Market Update. Analysen und Marktüberblick. Erfolg ist der Lohn für schwere Arbeit. Russischer Immobilienmarkt: Überwiegen die Chancen die Risiken?

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1 Erfolg ist der Lohn für schwere Arbeit. Sophokles, griechischer Philosoph (496 v. Chr. 406 v. Chr.) Market Update Analysen und Marktüberblick Russischer Immobilienmarkt: Überwiegen die Chancen die Risiken? November 2004

2 Market Update, November 2004 Ausblick INVESCO verfügt über Investment Centres of Excellence (ICoEs), die auf die wichtigsten Finanzstandorte weltweit verteilt sind. Jedes Investment Centre konzentriert sich voll und ganz auf einen klar definierten Investmentansatz. Die in diesem Dokument enthaltenen Markteinschätzungen stammen jeweils von Mitarbeitern eines bestimmten Investment Centres und können deshalb voneinander abweichen. Market Update Nach der US-Wahl Während Investoren die Wiederwahl von Präsident George W. Bush als positiv für amerikanische Unternehmen feiern, ist die Frage nach den voraussichtlichen Auswirkungen offen. Angesichts der zunehmenden Ungleichgewichte in der US-Wirtschaft wird Bush entgegen landläufiger Meinung eine restriktivere Fiskalpolitik als in seiner ersten Amtszeit verfolgen müssen, während die Federal Reserve ihre geldpolitische Verschärfung fortsetzen können wird. Daher ist für das kommende Jahr eine wirtschaftliche Verlangsamung zu erwarten, die den Anstieg der Anleiherenditen in Reaktion auf den Wahlausgang begrenzen dürfte. Vor allem auf den Devisenmärkten zeigt sich jedoch eine erneute Volatilität. Unter dem Druck des hohen Ölpreises hat der Dollar seine jüngste Trendlinie gegenüber dem Euro nach unten durchbrochen. Die Wiederwahl von Bush hat diesen Trend verstärkt, da seine Regierung für eine konjunkturfördernde Politik steht. Eine weitere Abschwächung des Dollars würde sich negativ auf die Aktienmärkte auswirken, insbesondere in Europa. Die Nachhaltigkeit einer möglichen Rally nach dem Wahlsieg hängt von der weiteren Entwicklung fundamentaler Daten ab. Die jüngsten Wirtschaftsindikatoren haben hier eher zuversichtlich gestimmt. Die BIP- Wachstumszahlen für das dritte Quartal, der ISM-Geschäftsklimaindex sowie die wöchentlichen Arbeitslosenanträge in den USA deuten auf eine robuste Wirtschaftsentwicklung in einem Umfeld gestiegener Ölpreise und höherer kurzfristiger Zinsen hin. Auch in Europa ist der Ifo-Index zuletzt unerwartet positiv ausgefallen. Dies deutet auf eine Fortsetzung des moderaten Wachstums zur Jahreswende hin und wird zudem von einer robusten Nachfrage gestützt. Die Lagerhaltung wird derzeit als zu niedrig angesehen und die Ausrüstungsinvestitionen sollten nach einigen Jahren der Unterinvestition wieder zulegen. In Asien bestätigt die jüngste Ankündigung einer Zinserhöhung in China, dass dieser Motor des weltwirtschaftlichen Wachstums weiterhin auf vollen Touren läuft. Angesichts des überraschend soliden Wachstums und der robusten Unternehmensgewinne, der fairen bis attraktiven Marktbewertungen und reichlicher Liquidität im Markt halten wir an unserer Übergewichtung von Aktien gegenüber Anleihen in Erwartung einer Jahresendrally fest. Aufgrund der derzeitigen Unterbewertung liegt unser Schwerpunkt weiterhin auf Europa. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Japan, dessen Restrukturierungsprozess noch nicht abgeschlossen ist. US-Werte scheinen höher bewertet zu sein, und Asien und die Emerging Markets sind anfälliger gegenüber einem Rückgang der globalen Liquidität. Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Aussichten für 2005 halten wir die Spreads an den Anleihemärkten derzeit für sehr eng. Eric Tazé-Bernard, ICoE for Multimanagement, Paris 2

3 Market Update, November 2004 Analyse Russischer Immobilienmarkt: Überwiegen die Chancen die Risiken? Russland stellt Immobilieninvestoren vor ein Dilemma: Einerseits finden sie die Ausmaße und den Wohlstand des Landes, die Größe und das Potenzial der Hauptstadt sowie die Nachfrage nach hochwertigen Immobilien verlockend. Andererseits müssen sie die damit verbundenen Risiken ernst nehmen. Unsere Analyse zeigt, dass sich attraktive Renditemöglichkeiten bieten. Wirtschaftlicher Ausblick und politische Risiken Seit der Finanzkrise von 1998 hat das russische Wirtschaftswachstum durchschnittlich 3,6% über den Konsensschätzungen gelegen. Deutliche reale Einkommenszuwächse haben die Inlandsnachfrage gestärkt und die Abhängigkeit der Wirtschaft von den Nettoausfuhren reduziert, wodurch der Dienstleistungssektor weiter an Bedeutung gewonnen hat. Die kontinuierliche Verbesserung der Lebensstandards deutet auf eine Fortsetzung dieses Trends hin. Trotz einiger Hinweise auf eine gewisse Verlagerung wird die auf natürlichen Ressourcen basierende Industrieproduktion der Haupttreiber der russischen Wirtschaft bleiben. Hier ist erwähnenswert, dass die russische Wirtschaft laut OECD stärker vom Fördervolumen als vom Ölpreis abhängig ist und dass das jüngste Wachstum in einem von Währungsaufwertung, Lohnzuwächsen und höheren Energiekosten gekennzeichneten Umfeld stattfand. Außerdem scheinen die privaten Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Produktivitätssteigerungen und Umstrukturierungen erhalten zu haben. Die konservative Fiskalpolitik hat geholfen, den Konsumboom, hervorgerufen durch die stark angestiegenen Öleinnahmen und die günstigen Handelsbedingungen, auszugleichen. Die Leitzinsen sind aufgrund der verbesserten Haushaltssituation und eines Schuldentilgungsprogramms gefallen und als Folge sind die Kurse für Staatsanleihen sowie die privaten Investitionskosten gesunken. Dass die russische Wirtschaft auf dem richtigen Weg zu sein scheint, spiegelt sich auch in dem geschätzten jährlichen BIP-Wachstum von 5% bis 6% in den nächsten fünf Jahren wider. Jedoch haben Ereignisse wie der Yukos-Skandal und die nach dem Massaker in Beslan eingeleiteten politischen Reformen die Sorge eines schleichenden Autoritarismus genährt, der die Eigentumsrechte und die positiven wirtschaftlichen Aussichten in Frage stellen könnte. Das Verhalten des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Fall Yukos kann als Versuch gewertet werden, die Macht im Staat zu konzentrieren oder die eindeutig ungleiche Verteilung der natürlichen Ressourcen Russlands zu berichtigen. Falls Putin eine Stärkung der Demokratie und eine Richtigstellung vergangener Fehler im Auge hat, dürfte sich das starke Wirtschaftswachstum fortsetzen. Falls seine Machtbestrebungen jedoch weniger gutartiger Natur sein sollten, dürften die ausländischen Investitionen und das Wirtschaftswachstum zurückgehen. Chancen am russischen Immobilienmarkt Bei Büromieten ist kein Kollaps zu erwarten: Ende 2003 belief sich der Bestand an modernen Büroimmobilien in Moskau auf nahezu 2,9 Millionen Quadratmeter, wovon weniger als 25% als erstklassig einzustufen waren. Diese Zahl vergleicht sich mit mehr als 45 Millionen Quadratmetern im Pariser Großraum und fast 17 Millionen Quadratmetern in Berlin. Wir schätzen, dass der Moskauer Büromarkt auf kurze bis mittlere Sicht auf über 15 Millionen Quadratmeter anwachsen könnte. Das jährliche Wachstum von neuen Bürogebäuden belief sich zwischen 1999 und 2003 auf mehr als 10% des Bestands. Dennoch hat der Bedarf der stark wachsenden Dienstleistungs- und Rohstoffbranchen zu einem Nachfrageüberhang, erheblichen Vorvermietungen und geringen Leerstandsraten geführt. Die Topmieten für erstklassige Büroflächen liegen bei $550 bis $600 pro Quadratmeter und Jahr und sind damit ähnlich hoch wie vergleichbare Mieten in der Londoner City und dem Pariser Geschäftszentrum, zweimal so hoch wie in Frankfurt, Mün- 3

4 Market Update, November 2004 Analyse chen, Amsterdam und Madrid und mehr als dreimal so hoch wie in Warschau, Budapest und Prag. Daher erscheinen die derzeitigen Moskauer Mietpreise deutlich überhöht. Die Kombination eines eingeschränkten Angebots, rascher Entwicklungsaktivität und hoher Mieten erinnert an die Erfahrungen in Warschau, Prag und Budapest in den frühen neunziger Jahren, auf die eine deutliche Korrekturphase folgte. Der relativ positive wirtschaftliche Ausblick und der deutliche Nachfrageüberhang machen allerdings eine ähnliche Korrektur in Moskau zumindest auf kurze bis mittlere Sicht unwahrscheinlich. Gute Aussicht für Einzelhandelsimmobilien: Der Moskauer Markt für Einzelhandelsimmobilien profitiert ebenfalls von einer regen Nachfrage, angetrieben von soliden Einkommenszuwächsen. Zusätzlich lag der Gesamtbestand an Einkaufszentren trotz erheblicher Entwicklungsaktivitäten Ende 2003 nur bei Quadratmetern geringfügig mehr als in Mailand und weniger als in Warschau, Berlin und Madrid. Zusätzlich engagieren sich in diesem Markt verstärkt internationale Ketten. Der Preis für erstklassige Einzelhandelsflächen scheint sich bei etwa $3.000 pro Quadratmeter und Jahr für ein Geschäft mit einer Fläche von 100 Quadratmetern in der Innenstadt eingependelt zu haben. Standorte in Einkaufszentren sind für eine Miete von etwa $2.250 pro Quadratmeter und Jahr zu haben. Damit sind die Mietpreise im Vergleich zu Mailand und Madrid hoch, jedoch ähnlich wie in Berlin und geringer als in Paris oder London. Angesichts der wirtschaftlichen Aussichten, der Angebotssituation und des deutlichen Potenzials für eine überdurchschnittliche Zunahme der Konsumausgaben ist der Ausblick für Investitionen in Moskauer Einzelhandelsimmobilien positiv. Markt für Lager- und Logistikimmobilien steckt noch in den Kinderschuhen: Der Bestand an Logistikimmobilien in Moskau liegt bei etwa 1,6 Millionen Quadratmetern, wovon nur etwa 0,25 Millionen Quadratmeter von institutioneller Qualität sind. Die Bestände in den Großräumen von Paris und London liegen bei schätzungsweise 55 bzw. 25 Millionen Quadratmetern. Das eingeschränkte Angebot und die steigende Nachfrage nach hochwertigen Flächen spiegeln sich in den Mietniveaus wider, die mit nahezu $150 pro Quadratmeter und Jahr höher liegen als in Paris, Berlin, Warschau, Madrid, Frankfurt und Amsterdam. Obwohl die Nachfrage steigt, lassen die Bauträger nach wie vor Vorsicht walten. Dieses Segment bietet einen ähnlichen Ausblick wie der Büroimmobiliensektor und ohne eine deutliche Ausweitung des Angebots ist eine Korrektur der Mietpreise auf kurze bis mittlere Sicht nicht absehbar. Renditeerwartungen: In Mittel- und Osteuropa wurde die Korrektur der Mietpreise am Büroimmobilienmarkt in den vergangenen fünf Jahren durch einen allmählichen Renditerückgang kompensiert, der den Kapitalwert gestützt hat. Mit 13% bis 14% für erstklassige Büroimmobilienprodukte erscheinen die Moskauer Renditen derzeit großzügig. Die Rendite für Einzelhandelsimmobilien beläuft sich auf 14% bis 16%, die für Logistikimmobilien dürfte höher sein als die der beiden anderen Segmente. Renditeerwartungen liegen in Mitteleuropa für vergleichbare Immobilien in allen drei Sektoren unter 10%. Diese Russlandprämie mag zum Teil auf Währungsrisiken zurückzuführen sein. Obwohl sich die meisten Mietverträge auf harte Währung belaufen, sind die Kapitalwerte nur teilweise gegen Währungsschwankungen abgesichert, da die Ertragsrückflüsse anfällig gegenüber Inflationsunterschieden während der Vertragslaufzeit sind. Die allmählich abnehmende Inflation erhöht jedoch die Währungsstabilität, und die Transparenz des derzeit noch illiquiden russischen Anlagemarktes dürfte mit dem Reifeprozess zunehmen und die Renditen entsprechend sinken. Fazit Falls Präsident Putin seinen derzeitigen wirtschaftspolitischen Kurs beibehält und Ängste bezüglich einer schleichenden Autokratisierung abbaut, ergibt sich ein positiver Ausblick für Investoren. Sollte er dies nicht tun, könnten die Renditen steigen und die Mietpreise mit dem Rückzug ausländischen Kapitals sinken. Insgesamt schätzen wir die Chancen jedoch größer ein als die Risiken. Dr. Paul Kennedy, ICoE for Real Estate, London 4

5 Market Update, November 2004 Märkte Rückblick auf die wichtigsten Märkte im Oktober Überblick Die meisten Aktienmärkte legten im Oktober zu, da Investoren die allgemein guten Quartalsergebnisse höher gewichteten als schwächere Wirtschaftsdaten, den höheren Ölpreis und den unsicheren Ausgang der US-Präsidentschaftswahl. Renten profitierten von einer Fokussierung auf schwächere Makrodaten und geringem inflationären Druck. Nach einem neuen Rekordhoch von 55 USD pro Barrel ging der Ölpreis gegen Monatsende zurück, legte jedoch insgesamt noch um 4% zu. Eine unerwartete Zinserhöhung in China wirkte sich kaum auf die globalen Renten- und Devisenmärkte aus, belastete jedoch asiatische Aktien. Europäische Aktien entwickelten sich überdurchschnittlich, da gute Unternehmensergebnisse die nach wie vor schwachen Wirtschaftsdaten kompensierten. USA Nach einem Rückgang Mitte Oktober zogen die US- Aktienmärkte in der letzten vollen Handelswoche vor der Präsidentschaftswahl am 2. November noch einmal kräftig an. Der Dow Jones Industrial Average verlor insgesamt 0,5%. Der S&P 500 und der Small- Cap Russell 2000 gewannen 1,4% bzw. 1,9%. Der technologielastige Nasdaq Composite lag mit einem Plus von 4,1% ganz vorne. Obwohl die Verbraucherpreise im September mit 0,3% den höchsten Anstieg seit fünf Monaten zeigten, nährten enttäuschende Arbeitsmarktdaten und ein schwaches Verbrauchervertrauen Gerüchte, dass die US Federal Reserve die Zinsen im November nicht erneut anheben würde. Die Industrieproduktion legte im September nur um 0,1% zu. Kräftige Verbraucherausgaben verhalfen dem BIP im dritten Quartal zu einem annualisierten Wachstum von 3,7% nach 3,3% im Vorquartal. Experten waren von bis zu 5% ausgegangen. Dank positiver Unternehmensberichte war die Technologiebranche im Oktober der Top-Performer. Kontinentaleuropa Gute Unternehmensergebnisse für das dritte Quartal wogen schwerer als schwache Wirtschaftsdaten und Sorgen bezüglich des steigenden Ölpreises und hoben so den FTSE Europe ex-uk Index (Euro) um 1,8% an. Eine Korrektur des Ölpreises beflügelte die Aktienmärkte in der letzten Oktoberwoche. Die Arbeitslosigkeit blieb zumeist hoch. Die schwächere Ausfuhrnachfrage belastete die Einkaufsmanagerindizes. Defensive Versorger entwickelten sich am besten, gefolgt von ähnlich defensiven Telekommunikationsanbietern und Banken. Die IT- Branche setzte ihre im September begonnene Rally fort. Pharmatitel lagen zurück, ähnlich wie Konsumtitel, die unter den potenziellen negativen Auswirkungen der hohen Arbeitslosigkeit und des hohen Ölpreises auf die Binnennachfrage litten. Großbritannien Der FTSE All-Share schloss den Oktober mit einem Plus von 1,1% ab. Der FTSE 250 und der FTSE SmallCap legten um 0,8% bzw. 1,7% zu. Defensive Branchen entwickelten sich am besten; Rohstoffwerte blieben schwach. Nach einem kräftigen Start sorgten Anzeichen für wachstumshemmende Auswirkungen höherer Zinsen und steigender Energiepreise Mitte des Monats für Verluste. Gute Unternehmensergebnisse für das dritte Quartal und der Rückgang des Ölpreises sorgten Ende des Monats wieder für Kursgewinne. Ein enttäuschendes BIP-Wachstum von nur 0,4% im dritten Quartal ein Rückgang von 0,9% gegenüber dem Vorquartal belastete die Marktstimmung. Die Arbeitslosigkeit fiel auf ein 29-Jahres-Tief, schürte aber Sorgen bezüglich einer Lohnpreisinflation. Anzeichen einer Abkühlung am Immobilienmarkt verstärkten die Erwartung, dass die Bank of England die Zinsen nicht mehr oder nur noch wenig anheben wird. Japan Belastet vom höheren Ölpreis, dem unsicheren Wahlausgang in den USA, der Stärke des Yen und Sorgen bezüglich einer möglichen Wachstumsverlangsamung in den USA und Japan schloss der japanische Topix den Oktober mit einem Verlust von 1,5% ab. Small Caps schnitten am schlechtesten ab. Der Tokyo Second Section und der Jasdaq verloren 1,6% bzw. 3,4%. Der Tankan-Index zeigte den höchsten Vertrauenswert im verarbeitenden Gewerbe seit 1991, aber die nur leicht höheren August-Aufträge im Maschinenbau deuteten auf eine Verlangsamung der Anlageinvestitionen hin. Das Verbrauchervertrauen ging zurück, die Konsumausgaben blieben schwach. Die deflationären Tendenzen nahmen leicht zu. Die Industrieproduktion sank im dritten Quartal um 0,8% gegenüber 5

6 Market Update, November 2004 Märkte dem Vorjahresquartal. Eine Flut an Neuemissionen schürte Sorgen bezüglich eines möglichen Angebotsüberhangs. Aktienmarktindizes 120 Index, = 100 Asien Die asiatischen Aktienmärkte waren im Oktober die globalen Underperformer. Die erste Zinserhöhung in China seit neun Jahren schürte Sorgen bezüglich einer Wachstumsverlangsamung in der wichtigsten Wirtschaft der Region. Chinesische Aktien entwickelten sich mit am schlechtesten. Indonesien, Indien, Australien und die Philippinen lagen vorne; Taiwan, Thailand, Hongkong und Singapur verbuchten Verluste. Robuste Quartalszahlen sorgten für eine Outperformance der Banken. Defensivere Werte schnitten besser ab als Zykliker. In Australien reagierten Investoren positiv auf die Wiederwahl der liberalen Regierung. Emerging Markets Viele asiatische Indizes und der südafrikanische Index verbuchten im Oktober Verluste, aber die wichtigsten Indizes der MSCI Emerging Markets Free und der MSCI EMF Latin America (USD) stiegen um 2,2% bzw. 2,5%. Die meisten lateinamerikanischen Märkte legten kräftig zu, wobei der argentinische Merval mit einem Zugewinn von 12,7% erneut an der Spitze lag. Nur der brasilianische Bovespa verlor 0,8%. Die brasilianische Zentralbank hob die Zinsen um 50 Basispunkte an, um die Verbrauchernachfrage einzudämmen. Die noch immer ungelöste Yukos-Affäre sorgte für unverändert hohe Volatilität am russischen Markt, obwohl der RTS-Index (USD) den Oktober nach einer Rally in der letzten Woche mit einem Gewinn von 5,1% abschloss. Renten Renten profitierten von der Unsicherheit bezüglich des Wahlausgangs in den USA und schlossen den Monat erneut positiv ab. Die Rendite auf zehnjährige US-Staatsanleihen stand Ende Oktober bei 4,02%, 10 Basispunkte unter dem Niveau von Ende September. Die meisten anderen Rentenmärkte folgten den US Treasuries. Nur in Japan stieg die Dow Jones Euro Stoxx 50 S&P 500 Topix FTSE100 Quelle: Datastream Wochendaten; Stand: Jahres-Anleiherenditen 5,0 4,5 4,0 % % 3,9 3,5 0, Quelle: Datastream Wochendaten; Stand: Rendite am mittleren bis langen Ende um fünf Basispunkte. Sorgen bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen des höheren Ölpreises blieben bestehen, doch trotz gemischter Makrodaten aus verschiedenen Regionen gab es noch keine Anzeichen deutlich negativer Auswirkungen. Unternehmensanleihen entwickelten sich größtenteils analog zu Staatsanleihen mit nur geringen Spread-Veränderungen. Unternehmensanleihen in den USA liefen besser als in der Eurozone. Investment Communications Team, Henley Deutschland USA Japan (rechte Achse) 2,9 1,9 6

7 Market Update, November 2004 Währungen Wer kauft den Euro? EUR-USD am ,298 1,296 1,294 1,292 1,290 1,288 1,286 1,284 1,282 1,280 Am vergangenen Freitag erreichte der Euro neue Höchststände gegenüber dem US-Dollar. So interessant die Tatsache an sich ist noch interessanter sind die Umstände, die den Euro dorthin führten. Am frühen Freitagnachmittag (5. November) wurde nämlich der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Diese von den Marktteilnehmern mit Spannung erwartete Zahl zeigte an, dass die US-Wirtschaft im Oktober neue Stellen geschaffen hat. Das waren deutlich mehr als selbst die optimistischsten Ökonomen erwartet hatten. Eigentlich hätte eine derartig positive Nachricht der US-Währung nützen und den Euro schwächen sollen. Und die erste Reaktion ging auch in diese Richtung. Doch bereits nach wenigen Minuten kehrte der Markttrend um, und die europäische Gemeinschaftswährung kletterte auf neue Höchststände. Was bedeutet das? Unseres Erachtens ist diese Marktreaktion ein Indiz dafür, dass viele Investoren sich in der Aufwärtsbewegung des Euro-Dollar- Wechselkurses noch nicht ausreichend positioniert haben und deshalb jede noch so kleine Korrektur nutzen müssen, um Euros zu kaufen. 0:00 2:16 4:33 6:50 9:07 11:24 13:40 15:57 18:14 20:31 22:48 Die jüngsten Daten der IMM des Geldmarkt- Segmentes der Chicago Mercantile Exchange zeigen, dass spekulative Händler so viele Euros und so wenige Dollars halten wie noch nie. Wer ist also jetzt noch gezwungen, Euros zu kaufen und Dollars zu verkaufen? Die Antwort darauf ist dreigeteilt: Die IMM-Daten werden mit einer Zeitverzögerung von etwa einer Woche ermittelt und geben daher kein aktuelles Bild der Positionierung wieder. Die Teilnehmer an der IMM sind im Wesentlichen amerikanische Comodity Trading Advisors, eine sehr spezielle Gruppe von Investoren. Deren Anteil am weltweiten Devisenmarkt ist äußerst gering. Real-Money-Investoren, also Fondsmanager und international tätige Unternehmen, waren nach Einschätzung von vielen Marktteilnehmern bisher nur in geringem Ausmaß unter den Euro- Käufern vertreten. Diese Gruppe hat also eventuell noch einigen Bedarf, Euros zu kaufen und Dollars zu verkaufen. Für uns heißt das: Es ist noch einiges Potential vorhanden, um den Euro-Dollar-Wechselkurs nach oben zu treiben. Die IMM-Daten sind nicht ein Signal für das Ende der Euro-Rallye. Andererseits zeigen sie an, dass einige Gruppen von Marktteilnehmern durchaus in nächster Zeit Gewinne mitnehmen könnten. Gefahrlos sind Wetten auf einen steigenden Euro also keinesfalls. Ulrich Leuchtmann, +49 (0) ICoE for Fixed Income, Frankfurt Quelle: Bloomberg INVESCO Währungsstrategie EUR vs. USD JPY vs. USD GBP vs. EUR Mittelfristig 1 Kurzfristig 2 1 Der Mittelfrist-Ausblick reflektiert die Einschätzung des Währungsmanagers für einen Zeitraum von einem Monat bis zu sechs Monaten und basiert auf der Analyse von fundamentalen Faktoren wie Wachstumsunterschiede, Zinsunterschiede, Leistungsbilanz, Rohstoffpreise, geopolitische Risiken, Volatilität, etc. 2 Der Kurzfrist-Ausblick reflektiert die Einschätzung der Währungsmanagers für einen Zeitraum von einem Tag bis zu vier Wochen und basiert auf einer technischen Analyse, Ergebnissen von Prognosemodellen, Konjunkturdaten, etc. 7

8 INVESCO zählt als Teil der AMVESCAP Gruppe zu den führenden Asset Managern weltweit mit über 370 Mrd. US-Dollar verwaltetem Vermögen Mitarbeiter, darunter rund 600 Investmentspezialisten, sind in 20 Ländern im Einsatz. (Stand: ) INVESCO Continental Europe Amsterdam Brüssel Frankfurt Madrid Mailand Paris Wien Zürich Herausgeber: INVESCO Continental Europe Editoren: Jessica Daunheimer, Christine Frank Redaktionsschluss: 5. November 2004 Diese Marketingbroschüre ist nicht Bestandteil eines Verkaufsprospektes. Obwohl große Sorgfalt darauf verwendet wurde, sicherzustellen, dass die in dieser Broschüre enthaltenen Informationen korrekt sind, kann ebenso wenig eine Verantwortung für Fehler oder Auslassungen irgendwelcher Art übernommen werden wie für alle Arten von Handlungen, die auf diesen basieren. Die hier dargestellten Meinungen und Prognosen können sich jederzeit und ohne vorherige Ankündigung ändern.

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