Vorwort des Vorstandes. Organe der Gesellschaft 4 KONZERNABSCHLUSS 6

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2 INHALTSVERZEICHNIS Vorwort des Vorstandes I Organe der Gesellschaft 4 KONZERNABSCHLUSS 6 Lagebericht für das Geschäftsjahr Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 6 Finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen 7 Kommunale Rahmenbedingungen 9 Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres 10 Sonstige wesentliche Informationen 13 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 15 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 23 Zweigniederlassungen 25 Forschung und Entwicklung 25 Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 26 Beteiligungen 27 Risikoberichterstattung 32 Internes Kontrollsystem 32 Nachhaltigkeit 34 Compliance und Geldwäsche 35 Prognosebericht 36 Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung 39 Konzernabschluss der Kommunalkredit-Gruppe für das Geschäftsjahr Konzern-Bilanz 41 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 42 Konzern-Gesamtergebnisrechnung 43 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 44 Konzern-Geldflussrechnung 45 Anhang zum Konzernabschluss der Kommunalkredit-Gruppe 46 Bestätigungsvermerk 125 Erklärung der gesetzlichen Vertreter 127

3 EINZELABSCHLUSS 128 Lagebericht für das Geschäftsjahr Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 129 Finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen 130 Kommunale Rahmenbedingungen 132 Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres 133 Sonstige wesentliche Informationen 136 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 138 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 144 Zweigniederlassungen 144 Forschung und Entwicklung 144 Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 144 Risikomanagement 147 Internes Kontrollsystem 165 Nachhaltigkeit 167 Compliance und Geldwäsche 168 Prognosebericht 169 Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung 172 Einzelabschluss der Kommunalkredit Austria AG für das Geschäftsjahr Bilanz der Kommunalkredit Austria AG (nach BWG) 174 Gewinn- und Verlustrechnung der Kommunalkredit Austria AG (nach BWG) 176 Anhang zum Jahresabschluss der Kommunalkredit Austria AG für das Geschäftsjahr Bestätigungsvermerk 209 Erklärung der gesetzlichen Vertreter 211

4 Sehr geehrte Damen und Herren, ich freue mich, Ihnen den Geschäftsbericht 2014 der Kommunalkredit Austria AG (KA) vorzustellen. Die KA hat im Jahr 2014 ein solides Ergebnis erreicht und weist per Ultimo ein über Budget liegendes positives IFRS-Jahresergebnis von EUR 9,0 Mio. vor Steuern bzw. EUR 8,1 Mio. nach Steuern auf. Im Ergebnis berücksichtigt ist eine Risikovorsorge von EUR 7,0 Mio. für eine im Geschäftsjahr 2006 gezeichnete Anleihe der Heta Asset Resolution AG (HETA; vormals Hypo Alpe Adria) im Nominale von EUR 35 Mio., welche mit einer Ausfallsbürgschaft des Bundeslandes Kärnten gemäß 5 Abs. 2 Kärntner Landesholdinggesetz besichert ist. Die KA verfügt über eine sehr stabile Eigenmittelausstattung mit Eigenmittel von EUR 383,2 Mio. sowie einem Kernkapital nach Basel III von EUR 285,0 Mio.; die Gesamtkapitalquote stieg von 21,8 % auf 24,8 %, die Kernkapitalquote von 15,3 % auf 18,4 %; beide liegen damit über den regulatorischen Mindestkriterien in einem nach wie vor volatilen Marktumfeld. Die PwC Wirtschaftsprüfung GmbH hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk für den Jahresabschluss erteilt. Das Jahr 2014 war wesentlich vom Teilverkaufsprozess der KA geprägt, welcher basierend auf der Entscheidung der Europäischen Kommission (EK) vom 19. Juli 2013 in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres durch eine öffentliche Ausschreibung am 14. August 2014 begonnen wurde und mit der Vertragsunterzeichnung am 13. März 2015 ein wichtiges Stadium erreicht hat; darüber wurde in einer Ad-hoc-Meldung am selben Tag berichtet. Ein Käuferkonsortium, bestehend aus der englischen Interritus Limited und der irischen Trinity Investments Limited, erhielt vom Eigentümer der KA, der Finanzmarktbeteiligung AG des Bundes (FIMBAG), den Zuschlag, die von ihr gehaltenen 99,78 % der Anteile zu erwerben. Es ist die erklärte Absicht des Konsortiums, die Aktivitäten der KA im Bereich der öffentlichen Infrastruktur (Strukturierung, Beratung, Finanzierung) sowie des Förderungsmanagements und der Beratung über die Tochtergesellschaft Kommunalkredit Public Consulting (KPC) in Österreich und Europa fortzuführen und auszubauen. Das Kreditportfolio der KA weist eine hohe Kreditqualität auf; 94,9 % der Ausleihungen liegen im Investmentgrade-Bereich; 61,6 % sind AAA/AA-geratet. Das exposuregewichtete Durchschnittsrating für das Gesamtobligo beträgt nach der S&P-Ratingskala AA-. Das Non Performing Loan (NPL)-Ratio, nach Berücksichtigung der EUR 35 Mio.-HETA-Anleihe, beträgt nunmehr 0,39 %. I

5 Die IFRS-Bilanzsumme der KA-Gruppe betrug zum 31. Dezember 2014 EUR 12,6 Mrd. (2013: EUR 12,3 Mrd.); der leichte Anstieg gegenüber dem Vorjahr reflektiert den Liquiditätsaufbau zum Jahresultimo 2014 im Hinblick auf die Fälligkeit einer EUR 1 Mrd.-Anleihe Anfang Februar, welche ordnungsgemäß bedient wurde. Die KA konnte auch 2014 ihren Refinanzierungsbedarf ohne staatliche Unterstützungsmaßnahmen selbstständig auf dem freien Markt decken. Das Zinsergebnis beträgt EUR 22,3 Mio. Der deutliche Anstieg gegenüber dem Vorjahr um EUR 19,0 Mio. reflektiert den Wegfall negativer Einmaleffekte aus dem ersten Halbjahr Das Provisionsergebnis von EUR 16,7 Mio. enthält insbesondere die Bruttoumsatzerlöse aus dem Förderungs- und Beratungsmanagement der KPC von EUR 16,6 Mio. Das UGB/BWG-Ergebnis war wie in den Vorjahren ausgeglichen. In Folge des positiven Geschäftsverlaufs konnte die allgemeine Risikovorsorge nach 57 Abs. 1 im Ausmaß von EUR 4,8 Mio. dotiert werden. Ebenso wurden EUR 32,0 Mio. der bestehenden 57 Abs. 1 BWG-Vorsorge in den Fonds für allgemeine Bankrisiken nach 57 Abs. 3 BWG umgewidmet. Insgesamt betragen die allgemeinen Risikovorsorgen nach 57 BWG zum 31. Dezember 2014 somit EUR 40,4 Mio. ( : EUR 35,5 Mio.). Die KA unterliegt einem Ausschüttungsverbot auf gewinnabhängige Eigenmittelinstrumente gemäß den Vorgaben der EK-Abänderungsentscheidung. In den Ergebnissen enthalten sind die Aktivitäten der KA-Tochtergesellschaften. Die 90%ige Tochtergesellschaft Kommunalkredit Public Consulting (KPC) ist spezialisierter Anbieter für das Management von Förderungsprogrammen sowie Beratungsdienstleistungen, insbesondere im Umwelt-, Wasserwirtschafts- und Energiebereich. Ihre umfangreichen Aktivitäten konnten 2014 erfolgreich weitergeführt werden. So wurde mit Beginn 2014 die operative Abwicklung der Schutzwasserwirtschaftsförderung für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) übernommen. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat der KPC die Implementierung und Abwicklung der Förderungsaktion Handwerkerbonus übertragen. Insgesamt wurden 2014 knapp Projekte genehmigt und Förderungsmittel in Höhe von EUR 429,4 Mio. vergeben. Das zugrunde liegende Investitionsvolumen beträgt EUR 2,5 Mrd. und ist somit für die konjunkturelle Entwicklung auf regionaler und lokaler Ebene relevant. Neben dem Förderungsmanagement ist die KPC erfolgreich als Beratungsdienstleister in ihrem Spezialbereich für namhafte internationale Organisationen und Finanzinstitutionen wie die Europäische Kommission, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die Weltbank oder die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) tätig. Die Kommunalnet E-Government Solutions GmbH (Kommunalnet), eine 45%ige Tochtergesellschaft, ist das führende Arbeits- und Informationsportal für österreichische Kommunen. Ende Dezember 2014 hatte Kommunalnet registrierte Nutzer aus über österreichischen Gemeinden und Gemeindeverbänden. Damit verfügt Kommunalnet über eine einzigartige Stellung im österreichischen Markt mit einem Marktdurchdringungsgrad von 94,2 %. Der Geschäftsverlauf 2015 wird wesentlich von der Weichenstellung aus dem Teilverkaufsprozess der KA geprägt sein. Das Closing der Transaktion, bei welcher das Käuferkonsortium die von der FIMBAG gehaltenen 99,78 % der KA übernimmt, wird um die Jahresmitte erwartet und unterliegt noch den Genehmigungen durch die zuständigen Organe der KA sowie der Bankaufsicht, der EK und weiteren Behörden. Die gesamte Betriebsorganisation der KA inkl. aller Töchter wird im Wege einer verhältniswahrenden Spaltung zur Neugründung gemäß 1 Abs. 2 Z 2 SpaltG in eine neue Gesellschaft (KA Neu) eingebracht. Darin enthalten sind Darlehen und Wertpapiere der bestehenden KA im Ausmaß von ca. EUR 3,5 Mrd. bei einer UGB-Bilanzsumme von ca. EUR 4,3 Mrd. Der verbleibende Teil der KA (KA Rest) mit einer Bilanzsumme von ca. EUR 7 Mrd. wird auf die KA Finanz AG (KF) verschmolzen. Nach Abschluss der Verkaufstransaktion wird die KA Neu in der Lage sein, ihre II

6 umfassende Expertise in der Strukturierung und Finanzierung von öffentlichen Infrastrukturprojekten sowie im Förderungsmanagement ihrer breiten Kundenbasis in Österreich und Europa wieder uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen. Dabei konzentriert sich die Bank auf ihre Kompetenz in den Kernsegmenten Soziale Infrastruktur, Energie & Umwelt sowie Verkehr. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf dem Arrangieren und Strukturieren von Projekten sowie der Finanzierung der Bauphase; die Finanzierung der Betriebsphase wird zunehmend an institutionelle Investoren wie Versicherungen oder Fonds syndiziert werden. Diese haben ihrerseits angesichts aufsichtsrechtlicher Vorschriften sowie im gegebenen Niedrigzinsumfeld zunehmend Bedarf an langfristigen Aktiva mit stabilen Cashflows; gleichzeitig beschränken restriktive Vorgaben aus Basel III, wie Net Stable Funding Ratio, das Halten langfristiger Aktiva auf Bankbilanzen. Die KA agiert als Brücke zwischen ihren Kunden, der öffentlichen Hand, den Projektsponsoren und Projekterrichtern sowie den institutionellen Investoren. Auch Namens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses möchte ich mich bei Aktionären, Aufsichtsrat, Kunden und Marktpartnern für die Unterstützung und positive Zusammenarbeit während des letzten Jahres unter herausfordernden Bedingungen herzlich bedanken. Der Vorstand dankt ebenso den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den engagierten Einsatz. Die Bank wird sich den gestellten Aufgaben auch im laufenden Geschäftsjahr mit großem Engagement und hoher Einsatzfreude widmen. Mag. Alois Steinbichler Vorsitzender des Vorstands III

7 VORSTAND Mag. Alois Steinbichler Vorstandsvorsitzender Seit 17. November 2009 Dr. Helmut Urban Mitglied des Vorstands Seit 1. September 2013 AUFSICHTSRAT KR Dr. Klaus Liebscher Seit 17. November 2009 Vorsitzender des Aufsichtsrats Mitglied des Vorstands der Finanzmarktbeteiligung AG (FIMBAG) und ehemaliger Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) KR Adolf Wala Seit 17. November 2009 Vorsitzender-Stellvertreter des Aufsichtsrats Mitglied des Vorstands der Finanzmarktbeteiligung AG (FIMBAG) und ehemaliger Generaldirektor der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) Professor Helmut Mödlhammer Von 17. November 2009 bis 27. Oktober 2014 Präsident des Österreichischen Gemeindebundes Dir. Mag. Werner Muhm Seit 17. November 2009 Direktor der Arbeiterkammer Wien und Bundesarbeitskammer DI Herbert Paierl Von 17. November 2009 bis 31. März 2014 Selbständiger Unternehmer Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan Pichler Seit 28. Mai 2013 Professor für Banken und Finanzwirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien 4

8 Mag. Marc Schimpel (vom Betriebsrat entsandt) Seit 19. Oktober 2013 Franz Hofer, MSc (vom Betriebsrat entsandt) Seit 17. November 2009 Mag. Patrick Höller (vom Betriebsrat entsandt) Seit 19. Oktober 2013 STAATSKOMMISSÄR Dr. Edeltraud Lachmayer Seit 1. Juli 2010 Staatskommissärin, Bundesministerium für Finanzen Mag. (FH) Bettina Horvath Seit 1. Dezember 2014 Staatskommissär-Stellvertreterin, Bundesministerium für Finanzen Dr. Klaus Öhler Von 1. Juli 2013 bis 30. November 2014 Staatskommissär-Stellvertreter, Bundesministerium für Finanzen REGIERUNGSKOMMISSÄR FÜR DEN DECKUNGSSTOCK FÜR FUNDIERTE BANKSCHULDVERSCHREIBUNGEN Mag. Alexander Gruber Seit 1. November 2014 Regierungskommissär, Bundesministerium für Finanzen Mag. Peter Istjan Von 1. Juli 2010 bis 31.Oktober 2014 Regierungskommissär, Bundesministerium für Finanzen Mag. Peter Brandner Seit 1. Juli 2010 Regierungskommissär-Stellvertreter, Bundesministerium für Finanzen 5

9 WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Die Mitte 2013 begonnene konjunkturelle Erholung der Weltwirtschaft setzte sich in den ersten Monaten des Jahres 2014 zunächst fort; in weiterer Folge zeigte sich die Entwicklung jedoch sehr uneinheitlich. Während allen voran die USA eine zunehmende Wachstumsdynamik vorweisen konnte, war die Entwicklung im Euro-Raum sehr verhalten; insbesondere dominierte hier die Thematik einer niedrigen bzw. rückläufigen Inflation. Ebenso trübten der anhaltende militärische Konflikt im Osten der Ukraine und die gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen sowie die nachlassende Dynamik der Schwellenländer (Abschwächung in China, Rezession in Brasilien) die Prognosen. Insgesamt wird gemäß dem Statistischem Amt der Europäischen Union (Eurostat) für das Jahr 2014 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,3 % für die Europäische Union (EU), 0,8 % im Euro-Raum und 0,4 % in Österreich erwartet und damit insgesamt unter den Erwartungen bleiben. Für die USA wird hingegen ein Wirtschaftswachstum von 2,2 % prognostiziert. Die Arbeitslosendaten zeigten sowohl im europäischen Raum als auch den USA eine positive Trendumkehr: Am amerikanischen Arbeitsmarkt sank die Arbeitslosenquote 2014 von 7,4 % auf 6,2 %; auch in der EU zeigte sich ein Rückgang der Arbeitslosenquote von 10,8 % auf 10,2 %; in der Euro-Zone lag die Arbeitslosenquote bei 11,6 % nach 11,9 % Dies beruhte insbesondere auf den besseren Beschäftigungszahlen in den Peripherieländern. Die österreichischen Arbeitslosenzahlen sind zwar mit 5,0 % im EU-Vergleich weiterhin niedrig, hier ist jedoch im Vergleich zu 2013 (4,9 %) eine leicht steigende Grunddynamik zu verzeichnen. Dem europäischen Trend folgend verlangsamte sich der Preisauftrieb auch in Österreich, lag jedoch über dem europäischen Niveau. Die Inflationsrate Ende Dezember 2014 betrug auf Basis des europaweit harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) 0,8 %; sowohl auf EU- Ebene als auch in der Euro-Zone waren die Preise hingegen mit -0,1 % bzw. -0,2 % rückläufig. Bisher gibt es noch keine unmittelbaren Hinweise für eine Konjunkturbelebung im Euro-Raum; auch wenn die Euro-Schwäche und die niedrigen Rohstoffpreise im Jahresverlauf eine Belebung bewirken sollten. Für das Jahr 2015 prognostiziert Eurostat derzeit ein Wachstum in der EU von 1,4 % (Euro-Zone 0,9 %); für Österreich von 0,5 %. Die wirtschaftliche Erholung innerhalb der EU bleibt damit länger gedämpft als erhofft. Für die USA wird hingegen ein Wachstum von 3,1 % erwartet. 6

10 FINANZWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Die globalen Finanzmärkte waren auch im Jahr 2014 wesentlich von den geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken, insbesondere der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank (FED), aber auch der Bank of Japan (BoJ) geprägt. In Reaktion auf die niedrige Inflation und das geringe Wirtschaftswachstum im Euro-Raum nahm die EZB zunächst Anfang Juni eine weitere Leitzinssenkung von 0,25 % auf 0,15 % vor; weitere Konjunkturimpulse setzte die EZB mit einem neuen EUR 400 Mrd.-Kreditpaket für Banken ( Targeted Long Term Refinancing Operations TLTROs). Mit diesen langfristigen Refinanzierungsmitteln, welche an die Kreditvergabepraxis der Banken gebunden sind, sollte die schwache Kreditvergabe im Euro-Raum angekurbelt werden. Anfang September reagierte die EZB mit einer neuerlichen Zinssenkung auf die schwachen Wirtschaftsdaten sowie um möglichen wachsende Deflationsfaktoren entgegenzuwirken. Der Leitzins wurde auf ein neues Rekordtief von 0,05 % p. a. gesenkt. Seit 11. Juni 2014 sind Geschäftsbanken, die ihre Liquidität kurzfristig bei der EZB deponieren, zudem erstmals mit negativen Einlagezinsen bei der EZB konfrontiert; zu Jahresende lag der Einlagesatz bei minus 0,20 %. Als weitere geldpolitische Maßnahme wurde Anfang Jänner 2015 ein groß angelegter Ankauf von Staatsanleihen (Quantitative Easing) durch die EZB beschlossen; damit soll der Markt mit zusätzlicher Liquidität versorgt und einer möglichen Deflation im Euro-Raum entgegengewirkt werden. Das Programm ist im März 2015 gestartet und umfasst ein Gesamtvolumen von EUR Mrd.; über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren sollen damit Staatsanleihen und sonstige Wertpapiere von bis zu EUR 60 Mrd. monatlich angekauft werden. Die FED bestätigte zwar die längerfristige Beibehaltung des niedrigen Leitzinses in der Spanne zwischen 0 % und 0,25 %, wies aber auf eine schrittweise Straffung der Geldpolitik hin und stellte im Herbst 2014 ihr Programm zum Ankauf von Anleihen unter dem Quantitative Easing zur Gänze ein. Während somit das kurzfristige Zinsniveau in Europa und den USA 2014 auf niedrigem Niveau relativ stabil blieb, waren die langfristigen Zinssätze durch fallende Basissätze gekennzeichnet. Der 10-jährige Euro-Swapsatz fiel von 2,17 % zu Jahresbeginn deutlich auf 0,81 % zum Jahresende 2014; der 30-jährige Euro-Swapsatz fiel im gleichen Zeitraum von 2,78 % auf 1,46 %. Die langfristigen US-Renditen sanken 2014 von 3,03 % zu Jahresbeginn auf 2,12 % zum Jahresende (10-jährige US-Staatsanleihen) bzw. von 3,96 % auf 2,75 % (30-jährige US Staatsanleihen). Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar verblieb in der ersten Jahreshälfte mit über 1,35 auf relativ hohem Niveau, sank hingegen im weiteren Jahresverlauf kontinuierlich, getrieben durch die schwachen Wirtschaftsprognosen für den Euro-Raum sowie den anhaltenden Konflikt in der Ost-Ukraine. Nach 1,21 zum Jahresende 2014, lag der EUR/USD-Kurs Ende Mitte März 2015 bei einem Zwölf-Jahres-Tief von 1,06. Von den geldpolitischen Maßnahmen der EZB profitierten allen voran die Peripheriestaaten: Nach Irland entschied im Jänner 2014 auch Spanien, keine weiteren Finanzmittel aus dem Euro-Rettungsschirm ESM (European Stability Mechanism) in Anspruch zu nehmen; im Juni gab Portugal bekannt, keine weiteren Hilfskredite zu benötigen. Diese positive Entwicklung zeigte sich auch in der Kurserholung der Staatsanleihen dieser Länder verbunden mit der unterstützenden Geldpolitik der EZB und ermöglichte den Peripheriestaaten, mit Ausnahme von Zypern, die Rückkehr an den Kapitalmarkt mit zum Teil deutlich überzeichneten Neuemissionen und rückläufigen Renditen. Erstmals seit mehreren Jahren konnte zunächst Griechenland an den Kapitalmarkt zurückkehren und ab Anfang April 2014 mehrere Staatsanleihen begeben. Mit 7

11 dem Sieg der Syriza-Partei bei den griechischen Parlamentswahlen im Jänner 2015 waren jedoch die Diskussionen über eine mögliche Abkehr Griechenlands vom europäischen Hilfsprogramm wieder allgegenwärtig. Ende Februar 2015 haben sich die griechische Regierung und die Euro-Gruppe nach intensiven Verhandlungen auf eine temporäre Verlängerung des Hilfsprogramms bis Juni 2015 geeinigt. Europäische Bankenunion Als eine der zentralen Maßnahmen der EU zur Stabilisierung des Finanzmarktes haben sich die Verhandler des Europäischen Rats sowie des Europäischen Parlaments im März 2014 auf die Gründung der auf drei Säulen beruhenden Bankenunion geeinigt; diese setzt sich wie folgt zusammen: Einheitliche Bankenaufsicht Single Supervisory Mechanism (SSM) Der bei der EZB angesiedelte einheitliche Bankenaufsichtsmechanismus oder Single Supervisory Mechanism (SSM) agiert seit 4. November 2014 als neues Aufsichtsorgan für alle bisher von der EZB überwachten 128 Großbanken sowie alle grenzüberschreitend tätigen Banken; für alle anderen Banken sind weiterhin die nationalen Abwicklungsbehörden zuständig. Abwicklungsfonds Single Resolution Fund (SRF) Aus dem innerhalb von acht Jahren mit EUR 55 Mrd. dotierten Single Resolution Fund (SRF) werden mögliche Abwicklungskosten finanziert, falls die Beiträge von Aktionären und Gläubigern nicht ausreichend sind. Der Fonds soll ab 2016 etabliert und in den folgenden acht Jahren über eine Bankenabgabe dotiert werden. Abwicklungsmechanismus Single Resolution Mechanism (SRM) Ebenso wurde im Rahmen der Maßnahmen zur Bankenunion ein Abwicklungsmechanismus für Banken in finanzieller Schieflage, der Single Resolution Mechanism (SRM), beschlossen, dessen Ziel eine geordnete Schließung von Banken unter Schonung der öffentlichen Haushalte ist. Neben dem einheitlichen Abwicklungsmechanismus wurde im Mai ergänzend die Bankenabwicklungsrichtlinie (Bank Recovery and Resolution Directive BRRD) verabschiedet; diese regelt die Sanierung und Abwicklung von Banken und ist in Österreich mit dem Bundesgesetz über die Sanierung und Abwicklung von Banken (BaSAG) umgesetzt worden (ab 1. Jänner 2015 in Kraft). Österreichs Stabilitätsprogramm Am 23. Mai 2014 beschloss der Nationalrat das Bundesfinanzrahmengesetz 2015 bis Die Haushaltskonsolidierung hat darin deutliche Priorität. Weiters vorgesehen ist ein Defizit nach Maastricht-Definition des Bundes im Jahr 2014 von 2,8 % des BIP, das gemäß Plan 2015 auf 1,5 % des BIP sinkt. Bis 2016 soll ein strukturell nahezu ausgeglichenes Budget erreicht werden (strukturelles Defizit von 0,4 % des BIP). Gegenwärtig wird gemäß Statistik Austria bzw. des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) ein Budgetdefizit für 2014 von 3,0 % vorhergesagt. Gemäß Bundesfinanzrahmengesetz wird sich die öffentliche Gesamtverschuldung bis Ende 2014 auf 79,2 % erhöhen, ab 2015 jedoch einem Konsolidierungskurs folgen und auf 71,5 % Ende 2018 sinken. 8

12 Mit Übergang vom Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 1995 auf das ESVG 2010 hat Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union, Einheiten rückwirkend ab 2009 dem Sektor Staat zugeordnet; damit kommt es nach den Prognosen von Statistik Austria und WIFO im Jahr 2014 zu einem Anstieg der Staatsschulden auf 86,9 % des BIP (2013: 81,2 %); bis 2018 wird ein Rückgang auf 82,7 % prognostiziert. KOMMUNALE RAHMENBEDINGUNGEN Der bereits in den Vorjahren absehbare stabile Trend bei den österreichischen Gemeindefinanzen hat sich fortgesetzt. Die Haushaltsdisziplin spiegelte sich in soliden Überschüssen bei den für das Jahr 2013 verfügbaren wichtigsten Kennzahlen der kommunalen Finanzpolitik (Saldo der laufenden Gebarung, Maastricht-Ergebnis und freie Finanzspitze) und einem weiteren Schuldenabbau sowie Rücklagenaufbau. Zudem agierten die Kommunen investitionsfreudiger als im Jahr zuvor und erfüllten somit ihre wichtige Rolle für die regionale Standortsicherung. Das belegen die Zahlen aus dem Gemeindefinanzbericht , der von der Kommunalkredit Austria AG (KA) in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Gemeindebund und dem Österreichischen Städtebund herausgegeben wird. Die wichtigsten kommunalen Indikatoren entwickelten sich wie folgt: Tabelle: Kommunale Indikatoren in EUR Mio Veränderung Saldo laufende Gebarung Freie Finanzspitze Finanzierungssaldo (VRV 2 ) Maastricht-Ergebnis (ESVG 3 ) Schuldenstand Rücklagen Investitionen Im Jahr 2013 wiesen die Gemeinden deutliche Überschüsse auf. Der Saldo der laufenden Gebarung war der dritthöchste seit dem Jahr 2000; die freie Finanzspitze belief sich auf knapp EUR 500 Mio. Zudem bauten die Gemeinden weiter Schulden in Höhe von EUR -7,4 Mio. ab und Rücklagen von EUR +110 Mio. auf. Zusätzlich erhöhten sie ihre Investitionen um EUR +181,7 Mio. Diese positive Haushaltssituation ergibt sich vor allem durch die positive Entwicklung der Einnahmenseite. So stiegen 2013 die Gemeindeanteile an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben (Ertragsanteile) um 4,3 % bzw. EUR 237 Mio. Die gemeindeeigenen Einnahmenquellen wiesen ebenso deutliche Anstiege auf: Dazu zählen die Gemeindeabgaben (+3,3 % bzw. EUR 100 Mio.), die Gemeindegebühren (+3,1 % bzw. EUR 54 Mio.) sowie Einnahmen aus eigenen Leistungen (+2,7 % bzw. EUR 40 Mio.). Durch die soliden Überschüsse bei den wichtigsten Gemeindefinanz-Kennzahlen und den weiteren Abbau von Schulden sowie den Aufbau von Rücklagen haben die Gemeinden 2013 den Weg der Haushaltskonsolidierung erfolgreich fortgesetzt. Im Hinblick auf die für 2015 prognostizierte moderate gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird für die kommunalen Haushalte nach einem noch positiven Jahr 2014 eine angespannte Ausgangslage für 2015 vorliegen. In diesem strategischen Umfeld, welches durch die erforderliche Budgetdisziplin auf der einen Seite und die Notwendigkeit für Investitionen in kommunale Infrastruktur auf der anderen Seite 1 Online verfügbar unter 2 Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung VRV 3 Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen ESVG 9

13 geprägt ist, kommt der Erweiterung der Finanzierungsbasis für kommunale Infrastrukturinvestitionen eine besondere Bedeutung zu. Die KA, als Kompetenzzentrum für das Kommunale, bietet ihren Kunden diesbezüglich umfangreiche Dienstleistungen und Lösungsansätze in den Segmenten Soziale Infrastruktur, Energie und Umwelt sowie Verkehr. WESENTLICHE EREIGNISSE DES GESCHÄFTSJAHRES Die Kommunalkredit Austria AG (KA) zeigte im ersten vollen Geschäftsjahr nach der erfolgten Abänderungsentscheidung der Europäischen Kommission (EK) vom 19. Juli 2013 und der damit verbundenen Einstellung des aktivseitigen Neugeschäfts einen positiven Geschäftsverlauf. Die KA erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 ein IFRS-Jahresergebnis von EUR 9,0 Mio. vor Steuern bzw. EUR 8,1 Mio. nach Steuern und lag damit über Budget; das IFRS-Gesamtergebnis für 2014 beträgt EUR 8,8 Mio. Die KA hält eine Anleihe der HETA Asset Resolution AG (HETA) im Nominale von EUR 35 Mio., welche mit einer Ausfallsbürgschaft des Bundeslandes Kärnten gemäß 5 Abs. 2 Kärntner Landesholdinggesetz (K-LHG) besichert ist. Die KA geht von einer hohen Werthaltigkeit der Ausfallsbürgschaft aus; aus Vorsichtsgründen wurde im Jahresabschluss 2014 eine Vorsorge von rund EUR 7,0 Mio. gebildet. Dieses Ergebnis wurde durch die weiterhin fokussierte Betreuung des EUR 9,5 Mrd.-Kreditportfolios sowie die Unterstützung einer breiten Kundenbasis bei Finanzierungs- und Beratungsfragen sowie im Förderungsmanagement ermöglicht. Ebenso konnten weitere aktive Maßnahmen zur Verbesserung der Bilanzstruktur gesetzt werden. Das UGB/BWG-Ergebnis nach Steuern ist wie in den Vorjahren ausgeglichen, nach einer Dotierung der Risikovorsorge gemäß 57 BWG von EUR 4,8 Mio. Am 14. August 2014 hat die Finanzmarktbeteiligung AG des Bundes (FIMBAG), den Auflagen der EK-Abänderungsentscheidung vom 19. Juli 2013 entsprechend, einen Verkaufsprozess der KA öffentlich ausgeschrieben. Nach Durchführung eines umfassenden Due Diligence- Prozesses wurde am 13. März 2015 mit einem Käuferkonsortium (Konsortium) bestehend aus der englischen Interritus Limited und der irischen Trinity Investments Limited ein Vertrag über den Verkauf der KA bei einer UGB-Bilanzsumme von ca. EUR 4,3 Mrd. unterzeichnet; ein Closing der Transaktion wird bis Mitte des Jahres angestrebt. Eine entsprechende Ad-hoc- Meldung wurde am 13. März 2015 veröffentlicht. Abänderungsentscheidung der Europäischen Kommission (EK) Der Restrukturierungsplan der vormaligen Kommunalkredit vom 31. März 2011 enthielt unter anderem die Auflage, eine Privatisierung der KA bis zum 30. Juni 2013 (Closing) durchzuführen. Nachdem eine für die Aktionäre wertwahrende Veräußerung der KA aufgrund der Marktgegebenheiten nicht möglich war, wurde mit Abänderungsentscheidung der EK vom 19. Juli 2013 das Angebot der Republik Österreich zur Einstellung des Finanzierungsneugeschäfts angenommen. Die KA verblieb somit bei vertragsgemäßem Ablauf bestehender Aktiva und der Fortführung der Beratungsaktivitäten im Eigentum der Republik Österreich. Demgemäß tätigt die KA seit dieser Entscheidung kein neues Finanzierungsgeschäft; ist jedoch weiterhin ermächtigt, die nachfolgenden Aktivitäten zu betreiben: fortlaufende ordnungsgemäße Bedienung bestehender Finanzierungen sowie Abschluss von in Angebotsphase befindlicher Transaktionen 10

14 marktseitige Refinanzierungen der Bank (Geld-, Kapitalmarkt- und Kundeneinlagengeschäft) Beratungsdienstleistungen für das gesamte kommunale und infrastrukturelle Umfeld Förderungsmanagementprogramme der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) Mit der Abänderungsentscheidung wurde die KA ebenso ermächtigt, im Bedarfsfall von der Republik Österreich Liquiditäts- oder Eigenkapitalunterstützung zu beziehen. Es war für die KA nicht erforderlich, diese Möglichkeiten zu beanspruchen. Die KA unterliegt einem Ausschüttungsverbot auf gewinnabhängige Eigenmittelinstrumente gemäß den Vorgaben der EK-Abänderungsentscheidung. Entsprechende Ad-hoc-Meldungen wurden am 31. März 2011 und am 19. Juli 2013 veröffentlicht. Die KA ist überdies verpflichtet, für die von ihr erhaltenen staatlichen Beihilfen einen kompensatorischen Eigenbeitrag in Höhe des sonst von ihr auszuweisenden Jahresüberschusses an die Republik Österreich zu leisten. Eine von Geschäftsgeheimnissen bereinigte Fassung der EK-Abänderungsentscheidung wurde von der EK am 12. Jänner 2014 veröffentlicht und ist unter elojade/isef/case_details.cfm?proc_code=3_sa_32745 abrufbar. Die KA hat bisher sämtliche sie betreffende Auflagen der EK aus dem Restrukturierungsprogramm erfüllt. Dies wurde auch vom unabhängigen Monitoring Trustee, der von der EK bestellt wurde, in den tourlichen Berichten an die EK stets bestätigt. Teilverkaufsprozess Die Abänderungsentscheidung der EK vom 19. Juli 2013 enthält die Ermächtigung an die Republik Österreich, ihre Anteile an der Bank weiterhin zu veräußern, jedoch nur bis zu 50 % der UGB-Bilanzsumme von EUR 11,7 Mrd. per 19. Juli 2013, i. e. bis zu EUR 5,8 Mrd. Wie mit Ad-hoc-Meldung vom 11. August 2014 angekündigt, hat die FIMBAG, welche 99,78 % der Aktien der KA treuhändig für die Republik Österreich hält, am 14. August 2014 einen Verkaufsprozess der KA öffentlich ausgeschrieben. Nach Durchführung eines umfassenden Due Diligence-Prozesses wurde am 13. März 2015 mit einem Käuferkonsortium (Konsortium) bestehend aus der englischen Interritus Limited, die von Dr. Patrick Bettscheider initiiert wurde, und der irischen Trinity Investments Limited, die vom Londoner Vermögensverwalter Attestor Capital LLP verwaltet wird ein Kaufvertrag unterzeichnet, in dem u. a. folgende Vereinbarungen getroffen wurden: Die gesamte Betriebsorganisation der KA inkl. aller Töchter wird im Wege einer verhältniswahrenden Abspaltung zur Neugründung gemäß 1 Abs. 2 Z 2 SpaltG in eine neue Gesellschaft (KA Neu) eingebracht. Darin enthalten sind Darlehen und Wertpapiere der bestehenden KA im Ausmaß von ca. EUR 3,5 Mrd. bei einer UGB-Bilanzsumme von ca. EUR 4,3 Mrd. Der nach diesem Umstrukturierungsschritt verbleibende Teil der KA (KA Rest) mit einer Bilanzsumme von ca. EUR 7 Mrd. wird auf die KA Finanz AG (KF) verschmolzen. Die Wirksamkeit des Kaufvertrages und die Durchführung der Abspaltung der KA zur Neugründung stehen unter einer Reihe aufschiebender Bedingungen und Genehmigungen durch die zuständigen Organe der KA, wie Aufsichtsrat und Hauptversammlung, sowie zuständige Bankaufsichtsbehörden, EK und weitere Behörden. Ein Closing der Transaktion, bei welcher das Konsortium die von der FIMBAG gehaltenen 99,78 % der KA Neu übernimmt, wird zum Ende des zweiten Quartals angestrebt. 11

15 Geschäftsverlauf 2014 Das Geschäftsjahr 2014 zeigt ein IFRS-Konzernjahresergebnis vor Steuern von EUR 9,0 Mio. (2013: EUR 20,4 Mio.) sowie EUR 8,1 Mio. (2013: EUR 5,1 Mio.) nach Steuern und lag damit über Plan; dies nachdem aus Vorsichtsgründen eine Risikovorsorge im Ausmaß von rund EUR 7,0 Mio. für eine EUR 35 Mio.-Anleihe gegenüber der HETA, welche mit einer Ausfallsbürgschaft des Bundeslandes Kärnten gemäß 5 Abs. 2 Kärntner Landesholdinggesetz (K-LHG) besichert ist, gebildet wurde. Das UGB/BWG-Ergebnis war wie in den Vorjahren ausgeglichen. In Folge des positiven Geschäftsverlaufs konnte die allgemeine Risikovorsorge nach 57 BWG im Ausmaß von EUR 4,8 Mio. dotiert werden. Ebenso wurden EUR 32,0 Mio. der bestehenden 57 Abs. 1 BWG-Vorsorge in den Fonds für allgemeine Bankrisiken nach 57 Abs. 3 BWG umgewidmet. Insgesamt betragen die allgemeinen Risikovorsorgen nach 57 BWG zum 31. Dezember 2014 somit EUR 40,4 Mio. ( : EUR 35,5 Mio.). Aus bereits kommittierten Transaktionen wurden im Jahr 2014 insgesamt EUR 99,1 Mio. (2013: EUR 134,9 Mio.) an Kreditauszahlungen getätigt; weitere EUR 68,4 Mio. an Auszahlungen sind für die Jahre 2015ff kommittiert. Gleichzeitig wurden EUR 126,1 Mio. niedrigmargige Aktiva im Sekundärmarkt veräußert bzw. EUR 137,5 Mio. vorzeitig rückgeführt und damit weitere aktive Maßnahmen zur Verbesserung der Bilanzstruktur gesetzt. Vertriebsinitiativen wurden 2014 insbesondere mit dem Schwerpunkt Infrastruktur.Projekt.Beratung gesetzt. Dabei werden Beratungsprodukte für Windenergie, Biomasseheizkraftwerke, Straßenbeleuchtung, Kleinwasserkraftwerke, Pflege, Bildung und Lebenszyklusmodelle angeboten. Beispielgebend war die Arrangierung und Strukturierung eines österreichischen Windparkprojektes mit rund 30 MW sowie Aufträge zur Konzeption und Projektbegleitung für den Bau von Kleinwasserkraftwerken. Im Segment Soziale Infrastruktur wurde die KA von einem polnischen Netzanbieter für die Strukturierung eines Breitband- Infrastrukturprojektes für polnische Kommunen mandatiert. Im Rahmen des Forschungsprojekts GemMIS (Gemeinde-ManagementInformationsSystem) wurde, in Zusammenarbeit mit Projektpartnern, ein Konzept für ein laufendes unterjähriges Berichtswesen zum Monitoring und Controlling von Gemeindeprojekten/-investionen entwickelt und in Pilotanwendungen implementiert. Die umfangreichen Aktivitäten der KPC im Förderungsmanagement konnten 2014 erfolgreich weitergeführt und ausgeweitet werden. So wurde mit Beginn 2014 die operative Abwicklung der Schutzwasserwirtschaftsförderung für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) übernommen. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) wurde als neuer Auftraggeber für die Implementierung und Abwicklung der Förderungsaktion Handwerkerbonus gewonnen. Über alle Förderungsprogramme hinweg wurden 2014 knapp Projekte genehmigt bzw Projekte abgerechnet und Förderungsmittel in Höhe von EUR 429,4 Mio. vergeben. Das damit unterstützte Investitionsvolumen beträgt EUR 2,5 Mrd. Dies ist besonders für die konjunkturelle Entwicklung auf regionaler und lokaler Ebene relevant. Im Rahmen des Österreichischen JI/CDM-Programms wurden 2014 vor allem das bestehende Projektportfolio betreut, nachdem der Ankauf von CO 2 -Emissionszertifikaten abgeschlossen ist. Der Geschäftsbereich Carbon Management / Internationaler Klimaschutz hat sich erfreulich entwickelt die KPC wurde vom BMLFUW beauftragt, unter dem Titel Climate Finance österreichische Beiträge zur internationalen Klimafinanzierung einzubringen; Climate Austria, die freiwillige CO 2 -Kompensationsplattform, entwickelte sich erfreulich. 12

16 Im Geschäftsbereich Consulting führte die KPC auch 2014 für namhafte Auftraggeber, wie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die Weltbank, die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) etc. Projekte an der Schnittstelle Umwelttechnik und wirtschaftliches Know-how durch. Mit dem SUDEP -Projekt (Sustainable Urban Demonstration Projects) konnte das bislang größte Consulting-Projekt gewonnen werden. Die KPC wird dabei im Auftrag der Europäischen Kommission (EK) in den nächsten vier Jahren an der Ausarbeitung und Umsetzung von kommunalen Demonstrationsprojekten zur Reduktion des Energieverbrauches in Armenien, Georgien, Moldawien, Ukraine und Weißrussland arbeiten. Risikosituation Die Risikosituation der KA ist weiterhin stabil. Das Kreditexposure liegt zu 94,9 % im Investmentgrade-Bereich; 61,6 % des Exposures sind AAA/AA-geratet. Das exposuregewichtete Durchschnittsrating für das Gesamtobligo beträgt AA- (nach S&P-Ratingskala). Im Jahr 2014 wurde eine Risikovorsorge von EUR 1,0 Mio. für ein Engagement über EUR 2,0 Mio. dotiert. Weiters hält die KA, wie erwähnt, eine Anleihe der HETA im Nominale von EUR 35 Mio., welche mit einer Ausfallsbürgschaft des Bundeslandes Kärnten gemäß 5 Abs. 2 Kärntner Landesholdinggesetz (K-LHG) besichert ist. Die KA geht von einer hohen Werthaltigkeit der Ausfallsbürgschaft aus; aus Vorsichtsgründen wurde im Jahresabschluss 2014 eine Vorsorge von rund EUR 7,0 Mio. gebildet. Die NPL (Non Performing Loan)-Ratio ist mit 0,39 % weiterhin niedrig. Umfassende Details zum Risikomanagement der KA finden sich unter Punkt 70 der Notes. SONSTIGE WESENTLICHE INFORMATIONEN Geschäftsbesorgungsvertrag / Service Level Agreement zwischen KA und KF Die Kommunalkredit Austria AG (KA) agiert seit der Spaltung 2009 als Dienstleister für die KA Finanz AG (KF). In der KF sind mit Stichtag 31. Dezember Mitarbeiter/innen der KA aufgrund einer Arbeitskräfteüberlassungsvereinbarung tätig. Diese sind für das Portfoliomanagement, Risikomanagement und den operativen Organisationsablauf der Gesellschaft unter der Führung des Vorstandes der KF verantwortlich. Zudem erwirbt die KF unter einem Service Level Agreement (SLA) laufende operative Dienstleistungen von der KA. Der diesbezügliche Aufwand wird auf detailliert erfasster Zeitbasis und klar festgelegter Kostenbasis der KF weiterverrechnet. Es besteht zudem eine klare Regelung zur Vermeidung von Interessenkonflikten. Die Einhaltung der diesbezüglichen Richtlinien wird regelmäßig dem Aufsichtsrat berichtet; interessenkonfliktgeneigte Geschäfte sind gemäß einer eigenen Richtlinie durchzuführen und erfordern gegebenenfalls die Zustimmung des Aufsichtsrats. Corporate Governance und Risikomanagement In der KA besteht eine klare Corporate Governance- und Risikomanagement-Struktur, deren Einhaltung streng beachtet wird. 13

17 Aufsichtsrat Im Jahr 2014 wurden vier ordentliche Aufsichtsratssitzungen, eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung, zwei Prüfungsausschusssitzungen sowie eine Vergütungsausschusssitzung abgehalten. Ebenso wurden entsprechend der 29 bzw. 39 der BWG-Novelle vom 5. Juli 2013, mit der die Anforderungen der Capital Requirements Directive (CRD IV) zu Basel III in Österreich umgesetzt wurden, ein Nominierungsausschuss sowie ein Risikoausschuss mit Wirkung 1. Jänner 2014 eingerichtet, welche jeweils einmal tagten. Vorstand / Interne Revision / Compliance Es werden wöchentlich Vorstandssitzungen mit Beschluss- und Berichtsagenden, mit entsprechenden Protokollen, abgehalten; vereinbarte Follow-up-Punkte werden festgehalten und überwacht. Die Interne Revision berichtet monatlich an den Vorstand und quartalsweise direkt an den Aufsichtsrat. Compliance berichtet quartalsweise an den Vorstand und einmal jährlich direkt an den Aufsichtsrat. ICAAP Die Risiko- und ICAAP-Methoden der Bank werden plangemäß jährlich überprüft; in einem monatlichen Risk Management Committee werden Kredit-, Liquiditäts-, Markt-, operationelle sowie sonstige Risikothemen anhand einer umfassenden Berichtslegung strukturiert behandelt; zusätzliche Komitees für Kredit-, Kapital- und Liquiditätsbelange finden zumindest in wöchentlichen Abständen statt (siehe auch Risikobericht unter Punkt 70 der Notes). Europäische Kommission Monitoring Trustee Im Rahmen der Abänderungsentscheidung der Europäischen Kommission (EK) vom 19. Juli 2013 wurden die Zusagen, welche die Republik Österreich gegenüber der EK aus der ersten EK-Entscheidung vom 31. März 2011 abgegeben hat, teilweise abgeändert. Die KA ist bis zu einem Closing des Teilverkaufs (siehe S. 10) zur Einhaltung von Zusagen verpflichtet, welche zwischen der EK und der Republik Österreich im Zuge des Restrukturierungsplanes vereinbart wurden. Dies wird durch einen Monitoring Trustee im Auftrag der EK überwacht. Der Monitoring Trustee erstattet dazu der EK halbjährlich Bericht. Die bisherigen Berichte, welche seit 2011 erstellt werden, gaben zu keinerlei Beanstandung Anlass. Verkauf von Anteilen an der Kommunalnet E-Government Solutions GmbH Im Dezember 2014 wurden 5 % der Beteiligung an der Kommunalnet E-Government Solutions GmbH (Kommunalnet) an die Gemeindebund Service GmbH veräußert. Der Anteil der Kommunalkredit Beteiligungs- und Immobilien GmbH (KBI) reduzierte sich damit auf 45 %; die Gemeindebund Service GmbH erhöhte ihren Anteil auf 45 % und hält nunmehr gemeinsam mit den Anteilen der Landesverbände 55 % an der Kommunalnet. Rechtsverfahren Die KA erwartet keine Belastung aus laufenden Rechtsverfahren. Details zu den Rechtsverfahren sind unter Punkt 71 der Notes beschrieben. 14

18 VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE Finanzielle Leistungsindikatoren der Kommunalkredit-Gruppe nach IFRS Tabelle: Ausgewählte Kennzahlen Ausgewählte Bilanz- und GuV-Kennzahlen in EUR Mio Bilanzsumme , ,1 Forderungen an Kreditinstitute 1.181,8 892,2 Forderungen an Kunden 6.833, ,4 Vermögenswerte zum Fair Value 2.988, ,6 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ,3 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1.228,5 997,8 Verbriefte Verbindlichkeiten 5.944, ,1 Zinsergebnis 22,3 3,2 Provisionsergebnis 16,7 15,8 Handels- und Bewertungsergebnis 5,2 41,4 Netto-Verwaltungsaufwand nach Weiterverrechnung an KA Finanz -35,9-36,8 Stabilitätsabgabe 0,0-4,6 Jahresüberschuss vor Steuern 9,0 20,4 Ertragsteuern -0,9-15,3 Jahresüberschuss nach Steuern 8,1 5,1 Gesamtergebnis (inkl. Veränderungen im Eigenkapital) 8,8 35,2 Unternehmenskennzahlen in EUR Mio. bzw. % ) Risikogewichtete Aktiva Kreditrisiko gemäß BaselI III 1.323, ,4 Eigenmittel 383,2 361,0 Gesamtkapitalquote 24,8 % 21,8 % Hartes Kernkapital nach Abzugsposten (Tier 1) 285,0 252,9 Harte Kernkapitalquote 18,4 % 15,3 % Gesamt-Personalstand (Jahresdurchschnitt inkl. Vorstand) davon Bankbetrieb ) davon KPC Daten per (i. e. Basel III / CRR) Rating Fundierte Anleihen Moody's Aa3 Aa2 Langfristig Fitch A A Kurzfristig Fitch F1 F1 15

19 Bilanzstruktur Die IFRS-Bilanzsumme der Kommunalkredit-Gruppe (KA) zum 31. Dezember 2014 beträgt EUR 12,6 Mrd. und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,3 Mrd. bzw. 2,1 %. Die wesentlichen Entwicklungen stellen sich wie folgt dar: Die Forderungen an Kreditinstitute erhöhten sich um EUR 0,3 Mrd. und betragen EUR 1,2 Mrd. zum 31. Dezember Dies entspricht einem Anstieg von 32,5 % gegenüber dem Stand von EUR 0,9 Mrd. zum Jahresultimo Der Anstieg resultiert v. a. aus gestiegenen Collateralerfordernissen aus ISDA/CSA-Vereinbarungen infolge des gesunkenen Zinsniveaus. Der IFRS-Buchwert des Darlehensportfolios gegenüber Kunden (enthalten in den Forderungen an Kunden und den Vermögensgegenständen zum Fair Value) beträgt zum 31. Dezember 2014 EUR 9,0 Mrd. ( : EUR 9,1 Mrd.). Die plangemäßen Tilgungen betrugen EUR 741,5 Mio., demgegenüber standen Neuauszahlungen aus bereits kommittierten Transaktionen von EUR 99,1 Mio. Durch das gesunkene Zinsniveau kam es zu einem Anstieg der IFRS-Buchwerte der zum Fair Value bilanzierten Darlehensbestände, wodurch die bilanziellen Kundenforderungen in Summe weitgehend konstant blieben. Das Wertpapierportfolio, enthalten in den Positionen Forderungen an Kunden und Kreditinstitute, Vermögenswerte zum Fair Value und Available-for-Sale, beträgt EUR 1,0 Mrd. und reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen infolge von Verkäufen und Tilgungen um EUR 0,3 Mrd. bzw. 23,0 %. Verbesserung der Bilanzstruktur Die aus Marktvolatilitäten resultierenden Möglichkeiten wurden genutzt, um insgesamt EUR 29,7 Mio. an eigenen Emissionen mit Kursgewinnen zurückzukaufen bzw. vorzeitig zu tilgen. Gleichzeitig wurden EUR 126,1 Mio. niedrigmargige Aktivapositionen veräußert sowie bei EUR 137,5 Mio. Aktiva eine vorzeitige Tilgung vereinbart und somit die Ertrags- und Kapitalstruktur verbessert. Risikogewichtete Aktiva und Eigenmittel Die KA verfügt zum 31. Dezember 2014 über Eigenmittel in Höhe von insgesamt EUR 383,2 Mio. ( : EUR 361,0 Mio.); das harte Kernkapital beträgt EUR 285,0 Mio. ( : EUR 252,9 Mio.). Bei einem Bestand von risikogewichteten Aktiva von EUR 1.323,8 Mio. ( : EUR 1.426,4 Mio.) ergibt sich eine Gesamtkapitalquote von 24,8 % ( : 21,8 %) und eine harte Kernkapitalquote von 18,4 % ( : 15,3 %); die KA verfügt somit weiterhin über eine solide Kapitalausstattung. Unter den Bestimmungen der CRR (anwendbar seit 1. Jänner 2014) liegt für die KA eine regulatorische Konsolidierungspflicht nicht vor. Die Berechnung der Kapitalquoten erfolgt demnach seit 1. Jänner 2014 nach den Bestimmungen von Basel III (CRR I / CRD IV) mit Zustimmung der Finanzmarktaufsicht (FMA) ausschließlich auf Einzelebene nach UGB/BWG. Zur Ermittlung der risikogewichteten Aktiva sowie des operationalen Risikos kommt der Standardansatz zur Anwendung. 16

20 Refinanzierungsstruktur / Liquidität Die Refinanzierung der KA erfolgte auch 2014 ohne jegliche staatliche Unterstützung und zeigt sich stabil. Die Hauptrefinanzierungsquellen der KA sind Covered Bonds, Senior Unsecured- Emissionen und Kundeneinlagen. Zur kurzfristigen Liquiditätsgenerierung werden zusätzlich der EZB-Tender, Repos und Interbankeinlagen eingesetzt. Insgesamt waren aushaftend: in EUR Mrd Verbriefte Verbindlichkeiten 5,9 6,5 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1,2 1,0 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten* 3,0 2,9 * Wert zum inkl. EUR 1,9 Mrd. EZB-Tender-Nutzung ( : EUR 1,6 Mrd.) Das Refinanzierungserfordernis für 2014 betrug EUR 2,5 Mrd. und wurde vor allem durch nachfolgende Refinanzierungsinstrumente abgedeckt: Covered Bond-Benchmarkemission Die KA hat im Februar 2014 nach Abschluss einer europäischen Roadshow erfolgreich einen öffentlichen Public Sector Covered Bond über EUR 500 Mio. mit siebenjähriger Laufzeit und einem Kupon von 1,625 % bei sehr reger internationaler Nachfrage platziert. Die Emission war mit über achtzig Orders und einem Volumen von rund EUR 1,1 Mrd. deutlich überzeichnet. Covered Bond-Privatplatzierungen Covered Bonds wurden im kurzfristigen Bereich mit einer Laufzeit von ein bis drei Jahren platziert emittierte die KA vier Privatplatzierungen in der Höhe von EUR 173 Mio. Senior Unsecured Langfristiges Senior Unsecured Funding wurde über Private Placements am Kapitalmarkt unter dem Debt Issuance Programme der KA sowie über Schuldscheindarlehen generiert konnte ein Nominale von EUR 376 Mio. an Senior Unsecured Funding abgeschlossen werden. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Per 31. Dezember 2014 belief sich das Volumen an Kundeneinlagen, v. a. von institutionellen Kunden (Versicherungen, Pensionskassen, öffentlichkeitsnahe Unternehmen, KAGs) auf EUR 1,2 Mrd. ( : EUR 1,0 Mrd.). Im unterjährigen Bereich betrug das Volumen EUR 733 Mio., im überjährigen Bereich EUR 495 Mio. Die Bank betreibt kein Privatkundengeschäft. Über die Direkteinlageplattform KA Direkt werden vor allem Städte, Gemeinden, kommunale und öffentlichkeitsnahe Unternehmen über das Internet betreut. EZB-Tender Die Nutzung der Drei-Jahres-Long Term Refinancing Operations (LTROs) der Europäischen Zentralbank (EZB) aus dem Jahr 2012 im Ausmaß von insgesamt EUR 1,5 Mrd. wurde in den Jahren 2013 und 2014 schrittweise auf EUR 1,1 Mrd. reduziert und zu Beginn des Jahres 2015 vollständig rückgeführt. Über den Ultimo 2014 waren insgesamt EUR 1,9 Mrd. ( : EUR 1,6 Mrd.) bei der EZB gezogen. Die KA hat am Targeted Long Term Refinancing Operation (TLTRO), dem zweiten langfristigen EZB-Tenderprogramm, nicht teilgenommen. 17

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