M.Sc. Valentina Anderegg

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1 1 Stressmanagement für Eltern

2 2 Stress als Ungleichgewicht Subjektiv eingeschätzte Bewältigungsmöglichkeiten der Person innere und äussere Anforderungen an die Person Prof. Dr. Guy Bodenmann

3 3 Arten von Stress Stimmung Situation Persönlichkeit neutral Einschätzung Anforderungen / Ressourcen positiv negativ / stressend DISTRESS Bedrohung Angst aktiviert, blockiert Verlust Traurigkeit lähmt, hemmt Provokation Ärger reizt, übersteigert Herausforderung Aktivierung stimuliert, regt an EUSTRESS Prof. Dr. Guy Bodenmann

4 4 Individuelle & gemeinsame Stressbewältigung z..b. Beruf Stressereignis eigene Bewältigung Stress bewältigt Stress dauert an Partnerschaft Familie Erkennen Gereiztes von Verhalten Stress Überschwappen Kommunizieren von Stress Konflikte Unterstützung in der Partnerschaft Prof. Dr. Guy Bodenmann

5 5 Äusserung von Stress verbale Ebene nonverbale Ebene Aussagen über Belastungen Abwendung des Körpers Beschreibung negativer Gefühle, Selbstabwertung Vorwürfe, Beschuldigungen, Anklagen, Kritik, usw. paraverbale Ebene gereizter Tonfall ungeduldige Stimme überhöhte Stimme schneller oder langsamer Sprechrhythmus laute oder leise Stimme zittrige Stimme Verschlossenheit (still, unzugänglich) starke Zuwendung / Anhänglichkeit sich abschirmen Zittern Stöhnen, Wimmern, Seufzen kalte Hände Herzklopfen Vermeidung von Blickkontakt Prof. Dr. Guy Bodenmann

6 6 Innere Anforderungen Ziele Eigene Erwartungen Eigene Normen Gegenmassnahmen: 1. Stressende Gedanken identifizieren 2. Stressreduzierende Gedanken formulieren 3. Bewusst wiederholen 4. Notieren und gut sichtbar aufhängen

7 7 Äussere Anforderungen Zeitdruck Mehr Aufgaben Hohe Erwartungen Gegenmassnahmen: Aufgaben gewichten Zeit schätzen Nein -Sagen

8 8 Bewältigungsmöglichkeiten Hobbies pflegen Sozialkontakte pflegen Körperliche Aktivität Entspannung

9 9 Merkmale stressausgleichender Aktivitäten Kein Zeitdruck und keine Hektik Kein Leistungsdruck Spass, Freude und Lust sind zentral Festes Einplanen im Leben (fixe Zeiten) und regelmässige Durchführung

10 10 Innere Anforderungen Hohe Erwartungen an den Partner Erwartungen der Herkunftsfamilien Finanzen, Beruf & Familie vereinen Gegenmassnahmen: Erwartungen aus- bzw. ansprechen Zeit planen Nein-Sagen

11 11 Aktivitäten als Paar Musischkreatives Wein & Essen Sport und Bewegung Meditation und Spiritualität Faulenzen Soziales Sexualität Wellness Prof. Dr. Guy Bodenmann

12 12 Kinder & Stress Auch Kinder/Jugendliche haben Stress brauchen Eltern für die Stressbewältigung Unterstützung: Gemeinsam mit dem Kind herausfinden, was ihm/ihr hilft, den Stress zu reduzieren Dem Kind äussern dass man gestresst und wo es einen unterstützen kann (Selbstwirksamkeitsförderung)

13 13 Anforderungen an die Familie Zeit / Raum alleine und gemeinsam Erwartungen der Herkunftsfamilien Finanzen, Beruf & Familie vereinen Gegenmassnahmen: Erwartungen aus- bzw. ansprechen Zeit planen Nein-Sagen

14 14 Familiäre Strategien Rituale schaffen Zeit miteinander verbringen (planen!) Eindeutige Zuständigkeiten, Pflichten und Rechte Ziele / Visionen entwickeln Hobbies pflegen

15 15 Strategien mit Kleinkindern Soziale Unterstützung Babysitter Haushaltshilfe Mahlzeitendienst Fachpersonen Technische Unterstützung App Bring! für den Einkauf Kinderkleider mieten Heimlieferservice (z.b. Le Shop/ Youtube für Geräusche, die Kinder mögen

16 16 Strategien mit älteren Kindern Familienrat: was steht bei wem an? Wer fühlt sich wie? Kinder miteinbeziehen in Entscheidungen, Haushalt Individueller Raum jeder darf sich zurückziehen, jede Meinung wird angehört Struktur / Regeln gelten für alle / auch Eltern

17 17 Zusammenfassung Stress ist subjektiv und individuell Stress ist ein Zusammenspiel von Umwelt und Person Konsequenzen von individuellem Stress betreffen oft das ganze System Inseln schaffen für Gespräche Struktur / Klarheit bringt Ruhe

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