Frankfurt im Vergleich zu europäischen Standorten

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1 Frankfurt im Vergleich zu europäischen Standorten Thomas Schmengler 13. Dezember 2001

2 Gliederung 1. European Regional Economic Growth Index E-REGI Kurz- und mittelfristige Wachstumschancen europäischer Regionen und Städte im Vergleich 2. Die Büroimmobilienmärkte Frankfurts Rolle in Europa 3. Frankfurt Im Visier

3 European Regional Economic Growth Index E-REGI Kurz- und mittelfristige Wachstumschancen europäischer Regionen und Städte im Vergleich

4 E-REGI Erhebungsumfang EU 15 + Norwegen und Schweiz + CEE (Polen, Ungarn, Tschechien) = 20 Staaten 253 NUTS II Regionen 85 Städte über Einwohner Veröffentlichungszeitpunkt September 2001

5 Region Frankfurt/Darmstadt

6 European Regional Economic Growth Index E-REGI Modell Wachstumsfaktoren (60%) - Bruttoinlandsprodukt - Beschäftigung - Produktivität - Forschung & Entwicklung Wohlstand (20%) Wirtschaftspol. Umfeld (20%) - Arbeitsmarkt - Steuern - EU Status - BIP pro Kopf

7 Regionales Wirtschaftswachstum BIP Wachstum % pa > 2.9% 2.6% - 2.9% 2.2% - 2.5% < 2.2% Quelle: ERECO, Mai 2001

8 Forschung & Entwicklung Ausgaben in % vom BIP München Stuttgart Helsinki Köln Stockholm Paris Kopenhagen Berlin Zürich London Frankfurt Lyon Wien Amsterdam Rom Madrid Brüssel Hamburg Düsseldorf Barcelona Quelle: Eurostat, OECD, Jones Lang LaSalle

9 European Regional Economic Growth Index E-REGI Modell Wachstumsfaktoren (60%) - Bruttoinlandsprodukt - Beschäftigung - Produktivität - Forschung & Entwicklung Wohlstand (20%) Wirtschaftspol. Umfeld (20%) - Arbeitsmarkt - Steuern - EU Status - BIP pro Kopf

10 Wohlstand - Top 20 Zürich Helsinki Oslo Stockholm Frankfurt Paris Luxemburg München Antwerpen Genf Mannheim Hamburg Stuttgart Göteborg Wien Malmö Mailand Basel-Mulhouse Nürnberg Bologna BIP/Kopf Quelle: Eurostat, ERECO EUR

11 European Regional Economic Growth Index E-REGI Modell Wachstumsfaktoren (60%) - Bruttoinlandsprodukt - Beschäftigung - Produktivität - Forschung & Entwicklung Wohlstand (20%) Wirtschaftspol. Umfeld (20%) - Arbeitsmarkt - Steuern - EU Status - BIP pro Kopf

12 Wirtschaftspolitisches Umfeld Irland Niederlande Großbritannien Finnland Schweiz Portugal Österreich Belgien Luxemburg Dänemark Schweden Deutschland Frankreich Spanien Ungarn Italien Norwegen Griechenland Polen Tschechien Beinhaltet: Steuern, Arbeitsmarkt, politisches Umfeld, Rahmenbedingungen für private und ausländische Investitionen, Status EU/EWU. Quelle: EIU ,0 0,1 0,2 0,3 0,4

13 European Regional Economic Growth Index E-REGI Modell Wachstumsfaktoren (60%) - Bruttoinlandsprodukt - Beschäftigung - Produktivität - Forschung & Entwicklung Wohlstand (20%) Wirtschaftspol. Umfeld (20%) - Arbeitsmarkt - Steuern - EU Status - BIP pro Kopf

14 E-REGI - Top 20 Städte Quelle: Jones Lang LaSalle, LaSalle Investment Management, September Paris 2 Dublin 3 Helsinki 4 London 5 München 6 Stuttgart 7 Zürich 8 Frankfurt 9 Mailand 10 Mannheim 11 Stockholm 12 Köln-Bonn 13 Lyon 14 Rotterdam 15 Utrecht 16 Madrid 17 Luxemburg 18 Göteborg 19 Amsterdam 20 Hamburg

15 Die Büroimmobilienmärkte Frankfurts Rolle in Europa

16 Büroflächenumsatz Q Q % Prozentsatz vom Bestand Moskau Prag Warschau Budapest Düsseldorf Barcelona London München Dublin Frankfurt Brüssel Paris Amsterdam Hamburg Madrid Mailand Wien Berlin Quelle: Jones Lang LaSalle European Research, Oktober 2001

17 Leerstandsraten im europäischen Vergleich Budapest Warschau Prag Brüssel Berlin Moskau London Stockholm Mailand Dublin Düsseldorf Amsterdam Barcelona Paris Wien Frankfurt Hamburg Madrid München Trend Q Q Anstieg Rückgang % Quelle: Jones Lang LaSalle European Research, Oktober 2001

18 Bürospitzenmieten Q EUR/m² p.a London Paris Moskau Frankfurt Dublin Madrid Stockholm Mailand München Amsterdam Warschau Berlin Hamburg Düsseldorf Barcelona Wien Prag Brüssel Budapest Quelle: Jones Lang LaSalle European Research, Oktober 2001

19 Veränderung der Bürospitzenmieten Q bis Q Madrid Mailand Düsseldorf Amsterdam Frankfurt Paris Hamburg Brüssel Moskau London München Barcelona Berlin Dublin Wien Prag Warschau Budapest Stockholm Veränderung in % Quelle: Jones Lang LaSalle European Research, Oktober 2001

20 Europäische Immobilienuhr Q Amsterdam, Wien Kopenhagen, London, Madrid, München Barcelona, Berlin, Düsseldorf, Hamburg Brüssel, Luxemburg, Paris Antwerpen, Dublin, Helsinki, Oslo Athen BÜRO Frankfurt Mailand Lyon Verlangsamtes Mietpreiswachstum Beschleunigter Mietpreisrückgang Stockholm Moskau Beschleunigtes Mietpreiswachstum Verlangsamter Mietpreisrückgang Anmerkung: Die Uhr zeigt, wo sich die einzelnen Büromärkte nach Einschätzung von Jones Lang LaSalle Ende September 2001 innerhalb ihrer individuellen Mietpreis-Kreisläufe befinden. Die lokalen Märkte können sich in der Uhr in verschiedene Richtungen und mit verschiedener Geschwindigkeit bewegen. Die Uhr ist eine Methode zum Vergleich der Positionen der Märkte in ihrem Kreislauf. Die Positionen sind nicht zwingend repräsentativ für den Investmentmarkt. Die Positionen der Märkte beziehen sich auf deren Spitzenmieten. Warschau Prag, Budapest

21 Frankfurt Im Visier

22 Umsatz / Leerstand / Fertigstellungen* m² % Umsatz in m² Leerstand in m² Fertigstellungen in m² Leerstandsrate in % Zahlen für 2001: Prognose, Stand November 2001 * Flächen, die zur Vermietung auf den Markt kommen

23

24 Büroflächenumsatz nach Teilmärkten in % West Bürostadt Niederrad Westend Bankenlage City City-West Sachsenhausen Eschborn Mertonviertel Bahnhofsviertel Ost Rödelheim Nord Kaiserlei Basis: 2000: m²; 2001: m² (geschätzt)

25 Büroflächenleerstand nach Teilmärkten in % Eschborn West Bürostadt Niederrad Bahnhofsviertel Ost City Mertonviertel Bankenlage Westend Kaiserlei Rödelheim Sachsenhausen Nord City-West Basis: 2000: m²; 2001: m² (geschätzt)

26 Spitzenmiete und Leerstand Frankfurt Leerstandsrate in % Spitzenmiete in DM

27 Frankfurt - derzeitige Marktsituation Büroimmobilienmarkt Frankfurt Umsatz (m²) kumuliert Leerstand (m²) Leerstandsrate Spitzenmiete (DM/m² p.m.) 2001* ,6 % 95, ,9 % 90,- * geschätzt

28 Frankfurt ein Ausblick Büroimmobilienmarkt Frankfurt * Prognose Umsatz (m²) kumuliert Leerstand (m²) Leerstandsrate 1,9 % 2,6 % Pipeline Spekulativ (m²) Vorvermietet und Eigennutzer (m²) * geschätzt

29 Frankfurt OFFICE 2001 Verlangsamtes Mietpreiswachstum Beschleunigter Mietpreisrückgang Beschleunigtes Mietpreiswachstum Verlangsamter Mietpreisrückgang Anmerkung: Die Uhr zeigt, wo sich der Büromarkt nach Einschätzung von Jones Lang LaSalle Ende des Jahres innerhalb des Mietpreis-Kreislaufes befindet. Der lokale Markt kann sich in der Uhr in verschiedene Richtungen und mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen. Die Uhr ist eine Methode zum Vergleich der Positionen des Frankfurter Marktes in ihrem Kreislauf. Die Positionen sind nicht zwingend repräsentativ für den Investmentmarkt. Die Positionen des Marktes bezieht sich auf die Spitzenmieten , 1995

30 Ausblick Büromärkte Die Abschwungphase wird kurz sein, bereits Ende 2002 könnte eine wirtschaftliche Erholung eintreten und der Frankfurter Büromarkt zu Beginn des Jahres 2003 mit kurzer Reaktionszeit davon profitieren. In Frankfurt sind viele Großvorhaben verzögert worden, die nun vor dem Start stehen und frühestens Ende 2004 bezugsfertig sind. Auch wenn Stadtrandlagen die Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen zum Teil auffangen werden, entsteht bis 2004 in den Toplagen ein Nachfrageüberhang, der eine erneute Mietpreissteigerung zur Folge haben könnte.

31 Vielen Dank!

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