreich

21

22 Verhaltensfähigkeiten Praktische Ideen für das Miteinander Kulturadäquate Interaktion Feedback Emotionale Fähigkeiten, Werte Akzeptanz des Fremden, Einfühlungsvermögen, Positive Neugier, Angstfreiheit, Respekt Kognitive Fähigkeiten Kenntnis der Geschichte und der Besonderheiten der anderen Kultur, Sprachen Interkulturelle Konzeptionelle Fähigkeiten Ideen für die Verbindung von scheinbar Gegensä`lichem Konflikt erkennen, vermeiden, und lösen

23 Kultur ist und ist Kultur. E.T. Hall

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