Stadtwerke Kiel Deine Energie ist hier. Geschäftsbericht 2013/ Energie auf Zukunftskurs

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1 Stadtwerke Kiel Deine Energie ist hier. Geschäftsbericht 2013/ 2014 Energie auf Zukunftskurs

2 Die Agenda. Auf einen Blick: Das Unternehmen 03 Mehr Miteinander 07 Vorwort des Vorstandes Lagebericht 10 Gesellschaftsstruktur & Geschäftstätigkeit 11 Strategische Ausrichtung, Ziele 11 Steuerungsrelevante Kennzahlen 12 Gesamtwirtschaftliche, branchen- und ernergiewirtschaftliche Rahmenbedingungen 18 Geschäftsentwicklung 22 Mitarbeiterentwicklung 23 Tätigkeitsabschlüsse 2013/ Nachtragsbericht 24 Prognosebericht 24 Chancen- und Risikobericht 26 Schlusserklärung Jahresabschluss 30 Bilanz 31 Gewinn- und Verlustrechnung 32 Anhang 46 Tagesordnung der Hauptversammlung 48 Bericht des Aufsichtsrates Zahlen zum Teilkonzern (IFRS) 52 Bilanz 53 Gewinn- und Verlustrechnung 2

3 »Mehr Miteinander«Wir sind überzeugt: Wer in einer Region lebt und wirtschaftet, sollte sich auch für sie einsetzen. Deswegen engagieren wir uns für die Menschen in unserem Versorgungsgebiet. Ein Unternehmen, viel Engagement Verantwortung übernehmen. Für uns selbst und für andere. Für unser Handeln und unsere Entscheidungen. Für eine lebenswerte Region und ein starkes Miteinander. Verantwortung zu übernehmen heißt immer auch, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Deswegen liefern die Stadtwerke nicht nur sichere und saubere Energie, sondern engagieren sich auf vielfältige Weise. Und das nicht nur als Unternehmen selbst. Es sind auch unsere Mitarbeiter, die sich auf ganz unterschiedliche Art für die Gesellschaft einsetzen. Ehrenamtlich und in ihrer Freizeit, engagiert und voller Energie. Einige dieser Mitarbeiter stellen wir in diesem Geschäftsbericht vor. Denn wir möchten zeigen: Hinter den Stadtwerken stehen Menschen, die mit Kraft und Kompetenz Leistung erbringen. Und die sich darüber hinaus immer wieder auch für andere engagieren. Das verdient besondere Wertschätzung. Denn Bürgersinn ist längst zu einem Stützpfeiler unserer Gesellschaft geworden. Ehrenamtliches Engagement kann und sollte kein Unternehmen verordnen. Es kann sich aber umso glücklicher schätzen, wenn die eigenen Mitarbeiter ihren individuellen und so wichtigen Beitrag dazu leisten. 3

4 Wir teilen Energie. Als Gemeinschaft mehr erreichen. Dagmar Krasinsky, Administration & Sachbearbeitung im technischen Service der Stadtwerke, ist ehrenamtliche ambulante Hospizbegleiterin beim Hospizverein Dänischer Wohld.»Ich bin ein Mensch mit viel Energie und wollte mich daher gerne ehrenamtlich engagieren. Durch privates Schicksal entdeckte ich die Hospizarbeit. Im Herbst 2013 habe ich mit der Ausbildung zur ehrenamtlichen ambulanten Hospizbegleiterin angefangen. Im Mittelpunkt meiner Tätigkeit steht der sterbende Mensch mit seinen Wünschen, Bedürfnissen und Angehörigen. Als Fels in der Brandung spende ich Zeit und Ruhe. Ich höre zu, führe Gespräche und gebe Hilfestellung im Alltag.So viele Menschen haben Gaben, Talente und viel Energie. Warum diese Eigenschaften für sich behalten?mir ist es wichtig, für und mit anderen Menschen zu arbeiten. Dabei erlebe ich mein Ehrenamt als sehr bereichernd. Und obwohl es sich um eine traurige und endliche Abschiedssituation handelt, wird häufig und viel gelacht. In meinem Fall passen die Worte: Gemeinsam knüpfen wir das Netz, das uns später einmal tragen soll.«

5 Vorwort

6 Dr. Jörg Teupen, Vorstand Technik und Personal Frank Meier, Vorstandsvorsitzender 6

7 »Wer sich engagiert, leistet einen wesentlichen Beitrag zu einem menschlichen und wertebewussten Miteinander in unserer Gesellschaft.«Frank Meier, Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Kiel AG Die Stadtwerke Kiel blicken auf ein ereignisreiches Geschäftsjahr zurück. Einmal mehr hat uns der strukturelle Wandel auf dem Energiemarkt wie auch alle übrigen Energiedienstleister vor vielerlei Herausforderungen gestellt. Den Kurs für eine erfolgreiche Zukunft haben wir abgesteckt. Die Vorbereitungen für den Bau unseres neuen Gasheizkraftwerks gehen mit unverminderter Intensität weiter. Das GHKW ist der zentrale Baustein für eine zukunftsfähige Energieversorgung in der Landeshauptstadt und erfüllt auch im Hinblick auf die Energiewende alle Anforderungen an eine wirtschaftliche, flexible und ökologisch verantwortungsvolle Erzeugung. Doch auch in Zeiten der Neuausrichtung setzen die Stadtwerke mehr denn je auf ihre besonderen Stärken die traditionell enge Verbundenheit mit der Region und der in ihr lebenden Menschen. Aus dieser Nähe, aus der unmittelbaren Präsenz vor Ort, wächst immer auch direkte Verantwortung. Ihr kommen die Stadtwerke auf vielschichtigen Ebenen nach. Für die Zuverlässigkeit und Versorgungssicherheit investieren wir in die Kieler Energie- und Wasserversorgung. Und das seit Generationen: 2014 konnten wir gemeinsam mit den Bürgern das 125-jährige Bestehen der Kieler Trinkwasserversorgung feiern. Aber auch die Zukunft haben wir selbstverständlich im Blick: Derzeit errichten wir neben dem bestehenden Gemeinschaftskraftwerk einen Elektrodenkessel und Wärmespeicher, die wesentliche Bausteine einer sicheren und wirtschaftlichen Fernwärmeversorgung von morgen sein werden. Daneben konnten wir unsere gewachsenen Partnerschaften mit Kiels Umlandgemeinden weiter stärken und ausbauen. So betreiben die Stadtwerke in vielen Kommunen auch weiterhin die Versorgungsnetze. Unsere Verbundenheit mit der Region zeigen wir aber auch auf einer anderen Ebene. Denn wir definieren uns nicht als reiner Energiedienstleister, sondern als ein Teil des wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Lebens. Die Stadtwerke sind vor Ort und genau hier machen wir uns stark. Deshalb engagieren wir uns für die Menschen in unserem Versorgungsgebiet. Als Teil unserer Bürgergesellschaft unterstützen wir viele gesellschaftliche und soziale Projekte und wollen so unseren Beitrag leisten, unsere Stadt noch lebenswerter zu gestalten. Und das nicht nur als Unternehmen selbst. Denn hinter den Stadtwerken stehen Menschen, die hier zu Hause sind. Und die sich am Ort ihres Lebensmittelpunktes nicht allein in ihrem Beruf für das gemeinsame Ziel einbringen, sondern immer öfter auch in ihrer Freizeit. Viele unserer Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden, in Kirchen und Einrichtungen. Denn die Übernahme von Verantwortung auch außerhalb des Berufs macht Freude, führt zur persönlichen Zufriedenheit und gesellschaftlicher Anerkennung. Hinzu kommt: Weite Bereiche des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens würden ohne ehrenamtliche Unterstützung nicht funktionieren. Wer sich engagiert, leistet einen wesentlichen Beitrag zu einem menschlichen und wertebewussten Miteinander in unserer Gesellschaft. Die Stadtwerke unterstützen dieses Engagement ihrer Mitarbeiter. Auch deshalb, weil es das soziale Wissen im Unternehmen anreichert, die Teambildung stärkt und so die Unternehmenskultur fördert. Davon profitieren alle gleichermaßen. Sich in der Region engagieren: Die Stadtwerke und ihre Mitarbeiter verstehen das in einer Ganzheitlichkeit, die fast alle gesellschaftlichen Felder umfasst. Eine optimal ausgerichtete Energieversorgung, dazu Verantwortung im sozialen Bereich, Hilfe und Unterstützung im regionalen Miteinander das ist es, was das Unternehmen unter einer nachhaltigen Kieler Zukunft versteht. Frank Meier (Vorstandsvorsitzender) Dr. Jörg Teupen (Vorstand Technik und Personal) 7

8 Als Team erfolgreich. Jederzeit Verantwortung übernehmen. Rüdiger Kieker, Bereichsleiter Controlling der Stadtwerke Kiel, ist Trainer der F1-Jugendfußballmannschaft TSV Altenholz.»Anfang letzten Jahres fand der TSV Altenholz keinen Trainer. Es bestand die Gefahr, dass keine Mannschaft zugelassen wird. Ich habe mich dann als Vater eines Kindes bereit erklärt, das Amt zu übernehmen. Seitdem kümmere ich mich um knapp 20 Kinder im Alter von sieben bis acht Jahren und treibe mit ihnen regelmäßig mehrmals die Woche Sport. Ihr Spaß und das Leuchten in ihren Augen beim Training und beim Spielen lädt meine Batterie voll auf.mit und für andere Menschen zu arbeiten ist mir sehr wichtig. Ich halte es sogar für das Wichtigste im Leben.Familie, Gemeinschaft und Team sind elementare Bausteine menschlicher Kultur. Das persönliche Miteinander, das Lösen von Herausforderungen und die Teamarbeit geben mir viel Energie. Sowohl als Fußballtrainer, als auch für meine Arbeit bei den Stadtwerken.«

9 Lagebericht

10 Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014 der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft. I. Grundlagen der Gesellschaft. 1. Gesellschaftsstruktur und Geschäftstätigkeit. Die Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft (nachfolgend Stadtwerke Kiel) hat ihren Sitz in Kiel, Deutschland. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. September 2014 insgesamt rund 56 Millionen Euro. Es ist eingeteilt in vinkulierte Namensaktien. Die MVV Energie AG hält zum 30. September 2014 unmittelbar einen Anteil von 51 Prozent an den Stadtwerken Kiel, die Landeshauptstadt Kiel 49 Prozent. Der vorliegende Einzelabschluss 2013/14 der Stadtwerke Kiel wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie des Energiewirtschaftsgesetzes erstellt. Wesentliche Beteiligungen halten die Stadtwerke Kiel an der SWKiel Netz GmbH (100,0 Prozent), der Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH (50,0 Prozent), der ZVO Energie GmbH (49,9 Prozent) sowie der Soluvia GmbH (24,5 Prozent) und der MVV Trading GmbH (25,1 Prozent). Zu weiteren Beteiligungen verweisen wir auf die Anteilsliste im Anhang. Die Stadtwerke Kiel und ihre Tochtergesellschaften sowie Beteiligungen sind als regionaler Energiedienstleister entlang der Wertschöpfungskette in der Energieerzeugung, im Handel, als Netz- und Speicherbetreiber sowie im Vertrieb für ihre Kunden tätig. Kernaufgabe ist die umweltschonende, zuverlässige, sichere und preisgünstige Versorgung mit Strom, Wärme, Gas und Wasser von Industriekunden, Weiterverteilern, öffentlichen Einrichtungen sowie Geschäfts- und Privatkunden. Darüber hinaus bieten die Stadtwerke Kiel ihren privaten und kommunalen Kunden umfassende Serviceleistungen zum umweltschonenden und effizienten Umgang mit Energie. Zum Kerngeschäftsgebiet der Stadtwerke Kiel gehören die Landeshauptstadt Kiel und umliegende Kommunen. Die eigenen Strom-, Wärme-, Gas- und Wassernetze im Stadtgebiet und in umliegenden Gemeinden sind an die SWKiel Netz GmbH verpachtet. Die zwischen den Stadtwerken Kiel und der SWKiel Netz GmbH geschlossenen Pachtverträge des Wärme- und Wassernetzes wurden zum 23. Juli 2014 aufgelöst. 10 Geschäftsbericht 2013/2014

11 2. Strategische Ausrichtung, Ziele. Klare und langfristig ausgerichtete Ziele Wir wollen den Unternehmenswert der Stadtwerke Kiel durch profitables Wachstum nachhaltig steigern und auch im Jahr 2020 als Zukunftsversorger zu den führenden Energieunternehmen in unserer Region gehören. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir unsere Unternehmensstrategie in den letzten Jahren auf das Energiesystem der Zukunft ausgerichtet: Fernwärme und Kraft-Wärme-Kopplung sind und bleiben zentrale Bausteine der langfristig ausgerichteten Unternehmensstrategie. Der Anteil der effizient im Verfahren der Kraft- Wärme-Kopplung erzeugten Fernwärme soll in bestehenden Netzen verdichtet und darüber hinaus ausgebaut werden. Zukunftsfähige Strategie Unsere Ziele und unser Handeln sollen im Einklang mit den Erwartungen und Zielen unserer Stakeholder stehen. Die Unternehmensstrategie der Stadtwerke ist auf Regionalität, Effizienz und Nachhaltigkeit ausgerichtet. So wollen wir eine sinnvolle Balance zwischen finanziellen, ökologischen und sozialen Zielsetzungen finden. Wir wollen unseren Kunden auch in Zukunft zuverlässig und wirtschaftlich umweltfreundliche Energie liefern, unseren Anteilseignern Perspektiven aufzeigen und unseren Mitarbeitern sichere und attraktive Arbeitsplätze bieten. Optimieren Durch innovatives Asset- und Produktmanagement wollen wir unsere Umsatzerlöse profitabel steigern sowie die Kostenseite begrenzen. Ergebnisbelastungen aufgrund schwieriger energiepolitischer und energiewirtschaftlicher Rahmenbedingungen wirken wir mit kontinuierlichen Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen entgegen. So schaffen wir zum einen die Grundlage für unsere strategischen Investitionen und erschließen zum anderen Möglichkeiten für weiteres Wachstum. Realisieren Wir wollen Chancen nutzen und setzen dabei auf unsere Kernkompetenzen. Wir realisieren Pro-jekte, die der Modernisierung, Optimierung und Sicherung unserer Anlagen und Netze dienen und Projekte, die unsere aussichtsreichen Wachstumsfelder weiterentwickeln. Außerdem arbeiten wir an der Entwicklung innovativer Energieeffizienzlösungen und Energiedienstleistungen und bauen den regionalen Vertrieb von Strom und Gas weiter aus. Investitionen für nachhaltiges Wachstum Wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensstrategie ist unser Investitionsprogramm. Neben den permanenten Investitionen in die Modernisierung und Sicherung unserer Anlagen und Netze gibt es weitere Wachstumsfelder. Hierzu zählen der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und der Fernwärme die Weiterentwicklung unserer Energiedienstleistungen und die Erhöhung der Energieeffizienz für unsere Kunden sowie die Weiterentwicklung des Vertriebs mit stärkerem Fokus auf dezentraler und flexibler Energieversorgung. Konsequente Umsetzung der Strategie Zur Erneuerung des Erzeugungsportfolios und damit zur Sicherstellung der Fernwärmeversorgung der Stadt Kiel planen die Stadtwerke Kiel als Ersatz für das in den nächsten Jahren stillzulegende Gemeinschaftskraftwerk Kiel die Errichtung einer neuen Energieerzeugungsanlage, deren zentraler Bestandteil ein neues Gasmotorenkraftwerk mit ca. 200 MW elektrischer Leistung sein soll. Neben dem Gasmotorenkraftwerk sind ein Wärmespeicher sowie ein Elektrodenkessel zur Optimierung und zum flexibleren Einsatz des Gasmotorenkraftwerks geplant. Die Gesamtinvestition für diese neue Energieerzeugungsanlage beläuft sich auf etwa 280 Millionen Euro. Allerdings war das Geschäftsjahr 2013/14 der Stadtwerke Kiel stark geprägt durch die Ankündigung der MVV Energie AG, sich nicht an der Finanzierung des GHKW zu beteiligen und außerdem erwägen, sich von ihrer Beteiligung an der Stadtwerke Kiel zu trennen. Diese Entscheidung des Mehrheitsgesellschafters hat insbesondere zu Verzögerungen beim Kraftwerksprojekt geführt, weil die erforderlichen Finanzierungsgespräche nur vor dem Hintergrund klarer Gesellschafterstrukturen geführt werden können. 3. Steuerungsrelevante Kennzahlen. Durch die Gesellschaft werden vor dem Hintergrund einer wertorientierten Unternehmenssteuerung verschiedene Kennzahlen verwendet. Schwerpunktmäßig sind der Jahresüberschuss nach HGB, die Eigenkapitalquote sowie die aus dem Konzernverbund resultierende IFRS Kennzahl Adjusted EBIT zu nennen. Der Jahresüberschuss nach HGB leitet sich als gesetzlich verankerte Kennzahl aus 275 II HGB ab und gibt das Ergebnis der Geschäftstätigkeit nach Zinsen und Steuern an. Die Eigenkapitalquote berechnet sich aus dem vor allem um den Bilanzgewinn und die Zuschüsse bereinigten Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme der Gesellschaft. Das Adjusted EBIT basiert auf dem EBIT nach IFRS. Das EBIT ist um den Ergebniseffekt aus der stichtagsbezogenen Marktbewertung nach IAS 39 bereinigt und wird ohne Restrukturierungsaufwand, allerdings mit den Erträgen aus Finanzierungsleasingverträgen berechnet und ergibt als Residualgröße das Adjusted EBIT. Zur Überleitung des Jahresüberschusses auf das EBIT werden das Zins- und Steuerergebnis nach HGB hinzugerechnet sowie Ansatz und Bewertungsunterschiede verrechnet. Zu den wesentlichen Ansatz- und Bewertungsunterschieden zählen die folgenden Sachverhalte: Unterschiedliche Bewertung des Anlagevermögens und damit verbundener Abschreibungsmethoden in den Rechnungslegungsvorschriften sowie aus der Kaufpreisallokation und der im Rahmen des Unternehmenserwerbs zusätzlich identifizierten Vermögenswerte Energiewirtschaftliche, regulatorische Rückstellungen Zinseffekte bei Personalrückstellungen und sonstigen langfristigen Rückstellungen IAS 39-Effekte aus der Marktwertbewertung der energiewirtschaftlichen und sonstigen Sicherungsinstrumente Lagebericht 11

12 II. Wirtschaftsbericht. 1. Gesamtwirtschaftliche, branchen- und energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen. Das Berichtsjahr wurde weiterhin von der politisch beschlossenen Energiewende geprägt. Die Ausrichtung der Stadtwerke Kiel konzentriert sich weiterhin insbesondere auf den Ausbau hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sowie der Fernwärme die Steigerung der Energieeffizienz die Sicherstellung einer adäquaten Netzinfrastruktur und verschiedene Maßnahmen zur Gewährleistung der langfristigen Versorgungssicherheit Die Stadtwerke Kiel beteiligen sich auf energiepolitischer Ebene aktiv am Meinungsbildungsprozess sowohl mit Blick auf Politik und energiewirtschaftliche Verbände als auch auf Behörden wie die Bundesnetzagentur (BNetzA). Entwicklungen und Veränderungen in der Energiepolitik. Für die Stadtwerke Kiel wesentliche energiepolitische Aspekte Diskussionen zu energiepolitischen Reformen prägten im Berichtsjahr die Energiepolitik in Deutschland. Zu einer Vielzahl von nationalen Diskussionen kamen Reformbestrebungen von Seiten der EU. Für die Geschäftsentwicklung der Stadtwerke Kiel sind insbesondere die folgenden energiepolitischen Entwicklungen und regulatorischen Rahmenbedingungen von hoher Relevanz: die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die fortlaufende Debatte zur Versorgungssicherheit und zu Kapazitätsmärkten sowie die anstehende Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG). Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Kraft Bereits seit zwei Jahren wurde in Politik und Öffentlichkeit die notwendige Reform des EEG debattiert. Im Kern ging es darum, die Kosten im Zusammenhang mit dem Umbau des Energiesystems in Deutschland wirksam zu begrenzen und damit die EEG-Umlage stabil zu halten. Gleichzeitig sollten die erneuerbaren Energien stärker an den Markt herangeführt werden. Das erste konkrete Resultat ist die EEG-Novelle, die am 1. August 2014 in Kraft trat. Insgesamt gehen wir davon aus, dass die nun im Gesetz verankerten Maßnahmen zu mehr Wettbewerb und Kosteneffizienz beim Ausbau der Erzeugung aus erneuerbaren Energien führen werden. Aus unserer Sicht ist die EEG-Novelle daher deutlich positiv zu bewerten. Einige Inhalte der EEG-Novelle sind besonders bedeutend: die moderate Absenkung der Vergütung für Windkraftanlagen an Land, die Einführung eines so genannten atmenden Deckels auch für andere Technologien als die Photovoltaik, die verpflichtende Direktvermarktung in Verbindung mit der gleitenden Marktprämie sowie der mittelfristige Umstieg auf Auktionen, die einen wettbewerblichen und kosteneffizienten Fördermechanismus darstellen. Ausstehende politische Entscheidungen Mit der Novellierung des EEG hat die Bundesregierung einen ersten Schritt unternommen, um die erneuerbaren Energien in den Markt zu integrieren. Die Vorbereitungen für die nächsten Gesetzesänderungen haben bereits begonnen: Ein Schwerpunkt liegt auf der konkreten Ausgestaltung des Auktionsdesigns zur wettbewerblichen Ermittlung der Vergütungshöhe für Strom aus erneuerbaren Energien. Darüber hinaus muss die Bundesregierung bis zum Jahr 2017 eine neue Regelung zur EEG-Umlagebefreiung für Altanlagen vorlegen, die unter Bestandschutz stehen; diese Regelung muss mit dem EU-Beihilferecht vereinbar sein. Einführung eines Kapazitätsmechanismus Der kräftige Ausbau der erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren hat zusammen mit dem Einspeisevorrang von Strom aus erneuerbaren Energien zu einem starken Verfall der Strompreise an den Großhandelsmärkten geführt. Aus diesem Grund ist die Profitabilität konventioneller Kraftwerke und insbesondere auch die Wirtschaftlichkeit von Kraftwerken mit KWK spürbar zurückgegangen. Im Berichtsjahr haben bereits mehrere Marktteilnehmer konventionelle Stromerzeugungskapazitäten vom Netz genommen. Es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Darüber hinaus wird nicht in Neuanlagen investiert, Investitionen werden auf unbestimmte Zeit verschoben. Auf absehbare Zeit werden jedoch weiterhin hoch effiziente konventionelle Kraftwerke benötigt, um die Energieversorgung sicherzustellen nicht zuletzt, weil die Stromeinspeisungsmengen aus erneuerbaren Energien starken Schwankungen unterliegen. Hinzu kommt, dass spätestens im Jahr 2022 die letzten Kernkraftwerke stillgelegt werden und damit die gesicherte Leistung in Deutschland sinken wird. Um den hohen Grad an Versorgungssicherheit in Deutschland aufrecht zu erhalten, erachten wir es mittelfristig als erforderlich, dass ein Kapazitätsmechanismus eingeführt wird, der den wirtschaftlichen Betrieb von vorrätig gehaltenen Erzeugungskapazitäten ermöglicht. Das Bundeswirtschaftsministerium hat angekündigt, im Jahr 2015 entsprechende Lösungsvorschläge vorzulegen, um so den Gesetzgebungsprozess vorzubereiten; das Ministerium hat eine Arbeitsgruppe Strommarktdesign gegründet, die unter anderem die Notwendigkeit von Kapazitätsmärkten untersucht. Aus unserer Sicht ist ein möglichst wettbewerbsorientierter, 12 Geschäftsbericht 2013/2014

13 technologieoffener und dezentral organisierter Kapazitätsmechanismus die kosteneffizienteste Lösung die zudem mit dem Europäischen Binnenmarkt vereinbar ist. So sind alle angebots- und nachfrageseitigen Kapazitätsoptionen wie beispielsweise konventionelle Kraftwerke, erneuerbare Energien, Stromspeicher, aber auch die so genannte Laststeuerung (DSM Demand-Side-Management) im Rahmen ihrer verfügbaren gesicherten Leistung zu berücksichtigen. Novelle des Kraft-Wärme-Kopplung-Gesetzes Auch die Reform des Kraft-Wärme-Kopplung-Gesetzes (KWKG), die noch im Jahr 2014 vom Bundeswirtschaftsministerium in Angriff genommen wurde, stellt einen wichtigen Baustein der energiepolitischen Rahmenbedingungen dar. Die wirtschaftliche Situation der meisten KWK-Anlagen hat sich seit der KWKG-Novelle im Jahr 2012 deutlich verschlechtert. Das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 25 Prozent der Stromerzeugung aus KWK zu generieren, wird aus heutiger Sicht ohne eine Novellierung des KWKG nicht erreicht werden. Wichtig ist es unserer Ansicht nach, dass das Gesetz weiterhin den Charakter einer Technologieförderung beibehält, also dass der Einsatz effizienter Technik belohnt wird. Zweite Regulierungsperiode und Evaluierung der Anreizregulierung Im Bereich Gas läuft die zweite Regulierungsperiode bereits seit Anfang des Jahres 2013, im Bereich Strom seit dem 1. Januar In der Sparte Gas liegt die finale Festlegung der kalenderjährlichen Erlösobergrenzen der Bundesnetzagentur für die SWKiel Netz GmbH seit Frühjahr 2014 vor. Die SWKiel Netz GmbH ist jedoch der Auffassung, dass die Festlegung der zulässigen Erlöse für die zweite Regulierungsperiode nicht rechtsfehlerfrei erfolgt ist. Seit Ende 2013 liegt der SWKiel Netz GmbH in der Sparte Strom ein vorläufiger Kostenbescheid zur Festlegung der kalenderjährlichen Erlösobergrenzen vor, ein rechtskräftiger Bescheid ist zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses 2013/14 nicht vorliegend. Aus diesem Grund legt die SWKiel Netz GmbH in ihren aktuellen Wirtschaftsplanungen weiterhin die vorläufigen Mitteilungen der Bundesnetzagentur hinsichtlich der anzusetzenden Kosten und der zu erwartenden Erlösentwicklungen zugrunde. Die offiziellen Bescheide werden rückwirkend zum Beginn der jeweiligen Regulierungsperiode gelten. Die Bundesnetzagentur erstellt derzeit einen Bericht über das Investitionsverhalten der Netzbetreiber und die Evaluierung der Anreizregulierung, der bis Ende des Kalenderjahrs 2014 beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einzureichen ist. Nachdem umfangreiche Daten erhoben wurden, hat die Behörde in mehreren Workshops bereits erste Erkenntnisse und Thesen vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert. Bisher ist noch keine klare Tendenz erkennbar, wie die Empfehlungen der Bundesnetzagentur ausgestaltet sein werden. Lagebericht 13

14 Markt- und Wettbewerbsumfeld. Wachstum der deutschen Wirtschaft verlangsamt sich Im Verlauf des Berichtsjahrs verlangsamte sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft: Laut Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW Berlin) vom 30. September 2014 wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Schlussquartal 2013 (Oktober bis Dezember 2013) gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent. Nachdem die Konjunkturdynamik im 1. Quartal 2014 (Januar bis März 2014) zunahm und das BIP ein Plus von 0,7 Prozent erreichte, ging es im 2. Quartal 2014 (April bis Juni 2014) um 0,2 Prozent zurück. Für das 3. Quartal 2014 prognostiziert das DIW Berlin wieder ein leichtes Wachstum von 0,2 Prozent. In ihrem Herbstgutachten vom 9. Oktober 2014 erwarten die führenden wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute für das Gesamtjahr 2014 in Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Frühjahr 2014 rechneten die Experten noch mit einem Plus von 1,9 Prozent Das Konsumklima hat sich jedoch im weiteren Jahresverlauf verschlechtert und die Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück. Hinzu kommt eine schwache Auslandsnachfrage. Milde Witterung beeinflusst Energieverbrauch Die milde Witterung im Winter 2013/14 führte von Januar bis September 2014 in Deutschland gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu einem Rückgang beim Verbrauch von Gas und Strom; nach vorläufigen Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sank er um 18 bzw.um 4 Prozent. Der Wettbewerb auf den Strom- und Gasmärkten ist nochmals intensiver geworden: Laut BDEW- Kundenfokus vom Oktober 2014 beträgt die Wechselquote im Bundesdurchschnitt bei Strom-Haushaltskunden 36 Prozent (Vorjahr 33 Prozent) und bei Gas-Haushaltskunden 28 Prozent (Vorjahr 26 Prozent). Anteil erneuerbarer Energien an Stromerzeugung in Deutschland steigt auf 28 Prozent Nach Angaben des BDEW ist der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung im 1. Kalenderhalbjahr 2014 auf den Rekordwert von 28 Prozent (Vorjahr 33 Prozent) gestiegen: Die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen erreichte einen Zuwachs von 15,5 Prozent, aus Photovoltaikanlagen von 14,7 Prozent, und Biomasseanlagen verzeichneten einen Anstieg um 4,9 Prozent. Windkraft steuerte damit einen Anteil von 8,5 Prozent an der Stromerzeugung bei, Photovoltaik von 7,0 Prozent und Biomasse von 7,3 Prozent. Die Stromerzeugung aus konventionellen und nuklearen Anlagen hat sich unterschiedlich entwickelt: Der Anteil von Erdgas an der Stromerzeugung sank auf 9,6 Prozent (Vorjahr 10,6 Prozent); Steinkohlekraftwerke trugen 17,2 Prozent (Vorjahr 19,5 Prozent) zur Stromerzeugung bei. Der Anteil von Kernenergie stieg auf 15,5 Prozent (Vorjahr 15,1 Prozent) und der Anteil der Braunkohlekraftwerke betrug gegenüber dem Vorjahr unverändert 25,7 Prozent. Uneinheitliche Großhandelspreise Die Energiepreise entwickelten sich im Verlauf des Berichtsjahrs uneinheitlich: Die Großhandelspreise für Öl und Gas haben sich gegenüber dem Vorjahr nur minimal verändert; die Großhandelspreise für Kohle und Strom hatten einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen. Die Emissionspreise konnten hingegen zulegen, wenn auch nur geringfügig. Die durchschnittlichen Erdgaspreise für das Frontjahrprodukt im Marktgebiet Net-Connect Germany (NCG) notierten im Berichtsjahr bei 25,40 Euro/MWh und damit um 1,43 Euro/ MWh tiefer als im Vorjahr. Der Gasmarkt war vom warmen Winter und dem Konflikt in der Ukraine geprägt. Aufgrund des geringen Gasverbrauchs im Winter 2013/14 waren die Gasspeicher zum Ende des Winters ungewöhnlich voll. Die sich daraus ergebende geringe Einspeichernachfrage führte zu fallenden Preisen. Dennoch sorgten negative Nachrichten über die Lage in der Ukraine immer wieder für kurze Preissprünge nach oben. Diese Sprünge änderten jedoch nichts an dem allgemein vorherrschenden Abwärtstrend. Im 4. Quartal des Berichtsjahrs kam es schließlich zu einer leichten Erholung der Preise. Im Berichtsjahr lag der durchschnittliche Frontjahrespreis für Grundlaststrom bei 35,81 Euro/MWh, dies entspricht einem Rückgang von 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hierzu trug die Entwicklung der Kohlepreise ebenso bei, wie die des Spotmarkts für Strom, der hauptsächlich von den Solar- und Windeinspeisungen getrieben wird. Der seit 2011 bestehende Abwärtstrend bei den Kohlepreisen setzte sich im Berichtsjahr fort: Die Frontjahrpreise für Steinkohle im ARA-Raum (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) fielen, verglichen mit dem Vorjahr, um 10,67 US-Dollar/Tonne auf 80,84 US-Dollar/Tonne. Gründe für die Preisschwäche waren vor allem das Kohleüberangebot sowie der mit dem milden Winter und der erhöhten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien verbundene Nachfragerückgang nach Kohle. Die politischen Bestrebungen der chinesischen und indischen Regierungen bezüglich neuer Ziele in den Energiesektoren der Länder führten zu weiterem Druck auf dem Weltkohlemarkt und somit ebenfalls zu Preisrückgängen auf dem europäischen Kohlemarkt. Die Preise für Emissionsberechtigungen für die Lieferung im jeweils kommenden Jahr erreichten im Geschäftsjahr 2013/14 ein Durchschnittsniveau von 5,54 Euro/Tonne CO2, das um 0,36 Euro/Tonne CO2 höher lag als im Vorjahr. Der Emissionsmarkt war im Berichtsjahr weiterhin primär politisch getrieben: Der kontinuierliche Preisanstieg seit Frühjahr 2013 war insbesondere dem Dauerthema Backloading zuzuschreiben es wurde diskutiert, die Versteigerung weiterer 900 Millionen Zertifikate zu verschieben. Das Backloading wurde Anfang des Jahres 2014 von den EU-Staaten beschlossen. Dies führte zu einer temporären Verknappung der Emissionszertifikate und unterstützte die Preise. Die Erzeugungsmarge der Steinkohleverstromung, der Clean Dark Spread, schwankte nur geringfügig und blieb weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Aus diesem Grund sind Steinkohlekraftwerke in Deutschland derzeit nicht rentabel zu betreiben. Witterungseinflüsse. Der Geschäftsverlauf der Stadtwerke-Unternehmensgruppe wird in starkem Maße von den Witterungsverhältnissen während der Heizperiode geprägt, da diese sich insbesondere auf den Wärme- und Gasabsatz auswirken. Bei der Wärme ist die Korrelation zwischen Witterung und Absatzmenge in 14 Geschäftsbericht 2013/2014

15 der Regel höher als bei Gas bei Letzterem hängt der Absatz aufgrund der Industriekunden auch von konjunkturellen Einflüssen ab. Die Stadtwerke verwenden die so genannte Gradtagszahl als temperaturabhängigen Indikator für den Einsatz von Heizenergie. Niedrige Außentemperaturen in der Heizperiode führen zu hohen Gradtagszahlen diese wiederum gehen einher mit einem höheren Heizenergiebedarf der Kunden. In den Sommermonaten begünstigen anhaltend hohe Temperaturen und geringe Niederschläge den Wasserabsatz. Er ist für das Unternehmensergebnis allerdings von deutlich geringerer Bedeutung als das Wärme- und Gasgeschäft. Gegenüber dem Vorjahr und auch gegenüber dem langjährigen Mittel war es im Berichtsjahr in Kiel und Umgebung insgesamt wärmer. Insbesondere die Monate Dezember 2013 sowie Februar bis April 2014 waren ungewöhnlich warm. Die Monate Juni und Juli waren schließlich von hohen Außentemperaturen und geringen Niederschlägen geprägt. Insgesamt lagen im Geschäftsjahr 2013/14 die Gradtagszahlen am Standort Kiel mit einem kumulierten Wert von um 16,5 Prozent unter dem kumulierten Vorjahreswert von Netzregulierung. Zum begann in der Sparte Strom das erste Jahr der zweiten Regulierungsperiode. Seit Ende 2013 liegt der SWKiel Netz GmbH ein vorläufiger Kostenbescheid zur Festlegung der kalenderjährlichen Erlösobergrenzen vor, ein rechtskräftiger Bescheid ist zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses 2013/14 nicht vorliegend. Bei der Festlegung der Erlösobergrenzen in der Sparte Strom orientiert sich die SWKiel Netz GmbH an den durch die Regulierungsbehörde ausgesprochenen Handlungsempfehlungen zur Berechnung der Erlösobergrenze. In der Sparte Gas befinden sich die Netzbetreiber zum bereits im zweiten Jahr der zweiten Regulierungsperiode. Die finale Festlegung der kalenderjährlichen Erlösobergrenzen der Bundesnetzagentur liegt der SWKiel Netz GmbH seit Frühjahr 2014 vor. Die SWKiel Netz GmbH ist jedoch der Auffassung, dass die Festlegung der zulässigen Erlöse für die zweite Regulierungsperiode nicht rechtsfehlerfrei erfolgt ist. Hierzu führt die SWKiel Netz GmbH aktuell ein Beschwerdeverfahren gegen die BNetzA. Schwerpunkt der Beschwerde ist die aus Sicht der SWKiel Netz GmbH nicht sachgerechte Genehmigungspraxis im Bereich des kalkulatorischen Sachanlagevermögens und der Festlegung von Eigenkapitalzinssätzen sowie die Benachteiligung des Netzbetreibers im Pachtmodell. Im Rahmen der (vorläufigen) Festlegungen zur Erlösobergrenze wurden der SWKiel Netz GmbH ebenfalls die Effizienzwerte für die zweite Regulierungsperiode mitgeteilt. Sowohl der Effizienzwert Gas als auch der für Strom sind im Vergleich zur Lagebericht 15

16 ersten Regulierungsperiode deutlich angestiegen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Erlösobergrenzengenehmigung (Strom) ist die Festlegung des Qualitätselements für die Versorgungssicherheit des Stromnetzes. Hierzu liegt der SWKiel Netz GmbH seit Ende 2013 eine vorläufige Genehmigung für die Jahre vor. Konzessionen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 konnte die Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft mit Unterstützung durch die SWKiel Netz GmbH erfolgreich die Konzessionen für Strom, Gas und Wasser mit der Stadt Preetz verlängern. Nach den Konzessionen mit der Landeshauptstadt Kiel sind die Konzessionen mit der Stadt Preetz von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung für die Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft bzw. die SWKiel Netz GmbH. Hinsichtlich der Entscheidung, in zwei kleineren Gemeinden im nördlichen Kieler Umland, die Trinkwasserkonzession nicht mehr an die Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft zu vergeben, sondern sich einem Zweckverband anzuschließen, befindet sich die SWKiel Netz GmbH im Auftrag der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft in Übergabeverhandlungen. Mit einer Netztrennung und Übergabe an den Zweckverband rechnet die Gesellschaft bis spätestens zum In wirtschaftlicher Hinsicht hat dies für die SWKiel Netz GmbH keine relevanten Auswirkungen. Allgemein lässt sich beobachten, dass der Wettbewerb um Konzessionen deutlich an Fahrt verloren hat. Der Trend geht hier wieder zu einer Verlängerung der klassischen Wegenutzungsverträge mit dem Vorkonzessionär. Die Konzessionen für die Sparten Strom, Gas und Wasser sowie die Fernwärmegestattung mit der Landeshauptstadt Kiel laufen Ende 2016 aus. Nach 46 Abs. 2 EnWG beginnt das Verfahren zur Neuvergabe der Konzessionen mit Ablauf des Jahres Die Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft und die SWKiel Netz GmbH bereiten sich aktuell bereits auf dieses Verfahren vor. Wärmeversorgung und Erzeugung. Die in der Landeshauptstadt mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugte Fernwärme deckt rund 39 Prozent des Wärmemarktes. Die Gebäudestruktur in den von uns mit Fernwärme versorgten Gebieten bietet die Chance, die Versorgung mit dieser umweltfreundlich erzeugten Energie noch erheblich auszuweiten. Ziel ist es, bis 2030 mit Fern- und Nahwärme einen Anteil von ca. 50 Prozent zu erreichen. Dies kann zum einen durch Verdichtung in den Stadtteilen erfolgen, in denen bereits Fernwärmeleitungen liegen. Zusätzlich bietet der gezielte Ausbau dezentraler Versorgungsstrukturen (Objektwärme) außerhalb des innerstädtischen Verbundnetzes Potenziale, um mit Blockheizkraftwerken den Anteil der Kraft- Wärme-Kopplung auszuweiten. Wesentliche Komponente im aktuellen Wärmekonzept zur Versorgung der Landeshauptstadt durch die der Stadtwerke ist die Wärme- und Stromerzeugung in einem zentralen Großkraftwerk. Durch das Erreichen des technischen-wirtschaftlichen Endes der Nutzungsdauer des Gemeinschaftskraftwerks Kiel wird derzeit eine Anschlusslösung zur Sicherung der Wärmeversorgung Kiels geplant. Im Geschäftsjahr 2012/2013 wurde bereits mit der konkreten Planung für das neue Gasheizkraftwerk begonnen. Seit Sommer 2013 sind die Planungen im Wesentlichen abgeschlossen. Sie sehen als zentrales Vorhaben den Bau eines neuen hoch effizienten Gasheizkraftwerks vor, welches auf 20 Großmotoren der 10 MW-Klasse basiert. Seit Mitte letzten Jahres werden im Rahmen der Genehmigungen der ersten Teilbudgets erste vorbereitende Errichtungsmaßnahmen umgesetzt sowie die notwendigen genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Der Bau des neuen Kraftwerks soll in unmittelbarer Nachbarschaft des GKK durch die Stadtwerke Kiel erfolgen. Zuvor sollen dort ein Fernwärmespeicher und ein Elektrodenkessel errichtet werden, um bei einem Ausfall des GKK die Versorgung der Fernwärmekunden mithilfe dieser Einheiten und den bestehenden Heizwerken abzusichern. Absolute Priorität hat in jedem Fall die lückenlose Versorgung mit Fernwärme während der gesamten Planungs- und Bauzeit des neuen Gaskraftwerks. Da für das Gemeinschaftskraftwerk Kiel keine technischen Gründe oder genehmigungsrechtlichen Auflagen existieren, die zu einer zwingenden Abschaltung des GKK führen, wird geplant, bis zur Fertigstellung des neuen Kraftwerks die erforderliche Fernwärme in Kiel im bestehenden Kohleblock zu erzeugen. Da das neue Gasheizkraftwerk aus 20 modularen Einheiten bestehen wird, kann das Kraftwerk sehr flexibel gefahren werden und eignet sich somit optimal zur Ergänzung der schwankenden Einspeisung von Wind- und Solarenergie in die Stromnetze. Die Gasversorgung des neuen Kraftwerks wird durch die DEUDAN-Transportleitung sowie über die nachgelagerten Gasnetze der Schleswig-Holstein Netz AG bis nach Kiel sichergestellt. Die vorhandenen Kapazitäten in der DEUDAN werden durch eine Erhöhung der Verdichterleistungen am Übergabepunkt Quarnstedt erweitert. Im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadtwerke Kiel sinken mit der Inbetriebnahme des Gasheizkraftwerks die CO2-Emissionen in Kiel um etwa 0,3 Millionen Tonnen pro Jahr. Im Geschäftsfeld Erzeugung standen im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere die Projektarbeiten zum Bau des Gasheizkraftwerks als Nachfolge für das GKK im Mittelpunkt der Aktivitäten. Der operative Geschäftsverlauf im Geschäftsfeld Erzeugung war neben dem laufenden Betrieb und der Unterhaltung der Bestandsanlagen bestimmt durch umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen an den Kesseln 2 und 3 im Heizwerk Nord sowie an den zur Wärmeauskopplung aus dem Gemeinschaftskraftwerk Kiel erforderlichen Wärmetauschern in der stadtwerkeeigenen Heizzentrale des GKK. Die beiden neuen Gasturbinenanlagen am Standort Heizkraftwerk Humboldtstraße wurden fertiggestellt und die Anlagen noch im Berichtszeitraum in den Probebetrieb überführt. Zur Versorgung von Kunden aus der Immobilien- und Wohnungswirtschaft sind im Rahmen des Contractings insgesamt drei fabrikneue BHKWs in den Stadtteilen Elmschenhagen, Gaarden und Schilksee in Betrieb genommen worden. Im Nahwärmenetz Neu-Meimersdorf wurde die Anschlussverdichtung fortgesetzt. 16 Geschäftsbericht 2013/2014

17 Vertrieb/Wettbewerb. Der Wettbewerb in den Segmenten Strom und Gas hat sich insbesondere im Firmenkundengeschäft stabilisiert. Im Bereich der Privat- und Gewerbekunden war die Kundenwechselbereitschaft in den letzten Monaten des Geschäftsjahres gesunken. Im Kundensegment Firmenkunden konnten die Stadtwerke Kiel ihren Marktanteil im eigenen Netz weitgehend behaupten. In Netzen außerhalb Kiels Vertriebsgebiet ist das Postleitzahlengebiet 2 konnte das Geschäft im Gas planmäßig weiterentwickelt werden. Im Strom gab es einige Verluste zu verzeichnen. Insgesamt verblieb das Geschäft mit bestehenden Großkunden in Hamburg, Schleswig Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen leicht unter Vorjahresniveau. Schwerpunkt der Akquisitionsstrategie waren mittelständische Geschäftskunden. Dem Wettbewerb im Privat- und Gewerbekundensegment wurde mit dem Aufbau zusätzlicher Kundenbindungsaktivitäten begegnet. Es wurden zahlreiche vertriebliche Maßnahmen umgesetzt wie z.b. die Neugestaltung des Internetauftritts, die Ausweitung des Bindungsprogramms Stadtmark in Kooperation mit Einzelhändlern und Gastronomen der Region sowie ein neuartiges Bonusprogramm. Im Strombereich wurden die steigenden Kosten (unter anderem EEG-Umlage und 19-Umlage) durch eine Preiserhöhung zum 01. Januar 2014 an die Kunden weitergegeben. Die Preise für die Privat- und Gewerbekunden im Gas wurden zum 01. Februar 2014 angepasst. Im Fernwärmebereich war im Berichtsjahr die Einführung eines neuen Preissystems der Schwerpunkt der Aktivitäten. Vor dem Hintergrund der Energiewende und den damit verbundenen sinkenden Stromerlösen in der Erzeugung ist das bisherige niedrige Fernwärmepreisniveau betriebswirtschaftlich nicht mehr vertretbar, da die Subventionierung der Preise in der Fernwärmesparte aufgrund fehlender Ergebnisbeiträge aus der Stromvermarktung nicht mehr möglich ist. Beim neuen Preissystem wurde stärker auf eine verursachungsgerechte Verteilung der fixen und variablen Kosten der Fernwärmeerzeugung/verteilung geachtet. Dies führte dazu, dass auch ein Leistungspreis Bestandteil des neuen Preissystems wurde. Somit wird erstmals auch die Bereitstellung einer Wärmeleistung abrechnungsrelevant. Die Einführung des Preissystems erfolgt schrittweise seit Sommer 2014 und wird sich über mehrere Jahre erstrecken. Trotz der öffentlichen Diskussion zum neuen Preissystem konnten wieder zahlreiche neue Kunden für die Fernwärme gewonnen werden. Insbesondere bei größeren Kunden werden jedoch alternative Wärmeversorgungslösungen, z.b. mittels BHKWs, weiterhin intensiv diskutiert. Die weitere Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, insbesondere des EEG und des KWK-Gesetzes, wird hier einen erheblichen Einfluss haben. Nach ausführlichen Analysen der Wasserpreise hinsichtlich des Beitrages zum operativen Ergeb-nis der Stadtwerke Kiel wurde im aktuellen Geschäftsjahr eine moderate Wasserpreiserhöhung (inflationsbedingte Anhebung) zum 01. Januar 2014 durchgeführt. Lagebericht 17

18 Handel und Portfoliomanagement. Der Großhandel mit Energie insbesondere mit Strom befindet sich in einem durch die Energiewende verursachten nachhaltigen Strukturwandel. Der stetige Anstieg der durch die erneuerbaren Energien produzierten Strommengen führt nicht nur zu einem nachhaltigen Absinken der Großhandelspreise, sondern auch zu einer strukturellen Veränderung der Märkte. Der Terminmarkt verliert zugunsten der Kurzfristmärkte an Bedeutung. Gleichzeitig steigt die Volatilität der Preise, da die Märkte auf kurzfristige Wetterprognosen und -entwicklungen reagieren. Vor diesem Hintergrund wurden im laufenden Geschäftsjahr zahlreiche Projekte im Bereich Handel- und Portfoliomanagement durchgeführt. Insbesondere wurde die Nutzung des Spot- und des Intradaymarktes ausgebaut. Die operative Abwicklung des Handels von Strom, Gas und weiteren Commodities sowie der Zugang zur European Energy Exchange (EEX) und anderen Handelsplätzen erfolgt im Konzernverbund der MVV durch die MVV Trading GmbH. Diese beschafft die Vertriebsmengen im Bereich Strom und Gas und vermarktet die vom GKK und den Stadtwerkeeigenen Anlagen erzeugten Strommengen. Die Verfügbarkeit des GKK stellte sich weitgehend planmäßig dar. Lediglich im September 2014 war ein längerer außerplanmäßiger Stillstand aufgrund des ungeplanten Austausches von technischen Komponenten erforderlich. Von der Marktseite wurde der Ergebnisbeitrag des GKK allerdings durch das anhaltend niedrige Niveau des Clean- Dark-Spreads (Kennzahl für den Deckungsbeitrag aus der Umwandlung von Brennstoff und CO 2 -Zertifikaten in Strom) geprägt. Grundsätzlich werden neben der Wärmelieferung aus dem GKK zusätzliche Wärmemengen von der Müllverbrennung Kiel (MVK) sowie aus eigenen Erzeugungsanlagen bezogen. Die größten stadtwerkeeigenen Erzeugungsanlagen sind das Heizwerk Nord (180 MW thermisch) und das Heizkraftwerk in der Humboldtstraße (131 MW thermisch, 31 MW elektrisch). Dort wurden im Sommer 2014 zwei neue Gasturbinen mit einer elektrischen Leistung von jeweils 5,3 MW in den Probebetrieb überführt. Mit der Aufnahme des kommerziellen Betriebs im Herbst 2014 wird sich der Anteil an umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplung in Kiel weiter erhöhen. Im Bereich der Gaswirtschaft wurde die Erstbefüllung der unterirdischen Kaverne K103 in Kiel-Rönne vorgenommen. Die Gasspeicherung in den Kavernen erhöht nicht nur die Versorgungsicherheit, sondern dient auch der Optimierung der Kosten der Gasbeschaffung. Dadurch können saisonal bedingte Preisschwankungen auf den Beschaffungsmärkten abgefedert werden. Die Wassermengen wurden bis zum 23. Juli 2014 ausschließlich von der SWKiel Netz GmbH bezogen. Für das verbleibende Geschäftsjahr haben die Stadtwerke Kiel den Bereich Wasser eigenständig abgewickelt. 2. Geschäftsentwicklung. Ertragslage. Absatzentwicklung Der Stromabsatz betrug GWh und lag somit um 315 GWh unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von GWh. Darin enthalten ist eine gegenüber dem Vorjahr geringere Produktionsmenge des GKK von 88 GWh (Vorjahr GWh). Außerdem wurden Verträge mit Weiterverteilern nicht verlängert, sodass die Menge um 107 GWh auf 70 GWh sank. Die Kundenzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verringert, wodurch ebenfalls Menge verloren ging. Der Gasabsatz betrug GWh und lag somit um 472 GWh unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von GWh. Bei geringfügig niedrigerer Kundenanzahl resultiert der Mengenrückgang im Wesentlichen aus negativen witterungsbedingten Effekten. Vor allem witterungsbedingt sank der Wärmeabsatz um 188 GWh auf GWh. Der Wasserabsatz blieb mit 17,4 Millionen Kubikmeter auf dem Niveau des Vorjahres. Umsatzentwicklung Insgesamt erwirtschafteten die Stadtwerke Kiel im Geschäftsjahr 2013/14 Umsatzerlöse in Höhe von 579,3 Millionen Euro (Vorjahr 632,2 Millionen Euro). Hiervon entfielen 456 Millionen Euro auf den Verkauf von Strom, Erdgas, Wärme und Wasser (Vorjahr 502,4 Millionen Euro). Daneben werden im Wesentlichen Umsatzerlöse aus den Leistungsbeziehungen mit der Tochtergesellschaft SWKiel Netz GmbH sowie weiteren verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die gegenüber dem Vorjahr geringere Produktionsmenge des GKK von 88 GWh führte zu geringeren Umsätzen in der Portfoliooptimierung im Strombereich. Dieser negative Effekt konnte durch eine auf der Absatzseite zum 01. Januar Geschäftsbericht 2013/2014

19 durchgeführte Preisanpassung um 1,47 ct/kwh nicht kompensiert werden. Infolgedessen sank der Stromumsatz gegenüber dem Vorjahr um 16,2 Millionen Euro auf 268,8 Millionen Euro. (Vorjahr 285 Millionen Euro). Auf der anderen Seite sanken die Aufwendungen für den Strombezug im Vergleich zum Vorjahr um 23,2 Millionen Euro auf 195 Millionen Euro (Vorjahr 218,2 Millionen Euro). Ursache hierfür ist im Wesentlichen auf die niedrigere Menge. Zudem war das Vorjahr durch außerordentliche Aufwendungen aus dem Bezug von dezentral erzeugten Energiemengen erheblich belastet. Als Ergebnis dieser Entwicklungen hat sich das Rohergebnis in der Sparte Strom gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Gas sanken um 18,6 Millionen Euro auf 90,4 Millionen Euro (Vorjahr 109 Millionen Euro). Die Umsatzerlössenkung ist vor allem witterungsbedingt induziert. Ebenso wie im Segment Strom konnte die zum 1. Februar 2014 durchgeführte Preisanpassung die negativen Effekte nicht kompensieren. Auch die Aufwendungen für den Erdgasbezug sanken gegenüber dem Vorjahr um 15,5 Millionen Euro auf 71,3 Millionen Euro (Vorjahr 86,8 Millionen Euro). Da das GKK im Vergleich zum Vorjahr ganzjährig zur Wärmeerzeugung zur Verfügung stand, wurde weniger Gas zur eigenen Wärme- und Stromerzeugung eingesetzt. Der Fernwärmeumsatz sank gegenüber dem Vorjahr um 12,3 Millionen Euro auf 68,0 Millionen Euro (Vorjahr 80,3 Millionen Euro). Dies ist im Wesentlichen auf witterungsbedingt gesunkene Verkaufsmengen zurückzuführen. Der Mengenrückgang im Vertrieb konnte nur zum Teil durch sinkende Bezugskosten kompensiert werden, da die Fixkosten des GKK, der stadtwerkeeigenen Anlagen sowie des Fernwärmenetzes unabhängig von der Verkaufsmenge anfallen. Zudem mussten im Geschäftsjahr zusätzliche Rückstellungen für Risikovorsorgen gebildet werden. Somit konnte in diesem Geschäftsjahr im Bereich Fernwärme kein positiver Rohertrag erzielt werden. Der Wasserumsatz aus dem Endkundengeschäft stieg um 0,4 Millionen Euro auf 34,9 Millionen Euro (Vorjahr 34,5 Millionen Euro). Die Entwicklung des Rohergebnisses im Geschäftsbereich Wasser stellte sich trotz einer zum 1. Januar 2014 vorgenommenen Preisanpassung negativ dar. Damit wird das Niveau des Vorjahres nicht erreicht, da die Kosten stärker als die Umsatzerlöse gestiegen sind. Zur Preissicherung des Energiebezugs werden im Rahmen des bestehenden Regelwerks Sicherungsgeschäfte geschlossen. Bei der Beschaffung der Liefermengen an Letztverbraucher und Weiterverteiler werden vor allem Swapgeschäfte geschlossen. Die Sicherung der Vermarktung des GKK-Stroms erfolgte auf Basis des Kohlepreises. Fernwärmeseitig wurden für den Bezug des kommenden Geschäftsjahres ebenfalls Preisabsicherungen kohlepreisseitig vorgenommen. Die aus der Verpachtung der Netz- und Verteilungsanlagen, der Förder- und Aufbereitungsanlagen sowie der Gebäude an die SWKiel Netz GmbH erzielten Erlöse sind wegen der unterjährigen Beendigung in den Bereichen Wasser und Wärme auf 46,8 Millionen Euro (Vorjahr 52,9 Millionen Euro) gesunken. Die Erlöse aus der Personalgestellung an Tochtergesellschaften sowie weitere verbundene Unternehmen haben sich auf 19,6 Millionen Euro (Vorjahr 18,4 Millionen Euro) erhöht. Die aktivierten Eigenleistungen sind im Vergleich zum Vorjahr (5,6 Millionen Euro) auf 6,8 Millionen Euro angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 9,8 Millionen Euro (Vorjahr 18,3 Millionen Euro). Die Summe ergibt sich aus einer Vielzahl von Einzelpositionen, wobei die wesentlichen Positionen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (3,7 Millionen Euro, Vorjahr 9,0 Millionen Euro), Erträge aus der Auflösung/Herabsetzung von Wertberichtigungen und Guthaben (1,8 Millionen Euro, Vorjahr 2,2 Millionen Euro) sowie Erträge aus dem Forderungsverkauf (0,5 Millionen Euro, Vorjahr 0,0 Millionen Euro) sind. Entwicklung weiterer wesentlicher Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Der Materialaufwand lag im Berichtsjahr mit 424,5 Millionen Euro (Vorjahr 463,7 Millionen Euro) um 39,2 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahrs. Hauptgrund für den Rückgang war die milde Witterung, die korrespondierend zur rückläufigen Umsatzentwicklung zu einem niedrigeren Bezug von im Gemeinschaftskraftwerk Kiel erzeugten Strom und Gas führte. Gegenläufig wirkten sich höhere Aufwendungen für Rückstellungen im Wärmebereich aus. Der Materialaufwand beinhaltet zum größten Teil Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von 309,2 Millionen Euro und damit überwiegend energiewirtschaftliche Geschäftsvorfälle. Weiterhin sind bezogene Fremdleistungen in Höhe von 115,3 Millionen Euro angefallen. Davon betreffen 100,1 Millionen Euro die Netznutzungsentgelte (Vorjahr 94,7 Millionen Euro). Der Anstieg resultiert aus deutlichen Erhöhungen der Netznutzungsentgelte im Stromund Gasbereich. Der Personalaufwand betrug 64,4 Millionen Euro (Vorjahr 65,0 Millionen Euro). Der leichte Rückgang ist trotz der höheren Lohn- und Personalkosten über alle Bereiche durch geringere Aufwendungen für das Erfolgsprämienmodell und für Altersteilzeit bedingt. Die Abschreibungen beliefen sich auf 22,8 Millionen Euro (Vorjahr 23,0 Millionen Euro). Die leichte Verringerung liegt in Relation über dem Rückgang des abschreibungsfähigen Anlagevermögens Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Betrachtungsjahr mit 56,0 Millionen Euro um 5,0 Millionen Euro niedriger als im vorherigen Geschäftsjahr (Vorjahr 61,0 Millionen Euro). Ursachen hierfür waren geringere an die Städte und Gemeinden zu leistende Konzessionsabgaben (13,7 Millionen Euro; Vorjahr 16,1 Millionen Euro), die an die SWKiel Netz GmbH im Rahmen der Pachtentgelte weiterberechnet wurden, geringere Beratungskosten (0,7 Millionen, Vorjahr Lagebericht 19

20 3,1 Millionen Euro) und Aufwendungen für Abschreibungen auf Forderungen (3,4 Millionen, Vorjahr 4,7 Millionen Euro) sowie gesunkene Aufwendungen für Dienstleistungen im MVV-Konzern (14,0 Millionen Euro, Vorjahr 14,9 Millionen Euro). Demgegenüber standen höhere Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen, im Wesentlichen aus Dienstleistungen für den Betrieb des Wasser- und Fernwärmenetzes seit dem 23. Juli 2014 (2,0 Millionen Euro, Vorjahr 0,0 Millionen Euro). Wie aus den vorstehenden Erläuterungen hervorgeht, ist das Betriebsergebnis um 15,1 Millionen Euro auf 28,2 Millionen Euro zurückgegangen. Grund hierfür ist im Wesentlichen der Rückgang der Umsatzerlöse bedingt durch Absatz- und Preissituation im Strommarkt sowie witterungsbedingte Rückgänge aus dem Gas- und Fernwärmegeschäft. Die geringeren Bezugskosten und sonstigen Aufwendungen konnten diesen Effekt nicht kompensieren. Beteiligungsergebnis Das Beteiligungsergebnis von 8,5 Millionen Euro (Vorjahr -2,2 Millionen Euro) setzt sich wie folgt zusammen: 2013/2014 Tsd 2012/2013 Tsd Gewinnabführung SWKiel Netz GmbH Verlustausgleich SWKiel Netz GmbH Ausschüttungen von bzw. Erträge betreffend: ZVO Energie GmbH KielNet GmbH Gesellschaft für Kommunikation MVV Trading GmbH Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH Energiesysteme Nord GmbH Kommunaler Windenergiepark GbR Soluvia GmbH Abschreibungen auf Finanzanlagen Beteiligungsergebnis gesamt Die SWKiel Netz GmbH erwirtschaftete im Betrachtungszeitraum ein positives Ergebnis von 2,7 Millionen Euro (Vorjahr -1,4 Millionen Euro). Diese Verbesserung ist hauptsächlich auf den deutlichen Rückgang beim Materialaufwand, bedingt durch die unterjährige Aufhebung der Pachtverträge für die Sparten Wasser und Fernwärme, sowie die Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben die Stadtwerke Kiel Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 5,7 Millionen Euro erhalten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Rückgang um 32,8 Prozent. Hauptursache ist der Wegfall des im vergangenen Geschäftsjahr realisierten Buchgewinns aus der Veräußerung der KielNet GmbH Gesellschaft für Kommunikation. Demgegenüber standen höhere Ausschüttungen der ZVO Energie GmbH und der Soluvia GmbH. Das Zinsergebnis im Betrachtungsjahr lag bedingt durch im Saldo höhere Zinsaufwendungen bei -9,4 Millionen Euro (Vorjahr -9,0 Millionen Euro). Ursächlich hierfür sind Zinsbelastungen aus Betriebsprüfungsrisiken, die trotz des Rückgangs der Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nicht in vollem Umfang aufgefangen werden konnten. Das Finanzergebnis ist im Geschäftsjahr, bedingt durch das deutlich bessere Beteiligungsergebnis, um 10,2 Millionen Euro auf -0,9 Millionen Euro (Vorjahr -11,1 Millionen) angestiegen. Die Vermögensgegenstände und Schulden der Kielspeicher 103 GmbH & Co. KG sind am im Rahmen der Anwachsungsverschmelzung auf die Stadtwerke Kiel übergegangen. Zudem wurde die Beteiligung an der Kielspeicher 103 Verwaltungs-GmbH mit Eintragung vom 22. September 2014 im Handelsregister auf die Stadtwerke Kiel verschmolzen. Die außerordentlichen Erträge in Höhe von 1,5 Millionen Euro (Vorjahr 0,0 Millionen Euro) resultieren aus diesen beiden Geschäftsvorfällen. Das Steuerergebnis erhöhte sich auf 11,9 Millionen Euro (Vorjahr 10,9 Millionen Euro). Ursächlich hierfür sind Steueraufwendungen aus Betriebsprüfungsrisiken, die die geringere Steuerlast aus dem niedrigeren Jahresergebnis überkompensiert haben. Der Jahresüberschuss beträgt damit 16,9 Millionen Euro und liegt 4,3 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahres. Vermögens- und Finanzlage. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr (531,8 Millionen Euro) leicht auf 526,2 Millionen Euro verringert. Die Veränderung auf der Aktivseite resultiert zum einen aus dem Anstieg des Sachanlagevermögens (+36,2 Millionen Euro) unter anderem bedingt durch die Übernahmen der Kaverne K103 infolge der Anwachsung der Kielspeicher 103 GmbH & Co. KG - und der Vorräte, insbesondere der Gasbestände (+9,9 Millionen Euro) um 46,1 Millionen Euro. Demgegenüber stehen die Rückgänge im Finanzanlagevermögen (-9,8 Millionen Euro) und in den Forderungen (-39,4 Millionen Euro). Infolgedessen beträgt die Anlagenintensität der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens 74,4 Prozent (Vorjahr: 66,9 Prozent). Zusätzlich hat sich der aktive Rechnungsabgrenzungsposten um 2,4 Millionen Euro reduziert. Im Geschäftsjahr 2013/2014 betrug die Investitionssumme der Stadtwerke Kiel 41,8 Millionen Euro. Davon entfallen 41,2 Millionen Euro auf Sachanlagen. Der wesentliche Anteil der investierten Summe in Sachanlagen entfällt auf die Erzeugungsanlagen wie das GHKW und die Gasturbinen 7 und 8, die Maßnahmen zur Erstbefüllung und Komplettierung der Gasspeicheranlagen sowie die Versorgungsnetze der Stadtwerke Kiel. Die Reduzierung des Umlaufvermögen um 29,0 Millionen Euro auf 93,3 Millionen Euro (Vorjahr 122,4 Millionen Euro) ist hauptsächlich auf den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-11,7 Millionen Euro), bedingt durch ein verbessertes Working-Capital-Management, witterungsbedingt geringere Forderungen aus Energielieferungen sowie gegen verbundene Unternehmen (-27,8 Millionen Euro) durch Rückführung eines 20 Geschäftsbericht 2013/2014

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